Endless
10895
concordia-eagle schrieb:
War Euch das so drastisch in Erinnerung?
“Zum “Verhängnis” wurde dem bei den Bayer-Spielern äußerst beliebten Skibbe, der seinen Dienst bei Bayer im Oktober 2005 antrat und noch einen Vertrag bis 2009 besaß, das schwache Abschneiden im letzten Saison-Drittel. Die zuvor für ihren Offensiv-Fußball hochgelobte Mannschaft brach völlig ein: Nur zwei der letzten zehn Spiele wurden gewonnen. Mit dem 0:1 am letzten Spieltag gegen Werder Bremen verspielte die Elf dann endgültig den UEFA-Cup, sogar der UI- Cup als Trostpreis blieb nicht mehr übrig.”
http://www.stern.de/sport/fussball/trainerentlassung-leverkusen-feuert-skibbe-621090.html
Das hat Schaunmerma im Blog G ausgegraben. Wir fangen nur etwas früher an. Ansonsten sind die Parallelen erschreckend.
Wenn man so an die Sache rangeht dürften wir keinen neuen Trainer verpflichten. Denn fast jeder dieser Trainer hat solche Phasen gehabt, alle Jahre wieder!
FredSchaub schrieb:
und wieder ein Beispiel für das miese Spiel mit jungen Menschen bei diesen Castingsendungen
http://web.de/magazine/musik/dsds/12306290-zickenkrieg-und-zusammenbruch-bei-dsds.html
Mal ganz davon abgesehen, das es unnötig gepusht wird, bin ich sehr verwundert darüber, das die Betroffenen so uneinsichtig sind.
Man kann sich doch nicht wie die Axt im Walde benehmen und hoffen das keiner es mitbekommt.
Wenn man sich aufregt zeigt man allen anderen Mitmenschen gegenüber Schwäche.Und genau diese Schwäche wird dann von vielen gnadenlos ausgenutzt. Das ist Fakt und daran wird sich nie etwas ändern. Entweder man passt sich an oder geht mit wehenden Fahnen unter.
Das ist so eine typische Situation mit einer roten/grünen Ampel.Wenn mir gegenüber jemand behauptet die Ampel sei grün, obwohl sie gerade rot ist, werde ich noch 1-2 mal versuchen, denjenigen auf die richtige Fährte zu bringen. Klappt das nicht soll er glauben was er will. Das bedarf dann keiner weiteren Diskussion oder gar Aufregung.
Wenn nun Klamotten in der Bude rumliegen beschwert sie sich mit Recht. Dabei sollte sie es allerdings belassen und nicht außer Kontrolle geraten. Rumschreien und Beleidigen hat noch niemandem etwas gebracht.
Nicht zuletzt müssen sie sich an die eigene Nase packen, denn immerhin haben sie die Steilvorlage gegeben. Aber einige merken halt nichts.... .
Hessi schrieb:
Im überigen für mch ein grund, niemals per S-bahn zum Stadion zu fahren. Da latsche ich lieber ein paar Kilometer mehr und komme mit der Straßenbahn! Habe noch nie erlebt, dass es dort zu Ausschreitungen gekommen ist und kann das allen Fans, die Spaß am Fußball haben wollen nur empfehlen, so zum Stadion zu fahren!
Außerdem is da der Bratwurstwalter, noch ein Argument für diesen Weg!
Bitte mal alle eine Scheibe abschneiden, auch der TE. So kann man diese Probleme geschickt umgehen.
Ist alles eine Sache der Risikoeinschätzung.
Mir wäre das Risiko für meine Kinder viel zu hoch, als das ich sie in eine S-Bahn mit teilweise betrunkenen Fans mitschleppen würde. Ausschreitungen sind da vorprogrammiert. Ist es das wert? Für ein Fußballspiel?
Warum also ein unnötiges Risiko eingehen? Ist doch alles bekannt!
