
Adlerdenis
11860
Vermutlich ist eines der entscheidenden Probleme in dieser Diskussion, dass noch keine offizielle Definition für "Cancle Culture" existiert, und im Grunde jeder reininterpretieren kann, was ihm passt - oder auch nicht.
Deswegen wird sowas wie ein Konsens oder eine verbindliche Definition, auf die wir uns hier alle einigen können, wohl auch nicht entstehen.
Deswegen wird sowas wie ein Konsens oder eine verbindliche Definition, auf die wir uns hier alle einigen können, wohl auch nicht entstehen.
Adlerdenis schrieb:
Vermutlich ist eines der entscheidenden Probleme in dieser Diskussion, dass noch keine offizielle Definition für "Cancle Culture" existiert, und im Grunde jeder reininterpretieren kann, was ihm passt - oder auch nicht.
Deswegen wird sowas wie ein Konsens oder eine verbindliche Definition, auf die wir uns hier alle einigen können, wohl auch nicht entstehen.
Dann wäre doch schon allen geholfen, wenn der Begriff nicht inflationär verwendet würde
Schwaelmer_86 schrieb:
St. Pauli hat ja offenbar Interesse ihn länger zu verpflichten.
Vielleicht kann man seinen Vertrag im Sommer verlängern und ihn dann nochmal 1 Jahr ausleihen.
Allerdings denke ich schon, dass man seine Schwächen im Laufe der RR und insbesondere im Sommer durch Hütter in den Griff bekommen könnte, sodass er in einem breiten Kader, der international spielt, auch seine Einsätze bekommen sollte.
Die Vertragsverlängerung wäre toll. Aber ohne St. Pauli zu nahe treten zu wollen, aber ich sehe nicht, dass sich Zalazar bei denen noch so sehr weiter entwickeln kann. Wenn man ihn noch ein Jahr weiterverleiht, wäre es toll, wenn es für ihn ein Schritt weiter gehen würde - wenn Zalazar das denn will. Mich würde es freuen, wenn er hier den Durchbruch schafft.
Wer mich beschäftigt:
Da Costa
Kohr
Paciencia
Rönnow
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie in der Planung von Hütter eine Rolle spielen. Wegen der Doppelbelastung zu ein paar sporadischen Einsätzen zu kommen, wird nicht ihr Ziel sein. Gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, dass in Pandemie-Zeiten wirklich gute Angebote kommen werden.
Bei allen vieren fände ich einen Abganng sportlich nachvollziehbar, aber charakterlich Schade. In meinen Augen sind das vier Musterprofis, die jedem Mannschaftsgefüge gut tun.
Aber weiß... vielleicht nimmt Bobic sie ja alle mit zur Hertha. *zynismussmiley
Sind alles coole Jungs, aber ganz offen: Da Costa hat jetzt zuletzt nicht mehr unbedingt den Eindruck eines vorbildlichen Musterprofis gemacht. Und auch bei Paciencia bin ich da etwas zwiegespalten. Angenehmer, lustiger Typ, aber seine Bereitschaft, Hütters Anforderungen im Training und auf dem Platz umzusetzen, war ja wohl auch nicht überdurchschnittlich ausgeprägt, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Würde keinem von denen nachtrauern, auch wenn ich die Spieler grundsätzlich mag.
Würde keinem von denen nachtrauern, auch wenn ich die Spieler grundsätzlich mag.
Also wenn ich mir einen wünschen könnte würde ich Sven Mislintat nehmen.
Nur wird der VFB den wahrscheinlich eher nicht aus dem Vertrag lassen.
Gut ein Diamantenauge haben wir schon, aber wenn beide sagen der taugt was,
muss der Spieler was können.
Finde auch das er bei Interviews und der Außendarstellung eine gute Figur abgibt.
Nur wird der VFB den wahrscheinlich eher nicht aus dem Vertrag lassen.
Gut ein Diamantenauge haben wir schon, aber wenn beide sagen der taugt was,
muss der Spieler was können.
Finde auch das er bei Interviews und der Außendarstellung eine gute Figur abgibt.
Sensemann schrieb:
Also wenn ich mir einen wünschen könnte würde ich Sven Mislintat nehmen.
Nur wird der VFB den wahrscheinlich eher nicht aus dem Vertrag lassen.
Gut ein Diamantenauge haben wir schon, aber wenn beide sagen der taugt was,
muss der Spieler was können.
Finde auch das er bei Interviews und der Außendarstellung eine gute Figur abgibt.
Der ist schon stabil, der Mann. Fand sein Interview in der Halbzeit vom SGE-Spiel auch sehr angenehm.
Hier würde ICH dann allerdings monieren, dass Background und Aufgabengebiet sich vielleicht zu sehr mit Ben Manga überschneiden.
Die einzige Aussage von Bobic, die bei mir im Zusammenhang mit Familie präsent ist, ist der Satz, dass er nicht (nie?) in der Stadt arbeiten will in der seine Frau (Familie?) lebt.
Auf jeden Fall ist es auch so, dass zumindest eine Tochter gar nicht in Berlin lebt.
Auf jeden Fall ist es auch so, dass zumindest eine Tochter gar nicht in Berlin lebt.
Basaltkopp schrieb:
Die einzige Aussage von Bobic, die bei mir im Zusammenhang mit Familie präsent ist, ist der Satz, dass er nicht (nie?) in der Stadt arbeiten will in der seine Frau (Familie?) lebt.
Auf jeden Fall ist es auch so, dass zumindest eine Tochter gar nicht in Berlin lebt.
Das hat er gesagt? Ist auch überliefert, wie Frau Bobic das so findet?
Schöner Beitrag von Sascha Lobo zu Laschet:
https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/armin-laschet-darum-fuehlt-sich-sascha-lobo-vom-cdu-chef-fuer-dumm-verkauft-a-c73f8474-a96b-41f2-a767-e4c9fbd08a61
Anders als der Blauschopf spricht der Rotschopf auch eine Sprache, die auch ich als Auszubildender zum alten, weißen Mann verstehe.
https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/armin-laschet-darum-fuehlt-sich-sascha-lobo-vom-cdu-chef-fuer-dumm-verkauft-a-c73f8474-a96b-41f2-a767-e4c9fbd08a61
Anders als der Blauschopf spricht der Rotschopf auch eine Sprache, die auch ich als Auszubildender zum alten, weißen Mann verstehe.
Exil-Adler-NRW schrieb:
Aber was will man bei den privaten Kontakten noch weiter senken?
Natürlich kann man die noch senken. Schon mal durch die Stadt mit offenen Augen gelaufen? Ständig erzählt mir jemand, dass er am Wochenende seinen Bruder, seine Mutter etc. besucht hat, auch das wären natürlich noch Kontakte, die man weiter reduzieren könnte. Die Frage ist nur, ob da jetzt eben noch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und ob es nicht irgendwann auch soziale Schäden verursacht, die größer sind als die Gefahr einer Infektion.
Exil-Adler-NRW schrieb:
Es gibt glaube ich 11 Personen, die ich dieses Jahr privat getroffen habe.
Bei mir sind es vier. Und nun?
Exil-Adler-NRW schrieb:
Alles komplett unnötig. Wenn hier mal regeln geschaffen würden, die über ne höfliche Bitte hinausgehen und wirklich nur das nötigste im Büro erledigt wird, fahr ich zweimal die Woche in ein ansonsten leeres Büro.
Das ist unstrittig. Ich gehe auch davon aus, dass wir locker 10 % weniger Infektionen hätten, wenn man konsequenter HO durchsetzen würde. Und sei es nur, dass Menschen nicht mehr 4 Tage die Woche im Büro sind sondern nur noch 1 Tag.
Die Wirtschaft ist halt der Regierung wichtiger als das Private.
Exil-Adler-NRW schrieb:
Auch halte ich es nach wie vor für fragwürdig, dass wirklich so viel mehr über private Kontakte kommt.
Sagen wir mal so, die Sprünge der Infektionen kommen sicherlich nicht so oft durch das Private. Aber die meisten Infektionen werden sicherlich im Privaten weitergetragen. Da steckt der Mann die Frau an usw.
Wenn Du natürlich von unterschiedlichen Haushalten redest oder unterschiedlichen Familien / Sozialgruppen, dann dürften Dinge wie Arbeitsplatz deutlicher Infektionstreiber sein. Wenn meine Kollegin jetzt Corona haben sollte und ich würde es dann durch sie bekommen und würde dann daheim mehrere Leute im selben Haushalt anstecken, dann ist natürlich die Kollegin die Auslöserin dafür es von einem Haushalt in den anderen geschleppt zu haben.
Ich glaube vor allem, dass die Kontakte auf Arbeit usw. dafür sorgen, dass die Kontrolle verloren geht.
SGE_Werner schrieb:
Natürlich kann man die noch senken. Schon mal durch die Stadt mit offenen Augen gelaufen? Ständig erzählt mir jemand, dass er am Wochenende seinen Bruder, seine Mutter etc. besucht hat, auch das wären natürlich noch Kontakte, die man weiter reduzieren könnte. Die Frage ist nur, ob da jetzt eben noch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt und ob es nicht irgendwann auch soziale Schäden verursacht, die größer sind als die Gefahr einer Infektion.
Das ist halt der Punkt. Man kann nicht von den Leuten erwarten, jetzt ein Jahr lang nicht ihre Brüder, Mütter etc. zu sehen. Die Anzahl meiner privaten Kontakte ist auch sehr überschaubar, aber natürlich seh ich von Zeit zu Zeit meine engsten Verwandten (freilich nicht alle auf einmal).
Insofern stimme ich dem Exil-Adler schon zu: Wer sich bislang verantwortungsvoll verhalten hat, kann seine Kontakte nicht noch viel weiter in zumutbaren Ausmaß reduzieren.
Ähnliches hab ich ja auch schon zu Laschets Freizeitaktivitäten gesagt. Sofern ich nicht mein Sky und Netflix kündige, ist da kaum noch eine weitere Reduktion möglich bei mir, ganz ehrlich.
Adlerdenis schrieb:
Das ist halt der Punkt. Man kann nicht von den Leuten erwarten, jetzt ein Jahr lang nicht ihre Brüder, Mütter etc. zu sehen. Die Anzahl meiner privaten Kontakte ist auch sehr überschaubar, aber natürlich seh ich von Zeit zu Zeit meine engsten Verwandten (freilich nicht alle auf einmal).
