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hawischer

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Hat DoRindt das so verhandelt um der Groko  bzw. der Kanzlerin zu schaden. Der ist scheinbar genau so wirr wie so viele andere
Popu/o/listen.

Von wegen keine Mehrbelastung

"Denn für die Sozialdemokraten, die die Pkw-Maut nur widerwillig mittrugen, stand stets fest: Kein deutscher Autofahrer darf durch die Abgabe zusätzlich belastet werden. Bleibt die SPD in diesem Punkt standhaft, steht Dobrindt der nächste Konflikt ins Haus."
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Ffm60ziger schrieb:

Hat DoRindt das so verhandelt um der Groko  bzw. der Kanzlerin zu schaden. Der ist scheinbar genau so wirr wie so viele andere
Popu/o/listen.


Von wegen keine Mehrbelastung


"Denn für die Sozialdemokraten, die die Pkw-Maut nur widerwillig mittrugen, stand stets fest: Kein deutscher Autofahrer darf durch die Abgabe zusätzlich belastet werden. Bleibt die SPD in diesem Punkt standhaft, steht Dobrindt der nächste Konflikt ins Haus."

Mach dir keine Sorgen wegen der Standhaftigkeit der SPD. Wenn es ums Geld einnehmen ging war sie am Ende immer dabei. Ich erinnere mich noch gut an den Wahlkampf 2005, als die SPD gegen die "Merkelsteuer" gewettert hat. Merkel wollte damals 2% Mehrwertsteuer zusätzlich. Nach der Wahl hat dann die SPD 3% zugestimmt. Wenn schon Wortbruch, dann aber richtig.
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Um mich der Diskussionshöhe anzupassen: Selber Quatsch.
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Manche Beiträge von Dir sind so bösartig, dass mehr als ein Wort zuviel ist. Damit möchte ich die weitere Diskussion mit Dir aus persönlichen Gründen beenden.
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hawischer schrieb:

Da es in beiden thread nahezu ausschließlich um Gewalt geht und die jeweilige eine Seite der anderen die passenden links unterbreitet und es nach ein paar posts persönlich wird schlage ich vor, beide zu schließen. Eine Zierde für das Forum sind sie wahrlich nicht.

Es sollte jedem klar sein, was hier versucht wird. In einer Zeit, in der es einen rapiden Anstieg an fremdenfeindlicher Gewalt gibt, wird vorgeschlagen, einen Thread, der darüber berichtet, zu schließen. Als Begründung dient ein anderer Thread, der über linke Gewalt berichtet, und auch geschlossen werden soll. Beabsichtigtes Ergebnis: Über fremdenfeindliche Gewalt soll in diesem Forum nicht mehr geredet werden. Netter Versuch. Aber selbstverstândlich geht es ja nur darum, dass du jegliche Gewalt ganz schlimm findest, nicht wahr?
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Quatsch
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Angeblich hat die EU ihren Widerstand gegen die Maut in Deutschland aufgegeben. Berichtet heute die Blöd.
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peter schrieb:

ein farbbeutel gegen ein gebäude

Wo wir dann wieder bei der Verharmlosung wären, weil es nicht nur um einen Farbbeutel, sondern um einige zuzüglich Schmierereien zuzüglich Pflastersteinen und eingeworfenen Fensterscheiben über mehrere Stockwerke und damit der Miteinbeziehung unbeteiligter Dritter ging. Aber das ist dir ja egal! Und da wiederum gibt es meinen Augen sowieso keine Diskussionsebene.
Wir können aber auch gerne aus deiner "Hetzjagd auf Asylbewerber" "Fangenspielen mit neuen Nachbarn" machen.
Wir sollten hingegen aber weder das Eine, noch das Andere verharmlosen.
Und das sollte zu diesem Thema dann auch reichen. Entweder man diskutiert sachlich, oder man lässt es bleiben!
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Siehe meinen Vorschlag Nr 436    q.e.d.
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Da es in beiden thread nahezu ausschließlich um Gewalt geht und die jeweilige eine Seite der anderen die passenden links unterbreitet und es nach ein paar posts persönlich wird schlage ich vor, beide zu schließen. Eine Zierde für das Forum sind sie wahrlich nicht.
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pelo schrieb:

und das hätte Frau Merkel als vorrausschauende Politikerin erkennen müssen, zumal man Hernn Erdogan ja  zur Genüge kennt....