Und wie immer:
Erst fliegen die Flaschen, Stühle usw. und dann schreitet die Polizei ein. Und dann darüber wundern???
Da ziehen die Lauterer die Notbremse und plötzlich ist die Polizei Schuld am Schlamassel? Verdrehte Welt.
Nach den Ausschreitungen kam Verstärkung. Warum ist das so verwunderlich?
voyage schrieb:
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Autolobby ihre Finger da mit ihm Spiel hat: Je älter das Auto ist, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es die Suppe nicht verträgt. Ergo: Die Leute sollen angeregt werden, sich ein neues Auto zu kaufen.
Ist ein wenig weit hergeholt, aber so ganz von der Hand weisen kann man es auch nicht.
Diese Gedanken sind auch schon im meinem Kopf aufgetaucht
Es wird letztendlich einfach die Gewinnabsicht sein welche auf Kosten der Bevölkerung geht.
Haefe schrieb:Ralfe schrieb:
Oh Gott nicht diese Schlaftablette!!!
Solche a-priori Einschätzungen sind nicht gerade konstruktiv; es sei denn, ein Name wie Neururer wird erwähnt. Koller hat in Bochum keine schlechte Arbeit geleistet. Neben Gross fällt mir ansonsten noch Hrubesch als mögliche Alternative ein. Wurde dieser hier schon irgendwo erwähnt?
Wenn du schon so anfängst, erwähne bitte auch Kollers absolut unterirdische Arbeit in Köln (0,67 Punkte pro Spiel).
Und im Vergleich liegen Koller in Bochum und Skibbe in Frankfurt gleichauf (1,33PPS/1,34PPS).
Wenn Koller in Bochum deiner Meinung nach keine schlechte Arbeit geleistet hat, dürftest du von Skibbe in Frankfurt keine andere Meinung haben, wenn du objektiv bleibst.
Auch interessant ist hierbei die Tatsache, das Koller FFs Arbeit in Köln (1,62PPS) übernommen hat.
Es stellt sich also die Frage, ob Koller überhaupt der richtige Mann für eine völlig verunsicherte Mannschaft ist.
Vielmehr würde ich begrüßen, die Sache mit Skibbe bis zum Saisonende durchzuziehen um dann eine Entscheidung zu fällen. Denn wie man sieht kann so ein Trainerwechsel auch in die Hose gehen. Niemand wird mit Sicherheit sagen können, ob Köln auch mit FF am Ruder abgestiegen wäre.
3zu7 schrieb:smoKe89 schrieb:
Fake-Accounts können keinen Demonstrationen beiwohnen.
Falscher Link. Hier ist der richtige:
ab 99 Euro...
Das ist doch ein Scherz, oder?
Es gibt echt verdammt kranke Menschen!
Ich denke wir wollen uns verbessern?!
Koller wäre ein klarer Rückschritt zu Skibbe.
Was hat er denn mit Bochum großartig erreicht? Sie sind am Ende abgestiegen, nachdem sie ihr Dasein jahrelang im Tabellenkeller gefristet haben.
Mit Skibbe hat man die beste Hinrunde seit langem gespielt. Nun stecken wir in einem großen Tief und Skibbe muss deswegen gehen? Das wäre eine völlig neue Herangehensweise der Eintracht, die ich absolut nicht nachvollziehen könnte, zumal hier eine klare Verschlechterung ins Haus steht!
Koller wäre ein klarer Rückschritt zu Skibbe.
Was hat er denn mit Bochum großartig erreicht? Sie sind am Ende abgestiegen, nachdem sie ihr Dasein jahrelang im Tabellenkeller gefristet haben.
Mit Skibbe hat man die beste Hinrunde seit langem gespielt. Nun stecken wir in einem großen Tief und Skibbe muss deswegen gehen? Das wäre eine völlig neue Herangehensweise der Eintracht, die ich absolut nicht nachvollziehen könnte, zumal hier eine klare Verschlechterung ins Haus steht!
