

FrankenAdler
21462
#
FrankenAdler
Leute! JETZT schau ich mir gaaaanz in aller Ruhe DIE TABELLE AN!
Haller MUSS jetzt was tun! Liegt in der Torschützenliste hinter Jovic
FrankenAdler schrieb:
Haller MUSS jetzt was tun! Liegt in der Torschützenliste hinter Jovic
Da könnte er da Costa zitieren "das ist ausbaufähig!"
Heidel wirkt ein bisserl bedrückt!
Mei Nerven! Was ist diese Mannschaft geil!
Hoffentlich geht dieser Traum noch lange weiter!
Hoffentlich geht dieser Traum noch lange weiter!
Kadaj schrieb:
Also wechseln könnte er schon mal, die müssen doch langsam mal platt sein.
Nix. Die brauchen das alle dtei, vier Tage!
Die Büffelherde galoppiert wieder!
Gott! Ist Rebic eine geile Sau!
Jetzt dürfzen wir Räume bekommen!
gizzi schrieb:
Der Jovic ist ein Weltklassestürmer!
Word!
Jaaaasaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
Joooooovic
Joooooovic
Wars dann wohl erstmal mit Natinalmannschaft für Uth
Ich mag das nur mal ganz klar sagen! Wir dominieren hier Schalke über weite Strecken. Nein, wir sind nicht total zwingend, aber wir kontrollieren das Spiel!
Wenn mir das jemand vor zwei Jahren gesagt hätte ...
Wenn mir das jemand vor zwei Jahren gesagt hätte ...
Die Schalker sind defensiv echt sehr stark.
Puh!
Das war knapp
Das war knapp
De Guzman finde ich sehr stark heute
Krasse Aufstellungen auf beiden Seiten
Da sieht nach alles oder nix aus
Wird ein geiles Spiel werden
Da sieht nach alles oder nix aus
Wird ein geiles Spiel werden
philadlerist schrieb:
Krasse Aufstellungen auf beiden Seiten
Da sieht nach alles oder nix aus
Wird ein geiles Spiel werden
Hab ich mir auch grad gedacht. Was isn mitm Tedesco los?
Ham se dem ne Line Crystal gegeben als ee die Mannschaftsaufstellung ausgetüftelt hat?
Das mag ja alles mehr oder weniger korrekt sein, was ihr schreibt, aber man kann doch nicht alles nur über Preise regeln.
Die armen Menschen nutzen den ÖPNV, schonen die Umwelt und nehmen daher die teilweisen Unannehmlichkeiten des ÖPNVs in Kauf. Im Gegenzug haben die Reichen dann freie Straßen um schnell von A nach B zu kommen und finden überall einen Parkplatz. Soll das die Zukunft sein? Zumal der ÖPNV nicht mal unbedingt günstiger
Die armen Menschen nutzen den ÖPNV, schonen die Umwelt und nehmen daher die teilweisen Unannehmlichkeiten des ÖPNVs in Kauf. Im Gegenzug haben die Reichen dann freie Straßen um schnell von A nach B zu kommen und finden überall einen Parkplatz. Soll das die Zukunft sein? Zumal der ÖPNV nicht mal unbedingt günstiger
Xbuerger schrieb:Wenn Du in Berlin wohnst, wundert es mich nicht. Wohnst Du in Frankfurt, dann schon.
außerdem sehe ich in meinem berufsverkehr so gut wie ausschließlich berliner kennzeichen...
Ich wohne im Großraum N-FÜ-ER und pendle täglich nach Erlangen, ca. 25km einfach.
Warum lebe ich auf dem Land?
Ich habe das große Haus meiner Eltern in ein Zweifamiliehaus umgebaut, ich komme vom Land.
Mit dem ÖPNV hier im Großraum, übrigegens der 3. teuerste in Deutschland brauche ich selbst zu Stoßzeiten für meinen Arbeitsweg 1 1/4 Stunden. Einfach. Mit dem Auto sind es 25 Min außerhalb der Stoßzeiten, innerhalb sind es 35.
Ab 22:00 Uhr erreiche ich nur noch die 8 km entfernte Kreisstadt. Heim kann man dann laufen oder Taxi fahren.
