Luzbert
19938
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Tafelberg
Hausmittel gegen Corona interessieren mich auch
https://www.quarks.de/podcast/science-cops-akte-mms-die-luegen-vom-heilenden-chlordioxid/
Wahrscheinlich hat ein aus der Andromeda-Galaxie entsandter die Einnahme von Bleichmitteln empfohlen.
Wahrscheinlich hat ein aus der Andromeda-Galaxie entsandter die Einnahme von Bleichmitteln empfohlen.
FrankenAdler schrieb:
Eh!
Is echt krass. Hab jetzt alle verfügbaren Nummern gewählt um irgendwie an nen PCR Test zu kommen - keine Chance! Gesundheitsamt sagt, sie dürfen Geimpften keine Testenpfehlung für ein Testzentrum ausstellen. (...)
Schade, dass es erst Deiner eigenen Erfahrung bedurfte, bestimmte Zweifel zu wecken. Gute Besserung wünsche ich Dir trotz unserer inhaltlichen Differenzen.
Dämmert's langsam, was mit PCR-Tests bezweckt werden könnte? Zur Erinnerung: die alltäglich uns präsentierte Inzidenz basiert auf positiven PCR-Tests. Dein Erlebnisbericht ist gerade das schillernde Beispiel dafür, warum die Statistik - im Gegensatz zum Vorjahr - wohl zum größten Teil auf den Daten Ungeimpfter mit Symptomen basiert.
Das ist ja keineswegs überraschend. Von der Politik wurde angekündigt, es würde ein "Vorteil" für Geimpfte sein, dass sie z.B. für den Urlaubstrip nicht mehr testen lassen müssen, Impfpass vorzeigen genügt seitdem. "Vorläufig" hätte eingeschoben und betont werden sollen, wurde aber nicht, zumindest nicht, dass ich wüsste.
Worin nun der Vorteil sowohl aus persönlicher gesundheitlicher als auch epidemiologischer Sicht bestehen soll, wenn man als doppelt Geimpfter Erkältungssymptome hat, der Schnelltest positiv anschlägt, man aufgrund dessen aber trotzdem keinen kostenlosen PCR-Test ohne Weiteres erhält (außer vielleicht beim Hausarzt) geschweige denn vorsorglich erstmal in Quarantäne geschickt wird, erschließt sich mir nicht so ganz.
Wie auch immer: Dir ist schon klar, dass dich nur ein Boostershot vor künftigen Überraschungen dieser Art "retten" wird - sofern man die absehbare regelmäßige Impfauffrischerei für erstrebenswert hält. Zumindet behauptet man das aufgrund von Studiendaten u.a. aus Israel.
Fazit: Die mRNA-Impfung schützt vielleicht zuverlässiger als die jährliche Grippeimpfung, muss dafür aber offensichtlich alle 6 Monate aufgefrischt werden und nicht einmal pro Jahr wie die Grippeimpfung. Und das wird uns als "Fortschritt" verkauft.
Ich persönlich bin und bleibe Fan von (sofortigen) Symptombehandlungen mit "Hausmittelchen", was aber bitte ausdrücklich nicht als allgemeine Handlungsempfehlung missverstanden werden sollte. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, Gefahren für die eigene Gesundheit abzuwehren. Es wird sicher nicht immer der richtige Weg sein, schlauer ist man immer erst hinterher, aber es ist der Eigene basierend auf einer souveränen Entscheidung. Ein ganz hohes Gut der freiheitlichen Demokratie.
Ypsilon schrieb:
Dämmert's langsam, was mit PCR-Tests bezweckt werden könnte? Zur Erinnerung: die alltäglich uns präsentierte Inzidenz basiert auf positiven PCR-Tests. Dein Erlebnisbericht ist gerade das schillernde Beispiel dafür, warum die Statistik - im Gegensatz zum Vorjahr - wohl zum größten Teil auf den Daten Ungeimpfter mit Symptomen basiert.
Du meinst, geimpfte haben quasi keine Chance mehr auf einen PCR-Test.
Gewagte These...
Ypsilon schrieb:
Dir ist schon klar, dass dich nur ein Boostershot vor künftigen Überraschungen dieser Art "retten" wird - sofern man die absehbare regelmäßige Impfauffrischerei für erstrebenswert hält. Zumindet behauptet man das aufgrund von Studiendaten u.a. aus Israel.
So wie Du das darstellst, berufen sich irgendwelche Leute auf irgendwelche Daten.
Damit bewegst Du Dich hart an der Grenze der Schwurbelei. Naja - eigentlich hast Du sie deutlich überschritten.
Ypsilon schrieb:
Ich persönlich bin und bleibe Fan von (sofortigen) Symptombehandlungen mit "Hausmittelchen", was aber bitte ausdrücklich nicht als allgemeine Handlungsempfehlung missverstanden werden sollte. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, Gefahren für die eigene Gesundheit abzuwehren. Es wird sicher nicht immer der richtige Weg sein, schlauer ist man immer erst hinterher, aber es ist der Eigene basierend auf einer souveränen Entscheidung
Ich frage mal so: Sollte ich mich bei meiner Entscheidungsfindung nach den Empfehlungen der wissenschaftlichen Gemeinschaft richten oder lieber bei Dir nachfragen?
Ach wobei - wozu tausende Studien und klare Empfehlungen. Kann ich Dir auf Telegram folgen?
https://www.zeit.de/kaenguru-comics/2021-10/folge-257
Diegito schrieb:planscher08 schrieb:
Das rauscht den Winter wie ein Tsunami durch. Da wird wohl jeder mal in Kontakt kommen.