Flyer86 schrieb:SGEjobra27 schrieb:
Ein scheinbar mal nicht ganz so "geblendeter" Bericht:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/usk-polizisten-die-schlaeger-bleiben-unerkannt-1.1065116
Nur nochmal dazu, was ich denke und was nicht, und auch wegen dem Hopfen und Malz und so: wenn ich sehe, dass da en Haufen "Fans" sich vor den Polizisten positionieren erweckt dies nicht den Eindruck bei mir, dass alle in dieser Gruppe ganz friedlich da stehen und "Oh happy day" singen!
Und eben genau das muss man auch betrachten, Wieso halten sich diese Personen hartnäckig in der Menschenmasse und dann sogar noch direkt vor den Polizisten auf? Da muss nur ein Stein fliegen und schon ist das Drama perfekt!
Natürlich kann man damit argumentieren das die Fans dasselbe Recht haben wie die Polizei dort zu stehen. Doch um auf dieses Recht zu pochen ist das Risiko, wie die Realität zeigt, zu hoch, jedenfalls wenn es zu Massenansammlungen kommt. Das zeigt sich ja bei zahleichen Fußballveranstaltungen oder Demos.
Und ich werde den Eindruck nicht los, das es immer wegen dem Fehlverhalten einiger Personen zu den Eskalationen kommt.
Warum fliegen denn Steine und Flaschen? Weil die Polizei ankommt und direkt wahllos auf die erstbeste Person einprügelt? Oder ist es einfach pure Aggression gegenüber der Polizei?
Ich kann mir durchaus vorstellen, das einige der Polizei einfach eins "auswischen" wollen, und sei es einfach Widerstand zu zeigen, ihr Verstand aber nicht so weit reicht um die möglichen Folgen für sich und andere abzuschätzen. Diese Menschen sind nicht nur gefährlich für die Polizei, sondern auch für alle anderen.
Das Auftreten der Polizei ist nur ein Symptom, die Ursache liegt bei den Menschen selber.
ChristianW. schrieb:Flyer86 schrieb:
Zu den Schlagstöcken will ich nur mal folgendes sagen: mir isses total egal, ob die Polizei die alten Gummischlagstöcke benutzt oder neue Alu Teleskopschlagstöcke.
Ich hatte in der Vergangenheit keine Probleme mit der Polizei gehabt und keine Gummiknüppel abbekommen, daher ist es mir auch egal, wenn die Polizei nun mit Aluknüppeln durch die Gegend rennt.
Ob du wohl immer noch so denkst, wenn du mal unverschuldet in eine dumme Situation gerätst? Lass es uns wissen, wenn es mal soweit ist.
Wie schnell man in was dummes reingeraten kann, ohne etwas dafür zu können? Sehr schnell. Frag mal diejenigen, die vor ein paar Jahren in Nürnberg waren. Auf dem Weg zum Zug darf man vorne nicht weitergehen, sondern muss stehenbleiben und von hinten schiebt die Polizei gleichzeitig die Masse nach vorne. Und sowas ist kein Einzelfall.
Du beschreibst hier eine Situation die ich hin und wieder in ähnlicher Form erlebt habe. Allerdings habe ich hier NIEMALS Agressionen der Polizei gegenüber den Bürgern mitbekommen. Es waren ausschließlich die Bürger, die schrien, pöbelten und sich asozial verhielten. Trotz dieses teilweise extrem aggressiven Verhaltens blieben die Polizisten ruhig und bestimmt, waren hilfsbereit.
Es ist schon verwirrend zu sehen, wie anscheinend einige Personen in den Fankreisen so ihre Probleme mit der Polizei haben.
