

FrankenAdler
21463
Gelöschter Benutzer
FrankenAdler schrieb:
Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein.
Ok. Meinst du, die Wagenknecht kriegt das hin, oder sollten wir uns lieber gleich mit einer Guerilla-Einheit unter fränkischer Führung diese Grünen vorknöpfen?
Brodowin schrieb:FrankenAdler schrieb:
Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein.
Ok. Meinst du, die Wagenknecht kriegt das hin, oder sollten wir uns lieber gleich mit einer Guerilla-Einheit unter fränkischer Führung diese Grünen vorknöpfen?
Ach ja ...
Gelöschter Benutzer
FrankenAdler schrieb:Brodowin schrieb:FrankenAdler schrieb:
Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein.
Ok. Meinst du, die Wagenknecht kriegt das hin, oder sollten wir uns lieber gleich mit einer Guerilla-Einheit unter fränkischer Führung diese Grünen vorknöpfen?
Ach ja ...
Mein lieber Franke, ich wusste doch, wie ich dir ein genervtes Augenrollen entlocken kann...
FrankenAdler schrieb:
Und an solchen Punkten muss man ansetzen, solche Strukturen die rein auf Profit und Monopolismus ausgelegt sind gehören angegangen.
ja, aber da bekomm ich halt schon den halben tag den bezug zu den grünen nicht hin.
Immer mehr Menschen legen Wert auf regionale, nachhaltige und gesunde Lebensmittel. Wir wollen, dass sie ein gutes und vielfältiges Angebot haben.
oder auch
Wir wollen eine grüne Landwirtschaft, die sich an der Gesundheit der Menschen und dem Schutz unserer Umwelt ausrichtet.
ich mein - die wertkonservativ-neoliberalen zustände zu beschreiben und damit zu behaupten, dass die system-grünen so angepasst sind, dass sie ihren markenkern verraten, weil man persönlich in letzter zeit nichts mehr davon gehört hat - wo soll das hinführen? dass ich dir jetzt was von aluhut entgegne, weil du mich gestern formal-argumentativ den "besorgten bürgern" zugerechnet hast?
hab ja nun schon oft genug gesagt, dass es völlig ok ist, dass du keinen bock auf die grünen hast. nur ihnen jetzt die verfehlungen anderer vorzuwerfen, gegen die sie angehen wollen, weil man nicht daran glaubt, dass sie es wirklich angehen wollen, und man selbst als einzige antwort einen systemwechsel sieht, finde ich halt schon verdammt schräg.
Xbuerger schrieb:
weil du mich gestern formal-argumentativ den "besorgten bürgern" zugerechnet hast?
Erstens war das heute und zweitens habe ich nur dein Abfeiern der Stimmenzuwächsen für die Grünen mit dem der AfDler verglichen. Ich teile meinen Aluhut also gerne mit dir!
Xbuerger schrieb:
ich mein - die wertkonservativ-neoliberalen zustände zu beschreiben und damit zu behaupten, dass die system-grünen so angepasst sind, dass sie ihren markenkern verraten, weil man persönlich in letzter zeit nichts mehr davon gehört hat - wo soll das hinführen?
Xbuerger schrieb:
hab ja nun schon oft genug gesagt, dass es völlig ok ist, dass du keinen bock auf die grünen hast. nur ihnen jetzt die verfehlungen anderer vorzuwerfen, gegen die sie angehen wollen, weil man nicht daran glaubt, dass sie es wirklich angehen wollen, und man selbst als einzige antwort einen systemwechsel sieht, finde ich halt schon verdammt schräg.
Anführen kann ich bezüglich der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit deine Zitate und Links zu Grünen Grundsatzaussagen und dem Regierungshandeln in BW, Schleswig Holstein oder Hessen.
Auf dem Papier ist die SPD auch ne Sozialdemokratische Partei und die AfDler sind neoliberale Euroskeptiker.
Die Realität zählt. Und da darf man mehr als nur berechtigte Zweifel daran haben, dass die Grünen dazu neigen eine echte Umweltwende herbeizuführen.
Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein. Obwohl, nein, man kann auch sehenden Auges in den Abgrund steuern. So gesehen: Nicht alternativlos. Weiter so geht auch.
Gelöschter Benutzer
FrankenAdler schrieb:
Und auch wenn sich das anstrengend anhört: Ein Systemwechsel dürfte alternativlos sein.
Ok. Meinst du, die Wagenknecht kriegt das hin, oder sollten wir uns lieber gleich mit einer Guerilla-Einheit unter fränkischer Führung diese Grünen vorknöpfen?
FrankenAdler schrieb:
Anführen kann ich bezüglich der Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit deine Zitate und Links zu Grünen Grundsatzaussagen und dem Regierungshandeln in BW, Schleswig Holstein oder Hessen.
offen gesagt ist mir das ein wenig zu unkonkret. denn wenn du mich schon für den systemwechsel begeistern willst, brauch ich neben deiner strategie des wechsels auch noch etwas hard facts, was denn da jetzt genau schief läuft.
zugegeben, ich hätte privat keine lust darauf, mich mit kretschmann auf ne vegane quitten-limo zu treffen. aber was ist ihm anhand der umstände denn konkret vorzuwerfen? bin da in der bawü-politik nicht richtig drinne...
nur mal zur erinnerung, was die alternative im ländle gewesen ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/EnBW-Affäre
und wenn du mir dann noch erklärst, wie die energiewende im systemwechsel funktioniert, und vor allem: WANN? - wäre ich dir verbunden.
FrankenAdler schrieb:
Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern.
hmm... deshalb spricht beispielsweise dem christian sein neoliberaler duzfreund von einem radikalen ökologischem umbau.
FrankenAdler schrieb:
Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar
kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?
aber hier z.b. könntest du nachlesen, was sie dir im alltag verschweigen wollen:
https://www.gruene.de/themen/gruene-themen-von-a-bis-z.html
würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen. aber gut, kannst auch weiterhin alles im internet beschimpfen, was nicht auf deiner linie der reinen lehre ist. z.b. die grünen, die für die politik der EU verantwortlich sind. weiter so!
Xbuerger schrieb:
würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen
Xbuerger schrieb:
kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?
du jedenfalls kennst das Phänomen des selektiven Lesens. Das Auto kommt mich insgesamt teurer als die Öffis. Grund dafür, dass ich es trotzdem nutze ist die beschissene Anbindung. Anders als du vermutest würde ich weitaus weniger Zeit haben Veröffentlichungen der Grünen zu lesen, wäre ich pro Woche mit den Öffis im Schnitt doch gut 7 bis 8 Stunden länger unterwegs. DAS ist neben der beschissenen Anbindung bei geringem Sparpotential der Grund dafür das Auto zu nutzen.
Mädels, streitet Euch ruhig, aber vergesst dabei nicht :
Der Feind steht rechts.
Dass FA und RT die Grünen zu ihren Lieblingsgegnern machen, erklärt sich vielleicht aus enttäuschter Liebe.
Ich wechsel meine Partei so wenig wie meine Eintracht.
FA und RT diffamieren uns als ÖkoFDP.
So what?
Lasst uns für den Planeten, für Europa für Frieden und Gerechtigkeit streiten.
Jeder so, wie er es für richtig hält.
Und nicht vergessen:
Der Feind steht rechts.
😊
Der Feind steht rechts.
Dass FA und RT die Grünen zu ihren Lieblingsgegnern machen, erklärt sich vielleicht aus enttäuschter Liebe.
Ich wechsel meine Partei so wenig wie meine Eintracht.
FA und RT diffamieren uns als ÖkoFDP.
So what?
Lasst uns für den Planeten, für Europa für Frieden und Gerechtigkeit streiten.
Jeder so, wie er es für richtig hält.
Und nicht vergessen:
Der Feind steht rechts.
😊
FrankenAdler schrieb:
Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern.
hmm... deshalb spricht beispielsweise dem christian sein neoliberaler duzfreund von einem radikalen ökologischem umbau.
