
Jojo1994
8497
Das mit dem Termin liegt wohl an Markus Söder. Zuerst Geburtstag vom Stoiber, danach irgendeine Sitzung/Konferenz. Und ohne Söder gehts nicht, kannst den Laschet ja nicht allein auf die Welt loslassen. Selbst da gilts den Schaden zu begrenzen.
Ob die Gespräche jetzt am Sa, So, oder Montag stattfinden macht den Bock nicht fett.
Ob die Gespräche jetzt am Sa, So, oder Montag stattfinden macht den Bock nicht fett.
Jojo1994 schrieb:
Und ohne Söder gehts nicht, kannst den Laschet ja nicht allein auf die Welt loslassen. Selbst da gilts den Schaden zu begrenzen.
Das Offenhalten von Optionen ist zwangsläufig notwendig um die eigene Verhandlungsposition zu stärken. Wenn grün und gelb sagen, dass sie ja auch zur Union gehen können, muss die SPD eben mehr nachgeben. Völlig logisch.
Ja, das wäre bei Rot-rot-grün ähnlich mit der FDP gewesen. Ist es aber ja nicht. Man muss ja auch erwähnen, das die Gespräche ja wirklich stattfinden (was dort gesprochen wird, ist natürlich erstmal nicht bekannt). Aber die CDU könnte auch sagen, das sie überhaupt nichts machen wollen, sie hätten gefühlt davon kein Vor- als auch keinen Nachteil. Der Druck würde dann eher auf allen andern 3 liegen, das sie eine Koalition zusammen bekommen.
Tafelberg schrieb:
warum sollte die Ampel fix sein?
Naja, es hieß gefühlt die letzten Tage (außer Sonntag): Die CDU macht eh nichts, die Ampel ist das wahrscheinlichste (oder sogar sehr wahrscheinlich), usw.
Das klang überall so, als wäre die Ampel quasi in Stein gemeiselt. Dem ist aber wohl nicht so, was ich heute aus den PKs sehen und hören konnte.
Jojo1994 schrieb:
Die Grünen verhandeln wohl am Wochenende auch mit der SPD. Die Einladung von der Union kam wohl heute an die Grünen.
Klang jetzt nicht so, das die Ampel definitiv fix ist, und Jamaika nichts mehr werden würde. Weder bei den Grünen noch bei der FDP.
Das wäre ja wohl auch etwas ungewöhnlich, wenn vor Verhandlungen fix wäre, was möglicherweise nachher rauskommen soll. Oder?
Jojo1994 schrieb:
Die Grünen verhandeln wohl am Wochenende auch mit der SPD. Die Einladung von der Union kam wohl heute an die Grünen.
Klang jetzt nicht so, das die Ampel definitiv fix ist, und Jamaika nichts mehr werden würde. Weder bei den Grünen noch bei der FDP.
Klar, die FDP versucht natürlich ihre Verhandlungsposition zu stärken, der Move ist aus meiner Sicht logisch.
Und Baerbock sagt, dass man auch mit der CDU Kontakt habe, es aber klar sei, dass Erneuerung gewünscht:
https://www.spiegel.de/politik/annalena-baerbock-gruene-wollen-am-sonntag-mit-der-spd-sprechen-a-f801e869-0a34-4808-99c7-7e515858d146?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ
Natürlich bleibt Jamaika eine Option, aber nur dann, wenn sich die SPD dumm anstellt. Da sie aber mit der Entscheidung der FDP erst mit der CDU sehr gelassen umgeht, macht es derzeit überhaupt nicht den Eindruck, als ob sie sich dumm anstellen werden:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2021-mittwoch-im-protokoll-fdp-abgeordneter-alexander-graf-lambsdorff-sieht-weiter-chancen-fuer-jamaika-a-16fc92c8-b24d-4759-be89-79277f87f689?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ
Frag mich, wo das Satire sein soll?
Die nackten Zahlen sprechen gerade für Lindner. Er hat mit der FDP nach der letzten Wahl zugelegt. Das heißt also, seine Wählerschaft hat ihm sein ‚nein‘ nicht sonderlich übel genommen. Besser keine Koalition als komplett am Wahlprogramm vorbei zu regieren.