Ich bezweifel nicht, das es auch einige schwarze Schafe unter Polizisten gibt, aber deshalb sollte man doch nicht direkt alle über einen Kamm scheren und das schlechte annehmen, falls Polizisten auftauchen. Vielmehr sollte man sich fragen welche Gründe es für die Polizei gibt anzurücken. Und dort findet man letztlich immer was. Und wenn dies bei einer Masse von Menschen passiert ist es höchste Eisenbahn das Weite zu suchen und nicht zu schauen was noch passiert.
Also erst überlegen und dann handeln. Leider ist das nicht jedermanns Sache.
Oder kannst du mir erklären warum auf der Loveparade zahlreiche Menschen an den Absperrungen zu aggressiven Monstern wurden? Absperrung heisst Absperrung und nur weil sich einige Leute extrem aufregen und sogar spucken wird die Absperrung sicher nicht aufgehoben. Die Entscheidungsgewalt liegt hier nicht bei den einzelnen Polizisten.
Es halten sich wohl zu viele Leute für den Nabel der Welt und meinen sie könnten sich über Regeln hinwegsetzen nur weil sie ihnen nicht passen.
SGE_Werner schrieb:
Das Überprüfen der Doktorarbeiten anderer Politiker wird schwerer. Die meisten habe ihre Arbeiten nicht im Copy&Paste Zeitalter ausm Internet kopieren können.
Vllt gab es daher auch weniger Plagiate. ?!
Aber 100%ig. Das fängt in der Schule mit Hausarbeiten an und hört wie in diesem Fall mit den Doktorarbeiten auf. Meistens blieb es unentdeckt. Doch mittlerweile sollten es viele mitbekommen haben, was andere seit Erschaffung des Internets machen, die ältere Generation ausgenommen! Denn die können und wollen es nicht glauben.
Eintracht-Laie schrieb:
Puh, ob die Wisseenschaftler nicht mal lieber vor den eigenen Elfenbeintürmen kehren sollten?
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,748023,00.html
"...Universitäten und Wissenschaft schließen sich mittlerweile zum organisierten Protest zusammen: Mehr als 20.000 Doktoranden, Wissenschaftler und andere Unterstützer warfen Merkel in einem offenen Brief eine "Verhöhnung" aller wissenschaftlichen Mitarbeiter vor. Der Brief soll der Kanzlerin im Laufe des Vormittags im Bundeskanzleramt übergeben werden. In dem Brief heißt es, die Behandlung der Plagiatsaffäre durch Merkel lege nahe, "dass es sich beim Erschleichen eines Doktortitels um ein Kavaliersdelikt handele", zitiert das "Hamburger Abendblatt". Dadurch "leiden der Wissenschaftsstandort Deutschland und die Glaubwürdigkeit Deutschlands als Land der Ideen". ..."
Natürlich hat Guttenberg besch... und natürlich kan man die Kanzlerin kritisieren. Dies alles zu recht!
ABER, wo ist der Aufschrei wenn "eigene" Wissenschaftler ganze Messreihen und Ergebnisse erfinden, nur damit die Studie passt?
Wieso fragen sich die Wissenschaftler nicht mal wer an der Uni diese Doktorarbeit offensichtlich ungeprüft durchgewunken hat?
Ist sicher kein Einzelfall diese laxe (wenn überhaupt) Kontrolle.
So entsteht der Eindruck "Dieser böse Politiker hat die Wissenschaft in den Dreck gezogen!". Eigentlich sei man ja sauber, aber...
Nochmal:
Für mich hat Guttenberg da richtig und wissentlich Sch... gebaut, er bekommt zu recht von vielen Seiten Feuer. Das hat er sich selbst eingebrockt, fertig.
Trotzdem sehe ich die akademische Empörung etwas zwiespältig, wie geht es euch damit?
Nur ein Narr glaubt das dies ein Einzelfall ist. Schlampigkeit von Kontrollorganen haben schon zu größeren Katastrophen geführt (Deep Water Horizon!).
