

FrankenAdler
21459
Vael schrieb:
Pffff mit ner hübschen Ex
Die andere will net ...
viernull schrieb:luckyfan schrieb:
Wie lange sind 15 Minuten eigentlich wirklich?
frei nach Einstein:
relativ lange
15 Minuten Sex mit der Ex sind schneller vorbei als man glaubt....
15 Minuten mit einem Mann weniger bei der SGE sind eine Ewigkeit... fast so lange wie die letzten 10 Minuten in Berlin dieses Jahr.... gott ich bin hibbelig...
Vael schrieb:
15 Minuten Sex mit der Ex sind schneller vorbei als man glaubt....
Du hast KEINE AHNUNG wie meine Ex mittkerweile ausschaut
Dagegen sind 15 Minuten zu zehnt echt voll ok!
Der Schiri ist aber auch komisch. Die erste Karte war ein Witz, die zweite kann man eher geben. Dass es Jetro trifft passt ins Bild momentan.
sge4ever193 schrieb:
Der Schiri ist aber auch komisch. Die erste Karte war ein Witz, die zweite kann man eher geben. Dass es Jetro trifft passt ins Bild momentan.
Das ist doch Quatsch mit Eintracht Brille.
Bei der ersten geht er von hinten in die Beine, bei der Zweiten gibt es so garnix zu diskutieren. Das war eindeutig vollumfänglich gelb.
Der einzige der hier zu kritisieren ist ist Willems!
FrankenAdler schrieb:sge4ever193 schrieb:
Der Schiri ist aber auch komisch. Die erste Karte war ein Witz, die zweite kann man eher geben. Dass es Jetro trifft passt ins Bild momentan.
Das ist doch Quatsch mit Eintracht Brille.
Bei der ersten geht er von hinten in die Beine, bei der Zweiten gibt es so garnix zu diskutieren. Das war eindeutig vollumfänglich gelb.
Der einzige der hier zu kritisieren ist ist Willems!
FrankenAdler schrieb:sge4ever193 schrieb:
Der Schiri ist aber auch komisch. Die erste Karte war ein Witz, die zweite kann man eher geben. Dass es Jetro trifft passt ins Bild momentan.
Das ist doch Quatsch mit Eintracht Brille.
Bei der ersten geht er von hinten in die Beine, bei der Zweiten gibt es so garnix zu diskutieren. Das war eindeutig vollumfänglich gelb.
Der einzige der hier zu kritisieren ist ist Willems!
Bei der zweiten gehe ich wie gesagt vollumfänglich mit. Die erste Situation hab ich zuerst anders gesehen, schau es mir aber gerne nochmal an.
Willems hat doch echt fett einen an der Klatsche!
Was für ein Depp!
Was für ein Depp!
Halbzeitansprachen kann Hütter jedenfalls.
JanFurtok4ever schrieb:
Halbzeitansprachen kann Hütter jedenfalls.
Stell dir einfach mal vor, du musst dir als Spieler in der Halbzeitpause diesen österreichischen Slang anhören!
Da gehst du auch raus und rennst um dein Leben
JanFurtok4ever schrieb:
Halbzeitansprachen kann Hütter jedenfalls.
Stell dir einfach mal vor, du musst dir als Spieler in der Halbzeitpause diesen österreichischen Slang anhören!
Da gehst du auch raus und rennst um dein Leben
FrankenAdler schrieb:
Stell dir einfach mal vor, du musst dir als Spieler in der Halbzeitpause diesen österreichischen Slang anhören!
Da gehst du auch raus und rennst um dein Leben
Vielleicht sagt er gar nix und starrt nur böse
Boah, Willems? Wieder vom Platz?
Sehr schön.
Torro ist echt ein Kopfballungeheuer.
Und Müller eine gute Belebung des Spiels
Torro ist echt ein Kopfballungeheuer.
Und Müller eine gute Belebung des Spiels
Null Ballsicherheit, Fehlpässe ohne Ende, Bälle prallen lassen, die Abwehr ein Trümmerhaufen. Das sieht alles nicht gut aus Leute.
Ich kann definitiv bislang nicht erkennen, was genau die Idee sein soll, auch offensiv nicht.
Ich kann definitiv bislang nicht erkennen, was genau die Idee sein soll, auch offensiv nicht.
Sch.eißdreck ist nicht ausreichend!
So ein Sch.eißdreck!
Blöder Betrug!
Das wird schauderlich!
Blöder Betrug!
Das wird schauderlich!
edmund schrieb:
Er funktioniert.
Ich bin mir da net so sicher! Das erste Mal, dass ich die Grünen als Ergebnis bekomme!
Mit 88%. Knapp vor der Linken mit 87 und der SPD mit 84.
Seltsam ...
FrankenAdler schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:skyeagle schrieb:
Es ist immer wieder amüsant, dass dieses "als" in anderen Regionen dann so überhaupt nicht verstanden wird und man in ratlose Gesichter schaut.