FrankenAdler schrieb:
Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar
kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?
aber hier z.b. könntest du nachlesen, was sie dir im alltag verschweigen wollen:
https://www.gruene.de/themen/gruene-themen-von-a-bis-z.html
würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen. aber gut, kannst auch weiterhin alles im internet beschimpfen, was nicht auf deiner linie der reinen lehre ist. z.b. die grünen, die für die politik der EU verantwortlich sind. weiter so!
Xbuerger schrieb:FrankenAdler schrieb:
Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern.
hmm... deshalb spricht beispielsweise dem christian sein neoliberaler duzfreund von einem radikalen ökologischem umbau.FrankenAdler schrieb:
Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar
kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?
aber hier z.b. könntest du nachlesen, was sie dir im alltag verschweigen wollen:
https://www.gruene.de/themen/gruene-themen-von-a-bis-z.html
würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen. aber gut, kannst auch weiterhin alles im internet beschimpfen, was nicht auf deiner linie der reinen lehre ist. z.b. die grünen, die für die politik der EU verantwortlich sind. weiter so!
Jetzt wird es blöd!
Keiner von uns macht alles perfekt und jeder von uns diskutiert hier im Internet. Wir beide wissen glaube ich ganz gut, dass der jeweils andere nicht nur dem Internetmaulheldentum verfallen ist. Was soll das jetzt also?
Bezüglich der Beispiele zur EU möchte ich einfach noch auf kleine lebensmittelverarbeitende Betriebe hinweisen. Gerade kleine Molkereien oder auch der Dorfmetzger haben kaum noch Möglichkeiten die irrsinnigen Vorschriften die eindeutig auf Großbetriebe abzielen aber auch von den kleinen eingehalten werden müssen, zu erfüllen. Das macht es extrem schwierig sich am Markt zu halten.
Nehmen wir den regionalen kleinen Metzger. Das war der der Tiere aus der Region verarbeitet hat. Kann sich ein kleiner Handwerksbetrieb kaum mehr leisten. Die gehen mittlerweile alle in den Schlachthof, weil die Bestimmungen zum selbst schlachten das zu teuer macht. Die Konsequenzen für die Kleinerzeuger ist, dass es keine lokalen Abnehmer mehr gibt, die Tendenz geht dann zum Großbetrieb und zur Massentierhaltung.
Tiere werden quer durch Europa gefahren, in Polen aufgezogen, dann nach Deutschland gekarrt um als "deutsches Schwein" vermarktet werden zu können, hier dann geschlachtet zum weiterverarbeiten nach Portugal verschifft, weil es dort billiger ist das Zeug zu verpacken - und dann zurück zu Aldi oder Lidl. Das ist auch europäischen Rahmenbedingungen geschuldet. Und an solchen Punkten muss man ansetzen, solche Strukturen die rein auf Profit und Monopolismus ausgelegt sind gehören angegangen.
FrankenAdler schrieb:
Und an solchen Punkten muss man ansetzen, solche Strukturen die rein auf Profit und Monopolismus ausgelegt sind gehören angegangen.
ja, aber da bekomm ich halt schon den halben tag den bezug zu den grünen nicht hin.
Immer mehr Menschen legen Wert auf regionale, nachhaltige und gesunde Lebensmittel. Wir wollen, dass sie ein gutes und vielfältiges Angebot haben.
oder auch
Wir wollen eine grüne Landwirtschaft, die sich an der Gesundheit der Menschen und dem Schutz unserer Umwelt ausrichtet.
ich mein - die wertkonservativ-neoliberalen zustände zu beschreiben und damit zu behaupten, dass die system-grünen so angepasst sind, dass sie ihren markenkern verraten, weil man persönlich in letzter zeit nichts mehr davon gehört hat - wo soll das hinführen? dass ich dir jetzt was von aluhut entgegne, weil du mich gestern formal-argumentativ den "besorgten bürgern" zugerechnet hast?
hab ja nun schon oft genug gesagt, dass es völlig ok ist, dass du keinen bock auf die grünen hast. nur ihnen jetzt die verfehlungen anderer vorzuwerfen, gegen die sie angehen wollen, weil man nicht daran glaubt, dass sie es wirklich angehen wollen, und man selbst als einzige antwort einen systemwechsel sieht, finde ich halt schon verdammt schräg.
FrankenAdler schrieb:
Ich sehe in Habeck aber auch kaum einen entschiedenen Ökoaktivisten, der die Gesellschaft radikal ökologisch umgestalten will.
glaube ich dir gerne,
deine befürchtungen, die du als vorverurteilende kritik formulierst, teile ich halt nicht. wir können uns natürlich jetzt auf hawischers niveau hinab begeben, und den kosovo von vor 20 jahren durchkauen, bis irgendwann jemand auf genschers urschuld 1990 zu sprechen kommt.
oder uns halt der jetzigen situation widmen, wo hawischers boot kein wasser unterm kiel hat.
ragikaler ökologischer umbau der gesellschaft heißt z.b., dass vw statt gebeugter dieselnormen eine e-mobilitätsoffensive fährt. dass evo, man und daimler endlich aus den puschen kommen müssen, um stadtwerken e-busse bereitstellen zu können.
dass letztlich jeder das bewusstsein hat, jeden tag das größere übel zu vermeiden, wenn er vor in plastikverpackten bio-kiwis aus neuseeland und losen, konventionellen aus italien steht.
lieber wieder gemischtes hack, statt rind zu kaufen.
und die politik muss dazu die rahmenbedingungen liefern. und das geht leider auch nur evolutinär, aber immer schneller, je mehr ein bewusstsein vorherrscht. auch wenn #hambi letztlich ein symbolischer kampf war, dürfte er den ausstieg aus der braunkohleverstromung besiegelt haben. womit e-mobilität auch noch sinnvoller wird. usw usf.
dass dies alles nicht nach der reinen lehre vonstatten gehen wird, ist klar. dann kann man natürlich kleingeistig auf blei im hafenaushub hinweisen, oder die notwendigkeit einer hafenstadt achten, und versuchen, dies zu kompensieren.
Und da bin ich der Meinung, dass eine ökologische Wende nur mit einer veränderten Wirtschaftsweise und einem veränderten Handel möglich wird.
Hambacher Forst als Beispiel taugt nicht mal als Trostpflaster, weil die Energiebilanz der Kohlekraftwerke noch übler wird, wenn man die benötigte Kohle aus Chile herankarrt. Und ja. Die Symbolwirkung habe ich natprlich verstanden. Aber eben auch die Alibiwirkung.
Wir hatten es vor kurzem von der EU. WA hat hier behauptet, die EU hätte die Verantwortung für ökologische Großprojekte. Ich blieb hier ne ausführliche Antwort bislang schuldig.
Es ist unbestreitbar, dass unter Federfühtung der EU gute Projekte voran gebracht werden.
Ebenso wie es unbestreitbar ist, dass durch die wirtdchaftliche Rahmung des Binnenmarktes in der EU riesige Problene erst in vollem Umfang ausgeprägt wurden.
Ich spreche von kleinteiligen und regionalen Wirtschaftskreisläufen. Paradebeispiel ist das Lebensmittelhandwerk das durch Regulierungen der Produktionsbedingungen die sich an Notwendigkeiten Großbetriebe betreffend orientierten quasi kaputt gemacht wurden. Regionale Kreisläufe mit energieeffizienten regionalem Handel wurden ausgehebelt. Ausschreibepflichten innerhalb der gesamten EU machten es kleinen und Mittelständischen Betrieben unmöglich im Bieterwettbewerb zu bestehen. Regionale Besonderheiten wurden geopfert.
Die Folge ist Massentierhaltung, landwirtschaftliche Großbetriebe, Monokulturen auf den Feldern, aus manipuliertem und patentiertem Saatgut. Riesige Mengen Verpackungsmüll, perverse Erzeuger- und Handelswege bei gleichzeitig geschwächten Regionen. Und das sind nur ein paar Beispiele.
Davon rede ich, wenn ich von Umweltschutz rede. Und das muss ich in Frage stellen, wenn ich eine Energie- und Umweltwende will.
Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern. Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar, weil das partielle Feigenblatt zum Wohlfühlen den Wählern zu reichen scheint.
Und so deute ich dann auch deine Aussage zum "bisschen Blei".
Das reicht so nicht, das muss man fundamentaler angehen!
Hambacher Forst als Beispiel taugt nicht mal als Trostpflaster, weil die Energiebilanz der Kohlekraftwerke noch übler wird, wenn man die benötigte Kohle aus Chile herankarrt. Und ja. Die Symbolwirkung habe ich natprlich verstanden. Aber eben auch die Alibiwirkung.
Wir hatten es vor kurzem von der EU. WA hat hier behauptet, die EU hätte die Verantwortung für ökologische Großprojekte. Ich blieb hier ne ausführliche Antwort bislang schuldig.
Es ist unbestreitbar, dass unter Federfühtung der EU gute Projekte voran gebracht werden.
Ebenso wie es unbestreitbar ist, dass durch die wirtdchaftliche Rahmung des Binnenmarktes in der EU riesige Problene erst in vollem Umfang ausgeprägt wurden.
Ich spreche von kleinteiligen und regionalen Wirtschaftskreisläufen. Paradebeispiel ist das Lebensmittelhandwerk das durch Regulierungen der Produktionsbedingungen die sich an Notwendigkeiten Großbetriebe betreffend orientierten quasi kaputt gemacht wurden. Regionale Kreisläufe mit energieeffizienten regionalem Handel wurden ausgehebelt. Ausschreibepflichten innerhalb der gesamten EU machten es kleinen und Mittelständischen Betrieben unmöglich im Bieterwettbewerb zu bestehen. Regionale Besonderheiten wurden geopfert.
Die Folge ist Massentierhaltung, landwirtschaftliche Großbetriebe, Monokulturen auf den Feldern, aus manipuliertem und patentiertem Saatgut. Riesige Mengen Verpackungsmüll, perverse Erzeuger- und Handelswege bei gleichzeitig geschwächten Regionen. Und das sind nur ein paar Beispiele.
Davon rede ich, wenn ich von Umweltschutz rede. Und das muss ich in Frage stellen, wenn ich eine Energie- und Umweltwende will.
Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern. Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar, weil das partielle Feigenblatt zum Wohlfühlen den Wählern zu reichen scheint.
Und so deute ich dann auch deine Aussage zum "bisschen Blei".
Das reicht so nicht, das muss man fundamentaler angehen!
FrankenAdler schrieb:
Regionale Kreisläufe mit energieeffizienten regionalem Handel wurden ausgehebelt. Ausschreibepflichten innerhalb der gesamten EU machten es kleinen und Mittelständischen Betrieben unmöglich im Bieterwettbewerb zu bestehen. Regionale Besonderheiten wurden geopfert.
Grundsätzlich hast Du schon recht. Allerdings greift die europaweite Auschreibungspflicht erst oberhalb der Schwellenwerte nach § 106 Abs. 1 GWB. Bei Liefer- und Dienstleistungen sind das derzeit 221.000,00 Euro, bei Bauleistungen: 5.548.000,00 Euro. Zumindest für die regionalen Kleinunternehmen sind derartige Aufträge ohnehin meist illusorisch.
Zumal die Auschreibungspflicht durchaus legitimen Ziele wie die Gleichbehandlung und Transparenz sowie das Verbot der
Diskriminierung ausländischer Unternehmen sicherstellen soll.
Einen ganz guten Überblick über die Problematik verschafft dieses von der Landeshauptstadt München eingeholte Rechtsgutachten:
https://www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:88612c25-2a76-471d-8978-84aff8f65029/vergaberecht.pdf
Unabhängig von dem Aspekt der Regionalität können Umweltaspekte zumindest teilweise in Vergabeverfahren berücksichtigt werden. Diese Fragestellung dürfte allerdings den hiesigen Rahmen sprengen. Näheres lässt sich für Interessierte in einem Gutachten des Umweltbundesamtes finden:
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/rechtsgutachten-umweltfreundliche-offentliche
FrankenAdler schrieb:
Wir hatten es vor kurzem von der EU. WA hat hier behauptet, die EU hätte die Verantwortung für ökologische Großprojekte. Ich blieb hier ne ausführliche Antwort bislang schuldig.
Es ist unbestreitbar, dass unter Federfühtung der EU gute Projekte voran gebracht werden.
Ebenso wie es unbestreitbar ist, dass durch die wirtdchaftliche Rahmung des Binnenmarktes in der EU riesige Problene erst in vollem Umfang ausgeprägt wurden.
Ich spreche von kleinteiligen und regionalen Wirtschaftskreisläufen. Paradebeispiel ist das Lebensmittelhandwerk das durch Regulierungen der Produktionsbedingungen die sich an Notwendigkeiten Großbetriebe betreffend orientierten quasi kaputt gemacht wurden. Regionale Kreisläufe mit energieeffizienten regionalem Handel wurden ausgehebelt. Ausschreibepflichten innerhalb der gesamten EU machten es kleinen und Mittelständischen Betrieben unmöglich im Bieterwettbewerb zu bestehen. Regionale Besonderheiten wurden geopfert.
Die Folge ist Massentierhaltung, landwirtschaftliche Großbetriebe, Monokulturen auf den Feldern, aus manipuliertem und patentiertem Saatgut. Riesige Mengen Verpackungsmüll, perverse Erzeuger- und Handelswege bei gleichzeitig geschwächten Regionen. Und das sind nur ein paar Beispiele.
Nö, mein Lieber, das sind keine guten Beispiele. Ich fang mal oben an:
Kleinteilige und regionale Wirtschaftskreisläufe werden von der EU keineswegs verhindert. Wie und wodurch denn? Gerade die kleinteiligen Kreisläufe werden von der EU überhaupt nicht tangiert. amsterdam hat das ja schon begründet dargelegt.
Umgekehrt ist doch die Ausschreibungspflicht eine große Chance für alle Unternehmen, Zugang zu einem riesigen Markt zu bekommen. Der Schreiner um die Ecke hat sicher kein Interesse an diesem Markt, für den sind die Großprojekte, für die eine Ausschreibungspflicht gilt, aber auch uninteressant.
Richtig ist, dass die Landwirtschaftspolitik der EU zu kritisieren ist. Und zwar scharf. Hier kommen wir aber wieder an den Kern unserer Diskussion: so lange wirtschafts- und wachstumsgläubige Konservative auch im EU-Parlament am Ruder sind, wird sich daran nichts ändern. Schon gar nicht durch prinzipien- und linientreue Grüne, die in der Opposition den Finger heben, aber dummerweise keine Stimme haben. Und wenn ein Grüner statt "Bin halt der Schmidt" bei der Glyphosat- und anderen Abstimmungen zur Stelle gewesen wäre, wären diese auch anders ausgegangen.
Opposition ist gut und wichtig, da hast du vollkommen recht. Die Chance zur Mitbestimmung ist besser.
FrankenAdler schrieb:
Ein weiter so kann unser Überleben auf dem Planeten nicht sichern.
hmm... deshalb spricht beispielsweise dem christian sein neoliberaler duzfreund von einem radikalen ökologischem umbau.
FrankenAdler schrieb:
Die Ideen der Grünen dazu sind nicht mehr hörbar
kennst du das phänomen der selektiven wahrnehmung?
aber hier z.b. könntest du nachlesen, was sie dir im alltag verschweigen wollen:
https://www.gruene.de/themen/gruene-themen-von-a-bis-z.html
würdest du dein bequemes und kostengünstigeres auto mal stehen lassen, hättest du auch zeit, das zu lesen. aber gut, kannst auch weiterhin alles im internet beschimpfen, was nicht auf deiner linie der reinen lehre ist. z.b. die grünen, die für die politik der EU verantwortlich sind. weiter so!
Ich möchte noch einmal betonen, dass es ein leichtes für die Super League Teilnehmer wäre, Farmteams in drn nationalen Ligen zu platzieren.
