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Highland-Eagle

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Highland-Eagle schrieb:

Aber wenn unser Ausrichtung wirklich nur noch darauf abzielen sollte, möglichst effizient maximale Erträge zu erzielen, unabhängig von Identifikation oder Verantwortung, sehe ich in diesem Aspekt ehrlich gesagt keinen großen Unterschied mehr.


Eine Frage bleibt aber beim Thema Identifikation... Will man Meier als Profispieler behalten, der dem Team weiterhilft und ins Konzept von Hütter passt oder will man einfach nur eine legendäre Identifikationsfigur, die dann tatsächlich schon die Form des Maskottchens annimmt.

Für mich sind das zwei verschiedene Diskussionen.

1. Verlieren wir unsere Identifikationsfiguren, kann man sich mit dieser Eintracht noch identifizieren?
2. War Meiers Nicht-Verlängerung sportlich berechtigt?

Ich finde, das Zusammenmengen beider Positionen hier schadet eher der Diskussion. Und wenn man Spekulationen bereits ohne Konjunktiv hier rein wirft, ist das auch nicht gerade förderlich.
Aktuell wirkt das hier echt in Teilen wie eine Art Wutbürgertum. Hauptsache drauf. Alles wird so gedeutet, dass es einem in das eigene Bild passt, noch paar Schande-Rufe, Schämt-Euch-Rufe und paar "ich freu mich über SGE-Niederlagen, wenn sie gegen Meier sind" reinstreuen und fertig.
Soll das eine ernstzunehmende Diskussion sein? Und wenn man solche Beiträge liest in einem Thread, in dem wir eigentlich einem Spieler danken wollen, der über 14 Jahre lang für uns alles gegeben hat, wenn man lesen muss, dass dieser Mann wichtiger ist als das, für was wir Fans sind... Dann ist das m.E. auch eine Unverschämtheit gegenüber dem, was Meier verkörpert hat.

Wenn manche Kritik mittlerweile eher einem Geschrei ähnelt, dann leiden die Fans darunter, die sachlich ihre Kritik hier vorzubringen versuchen.

Ich finde so manches Verhalten in den letzten 24 Stunden hier nicht minder beschämend als manche hier den Abgang von Meier.
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Eins vorneweg, falls das falsch rübergekommen sein sollte, tut mir das leid. Eigentlich hatte ich versucht, das trotz persönlicher Enttäuschung vorsichtig zu formulieren, als ich mich auf die wirtschaftlichen und damit natürlich auch sportlichen Gründe bezog, die wohl bei der Entscheidung gegen eine Vertragsverlängerung im Vordergrund gestanden haben.

Dazu habe ich die Befürchtung geäußert, dass dies eine mögliche zukünftige Ausrichtung sein könnte, die ich persönlich nicht guthieße, weil diese rein rationale Gewinnorientierung mich eher an die abschreckenden Beispiele aus der Bundesliga erinnert.

Warum du mich jetzt in einen Zusammenhang mit einer "Art Wutbürgertum" oder "Geschrei" setzt, verstehe ich wirklich nicht, aber, wie gesagt, wenn das von mir schlecht formuliert war, nehme ich das auf meine Kappe.

Zu meiner Ehrenrettung bezüglich des Vorwurfs Derailing möchte ich aber kurz darauf hinweisen, dass ich lediglich nach über 300 Beiträgen in eine bestehende Diskussion eingestiegen bin.
Aber ich nehme das jetzt einfach mal als offiziellen Hinweis und verabschiede mich hiermit.
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Highland-Eagle schrieb:

... oder mit dem Finger auf die Plastikkonstrukte zeigen.        
is

Hier muss ich intervenieren, das ist kein Vergleich. Wenn die Führung der Meinung ist, dass Meier in seinem Alter nicht mehr dazugehören soll ist das eine Entscheidung die man nicht teilen muss. Vielleicht war es ja auch der Trainer und nicht Bobic, wir wissen es nicht.  Das mag für fast alle Fans eine sehr schmerzhafte Entscheidung sein, nichtsdestotrotz ist sie vom reinen Fakt her nachvollziehbar. Deshalb bewegen wir uns aber noch lange nicht auf dem Niveau oder Weg hin zu einem Plastikkonstrukt a la Hopp/Dosen.

Gruß
tobago
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Was die Enstehungsgeschichte, das Vereinswesen oder die soziale Verankerung angeht, natürlich nicht.

