hawischer
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Landroval schrieb:
Das finde ich etwas verwegen diese Vorstellung als verwegen anzusehen.
Ohne Mist, hast Du ernsthaft Zweifel daran, dass zusammengerückt werden würde, wenn es unvermeidbar notwendig wäre? Ich nicht ...
Wenn Du hinsichtlich der Prognose einer Klimakatastrophe die gleiche Überzeugung wie der WA hättest, dann wäre der Zeitpunkt des notwendigen "Zusammenrückens" schon überschritten.
hawischer schrieb:Landroval schrieb:
Das finde ich etwas verwegen diese Vorstellung als verwegen anzusehen.
Ohne Mist, hast Du ernsthaft Zweifel daran, dass zusammengerückt werden würde, wenn es unvermeidbar notwendig wäre? Ich nicht ...
Wenn Du hinsichtlich der Prognose einer Klimakatastrophe die gleiche Überzeugung wie der WA hättest, dann wäre der Zeitpunkt des notwendigen "Zusammenrückens" schon überschritten.
Danke für den Hinweis, das hatte ich so tatsächlich nicht auf dem Radar ...
hawischer schrieb:Landroval schrieb:
Das finde ich etwas verwegen diese Vorstellung als verwegen anzusehen.
Ohne Mist, hast Du ernsthaft Zweifel daran, dass zusammengerückt werden würde, wenn es unvermeidbar notwendig wäre? Ich nicht ...
Wenn Du hinsichtlich der Prognose einer Klimakatastrophe die gleiche Überzeugung wie der WA hättest, dann wäre der Zeitpunkt des notwendigen "Zusammenrückens" schon überschritten.
Was die Klimageschichte angeht: ja. Was die Demokratie und ihre Gefährdung durch extremistische Kräfte angeht: nein. Aber es ist so ziemlich 5 vor 12. In Jahren: vielleicht so vier bis fünf.
Ist aber nur meine unmaßgebliche Einschätzung.
Die amerikanisch-österreichische 95-jährige jüdische Psychoanalytikerin Erika Freeman hat das einmal so formuliert:
"Wer wenig Macht hat, aber gerne mehr hätte, nutzt den Hass. Der Hass auf möglichst wehrlose Menschengruppen verleiht ihm Macht.
Die Menschen liebten Hitler, weil er ihnen erlaubte, zu hassen. Und das Hassobjekt - die Juden - lieferte er ihnen gleich mit. Genauso ist es mit Trump. Er erlaubt seinen Anhängern zu hassen. Deshalb wählen ihn die Menschen."
Und ich ergänze: Genau das zeichnet sich in Europa ab. Wenn wir nicht massiv, entschlossen und solidarisch gegensteuern.
edmund schrieb:hawischer schrieb:
Wetten, dass die Klimaschützer für so etwas für ihre Zwecke sofort zu haben wären.
Klingt ja fast so, als seien das Partikularinteressen
Nein. Der Klimawandel trifft uns alle, so wie die Aggressionen eines durchgeknallten Machthaber.
Es ist Regierungsaufgabe einen vernünftigen Ausgleich der Belastungen, die uns sowieso ins Haus stehen, zu organisieren und zu kommunizieren.
So zu tun, alles kann so bleiben, halte ich für Wahlkampf. Und das sage ich an alle Parteien gerichtet.
hawischer schrieb:
Damit nimmt er sich und Deutschland in eine Führungsverantwortung. So deutlich hat man es von ihm noch nicht vernommen. Glauben tue ich es erst dann, wenn Pistorius das Geld, was er angemeldet hat, auch tatsächlich bekommt und zwar dauerhaft.
Was passiert , wenn der Wehretat erhöht wird auf Kosten des Sozialetats kann ich mir gut vorstellen. Das machen so einige nicht mit. Und anders ist es ohne zusätzliche Schulden schwierig. Ob ich das mitmachen würde ? Ich weiss es nicht.
fromgg schrieb:
Was passiert , wenn der Wehretat erhöht wird auf Kosten des Sozialetats kann ich mir gut vorstellen. Das machen so einige nicht mit. Und anders ist es ohne zusätzliche Schulden schwierig. Ob ich das mitmachen würde ? Ich weiss es nicht.
Die Sozialverbände, Linke u.ä. fordern die Vermögenssteuer für soziale Wohltätigkeit. Warum nicht Vermögenssteuer oder einen neuen Soli für Besserverdienende als Beitrag für Aufwendungen der Verteidigung.
Sollte uns in der Zeitenwende doch einsehbar sein.
Wetten, dass die Klimaschützer für so etwas für ihre Zwecke sofort zu haben wären.
hawischer schrieb:fromgg schrieb:
Was passiert , wenn der Wehretat erhöht wird auf Kosten des Sozialetats kann ich mir gut vorstellen. Das machen so einige nicht mit. Und anders ist es ohne zusätzliche Schulden schwierig. Ob ich das mitmachen würde ? Ich weiss es nicht.
Die Sozialverbände, Linke u.ä. fordern die Vermögenssteuer für soziale Wohltätigkeit. Warum nicht Vermögenssteuer oder einen neuen Soli für Besserverdienende als Beitrag für Aufwendungen der Verteidigung.
Sollte uns in der Zeitenwende doch einsehbar sein.
Wetten, dass die Klimaschützer für so etwas für ihre Zwecke sofort zu haben wären.
Wenn du mich fragst: ich wäre für beides zu haben. Soziales und Verteidigung.
Klimaschutz wäre allerdings auch gerechtfertigt. Je höher das Vermögen, desto größer der Fußabdruck.
hawischer schrieb:Frankfurter-Bob schrieb:Landroval schrieb:Tafelberg schrieb:
Baerbock verzichtet auf eine erneute KK
Schade.
Ja. Aber Habeck schafft es auch, die Partei bei 10%, hoffentlich noch darunter, zu halten.
