Brig95
2829
Soso, herablassend … So wie Angestellte der Eintracht als Grüßonkel zu bezeichnen?
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.
Und Riesenfresse, das ist ja mal ein Konter wie aus dem Sprachkindergarten. Respekt!
Ich weiß ja, dass das nicht allen gefällt, aber die großen Vereine - also die, die stabil jedes Jahr CL spielen - sind uns immer noch weit voraus. FCB - jetzt mal egal wie sich das unter Hoeness entwickelt hat - steht bei etwa 1 Milliarde Umsatz. Auch die andern nächsten 20 Vereine in Europa, also die Konkurrenz um die talentiersten Jungspieler und vor allem um die erfahrenen, alles weghauenden 6er mit Torgefahr, sind uns vom Umsatz her weit voraus.
Was das in einem kapitalistischen System bedeutet? Ich bin sicher, das ist hier (fast) jedem klar. Marmoush geht ja nicht nach Manchester, weil er sich hier nicht wohlfühlt und hier gerne seine Karriere zuende gespielt hätte, er verdient halt 15 Millionen statt 3 Millionen. Ähnlich Pacho, Heki, Kolo usw. Wisst Ihr auch.
Und zu unserem Vorteil waren die Verträge von diesen Jungs so gut angelegt, dass die Eintracht davon mittelfristig profitiert.
Die Alternative? Klar, gibt es. Cleverle UH hat es erst kürzlich empfohlen: einfach die besten Spieler nicht verkaufen und schon klappt‘s mit der Meisterschaft. Kleines Problem: dafür reichen 400 Mios Umsatz halt nicht, wenn man solchen Spielern wie Kane, Musiala oder Olise 15 Mios Jahresgehalt überweisen muss. Bei den Bayern ist unser Gesamtumsatz das Budget für den Spielerkader.
Nächste Alternative: kleinere Brötchen backen. Weltstars aus dem Hut des NLZ zaubern, die dann für fast immer bei uns bleiben, aus Liebe zum Verein. Klappt doch bei den Bayern auch. So Typen wie dieser Karl. Noch keine 20 und schon Nationalspieler. Sein kleiner Bruder kickt übrigens immer noch bei uns im NLZ, aber nicht mehr lange. Auch der wird dem Ruf nach München folgen wie sein großer Bruder. Emre Can, Süle und andere lassen grüßen. Worum geht es in den NLZs? Tja, leider auch um Gelt, Etat, Budget, Knete, PinkePinke und hie und da auch mal nen Job für Papi oder Mami (sehr beliebt bei RedBull). Am Ende also auch hier darum, dass man sich die guten Trainer und Spieler für den Nachwuchs leisten kann.
Und ja, auch um größere Professionalität und Kontinuität in Nachwuchsarbeit. Ich glaube, Stuttgart, Schalke und Hertha sind durchaus Vorbilder, die man irgendwann erreichen möchte. Aber das dauert noch.
Letztlich ist das aber doch eher eine große romantische Idee. Selbst die baskischen Klubs, die wirklich ein leuchtendes Beispiel für diese Strategie sind - lokale Talente, intensive Bindung zwischen Spieler, Fans, Verein und Umfeld - schauen ja auch nur alle paar Jahre mal im UEFA-Cup vorbei. Ich gestehe denen aber zu, dass sie als eine der wenigen Beispiele für diese gelungene Strategie durchaus zu bewundern sind. Aber ich würde mal behaupten, dass Hessen als Identifikationsrahmen das einfach nicht hergibt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des modernen Frankfurters liegt bei knapp unter zwei Jahren. Wir sind kein gallisches Dorf im Widerstand wie Blbao, wir sind ein Flughafen mit Bembelromantik - um es mal sehr überspitzt zu sagen. Das Identifikationspotential Hessen ist da längst nicht so groß wie bei den Basken.
Nächste Strategie: Einfach underdog bleiben und in jedes Spiel mit dem Kovacschen fighting spirit gehen: wir haben keine Chance, aber die nutzen wir. Keine Schönspieler holen, sondern Fußballarbeiter. Blutgrätschenkerle. Die Kyriakos und Zambranos dieser Welt. Und dann wieder von Saison zu Saison hoffen, dass für die 40 Punkte reicht.
Ist auch ok. Ich war auch in der Zeit glühender Eintrachtfan.
Seit einigen Jahren - also mit der Amtsübernahme von Hellmann und der Relegation 2016 - weht hier aber ein anderer Wind. Da haben sich einige vorgenommen aus diesem Underdog-Gefängnis auszubrechen und zu versuchen, die Lücke nach oben, oder zumindest zu den europäischen Plätzen, zu schließen.