Die nackten Zahlen sprechen gerade für Lindner. Er hat mit der FDP nach der letzten Wahl zugelegt. Das heißt also, seine Wählerschaft hat ihm sein ‚nein‘ nicht sonderlich übel genommen. Besser keine Koalition als komplett am Wahlprogramm vorbei zu regieren.
Also ich mag die FDP nicht, aber ich sehe das Problem eher bei den Grünen
Jojo1994 schrieb:
Seh ich bisschen anders. Nicht umsonst hat Lindner die Gespräche bei der letzten Jamaika Koalition platzen lassen. Lindner wird sich nicht von Kühnert und Esken irgendwas diktieren lassen. Dafür ist er viel zu souverän.
Der Punkt ist aber, dass Lindner zur Ampel gar nicht nein sagen kann. Letztlich wählen ihn doch die Leute doch, damit er mitregiert, sofern das die Mehrheitsverhältnisse zulassen. Wenn der jetzt die Ampel auch platzen lässt wie vor 4 Jahre Jamaika, dann ist der durch. Wieso soll man den dann in vier Jahren noch einmal wählen wenn der doch immer "Och nee" sagt?
Jamaika wird es nicht geben. In der CDU hat man meiner Meinung nach wohl langsam eingesehen, dass man
a) die Wahl tatsächlich verloren und nicht fast doch noch gewonnen hat und
b) es keinen Sinn machen würde, mit dem selbst in den eigenen Reihen stark angezählten Laschet regieren zu wollen.
Jamaika würde zum Desaster für die CDU und man würde wohl in vier Jahre erst Recht die Quittung bekommen. Die werden sich jetzt von innen erneuern oder auch noch erfinden und darauf bauen, dass man in vier Jahren nach einer Legislaturperiode Ampel die Wahl sogar mit Laschet locker gewinnen würde. Erst recht mit einem starken Kandidaten. Wer immer das auch in vier Jahren sein wird.
Sollte Lindner derjenige sein, an dem die Ampel scheitert, wäre das Eis, auf das er sich begibt, doch sehr dünn. Er kann nicht ernsthaft einen angezählten Wahlverlierer zum Kanzler machen, ohne an Ansehen zu verlieren.
Aber vielleicht - ist aber nur eine Vermutung - spekuliert er ja auch auf Neuwahlen und damit auf einen anderen Kanzlerkandidaten bei der Union. Wobei das zum jetzigen Zeitpunkt extrem blauäugig wäre, denn bis die Union ihren Scherbenhaufen wieder beseitigt hat (noch trampelt der Elefant ja weiter im Porzellanladen rum), wird es etwas länger dauern.
Aber vielleicht - ist aber nur eine Vermutung - spekuliert er ja auch auf Neuwahlen und damit auf einen anderen Kanzlerkandidaten bei der Union. Wobei das zum jetzigen Zeitpunkt extrem blauäugig wäre, denn bis die Union ihren Scherbenhaufen wieder beseitigt hat (noch trampelt der Elefant ja weiter im Porzellanladen rum), wird es etwas länger dauern.
Hatte den Eindruck. Sollte ich falsch liegen, umso besser!
Warten wir einfach mal ab, was Jojo (den ich übrigens sehr schätze) dazu sagt.
Warten wir einfach mal ab, was Jojo (den ich übrigens sehr schätze) dazu sagt.
LDKler_neu schrieb:
Hatte den Eindruck. Sollte ich falsch liegen, umso besser!
Warten wir einfach mal ab, was Jojo (den ich übrigens sehr schätze) dazu sagt.
Prinzipiell bin ich nicht gegen links, da ich denke, das man ein gewisse "Gleichheit" im System braucht. Weder zu viel links, noch zu viel rechts ist gut (zweiteres natürlich schlechter als ersteres, wie wir aus WW2 gelernt haben).
Ich habe also kein Problem mit den linken, im Gegenteil, unser Politisches System braucht auch eine Linke. Ähnlich wie bei einer Wippe. Wenn eine Seite zu schwer ist, ist das Gleichgewicht gefährdet.
Prinzipiell finde ich die Grünen links. Hat man auch wohl an den Wählern gesehen (einige oder viele Linke wohl zu den Grünen). Da gabs auch wohl die ein oder andere Überschneidung. Genau das gleiche bei der SPD. Die Linke war schon immer links, und die Grünen als auch die SPD sind weiter nach links gerutscht.