Das hoffe ich nicht. Nächstes Jahr ist die SPD 12 Jahre in der Regierungsverantwortung. Da gönnnt man ihr eine Pause in der Opposition.
Also braucht die Union einen Mehrheitsbeschaffer. 15% Grüne könnten es sein.
Zwar würde ich der SPD auch eine Pause gönnen, jedoch wäre sie für mich persönlich doch recht deutlich vor den Grünen angesiedelt.
Wobei mir die Außenministerin - spätestens seit dem "Hühner, Schweine, ... was hast Du? Kühe melken"-Spruch zum Habeck, der verlegen auf den Boden schauend gar nicht wusste, wie ihm geschieht, sowie dem selbstbewussten "Und ich komme aus dem Völkerrecht!" - zugegebener Maßen mit ihrer bescheidenen und bodenständigen Art schon häufig sehr gut gefallen hat.
Wenn sie schon nicht Kanzlerin werden möchte, dann sollte sie zumindest einen feinen Posten in Brüssel erhalten.
Landroval schrieb:
Zwar würde ich der SPD auch eine Pause gönnen, jedoch wäre sie für mich persönlich doch recht deutlich vor den Grünen angesiedelt.
Verstehe ich ja. Aber bei Mützenich, Mast, Kühnert, Esken, Stegner, nur um einige zu nennen, ne wirklich.
Bei den Grünen...
Mit Neubaur (NRW) statt Habeck (neu Entwicklungshilfe oder Wissenschaft und Kultur), Baerbock, Özdemir, Bayaz (Baden-Württemberg), Al-Wazir (Hessen) lässt sich was machen.
hawischer schrieb:Landroval schrieb:
Zwar würde ich der SPD auch eine Pause gönnen, jedoch wäre sie für mich persönlich doch recht deutlich vor den Grünen angesiedelt.
Verstehe ich ja. Aber bei Mützenich, Mast, Kühnert, Esken, Stegner, nur um einige zu nennen, ne wirklich.
Bei den Grünen...
Mit Neubaur (NRW) statt Habeck (neu Entwicklungshilfe oder Wissenschaft und Kultur), Baerbock, Özdemir, Bayaz (Baden-Württemberg), Al-Wazir (Hessen) lässt sich was machen.
Die SPD muss sich personell auch mal grunderneuern, aber da habe ich mehr Hoffnung als bei den Grünen.
Koaliert die Union mit grün, gibt's bei der darauffolgenden BTW das ganz böse erwachen.
Landroval schrieb:Tafelberg schrieb:
Baerbock verzichtet auf eine erneute KK
Schade.
Ja. Aber Habeck schafft es auch, die Partei bei 10%, hoffentlich noch darunter, zu halten.
Frankfurter-Bob schrieb:Landroval schrieb:Tafelberg schrieb:
Baerbock verzichtet auf eine erneute KK
Schade.
Ja. Aber Habeck schafft es auch, die Partei bei 10%, hoffentlich noch darunter, zu halten.
Das hoffe ich nicht. Nächstes Jahr ist die SPD 12 Jahre in der Regierungsverantwortung. Da gönnnt man ihr eine Pause in der Opposition.
Also braucht die Union einen Mehrheitsbeschaffer. 15% Grüne könnten es sein.
hawischer schrieb:Frankfurter-Bob schrieb:Landroval schrieb:Tafelberg schrieb:
Baerbock verzichtet auf eine erneute KK
Schade.
Ja. Aber Habeck schafft es auch, die Partei bei 10%, hoffentlich noch darunter, zu halten.
Das hoffe ich nicht. Nächstes Jahr ist die SPD 12 Jahre in der Regierungsverantwortung. Da gönnnt man ihr eine Pause in der Opposition.
Also braucht die Union einen Mehrheitsbeschaffer. 15% Grüne könnten es sein.
Zwar würde ich der SPD auch eine Pause gönnen, jedoch wäre sie für mich persönlich doch recht deutlich vor den Grünen angesiedelt.
Wobei mir die Außenministerin - spätestens seit dem "Hühner, Schweine, ... was hast Du? Kühe melken"-Spruch zum Habeck, der verlegen auf den Boden schauend gar nicht wusste, wie ihm geschieht, sowie dem selbstbewussten "Und ich komme aus dem Völkerrecht!" - zugegebener Maßen mit ihrer bescheidenen und bodenständigen Art schon häufig sehr gut gefallen hat.
Wenn sie schon nicht Kanzlerin werden möchte, dann sollte sie zumindest einen feinen Posten in Brüssel erhalten.
China macht mit Belarus gemeinsame Militärmanöver. Auch ein Indiz zur Haltung Chinas.
Nach dem Besuch des indischen Premier in Moskau und seine Freundschaftsgesten in Richtung Putin kann man Indien als Vermittler wohl vergessen.
Interessant auch, welche Länder sich in dem Shanghai-Format getroffen haben.
Russland, China, Iran, Kasachstan, (das den diesjährigen Gipfel ausrichtete), Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan und Pakistan. Insgesamt umfassen diese Länder 40% der Weltbevölkerung.
Beim Treffen Anfang des Monats war auch der türkische Präsident anwesend.
Hier sitzen im wesentlichen Autokraten zusammen, die ähnlich ticken wie Putin.
Da schwindet die Hoffnung, die die Diplomatie- und No-Waffenlieferung-Verfechter (Wagenknecht, die AfD und die Linke) auf Vermittlung von diesen Staaten (gilt übrigens auch für Brasilien) setzen.
Hoffe, dass der Kanzler seine bei der Nato getroffene Selbstverpflichtung auch einhält und nicht nur eine Ankündigung unter vielen bleibt.