Letztlich gibt es unter Akademikern genausoviel Pack wie unter den anderen Menschen. Da brauch mach sich gar nichts vormachen. Egal welche Funktion sie ausfüllen, es bleiben Menschen.
Wenn sich dieser Vorfall tatsächlich negativ auf den Wissenschaftsstandort Deutschland auswirkt, dann sind wohl zu viele Menschen naiv und ignorant.
Man könnte echt den Eindruck gewinnen, das der Fall zu Guttenberg einzigartig in diesem Land ist .
Im Endeffekt schaden sie sich selbst, wenn sie diesen Fall nicht bis ins kleinste Detail auseinandernehmen- so wie es bei jedem normalen Bürger gemacht werden würde.
Das es nicht gemacht wird kann ich mir nur so erklären, das die Uni Bayreuth Dreck am stecken hat.
Man sollte auch die Leute zur Verantwortung ziehen, die seine Arbeit durchgewunken haben, denn sie haben ihre Aufgabe schlicht und einfach nicht erfüllt. Aber es ist heutzutage anscheinend ziemlich einfach sich in gewissen Positionen der Verantwortung ganz zu entziehen. Traurig.
Ich will nicht wissen wieviele von den 20.000 Unterschreibern selbst betrogen haben und nun gegen zu Guttenberg wettern.
municadler schrieb:Gelöschter Benutzer schrieb:municadler schrieb:Gelöschter Benutzer schrieb:
Dumm nur, dass die alle sehr weich fallen. Egal, wer da gerade zurücktreten muss. TzG wird ja nicht der erste Politiker sein, der sich nicht in seinem Amt halten kann und wird nicht der letzte sein!
Glaube die finazielle Absicherung als Ex Minister kann ihm völlig schnuppe sein und ist es auch .. Die Geltungssucht und Mediengeilheit wird halt leiden.. Ausser er macht ne Bild Home Story ausm Schloss : wie ich gestürzt wurde...
Das schon, aber wenn unserein seinen Arbeitsplatz verliert, weil er (richtig) Mist gebaut hat, dann heisst es im dümmsten Falle Hartz IV.
Die Alternativen der Herren Politiker heissen dann vermögende Familien, AR-Posten hier und da oder div. Beratertätigkeiten.
Die fallen noch eher auf die Füße als eine Katze - und unsere beiden Kater fallen immer auf die Pfoten!
das stimmt gilt aber nicht nur für Politiker sondern für eine ganze " Ka,ste " da kannst ehemalige Bankmanager und Konsorten gleich mitdazuzählen...
Und wenn man Politiker nicht mit finanzieller Unabhänigkeit ausstattest, sitzen demnächst nur noch finanziell unabhänige Grossgrundbesitzer ala Guttenberg im Bundestag..
Finanzielle Unabhänigkeit gibt es doch gar nicht. Denn jeder Mensch weiss: Wer viel hat will noch mehr! Da gibt es keine Grenze.
Wenns nicht so wäre gäbe es keine Zweiklassengesellschaft.
vonNachtmahr1982 schrieb:SGEmannheim schrieb:
Das einzigste sinnvolle was man mit dieser Karte machen kann ist, sie zu entsorgen. Und diesen kommerzielle Abzockerei nicht zu unterstüzen.
Korrekt.
Schade das nicht alle die Fähigkeit besitzen die kommerzielle Abzockerei dahinter zu sehen.
Aber das kann man vom gewöhnlichen Volk heutzutage wohl absolut nicht mehr erwarten. Das belegt der angebliche Beliebheitsanstieg von zu Guttenberg .
Larruso schrieb:
Achso noch was.
Muss man nicht automatisch nach einer gewissen Zeit der Arbeitslosigkeit seine Ansprüche nach unten schrauben? Es kann durchaus passieren, das ein Studierter Arbeiten verrichten muss, die nicht seiner Vorbildung entsprechen.