Ansonsten würde ich Kretschmann wie gesagt eher Mittig sehen, bei den Grünen gibts gefühlt niemanden (zumindest meiner Ansicht nach) der wirklich rechts ist. Dadurch das die Grünen aber (für mich) eh schon links stehen, sehe ich Kretschmann eben nicht auf rechts.
Ist wie gesagt Ansichtssache. Der eine mag meinen, das die SPD als auch die Grünen Mittig sind, oder das Herr Kretschmann rechts ist. Das ist wirklich eigene Interpretation. Ohne wem hier was unterstellen zu wollen.
Ansonsten würde ich Kretschmann wie gesagt eher Mittig sehen, bei den Grünen gibts gefühlt niemanden (zumindest meiner Ansicht nach) der wirklich rechts ist. Dadurch das die Grünen aber (für mich) eh schon links stehen, sehe ich Kretschmann eben nicht auf rechts.
Ist wie gesagt Ansichtssache. Der eine mag meinen, das die SPD als auch die Grünen Mittig sind, oder das Herr Kretschmann rechts ist. Das ist wirklich eigene Interpretation. Ohne wem hier was unterstellen zu wollen.
Jojo, klingst als wärst du gegen links?
Das würde so gar keinen Sinn machen, weil die linken Parteien ja gerade die sind, die die von dir beschriebenen Missstände im Gesundheitssystem angehen wollen.
Missstände, die ja erst durch die Privatisierungen der neoliberalen "bürgerlichen" Parteien zustande gekommen sind.
Gesundheit darf kein Renditeobjekt sein, da sind wir uns doch hoffentlich einig, oder?
Das würde so gar keinen Sinn machen, weil die linken Parteien ja gerade die sind, die die von dir beschriebenen Missstände im Gesundheitssystem angehen wollen.
Missstände, die ja erst durch die Privatisierungen der neoliberalen "bürgerlichen" Parteien zustande gekommen sind.
Gesundheit darf kein Renditeobjekt sein, da sind wir uns doch hoffentlich einig, oder?
reggaetyp schrieb:Jojo1994 schrieb:
Kretschmann ist für die Grünen noch relativ "Mittig" angesiedelt.
Zeig mir nur eine:n, der oder die sich noch weiter rechts der Mitte bei den Grünen als Kretschmann positioniert.
(Palmer ist außer Konkurrenz).
Also von der Aussage bin ich jetzt aber auch überrascht. Palmer und Kretschmann sind im Realo-Flügel das Konservativste was es gibt. Beide könnten auch ohne Probleme in der CDU sein. Da von "Mittig" für Grünenverhältnisse zu reden ist schon hartes Understatement
Wer hätte das gedacht: Kretschmann kein Freund der Ampel.
Offenbar ist er Intimfeind von Olaf Scholz, war mir bisher net bekannt.
Und natürlich, wer in der zweiten Legislaturperiode mit den Schwarzen regiert, der präferiert die Union als Partner.
https://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/winfried-kretschmann-zweifelt-an-ampelkoalition-nach-wahl-17559676.html
Offenbar ist er Intimfeind von Olaf Scholz, war mir bisher net bekannt.
Und natürlich, wer in der zweiten Legislaturperiode mit den Schwarzen regiert, der präferiert die Union als Partner.
https://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/winfried-kretschmann-zweifelt-an-ampelkoalition-nach-wahl-17559676.html
Das glaube ich so nicht. Kretschmann ist für die Grünen noch relativ "Mittig" angesiedelt. Hat bspw. auch mit Porsche und Mercedes zwei Autobauer im "Ländle", womit er wohl auch gut klar kommt (quasi die Feinde der Grünen).
Kretschmann steht der CDU einfach durch seine Denkweise schon näher als der SPD, genauso wie manche der Grünen der Linken näher stehen als der CDU.
Kretschmann steht der CDU einfach durch seine Denkweise schon näher als der SPD, genauso wie manche der Grünen der Linken näher stehen als der CDU.
Tafelberg schrieb:
Natürlich wird keiner mit wetten bzw dagegen wetten, dass die politischen Tage von Laschet bald gezählt sein werden.
