

FrankenAdler
21462
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SGE_Werner
Ein Tor hätte Augsburg ja schon verdient. Aber das sollen sie sich für nä. Woche in Stuttgart aufheben.
SGE_Werner schrieb:
Ein Tor hätte Augsburg ja schon verdient. Aber das sollen sie sich für nä. Woche in Stuttgart aufheben.
Nix!
Leck! Ist Trapp ne coole Sau!
Was für ein Zuckerpass von Maggo!
Was für ein Einatz von Danny.
Rebic dann gewohnt Kaltschnäuzig vor dem Tor!
Was für ein Einatz von Danny.
Rebic dann gewohnt Kaltschnäuzig vor dem Tor!
na toll
2.Tor verpaßt
macht nix
weiter
2.Tor verpaßt
macht nix
weiter
steinschlag schrieb:
na toll
2.Tor verpaßt
macht nix
weiter
Sauf net soviel, dann musst net so lang pissen
FrankenAdler schrieb:steinschlag schrieb:
na toll
2.Tor verpaßt
macht nix
weiter
Sauf net soviel, dann musst net so lang pissen
haja
Kaffe treibt halt
Gewisser User wieder offline
SGE_Werner schrieb:
Gewisser User wieder offline
Yoghurt alle!
Puh! Bin ich froh!
Wir sind soooo gefährlich!
Wir sind soooo gefährlich!
Und wieder: die rechte Seite offen wie ein Scheunentor!
Dann muss auch Danny defensiv besser arbeiten!
Dann muss auch Danny defensiv besser arbeiten!
Yoannmiguel schrieb:
Jeder augsburger angriff ist brandgefährlich...Russ einfach zu schlecht und kein abraham ersatz
Russ einfach zu schlecht? Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat der schon ein paar Spiele diese Saison super gespielt.
Rheinadler65 schrieb:Yoannmiguel schrieb:
Jeder augsburger angriff ist brandgefährlich...Russ einfach zu schlecht und kein abraham ersatz
Russ einfach zu schlecht? Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat der schon ein paar Spiele diese Saison super gespielt.
Naja. Es kommt wirklich alles über rechts und sein Tempodefizit war jetzt einige Male zu sehen.
Dafür spielt Ndicka unglaublich abgeklärt.
Wer war dieser Valejo nochmal?
FrankenAdler schrieb:
Wir sehen heute nicht wirklich gut aus!
Naja. Gefühlt ist das der beste Auftritt, den ich je in Augsburg von uns gesehen habe. Die unnötigen Gegenkonter abstellen, mal eine der Großchancen machen und wir gewinnen das.
SGE_Werner schrieb:FrankenAdler schrieb:
Wir sehen heute nicht wirklich gut aus!
Naja. Gefühlt ist das der beste Auftritt, den ich je in Augsburg von uns gesehen habe. Die unnötigen Gegenkonter abstellen, mal eine der Großchancen machen und wir gewinnen das.
Da bin ich bei dir. Trotzdem schafft es Augsburg gut, keine Linie bei uns zuzulassen. Und wir machen in der Offensive viele Fehler heute!
FrankenAdler schrieb:
Trotzdem schafft es Augsburg gut, keine Linie bei uns zuzulassen.
Genau das habe ich aber auch erwartet. Wenn Augsburg etwas kann, dann taktisch intelligent in diese Richtung agieren. Wenn die nicht seit Jahren das Optimum rausholen würden in dieser Richtung, wären die längst mal abgestiegen.
Wie gesagt, wie immer ein unangenehmes Spiel bei denen.
Ok! Bezüglich Chancenwucher hat Augsburg auch einiges zu bieten!
Wir sehen heute nicht wirklich gut aus!
FrankenAdler schrieb:
Wir sehen heute nicht wirklich gut aus!
Sprich für dich selbst!
Ich persönlich sehe heute abgefahren gut aus.
FrankenAdler schrieb:
Wir sehen heute nicht wirklich gut aus!
Insbesondere in der Abwehr.
Nach vorne fehlt mir die letzte Konsequenz.
FrankenAdler schrieb:
Wir sehen heute nicht wirklich gut aus!
Naja. Gefühlt ist das der beste Auftritt, den ich je in Augsburg von uns gesehen habe. Die unnötigen Gegenkonter abstellen, mal eine der Großchancen machen und wir gewinnen das.
Fuck!
Hunter181 schrieb:
Ich würde kotzen als Augsburgfan.