Außerdem glaube ich von Bobic, dass er Tod und Teufel in Bewegung setzen würde um am Kuchen zu teilzuhaben. Das würde eine Öffnung für Investoren bedeuten mit der Folge, dass die Zurückgebliebenen, die die den großen Sprung nicht schaffen uninteressant und finanziell dann ausbluten würden.
Außerdem glaube ich von Bobic, dass er Tod und Teufel in Bewegung setzen würde um am Kuchen zu teilzuhaben. Das würde eine Öffnung für Investoren bedeuten mit der Folge, dass die Zurückgebliebenen, die die den großen Sprung nicht schaffen uninteressant und finanziell dann ausbluten würden.
FrankenAdler schrieb:
Ich möchte noch einmal betonen, dass es ein leichtes für die Super League Teilnehmer wäre, Farmteams in drn nationalen Ligen zu platzieren.
Außerdem glaube ich von Bobic, dass er Tod und Teufel in Bewegung setzen würde um am Kuchen zu teilzuhaben. Das würde eine Öffnung für Investoren bedeuten mit der Folge, dass die Zurückgebliebenen, die die den großen Sprung nicht schaffen uninteressant und finanziell dann ausbluten würden.
Die neue "Fußballordnung" müsste natürlich implizieren, dass einer Installation von Farmteams entschlossen entgegengetreten wird. Dies wäre ja auch im Fall RB Leipzig leicht möglich gewesen - wenn man denn gewollt hätte.
Zu Bobic: Nö. Der Abstand zu den "großen 16" ist so riesig, dass selbst Bobic im Verbund mit Hellmann diese Lücke nie schließen können wird, selbst wenn beide über Wunderkräfte verfügen würden. Selbst wenn die Eintracht aufschließen würde - was einem Wunder gleichkäme - würden die "Großen" sofort nachlegen und somit wieder davonziehen. Eher lässt sich Bobic als neuer Stern am Managerhimmel von einem der 16 engagieren. Das wäre realistischer.
Adlersupporter schrieb:
Etwas leid kann er einem ja tun, der Kovac.
Es liegt mit Sicherheit nicht alleine an ihm das es bei den
Bayern nicht läuft. Eher liegt es an der Personalpolitik und dem nicht vollzogenen Umbruch von Brazzo, Hoeneß und Co.
Mir tut er nicht im Geringsten leid, denn er hat sich bewusst für diese Herausforderung entschieden. Nun liegt es halt an ihm, sein Konzept dort auch umzusetzen. Und ganz so schlechte Voraussetzungen hat er dafür ganz sicher nicht vorgefunden.
Ich finde, dass noch einmal sehr deutlich wird, und das hat sich bei uns auch schon abgezeichnet, dass es Kovac schwer fällt seine Mannschaft offensiv auszurichten. Eigentlich ist seine Philosophie über Zerstörung und Zermürbung überfallartig zum Erfolg zu kommen. Ich hatte da wirklich keine Idee, wie das mit den Bauern vereinbar sein könnte.
Und siehe da, sie tun sich nach wenigen Monaten Kovac immens schwer Ideen zu kreieren.
Und das bei der individuellen Klasse, die der Kader immer noch hat.
Kovac, so bitter das ist, ist eher ein moderner Funkel als ein moderner Hitzfeld.
Und siehe da, sie tun sich nach wenigen Monaten Kovac immens schwer Ideen zu kreieren.
Und das bei der individuellen Klasse, die der Kader immer noch hat.
Kovac, so bitter das ist, ist eher ein moderner Funkel als ein moderner Hitzfeld.
FrankenAdler schrieb:
Was man nicht tut ist argumentieren, eine haltbare Positiin beziehen, begründen weshalb man welchen positiven Effekt erwartet
man argumentiert schwerlich gegen „ich glaube auch, der habeck passt in die FDP“, sondern wendet sich entnervt ab.
ich behaupte mal frech, wir haben beide überhaupt keinen plan, uns irgendwie über deine aus wiki zusammengeklaubten „argumente“ auszutauschen. und ich hab beim besten willen auch kein interesse daran. ich verstehe das, was du „diskussion“ nennen willst, nur noch als billige provokation. und deshalb ist es für mich auch keine gesprächsgrundlage, wo du als letzter vorkämpfer der arbeiterbewegung welchen protagonisten der bourgeoisie wohin verorten würdest.
ob ich mir dein grünen-mobbing hier noch weiterhin geben will, entscheide ich situativ.
Danke für die ernsthafte Antwort!
Amsterdam hatte die Bemerkung zu Habeck gemacht, du hast sie in Frage gestellt, ich habe darauf hin Beispiele gebracht die, nur weil sie von Wiki zitiert sind, nicht weniger duskussionswürdig sind und damit begründet, warum ich mir Habeck durchaus bei der FDP vorstellen könnte.
Motiviert war das anführen dieser Kritikpunkte tatsächlich von deiner Aussage zu Habeck:
Damit wir uns nicht falsch verstehen: es liegt mir fern, Habeck in Bausch und Bogen zu verdammen. Ich sehe in Habeck aber auch kaum einen entschiedenen Ökoaktivisten, der die Gesellschaft radikal ökologisch umgestalten will.
Amsterdam hatte die Bemerkung zu Habeck gemacht, du hast sie in Frage gestellt, ich habe darauf hin Beispiele gebracht die, nur weil sie von Wiki zitiert sind, nicht weniger duskussionswürdig sind und damit begründet, warum ich mir Habeck durchaus bei der FDP vorstellen könnte.
Motiviert war das anführen dieser Kritikpunkte tatsächlich von deiner Aussage zu Habeck:
Xbuerger schrieb:
weiß nicht, wann hat denn zuletzt ein liberaler was von einem radikalen ökologischen umbau der gesellschaft erzählt?
Damit wir uns nicht falsch verstehen: es liegt mir fern, Habeck in Bausch und Bogen zu verdammen. Ich sehe in Habeck aber auch kaum einen entschiedenen Ökoaktivisten, der die Gesellschaft radikal ökologisch umgestalten will.
FrankenAdler schrieb:
Damit wir uns nicht falsch verstehen: es liegt mir fern, Habeck in Bausch und Bogen zu verdammen. Ich sehe in Habeck aber auch kaum einen entschiedenen Ökoaktivisten, der die Gesellschaft radikal ökologisch umgestalten will.
Naja, der "radikale ökologische Umbau" wird den Grünen ebensowenig gelingen wie der RAF die Revolution. Aber:
Noch zwei solcher Sommer, eine echte Wasserknappheit und eine weitere Zunahme an Unwettern und die Welt sieht auf einmal schon ganz anders aus.
Und so richtig witzig wird es, wenn wir nicht 1 Million Syrer, sondern 10 Millionen abgesoffener Holländer vor der Tür stehen haben oder - auch nicht ganz unwahrscheinlich - selbst zu Syrern, sprich: Klimaflüchtlingen werden. Das wird ein Mordsspaß.
FrankenAdler schrieb:
Ich sehe in Habeck aber auch kaum einen entschiedenen Ökoaktivisten, der die Gesellschaft radikal ökologisch umgestalten will.
glaube ich dir gerne,
deine befürchtungen, die du als vorverurteilende kritik formulierst, teile ich halt nicht. wir können uns natürlich jetzt auf hawischers niveau hinab begeben, und den kosovo von vor 20 jahren durchkauen, bis irgendwann jemand auf genschers urschuld 1990 zu sprechen kommt.
oder uns halt der jetzigen situation widmen, wo hawischers boot kein wasser unterm kiel hat.
ragikaler ökologischer umbau der gesellschaft heißt z.b., dass vw statt gebeugter dieselnormen eine e-mobilitätsoffensive fährt. dass evo, man und daimler endlich aus den puschen kommen müssen, um stadtwerken e-busse bereitstellen zu können.
dass letztlich jeder das bewusstsein hat, jeden tag das größere übel zu vermeiden, wenn er vor in plastikverpackten bio-kiwis aus neuseeland und losen, konventionellen aus italien steht.
lieber wieder gemischtes hack, statt rind zu kaufen.
und die politik muss dazu die rahmenbedingungen liefern. und das geht leider auch nur evolutinär, aber immer schneller, je mehr ein bewusstsein vorherrscht. auch wenn #hambi letztlich ein symbolischer kampf war, dürfte er den ausstieg aus der braunkohleverstromung besiegelt haben. womit e-mobilität auch noch sinnvoller wird. usw usf.
dass dies alles nicht nach der reinen lehre vonstatten gehen wird, ist klar. dann kann man natürlich kleingeistig auf blei im hafenaushub hinweisen, oder die notwendigkeit einer hafenstadt achten, und versuchen, dies zu kompensieren.