Aber wenn unser Ausrichtung wirklich nur noch darauf abzielen sollte, möglichst effizient maximale Erträge zu erzielen, unabhängig von Identifikation oder Verantwortung, sehe ich in diesem Aspekt ehrlich gesagt keinen großen Unterschied mehr.

Zm Glück sind wir da noch lange nicht und kommen hoffentlich niemals hin. Aber die Meier-Geschichte hat für mich eben diesen faden Beigeschmack, der hoffentlich kein Zeichen der zukünftigen Ausrichtung ist.
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Ist doch klar, dass Meier jetzt enttäuscht ist. Aber mit ein wenig Abstand wird auch er merken, dass Bobic ihm am Ende einen Gefallen damit getan hat, seinen Vertrag nicht zu verlängern.

Mit dem Comeback gegen den HSV und dem Gewinn des Pokals hat er doch hier einen perfekten Abschied. Besser wäre es nicht mehr geworden. In der neuen Saison wäre er nur zwischen Bank und Tribüne gependelt. Das wäre ein unwürdiger Abschluss gewesen.

So kann er noch mal in den USA kicken - hat er sich doch auch immer gewünscht!
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Basaltkopp schrieb:

Ist doch klar, dass Meier jetzt enttäuscht ist. Aber mit ein wenig Abstand wird auch er merken, dass Bobic ihm am Ende einen Gefallen damit getan hat, seinen Vertrag nicht zu verlängern.

Mit dem Comeback gegen den HSV und dem Gewinn des Pokals hat er doch hier einen perfekten Abschied. Besser wäre es nicht mehr geworden. In der neuen Saison wäre er nur zwischen Bank und Tribüne gependelt. Das wäre ein unwürdiger Abschluss gewesen.

So kann er noch mal in den USA kicken - hat er sich doch auch immer gewünscht!


Sorry, aber das klingt irgendwie nach Hoeneß, so frei nach dem Motto "wir wollten die Eintracht schützen".

Meier hat zwar immer wieder mal erwähnt, dass ihn die MLS reizen würde, aber er hat ganz speziell in der aktuellen Situation explizit betont, dass er bei der Eintracht bleiben will.
Da sollte man jetzt nicht irgendwelche Zusammenhänge oder Motivationen konstruieren, um die Geschichte schönzufärben.

Aineias hat das meiner Meinung nach sehr gut auf den Punkt gebracht:
"Die Vertragsentscheidung hier zeigt, dass es genau so wie dort wohl insgesamt darum geht, Marktwerte zu generieren und zu realisieren."

Ob man das mittragen will, muss jeder selbst entscheiden. Aber wenn das in der aktuellen Ausprägung ohne Rücksicht auf Verluste wirklich so durchgezogen werden soll, darf man sich nicht mehr über Söldner aufregen oder mit dem Finger auf die Plastikkonstrukte zeigen.
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Ob man einen Artikel nun besonders lesenswert oder vielleicht auch nicht findet, ist natürlich Geschmackssache, aber das Haar in der Suppe der political correctness muss man sicher nicht immer suchen. Das ist bei manchen schon chronisch.

Peppi Schmitt arbeitet die Stärken von Kovac meines Erachtens sehr gut heraus, wobei das jeder könnte, der ab und an im Forum liest
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Sorry, aber da hat FrankenAdler einfach recht.
Das sind dümmlichste Stereotypen und altbackene Vorurteile, die Peppi Schmitt hier bedient. Mit PC hat das überhaupt nichts zu tun.
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Highland-Eagle schrieb:


Es gibt kein "bisschen schwanger". Entweder sind wir Eintracht Frankfurt oder nicht. Wir betonen häufig unsere besondere Eigenart und dass wir Dinge gerne anders handhaben. Dann sollte man auch nicht damit anfangen, einfach einer Entwicklung blind hinterher zu rennen.

Bleiben wir doch mal realistisch und lügen uns nicht selber in die eigene Tasche. Wir, der große Traditionsverein haben unsere Seele doch schon verkauft als an SAP und VW in der Bundesliga noch niemand gesprochen hat. Daher haben wir doch alles, was jetzt kommt und wofür Bobic hier ans Kreuz genagelt wird, weil er das nicht kritisiert, schon lange hinter uns.