Preislich kann ich sagen, dass ich weniger für Sprit ausgebe, als mich der ÖPNV kosten würde.
Da ich bei der Stadt angestellt bin, bekäme ich ein preisvergünstigtes Ticket - das ich dann als geldwerten Vorteil zusätzlich versteuern müsste.
Dieser ÖPNV ist in dieser Form definitiv keine Alternative für mich als Pendler.
Übrigens betreibe ich hier, als Mensch mit einer Holzzentralheizung gekoppelt mit Solarthermie Landschaftspflege und fälle selber die Bäume für meine Heizung. Damit können dann Wochende für Wochenende die Städter in Massen zu uns auf's Land kommen - natürlich im eigenen SUV, eingepackt in GoreTex Klamotten um 250 Höhenmeter zu bewältigen und sich anschließend ordentlich vollzufressen.
Natürlich könnten wir hier alle in die Stadt ziehen. Dann hätten wir halt keine Freizeitinfrastruktur mehr für die erhohlungsbedürftige Stadtbevölkerung.
Warum lebe ich auf dem Land?
Ich habe das große Haus meiner Eltern in ein Zweifamiliehaus umgebaut, ich komme vom Land.
Mit dem ÖPNV hier im Großraum, übrigegens der 3. teuerste in Deutschland brauche ich selbst zu Stoßzeiten für meinen Arbeitsweg 1 1/4 Stunden. Einfach. Mit dem Auto sind es 25 Min außerhalb der Stoßzeiten, innerhalb sind es 35.
Ab 22:00 Uhr erreiche ich nur noch die 8 km entfernte Kreisstadt. Heim kann man dann laufen oder Taxi fahren.
Preislich kann ich sagen, dass ich weniger für Sprit ausgebe, als mich der ÖPNV kosten würde.
Da ich bei der Stadt angestellt bin, bekäme ich ein preisvergünstigtes Ticket - das ich dann als geldwerten Vorteil zusätzlich versteuern müsste.
Dieser ÖPNV ist in dieser Form definitiv keine Alternative für mich als Pendler.
Übrigens betreibe ich hier, als Mensch mit einer Holzzentralheizung gekoppelt mit Solarthermie Landschaftspflege und fälle selber die Bäume für meine Heizung. Damit können dann Wochende für Wochenende die Städter in Massen zu uns auf's Land kommen - natürlich im eigenen SUV, eingepackt in GoreTex Klamotten um 250 Höhenmeter zu bewältigen und sich anschließend ordentlich vollzufressen.
Natürlich könnten wir hier alle in die Stadt ziehen. Dann hätten wir halt keine Freizeitinfrastruktur mehr für die erhohlungsbedürftige Stadtbevölkerung.
FrankenAdler schrieb:
Ich wohne im Großraum N-FÜ-ER und pendle täglich nach Erlangen, ca. 25km einfach.
Warum lebe ich auf dem Land?
Ich habe das große Haus meiner Eltern in ein Zweifamiliehaus umgebaut, ich komme vom Land.
Mit dem ÖPNV hier im Großraum, übrigegens der 3. teuerste in Deutschland brauche ich selbst zu Stoßzeiten für meinen Arbeitsweg 1 1/4 Stunden. Einfach. Mit dem Auto sind es 25 Min außerhalb der Stoßzeiten, innerhalb sind es 35.
Ab 22:00 Uhr erreiche ich nur noch die 8 km entfernte Kreisstadt. Heim kann man dann laufen oder Taxi fahren.
Preislich kann ich sagen, dass ich weniger für Sprit ausgebe, als mich der ÖPNV kosten würde.
Da ich bei der Stadt angestellt bin, bekäme ich ein preisvergünstigtes Ticket - das ich dann als geldwerten Vorteil zusätzlich versteuern müsste.
Dieser ÖPNV ist in dieser Form definitiv keine Alternative für mich als Pendler.