... bleibt natürlich die Frage, welche Lösung man sonst gewollt hätte.
Reinlassen nach Deutschland wollte man Geflüchtet ja nicht mehr. Zurückschicken geht auch schlecht.
Natürlich darf man jetzt von AfDlern keine Lösungsvorschläge erwarten. Die wollen ja eher immer gucken, was man grad gut und möglichst reißerisch und polemisch kritisieren kann.
Natürlich War klar, dass Erdogan das gnadenlos zur Durchsetzung seiner Interessen einsetzen wird. Genauso klar ist es, wie gesagt, dass auch andere Staatschefs in deren Länder Auffanglager für Flüchtlinge betrieben werden, dies für ihre Interessen nutzen werden.
Das hindert die AfD nicht daran genau das zu fordern.
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FrankenAdler schrieb:  


pelo schrieb:
und das hätte Frau Merkel als vorrausschauende Politikerin erkennen müssen, zumal man Hernn Erdogan ja  zur Genüge kennt....


... bleibt natürlich die Frage, welche Lösung man sonst gewollt hätte.
Reinlassen nach Deutschland wollte man Geflüchtet ja nicht mehr. Zurückschicken geht auch schlecht.
Natürlich darf man jetzt von AfDlern keine Lösungsvorschläge erwarten. Die wollen ja eher immer gucken, was man grad gut und möglichst reißerisch und polemisch kritisieren kann.
Natürlich War klar, dass Erdogan das gnadenlos zur Durchsetzung seiner Interessen einsetzen wird. Genauso klar ist es, wie gesagt, dass auch andere Staatschefs in deren Länder Auffanglager für Flüchtlinge betrieben werden, dies für ihre Interessen nutzen werden.
Das hindert die AfD nicht daran genau das zu fordern.

Wenn Du eine Lösung hast, lass sie uns bitte wissen. Ich bin gespannt.
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Wieder so ein Mischmasch aus
a) "Quatsch",
b) "Wird doch schon gemacht" und
c) "Find ich gut, fraglich nur, wie ernst es der AfD damit ist".

Zu a) gehört

SGE_Werner schrieb:

"Die Digitalisierung der deutschen Literatur ist eine von Deutschland zu leistende, hoheitliche Aufgabe."

Blödsinn. Die Verlegung, Herausgabe und Pflege der Literatur ist schon immer in privater Hand. Die Digitalisierung derselben (der Literatur, nicht der privaten Hand grinning: erfolgt den Marktgesetzen entsprechend ohnehin. Die Archivierung aller Literaturerzeugnisse in D erfolgt ohnehin mittels der Deutschen Bibliothek. Und zwar jedweder Literatur, auch der übersetzen ausländischen Erzeugnisse.
Sollte der Schwerpunkt der Literatur, die die AfD meint, auf "deutsch" liegen, so ist zu fragen, ob auch linksgrünversiffte Werke wie die von Karl Marx gemeint sind.

Zu b) gehört

SGE_Werner schrieb:

Textilien und Kinderspielzeug auf Schadstoffe prüfen

Textilien weiß ich nicht. Beim Kinderspielzeug haben wir - soweit ich weiß EU-weit - die schärfsten Prüfvorschriften, die es geben kann. Was teilweise schon ins Absurde geht (z.B. der Drehmoment-Test bei Pappbilderbüchern).

Zu c) gehört

SGE_Werner schrieb:

Und die kommunalen Wasserbetriebe sollen entgegen der generellen Haltung zu Privatisierungen in öffentlicher Hand bleiben.