Nichtsdestotrotz hofft er darauf, dass die Ampel-Verhandlungen platzen, damit man doch noch irgendwie weiter regieren kann. Also: Man hat erst einmal einen Regierungsanspruch ausgerufen, um nur wenige Stunden später zu sagen, dass dem nicht so ist. Einige Unionler wünschen seinen Rücktritt. Viele sagen, dass man als Verlierer in die Opposition gehen soll. Söder sagt selber, dass Scholz die besten Chancen hat, Kanzler zu werden.... und Laschet hofft immer noch auf einen Regierungsanspruch ... nicht durch eigene Leistung, sondern durch geplatzte Verhandlungen auf der Gegenseite.
Die Würde der Union nähert sich schrittweise der der Republican Party an.
Adler_Steigflug schrieb:Tafelberg schrieb:
Natürlich wird keiner mit wetten bzw dagegen wetten, dass die politischen Tage von Laschet bald gezählt sein werden.
Nichtsdestotrotz hofft er darauf, dass die Ampel-Verhandlungen platzen, damit man doch noch irgendwie weiter regieren kann. Also: Man hat erst einmal einen Regierungsanspruch ausgerufen, um nur wenige Stunden später zu sagen, dass dem nicht so ist. Einige Unionler wünschen seinen Rücktritt. Viele sagen, dass man als Verlierer in die Opposition gehen soll. Söder sagt selber, dass Scholz die besten Chancen hat, Kanzler zu werden.... und Laschet hofft immer noch auf einen Regierungsanspruch ... nicht durch eigene Leistung, sondern durch geplatzte Verhandlungen auf der Gegenseite.
Die Würde der Union nähert sich schrittweise der der Republican Party an.
Ich glaube das hofft insgeheim nicht nur Laschet. Ich glaube keiner von denen geht freiwillig in die Opposition. Wie würde das aber jetzt aussehen, sich "vorzudrängeln"? Das sieht noch besch... aus, als es jetzt schon ist.
Ist halt ein einfach gepokert, und auf die FDP gesetzt, das die Forderungen so hoch sind, das die SPD da nicht "ja" sagen kann.
Das ist falsch. Die Grünen wollen gleichzeitig diejenigen entlasten, die vom CO2-Preis über gebühr belastet werden. Ganz einfach nachzulesen hier:
https://www.gruene.de/artikel/fragen-und-antworten-zum-co2-preis
Ein Zertifikatehandel sieht keine Entlastungen an anderer Stelle vor.
https://www.gruene.de/artikel/fragen-und-antworten-zum-co2-preis
Ein Zertifikatehandel sieht keine Entlastungen an anderer Stelle vor.
WürzburgerAdler schrieb:
Das ist falsch. Die Grünen wollen gleichzeitig diejenigen entlasten, die vom CO2-Preis über gebühr belastet werden. Ganz einfach nachzulesen hier:
https://www.gruene.de/artikel/fragen-und-antworten-zum-co2-preis
Ein Zertifikatehandel sieht keine Entlastungen an anderer Stelle vor.
Das finde ich ehrlich gesagt etwas schwierig, weil man für CO2 Ersparnis wie gesagt auch erstmal erneuern muss. Wie ich schon sagte: Wärmepumpe, Solarplatte, E-Auto, vielleicht sogar E-Bike oder E-Scooter. Einiges davon habe ich schon, oder benutze ich schon. Viele Häuser sind ja auf 20 oder 30 Jahre finanziert (oder man wohnt zu Miete und kann da gar nichts machen, der CO2 Preis wird aber trotzdem umgelegt). Und die Wärmepumpe gibts bspw. auch bei den Grünen nicht geschenkt. Im übrigen halte ich die 20.000 Euro für unrealistisch. Kann ich sogar ziemlich genau sagen, weil ein sehr guter Freund von mir gerade auf Wärmepumpe + Solar umbaut. Keine Chance für 20.000 Euro mit Förderung. Und das Darlehen muss dann auch bezahlt werden. Der Strom wird wie gesagt auch nicht günstiger.
Ich finde es auch schwierig für die Menschen, die erst vor 5 - 10 Jahren (oder früher) ihre Gasheizung erneuert haben. Da schmeißt man das Teil jetzt auch nicht sofort raus. Das wäre Ökonimisch als auch Ökologisch nicht sinnvoll!
Mir wäre das auch für die arme Bevölkerung, viel zu wenig muss ich sagen!