Insofern stimme ich dem Exil-Adler schon zu: Wer sich bislang verantwortungsvoll verhalten hat, kann seine Kontakte nicht noch viel weiter in zumutbaren Ausmaß reduzieren.
Das stimmt. Ich sehe das mittlerweile ehrlich gesagt auch nicht mehr ein. Viel weiter einschränken geht nicht mehr, außerhalb meines engsten Verwandtenkreises und den notwendigen Kontakten auf der Arbeit habe ich seit Monaten keinen engeren, längeren Kontakt zu anderen menschlichen Lebewesen.
Ob das in weiten Teilen der Bevölkerung auch so ist bezweifle ich allerdings. Da wird sich längst in größeren Gruppen getroffen, seit Monaten schon. So etwas dauerhaft einzuschränken und zu verbieten ist schlicht unmöglich, das geht nur temporär, für wenige Wochen. Und selbst da werden sich viele drüber hinwegsetzen.
Den Zeitpunkt die Menschen mitzunehmen für einen solidarischen, gemeinsamen Kraftakt hat man längst verspielt...
Vielleicht hätte ein kurzer, harter Lockdown aber trotzdem eine gewisse Wirkung. Im Zusammenspiel mit wärmeren Temperaturen und erhöhtem Impftempo könnte man da mit 2-3 Wochen schon was bewirken. Diesen Vorteil hatte man im Dezember noch nicht. Man hat ja z.b. in GB und Portugal gesehen das die britische Variante nicht unschlagbar ist. Und da waren sicherlich auch nicht alle Bürger Linientreu und sind brav zuhause geblieben, trotz Ausgangssperren die man ja nicht immer und überall im Land kontrollieren kann....
Sorry Denis, aber wenn du als Paradebeispiel einen Fall von Verdacht auf sexuellen Missbrauch in die CancelCulture-Diskussion aufnimmst und trotzig darauf bestehst, dass es sich hier um eine von Linken initiierte Hetzkampagne handelt, ohne auch nur einen Beweis dafür aufzuführen, hat die Diskussion in der Tat keinen Sinn mehr.
WuerzburgerAdler schrieb:
Sorry Denis, aber wenn du als Paradebeispiel einen Fall von Verdacht auf sexuellen Missbrauch in die CancelCulture-Diskussion aufnimmst und trotzig darauf bestehst, dass es sich hier um eine von Linken initiierte Hetzkampagne handelt, ohne auch nur einen Beweis dafür aufzuführen, hat die Diskussion in der Tat keinen Sinn mehr.
Es gibt aber keinen konkreten Verdacht, das ist ja der Punkt.
Du willst Beweise? Hier bitte schön:
https://twitter.com/hashtag/KonsequenzenFuerLuke?src=hashtag_click
Adlerdenis schrieb:
Es wurden mehrere Beispiele hier genannt, ein aktuelles hab ich zufällig gerade noch reinbekommen:
welche denn? ich verzweifele langsam daran, dass hier immer wieder behauptet wird, es haette Beispiele gegeben
Lisa Eckhardt: durfte auftreten und darf auftreten. hochdotierte kabarettistin mit regelmaessigen auftritten in funk und fernsehen
nuhr: show im ersten
rowling: hatten wir uns geeinigt, dass das kein gutes beispiel ist
lucke: hat eine professur in hamburg, haelt seine vorlesungen, er kann forschen --> wo soll da die wissenschaftsfreiheit gefaehrdet sein
de maiziere: haben wir ausgiebig behandelt
schroeter in frankfurt: gerade das finde ich explizit kein beispiel fuer cancel culture. die konferenz hat stattgefunden
frankenadlers beispiele der altfeministinnen: das kann ich am wenigsten bewerten, dafuer fehlen mir die hintergruende. mein (oberflaechlicher) eindruck ist aber, dass sich hier die wissenschaft und der diskurs an ihnen vorbei weiterentwickelt hat. selbst erarbeitetes zaehlt nicht mehr und wird heute anders gewichtet. damit und dem widerspruch der aus ihren althergebrachten posititionen resultiert, kommen sie nicht klar (frankenadler: wie geschrieben, es ist eine sehr oberflaechliche interpretation, da ich weder Deine Freunde noch die Zusammenhaenge kenne). Aber gerade da Du es in den Zusammenhang mit Rowling gebracht hast, hat sich mir dieser Eindruck verstaerkt.
Luke Mockridge: bis du es erwaehnt hast, habe ich das Thema im Detail nicht wirklich mitbekommen. Mir war der Hashtag aufgefallen, unter dem auf Twitter von Missbrauchs- und Vergewaltigungsvorwuerfen berichtet wurde.
keine Ahnung was das mit Cancel Culture zu tun haben soll. Es geht um Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch. Es steht Aussage gegen Aussage. Der Sender verteidigt Luke Mockridge --> was hat das mit Cancel Culture zu tun?
Nachwievor sehe ich keine Beispiele fuer Cancel Culture. In Anbetracht der Tatsache, dass es von manchen (nicht nur von Frankenadler) als Riesenproblem angesehen wird, besonders irritierend.
Es gibt eine Studie, die einen Free University Index aus verschiedenen Kriterien ermittelt, Deutschland schneidet da mit an der Spitze ab:
https://www.gppi.net/media/KinzelbachEtAl_2020_Free_Universities.pdf
Als deutlich groesseres Problem (auch kein neues) sehe ich Angriffe auf die Wissenschaft und ihre Glaubwuerdigkeit (Stichwort PLURV: Pseudoexperten, Logikfehler, Unerfuellbare Erwartungen, Rosinenpickerei, Verschwoerungstheorien). Etwas was wir vom Klimawandel kennen, aber auch in der Pandemie (Infodemie) beobachten. Drosten hat es in seinem letzten Podcast thematisiert.
Ganz ehrlich: Es wurden hier wirklich diverse Dinge angeführt und verlinkt, nicht nur von mir, auch vom Frankenadler, vom Werner, auch vom Hawischer auf seine ureigene Art, der aber zumindest noch einen recht interessanten Link ins Spiel gebracht hat.
Warum "der tritt ja noch auf" kein Argument gegen ein Vorhandensein von Cancle Culture ist, habe ich jetzt auch mehrfach versucht zu erklären.
Auch zum Fall von Mockridge habe ich mich ausführlich genug geäußert...mehr Cancel-Wut als in seinem Fall mit diesem Hashtag und den Kommentaren geht kaum noch.
Letztlich versuchen du und ein paar andere User hier, jeden Fall auf irgendeine Art und Weise herunterzuspielen oder es kommt halt "ist mir im Detail nicht bekannt".
Besonders erschreckend finde ich, dass man hier offenbar offen für weitere staatliche Eingriffe in private Internetdabetten ist, Hetzkampagnen wie die gegen Mockridge, Eckhart und andere aber nicht als solche wahrnehmen will.
Es wurden sehr wohl Beispiele genannt, auch wenn du, Reggaetyp und andere alles tun, um das irgendwie zu verleugnen.
Ich persönlich verzweifle zunehmend an der Behauptung, es hätte keine Beispiele gegeben, während wir hier gleichzeitig immer mehr Beispiele aufgefahren werden.
In dieser Form hat das wohl keinen Sinn. Dann braucht mir aber auch bitte keiner was von "Ergebnisoffenheit" oder "den besseren Argumenten" zu erzählen, da muss ich echt lachen, wenn ich mir den Verlauf dieses Threads angucke.
Warum "der tritt ja noch auf" kein Argument gegen ein Vorhandensein von Cancle Culture ist, habe ich jetzt auch mehrfach versucht zu erklären.
Auch zum Fall von Mockridge habe ich mich ausführlich genug geäußert...mehr Cancel-Wut als in seinem Fall mit diesem Hashtag und den Kommentaren geht kaum noch.
Letztlich versuchen du und ein paar andere User hier, jeden Fall auf irgendeine Art und Weise herunterzuspielen oder es kommt halt "ist mir im Detail nicht bekannt".
Besonders erschreckend finde ich, dass man hier offenbar offen für weitere staatliche Eingriffe in private Internetdabetten ist, Hetzkampagnen wie die gegen Mockridge, Eckhart und andere aber nicht als solche wahrnehmen will.
Es wurden sehr wohl Beispiele genannt, auch wenn du, Reggaetyp und andere alles tun, um das irgendwie zu verleugnen.
Ich persönlich verzweifle zunehmend an der Behauptung, es hätte keine Beispiele gegeben, während wir hier gleichzeitig immer mehr Beispiele aufgefahren werden.
In dieser Form hat das wohl keinen Sinn. Dann braucht mir aber auch bitte keiner was von "Ergebnisoffenheit" oder "den besseren Argumenten" zu erzählen, da muss ich echt lachen, wenn ich mir den Verlauf dieses Threads angucke.
Sorry Denis, aber wenn du als Paradebeispiel einen Fall von Verdacht auf sexuellen Missbrauch in die CancelCulture-Diskussion aufnimmst und trotzig darauf bestehst, dass es sich hier um eine von Linken initiierte Hetzkampagne handelt, ohne auch nur einen Beweis dafür aufzuführen, hat die Diskussion in der Tat keinen Sinn mehr.
jegliche Auseinandersetzung mit den vorgebrachten Beispielen wird diskreditiert als Relativierung, eine inhaltliche Auseinanderstetzung damit findet nicht statt, mal abgesehen vom Fall Rowling, wo du zurueckgerudert bist und davon abgerueckt bist, dass es sich um cancel culture handeln wuerde.
ich habe versucht, deine einlassungen zu finden, bei denen du zu erlaeutern versuchst, warum widerspruch gegen z.b. eckhardts antisemitisches kabarett cancel culture waere. aber auch da sehe ich eigentlich auch nur, dass du versuchst den widerspruch zu diskreditieren.
leute reden scheisse, wie eckhardt oder rowling, dann muss man mit gegenwind rechnen und ihn auch aushalten.
dass du jetzt auch noch einen potentiellen missbrauch- oder vergewaltigungsfall als beispiel fuer cancel culture in die thematik einbringst, staerkt deine argumentation aus meiner sicht nicht sonderlich.
eine einschraenkung der wissenschaftsfreiheit von links kann ich nicht erkennen, das gros der beispiele ist beruehmt, verdient viel geld, forscht immer noch.
