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Luzbert

19945

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Wenn ich es heute nochmal zu tun hätte, ich würde sofort AZ nehmen und 4 Wochen später die Kreuzimpfung mit mRNA.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Wenn ich es heute nochmal zu tun hätte, ich würde sofort AZ nehmen und 4 Wochen später die Kreuzimpfung mit mRNA.

Jupp, das dürfte hier im Forum auf viele zutreffen.
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der Auftritt von Frau Wagenknecht bei Lanz fand ich auch verwunderlich

https://www.otz.de/kultur/tv/markus-lanz-corona-wagenknecht-panik-id232782137.html

Sie betonte, dass der Impfstoff ja nur zum Selbstschutz da ist, da Geimpfte den Virus weitergeben können.
Da musste sie erst mal von der Ethikrat Chefin -ebenfalls permanent in solchen Runden- belehrt werden, dass die Weitergabe von Geimpften eher unwahrscheinlich ist bzw selten ist. Natürlich schützt man mit Impfen auch andere.
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Tafelberg schrieb:

der Auftritt von Frau Wagenknecht bei Lanz fand ich auch verwunderlich

https://www.otz.de/kultur/tv/markus-lanz-corona-wagenknecht-panik-id232782137.html

Sie betonte, dass der Impfstoff ja nur zum Selbstschutz da ist, da Geimpfte den Virus weitergeben können.
Da musste sie erst mal von der Ethikrat Chefin -ebenfalls permanent in solchen Runden- belehrt werden, dass die Weitergabe von Geimpften eher unwahrscheinlich ist bzw selten ist. Natürlich schützt man mit Impfen auch andere.

Da frage ich mich, ob sie es wirklich nicht besser weiß, oder mit Absicht Unfug verbreitet. Aber gut, womöglich steckt sie mit Lafontaine so tief im Big-Pharma Universum, dass sie sich von Fakten abgekoppelt hat.
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Auf dem zweitägigen Verknipt-Festival haben sich am ersten Juliwochenende fast tausend Besucher mit dem Coronavirus angesteckt.
Das sind etwa fünf Prozent der Gesamtbesucherzahl – pro Tag zog das Event 10.000 Menschen an.
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/utrecht-fast-1000-menschen-infizieren-sich-auf-einem-festival-in-utrecht-a-defca648-d86a-4fb1-a7ab-9a97cbb45e96



Krass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen so ein Ausbruch. Befürchte da kommt noch eine ordentliche Welle die man nicht aufhalten kann.
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planscher08 schrieb:

Auf dem zweitägigen Verknipt-Festival haben sich am ersten Juliwochenende fast tausend Besucher mit dem Coronavirus angesteckt.
Das sind etwa fünf Prozent der Gesamtbesucherzahl – pro Tag zog das Event 10.000 Menschen an.
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/utrecht-fast-1000-menschen-infizieren-sich-auf-einem-festival-in-utrecht-a-defca648-d86a-4fb1-a7ab-9a97cbb45e96



Krass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen so ein Ausbruch. Befürchte da kommt noch eine ordentliche Welle die man nicht aufhalten kann.

Da muss man ja fast hoffen, das weit verbreitet beschissen wurde. Andernfalls kann man die nächsten Monate sämtliche Hoffnung auf Stadionbesuche und ähnliches begraben.  
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Xaver08 schrieb:

ich kann den gedanken, dass nur weil irgendwas passieren koennte, was wir nicht vorhersehen koennen, wir jetzt einen sinnvollen plan nicht duerchfuehren sollen, nicht nachvollziehen.                                              


Das habe ich auch wie gesagt nicht verlangt. Es kann nur sein, dass auch dieser sinnvolle Plan nicht funktioniert, weil trotzdem was dazwischen kommt und dann das Verständnis vieler Menschen, die eben nicht so in der Sache drin sind wie Du oder ich oder hier, langsam Richtung Null geht. Nützt ja nix, wenn wir sinnvolle Maßnahmen haben, sie aber von 50 % nicht befolgt werden. Darum ging es mir. Ich glaub, dass wir endlich mal klare Antworten brauchen und dann notfalls auch mal Opfer bringen, egal in welche Richtung und den Plan durchziehen. Egal ob es einer ist, den Du bevorzugen würdest oder der Boris-Johnson-Weg. Das ist auch ein Plan, wenn auch ein beschissener. Aber immerhin ein Plan.
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SGE_Werner schrieb:

Egal ob es einer ist, den Du bevorzugen würdest oder der Boris-Johnson-Weg. Das ist auch ein Plan, wenn auch ein beschissener. Aber immerhin ein Plan.

