

FrankenAdler
21459
Xbuerger schrieb:
und was genau erwartest du dir mit einer solchen einleitung? soll das die richtigkeit des linken populismus, der mittlerweile in teilen von gauland protegiert wird, unterstreichen?
Nein. Das soll unterstreichen, dass ich die von dir getätigte Begauptung über die Gründe für das erstarken der AfD für bullshit halte!
Ich wollte das als freundlicher Mensch nur netter verpacken, aber dann scheint es für dich missverständlich zu sein.
Xbuerger schrieb:
oder geht es um ein schlichtes entnerven des dikutanten?
denn obwohl du dich selbst für einen einen hochpragmatischen menschen hälst, teile ich deine analyse nicht.
Ob du meine Analyse teilst oder nicht dürfte wenig über meinen Pragmatismus aussagen. Und was dich entnervt, darauf habe ich keinen Einfluss. Ich sage hier meine Meinung und vertrete meinen Standpunkt. Das mach ich nicht wegen dir, also um dich zu entnerven.
Ich glaube man nennt das Diskussion!
Xbuerger schrieb:
ngend standhalten. nachdem du einen spon-artikel angeteasert hast, der auf ein grünes anbiedern schließen lassen soll, las ich gerade bei zeit online das ggenteil. da ich das online-pendant zur springerpresse aus der ericusspitze aus gutem grund nicht mehr frequentiere, halte ich deine hypothese also für durchaus fragwürdig.
Ja, da kann man mal wieder seehen, was Pluralität und Meinungsvielfalt bedeutet. Permanent ist man gefordert Toleranz gegenüber anderen Meinungen aufzubringen. Ich persönlich übe mich auch dsdurch in Gelassenheit, indem ich mir Meinungen zu Gemüte führe die mir völlig abwegig erscheinen. Das geht bis zur Jungen Freiheit. Ich will ja wissen worüber ich rede.
Xbuerger schrieb:
verstörend finde ich die von dir vertretende haltung. was genau hat den ein von sorgen und nöten geplagter bayer jetzt genau davon, dass sich die linke in fundamentalopposition jedweder verantwortung verweigert?
Interressante Frage! Was genau soll ich davon haben, als Franke in Bayern, wenn die Grünen zwecks Erlangung von Macht und Posten auch noch den letzten Rest voon Glaubwürdigkeit in die Tonne klopfen?
Wir sind in einer Demokratie darauf angewiesen, dass sich zwischen all den Postengeilen Pragmatikern noch der Eine oder die Andere dazu in der Lage sieht Missstände klar und ohne Rücksicht auf Verluste zu benennen.
Tatsächlich habe ich die Grünen im Bereich der Ökologie dafür geschätzt. Also vor Rot/Grün.
Jetzt muss man dann vorsichtig sein, was man sagt, damit man mit Söder am Tisch sitzen darf. Und das verkauft man dir dann als "Verantwortung übernehmen".
Nur mal zu meinem Verständnis: was genau hat die Verantwortungsübernahme in Hessen oder BW an der Seite der Union denn hinsichtlich der Grünen Kernthemen gebracht?
Ich lass mich da echt gerne überzeugen ...
Xbuerger schrieb:
mir scheint es dabei nur um das gewissen einer linken elite zu gehen, sich nicht die hände schmutzig machen zu wollen. so lange man keine verantwortung zu tragen hat, ist es ein leichtes, das handeln der verantwortlichen zu kritisieren. spannend wird es, wenn man sich selbst mal traut, die nase in den gegenwind zu halten.
Hier kann ich nur sagen: für diesen Spruch hätte dir Franz Josef Strauß den bayrischen Verdienstorden verliehen!
Die verantwortungslosen Linken und die hochverabtwortlichen Konservativen die der harten Realität in's Auge sehen und die (Vorsicht: Merkel) "alternativlos" Handeln in Verantwortung für Volk und Vaterland.
Bis sie dann in den nächstbesten Aufsichtsratwechseln.
Echt mal jetzt: das meinst du nicht ernst oder?
Gelöschter Benutzer
FrankenAdler schrieb:
Bis sie dann in den nächstbesten Aufsichtsratwechseln.
Schon mal über einen Parteieintritt bei der AfD nachgedacht? Mit deiner pauschalen Politiker/innen-Schelte würdest du da prima ankommen.
hmm... du schreibst von überheblicher deutungshoheit und wirfst palmert in die debatte. wird der von gauland ebenso hofiert, wie die wagenknecht?
ansonsten werfen deine beiträge schon ein erstaunliches schlaglicht aufs große ganze: sich selbst aufgrund eines (in meinen augen) übertriebenen fundamentalismus in der riege der ähnlich veranlagten disqualifizieren, und dann mit dem vermeintlich reinen finger auf die verräter der ideale zeigen.
ich behaupte, dass es an der verbohrten ideologie der linken liegt, dass wir vor 5 jahren nicht r2g im bund bekommen haben, womit letztlich die afd zu dem monster geworden ist, das ist jetzt ist.
ansonsten werfen deine beiträge schon ein erstaunliches schlaglicht aufs große ganze: sich selbst aufgrund eines (in meinen augen) übertriebenen fundamentalismus in der riege der ähnlich veranlagten disqualifizieren, und dann mit dem vermeintlich reinen finger auf die verräter der ideale zeigen.
ich behaupte, dass es an der verbohrten ideologie der linken liegt, dass wir vor 5 jahren nicht r2g im bund bekommen haben, womit letztlich die afd zu dem monster geworden ist, das ist jetzt ist.
Xbuerger schrieb:
ich behaupte, dass es an der verbohrten ideologie der linken liegt, dass wir vor 5 jahren nicht r2g im bund bekommen haben, womit letztlich die afd zu dem monster geworden ist, das ist jetzt ist.
Nach der Behauptung kann jedenfalls niemand mehr sagen, dass mein Hang zum billigen Populismus Haarsträubender als deine Analysen wäre.
Ich jedenfalls fordere hier schon seit 2015 einen neuen linken Populismus. Einen der die Menschen unabhängig von Bildung und reiner Lehre da abholt wo sie stehen.
Wenn du das schon für Fundamentalismus hältst bist du bei den Grünen von Heute tatsächlich richtig. Die haben sich in ihrer Angst vor ihren Altfundis derart aufgegeben, dass sie allein bei dem Wort zusammenzucken.
