hawischer
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SemperFi schrieb:SGE_Werner schrieb:
Sorry für den Rundumschlag
Dann bitte ich um Vergebung, dass ich nach 72 Seiten Heizungsdiskussion es gewagt habe zu erwähnen, dass der Luxus eines Eigenheims nicht allen Personen zuteil wird.
Ich überlasse es ab sofort wieder den Eigenheimbesitzern weiter über Mindestlohn, Bürgergeld und andere Themen zu diskutieren.
Mit Verlaub, habe heute morgen ausdrücklich auf die Situation der Mieter hingewiesen und die Prozentzahl insgesamt genannt.
Und hingewiesen auf die gestiegenen Energiekosten, auf das versprochene und nicht gehaltene Klimageld, was besonders den Mietern zugute gekommen wäre.
hawischer schrieb:SemperFi schrieb:SGE_Werner schrieb:
Sorry für den Rundumschlag
Dann bitte ich um Vergebung, dass ich nach 72 Seiten Heizungsdiskussion es gewagt habe zu erwähnen, dass der Luxus eines Eigenheims nicht allen Personen zuteil wird.
Ich überlasse es ab sofort wieder den Eigenheimbesitzern weiter über Mindestlohn, Bürgergeld und andere Themen zu diskutieren.
Mit Verlaub, habe heute morgen ausdrücklich auf die Situation der Mieter hingewiesen und die Prozentzahl insgesamt genannt.
Und hingewiesen auf die gestiegenen Energiekosten, auf das versprochene und nicht gehaltene Klimageld, was besonders den Mietern zugute gekommen wäre.
Das beispielsweise ist einer der grossen Boecke der Regierung. Auch Pendler hätten profitiert. Nicht jeder kann Remote arbeiten. Sogar eher wenige.
Und nun haben wir den Salat.
Wir können die Materialschlacht, die vollkommen am eigentlichen Thema vorbeigeht, gerne noch weiterführen. Zum Beispiel damit:
Zusätzlich zu den ohnehin steigenden Gaspreisen führen auch wachsende CO₂-Abgaben zu höheren Betriebskosten. Der CO₂-Preis soll bis 2026 auf einen Preis von 65 Euro pro Tonne ansteigen, mit der Aussicht auf weitere Erhöhungen in den Folgejahren.
Eine weitere Verteuerung des Heizens mit fossilen Brennstoffen wurde im April 2023 durch das EU-Parlament eingeleitet, das ein Klima-Gesetzpaket verabschiedete. Dieses sieht vor, dass ab 2027 auch Privathaushalte, die fossile Brennstoffe nutzen, CO₂-Emissionszertifikate erwerben müssen. Die Kosten hierfür werden sich nach dem individuellen CO₂-Ausstoß und dem begrenzten Angebot an Zertifikaten richten, was eine Preissteigerung unvermeidlich macht.
Zusätzlich zu den ohnehin steigenden Gaspreisen führen auch wachsende CO₂-Abgaben zu höheren Betriebskosten. Der CO₂-Preis soll bis 2026 auf einen Preis von 65 Euro pro Tonne ansteigen, mit der Aussicht auf weitere Erhöhungen in den Folgejahren.
Eine weitere Verteuerung des Heizens mit fossilen Brennstoffen wurde im April 2023 durch das EU-Parlament eingeleitet, das ein Klima-Gesetzpaket verabschiedete. Dieses sieht vor, dass ab 2027 auch Privathaushalte, die fossile Brennstoffe nutzen, CO₂-Emissionszertifikate erwerben müssen. Die Kosten hierfür werden sich nach dem individuellen CO₂-Ausstoß und dem begrenzten Angebot an Zertifikaten richten, was eine Preissteigerung unvermeidlich macht.
WürzburgerAdler schrieb:
Die Kosten hierfür werden sich nach dem individuellen CO₂-Ausstoß und dem begrenzten Angebot an Zertifikaten richten, was eine Preissteigerung unvermeidlich macht.
Das kann so sein. Da künftig der Marktpreis entscheidet, kann man den tatsächlichen CO2-Preis schwer vorhersagen.
Als Entlastung für die Mehrkosten sollen lt. Koalitionsvertrag alle Verbraucher ein Klimageld erhalten.
Das Klimageld soll sich grundsätzlich aus den Einnahmen des CO2-Preises finanzieren.
Da das Klimageld an den steigenden CO2-Preis gekoppelt ist, würde jedes Jahr mehr Klimageld zur Verfügung stehen.
Ein wichtiger sozialer Baustein, der besonders die Mieter entlastet, die keinen Einfluss auf die Energieversorgung ihrer Wohnung haben. Über die Hälfte der Bevölkerung (53,5 %) lebte hierzulande im Jahr 2022 zur Miete. Das war der höchste Wert in der EU . (Quelle https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Bevoelkerung-Arbeit-Soziales/Soziales-Lebensbedingungen/Mieteranteil.html)
Das Klimageld soll ein Beitrag sein um auf erneuerbare Energien umzusteigen, aber auch um alle Bürger von den steigenden Energiekosten zu entlasten. Wie die Nutzer von Gas- und Ölheizungen und im besonderen Maße die Autofahrer die Benzin oder Diesel tanken müssen. Ob aus eigener Entscheidung oder wie bei Mietern gezwungenermaßen.
Versprochen von der Ampel, aber bisher nicht umgesetzt und in dieser Legislaturperiode auch nicht mehr vorgesehen. Das ärgert viele, auch ohne in die Bildzeitung zu schauen oder der "Hetze" der Union zu erliegen.
hawischer schrieb:
Realistisch sind Kosten für Kauf und Installation einer Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus zwischen 20.000 und 40.000 Euro. Je nach den baulichen Gegebenheiten kann es auch teurer werden.
Jetzt setzt sich der Eigentümer hin und prüft seine Altanlage, sein Einkommen, den Kostenvoranschlag für die Wärmepumpe, dann rechnet er und schaut sich Strom und Gaspreis an und dann entscheidet er. Ganz ohne Bildzeitung usw.
Alternativ:
Der Komplettpreis inklusive Einbau für eine durchschnittliche Gaszentralheizung liegt im Einfamilienhaus etwa zwischen 6.000 und 9.000 Euro. Ohne jede Förderung.
Einfach mal die Fakten:
- Gasheizungen kosten inkl. Installation zw. 9.000 und 15.000 Euro.
- Förderung für Gasheizungen gibt es nicht mehr.
- Wärmepumpen kosten aufgrund hoher Förderung nicht mehr als eine Gasheizung.
- Die Betriebskosten von Gasheizungen liegen meist über denen einer Wärmepumpe, da Gasheizungen deutlich weniger effizient sind.
https://www.thermondo.de/info/rat/gas/gasheizung-kosten/
WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Realistisch sind Kosten für Kauf und Installation einer Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus zwischen 20.000 und 40.000 Euro. Je nach den baulichen Gegebenheiten kann es auch teurer werden.
Jetzt setzt sich der Eigentümer hin und prüft seine Altanlage, sein Einkommen, den Kostenvoranschlag für die Wärmepumpe, dann rechnet er und schaut sich Strom und Gaspreis an und dann entscheidet er. Ganz ohne Bildzeitung usw.
Alternativ:
Der Komplettpreis inklusive Einbau für eine durchschnittliche Gaszentralheizung liegt im Einfamilienhaus etwa zwischen 6.000 und 9.000 Euro. Ohne jede Förderung.
Einfach mal die Fakten:
- Gasheizungen kosten inkl. Installation zw. 9.000 und 15.000 Euro.
- Förderung für Gasheizungen gibt es nicht mehr.
- Wärmepumpen kosten aufgrund hoher Förderung nicht mehr als eine Gasheizung.
- Die Betriebskosten von Gasheizungen liegen meist über denen einer Wärmepumpe, da Gasheizungen deutlich weniger effizient sind.
https://www.thermondo.de/info/rat/gas/gasheizung-kosten/
Alternative Fakten
Der Komplettpreis inklusive Einbau für eine durchschnittliche Gaszentralheizung liegt im Einfamilienhaus etwa zwischen 6.000 und 9.000 Euro.
https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/kosten-preise-von-gasheizungen/
Wir können die Materialschlacht, die vollkommen am eigentlichen Thema vorbeigeht, gerne noch weiterführen. Zum Beispiel damit:
Zusätzlich zu den ohnehin steigenden Gaspreisen führen auch wachsende CO₂-Abgaben zu höheren Betriebskosten. Der CO₂-Preis soll bis 2026 auf einen Preis von 65 Euro pro Tonne ansteigen, mit der Aussicht auf weitere Erhöhungen in den Folgejahren.
Eine weitere Verteuerung des Heizens mit fossilen Brennstoffen wurde im April 2023 durch das EU-Parlament eingeleitet, das ein Klima-Gesetzpaket verabschiedete. Dieses sieht vor, dass ab 2027 auch Privathaushalte, die fossile Brennstoffe nutzen, CO₂-Emissionszertifikate erwerben müssen. Die Kosten hierfür werden sich nach dem individuellen CO₂-Ausstoß und dem begrenzten Angebot an Zertifikaten richten, was eine Preissteigerung unvermeidlich macht.
Zusätzlich zu den ohnehin steigenden Gaspreisen führen auch wachsende CO₂-Abgaben zu höheren Betriebskosten. Der CO₂-Preis soll bis 2026 auf einen Preis von 65 Euro pro Tonne ansteigen, mit der Aussicht auf weitere Erhöhungen in den Folgejahren.
Eine weitere Verteuerung des Heizens mit fossilen Brennstoffen wurde im April 2023 durch das EU-Parlament eingeleitet, das ein Klima-Gesetzpaket verabschiedete. Dieses sieht vor, dass ab 2027 auch Privathaushalte, die fossile Brennstoffe nutzen, CO₂-Emissionszertifikate erwerben müssen. Die Kosten hierfür werden sich nach dem individuellen CO₂-Ausstoß und dem begrenzten Angebot an Zertifikaten richten, was eine Preissteigerung unvermeidlich macht.
Eintracht-Laie schrieb:
Ne, hast Du falsch verstanden.
Es ist klar, dass es die Falschinformationen gibt und sie Wirkung zeigen - die Frage ist doch wie groß diese Wirkung ist und bei wem es wirksam ist.
Ob z.B. der geringere Zuspruch zu Grünen und SPD primär daran liegt. Ob man also wirklich denkt vorherige Wähler hätten diese Propaganda geglaubt und sich deshalb abgewandt.