Wäre das nicht das Best Case Szenario? Das Virus rauscht gnadenlos durch, alle kriegen nur harmlose Erkältungen und man erreicht dadurch die Herdenimmunität.
Mit einer sehr hohen Impfquote und zügig verabreichten Booster-Impfungen wäre das machbar. Lauterbach hat ja auch gesagt das man 85-90% Impfquote unter Erwachsenen erreichen müsste, dann wäre der Käse gegessen und die Pandemie beendet.(...)
Lauterbach spricht von "Impfquote", aber wer sagt, ob er damit dauerhaft nur doppelt Geimpfte meint? Wie wir gerade sehen, bringt das ja nach einer Weile nichts mehr, solange keine Auffrischung erfolgt. Je älter der Impfling, umso rascher ist der "Booster-Shot" erforderlich. Ganz und gar nicht ausgeschlossen ist deshalb, dass irgendwann nächstes Jahr nur noch Drittgeimpfte in die offizielle Impfquote einbezogen werden, diese also bis dahin angepasst werden müsste.
Gibt es eine Alternative zu dauerhaften Auffrischungen? Ich erkenne sie aktuell zumindest nirgendwo. Wenn sie in Israel bereits an der vierten Spritzung arbeiten, ist wohl recht wahrscheinlich, dass der Rest der Welt sich dem kaum entziehen können wird. Die "Pandemie" wird vielleicht irgendwann für beendet erklärt, aber dass deshalb die "dringende Empfehlung" für dauerhafte Auffrischungen automatisch entfällt, ist längst nicht sicher. Nicht ausgeschlossen, dass das bald in ein separates Gesetz gegossen wird.
"Best Case" würde ich so etwas nicht gerade bezeichnen. "Best Case" hieße in meinen Augen "aus und vorbei" und dass jeder wieder selbst und ohne Konsequenzen entscheiden darf, was seiner Meinung nach das Beste für ihn persönlich ist.
Ypsilon schrieb:
"Best Case" würde ich so etwas nicht gerade bezeichnen. "Best Case" hieße in meinen Augen "aus und vorbei" und dass jeder wieder selbst und ohne Konsequenzen entscheiden darf, was seiner Meinung nach das Beste für ihn persönlich ist.
Ich werfe noch Weltfrieden in den Raum. Will auch jeder haben, die Realität sträubt sich aber.
WürzburgerAdler schrieb:Diegito schrieb:
Wäre das nicht das Best Case Szenario? Das Virus rauscht gnadenlos durch, alle kriegen nur harmlose Erkältungen und man erreicht dadurch die Herdenimmunität.
Mit einer sehr hohen Impfquote und zügig verabreichten Booster-Impfungen wäre das machbar. Lauterbach hat ja auch gesagt das man 85-90% Impfquote unter Erwachsenen erreichen müsste, dann wäre der Käse gegessen und die Pandemie beendet.
Das es bei den Kindern eine Durchseuchung geben wird war von vorneherein klar, schlicht weil es keine Impf-Zulassung für U12 gibt und man die Schulen nicht mehr schließen will(völlig zurecht).
Nur mal so spontan darauf: die Kollateralschäden einer solchen Durchseuchung in Form von Todesfällen kennst du schon? Auch die Dauer dieses Prozesses? Hast du mal hochgerechnet, wie lange es dauern würde, bis 85 % erreicht wären? Die Langzeitfolgen für Erkrankte? Die Tatsache, dass es nicht nur Ungeimpfte erwischt? Die Tatsache, dass den Kindern, für die es noch keinen Impfstoff gibt, nur eines hilft, nämlich eine niedrige Inzidenz?
So wie ich das sehe ist ein Best-case-Szenario was anderes.
Also wenn ich mal aktuell nach Spanien und Portugal schaue... da gibt's auch keine Impfzulassung für die Kinder, die Impfquote ist aber überragend hoch, mit dem Ergebnis das sich die Fallzahlen auf sehr niedrigem Niveau bewegen und es kaum noch Todesfälle gibt.
Für mich, Stand jetzt, ein Best Case Szenario was dort passiert.
Wäre hier genauso auch möglich....theoretisch
Diegito schrieb:WürzburgerAdler schrieb:Diegito schrieb:
Wäre das nicht das Best Case Szenario? Das Virus rauscht gnadenlos durch, alle kriegen nur harmlose Erkältungen und man erreicht dadurch die Herdenimmunität.
So wie ich das sehe ist ein Best-case-Szenario was anderes.
die Impfquote ist aber überragend hoch, mit dem Ergebnis das sich die Fallzahlen auf sehr niedrigem Niveau bewegen und es kaum noch Todesfälle gibt.
Für mich, Stand jetzt, ein Best Case Szenario was dort passiert.
Wäre hier genauso auch möglich....theoretisch
Der Unterschied besteht darin, dass bei einer niedrigen Inzidenz nichts durchrauscht.
FredSchaub schrieb:
Oh auf der Volvoseite kann man den XC40 aber als Benziner zumindest noch konfigurieren. Ich finde die bauen schon geile Karre - so ganz wertfrei.