Ich halte mich für einen hochpragmatischen Menschen. Und diesem Pragmatismus ist meine Bereitschaft zum Populismus geschuldet. Mir geht es darum, dass es gelingen muss die breite Masse der Menschen abzuholen und nicht den Rechten das Feld zu überlassen. Die Grünen, große Teile der Union und der SPD scheinen aber außer ein bisschen Metaebene bei gleichzeitiger Gleichgültigkeit gegenüber den Sorgen und Nöten der Menschen keine Antworten zu finden. Dass die Grünen derzeit knapp unter 20 % liegen ist nicht dem geschuldet, dass sie Volkspartei wären, es ist dem geschuldet, dass sie ihre Hände in Unschuld waschen können, sind sie doch die Partei der Bereitschaft, der Ja-Aber-Sager die ja gerne gehabt hätte, aber leider nicht durfte.
Ich möchte sehen, wie die Grünen in Umfragen stünden, hätte sich der Seehofer in einer Schwarz-Gelb-Grünen Koalition ausgetobt.
Das derzeitige Selbstbewusstsein ist einem Mangel an Alternativen geschuldet. Die alten Kontrahenten haben die Augenhöhe verloren und viel zu lange das selbe Instrument gespielt um noch in einer Unterschiedlichkeit wahrgenommen zu werden. Die Grünen sind das bekannte kleinere Übel. Das von mir aus gerne seinen Zauber an den Söder verschwenden darf. Ich wünsche viel Spaß im schwarzen Sumpf der bayrischen CSU und erinnere mich mit einem leisen Lächeln an das Wahlergebnis der FDP nach deren Versuch Juniorpartner der CSU zu sein.
FrankenAdler schrieb:
Nach der Behauptung kann jedenfalls niemand mehr sagen, dass mein Hang zum billigen Populismus Haarsträubender als deine Analysen wäre.
und was genau erwartest du dir mit einer solchen einleitung? soll das die richtigkeit des linken populismus, der mittlerweile in teilen von gauland protegiert wird, unterstreichen?
oder geht es um ein schlichtes entnerven des dikutanten?
denn obwohl du dich selbst für einen einen hochpragmatischen menschen hälst, teile ich deine analyse nicht. sie geht m.e von prämissen aus, die einer näheren betrachtung nicht zwingend standhalten. nachdem du einen spon-artikel angeteasert hast, der auf ein grünes anbiedern schließen lassen soll, las ich gerade bei zeit online das ggenteil. da ich das online-pendant zur springerpresse aus der ericusspitze aus gutem grund nicht mehr frequentiere, halte ich deine hypothese also für durchaus fragwürdig.
verstörend finde ich die von dir vertretende haltung. was genau hat den ein von sorgen und nöten geplagter bayer jetzt genau davon, dass sich die linke in fundamentalopposition jedweder verantwortung verweigert?
mir scheint es dabei nur um das gewissen einer linken elite zu gehen, sich nicht die hände schmutzig machen zu wollen. so lange man keine verantwortung zu tragen hat, ist es ein leichtes, das handeln der verantwortlichen zu kritisieren. spannend wird es, wenn man sich selbst mal traut, die nase in den gegenwind zu halten.
SGE_Werner schrieb:
Erstens: Hat das den Grünen irgendwo geschadet? Hat den Grünen geschadet, dass sie kompromissbereit waren, eine Jamaika-Koalition einzugehen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, Jamaika in SH einzugehen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, unter Bouffier eine schwarz-grüne Koalition zu machen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, in BaWü tief in die konservative Klientel hinein zu rutschen? Nein.
Da muss man definieren, was man unter "Schaden nehmen" versteht. Ansatzweise beschreibst du den "Schaden" den sie genommen haben im ersten Satz deines zweiten Abschnitts:
SGE_Werner schrieb:
Die Grünen sind mittlerweile tief in der Mitte angekommen. Es gibt also nichts mehr zu entideologisieren.
Da bin ich ganz bei dir. Welchen Grund als eher linksgerichteter Wähler ich dann haben sollte, die Grünen mit ihrer wirtschaftsliberalen Grundhaltung hinter dem ökologischem Feigenblatt (man zeige mal auf, wo in BW der ökologische Fingerabdruck der sog. Ökopartei groß sichtbar ist) zu wählen.
SGE_Werner schrieb:
Die Grünen sind das Gegengewicht zur rechtspopulistischen Strömung im Land und profitieren eben auch vom Aufstieg der AfD. Sie waren und sind immer noch für Europa, gegen Kohle- und Atomenergie, für Freiheit und Demokratie, für Mitbestimmung und immerhin dafür kämpfen sie noch.
Jaja, aber sowas von. Bei Porsche, bei der Eindämmung der Rüstungsindustrie in BW, bei der Durchsetzung von "Friedenseinsätzen" im Bundesrat und - das darf man nicht unerwähnt lassen - hinsichtlich der Asylpolitik hat man die Axt schön mitgeschwungen im Bundesrat. So als pragmatische "Partei der Mitte". Aber da wo ein Palmer wirkt, da muss man auch nichts anderes erwarten.
Ein großes Thema der Massen sind natürlich die diversen Randgruppenthemen die die Grünen mit großem Engagement angehen. Man hat eine gute Idee dazu wie Gendergerechtigkeit hergestellt werden kann, hat aber keine Idee dazu, den vier Millionen Hartz IV Empfängern denen man ihre Lebensumstände in Regierungsverantwortung mitbeschert hat einen gangbaren Ausweg zu zeigen.
Klar, eigentlich sind die Grünen meine Partei. Oder besser gesagt: Ich bin eigentlich voll im Beuteschema der Grünen. Ich habe genug Kohle um gut durchzukommen, mein Job ist sicher, ich habe gute Bildung genossen, halte ökologisches Verhalten für meinen Alltag für wichtig und bin für weitreichende Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig von Rasse, Geschlecht, Herkunft, Religion oder Sexualität.
Leider sehe ich aber die Spaltung der Gesellschaft auch unterhalb meiner Einkommensverhältnisse und habe einiges an Mitgefühl mit denen, die vom Abitur weit entfernt sind.
Auch ist es mir wichtig, dass Aussagen und Handlungen wenigstens einigermaßen kongruent sind, dass Politik einigermaßen konsistent ist. Da kann ich die FDP noch eher ernst nehmen, die benennen wenigstens dass sie sich nen Sch.eiß für die Schwachen der Gesellschaft interessieren.