aus meiner sicht mangelt es nachwievor an einer definition von cancel culture und es mangelt an beispielen, an massenhaft beispielen, denn wir reden ja ueber ein riesenproblem.
der von hawischer verlinkte text ist lange, ein zusammenfassung, eine auseinandersetzung oder eine darstellung was hawischer an diesem text gut findet, fehlt wie so oft, der grundsatz ein link ist keine beitragsgrundlage wurde mal wieder missachtet.
ich habe reingelesen in den text, ich finde ihn platt, pauschalisierend und teilweise problematisch, ich sehe keinen neuen beitrag zur debatte, konkrete beispiele vermisse ich auch dort.
ich habe versucht, deine einlassungen zu finden, bei denen du zu erlaeutern versuchst, warum widerspruch gegen z.b. eckhardts antisemitisches kabarett cancel culture waere. aber auch da sehe ich eigentlich auch nur, dass du versuchst den widerspruch zu diskreditieren.
leute reden scheisse, wie eckhardt oder rowling, dann muss man mit gegenwind rechnen und ihn auch aushalten.
dass du jetzt auch noch einen potentiellen missbrauch- oder vergewaltigungsfall als beispiel fuer cancel culture in die thematik einbringst, staerkt deine argumentation aus meiner sicht nicht sonderlich.
eine einschraenkung der wissenschaftsfreiheit von links kann ich nicht erkennen, das gros der beispiele ist beruehmt, verdient viel geld, forscht immer noch.
aus meiner sicht mangelt es nachwievor an einer definition von cancel culture und es mangelt an beispielen, an massenhaft beispielen, denn wir reden ja ueber ein riesenproblem.
der von hawischer verlinkte text ist lange, ein zusammenfassung, eine auseinandersetzung oder eine darstellung was hawischer an diesem text gut findet, fehlt wie so oft, der grundsatz ein link ist keine beitragsgrundlage wurde mal wieder missachtet.
ich habe reingelesen in den text, ich finde ihn platt, pauschalisierend und teilweise problematisch, ich sehe keinen neuen beitrag zur debatte, konkrete beispiele vermisse ich auch dort.
Kurzer (-OT) Exkurs zur Sache Mockridge noch:
Wer z.B. so etwas ins Netz rotzt, der hat m.E. den Pfad der Logik schon länger verlassen und pubst auf gesellschaftlichen Konsens und alles, was dafür notwendig ist:
#KonsequenzenFuerLuke trendet und zig Tweets nehmen ihn in den Schutz wegen #Unschuldsvermutung und bla bla bla.
Was natürlich im Umkehrschluss bedeutet, dass die Opfer als Lügnerinnen dargestellt werden.
So viel zur #Unschuldsvermutung .
Clownsgesicht
Clownsgesicht
Clownsgesicht"
Wer solche brillianten Umkehrschlüsse zieht, dem ist wohl mit Argumenten nicht beizukommen. Da machste nix.
Aber ausgemachte Blödheit in schillernder Form, hier noch gepaart mit frecher, substanzloser Arroganz, war ja nicht das eigentliche Thema dieses Threads.
Wer z.B. so etwas ins Netz rotzt, der hat m.E. den Pfad der Logik schon länger verlassen und pubst auf gesellschaftlichen Konsens und alles, was dafür notwendig ist:
#KonsequenzenFuerLuke trendet und zig Tweets nehmen ihn in den Schutz wegen #Unschuldsvermutung und bla bla bla.
Was natürlich im Umkehrschluss bedeutet, dass die Opfer als Lügnerinnen dargestellt werden.
So viel zur #Unschuldsvermutung .
Clownsgesicht
Clownsgesicht
Clownsgesicht"
Wer solche brillianten Umkehrschlüsse zieht, dem ist wohl mit Argumenten nicht beizukommen. Da machste nix.
Aber ausgemachte Blödheit in schillernder Form, hier noch gepaart mit frecher, substanzloser Arroganz, war ja nicht das eigentliche Thema dieses Threads.
Wedge schrieb:Cleo schrieb:
Bin mal gespant wie sich das ganze ab September ändert , oder ob alles so gleich bleibt
Das einzige, das gleich bleibt, immer, bei allem, ist die konstante Veränderung.
Stand das in deinem Glückskeks oder was?
Auch wenn sich das Thema Almstadt ja nach neuesten Medienberichten erledigt haben soll, will ich hier noch mal auf einige Punkte eingehen.
Ich sehe da ehrlich gesagt keine großen Unterschiede. Lediglich, dass Boldt halt schon früher auf höhere Posten mit mehr Kompetenzen aufgestiegen ist. Es gilt ja als bestätigt, dass Manga bei uns auch mit vielen Spielern die ersten Gespräche geführt hat. Und die Scoutingabteilung hat er gemeinsam mit Bobic auch komplett umstrukturiert. Die ganzen Scouts sind ja ihm unterstellt, er wird da schon ordentlich Mitspracherecht gehabt haben.
So ganz stimmt das nicht. Boldt war tatsächlich mal offiziell Assistent der Geschäftsführung, meines Wissens aber stets Rudi Völler direkt untergeordnet. Völler ist allerdings erst seit 2018 Geschäftsführer Sport und damit auf die Vorstandsebene aufgestiegen.
Völler war zwar immer für den sportlichen Bereich verantwortlich, aber zuvor eben "nur" als Sportlicher Leiter beziehungsweise Sportdirektor. Geschäftsführer waren bis dato Wolfgang Holzhäuser und Michael Schade. Und da Manga sportlich gesehen als rechte Hand von Bobic galt und auch nicht Hübner unterstellt war, sehe ich bei beiden eine sehr ähnliche Konstellation.
Und Almstadt ist zwar in viele Prozesse eingebunden, aber sicherlich nicht der Sportdirektor. Der Posten ist schon mit Frederic Massara besetzt. Zusätzlich war Zvonimir Boban bis zu seiner Entlassung im Zuge der Rangnick-Saga als Manager angestellt. Und dann gibt es noch Paolo Maldini als Technischen Direktor, der sich wohl vor allem um die Vertragsverhandlungen kümmert.
Gehe ich so mit. Fehlende Erfahrungen aus der Privatwirtschaft wären für mich kein Ausschlusskriterium, aber eben auch kein Nachteil. Grundsätzlich finde ich aber schon, dass auch ein Sportvorstand einen gewissen Hintergrund und nicht nur früher mal ganz gut gekickt haben sollte. Bobic hat bei uns ja auch sehr viele Prozesse angestoßen, die sich nicht auf reine Fußballthemen beschränkt haben.
Das erfüllt ein Boldt, da er BWL mit Schwerpunkt Sportmanagement studiert hat. Das erfüllen aber eben auch die genannten Bobic und Eberl. Die haben beide ebenfalls ein Studium in Sportmanagement nach ihrer aktiven Karriere absolviert. Beide an der dafür spezialisierten IST-Hochschule, wo es gerade im Fußball eine ziemliche Blase aus ehemaligen Profisportlern gibt. Da haben sehr viele studiert, die aktuell in der Bundesliga im Management vertreten sind.
Das würde ich ihm sogar als Vorteil anrechnen. Gegen Boldt sprechen ja in meinen Augen andere Dinge. Das wäre auch das große Risiko bei Almstadt gewesen, weil er als Alleinverantwortlicher dann eben doch noch nicht auf dieser Ebene gearbeitet hat. Und gerade bei einer Qualifikation für die Champions League sollten uns eigentlich auch Kandidaten offen stehen, die auf dem Level und auf der Position schon erfolgreich gearbeitet haben.
Auf der Trainerbank hat man diese Entwicklung ja auch gesehen. 2016 sind wir mit Niko Kovač durchaus ein gewisses Risiko eingegangen, weil er zuvor noch nicht hauptverantwortlich eine Vereinsmannschaft trainiert hat. Da standen wir aber auch noch deutlich schlechter da. Zwei Jahre später haben wir mit Adi Hütter einen Trainer geholt, der auf allen seinen Stationen großen Erfolg hatte und in Österreich sowie der Schweiz auch schon Meister geworden ist.
Adlerdenis schrieb:
Boldt hat nur sehr bedingt ähnlichen Background wie Manga. Beide waren Scouts und dort schwerpunktmäßig in Südamerika tätig. Da hörts dann aber auch schon auf.
Boldt hatte meines Wissens nach als Manager bei Bayer 04 ziemlich umfassende Kompetenzen. Er wart dort neben Transferverhandlungen, Scouting und Analyse z. B. auch noch verantwortlich für die Optimierung der Strukturen und die Digitalisierung des sportlichen Bereichs.
Ich sehe da ehrlich gesagt keine großen Unterschiede. Lediglich, dass Boldt halt schon früher auf höhere Posten mit mehr Kompetenzen aufgestiegen ist. Es gilt ja als bestätigt, dass Manga bei uns auch mit vielen Spielern die ersten Gespräche geführt hat. Und die Scoutingabteilung hat er gemeinsam mit Bobic auch komplett umstrukturiert. Die ganzen Scouts sind ja ihm unterstellt, er wird da schon ordentlich Mitspracherecht gehabt haben.
Adlerdenis schrieb:
Wenn wir jetzt mal deine Auflistung der Kompetenzbereiche von Almstadt durchgehen, dürfte das fast alles auch auf Boldt bei Leverkusen zutreffen.
Boldt war übrigens auch mal Assistent der Geschäftsführung, und Almstadt ist ja bei Milan faktisch wohl Sportdirektor.
So ganz stimmt das nicht. Boldt war tatsächlich mal offiziell Assistent der Geschäftsführung, meines Wissens aber stets Rudi Völler direkt untergeordnet. Völler ist allerdings erst seit 2018 Geschäftsführer Sport und damit auf die Vorstandsebene aufgestiegen.
Völler war zwar immer für den sportlichen Bereich verantwortlich, aber zuvor eben "nur" als Sportlicher Leiter beziehungsweise Sportdirektor. Geschäftsführer waren bis dato Wolfgang Holzhäuser und Michael Schade. Und da Manga sportlich gesehen als rechte Hand von Bobic galt und auch nicht Hübner unterstellt war, sehe ich bei beiden eine sehr ähnliche Konstellation.
Und Almstadt ist zwar in viele Prozesse eingebunden, aber sicherlich nicht der Sportdirektor. Der Posten ist schon mit Frederic Massara besetzt. Zusätzlich war Zvonimir Boban bis zu seiner Entlassung im Zuge der Rangnick-Saga als Manager angestellt. Und dann gibt es noch Paolo Maldini als Technischen Direktor, der sich wohl vor allem um die Vertragsverhandlungen kümmert.