Planung ersetzt Zufall durch Irrtum....
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All das ändert aber nichts an der Kernfrage, die da lautet: Wie viele Todesfälle sind wir bereit zu akzeptieren?
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Adlerdenis schrieb:
Aber man muss in der Betrachtung der Inzidenz als Frühwarnmittel natürlich berücksichtigen, dass die Inzidenz sich eben nicht mehr so stark auf die anderen Zahlen auswirken wird, wie das letztes Jahr der Fall war, und die Bemessungsgrenzen dementsprechend anpassen.
Sehe ich anders. Weil, was ändert sich durch angehobene Grenzwerte?
Doch nur, dass die Maßnahmen später greifen und länger andauern. Das hat doch keinen Vorteil.
Zudem verliert man so die Möglichkeit zur Kontaktnachverfolgung.
Sinnvoll wäre eine Anhebung nur, wenn man die Inzidenz konstant halten könnte, aber das ist bei Delta eine Illusion.
Wir müssen jetzt reagieren, um Zeit zu gewinnen!
Wie Werner schrieb, aufhalten werden wir die Welle eh nicht mehr, umso wichtiger ist es, die Situation nicht völlig ausufern zu lassen.
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LDKler_neu schrieb:

was ändert sich durch angehobene Grenzwerte?
Doch nur, dass die Maßnahmen später greifen und länger andauern. Das hat doch keinen Vorteil.

Ds ist etwas, was die letzten Monte viel zu wenig Bechtung fand. Die Maßnahmen, die ggf ergriffen werden, tun weh. Sie tun aber bei einer hohen Inzidenz genauso weh wie bei einer niedrigen Inzidenz. Der Unterschied ist, dass sie bei einer frühen Reaktion 2-4 früher greifen, dafür aber eben uch früher wieder zurückgenommen werden können. Als Belohnung gibt es wesentlich weniger Erkrankungen.
Auf niedrige Inzidenzen zu reagieren, bedeutet nicht, dass es mehr, länger anhaltende oder stärkere Maßnahmen gibt.
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Luzbert schrieb:

fromgg schrieb:

Gut , es ist ein Sonntag. Aber im Angesicht der drohenden 4 Welle sind 221000 Gesamtimpfungen auch für einen Sonntag übel wenig. Es muss was geschehen , um wieder etwas Zug in die Kampagne zu bekommen.

Das wiederum zeigt aber eigentlich nur, dass der überwiegende Anteil der Impfungen inzwischen in Arztpraxen und bei Betriebsärzten stattfindet.

An einem Sonntag?
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Das ist doch genau der Punkt. An einem Sonntag ist die Zahl so gering, weil die Arztpraxen geschlossen haben  
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SGE_Werner schrieb:

Letztlich müssen die Politiker sich in den nächsten 5-10 Tagen klar werden, wie sie durch diese Delta-Welle, die m.E. für die Durchseuchung und Herdenimmunität sorgen wird, gehen wollen. Vermutlich wird aber nix passieren und am Ende wird ein Flickenteppich gelten und alle sind unzufrieden.


es ist auch hier kein automatismus.

Deutschland hat sehr niedrige zahlen, wir haben bzw. haetten die moeglichkeit gehabt mit kleinen massnahmen die zahlen auch bei delta niedrig zu halten.

aber man muss es halt auch machen, schnelle einstufung von laendern als risikolaender, reisendenquarantaene, contact tracing, das den namen auch verdient,  maskenpflicht in innenraeumen und und und...

was machen wir?