FrankenAdler schrieb:
Das war jetzt alles? Kein Wort zum radikalen ökologischen Umbau der Gesellschaft durch Habeck?
sorry, hab auf die schnelle keine argumente auf wikipedia gefunden...
...ansonsten: wie du zu den grünen stehst, ist doch bekannt. dass ich neoliberaler ökofaschist jetzt auch noch so agiere, wie die besorgten bürger, verwundert mich dann auch nicht weiter. das ist sozusagen die wagenknechtisierung der debatte. teilen statt herrschen.
Ah. Man greift dann zurück auf das Stilelement des Sarkasmus und polemisiert freudig vor sich hin.
Was man nicht tut ist argumentieren, eine haltbare Positiin beziehen, begründen weshalb man welchen positiven Effekt erwartet.
Aber passt schon. WA ist ja da, der macht das dann für dich. Du kannst derweil hier schön weiter Prozentzahlen abfeiern.
Jeder so wie er kann!
Was man nicht tut ist argumentieren, eine haltbare Positiin beziehen, begründen weshalb man welchen positiven Effekt erwartet.
Aber passt schon. WA ist ja da, der macht das dann für dich. Du kannst derweil hier schön weiter Prozentzahlen abfeiern.
Jeder so wie er kann!
FrankenAdler schrieb:
Was man nicht tut ist argumentieren, eine haltbare Positiin beziehen, begründen weshalb man welchen positiven Effekt erwartet
man argumentiert schwerlich gegen „ich glaube auch, der habeck passt in die FDP“, sondern wendet sich entnervt ab.
ich behaupte mal frech, wir haben beide überhaupt keinen plan, uns irgendwie über deine aus wiki zusammengeklaubten „argumente“ auszutauschen. und ich hab beim besten willen auch kein interesse daran. ich verstehe das, was du „diskussion“ nennen willst, nur noch als billige provokation. und deshalb ist es für mich auch keine gesprächsgrundlage, wo du als letzter vorkämpfer der arbeiterbewegung welchen protagonisten der bourgeoisie wohin verorten würdest.
ob ich mir dein grünen-mobbing hier noch weiterhin geben will, entscheide ich situativ.
FrankenAdler schrieb:
hawischer hat das ja schön beschrieben, wie die Regierungsverantwortung die Ideale zurechtschleift. Habeck scheint da schon recht weit gekommen zu sein.
Welcher Politiker macht das nicht? Also außer denen, die auf ihre Ideale bestehen und daher nie in Regierungsverantwortung geraten...
Kein Thema. Ich habe es erst vor kurzem geschrieben. Demokratie braucht Konsens, aber auch eine Opposition, die ihre Grenzen hinsichtlich der Bereitschaft zum Regieren da hat, wo die eigenen Ideale weitestgehend den Bach runter gehen. Dann, und da bin ich völlig überzeugt davon, macht eine anständige und laute Opposition die den Finger in die Wunde legt und die Zivilgesellschaft aktiviert mehr Sinn.
Wer besetzt diesen Platz bezüglich ökologischer Themen, wenn die Grünen ihn, natürlich rein aus Verantwortungsbewusstsein, preis geben?
Wer besetzt diesen Platz bezüglich ökologischer Themen, wenn die Grünen ihn, natürlich rein aus Verantwortungsbewusstsein, preis geben?
FrankenAdler schrieb:
Wer besetzt diesen Platz bezüglich ökologischer Themen, wenn die Grünen ihn, natürlich rein aus Verantwortungsbewusstsein, preis geben?
Gegenfrage: wer vertritt in einer Regierung die Interessen von Natur und Umwelt, wenn man sich auf die Opposition beschränkt? Ich meine, du tust gerade so, als würden die Grünen in einer Regierungsmitverantwortung sämtliche Prinzipien über Bord werfen und fleißig Kohlekraftwerke bauen.
Werner hat es ja schon gesagt: Regieren mit einem Partner heißt natürlich auch, Kompromisse zu machen. Meinetwegen mag man das "Abschleifen" nennen - ist mir egal. Fest steht: mit einer Grünenbeteiligung in Bayern hätte es die Aufweichung der Alpenschutzverordnung sowie des Anbindungsgebots für Gewerbegebiete sowie den Verkauf von zigTausenden Sozialwohnungen an ein DAX-Unternehmen nicht gegeben. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.
Jetzt kann man sich raussuchen, ob man prinzipien- und linientreu in der Opposition bleibt, brav den Finger in die Wunden legt, aber schon mit einem Bürgerbegehren zum Flächenverbrauch scheitert - oder ob man mitregierend wenigstens die Alpenschutzverordnung und das Anbindungsgebot rettet und den Verkauf der Sozialwohnungen verhindert.
Xbuerger schrieb:FrankenAdler schrieb:
Naja, ich glaube schon, dass Habeck in der FDP gut passen würde.
ehrlich? ich bin baff vor überraschung
Das war jetzt alles? Kein Wort zum radikalen ökologischen Umbau der Gesellschaft durch Habeck?
Manchmal beschleicht mich bei dir das Gefühl, dass du, unbefleckt von irgendwelchen Inhalten, in ähnlicher Weise die Prozentzahlen der Grünen abfeierst, wie das die besorgten Bürger mit der AfD machen.
Ein bisserl inhaltliche Auseinandersetzung über die selbst aufgestellten Behauptungen könnte jedenfalls der Diskussion nicht schaden.
FrankenAdler schrieb:
Das war jetzt alles? Kein Wort zum radikalen ökologischen Umbau der Gesellschaft durch Habeck?
sorry, hab auf die schnelle keine argumente auf wikipedia gefunden...
...ansonsten: wie du zu den grünen stehst, ist doch bekannt. dass ich neoliberaler ökofaschist jetzt auch noch so agiere, wie die besorgten bürger, verwundert mich dann auch nicht weiter. das ist sozusagen die wagenknechtisierung der debatte. teilen statt herrschen.
amsterdam_stranded schrieb:
Habeck würde vom Profil ohnehin problemlos in die FDP passen.
weiß nicht, wann hat denn zuletzt ein liberaler was von einem radikalen ökologischen umbau der gesellschaft erzählt? und passt der, der sich bei jeder gelegenheit zähne knirschend auf regierungsverantwortung einlassen will, vom profil her wirklich in die FDP?
Xbuerger schrieb:amsterdam_stranded schrieb:
Habeck würde vom Profil ohnehin problemlos in die FDP passen.
weiß nicht, wann hat denn zuletzt ein liberaler was von einem radikalen ökologischen umbau der gesellschaft erzählt? und passt der, der sich bei jeder gelegenheit zähne knirschend auf regierungsverantwortung einlassen will, vom profil her wirklich in die FDP?
Naja, ich glaube schon, dass Habeck in der FDP gut passen würde. Was ich nicht so recht zusammen bringe, ist das mit dem radikalen politischem Umbau und den tatsächlichen Handlungen.
Bequemerweise zitiere ich mal wikipedia:
Als Umwelt- und Energiewendeminister [in der Landesregierung von Schleswig Holstein] wird Habeck für verschiedene Handlungen kritisiert:
- Gegen Millionenzahlungen an eine Stiftung Wattenmeer genehmigte Schleswig-Holstein mehrfach die Verklappung giftigen Hamburger Hafen- und Elbschlicks, der Blei, Quecksilber, Arsen und DDT enthält, in der Nordsee. Zur Begründung verwies Habeck auf das große Interesse an der Zugänglichkeit des Hamburger Hafens und auf die angeblich „geringe Belastung“ des Baggerguts.