Naja. Klar!
Als Augsburg Fan tät ich nix anderes!
Grad mal die Tabelle angeguckt ...
Hach! IST DAS GEIL!
Hach! IST DAS GEIL!
Was ist bloß aus der SGe geworden
J_Boettcher schrieb:
Was ist bloß aus der SGe geworden
Verschrei's net!
Wie geil!
Aber was is mitm Vadder?
Schaut kacke aus
Aber was is mitm Vadder?
Schaut kacke aus
edmund schrieb:
Schönen Tag Dir, 60ziger !
Auf drei Punkte bei den Fuggern! 😊
Aber Obacht, meine Rede ist elitär und gentrifizierend
Schön, dass du das endlich wahrnimmst!
Es gibt Hoffnung für dich!
Ich bin bei diesem Thema wirklich total ambivalent unterwegs. Zum Einen weil der Begriff "bedingungsloses Grundeinkommen" für vielfältige unterschiedliche Konzepte steht, die unterschiedlichste gesellschaftliche Auswirkungen hätten, zum Anderen, da bin ich der Sozialarbeiter, der mit der Frage unterwegs ist, wie Menschen ohne Bildungshintergrund, ohne Rollenvorbild, also ohne Zugriff auf die Vielfältigkeit der Angebot sind, erreicht oder aktiviert werden können. Da stelle ich mir auch die Frage, ob wir ohne Steuerungsmlglichkeiten nicht Teile der Bevölkerung völlig abkoppeln.
Der Gedanke der Partizipation darf nicht auf Geld verkürzt werden, wenn von Gerechtigkeit gesprochen wird. Das ist nur der Aspekt der Verteilungsgerechtigkeit. Partizipation muss ein gewisses Maß an Durchlässigkeit, an Zugang zu Angeboten und Bildung beinhalten.
Da fehlt mir also die Richtung die erst Grundlage der Klärung verschiedener Facetten wäre!
Der Gedanke der Partizipation darf nicht auf Geld verkürzt werden, wenn von Gerechtigkeit gesprochen wird. Das ist nur der Aspekt der Verteilungsgerechtigkeit. Partizipation muss ein gewisses Maß an Durchlässigkeit, an Zugang zu Angeboten und Bildung beinhalten.
Da fehlt mir also die Richtung die erst Grundlage der Klärung verschiedener Facetten wäre!
FrankenAdler schrieb:
Da stelle ich mir auch die Frage, ob wir ohne Steuerungsmlglichkeiten nicht Teile der Bevölkerung völlig abkoppeln.
Der Gedanke der Partizipation darf nicht auf Geld verkürzt werden, wenn von Gerechtigkeit gesprochen wird.
Genau das war ja auch ein Grundgedanke bei Hartz IV. Fordern und Fördern.
Ob das immer alles richtig ist, wie es gemacht wird, da kann man ja streiten.
Aber nur Geld geben, ohne sich weiter zu kümmern, ist nicht sozial und man fällt zurück in die alte Sozialhilfe.
Das sind in etwa auch meine Gedanken.
Zumal ich die Grundannahme der Hartz-Reformen, die negativen strukturellen Implikationen hoher Arbeitslosigkeit durch eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes zu reduzieren, weiterhin für zutreffend halte.
Anders als bei dem dänischen Vorbild der Flexicurity hat man es in Deutschland allerdings versäumt, die negativen Folgen der Liberalisierung (flexibility) für den Einzelnen durch ein hohes Maß an staatlichen Transfer- und auch aktivierenden Leistungen abzusichern (security). Denn dieses System basiert darauf, dass sich die Sicherheit des Beschäftigten nicht mehr auf den Schutz eines konkreten Arbeitsplatzes bezieht, sondern durch die Gewißheit gewährleistet wird, bei einer Entlassung breiten staatlichen Schutz sowie individuelle Betreuung und die Möglichkeit zur Weiterbildung zu erhalten. Dies allerdings korrespondierend mit der Verpflichtung zur Qualifizierung und zu Orts- und Berufsveränderungen.
Insoweit wurde in Deutschland zwar das Leitmotto "Fördern und Fordern" übernommen. Faktisch scheint sich indes der staatliche Part überwiegend auf das Fordern und einer finanziellen Absicherung auf minimalen Niveau zu beschränken.