SGE_Werner schrieb:
Dass sie dann im Detail sehr flexibel geworden sind, stimmt. Aber in Zeiten, in denen eine Partei farblos (FDP) , eine Partei am Absterben (SPD) , eine Partei zerrissen (Union) , eine Partei rechts (AfD) und eine Partei nur begrenzt koalitionsbereit (Linke) ist, sind die Grünen fast noch ein Lichtblick für die politische Mitte, zu der ich auch gehöre. Einerseits haben sie Ziele, andererseits sind sie offen darüber zu diskutieren, wie man zu den Zielen kommt und Kompromisse zu suchen. Derzeit haben wir nur noch müde Parteien oder Parteien, die nur auf Opposition Bock haben. Und dann gibt es noch die Grünen.
Die gnadenlos pragmatisch auf einen großteil der Bevölkerung sch.eißen.
SGE_Werner schrieb:
Mich würde nicht wundern, wenn die Grünen in Bayern auch 20 % holen. Oder im Bund es in Kürze schaffen, diese Marke zu erreichen.
Mich auch nicht. Irgendwo muss die Mitte ja hin.
SGE_Werner schrieb:
Übrigens überschneiden sich laut wahlomat die Programme von Linke, Grüne und SPD fast 1:1 in Bayern. Aber nur die Grünen profitieren davon und die Linken halt mit weiten Abstrichen. Vielleicht liegt es gerade an der gesunden Mischung aus Programmatik und Pragmatik.
Nur, dass ich keine Angst haben müsste, dass die Linken sich dazu herablassen würden, Steigbügelhalter für einen Söder zu spielen. Wie gesagt, die SPD graust es schon lange vor gar nix mehr. Da glaube ich schaut jeder noch schnell, dass er ein Minister- oder Staatsekretärsalär abschöpft.
Die Grünen sind für mich absolut unwählbar. Political Correctness um ihrer selbst Willen gepaart mit überheblicher Deutungshoheit auf Kosten der Schwächsten: geht gar nicht!
Weil wir grad dabei sind:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/landtagswahl-in-bayern-gruene-wollen-mit-der-csu-regieren-a-1232973.html
Passt ja wie die Faust auf's Auge.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/landtagswahl-in-bayern-gruene-wollen-mit-der-csu-regieren-a-1232973.html
Passt ja wie die Faust auf's Auge.
FrankenAdler schrieb:
Ich denke, wenn es so bleibt wird es ne Dreierkoalition aus FW, FDP und CSU geben.
Davon ist auszugehen, oder halt CSU-FW , wenn das noch gehen sollte...
Die Grünen werden m.E. in diesem Fall noch nicht in Frage kommen.
FrankenAdler schrieb:
Alternativ könnte ich mir auch vorstellen, dass die Grünen sich mal wieder entideologisieren und Posten über Überzeugung stellen.
Erstens: Hat das den Grünen irgendwo geschadet? Hat den Grünen geschadet, dass sie kompromissbereit waren, eine Jamaika-Koalition einzugehen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, Jamaika in SH einzugehen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, unter Bouffier eine schwarz-grüne Koalition zu machen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, in BaWü tief in die konservative Klientel hinein zu rutschen? Nein.
Zweitens: Die Grünen sind mittlerweile tief in der Mitte angekommen. Es gibt also nichts mehr zu entideologisieren. Die Grünen sind das Gegengewicht zur rechtspopulistischen Strömung im Land und profitieren eben auch vom Aufstieg der AfD. Sie waren und sind immer noch für Europa, gegen Kohle- und Atomenergie, für Freiheit und Demokratie, für Mitbestimmung und immerhin dafür kämpfen sie noch. Dass sie dann im Detail sehr flexibel geworden sind, stimmt. Aber in Zeiten, in denen eine Partei farblos (FDP) , eine Partei am Absterben (SPD) , eine Partei zerrissen (Union) , eine Partei rechts (AfD) und eine Partei nur begrenzt koalitionsbereit (Linke) ist, sind die Grünen fast noch ein Lichtblick für die politische Mitte, zu der ich auch gehöre. Einerseits haben sie Ziele, andererseits sind sie offen darüber zu diskutieren, wie man zu den Zielen kommt und Kompromisse zu suchen. Derzeit haben wir nur noch müde Parteien oder Parteien, die nur auf Opposition Bock haben. Und dann gibt es noch die Grünen.
Mich würde nicht wundern, wenn die Grünen in Bayern auch 20 % holen. Oder im Bund es in Kürze schaffen, diese Marke zu erreichen.
Übrigens überschneiden sich laut wahlomat die Programme von Linke, Grüne und SPD fast 1:1 in Bayern. Aber nur die Grünen profitieren davon und die Linken halt mit weiten Abstrichen. Vielleicht liegt es gerade an der gesunden Mischung aus Programmatik und Pragmatik.
SGE_Werner schrieb:
Erstens: Hat das den Grünen irgendwo geschadet? Hat den Grünen geschadet, dass sie kompromissbereit waren, eine Jamaika-Koalition einzugehen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, Jamaika in SH einzugehen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, unter Bouffier eine schwarz-grüne Koalition zu machen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, in BaWü tief in die konservative Klientel hinein zu rutschen? Nein.
Da muss man definieren, was man unter "Schaden nehmen" versteht. Ansatzweise beschreibst du den "Schaden" den sie genommen haben im ersten Satz deines zweiten Abschnitts:
SGE_Werner schrieb:
Die Grünen sind mittlerweile tief in der Mitte angekommen. Es gibt also nichts mehr zu entideologisieren.
Da bin ich ganz bei dir. Welchen Grund als eher linksgerichteter Wähler ich dann haben sollte, die Grünen mit ihrer wirtschaftsliberalen Grundhaltung hinter dem ökologischem Feigenblatt (man zeige mal auf, wo in BW der ökologische Fingerabdruck der sog. Ökopartei groß sichtbar ist) zu wählen.
SGE_Werner schrieb:
Die Grünen sind das Gegengewicht zur rechtspopulistischen Strömung im Land und profitieren eben auch vom Aufstieg der AfD. Sie waren und sind immer noch für Europa, gegen Kohle- und Atomenergie, für Freiheit und Demokratie, für Mitbestimmung und immerhin dafür kämpfen sie noch.