NRW stellt bei einer inzidenz unterhalb von 10 contacttracing ein, wir veranstalten eine em in europa (ich habe gestern zahlen gesehen, die christoph rothe veroeffentlich hat, bei denen das verhaeltnis der inzidenzen maenner/frauen in den altersgruppen 25-40 jahre gezeigt wurde, ca. 1-2 wochen nach beginn der em verschiebt sich das verhaeltnis deutlich zu ungunsten der maenner), reiserueckkehrerin aus mallorca ist mitverursacherin von 14 infektionen in einer disko (https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/corona-ausbruch-nach-feier-in-karlsruher-diskothek-100.html)....

das waere so alles nicht noetig.
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Xaver08 schrieb:

NRW stellt bei einer inzidenz unterhalb von 10 contacttracing ein

Ernsthaft? Oh man...
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SGE_Werner schrieb:


Übrigens halte ich die Ampel weiterhin für unrealistisch, auch wenn ich sie gerne nehmen würde. Es hat nur kurze Zeit dafür ne Mehrheit gegeben und ohne starke Grüne wirds dafür nicht reichen.



Die Ampel hätte ich auch bevorzugt. Die Transformation zu einer weitgehend klimaneutralen Gesellschaft ist alternativlos. Allerdings ist der Umwandlungsprozess quasi eine Operation am offenen Herzen. Wenn das daneben geht, hat man sich im schlimmsten Fall seiner wirtschaftlichen Stärke beraubt, ohne eine relevante Verbesserung des Klimaschutzes zu erreichen. Meines Erachtens ist es deshalb unabdingbar, dass man dabei die Wirtschaft ein Stück weit mitnimmt. Und das würde über die Beteiligung einer starken FDP passieren.

Sofern die Wirtschaft den Prozess nur als einen von linken Parteien aufoktroyiertes und letztlich aus ideologischen Gründen wirtschaftsfeindliches Programm wahrnimmt, würden die üblichen Vermeidungsstrategien etwa durch Standortverlagerungen einsetzen.

Unbestritten wäre die Ampel im Tagesgeschäft extrem schwierig und es würde auch regelmäßig knallen. Ein Teil der jeweiligen Basis der Parteien würde die Zusammenarbeit per se ablehnen. Wenn aber alle Beteiligten bereit wären, für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands die Vorbehalte und dogmatischen Reibereien zurückzustellen, wäre es m.E. die Koalition, die den Sprung ins Ungewisse am ehesten bewältigen könnte.
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amsterdam_stranded schrieb:

Unbestritten wäre die Ampel im Tagesgeschäft extrem schwierig und es würde auch regelmäßig knallen. Ein Teil der jeweiligen Basis der Parteien würde die Zusammenarbeit per se ablehnen. Wenn aber alle Beteiligten bereit wären, für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands die Vorbehalte und dogmatischen Reibereien zurückzustellen, wäre es m.E. die Koalition, die den Sprung ins Ungewisse am ehesten bewältigen könnte.

Deine Einschätzung kann ich komplett unterschreiben.
Vor allem würde man damit der Angst vor dem Untergang der Wirtschaft durch die Grünen entgegentreten.
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Gut , es ist ein Sonntag. Aber im Angesicht der drohenden 4 Welle sind 221000 Gesamtimpfungen auch für einen Sonntag übel wenig. Es muss was geschehen , um wieder etwas Zug in die Kampagne zu bekommen.
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fromgg schrieb:

Gut , es ist ein Sonntag. Aber im Angesicht der drohenden 4 Welle sind 221000 Gesamtimpfungen auch für einen Sonntag übel wenig. Es muss was geschehen , um wieder etwas Zug in die Kampagne zu bekommen.