Zumal ich die Grundannahme der Hartz-Reformen, die negativen strukturellen Implikationen hoher Arbeitslosigkeit durch eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes zu reduzieren, weiterhin für zutreffend halte.
Anders als bei dem dänischen Vorbild der Flexicurity hat man es in Deutschland allerdings versäumt, die negativen Folgen der Liberalisierung (flexibility) für den Einzelnen durch ein hohes Maß an staatlichen Transfer- und auch aktivierenden Leistungen abzusichern (security). Denn dieses System basiert darauf, dass sich die Sicherheit des Beschäftigten nicht mehr auf den Schutz eines konkreten Arbeitsplatzes bezieht, sondern durch die Gewißheit gewährleistet wird, bei einer Entlassung breiten staatlichen Schutz sowie individuelle Betreuung und die Möglichkeit zur Weiterbildung zu erhalten. Dies allerdings korrespondierend mit der Verpflichtung zur Qualifizierung und zu Orts- und Berufsveränderungen.
Insoweit wurde in Deutschland zwar das Leitmotto "Fördern und Fordern" übernommen. Faktisch scheint sich indes der staatliche Part überwiegend auf das Fordern und einer finanziellen Absicherung auf minimalen Niveau zu beschränken.
Mir geht die "Messermänner-Rhetorik" auch gehörig auf den Senkel und mir liegt es fern, für die AfD irgendwie Partei zu ergreifen. Die Problematik ist jedoch deutlich komplexer als Du es darzustellen versuchst. Du kannst davon ausgehen, dass das Graufeld im Bereich der Zuwanderung vielfach höher als bei Deinen "Bio-Deutschen" ist. Für Zuwanderinnen stellen sich bei häuslicher Gewalt nämlich ganz andere Probleme:
"• Befindet sich die Familie in einem laufenden Asylverfahren, darf die Frau
ein meist eng begrenztes Gebiet (Stadt oder Landkreis) nicht verlassen um vor dem gewalttätigen Mann zu fliehen. Meist kommt deshalb nur das nahegelegenste Frauenhaus als Zuflucht in Frage, und das weiß auch der Mann.
• Stellt sich heraus, dass der Mann, quasi stellvertretend für die ganze Familie Asyl beantragt hat, verliert die Frau und somit auch die Kinder das Bleiberecht in Deutschland, wenn sie sich von ihm trennen will.
• Schutzanordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz laufen in der Praxis
gelegentlich ins Leere, z. B. wenn außer dem Ehemann weitere Familienangehörige und Freunde der Familie eine "Versöhnung" favorisieren und die Frau mit Kindern nicht unbehelligt in der ehemals gemeinsamen Wohnung leben kann, oder sie sind nicht sinnvoll, z. B. wenn die Frau bislang kaum Außenkontakte pflegen durfte und mit dem Umgang mit Behörden usw. nicht vertraut ist.
• Frauen fühlen sich durch die gerichtlichen Regelungen zum Umgangsrecht
der Väter mit ihren Kindern oft nicht ausreichend geschützt und in ihren
Bedenken nicht ernst genommen. Der Entzug oder die Entführung ins Herkunftsland ist oft mehr als nur eine Androhung. Das Sicherheitsbedürfnis
der Frau und der Kinder muss ernstgenommen und durch begleitende
Maßnahmen seitens der Jugendämter gewahrt werden.
• Die Trennung von einem gewalttätigen Partner innerhalb der ersten 2 Aufenthaltsjahre in Deutschland ist weiterhin ein Problem. Ausländerbehörden
gehen hiermit und mit dem Bezug laufender Sozialhilfe unterschiedlich gut um. Die Möglichkeit, durch die Trennung ein eigenes Aufenthaltsrecht zu verlieren, hält Frauen davon ab, ihre Rechte durchzusetzen.
• Ist der Aufenthaltsstatus unklar oder wird eine Frau aus humanitären Gründen nicht abgeschoben, ist es schwierig, Wohnraum zu finden. Das Wohnungsamt vermittelt in solchen Fällen mit dem Hinweis auf die unklare Prognose für die Zukunft u. U. keine Wohnung.
• Frauen ohne legalen Aufenthaltsstatus können sich am wenigsten gegen Misshandlungen zur Wehr setzen, weil mit einer Veröffentlichung zwangsläufig ihr Aufenthalt in Deutschland beendet ist."