Jaja, aber sowas von. Bei Porsche, bei der Eindämmung der Rüstungsindustrie in BW, bei der Durchsetzung von "Friedenseinsätzen" im Bundesrat und - das darf man nicht unerwähnt lassen - hinsichtlich der Asylpolitik hat man die Axt schön mitgeschwungen im Bundesrat. So als pragmatische "Partei der Mitte". Aber da wo ein Palmer wirkt, da muss man auch nichts anderes erwarten.
Ein großes Thema der Massen sind natürlich die diversen Randgruppenthemen die die Grünen mit großem Engagement angehen. Man hat eine gute Idee dazu wie Gendergerechtigkeit hergestellt werden kann, hat aber keine Idee dazu, den vier Millionen Hartz IV Empfängern denen man ihre Lebensumstände in Regierungsverantwortung mitbeschert hat einen gangbaren Ausweg zu zeigen.
Klar, eigentlich sind die Grünen meine Partei. Oder besser gesagt: Ich bin eigentlich voll im Beuteschema der Grünen. Ich habe genug Kohle um gut durchzukommen, mein Job ist sicher, ich habe gute Bildung genossen, halte ökologisches Verhalten für meinen Alltag für wichtig und bin für weitreichende Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig von Rasse, Geschlecht, Herkunft, Religion oder Sexualität.
Leider sehe ich aber die Spaltung der Gesellschaft auch unterhalb meiner Einkommensverhältnisse und habe einiges an Mitgefühl mit denen, die vom Abitur weit entfernt sind.
Auch ist es mir wichtig, dass Aussagen und Handlungen wenigstens einigermaßen kongruent sind, dass Politik einigermaßen konsistent ist. Da kann ich die FDP noch eher ernst nehmen, die benennen wenigstens dass sie sich nen Sch.eiß für die Schwachen der Gesellschaft interessieren.
SGE_Werner schrieb:
Dass sie dann im Detail sehr flexibel geworden sind, stimmt. Aber in Zeiten, in denen eine Partei farblos (FDP) , eine Partei am Absterben (SPD) , eine Partei zerrissen (Union) , eine Partei rechts (AfD) und eine Partei nur begrenzt koalitionsbereit (Linke) ist, sind die Grünen fast noch ein Lichtblick für die politische Mitte, zu der ich auch gehöre. Einerseits haben sie Ziele, andererseits sind sie offen darüber zu diskutieren, wie man zu den Zielen kommt und Kompromisse zu suchen. Derzeit haben wir nur noch müde Parteien oder Parteien, die nur auf Opposition Bock haben. Und dann gibt es noch die Grünen.
Die gnadenlos pragmatisch auf einen großteil der Bevölkerung sch.eißen.
SGE_Werner schrieb:
Mich würde nicht wundern, wenn die Grünen in Bayern auch 20 % holen. Oder im Bund es in Kürze schaffen, diese Marke zu erreichen.
Mich auch nicht. Irgendwo muss die Mitte ja hin.
SGE_Werner schrieb:
Übrigens überschneiden sich laut wahlomat die Programme von Linke, Grüne und SPD fast 1:1 in Bayern. Aber nur die Grünen profitieren davon und die Linken halt mit weiten Abstrichen. Vielleicht liegt es gerade an der gesunden Mischung aus Programmatik und Pragmatik.
Nur, dass ich keine Angst haben müsste, dass die Linken sich dazu herablassen würden, Steigbügelhalter für einen Söder zu spielen. Wie gesagt, die SPD graust es schon lange vor gar nix mehr. Da glaube ich schaut jeder noch schnell, dass er ein Minister- oder Staatsekretärsalär abschöpft.
Die Grünen sind für mich absolut unwählbar. Political Correctness um ihrer selbst Willen gepaart mit überheblicher Deutungshoheit auf Kosten der Schwächsten: geht gar nicht!
Weil wir grad dabei sind:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/landtagswahl-in-bayern-gruene-wollen-mit-der-csu-regieren-a-1232973.html
Passt ja wie die Faust auf's Auge.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/landtagswahl-in-bayern-gruene-wollen-mit-der-csu-regieren-a-1232973.html
Passt ja wie die Faust auf's Auge.
FrankenAdler schrieb:
Nur, dass ich keine Angst haben müsste, dass die Linken sich dazu herablassen würden, Steigbügelhalter für einen Söder zu spielen.
Natürlich nicht. Aber die Linken werden eben nie im Bund oder in Bayern mitregieren die nächsten Jahre aufgrund ihrer eben eher ideologischeren Haltung. Und damit wird nichts von deren Zielen umgesetzt werden.
FrankenAdler schrieb:
Die gnadenlos pragmatisch auf einen großteil der Bevölkerung sch.eißen.
Das tun die anderen auch.
Letztlich sind die Grünen einfach nicht mehr die Grünen aus den 80ern. Aber wenn sie dort geblieben wären, wo sie vor dem pragmatischeren Kurs ab Mitte der 90er waren, dann würde es sie heute nicht mehr im Parlament geben. Da lege ich mich fest. Dazu wurden einfach einige alte Ziele der Grünen erreicht, aufgegeben oder von anderen Parteien übernommen.
FrankenAdler schrieb:
Political Correctness um ihrer selbst Willen
Das könnte man der Linken auch unterstellen.
hmm... du schreibst von überheblicher deutungshoheit und wirfst palmert in die debatte. wird der von gauland ebenso hofiert, wie die wagenknecht?
ansonsten werfen deine beiträge schon ein erstaunliches schlaglicht aufs große ganze: sich selbst aufgrund eines (in meinen augen) übertriebenen fundamentalismus in der riege der ähnlich veranlagten disqualifizieren, und dann mit dem vermeintlich reinen finger auf die verräter der ideale zeigen.
ich behaupte, dass es an der verbohrten ideologie der linken liegt, dass wir vor 5 jahren nicht r2g im bund bekommen haben, womit letztlich die afd zu dem monster geworden ist, das ist jetzt ist.
ansonsten werfen deine beiträge schon ein erstaunliches schlaglicht aufs große ganze: sich selbst aufgrund eines (in meinen augen) übertriebenen fundamentalismus in der riege der ähnlich veranlagten disqualifizieren, und dann mit dem vermeintlich reinen finger auf die verräter der ideale zeigen.
ich behaupte, dass es an der verbohrten ideologie der linken liegt, dass wir vor 5 jahren nicht r2g im bund bekommen haben, womit letztlich die afd zu dem monster geworden ist, das ist jetzt ist.
edmund schrieb:
Das würde ich sofort nehmen.