Sollte das jetzt ein c-e werden, liegt es daran dass ich Visite und Vorbesprechung zu einer Untersuchung hatte, nachdem ich den Beitrag begonnen hatte.
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Basaltkopp schrieb:

Bleiben wir doch mal realistisch und lügen uns nicht selber in die eigene Tasche. Wir, der große Traditionsverein haben unsere Seele doch schon verkauft als an SAP und VW in der Bundesliga noch niemand gesprochen hat. Daher haben wir doch alles, was jetzt kommt und wofür Bobic hier ans Kreuz genagelt wird, weil er das nicht kritisiert, schon lange hinter uns.

Sollte das jetzt ein c-e werden, liegt es daran dass ich Visite und Vorbesprechung zu einer Untersuchung hatte, nachdem ich den Beitrag begonnen hatte.


Stimmt, natürlich sind wir ein Teil des Systems und profitieren auch davon. Ebenso, dass wir uns auch schon verkauft haben. Nur muss das einem deswegen noch lange nicht gefallen. Wir sind damals mit zwei blauen Augen und einem gigantischen Schuldenberg aus der Sache gerade noch so herausgekommen. Das hätte auch anders ausgehen können, wie uns die bekannten Beispiele aufzeigen.

Und jetzt soll das Rad sogar noch weiter gedreht werden und das Vorgehen wird lediglich damit begründet, dass das eben alle anderen auch so machen. Ich gebe mich da auch gar keinen Illusionen hin und habe in anderen Threads schon eingeräumt, dass es keine Rückentwicklung geben und die 50+1 Regel definitiv fallen wird, mit all den hässlichen Begleitumständen.
Die Frage ist, ob man das so mittragen will. Bobic hat sich da nicht zum ersten Mal klar positioniert. So sind eben die "Gesetze des Marktes", wie man das so schön nennt, und da hat er offensichtlich auch wenig Bedenken. Er befürwortet das alles sogar noch, indem er es relativiert und als einzig möglichen Weg darstellt, wenn man in der Bundesliga bleiben möchte. Von daher muss er auch mit dem Gegenwind von Leuten leben, die das Vorgehen nicht ganz so toll finden.

P.S.: Gute Besserung!
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Ich finde es schon sehr erschreckend, dass es offensichtlich kaum noch jemand für nötig hält die ausufernde Kapitalisierung des Profifußballs irgendwie einzudämmen. Im Gegenteil werden die Exzesse nicht nur verteidigt, sondern auch noch unverhohlen weitere Schritte geplant, wie die endgültige Abschaffung der 50+1-Regelung, auch von unserem Sportvorstand.

Und erntet er dafür großen Widerspruch? Nein. Viele haben bereits resigniert, weil sich die Entwicklung ohnehin nicht mehr aufhalten lässt. Und andere applaudieren auch noch, wenn hier offen eingestanden wird, dass eine wie auch immer geartete Moral angeblich dem sportlichen Erfolg im Wege stehen soll und deshalb natürlich gleich komplett über Bord gekippt werden muss.
Aber das ist leider, leider alternativlos, weil das ja alle so machen. Ganz klar, da muss man dann natürlich mitmachen.

Das gilt ebenso für den Ausverkauf an irgendeinen Großinvestor nach dem Ende von 50+1, der intern wohl bereits vorbereitet wird, so wie sich in letzter Zeit öffentlich geäußert wird. Auch hierbei muss man den Widerspruch mit der Lupe suchen.
Haben wir denn wirklich gar nichts aus dem Octagon-Debakel gelernt? Es wird uns niemand Geld schenken! Selbst wenn dieser Investor kein Mehrheitseigner wird, werden an das Engagement immer Bedingungen geknüpft sein, die unsere Unabhängigkeit einschränken. Vielleicht ein bisschen mehr, vielleicht ein bisschen weniger, aber so oder so werden wir nicht mehr alleine entscheiden können und müssen dann auch die Ziele dieses Großinvestors erfüllen, wie auch immer diese aussehen mögen.

Es gibt kein "bisschen schwanger". Entweder sind wir Eintracht Frankfurt oder nicht. Wir betonen häufig unsere besondere Eigenart und dass wir Dinge gerne anders handhaben. Dann sollte man auch nicht damit anfangen, einfach einer Entwicklung blind hinterher zu rennen.
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PhillySGE schrieb:

Besuschkow hat Kovac ja ausgeschlossen,


ist dem so?
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Soweit ich mich erinnere, hat er eine Leihe in die 2. Liga ausgeschlossen, weil ihm das Training und die Konkurrenzsituation hier mehr helfen würden.