Übrigens betreibe ich hier, als Mensch mit einer Holzzentralheizung gekoppelt mit Solarthermie Landschaftspflege und fälle selber die Bäume für meine Heizung. Damit können dann Wochende für Wochenende die Städter in Massen zu uns auf's Land kommen - natürlich im eigenen SUV, eingepackt in GoreTex Klamotten um 250 Höhenmeter zu bewältigen und sich anschließend ordentlich vollzufressen.
Natürlich könnten wir hier alle in die Stadt ziehen. Dann hätten wir halt keine Freizeitinfrastruktur mehr für die erhohlungsbedürftige Stadtbevölkerung.
ich kenne das. Ländlich vor den Toren einer Kreisstadt, kaum ÖPNV, dazu eine Topographie die Radfahren zum Sport macht. In einer Metropole lässt sich leicht über Verkehrswende sinnieren - auf dem "Land" sieht das anders aus
FrankenAdler schrieb:
Preislich kann ich sagen, dass ich weniger für Sprit ausgebe, als mich der ÖPNV kosten würde.
@all: das ist doch genau das, was ich sagen wollte!
es ist bequemer und auch noch günstiger dazu. normalerweise kostet bequemlichkeit extra.
und klar hab ich als innenstadtbewohner leicht reden, weil u-bahn, car-sharing- und e-roller-angebote näher liegen, als ich überhaupt einen parkplatz finden würde.
die vorgeschlagenen alternative, kotenfreier ÖPNV und autofreie innenstadt, unterstütze ich sofort!
FrankenAdler schrieb:
Ich wohne im Großraum N-FÜ-ER und pendle täglich nach Erlangen, ca. 25km einfach.
Warum lebe ich auf dem Land?
Ich habe das große Haus meiner Eltern in ein Zweifamiliehaus umgebaut, ich komme vom Land.
Mit dem ÖPNV hier im Großraum, übrigegens der 3. teuerste in Deutschland brauche ich selbst zu Stoßzeiten für meinen Arbeitsweg 1 1/4 Stunden. Einfach. Mit dem Auto sind es 25 Min außerhalb der Stoßzeiten, innerhalb sind es 35.
Ab 22:00 Uhr erreiche ich nur noch die 8 km entfernte Kreisstadt. Heim kann man dann laufen oder Taxi fahren.
Preislich kann ich sagen, dass ich weniger für Sprit ausgebe, als mich der ÖPNV kosten würde.
Da ich bei der Stadt angestellt bin, bekäme ich ein preisvergünstigtes Ticket - das ich dann als geldwerten Vorteil zusätzlich versteuern müsste.
Dieser ÖPNV ist in dieser Form definitiv keine Alternative für mich als Pendler.
ich könnte von meiner jahreskarte noch nicht mal den sprit bezahlen, den ich bräuchte um zu pendeln, geschweige denn alles was noch drauf kommt.
sicher ist der öpnv verbesserungswürdig, das steht doch ausser frage. ein thema für das die grünen seit jahrzehnten kämpfen.
daß sich daran sowenig ändert, liegt u.a. auch daran, daß sowenig leute hinterfragen, warum sie mit dem auto nur 35 minuten brauchen, aber mit den öffentlichen soviel länger.
FrankenAdler schrieb:
Übrigens betreibe ich hier, als Mensch mit einer Holzzentralheizung gekoppelt mit Solarthermie Landschaftspflege und fälle selber die Bäume für meine Heizung. Damit können dann Wochende für Wochenende die Städter in Massen zu uns auf's Land kommen - natürlich im eigenen SUV, eingepackt in GoreTex Klamotten um 250 Höhenmeter zu bewältigen und sich anschließend ordentlich vollzufressen.
jesses, bei uns in der stadt verstopfen wochenends immer die dörfler mit ihren fetten kisten die sie brauchen, um ihre hunde zum spazierengehen an den wald zu fahren, die straßen und parkplätze, weil sie bei c&a neue socken brauchen, abends karren sie ins kino, die es ja auf dem land nicht mehr gibt, von theater gar nicht mehr zu reden... obwohl theater, an so hochgeistiger kultur haben dörfler ja prinzipiell kein interesse, das ist also raus...
feinstaub kommt mittlerweile auch nicht mehr von autos, sondern aus den vielen vorsinflutlichen holzheizungen der dörfler hinter dem mond, und den wald bei uns ummer ecke bearbeitet der forst und ned der frankenadler
Gelöschter Benutzer
DBecki schrieb:
hat er trotzdem nix in unserer Kurve verloren.