Es sind 46,5 : 44
für Grün Rot Orange gelb vs. himmelblau braun.
@ all Ihr Franken und Bayern:
Bei diesem Ergebnis würden FW und FDP eher zur CSU oder zu Grün-Rot tendieren?
😊
Ich denke, wenn es so bleibt wird es ne Dreierkoalition aus FW, FDP und CSU geben.
Alternativ könnte ich mir auch vorstellen, dass die Grünen sich mal wieder entideologisieren und Posten über Überzeugung stellen.
Das ist ja deren Normalfall mittlerweile!
findest du es also besser, lieber nicht zu regieren, als falsch zu regieren?
ich finde, manche parteien machen es sich zu einfach, in der opposition ganz stark bei der eigenen überzeugung zu bleiben. und da verstehe ich sogar die sozen mit ihrem "opposition ist mist". denn letztlich hat man als verantwortlicher minister doch deutlich mehr gestaltungsspielraum, denn als ersterwidernder auf den aktuellen haushaltsentwurf.
ich finde, manche parteien machen es sich zu einfach, in der opposition ganz stark bei der eigenen überzeugung zu bleiben. und da verstehe ich sogar die sozen mit ihrem "opposition ist mist". denn letztlich hat man als verantwortlicher minister doch deutlich mehr gestaltungsspielraum, denn als ersterwidernder auf den aktuellen haushaltsentwurf.
FrankenAdler schrieb:
Ich denke, wenn es so bleibt wird es ne Dreierkoalition aus FW, FDP und CSU geben.
Davon ist auszugehen, oder halt CSU-FW , wenn das noch gehen sollte...
Die Grünen werden m.E. in diesem Fall noch nicht in Frage kommen.
FrankenAdler schrieb:
Alternativ könnte ich mir auch vorstellen, dass die Grünen sich mal wieder entideologisieren und Posten über Überzeugung stellen.
Erstens: Hat das den Grünen irgendwo geschadet? Hat den Grünen geschadet, dass sie kompromissbereit waren, eine Jamaika-Koalition einzugehen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, Jamaika in SH einzugehen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, unter Bouffier eine schwarz-grüne Koalition zu machen? Nein. Hat es den Grünen geschadet, in BaWü tief in die konservative Klientel hinein zu rutschen? Nein.
Zweitens: Die Grünen sind mittlerweile tief in der Mitte angekommen. Es gibt also nichts mehr zu entideologisieren. Die Grünen sind das Gegengewicht zur rechtspopulistischen Strömung im Land und profitieren eben auch vom Aufstieg der AfD. Sie waren und sind immer noch für Europa, gegen Kohle- und Atomenergie, für Freiheit und Demokratie, für Mitbestimmung und immerhin dafür kämpfen sie noch. Dass sie dann im Detail sehr flexibel geworden sind, stimmt. Aber in Zeiten, in denen eine Partei farblos (FDP) , eine Partei am Absterben (SPD) , eine Partei zerrissen (Union) , eine Partei rechts (AfD) und eine Partei nur begrenzt koalitionsbereit (Linke) ist, sind die Grünen fast noch ein Lichtblick für die politische Mitte, zu der ich auch gehöre. Einerseits haben sie Ziele, andererseits sind sie offen darüber zu diskutieren, wie man zu den Zielen kommt und Kompromisse zu suchen. Derzeit haben wir nur noch müde Parteien oder Parteien, die nur auf Opposition Bock haben. Und dann gibt es noch die Grünen.
Mich würde nicht wundern, wenn die Grünen in Bayern auch 20 % holen. Oder im Bund es in Kürze schaffen, diese Marke zu erreichen.
Übrigens überschneiden sich laut wahlomat die Programme von Linke, Grüne und SPD fast 1:1 in Bayern. Aber nur die Grünen profitieren davon und die Linken halt mit weiten Abstrichen. Vielleicht liegt es gerade an der gesunden Mischung aus Programmatik und Pragmatik.
Mist! OHNE CSU war die Frage ...
Ich glaube nicht, dass due Option besteht.
Die Grünen, FDP und FW sind da nach meinem Empfinden wenig kompatibel.
Gut! Mit der SPD kann man natürlich alles machen, die sind rein vom Fornat her ja auch nix mehr anderes als Mehrheitsbeschaffer.
Nein! Die CSU wird an der Macht bleiben und die FW als Sparingspartner in die Regierung holen.
Ich freu mich schon auf Aiwangers Ergüsse als Wirtschaftsminister!
Ich glaube nicht, dass due Option besteht.
Die Grünen, FDP und FW sind da nach meinem Empfinden wenig kompatibel.
Gut! Mit der SPD kann man natürlich alles machen, die sind rein vom Fornat her ja auch nix mehr anderes als Mehrheitsbeschaffer.
Nein! Die CSU wird an der Macht bleiben und die FW als Sparingspartner in die Regierung holen.
Ich freu mich schon auf Aiwangers Ergüsse als Wirtschaftsminister!
SGE_Werner schrieb:igorpamic schrieb:
Viele potentielle AFD Wähler werden nach den letzten Umfragen den FW oder der FDP ihre Stimme geben, um wenigstens Schwarz/Grün verhindern zu können.
Hm... Das kann ich jetzt nur zum Teil nachvollziehen. CSU und Grüne kommen derzeit auf ca. 51 % , egal ob jetzt jemand die FW, die FDP oder die AfD wählt. Natürlich stärkt eine Wahl der FW oder der FDP die Koalitionsmöglichkeiten dieser Parteien mit der CSU. Aber wenn die Linken nicht in den Landtag kommen, wäre es egal, ob die AfD 10 oder 14 % kriegt, weil zumindest eine Koalition aus CSU-FW-FDP eine ausreichende Mehrheit hätte.
Die AfD hatte in Bayern bei der BTW 12,4 % , das halte ich für ein realistisches Ergebnis auch dieses Mal.
Nach der neuen INSA-Umfrage scheint es wirklich so zu sein, dass die CSU um die 35 % kämpfen muss und das schon ein "Erfolg" für die CSU wäre. Da meistens der Trend in den letzten Tagen zuschlägt, glaube ich vor allem, dass die Freien Wähler profitieren werden und diese auf 12-13 % kommen könnten.