Was ehrlich gesagt über die zehn Jahre ganz gut gelungen ist. Jetzt erleben wir halt mal eine Delle, Dinge laufen diese Saison nicht rund. Ja, Kaderzusammenstellung, fehlender 6er, Verletzungsseuche, Trainerwechsel - wir alle sehen ja, dass es knirscht. Und denke, dass auch Vorstand und sportliche Leitung sehen, wo es hakt. Und Lösungen finden werden.
Was aber keinen Sinn macht, und das behaupte ich mal nach über 40 Jahren als Unternehmer, ist alle paar Jahre je nach Tabellenstand die Strategie zu verändern. Was ja normalerweise in D gemacht wird, in dem man Vorstände, Geschäftsführer und Strategen entlässt. Ich glaub, wir haben es da mit Hellmann, Bobic und Krösche gut getroffen. Auch die Trainerwahl hat lange gepasst.
Und ja, mir gefällt auch nicht, was ich da zurzeit auf dem Platz sehe, aber deswegen bricht doch nicht gleich die ganze Welt mitsamt einer Dekade Entwicklung zusammen und sämtliche Teufel müssen an Wände gemalt, Menschen als Grüßauguste diffamiert und sämtliche Talente als verwunschene Fehleinkäufe abgestempelt werden.
Seh ich halt so nicht.
Brig95 schrieb:
gute Einordnung, wir sollten nur nicht in eine Abwärtsspirale kommen (z.B. wenn wir nicht mehr international spielen) , dazu sind unsere Fixkosten zu hoch, und die zu senken wird sehr schwierig. Aber das weißt Du ja sicher auch als Unternehmer
Also ich war zugegebenermaßen immer sehr konservativ im meinem Vorgehen, also Investitionen aus Gewinnen vorzunehmen. Mir wäre der Fußball in der Form zu spekulativ. Deswegen hab ich aber nicht weniger Respekt für Hellmann und Krösche, die versuchen jedes Jahr 50 Mios oder mehr nur durch Transfers zu erwirtschaften. Oh, momentemal, hat ja bisher geklappt. Und wird im Sommer wieder klappen, wenn nicht irgendjemand Brown die Beine absägt. Wie gesagt, wäre nicht mein Style, aber im Kampf um Talente muss man vor allem schnell sein.
Ich fand Oskar auch nicht so schlecht, er war deutlich ein Aktivposten ergänzt sich gut mit Hugo. Wir haben bis zum 2:0 ein ordentliches Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, für die es noch richtig um etwas geht und die sich entsprechend reingehauen hat. Dass noch nicht alles klappt, ist geschenkt, aber ich hatte doch einen Eindruck (übrigens im Gegenzug zu DT), daß Spielzüge einstudiert waren.
Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt:
In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt:
In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
Brig95 schrieb:
Ich fand Oskar auch nicht so schlecht, er war deutlich ein Aktivposten ergänzt sich gut mit Hugo. Wir haben bis zum 2:0 ein ordentliches Spiel gemacht gegen eine Mannschaft, für die es noch richtig um etwas geht und die sich entsprechend reingehauen hat. Dass noch nicht alles klappt, ist geschenkt, aber ich hatte doch einen Eindruck (übrigens im Gegenzug zu DT), daß Spielzüge einstudiert waren.
Der Knackpunkt war die Einwechselung von Götze, der zweimal den Ball im Mittelfeld verloren hat. Hier zeigt sich einfach, was schon in vielen Spielen diese Saison offensichtlich war: Götze ist zu langsam in den Beinen und leider zunehmend auch im Denken für die zunehmend aggressiv pressenden BL-Mannschaften. ich weiß nicht, welche Zusagen er bekommen hat, aber ich glaube nicht, daß AR ihn so schnell wieder einsetzt. Zumal es ja Ersatz gibt:
In diesem Zusammenhang finde ich die öffentliche Kritik an Uzun zwar inhaltlich gerechtfertigt, aber nicht sinnvoll und denke, da´ß diese PK der erste Dominostein war, der dazu führt, daß AR im Endeffekt keine Zukunft bei der Eintracht hat.
Sagen wir so: Vielleicht Perspektivisch nicht. Damit meine ich die Zukunft von AR. Aber in dieser Saison wird er bleiben.
Umfeld und Medien haben DT zu Fall gebracht, natürlich stimmten auch die Ergebnisse nicht. Jetzt scheint es mir in eine ähnliche Richtung zu gehen, wobei Albert auch immer wieder komische Sachen macht. Aber nochmal: Die Mannschaft hat es ernsthaft fertig gebracht, in einer Saison drei Trainerteams zu verschleißen!