Wo wir übrigens beim Thema "öffentlich-rechtliche" sind, und über was geredet wird, mir kam das Thema Pflege/Krankenhäuser im Wahlkampf viel zu kurz. Dafür Corona und das Klima zu viel.
Mir gehts da eher nicht um die Bezahlung, die meiner Meinung nach mittlerweile in die richtige Richtung geht. Sondern eher prinzipiell um die Zustände. Wenn man da manchmal Leute sieht, die ausm Krankenhaus kommen, ist das einfach absurd. Das kümmert wohl nur keinen, weil die Menschen oder die Leute das teilweise gar nicht einzuschätzen wissen. Das hat in gewisserweise zwar auch mit Personalmangel zu tun, aber auch mit der Arbeitsweise die an den Tag gelegt wird, und deren Abrechnungssystem (nach Fall). Deswegen werden manche oft ausm Krankenhaus entlassen, obwohl die Menschen noch gar nicht ausgeheilt sind. Die Krankenhäuser kriegen für die Menschen dann nichts mehr bezahlt, und um den Rest darf sich dann der Pflegedienst, das Altenheim, oder die Angehörigen kümmern. Manche Krankenhäuser parken die Menschen Nachts auf den Fluren. Es gibt zwar Zimmer, dort sind aber natürlich Privatzahler untergebracht (Einzeln) obwohl man dort Menschen unterbringen könnte. Ungelogen, oft können die Ärzte die behandeln kein gutes Deutsch. Mit Fachbegriffen geht das zwar, weil man das Wort sagen kann, aber wer wie wo was genau dann geschehen soll, ist oft schwierig. Gut, und bei Entlassung gibts auch einen Arztbrief, der mehr oder minder gut ist. Dabei studieren doch genug Menschen Medizin, offenbar zieht es aber viele ins Ausland.
Das ist vergleichsweise so, als geht ihr ins Restaurant, und bekommt einen faulen Salat, oder Brot, oder sonstiges. Dann ruft ihr das Gesundheitsamt an, und die sagen: "Solange das MHD noch stimmt, ist doch alles paletti". Tja, dann friss, oder lass es bleiben. (Mal ganz davon abgesehen, das man sowas natürlich zurückgehen lassen kann).
Ich weiß das Klimaschutz wichtig ist, aber glaubt mir, ich tue mittlerweile alles um nicht mehr ins KH zu müssen. Mal so nebenbei. Es gibt eben auch noch viele andere wichtigere Themen, außer das Klima!
Mir gehts da eher nicht um die Bezahlung, die meiner Meinung nach mittlerweile in die richtige Richtung geht. Sondern eher prinzipiell um die Zustände. Wenn man da manchmal Leute sieht, die ausm Krankenhaus kommen, ist das einfach absurd. Das kümmert wohl nur keinen, weil die Menschen oder die Leute das teilweise gar nicht einzuschätzen wissen. Das hat in gewisserweise zwar auch mit Personalmangel zu tun, aber auch mit der Arbeitsweise die an den Tag gelegt wird, und deren Abrechnungssystem (nach Fall). Deswegen werden manche oft ausm Krankenhaus entlassen, obwohl die Menschen noch gar nicht ausgeheilt sind. Die Krankenhäuser kriegen für die Menschen dann nichts mehr bezahlt, und um den Rest darf sich dann der Pflegedienst, das Altenheim, oder die Angehörigen kümmern. Manche Krankenhäuser parken die Menschen Nachts auf den Fluren. Es gibt zwar Zimmer, dort sind aber natürlich Privatzahler untergebracht (Einzeln) obwohl man dort Menschen unterbringen könnte. Ungelogen, oft können die Ärzte die behandeln kein gutes Deutsch. Mit Fachbegriffen geht das zwar, weil man das Wort sagen kann, aber wer wie wo was genau dann geschehen soll, ist oft schwierig. Gut, und bei Entlassung gibts auch einen Arztbrief, der mehr oder minder gut ist. Dabei studieren doch genug Menschen Medizin, offenbar zieht es aber viele ins Ausland.
Das ist vergleichsweise so, als geht ihr ins Restaurant, und bekommt einen faulen Salat, oder Brot, oder sonstiges. Dann ruft ihr das Gesundheitsamt an, und die sagen: "Solange das MHD noch stimmt, ist doch alles paletti". Tja, dann friss, oder lass es bleiben. (Mal ganz davon abgesehen, das man sowas natürlich zurückgehen lassen kann).