Zu Rebic:
Das wäre ja wirklich eine faustdicke Überraschung, wenn man ihn so kurzfristig als Schnäppchen nochmal bekommen würde. Wäre aber natürlich eine tolle Sache. Mir hat er als Spielertyp sehr gefallen, auch wenn er recht unstetig in seinen Leistungen war.
Damit ist die schwierige menschliche Komponente, die immer wieder mal zwischen den Zeilen angeklungen ist, offensichtlich kein größeres Problem und der damalige Transfer scheiterte wirklich nur am Geld.
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Highland-Eagle schrieb:

Na komm, bleib mal fair. Primitiv und sinnfrei war nichts an seinem Beitrag.

Am ersten nicht, aber nach der x-ten Wiederholung schon. Erst recht, nachdem es erklärt wurde.
Hätten wir letztes Jahr 100.000 Trikots verkauft und hätten jetzt schon Engpässe, könnte man noch sagen, dass es peinlich wäre. So haben wir aber mehr Trikots verkauft als jemals vorher zu  diesem Zeitpunkt. Musste man nicht mit rechnen und ich weise nochmals darauf hin, dass man womöglich nur eine begrenzte Stückzahl lagern kann.
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Ich habe mir jetzt mal die letzten Seiten (nicht alle) dieses Threads quergelesen und da gab es einen Beitrag von besagtem User, in dem er (?) feststellte, dass die Auswärtstrikots in Größe L vergriffen wären und dies unprofessionell sei. Alles was danach folgte waren Rechtfertigungen auf mehr oder weniger barsche Attacken gegen ihn.

Es ist ja kein Weltuntergang, wenn mal ein Artikel nicht lieferbar ist, aber warum soll er nicht schreiben, wenn ihm das nicht passt?

Nebenbei haben andere Vereine ebenfalls genau diese Probleme und bekommen das angeblich (da immer noch nicht selber überprüft) ja hin. Warum das jetzt so gelaufen ist, müssten die Leute in Einkauf und Vertrieb mal recherchieren bzw. eventuell ihre Kalkulationen noch mal überprüfen, aber bemängeln kann man das schon.

Aber gut, das soll es auch mal gewesen sein. So tragisch ist das alles nicht. Mich hat nur die Schärfe hier gewundert, weil die Einwände aus meiner Sicht grundsätzlich schon berechtigt sind.
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Da braucht niemand nachzufragen, weil Hellmann das vor kurzem (letzte oder vorletzte Woche)  in einem Interview bereits erklärt hat. Bisher hat die Eintracht 10.000 Trikots abgesetzt, so viele wie noch nie zu diesem Zeitpunkt. Da man vermutlich auch nur begrenzten Lagerplatz hat, muss man die Artikel eben nach und nach bestellen und besonders gefragte Artikel sind dann halt mal vorübergehend nicht verfügbar. So what?
Desweiteren habe ich auch schon angemerkt, dass womöglich auch deutlich mehr Auswärtstrikots als in den Vorjahren verkauft wurden, womit man so nicht rechnen musste.

Diese Punkte interessieren den User aber nicht. Der geilt sich nun schon mehrfach daran auf, dass nicht alle Trikots verfügbar sind, obwohl er nicht einmal die Absicht hatte, sich ein solches Trikot zu kaufen. Und daher kam meine Antwort eben so polemisch, weil mir dieses primitive sinnfreie Genörgel auf den Sack geht.
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Na komm, bleib mal fair. Primitiv und sinnfrei war nichts an seinem Beitrag.
Er hat doch erklärt, warum er die Verkaufssituation mit den Trikots bemängelt. Dass es in den letzten Jahren beim Merchandise nicht unbedingt optimal bei uns lief, wissen wir doch alle. Und wenn das stimmt, was "derjens" schreibt (habe jetzt nicht alle Online-Shops der übrigen Bundesligisten abgeklappert), ist das schlicht etwas was offensichtlich weiter zu verbessern ist.
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peter schrieb:

wobei die erfahrung zeigt, beispielsweise in hamburg oder hannover oder wolfsburg oder bei 1860, dass dann mehr geld nicht automatisch der schlüssel zum erfolg ist. nicht einmal wenn es mehr geld ist als die konkurrenz zur verfügung hat. am ende ist fußball dann ein hochglanzprodukt und der stadionbesuch ein luxus.