Adlerdenis schrieb:
Boldt hat jetzt nicht unbedingt Erfahrungen aus der Privatwirtschaft, ist aber ebenfalls ein studierter Quereinsteiger im Fußballgeschäft.
Ich finde den Background also zumindest auf dem Papier in Teilen sogar ziemlich ähnlich.
Und Erfahrung aus der Privatwirtschaft ist bei nem Finanzvorstand sicher wichtig, bei nem SV sehe ich das aber nicht so. Die hat Bobic ebenso wenig wie z. B. ein Max Eberl oder andere erfolgreiche Sportmanager.
Gehe ich so mit. Fehlende Erfahrungen aus der Privatwirtschaft wären für mich kein Ausschlusskriterium, aber eben auch kein Nachteil. Grundsätzlich finde ich aber schon, dass auch ein Sportvorstand einen gewissen Hintergrund und nicht nur früher mal ganz gut gekickt haben sollte. Bobic hat bei uns ja auch sehr viele Prozesse angestoßen, die sich nicht auf reine Fußballthemen beschränkt haben.
Das erfüllt ein Boldt, da er BWL mit Schwerpunkt Sportmanagement studiert hat. Das erfüllen aber eben auch die genannten Bobic und Eberl. Die haben beide ebenfalls ein Studium in Sportmanagement nach ihrer aktiven Karriere absolviert. Beide an der dafür spezialisierten IST-Hochschule, wo es gerade im Fußball eine ziemliche Blase aus ehemaligen Profisportlern gibt. Da haben sehr viele studiert, die aktuell in der Bundesliga im Management vertreten sind.
Adlerdenis schrieb:
Und schließlich hat Boldt - unabhängig davon, wie man seine Arbeit dort bewertet - beim HSV ja auch rund 2 Jahre Erfahrung als Sportvorstand sammeln können.
Das würde ich ihm sogar als Vorteil anrechnen. Gegen Boldt sprechen ja in meinen Augen andere Dinge. Das wäre auch das große Risiko bei Almstadt gewesen, weil er als Alleinverantwortlicher dann eben doch noch nicht auf dieser Ebene gearbeitet hat. Und gerade bei einer Qualifikation für die Champions League sollten uns eigentlich auch Kandidaten offen stehen, die auf dem Level und auf der Position schon erfolgreich gearbeitet haben.
Auf der Trainerbank hat man diese Entwicklung ja auch gesehen. 2016 sind wir mit Niko Kovač durchaus ein gewisses Risiko eingegangen, weil er zuvor noch nicht hauptverantwortlich eine Vereinsmannschaft trainiert hat. Da standen wir aber auch noch deutlich schlechter da. Zwei Jahre später haben wir mit Adi Hütter einen Trainer geholt, der auf allen seinen Stationen großen Erfolg hatte und in Österreich sowie der Schweiz auch schon Meister geworden ist.
DonGuillermo schrieb:
Ich sehe da ehrlich gesagt keine großen Unterschiede. Lediglich, dass Boldt halt schon früher auf höhere Posten mit mehr Kompetenzen aufgestiegen ist. Es gilt ja als bestätigt, dass Manga bei uns auch mit vielen Spielern die ersten Gespräche geführt hat. Und die Scoutingabteilung hat er gemeinsam mit Bobic auch komplett umstrukturiert. Die ganzen Scouts sind ja ihm unterstellt, er wird da schon ordentlich Mitspracherecht gehabt haben.
Boldt hatte aber wohl neben der "Manga-Rolle" wohl auch noch quasi die von S. Zelichowski, also war, wie gesagt, für die Modernisierung des sportlichen Bereichs zuständig. Hat z. B. deren Scouting-Datenbank entwickeln lassen. Und er hatte eben, wie du selbst sagst, auch hörere Posten.
Zusammenfassend würde ich Boldts Background aus Leverkusen als eine Mischung der Kompetenzen von Hübner, Manga und Zelichowski bezeichen.
Das im Kombination mit seinem Studium, dem Praktikum bei den Bayern und seiner Erfahrung aus Hamburg würde ich schon als ein Set aus Skills und Referenzen ansehen, die dich für einen solchen Posten wie den von uns gesuchten Sportvorstand als nächsten Schritt qualifizieren.
DonGuillermo schrieb:
So ganz stimmt das nicht. Boldt war tatsächlich mal offiziell Assistent der Geschäftsführung, meines Wissens aber stets Rudi Völler direkt untergeordnet. Völler ist allerdings erst seit 2018 Geschäftsführer Sport und damit auf die Vorstandsebene aufgestiegen.
Völler war zwar immer für den sportlichen Bereich verantwortlich, aber zuvor eben "nur" als Sportlicher Leiter beziehungsweise Sportdirektor. Geschäftsführer waren bis dato Wolfgang Holzhäuser und Michael Schade. Und da Manga sportlich gesehen als rechte Hand von Bobic galt und auch nicht Hübner unterstellt war, sehe ich bei beiden eine sehr ähnliche Konstellation.
Und Almstadt ist zwar in viele Prozesse eingebunden, aber sicherlich nicht der Sportdirektor. Der Posten ist schon mit Frederic Massara besetzt. Zusätzlich war Zvonimir Boban bis zu seiner Entlassung im Zuge der Rangnick-Saga als Manager angestellt. Und dann gibt es noch Paolo Maldini als Technischen Direktor, der sich wohl vor allem um die Vertragsverhandlungen kümmert.
[/quote]
Ok, das mag alles sein. Boldt war allerdings jahrelang offiziell Assistent der GF, wem auch immer er da jetzt zugearbeitet hat.
Und zu Almstadt kann ich letzlich wenig sagen. Ich bezog mich da auf den Zeitungsartikel in dem er als faktischer Sportdirektor bezeichnet wurde.
DonGuillermo schrieb:
Gehe ich so mit. Fehlende Erfahrungen aus der Privatwirtschaft wären für mich kein Ausschlusskriterium, aber eben auch kein Nachteil. Grundsätzlich finde ich aber schon, dass auch ein Sportvorstand einen gewissen Hintergrund und nicht nur früher mal ganz gut gekickt haben sollte. Bobic hat bei uns ja auch sehr viele Prozesse angestoßen, die sich nicht auf reine Fußballthemen beschränkt haben.
Das erfüllt ein Boldt, da er BWL mit Schwerpunkt Sportmanagement studiert hat. Das erfüllen aber eben auch die genannten Bobic und Eberl. Die haben beide ebenfalls ein Studium in Sportmanagement nach ihrer aktiven Karriere absolviert. Beide an der dafür spezialisierten IST-Hochschule, wo es gerade im Fußball eine ziemliche Blase aus ehemaligen Profisportlern gibt. Da haben sehr viele studiert, die aktuell in der Bundesliga im Management vertreten sind.
Hier sind wir uns ja im Wesentlichen einig. Wobei ich sagen würde, dass Boldts normales Studium akademisch schon nochmal deutlich höher einzuschätzen ist, als dieser Fernstudiengang für Fußballer, für den du nicht mal Abi brauchst.
DonGuillermo schrieb:
Das würde ich ihm sogar als Vorteil anrechnen. Gegen Boldt sprechen ja in meinen Augen andere Dinge. Das wäre auch das große Risiko bei Almstadt gewesen, weil er als Alleinverantwortlicher dann eben doch noch nicht auf dieser Ebene gearbeitet hat. Und gerade bei einer Qualifikation für die Champions League sollten uns eigentlich auch Kandidaten offen stehen, die auf dem Level und auf der Position schon erfolgreich gearbeitet haben.
Auf der Trainerbank hat man diese Entwicklung ja auch gesehen. 2016 sind wir mit Niko Kovač durchaus ein gewisses Risiko eingegangen, weil er zuvor noch nicht hauptverantwortlich eine Vereinsmannschaft trainiert hat. Da standen wir aber auch noch deutlich schlechter da. Zwei Jahre später haben wir mit Adi Hütter einen Trainer geholt, der auf allen seinen Stationen großen Erfolg hatte und in Österreich sowie der Schweiz auch schon Meister geworden ist.
Auch hier sind wir uns in den meisten Punkten einig. Bin ehrlich gesagt recht froh, das Almstadt wohl raus ist, dass wären mir einfach zu viele Unwägbarkeiten und auch zu sehr "Vitamin B"-Geschichte gewesen.
Adlerdenis schrieb:Misanthrop schrieb:Adlerdenis schrieb:
Und diese Argumente wie "der ist doch noch im Amt" oder "der/die ist doch noch im Fernsehen" sind doch kein Gegenbeweis für die Cancel Culture. Nur, weil etwas (noch) nicht vollendet ist, heißt es doch nicht, dass es nicht existiert bzw. kein Problem darstellt.
Jetzt wird es argumentativ abenteuerlich.
Wer die These aufstellt, sollte sie beweisen können.
Eines Gegenbeweises bedarf es da denklogischerweise nicht. So funktioniert Diskurs nicht.
Und dasselbe gilt natürlich auch für jene, die eine gefährliche Tendenz erkennen wollen.
Da muss dann schon ein bisschen mehr kommen sls "Beweist doch mal das Gegenteil!"
Sonst können wir uns hier bei jedem Thema auf "Informier dich mal!" beschränken. Das wird hier ja gewöhnlich zurecht als nicht als die Speerspitze der Argumentationskünste angesehen.
Du verstehst mich nicht. Es ist doch erwiesen, dass es diese Bestrebungen gibt.
Hier ist aber ein beliebtes Argument "aber den gibt es doch noch in der Öffentlichkeit", als vermeintlichem Grund, warum es keine Cancel Culture gibt. Und das ist falsch, denn dass Person XY vielleicht nicht erfolgreich "gecancelt" wurde, ist doch kein Gegenbeweis für dieses Phänomen.
Ich hoffe, das war jetzt verständlicher.
Ok.
Dann sollten wir ganz zum Anfang zurückkommen. Denn ich finde Deine Maxime bislang überhaupt nicht unstreitig.
- Was genau ist "Cancel Culture?
- Was sind die Betrebungen exakt? (das könnte sich mit der Antwort auf die erste Frage überschneiden)
- Wodurch werden diese bislang belegt?