Kann man glauben und dann muss man bei sich selbst nichts ändern. Ich denke es wäre eine gefährliche Fehleinschätzung.
Sicher glaube ich das. Zwei Beispiele:
1. Das GEG. Irgendwelche Infos wurden an irgendwen durchgestochen, lange bevor es zu abschließenden Beratungen kam. Was folgte, war ein Trommelfeuer, wie ich es selbst in diesem Land noch nie erlebt habe. Danach war das Ding gegessen. Noch heute sagt mir der hawischer, dass arme alte Leute sich keine Wärmepumpe leisten können. Obwohl es für diese Fälle Härteregelungen im Gesetz gibt, die sogar explizit genau diese armen alten Leute benennt. Das heißt, sie müssen es gar nicht. Das Gesetz ist durch die Fakenews ein für allemal verbrannt.
2. Die "Ampel-Streitereien". Meinungsverschiedenheiten gibt es in jeder Regierungskoalition. Es gibt Verbindungen, da lässt sich der Juniorpartner mit ein paar Leckerli abspeisen und macht keinen Aufstand. Meist geschehen in den Grokos, auch weil sich die beiden ehemals "großen" Parteien sehr aneinander angenähert haben.
Dies kann man von einer Konstellation, wie sie die Ampel darstellt, eben nicht erwarten. In der rot-grünen Regierung unter Schröder war weitestgehend Ruhe, aber in einer solchen Konstellation gibt es eben mehr Reibungspunkte. Das ist aber nichts Neues. Selbst in Bayern gibt es Dauerstreit zwischen der CSU und den FW, obwohl sie im Prinzip unter der selben Flagge segeln. Und auch die beiden Schwesterparteien CSU und CDU haben sich schon bis aufs Messer bekriegt.
Bei der Ampel aber ist das plötzlich alles was ganz Neues und ganz was Furchtbares. Und nein, so etwas erfindet der Wähler nicht. Dies wird ihm gesagt. Von der Opposition und den ihr nahestehenden Massenmedien. Man merkt das an Diskussionen mit politisch Interessierten. Bis ins kleinste Detail werden da die Formulierungen verwendet, die man in Bild liest oder von Söder, Merz & Co. gehört hat.
Du kannst das gerne anders sehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass es so ist. Und daran ändern auch neueste Umfragen nichts - im Gegenteil.
Viele Worte zum GEG
Einfach mal die Fakten:
Die Förderung ist auf maximal 70 Prozent Zuschuss gedeckelt. Es werden Investitionskosten von maximal 30.000 Euro für die erste Wohneinheit berücksichtigt, also maximal 21.000 Euro Förderung.
Diese Maximalförderung ist aber so leicht nicht erreichbar. Es müssen schon einige Bedingungen erfüllt sein.
Basisförderung (30 Prozent)
Diese Förderung gibt es für alle Verbraucher, die einen fach- und sachgerechten Heizungstausch auf eine neue, förderfähige Wärmepumpe im Rahmen der BEG-Förderrichtlinie durchführen lassen.
Klima-Geschwindigkeits-Bonus (20 Prozent)
Dieser Bonus kommt obendrauf, wenn die Wärmepumpe eine mindestens 20 Jahre alte Gaszentralheizung oder eine alte Kohle-, Öl-, Nachtspeicher- oder Gasetagenheizung (unabhängig vom Alter) ersetzt. Wichtig: Die alte Heizung muss funktionsfähig sein, um den Bonus zu erhalten.
Einkommensabhängiger Bonus (30 Prozent)
Dieser neue Bonus wird gewährt, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen aller Haushaltsmitglieder nicht mehr als 40.000 Euro beträgt. Nachgewiesen wird das Einkommen über den Steuerbescheid des Finanzamts.
Effizienzbonus (5 Prozent)
Dieser Bonus ist mit dabei, wenn die Wärmepumpe ein besonders klimafreundliches natürliches Kältemittel nutzt oder alternativ besonders effiziente Wärmequellen wie Geothermie erschlossen werden.
Also, wenn alle Haushaltsmitglieder insgesamt brutto mehr als 40.000 p.a. verdienen und die Heizung jünger als 20 Jahre ist und.nicht kaputt gibt's nur die 30% . Vielleicht noch 5% wenn der Effizienzbonus zugesprochen werden kann.
Realistisch sind Kosten für Kauf und Installation einer Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus zwischen 20.000 und 40.000 Euro. Je nach den baulichen Gegebenheiten kann es auch teurer werden.
Jetzt setzt sich der Eigentümer hin und prüft seine Altanlage, sein Einkommen, den Kostenvoranschlag für die Wärmepumpe, dann rechnet er und schaut sich Strom und Gaspreis an und dann entscheidet er. Ganz ohne Bildzeitung usw.
Alternativ:
Der Komplettpreis inklusive Einbau für eine durchschnittliche Gaszentralheizung liegt im Einfamilienhaus etwa zwischen 6.000 und 9.000 Euro. Ohne jede Förderung.
Einfach mal die Fakten:
Die Förderung ist auf maximal 70 Prozent Zuschuss gedeckelt. Es werden Investitionskosten von maximal 30.000 Euro für die erste Wohneinheit berücksichtigt, also maximal 21.000 Euro Förderung.
Diese Maximalförderung ist aber so leicht nicht erreichbar. Es müssen schon einige Bedingungen erfüllt sein.
Basisförderung (30 Prozent)
Diese Förderung gibt es für alle Verbraucher, die einen fach- und sachgerechten Heizungstausch auf eine neue, förderfähige Wärmepumpe im Rahmen der BEG-Förderrichtlinie durchführen lassen.
Klima-Geschwindigkeits-Bonus (20 Prozent)
Dieser Bonus kommt obendrauf, wenn die Wärmepumpe eine mindestens 20 Jahre alte Gaszentralheizung oder eine alte Kohle-, Öl-, Nachtspeicher- oder Gasetagenheizung (unabhängig vom Alter) ersetzt. Wichtig: Die alte Heizung muss funktionsfähig sein, um den Bonus zu erhalten.
Einkommensabhängiger Bonus (30 Prozent)
Dieser neue Bonus wird gewährt, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen aller Haushaltsmitglieder nicht mehr als 40.000 Euro beträgt. Nachgewiesen wird das Einkommen über den Steuerbescheid des Finanzamts.
Effizienzbonus (5 Prozent)
Dieser Bonus ist mit dabei, wenn die Wärmepumpe ein besonders klimafreundliches natürliches Kältemittel nutzt oder alternativ besonders effiziente Wärmequellen wie Geothermie erschlossen werden.
Also, wenn alle Haushaltsmitglieder insgesamt brutto mehr als 40.000 p.a. verdienen und die Heizung jünger als 20 Jahre ist und.nicht kaputt gibt's nur die 30% . Vielleicht noch 5% wenn der Effizienzbonus zugesprochen werden kann.
Realistisch sind Kosten für Kauf und Installation einer Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus zwischen 20.000 und 40.000 Euro. Je nach den baulichen Gegebenheiten kann es auch teurer werden.
Jetzt setzt sich der Eigentümer hin und prüft seine Altanlage, sein Einkommen, den Kostenvoranschlag für die Wärmepumpe, dann rechnet er und schaut sich Strom und Gaspreis an und dann entscheidet er. Ganz ohne Bildzeitung usw.
Alternativ:
Der Komplettpreis inklusive Einbau für eine durchschnittliche Gaszentralheizung liegt im Einfamilienhaus etwa zwischen 6.000 und 9.000 Euro. Ohne jede Förderung.
hawischer schrieb:
Realistisch sind Kosten für Kauf und Installation einer Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus zwischen 20.000 und 40.000 Euro. Je nach den baulichen Gegebenheiten kann es auch teurer werden.
Jetzt setzt sich der Eigentümer hin und prüft seine Altanlage, sein Einkommen, den Kostenvoranschlag für die Wärmepumpe, dann rechnet er und schaut sich Strom und Gaspreis an und dann entscheidet er. Ganz ohne Bildzeitung usw.
Alternativ:
Der Komplettpreis inklusive Einbau für eine durchschnittliche Gaszentralheizung liegt im Einfamilienhaus etwa zwischen 6.000 und 9.000 Euro. Ohne jede Förderung.
Einfach mal die Fakten:
- Gasheizungen kosten inkl. Installation zw. 9.000 und 15.000 Euro.
- Förderung für Gasheizungen gibt es nicht mehr.
- Wärmepumpen kosten aufgrund hoher Förderung nicht mehr als eine Gasheizung.
- Die Betriebskosten von Gasheizungen liegen meist über denen einer Wärmepumpe, da Gasheizungen deutlich weniger effizient sind.
https://www.thermondo.de/info/rat/gas/gasheizung-kosten/
Danke für die Übersicht.
Wäre mal interessant wie viele Anträge wirklich bei 70% lagen.
Wäre mal interessant wie viele Anträge wirklich bei 70% lagen.
hawischer schrieb:Wedge schrieb:
Wenn Du jetzt noch PV an die Pumpe klemmst und die Gaskosten über die Nutzungsdauer gegenrechnest ist die Pumpe selbst ohne Förderung die wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung. Auch heute schon.
Stimmt, wenn die baulichen Gegebenheiten des Hauses eine "normale" Investition mit einer Wärmepumpe rechtfertigt.
Wenn es nicht so ist, dann hilft auch eine über Jahrzehnte gerechnete positive Amortisation der Wärmepumpe nicht weiter.
Ähnlich wie mit den E-Autos. Über den Lebenszeitraum und zusätzlich mit Versorgung über eigene Photovoltaik rechnen sich die Mehrkosten.
Beim E-Auto habe ich eine ähnliche Rechnung gemacht und mich dafür entschieden. Bei der Wärmepumpe ist aus genannten Gründen die Entscheidung anders.
Aus den finanziellen Gründen warten jetzt viele Hausbesitzer auf die Entscheidung ihrer Stadt oder Gemeinde zur Fernwärme. Und wer seine Heizung jetzt austauschen muss und keine 3 oder 4 Jahre warten kann, greift wie die Zahlen beweisen, häufiger zur herkömmlichen Gas oder Ölheizung.
Und was genau ist denn jetzt hier der "große Mist" am GEG und seiner Umsetzung?
Ich habe gerade mal nachgesehen: natürlich gibt es eine Härtefallregelung. Unter anderem sogar ganz ausdrücklich für dein Beispiel mit den alten Hausbesitzer*innen: "bei Unwirtschaftlichkeit oder besonderen persönlichen, baulichen oder sonstigen Umständen" sowie "auf Grund besonderer persönlicher Umstände" und "können hohes Alter, Finanzierungsschwierigkeiten oder aber auch Pflegebedürftigkeit eine Ausnahme wegen unbilliger Härte begründen."