- Eine Untersuchung potenziell giftiger Öl- und Bohrschlammablagerungen in Schleswig-Holstein, teilweise in Trinkwassereinzugsgebieten und auf landwirtschaftlich genutzten Äckern, gab das Umweltministerium trotz seit Jahren vorliegender Informationen erst 2016 in Auftrag. Zur Begründung verwies Habeck auf die Zuständigkeit der Kommunen und auf eine fehlende akute Gefährdung. Vorliegende Hinweise auf Altlasten in einem „Prüfverzeichnis“ werden den Grundstückseigentümern unter Verweis auf die laufende Prüfung jahrelang nicht bekannt geben.
- Als die Genehmigung zur Einlagerung abgebrannter Brennstäbe am AKW Brunsbüttel gerichtlich aufgehoben wurde, weil die Sicherheit des Zwischenlagers nicht gewährleistet sei, ordnete Habeck an, dass die Brennstäbe gleichwohl dort verbleiben sollten. Zur Begründung erklärte er, eine sicherere genehmigte Lagerstätte gebe es nicht. Zuletzt genehmigte Habeck den Export von defekten Brennstäben aus dem Atomkraftwerk Brunsbüttel nach Schweden, weil es sich um ein Forschungsprojekt handele – obwohl die Brennstäbe dauerhaft im Ausland verbleiben sollen.
hawischer hat das ja schön beschrieben, wie die Regierungsverantwortung die Ideale zurechtschleift. Habeck scheint da schon recht weit gekommen zu sein.
FrankenAdler schrieb:
hawischer hat das ja schön beschrieben, wie die Regierungsverantwortung die Ideale zurechtschleift. Habeck scheint da schon recht weit gekommen zu sein.
Welcher Politiker macht das nicht? Also außer denen, die auf ihre Ideale bestehen und daher nie in Regierungsverantwortung geraten...
Interessant, dass ein 28jähriger Spieler eines Liga-Konkurrenten nun für unserer Alt-Stars Auftritt.
Exil-Adler-NRW schrieb:
Interessant, dass ein 28jähriger Spieler eines Liga-Konkurrenten nun für unserer Alt-Stars Auftritt.
Wird er wohl kaum. Er hat schon wieder muskuläre Probleme.
Ich war am Dienstag im Kino und was soll ich sagen?
GEEEEEEIIIIIIIILLLLLL!
Ich wurde mal gefragt, was ich, könnte ich die Zeit zurück drehen, anders machen würde. Und das Einzige was ich zu sagen hatte war: Ich würde auf ein Queen Konzert gehen!
GEEEEEEIIIIIIIILLLLLL!
Ich wurde mal gefragt, was ich, könnte ich die Zeit zurück drehen, anders machen würde. Und das Einzige was ich zu sagen hatte war: Ich würde auf ein Queen Konzert gehen!
Wenn die Kohle stimmt und Jovic gehen will, dann wäre das eben so. Einen Jovic teuer verkaufen und einen anderen irgendwo in einer zweiten Mannschaft neu entdecken. Nur so kommst Du zu Kohle und kannst irgendwann im Konzert der Großen mitspielen. Zumindest eine anspruchsvolle Nebenrolle.
Vielleicht fühlt sich Jovic unter Hütter eh wohler als unter Kovac und er kann auch noch in 2 oder 3 Jahren einen richtig dicken Vertrag unterschreiben. Es kommt wie es kommt.
Vielleicht fühlt sich Jovic unter Hütter eh wohler als unter Kovac und er kann auch noch in 2 oder 3 Jahren einen richtig dicken Vertrag unterschreiben. Es kommt wie es kommt.
Basaltkopp schrieb:
Vielleicht fühlt sich Jovic unter Hütter eh wohler als unter Kovac und er kann auch noch in 2 oder 3 Jahren einen richtig dicken Vertrag unterschreiben. Es kommt wie es kommt.
Du glaubst doch im Traum nicht, dass der Kovac dann dort noch Trainer ist ...
FrankenAdler schrieb:Basaltkopp schrieb:
Vielleicht fühlt sich Jovic unter Hütter eh wohler als unter Kovac und er kann auch noch in 2 oder 3 Jahren einen richtig dicken Vertrag unterschreiben. Es kommt wie es kommt.
Du glaubst doch im Traum nicht, dass der Kovac dann dort noch Trainer ist ...
Ich hoffe doch.
Und natürlich wäre es sehr schade, wenn Jovic gehen würde. Aber in dem Fall mit einem lachenden und einem weinenden Auge, weil wir für Jovic mehr Geld bekommen würden als in den letzten 10 Jahren zusammen (also zumindest gefühlt).
Ich glaube nicht das die Spieler Kovac vermissen, klar ein Rebc und Jovic haben ihm viel zu verdanken, aber gerade Jovic sagte ja das er die spielerische Freiheit unter Hütter sehr genießt.
Kovac war bestimmt auch ein sehr menschlicher Trainer aber ich glaube das Hütter das noch besser moderiert.
Würde mich aber auch sehr wundern wenn Kovac noch lange Bayern Trainer bleibt.
Kovac war bestimmt auch ein sehr menschlicher Trainer aber ich glaube das Hütter das noch besser moderiert.
Würde mich aber auch sehr wundern wenn Kovac noch lange Bayern Trainer bleibt.
MS58 schrieb:
Warum können beide Seiten nicht einfach aufeinander zugehen? Wenn ich z. B. wüsste wo Pyro eingesetzt wird (kontrollierte Aktionen) könnte ich mich in dieser Zeit davon fern halten und hätte keine Atemprobleme. Wenn das alles dann noch vor bzw. nach dem Spiel stattfindet könnte ich sogar noch das Spiel ohne Probleme im Stadion sehen.
Ich bin quasi damit aufgewachsen, mit diesen Atemproblemen. Im G-Block Anfang der 90er Jahre. Da wurden regelmäßig Rauchbomben gezündet, normale Bengalos waren auch hin und wieder dabei. Oft wurden Schals verbrannt, ich kann mich an ein Spiel erinnern wo mitten im Block offenes Feuer gebrannt hat und immer wieder Papier reingeworfen wurden, nur das das Feuer ja nicht aus geht.... es ist nicht so das ich das besonders toll fand, aber es gehörte irgendwie dazu, bzw. man wusste von vornerein auf was man sich einlässt wenn man den G-Block betritt. Ich hätte auch in den J-Block gehen können mit den Kumpels, da war es immer ruhig und friedlich.
Heute ist es nicht anders. Ich kann diesem ganzen Pyrozeugs total locker aus dem Weg gehen, so krieg ich auch keine Atemprobleme. Ich muß mit meinem kleinen Bub ja nicht mitten in den 40er gehen und auswärts nicht in die unteren Bereiche wo die Ultras stehen... ganz einfach. Ich würde auch nicht auf die Idee kommen mir Sitzplätze direkt neben dem Gästeblock zu ordern. Das sind gewisse Dinge die man mit ein bisschen Fanwissen und Fingerspitzengefühl schon sehr gut selbst beeinflussen kann. Und das sollte man schon tun wenn man mit kleinen Kiddies ins Stadion geht.
Diegito schrieb:
Ich bin quasi damit aufgewachsen, mit diesen Atemproblemen. Im G-Block Anfang der 90er Jahre. Da wurden regelmäßig Rauchbomben gezündet, normale Bengalos waren auch hin und wieder dabei. Oft wurden Schals verbrannt, ich kann mich an ein Spiel erinnern wo mitten im Block offenes Feuer gebrannt hat und immer wieder Papier reingeworfen wurden, nur das das Feuer ja nicht aus geht.... es ist nicht so das ich das besonders toll fand, aber es gehörte irgendwie dazu, bzw. man wusste von vornerein auf was man sich einlässt wenn man den G-Block betritt. Ich hätte auch in den J-Block gehen können mit den Kumpels, da war es immer ruhig und friedlich.