"Ohne dass Deutschland mit der Lieferung von drei Patriots vorangegangen wäre, würde dieser Schritt [gemeint ist die Lieferung zusätzlicher Luftabwehr] jetzt nicht erfolgen", sagt der Kanzler. Und schließlich verweist er darauf, dass Deutschland das größte Nato-Mitgliedsland in Europa sei, woraus eine "ganz besondere Verantwortung" erwachse, um aus dieser Erkenntnis ein Versprechen abzuleiten: "Und das kann ich hier ganz klar sagen. Wir werden, ich werde, dieser Verantwortung gerecht werden."
Damit nimmt er sich und Deutschland in eine Führungsverantwortung. So deutlich hat man es von ihm noch nicht vernommen. Glauben tue ich es erst dann, wenn Pistorius das Geld, was er angemeldet hat, auch tatsächlich bekommt und zwar dauerhaft.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-07/bundeskanzler-olaf-scholz-nato-ehrgeiz-fuehrung-anspruch-usa-donald-trump
Nach dem Besuch des indischen Premier in Moskau und seine Freundschaftsgesten in Richtung Putin kann man Indien als Vermittler wohl vergessen.
Interessant auch, welche Länder sich in dem Shanghai-Format getroffen haben.
Russland, China, Iran, Kasachstan, (das den diesjährigen Gipfel ausrichtete), Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan und Pakistan. Insgesamt umfassen diese Länder 40% der Weltbevölkerung.
Beim Treffen Anfang des Monats war auch der türkische Präsident anwesend.
Hier sitzen im wesentlichen Autokraten zusammen, die ähnlich ticken wie Putin.
Da schwindet die Hoffnung, die die Diplomatie- und No-Waffenlieferung-Verfechter (Wagenknecht, die AfD und die Linke) auf Vermittlung von diesen Staaten (gilt übrigens auch für Brasilien) setzen.
Hoffe, dass der Kanzler seine bei der Nato getroffene Selbstverpflichtung auch einhält und nicht nur eine Ankündigung unter vielen bleibt.
"Ohne dass Deutschland mit der Lieferung von drei Patriots vorangegangen wäre, würde dieser Schritt [gemeint ist die Lieferung zusätzlicher Luftabwehr] jetzt nicht erfolgen", sagt der Kanzler. Und schließlich verweist er darauf, dass Deutschland das größte Nato-Mitgliedsland in Europa sei, woraus eine "ganz besondere Verantwortung" erwachse, um aus dieser Erkenntnis ein Versprechen abzuleiten: "Und das kann ich hier ganz klar sagen. Wir werden, ich werde, dieser Verantwortung gerecht werden."
Damit nimmt er sich und Deutschland in eine Führungsverantwortung. So deutlich hat man es von ihm noch nicht vernommen. Glauben tue ich es erst dann, wenn Pistorius das Geld, was er angemeldet hat, auch tatsächlich bekommt und zwar dauerhaft.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-07/bundeskanzler-olaf-scholz-nato-ehrgeiz-fuehrung-anspruch-usa-donald-trump
hawischer schrieb:
Damit nimmt er sich und Deutschland in eine Führungsverantwortung. So deutlich hat man es von ihm noch nicht vernommen. Glauben tue ich es erst dann, wenn Pistorius das Geld, was er angemeldet hat, auch tatsächlich bekommt und zwar dauerhaft.
Was passiert , wenn der Wehretat erhöht wird auf Kosten des Sozialetats kann ich mir gut vorstellen. Das machen so einige nicht mit. Und anders ist es ohne zusätzliche Schulden schwierig. Ob ich das mitmachen würde ? Ich weiss es nicht.
Wir unterhalten und hier ja ganz überwiegend über die bayrische Staatsregierung und die CSU und auch mal über den Aiwanger.
Verständlich.
Es gibt in Bayern aber auf Landesebene eine relativ kleine Partei, in der es gerade zu einer Palastrevolution gekommen ist.
Dem SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden von Brunn wurde von der SPD-Fraktion des Landtages das Vertrauen entzogen.
Nun rechnet man mit dem Rücktritt.
Obwohl die Partei auf Kommunalebene durchaus Erfolge erzielt, ist seit vielen Jahren im Land die Milch arg sauer für die Partei.
Nach dem für westdeutsche Verhältnisse desaströsen 8,4% bei den Landtagswahlen, liegt sie in den Umfragen zwischen 6-7%. Die Zeiten von auch bundespolitisch bedeutenden Personen wie Hans-Jochen Vogel und Renate Schmidt sind lange vorbei. Vogel erreichte 1974 30% und Schmidt 1994 ebenfalls. Christian Ude kam 2013 noch einmal auf 20%.
Da kommt der "Aufstand" natürlich jetzt zur Unzeit und das zusätzlich zum Gegenwind aus Berlin.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/aufstand-gegen-spd-fraktionschef-von-brunn,UI9kQRp
Verständlich.
Es gibt in Bayern aber auf Landesebene eine relativ kleine Partei, in der es gerade zu einer Palastrevolution gekommen ist.
Dem SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden von Brunn wurde von der SPD-Fraktion des Landtages das Vertrauen entzogen.
Nun rechnet man mit dem Rücktritt.
Obwohl die Partei auf Kommunalebene durchaus Erfolge erzielt, ist seit vielen Jahren im Land die Milch arg sauer für die Partei.
Nach dem für westdeutsche Verhältnisse desaströsen 8,4% bei den Landtagswahlen, liegt sie in den Umfragen zwischen 6-7%. Die Zeiten von auch bundespolitisch bedeutenden Personen wie Hans-Jochen Vogel und Renate Schmidt sind lange vorbei. Vogel erreichte 1974 30% und Schmidt 1994 ebenfalls. Christian Ude kam 2013 noch einmal auf 20%.