Ich fahre schon immer Volvo. Beim letzten Autokauf (gebraucht, wie immer) wollte ich mal ganz offen sein. Marke egal, das Gesamtpaket muss stimmen ... Ergebnis: Volvo V50
Gelöschter Benutzer
Vermutlich weil der Volvo viel mehr Platz bietet als ein Fabia Kombi und auch nicht so sch... aussieht
Luzbert schrieb:propain schrieb:
Die Zeitzonen spielen bei einigen Dingen jetzt schon kaum eine Rolle. Z.B. der Zahlungsverkehr läuft rund um die Uhr, Ausnahme bestimmte Feiertage.
Wie oft ich schon IT-Probleme aufgrund falsch eingestellter Zeitzonen erlebt habe
So etwas ist mir durchaus bekannt. Es ging jetzt rein um den Zahlungsverkehr der mittlerweile 24/7 ist.
Luzbert schrieb:
Wie oft ich schon IT-Probleme aufgrund falsch eingestellter Zeitzonen erlebt habe
Wie oft ich schon IT-Probleme aufgrund falsch eingestellter Tasturlayouts erlebt habe ....
Zum Glück muss man das nicht alle 6 Monate umstellen
Na super meine Mittlere hat heute 2 mal positiven Schnelltest. Na das kann ja heiter werden
planscher08 schrieb:
Na super meine Mittlere hat heute 2 mal positiven Schnelltest. Na das kann ja heiter werden
Oh je - alles Gute euch.
Du hattest ja gestern schon geschrieben, dass es im Kindergarten positive Fälle gab. Das war dann wohl zu befürchten.
Ich finde es erstaunlich, wie viele Fälle es aktuell gibt, von denen ich mitbekomme. Das habe ich in keiner bisherigen Welle so stark erlebt.
Meine Zweitimpfung liegt jetzt 5 Monate zurück. Ich werde wohl Anfang Dezember zur Auffrischung gehen.
Auch zum Spiel gegen RB wieder eine sehr gut lesbare und anschauliche Analyse von N. Hagedorn:
https://sgefussballanalyse.wordpress.com/2021/11/01/sge-rb-leipzig/
https://sgefussballanalyse.wordpress.com/2021/11/01/sge-rb-leipzig/
neutron schrieb:
Auch zum Spiel gegen RB wieder eine sehr gut lesbare und anschauliche Analyse von N. Hagedorn:
https://sgefussballanalyse.wordpress.com/2021/11/01/sge-rb-leipzig/
Danke, das liest sich sehr interessant.
Es stimmt doch nicht, dass Glasner der Mannschaft ohne Not ein falsches System aufzwingt. Ich höre mir seine PKs alle an, da er sehr klar analysiert. Er will von der extremen Flanken-Abhängigkeit weg (offenbar die meisten der Liga und 40% mehr Flanken als der Zweitplatzierte) unter anderen, zum einen um generell flexibler zu werden und zum anderen, weil wir jetzt mit Borre und Lammers die Abnehmer nicht mehr haben.
Bislang konnte ich seiner Analyse vor und jedem Spiel voll zustimmen.
Wenn das irgendwann nicht mehr der Fall ist, weil er komplett andere Spiele sieht als ich, würde ich an ihm zweifeln. Bislang nicht,
Bislang konnte ich seiner Analyse vor und jedem Spiel voll zustimmen.
Wenn das irgendwann nicht mehr der Fall ist, weil er komplett andere Spiele sieht als ich, würde ich an ihm zweifeln. Bislang nicht,
sich über impfskeptische Fussballer aufzuregen, ist das eine, Politiker mit hohem Bekanntheitsgrad die sich in Talkshows mit Halbwissen präsentieren wie Frau Wagenknecht, finde ich noch schlimmer.
https://www.tagesspiegel.de/politik/linke-kritisieren-auftritt-bei-anne-will-wagenknecht-verbreitet-impfmythen/27756156.html
zum wiederholten male äußert sie sich über Nebenwirkungen und sieht das Impfen als individuelles Vorgehen und nicht als solidarischen Akt an, letzteres begründet sie mit den zunehmenden Imofdurchbrüchen.
Alle anderen, insbes.Lauterbach, haben ihr energisch widersprochen, auch innerhalb der Partei kommen ihre Aussagen alles andere als gut an.
https://www.tagesspiegel.de/politik/linke-kritisieren-auftritt-bei-anne-will-wagenknecht-verbreitet-impfmythen/27756156.html
zum wiederholten male äußert sie sich über Nebenwirkungen und sieht das Impfen als individuelles Vorgehen und nicht als solidarischen Akt an, letzteres begründet sie mit den zunehmenden Imofdurchbrüchen.
Alle anderen, insbes.Lauterbach, haben ihr energisch widersprochen, auch innerhalb der Partei kommen ihre Aussagen alles andere als gut an.
Im Spiegel wurde es auf den Punkt gebracht:
Wagenknechts Ausführungen bei Will lassen nur zwei Schlüsse zu: Entweder sie ist sehr schlecht informiert, dann ist es verantwortungslos, sich öffentlich so zu Corona zu äußern. Oder sie ist gut informiert, verdreht aber bewusst die Tatsachen, dann ist es skrupellos, so herumzuschwurbeln.
[...]
Kurzum: In der Pandemie gibt es keinen größeren Akt der Solidarität als die Impfung. Frei nach Brecht: Wer sich keinen Stich setzen lässt, lässt nicht nur sich selbst im Stich.
Luzbert schrieb:Brady74 schrieb:
5.000 YEAH!
Pft - Du hast die ersten drei Threads geschwänzt. Da musst Du jetzt nicht anfangen, einen auf Dicke Hose zu machen.