Heute ist es nicht anders. Ich kann diesem ganzen Pyrozeugs total locker aus dem Weg gehen, so krieg ich auch keine Atemprobleme. Ich muß mit meinem kleinen Bub ja nicht mitten in den 40er gehen und auswärts nicht in die unteren Bereiche wo die Ultras stehen... ganz einfach. Ich würde auch nicht auf die Idee kommen mir Sitzplätze direkt neben dem Gästeblock zu ordern. Das sind gewisse Dinge die man mit ein bisschen Fanwissen und Fingerspitzengefühl schon sehr gut selbst beeinflussen kann. Und das sollte man schon tun wenn man mit kleinen Kiddies ins Stadion geht.
Du sprichst mir aus der Seele.
Manchmal hat man echt gar nix mehr gesehen und Atmen war auch ne schwierige Angelegenheit.
Und trotzdem immer in den G-Block.
Weils geil war.
Hab noch nie erlebt, dass auf Höhe der Mittellinie gezündelt wurde, seit das Waldstadion "Arena" ist.
Also hey, man muss da nicht hin!
Ich bin auch kein Fan von Beuth, aber anhören sollte man ihn schon. Und seine Argumente waren jetzt auch nicht hanebüchen. Die Übertreibung mit Haftstrafen für Pyro war natürlich populistisch. Hat aber nicht gesagt, dass jeder gleich in den Knast soll.
Außerdem saß doch mit Gabriel ein Gegenpol am Tisch? Oder hab ich das geträumt? Ich fand die Diskussion sachlich und beide Seiten hatten nachvollziehbare Argumente. Wie man daraus nun auf eine Lösung kommt, weiß ich nicht. Aber sicherlich nicht mit populistischem Gebashe ("Rhein Sch…, Beuth Sch…" usw.).
Ja, ich bin gegen Haft- und Kollektivstrafen! Aber ja, ich bin auch gegen Pyro! Wer hat einen Kompromiss für mich?
Außerdem saß doch mit Gabriel ein Gegenpol am Tisch? Oder hab ich das geträumt? Ich fand die Diskussion sachlich und beide Seiten hatten nachvollziehbare Argumente. Wie man daraus nun auf eine Lösung kommt, weiß ich nicht. Aber sicherlich nicht mit populistischem Gebashe ("Rhein Sch…, Beuth Sch…" usw.).
Ja, ich bin gegen Haft- und Kollektivstrafen! Aber ja, ich bin auch gegen Pyro! Wer hat einen Kompromiss für mich?
JayPeg schrieb:
Ich bin auch kein Fan von Beuth, aber anhören sollte man ihn schon. Und seine Argumente waren jetzt auch nicht hanebüchen. Die Übertreibung mit Haftstrafen für Pyro war natürlich populistisch. Hat aber nicht gesagt, dass jeder gleich in den Knast soll.
Außerdem saß doch mit Gabriel ein Gegenpol am Tisch? Oder hab ich das geträumt? Ich fand die Diskussion sachlich und beide Seiten hatten nachvollziehbare Argumente. Wie man daraus nun auf eine Lösung kommt, weiß ich nicht. Aber sicherlich nicht mit populistischem Gebashe ("Rhein Sch…, Beuth Sch…" usw.).
Ja, ich bin gegen Haft- und Kollektivstrafen! Aber ja, ich bin auch gegen Pyro! Wer hat einen Kompromiss für mich?
Was ist das jetzt für ne seltsame Frage?
Du hast die Sendung gesehen? Der Gabriel hat immer wieder versucht Kompromisvorschläge auf den Tisch zu bekommen, Beuth hat null drauf reagiert!
Da blieb am Ende nur, dass der Staat nicht kapitulieren dürfe, man also keine Zugeständnisse machen könne.
Da ist doch gar kein Interesse an einem Kompromiss vorhanden!
Der Beuth lässt es halt krachen. Obwohl er wissen dürfte, dass das nix bringt.
Übrigens: ich bin jetzt für Autobahnsperrung bei Geschwindigkeitsüberschreitung Einzelner. Einfach nur, damit wir mal nen richtigen Eindruck bekommen, was ne Kollektivstrafe für ne geile Sache ist!
Mir haben die Kompromissvorschläge von Gabriel gut gefallen. der Wille war da. Das Beuth da nicht drauf eingeht, finde ich schade. Jedoch sollten solche Verhandlungen nicht nachts in Fernsehen stattfinden, sondern in den Kreisen, in denen sie mal stattgefunden haben bzw. laut Beuth auch noch stattfinden. Was in den Medien nur rauskommt, sind die harten Seiten von Beuth und Ultras. Vermittler wie Gabriel hört man zu wenig.
Mit dem Vorschlag von Pyro in kontrollierten Bereichen könnte ich leben. Aber ob das dann die Pyros in den Blöcken verhindert, wage ich zu bezweifeln.
Mit dem Vorschlag von Pyro in kontrollierten Bereichen könnte ich leben. Aber ob das dann die Pyros in den Blöcken verhindert, wage ich zu bezweifeln.
selbstverständlich ist die aussage in ihrer pauschalität quatsch, allerdings trotzdem nicht komplett falsch.
falsch ist selbstverständlich, daß es die feuerungsstellen aus den dörfern sind, die den feinstaub in der stadt verursachen , richtig ist allerdings, daß ein nicht unerheblicher feinstaubanteil mittlerweile (trotz verbesserter grenzwerte) aus der vielzahl an neuen holzöfen stammt.
der wirkungsgrad ist für die bestimmung der feinstaubbelastung nicht der richtige meßwert
meines wissens ist das thema allerdings bei weiterm nicht in gänze durchdrungen, so zeigen wohngebiete mit hoher dichte an öfen auch eine deutliche höhere feinstaubkonzentration, d.h. man kann durchaus ableiten, daß der trend zu mehr (modernen) kaminöfen auch die feinstaubbelastung hochtreibt, allerdings scheint auch die meßtechnik nicht so beschaffen zu sein, um den fakten detailliert auf den grund zu gehen.
abschreiben als quatsch kann man das thema definitiv nicht, mit vorsicht geniessen, bzw. mit sinn und verstand hinterfragen sollte man es trotzdem.
falsch ist selbstverständlich, daß es die feuerungsstellen aus den dörfern sind, die den feinstaub in der stadt verursachen , richtig ist allerdings, daß ein nicht unerheblicher feinstaubanteil mittlerweile (trotz verbesserter grenzwerte) aus der vielzahl an neuen holzöfen stammt.
der wirkungsgrad ist für die bestimmung der feinstaubbelastung nicht der richtige meßwert
meines wissens ist das thema allerdings bei weiterm nicht in gänze durchdrungen, so zeigen wohngebiete mit hoher dichte an öfen auch eine deutliche höhere feinstaubkonzentration, d.h. man kann durchaus ableiten, daß der trend zu mehr (modernen) kaminöfen auch die feinstaubbelastung hochtreibt, allerdings scheint auch die meßtechnik nicht so beschaffen zu sein, um den fakten detailliert auf den grund zu gehen.
abschreiben als quatsch kann man das thema definitiv nicht, mit vorsicht geniessen, bzw. mit sinn und verstand hinterfragen sollte man es trotzdem.
Ich gebe dir recht was die Eunzelöfen betrifft. Die sind in der Summe sehr problematisch.
Der Wirkungsgrad sagt natürlich nichts über die Feinstaubbelastung aus. Wohl aber darüber wie oft und wie lange die Feuerstelle betrieben werden muss um eine bestimmte Menge an Energie zu erzeugen.
Also wieviel Energie aus dem erzeugten Feinstaub vergleichsweise abfällt!
Der Wirkungsgrad sagt natürlich nichts über die Feinstaubbelastung aus. Wohl aber darüber wie oft und wie lange die Feuerstelle betrieben werden muss um eine bestimmte Menge an Energie zu erzeugen.