Da kommt der "Aufstand" natürlich jetzt zur Unzeit und das zusätzlich zum Gegenwind aus Berlin.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/aufstand-gegen-spd-fraktionschef-von-brunn,UI9kQRp
Mehrheit der Deutschen für eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer
https://www.n-tv.de/politik/Umfrage-Mehrheit-ist-fuer-Vermoegenssteuer-article25073270.html
Selbst bei Unionswählern findet sich eine (knappe) Mehrheit.
AfD und FDP Wähler sind mehrheitlich dagegen.
Eine Studie hat abgeschätzt, dass seit der Aussetzung durch die Unionsgeführte Regierung 96 dem Staat 380 Milliarden verloren gegangen sind, 23 wären mit Einnahmen von ca 30 Milliarden zu rechnen gewesen
Die Haushaltslücke liegt bei 25 Milliarden 😎, wenn ich mich richtig erinnere
https://www.n-tv.de/politik/Umfrage-Mehrheit-ist-fuer-Vermoegenssteuer-article25073270.html
Selbst bei Unionswählern findet sich eine (knappe) Mehrheit.
AfD und FDP Wähler sind mehrheitlich dagegen.
Eine Studie hat abgeschätzt, dass seit der Aussetzung durch die Unionsgeführte Regierung 96 dem Staat 380 Milliarden verloren gegangen sind, 23 wären mit Einnahmen von ca 30 Milliarden zu rechnen gewesen
Die Haushaltslücke liegt bei 25 Milliarden 😎, wenn ich mich richtig erinnere
Xaver08 schrieb:
Mehrheit der Deutschen für eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer
https://www.n-tv.de/politik/Umfrage-Mehrheit-ist-fuer-Vermoegenssteuer-article25073270.html
Selbst bei Unionswählern findet sich eine (knappe) Mehrheit.
AfD und FDP Wähler sind mehrheitlich dagegen.
Eine Studie hat abgeschätzt, dass seit der Aussetzung durch die Unionsgeführte Regierung 96 dem Staat 380 Milliarden verloren gegangen sind, 23 wären mit Einnahmen von ca 30 Milliarden zu rechnen gewesen
Die Haushaltslücke liegt bei 25 Milliarden 😎, wenn ich mich richtig erinnere
Die Vermögenssteuer wurde rechtlich gesehen nur ausgesetzt, wurde von der Regierung Kohl 1992 eingeführt und nach einem Urteil (1995) des BVerfG ausgesetzt. Weder die Regierung Kohl, aber auch nicht Schröder, Merkel, Scholz (bisher) haben die Aussetzung aufgehoben.
"Die Vermögensteuer wurde also aufgrund einer ungerechten Behandlung unterschiedlicher Vermögenswerte vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt – nicht aber aufgrund einer prinzipiellen Ungleichbehandlung von Personen. Mit einer Anpassung der Bemessungsgrundlage wäre die Neueinführung der Steuer also wieder denkbar und potenziell verfassungskonform. Die Grundsteuerreform, die 2025 in Kraft treten wird, baut auf einer neuen Berechnungsgrundlage auf. Sie wird dann nicht mehr auf dem Einheitswert, sondern auf dem Grundsteuerwert basieren und damit dem Verfassungsgerichtsurteil Rechnung tragen. Dann wäre auch die Berechnung der Vermögensteuer wieder verfassungskonform.
Wenn es jetzt rechtlich umsetzbar ist, organisatorisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll, dann sollte man es machen.
https://www.fes.de/wissen/vermoegensteuer
Tafelberg schrieb:
geht es eigentlich noch um die Landtagswahlen im Herbst 2024?
Natürlich stimmt Dein Hinweis. Man könnte es aber auch so sehen.
(Nicht ernst gemeint 😎)
"Papst Franziskus greift die Erkenntnis von Alexander von Humboldt wieder auf, wenn er in seiner Enzyklika „Laudato si“ davon spricht, dass: „alles auf der Erde und der gesamte Kosmos geschaffen ist; alles hat seinen Wert in sich und deswegen hängt alles mit allem zusammen.“ (LS138f)"
hawischer schrieb:
Man sollte der Fairness halber die Wanderung auch im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Wähler einer Partei zu setzen.
Die Union hat bei der EU-Wahl 30%, die SPD 13.9% und die Grünen 11,9%, die FDP 5,2%.erreicht.
In absoluten Zahlen (In Klammern die geschätzten Wählerwanderungen zu AfD):
Die Grünen 4.738.227 (50.000 = 1,1%)
Die CDU/CSU 11.949.117 (620.000 = 5,2%)
Die SPD 5.551.545 (580.000 = 10,4%)
Die FDP 2.061.334 (470.000 = 22,8%)
(Man könnte natürlich noch die absoluten Zahlen der Wahl von 2019 dazunehmen, habe ich gelassen, es geht auch mehr um Tendenzen, zumal die Zahlen der Wanderung eh nur geschätzt sind)
Klarer Hauptsponsor der AfD in der Wählerwanderung zur AfD ist die FDP, gefolgt von der SPD.
Es ist richtig, die Grünen sind am wenigsten anfällig zur AfD zu wechseln, allerdings ist der Abstand zur Union nicht so "absurd" wie suggeriert.
https://www.bundeswahlleiterin.de/europawahlen/2024/ergebnisse/bund-99.html#stimmen-prozente8
Als Sidekick muss ich sagen, das ist wie: Ich hab 11 Finger und zähl von einer Hand an Rückwärts zu zählen, 10, 9, 8, 7, 6 und 5 sind 11. Das Hawischer ist Bullshit
Schaut man beispielsweise auf die Wählerwanderung bei der Europawahl, wird man feststellen, dass die Diskussion über den Grünenwähler, der zur AfD wechselt, ein klassischer Strohmann ist
https://de.statista.com/infografik/32395/waehlerwanderung-der-afd-bei-der-europawahl-2024/
Das Gros des Zuwachses der AfD kommt von der Union und der SPD, der größte Zugewinn von der Union.