Da wäre ich mal gespannt. Grundsätzlich rennt die AfD da bei mir geöffnete Türen ein. Aber meint sie das auch so? Schlanker Staat, alles, was geht, privatisieren ist doch ihr Credo?
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WuerzburgerAdler schrieb:

Aber meint sie das auch so?  Schlanker Staat, alles, was geht, privatisieren ist doch ihr Credo?

Kannst ja recht haben, dass die AfDler wenig von dem meinen was sie aufgeschrieben haben und das sie privatisieren wollen was geht. Wer weiß, vielleicht wollen sie auch Dinge nicht, die sie sonst so aufgeschrieben haben?

Aufgeschrieben zum Punkt Privatisierung Punkt 10.8 hat die AfD folgendes:

"Über Privatisierungen sollen Bürgerentscheide auf der jeweiligen staatlichen Ebene entscheiden, insbesondere bei
der öffentlichen Daseinsvorsorge und in Bezug auf öffentliches Wohn- und Grundeigentum. Geheime Privatisierungsverträge lehnt die AfD ab."
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pelo schrieb:

Aber mit Euch  zu diskutieren u-. leider auch mit Dir , kann man sowieso getrost vergessen.


Da braucht sich Werner auch nicht zu wundern , wenn keiner mehr Stellung zu irgendwas  nimmt.


Ihr wollt NICHT DISKUTIEREN:

Ich bin einer derjenigen, die Werners Versuch, zum Thema zurückzukommen und eine Diskussion über das Parteiprogramm der AfD zu entfachen, mit Kommentaren und Meinungsäußerungen unterstützt haben. Es steht dir frei, hierzu Stellung zu beziehen.

Das wäre dann eine Diskussion. Warum du dich dem verschließt, meine Äußerungen zu den Programmpunkten unkommentiert lässt und mich stattdessen persönlich angreifst, verstehe ich nicht.

Ohne jetzt nachzuzählen: alleine von mir gibt es 5-10 Kommentare zu Werners - im Übrigen von ihm ebenfalls kommentierten - Auflistungen. Allesamt mit sachdienlichen Aussagen. Gerne erwarte ich dazu deine Gegenmeinungen.
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WuerzburgerAdler schrieb:  


pelo schrieb:
Aber mit Euch  zu diskutieren u-. leider auch mit Dir , kann man sowieso getrost vergessen.


Da braucht sich Werner auch nicht zu wundern , wenn keiner mehr Stellung zu irgendwas  nimmt.


Ihr wollt NICHT DISKUTIEREN:


Ich bin einer derjenigen, die Werners Versuch, zum Thema zurückzukommen und eine Diskussion über das Parteiprogramm der AfD zu entfachen, mit Kommentaren und Meinungsäußerungen unterstützt haben. Es steht dir frei, hierzu Stellung zu beziehen.


Das wäre dann eine Diskussion. Warum du dich dem verschließt, meine Äußerungen zu den Programmpunkten unkommentiert lässt und mich stattdessen persönlich angreifst, verstehe ich nicht.


Ohne jetzt nachzuzählen: alleine von mir gibt es 5-10 Kommentare zu Werners - im Übrigen von ihm ebenfalls kommentierten - Auflistungen. Allesamt mit sachdienlichen Aussagen. Gerne erwarte ich dazu deine Gegenmeinungen.

Bils hat doch das Notwendige gesagt. Warum musst Du jetzt nochmal nachlegen?
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Hab mir grad mal die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland angesehen, weils ja grad so gut zum Thema passt. Hier mal der Link:  

http://countrymeters.info/de/Germany

Ohne Zuwanderung hätten wir ein schrumpfen der Bevölkerung um gut 200.000 Menschen pro Jahr. In dem Jahrzehnt nach der Asylrechtsreform Anfang der 90er hatten wir ein Schrumpfen der Bevölkerung um fast 2.000.000 Menschen. Hinsichtlich dessen, dass ich Mitte 40 bin, bin ich heilfroh, dass Menschen nach Deutschland zuwandern.
Es gibt ja so Rechenspiele, ohne Zuwanderung, nach der müssten wir spätestens Mitte der 20er Jahre Vollbeschäftigung haben. Das Renteneintrittsalter müsste kräftig nach oben gesetzt werden, die Renten würden dramatisch sinken, der Beitrag dramatisch steigen.
Kurz und gut: Ohne Zuwanderung kackt unser Sozialsystem heftig ab.
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FrankenAdler schrieb:

Hab mir grad mal die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland angesehen, weils ja grad so gut zum Thema passt. Hier mal der Link:  


http://countrymeters.info/de/Germany


Ohne Zuwanderung hätten wir ein schrumpfen der Bevölkerung um gut 200.000 Menschen pro Jahr. In dem Jahrzehnt nach der Asylrechtsreform Anfang der 90er hatten wir ein Schrumpfen der Bevölkerung um fast 2.000.000 Menschen. Hinsichtlich dessen, dass ich Mitte 40 bin, bin ich heilfroh, dass Menschen nach Deutschland zuwandern.
Es gibt ja so Rechenspiele, ohne Zuwanderung, nach der müssten wir spätestens Mitte der 20er Jahre Vollbeschäftigung haben. Das Renteneintrittsalter müsste kräftig nach oben gesetzt werden, die Renten würden dramatisch sinken, der Beitrag dramatisch steigen.
Kurz und gut: Ohne Zuwanderung kackt unser Sozialsystem heftig ab.


FrankenAdler schrieb:

Hab mir grad mal die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland angesehen, weils ja grad so gut zum Thema passt. Hier mal der Link:  


http://countrymeters.info/de/Germany


Ohne Zuwanderung hätten wir ein schrumpfen der Bevölkerung um gut 200.000 Menschen pro Jahr. In dem Jahrzehnt nach der Asylrechtsreform Anfang der 90er hatten wir ein Schrumpfen der Bevölkerung um fast 2.000.000 Menschen. Hinsichtlich dessen, dass ich Mitte 40 bin, bin ich heilfroh, dass Menschen nach Deutschland zuwandern.
Es gibt ja so Rechenspiele, ohne Zuwanderung, nach der müssten wir spätestens Mitte der 20er Jahre Vollbeschäftigung haben. Das Renteneintrittsalter müsste kräftig nach oben gesetzt werden, die Renten würden dramatisch sinken, der Beitrag dramatisch steigen.
Kurz und gut: Ohne Zuwanderung kackt unser Sozialsystem heftig ab.

Ja das ist genau die spannende Frage im Demographieproblem. Wie gelingt es eine Zuwanderung zu organisieren, die im Arbeitsmarkt mündet und nicht zu großen Teilen in den Sozialsystemen. Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz und zwar schnell. Von Kanada könnten wir vielleicht was lernen. Habe neulich gelesen, dass die Kinder von Eltern mit Migrationshintergrund in Kanada bessere Pisaergebnisse haben als Einheimische. Als Grund wurde das Auswahlverfahren im Einwanderungsprozess genannt.
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hawischer schrieb:

ich zitiere einmal Steffen Mau (Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin) aus seinem Beitrag im Tagesspiegel vom 25.07.2016:

Ehrlich gesagt, stimme ich Maus Darstellung der Debatte nicht zu. Er bleibt jeglichen Beleg für die Existenz der angeblichen Befürworter einer naiven Willkommenskultur unter den Migrationsforschern schuldig. Ich halte dies für seine Erfindung. Auch seine Beurteilung Koopmans teile ich nicht. Ich bin der Ansicht, dass sich bei Koopmann durchaus Belege für eine fehlerhafte Pauschalisierung von Islamkritik finden.
Dass du aber Maus Artikel und Ansichten positiv anführst, und auch Passagen wie

"*Im Bildungssystem und bei Bewerbungen auf dem Arbeitsmarkt ist es ebenso: Eine Katharina oder ein Konstantin werden oftmals einer Ayse oder einem Ahmet vorgezogen. Im Alltag sind solche Diskriminierungserfahrungen nicht selten ein Anlass, sich vermehrt auf die eigene Gemeinschaft und Kultur zurückzuziehen. Es gibt eine systematische Verschränkung von manchmal offensichtlichen, manchmal subtilen Zurückweisungserfahrungen und dem Rückbezug auf die eigene Herkunftsgruppe. Fremd- und Selbstexklusion greifen ineinander.