Er weiß wahrscheinlich auch nicht, dass ich im ersten Coronathread das allerletzte Wort hatte.
Eintracht-Laie schrieb:
Was eine Odyssee...
Was haben die bei der Rufnummer 116 117 gesagt?
An die Coronahotline des Bundesministeriums weitergreicht. Die haben auf den Hausarzt verwiesen. Feiertag in Bayern. Joah, öhm 116 117? Die haben mich zu euch verbunden. Ah. Ok. Hmmmm. Dann vielleicht Gesundheitsamt? Ok.
Gesundheitsamt meines Landkreises: der Hausarzt testet. Öhm. Ja. Feiertag? Hmm, ja blöd, da müssen Sie wohl bis morgen warten.
Habe auf meinen Job verwiesen. Naja, ist ja unproblematisch, wenn die KollegInnen geimpft sind. Soso, ich bin ja auch geimpft. Hmm. Ja.
Testempfehlung des Gesundheitsamtes wäre hilfreich! Dürfen wir bei doppelt geimpften nicht ausstellen. Neue Testverordnung!
Ok. Dann halt net.
Meine Frau hat übrigens keine Quarantänepflicht. Habe darauf hingewiesen, dass sie Schulsozialarbeiterin ist.
Unproblematisch. Sie ist ja geimpft.
Da verlierst du echt den Glauben!
Das ist doch ein "wir durchseuchen jetzt mal alle damit endlich Ruhe ist" Projekt!
Arya schrieb:
Das ist natürlich ein guter Punkt, der in Deutschland bisher verschlafen wurde. Man kann nur hoffen dass die Booster-Impfungen jetzt Fahrt aufnehmen.
Solange nicht sehr breit kommuniziert wird, warum und für welche Altersgruppen das wichtig ist, wird sich nicht viel tun.
Ich werfe einfach mal die Frage in den Raum, wessen Zweitimpfung hier bereits 5 Monate her ist und wer sich bereits um die Drittimpfung gekümmert hat. Da dürften sich erhebliche Lücken auftun.
Meine ist jetzt 5 Monate her und ich werde morgen bei meiner Ärztin nen Teemin für die Drittimpfung ausmachen. Der Grund dafür ist, dass derzeit mehrere Mitarbeiterinnen von Kooperationspartnern der ambulanten Familienhilfe trotz zweifacher Impfung heftig erkrankt sind (darunter ne 26jährige kerngesunde junge Frau, die sogar vorübergehend in's Krankenhaus musste wegen akuter Atemnot) und das gepaart mit dem Umstand, dass ich permanent mit harten Impf- und Testverweigerern zu tun habe, deren Kinder Probleme bei der Erfüllung der Schulpflicht haben.
Ich will schnellstmöglich nen Boost. Ich hatte bereits zweimal ne Lungenentzündung und brauch sowas wirklich nicht!
Ich will schnellstmöglich nen Boost. Ich hatte bereits zweimal ne Lungenentzündung und brauch sowas wirklich nicht!
Luzbert schrieb:Arya schrieb:
Das ist natürlich ein guter Punkt, der in Deutschland bisher verschlafen wurde. Man kann nur hoffen dass die Booster-Impfungen jetzt Fahrt aufnehmen.
Solange nicht sehr breit kommuniziert wird, warum und für welche Altersgruppen das wichtig ist, wird sich nicht viel tun.
Ich werfe einfach mal die Frage in den Raum, wessen Zweitimpfung hier bereits 5 Monate her ist und wer sich bereits um die Drittimpfung gekümmert hat. Da dürften sich erhebliche Lücken auftun.
Meine Zweitimpfung war Mitte Mai... ich wäre jetzt eigentlich bald dran werde aber bis Januar warten. Dann sind es 8 Monate.
Meine Zweitimpfung (Mitte Juni) ist jetzt knapp 5 Monate her. Vor zwei Wochen habe ich mal einen Antikörpertest machen lassen, mit dem Ergebnis, dass ich laut dem Apotheker noch eine sehr hohe Anzahl an Antikörpern habe und über einen guten Schutz verfügen sollte. Dementsprechend warte ich jetzt erst mal ab und werde ggf. in 2-3 Monaten den Antikörpertest erst mal wiederholen.
Mein Tipp an alle, die eventuell etwas verunsichert sind ob sie noch genügend Schutz haben, wäre, mal so einen Antikörpertest machen zu lassen. Die Kosten dafür schwanken so zwischen 10,- und 30,- EUR.
Mein Tipp an alle, die eventuell etwas verunsichert sind ob sie noch genügend Schutz haben, wäre, mal so einen Antikörpertest machen zu lassen. Die Kosten dafür schwanken so zwischen 10,- und 30,- EUR.
Luzbert schrieb:Arya schrieb:
Das ist natürlich ein guter Punkt, der in Deutschland bisher verschlafen wurde. Man kann nur hoffen dass die Booster-Impfungen jetzt Fahrt aufnehmen.
Solange nicht sehr breit kommuniziert wird, warum und für welche Altersgruppen das wichtig ist, wird sich nicht viel tun.
Ich werfe einfach mal die Frage in den Raum, wessen Zweitimpfung hier bereits 5 Monate her ist und wer sich bereits um die Drittimpfung gekümmert hat. Da dürften sich erhebliche Lücken auftun.
