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FrankenAdler

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FrankenAdler schrieb:

Und dann brauche ich alternative Geselldchaftskonzepte, sonst kann ich das nicht aushalten.

Ja, sicher. Hast ja recht. Eines nach dem anderen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Und dann brauche ich alternative Geselldchaftskonzepte, sonst kann ich das nicht aushalten.

Ja, sicher. Hast ja recht. Eines nach dem anderen.

Das habe ich jetzt nicht verstanden.
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Mal langsam.

Es ist mir wirklich zu mühsam, ein zweites Mal und diesmal vielleicht ausführlicher auf die Dinge hinzuweisen, die in Koalitionen mit den Grünen bewegt wurden und deren Handschrift trugen. Das geht weit über "Symbolpolitik" hinaus, obwohl die Grünen überall nur Juniorpartner waren. Ich mach es nicht, weil du danach deine Vorwürfe ("Symbolpolitik") ja eh nur wiederholst.

Es ist für mich vollkommen OK, dass du die Grünen ablehnst, weil sie sich für dich zu weit vom linken Rand wegbewegt haben. Du solltest aber so viel Fairness aufbringen und bei alller diskutablen Rhetorik Kretschmanns dessen Absichten dahinter nicht zu vergessen, die im diametralen Gegensatz z. B. zur CDU stehen (dezentrale Unterbringung von Migranten).

Ich sehe Kretschmann und andere ähnlich kritisch wie du. Den Vergleich, den du heimlich, still und leise heranziehen willst, nämlich die Unwählbarkeit einer Partei wegen diverser rhetorischer Vergehen ihrer Frontleute, habe ich schon begriffen. Und der ist aber sowas von daneben.

Und noch etwas: wie schon wiederholt hier dargelegt sehe ich die Grünen durchaus kritisch. Wenn für dich aber die drohende Unbewohnbarkeit dieses Planeten und die zunehmende Seelenlosigkeit seiner Bewohner die größten politischen Probleme darstellen, findest du in den Grünen den politischen Arm, der am weitesten und am aussichtsreichsten in die Richtung der Lösung dieser Probleme agiert.

Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Ich sehe Kretschmann und andere ähnlich kritisch wie du. Den Vergleich, den du heimlich, still und leise heranziehen willst, nämlich die Unwählbarkeit einer Partei wegen diverser rhetorischer Vergehen ihrer Frontleute, habe ich schon begriffen. Und der ist aber sowas von daneben.

Halt mal. DER Teil war Polemik. Das hatte ich bereits eingeräumt und darauf lasse ich mich nachdem ich heute ausführlich dargelegt habe was mich umtreibt, jetzt wirklich nicht reduzieren.
WuerzburgerAdler schrieb:

Und noch etwas: wie schon wiederholt hier dargelegt sehe ich die Grünen durchaus kritisch. Wenn für dich aber die drohende Unbewohnbarkeit dieses Planeten und die zunehmende Seelenlosigkeit seiner Bewohner die größten politischen Probleme darstellen, findest du in den Grünen den politischen Arm, der am weitesten und am aussichtsreichsten in die Richtung der Lösung dieser Probleme agiert.


An genau dieser Stelle widerspreche ich dir entschieden. Um mehr als Symbolpolitik, und als das sehe ich all die netten kleinen lokalen Projektchen tatsächlich, zustande zu bringen, bräuchte es eben eine andere Handels- und Wirtschaftspolitik.
Und hier werfe ich den Grünen eben vor, dass sie gerade nicht die Mehrheiten suchen, in denen das am ehesten machbar wäre, sondern bereitwillig an Bündnissen mit weithehend marktliberalen Kräften werkeln.
Hier fehlt mir die Entschidenheit, die Bereitschaft unbequemes zu tun.
Und wenn ich mir dann noch Regierungsverantwortung gelebt in BW anschaue, dann sehe ich mich in meiner Skepsis mehr als nur bestätigt!
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FA, vollkommen ok, dass die grünen für dich keine wahlbare partei sind.
nur habe ich einen deiner langen beiträge eben so interpretiert, dass es ja im grunde genommen egal ist, ob die grünen regieren, oder bspw. die cdu. kann man so sehen. muss man aber auch nicht weiter drüber reden.