- Was unterscheidet diese Cancel Culture von gewöhnlicher (gerechtfertigter oder ungerechtfertigter) Kritik oder Gegenrede?
- Wie groß muss die in Rede stehende Anzahl von cancel-Willigen sein, um von einer einzughaltenden "Kultur" reden zu können?
- seit wann besteht dieses vermeintliche Phänomen?
Diese Fragen sind nicht provokativ gemeint.
Aber ganz offenbar siehst Du ja eine konkret festzumachende Entwicklung, die ich bisher nicht erkennen kann. Daher mein völlig erkenntnisoffenes Nachfragen.
Bislang finde ich ziemlich vieles in dieser Diskussion reichlich wischiwaschi:
"Der zum Beispiel könnte, oder vielleicht eben doch nicht. Aber jene, ... gut, passt auch nicht recht".
"Beispiele gibt es viele, ..." nur die hier genannten Quellen versagen da weithin.
Ich finde das Thema durchaus interessant. Nur irgendwie hat das bisher weithin etwas von einer Phantomdiskussion.
Misanthrop schrieb:
- Was genau ist "Cancel Culture?
Ich würde es definieren als den Versuch, unliebsame Personen oder Meinungen aus der Öffentlichkeit zu drängen oder durch Diffamierung und Diskreditierung gesellschaftlich "mundtot" zu machen.
Misanthrop schrieb:
- Was sind die Betrebungen exakt? (das könnte sich mit der Antwort auf die erste Frage überschneiden)
Siehe oben.
Misanthrop schrieb:
- Wodurch werden diese bislang belegt?
Es wurden mehrere Beispiele hier genannt, ein aktuelles hab ich zufällig gerade noch reinbekommen: Luke Mockridge. Aufgrund völlig unbelegeter Missbrauchsvorwürfe, wegen denen KEIN Verfahren läuft, formiert sich derzeit unter dem Hasthag #KonsequenzenfürLuke der wütende Twittermob, der ihn als "ekliges Schwein" etc beschimpft und quasi die digitale Lynchjustiz zelebriert.
Misanthrop schrieb:
- Was unterscheidet diese Cancel Culture von gewöhnlicher (gerechtfertigter oder ungerechtfertigter) Kritik oder Gegenrede?
Ich würde sagen, vor allem Ausmaß und Aggressivität.
Wenn z. B. eben hunderte oder tausende Menschen jemanden im Internet beschimpfen, leichtfertig als Vergewaltiger, Rassist, oder was auch immer abstempeln, ist das nix anderes als Cyber-Mobbing, Hetze und der vielzitierte "Hass im Netz", über den sich teilweise die gleichen Leute an anderer Stelle heuchlerisch echauffieren, weil der ja ganz schlimm ist und so...gilt offenbar nur so lange, bis man wieder irgendeine Sau durchs Dorf treiben will, dann ist der "Hass im Netz" dann plötzlich nur noch "Kritik".
An dieser Stelle daher auch die Antwort an Reggaetyp: Ja, gefordert wird viel, manches ist sinnvoll, manches nicht etc., das hab ich schon registriert. Aber wie gesagt: Ein wütender Mob, sei es auf Twitter, oder im Hörsaal, ist für mich nicht mehr nur einfach eine Kritik oder Forderung, sondern eben Mobbing.
Misanthrop schrieb:
- Wie groß muss die in Rede stehende Anzahl von cancel-Willigen sein, um von einer einzughaltenden "Kultur" reden zu können?
Diese Frage empfinde ich allerdings schon als provokativ.
Misanthrop schrieb:
- seit wann besteht dieses vermeintliche Phänomen?
In der öffentlichen Wahrnehmung seit wenigen Jahren. Mag sein, dass es schon länger besteht, wie von Motoguzzi angeführt, nur ist der Unterschied halt, dass früher sich so jemand vielleicht auf die Straße stellen und rumschreien konnte, bis sie ihn abgeholt haben, während du heute via Internet ruckzug die Aufmerksamkeit eines ganzes Landes darauf lenken kannst. Und genau das macht es so gefährlich. Beispielsweise kannst du sicher sein, dass Mockridge dieses Thema noch lange verfolgen wird, auch wenn er völlig unschuldig ist.
Nur weil irgendwelche bescheuerten Wutbürger meinten, sich mal kurz vor dem Morgenkaffee an ihm abarbeiten zu müssen. Für die ist das ein blöder Tweet, weil man vielleicht gerade wegen dem Lockdown eh etwas schlecht drauf ist, aber den Betroffenen haftet dieses Thema dann an..
Ich hoffe, ich konnte meinen Standpunkt deutlich machen. Und wem das nicht reicht, soll halt mal auf Twitter gehen und den Luke-Hashtag anklicken, da offenbar sich tiefe Abgründe der Gesellschaft.
Adlerdenis schrieb:
Es wurden mehrere Beispiele hier genannt, ein aktuelles hab ich zufällig gerade noch reinbekommen:
welche denn? ich verzweifele langsam daran, dass hier immer wieder behauptet wird, es haette Beispiele gegeben
Lisa Eckhardt: durfte auftreten und darf auftreten. hochdotierte kabarettistin mit regelmaessigen auftritten in funk und fernsehen
nuhr: show im ersten
rowling: hatten wir uns geeinigt, dass das kein gutes beispiel ist
lucke: hat eine professur in hamburg, haelt seine vorlesungen, er kann forschen --> wo soll da die wissenschaftsfreiheit gefaehrdet sein
de maiziere: haben wir ausgiebig behandelt
schroeter in frankfurt: gerade das finde ich explizit kein beispiel fuer cancel culture. die konferenz hat stattgefunden
frankenadlers beispiele der altfeministinnen: das kann ich am wenigsten bewerten, dafuer fehlen mir die hintergruende. mein (oberflaechlicher) eindruck ist aber, dass sich hier die wissenschaft und der diskurs an ihnen vorbei weiterentwickelt hat. selbst erarbeitetes zaehlt nicht mehr und wird heute anders gewichtet. damit und dem widerspruch der aus ihren althergebrachten posititionen resultiert, kommen sie nicht klar (frankenadler: wie geschrieben, es ist eine sehr oberflaechliche interpretation, da ich weder Deine Freunde noch die Zusammenhaenge kenne). Aber gerade da Du es in den Zusammenhang mit Rowling gebracht hast, hat sich mir dieser Eindruck verstaerkt.
Luke Mockridge: bis du es erwaehnt hast, habe ich das Thema im Detail nicht wirklich mitbekommen. Mir war der Hashtag aufgefallen, unter dem auf Twitter von Missbrauchs- und Vergewaltigungsvorwuerfen berichtet wurde.
keine Ahnung was das mit Cancel Culture zu tun haben soll. Es geht um Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch. Es steht Aussage gegen Aussage. Der Sender verteidigt Luke Mockridge --> was hat das mit Cancel Culture zu tun?
Nachwievor sehe ich keine Beispiele fuer Cancel Culture. In Anbetracht der Tatsache, dass es von manchen (nicht nur von Frankenadler) als Riesenproblem angesehen wird, besonders irritierend.
Es gibt eine Studie, die einen Free University Index aus verschiedenen Kriterien ermittelt, Deutschland schneidet da mit an der Spitze ab:
https://www.gppi.net/media/KinzelbachEtAl_2020_Free_Universities.pdf
Als deutlich groesseres Problem (auch kein neues) sehe ich Angriffe auf die Wissenschaft und ihre Glaubwuerdigkeit (Stichwort PLURV: Pseudoexperten, Logikfehler, Unerfuellbare Erwartungen, Rosinenpickerei, Verschwoerungstheorien). Etwas was wir vom Klimawandel kennen, aber auch in der Pandemie (Infodemie) beobachten. Drosten hat es in seinem letzten Podcast thematisiert.
Danke. So lässt sich zumindest dikutieren. Auch wenn ich zu verstehen beginne, worin unser Dissenz besteht: Du hast ein m.E. recht diffuses Bild davon, was in Deinen Augen CC darstellen könnte.
Wie von anderen bereits erwähnt, ist der Fall vom Mockridge, den ich bis gerade eben gar nicht kannte, auch für mich kein Fall einer vermeintlichen Cancel Culture. Es ist für mich das von mir hier jüngst so bezeichnete Deppen-Netz 2021.
Viele fühlen sich dort aus unterschiedlicher Motivation heraus aufgefordert, anderen mehr oder minder folgenschwer ans Bein zu pissen.
Aber das ist doch wahrlich gewöhnlich nicht ein Problem, dass man politisch verorten könnte. Der Mensch ist oftmals ein veritables *********. Viele sogar chronisch. Und im Internet kann dieser das reichlich unter Beweis stellen, weil dort sogar das feige ********* häufig unreglementiert und folgenlos zu Wort kommt.
Bei den von Dir aufgezeigten "Abgründen der Gesellschaft" bin ich also vollkommen bei Dir.
Denselben Mist siehst Du nicht nur bei Twitter, sondern etwa auch bei dem im Netz grassieren Unwesen von hunderttausend häufig im Ausland ansässigen Bewertungsportalen, die du nicht einmal mit einer Unterlassung dran bekommst. Auch da wird reichlich Gülle ausgekippt, oftmals sogar ohne, dass der Betroffene und Geschädigte überhaupt davon weiß.
Wenn man das Problem, das wiederum m.E. mit dem Begriff "cancel culture" nicht gut zu beschreiben ist, also so zusammenfasst: Prima. Aber mit Online-Gülle werden wir leben müssen, solange sie nicht strafbar ist. Außer, man befürwortet mit Seehofers Horst, dass man sich bei Posts im Netz legitimieren muss.
Wie von anderen bereits erwähnt, ist der Fall vom Mockridge, den ich bis gerade eben gar nicht kannte, auch für mich kein Fall einer vermeintlichen Cancel Culture. Es ist für mich das von mir hier jüngst so bezeichnete Deppen-Netz 2021.
Viele fühlen sich dort aus unterschiedlicher Motivation heraus aufgefordert, anderen mehr oder minder folgenschwer ans Bein zu pissen.
Aber das ist doch wahrlich gewöhnlich nicht ein Problem, dass man politisch verorten könnte. Der Mensch ist oftmals ein veritables *********. Viele sogar chronisch. Und im Internet kann dieser das reichlich unter Beweis stellen, weil dort sogar das feige ********* häufig unreglementiert und folgenlos zu Wort kommt.