Mein Zweitimpfung, ist jetzt im November 5 Monate her hatte sie im Juni. Hatt schonmal mein Hausarzt wegen drittimpfung angefragt. Er macht keine Coronaimpfungen mehr. Ich hoffe das der Vorschlag von Lauterbach und spahn wahrgemacht wird und impfzentren wieder eröffnen.
Arya schrieb:fromgg schrieb:
Dann wird man sehen , was passiert. Ich befürchte , dass eine weitere Schliessung der gastronomie möglich ist. Das währe das Ende vieler Betriebe.
Das halte ich für ausgeschlossen. 2G Pflicht ist das was ich erwarte. Alles darüber hinaus wäre rechtlich nicht haltbar denke ich.
Ich fürchte, das Ganze ist sehr komplex.
Ich fasse mal kurz zusammen, was Marc Hanfeld zusammengetragen hat:
Studien scheinen darauf hinzudeuten, dass die Wirkung der Impfung nach sechs Monaten deutlich nachgelassen hat. Der Schutz vor schweren Verläufen sinkt vor allem in der älteren Bevölkerung rapide ab.
In Israel wird daher für sämtliche zugelassenen Personengruppen eine Drittimpfung bereits 5 Monate nach der Zweitimpfung empfohlen.
Davon sind wir hier weit entfernt, was sich jetzt in den Zahlen zeigen wird.
Wenn wir also davon ausgehen, dass wir eine Bevölkerung haben, deren Impfschutz langsam deutlich nachlässt und wir in die Herbstwelle rennen, dann würde ich die Notwendigkeit neuerlicher Maßnahmen nicht ausschließen.
Tafelberg schrieb:
Fans die aus "strategischen Gründen" sich Niederlagen ihrer Mannschaft wünschen, finde ich sehr strange.
Dito. Sollte man sich nicht eher wünschen, dass die Mannschaft mit dem Trainer den Turnaround schafft und sich zusammenrafft?
Ich möchte hier mal den Beitrag eines Wolfsburg Fans aus dem Transfermarkt Forum zu Glasner zitieren, der meiner Meinung nach sehr passend ist:
"Hab gerade mal geschaut, zwischen Spieltag 8 und Spieltag 19 haben wir damals gerade noch zwei Siege geholt, unter anderem in einem Auswärtsspiel bei der Eintracht. Man muss aber halt auch sagen, dass wir uns da, aufgrund dieser langen Erfolgsserie, in eine Art Wagenburg verwandelt haben, die noch von dem positiven Ausgang der letzten Labbadia-Saison unterstützt wurde. Ansonsten hätten wir genau die gleichen Anlaufprobleme gehabt wie OG sie hier in Frankfurt hat - Unsere Saison hat da mit Köln, Hertha, Paderborn, Hoffenheim, Mainz und Union angefangen, die Abwehr war absolut in Form und Glasner hatte eine massive Basis, auf die er aufbauen konnte. Frankfurt dagegen, ohne Top-Stürmer Silva, mental auf dem Zahnfleisch nach dem Absturz am Ende der letzten Saison, ohne Bobic und Hütter, die beide mitsamt Wechseltheater den AG gewechselt haben, ist zu Anfang ein ganz anderes Pflaster, insbesondere auch dann, wenn man zu Anfang der Saison gleich mal den BVB, den VfB, uns, einen runderneuerten Baumgart-Effzeh und die Bayern mitnimmt. So, wie die Eintracht im Europapokal gespielt hat, habe ich das Team von außen eigentlich schon länger in der Liga erwartet, und im direkten Duell mit uns waren ja beide Teams nicht so weit weg von dem, was Glasner als idealen Fussball ansieht. Warum jetzt aber zwischendrin immer wieder diese Hänger zum Tragen kommen, warum das Team dann mental immer wieder nicht da ist, muss Glasner ergründen und irgendwie abstellen, denn ohne solide Bundesliga-Saison gibt es nun mal auch keine rauschenden Europapokalabende. Oder, ganz einfach: Bochum darf dir nicht passieren, wenn du gleichzeitig die Europa League im Blick haben möchtest.
Wenn Glasner da ansetzen kann, wenn er den Blick der Eintracht wieder auf die direkten Aufgaben lenken kann, weg davon, was man wann wo wie erreichen könnte, dann wird die Eintracht die gleiche Entwicklung nehmen wie wir vor zwei Jahren - Man muss gemeinsam durch diese Zeit und die Mannschaft muss sehen, dass Glasners Spielidee Früchte trägt, muss Vertrauen darin aufbauen. Maxi Arnold wurde hier ja auch schon zitiert. Glasner ist für dich als Spieler anfangs nicht einfach, definitiv, aber es lohnt sich, die erste, anstrengende Zeit abzuwarten. Wenn man Freiburg anschaut, geht ja auch immer das Gerücht um, externe Neuzugänge seien die erste Zeit im Breisgau nicht zu gebrauchen, weil Streichs taktische Anforderungen sie total überforderten. Bin durchaus der Meinung, dass Glasner da ähnlich ist, und gerade deshalb würde es sich lohnen, mindestens mal bis zur Winterpause zu beobachten - Inwieweit das machbar ist, ohne die sportlichen Ziele komplett aus den Augen zu verlieren, muss man halt sehen, aber ich fände es unglaublich schade, OG jetzt schon scheitern zu sehen"
Inzidenz mittlerweile über 150, die Intensivpatientenzahl übersteigt morgen wohl die 2.000er Marke und die Zahl der Todesfälle im Oktober liegt am Ende bei etwas über 2.100.