Gesellschaften tun sich schwer mit Zuwanderung und wachsender Diversität. Nicht selten gehen diese Prozesse mit verstärktem „ethnischen Wettbewerb“ zwischen Gruppen und „Überfremdungsängsten“ aufseiten der einheimischen Bevölkerung einher. Ablehnung und Misstrauen gegenüber Neuankömmlingen sind weitverbreitet. Nach einer neuen Umfrage des US-Meinungsforschungsinstituts Pew haben immerhin 29 Prozent der Deutschen eine negative Sicht auf Muslime. Der empfundene „Diversitätsstress“ ist allerdings oftmals dort besonders hoch, wo die wenigsten Migranten wohnen.

Es gibt auch Akkomodation – das heißt: gesellschaftliche Gewöhnung - an größere soziale Heterogenität. Dennoch ist der Weg dorthin oft konfliktreich und Scheitern ist nicht ausgeschlossen. Ursachen können Ressentiments der Alteingesessenen, strukturelle Diskriminierung oder die anhaltende kulturelle Distanz von Zuwanderergruppen sein, die eher unter sich bleiben, als sich in die Gesellschaft hineinzubewegen.

Problematisch am Ansatz der Assimilationisten ist auch die Essentialisierung von Kultur und Religion. Werte erscheinen als fixiert und unbeweglich, die Vielfalt sozialer Praxen gerät ins Hintertreffen. Mit dem einen Auge der Assimilationstheorie übersieht man leicht die Zweiseitigkeit eines jeden Integrationsprozesses. Allein auf die Anpassungsbereitschaft der Migranten zu setzen, ist verfehlt. Eine solche Perspektive steht in der Gefahr, von den Migranten alles zu verlangen und von der Gesellschaft nichts. Niemand kann sich von seiner Herkunftskultur so einfach lösen – das käme einer Entwurzelung gleich. Deshalb muss man auch auf die Veränderungsbereitschaft der Gesellschaft setzen."*

dir zu eigen machst, finde ich erstaunlich und aller Ehren wert.
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Ich werde mir nicht anmaßen, eine Meinung zur wissenschaftlichen Mikrationsforschung zu äußern Da bist Du mir sicher voraus.
Ich fand seine Beschreibung der unterschiedlichen Positionen aber gut passend zur Diskussion hier im Forum, da findet man diese. Ich habe es in meinem Beitrag erwähnt. Den Text des Artikels habe ich nur aufgrund des Umfanges reduziert. Zuviel Text liest keiner. Die von Dir zitierten Passagen erscheinen mir ebenso nachvollziehbar, wie die von mir aufgeführte Passagen.
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SGE_Werner schrieb:

"ein Exportstopp für hochsubventionierte landwirtschaftliche Erzeugnisse nach Afrika, die dort die lokalen Märkte ruinieren und den Menschen ihre Lebensgrundlage nehmen. Dasselbe gilt für den Export von Waffen, Altkleidern, Giftmüll und andere westliche Abfallprodukte sowie für die EU-Fischerei vor den afrikanischen Küsten."

Bin kurz davor, diese Partei zu wählen. Wenn sie jetzt noch die Aussetzung von Fischerei- und Handelsabkommen, die Überprüfung von Eigentumsverhältnissen deutscher Firmen in Afrika, insbesondere im Sektor Ausbeutung der Ressourcen sowie die Abkehr von der Unterstützung antidemokratischer Diktatoren fordert, ist es soweit.

Dann aber wieder das hier:

SGE_Werner schrieb:

"Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert."


"Jeder Einwanderer hat eine unabdingbare Bringschuld, sich zu integrieren;"


"Wer sich der Integration verweigert, muss sanktioniert werden und letztendlich auch sein Aufenthaltsrecht verlieren können."