ansonsten bleibt die frage, was schwäbische lokalpolitiker mit der gesamtausrichtung einer partei zu tun haben sollen. lt. tagesschau via fb hat sich die parteispitze auch von kretschmanns äußerungen distanziert. o tempora, o mores...
palmers tübingen hingegen hat ca halb so viele einwohner wie kreuzberg, der bezirk xhain 3,5x so viel. in diesem großen regierungsbezirk regiert die grüne bürgermeisterin recht entspannt in sinne aller vor sich hin, will hanf-verkaufsstellen im park einrichten, während ihr baustadtrat den immobilienmarkt leer kauft und für veranstaltungen wie "deutsche wohnen enteignen" wirbt.
(und jetzt kannst du dir dazu gut eine gentrifizierungpolemik einfallen lassen...)
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Xbuerger schrieb:

(und jetzt kannst du dir dazu gut eine gentrifizierungpolemik einfallen lassen...)
       

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FrankenAdler schrieb:

Anders als bei den Grünen geben solche fragwürdigen Gestalten nicht den Ton in der Linken an.


Das ist richtig. So gesehen hinkt der Vergleich. Solche Leute würden nämlich bei den Linken heutzutage keine Mehrheit erhalten.

FrankenAdler schrieb:

Nach meinem Empfinden werden da vor lauter Zug zur Macht ganz pragmatisch Kernthemen preis gegeben.


Gut, das passiert seit über 20 Jahren. Die Grünen wollen eben mitregieren und ändern dann eben nur noch nuancenweise Dinge ab. Da geht es dann eben um paar Jahre mehr oder weniger Kohleabbau oder um paar Prozent mehr Förderung oder nicht für den ÖPNV etc.

Man kann natürlich auch bei seinen Kernthemen vollends bleiben und darauf beharren, so ganz unpragmatisch. Das machen die Linken zum Teil, da muss ich die Linken schon in Schutz nehmen. Deswegen haben die Linken aber auch genau 1 Prozent seit 2005 dazu gewonnnen, während die SPD 20 verloren hat. Kurzum: Das bringt halt keine Stimmengewinne. Dann bleibt man eine Partei, mit der niemand ernsthaft koalieren will und auch niemand koalieren muss, weil sich noch andere finden.

FrankenAdler schrieb:

Thematisch noch eines: wenn Demokraten beginnen darüber nachzudenken Menschen auf Grund von Merkmalen die Bewegungsfreiheit, hier die freie Wahl des Wohnorts einzuschränken, dann liegt eine Grundrechtsdebatte auf dem Tisch.
Auch inhaltlich, ganz abgesehen von der zweifelhaften Rethorik, finde ich diesen Vorstoß äußerst grenzwertig.        


Natürlich geht es hierbei um Grundrechte. Wobei das Aufenthaltsgesetz ja jetzt schon die Wohnsitzregelung reglementiert. Nehmen wir mal an, dass 5 % der Flüchtlinge kriminelle Energie zeigen könnten, dann sind das bei 2 % Bevölkerungsanteil in einem 1000-Einwohner-Ort eben genau 1 Person, in einer Stadt mit 300.000 Einwohnern schon 300. Und unter diesen 300 könnten eben solche Cliquen entstehen wie in Freiburg. So was wäre aber eher ein Konzept schon im Ansatz und nicht dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Ich halte das für einen Ansatz, nicht für eine grundsätzliche Lösung aller Probleme.

FrankenAdler schrieb:

Dann sollte man damit aufhören, hier immer von linken Ansätzen und Ausrichtungen innerhalb der Grünen zu sprechen.
       


Es gibt immer noch linke Ansätze und Ausrichtungen innerhalb der Grünen. Aber sie sind eben ein Flügel innerhalb der Grünen geworden und stellen nicht mehr die Mitte der Partei da. Daher würde ich auch nicht davon reden, dass die Grünen eine linke Partei sind, sondern eher Mitte mit (noch) leicht linken Tendenzen. Für mich ist es einfach nur eine Partei der Mitte und innerhalb dieser Mitte eher links.