Ich denke, dass wir in diesem Winter Zahlen sehen, die der 3. Welle ähneln könnten.
Ich denke, dass wir in diesem Winter Zahlen sehen, die der 3. Welle ähneln könnten.
SGE_Werner schrieb:
Ich denke, dass wir in diesem Winter Zahlen sehen, die der 3. Welle ähneln könnten.
Davon ist auszugehen.
Ich selbst habe bereits Einladungen zu Festivitäten Mitte und Ende November abgesagt, weil ich davon ausgehe, dass bis dahin die Inzidenzen richtig hoch sein werden.
Ein Hohn, dass über so etwas gerade diejenigen den Kopf schütteln, die auf Eigenverantwortung setzen.
Luzbert schrieb:SGE_Werner schrieb:
Ich denke, dass wir in diesem Winter Zahlen sehen, die der 3. Welle ähneln könnten.
Davon ist auszugehen.
Ich selbst habe bereits Einladungen zu Festivitäten Mitte und Ende November abgesagt, weil ich davon ausgehe, dass bis dahin die Inzidenzen richtig hoch sein werden.
Ein Hohn, dass über so etwas gerade diejenigen den Kopf schütteln, die auf Eigenverantwortung setzen.
Wenn Deutschland was nicht kann ist es Eigenverantwortung zu zeigen, gestern wieder auf dem hin- und Rückweg erlebt. Teil tragen die Leute ihr Masken nicht richtig, dann überhaupt nicht. Auf der Rückfahrt gestern im Zug hatte über die Hälfte keine Maske auf, habe dann einen gefragt warum er keine Maske auf hat, Begründung war sagt doch eg kein Schaffner was und man trinkt doch eh die ganze zeit. Ich persönlich werde mir die Zahlen jetzt im November und Dezember die Zahlen genau anschaue und überlegt dann ob ich zu spiele fahren werde.
SGE_Werner schrieb:
....Drittimpfungen...Wenn das so weiter steigt, sind wir in zwei bis drei Wochen vllt schon bei 1 Mio pro Woche. Die steigenden Inzidenzen dürften da die Zahlen nach oben drücken.
Hoffen wir einmal dass es sogar noch schneller geht. Weil seien wir mal ehrlich, in 2-3 Wochen vielleicht schon 1 Mio pro Woche ist definitiv zu langsam. Zur Einordnung ( https://www.sueddeutsche.de/meinung/corona-deutschland-impfung-booster-1.5452208 ):
1,9 Mio haben bereits einen Boost bekommen
15 Mio Menschen über 70 Jahre bräuchten ihn
25% der Covid-19-Patienten auf der Intensivstation sind geimpft (Diese Zahl hat mich auch erschreckt, ich hatte noch abgespeichert dass die allermeisten Fälle dort ohne Impfung sind.)
Die meisten dieser 25% sind über 60 Jahre alt
Ich verstehe wenn man z.B. Impfungen für Kinder fordert und darauf hofft, bin ich auch dafür. Aber was das Geschehen auf den Intensivstationen angeht, da wird es nur bedingt helfen (auch wenn geimpfte Kinder sicher weniger ansteckend sind):
1800 - 1900 Menschen sind mit Covid-19 auf Intensivstationen
9 davon sind unter 18 Jahren
Viele Hausärzte sind wohl inzwischen (verständlicherweise) weit weniger motiviert was die Impfung angeht, Impfzentren wurden rückgebaut. Ich hoffe mal bloß die mobilen Impfteams für die Pflegeheime kommen oder sind schon ins Rollen gekommen.
Eintracht-Laie schrieb:
Viele Hausärzte sind wohl inzwischen (verständlicherweise) weit weniger motiviert was die Impfung angeht
Glaubst Du, das ist so?
Meine Hausärztin hat derzeit weiterhin eine spezielle Coronasprechstunde und berichtet von deutlichem Zulauf für die Drittimpfung.
Sie wirkte da eher nicht unmotiviert. Ganz im Gegenteil.
Ich denke es gibt weiter viele Hausärzte die es machen, ich meinte nicht alle und vielleicht war motiviert das falsche Wort. Deine Hausärztin ist ein anderer Fall, bei meinem habe ich mitbekommen dass er keine Erst- und Zweitimpfungen mehr macht und die Boosterimpfungen nicht aktiv bewerben will.
Die Fälle in denen "fachfremde" Ärzte es anbieten dürfte auch massiv zurück gehen.
Ist aus meiner Sicht auch ein Stück weit OK, viele Senioren können ja durchaus noch gut selbst ein Impfzentrum aufsuchen. Und der Beratungsbedarf welcher ein richtiges Argument für die Hausärzte war, der fällt bei der 3. Impfung vermutlich weniger groß aus.
Trotzdem werden es viele Beim Hausarzt bekommen wollen, aber machen wir uns nichts vor, die Hausärzte schieben im November keine Langeweile, jeder Risikopatient der anderswo schnell und ohne Termin geimpft werden kann entlastet die Praxen. In die Messehalle kann man flugs mal hin und ist recht schnell wieder raus, wenn man selbst hinkommt oder jemand fährt.
Gut wären halt noch weitere, näher bei den Menschen befindliche Impfstellen. Zumindest für das restliche Jahr. Mal sehen was da noch kommt - es wird, mal wieder, halt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Die Fälle in denen "fachfremde" Ärzte es anbieten dürfte auch massiv zurück gehen.