Eben. Der Migrant hat nämlich bei seiner Integration fremdenunfreundliche Akte, Reden und Aktionen zu ignorieren und seine Integration trotzdem "unabdingbar" zu betreiben. Auch offener Rassismus, Schikanen oder Benachteiligungen sind kein Grund für den Migranten, in diesem Bemühen nachzulassen. Die multikulturelle Gesellschaft ist nämlich gescheitert, das haben wir, die AfD, gestern so beschlossen. Das hat den Migranten aber nicht zu interessieren; vielmehr hat er die Pflicht, sich weiter unabdingbar zu unterwerfen. Integrieren. Oder so ähnlich.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Der Migrant hat nämlich bei seiner Integration fremdenunfreundliche Akte, Reden und Aktionen zu ignorieren und seine Integration trotzdem "unabdingbar" zu betreiben. Auch offener Rassismus, Schikanen oder Benachteiligungen sind kein Grund für den Migranten, in diesem Bemühen nachzulassen. Die multikulturelle Gesellschaft ist nämlich gescheitert, das haben wir, die AfD, gestern so beschlossen. Das hat den Migranten aber nicht zu interessieren; vielmehr hat er die Pflicht, sich weiter unabdingbar zu unterwerfen. Integrieren. Oder so ähnlich.

ich zitiere einmal Steffen Mau (Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin) aus seinem Beitrag im Tagesspiegel vom 25.07.2016:

"Schon seit Längerem stehen sich jene, die auf Assimilation setzen, und jene, die im Multikulturalismus oder der postmigrantischen Gesellschaft die Zukunft sehen, gegenüber. Mit den neuen Migrationsbewegungen verschärft sich dieser Konflikt der Perspektiven: Während die Assimilationisten verstärkt darauf drängen, dass Integration nur gelingen kann, wenn man sich an die Aufnahmegesellschaft hinsichtlich Sprache, Werteinstellungen oder Freundschaftsnetzwerken anpasst, verweist das andere Lager auf die vielen Diskriminierungserfahrungen, die Migranten machen müssen..."

(siehe: Position Würzburger und pelo)

"Zwischen diesen Fronten finden nun vermehrt Scharmützel statt und erzeugen ihre eigenen Schäden. Da ist einmal der Vorwurf der Verdrängung realer Integrationsprobleme durch folkloristische Multikulti-Ideologie. Da ist zum anderen der Vorwurf des Erzwingens von Integration unter Preisgabe von Identität und Herkunftskultur und des Übersehens der strukturellen Barrieren, an denen Integration heute oftmals scheitert. Schnell wird es dann persönlich."

"Integration also nur als Assimilationsauflage zu propagieren, ist ebenso unrealistisch wie die Erwartung, dass die gesamte Gesellschaft auf Willkommensmodus schalten müsse und man den Migranten nichts zumuten dürfe.
Erst wenn beide sich bewegen, wird ein Schuh daraus. Dass dabei religiös geprägte Wertesysteme Integration leichter oder schwerer machen können, liegt eigentlich auf der Hand."

"Es gibt auch Akkomodation – das heißt: gesellschaftliche Gewöhnung - an größere soziale Heterogenität. Dennoch ist der Weg dorthin oft konfliktreich und Scheitern ist nicht ausgeschlossen. Ursachen können Ressentiments der Alteingesessenen, strukturelle Diskriminierung oder die anhaltende kulturelle Distanz von Zuwanderergruppen sein, die eher unter sich bleiben, als sich in die Gesellschaft hineinzubewegen."
"Wir brauchen nicht nur Vereinfachung und Zuspitzung, sondern immer auch den Verweis auf die Grenzen des Wissens und die Pluralität der Ansätze."

Keiner kennt den Königsweg.  