FrankenAdler schrieb:

Warum sehe ich dann davon außer ein bisschen Symbolpolitik an öffentlichwirksamer Stelle kaum etwas?
       


Nunja, bei der Kohle-Debatte oder bei der Diesel-Debatte finde ich schon, dass die Grünen sich noch relativ klar gegen den Regierungskurs stellen. Aber generell ist Umweltpolitik eben nur noch ein Teil von vielen. Ich sag ja, es geht um Nuancen. Aber die Grünen haben eben auch gelernt. Die Zeiten von Forderungen a la 5 DM für ein Liter Benzin sind eben bei denen vorbei. Die haben ja gesehen, wie viel ihnen solche klare Umweltpolitik nutzt. Nämlich nicht.

FrankenAdler schrieb:

Warum kommt hier keine Idee dazu, wie die Wirtschaft gestaltet werden müsste, damit wir auf diesem Planeten eine Zukunft haben?


Hm. Guter Punkt. Da könnte man sich tatsächlich ein größeres Konzept überlegen. Die Frage ist nur: Wäre das wählbar? Und was würde es bringen, wenn wir in Deutschland dann die Wirtschaft derart gestalten, wenn die restlichen 95 % der Welt (gemessen an Wirtschaftsleistung) sich nicht daran halten... Da wären wir beim Thema Resignation.

FrankenAdler schrieb:

wofür braucht es dann die Grünen?


Gegenfrage: Wofür braucht es CDU, SPD, FDP? Es gibt eine breite recht unideologische Masse in diesem Land, die eine Partei sucht, die ihr Lebensgefühl am besten wiedergibt und bei der gewisse Nuancen eben mit den eigenen Prioritäten am ehesten übereinstimmen.

Ich sage ja nicht, dass die Grünen gut sind. Ich halte nur andere für noch schlechter.
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SGE_Werner schrieb:

Gegenfrage: Wofür braucht es CDU, SPD, FDP? Es gibt eine breite recht unideologische Masse in diesem Land, die eine Partei sucht, die ihr Lebensgefühl am besten wiedergibt und bei der gewisse Nuancen eben mit den eigenen Prioritäten am ehesten übereinstimmen.

Ich sage ja nicht, dass die Grünen gut sind. Ich halte nur andere für noch schlechter.        

Das Problem das ich sehe, und damit meine ich jetzt nicht WA oder Xbuerger, ist dass diese Wohlfühlpartei ein hippes Feigenblatt darstellt. Ich bin Kernklientel der Grünen und in meinem Lebensumfeld mit Grünenwählern umzingelt so wie auch hier, und ich wünschte mir manchmal mehr Schmutz und Schmerz, mehr Kontakt zum Alltag derer denen die Sonne nicht aus dem Allerwertesten scheint. Damit Empathie und Mitgefühl kein Konstrukt auf der Metaebene bleiben sondern gelebt werden.
Und dann brauche ich alternative Geselldchaftskonzepte, sonst kann ich das nicht aushalten.
Dann brauche ich ein reinwirken dieser Metaebene in die Realität, sonst bleibt mir nur das Gefühl, ekligst verarscht zu werden.
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FrankenAdler schrieb:

Ich habe ernste Zweifel, dass diese grüne Partei, so wie sie sich mittlerweile aufgestellt hat, eine ernsthafte gesellschaftspolitische Alternative darstellt.


Behaupten die Grünen überhaupt noch, eine gesellschaftspolitische Alternative zu sein? Das würde doch bedeuten, dass sie in wesentlichen Teilen anders denken müsste als die anderen. Das tun sie doch spätestens seit Mitte der 90er nicht mehr. Es geht doch den meisten Parteien, Linke und AfD mal in Teilen außen vor, nur noch um Nuancen.