Schlecht umgesetzt?
WürzburgerAdler schrieb:
Schlecht umgesetzt?
Stimmt, schlecht umgesetzt. Es kommt bei den Leuten nicht an. Die Verkaufszahlen brechen ein, Hersteller von Wärmepumpen gehen in Kurzarbeit. Ölheizungen verkaufen sich dagegen prima.
Der Absatz von Wärmepumpen ging im ersten Quartal um 52 Prozent zurück, der von Biomasse-Anlagen um 81 Prozent. Bei den Gasheizungen lag das Minus bei 17 Prozent. Allein Ölheizungen legten zu – um 27 Prozent auf 27.500 Anlagen.
Man kann das natürlich der Bild-Zeitung, der Union und in Bayern dem Aiwanger anlasten. Wenn Dir das als Grund reicht, nehme ich es halt so hin.
hawischer schrieb:
Man kann das natürlich der Bild-Zeitung, der Union und in Bayern dem Aiwanger anlasten. Wenn Dir das als Grund reicht, nehme ich es halt so hin.
Mir reicht das als Grund. Ich diskutiere ja nicht nur hier über die ganze Problematik. Und es wird immer schnell klar, dass sich die Legenden um herauszureißende Heizungen, benötigte Fußbodenheizungen inklusive Erneuerung des Estrichs und dergleichen hartnäckig festgesetzt haben. Wer außer den bekannten Protagonisten hat dies denn sonst in die Welt gesetzt?
Der zweite Grund ist natürlich der, dass "etwas gegen den Klimawandel tun" langsam auch heißt, selbst aktiv zu werden. Daran muss sich der Verbraucher halt erst noch gewöhnen. Bis vor Kurzem hieß aktiver Klimaschutz neben Idealismus vor allem: "Wunsch nach höchstmöglichem Autarkiegrad angesichts steigender Energiepreise" sowie "wenn es sich rechnet". Der Vorwurf des Eingriffs in die "persönliche Freiheit" kommt neben dem Vorwurf der "Ideologie" da als Grund für Ablehnung natürlich gut zupass. Auch wenn der Verbraucher sich in anderen Bereichen, z. B. der persönlichen Überwachung oder anderen Gesetzen und Vorschriften, widerstandslos dem Eingriff fügt.
Der Rekordabsatz von WPs in 2023 zeigt doch, dass sich der Verbraucher einsichtig zeigt. Nur wenn das Ganze jetzt wieder hinausgeschoben wird, warum sollte er dann...
Ebenso beim E-Auto. Der Rekordabsatz bis zum Ende der Förderung. Danach "rechnete" es sich nicht mehr. Dabei werden die finanziellen Folgen des Klimawandels die paar Mehrkosten für wirksamen Klimaschutz jetzt lächerlich erscheinen lassen. Und zwar für jeden Einzelnen.
Und der dritte Grund ist natürlich auch: das GEG kommt vom politischen Gegner.
hawischer schrieb:
Man kann das natürlich der Bild-Zeitung, der Union und in Bayern dem Aiwanger anlasten. Wenn Dir das als Grund reicht, nehme ich es halt so hin.
Nius nicht vergessen. Die haben alle durch ihre Hetze und auch falschen Aussagen stark dazu beigetragen das die Menschen verunsichert sind und das die Verkaufszahlen einbrachen. Es vergeht doch kein Tag an dem keine Hetze oder Falschaussage aus diesen Ecken kommt. Wie soll etwas vernünftig umgesetzt werden wenn man sich täglich mit diversen Falschaussagen herumschlagen muss?
hawischer schrieb:
Man kann das natürlich der Bild-Zeitung, der Union und in Bayern dem Aiwanger anlasten. Wenn Dir das als Grund reicht, nehme ich es halt so hin.
Das muss man sogar.
Merz und Spahn sind z.B. letztes Jahr durch alle Talkshows getingelt und haben 80.000 € je Wärmepumpe vor sich hergetragen.
Das war schlicht gelogen, Bzw. trifft nur in Ausnahmefällen zu.
Die Bild hat den selben Blödsinn rausposaunt.
Die Verunsicherung kommt genau durch solche populistischen Desinformationskampagnen.
Das ganze kostet übrigens auch Arbeitsplätze. Einfach mal die News zu Vaillant Stiebel Eltron, Vissmann und der Wärmesparte von Bosch googeln. Da kannman sehen, was die "wirtschaftsfreundliche" CDU da angerichtet hat.
Beim Kostenvergleich Gas vs. Pumpe werden die Betriebskosten über die Nutzungsdauer in der Regel nicht mit betrachtet.
Sollte man aber.
Die Pumpe ist wartungsarm (nur Reinigung und Justage) und benötigt außer in seltenen Ausnahmen weder Ersatz- noch Wartungsteile. Technikereinsätze können zu über 95% remote durchgeführt werden.
Über einen Betriebszeitraum von 20 Jahren liegt die Gastherme über 40% höher bei Wartung und Instandhaltung.
Wenn Du jetzt noch PV an die Pumpe klemmst und die Gaskosten über die Nutzungsdauer gegenrechnest ist die Pumpe selbst ohne Förderung die wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung. Auch heute schon.
Quelle: Ich bin in leitender Funktion im
Service bei einem führenden Wärmetechnik Hersteller. Wir rechnen gerade, wieviel Service- und Ersatzeilgeschäft uns wann wegbricht.
Sollte man aber.
Die Pumpe ist wartungsarm (nur Reinigung und Justage) und benötigt außer in seltenen Ausnahmen weder Ersatz- noch Wartungsteile. Technikereinsätze können zu über 95% remote durchgeführt werden.
Über einen Betriebszeitraum von 20 Jahren liegt die Gastherme über 40% höher bei Wartung und Instandhaltung.
Wenn Du jetzt noch PV an die Pumpe klemmst und die Gaskosten über die Nutzungsdauer gegenrechnest ist die Pumpe selbst ohne Förderung die wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung. Auch heute schon.
Quelle: Ich bin in leitender Funktion im
Service bei einem führenden Wärmetechnik Hersteller. Wir rechnen gerade, wieviel Service- und Ersatzeilgeschäft uns wann wegbricht.
Wedge schrieb:
Wenn Du jetzt noch PV an die Pumpe klemmst und die Gaskosten über die Nutzungsdauer gegenrechnest ist die Pumpe selbst ohne Förderung die wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung. Auch heute schon.
Stimmt, wenn die baulichen Gegebenheiten des Hauses eine "normale" Investition mit einer Wärmepumpe rechtfertigt.
Wenn es nicht so ist, dann hilft auch eine über Jahrzehnte gerechnete positive Amortisation der Wärmepumpe nicht weiter.
Ähnlich wie mit den E-Autos. Über den Lebenszeitraum und zusätzlich mit Versorgung über eigene Photovoltaik rechnen sich die Mehrkosten.
Beim E-Auto habe ich eine ähnliche Rechnung gemacht und mich dafür entschieden. Bei der Wärmepumpe ist aus genannten Gründen die Entscheidung anders.
Aus den finanziellen Gründen warten jetzt viele Hausbesitzer auf die Entscheidung ihrer Stadt oder Gemeinde zur Fernwärme. Und wer seine Heizung jetzt austauschen muss und keine 3 oder 4 Jahre warten kann, greift wie die Zahlen beweisen, häufiger zur herkömmlichen Gas oder Ölheizung.
hawischer schrieb:Wedge schrieb:
Wenn Du jetzt noch PV an die Pumpe klemmst und die Gaskosten über die Nutzungsdauer gegenrechnest ist die Pumpe selbst ohne Förderung die wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung. Auch heute schon.
Stimmt, wenn die baulichen Gegebenheiten des Hauses eine "normale" Investition mit einer Wärmepumpe rechtfertigt.
Wenn es nicht so ist, dann hilft auch eine über Jahrzehnte gerechnete positive Amortisation der Wärmepumpe nicht weiter.
Ähnlich wie mit den E-Autos. Über den Lebenszeitraum und zusätzlich mit Versorgung über eigene Photovoltaik rechnen sich die Mehrkosten.
Beim E-Auto habe ich eine ähnliche Rechnung gemacht und mich dafür entschieden. Bei der Wärmepumpe ist aus genannten Gründen die Entscheidung anders.
Aus den finanziellen Gründen warten jetzt viele Hausbesitzer auf die Entscheidung ihrer Stadt oder Gemeinde zur Fernwärme. Und wer seine Heizung jetzt austauschen muss und keine 3 oder 4 Jahre warten kann, greift wie die Zahlen beweisen, häufiger zur herkömmlichen Gas oder Ölheizung.
Und was genau ist denn jetzt hier der "große Mist" am GEG und seiner Umsetzung?
Ich habe gerade mal nachgesehen: natürlich gibt es eine Härtefallregelung. Unter anderem sogar ganz ausdrücklich für dein Beispiel mit den alten Hausbesitzer*innen: "bei Unwirtschaftlichkeit oder besonderen persönlichen, baulichen oder sonstigen Umständen" sowie "auf Grund besonderer persönlicher Umstände" und "können hohes Alter, Finanzierungsschwierigkeiten oder aber auch Pflegebedürftigkeit eine Ausnahme wegen unbilliger Härte begründen."
Schlecht umgesetzt?
Zum ersten: so kompliziert ist der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung in einen Altbau nicht. Man fräst die Rillen einfach in den Estrich. Bei meiner Tochter war das Werk an 1 Tag erledigt.
Zum zweiten: Eine Fußbodenheizung ist - wie bereits beschrieben - meist nicht unbedingt erforderlich. Ich wiederhole das jetzt nicht noch einmal alles.
Zum dritten: meine Quelle sagt 8 - 28.000, deine 15 bis 40.000. Erklärt immer noch nicht die seltsame Aussage in er FAZ.
Zum vierten: Die Verlässlichkeit der Förderung ist vielleicht so verlässlich wie die Coronahilfen, die ja nicht zurückbezahlt werden mussten und bei denen bekanntlich "niemand allein gelassen" wurde. Stand jetzt ist die Förderung der Ampel verlässlicher.