Gar nichts hat er da zu suchen. Völlig klar!
Ffm60ziger schrieb:DBecki schrieb:
hat er trotzdem nix in unserer Kurve verloren.
Gar nichts hat er da zu suchen. Völlig klar!
Mooooment! Er ist Mitglied auf Lebenszeit!
Und da er als Bauern Trainer net auf die Tribüne kann, muss er halt von unten der glorreichen Eintracht huldigen.
Irgendwo musste er ja unterkommen, nachdem Bobic ihm eröffnet hatte, dass man endlich einen Trainer gefunden hat, der Offensive kann. Dass ihn nur die Bayern wollten ist doch nicht seine Schuld.
Ist bestimmt net leicht vom besten Verein der Welt zum Kundenautomaten der Liga zu wechseln!
FrankenAdler schrieb:
Nutzt dann zwar niemand, aber fühlt sich bestimmt saugut an!
Wie gesagt, ich glaube, ich habe meinen Beitrag ohnehin umsonst geschrieben.
Würzi und ich wählen eben Parteien, die vllt. am Ende 95 % ihrer Überzeugungen über Bord werfen und 5 % umsetzen.
Du wählst eine Partei, die zwar bei ihren Überzeugungen bleibt, deswegen aber nie an einer Regierung beteiligt sein wird und daher genau 0 % davon umgesetzt wird.
5 % umsetzen und das Gefühl haben, 95 % seiner Ideale verraten zu haben oder eben 0 % umsetzen und das Gefühl haben, die Ideale nicht verraten zu haben. Jeder kann für sich entscheiden, was für einen besser ist. Ich bin Realist und kein Ideologe und bevorzuge Variante eins, weil ich dann wenigstens irgendetwas erreicht habe. Bei Variante zwei kann ich zwar vllt. besser in den Spiegel schauen, habe aber gar nichts erreicht, außer für mich selbst.
SGE_Werner schrieb:FrankenAdler schrieb:
Nutzt dann zwar niemand, aber fühlt sich bestimmt saugut an!
Wie gesagt, ich glaube, ich habe meinen Beitrag ohnehin umsonst geschrieben.
Würzi und ich wählen eben Parteien, die vllt. am Ende 95 % ihrer Überzeugungen über Bord werfen und 5 % umsetzen.
Du wählst eine Partei, die zwar bei ihren Überzeugungen bleibt, deswegen aber nie an einer Regierung beteiligt sein wird und daher genau 0 % davon umgesetzt wird.
5 % umsetzen und das Gefühl haben, 95 % seiner Ideale verraten zu haben oder eben 0 % umsetzen und das Gefühl haben, die Ideale nicht verraten zu haben. Jeder kann für sich entscheiden, was für einen besser ist. Ich bin Realist und kein Ideologe und bevorzuge Variante eins, weil ich dann wenigstens irgendetwas erreicht habe. Bei Variante zwei kann ich zwar vllt. besser in den Spiegel schauen, habe aber gar nichts erreicht, außer für mich selbst.
Nein. Ihr wählt eine Partei die jahrelang auf Opposition gebucht war und aus der Opposition derart Druck hinsichtlich Umweltthemen gemacht hat, dass sich in Deutschland eine Umweltpolitik etabliert hat, die der Umweltbewegung in Parlamenten eine Stimme gegeben hat. Diese Partei gibt das jetzt preis um eine Politik zu machen, von deren Schaden sie weitgehend überzeugt sein müssen, sollten sie ihr Programm nur am Rande ernst nehmen.
Oppositionspolitik die ein Thema so besetzt, dass keine Ruhe herrscht schafft Veränderung in den Köpfen und in der Realität. Schaut euch an, was die AfD gerade macht. Nichts anderes.