So will ich nicht viel über das Spiel sagen. Die grundsätzlichen Trends haben sich fortgesetzt. Wir stehen wieder deutlich kompakter, das Passspiel ist verbessert, das Positionsspiel dynamischer, individuell haben die Spieler wieder mehr Selbstbewusstsein und wir können ein Spiel wieder kontrolliert über die Bühne bekommen.
Im Grunde hatten wir das Spiel über die komplette Spieldauer im Griff. Das gilt besonders für die zweite Hälfte, aber auch schon die erste Halbzeit war mit drei guten Chancen nicht so schlecht, bei denen Burkardt zweimal etwas Pech hatte. Freiburg hatte aus dem Spiel eigentlich nur die Kopfballchance von Igor, den einen Konter nach einer unserer Ecken und die Situation kurz vor Schluss, als der Ball dreimal abgefälscht vor die Füße des Freiburgers flippert.
Individuell Zetterer nach Einwechslung mit einer guten Leistung. Amenda weiter auf dem Vormarsch und defensiv unser bester Spieler. Koch wieder mit wichtigen Blocks. Brown am Ende auch auf rechts mit vielen gewonnenen Duellen. Collins in der zweiten Halbzeit stabilisiert und mit einer Vorlage belohnt. Larsson, Götze und Højlund im Zentrum wieder viel geackert. Bahoya endlich wieder mit Spielfreude und Mut. Kalimuendo auch ohne Scorer der größte Aktivposten in unserem Spiel. Burkardt arbeitet sich weiter rein. Chaïbi ebenfalls im Aufwind und nach langer Zeit auch abseits der Scorer mal wieder mit Einfluss auf das Spiel. Lediglich bei Doan hakt es weiterhin noch.
Ist für mich ehrlich gesagt nur bedingt aufgegangen. Hat mich auch eher an eine komplizierte taktische Spielerei erinnert, die man sonst von Toppmöller oder Nagelsmann (siehe Collins als verkappter Rechtsaußen in der Nationalelf) erwartet. Die eine Idee dahinter konnte ich schon verstehen. So konnte man dem eingerückten Brown natürlich einen direkteren Weg zum Torabschluss bereiten. Das hat in beiden Halbzeiten auch jeweils einmal funktioniert.
Die zweite Idee dahinter hat Riera ja dann in der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärt. Da Jonny sich auch immer wieder in den Zehnerraum fallen ließ und dort zusammen mit Götze und Højlund gegen die beiden Freiburger Sechser für Überzahl sorgen sollte, hatten Brown und Collins auf der "verkehrten" Seite dann jeweils im Aufbau den starken Fuß frei, um den direkten Ball in die Mitte zu spielen. Da hat Riera aber auch klar gesagt, dass er das nach der Gegneranalyse explizit für dieses Spiel als taktisches Mittel gewählt hat. Er will sich ja auch immer flexibel auf den Gegner einstellen, sodass das jetzt nicht für jedes Spiel das Mittel der Wahl sein wird.
Die Nachteile haben für mich dennoch überwogen. Wobei ich auch klar sage, dass ich auf der Außenbahn Spieler mit einem starken äußeren Fuß bevorzuge – selbst auf den offensiven Flügeln bin ich kein Fan des inversen Spiels. Bei Kostić wäre ja trotz seiner Schusstechnik auch keiner auf die Idee gekommen, ihn auf rechts zu stellen. Da haben wir fairerweise aber auch noch viel mehr mit Umschaltspiel und Flanken operiert und weniger auf Ballbesitz gesetzt.
Bei uns ist es halt so, dass Knauff oder Collins schon mit dem starken Fuß technisch limitiert sind und auf der falschen Seite dann schlecht ihre Geschwindigkeit und Geradlinigkeit ausspielen können. Brown, Amaimouni-Echghouyab, Doan und Bahoya sind hingegen technisch gut genug, um das zu kompensieren. Aber auch da hat Bahoya ja in der ersten Hälfte die eine Flanke, als er auf links frei durch war, mit dem schwachen linken Fuß völlig verrissen. Ich finde auch nicht, dass Brown auf links weichen muss, um Bahoya den nötigen Platz zu verschaffen. In der Vergangenheit haben beide auf der linken Seite schon sehr gut harmoniert, so auch zuletzt beim Heimspiel in Gladbach.