Und zum Letzten: vielleicht sprechen wir einmal bei diesem Thema nicht nur über Finanzen, obwohl klar ist, dass der Strompreis sich entgegen den Preisen der CO2-besteuerten fossilen Energien bewegen wird, sondern vielleicht auch mal über den Zweck der ganzen Aktion, nämlich unseren Nachkommen noch ein ähnliches Leben bieten zu können wie wir es hatten? Ist das kein Argument? Oder geht es auch hier nur um Kosten und Nutzen?
Zum zweiten: Eine Fußbodenheizung ist - wie bereits beschrieben - meist nicht unbedingt erforderlich. Ich wiederhole das jetzt nicht noch einmal alles.
Zum dritten: meine Quelle sagt 8 - 28.000, deine 15 bis 40.000. Erklärt immer noch nicht die seltsame Aussage in er FAZ.
Zum vierten: Die Verlässlichkeit der Förderung ist vielleicht so verlässlich wie die Coronahilfen, die ja nicht zurückbezahlt werden mussten und bei denen bekanntlich "niemand allein gelassen" wurde. Stand jetzt ist die Förderung der Ampel verlässlicher.
Und zum Letzten: vielleicht sprechen wir einmal bei diesem Thema nicht nur über Finanzen, obwohl klar ist, dass der Strompreis sich entgegen den Preisen der CO2-besteuerten fossilen Energien bewegen wird, sondern vielleicht auch mal über den Zweck der ganzen Aktion, nämlich unseren Nachkommen noch ein ähnliches Leben bieten zu können wie wir es hatten? Ist das kein Argument? Oder geht es auch hier nur um Kosten und Nutzen?
Ich habe doch bei mir den Grund genannt. Die Heizkörper werden mit einem Einrohrsystem versorgt. Das auszutauschen wäre heftig.
Fußbodenheizung zu installieren in einem bewohnten Haus, bedeutet erstmal die Zimmer komplett leer zu räumen, den Teppichboden oder das Parkett oder gar die Fliesen entfernen und dann erst kann man mit dem Fräsen der Rillen beginnen. Im Estrich, den man möglicherweise in Häusern mit Holzdecken gar nicht hat.
Einfach akzeptieren, dass jedes Haus andere Voraussetzungen hat und bei allem Verständnis für den Klimaschutz. Trotz Förderung kommt die Wärmepumpe teurer.
Und nicht jeder ist finanziell dazu in der Lage. Besonders bei älteren Leuten, die Rente beziehen und die keine Kreditangebote der Banken bekommen.
Wie sich der Strompreis entwickeln wird, ist ebenso wie bei Gas und Öl nur eine Annahme.
Trotz 50% Strom aus Wind und Sonne ist der Preis immer noch sehr hoch. Windräder halten nicht ewig, der Austausch ist teuer und der Stromkunde bezahlt es, wie auch Bau und Unterhaltung von Stromleitungen und/oder Speicheranlagen.
Mit den Statistikzahlen zu dem Einbruch beim Verkauf der Wärmepumpe wollte ich zeigen, wie die Bevölkerung reagiert und dies zeigt sich auch in der (Un-)Zufriedenheit mit der Regierung.
Mit der Photovoltaikanlage verzichte ich weitgehend auf Stromlieferungen, die zur Hälfte mit Strom aus fossilen Energieträgern oder Atomstrom aus Nachbarländern kommt.
Und mit dem E-Auto belaste ich die Umwelt nicht.
Ich werde von diesen Investitionen persönlich keinen Return of Invest mehr haben. Es ist ein Beitrag zum Klimaschutz und zum Werterhalt der Immobilie.
Ein Urlaubsflug nach Bali steht auch nicht auf der Liste.
Fußbodenheizung zu installieren in einem bewohnten Haus, bedeutet erstmal die Zimmer komplett leer zu räumen, den Teppichboden oder das Parkett oder gar die Fliesen entfernen und dann erst kann man mit dem Fräsen der Rillen beginnen. Im Estrich, den man möglicherweise in Häusern mit Holzdecken gar nicht hat.
Einfach akzeptieren, dass jedes Haus andere Voraussetzungen hat und bei allem Verständnis für den Klimaschutz. Trotz Förderung kommt die Wärmepumpe teurer.
Und nicht jeder ist finanziell dazu in der Lage. Besonders bei älteren Leuten, die Rente beziehen und die keine Kreditangebote der Banken bekommen.
Wie sich der Strompreis entwickeln wird, ist ebenso wie bei Gas und Öl nur eine Annahme.
Trotz 50% Strom aus Wind und Sonne ist der Preis immer noch sehr hoch. Windräder halten nicht ewig, der Austausch ist teuer und der Stromkunde bezahlt es, wie auch Bau und Unterhaltung von Stromleitungen und/oder Speicheranlagen.
Mit den Statistikzahlen zu dem Einbruch beim Verkauf der Wärmepumpe wollte ich zeigen, wie die Bevölkerung reagiert und dies zeigt sich auch in der (Un-)Zufriedenheit mit der Regierung.
Mit der Photovoltaikanlage verzichte ich weitgehend auf Stromlieferungen, die zur Hälfte mit Strom aus fossilen Energieträgern oder Atomstrom aus Nachbarländern kommt.
Und mit dem E-Auto belaste ich die Umwelt nicht.
Ich werde von diesen Investitionen persönlich keinen Return of Invest mehr haben. Es ist ein Beitrag zum Klimaschutz und zum Werterhalt der Immobilie.
Ein Urlaubsflug nach Bali steht auch nicht auf der Liste.
hawischer schrieb:
Ich habe doch bei mir den Grund genannt. Die Heizkörper werden mit einem Einrohrsystem versorgt. Das auszutauschen wäre heftig.
Einrohrsysteme sind energetisch und wirtschaftlich natürlich eher katastrophal. Immerhin: Maßnahmen zur Volumenstromregelung bei Einrohrsystemen und auch der Umbau von Ein- in Zweirohrsystemen sind in der aktuellen Bundesförderung effiziente Gebäude förderfähig.
hawischer schrieb:
Fußbodenheizung zu installieren in einem bewohnten Haus, bedeutet erstmal die Zimmer komplett leer zu räumen, den Teppichboden oder das Parkett oder gar die Fliesen entfernen und dann erst kann man mit dem Fräsen der Rillen beginnen. Im Estrich, den man möglicherweise in Häusern mit Holzdecken gar nicht hat.
Diese Möglichkeit habe ich nur aufgeführt, weil es bei der Kritik am GEG ja schon hieß: Estrich rausreißen. Auch so eine Lüge. Oft ist eine Fußbodenheizung ja gar nicht nötig und das bestehende Heizkörpersystem kann beibehalten werden.
hawischer schrieb:
Einfach akzeptieren, dass jedes Haus andere Voraussetzungen hat und bei allem Verständnis für den Klimaschutz. Trotz Förderung kommt die Wärmepumpe teurer.
Das Erstere habe ich schon vor ein paar Beiträgen akzeptiert, bei Letzterem tue ich mir schwer. Über die Lebensdauer hinweg ist die WP mit Sicherheit günstiger als jede fossile Heizung, dafür sorgt schon alleine die zunehmende CO2-Bepreisung. Ganz abgesehen von der Beschaffung (Putin, Ölscheichs, Fracking etc.).
hawischer schrieb:
Und nicht jeder ist finanziell dazu in der Lage. Besonders bei älteren Leuten, die Rente beziehen und die keine Kreditangebote der Banken bekommen.
Wir sprechen hier von Hausbesitzer*innen. Die mit einer kaputten Heizung dastehen. Die also ohnehin investieren müssen. Je nach Zustand des Gebäudes sollte es relativ einfach sein, einen Kredit für eine wertsteigernde Heizung zu bekommen. Falls nicht, muss das GEG eine Härtefallregelung haben. Hat es die nicht, wäre das in der Tat ein Mangel.
hawischer schrieb:
Wie sich der Strompreis entwickeln wird, ist ebenso wie bei Gas und Öl nur eine Annahme.
Aber eine begründete. Der Anteil an Ökostrom wächst weiter = weniger CO2-Abgabe. Die aber steigt und bei Öl und Gas direkt zu Buche schlägt. Dazu sind Wind und Sonne verlässlicher als Putin oder Katar. Auch preislich. 😉
hawischer schrieb:
Mit den Statistikzahlen zu dem Einbruch beim Verkauf der Wärmepumpe wollte ich zeigen, wie die Bevölkerung reagiert und dies zeigt sich auch in der (Un-)Zufriedenheit mit der Regierung.
Ich hab's ja schon geschrieben: als das GEG diskutiert wurde, schnellte der Absatz der WPs in die Höhe. Rekordjahr war 2023. Viele Hausbesitzer dachten: wenn, dann gleich, Förderung hoch, Betriebskosten niedriger, Amortisierung früher. Nachdem das GEG abgemildert wurde, brach der Absatz ein (2024).
hawischer schrieb:
Mit der Photovoltaikanlage verzichte ich weitgehend auf Stromlieferungen, die zur Hälfte mit Strom aus fossilen Energieträgern oder Atomstrom aus Nachbarländern kommt.
Und mit dem E-Auto belaste ich die Umwelt nicht.
Ich werde von diesen Investitionen persönlich keinen Return of Invest mehr haben. Es ist ein Beitrag zum Klimaschutz und zum Werterhalt der Immobilie.
Ein Urlaubsflug nach Bali steht auch nicht auf der Liste.
Das alles weiß ich, weil du es schon mehrfach erzählt hast. Im Grunde verstehe ich deine harsche Ablehnung des GEG genau aus diesem Grund nicht. Wie bei allen anderen Diskussionen, die ich in diesem Zusammenhang führe, kann man die Argumente gegen das GEG relativ einfach entkräften, weil eben sehr viel Unwissen im Spiel ist, das über diverse Kanäle und dreiste Falschaussagen unter die Leute gebracht wurde.
Wenn man sich vor Augen hält, dass der Gebäudesektor den höchsten Anteil überhaupt am CO2-Ausstoß hat, wäre es geradezu kriminell, hier alles einfach so weiterlaufen zu lassen. Aber gut - dank der FDP haben wir ja keine Sektoren mehr, und so kann sogar so ein einfaches, schnell zu bewerkstelligendes und wirksames Mittel wie das Tempolimit verhindert werden. Damit sich der Planet in Ruhe weiter erwärmen kann.