Die Grünen gehen den Weg durch die Institutionen zu Ende, verlieren ihre Kernthemen und ihre Glaubwürdigkeit in den Details, gewinnen dafür - nicht zuletzt durch den Vertrauensverlust gegenüber den alten Volksparteien und das entstanden Vakuum in der Mitte - Stimmen und Macht ohne Ende.
Doch zu welchem Preis?
Wer wird den Finger in die Wunde legen, wenn diese Partei den Mist abzieht den sie eigentlich kritisieren sollte. Ja hey, schaut nach BW, schaut wie der Kretschmann seine Regierungsverantwortung ausgestaltet!
Wer konfrontiert da jetzt den Ministerpräsidenten?
Man macht es sich zu einfach, wenn man glaubt mit pragmatischer Tagespolitik mehr als Flickschusterei betreiben zu können.
Ich denke, der Unterschied zwischen uns beiden ist, dass du Überzeugungen, die du dir irgendwann mal angeeignet hast, treu bleiben möchtest, komme, was da wolle. Das ehrt dich.
Mir ist eine solche Haltung grundsätzlich nicht unsympathisch. Schlussendlich bin ich aber Pragmatiker und hänge deshalb weniger politischen Parteien an, sondern eher Interessensverbänden, namentlich solcher, die sich für Umwelt und menschliches Miteinander einsetzen.
Und als solcher muss ich dir ganz klar sagen, dass die Arbeit in solchen Verbänden und die Erreichung von deren Zielen direkt und proportional mit dem Erfolg der Grünen in Zusammenhang steht. Dies begann bereits mit der Parteigründung mit Bastian und Kelly und findet in den jüngsten Erfolgen ihren bisherigen Höhepunkt. In der täglichen Arbeit spüre ich Tag für Tag, dass das, was die Grünen in meinem Sinne bewirkt haben, weit über Symbolpolitik hinausgeht.
Da ich - und da sind wir uns wieder einig - Aktivitäten außerhalb der Parteien als sinnvoller und effektiver erachte und der Partei der Grünen als solcher oft auch kritisch gegenüberstehe, bin ich weit davon entfernt, aktiv bei den Grünen mitzuarbeiten oder dort Mitglied zu werden. Für ihre parlamentarische Arbeit, die den außerparlamentarischen Kräften dadurch, dass die Grünen im Sinne von Verbesserungen auch bereit sind, Kompromisse einzugehen und Verantwortung zu übernehmen, in vielfacher Weise hilft, bin ich ihnen allerdings dankbar. Von der Opposition der Linken habe ich dagegen nichts.
Wenn du möchtest, schicke ich dir per PN ein ganz konkretes Beispiel aus meinem Wahlkreis. Für die Hilfe und Unterstützung der Grünen einerseits und für die Machtlosigkeit und Untätigkeit der Linken andererseits.
Mir ist eine solche Haltung grundsätzlich nicht unsympathisch. Schlussendlich bin ich aber Pragmatiker und hänge deshalb weniger politischen Parteien an, sondern eher Interessensverbänden, namentlich solcher, die sich für Umwelt und menschliches Miteinander einsetzen.
Und als solcher muss ich dir ganz klar sagen, dass die Arbeit in solchen Verbänden und die Erreichung von deren Zielen direkt und proportional mit dem Erfolg der Grünen in Zusammenhang steht. Dies begann bereits mit der Parteigründung mit Bastian und Kelly und findet in den jüngsten Erfolgen ihren bisherigen Höhepunkt. In der täglichen Arbeit spüre ich Tag für Tag, dass das, was die Grünen in meinem Sinne bewirkt haben, weit über Symbolpolitik hinausgeht.
Da ich - und da sind wir uns wieder einig - Aktivitäten außerhalb der Parteien als sinnvoller und effektiver erachte und der Partei der Grünen als solcher oft auch kritisch gegenüberstehe, bin ich weit davon entfernt, aktiv bei den Grünen mitzuarbeiten oder dort Mitglied zu werden. Für ihre parlamentarische Arbeit, die den außerparlamentarischen Kräften dadurch, dass die Grünen im Sinne von Verbesserungen auch bereit sind, Kompromisse einzugehen und Verantwortung zu übernehmen, in vielfacher Weise hilft, bin ich ihnen allerdings dankbar. Von der Opposition der Linken habe ich dagegen nichts.