Collins, der sich gerade erst wieder nach seinem Tief gefangen hat, nach zwei soliden Spielen von rechts auf links zu stellen, war deshalb in meinen Augen ein Fehler. Wenn er sich im Aufbau nicht mit einem Antritt aus dem Gegnerdruck befreien konnte, blieb ihm eigentlich nur der Quer- oder Rückpass. Mit links konnte er quasi nie die Linie lang spielen. So war es für die Gegner bisweilen zu einfach, durch gezielte Laufwege das Pressing aufzuziehen. Daraus resultierte die schwächere Phase von Collins kurz vor der Halbzeit, als er den Ball lieber mit rechts ins Aus gespielt hat, statt den linken Fuß zu verwenden. Auch wenn am Ende die Vorlage in der Statistik steht – die musste er ebenfalls notgedrungen mit dem rechten Außenrist spielen.
Genau das finde ich bei Riera aber unheimlich spannend, gerade wenn wir auch über den Kontext des Seitenwechsels von Brown und Collins sprechen. Auf der einen Seite haben wir die klaren Prinzipien von Riera in der Spielweise, auf der anderen Seite soll die taktische Auslegung für den jeweiligen Gegner flexibel bleiben. Deshalb sollen die Spieler ja auch wie zuletzt gefordert mehrere Positionen beherrschen. Brown hat gegen Freiburg im Grunde dieselbe Rolle gespielt wie in den vorangegangenen Spielen – nur eben auf der anderen Seite.
Grundsätzlich bin ich bei dir und würde Spieler am liebsten immer auf ihrer angestammten Position spielen lassen. Offensichtlich schafft es Riera aber bisher, die Spieler so mitzunehmen und seine Konzepte zu vermitteln, dass die Spieler es bereits großteils verstehen und mitziehen. Das konnte man sowohl in den Spielen sehen als auch aus den Aussagen der Spieler selbst heraushören. Das sorgt insgesamt für Sicherheit. Besonders im Abwehrverhalten und im Passspiel finde ich das auffällig. Und genau diesen Eindruck hatte ich bei Dino am Ende eben nicht mehr.
Bestes Beispiel war die Analyse nach dem Spiel in Bremen, als Dino zwei Situationen aufzählte, in denen die Spieler eben explizit nicht das Pressing auslösen sollten und die dann in Gegentoren resultierten. Obwohl Riera die Spieler also taktisch ähnlich wie Dino fordert und ja dem Vernehmen nach auch deutlich längere Videoanalysen abhält, bekommt die Mannschaft das durchaus komplexe System mit vielen Positionswechseln umgesetzt. Dieses Positionsspiel ist aber auch ein elementarer Bestandteil seines Spiels im Besonderen und des spanischen Fußballs im Allgemeinen.
Das ist beispielsweise ein Punkt, der meiner Meinung nach auch noch nicht so gut läuft. Allgemein die Standards. Gegen Freiburg haben wir die Standards zwar defensiv gut verteidigt, offensiv war es aber wieder sehr dürftig. Die neue Taktik bei den Einwürfen, den Raum vor dem Einwerfer komplett freizulassen, um dann mit einem oder mehreren Spielern im Tempo einzulaufen, funktioniert auch noch nicht wirklich, verhindert aber immerhin den Ball nach hinten. Auch die kurzen Varianten bei den Ecken und dem einen Freistoß in aussichtsreicher Position waren grausig.
Das ist meiner Meinung nach auch der wichtigste Unterschied. Wir wollen auch unter Riera Ballbesitz und Dominanz, aber keine Ballsicherung um jeden Preis, vor allem nicht nahe der für uns gefährlichen Zone. Zum einen spielen wir in der Abwehrkette unter Druck viel weniger quer und zurück sowie quasi gar nicht mehr über den Torwart, zum anderen spielen wir, wenn wir bereits vorne in Ballbesitz sind, ebenfalls deutlich weniger wieder ins erste Drittel zurück.
Wie oft hatten diese Saison Bahoya oder Doan im letzten Drittel auf außen bereits den Ball und es wurde wieder bis zum Torwart zurückgespielt? Das war quasi jedes Mal eine Einladung für das Angriffspressing des Gegners. Zumal wir mit unseren vielen kleineren Spielern im Mittelfeld und Angriff auch kaum Kopfballduelle oder zweite Bälle nach langen Schlägen gewinnen. Bahoya erkennt man die letzten Spiele nach monatelangem Tief ja kaum wieder. Der hat endlich wieder Selbstvertrauen und geht ins Offensivdribbling.