Unbestritten. Mir ging es eigentlich nur um die Diktion der Hellmannschen Aussagen. Und ich muss sagen: wenn ich Hellmann und es meine Absicht wäre, die (teilweise noch immer Großsponsor-gebrannten) Fans behutsam auf den Einstieg eines "starken Mannes" vorzubereiten - ich würde es genau so machen.

Ich sage das ganz wertfrei. Eine 50+1-Diskussion wollte ich damit nicht lostreten.
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Das sehe ich ganz genauso , zumal das nicht die erste Wortmeldung von Hellmann oder einem anderen Eintracht-Offiziellen in dieser Richtung ist.

Grundsätzlich kann ich ja schon verstehen, dass man sich bei uns auf solche Szenarien vorbereitet. Eigentlich kann es auch nicht mehr allzu lange dauern, bis mal irgendjemand gegen die 50+1-Regel klagt und allerspätestens seit der Zulassung der fußballspielenden Reklametafel aus Fuschl am See hat man auch überhaupt kein Argument mehr um sich gegen eine Aufhebung zu wehren, falls die sauberen Herren des DFB das überhaupt wollten.

Bei der Eintracht wiederum hängen auch viele Arbeitsplätze an der Bundesligazugehörigkeit und natürlich will man ja weiterhin in der 1. Liga spielen, weswegen Hellmann eben auch das Argument herangezogen hat, um die Alternativlosigkeit dieses Vorgehens zu untermauern.

Am Ende muss das jeder persönlich entscheiden. Für mich wäre nach einer Übernahme durch irgendeinen Investor oder Scheich definitiv Schluss. Da spiele ich lieber in der 5. Liga oder besuche dann eben unsere U-Mannschaft.
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Basaltkopp schrieb:

jazon123 schrieb:

helfen nur elektronische Kontrollen, also dass man mit einer Karte nur dann rein kann, wenn die Karte vorher auch rausgekommen ist .... DANN klappt es und NUR DANN.

RIchtig, genau so ist es. Wollte ich eigentlich auch noch geschrieben haben. Allerdings eher unpraktikabel, weil die Wartezeiten explodieren würden.


Auch mit dem System mach ich Euch den Block mit 2 Karten voll...zu zweit rein, einer bliebt drin, der Zweite nimmt beide Karten mit raus, scannt beide aus und geht dann mit zwei Leuten wieder rein - repeat
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Weilbacher_Bub schrieb:

Basaltkopp schrieb:

jazon123 schrieb:

helfen nur elektronische Kontrollen, also dass man mit einer Karte nur dann rein kann, wenn die Karte vorher auch rausgekommen ist .... DANN klappt es und NUR DANN.

RIchtig, genau so ist es. Wollte ich eigentlich auch noch geschrieben haben. Allerdings eher unpraktikabel, weil die Wartezeiten explodieren würden.


Auch mit dem System mach ich Euch den Block mit 2 Karten voll...zu zweit rein, einer bliebt drin, der Zweite nimmt beide Karten mit raus, scannt beide aus und geht dann mit zwei Leuten wieder rein - repeat


Stimmt. Theoretisch müsste man, wie es Mitte/Ende der 90er bei ermäßigten Dauerkarten gemacht wurde, die Karte mit einem Passbild des Inhabers versehen.
Allerdings wäre dann eine Weitergabe der Dauerkarten, was ja absolut erlaubt sein muss, ein immenser Aufwand, wenn der Inhaber sozusagen ein Passfoto desjenigen "freigeben" muss, der die Karte in Anspruch nimmt.
Ob man sowas wirklich will?

Ich glaube, diese Blockwechsel lassen sich kaum eindämmen. Als einzige andere Option bleibt da wohl nur die Blockbegrenzungen zu entfernen und einen großen Stehplatzbereich daraus zu machen, falls das sicherheitstechnisch machbar ist.

Aber um mal zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Eigentlich ist das eine ganz gute Idee, wenn man gegen die üblichen "Vereine" mit ihrem überschaubaren Auswärtsfanaufkommen mit etwas vergünstigten Karten irgendwo im Sitzplatzbereich auf der Ostkurve unterbringt. Könnte trotz des kleinen Verlustes sich am Ende für die Eintracht lohnen.
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Und nen Kracher.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Und nen Kracher.