Es ist zum Verzweifeln.
hawischer schrieb:Schönesge schrieb:hawischer schrieb:
Ich war im November Robert Habeck ausgesprochen dankbar für seine klare Haltung zu dem Terror und Krieg in Nahost und zu deutscher Verantwortung aus den Erfahrungen unserer Geschichte. Er hat dies in einem Video erläutert. Meine Meinung, die ich versucht habe deutlich zu machen, deckt sich zu 100% mit seiner.
https://m.youtube.com/watch?v=ZBtAtsdco-8
Unsere Verantwortung ist es, alle Menschen gleich zu behandeln. Wer das anders sieht, pfeift auf die Lehren aus den Holocaust.
Zum Video: November 2023...
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen bzw hast du alles über deine Haltung ausgesagt.
Dann empfehle ich Dir es trotzdem anzusehen. Besonders die Passage nach Minute 7. Vielleicht korrigierst Du dann Deine Kritik.
Jetzt wird es wirklich absurd.
Du meinst, nachdem nun wesentliche Infrastruktur im Gazastreifen zerstört worden ist, nachdem unzählige Menschen getötet worden sind, davon hauptsächlich Unschuldige, nachdem Hunger als Waffe eingesetzt worden ist und mittlerweile über 2 Millionen eingesperrte Menschen seit einem dreiviertel Jahr in einem Gebiet kleiner als Köln an keinem Ort mehr sicher sind und entsprechend körperlich als auch psychisch zerstört worden sind, kommst du mir lapidar mit Minute 7 aus einem Video keine vier Wochen nach dem Hamas Anschla? Vor allem wo mittlerweile klar ist, daß es Netanjahu nie um die Geisel gegangen ist und er gerade dabei ist, den Krieg noch zu erweitern. Ich kann gar nicht glauben, dass du das ernst meinen kannst, ganz ehrlich.
Das ist vollkommen irre, sorry. Denn das was ab Minute 7 gesagt wird rechtfertigt überhaupt nichts, nein, dass du tatsächlich glaubst das als eine Art Rechtfertigung posten zu können, zeigt allein, wie verblendet einige Menschen in Deutschland zu sein scheinen. Das zeigt gerade das Problem.
Du willst ganz offensichtlich nur sehen, was du sehen willst. Vollkommen egal, was passiert, vollkommen losgelöst von der Realität.
Du hast offensichtlich den letzten Absatz meines Betrags von gestern 18:23 nicht gelesen:
"Das bedeutet nicht, dass alles was die israelische Regierung und Armeeführung tut oder unterlässt außerhalb jeder Kritik steht und hier verzichte ich auf ein "aber", das man sonst hier in welchem Kontext auch immer, öfter liest."
Israel verhält sich in Gaza völkerrechtswidrig. Punkt.
Die Hamas könnte das Sterben beenden, wenn die Geiseln freigelassen würden und die Kämpfe und Raketenangriffe auf Israel eingestellt würden. Punkt.
Ich bleibe bei meiner Solidarität mit Israel und seinen Bewohnern, die - angeführt vom Iran - mit Angriffen und Terror bedroht werden. Das Massaker der Hamas wollte den Krieg damit starten. Ziel ist die Zerstörung Israels.
"Das bedeutet nicht, dass alles was die israelische Regierung und Armeeführung tut oder unterlässt außerhalb jeder Kritik steht und hier verzichte ich auf ein "aber", das man sonst hier in welchem Kontext auch immer, öfter liest."
Israel verhält sich in Gaza völkerrechtswidrig. Punkt.
Die Hamas könnte das Sterben beenden, wenn die Geiseln freigelassen würden und die Kämpfe und Raketenangriffe auf Israel eingestellt würden. Punkt.
Ich bleibe bei meiner Solidarität mit Israel und seinen Bewohnern, die - angeführt vom Iran - mit Angriffen und Terror bedroht werden. Das Massaker der Hamas wollte den Krieg damit starten. Ziel ist die Zerstörung Israels.
hawischer schrieb:
Die Hamas könnte das Sterben beenden, wenn die Geiseln freigelassen würden und die Kämpfe und Raketenangriffe auf Israel eingestellt würden. Punkt.
Das scheint ja mittlerweile ein Märchen zu sein und rechtfertigt zudem in keinster Weise das Vorgehen Israels in Gaza. Jedes Medium dass ich kenne, spekuliert mittlerweile darüber, dass Netanyahu überhaupt keinen Geiseldeal möchte, selbst die USA sprechen von Undankbarkeit, selbst eigene Leute des Verhandlungsteams trauen ihm nicht mehr:
Der israelische Sender Channel 12 berichtet, dass Netanyahu am Mittwoch ein Treffen mit dem israelischen Verhandlungsteam abgehalten habe, das in einer lautstarken Auseinandersetzung geendet sei. Der Direktor des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet habe Netanyahu konfrontiert und ihm gesagt, wenn er von dem israelischen Vorschlag für das Abkommen abrücken wolle, solle er es einfach sagen. Netanyahu habe daraufhin die anwesenden Sicherheits- und Geheimdienstchefs als »Schwächlinge« beschimpft und beschuldigt, für die Interessen der Hamas zu arbeiten.
https://www.spiegel.de/ausland/nahostkonflikt-scharfe-kritik-an-netanyahu-wegen-stockender-verhandlungen-beim-geiselabkommen-a-25aaa33a-0059-4842-b25c-bd208f02d354
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-netanyahu-geiseldeal-100.html
Jedes Medium, bis auf ggf Springer, keine Ahnung was die so einseitig schreiben, lese das in diesem Kontext nicht, aber hier reicht mE einfach nur dieser Hinweis:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/springer-portal-verdient-durch-wohnungsangebote-in-israelischen-siedlungen-dlf-kultur-fdbce458-100.html
Wie man das, was die da tun nennt, darf jeder für sich beantworten.
Wie man diese Behauptung immernoch so unreflektiert hier reinstellen kann, verstehe wer will. Die Antwort die du gibst zeigt einfach, dass eine Diskussion zwecklos erscheint, deshalb bin ich auch wieder raus hier.
hawischer schrieb:
Ich war im November Robert Habeck ausgesprochen dankbar für seine klare Haltung zu dem Terror und Krieg in Nahost und zu deutscher Verantwortung aus den Erfahrungen unserer Geschichte. Er hat dies in einem Video erläutert. Meine Meinung, die ich versucht habe deutlich zu machen, deckt sich zu 100% mit seiner.
https://m.youtube.com/watch?v=ZBtAtsdco-8
Unsere Verantwortung ist es, alle Menschen gleich zu behandeln. Wer das anders sieht, pfeift auf die Lehren aus den Holocaust.
Zum Video: November 2023...
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen bzw hast du alles über deine Haltung ausgesagt.
Schönesge schrieb:hawischer schrieb:
Ich war im November Robert Habeck ausgesprochen dankbar für seine klare Haltung zu dem Terror und Krieg in Nahost und zu deutscher Verantwortung aus den Erfahrungen unserer Geschichte. Er hat dies in einem Video erläutert. Meine Meinung, die ich versucht habe deutlich zu machen, deckt sich zu 100% mit seiner.
https://m.youtube.com/watch?v=ZBtAtsdco-8
Unsere Verantwortung ist es, alle Menschen gleich zu behandeln. Wer das anders sieht, pfeift auf die Lehren aus den Holocaust.
Zum Video: November 2023...
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen bzw hast du alles über deine Haltung ausgesagt.
Dann empfehle ich Dir es trotzdem anzusehen. Besonders die Passage nach Minute 7. Vielleicht korrigierst Du dann Deine Kritik.
hawischer schrieb:Schönesge schrieb:hawischer schrieb:
Ich war im November Robert Habeck ausgesprochen dankbar für seine klare Haltung zu dem Terror und Krieg in Nahost und zu deutscher Verantwortung aus den Erfahrungen unserer Geschichte. Er hat dies in einem Video erläutert. Meine Meinung, die ich versucht habe deutlich zu machen, deckt sich zu 100% mit seiner.
https://m.youtube.com/watch?v=ZBtAtsdco-8
Unsere Verantwortung ist es, alle Menschen gleich zu behandeln. Wer das anders sieht, pfeift auf die Lehren aus den Holocaust.
Zum Video: November 2023...
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen bzw hast du alles über deine Haltung ausgesagt.
Dann empfehle ich Dir es trotzdem anzusehen. Besonders die Passage nach Minute 7. Vielleicht korrigierst Du dann Deine Kritik.
Jetzt wird es wirklich absurd.
Du meinst, nachdem nun wesentliche Infrastruktur im Gazastreifen zerstört worden ist, nachdem unzählige Menschen getötet worden sind, davon hauptsächlich Unschuldige, nachdem Hunger als Waffe eingesetzt worden ist und mittlerweile über 2 Millionen eingesperrte Menschen seit einem dreiviertel Jahr in einem Gebiet kleiner als Köln an keinem Ort mehr sicher sind und entsprechend körperlich als auch psychisch zerstört worden sind, kommst du mir lapidar mit Minute 7 aus einem Video keine vier Wochen nach dem Hamas Anschla? Vor allem wo mittlerweile klar ist, daß es Netanjahu nie um die Geisel gegangen ist und er gerade dabei ist, den Krieg noch zu erweitern. Ich kann gar nicht glauben, dass du das ernst meinen kannst, ganz ehrlich.
Das ist vollkommen irre, sorry. Denn das was ab Minute 7 gesagt wird rechtfertigt überhaupt nichts, nein, dass du tatsächlich glaubst das als eine Art Rechtfertigung posten zu können, zeigt allein, wie verblendet einige Menschen in Deutschland zu sein scheinen. Das zeigt gerade das Problem.
Du willst ganz offensichtlich nur sehen, was du sehen willst. Vollkommen egal, was passiert, vollkommen losgelöst von der Realität.
Ich hatte gefragt, wie der Mann von der FAZ auf 30.000 Euro Zuschuss kommt, wenn die WP maximal 28.000 Euro kostet. Stattdessen bekomme ich Aussagen wie "WP 4 x so teuer wie eine Gastherme" und eine Umfrage zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
"Die Anschaffungskosten inklusive Montage betragen 15.000 bis 40.000 Euro – je nach Art der Wärmepumpe. Wie viel man wirklich zahlen muss, ist von vielen Faktoren abhängig: neben der Art des Systems von lokalen Begebenheiten, dem energetischen Gebäudezustand und dem eigenen Heizbedarf. Außerdem von den Preisen für Roh- und Baustoffe sowie für die Montagearbeiten."
Wenn man eine Fußbodenheizung einbauen oder ein Einrohrsystem der Heizung ersetzen müsste wie in meinem Fall, dann explodieren die Kosten und da helfen Katalogpreise von enpal und Co nicht.