Der Zuwachs von den Grünen ist kleiner als 1% im Verhältnis zu dem der Union.
Das ist doch absurd.
Und dass sich Grünenwähler von den Grünen abwenden, weil die Grünen für ihren Geschmack zu viele Kompromisse in der Regierung eingehen, ist ja nun auch nicht wirklich eine überraschende Erkenntnis 🤷♂️
Dass das Agieren der Union ein Bestandteil der Situation ist, wurde oft genug aufgezeigt.
Es sind Erkenntnisse aus der Wissenschaft, die mittlerweile auch in die Presse durchgesickert sind. Eine sachliche Auseinandersetzung damit findet allerdings eher nicht statt.
https://de.statista.com/infografik/32395/waehlerwanderung-der-afd-bei-der-europawahl-2024/
Das Gros des Zuwachses der AfD kommt von der Union und der SPD, der größte Zugewinn von der Union.
Der Zuwachs von den Grünen ist kleiner als 1% im Verhältnis zu dem der Union.
Das ist doch absurd.
Und dass sich Grünenwähler von den Grünen abwenden, weil die Grünen für ihren Geschmack zu viele Kompromisse in der Regierung eingehen, ist ja nun auch nicht wirklich eine überraschende Erkenntnis 🤷♂️
Dass das Agieren der Union ein Bestandteil der Situation ist, wurde oft genug aufgezeigt.
Es sind Erkenntnisse aus der Wissenschaft, die mittlerweile auch in die Presse durchgesickert sind. Eine sachliche Auseinandersetzung damit findet allerdings eher nicht statt.
Man sollte der Fairness halber die Wanderung auch im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Wähler einer Partei zu setzen.
Die Union hat bei der EU-Wahl 30%, die SPD 13.9% und die Grünen 11,9%, die FDP 5,2%.erreicht.
In absoluten Zahlen (In Klammern die geschätzten Wählerwanderungen zu AfD):
Die Grünen 4.738.227 (50.000 = 1,1%)
Die CDU/CSU 11.949.117 (620.000 = 5,2%)
Die SPD 5.551.545 (580.000 = 10,4%)
Die FDP 2.061.334 (470.000 = 22,8%)
(Man könnte natürlich noch die absoluten Zahlen der Wahl von 2019 dazunehmen, habe ich gelassen, es geht auch mehr um Tendenzen, zumal die Zahlen der Wanderung eh nur geschätzt sind)
Klarer Hauptsponsor der AfD in der Wählerwanderung zur AfD ist die FDP, gefolgt von der SPD.
Es ist richtig, die Grünen sind am wenigsten anfällig zur AfD zu wechseln, allerdings ist der Abstand zur Union nicht so "absurd" wie suggeriert.
https://www.bundeswahlleiterin.de/europawahlen/2024/ergebnisse/bund-99.html#stimmen-prozente8
Die Union hat bei der EU-Wahl 30%, die SPD 13.9% und die Grünen 11,9%, die FDP 5,2%.erreicht.
In absoluten Zahlen (In Klammern die geschätzten Wählerwanderungen zu AfD):
Die Grünen 4.738.227 (50.000 = 1,1%)
Die CDU/CSU 11.949.117 (620.000 = 5,2%)
Die SPD 5.551.545 (580.000 = 10,4%)
Die FDP 2.061.334 (470.000 = 22,8%)
(Man könnte natürlich noch die absoluten Zahlen der Wahl von 2019 dazunehmen, habe ich gelassen, es geht auch mehr um Tendenzen, zumal die Zahlen der Wanderung eh nur geschätzt sind)
Klarer Hauptsponsor der AfD in der Wählerwanderung zur AfD ist die FDP, gefolgt von der SPD.
Es ist richtig, die Grünen sind am wenigsten anfällig zur AfD zu wechseln, allerdings ist der Abstand zur Union nicht so "absurd" wie suggeriert.
https://www.bundeswahlleiterin.de/europawahlen/2024/ergebnisse/bund-99.html#stimmen-prozente8
Das ist ja ein geiles Ding! 😂
Man setzt die Zahl der Wähler*innen die zur AfD wechseln einfach ins Verhältnis zur Gesamtwählerschaft einer Partei, dann lesen sich weit über eine halbe Million Wähler*innen die zur AfD wechseln gleich viel besser.
Ganz davon ab, dass das eine eh schon hanebüchene Idee ist, müsste man sich realistischerweise dann eher auf die Zahlen der letzten Europawahl beziehen. Denn nur dazu ließe sich die Zahl der Abwandernden sinnvoll in Relation setzen.
Btw: du hättest auf jeden Fall das Zeug dazu, Generalsekretär der CSU zu werden.
Oder Verkehrsminister. Oder beides, genau in der Reihenfolge! 😁
Man setzt die Zahl der Wähler*innen die zur AfD wechseln einfach ins Verhältnis zur Gesamtwählerschaft einer Partei, dann lesen sich weit über eine halbe Million Wähler*innen die zur AfD wechseln gleich viel besser.
Ganz davon ab, dass das eine eh schon hanebüchene Idee ist, müsste man sich realistischerweise dann eher auf die Zahlen der letzten Europawahl beziehen. Denn nur dazu ließe sich die Zahl der Abwandernden sinnvoll in Relation setzen.
Btw: du hättest auf jeden Fall das Zeug dazu, Generalsekretär der CSU zu werden.
Oder Verkehrsminister. Oder beides, genau in der Reihenfolge! 😁
hawischer schrieb:
Man sollte der Fairness halber die Wanderung auch im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Wähler einer Partei zu setzen.
Die Union hat bei der EU-Wahl 30%, die SPD 13.9% und die Grünen 11,9%, die FDP 5,2%.erreicht.