Ist das echt so? Bei uns in Franken sagt man auch "als", weiter südlich dann "allerweil" oder "ollweil". Weiter nördlich wirds dann natürlich schwierig, die fragen als, was als bedeuten soll.
Da merkt man dann, dass du so ein Südhesse bist! Hier im richtigen Oberfranken sagt kein Mensch "als".
Wir haben hier das schöne Wort "fei".
"Des is fei a Gschmarri wo ihr euch drüber unterhalten tut."
Jesses. "fei" hat doch eine ganz andere Bedeutung! "fei" heißt soviel wie "damit du es weißt" oder auch "übrigens".
Wie sagt ihr Oberfranken denn zu "immer"? als, allerweil oder wie?
Also: "Des is fei a Gschmarri wo ihr euch als/allerweil drüber unterhalten tut." ?
WuerzburgerAdler schrieb:
Wie sagt ihr Oberfranken denn zu "immer"? als, allerweil oder wie?
Also: "Des is fei a Gschmarri wo ihr euch als/allerweil drüber unterhalten tut." ?
Also bei uns in der Region (also fünf Kilometer Umkreis ) sagt man allawall. Fei echt etz!
Matzel schrieb:FrankenAdler schrieb:
"Des is fei a Gschmarri wo ihr euch drüber unterhalten tut."
muss das nicht "unterhaldn dud" heißen?
Der Franke spricht das IMMER und AUSSCHLIESSLICH so. Da is es grad egal wie mans schreibt. Außerdem befürchte ich, ich werde wenn ich WIRKLICH auf fränkisch anfang, mir nichts dir nichts ins Glubb Forum abgeschoben ...
skyeagle schrieb:
Es ist immer wieder amüsant, dass dieses "als" in anderen Regionen dann so überhaupt nicht verstanden wird und man in ratlose Gesichter schaut.
Ist das echt so? Bei uns in Franken sagt man auch "als", weiter südlich dann "allerweil" oder "ollweil". Weiter nördlich wirds dann natürlich schwierig, die fragen als, was als bedeuten soll.
WuerzburgerAdler schrieb:skyeagle schrieb:
Es ist immer wieder amüsant, dass dieses "als" in anderen Regionen dann so überhaupt nicht verstanden wird und man in ratlose Gesichter schaut.
Ist das echt so? Bei uns in Franken sagt man auch "als", weiter südlich dann "allerweil" oder "ollweil". Weiter nördlich wirds dann natürlich schwierig, die fragen als, was als bedeuten soll.
Da merkt man dann, dass du so ein Südhesse bist! Hier im richtigen Oberfranken sagt kein Mensch "als".
Wir haben hier das schöne Wort "fei".
"Des is fei a Gschmarri wo ihr euch drüber unterhalten tut."
FrankenAdler schrieb:
Da merkt man dann, dass du so ein Südhesse bist! Hier im richtigen Oberfranken sagt kein Mensch "als".
Wir haben hier das schöne Wort "fei".
"Des is fei a Gschmarri wo ihr euch drüber unterhalten tut."
Da hat er recht, der FA. Hier Oberfranken schauen se dich mit dem "als" blöd an. Oben im Norden noch mehr. Aber nicht nur beim "als". Da wird man als Hesse generell schwer verstanden
FrankenAdler schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:skyeagle schrieb:
Es ist immer wieder amüsant, dass dieses "als" in anderen Regionen dann so überhaupt nicht verstanden wird und man in ratlose Gesichter schaut.
Ist das echt so? Bei uns in Franken sagt man auch "als", weiter südlich dann "allerweil" oder "ollweil". Weiter nördlich wirds dann natürlich schwierig, die fragen als, was als bedeuten soll.
Da merkt man dann, dass du so ein Südhesse bist! Hier im richtigen Oberfranken sagt kein Mensch "als".
Wir haben hier das schöne Wort "fei".
"Des is fei a Gschmarri wo ihr euch drüber unterhalten tut."
Jesses. "fei" hat doch eine ganz andere Bedeutung! "fei" heißt soviel wie "damit du es weißt" oder auch "übrigens".
Wie sagt ihr Oberfranken denn zu "immer"? als, allerweil oder wie?
Also: "Des is fei a Gschmarri wo ihr euch als/allerweil drüber unterhalten tut." ?
FrankenAdler schrieb:
Hier muss Politik und gesellschaftliche Bewegung ansetzen um die Menschen wieder in den gesellschaftlichen Konsens zu bekommen. Dafür muss dieser gesellschaftliche Konsens aber auch wieder verändert werden, hin zu einem solidarischem Miteinander.