Wärmepumpen sind gut, keine Frage. Sie sind aber auch teuer, daher die Förderung. Entscheidend und dazu fällt Dir leider nichts ein, ist die Verlässlichkeit und die Planbarkeit für den Verbraucher. Dies habe ich am Beispiel deutlich gemacht und die Unsicherheit und Unzufriedenheit der Bürger mittels Umfragen.
https://www.adac.de/rund-ums-haus/energie/versorgung/waermepumpe-funktion-kosten-foerderung/
Wenn man eine Fußbodenheizung einbauen oder ein Einrohrsystem der Heizung ersetzen müsste wie in meinem Fall, dann explodieren die Kosten und da helfen Katalogpreise von enpal und Co nicht.
Wärmepumpen sind gut, keine Frage. Sie sind aber auch teuer, daher die Förderung. Entscheidend und dazu fällt Dir leider nichts ein, ist die Verlässlichkeit und die Planbarkeit für den Verbraucher. Dies habe ich am Beispiel deutlich gemacht und die Unsicherheit und Unzufriedenheit der Bürger mittels Umfragen.
https://www.adac.de/rund-ums-haus/energie/versorgung/waermepumpe-funktion-kosten-foerderung/
Zum ersten: so kompliziert ist der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung in einen Altbau nicht. Man fräst die Rillen einfach in den Estrich. Bei meiner Tochter war das Werk an 1 Tag erledigt.
Zum zweiten: Eine Fußbodenheizung ist - wie bereits beschrieben - meist nicht unbedingt erforderlich. Ich wiederhole das jetzt nicht noch einmal alles.
Zum dritten: meine Quelle sagt 8 - 28.000, deine 15 bis 40.000. Erklärt immer noch nicht die seltsame Aussage in er FAZ.
Zum vierten: Die Verlässlichkeit der Förderung ist vielleicht so verlässlich wie die Coronahilfen, die ja nicht zurückbezahlt werden mussten und bei denen bekanntlich "niemand allein gelassen" wurde. Stand jetzt ist die Förderung der Ampel verlässlicher.
Und zum Letzten: vielleicht sprechen wir einmal bei diesem Thema nicht nur über Finanzen, obwohl klar ist, dass der Strompreis sich entgegen den Preisen der CO2-besteuerten fossilen Energien bewegen wird, sondern vielleicht auch mal über den Zweck der ganzen Aktion, nämlich unseren Nachkommen noch ein ähnliches Leben bieten zu können wie wir es hatten? Ist das kein Argument? Oder geht es auch hier nur um Kosten und Nutzen?
Zum zweiten: Eine Fußbodenheizung ist - wie bereits beschrieben - meist nicht unbedingt erforderlich. Ich wiederhole das jetzt nicht noch einmal alles.
Zum dritten: meine Quelle sagt 8 - 28.000, deine 15 bis 40.000. Erklärt immer noch nicht die seltsame Aussage in er FAZ.
Zum vierten: Die Verlässlichkeit der Förderung ist vielleicht so verlässlich wie die Coronahilfen, die ja nicht zurückbezahlt werden mussten und bei denen bekanntlich "niemand allein gelassen" wurde. Stand jetzt ist die Förderung der Ampel verlässlicher.
Und zum Letzten: vielleicht sprechen wir einmal bei diesem Thema nicht nur über Finanzen, obwohl klar ist, dass der Strompreis sich entgegen den Preisen der CO2-besteuerten fossilen Energien bewegen wird, sondern vielleicht auch mal über den Zweck der ganzen Aktion, nämlich unseren Nachkommen noch ein ähnliches Leben bieten zu können wie wir es hatten? Ist das kein Argument? Oder geht es auch hier nur um Kosten und Nutzen?
Ich war im November Robert Habeck ausgesprochen dankbar für seine klare Haltung zu dem Terror und Krieg in Nahost und zu deutscher Verantwortung aus den Erfahrungen unserer Geschichte. Er hat dies in einem Video erläutert. Meine Meinung, die ich versucht habe deutlich zu machen, deckt sich zu 100% mit seiner.
https://m.youtube.com/watch?v=ZBtAtsdco-8
https://m.youtube.com/watch?v=ZBtAtsdco-8
hawischer schrieb:
Ich war im November Robert Habeck ausgesprochen dankbar für seine klare Haltung zu dem Terror und Krieg in Nahost und zu deutscher Verantwortung aus den Erfahrungen unserer Geschichte. Er hat dies in einem Video erläutert. Meine Meinung, die ich versucht habe deutlich zu machen, deckt sich zu 100% mit seiner.
https://m.youtube.com/watch?v=ZBtAtsdco-8
Unsere Verantwortung ist es, alle Menschen gleich zu behandeln. Wer das anders sieht, pfeift auf die Lehren aus den Holocaust.
Zum Video: November 2023...
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen bzw hast du alles über deine Haltung ausgesagt.
hawischer schrieb:
"Für den Einbau einer Wärmepumpe kommen sie seither als förderfähige Kosten nur noch auf 30.000 Euro statt früher 60.000 Euro. Aber das erreicht nicht mehr Menschen. Die Heizungsförderung wird jetzt kaum noch genutzt. Das Förderungsziel von 500.000 neuen Wärmepumpen im Jahr rückt noch weiter weg "
Wovon ist hier die Rede? Wärmepumpen kosten zwischen 8.000 (Luft) und 28.000 (Erdwärme) Euro. Inklusive Erschließung der Wärmequelle. Da kriegt der Käufer bei der teuersten Variante und 30.000 Euro Förderung ja noch 2.000 Euro raus! 😎
Also, da stimmt ja wohl was nicht.
Im Übrigen:
"Ein Beispiel zur Förderung: Eine Erdwärmepumpe mit Sonde würde nach Abzug des Zuschusses nicht mehr 28.000 Euro kosten, sondern nur noch 12.600 Euro (mit 55 Prozent Förderung gerechnet). Was noch an Mehrkosten gegenüber einer fossilen Wärmequelle verbleibt, rechnet sich im Lauf der Jahre meist durch die eingesparten Ausgaben für Brennstoffe: Wärmepumpen gewinnen 67 bis 80 Prozent der Wärme kostenlos aus Luft, Erdwärme oder Grundwasser." Aus:
https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/waermepumpe/
In meinem Fall wäre - unter dem Strich - eine Wärmepumpe rund viermal so teuer geworden wie eine Gastherme.
Keiner weiß wie sich Strom und Gaspreise in den nächsten zwei Jahrzehnten entwickeln werden. Hängt auch von der politischen Gestaltung der jeweiligen Regierungen ab.
Nach Rücksprache mit der Familie haben wir auf diese Anschaffung verzichtet und das Geld neben der Gastherme in eine Photovoltaikanlage investiert. Für die gab's "nur" den Erlass der 19% Mehrwertsteuer.
Insgesamt dann immer noch 10.000 eingespart.
Nach meiner Wahrnehmung und dem was der Energieberater gesagt hat, ist das eine übliche Betrachtung und Rechnung.
Das zeigen ja auch die Verkaufszahlen im ersten Halbjahr:
"Verkauft wurden 90.000 Wärmepumpen - ein Minus von 54 Prozent."
Wie ich bereits erwähnt habe. Ein Grund ist die nachträglich ins GEG eingebaute Fernwärmeplanungsregelung. Die Leute wissen nicht was da rauskommt.
Zur Förderung und der Planungssicherheit der Bürger:
"In diesem Jahr stehen aus dem Klima- und Transformationsfonds - einem Sondertopf des Bundes - für die Sanierung von Gebäuden sowie den Heizungstausch rund 17 Milliarden Euro zur Verfügung. Eine Sprecherin von Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) sagte:
Wir gehen zum Stand jetzt davon aus, dass sie so fortgeführt wird.
Das stehe aber unter Vorbehalt - nach der Sommerpause beginnen die Haushaltsberatungen im Bundestag."
Soweit die Verlässlichkeit die man braucht, um als Otto Normalverbraucher derartige Investitionen zu stemmen.
Die Leute haben Sorge, es passiert wie beim E-Auto. Förderung übers Wochenende einfach gestrichen.
Verlässliche Politik geht anders.
Das und noch mehr macht sich in der demografischen Analyse wie folgt bemerkbar:
"Die Mehrheit von rund 79 Prozent der Befragten des ARD-DeutschlandTrends gab Anfang August 2024 an, weniger zufrieden oder gar nicht zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung zu sein. Rund 18 Prozent waren mit der politischen Leistung der Bundesregierung um Kanzler Olaf Scholz zufrieden, zwei Prozent der befragten Personen war mit der Arbeit der Bundesregierung sehr zufrieden.
Ich finde mich bei den 79% wieder.
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/waermepumpe-absatz-heizung-gesetz-100.html
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2953/umfrage/zufriedenheit-mit-der-arbeit-der-bundesregierung/
Keiner weiß wie sich Strom und Gaspreise in den nächsten zwei Jahrzehnten entwickeln werden. Hängt auch von der politischen Gestaltung der jeweiligen Regierungen ab.
Nach Rücksprache mit der Familie haben wir auf diese Anschaffung verzichtet und das Geld neben der Gastherme in eine Photovoltaikanlage investiert. Für die gab's "nur" den Erlass der 19% Mehrwertsteuer.
Insgesamt dann immer noch 10.000 eingespart.
Nach meiner Wahrnehmung und dem was der Energieberater gesagt hat, ist das eine übliche Betrachtung und Rechnung.
Das zeigen ja auch die Verkaufszahlen im ersten Halbjahr:
"Verkauft wurden 90.000 Wärmepumpen - ein Minus von 54 Prozent."
Wie ich bereits erwähnt habe. Ein Grund ist die nachträglich ins GEG eingebaute Fernwärmeplanungsregelung. Die Leute wissen nicht was da rauskommt.
Zur Förderung und der Planungssicherheit der Bürger:
"In diesem Jahr stehen aus dem Klima- und Transformationsfonds - einem Sondertopf des Bundes - für die Sanierung von Gebäuden sowie den Heizungstausch rund 17 Milliarden Euro zur Verfügung. Eine Sprecherin von Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) sagte:
Wir gehen zum Stand jetzt davon aus, dass sie so fortgeführt wird.
Das stehe aber unter Vorbehalt - nach der Sommerpause beginnen die Haushaltsberatungen im Bundestag."
Soweit die Verlässlichkeit die man braucht, um als Otto Normalverbraucher derartige Investitionen zu stemmen.
Die Leute haben Sorge, es passiert wie beim E-Auto. Förderung übers Wochenende einfach gestrichen.