Im Grunde hatten wir das Spiel über die komplette Spieldauer im Griff. Das gilt besonders für die zweite Hälfte, aber auch schon die erste Halbzeit war mit drei guten Chancen nicht so schlecht, bei denen Burkardt zweimal etwas Pech hatte. Freiburg hatte aus dem Spiel eigentlich nur die Kopfballchance von Igor, den einen Konter nach einer unserer Ecken und die Situation kurz vor Schluss, als der Ball dreimal abgefälscht vor die Füße des Freiburgers flippert.
Individuell Zetterer nach Einwechslung mit einer guten Leistung. Amenda weiter auf dem Vormarsch und defensiv unser bester Spieler. Koch wieder mit wichtigen Blocks. Brown am Ende auch auf rechts mit vielen gewonnenen Duellen. Collins in der zweiten Halbzeit stabilisiert und mit einer Vorlage belohnt. Larsson, Götze und Højlund im Zentrum wieder viel geackert. Bahoya endlich wieder mit Spielfreude und Mut. Kalimuendo auch ohne Scorer der größte Aktivposten in unserem Spiel. Burkardt arbeitet sich weiter rein. Chaïbi ebenfalls im Aufwind und nach langer Zeit auch abseits der Scorer mal wieder mit Einfluss auf das Spiel. Lediglich bei Doan hakt es weiterhin noch.
philadlerist schrieb:
Wie fandet Ihr denn den Seitenwechsel von Collins und Brown? Also ist das jetzt das neue Modell für die nächsten Spiele? Oder war das nur mal so ein Beispiel für die taktische Flexibilität, mit der Riera schon in seiner ersten PK gedroht hatte?
Ist für mich ehrlich gesagt nur bedingt aufgegangen. Hat mich auch eher an eine komplizierte taktische Spielerei erinnert, die man sonst von Toppmöller oder Nagelsmann (siehe Collins als verkappter Rechtsaußen in der Nationalelf) erwartet. Die eine Idee dahinter konnte ich schon verstehen. So konnte man dem eingerückten Brown natürlich einen direkteren Weg zum Torabschluss bereiten. Das hat in beiden Halbzeiten auch jeweils einmal funktioniert.
Die zweite Idee dahinter hat Riera ja dann in der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärt. Da Jonny sich auch immer wieder in den Zehnerraum fallen ließ und dort zusammen mit Götze und Højlund gegen die beiden Freiburger Sechser für Überzahl sorgen sollte, hatten Brown und Collins auf der "verkehrten" Seite dann jeweils im Aufbau den starken Fuß frei, um den direkten Ball in die Mitte zu spielen. Da hat Riera aber auch klar gesagt, dass er das nach der Gegneranalyse explizit für dieses Spiel als taktisches Mittel gewählt hat. Er will sich ja auch immer flexibel auf den Gegner einstellen, sodass das jetzt nicht für jedes Spiel das Mittel der Wahl sein wird.
Die Nachteile haben für mich dennoch überwogen. Wobei ich auch klar sage, dass ich auf der Außenbahn Spieler mit einem starken äußeren Fuß bevorzuge – selbst auf den offensiven Flügeln bin ich kein Fan des inversen Spiels. Bei Kostić wäre ja trotz seiner Schusstechnik auch keiner auf die Idee gekommen, ihn auf rechts zu stellen. Da haben wir fairerweise aber auch noch viel mehr mit Umschaltspiel und Flanken operiert und weniger auf Ballbesitz gesetzt.
Bei uns ist es halt so, dass Knauff oder Collins schon mit dem starken Fuß technisch limitiert sind und auf der falschen Seite dann schlecht ihre Geschwindigkeit und Geradlinigkeit ausspielen können. Brown, Amaimouni-Echghouyab, Doan und Bahoya sind hingegen technisch gut genug, um das zu kompensieren. Aber auch da hat Bahoya ja in der ersten Hälfte die eine Flanke, als er auf links frei durch war, mit dem schwachen linken Fuß völlig verrissen. Ich finde auch nicht, dass Brown auf links weichen muss, um Bahoya den nötigen Platz zu verschaffen. In der Vergangenheit haben beide auf der linken Seite schon sehr gut harmoniert, so auch zuletzt beim Heimspiel in Gladbach.
Collins, der sich gerade erst wieder nach seinem Tief gefangen hat, nach zwei soliden Spielen von rechts auf links zu stellen, war deshalb in meinen Augen ein Fehler. Wenn er sich im Aufbau nicht mit einem Antritt aus dem Gegnerdruck befreien konnte, blieb ihm eigentlich nur der Quer- oder Rückpass. Mit links konnte er quasi nie die Linie lang spielen. So war es für die Gegner bisweilen zu einfach, durch gezielte Laufwege das Pressing aufzuziehen. Daraus resultierte die schwächere Phase von Collins kurz vor der Halbzeit, als er den Ball lieber mit rechts ins Aus gespielt hat, statt den linken Fuß zu verwenden. Auch wenn am Ende die Vorlage in der Statistik steht – die musste er ebenfalls notgedrungen mit dem rechten Außenrist spielen.