Mein Tipp:
CSU: 34,1
SPD: 10,2
Grüne: 17,7
FDP: 5,3
Linke: 4,1
AfD: 12,2
FW: 12,8
Sonstige: 3,6
Und eine hauchdünne Mehrheit für eine Koalition CSU-FW.
Werner, Du dürftest ziemlich nahe dran sein, aber ich fände das extrem uncharmant.
Kann jemand einschätzen, ob sich FW und FDP auf eine Koalition ohne die CSU einlassen würden, wenn es denn reichte?
😊
edmund schrieb:
Werner, Du dürftest ziemlich nahe dran sein, aber ich fände das extrem uncharmant.
Kann jemand einschätzen, ob sich FW und FDP auf eine Koalition ohne die CSU einlassen würden, wenn es denn reichte?
Es ist nach meinem dafürhalten recht klar, dass die FW in eine Koalition wollen.
Auch für die CSU dürften die FW die unstressigste Option sein.
Interessant finde ich so mitzubekommen, wie entsetzt einige alte Stammwähler von ihrer Partei sind. Mein Schwiegervater bspw. stammt aus einer CSU Familie (Gemeinde- und Kreisämter) und hat 60 Jahre lang CSU gewählt. Der ist entsetzt über das Auftreten und die Ausländerfeindlichkeit und will jetzt die Grünen wählen.
Dass ich das noch erlrben darf ...
FrankenAdler schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Der war - resp. ist - Franke. Die sind immer irgendwie nicht verhaltensauffällig.
Das würde ich so jetzt nicht unterschreiben!
Gut. Wenn man Lothar und Herbert Hisel dazuzählt sicher nicht.
WuerzburgerAdler schrieb:FrankenAdler schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Der war - resp. ist - Franke. Die sind immer irgendwie nicht verhaltensauffällig.
Das würde ich so jetzt nicht unterschreiben!
Gut. Wenn man Lothar und Herbert Hisel dazuzählt sicher nicht.
Ich war jetzt ganz knapp vor der Selbstkritik. Aber wenn du solche Geschütze auffährst ...
edmund schrieb:
Sag mal, Würzi oder auch FrankenAdler, Ihr seid doch vor Ort?
Kommt mir Dobrindt nur aus der Ferne doch ziemlich dümmlich vor?
Habe ich also vermutlich einen Sehfehler mangels bajuwarischer Sozialisation?
😊
Echt nicht! Dobrindt ist eigentlich eine beängstigende Selbstoffenbarung über den Zustand der CSU.
Und für Ilse Aigner muss das echt traumatisierend sein, diese Knalltütenversammlung zu beobachten!
Der war - resp. ist - Franke. Die sind immer irgendwie nicht verhaltensauffällig.
WuerzburgerAdler schrieb:
Der war - resp. ist - Franke. Die sind immer irgendwie nicht verhaltensauffällig.
Das würde ich so jetzt nicht unterschreiben!
FrankenAdler schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Der war - resp. ist - Franke. Die sind immer irgendwie nicht verhaltensauffällig.
Das würde ich so jetzt nicht unterschreiben!
Gut. Wenn man Lothar und Herbert Hisel dazuzählt sicher nicht.
Tafelberg schrieb:
darf ich wissen, warum Du Becktein so einschätzt?
- Der Fall Mehmet
- Seine Vorschläge in der Terrorabwehr (Abschiebung bei Verdacht, Kameraüberwachung, Einsatz der Bundeswehr im Inneren, Genanalyse,...)
- Sein Umgang mit Flüchtlingen aus dem Kosovo
- Alpe Adria
- "Killerspiele"
- "Döner-Morde"
- "Mit zwei Maß kann man noch Auto fahren" (aber Hauptantreiber der restriktiven bayrischen Drogenpolitik)
Und das sind nur die Dinge die ich gerade so auf dem Schirm habe.
Raggamuffin schrieb:Tafelberg schrieb:
darf ich wissen, warum Du Becktein so einschätzt?
- Der Fall Mehmet
- Seine Vorschläge in der Terrorabwehr (Abschiebung bei Verdacht, Kameraüberwachung, Einsatz der Bundeswehr im Inneren, Genanalyse,...)
- Sein Umgang mit Flüchtlingen aus dem Kosovo
- Alpe Adria
- "Killerspiele"
- "Döner-Morde"
- "Mit zwei Maß kann man noch Auto fahren" (aber Hauptantreiber der restriktiven bayrischen Drogenpolitik)
Und das sind nur die Dinge die ich gerade so auf dem Schirm habe.
Beckstein muss man definitiv über seine Zeit als bayrischer Innenminister bewerten, nicht über sein Intermezzo als Ministerpräsident. Und da muss man einfach sagen, dass man nach Stoiber in dieser Funktion eigentlich dachte, man hätte alle Widerwärtigkeiten schon gesehen - aber weit gefehlt!
Becksteins Überwachungs- und Polizeistaatsphantasien waren ohne Gleichen - zumindest zur damaligen Zeit.
Heute wiederum haben wir dann ein Polizeiaufgabengesetz, für das dem Beckstein einer abgegangen wäre. Andere Zeiten ...
Wenn man sich die letzten Seiten hier ansieht, kann man nur sagen, dass die FR Fuzzis mit ihrer gequirlten Schice wieder mal durchschlagenden Erfolg hatten.
Was genau treibt einen, diesen Dreck mit seitenlanger Diskussion auch noch aufzuwerten?
Was genau treibt einen, diesen Dreck mit seitenlanger Diskussion auch noch aufzuwerten?
da gebe ich Dir recht!
Keine Ahnung, warum in jedem 2. oder 3. Artikel der FR Experten eine wie auch immer verpackte Spitze enthalten sein muss. Da sollten wir drüber stehen, momentan läuft es wirklich gut.
Die ruhige besonnene Art von Hütter gefällt mir gut und offensichtlich haben auch alle Spieler eine Chance in den Kader zu kommen und sind eben nicht abgeschrieben (Hrgota scheint ne Ausnahme zu sein)
Keine Ahnung, warum in jedem 2. oder 3. Artikel der FR Experten eine wie auch immer verpackte Spitze enthalten sein muss. Da sollten wir drüber stehen, momentan läuft es wirklich gut.