Für eine gesellschaftspolitische Alternative bräuchte es auch eine Idee für eine gesellschaftspolitische Alternative. Das heißt, dass grundsätzlich Dinge ja anders gemacht werden müssten als jetzt. Welche sollen das sein? Früher gab es den Kampf zwischen Sozialismus und Kapitalismus, zwischen links und rechts... Aber heute? Mir fehlt dafür die Phantasie.
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Dann sollte man damit aufhören, hier immer von linken Ansätzen und Ausrichtungen innerhalb der Grünen zu sprechen.
Ein gesellschaftspolitisches Alternativprogramm bräuchten wir bspw bezüglich Umwelt- und damit in der Folge zwingend in der Wirtschaftspolitik.
Sagt mir WA hier nicht gebetsmühlenartig dafür stünden die Grünen?
Warum sehe ich dann davon außer ein bisschen Symbolpolitik an öffentlichwirksamer Stelle kaum etwas?
Warum kommt hier keine Idee dazu, wie die Wirtschaft gestaltet werden müsste, damit wir auf diesem Planeten eine Zukunft haben?
Und wenn das nicht wirklich die Politikfelder sind die in Worten UND Taten besetzt werden, während alles andere eh nur in Nuancen unterschiedlich zu anderen Parteien ist: wofür braucht es dann die Grünen?
Weil es hip ist die zu wählen?
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FrankenAdler schrieb:

Zur Sache - kein Wort.


Hast Du eigentlich zur eigentlichen Kretschmann-Sache, also zur Dezentralisierung der Wohnorte von Flüchtlingen als Gewaltprävention, irgend ein Wort gesagt? Mich hätte das viel mehr interessiert als die verständliche Kritik seiner Rhetorik.

Und ja, ich habe Grün schon gewählt und ich wähle und stütze damit auch Kretschmann und Palmer.

Ich habe bei einer Wahl (Europawahl) auch schon mal die Linke gewählt und habe damit eine Partei gestützt, in deren Parteistrukturen noch Menschen, zumindest auf kommunaler Ebene, unterwegs sind, die den Schießbefehl an der Mauer relativ unkritisch sehen, teilweise das sogar ganz gut fanden und diesbzgl. nicht weniger menschenverachtend unterwegs sind als das Störchlein von der AfD. Und die eben nicht aussortiert werden.

Und nun, FA?
Mensch, ich muss das geringste Übel wählen und letztlich wähle ich den Partei-Durchschnitt. Der ist bei den Grünen eher mittig mit noch leichter Tendenz nach links, wenn auch dieser Teil deutlich absinkt (Kretschmann als halb links zu bezeichnen ist wahrlich falsch). Beständen die Grünen nur aus Palmers, würde ich die nicht wählen. Palmer würde mit seiner Art und Weise auch (noch) keine Mehrheit innerhalb der Grünen finden. Jemand mit Deiner politischen Haltung aber eben auch nicht.

Ich würde in jeder Partei Menschen finden, deren Positionen mir widerstreben. Bei der einen mehr, bei der anderen weniger. Ich wähle die, bei denen das am wenigsten der Fall ist. Für Dich ist das vermutlich die Linke, für andere eben die Grünen. Damit müssen wir alle leben. Ist ein freies Land. Nichts für ungut.
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Demokratie wird immer Konsens in Pluralität bedeuten außer man wendet sich einer Ein-Themen-Bewegung zu.
Deshalb gebe ich dir recht, man wird immer akzeptieren müssen, dass ein Teil einer Bewegung oder Partei Meinungen vertritt, die unangenehm sind.
Aber wo findet bei den Grünen die Auseinandersetzung darüber noch statt.
Nach meinem Empfinden werden da vor lauter Zug zur Macht ganz pragmatisch Kernthemen preis gegeben.
Und mit Verlaub, der Vergleich mit den Mauerschützenrelativierern innerhalb der Linken hinkt gewaltig. Anders als bei den Grünen geben solche fragwürdigen Gestalten nicht den Ton in der Linken an.
Kretschmann mit seiner rechten Rethorik, seiner asylfeindlichen und einseitig witschaftsorientierten Politik tut das innerhalb der Grünen wohl.