Ich weiß das Klimaschutz wichtig ist, aber glaubt mir, ich tue mittlerweile alles um nicht mehr ins KH zu müssen. Mal so nebenbei. Es gibt eben auch noch viele andere wichtigere Themen, außer das Klima!
Jojo1994 schrieb:
Wo wir übrigens beim Thema "öffentlich-rechtliche" sind, und über was geredet wird, mir kam das Thema Pflege/Krankenhäuser im Wahlkampf viel zu kurz. Dafür Corona und das Klima zu viel.
Dann hättest du die Linken wählen müssen. Dort stand genau dieses Thema ganz oben auf der Agenda. Hast du?
Brady74 schrieb:
Dann müssten, so einige hier im Forum, ja die FDP gewählt haben.
Haben sie sicherlich auch. Warum auch nicht?
Wen steigende Energiepreis nicht jucken, weil er es sich leisten kann...
WürzburgerAdler schrieb:Brady74 schrieb:
Dann müssten, so einige hier im Forum, ja die FDP gewählt haben.
Haben sie sicherlich auch. Warum auch nicht?
Wen steigende Energiepreis nicht jucken, weil er es sich leisten kann...
Müsste das nicht eher für die Grünen gelten? Die Grünen wollen den CO2 Preis doch erhöhen? Und wer sich eine neue Heizung kaufen will, der darf für eine Wärmepumpe auch mal schnell 25.000 - 30.000 Euro blechen. Dann nimmt man am besten noch Solar dazu, weil der Strompreis ja auch steigen soll. Und zack, biste mal bei 50.000 Euro. Das ist doch der größte Wunsch der Grünen, nicht unbedingt der FDP.
Das ist falsch. Die Grünen wollen gleichzeitig diejenigen entlasten, die vom CO2-Preis über gebühr belastet werden. Ganz einfach nachzulesen hier:
https://www.gruene.de/artikel/fragen-und-antworten-zum-co2-preis
Ein Zertifikatehandel sieht keine Entlastungen an anderer Stelle vor.
https://www.gruene.de/artikel/fragen-und-antworten-zum-co2-preis
Ein Zertifikatehandel sieht keine Entlastungen an anderer Stelle vor.
Söder bremst Laschet, und in den Medien steht was ganz anderes. Schon lustig irgendwie.
Naja, die CDU hat ja noch nicht getagt. Ich bin mal gespannt, was da noch kommt. Aktuell klingt das ja eher nach selbstzerfleischung als nach "Konkurrenzkampf". Hätte ich so am Sonntagabend nicht gedacht, da klang das alles völlig anders.
Naja, die CDU hat ja noch nicht getagt. Ich bin mal gespannt, was da noch kommt. Aktuell klingt das ja eher nach selbstzerfleischung als nach "Konkurrenzkampf". Hätte ich so am Sonntagabend nicht gedacht, da klang das alles völlig anders.
Adler_Steigflug schrieb:
Lindner gefällt sich jetzt wieder in der Rolle, dass er sich in Szene setzen kann. Kennen wir ja noch von 2017. Damals war es dann Jamaika, das schlussendlich ja doch nicht ging. Jetzt ist es plötzlich die SPD, weshalb Lindner die Ampel schwierig sieht.
Bliebe eigentlich nur noch die Deutungsmöglichkeit, dass er selbst eine Koalition "mit FDP" irgendwie schwierig und nicht gangbar findet.
Misanthrop schrieb:Adler_Steigflug schrieb:
Lindner gefällt sich jetzt wieder in der Rolle, dass er sich in Szene setzen kann. Kennen wir ja noch von 2017. Damals war es dann Jamaika, das schlussendlich ja doch nicht ging. Jetzt ist es plötzlich die SPD, weshalb Lindner die Ampel schwierig sieht.
Bliebe eigentlich nur noch die Deutungsmöglichkeit, dass er selbst eine Koalition "mit FDP" irgendwie schwierig und nicht gangbar findet.
Naja, damals warns die Grünen, heute hat er einen viel größeren "Gegner" nämlich den linken Flügel der SPD.
Ansonsten frag ich mich was man mit Ilse in der IV will. Das hat gegen Haaland schon nicht funktioniert.