Die ruhige besonnene Art von Hütter gefällt mir gut und offensichtlich haben auch alle Spieler eine Chance in den Kader zu kommen und sind eben nicht abgeschrieben (Hrgota scheint ne Ausnahme zu sein)
Um mal auf Hyundai und der sportlichen Fairness zurückzukommen, die hat der Herr Kovac verspielt, als er hier sein Spielchen abgezogen und allen ins Gesicht gelogen hat. Ich für meinen Teil genieße das momentan sehr! Bei Schaaf kann man das Thema fairen Umgang gerne hervorholen. Aber wer das, was er hier hatte, für paar Geldkoffer wegwirft, verdient genau das. Der Herr Wolf macht es sich ja auch mit Decken auf der Bank oder in der Reha vor der braunen Wand gemütlich.
Shivaadler schrieb:
Um mal auf Hyundai und der sportlichen Fairness zurückzukommen, die hat der Herr Kovac verspielt, als er hier sein Spielchen abgezogen und allen ins Gesicht gelogen hat. Ich für meinen Teil genieße das momentan sehr! Bei Schaaf kann man das Thema fairen Umgang gerne hervorholen. Aber wer das, was er hier hatte, für paar Geldkoffer wegwirft, verdient genau das. Der Herr Wolf macht es sich ja auch mit Decken auf der Bank oder in der Reha vor der braunen Wand gemütlich.
Das ist halt die Frage, ob man tatsächlich davon ausgehen kann, dass Kovac nur wegen dem Geld gegangen ist. Sicherlich nimmt man das mit, ich glaube aber, dass ein Leistungssportler der was auf sich hält immer die maximale Herausforderung sucht und auch versucht sein Limit auszuloten.
Mehr Erfolg als mit den Bazis kannst du mit kaum einen Verein holen. Dementsprechend halte ich es durchaus auch für möglich, dass es Ehrgeiz und der Wille an das Maximum zu gehen ist, der Leute wie Kovac antreibt.
Geld hat der genug, das kann der im Leben nicht mehr ausgeben - dafür wirkt er auch viel zu geerdet.
Im Übrigen ist es genau diese Mentalität die hier immer von unseren Spielern und Trainern gefordert wird. Bruchhagen wurde gerade ein Mangel derselben jahrelang unterstellt. Bei Bobic findet man diese Mentalität geil, auch bei Kovac fand man es super - solange er hier war.
Und dann wundert man sich, wenn die Jungs konsequent versuchen alles zu erreichen.
Kann ich net so ganz nachvollziehen.
Entweder Erfolg um jeden Preis, oder Romantik. Beides zusammen wird schwer!
FrankenAdler schrieb:
Das ist halt die Frage, ob man tatsächlich davon ausgehen kann, dass Kovac nur wegen dem Geld gegangen ist. Sicherlich nimmt man das mit, ich glaube aber, dass ein Leistungssportler der was auf sich hält immer die maximale Herausforderung sucht und auch versucht sein Limit auszuloten.
Mehr Erfolg als mit den Bazis kannst du mit kaum einen Verein holen. Dementsprechend halte ich es durchaus auch für möglich, dass es Ehrgeiz und der Wille an das Maximum zu gehen ist, der Leute wie Kovac antreibt.
Geld hat der genug, das kann der im Leben nicht mehr ausgeben - dafür wirkt er auch viel zu geerdet.
Im Übrigen ist es genau diese Mentalität die hier immer von unseren Spielern und Trainern gefordert wird. Bruchhagen wurde gerade ein Mangel derselben jahrelang unterstellt. Bei Bobic findet man diese Mentalität geil, auch bei Kovac fand man es super - solange er hier war.
Und dann wundert man sich, wenn die Jungs konsequent versuchen alles zu erreichen.
Kann ich net so ganz nachvollziehen.
Entweder Erfolg um jeden Preis, oder Romantik. Beides zusammen wird schwer!
Grundsätzlich stimme ich dir zu, nur bei der Definition Erfolg unterscheiden wir uns etwas. Wenn du Erfolg rein auf Titel Liga, Pokal, CL beziehst, Ist Bayern attraktiver. Wenn man als Erfolg die Entwicklung von uns hin zu einer Klasse Mannschaft, EL Plätze, Stabilisierung etc. wertet, ist das die größere Leistung und wird hier auch mehr wert geschätzt. Ich denke, dass da das Ego und die Geldscheine den Ausschlag gegeben haben. Hier lag ihm alles zu Füßen, trotz Schwächen in Taktik und Konstanz. Aber wie man Erfolg definiert, Ist hier halt ausschlaggebend.
Gelöschter Benutzer
FrankenAdler schrieb:
Das ist halt die Frage, ob man tatsächlich davon ausgehen kann, dass Kovac nur wegen dem Geld gegangen ist. Sicherlich nimmt man das mit, ich glaube aber, dass ein Leistungssportler der was auf sich hält immer die maximale Herausforderung sucht und auch versucht sein Limit auszuloten.
Mehr Erfolg als mit den Bazis kannst du mit kaum einen Verein holen. Dementsprechend halte ich es durchaus auch für möglich, dass es Ehrgeiz und der Wille an das Maximum zu gehen ist, der Leute wie Kovac antreibt.
Geld hat der genug, das kann der im Leben nicht mehr ausgeben - dafür wirkt er auch viel zu geerdet.
Im Übrigen ist es genau diese Mentalität die hier immer von unseren Spielern und Trainern gefordert wird. Bruchhagen wurde gerade ein Mangel derselben jahrelang unterstellt. Bei Bobic findet man diese Mentalität geil, auch bei Kovac fand man es super - solange er hier war.
Und dann wundert man sich, wenn die Jungs konsequent versuchen alles zu erreichen.
Kann ich net so ganz nachvollziehen.
Entweder Erfolg um jeden Preis, oder Romantik. Beides zusammen wird schwer!
Dem was du schreibst, kann ich schon irgendwie folgen. Was bei mir da aber mitschwingt sind die zahlreichen Aussagen von Kovac, in denen er an Werte wie Bescheidenheit oder Demut appellierte.
„In unserer Gesellschaft ist das immer schneller, immer weiter, immer höher weit verbreitet. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen.“ (Nur mal als Beispiel aufgeführt.)
Er hat eben massiv an Glaubwürdigkeit eingebüßt durch die Art, wie er den Abgang zu den Bayern durchgezogen hat. Ich bin nicht mehr zornig auf Kovac. Ich bemerke aber, dass mein Charakter offenbar nicht so astrein ausgeprägt ist, um nicht doch eine gewisse Genugtuung zu verspüren.