Das wiederum zeigt aber eigentlich nur, dass der überwiegende Anteil der Impfungen inzwischen in Arztpraxen und bei Betriebsärzten stattfindet.
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Meine Kollegin will Ende August heiraten, hat alles vorbereitet für 80 Gäste (davon über 60 geimpft) und würde nach der derzeitigen VO des Landes vermutlich dann gar nicht mehr feiern können (nur 10 Leute), wenn die Inzidenzen so steigen. Habe Ihr meine Prognosen für Ende August genannt, jetzt ist sie zutiefst deprimiert.
Und vermutlich dürfen gleichzeitig 15.000 ins Stadion. Das passt dann auch nicht.

Letztlich müssen die Politiker sich in den nächsten 5-10 Tagen klar werden, wie sie durch diese Delta-Welle, die m.E. für die Durchseuchung und Herdenimmunität sorgen wird, gehen wollen. Vermutlich wird aber nix passieren und am Ende wird ein Flickenteppich gelten und alle sind unzufrieden.
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SGE_Werner schrieb:

Meine Kollegin will Ende August heiraten, hat alles vorbereitet für 80 Gäste (davon über 60 geimpft) und würde nach der derzeitigen VO des Landes vermutlich dann gar nicht mehr feiern können (nur 10 Leute), wenn die Inzidenzen so steigen. Habe Ihr meine Prognosen für Ende August genannt, jetzt ist sie zutiefst deprimiert.
Und vermutlich dürfen gleichzeitig 15.000 ins Stadion. Das passt dann auch nicht.

Letztlich müssen die Politiker sich in den nächsten 5-10 Tagen klar werden, wie sie durch diese Delta-Welle, die m.E. für die Durchseuchung und Herdenimmunität sorgen wird, gehen wollen. Vermutlich wird aber nix passieren und am Ende wird ein Flickenteppich gelten und alle sind unzufrieden.

Die Erfahrung der letzten 15 Monate zeigt, dass wir wenig Sorge vor kurzfristigen und überharten Entscheidungen haben müssen. Will heißen: Wenn nicht in den nächsten drei Wochen ein Maßnahmenplan verabschiedet wird, was nicht anzunehmen ist, wird im August erst einmal nachgedacht.
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Mit ca. 4.4 Mio. Gesamtimpfungen waren wir in der vergangenen Woche auf dem Niveau von Mitte/Ende April.

Die Erstimpfungen sind mit nur noch 1.5 Mio. praktisch eingebrochen, in der Woche vorher waren es noch 2.2 Mio., vor zwei Wochen noch bei 2.3 Mio.
58,5% haben nun ihre Erstimpfung erhalten, wir werden dann in dieser Woche an der 60% Marke kratzen. 42,6% haben den vollen Impfschutz, die 50% Vollimpfquote kann dann Ende Juli erreicht werden.
Nächste Woche werden wir wahrscheinlich seit Start der Impfkampagne über 100 Mio. Impfdosen geliefert bekommen.

Wie man sieht haben wir momentan über 13 Mio. übrige Impfdosen. Die mRNA Impfstoffe haben weiterhin eine gute Impfquote, AstraZeneca geht nun sukzessive zurück und Johnson & Johnson kommt nicht so richtig aus dem Quark. Für die niedrige Impfquote von J&J habe ich mittlerweile keine Erklärung mehr, aber das hatten wir ja hier schon.
Ich bin nun echt mal gespannt, wie die Regierung es hinbekommen will, die Leute zu impfen die bei ihrer Entscheidung noch unentschieden sind und den Impfstoff auch zu den Leuten bringen die aus mannigfaltigen Gründen nicht an eine Impfung rankommen.

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anno-nym schrieb:

Wie man sieht haben wir momentan über 13 Mio. übrige Impfdosen. Die mRNA Impfstoffe haben weiterhin eine gute Impfquote, AstraZeneca geht nun sukzessive zurück

Das Land Hessen hat ausstehende AstraZeneca Bestellungen storniert. Das ist schon ein deutliches Zeichen.
Und es ist eine vergebene Chance. Man hätte genauso gut die Kombination von AstraZeneca mit einem mRNA-Impfstoff bewerben können.
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Wenn man sich Oliver Glasners präferierte Spielsysteme der letzten Jahre anschaut, fällt auf, dass er knapp 60% seiner seiner Partien als Cheftrainer mit 4er-Kette bestritt. Von den übrigen 40% startete er den Großteil (32,19%) in einer 3-4-3 Variante (fast ausschließlich flach). Auf zwei "echte" Stürmer in der Startelf setzte er in lediglich 20% seiner Spiele.