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/K/kriminalpraevention/Downloads/Publikationen/konzept_haeusliche_gewalt.pdf
"• Befindet sich die Familie in einem laufenden Asylverfahren, darf die Frau
ein meist eng begrenztes Gebiet (Stadt oder Landkreis) nicht verlassen um vor dem gewalttätigen Mann zu fliehen. Meist kommt deshalb nur das nahegelegenste Frauenhaus als Zuflucht in Frage, und das weiß auch der Mann.
• Stellt sich heraus, dass der Mann, quasi stellvertretend für die ganze Familie Asyl beantragt hat, verliert die Frau und somit auch die Kinder das Bleiberecht in Deutschland, wenn sie sich von ihm trennen will.
• Schutzanordnungen nach dem Gewaltschutzgesetz laufen in der Praxis
gelegentlich ins Leere, z. B. wenn außer dem Ehemann weitere Familienangehörige und Freunde der Familie eine "Versöhnung" favorisieren und die Frau mit Kindern nicht unbehelligt in der ehemals gemeinsamen Wohnung leben kann, oder sie sind nicht sinnvoll, z. B. wenn die Frau bislang kaum Außenkontakte pflegen durfte und mit dem Umgang mit Behörden usw. nicht vertraut ist.
• Frauen fühlen sich durch die gerichtlichen Regelungen zum Umgangsrecht
der Väter mit ihren Kindern oft nicht ausreichend geschützt und in ihren
Bedenken nicht ernst genommen. Der Entzug oder die Entführung ins Herkunftsland ist oft mehr als nur eine Androhung. Das Sicherheitsbedürfnis
der Frau und der Kinder muss ernstgenommen und durch begleitende
Maßnahmen seitens der Jugendämter gewahrt werden.
• Die Trennung von einem gewalttätigen Partner innerhalb der ersten 2 Aufenthaltsjahre in Deutschland ist weiterhin ein Problem. Ausländerbehörden
gehen hiermit und mit dem Bezug laufender Sozialhilfe unterschiedlich gut um. Die Möglichkeit, durch die Trennung ein eigenes Aufenthaltsrecht zu verlieren, hält Frauen davon ab, ihre Rechte durchzusetzen.
• Ist der Aufenthaltsstatus unklar oder wird eine Frau aus humanitären Gründen nicht abgeschoben, ist es schwierig, Wohnraum zu finden. Das Wohnungsamt vermittelt in solchen Fällen mit dem Hinweis auf die unklare Prognose für die Zukunft u. U. keine Wohnung.
• Frauen ohne legalen Aufenthaltsstatus können sich am wenigsten gegen Misshandlungen zur Wehr setzen, weil mit einer Veröffentlichung zwangsläufig ihr Aufenthalt in Deutschland beendet ist."
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/K/kriminalpraevention/Downloads/Publikationen/konzept_haeusliche_gewalt.pdf
Da erlebe ich in der Praxis anderes!
Zum einen habe ich noch nicht erlebt, dass eine Ausländerbehörde gegen einen Frauenhausaufentjalt vorgegangen wäre. Auf längere Sicht wurden Asylbewerberfamilien in denen massive Gewalt vorkam örtlich getrennt in verschiedenen Unterkünften untergebracht.
Ging es "nur" um Gewalt, ohne dass die Befürchtung weiterer Übergriffe nach einer Wegweisung im Rahmen eines Gewaltschutzes zu befürchten waren, wurde analog zur Wohnungszuweisung der Mann in eine andere Stadt innerhalb des Regierungsbezirkes verlegt.
Gab es darüber hinaus Drohungen und/oder familiären Druck, verlegte man Frauen in andere Unterkünfte. Dies geschah sehr achtsam. Bspw habe ich erlebt, dass versucht wurde, Kontakt zur eigenen Volksgruppe innerhalb der Unterkunft auszuschließen um sozialen Druck auf die Frauen zu vermeiden.
Darüber hinaus gibt es auch innerhalb der Frauenhausbewegung mittlerweile Fachkräfte die sich auf diese Problematik spezialisiert haben und Frauen dabei unterstützen, Ausländerrechtlich keine Nachteile bei Trennung auf Grund von Gewalt zu haben.
Dass bezüglich der Unterstützungs- und Beratungsangebote für Geflüchtete, Frauen deutlich intensiver angesprochen, deutlich mehr Angebote für Frauen vorgehalten werden tut ein übriges.
Schwierig ist dagegen mit den bestehenden Angeboten geflüchtete Männer zu erreichen.