Alleine für den Kracher werden die 50 Millionen nicht reichen...
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Daniel_SGE7 schrieb:

Denke nicht das es bei Bobic und Hübners Besuch in London um einen Torwart ging. Meine Vermutung ist das wird bald ein IV aus England begrüßen dürfen.

Dass wird nen Hammer!
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WuerzburgerAdler schrieb:

Daniel_SGE7 schrieb:

Denke nicht das es bei Bobic und Hübners Besuch in London um einen Torwart ging. Meine Vermutung ist das wird bald ein IV aus England begrüßen dürfen.

Dass wird nen Hammer!


Ich befürchte, ich muss hier mal etwas Wein in das Wasser gießen. So wie ich das sehe, werden wir uns zwischen einem Hammer und einer Waffe entscheiden müssen. Beides zusammen geht nicht. Außerdem fehlt immer noch ein Knaller.
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mussigger schrieb:

Ich weiss, dass bei den Trainingslagern eine familiäre Atmosphäre herrscht und ab und zu mal ein Foto schiesst oder sich mal unterhalten will. Mehr nicht. Und das ist nach dem Training wirklich
nicht zu viel verlangt oder ?

Dazu eine Frage:
Wenn du nach einem etwas intensiveren Arbeitstag nach Hause kommst, möchtest du dann auf dem Weg von der Haustür zu deiner Wohnung (Wahlweise vom Parkplatz zur Haustür) von 5-10 Leuten angesprochen, aufgehalten, um Fotos, Autogramme, Kommentare gebeten werden - oder möchtest Du doch lieber erstmal heim, pipimachen, duschen und was essen?


Es heißt wie schon bemerkt Trainingslager. Da soll gearbeitet werden und wenn ein Trainer gern möchte dass diese Arbeit nicht gestört wird, dann sollte man das respektieren. Dass es offensichtlich möglich ist, sich Eindrücke vom Training zu verschaffen sieht jeder an den Berichten die hier gepostet werden. Da ist genug Material um die geforderte Anzahl Worte zu schreiben - jeden Tag. Vorausgesetzt man möchte über das Training berichten und nicht versuchen Keile zu treiben wo es nix zu treiben gibt.
Lasst doch die Jungs was arbeiten und sich gegenseitig kennenlernen - auch außerhalb der festgelegten Trainingseinheiten.
Oder ist der persönliche Jagderfolg wichtiger als der Erfolg der Mannschaft?
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littlecrow schrieb:

mussigger schrieb:

Ich weiss, dass bei den Trainingslagern eine familiäre Atmosphäre herrscht und ab und zu mal ein Foto schiesst oder sich mal unterhalten will. Mehr nicht. Und das ist nach dem Training wirklich
nicht zu viel verlangt oder ?

Dazu eine Frage:
Wenn du nach einem etwas intensiveren Arbeitstag nach Hause kommst, möchtest du dann auf dem Weg von der Haustür zu deiner Wohnung (Wahlweise vom Parkplatz zur Haustür) von 5-10 Leuten angesprochen, aufgehalten, um Fotos, Autogramme, Kommentare gebeten werden - oder möchtest Du doch lieber erstmal heim, pipimachen, duschen und was essen?


Es heißt wie schon bemerkt Trainingslager. Da soll gearbeitet werden und wenn ein Trainer gern möchte dass diese Arbeit nicht gestört wird, dann sollte man das respektieren. Dass es offensichtlich möglich ist, sich Eindrücke vom Training zu verschaffen sieht jeder an den Berichten die hier gepostet werden. Da ist genug Material um die geforderte Anzahl Worte zu schreiben - jeden Tag. Vorausgesetzt man möchte über das Training berichten und nicht versuchen Keile zu treiben wo es nix zu treiben gibt.
Lasst doch die Jungs was arbeiten und sich gegenseitig kennenlernen - auch außerhalb der festgelegten Trainingseinheiten.
Oder ist der persönliche Jagderfolg wichtiger als der Erfolg der Mannschaft?