Diegito schrieb:
Riera hat aber auch gesagt das er klare Rollenverteilung möchte und jeder Spieler quasi im Schlaf weiß was er auf dem Platz zu tun hat. Die aktuelle, etwas wirre, Marschroute mit vielen Positionswechseln widerspricht dem eigentlich... ehrlich gesagt bin ich überhaupt kein Freund von sowas. Die Spieler bekommen mehr Sicherheit wenn sie auf ihrer angestammten Position bleiben.
Genau das finde ich bei Riera aber unheimlich spannend, gerade wenn wir auch über den Kontext des Seitenwechsels von Brown und Collins sprechen. Auf der einen Seite haben wir die klaren Prinzipien von Riera in der Spielweise, auf der anderen Seite soll die taktische Auslegung für den jeweiligen Gegner flexibel bleiben. Deshalb sollen die Spieler ja auch wie zuletzt gefordert mehrere Positionen beherrschen. Brown hat gegen Freiburg im Grunde dieselbe Rolle gespielt wie in den vorangegangenen Spielen – nur eben auf der anderen Seite.
Grundsätzlich bin ich bei dir und würde Spieler am liebsten immer auf ihrer angestammten Position spielen lassen. Offensichtlich schafft es Riera aber bisher, die Spieler so mitzunehmen und seine Konzepte zu vermitteln, dass die Spieler es bereits großteils verstehen und mitziehen. Das konnte man sowohl in den Spielen sehen als auch aus den Aussagen der Spieler selbst heraushören. Das sorgt insgesamt für Sicherheit. Besonders im Abwehrverhalten und im Passspiel finde ich das auffällig. Und genau diesen Eindruck hatte ich bei Dino am Ende eben nicht mehr.
Bestes Beispiel war die Analyse nach dem Spiel in Bremen, als Dino zwei Situationen aufzählte, in denen die Spieler eben explizit nicht das Pressing auslösen sollten und die dann in Gegentoren resultierten. Obwohl Riera die Spieler also taktisch ähnlich wie Dino fordert und ja dem Vernehmen nach auch deutlich längere Videoanalysen abhält, bekommt die Mannschaft das durchaus komplexe System mit vielen Positionswechseln umgesetzt. Dieses Positionsspiel ist aber auch ein elementarer Bestandteil seines Spiels im Besonderen und des spanischen Fußballs im Allgemeinen.
Henk schrieb:
Generell war die aktion (dass wir nach ballverlust hinten so offen standen), der neuen "anstoß-taktik" geschuldet, bei der die abwehrspieler beim anstoß nach vorne sprinten und der ball hoch und lang in deren richtung geschlagen wird. bin ich nur so mäßig fan von...
Das ist beispielsweise ein Punkt, der meiner Meinung nach auch noch nicht so gut läuft. Allgemein die Standards. Gegen Freiburg haben wir die Standards zwar defensiv gut verteidigt, offensiv war es aber wieder sehr dürftig. Die neue Taktik bei den Einwürfen, den Raum vor dem Einwerfer komplett freizulassen, um dann mit einem oder mehreren Spielern im Tempo einzulaufen, funktioniert auch noch nicht wirklich, verhindert aber immerhin den Ball nach hinten. Auch die kurzen Varianten bei den Ecken und dem einen Freistoß in aussichtsreicher Position waren grausig.
Bommer1974 schrieb:
Was aber m. E. sehr auffällig ist, ist dass der Rückpass zum Keeper definitiv nicht erste Wahl ist, wie es unter Toppi sehr oft war. Erst Option ist eigentlich IMMER der vertikale pass oder maximal der Querpass.. Raumgewinn um jeden Preis.
Das ist meiner Meinung nach auch der wichtigste Unterschied. Wir wollen auch unter Riera Ballbesitz und Dominanz, aber keine Ballsicherung um jeden Preis, vor allem nicht nahe der für uns gefährlichen Zone. Zum einen spielen wir in der Abwehrkette unter Druck viel weniger quer und zurück sowie quasi gar nicht mehr über den Torwart, zum anderen spielen wir, wenn wir bereits vorne in Ballbesitz sind, ebenfalls deutlich weniger wieder ins erste Drittel zurück.