Verlässliche Politik geht anders.
Das und noch mehr macht sich in der demografischen Analyse wie folgt bemerkbar:
"Die Mehrheit von rund 79 Prozent der Befragten des ARD-DeutschlandTrends gab Anfang August 2024 an, weniger zufrieden oder gar nicht zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung zu sein. Rund 18 Prozent waren mit der politischen Leistung der Bundesregierung um Kanzler Olaf Scholz zufrieden, zwei Prozent der befragten Personen war mit der Arbeit der Bundesregierung sehr zufrieden.
Ich finde mich bei den 79% wieder.
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/waermepumpe-absatz-heizung-gesetz-100.html
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2953/umfrage/zufriedenheit-mit-der-arbeit-der-bundesregierung/
Ich hatte gefragt, wie der Mann von der FAZ auf 30.000 Euro Zuschuss kommt, wenn die WP maximal 28.000 Euro kostet. Stattdessen bekomme ich Aussagen wie "WP 4 x so teuer wie eine Gastherme" und eine Umfrage zur Zufriedenheit mit der Bundesregierung.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
War nur ein Scherz.
Frage an die Spezialisten: Warum aber beißen die Sieger denn immer in die Medaillen bei der Siegerehrung? Ist das irgendwo vorgeschrieben, dass es dieses Foto geben muss?
Frage an die Spezialisten: Warum aber beißen die Sieger denn immer in die Medaillen bei der Siegerehrung? Ist das irgendwo vorgeschrieben, dass es dieses Foto geben muss?
Motoguzzi999 schrieb:
War nur ein Scherz.
Frage an die Spezialisten: Warum aber beißen die Sieger denn immer in die Medaillen bei der Siegerehrung? Ist das irgendwo vorgeschrieben, dass es dieses Foto geben muss?
Das hat nichts mit Olympia, sondern mit dem Beißtest zu tun, mit dem man angeblich früher die Echtheit von Goldmünzen getestet hat. Sieht man ab und an in Western-Filmen.
Dann hat irgendwer mal angefangen dies auch bei Goldmedaillen zu machen.
Wahrscheinlich bezahlt die Weltvereinigung der Zahnärzte dem Bach zehntausend Euro für jedes strahlende Lächeln mit medaille zwischen den perfekt gerichteten Zähnen … 🤔
Danke noch dafür, dass Du der Lüge von PhillySGE entgegnet bist.
Eintracht-Laie schrieb:
Danke noch dafür, dass Du der Lüge von PhillySGE entgegnet bist.
Ein Gedanke noch zum Thema.
Als Nachkriegskind, der im Wissen um die Schuld Deutschlands an den Juden Europas aufgewachsen ist, der weiß mit welcher unfassbaren Grausamkeit vom Säugling bis zum Greis gemordet wurde.
Der weiß, mit welcher Berechtigung Überlebende auf ein Weiterleben in Freiheit und Selbstbestimmung in einem eigenen Staat hoffen durften, das Ihnen durch die UN ermöglicht wurde.
Bei aller berechtigten Kritik an der israelischen Regierung, für mich ist eine Solidarität mit Israel aus denn genannten Gründen als Deutscher unverhandelbar.
Das mag ein Norweger, Spanier oder Südafrikaner differenzierter sehen.
Ich kann da nicht aus meiner Haut, aus Solidarität zu den jüdischen Menschen und der Verantwortung der Deutschen insgesamt. Auch wenn Generationen, die nach dem Holocaust geboren wurden, persönlich keine Schuld trifft.
Das bedeutet nicht, dass alles was die israelische Regierung und Armeeführung tut oder unterlässt außerhalb jeder Kritik steht und hier verzichte ich auf ein "aber", das man sonst hier in welchem Kontext auch immer, öfter liest.
OK, wie gesagt, ich kenne dein Haus nicht. Ich habe bei meinem Haus schon vor 25 Jahren das Dach gedämmt. Das konnte ich sogar selbst machen. Die Ersparnis an - damals noch - Heizöl belief sich auf 1.500 Euro im Jahr. Fenster folgten 10 Jahre später, Dämmung weitere 5 Jahre später. Mit spürbar deutlich sinkenden Heizkosten.
Wenn es bei dir komplizierter ist, kann ich das natürlich schlecht beurteilen. Ich vermute mal, dass das Dach abgedeckt werden muss, um die Dämmung in Konterlatten zu befestigen, damit die Sparren Luft bekommen. Aber über 100k? Das ist schon ein Wort.
Über eine andere Art der Förderung kann man natürlich diskutieren. Nachdem nichtfossile moderne Heizsysteme immer leistungsfähiger werden, hätte ich als Umweltminister aber auch mein Augenmerk genau darauf gerichtet.
Man kann es nicht allen Recht machen, das ist klar. Aber angesichts des noch immer viel zu hohen Anteils des Gebäudesektors am CO2-Ausstoß (ca. 35 %) war das GEG überfällig.
"Die Energiewende im Gebäudebereich kommt zu langsam voran: Im Jahr 2023 verursachte der Gebäudesektor in Deutschland rund 102 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen. Damit liegt der Bereich um etwa 1,2 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente über dem Zielpfad, welcher im Klimaschutzgesetz vorgegeben ist. Und das trotz Energieeinsparungen aufgrund der milden Witterungsbedingungen in den Wintermonaten 2023 und höherer Verbraucherpreise".
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1411542/umfrage/treibhausgas-emissionen-von-gebaeuden-in-deutschland/
Wenn es bei dir komplizierter ist, kann ich das natürlich schlecht beurteilen. Ich vermute mal, dass das Dach abgedeckt werden muss, um die Dämmung in Konterlatten zu befestigen, damit die Sparren Luft bekommen. Aber über 100k? Das ist schon ein Wort.
Über eine andere Art der Förderung kann man natürlich diskutieren. Nachdem nichtfossile moderne Heizsysteme immer leistungsfähiger werden, hätte ich als Umweltminister aber auch mein Augenmerk genau darauf gerichtet.
Man kann es nicht allen Recht machen, das ist klar. Aber angesichts des noch immer viel zu hohen Anteils des Gebäudesektors am CO2-Ausstoß (ca. 35 %) war das GEG überfällig.
"Die Energiewende im Gebäudebereich kommt zu langsam voran: Im Jahr 2023 verursachte der Gebäudesektor in Deutschland rund 102 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen. Damit liegt der Bereich um etwa 1,2 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente über dem Zielpfad, welcher im Klimaschutzgesetz vorgegeben ist. Und das trotz Energieeinsparungen aufgrund der milden Witterungsbedingungen in den Wintermonaten 2023 und höherer Verbraucherpreise".
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1411542/umfrage/treibhausgas-emissionen-von-gebaeuden-in-deutschland/
WürzburgerAdler schrieb:
OK, wie gesagt, ich kenne dein Haus nicht. Ich habe bei meinem Haus schon vor 25 Jahren das Dach gedämmt. Das konnte ich sogar selbst machen. Die Ersparnis an - damals noch - Heizöl belief sich auf 1.500 Euro im Jahr. Fenster folgten 10 Jahre später, Dämmung weitere 5 Jahre später. Mit spürbar deutlich sinkenden Heizkosten.
Wenn es bei dir komplizierter ist, kann ich das natürlich schlecht beurteilen. Ich vermute mal, dass das Dach abgedeckt werden muss, um die Dämmung in Konterlatten zu befestigen, damit die Sparren Luft bekommen. Aber über 100k? Das ist schon ein Wort.
Über eine andere Art der Förderung kann man natürlich diskutieren. Nachdem nichtfossile moderne Heizsysteme immer leistungsfähiger werden, hätte ich als Umweltminister aber auch mein Augenmerk genau darauf gerichtet.
Man kann es nicht allen Recht machen, das ist klar. Aber angesichts des noch immer viel zu hohen Anteils des Gebäudesektors am CO2-Ausstoß (ca. 35 %) war das GEG überfällig.
"Die Energiewende im Gebäudebereich kommt zu langsam voran: Im Jahr 2023 verursachte der Gebäudesektor in Deutschland rund 102 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen. Damit liegt der Bereich um etwa 1,2 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente über dem Zielpfad, welcher im Klimaschutzgesetz vorgegeben ist. Und das trotz Energieeinsparungen aufgrund der milden Witterungsbedingungen in den Wintermonaten 2023 und höherer Verbraucherpreise".
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1411542/umfrage/treibhausgas-emissionen-von-gebaeuden-in-deutschland/
Heute habe ich im Immobilienteil der FAZ ein Interview mit einem Energieberater gelesen. Der weiß wovon er spricht und berichtet über seine Erfahrungen, auch über die aktuell von Habeck verkündete Kürzung der Beratungszuschüsse. Leider zum Teil hinter paywall.
Sein Schlusssatz lautet:
"Für den Einbau einer Wärmepumpe kommen sie seither als förderfähige Kosten nur noch auf 30.000 Euro statt früher 60.000 Euro. Aber das erreicht nicht mehr Menschen. Die Heizungsförderung wird jetzt kaum noch genutzt. Das Förderungsziel von 500.000 neuen Wärmepumpen im Jahr rückt noch weiter weg "
Niemand mit halbwegs klarem Sinn bestreitet die. gute Absicht, die der Heizungswende zugrunde lag.
Der Streit geht um das wie, die Umsetzung und die war und ist halt mies. So wie es falsch war, sich auf Milliarden zu verlassen, die das BVerfG gekippt hat.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/energieberater-aergern-sich-am-ende-zahlt-der-kunde-das-doppelte-19907713.html
hawischer schrieb:
"Für den Einbau einer Wärmepumpe kommen sie seither als förderfähige Kosten nur noch auf 30.000 Euro statt früher 60.000 Euro. Aber das erreicht nicht mehr Menschen. Die Heizungsförderung wird jetzt kaum noch genutzt. Das Förderungsziel von 500.000 neuen Wärmepumpen im Jahr rückt noch weiter weg "
Wovon ist hier die Rede? Wärmepumpen kosten zwischen 8.000 (Luft) und 28.000 (Erdwärme) Euro. Inklusive Erschließung der Wärmequelle. Da kriegt der Käufer bei der teuersten Variante und 30.000 Euro Förderung ja noch 2.000 Euro raus! 😎
Also, da stimmt ja wohl was nicht.