Ich glaube, keiner der anwesenden Fans (oder auch Journalisten) fährt dorthin um die Trainingsarbeit stören. Es geht darum, dass man einfach das Training beobachten möchte und eventuell mal im kleineren Rahmen mit dem ein oder anderen Spieler ein paar Worte wechselt oder ein Autogramm abstaubt.
Auch wenn ich das persönlich nicht bräuchte, finde ich es aber auch nicht verwerflich, zumal das bislang noch nie ein Problem war.
Selbstverständlich muss man es akzeptieren, wenn der Trainer dieses Vorgehen für sinnvoll hält, immerhin ist er ja der Hauptverantwortliche. Aber deswegen muss man das nicht gut finden. Und ganz ehrlich, ich bezweifle doch sehr stark, dass der Mannschaftserfolg gefährdet wird, weil zwei, drei Spieler nach einem Training ein paar Autogramme verteilen oder Fotos schießen lassen.
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Man kann es halt nicht nur am Tabellenplatz festmachen ob wir eine gute Saison gespielt haben sondern muss sich die Spiele und die Entwicklung der Spieler anschauen.
Was wenn wir ein super Spiel nach dem Anderen abliefern aber uns durch unberechtigte rote Karten, unberechtigte Elfmeter, falsche Abseitsentscheidungen, gegnerinduzierte Verletzungen am laufenden Band etc am Ende 15 Punkte genommen werden? Dann landen wir, bei der Dichte der Liga, nicht auf Platz 4 sondern auf Platz 14 obwohl wir super gespielt haben.
Wir haben diese Saison die, individuell und in der Breite, am besten besetzte Eintrachtmannschaft seit langer Zeit, andere Vereine hatten aber auch schon ein recht gutes Team und sich weiter verstärkt. Bei aller Euphorie über den Kader sollten wir nicht den Fehler machen nur auf uns zu schauen sondern auch einen Blick auf andere Teams werfen.

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Maddux schrieb:

Man kann es halt nicht nur am Tabellenplatz festmachen ob wir eine gute Saison gespielt haben sondern muss sich die Spiele und die Entwicklung der Spieler anschauen.
Was wenn wir ein super Spiel nach dem Anderen abliefern aber uns durch unberechtigte rote Karten, unberechtigte Elfmeter, falsche Abseitsentscheidungen, gegnerinduzierte Verletzungen am laufenden Band etc am Ende 15 Punkte genommen werden? Dann landen wir, bei der Dichte der Liga, nicht auf Platz 4 sondern auf Platz 14 obwohl wir super gespielt haben.


Wenn es um die sportliche Bewertung einer Saison geht, darf man natürlich nicht nur auf den Tabellenplatz schauen. Wenn es aber darum geht Aufmerksamkeit zu erzeugen, dann geht das nur über sportlichen Erfolg, was dann auch einen besseren Tabellenplatz bedeutet oder eben wie letzte Saison bspw. das Pokalfinale.

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir nach einer schlechten Saison überhaupt keine Interessenten für unsere Spieler finden, aber eine gute Saison ist dabei natürlich sehr hilfreich. Insbesondere da wir auf teure Spielerverkäufe aus sind. Es ist eben die Frage, wie sehr wir darauf angewiesen sind, sprich woher das (relativ) hohe Budget diesen Sommer kam. Wenn es sich dabei um einen einmalige, günstige finanzielle Situation (Pokaleinnahmen, Einsparungen vergangener Jahre, evtl. Vorgriffe) handelt, müssen wir die Chance dieses Jahr nutzen, um uns wirklich zu verbessern.
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Highland-Eagle schrieb:

Der Haken an der neuen Strategie "Teure Spieler, teurer verkaufen" ist. dass man eben auch eine gute Saison spielen muss, um entsprechende Interessenten für die Spieler zu finden. Wenn man am Ende z.B auf Platz 13 steht, dürfte das eher schwierig werden.



Stimmt. Sonst bleibt man am Ende auf seinen Córdobas sitzen oder bekommt bloß 17 Mio €.
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JohanCruyff schrieb:

Stimmt. Sonst bleibt man am Ende auf seinen Córdobas sitzen oder bekommt bloß 17 Mio €.