Ist aus meiner Sicht auch ein Stück weit OK, viele Senioren können ja durchaus noch gut selbst ein Impfzentrum aufsuchen. Und der Beratungsbedarf welcher ein richtiges Argument für die Hausärzte war, der fällt bei der 3. Impfung vermutlich weniger groß aus.
Trotzdem werden es viele Beim Hausarzt bekommen wollen, aber machen wir uns nichts vor, die Hausärzte schieben im November keine Langeweile, jeder Risikopatient der anderswo schnell und ohne Termin geimpft werden kann entlastet die Praxen. In die Messehalle kann man flugs mal hin und ist recht schnell wieder raus, wenn man selbst hinkommt oder jemand fährt.
Gut wären halt noch weitere, näher bei den Menschen befindliche Impfstellen. Zumindest für das restliche Jahr. Mal sehen was da noch kommt - es wird, mal wieder, halt ein Wettlauf gegen die Zeit.
propain schrieb:Luzbert schrieb:
So wie es ihm zufolge im Impfbuch beschrieben scheint, ist es wohl möglich, die Erkrankung als eine Spätfolge einer Impfung zu interpretieren.
Das hat durchaus eine Relevanz, denn viele der Skeptiker berufen sich auf mögliche Spätfolgen von Impfungen, die wiederum von anderer Seite bestritten werden.
Wenn dann aber in einem vom RKI unterstützen Dokument fächlicherweise von Spätfolgen die Rede ist, spielt das den Schwurblern in die Hände.
Es kann in seltenen Fällen zu Spätfolgen kommen. Ich selber hatte als Kind jahrelang mit den Folgen der Pockenimpfung zu kämpfen, war mit 5 Jahren deshalb sogar länger im Krankenhaus und danach noch ein paar Jahre in Behandlung. Nur war das für mich kein Grund mich nicht impfen zu lassen, da so etwas sehr selten ist.
Ich will nicht beckmesserisch sein, aber ist die gegenwärtige Diskussion nicht tatsächlich eine Frage der Definition?
Langzeit- oder Spätfolgen, wie z. B. Kimmich sie meint, sind Folgen, die sich erst nach Jahren bemerkbar machen, aber auf Prozesse im Körper zurückzuführen sind, die von der Impfung her stammen. Meine laienhafte Vorstellung eines Beispiels: die produzierten Spikeproteine verursachen nach 5 Jahren Darmkrebs.
Impfnebenwirkungen wie GBS oder das, was propain geschildert hat, haben unmittelbar mit der Impfung zu tun, und treten innerhalb weniger Tage oder Wochen auf. Von Schmerzen an der Einstichstelle bis zur Anaphylaxie. Sie gelten auch dann als Impfnebenwirkungen, wenn sie - wie im Fall propain - länger anhalten.
Hab ich das so richtig interpretiert?
Eintracht-Laie schrieb:
Vielleicht hast Du da einen großen Fehler aufgedeckt und die haben da unnötig Zweifel gesät, alles möglich - ich halte es aber nicht für sehr wahrscheinlich.
Gerade weil man ja Vertrauen schaffen will, wieso sollten sie da übertreiben und falsche Sachen schreiben?
Ich hab GBS gegoogelt und bin im Ärzteblatt fündig geworden. Der Artikel ist 22 Jahre alt, hat also mit Corona nix zu tun.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/16012/Guillain-Barre-Syndrom-durch-Grippeimpfung
Es ging Eintracht-Laie nicht darum, einen Zusammenhang von der Covid-Impfung zum GBS als Spätfolge herzustellen.
Sein Ziel war aufzuzeigen, auf welche Quelle Schwurbler sich womöglich beziehen könnten, wenn sie sich auf angebliche Spätfolgen einer Impfung berufen.
So wie es ihm zufolge im Impfbuch beschrieben scheint, ist es wohl möglich, die Erkrankung als eine Spätfolge einer Impfung zu interpretieren.
Das hat durchaus eine Relevanz, denn viele der Skeptiker berufen sich auf mögliche Spätfolgen von Impfungen, die wiederum von anderer Seite bestritten werden.
Wenn dann aber in einem vom RKI unterstützen Dokument fächlicherweise von Spätfolgen die Rede ist, spielt das den Schwurblern in die Hände.
reggaetyps Einwand unterstreiche ich dennoch explizit. Kimmich schwurbelt faktenfern. Seine Quellen könnten aber durchaus wie von Eintracht-Laie aufgezeigt ihre Herleitungen vornehmen.
Sein Ziel war aufzuzeigen, auf welche Quelle Schwurbler sich womöglich beziehen könnten, wenn sie sich auf angebliche Spätfolgen einer Impfung berufen.
So wie es ihm zufolge im Impfbuch beschrieben scheint, ist es wohl möglich, die Erkrankung als eine Spätfolge einer Impfung zu interpretieren.
Das hat durchaus eine Relevanz, denn viele der Skeptiker berufen sich auf mögliche Spätfolgen von Impfungen, die wiederum von anderer Seite bestritten werden.
Wenn dann aber in einem vom RKI unterstützen Dokument fächlicherweise von Spätfolgen die Rede ist, spielt das den Schwurblern in die Hände.
reggaetyps Einwand unterstreiche ich dennoch explizit. Kimmich schwurbelt faktenfern. Seine Quellen könnten aber durchaus wie von Eintracht-Laie aufgezeigt ihre Herleitungen vornehmen.