Wie oft hatten diese Saison Bahoya oder Doan im letzten Drittel auf außen bereits den Ball und es wurde wieder bis zum Torwart zurückgespielt? Das war quasi jedes Mal eine Einladung für das Angriffspressing des Gegners. Zumal wir mit unseren vielen kleineren Spielern im Mittelfeld und Angriff auch kaum Kopfballduelle oder zweite Bälle nach langen Schlägen gewinnen. Bahoya erkennt man die letzten Spiele nach monatelangem Tief ja kaum wieder. Der hat endlich wieder Selbstvertrauen und geht ins Offensivdribbling.
DonGuillermo schrieb:
Das ist meiner Meinung nach auch der wichtigste Unterschied. Wir wollen auch unter Riera Ballbesitz und Dominanz, aber keine Ballsicherung um jeden Preis, vor allem nicht nahe der für uns gefährlichen Zone. Zum einen spielen wir in der Abwehrkette unter Druck viel weniger quer und zurück sowie quasi gar nicht mehr über den Torwart, zum anderen spielen wir, wenn wir bereits vorne in Ballbesitz sind, ebenfalls deutlich weniger wieder ins erste Drittel zurück.
Wie oft hatten diese Saison Bahoya oder Doan im letzten Drittel auf außen bereits den Ball und es wurde wieder bis zum Torwart zurückgespielt? Das war quasi jedes Mal eine Einladung für das Angriffspressing des Gegners. Zumal wir mit unseren vielen kleineren Spielern im Mittelfeld und Angriff auch kaum Kopfballduelle oder zweite Bälle nach langen Schlägen gewinnen. Bahoya erkennt man die letzten Spiele nach monatelangem Tief ja kaum wieder. Der hat endlich wieder Selbstvertrauen und geht ins Offensivdribbling.
Für mich gabe es noch immer viel zu viele Abbrüche im Spielaufbau und zu wenig Konterspiel, obwohl wir mit Kali, Brown und Bahoya doch explizit solche Spieler haben. Aber vor allem Götze spielt fast jeden Ball nach hinten und dadurch konnten die Freiburger sich wieder formieren, was sie sehr gut gemacht haben (das war aber auch das einzige). Ich hoffe sehr auf die Rückkehr von Uzun,bis dahin würde ich Chaibi auf die 10 stellen.
Habe ich auch genauso wahrgenommen, er bleibt halt ein Unsicherheitsfaktor und ich hätte ihn in der HZ rausgenommen. Glücklicherweise bin ich nicht der Trainer.
Interessant finde ich auch, daß Baum offenbar auch unter AR keine Rolle spielt, das stimmt mit meiner Wahrnehmung überein, daß es offenbar für die 1. Liga nicht reicht. Schade, daß er nicht verliehen werden konnte.
Interessant finde ich auch, daß Baum offenbar auch unter AR keine Rolle spielt, das stimmt mit meiner Wahrnehmung überein, daß es offenbar für die 1. Liga nicht reicht. Schade, daß er nicht verliehen werden konnte.
bezieht sich auf Beitrag zu Collins
Brig95 schrieb:
Habe ich auch genauso wahrgenommen, er bleibt halt ein Unsicherheitsfaktor und ich hätte ihn in der HZ rausgenommen. Glücklicherweise bin ich nicht der Trainer.
Interessant finde ich auch, daß Baum offenbar auch unter AR keine Rolle spielt, das stimmt mit meiner Wahrnehmung überein, daß es offenbar für die 1. Liga nicht reicht. Schade, daß er nicht verliehen werden konnte.
Ich saß in HZ 1 in Block 25,also GGT Richtung Gästeblock und hatte freie Sicht auf Collins. Das war leider wirklich hanebüchen, was jener da veranstaltete und wie er sich ein ums andere Mal überspielen ließ.
Naja, wurde dann ja besser und der frühe Torwartwechsel hat sicherlich auch einen Teil dazu beigetragen.
Naja, wurde dann ja besser und der frühe Torwartwechsel hat sicherlich auch einen Teil dazu beigetragen.
Habe ich auch genauso wahrgenommen, er bleibt halt ein Unsicherheitsfaktor und ich hätte ihn in der HZ rausgenommen. Glücklicherweise bin ich nicht der Trainer.
Interessant finde ich auch, daß Baum offenbar auch unter AR keine Rolle spielt, das stimmt mit meiner Wahrnehmung überein, daß es offenbar für die 1. Liga nicht reicht. Schade, daß er nicht verliehen werden konnte.