Thematisch noch eines: wenn Demokraten beginnen darüber nachzudenken Menschen auf Grund von Merkmalen die Bewegungsfreiheit, hier die freie Wahl des Wohnorts einzuschränken, dann liegt eine Grundrechtsdebatte auf dem Tisch.
Auch inhaltlich, ganz abgesehen von der zweifelhaften Rethorik, finde ich diesen Vorstoß äußerst grenzwertig.
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naja, wenn deine "beiträge zur sache" pauschalisierend alles in einem topf schmeissen, so wie du es eben gemacht hast, mußt du dich nicht sonderlich wundern, wenn die antwort beiträge zur sache in einem ähnlichen ton verfasst sind.

mir geht ein kretschmann und ein palmer auch ziemlich auf den senkel und bin auch gerne bereit darüber zu diskutieren, dein beitrag motiviert aber kaum dazu, das zu tun.

solche absätze:
Aber der Kretschmann ist ja ein Guter! Wenn der tief in die verbale Kiste der Rechtsextremen greift, dann kann das nicht so schlimm sein. Also zumindest nicht so schlimm, wie es beispielsweise bei der Wagenknecht ist.


liefern halt nichts inhaltliches und keinen ansatz über irgendwas zu diskutieren.


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Der gesamte Beitrag von gestern war polemisch und ironisch gehalten. Und nein, ich muss da nicht mit einer ernsthaften Antwort rechnen.
Ja, ich wollte provozieren.
Ganz nüchtern: ich sehe bei Wählern und Unterstützern der Grünen eine starke Tendenz dazu, die guten Ergebnisse abzufeiern, sich im Erfolg zu sonnen.
Den handelnden Personen an der Spitze der Partei wird beschieden alles richtig zu machen, schließlich hat man Erfolg.
Ich frage mich, was ist der Preis für den Erfolg?
Ein Palmer, ein Kretschmann?
Müssen wir von Grünen in Regierungsverantwortung ähnliches erwarten wie von der Regierung in BW?
Ich befürchte es, wenn ich mir anschaue, wen es bei den Grünen in den letzten Jahren so nach oben gespült hat.
Was bringt es dann eine Grüne Regierung zu haben? Wo finden Leute wie WA sich darin wieder?
Leute von denen ich glaube, dass sie Überzeugungen haben die ich weitgehend teile.
Ich habe ernste Zweifel, dass diese grüne Partei, so wie sie sich mittlerweile aufgestellt hat, eine ernsthafte gesellschaftspolitische Alternative darstellt. Traurigerweise nehme ich nicht einmal wahr, dass Kernkompetenzen im Bereich des Umweltschutzes mehr als ein Nieschendasein im Alltagshandeln finden.
Ich ziehe in Zweifel, dass mit dieser grünen Partei erfolgreich eine Wertedebatte zu Themen wie Migration oder Reichtumsverteilung zu führen ist, wenn ihre handelnden Protagonisten die zweifelsfrei vorhandenen guten Ansätze ad absurdum führen.
Diese Grünen unter diesen gegebenen Vorraussetzungen zu wählen, bedeutet für mich Einverständnis zu signalisieren mit einer Entwicklung die aus einer gemäßigt linken Position heraus zwingend kritisch gesehen werden muss!
Darüber wünsche ich mir gerade innerhalb der Grünen und gerade zu Zeiten des Erfolgs eine krutische Debatte. Und einen Rest von Transparenz. Dafür wurden die Grünen früher wahlweise belächelt - oder geschätzt!
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Weißte, FA: Die Grundsätze grüner Politik sind bekannt. Nachhaltige Landwirtschaft, menschliche Asylpolitik, Verringerung von Umweltzerstörung und Flächenverbrauch, Schließung der Arm-Reich-Schere und einiges andere mehr. Auch wenn da nicht immer alles klappt (wo klappt es eigentlich immer?), auch wenn die Grünen von "ziemlich links" auf "halb links" gewandert sind und auch wenn der eine oder andere von denen mal was Dämliches raushaut - an den Grundsätzen ändert sich nix.

Vergleichbar, wenn Lindner sich einem Familiennachzug "nicht gänzlich verschließen" will, so hat doch der Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte, mit denen man Geld verdienen kann, für ihn eine weit höhere Priorität als die Hilfe für Kriegsflüchtlinge und Verfolgte.