Bei den von Dir aufgezeigten "Abgründen der Gesellschaft" bin ich also vollkommen bei Dir.
Denselben Mist siehst Du nicht nur bei Twitter, sondern etwa auch bei dem im Netz grassieren Unwesen von hunderttausend häufig im Ausland ansässigen Bewertungsportalen, die du nicht einmal mit einer Unterlassung dran bekommst. Auch da wird reichlich Gülle ausgekippt, oftmals sogar ohne, dass der Betroffene und Geschädigte überhaupt davon weiß.
Wenn man das Problem, das wiederum m.E. mit dem Begriff "cancel culture" nicht gut zu beschreiben ist, also so zusammenfasst: Prima. Aber mit Online-Gülle werden wir leben müssen, solange sie nicht strafbar ist. Außer, man befürwortet mit Seehofers Horst, dass man sich bei Posts im Netz legitimieren muss.
Wie gesagt: Lucke ist für mich kein Beispiel für CancelCulture, sondern für politische Auseinandersetzung.
WuerzburgerAdler schrieb:
Wie gesagt: Lucke ist für mich kein Beispiel für CancelCulture, sondern für politische Auseinandersetzung.
Und wie gesagt: Ich sehe das eben nicht so, weil seine politische Karriere nicht Gegenstand der Vorlesung war.
"Politische Auseinandersetzung" finde ich da auch ziemlich unpassend und verharmlosend für den einseitigen Versuch jemanden aus dem Hörsaal zu mobben. Lucke hat überhaupt keine Auseinandersetzung mit der AstA gehabt, nur die mit ihm.
Adlerdenis schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Wie gesagt: Lucke ist für mich kein Beispiel für CancelCulture, sondern für politische Auseinandersetzung.
Und wie gesagt: Ich sehe das eben nicht so, weil seine politische Karriere nicht Gegenstand der Vorlesung war.
"Politische Auseinandersetzung" finde ich da auch ziemlich unpassend und verharmlosend für den einseitigen Versuch jemanden aus dem Hörsaal zu mobben. Lucke hat überhaupt keine Auseinandersetzung mit der AstA gehabt, nur die mit ihm.
Ich finde es übrigens ok, wenn Studenten jemanden zur Rede stellen wollen, nur darf nicht eine Minderheit darüber bestimmen, wer vor Studenten zu reden habe oder wer nicht, wenn zB gleichzeitig andere Studenten gerne zu einem bestimmten Thema jemanden hören wollen. Zumindest dann, wenn es bei dem Thema wirklich um eine sachliche Auseinandersetzung geht. Damit sind Rassismus etc. ja ausgeschlossen.
Ich glaube auch nicht, dass es eine groß angelegte Cancel Culture gibt, was vor allem aus rechten Kreisen behauptet wird. Ich glaube aber weiterhin, dass es hin und wieder die Neigung dazu gibt, bestimmte Meinungen zu übertönen oder die Menschen hinter den Meinungen direkt zu diskreditieren, statt auf die Meinung selbst sachlich einzugehen. Das ist eine Neigung, die ich eben in allen überideologisierten Diskussionen immer häufiger merke und bei der sich eben nicht nur Rechte daran munter beteiligen.
Es gab zB letztens bei Twitter die Forderungen, Herrn Streeck nicht mehr in Talksendungen einzuladen. Da frage ich mich dann schon: Warum? Viele Leute glauben doch den Blödsinn von ihm. Mir wäre es viel lieber, wenn diese Leute eingeladen und dann wie letztens von Mai öffentlich zerlegt werden. Und zwar mit Fakten, mit dem Spiegel vor der Nase. Ich finde, wir neigen mittlerweile ein bisschen zu sehr dazu, die Diskussion zu scheuen, wenn einem die Meinung des Gegenüber missfällt (oder sie im Fall von Streeck halt faktisch falsch ist). So bilden sich dann eben die Meinungs- und Informationsblasen. Ich glaub, meine Sorge und vllt. auch die von FA ist es, dass andere Gruppen, auch Linke, genau die Elemente in der Diskussionskultur übernehmen, die sie vorher so sehr bei den Rechten verabscheut haben.
Die meisten Menschen, die Cancel Culture schreien, haben m.E. aber eher ein Problem damit, dass sie mal überlegen sollen, welche Meinung sie eigentlich vertreten und ob diese wirklich angemessen ist. Das sind die Leute, die bei scharfen rassistischen Äußerungen und deren Verurteilung darauf schließen, dass man deswegen jetzt gar nichts mehr kritisches zu zB Migration sagen dürfe. Siehe Fall Petry / Hertha. Kurzum, da sind ne Menge Leute dabei, die einfach Angst haben, dass sie was an ihren rassistischen, homophoben usw. Vorurteilen und Einstellungen ändern müssten.
Adlerdenis schrieb:
Und diese Argumente wie "der ist doch noch im Amt" oder "der/die ist doch noch im Fernsehen" sind doch kein Gegenbeweis für die Cancel Culture. Nur, weil etwas (noch) nicht vollendet ist, heißt es doch nicht, dass es nicht existiert bzw. kein Problem darstellt.
Jetzt wird es argumentativ abenteuerlich.
Wer die These aufstellt, sollte sie beweisen können.
Eines Gegenbeweises bedarf es da denklogischerweise nicht. So funktioniert Diskurs nicht.
Und dasselbe gilt natürlich auch für jene, die eine gefährliche Tendenz erkennen wollen.
Da muss dann schon ein bisschen mehr kommen sls "Beweist doch mal das Gegenteil!"
Sonst können wir uns hier bei jedem Thema auf "Informier dich mal!" beschränken. Das wird hier ja gewöhnlich zurecht als nicht als die Speerspitze der Argumentationskünste angesehen.
Misanthrop schrieb:Adlerdenis schrieb:
Und diese Argumente wie "der ist doch noch im Amt" oder "der/die ist doch noch im Fernsehen" sind doch kein Gegenbeweis für die Cancel Culture. Nur, weil etwas (noch) nicht vollendet ist, heißt es doch nicht, dass es nicht existiert bzw. kein Problem darstellt.
Jetzt wird es argumentativ abenteuerlich.
Wer die These aufstellt, sollte sie beweisen können.
Eines Gegenbeweises bedarf es da denklogischerweise nicht. So funktioniert Diskurs nicht.
Und dasselbe gilt natürlich auch für jene, die eine gefährliche Tendenz erkennen wollen.
Da muss dann schon ein bisschen mehr kommen sls "Beweist doch mal das Gegenteil!"
Sonst können wir uns hier bei jedem Thema auf "Informier dich mal!" beschränken. Das wird hier ja gewöhnlich zurecht als nicht als die Speerspitze der Argumentationskünste angesehen.
Du verstehst mich nicht. Es ist doch erwiesen, dass es diese Bestrebungen gibt.
Hier ist aber ein beliebtes Argument "aber den gibt es doch noch in der Öffentlichkeit", als vermeintlichem Grund, warum es keine Cancel Culture gibt. Und das ist falsch, denn dass Person XY vielleicht nicht erfolgreich "gecancelt" wurde, ist doch kein Gegenbeweis für dieses Phänomen.
Ich hoffe, das war jetzt verständlicher.
Adlerdenis schrieb:Misanthrop schrieb:Adlerdenis schrieb:
Und diese Argumente wie "der ist doch noch im Amt" oder "der/die ist doch noch im Fernsehen" sind doch kein Gegenbeweis für die Cancel Culture. Nur, weil etwas (noch) nicht vollendet ist, heißt es doch nicht, dass es nicht existiert bzw. kein Problem darstellt.
Jetzt wird es argumentativ abenteuerlich.
Wer die These aufstellt, sollte sie beweisen können.
Eines Gegenbeweises bedarf es da denklogischerweise nicht. So funktioniert Diskurs nicht.
Und dasselbe gilt natürlich auch für jene, die eine gefährliche Tendenz erkennen wollen.
Da muss dann schon ein bisschen mehr kommen sls "Beweist doch mal das Gegenteil!"
Sonst können wir uns hier bei jedem Thema auf "Informier dich mal!" beschränken. Das wird hier ja gewöhnlich zurecht als nicht als die Speerspitze der Argumentationskünste angesehen.
Du verstehst mich nicht. Es ist doch erwiesen, dass es diese Bestrebungen gibt.
Hier ist aber ein beliebtes Argument "aber den gibt es doch noch in der Öffentlichkeit", als vermeintlichem Grund, warum es keine Cancel Culture gibt. Und das ist falsch, denn dass Person XY vielleicht nicht erfolgreich "gecancelt" wurde, ist doch kein Gegenbeweis für dieses Phänomen.
Ich hoffe, das war jetzt verständlicher.
Ok.
Dann sollten wir ganz zum Anfang zurückkommen. Denn ich finde Deine Maxime bislang überhaupt nicht unstreitig.
- Was genau ist "Cancel Culture?
- Was sind die Betrebungen exakt? (das könnte sich mit der Antwort auf die erste Frage überschneiden)
- Wodurch werden diese bislang belegt?
- Was unterscheidet diese Cancel Culture von gewöhnlicher (gerechtfertigter oder ungerechtfertigter) Kritik oder Gegenrede?
- Wie groß muss die in Rede stehende Anzahl von cancel-Willigen sein, um von einer einzughaltenden "Kultur" reden zu können?
- seit wann besteht dieses vermeintliche Phänomen?
Diese Fragen sind nicht provokativ gemeint.
Aber ganz offenbar siehst Du ja eine konkret festzumachende Entwicklung, die ich bisher nicht erkennen kann. Daher mein völlig erkenntnisoffenes Nachfragen.
Bislang finde ich ziemlich vieles in dieser Diskussion reichlich wischiwaschi:
"Der zum Beispiel könnte, oder vielleicht eben doch nicht. Aber jene, ... gut, passt auch nicht recht".
"Beispiele gibt es viele, ..." nur die hier genannten Quellen versagen da weithin.
Ich finde das Thema durchaus interessant. Nur irgendwie hat das bisher weithin etwas von einer Phantomdiskussion.
Wie gesagt: so tief in dem Thema bin ich nicht. Aber man sollte unterscheiden zwischen CancelCulture und politischer Auseinandersetzung. Die Beispiele Lucke/Homburg passen vielleicht eher in letzteres Feld, ich kann mich auch noch an die (politischen) Vorbehalte an Prof. Bossle in Wü erinnern. Das Schöne ist ja: vergleichbare Fälle aus dem linken Lager schaffen es meist gar nicht auf einen Lehrstuhl.