Wann hätte es denn in der Geschichte der BRD mal gesellschaftlichen Konsens gegeben? Vielleicht noch in den 50ern, als die ganzen Nazis stillschweigend in die Nachkriegsgesellschaft integriert werden konnten, weil ja jeder irgendwie braunen Dreck am Stecken hat. Aber danach doch nicht mehr. In dem Zuge, wie sich die Gesellschaft demokratisiert und liberalisiert hat, hat sie sich doch auch in Mileus aufgespalten. Es mag eine Spaltung entlang von Einkommensgrenzen geben, die gab es im 19. Jahrhundert aber auch schon. Die Spaltung, die aktuell eine Rolle spielt, ist aber eine kulturelle und weltanschauliche. Und das solidarische Miteinander, das du ansprichst, findet links und rechts des Grabens statt und nicht darüber hinweg. Rassisten sind nur mit Rassisten solidarisch und mit niemandem sonst.
brockman schrieb:
Wann hätte es denn in der Geschichte der BRD mal gesellschaftlichen Konsens gegeben? Vielleicht noch in den 50ern, als die ganzen Nazis stillschweigend in die Nachkriegsgesellschaft integriert werden konnten, weil ja jeder irgendwie braunen Dreck am Stecken hat. Aber danach doch nicht mehr.
Bis weit in die Kohl Ära hinein gab es den Ansatz Bildung für alle und eine soziale Grundsicherung die diesen Namen auch verdient hat.
brockman schrieb:
In dem Zuge, wie sich die Gesellschaft demokratisiert und liberalisiert hat, hat sie sich doch auch in Mileus aufgespalten.
Milieus gab es immer schon, das ist unproblematisch. Es geht darum, ob man in Politik und Gesellschaft grundsätzlich an Solidarität als einen milieuübergreifenden Wert glaubt und diesen auch fundiert, oder ob man transportiert, dass jeder sich selbst der nächste ist und auf Solidarität der Gesellschaft nicht zählen kann.
brockman schrieb:
Es mag eine Spaltung entlang von Einkommensgrenzen geben, die gab es im 19. Jahrhundert aber auch schon.
Ich werde jetzt nicht darauf eingehen, wohin das in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geführt hat. Sowohl Stalin als auch Hitler dürften uns alle wohlbekannt sein.
brockman schrieb:
Die Spaltung, die aktuell eine Rolle spielt, ist aber eine kulturelle und weltanschauliche. Und das solidarische Miteinander, das du ansprichst, findet links und rechts des Grabens statt und nicht darüber hinweg.
Ja, es etabliert sich derzeit tatsächlich wieder ein Spaltung. Es hat sich eben auch die Spaltung zwischen arm und reich, zwischen hohen und niedrigen Einkommen, zwischen Menschen die Zugang zu Bildung haben und solchen die diesen Zugang kaum zureichend bekommen. Das sind keine Voraussetzungen um eine kulturelle Spaltung aufzuhalten. Und das ist meine Kernaussage. Eine unsolidarisch konstituierte Gesellschaft MUSS kulturell und weltanschaulich auseinanderdriften, weil der Druck die dadurch entstehenden Probleme zu lösen stetig zunimmt.
brockman schrieb:
Rassisten sind nur mit Rassisten solidarisch und mit niemandem sonst.
Darüber müssen wir nicht diskutieren! Wohl aber darüber, wen wir bequemer Weise als Rassisten bezeichnen!
Ich plädiere ja dann doch dafür, dass wir es uns nicht gar so leicht machen!
FrankenAdler schrieb:brockman schrieb:
Wann hätte es denn in der Geschichte der BRD mal gesellschaftlichen Konsens gegeben? Vielleicht noch in den 50ern, als die ganzen Nazis stillschweigend in die Nachkriegsgesellschaft integriert werden konnten, weil ja jeder irgendwie braunen Dreck am Stecken hat. Aber danach doch nicht mehr.
Bis weit in die Kohl Ära hinein gab es den Ansatz Bildung für alle und eine soziale Grundsicherung die diesen Namen auch verdient hat.
Die Idee der Bildung für alle kam aus den sozialdemokratischen Bundesländern mit entsprechenden Universitätsgründungen (Bochum...) und ist bei den Konservativen wohl kaum auf Gegenliebe gestoßen. Und für alle wäre diese Bildung wohl ebenfalls kaum gewesen, wenn man sich anguckt, wie bei den Zuwanderern, die schon damals Deutschland zu einem Einwanderungsland gemacht haben, bis fast in die 90er Jahre so getan wurde, als wären das Gäste auf Zeit. Deutschkurse? Ach woher denn.
FrankenAdler schrieb:brockman schrieb:
In dem Zuge, wie sich die Gesellschaft demokratisiert und liberalisiert hat, hat sie sich doch auch in Mileus aufgespalten.
Milieus gab es immer schon, das ist unproblematisch. Es geht darum, ob man in Politik und Gesellschaft grundsätzlich an Solidarität als einen milieuübergreifenden Wert glaubt und diesen auch fundiert, oder ob man transportiert, dass jeder sich selbst der nächste ist und auf Solidarität der Gesellschaft nicht zählen kann.
Daran glauben kann man. Es wäre auch schön, wenn es diesen Wert gäbe. Aber ich glaube, wir reden hier von zwei Arten: eine Solidarität, die sich zivil- und gesamtgesellschaftlich entwickelt und die Sozialsysteme eines Staates, der über Steuern (in diesem Fall mit solidarischem Zweck erhoben) ein Sicherheitsnetz aufspannt. Letzteres ist elementar. Erstere halte ich für einen Mythos.