Und noch einmal Herr Mau:
"Das Vermengen von methodischer Kritik, persönlicher Diffamierung und politischer Positionierung trägt eigene Risiken.
Solche Vorwürfe entziehen sich der wissenschaftlichen Kontroverse und leiten die Richtigkeit ihrer Position aus moralischen Grundüberzeugungen ab. Das verdeckt den Kern der Auseinandersetzung, den offenen Streit um Paradigmen, Methoden und Interpretationen, der die Wissenschaft ausmacht."
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Ich habe   hier Herrn Patrick Schenk vorgstellt

In der Quellenangabe ist doch eindeutig BfF gekennzeichnet.
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Heiliges Blechle, sei doch froh, das die Mods die  Peinlichkeit gelöscht haben.
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SGE-URNA schrieb:

Patrick Schenk ist BfF Mitglied

das weiß ich doch.
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Ffm60ziger schrieb:  


SGE-URNA schrieb:
Patrick Schenk ist BfF Mitglied


das weiß ich doch.

Eben nicht, sonst wäre der faux pas ja nicht passiert.
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@hawischer nochmals deutlich, dir droht nix von links.  Gar nix.
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Ffm60ziger schrieb:

@hawischer nochmals deutlich, dir droht nix von links.  Gar nix.

Na ich hatte doch gehofft, dass mir wenigstens was Gutes droht. Aber so gar nix. Jetzt bin ich aber enttäuscht von den Linken.
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Wo wir gerade bei Halloween sind: Ich würde sagen, wir finden zum Thema zurück, sonst muss ich mich bei Süßes oder Saures für letzteres entscheiden.
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Siehste Werner, schau Dir mein Ausgangsstatement an und was dann daraus wird.
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hawischer schrieb:

Der Freundeskreis der Linken hat sich nun geäußert. Auch mit dem Reflex, wer nicht links ist der ist rechts. Soweit nichts neues.

Jetzt mal so ganz ehrlich. Wir sind hier doch unter uns. Keiner hört zu. Also: So ganz, ganz dolle nichtrechtskonservativ biste im Grunde auch nicht, oder?
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stefank schrieb:  


hawischer schrieb:
Der Freundeskreis der Linken hat sich nun geäußert. Auch mit dem Reflex, wer nicht links ist der ist rechts. Soweit nichts neues.


Jetzt mal so ganz ehrlich. Wir sind hier doch unter uns. Keiner hört zu. Also: So ganz, ganz dolle nichtrechtskonservativ biste im Grunde auch nicht, oder?

Keine Ahnung was "Nichtrechtskonservativ" ist.
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Der Freundeskreis der Linken hat sich nun geäußert. Auch mit dem Reflex, wer nicht links ist der ist rechts. Soweit nichts neues.
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Ich weiß nicht so genau, was dieser Beitrag bringen soll.
Solche und schlimmere Ereignisse von Nazis gegen Linke, Ausländer, unliebsame Bürgermeister oder Zeitungsredaktionen ereignen sich in Deutschland jeden Tag, ständig.
Kann man hier auch reinschreiben, bringt einen zwar nicht in der Diskussion weiter, würde allerdings verdeutlichen, von woher die Gefahr wirklich droht.

Quantitativ. Und qualitativ, wenn man so will.
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reggaetyp schrieb:

Ich weiß nicht so genau, was dieser Beitrag bringen soll.
Solche und schlimmere Ereignisse von Nazis gegen Linke, Ausländer, unliebsame Bürgermeister oder Zeitungsredaktionen ereignen sich in Deutschland jeden Tag, ständig.
Kann man hier auch reinschreiben, bringt einen zwar nicht in der Diskussion weiter, würde allerdings verdeutlichen, von woher die Gefahr wirklich droht.


Quantitativ. Und qualitativ, wenn man so will.

Ja so ist das. Die Linken sagen, die Gefahr droht von rechts und die Rechten sagen, die Gefahr droht von links.
und so schaukeln sich beide Seiten schön gegenseitig hoch.
Und ich sage, die Gefahr droht von beiden Seiten.
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Für die autonomen Antifaschisten war der "Angriff" die letzte Warnung.
Was wohl nach der letzten Warnung kommt?