Naja, das ist aber auch die Ausnahme und nicht die Regel. Und warum die Kölner für Cordoba soviel Geld hinlegen, versteht ohnehin niemand.
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Der heutige Rundschau-Artikel von Manuel Schubert liest sich übrigens äußerst angenehm. Aktuelle Eindrücke aus dem Trainingslager, ein paar Hintergrundinfos zu de Guzman und ein kleiner Ausblick auf die mögliche, zukünftige Spielausrichtung zusammengefasst in einen Beitrag gegossen, der dazu auch noch ohne den schwülstig-belehrenden Schreibstil auskommt. Es geht also doch.
Dabei fällt mal wieder auf, wie wichtig es ist, dass in SaW-Presseartikeln der jeweilige Autor genannt wird, sonst wäre der besagte Artikel zumindest von mir nicht angeklickt worden.

Besonders interessant fand ich dabei, dass Kovac (im Wiesbadener Kurier) auch dieses Jahr nach außen auf ein klares Saisonziel verzichtet und eher euphoriebremsend auftritt. Da ich dieses Saisonzielgeschachere ohnehin sinnlos finde, bin ich da völlig auf Kovacs Linie.
Aber wenn man sich anschaut, wie tief wir diesen Sommer in die Tasche gegriffen haben (d.h. für unsere Verhältnisse), ist die Frage, ob man sich eine "normale" Saison irgendwo zwischen Platz 10 und 14 erlauben kann bzw. ob das intern wirklich so vorgesehen ist. Wahrscheinlich werden wir nächstes Jahr nicht wieder in diesen Größenordnungen einkaufen können, weswegen diese Saison schon als eher seltene Gelegenheit gesehen werden muss, einen besseren Tabellenplatz anzustreben.
Der Haken an der neuen Strategie "Teure Spieler, teurer verkaufen" ist. dass man eben auch eine gute Saison spielen muss, um entsprechende Interessenten für die Spieler zu finden. Wenn man am Ende z.B auf Platz 13 steht, dürfte das eher schwierig werden.
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Den "Schwachsinn" lese ich aus deiner Behauptung das eine Formation ohne nominelle offensive Außenspieler extrem ausrechenbar wäre. Und das zeigt mir das du von Taktik noch weniger Ahnung hast als Marcel Reif.
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Maddux schrieb:

Den "Schwachsinn" lese ich aus deiner Behauptung das eine Formation ohne nominelle offensive Außenspieler extrem ausrechenbar wäre. Und das zeigt mir das du von Taktik noch weniger Ahnung hast als Marcel Reif.


Das war auch nicht die Aussage. Er schrieb, dass eine bestimmte Taktik irgendwann vom Gegner erwartet und entsprechend verhindert werden wird, wenn man ausschließlich auf diese setzt und keine Alternativen hat.
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Plan B auf der Torwart Position gibt es schon, keine überraschende Aussage von Petz. Warum wird der eigentlich "Moppes" genannt?
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Tafelberg schrieb:

Plan B auf der Torwart Position gibt es schon, keine überraschende Aussage von Petz. Warum wird der eigentlich "Moppes" genannt?


In einem Interview hat er mal erzählt, dass er als Kind wohl ein wenig beleibt war, was ihm von seinem älteren Bruder den Spitznamen "Moppes" einbrachte, der sich dann gegenüber seinem richtigen Namen überall durchgesetzt hat.
Laut eigener Aussage gibt es wohl viele Leute, die bis heute glauben, "Moppes" sei sein richtiger Name.
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Die spannendere Frage wäre ohnehin gewesen "Für was steht die FR und wo will die Zeitung hin?"

Kleiner Scherz, aber ich glaube, über den Rest muss man sich eigentlich nicht unterhalten. Oczipka wird jetzt auch noch ein Problem mit Kovac angedichtet. Kann man wohl, wie beim Rest auch, unter Märchen und Legenden verbuchen. Mittlerweile glaube ich, die greifen einfach nach jedem Strohhalm (Spieler) um irgendeinen Vorwurf gegen den Trainer zu konstruieren.

Aber grundsätzlich kann man die Frage nach unseren Zielen natürlich immer stellen und hinterfragen mit welchen Mitteln wir diese erreichen wollen. Dass man sich auf Dauer jedes Jahr eine so hohe Fluktuation im Kader nicht leisten kann, sollte unstrittig sein, ist aber wahrscheinlich auch so nicht geplant. Insbesondere wenn man zukünftig vermehrt Spieler entwickeln und teurer weiterverkaufen will, was logischerweise nur funktionieren kann, wenn einem die Spieler selber gehören und eben über mehrere Jahre aufgebaut werden.