FrankenAdler schrieb:brockman schrieb:
Es mag eine Spaltung entlang von Einkommensgrenzen geben, die gab es im 19. Jahrhundert aber auch schon.
Ich werde jetzt nicht darauf eingehen, wohin das in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geführt hat. Sowohl Stalin als auch Hitler dürften uns alle wohlbekannt sein.
Gerade Hitler ist doch das beste Beispiel, dass wir uns auf einer Werte- und nicht auf einer Einkommensebene bewegen. Von wem wurde dem denn ins Amt verholfen? Doch nicht von den von der Wirtschaftskrise gebeutelten Arbeitern (zumindest nicht überwiegend), sondern von den Repräsentanten des konservativen Bürgertums, die die parlamentarische Demokratie nicht für schützenswert hielten, wenn sie sie nicht direkt bekämpft haben.
FrankenAdler schrieb:brockman schrieb:
Die Spaltung, die aktuell eine Rolle spielt, ist aber eine kulturelle und weltanschauliche. Und das solidarische Miteinander, das du ansprichst, findet links und rechts des Grabens statt und nicht darüber hinweg.
Ja, es etabliert sich derzeit tatsächlich wieder ein Spaltung. Es hat sich eben auch die Spaltung zwischen arm und reich, zwischen hohen und niedrigen Einkommen, zwischen Menschen die Zugang zu Bildung haben und solchen die diesen Zugang kaum zureichend bekommen. Das sind keine Voraussetzungen um eine kulturelle Spaltung aufzuhalten. Und das ist meine Kernaussage. Eine unsolidarisch konstituierte Gesellschaft MUSS kulturell und weltanschaulich auseinanderdriften, weil der Druck die dadurch entstehenden Probleme zu lösen stetig zunimmt.
Wie gesagt: ich glaube, dass es diese Spaltung immer schon gab, egal, wer gerade an der Macht war. Und in der aktuellen Situation sehen wir doch nicht Arm gegen Reich auf der Straße. Es wurde in einem früheren Beitrag bereits geschrieben: es protestieren hier Leute gegen Probleme, die sie selber gar nicht haben. Pegida und die AfD sind keine proletarischen, sondern Mittelschichtsbewegungen und die treten nicht nach oben, sondern nur und ausschließlich nach unten. Ich habe in meinem Job viel mit Menschen zu tun, die unter die Armutsgrenze fallen und gerade die müssten sich nach deiner Logik ja am lautesten beschweren und Solidarität einfordern. Tun sie aber nicht.
FrankenAdler schrieb:brockman schrieb:
Rassisten sind nur mit Rassisten solidarisch und mit niemandem sonst.
Darüber müssen wir nicht diskutieren! Wohl aber darüber, wen wir bequemer Weise als Rassisten bezeichnen!
Ich plädiere ja dann doch dafür, dass wir es uns nicht gar so leicht machen!
Ich mache mir das überhaupt nicht leicht (auch wenn ich zu Polemik neige). Ich sehe es aber als völlig verfehlt an, Leute, die sich mit AfD und Konsorten gemein machen und das tun sie bei Demos, Online und eben in der Wahlkabine, aus der Verantwortung zu nehmen. Es müsste doch ohne Weiteres möglich sein, die aktuelle Flüchtlingspolitik auch aus der konservativeren Ecke ohne den rassistischen Unterton zu kritisieren. Macht aber irgendwie keiner. Früher oder später kommen wir in der Argumentation bei dem Punkt an, an dem die Leute, wegen Religion oder Hautfarbe oder Kultur nicht zu "uns" passen. Und das ist ein Phänomen, das sich von Wagenknecht bis Seehofer zieht.
FrankenAdler schrieb:
Populismus, due Angst vor Fremden, vor diffusen Problemen funktionieren nicht rational. Dass objektiv kein Zusammenhang besteht, heißt nicht, dass eine einfache Lösungsstrategie, dass ein verkürztes völlig unschlüssiges und unzureichendes Angebot von Wirklichkeitskonstruktion nicht gerade dadurch verfängt, dass es eben die Komplexität reduziert.
Klar.
Aber wenn Du mich mit einfachen Antworten ködern willst, von denen ich, wie wohl jeder, ein durchaus großer Freund bin, dann gewiss nicht mit Antworten auf Probleme, die ich nicht habe.
Wenn ich mich also z.B. nicht wirtschaftlich abgehängt fühle, oder nachvollziehbar nicht bin, erreichst Du mich auch schwer mit der zusammenhanglosen Antwort der Migration in Problemmutterrolle.
Außerdem, und nein ich verstehe nicht warum das so ist, scheinen Menschen gerne Sündenböcke zu brauchen.
Auch hier: ok.
Aber auch insofern ködert mich der Populist nur, indem er mir einen solchen Sündenbock anbietet, wenn er mein Problem konkret benennt und mir einen Kopf eben dafür verspricht.