Im Übrigen:
"Ein Beispiel zur Förderung: Eine Erdwärmepumpe mit Sonde würde nach Abzug des Zuschusses nicht mehr 28.000 Euro kosten, sondern nur noch 12.600 Euro (mit 55 Prozent Förderung gerechnet). Was noch an Mehrkosten gegenüber einer fossilen Wärmequelle verbleibt, rechnet sich im Lauf der Jahre meist durch die eingesparten Ausgaben für Brennstoffe: Wärmepumpen gewinnen 67 bis 80 Prozent der Wärme kostenlos aus Luft, Erdwärme oder Grundwasser." Aus:
https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/waermepumpe/
FGW mit neuen Umfragen:
Thüringen:
AfD: 30
CDU: 21
BSW: 19
Linke: 15
SPD: 7
Grüne: 3
Keine Ahnung, wer hier wie koalieren möchte. geht am Ende wohl nur CDU-BSW-SPD bestenfalls
Sachsen:
CDU: 34
SPD: 6
Grüne: 6
AfD: 30
BSW: 11
Linke: 4
Hier würde es sogar für CDU-SPD-Grüne langen...
Wer übrigens die FDP vermisst, die ist unter den Sonstigen.
Thüringen:
AfD: 30
CDU: 21
BSW: 19
Linke: 15
SPD: 7
Grüne: 3
Keine Ahnung, wer hier wie koalieren möchte. geht am Ende wohl nur CDU-BSW-SPD bestenfalls
Sachsen:
CDU: 34
SPD: 6
Grüne: 6
AfD: 30
BSW: 11
Linke: 4
Hier würde es sogar für CDU-SPD-Grüne langen...
Wer übrigens die FDP vermisst, die ist unter den Sonstigen.
SGE_Werner schrieb:
FGW mit neuen Umfragen:
Thüringen:
AfD: 30
CDU: 21
BSW: 19
Linke: 15
SPD: 7
Grüne: 3
Keine Ahnung, wer hier wie koalieren möchte. geht am Ende wohl nur CDU-BSW-SPD bestenfalls
Sachsen:
CDU: 34
SPD: 6
Grüne: 6
AfD: 30
BSW: 11
Linke: 4
Hier würde es sogar für CDU-SPD-Grüne langen...
Wer übrigens die FDP vermisst, die ist unter den Sonstigen.
In Thüringen wird es wohl so kommen. Da hätte die CDU das "Glück" nicht mit dem BSW einen Ausschluss festgelegt zu haben. Der Übertritt der Frau Wolf zum BSW tut der Linken richtig weh. Jetzt noch die üble Geschichte mit dem Angeordneten. Die 15% können noch sinken.
hawischer schrieb:Landroval schrieb:hawischer schrieb:
... dann steigen die Chancen für Söder.
Das wollen wir mal nicht hoffen.
Mein Kandidat.wäre Wüst. Macht eine gute Arbeit in NRW. Geräuschlos mit den Grünen.
Ich hasse es das sagen zu müssen, wäre auch meine einzige Wahl bei den schwarzen, wo ich nicht kotzen würde.
Jetzt nachdem auch Infratest Dimap ein Umfrageergebnis veröffentlicht hat, warten wir auf die Statistik für den Juli vom Werner.
Ein Ergebnis zum Kanzlerkandidaten der Union vorab:
"Im ARD-DeutschlandTrend sagen 38 Prozent aller Befragten, dass CSU-Chef Markus Söder ein guter Kanzlerkandidat wäre. Das sind vier Prozentpunkte mehr als im Mai. Hendrik Wüst, den Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, halten 36 Prozent für einen guten Kandidaten, CDU-Chef Friedrich Merz 27 Prozent."
Jetzt wird es m.E. auf die CDU-Ergebnisse in den kommenden Landtagswahlen ankommen. Wird das nur ein so lala-Ergebnis, dann steigen die Chancen für Söder.
Ein Ergebnis zum Kanzlerkandidaten der Union vorab:
"Im ARD-DeutschlandTrend sagen 38 Prozent aller Befragten, dass CSU-Chef Markus Söder ein guter Kanzlerkandidat wäre. Das sind vier Prozentpunkte mehr als im Mai. Hendrik Wüst, den Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, halten 36 Prozent für einen guten Kandidaten, CDU-Chef Friedrich Merz 27 Prozent."
Jetzt wird es m.E. auf die CDU-Ergebnisse in den kommenden Landtagswahlen ankommen. Wird das nur ein so lala-Ergebnis, dann steigen die Chancen für Söder.
hawischer schrieb:
Jetzt nachdem auch Infratest Dimap ein Umfrageergebnis veröffentlicht hat, warten wir auf die Statistik für den Juli vom Werner.
Bub, die habe ich schon am 30. Juli veröffentlicht
Union: 31,0 (+ 0,7)
AfD: 16,9 (+ 0,4)
SPD: 14,5 (- 0,8)
Grüne: 12,2 (- 0,4)
BSW: 7,6 (+ 0,8)
FDP: 4,8 (- 0,2)
Linke: 3,0 (+-0)
Sonstige: 10,0 (- 0,5)
Infratest-Umfrage jetzt fließt in den August rein
hawischer schrieb:
Jetzt nachdem auch Infratest Dimap ein Umfrageergebnis veröffentlicht hat, warten wir auf die Statistik für den Juli vom Werner.
Ein Ergebnis zum Kanzlerkandidaten der Union vorab:
"Im ARD-DeutschlandTrend sagen 38 Prozent aller Befragten, dass CSU-Chef Markus Söder ein guter Kanzlerkandidat wäre. Das sind vier Prozentpunkte mehr als im Mai. Hendrik Wüst, den Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens, halten 36 Prozent für einen guten Kandidaten, CDU-Chef Friedrich Merz 27 Prozent."
Jetzt wird es m.E. auf die CDU-Ergebnisse in den kommenden Landtagswahlen ankommen. Wird das nur ein so lala-Ergebnis, dann steigen die Chancen für Söder.
Wüst wäre natürlich ein sehr solider Kanzlerkandidat, selbst Söder halte ich im Vergleich zu Merz für geeigneter, traue ihm wesentlich mehr Flexibilität als Merz zu.
hawischer schrieb:
Auch nach der x-ten Wiederholung deiner Meinung bleibt die Erkenntnis, dass GEG hat den Grünen geschadet. Es war argumentativ miserabel vorbereitet, die Förderung waren ewig lange unklar, es musste um die Fernwärmeregelung ergänzt werden und das BVerfG musste ins parlentarische Verfahren eingreifen.
Natürlich hat es den Grünen geschadet. Die Frage ist, warum.
Vielleicht weil behauptet wurde, man müsse seine alte Heizung jetzt rausreißen. Vielleicht weil behauptet wurde, man könne Wärmepumpen nur in hochgradig gedämmte Gebäude einbauen. Vielleicht weil behauptet wurde, eine Wärmepumpe funktioniere nur mit einer Fußbodenheizung. Vielleicht weil behauptet wurde, die Wärmepumpe sei viel zu teuer und unbezahlbar. Ich nenne das mal argumentativ miserabel dagegengehalten.
hawischer schrieb:
Man kann die Leute ja für blöd halten, die die Sinnhaftigkeit des.GEG einfach nicht verstehen (wollen), die bevor sie eine Investition im fünfstelligen Bereich stemmen erstmal in die Bild-Zeitung schauen, was die da schreiben.
Kann man machen.
Aber bester WA, die Vermittlung dieser Erkenntnis ist in einer Demokratie nicht besonders förderlich. Es stinkt dann nach Überheblichkeit und Besserwisserei. Nach dem Motto: Wir Grünen wissen, was für dich gut ist.
Wie das ausgeht sieht man dann an den Wahlergebnissen.
Bester Hawischer, ich halte mich an die Fakten. Die habe ich in der Antwort auf Frankfurter-Bob geschrieben. Nenne es meinetwegen Überheblichkeit und Besserwisserei, das musst du für dich entscheiden. Ich habe die Haussanierung meiner Tochter von Anfang bis Ende begleitet. Ich weiß, wovon ich spreche.
WürzburgerAdler schrieb:
Ich habe die Haussanierung meiner Tochter von Anfang bis Ende begleitet. Ich weiß, wovon ich spreche.
Ich auch, habe mich intensiv mit einem Energieberater unter Einbeziehung der Hausgegebenheiten, den Kosten, den technischen Möglichkeiten besprochen und habe dann ohne in die Bildzeitung zu schauen und ohne einen Unionisten zu fragen, für eine moderne Gasheizung entschieden mit der ich nun rund 25% weniger Gas verbrauche. Die soll nun 15-20 Jahre halten und danach sehen wir weiter, mit aller Technologie-Offenheit. 🙂
Dazu kam eine Photovoltaikanlage mit der ich jetzt im Sommer rund 80% des Stromverbrauchs für Haus und E-Auto decke.
Alles zusammen und unter Einbeziehung von Förderungen war eine Wärmepumpe technisch und finanziell nicht sinnvoll.
Und glaube mir, die Leute sind, wenn es ums Geld, Kredite und Förderung geht, sehr gut in der Lage, dass für sie richtige zu entscheiden.
Manche Entscheidungen hinsichtlich der Energie im privaten Bereich mag nun Klimaschützern nicht passen. Dann ist das halt so.
Ich bin froh in einer freiheitliche Ordnung zu leben, mit hoffentlich auch weiterhin einer individuellen Selbstbestimmung.
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“
(angeblich von Luther)
hawischer schrieb:
Und glaube mir, die Leute sind, wenn es ums Geld, Kredite und Förderung geht, sehr gut in der Lage, dass für sie richtige zu entscheiden.
Manche Entscheidungen hinsichtlich der Energie im privaten Bereich mag nun Klimaschützern nicht passen. Dann ist das halt so.
Ich bin froh in einer freiheitliche Ordnung zu leben, mit hoffentlich auch weiterhin einer individuellen Selbstbestimmung.
Sicherlich. Und wenn die Pole immer schneller schmelzen, die Umweltkatastrophen immer mehr zunehmen und die Meere immer schneller steigen, dann ist das halt so. Das wird so manchen Betroffenen nicht passen, aber hey, was will man machen. Wir haben das für uns richtige entschieden.
Such dir schon mal einen Platz für dein Apfelbäumchen.
Dann bitte ich um Vergebung, dass ich nach 72 Seiten Heizungsdiskussion es gewagt habe zu erwähnen, dass der Luxus eines Eigenheims nicht allen Personen zuteil wird.
Ich überlasse es ab sofort wieder den Eigenheimbesitzern weiter über Mindestlohn, Bürgergeld und andere Themen zu diskutieren.