Also wieviel Energie aus dem erzeugten Feinstaub vergleichsweise abfällt!
FrankenAdler schrieb:
Ich wohne im Großraum N-FÜ-ER und pendle täglich nach Erlangen, ca. 25km einfach.
Warum lebe ich auf dem Land?
Ich habe das große Haus meiner Eltern in ein Zweifamiliehaus umgebaut, ich komme vom Land.
Mit dem ÖPNV hier im Großraum, übrigegens der 3. teuerste in Deutschland brauche ich selbst zu Stoßzeiten für meinen Arbeitsweg 1 1/4 Stunden. Einfach. Mit dem Auto sind es 25 Min außerhalb der Stoßzeiten, innerhalb sind es 35.
Ab 22:00 Uhr erreiche ich nur noch die 8 km entfernte Kreisstadt. Heim kann man dann laufen oder Taxi fahren.
Preislich kann ich sagen, dass ich weniger für Sprit ausgebe, als mich der ÖPNV kosten würde.
Da ich bei der Stadt angestellt bin, bekäme ich ein preisvergünstigtes Ticket - das ich dann als geldwerten Vorteil zusätzlich versteuern müsste.
Dieser ÖPNV ist in dieser Form definitiv keine Alternative für mich als Pendler.
ich könnte von meiner jahreskarte noch nicht mal den sprit bezahlen, den ich bräuchte um zu pendeln, geschweige denn alles was noch drauf kommt.
sicher ist der öpnv verbesserungswürdig, das steht doch ausser frage. ein thema für das die grünen seit jahrzehnten kämpfen.
daß sich daran sowenig ändert, liegt u.a. auch daran, daß sowenig leute hinterfragen, warum sie mit dem auto nur 35 minuten brauchen, aber mit den öffentlichen soviel länger.
FrankenAdler schrieb:
Übrigens betreibe ich hier, als Mensch mit einer Holzzentralheizung gekoppelt mit Solarthermie Landschaftspflege und fälle selber die Bäume für meine Heizung. Damit können dann Wochende für Wochenende die Städter in Massen zu uns auf's Land kommen - natürlich im eigenen SUV, eingepackt in GoreTex Klamotten um 250 Höhenmeter zu bewältigen und sich anschließend ordentlich vollzufressen.
jesses, bei uns in der stadt verstopfen wochenends immer die dörfler mit ihren fetten kisten die sie brauchen, um ihre hunde zum spazierengehen an den wald zu fahren, die straßen und parkplätze, weil sie bei c&a neue socken brauchen, abends karren sie ins kino, die es ja auf dem land nicht mehr gibt, von theater gar nicht mehr zu reden... obwohl theater, an so hochgeistiger kultur haben dörfler ja prinzipiell kein interesse, das ist also raus...
feinstaub kommt mittlerweile auch nicht mehr von autos, sondern aus den vielen vorsinflutlichen holzheizungen der dörfler hinter dem mond, und den wald bei uns ummer ecke bearbeitet der forst und ned der frankenadler
Xaver08 schrieb:
daß sich daran sowenig ändert, liegt u.a. auch daran, daß sowenig leute hinterfragen, warum sie mit dem auto nur 35 minuten brauchen, aber mit den öffentlichen soviel länger.
Es ist ja nicht so, dass ich das nicht hinterfrage. Nur was nutzt es mir?
Wäre die Anbindung besser bei gleichem Preis, ich würde die Öffis nutzen.
Aber ganz ehrlich: jeden Tag 1,5h Lebenszeit in überfüllten Bussen und Bahnen plus ewiger zusätzlicher Wartezeiten auf Grund von Zugausfällen und Verspätung ...
Irgendwo ist da kein Verhältnis mehr. Und es ist ja nicht so, dass ich es nicht ein Jahr lang ausprobiert habe!
Xaver08 schrieb:
jesses, bei uns in der stadt verstopfen wochenends immer die dörfler mit ihren fetten kisten die sie brauchen, um ihre hunde zum spazierengehen an den wald zu fahren, die straßen und parkplätze, weil sie bei c&a neue socken brauchen, abends karren sie ins kino, die es ja auf dem land nicht mehr gibt, von theater gar nicht mehr zu reden... obwohl theater, an so hochgeistiger kultur haben dörfler ja prinzipiell kein interesse, das ist also raus...
Depp!
Xaver08 schrieb:
feinstaub kommt mittlerweile auch nicht mehr von autos, sondern aus den vielen vorsinflutlichen holzheizungen der dörfler hinter dem mond, und den wald bei uns ummer ecke bearbeitet der forst und ned der frankenadler
Das ist Quatsch! Die Grenzwerte für Holzheizungen sind mittlerweile im panischen Bereich. So ein Ding darfst du gar net mehr anfahren.
Und klar, es gibt die ganzen "Einzelfeuerstellen". Aber auch da sind alte Öfen mittlerweile weitgehend aus dem Verkehr gezogen.
Ich petsönlich betreibe eine hochmoderne Holzvergaserheizung, die wenn se richtig funktioniert nen Wirkungsgrad von 88 - 92 % hat. Ein guter Grundofen kommt im Vergleich dazu, wenn es gut läuft auf knapp über 70.
Der Förster weißt bei uns aus, die Gemeinde teilt zu, wir Dorfbauern bearbeiten dann.
Hier haben wir ne Kulturlandschaft, die von der sog. Mittelwaldbeforstung geprägt ist. Dazu ein mehrere Jahrhunderte altes Holzhaurecht. Regionale nachwachsende Energieträger kombiniert mit Sonnenenergie. Dat is et!
Dafür fahre ich jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit!
selbstverständlich ist die aussage in ihrer pauschalität quatsch, allerdings trotzdem nicht komplett falsch.
falsch ist selbstverständlich, daß es die feuerungsstellen aus den dörfern sind, die den feinstaub in der stadt verursachen , richtig ist allerdings, daß ein nicht unerheblicher feinstaubanteil mittlerweile (trotz verbesserter grenzwerte) aus der vielzahl an neuen holzöfen stammt.
der wirkungsgrad ist für die bestimmung der feinstaubbelastung nicht der richtige meßwert
meines wissens ist das thema allerdings bei weiterm nicht in gänze durchdrungen, so zeigen wohngebiete mit hoher dichte an öfen auch eine deutliche höhere feinstaubkonzentration, d.h. man kann durchaus ableiten, daß der trend zu mehr (modernen) kaminöfen auch die feinstaubbelastung hochtreibt, allerdings scheint auch die meßtechnik nicht so beschaffen zu sein, um den fakten detailliert auf den grund zu gehen.
abschreiben als quatsch kann man das thema definitiv nicht, mit vorsicht geniessen, bzw. mit sinn und verstand hinterfragen sollte man es trotzdem.
falsch ist selbstverständlich, daß es die feuerungsstellen aus den dörfern sind, die den feinstaub in der stadt verursachen , richtig ist allerdings, daß ein nicht unerheblicher feinstaubanteil mittlerweile (trotz verbesserter grenzwerte) aus der vielzahl an neuen holzöfen stammt.
der wirkungsgrad ist für die bestimmung der feinstaubbelastung nicht der richtige meßwert
meines wissens ist das thema allerdings bei weiterm nicht in gänze durchdrungen, so zeigen wohngebiete mit hoher dichte an öfen auch eine deutliche höhere feinstaubkonzentration, d.h. man kann durchaus ableiten, daß der trend zu mehr (modernen) kaminöfen auch die feinstaubbelastung hochtreibt, allerdings scheint auch die meßtechnik nicht so beschaffen zu sein, um den fakten detailliert auf den grund zu gehen.
abschreiben als quatsch kann man das thema definitiv nicht, mit vorsicht geniessen, bzw. mit sinn und verstand hinterfragen sollte man es trotzdem.
Hoffentlich geht diese Kindergartenveranstaltung hier dann mal zu Ende!
Das ist, mit Verlaub, so ziemlich die größte Kack-Diskussion der letzten Monate!
fränkische Grüße!