Und damit machst Du m.E. die These, es ginge den Besorgten ganz überwiegend um reale Probleme, zum Fundament Deiner Argumentation.
Ich stelle mal rein hypothetisch, da ich es nicht beweisen kann, in den Raum, dass das nicht die wahre Triebfeder rechter Umtriebe ist.
Davon abgesehen ging es mir darum, dass bezügluch der Spaltung der Gesellschaft Ursache und Wirkung besser nicht vertauscht werden sollten.
Auch die Reaktion auf Rassismus kann irrational sein, wenn man Bündnisse knüpft die tatsächliche Verursacher von gesellschaftlicher Spaltung, also im schlechtesten Sinne antidemokratisches und unsoziales Vorgehen ignoriert und damit Verursachern gesellschaftlicher Probleme Lösungskompetenz zuspricht statt deren Verantwortung und Versagen zu thematisieren.
Das nenne ich den Bock zum Gärtner machen und das wird weitere Entfremdung mit dem politischen System herbeiführen!
Auch hier gehst Du davon aus, dass soziale Ungleichheit der Ursprung rechten Übels sei.
Ich muss nochmal betonen, dass mir die Mittel fehlen, etwas abweichendes zu belegen. Was ich jedoch seit einigen Jahren erkenne, ist dass das Gebaren der Funktions-, Wort- und Redelsführer von AfD, Pegida und Konsorten, das Verhalten der Gefolgschaft derselben. Das sind die für jeden sichtbaren Fakten.
Und diese Fakten lassen mich bislang nicht die Erkenntnis gewinnen, es handle sich dabei um eine soziale Bewegung, die vorrangig auf wirtschaftlicher Benachteiligung fußt, Und die mir bekannten Zahlen, auf die ich oben Bezug genommen hatte, lassen mich das ebenfalls bislang nicht glauben.
Misanthrop schrieb:
Auch hier gehst Du davon aus, dass soziale Ungleichheit der Ursprung rechten Übels sei.
Das habe ich nicht gesagt! Mir geht es darum, dass die gesellschaftliche Entwicklung dergestalt ist, dass Solidarität und gesellschaftlicher Konsens darüber, dass "die Starken" "den Schwachen" gegenüber verpflichtet sind weitgehend entwertet und aufgegeben wurden.
Das Solidaritätsprinzip, die soziale Grundsicherung, die Idee, den eigenen Erfolg in einem kollektivem Rahmen zu erreichen, andere partizipieren zu lassen, all das wurde preis gegeben für eine "Geiz ist geil" Mentalität, für ein Abhängen eines nicht unwesentlichen Teils der Gesellschaft.
Das schafft zum einen Menschen, die weitgehend Chancenlos werden, am gesellschaftlichen Reichtum zu partizipieren, das schafft zum anderen eine hoch individualistische Motivation nur auf sich zu schaun, Solidarität als Schwäche zu interpretieren.
Wir haben den Ansatz einer sozialen Marktwirtschaft weitgehend aufgegeben und dafür ein heftiges Leistungsprinzip etabliert.
Vier Gründe also, mMn, was motivieren kann, dem Angebot der AfD mit einfachen Lösungsansätzen incl. des Angebots eines Sündenbockes zu erliegen:
- tatsächliches außerstande, bzw. davon bedroht sein, am gesellschaftlichen Reichtum zu partizipieren. Nachweisbar wird die AfD innerhalb der verbliebenen Arbeiterschaft besonders häufig gewählt
- Entsolidarisierung die voranschreitet, man lese die wirtschaftspolitischen Passagen des AfD Programms, kalter Egoismus, den man mit Abgrenzung nach außen am besten befriedigt sieht
- Der Wunsch nach einer Rückbesinnung auf Solidarität, Gemeinschafts- und Wirgefühl bei gleichzeitiger Abneigung/Angst vor dem Fremden und nationalistischer Grundorientierung
- tatsächlich rassitische/fremdenfeindliche/rechtsradikale Gesinnung
Natürlich wird man nicht alle Wähler dieser Partei auffangen können. Die Rassisten und Rechtsextremisten kannst du vergessen, die Neoliberalen Menschenverächter weitgehend auch. Die beiden anderen Gruppen halte ich weder für Rassisten noch für verloren.
Hier braucht es tatsächlich ein politisches Alternativangebot das ohne Feindbild "Migrant" auskommt. Die erstgenannten waren das klassische Klientel der Sozialdemokratie, die Drittgenannten das der Union die vom Gedanken Ludwig Erhards geprägt war. Beide Politikangebote sind verkümmert und werden von den Stammparteien dieser Klientel nicht mehr repräsentiert.
Hier muss Politik und gesellschaftliche Bewegung ansetzen um die Menschen wieder in den gesellschaftlichen Konsens zu bekommen. Dafür muss dieser gesellschaftliche Konsens aber auch wieder verändert werden, hin zu einem solidarischem Miteinander.