Bei seinem Wechsel vom LASK nach Wolfsburg zur Saison 19/20 übernahm er zum Saisonstart sein 3-4-3-System, begann aber ab dem 15. Spieltag verschiedene Varianten mit 4er-Kette spielen zu lassen, was sich bis zum Ende seiner Zeit in Wolfsburg auch nicht mehr änderte. Zur Saison 20/21 legte er sich dann überwiegend auf ein 4-2-3-1 fest.

Unser letztes Jahr häufig praktiziertes 3-4-2-1 (19 von 36 Partien) lies Oliver Glasner in lediglich 5 seiner 292 Partien (1,71%) als Cheftrainer spielen. Das alternative (von transfermarkt.de so benannte) 3-4-1-2 sogar noch gar nicht, höchstens leicht abgewandelt als 3-5-2.

Ob man daraus wirklich etwas für unsere Startformation ableiten kann, weiß ich nicht, fand es aber mal wieder eine nette Zahlenspielerei.

Hier die Übersicht: https://abload.de/img/spielsysteme_ogd5kq1.png

Für ein 3-4-3 (ggf. auch mit Raute) wären wir meiner Meinung nach zum aktuellen Zeitpunkt auf der rechten Seite noch nicht passend aufgestellt:
Trapp
Tuta/Ilsanker - Hinteregger/Hasebe - Ndicka/!1
?1 - Rode/Sow/Zalazar - Kamada/Younes - Zuber/Lenz
?2 - Borré/!2 - Kostic/!3


Die mit ! markierten Vertreterrollen sehe ich hier aktuell eher durch Spieler besetzt, die hauptsächlich auf anderen Positionen eingeplant sein sollten:
!1: Hier müsste dann schon Hinti einspringen und dafür Hasebe die Mitte übernehmen.
!2: Je nach Gegner könnte einer aus unserer gut gefüllten Stürmer-Kiste auflaufen.
!3: Auch hier könnten wir je nach Gegner Zuber eine Reihe nach vorne beordern oder aber einen weiteren schnellen ST auf der Außenbahn positionieren, der mit etwas mehr Zug zur Mitte außen Räume für den nachrückenden LM schaffen kann.

Die beiden mit ? markierten Positionen könnten kritisch werden:
?1 und ?2: Ein richtiger RM fehlt meiner Meinung nach im aktuellen Kader. Da müssten wir nochmal aktiv werden. Sollte dies nicht möglich sein, wären hier bei einem 3-4-3 einige Kompromisse einzugehen. In einer eher defensiven Variante könnte man im RM zunächst auf Durm, da Costa oder Toure setzen und auf dem RF mit Barkok/Hrustic planen. Für eine etwas offensivere Ausrichtung müssten dann Barkok und Hrustic (die beide eigentlich eher in der Zentrale zuhause sind) RM und RF besetzen. Evtl. ist Fabio Blanco auch schon so weit, dass man ihn das ein oder andere mal als RF in die Startelf "werfen" kann, aber hier würde ich die Erwartungen erstmal nicht allzu hoch ansetzen wollen und dem Jungen Zeit geben sich zu entwickeln.