Ob das nun über die Zeitarbeit oder über einen normalen Job geschied, ist fast egal. Geldeinbußen hat er in beiden Fällen.
Was heißt Ansprüche nach unten schrauben? Zeitarbeit ist ja ok, aber NUR für das gleiche Gehalt wie ein Festangestellter.
Wenn ein Arbeitsloser nach einer gewissen Zeit seine Ansprüche runterschrauben muss eröffnet das für die Firmen die Möglichkeit diese Leute ohne Rücksicht auszubeuten. Und genau das wird ja teilweise schon betrieben.
Kommen wir mal darauf zurück wofür Zeitarbeit eigentlich geschaffen wurde. Nämlich um in Stoßzeiten mit besonders viel Arbeit flexibel reagieren zu können.
Die Zeitarbeit ist also eine gute Idee, die allerdings falsch umgesetzt wurde.
In meinen Augen müsste es so laufen, das der Leiharbeiter das gleiche Gehalt wie der Festangestellte bekommt und das Unternehmen eine bestimmte Gebühr fürs Ausleihen an die Zeitarbeitsfirma bezahlt.
So würde man verhindern, das Unternehmen von vorn herein mit Leiharbeitern planen, sondern sie wirklich nur, wie ursprünglich gedacht, zu Stoßzeiten anfordern. Die Priorität läge dann auf Festangestellen Arbeitnehmern, denn immerhin sind sie günstiger!
Also müsste der Zeitarbeitnehmer für das Unternehmen teurer sein, als ein festangestellter Arbeitnehmer.
Ganz nach dem Motto: Wenns dringend ist wirds teuer.
Das ist in der heutigen Welt eigentlich so üblich.
Aber nein, die Arbeitnehmer lassen ja irgendwie alles mit sich anstellen da ihnen Hoffnungen gemacht werden. Dabei ist das großteils simple Heuchelei. Die ARGE unterstützt das großteils sogar noch, da Arbeitsangebote über Vermittlungsvorschläge angenommen werden müssen, außer sie sind sittenwidrig.
Aber kein Wunder. Wenn jemand wie ein Häufchen Elend nach einer Stelle sucht wird er mit großer Wahrscheinlichkeit übers Ohr gehauen.
Meine Freundin hatte mal das Vergnügen mit richtigen Abzockern. Ich fuhr sie zum Vorstellungsgespräch und vertrieb mir die Zeit mit Einkaufen.
Zwischendurch kam ich nochmal bei der Firma vorbei und beobachtete einen nervös rauchenden Mann im Anzug, der zu allem Übel auch noch in den Eingang "rotzte".
Wie sich später herausstellte war es einer der beiden Geschäftsführer.
Wer fängt bitte bei einer solchen Firma an- die dann auch noch ein echtes Abzockergehalt zahlt??
Ich wunder mich immer warum sich soviele Menschen auf diese Art und Weise erniedrigen lassen.
Nicht zuletzt kommt in mir sehr viel Unverständnis hoch, wenn ich auf meiner Arbeitssuche festellen muss, das die Firmen sehr unterschiedlich zahlen. in meinem Fall waren es bis zu 1300Euro Unterschied im Monat - gleiche Stellenbezeichnungen mit sehr ähnlichen Anforderungen. Und fast alle haben mit einem "attraktiven Gehalt" geworben. Das ich nicht lache!
Eine anständig bezahlte Arbeit zu finden darf keine Frage des Glücks sein!
Das habe ich auch schon oft gedacht....
Im Endeffekt sieht man dort, was auch hier in Deutschland irgendwann passieren wird- wenn man nicht umdenkt. Davor darf man die Augen nicht verschließen.
Ärger mich irgendwie die Doku "Collapse" gestern gesehen zu haben. Denn bei dieser ganzen Scheiße vergeht mir die Lust Kinder in die Welt zu setzen. Man wird ja leider immer wieder bestätigt.
Was ist bloß aus uns geworden?