FrankenAdler schrieb:
Hier muss Politik und gesellschaftliche Bewegung ansetzen um die Menschen wieder in den gesellschaftlichen Konsens zu bekommen. Dafür muss dieser gesellschaftliche Konsens aber auch wieder verändert werden, hin zu einem solidarischem Miteinander.
Wann hätte es denn in der Geschichte der BRD mal gesellschaftlichen Konsens gegeben? Vielleicht noch in den 50ern, als die ganzen Nazis stillschweigend in die Nachkriegsgesellschaft integriert werden konnten, weil ja jeder irgendwie braunen Dreck am Stecken hat. Aber danach doch nicht mehr. In dem Zuge, wie sich die Gesellschaft demokratisiert und liberalisiert hat, hat sie sich doch auch in Mileus aufgespalten. Es mag eine Spaltung entlang von Einkommensgrenzen geben, die gab es im 19. Jahrhundert aber auch schon. Die Spaltung, die aktuell eine Rolle spielt, ist aber eine kulturelle und weltanschauliche. Und das solidarische Miteinander, das du ansprichst, findet links und rechts des Grabens statt und nicht darüber hinweg. Rassisten sind nur mit Rassisten solidarisch und mit niemandem sonst.
Nach allem, was ich an Veröffentlichungen, und ja auch bisweilen hier, lesen durfte, ist die AfD nicht die Partei der Abgehängten und wirtschaftlich zurückgelassenen, keine Sammlungsbewegung von Entrechteten.
Nur nochmal exemplarisch zur Erinnerung:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-08/afd-waehler-terrorbekaempfung-integration
Der landeskriminalverbeamtete Hutbürger etwa war nicht etwa die erstaunliche Ausnahme, sondern stellt anhand der Zahlenwerke durchaus einen nicht untypischen AfD-Anhänger dar.
Und dessen Sorgen würde nicht etwa eine Reform oder Abschaffung der Hartz-gesetzgebung lösen, über die man sicherlich losgelöst davon trefflich diskutieren könnte.
Nur nochmal exemplarisch zur Erinnerung:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-08/afd-waehler-terrorbekaempfung-integration
Der landeskriminalverbeamtete Hutbürger etwa war nicht etwa die erstaunliche Ausnahme, sondern stellt anhand der Zahlenwerke durchaus einen nicht untypischen AfD-Anhänger dar.
Und dessen Sorgen würde nicht etwa eine Reform oder Abschaffung der Hartz-gesetzgebung lösen, über die man sicherlich losgelöst davon trefflich diskutieren könnte.
Populismus, due Angst vor Fremden, vor diffusen Problemen funktionieren nicht rational. Dass objektiv kein Zusammenhang besteht, heißt nicht, dass eine einfache Lösungsstrategie, dass ein verkürztes völlig unschlüssiges und unzureichendes Angebot von Wirklichkeitskonstruktion nicht gerade dadurch verfängt, dass es eben die Komplexität reduziert.
Außerdem, und nein ich verstehe nicht warum das so ist, scheinen Menschen gerne Sündenböcke zu brauchen.
Davon abgesehen ging es mir darum, dass bezügluch der Spaltung der Gesellschaft Ursache und Wirkung besser nicht vertauscht werden sollten.
Auch die Reaktion auf Rassismus kann irrational sein, wenn man Bündnisse knüpft die tatsächliche Verursacher von gesellschaftlicher Spaltung, also im schlechtesten Sinne antidemokratisches und unsoziales Vorgehen ignoriert und damit Verursachern gesellschaftlicher Probleme Lösungskompetenz zuspricht statt deren Verantwortung und Versagen zu thematisieren.
Das nenne ich den Bock zum Gärtner machen und das wird weitere Entfremdung mit dem politischen System herbeiführen!
Außerdem, und nein ich verstehe nicht warum das so ist, scheinen Menschen gerne Sündenböcke zu brauchen.
Davon abgesehen ging es mir darum, dass bezügluch der Spaltung der Gesellschaft Ursache und Wirkung besser nicht vertauscht werden sollten.
Auch die Reaktion auf Rassismus kann irrational sein, wenn man Bündnisse knüpft die tatsächliche Verursacher von gesellschaftlicher Spaltung, also im schlechtesten Sinne antidemokratisches und unsoziales Vorgehen ignoriert und damit Verursachern gesellschaftlicher Probleme Lösungskompetenz zuspricht statt deren Verantwortung und Versagen zu thematisieren.
Das nenne ich den Bock zum Gärtner machen und das wird weitere Entfremdung mit dem politischen System herbeiführen!
FrankenAdler schrieb:
Populismus, due Angst vor Fremden, vor diffusen Problemen funktionieren nicht rational. Dass objektiv kein Zusammenhang besteht, heißt nicht, dass eine einfache Lösungsstrategie, dass ein verkürztes völlig unschlüssiges und unzureichendes Angebot von Wirklichkeitskonstruktion nicht gerade dadurch verfängt, dass es eben die Komplexität reduziert.