Interessant finde ich auch, daß Baum offenbar auch unter AR keine Rolle spielt, das stimmt mit meiner Wahrnehmung überein, daß es offenbar für die 1. Liga nicht reicht. Schade, daß er nicht verliehen werden konnte.
bezieht sich auf Beitrag zu Collins
Brig95 schrieb:
Habe ich auch genauso wahrgenommen, er bleibt halt ein Unsicherheitsfaktor und ich hätte ihn in der HZ rausgenommen. Glücklicherweise bin ich nicht der Trainer.
Interessant finde ich auch, daß Baum offenbar auch unter AR keine Rolle spielt, das stimmt mit meiner Wahrnehmung überein, daß es offenbar für die 1. Liga nicht reicht. Schade, daß er nicht verliehen werden konnte.
Brig95 schrieb:
Mit Baum würde ich ungern in die nächsten Spiele gehen, er hat in der Vorbereitung so garnicht überzeugt und war dann jetzt lange raus, dann schon eher Doan rechts und davor Jupp.
Doan würde ich Samstag nur im Notfall aufstellen und schon gar nicht als RV.
Seine Leistungen sind so durchwachsen. Selbst jetzt wo die Mannschaft anfängt sich wieder zu steigern,
sind seine Leistungen durchwachsen und weeeeiiiittt weg von seiner Freiburg Form.
Brig95 schrieb:
Mir ist alles recht, Hauptsache nicht Götze
Sehe ich zwar ähnlich.
Aber Götze wird sicher spielen.
Hätte aber auch erwartet, das Götze dieses Jahr etwas wertvoller fürs Team ist. Hätte er nicht die viele Erfahrung, würde er wohl kaum spielen.
Vielleicht überrascht uns ja Riera mit einer neuen Option. Vielleicht mal ein Nachwuchsspieler. Aber aktuell glaube ich nicht daran.
Also mich hat er ehrlcih gesagt nicht überzeugt, zu viele Worthülsen, aber mich muß er ja auch nicht überzeugen, sondern unseren Jungs in den ***** treten und das kann er sciher besser als Dino. Interessant fand ich auf der PK vor allem die Aussage von Krösche, daß man offenbar schon länger wahrgenommen hat, daß die Disziplin fehlt. und hierfür scheint er wirklich der Richtige zu sein.
Brig95 schrieb:
Also mich hat er ehrlcih gesagt nicht überzeugt, zu viele Worthülsen, aber mich muß er ja auch nicht überzeugen, sondern unseren Jungs in den ***** treten und das kann er sciher besser als Dino. Interessant fand ich auf der PK vor allem die Aussage von Krösche, daß man offenbar schon länger wahrgenommen hat, daß die Disziplin fehlt. und hierfür scheint er wirklich der Richtige zu sein.
22 Spieler von denen jeweils 11 den Ball im gegnerischen Kasten sehen bzw. den Einschlag im eigenen verhindern wollen. Und zu dieser sehr simplen Ausgangslage bzw. dem Umgang damit wird seit mindestens einem Jahrhundert pausenlos geredet. Alles schon Tausende Male erzählt und gehört. Da kann es eigentlich nichts anderes mehr geben, als Worthülsen 😉 Aber die Art und Weise wie AR diese rübergebracht hat, war erfrischend, neu und anzündend , hatte so zumindest den Eindruck.
Bahoya bei einem entsprechenden Angebot) unbedingt verkaufen und Ngankam verleihen (oder besser verkaufen). Ich würde einen zusätzlichen 6er nur holen, wenn Shkiri noch geht, ansonsten lieber einen sehr guten (oder zwei) IV, wenn Koch und/oder Theate ausfallen, sind wir da sehr blank und für das Konkurrenzgefühl wäre es sowieso nicht schlecht: Z.B.Aarón Anselmino, Alessio Romagnoli, Branimir Mlacic, Noah Eile, Andrias Edmundsson...
Ich werde im Stadion sein und mir das Gemetzel ansehen, obwohl ich keine Lust darauf habe.
Aufstellung:
----------------Santos------------
---Kristensen- Collins--Koch---Theate---Brown---
-------------Höjlund--Chaibi---Larsson----------
---------Doan---------------
--------------Kalimuendo-----------------
Tip: 1:3
Befürchtung: 1:7
Aufstellung:
----------------Santos------------
---Kristensen- Collins--Koch---Theate---Brown---
-------------Höjlund--Chaibi---Larsson----------
---------Doan---------------
--------------Kalimuendo-----------------
Tip: 1:3
Befürchtung: 1:7
Nein, das war auf der Gegengerade.