Ich sehe uns deshalb zum jetzigen Zeitpunkt eher bei Glasners im letzten Jahr präferiertem 4-2-3-1. Die Spieler dafür sollten wir sogar größtenteils schon im aktuellen Kader haben:
Trapp
Durm/da Costa - Tuta/Ilsanker - Hinteregger/!1 - Lenz/!2
Ndicka/Hasebe - Rode/Sow/Zalazar
Barkok/Hrustic - Younes/Kamada - Kostic/Zuber
Borré/!3


Die mit ! markierten Vertreterrollen sehe ich auch hier eher durch Spieler besetzt, die hauptsächlich auf anderen Positionen eingeplant sein sollten:
!1: Ndicka ist meiner Meinung nach im aktuellen Kader der einzige linke IV, den ich bendenkenlos starten lassen würde.
!2: Den linken AV könnten neben Ndicka auch Durm und ggf. Chandler übernehmen.
!3: Im Sturm sind wir aktuell eigentlich vielseitig aufgestellt. Hier könnte je nach Gegner auch Joveljic, Ache, Paciencia oder Akman starten.

Allgemein ließe sich hier (bei defensiv eingestellten Gegnern) auch schnell auf ein 4-1-4-1 mit verstärkter Offensive im MF oder gar ein 4-1-3-2 umstellen.
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db83 schrieb:

Wenn man sich Oliver Glasners präferierte Spielsysteme der letzten Jahre anschaut, fällt auf, dass er knapp 60% seiner seiner Partien als Cheftrainer mit 4er-Kette bestritt. Von den übrigen 40% startete er den Großteil (32,19%) in einer 3-4-3 Variante (fast ausschließlich flach). Auf zwei "echte" Stürmer in der Startelf setzte er in lediglich 20% seiner Spiele.

Bei seinem Wechsel vom LASK nach Wolfsburg zur Saison 19/20 übernahm er zum Saisonstart sein 3-4-3-System, begann aber ab dem 15. Spieltag verschiedene Varianten mit 4er-Kette spielen zu lassen, was sich bis zum Ende seiner Zeit in Wolfsburg auch nicht mehr änderte. Zur Saison 20/21 legte er sich dann überwiegend auf ein 4-2-3-1 fest.

Unser letztes Jahr häufig praktiziertes 3-4-2-1 (19 von 36 Partien) lies Oliver Glasner in lediglich 5 seiner 292 Partien (1,71%) als Cheftrainer spielen. Das alternative (von transfermarkt.de so benannte) 3-4-1-2 sogar noch gar nicht, höchstens leicht abgewandelt als 3-5-2.


Danke für die Zusammenstellung. Ich finde das ziemlich spannend!
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Luzbert schrieb:

Im Freundeskreis erlebe ich selbst bei Familien Skepsis, bei denen die Eltern sich bereits sehr früh impfen ließen.

Wie argumentieren diese Eltern denn?
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Landroval schrieb:

Luzbert schrieb:

Im Freundeskreis erlebe ich selbst bei Familien Skepsis, bei denen die Eltern sich bereits sehr früh impfen ließen.

Wie argumentieren diese Eltern denn?

Mit der fehlenden Empfehlung durch die Stiko und den zu erwartenden eher harmlosen Verläufen bei einer möglichen Erkrankung.
Mein Eindruck ist, dass es sehr schnell sehr emotional wird, sobald die eigenen Kinder ins Spiel kommen.
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Stadion weitgehend leer
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J_Boettcher schrieb:

Stadion weitgehend leer

Das ist mir ich eben aufgefallen. Damit zeigen sie immerhin, dass sie den Sieg nicht verdient hätten.
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sgevolker schrieb:

Ich weiß ja nicht ob es sinnvoll ist jemanden für das Elferschiessen einzuwechseln.


Jetzt weiß ich es
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sgevolker schrieb:

sgevolker schrieb:

Ich weiß ja nicht ob es sinnvoll ist jemanden für das Elferschiessen einzuwechseln.


Jetzt weiß ich es

🤣
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Rofl, da wechselt der Suuthgate 2 Spieler nur fürs Elferschießen eund.
Und beide verschiesen
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Dauzieher schrieb:

Rofl, da wechselt der Suuthgate 2 Spieler nur fürs Elferschießen eund.
Und beide verschiesen

Und wie sie das verkackt haben. Unglaublich.  Das war es dann tatsächlich für alle Zeiten mit dem Elfmeterschießen bei denen.
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Ich weiß immer noch nicht, wem ich weniger den Sieg gönne...
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SGE_Werner schrieb:

vonNachtmahr1982 schrieb:

Zu dem besteht immer noch die große Frage im Raum wann die Impfung der 12 bis 18 jährigen Starten kann.