Klar.
Aber wenn Du mich mit einfachen Antworten ködern willst, von denen ich, wie wohl jeder, ein durchaus großer Freund bin, dann gewiss nicht mit Antworten auf Probleme, die ich nicht habe.
Wenn ich mich also z.B. nicht wirtschaftlich abgehängt fühle, oder nachvollziehbar nicht bin, erreichst Du mich auch schwer mit der zusammenhanglosen Antwort der Migration in Problemmutterrolle.
Außerdem, und nein ich verstehe nicht warum das so ist, scheinen Menschen gerne Sündenböcke zu brauchen.
Auch hier: ok.
Aber auch insofern ködert mich der Populist nur, indem er mir einen solchen Sündenbock anbietet, wenn er mein Problem konkret benennt und mir einen Kopf eben dafür verspricht.
Und damit machst Du m.E. die These, es ginge den Besorgten ganz überwiegend um reale Probleme, zum Fundament Deiner Argumentation.
Ich stelle mal rein hypothetisch, da ich es nicht beweisen kann, in den Raum, dass das nicht die wahre Triebfeder rechter Umtriebe ist.
Davon abgesehen ging es mir darum, dass bezügluch der Spaltung der Gesellschaft Ursache und Wirkung besser nicht vertauscht werden sollten.
Auch die Reaktion auf Rassismus kann irrational sein, wenn man Bündnisse knüpft die tatsächliche Verursacher von gesellschaftlicher Spaltung, also im schlechtesten Sinne antidemokratisches und unsoziales Vorgehen ignoriert und damit Verursachern gesellschaftlicher Probleme Lösungskompetenz zuspricht statt deren Verantwortung und Versagen zu thematisieren.
Das nenne ich den Bock zum Gärtner machen und das wird weitere Entfremdung mit dem politischen System herbeiführen!
Auch hier gehst Du davon aus, dass soziale Ungleichheit der Ursprung rechten Übels sei.
Ich muss nochmal betonen, dass mir die Mittel fehlen, etwas abweichendes zu belegen. Was ich jedoch seit einigen Jahren erkenne, ist dass das Gebaren der Funktions-, Wort- und Redelsführer von AfD, Pegida und Konsorten, das Verhalten der Gefolgschaft derselben. Das sind die für jeden sichtbaren Fakten.
Und diese Fakten lassen mich bislang nicht die Erkenntnis gewinnen, es handle sich dabei um eine soziale Bewegung, die vorrangig auf wirtschaftlicher Benachteiligung fußt, Und die mir bekannten Zahlen, auf die ich oben Bezug genommen hatte, lassen mich das ebenfalls bislang nicht glauben.
Gelöschter Benutzer
SGE_Werner schrieb:
Ich bin immer noch gespannt, was passieren würde, wenn Merkel abtreten würde.
Nix würde passieren. Die AfD wird sicher nicht durch ein Abtreten von Merkel verschwinden. Das ist doch eh der Witz des Jahrhunderts, dass ausgerechnet Merkel das Feindbild der Rechten ist. Wie würden die denn erst abgehen, wenn wir wirklich einen weltoffenen Kanzler oder eine weltoffene Kanzlerin hätten, der bzw. die nicht permanent aus purem Opportunismus handeln würde sondern wirklich eine politische Haltung links der Mitte vertreten würde?
Nach Merkel kommt die nächste Hass-Figur, das ist so sicher wie dass Bayern deutscher Meister wird. Denn um nix anderes geht es denen. Hass und Hetze.
AfD, Pegida, Identitäre und wie sie alle heißen, haben die Spaltung dieser Gesellschaft eingeleitet und die wird so schnell nicht zu beseitigen sein. Und wir haben die AfD und diese ekelhafte Gefolgschaft doch erst durch das elendige "Die Sorgen der Bürger ernst nehmen" groß gemacht. Der braune Bodensatz war immer da, auch in den verklärten Zeiten der friedlichen Bonner Republik. Nur haben sie sich nicht hinter ihren Stammtischen und sonstigen Löchern hervor getraut, da klar war, dass sie Kontra kriegen und einfach nicht willkommen sind. Erst, seit dem dieses "Die Sorgen der Menschen ernst nehmen" aufkam und seit dem man sie mit Samthandschuhen angefasst hat und immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass man sie nicht pauschal als Rechtsextrem bezeichnen soll und sie schon gar nicht frontal angreifen soll, machen die doch den Dicken auf der Straße und im Parlament und erst dadurch wurden sie zum Problem. Man sollte sie daher immer Angreifen und das zwangsläufige Rum-Opfern von denen entlarven oder zumindest ignorieren. Denn Rum-Opfern werden sie so oder so. Eigentlich sind sie auch nichts anderes: Opfer halt.
Brodowin schrieb:
heißen, haben die Spaltung dieser Gesellschaft eingeleitet und die wird so schnell nicht zu beseitigen sein. Und wir haben die AfD und diese ekelhafte Gefolgschaft doch erst durch das elendige "Die Sorgen der Bürger ernst nehmen" groß gemacht.