Dein Grünen-Bashing nimmt ja fast schon pathologische Züge an.
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Ach Jungs! Auch hier gilt: wer Grün wählt, wählt und stützt einen Palmer, einen Kretschmann.
Oder nimmt diese Leute billigend in Kauf.
Grad dich WA möchte ich da schon fragen: wie geht's dir damit solche Leute zu unterstützen? Wo findest du da das super Programm?
Und was hindert daran sich an solchen Stellen kritisch auseinander zu setzen?
Alles was ich höre sind hämische Antworten. Zur Sache - kein Wort.
Xbuerger versteigt sich dazu, hier trotzig Erfolgsmeldungen rauszuhauen, so von wegen "noch 5% zur Macht".
Wer da dann den Ton angibt - kein Wort dazu.
Schwach!
Übrigens: ich sch.eiß auf noch das beste Programm, wenn die handelnden Personen das ebenfalls tun.
Einen Kretschmann "halb links" zu verorten hat schon was von Realitätsverlust!
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FrankenAdler schrieb:

Die grüne Zukunft, so schaut sie aus!

hmm... kretschmann wirkt zwar schon rein optisch-biologisch nicht sonderlich zukunftsträchtig, und selbst bild+ von der ericusspitze schreibt: "In Kretschmanns Partei, den Grünen, dürften die Aussagen des Ministerpräsidenten nicht nur auf Zustimmung stoßen."

aber mach ruhig weiter so. sind ja sowieso alles neoliberale faschisten, diese linksgrün versifften *lächel*
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Xbuerger schrieb:

FrankenAdler schrieb:

Die grüne Zukunft, so schaut sie aus!

hmm... kretschmann wirkt zwar schon rein optisch-biologisch nicht sonderlich zukunftsträchtig, und selbst bild+ von der ericusspitze schreibt: "In Kretschmanns Partei, den Grünen, dürften die Aussagen des Ministerpräsidenten nicht nur auf Zustimmung stoßen."

aber mach ruhig weiter so. sind ja sowieso alles neoliberale faschisten, diese linksgrün versifften *lächel*

Was mach ich denn?
Man könnte sich anschauen, für was die Leute, die es bei den Grünen nach oben geschafft haben so stehen. Bzw. wofür sie eben auch nicht stehen.
Wenn man sich mit einer Partei auseinandersetzen will, wird man das tun müssen.
Was deine Verwendung rechter Rethorik an dieser Stelle soll weißt wahrscheinlich nur du.
Ich vermute du versuchst ironisch zu sein. Vielleicht ist das aber auch nur ein Beißreflex auf Grund mangelnder Kritikfähigkeit ?
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Brodowin schrieb:

Mich nervt es aber extrem, dass es ab 16 Uhr anfängt dunkel zu werden.


Das geht mir auch extremst auf den Sack. Ich fahr im dunklen an die Arbeit und komme nach feierabend wieder zuhause an wenn es dunkel ist.

Ja, wir leben in Deutschland. Da lässt sich das nur schwer vermeiden, außer natürlich wir würden jeden Tag und jede Nacht an der Uhr drehen.
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Haliaeetus schrieb:

vonNachtmahr1982 schrieb:

Brodowin schrieb:

Mich nervt es aber extrem, dass es ab 16 Uhr anfängt dunkel zu werden.


Das geht mir auch extremst auf den Sack. Ich fahr im dunklen an die Arbeit und komme nach feierabend wieder zuhause an wenn es dunkel ist.

Ja, wir leben in Deutschland. Da lässt sich das nur schwer vermeiden, außer natürlich wir würden jeden Tag und jede Nacht an der Uhr drehen.

Mein Vorschlag dazu: Die Arbeitszeit radikal verkürzen!
Im Winter nicht vor Sonnenaufgang aufstehen - und noch bei Helligkeit den Arbeitsplatz verlassen. So wärs geil!
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... und ein neuer beglückender Beitrag Mitten aus dem Herzen der Grünen Machtzentrale!