Luzbert schrieb:
So wie es ihm zufolge im Impfbuch beschrieben scheint, ist es wohl möglich, die Erkrankung als eine Spätfolge einer Impfung zu interpretieren.
Das hat durchaus eine Relevanz, denn viele der Skeptiker berufen sich auf mögliche Spätfolgen von Impfungen, die wiederum von anderer Seite bestritten werden.
Wenn dann aber in einem vom RKI unterstützen Dokument fächlicherweise von Spätfolgen die Rede ist, spielt das den Schwurblern in die Hände.
Es kann in seltenen Fällen zu Spätfolgen kommen. Ich selber hatte als Kind jahrelang mit den Folgen der Pockenimpfung zu kämpfen, war mit 5 Jahren deshalb sogar länger im Krankenhaus und danach noch ein paar Jahre in Behandlung. Nur war das für mich kein Grund mich nicht impfen zu lassen, da so etwas sehr selten ist.
Luzbert schrieb:Das stimmt. Allerdings unterschlagen die Schwurbler dabei immer die Spätfolgen der Infektion.
Wenn dann aber in einem vom RKI unterstützen Dokument fächlicherweise von Spätfolgen die Rede ist, spielt das den Schwurblern in die Hände.
Hier mal der Vergleich für das Guillain-Barré-Syndrom:
Bei Impfung mit AstraZeneca gibt es 38 Fälle pro zehn Millionen.
Bei der Infektion sind es hingegen 145 Fälle pro zehn Millionen.
Also selbst wenn es nach der Impfung tatsächlich Monate oder Jahre später zu einem GBS kommen würde, wäre das kein Grund gegen eine Impfung, weil die Infektion (die Ungeimpfte früher oder später mit 100% Wahrscheinlichkeit bekommen werden) ein deutliches höheres Risiko für genau diese Spätfolge hätte.
Es gibt also (egal ob verspätet erkannte Impfschäden oder tatsächliche Spätfolgen nach Impfungen) keinerlei vernünftigen Grund, auf die Impfung zu verzichten. Die Schwurbler haben einfach eine verzerrte Realitätswahrnehmung.
Luzbert schrieb:
Würde er sagen, dass er das mit den angeblichen Langzeitnebenwirkungen bislang komplett falsch verstanden hat und seine Sorge sich damit in Luft aufgelöst, würde das einiges bewirken.
Wenn man "Langzeitnebenwirkungen" durch "Spätfolgen" ersetzt, dann bestätigt ihm z.B. auch das Bundesministerium für Gesundheit deren Möglichkeit. Keine Ahnung ob es euch auch schon aufgefallen ist, das "Impfbuch für Alle" so ein gelbes Büchlein, z.B. in Apotheken.
Stammt vom RKI/Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit Beiträgen von Eckhart von Hirschhausen. Ganz spannend zu lesen, gibt es auch online und in verschiedenen Sprachen www.dasimpfbuch.de
Ich bin über das Kapitel "Was wir über Nebenwirkungen und Spätfolgen (nicht) wissen" gestolpert. Es heißt hier:
Spätfolgen
Noch länger (als bei Nebenwirkungen) dauert die Beobachtung möglicher Spätfolgen.
Denn natürlich kann man bei einer Impfung, die erst seit ein paar Monaten verabreicht wird, noch nicht wissen, ob und welche Spätfolgen nach ein paar Jahren auftauchen.
Die Erfahrungen mit vielen Impfstoffen über viele Jahre haben gezeigt, dass die meisten schädlichen Auswirkungen einer Impfung bereits kurze Zeit nach der Impfung auftreten. Aber es gibt auch Ausnahmen. So kann es beispielsweise nach einigen Impfungen, unter anderem gegen Grippe und HPV, in sehr seltenen Fällen zu einer Nervenerkrankung namens Guillain-Barré-Syndrom kommen. Diese Krankheit kann allerdings auch auftreten, wenn man eine jener Infektionen erleidet, gegen die die Impfung schützen soll.
Ich gebe zu, dies war mir so nicht bewusst.
Deshalb sehe ich die Impfung jetzt nicht plötzlich kritisch - aber mir ist klar geworden: Zumindest gibt es eine Möglichkeit. Ich denke ja nicht dass der Spieler das Buch gelesen hat und er hat jetzt auch nicht den Terminus "Spätfolge" verwendet - aber im Prinzip meint er genau dies.
Eintracht-Laie schrieb:
Die Erfahrungen mit vielen Impfstoffen über viele Jahre haben gezeigt, dass die meisten schädlichen Auswirkungen einer Impfung bereits kurze Zeit nach der Impfung auftreten. Aber es gibt auch Ausnahmen. So kann es beispielsweise nach einigen Impfungen, unter anderem gegen Grippe und HPV, in sehr seltenen Fällen zu einer Nervenerkrankung namens Guillain-Barré-Syndrom kommen.
Das was Du als Ausnahme bezeichnest, unterliegt evtl einem Trugschluss. Vielleicht ist es im Impfbuch auch unglücklich formuliert.
Das Paul Ehrlich Institut gibt konkrete Zahlen an und tatsächlich erfolgt auch die Erkrankung am GBS zeitnah nach der Grippeimpfung:
Zusammenfassend weisen die Ergebnisse der Studie auf ein erhöhtes Risiko eines GBS/FS innerhalb eines recht kurzen Zeitraums von 5 bis 42 Tagen nach der Impfung gegen Influenza A/H1N1v hin.