Ich mag da mal entschieden widersprechen!
Die Spaltung der Gesellschaft hat die Rot-Grüne Koalition unter Schröder und Fischer eingeleitet und in der Folge vorangetrieben. Die Union unter Merkel hat, egal ob mit FDP oder SPD diese Spaltung vorangetrieben und manifestiert.
Die Spaltung selbst liegt nicht zuvorderst darin, dass Rassisten auf den Plan getreten sind, sondern in der immer größeren ssozialen Ungleichheit, in der immer größeren Unterschiedlichkeit zwischen arm und reich, der darauf folgenden Angst vor sozialem Abstieg und dem Verlust von Partizipationsmöglichkeiten.
All das hat in der Folge des gesellschaftlichen Umbaus durch die Wirtschafts- und Sozialpolitik der rot-grünen Koalition zugenommen und geht immer noch unvermindert weiter.
Alles was die Rechten jetzt tun, ist denen die eigentlich konkrete Sorgen hätten ein Thema zu geben das als Projektionsfläche für Ängste, Wut und Frustration dienen kann.
Eine falsche Antwort auf eine falsche Frage könnte man sagen.
Fakt ist aber, dass die Spaltung bereits betrieben war, durch die neoliberale Poltik der Regierungen seit Schröder, durch die einseitige Ausrichtung der EU auf Wirtschaftsinteressen, durch die zynische Behauptung, es gehe doch allen gut, während immer mehr Menschen kaum noch Anschluss halten können.
Es ist wenig hilfreich, die wohltuend einfachen Lösungsangebote der rechten Rattenfänger zu verteufeln, wenn man gleichzeitig die Realität nicht ehrlich annehmen mag.
Nach allem, was ich an Veröffentlichungen, und ja auch bisweilen hier, lesen durfte, ist die AfD nicht die Partei der Abgehängten und wirtschaftlich zurückgelassenen, keine Sammlungsbewegung von Entrechteten.
Nur nochmal exemplarisch zur Erinnerung:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-08/afd-waehler-terrorbekaempfung-integration
Der landeskriminalverbeamtete Hutbürger etwa war nicht etwa die erstaunliche Ausnahme, sondern stellt anhand der Zahlenwerke durchaus einen nicht untypischen AfD-Anhänger dar.
Und dessen Sorgen würde nicht etwa eine Reform oder Abschaffung der Hartz-gesetzgebung lösen, über die man sicherlich losgelöst davon trefflich diskutieren könnte.
Nur nochmal exemplarisch zur Erinnerung:
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-08/afd-waehler-terrorbekaempfung-integration
Der landeskriminalverbeamtete Hutbürger etwa war nicht etwa die erstaunliche Ausnahme, sondern stellt anhand der Zahlenwerke durchaus einen nicht untypischen AfD-Anhänger dar.
Und dessen Sorgen würde nicht etwa eine Reform oder Abschaffung der Hartz-gesetzgebung lösen, über die man sicherlich losgelöst davon trefflich diskutieren könnte.
FrankenAdler schrieb:
Alles was die Rechten jetzt tun, ist denen die eigentlich konkrete Sorgen hätten ein Thema zu geben das als Projektionsfläche für Ängste, Wut und Frustration dienen kann.
Da muss ich Dir recht geben. Es gibt doch Gründe, warum vor allem die Generation der Mitte, also der 35-50 Jährigen, die AfD am meisten wählt. Die muss sich Sorgen machen um ihre Rente, nimmt nur in Maßen Anteil am angeblich so großen Wirtschaftserfolg, kümmern sich gleichzeitig um die Kinder und um die pflegebedürftigen Alten. Und nachdem man sich viele Jahre von Seiten der Politik 0,0 um die Sorgen dieser Menschen gekümmert hat, sie teils noch verschlimmert hat, ist der Frust eben da. Und wenn dann um jeden Euro Hartz IV oder Kindergeld gekämpft wird, aber viele Milliarden für andere Zwecke im Nu herausgegeben werden (u.a. eben auch Flüchtlinge / Euro-Hilfen / Bankenrettung), dann fehlt natürlich völliges Verständnis.
Die AfD hat mit den Griechenland-Hilfen angefangen und ebenfalls mit der Argumentation "Warum für die Geld ausgeben, während bei uns..." und das selbige macht sie jetzt bei den Flüchtlingen, gepaart dort noch mit den Ängsten, Vorurteilen und teils rassistischen Ressentiments, die in Teilen der Bevölkerung vorherrschen.
Ich bin mir sehr sicher, dass die jahrzehntelange Politik am Bürger vorbei den Glauben an die parlamentarische Demokratie beschädigt hat, das Vertrauen in die Parteien und dadurch die Saat zum Teil mitgelegt wurde, die heute die Rechten ernten können.
Fuck
Jetzt nicht auch noch da Costa!
Geiles Ding! Voll das Pfund!
Jetzt halten!!!