Wenn du möchtest, schicke ich dir per PN ein ganz konkretes Beispiel aus meinem Wahlkreis. Für die Hilfe und Unterstützung der Grünen einerseits und für die Machtlosigkeit und Untätigkeit der Linken andererseits.
Gelöschter Benutzer
FrankenAdler schrieb:
Man macht es sich zu einfach, wenn man glaubt mit pragmatischer Tagespolitik mehr als Flickschusterei betreiben zu können.
Aber wer erwartet denn mehr als Flickschusterei? Ich nicht. Politik ist ein Saugeschäft. Nicht ohne Grund ist die Arbeit und das Engament in politischen Parteine gerade nicht sehr hoch im Kurs. Es geht um das geringste Übel und das am ehesten Umsetzbare. Dass man dabei aber eher keine Utopiene bedienen kann, ist natürlich auch wahr.
FrankenAdler schrieb:
Wer wird den Finger in die Wunde legen, wenn diese Partei den Mist abzieht den sie eigentlich kritisieren sollte. Ja hey, schaut nach BW, schaut wie der Kretschmann seine Regierungsverantwortung ausgestaltet!
Wer konfrontiert da jetzt den Ministerpräsidenten?
Eija. Die Linke. Die, die bei der letzten Wahl hier im Ländle keine 3 % bekommen hat.
FrankenAdler schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:FrankenAdler schrieb:
Und dann brauche ich alternative Geselldchaftskonzepte, sonst kann ich das nicht aushalten.
Ja, sicher. Hast ja recht. Eines nach dem anderen.
Das habe ich jetzt nicht verstanden.
Xbuerger hat es ja schon angesprochen. Natürlich kann ich auch ewig in der Opposition bleiben und auf den großen gesellschaftlich-wirtschaftlichen Wandel warten. Dann ändert sich angesichts der Mehrheitsverhältnisse halt gar nichts.
Für mich nur die zweitbeste Lösung.
WuerzburgerAdler schrieb:FrankenAdler schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:FrankenAdler schrieb:
Und dann brauche ich alternative Geselldchaftskonzepte, sonst kann ich das nicht aushalten.
Ja, sicher. Hast ja recht. Eines nach dem anderen.
Das habe ich jetzt nicht verstanden.
Xbuerger hat es ja schon angesprochen. Natürlich kann ich auch ewig in der Opposition bleiben und auf den großen gesellschaftlich-wirtschaftlichen Wandel warten. Dann ändert sich angesichts der Mehrheitsverhältnisse halt gar nichts.
Für mich nur die zweitbeste Lösung.
Aha.
Oder ich gebe solange Positionen auf, bis ich der Unkenntlichkeit anheimfalle und einfach echt noch die letzte Machtoption zur Veränderung der Verhältnisse im Rahmen der Überreste meiner Überzeugungen nutze.
Nutzt dann zwar niemand, aber fühlt sich bestimmt saugut an!
FrankenAdler schrieb:
Nutzt dann zwar niemand, aber fühlt sich bestimmt saugut an!
Wie gesagt, ich glaube, ich habe meinen Beitrag ohnehin umsonst geschrieben.
Würzi und ich wählen eben Parteien, die vllt. am Ende 95 % ihrer Überzeugungen über Bord werfen und 5 % umsetzen.
Du wählst eine Partei, die zwar bei ihren Überzeugungen bleibt, deswegen aber nie an einer Regierung beteiligt sein wird und daher genau 0 % davon umgesetzt wird.
5 % umsetzen und das Gefühl haben, 95 % seiner Ideale verraten zu haben oder eben 0 % umsetzen und das Gefühl haben, die Ideale nicht verraten zu haben. Jeder kann für sich entscheiden, was für einen besser ist. Ich bin Realist und kein Ideologe und bevorzuge Variante eins, weil ich dann wenigstens irgendetwas erreicht habe. Bei Variante zwei kann ich zwar vllt. besser in den Spiegel schauen, habe aber gar nichts erreicht, außer für mich selbst.