Da wäre Streeck schon eher relevant. Wie geht man aber mit einem Wissenschaftler um, dessen Schlussfolgerungen aus der Wissenschaft nicht nur höchst umstritten sind, sondern sich in vielen Fällen sogar als unwahr herausgestellt haben? Ist Wissenschaft gegenüber Laien nicht auch eine Sache des Vertrauens und ist es dann CancelCulture, wenn man Leute ablehnt, denen man nicht (mehr) vertraut?
Oder anderes Beispiel: muss ich als Veranstalter eines Wirtschaftsforums zwingend Prof. Sinn einladen?
Da wäre Streeck schon eher relevant. Wie geht man aber mit einem Wissenschaftler um, dessen Schlussfolgerungen aus der Wissenschaft nicht nur höchst umstritten sind, sondern sich in vielen Fällen sogar als unwahr herausgestellt haben? Ist Wissenschaft gegenüber Laien nicht auch eine Sache des Vertrauens und ist es dann CancelCulture, wenn man Leute ablehnt, denen man nicht (mehr) vertraut?
Oder anderes Beispiel: muss ich als Veranstalter eines Wirtschaftsforums zwingend Prof. Sinn einladen?
Siehe meinen Beitrag. Lucke unterrichtet nicht etwa Politikwissenschaften, sondern VWL. Hat mit seiner Polit-Karriere nix zu tun und ich wüsste auch nicht, dass er sich als Volkswirt unglaubwürdig gemacht hätte.
Finde die Diskussion hier sehr spannend und habe das die letzten Tage interessiert verfolgt.
Wollte als Beispiel noch die Rückkehr von Bernd Lucke an die Uni Hamburg einbringen. Die Proteste u.a. der AstA wurden ja von vielen Seiten kritisiert, also nicht nur von Medien bei denen man es sich denken kann (Welt, Bild), sondern auch von Bundespräsident Steinmeier.
Habe das Thema nicht weiter verfolgt, aber denke, bedingt durch die digitalen Vorlesungen, ist das auch eher abgeflacht und er lehrt ja weiterhin in Hamburg. Passt also wieder nicht 100 % zur cancel culture.
Ich hätte aber auch keinen Bock gehabt bei Lucke oder dem jetzt in den Ruhestand gegangenen Stefan Homburg (Uni Hannover) in der Vorlesung zu sitzen.
Generell finde ich es auch interessant wie man wohl post-Corona mit Leuten wie Stefan Homburg umgehen wird. Auch ein Streeck wird ja teils heftig kritisiert.
Ich meine hier auch explizit nur Leute, die vorher keine rechtsextreme, antisemitische oder verschwörungstheoretische ******** verzapft haben, sondern im Laufe der Pandemie, sagen wir mal, zumindest heftig umstrittene Aussagen getroffen haben (bitte jetzt nicht Homburg und Streeck in einen Topf werfen, das sind sozusagen zwei Möglichkeiten von umstritten bis wahnwitzig, aber nicht verschwörungstheoretisch).
Auch Leute hinter Querdenken oder der Rechtsanwalt Reiner Fuellmich, die sich schlicht bereichert haben, würde ich da mal außen vor lassen.
Wollte als Beispiel noch die Rückkehr von Bernd Lucke an die Uni Hamburg einbringen. Die Proteste u.a. der AstA wurden ja von vielen Seiten kritisiert, also nicht nur von Medien bei denen man es sich denken kann (Welt, Bild), sondern auch von Bundespräsident Steinmeier.
Habe das Thema nicht weiter verfolgt, aber denke, bedingt durch die digitalen Vorlesungen, ist das auch eher abgeflacht und er lehrt ja weiterhin in Hamburg. Passt also wieder nicht 100 % zur cancel culture.
Ich hätte aber auch keinen Bock gehabt bei Lucke oder dem jetzt in den Ruhestand gegangenen Stefan Homburg (Uni Hannover) in der Vorlesung zu sitzen.
Generell finde ich es auch interessant wie man wohl post-Corona mit Leuten wie Stefan Homburg umgehen wird. Auch ein Streeck wird ja teils heftig kritisiert.
Ich meine hier auch explizit nur Leute, die vorher keine rechtsextreme, antisemitische oder verschwörungstheoretische ******** verzapft haben, sondern im Laufe der Pandemie, sagen wir mal, zumindest heftig umstrittene Aussagen getroffen haben (bitte jetzt nicht Homburg und Streeck in einen Topf werfen, das sind sozusagen zwei Möglichkeiten von umstritten bis wahnwitzig, aber nicht verschwörungstheoretisch).
Auch Leute hinter Querdenken oder der Rechtsanwalt Reiner Fuellmich, die sich schlicht bereichert haben, würde ich da mal außen vor lassen.
Classiks schrieb:
Wollte als Beispiel noch die Rückkehr von Bernd Lucke an die Uni Hamburg einbringen. Die Proteste u.a. der AstA wurden ja von vielen Seiten kritisiert, also nicht nur von Medien bei denen man es sich denken kann (Welt, Bild), sondern auch von Bundespräsident Steinmeier.
Den hab ich extra hier rausgehalten, aber ja, der würde auch passen. Ist zwar AFD-Gründer und ekliger neoliberaler Typ, aber kein Rechtsextremist oder Schwurbelonkel (wie Prof. Homburg), und seine Vorlesung hat auch nix mit seinen politischen Ambitionen zu tun. Andernfalls hätte man ihn ja von Seiten der Uni gar nicht mehr da auftreten lassen.
Folglich hat der Mann natürlich jedes Recht, da seine VWL-Vorlesung zu halten, und die AstA hingegen kein Recht, diese zu sabotieren. Ich hätte auch keinen Bock mir den anzuhören, aber dann geh ich halt nicht hin und fertig, versuch aber nicht, ihn aus der Uni zu drängen, nur weil mir seine politische Meinung nicht passt.
Und diese Argumente wie "der ist doch noch im Amt" oder "der/die ist doch noch im Fernsehen" sind doch kein Gegenbeweis für die Cancel Culture. Nur, weil etwas (noch) nicht vollendet ist, heißt es doch nicht, dass es nicht existiert bzw. kein Problem darstellt.
Wie gesagt: Lucke ist für mich kein Beispiel für CancelCulture, sondern für politische Auseinandersetzung.
Adlerdenis schrieb:
Und diese Argumente wie "der ist doch noch im Amt" oder "der/die ist doch noch im Fernsehen" sind doch kein Gegenbeweis für die Cancel Culture. Nur, weil etwas (noch) nicht vollendet ist, heißt es doch nicht, dass es nicht existiert bzw. kein Problem darstellt.
Jetzt wird es argumentativ abenteuerlich.
Wer die These aufstellt, sollte sie beweisen können.
Eines Gegenbeweises bedarf es da denklogischerweise nicht. So funktioniert Diskurs nicht.
Und dasselbe gilt natürlich auch für jene, die eine gefährliche Tendenz erkennen wollen.
Da muss dann schon ein bisschen mehr kommen sls "Beweist doch mal das Gegenteil!"
Sonst können wir uns hier bei jedem Thema auf "Informier dich mal!" beschränken. Das wird hier ja gewöhnlich zurecht als nicht als die Speerspitze der Argumentationskünste angesehen.
Was mich, ob dieses ganzen Ablösesummentheaters, dennoch nachdenklich stimmt: Ist es denn nur unsere (verblendete) Sicht der Dinge, dass EF mit außerordentlichem Entwicklungspotential ausgestattet, auf der Überholspur zu den etablierten CL-Kandidaten unterwegs ist? Vielleicht ist die Einschätzung innerhalb der Branche gar nicht so optimistisch ausgerichtet - Bobic sieht nicht nur die Verlockungen des Windhorst-Gesindels, sondern vorrangig die "Grenzen des Wachstums" bei uns, Hütter erwägt einen Wechsel zu einem Verein, der mutmaßlich nicht international spielen wird nächste Saison, hofierte Bobic-Nachfolger winken ab, obwohl sie die Möglichkeit hätten, in einer der 4 besten Ligen der Welt in verantwortlicher Funktion mitzugestalten und auf ein solides Fundament aufbauen könnten, ....
Wobei es natürlich sein kann, dass hinter den Kulissen schon viel mehr Klarheit herrscht, als nach außen kommmuniziert wird, na klar - umso brillianter ist, wie die Jungs im Moment auf dem Platz performen ...
Wobei es natürlich sein kann, dass hinter den Kulissen schon viel mehr Klarheit herrscht, als nach außen kommmuniziert wird, na klar - umso brillianter ist, wie die Jungs im Moment auf dem Platz performen ...
invinoveritas schrieb:
Bobic sieht nicht nur die Verlockungen des Windhorst-Gesindels, sondern vorrangig die "Grenzen des Wachstums" bei uns, Hütter erwägt einen Wechsel zu einem Verein, der mutmaßlich nicht international spielen wird nächste Saison, hofierte Bobic-Nachfolger winken ab
Das ist doch alles nur Spekulation. Welche hofierten Nachfolger haben denn abgesagt, außer Spycher? Und bei dem liegt es nicht daran, dass im die SGE zu poplig ist, sondern dass er vertragstreu ist.
Adlerdenis schrieb:invinoveritas schrieb:
Bobic sieht nicht nur die Verlockungen des Windhorst-Gesindels, sondern vorrangig die "Grenzen des Wachstums" bei uns, Hütter erwägt einen Wechsel zu einem Verein, der mutmaßlich nicht international spielen wird nächste Saison, hofierte Bobic-Nachfolger winken ab
Das ist doch alles nur Spekulation. Welche hofierten Nachfolger haben denn abgesagt, außer Spycher? Und bei dem liegt es nicht daran, dass im die SGE zu poplig ist, sondern dass er vertragstreu ist.
Völlig richtig, das ist Spekulation, aber mit diesen spekulativen "Fakten" gehen wir hier nun mal um - und zwar immer, solange keine hieb- und stichfeste Pressemitteilung seitens der EFAG erfolgt.