Und wer hätte gedacht, dass es am Ende die Eintracht ist, die vom dynamischen Donnerstag auf lange Sicht profitiert? Die ganze Nummer könnte zu einer Bestätigung von Kalenderspruch-Weisheiten werden.
Wenn sich eine Tür schließt, gehen viele neue auf.
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.
Jeder Rückschlag bietet neue Chancen.
Das Schlechte hat auch oft was Gutes.
Ok, ich höre schon auf, ist ja schon spät.
Ich möchte den Adi jedenfalls nicht mehr eintauschen.
Was machen eigentlich die Adi Basher? Die hier doch recht zahlreich waren, nach dem Pokalaus.
Phantomtor schrieb:
Was machen eigentlich die Adi Basher? Die hier doch recht zahlreich waren, nach dem Pokalaus.
Wart einfach auf die nächste Niederlage. Dann sind alle wieder da.
Sozusagen "wunderbare Deppenvermehrung!"
Gelöschter Benutzer
Ich finde den Artikel von DUR und KIL auch gut. Es ist aber auch mal wieder zu beobachten, wie die ihr Fähnchen plötzlich wieder der neuen Windrichtung anpassen. Vor wenigen Tagen haben sie noch von spielerischer Armut geschrieben, davon, dass unter Kovac keiner gerne gegen die Eintracht spielen wollte und die Eintracht diese Galligkeit unter Adi verloren hat und das die Eintracht mit Hütter nicht Fisch und nicht Fleisch sei. Innerhalb weniger Tage hat er sich nun also "freigeschwommen"...
Auch nicht vor all zu langer Zeit haben sie geschrieben, dass die Neuzugänge alle höchstens solche mit Entwicklungspotential seien, die aber nicht sofort weiterhelfen könnten. Plötzlich sind Kostic, Torro, Ndicka und co dann doch ganz ok. Auf einmal ist sogar Da Costa einer für die Nationalelf. Mit den Beurteilungen von Haller und Jovic von den beiden Experten vor wenigen Monaten, will ich gar nicht anfangen.
Um nicht falsch verstanden zu werden: es ist eigentlich eine feine Charaktereigenschaft, wenn man auch mal seinen Standpunkt ändern kann und zu neuen Einsichten gelangt. Diese Stimmungsschwankungen in der Berichterstattung von Herrn Durstewitz und Herrn Kilchenstein sind aber - wie so oft- einfach nicht ernst zu nehmen.
BTW: Wen meint Kilchenstein eigentlich, wenn er vom "Alphatier als Vorgesetzter, das es liebt, Einfluss in sportliche Dinge zu nehmen" schreibt, welches zu den schwierigen Arbeitsbedingungen von Hütter zählt?
Auch nicht vor all zu langer Zeit haben sie geschrieben, dass die Neuzugänge alle höchstens solche mit Entwicklungspotential seien, die aber nicht sofort weiterhelfen könnten. Plötzlich sind Kostic, Torro, Ndicka und co dann doch ganz ok. Auf einmal ist sogar Da Costa einer für die Nationalelf. Mit den Beurteilungen von Haller und Jovic von den beiden Experten vor wenigen Monaten, will ich gar nicht anfangen.
Um nicht falsch verstanden zu werden: es ist eigentlich eine feine Charaktereigenschaft, wenn man auch mal seinen Standpunkt ändern kann und zu neuen Einsichten gelangt. Diese Stimmungsschwankungen in der Berichterstattung von Herrn Durstewitz und Herrn Kilchenstein sind aber - wie so oft- einfach nicht ernst zu nehmen.
BTW: Wen meint Kilchenstein eigentlich, wenn er vom "Alphatier als Vorgesetzter, das es liebt, Einfluss in sportliche Dinge zu nehmen" schreibt, welches zu den schwierigen Arbeitsbedingungen von Hütter zählt?
Brodowin schrieb:
BTW: Wen meint Kilchenstein eigentlich, wenn er vom "Alphatier als Vorgesetzter, das es liebt, Einfluss in sportliche Dinge zu nehmen" schreibt, welches zu den schwierigen Arbeitsbedingungen von Hütter zählt?
Öhm ... Fischer?
Cyrillar schrieb:
Mourinho dürfte, stand jetzt, zeitgleich arbeitslos werden.
United tut es den Bayern aktuell gleich.
0:2 hinten.
Alter! Mourinho wäre der vielzietierte ***** auf Eimer in München.
Der mit Abstand unsympathischste Trainer der Welt bei einem der unsympathischsten Vereinen der Welt. Ich muss mich richtig ein bisschen gruseln!
Das ist mibdestens eine nette Geste!
Und Stender wird sofort von der Kurve gefeiert!
Und Stender wird sofort von der Kurve gefeiert!
Lazio zeigt sehr respektable Moral!
Gaci vor dem Tor!
Gude
Komme gerade vom buckeln.Hab ich was verpasst?
Komme gerade vom buckeln.Hab ich was verpasst?
Steinat1975 schrieb:
Gude
Komme gerade vom buckeln.Hab ich was verpasst?
Kaum der Rede wert. Kann man schaun muss man nicht!
und was genau erwartest du dir mit einer solchen einleitung? soll das die richtigkeit des linken populismus, der mittlerweile in teilen von gauland protegiert wird, unterstreichen?
oder geht es um ein schlichtes entnerven des dikutanten?
denn obwohl du dich selbst für einen einen hochpragmatischen menschen hälst, teile ich deine analyse nicht. sie geht m.e von prämissen aus, die einer näheren betrachtung nicht zwingend standhalten. nachdem du einen spon-artikel angeteasert hast, der auf ein grünes anbiedern schließen lassen soll, las ich gerade bei zeit online das ggenteil. da ich das online-pendant zur springerpresse aus der ericusspitze aus gutem grund nicht mehr frequentiere, halte ich deine hypothese also für durchaus fragwürdig.
verstörend finde ich die von dir vertretende haltung. was genau hat den ein von sorgen und nöten geplagter bayer jetzt genau davon, dass sich die linke in fundamentalopposition jedweder verantwortung verweigert?
mir scheint es dabei nur um das gewissen einer linken elite zu gehen, sich nicht die hände schmutzig machen zu wollen. so lange man keine verantwortung zu tragen hat, ist es ein leichtes, das handeln der verantwortlichen zu kritisieren. spannend wird es, wenn man sich selbst mal traut, die nase in den gegenwind zu halten.