In absoluten Zahlen (In Klammern die geschätzten Wählerwanderungen zu AfD):
Die Grünen 4.738.227 (50.000 = 1,1%)
Die CDU/CSU 11.949.117 (620.000 = 5,2%)
Die SPD 5.551.545 (580.000 = 10,4%)
Die FDP 2.061.334 (470.000 = 22,8%)
(Man könnte natürlich noch die absoluten Zahlen der Wahl von 2019 dazunehmen, habe ich gelassen, es geht auch mehr um Tendenzen, zumal die Zahlen der Wanderung eh nur geschätzt sind)
Klarer Hauptsponsor der AfD in der Wählerwanderung zur AfD ist die FDP, gefolgt von der SPD.
Es ist richtig, die Grünen sind am wenigsten anfällig zur AfD zu wechseln, allerdings ist der Abstand zur Union nicht so "absurd" wie suggeriert.
https://www.bundeswahlleiterin.de/europawahlen/2024/ergebnisse/bund-99.html#stimmen-prozente8
Als Sidekick muss ich sagen, das ist wie: Ich hab 11 Finger und zähl von einer Hand an Rückwärts zu zählen, 10, 9, 8, 7, 6 und 5 sind 11. Das Hawischer ist Bullshit
Nein, natürlich nicht.
Dennoch ist die Destruktivität der Lindner- und Wissingboys schon immens.
Auf die Gefahr, vom FA aufgeknöpft zu werden, der einzige Pluspunkt der Neolibs neben Buschmann hat sich ins EP absentiert.
Schade, dass es bei uns keine Tradition der Minderheitsregierung gibt.
Dann könnten mal Konservative, mal Linke mitstimmen und die erschreckend zukunftsvergessene Politik der FDP liefe ins Leere.
Dennoch ist die Destruktivität der Lindner- und Wissingboys schon immens.
Auf die Gefahr, vom FA aufgeknöpft zu werden, der einzige Pluspunkt der Neolibs neben Buschmann hat sich ins EP absentiert.
Schade, dass es bei uns keine Tradition der Minderheitsregierung gibt.
Dann könnten mal Konservative, mal Linke mitstimmen und die erschreckend zukunftsvergessene Politik der FDP liefe ins Leere.
edmund schrieb:
Dennoch ist die Destruktivität der Lindner- und Wissingboys schon immens.
Wenn es nur diese Boys wären.
Jetzt geht's in die Sommerpause. Rechtzeitig vorher und quasi als Einstieg in den Diskussions-Pool und zum Wahlkampf in den drei Bundesländern kommen jetzt aus der SPD die Beschwerden zum Haushaltsentwurf von Scholz, Habeck und Lindner.
Der Verteidigungsminister äußert sich "verärgert", da er nicht die Mittel bekommt, die für "die Zeitenwende und Bedrohungslage erforderlich machen".
Der Erste war Mützenich, der überhaupt nicht zufrieden mit der Einhaltung der Schuldenbremse ist und nun kommt der Arbeitsminister und mault, die Steuererleichterungen für ausländische Arbeitskräfte seinen "luftig formuliert" und:
"Es darf kein Missverständnis entstehen. Die Arbeit in diesem Land muss gleich viel wert sein."
Währenddessen der grüne Verkehrsminister aus NRW - als Sprecher der Länderminister - die Erhöhung des Preises für das Deutschlandticket verkündet und die Verlässlichkeit des Bundes anmahnt,
sagt sein Parteifreund in Berlin :
"Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Stefan Gelbhaar, finde es paradox und merkwürdig, dass die Länder eine Preisanhebung planen, nachdem der Bund den Weg für vereinbarte Finanzmittel freimache. Diese Spielchen müssten beendet werden"
Der SPD-Verkehrsexperte und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Detlef Müller schrieb auf der Plattform X: "Jede Woche neue Debatten um den Preis helfen überhaupt nicht." Die Menschen wollten Verlässlichkeit.
Mag ja blauäugig sein, aber etwas Solidarität in einer gemeinsamen Koalition sollte schon sein.
Und da hat er recht der Detlef Müller. Die Menschen wollen Verlässlichkeit.
Und die kriegen sie mit der Ampel nicht. Leider.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-07/steuern-hubertus-heil-auslaendische-fachkraefte-ampelkoalition
https://www.umwelt.nrw.de/minister-oliver-krischer-deutschlandticket-braucht-stabilitaet-und-verlaesslichkeit
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/deutschlandticket-preis-102.html
WürzburgerAdler schrieb:SGE_Werner schrieb:
Ansonsten sind wir immer noch im LTW Fred, frage mich gerade, warum wieder die übliche "Ampel ist schuld, nein, die Union ist schuld" Debatte hier vorherrscht, auch wenn die Bundespolitik natürlich Einfluss auf die LTW in 2 Monaten hat.
Wenn du so willst, ist Merz daran schuld, dass das Thema hier im Forum etwas OT geraten ist. 😉
Ausgangspunkt war ja seine "herzliche Bitte", bei den kommenden LTW ausschließlich die CDU zu wählen, um die AfD zu verhindern.
Hinter hawischer verbirgt sich Merz?
amsterdam_stranded schrieb:franzzufuss schrieb:amsterdam_stranded schrieb:
Bei aller Freude über das Wahlergebnis.
Nun, wollten eigentlich alle Pseudo-Konservative, die jetzt klagen, wie durchweg fürchterlich das Linksbündnis ja ist, dass LePen gewinnt?
Dann sollten sie das mal offen sagen!
Wenn Du schon wortwörtlich abschreibst, dann verlinke wenigstens die Quelle:
https://x.com/nikolausblome/status/1810196079079473590?s=46
hahaha
Brady schrieb:amsterdam_stranded schrieb:franzzufuss schrieb:amsterdam_stranded schrieb:
Bei aller Freude über das Wahlergebnis.
Nun, wollten eigentlich alle Pseudo-Konservative, die jetzt klagen, wie durchweg fürchterlich das Linksbündnis ja ist, dass LePen gewinnt?