Die ist schon gestartet (dürften jetzt 13 % geimpft sein). Du meinst vermutlich, wann sie auch von der Stiko empfohlen wird.

Ja, war blöd von mir ausgedrückt. Ich meinte natürlich wann die Stiko ihr "go" gibt und eine große Impfkampagne für  Jugendliche los gehen kann.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Ja, war blöd von mir ausgedrückt. Ich meinte natürlich wann die Stiko ihr "go" gibt und eine große Impfkampagne für  Jugendliche los gehen kann.

Im Freundeskreis erlebe ich selbst bei Familien Skepsis, bei denen die Eltern sich bereits sehr früh impfen ließen.
Ich fürchte, selbst wenn die Empfehlung kommt, wird man dort maximal 50% erreichen können.
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Kevin_Wetzlar schrieb:

...Aber ansonsten würde ich mehr Rechte für Geimpfte mittlerweile verstehen.
     
Und gerade gestern bei einem familiären Beisammensein (übrigens in der Stadt deines Nicknamens) hatten wir wieder das Thema, das in letzter Zeit verstärkt in Gesprächsrunden aufkommt, in denen nur Geimpfte sitzen: Was haben wir jetzt eigentlich davon?
Außer der Tatsache, (hoffentlich) relativ gut geschützt zu sein (was ja durch diverse Medienberichte schon wieder in Zweifel gezogen wird, damit man sich bloß nicht entspannen und durchatmen kann).
Einige stellen sich jetzt schon die Frage: Hat sich der ganze Aufwand (Kampf um einen Impftermin, mehr oder weniger starke Nebenwirkungen, eine gewisse Rest-Unsicherheit was Langzeitfolgen angeht etc.) überhaupt gelohnt? Ernüchterung macht sich breit.
Und Wasser auf die Mühlen der Impfgegner, leider.
PS: Ich wäre beim Stichwort GGG auch für eine stärkere Differenzierung zwischen Geimpften und Getesteten, da wir ja wissen dass die Tests einen gewissen Unsicherheitsfaktor haben. Um das dritte G für Genesen wirklich einschätzen zu können, fehlt mir das medizinische Wissen, auch da liest man viel Widersprüchliches.
Um es mal relativ einfach zu formulieren: Beim derzeit für die Teilnahme am öffentlichen und kulturellen Leben sehr relevanten und immer wieder propagierten GGG sollte das Geimpften-G nach meiner Auffassung einen höheren Stellenwert bekommen!
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Fantastisch schrieb:

Was haben wir jetzt eigentlich davon?

Also ich bin ziemlich glücklich damit, sehr guten Schutz zu genießen und gleichzeitig etwas zur Pandemiebekämpfung beigetragen zu haben. Mehr brauche ich nicht. Alles andere kann warten. Da bin ich ganz ehrlich tiefenentspannt und geduldig. Auch, weil ich weiß, dass mit steigendem Impffortschritt die Möglichkeiten ganz von alleine näher rücken.

Fantastisch schrieb:

eine gewisse Rest-Unsicherheit was Langzeitfolgen angeht

Bei Impfungen gibt es sehr seltene Nebenwirkungen, die in der Regel erst nach längerer Zeit auffallen, weil es eben eine gewisse Menge geimpfter Personen bedarf, damit diese Nebenwirkungen überhaupt einmal zutage treten. Von Langzeitfolgen im Sinne von Nebenwirkungen, die erst nach einigen Monaten oder Jahren auftreten, ist bei Impfungen nicht auszugehen. Dafür gibt es überhaupt keine Indizien.
Dadurch, dass weltweit inzwischen deutlich über zwei Milliarden Impfungen verabreicht wurden, liegen zu allen Impfstoffen ausreichend Erkenntnisse vor, um sagen zu können, dass die Nebenwirkungen umfänglich bekannt sind.