Kretschmann, seines Zeichens CDU, ähm sorry, Grüner Ministerpräsident von Baden Württemberg hat seinen Benz verlassen um ein wenig auf der Klaviatur der Migrationsklischees zu spielen. Laut ihm, müsste man "Männerhorden in die Pampa schicken". Naja, man muss das natürlich relativieren. Selbstverständlich geht es dabei um "Flüchtlinge die in Gruppen Straftaten begehen".
Kretschmann, ein wahrer Männerversteher, weiter: "Salopp gesagt ist das Gefährlichste, was die menschliche Evolution hervorgebracht hat, junge Männerhorden. Solche testosterongesteuerten Gruppen können immer Böses anrichten."
Jaja, das Böse.
Fast war ich versucht zu sagen: "Ein Schelm wer böses dabei denkt".
Aber der Kretschmann ist ja ein Guter! Wenn der tief in die verbale Kiste der Rechtsextremen greift, dann kann das nicht so schlimm sein. Also zumindest nicht so schlimm, wie es beispielsweise bei der Wagenknecht ist.

Die grüne Zukunft, so schaut sie aus!
O tempora, o mores!
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Heute vor...

170 Jahren wurden Robert Blum, Freiheitskämpfer, hingerichtet
100 Jahren wurde die Republik ausgerufen
95 Jahren versuchte Hitler zu putschen
80 Jahren war die Reichspogromnacht
29 Jahren fiel die Mauer
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Vor 398 Jahren erringt die katholische Liga bei der Schlacht am weißen Berg ihren ersten großen Erfolg. Damit endet auch die Regentschaft als König von Böhmen des Pfälzer Kurfürsten Friedrich V. der nach Breslau flieht und damit als der "Winterkönig" in die Geschichte eingeht.
Der 30 jährige Krieg hat einen ersten Höhepunkt.
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Runggelreube schrieb:

Das hatte er bereits ab Minute 15. Für das Spiel macht ea keinen Unterschied, ob er auf dem Platz steht oder nicht. Ich denke, er hat - Körpersprache und Verhalten auf dem Platz - mit dem Profifußball innerlich abgeschlossen. Anders kann ich mir die "Leistung" heute nicht erklären.

Was ein Bullsh...
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sge4ever193 schrieb:

Runggelreube schrieb:

Das hatte er bereits ab Minute 15. Für das Spiel macht ea keinen Unterschied, ob er auf dem Platz steht oder nicht. Ich denke, er hat - Körpersprache und Verhalten auf dem Platz - mit dem Profifußball innerlich abgeschlossen. Anders kann ich mir die "Leistung" heute nicht erklären.

Was ein Bullsh...

Ich hatte es mir verkniffen, aber jetzt wo du es sagst ...
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hijackthis schrieb:

Empfang im Schlafzimmer war net so gut.

???
Wird Dir da gewöhnlich der rote Teppich ausgerollt oder was hat heute gefehlt?
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Haliaeetus schrieb:

hijackthis schrieb:

Empfang im Schlafzimmer war net so gut.

???
Wird Dir da gewöhnlich der rote Teppich ausgerollt oder was hat heute gefehlt?

Mal echt jetzt: dir ham se heut aber nen echt fetten Kasper in's Müsli geraspelt oder?
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Ach Stender!
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Jetzt hat er ja seinen Nackenschlag
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SamuelMumm schrieb:

Jetzt hat er ja seinen Nackenschlag

Ich kann ihn schon ein bisschen verstehen.
Gerade die jüngere Generation hat das ja noch nie erlebt, dass die Eintracht halbwegs konstant erfolgreich ist. Das kann einen schon verunsichern, wenn alles plötzlich so anders ist!
Wir älteren dsgegen können uns noch so ein bisserl an Nackenschläge erinnern.
Ach ja: ich persönlich weiß nicht was dieses Rostock sein soll ...
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Der Trapper kann einfach net zu Null
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Selbst Spiele, in denen wir teilweise nicht so gut spielen, gewinnen wir jetzt klar.

Sicher, dass das Frankfurt ist und nicht Barcelona?
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SGE_Werner schrieb:

Sicher, dass das Frankfurt ist und nicht Barcelona?


Gott bewahre!
Hör auf uns mit dieser Gurkentruppe zu vergleichen!
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Jetzt gehts dahin
Wenn selbst Gaci trifft
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Unfassbar gut der Elmüt Aleeeer!