Dann sollten sie das mal offen sagen!
Wenn Du schon wortwörtlich abschreibst, dann verlinke wenigstens die Quelle:
https://x.com/nikolausblome/status/1810196079079473590?s=46
hahaha
Also bitte.
Blome war mal einige Jahre stellvertretender Redaktionsleiter der Bild-Zeitung.
hawischer schrieb:Brady schrieb:amsterdam_stranded schrieb:franzzufuss schrieb:amsterdam_stranded schrieb:
Bei aller Freude über das Wahlergebnis.
Nun, wollten eigentlich alle Pseudo-Konservative, die jetzt klagen, wie durchweg fürchterlich das Linksbündnis ja ist, dass LePen gewinnt?
Dann sollten sie das mal offen sagen!
Wenn Du schon wortwörtlich abschreibst, dann verlinke wenigstens die Quelle:
https://x.com/nikolausblome/status/1810196079079473590?s=46
hahaha
Also bitte.
Blome war mal einige Jahre stellvertretender Redaktionsleiter der Bild-Zeitung.
Made my day! 🤣
hawischer schrieb:
Der Plan war gut, nur die Umsetzung war Mist und daran sind "die Anderen" schuld, die dagegen waren. Und weil sie gehetzt haben.
Das Bullerbü-Syndrom.
Wir haben das hier schon so oft durchgekaut, ich lass es dann mal dabei bewenden, bringt nichts.
Werde halt mal konkret. Immer diese Worthülsen. "Umsetzung war schlecht". Inwiefern denn?
WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Der Plan war gut, nur die Umsetzung war Mist und daran sind "die Anderen" schuld, die dagegen waren. Und weil sie gehetzt haben.
Das Bullerbü-Syndrom.
Wir haben das hier schon so oft durchgekaut, ich lass es dann mal dabei bewenden, bringt nichts.
Werde halt mal konkret. Immer diese Worthülsen. "Umsetzung war schlecht". Inwiefern denn?
Der Mittelstand, Wirtschaftsverbände, das Handwerk, die Bauern, die Umweltverbände, Sozialverbände, der Bundeswehrverband, die Apotheker, die Hausärzte, der Krankenhausverband, der Landkreistag, die Ministerpräsidentenkonferenz, und so weiter ...
Und natürlich die Selbstkritik nicht vergessen.
Die Tagesschau hat mal wie folgt zusammengefasst:
"Die deutsche Sozialdemokratie hole in aktuellen Umfragen rund elf Prozentpunkte weniger als bei der Wahl 2021. Das habe Gründe, und die seien vor allem hausgemacht. Schuld daran laut Schäfer: im Wesentlichen die "eigenen Fehler im Regierungshandeln", die "offenen täglichen Streitigkeiten in der Ampel", und das "Infragestellen von Kompromissen, die man gerade unter drei Partnern noch eingegangen war."
Alles nur Worthülsen? Und nun bin ich wirklich raus hier.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/spd-fraktionsklausur-108.html
den Ausführungen von Skyeagle, insbes wie unlogisch es ist, dass ein Grüner plötzlich AfD wählt, ist nichts hinzuzufügen.
Die müssen so dermaßen frustriert oder enttäuscht sein, dass sie sich so umentscheiden. Da bräuchte genauere Analysen, ich kann aber nicht ausdrücken wie unlogisch es ist.
Aber Merz/Linnemann/Bild und Co. dafür die Schuld so geben, ist so dermaßen primitiv und wenig selbstkrtitisch, dass mir die Worte fehlen
Die müssen so dermaßen frustriert oder enttäuscht sein, dass sie sich so umentscheiden. Da bräuchte genauere Analysen, ich kann aber nicht ausdrücken wie unlogisch es ist.
Aber Merz/Linnemann/Bild und Co. dafür die Schuld so geben, ist so dermaßen primitiv und wenig selbstkrtitisch, dass mir die Worte fehlen
Tafelberg schrieb:
den Ausführungen von Skyeagle, insbes wie unlogisch es ist, dass ein Grüner plötzlich AfD wählt, ist nichts hinzuzufügen.
Die müssen so dermaßen frustriert oder enttäuscht sein, dass sie sich so umentscheiden. Da bräuchte genauere Analysen, ich kann aber nicht ausdrücken wie unlogisch es ist.
Aber Merz/Linnemann/Bild und Co. dafür die Schuld so geben, ist so dermaßen primitiv und wenig selbstkrtitisch, dass mir die Worte fehlen
Der Plan war gut, nur die Umsetzung war Mist und daran sind "die Anderen" schuld, die dagegen waren. Und weil sie gehetzt haben.
Das Bullerbü-Syndrom.
Wir haben das hier schon so oft durchgekaut, ich lass es dann mal dabei bewenden, bringt nichts.
hawischer schrieb:
Der Plan war gut, nur die Umsetzung war Mist und daran sind "die Anderen" schuld, die dagegen waren. Und weil sie gehetzt haben.
Das Bullerbü-Syndrom.
Wir haben das hier schon so oft durchgekaut, ich lass es dann mal dabei bewenden, bringt nichts.
Werde halt mal konkret. Immer diese Worthülsen. "Umsetzung war schlecht". Inwiefern denn?
WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
... die Anderen, na klar.
Ihren Niedergang haben die Ampel -Parteien schon alleine hinbekommen.
Indem sie endlich mal etwas gegen den Reform- und Investitionsstau der Vorgängerregierungen getan haben, sich beim Procedere angesichts extrem unterschiedlicher Prioritäten nicht immer und sofort einigen konnten?
Klar. "Die Anderen" soll man ja lt. Merz & Hawischer besser nicht wählen. Wegen der AfD.
Für wie dumm hältst du Grünen-, SPD- oder FDP-Wähler eigentlich? Dass sie diese bauernschlaue Strategie nicht durchschauen?