Gibt es schon grundsätzlich wenige Angebote, die sich an Männer mit Gewaltproblematik wenden, sieht es, zumindest in Nordbayern (ich wüßte hier aber auch sonst nichts von einem nennenswertem Projekt), hinsichtlich Geflüchteter ganz düster aus.
Bezüglich des Umgangs zwischen gewalttätigen Männern und deren Kindern, muss man sehr differenzieren.
Grundsätzlich ist einem Mann der Gewalt gegen die Mutter seiner Kinder ausgeübt hat natürlich trotzdem Umgangsberechtigt.
Hier wird i.d.R. aber sehr genau darauf geachtet, ob durch den Umgang eine Gefahr für Mutter oder Kinder ensteht.
Als Jugendamt haben wir externe Angebote für einen begleiteden Umgang im Angebot. Oft betreiben wir einen beträchtlichen Aufwand, um die Sicherheit von Mutter und Kind gewährleisten zu können!
Man beachte hier bitte, dass diesbezüglich die Initiative NICHT von den Jugendämtern ausgeht. Meist stellen Väter Anträge auf Umgangsregelung bei Familiengerichten, die wir als Jugendämter dann umsetzen müssen.
Zum einen habe ich noch nicht erlebt, dass eine Ausländerbehörde gegen einen Frauenhausaufentjalt vorgegangen wäre. Auf längere Sicht wurden Asylbewerberfamilien in denen massive Gewalt vorkam örtlich getrennt in verschiedenen Unterkünften untergebracht.
Ging es "nur" um Gewalt, ohne dass die Befürchtung weiterer Übergriffe nach einer Wegweisung im Rahmen eines Gewaltschutzes zu befürchten waren, wurde analog zur Wohnungszuweisung der Mann in eine andere Stadt innerhalb des Regierungsbezirkes verlegt.
Gab es darüber hinaus Drohungen und/oder familiären Druck, verlegte man Frauen in andere Unterkünfte. Dies geschah sehr achtsam. Bspw habe ich erlebt, dass versucht wurde, Kontakt zur eigenen Volksgruppe innerhalb der Unterkunft auszuschließen um sozialen Druck auf die Frauen zu vermeiden.
Darüber hinaus gibt es auch innerhalb der Frauenhausbewegung mittlerweile Fachkräfte die sich auf diese Problematik spezialisiert haben und Frauen dabei unterstützen, Ausländerrechtlich keine Nachteile bei Trennung auf Grund von Gewalt zu haben.
Dass bezüglich der Unterstützungs- und Beratungsangebote für Geflüchtete, Frauen deutlich intensiver angesprochen, deutlich mehr Angebote für Frauen vorgehalten werden tut ein übriges.
Schwierig ist dagegen mit den bestehenden Angeboten geflüchtete Männer zu erreichen.
Gibt es schon grundsätzlich wenige Angebote, die sich an Männer mit Gewaltproblematik wenden, sieht es, zumindest in Nordbayern (ich wüßte hier aber auch sonst nichts von einem nennenswertem Projekt), hinsichtlich Geflüchteter ganz düster aus.
Bezüglich des Umgangs zwischen gewalttätigen Männern und deren Kindern, muss man sehr differenzieren.
Grundsätzlich ist einem Mann der Gewalt gegen die Mutter seiner Kinder ausgeübt hat natürlich trotzdem Umgangsberechtigt.
Hier wird i.d.R. aber sehr genau darauf geachtet, ob durch den Umgang eine Gefahr für Mutter oder Kinder ensteht.
Als Jugendamt haben wir externe Angebote für einen begleiteden Umgang im Angebot. Oft betreiben wir einen beträchtlichen Aufwand, um die Sicherheit von Mutter und Kind gewährleisten zu können!
Man beachte hier bitte, dass diesbezüglich die Initiative NICHT von den Jugendämtern ausgeht. Meist stellen Väter Anträge auf Umgangsregelung bei Familiengerichten, die wir als Jugendämter dann umsetzen müssen.
Tafelberg schrieb:
da hast Du völlig recht.
Übrigens: Natürlich ist keiner gezwungen in allen Threads was zu schreiben, aber ein User der ausschließlich Ergüsse im Alex Meier Abschiedsthread schreibt, bei so vielen Themen die es rund um die Eintracht gibt, finde ich mnehr als merkwürdig.
Find ich ja auch strange.
Aber mal ehrlich: warum füttert man sowas dann die ganze Zeit weiter?