Außer Spycher, dem Vernehmen nach, habe Christoph Freund abgesagt; Alexander Rosen schon, bevor die wilde Gerüchteküche Fahrt aufgenommen hat ... ob da irgendwas dran ist, wissen wir selbstredend nicht. Und dennoch beschäftigen uns diese medial vemittelten Botschaften - ist ja auch ein wenig das Wesen des Forums, oder?
philadlerist schrieb:
Das wird eh nicht passieren
Ein Sportvorstand auf ein Jahr ist totaler Quatsch, denn die Aufgabe des SV ist ja gradezu die mittelfristige bis langfristige Planung. Wie soll das den jemand in 12 Monaten Amtszeit sinnvoll angehen können? Da bist du ein zahnloser Tiger, eine lame duck vom ersten Tag an.
Nicht nur,dass sich Herri das nicht antun würde, es wäre auch fahrlässig von der Eintracht, da irgendjemanden mit einem festen Verfallsdatum zu etablieren zu versuchen.
Grundsätzlich sehe ich es ähnlich. Allerdings ist ja vieles der langfristigen Planung bereits angelegt. Ich denke, wenn man sich schon fest mit einem Nachfolger einig wäre, der aber erst in nem Jahr kommt, wegen vertraglicher Verpflichtungen, wäre es denke ich trotzdem möglich gewisse Grundstrategien schon mit dem Nachfolger zu besprechen. Das ist ja dann kein 24 Stunden Job. Der Interims könnte dann halt ggfs. die Vertragsverhandlungen führen, die formalen und Repräsentativen Aufgaben erledigen.
Wäre jetzt alles nicht meine Wunschlösung. Aber wenn man beim AR zum Beispiel überzeugt wäre, dass Spycher der absolut Beste ist den man sich vorstellen kann, aber das Fenster für ihn erst in nem Jahr auf ist, stellt sich die Frage, was das kleiner Übel ist. Ein Jahr auf die A-Lösung zu warten und ne Interimslösung für ein Jahr zu nehmen, oder die B/C-Lösung zu nehmen und mit nem 3 Jahresvertrag auszustatten, obwohl man nicht 100 % überzeugt ist.
Exil-Adler-NRW schrieb:philadlerist schrieb:
Das wird eh nicht passieren
Ein Sportvorstand auf ein Jahr ist totaler Quatsch, denn die Aufgabe des SV ist ja gradezu die mittelfristige bis langfristige Planung. Wie soll das den jemand in 12 Monaten Amtszeit sinnvoll angehen können? Da bist du ein zahnloser Tiger, eine lame duck vom ersten Tag an.
Nicht nur,dass sich Herri das nicht antun würde, es wäre auch fahrlässig von der Eintracht, da irgendjemanden mit einem festen Verfallsdatum zu etablieren zu versuchen.
Grundsätzlich sehe ich es ähnlich. Allerdings ist ja vieles der langfristigen Planung bereits angelegt. Ich denke, wenn man sich schon fest mit einem Nachfolger einig wäre, der aber erst in nem Jahr kommt, wegen vertraglicher Verpflichtungen, wäre es denke ich trotzdem möglich gewisse Grundstrategien schon mit dem Nachfolger zu besprechen. Das ist ja dann kein 24 Stunden Job. Der Interims könnte dann halt ggfs. die Vertragsverhandlungen führen, die formalen und Repräsentativen Aufgaben erledigen.
Wäre jetzt alles nicht meine Wunschlösung. Aber wenn man beim AR zum Beispiel überzeugt wäre, dass Spycher der absolut Beste ist den man sich vorstellen kann, aber das Fenster für ihn erst in nem Jahr auf ist, stellt sich die Frage, was das kleiner Übel ist. Ein Jahr auf die A-Lösung zu warten und ne Interimslösung für ein Jahr zu nehmen, oder die B/C-Lösung zu nehmen und mit nem 3 Jahresvertrag auszustatten, obwohl man nicht 100 % überzeugt ist.
Das würde dann aber beinhalten, dass Spycher als Sportdirektor von Bern schon für die SGE arbeitet, wenn man sich da strategisch abstimmt.
Ich denke nicht, dass er das machen würde, und das würde auch nicht für ihn sprechen.
Adlerdenis schrieb:
Das würde dann aber beinhalten, dass Spycher als Sportdirektor von Bern schon für die SGE arbeitet, wenn man sich da strategisch abstimmt.
Ich denke nicht, dass er das machen würde, und das würde auch nicht für ihn sprechen.
Ganz ehrlich, wenn es zwischen den Teams abgesprochen ist, sähe ich da kein Problem drin. Geht ja nicht ums Tagesgeschäft, was ihn dann abhält für Bern zu arbeiten, sondern erstmal nur um Fragen wie "findest Du Personalie XY OK?".
Wenn Spycher uns für nächste Saison zugesagt hätte, würde ich auch erwarten, dass er ab jetzt in wesentliche Entscheidungen mit einbezogen wird und nicht bis zum 30.06. sein Handy auf stumm stellt, wenn Hübner, Hütter oder Holzer anrufen, um dann am 01.07. zu erklären "wie, Ihr habt dem Fernandes nen Posten gegeben? Den fand ich schon immer doof.".
Basaltkopp schrieb:
So muss das
Altes Sprichwort:
Sagt er 100,-
Will er 80,-
Ist es wert 60.-
Will ich zahlen 40.-
Sag ich 20.-
Anthrax schrieb:Basaltkopp schrieb:
So muss das
Altes Sprichwort:
Sagt er 100,-
Will er 80,-
Ist es wert 60.-
Will ich zahlen 40.-
Sag ich 20.-
Wir sind hier aber nicht auf dem Flohmarkt oder dem Suq in Marrakesch. Im Fall Bobic scheint mir diese Art der Verhandlungsführung nicht sehr angemessen!
Adlerdenis schrieb:Anthrax schrieb:Basaltkopp schrieb:
So muss das
Altes Sprichwort:
Sagt er 100,-
Will er 80,-
Ist es wert 60.-
Will ich zahlen 40.-
Sag ich 20.-
Wir sind hier aber nicht auf dem Flohmarkt oder dem Suq in Marrakesch. Im Fall Bobic scheint mir diese Art der Verhandlungsführung nicht sehr angemessen!
Der Hertha schon.
Hit-Man schrieb:
Also bei Hendrik Almstadt bin ich unschlüssig... er soll ja laut "acmilaninfo" im Zentrum des Konflikts beim AC Mailand stehen. Müssten wir uns da wieder auf die launische Diva einstellen?
Und bei Aston Villa geriet er wohl mit den Trainern aneinander...scheint etwas streitbar zu sein, der Hendrik, das schreckt mich auch ein wenig ab.
Adlerdenis schrieb:Hit-Man schrieb:
Also bei Hendrik Almstadt bin ich unschlüssig... er soll ja laut "acmilaninfo" im Zentrum des Konflikts beim AC Mailand stehen. Müssten wir uns da wieder auf die launische Diva einstellen?
Und bei Aston Villa geriet er wohl mit den Trainern aneinander...scheint etwas streitbar zu sein, der Hendrik, das schreckt mich auch ein wenig ab.
Finde ich auch nicht so dolle, macht erstmal keinen guten Eindruck (ohne irgendwelche Internas zu kennen).
Wenn man ihn holen sollte, vertraue ich aber darauf, dass man sich als Eintracht Frankfurt Internas beschafft hat und die Situation gut einschätzen kann.
Wir brauchen nämlich am Ende jemanden, der zur Eintracht passt und keine Person, die die positive Dynamik der letzten Jahre gefährdet.
reggaetyp schrieb:
Hach, wie ungeil:
Bin seit Samstag mit Erkältunssymptomen zuhause.
Warte jetzt auf Testergebnis morgen oder übermorgen.
Vorbeugend: Mir geht's gut.
Aber abwarten, wäre schon schöner, negativ getestet zu werden,
Dieser ganze Bums geht mir schon aufn Sack.
Ich wünsch dir jedenfalls Glück.
Aber wenn du schon seit Samstag Erkältungssymptome hast und es dir immer noch gut geht, wär ich jedenfalls optimistisch, dass es nur ne Erkältung ist.
Adlerdenis schrieb:reggaetyp schrieb:
Hach, wie ungeil:
Bin seit Samstag mit Erkältunssymptomen zuhause.
Warte jetzt auf Testergebnis morgen oder übermorgen.
Vorbeugend: Mir geht's gut.
Aber abwarten, wäre schon schöner, negativ getestet zu werden,
Dieser ganze Bums geht mir schon aufn Sack.
Ich wünsch dir jedenfalls Glück.
Aber wenn du schon seit Samstag Erkältungssymptome hast und es dir immer noch gut geht, wär ich jedenfalls optimistisch, dass es nur ne Erkältung ist.
Ist sicher nicht so schlimm , kein Covid. Allerhöchstens eine klitzekleine Ebola Infektion , nicht der Rede wert.
Gute Besserung
Wie von anderen bereits erwähnt, ist der Fall vom Mockridge, den ich bis gerade eben gar nicht kannte, auch für mich kein Fall einer vermeintlichen Cancel Culture. Es ist für mich das von mir hier jüngst so bezeichnete Deppen-Netz 2021.
Viele fühlen sich dort aus unterschiedlicher Motivation heraus aufgefordert, anderen mehr oder minder folgenschwer ans Bein zu pissen.
Aber das ist doch wahrlich gewöhnlich nicht ein Problem, dass man politisch verorten könnte. Der Mensch ist oftmals ein veritables *********. Viele sogar chronisch. Und im Internet kann dieser das reichlich unter Beweis stellen, weil dort sogar das feige ********* häufig unreglementiert und folgenlos zu Wort kommt.
Bei den von Dir aufgezeigten "Abgründen der Gesellschaft" bin ich also vollkommen bei Dir.
Denselben Mist siehst Du nicht nur bei Twitter, sondern etwa auch bei dem im Netz grassieren Unwesen von hunderttausend häufig im Ausland ansässigen Bewertungsportalen, die du nicht einmal mit einer Unterlassung dran bekommst. Auch da wird reichlich Gülle ausgekippt, oftmals sogar ohne, dass der Betroffene und Geschädigte überhaupt davon weiß.
Wenn man das Problem, das wiederum m.E. mit dem Begriff "cancel culture" nicht gut zu beschreiben ist, also so zusammenfasst: Prima. Aber mit Online-Gülle werden wir leben müssen, solange sie nicht strafbar ist. Außer, man befürwortet mit Seehofers Horst, dass man sich bei Posts im Netz legitimieren muss.