Besonders schlau scheinen Ampewähler aber ja auch nicht zu ein, wenn sie erst diese Regierung wählen und dann von ihr weglaufen, bis hin zur AfD.
Entweder sehen diese Leute nicht, was die Ampel alles tolles für sie gemacht hat, oder aber sie bewerten es schlicht anders, nämlich als schlechte Politik und sind dementsprechend enttäuscht. Kein Grund die AfD zu wählen, keine Frage. Aber ausreichend Gründe, nicht mehr die Ampel zu wählen.
Ich weiß, jetzt wird man wieder sagen, dass die Union alles schlechtgeredet hat und Populismus betreibt.
Die Ampel schafft es aber auch nicht ihre Politik gescheit zu verkaufen. Gerade ihren Wählen anscheinend nicht und die sollten sich ja mit ihren Parteien besonders befassen und nicht dem Geschwätz der Opposition hinterherlaufen.
Ich würde mir schon wünschen, dass die Ampel und deren Wähler mal so langsam beginnen mit sich selbst ins Gericht zu gehen anstatt sich permanent auf die Opposition zu fokussieren, sonst wird das noch ein schlimmeres Debakel bei den Wahlen, als es sowieso schon werden wird.
Gelöschter Benutzer
hawischer schrieb:
Eben, sag's dem WA.
"Die anderen... na klar"
Disclaimer: Das ist spaßig gemeint!
Zurück zum Thema und da wiederhole ich mich gerne, egal ob CDU, SPD, Grüne, FDP... Wichtig ist es Politikangebote zu machen, die die Menschen abholen. Wie diese aussehen kann und soll jede Partei für sich entscheiden. Man kann gerne weitermachen und sich gegenseitig zerfleischen. Ob das am Ende hilft? Ich bezweifle es. Streit in der Sache ist wichtig und richtig - Streit im Persönlichen allerdings nicht.
Wer CDU wählt macht das in der Regel sehr bewusst, ebenso wer eine andere Partei wählt. Ähnlich verhält es sich bei den Nichtwählern. Hier wäre es wichtig diesen ins Bewusstsein zu rücken, dass ihre Stimme letztlich doch etwas wert ist und es wichtig ist, diese eben nicht auszulassen. Wie das gelingen kann? Ich weiß es nicht... aber dieses Problem endlich ernsthaft anzugehen, wäre verdammt wichtig.
hawischer schrieb:
Kampagnen gegen die CDU mögen diese schwächen, helfen aber mehr der AfD und BSW.
Kampagnen gegen die Ampel haben diese geschwächt, halfen aber mehr der AfD und BSW.
Doppelmoral allez.
hawischer schrieb:
... die Anderen, na klar.
Ihren Niedergang haben die Ampel -Parteien schon alleine hinbekommen.
Indem sie endlich mal etwas gegen den Reform- und Investitionsstau der Vorgängerregierungen getan haben, sich beim Procedere angesichts extrem unterschiedlicher Prioritäten nicht immer und sofort einigen konnten?
Klar. "Die Anderen" soll man ja lt. Merz & Hawischer besser nicht wählen. Wegen der AfD.
Für wie dumm hältst du Grünen-, SPD- oder FDP-Wähler eigentlich? Dass sie diese bauernschlaue Strategie nicht durchschauen?
Vorläufiges Endergebnis:
ENS Ensemble
Parteienbündnis von Präsident Macron
168
NFP Nouveau Front Populaire
Links-grünes Bündnis
182
RN Rassemblement National und Verbündete
Marine Le Pens extrem rechte Partei und ihre Verbündeten
143
LR Les Républicains
Konservative, stellten früher Präsidenten wie Jacques Chirac und Nicolas Sarkozy
45
Sonstige
39
Mehrheit:
289 Sitze
Vorläufiges Endergebnis
Stand: 08.07.2024, 07:30 Uhr
ZDFheute, Quelle: Le Monde
Nun liegt es an den Parteien, ob es gelingt trotz der Blockbildungen eine Koalition für eine handlungsfähige Regierung zu bilden. Ohne die Rechts- und Linksradikalen
ENS Ensemble
Parteienbündnis von Präsident Macron
168
NFP Nouveau Front Populaire
Links-grünes Bündnis
182
RN Rassemblement National und Verbündete
Marine Le Pens extrem rechte Partei und ihre Verbündeten
143
LR Les Républicains
Konservative, stellten früher Präsidenten wie Jacques Chirac und Nicolas Sarkozy
45
Sonstige
39
Mehrheit:
289 Sitze
Vorläufiges Endergebnis
Stand: 08.07.2024, 07:30 Uhr
ZDFheute, Quelle: Le Monde
Nun liegt es an den Parteien, ob es gelingt trotz der Blockbildungen eine Koalition für eine handlungsfähige Regierung zu bilden. Ohne die Rechts- und Linksradikalen
hawischer schrieb:
Ohne die Rechts- und Linksradikalen
Wie viele Abgeordnete des NFO sind nicht satisfactionsfähig?
Mélenchon und ein paar Hansel von LFI?
Ernst gemeinte Frage.
Rafaël Glucksman zum Beispiel scheint eine interessante Figur zu sein.
Nur mal zur Einordnung eine deutsche Analogie, was die Französinnen und Franzosen geleistet haben:
Da hat Cem Özdemir auf die zweite Runde verzichtet und seine Grünen haben Volker Wissing gewählt.
Und umgekehrt: Lindner verzichtet zugunsten von Anton Hofreiter oder Claudia Roth und die Neolibs wählen links-grün.
Chapeau!
Möge es gelingen! 🇫🇷 🇪🇺
Ohne Mist, hast Du ernsthaft Zweifel daran, dass zusammengerückt werden würde, wenn es unvermeidbar notwendig wäre? Ich nicht ...