Luzbert
20399
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Arya
Das ist natürlich ein guter Punkt, der in Deutschland bisher verschlafen wurde. Man kann nur hoffen dass die Booster-Impfungen jetzt Fahrt aufnehmen.
Arya schrieb:
Das ist natürlich ein guter Punkt, der in Deutschland bisher verschlafen wurde. Man kann nur hoffen dass die Booster-Impfungen jetzt Fahrt aufnehmen.
Solange nicht sehr breit kommuniziert wird, warum und für welche Altersgruppen das wichtig ist, wird sich nicht viel tun.
Ich werfe einfach mal die Frage in den Raum, wessen Zweitimpfung hier bereits 5 Monate her ist und wer sich bereits um die Drittimpfung gekümmert hat. Da dürften sich erhebliche Lücken auftun.
Meine ist jetzt 5 Monate her und ich werde morgen bei meiner Ärztin nen Teemin für die Drittimpfung ausmachen. Der Grund dafür ist, dass derzeit mehrere Mitarbeiterinnen von Kooperationspartnern der ambulanten Familienhilfe trotz zweifacher Impfung heftig erkrankt sind (darunter ne 26jährige kerngesunde junge Frau, die sogar vorübergehend in's Krankenhaus musste wegen akuter Atemnot) und das gepaart mit dem Umstand, dass ich permanent mit harten Impf- und Testverweigerern zu tun habe, deren Kinder Probleme bei der Erfüllung der Schulpflicht haben.
Ich will schnellstmöglich nen Boost. Ich hatte bereits zweimal ne Lungenentzündung und brauch sowas wirklich nicht!
Ich will schnellstmöglich nen Boost. Ich hatte bereits zweimal ne Lungenentzündung und brauch sowas wirklich nicht!
Luzbert schrieb:Arya schrieb:
Das ist natürlich ein guter Punkt, der in Deutschland bisher verschlafen wurde. Man kann nur hoffen dass die Booster-Impfungen jetzt Fahrt aufnehmen.
Solange nicht sehr breit kommuniziert wird, warum und für welche Altersgruppen das wichtig ist, wird sich nicht viel tun.
Ich werfe einfach mal die Frage in den Raum, wessen Zweitimpfung hier bereits 5 Monate her ist und wer sich bereits um die Drittimpfung gekümmert hat. Da dürften sich erhebliche Lücken auftun.
Meine Zweitimpfung war Mitte Mai... ich wäre jetzt eigentlich bald dran werde aber bis Januar warten. Dann sind es 8 Monate.
Meine Zweitimpfung (Mitte Juni) ist jetzt knapp 5 Monate her. Vor zwei Wochen habe ich mal einen Antikörpertest machen lassen, mit dem Ergebnis, dass ich laut dem Apotheker noch eine sehr hohe Anzahl an Antikörpern habe und über einen guten Schutz verfügen sollte. Dementsprechend warte ich jetzt erst mal ab und werde ggf. in 2-3 Monaten den Antikörpertest erst mal wiederholen.
Mein Tipp an alle, die eventuell etwas verunsichert sind ob sie noch genügend Schutz haben, wäre, mal so einen Antikörpertest machen zu lassen. Die Kosten dafür schwanken so zwischen 10,- und 30,- EUR.
Mein Tipp an alle, die eventuell etwas verunsichert sind ob sie noch genügend Schutz haben, wäre, mal so einen Antikörpertest machen zu lassen. Die Kosten dafür schwanken so zwischen 10,- und 30,- EUR.
Luzbert schrieb:Arya schrieb:
Das ist natürlich ein guter Punkt, der in Deutschland bisher verschlafen wurde. Man kann nur hoffen dass die Booster-Impfungen jetzt Fahrt aufnehmen.
Solange nicht sehr breit kommuniziert wird, warum und für welche Altersgruppen das wichtig ist, wird sich nicht viel tun.
Ich werfe einfach mal die Frage in den Raum, wessen Zweitimpfung hier bereits 5 Monate her ist und wer sich bereits um die Drittimpfung gekümmert hat. Da dürften sich erhebliche Lücken auftun.
Mein Zweitimpfung, ist jetzt im November 5 Monate her hatte sie im Juni. Hatt schonmal mein Hausarzt wegen drittimpfung angefragt. Er macht keine Coronaimpfungen mehr. Ich hoffe das der Vorschlag von Lauterbach und spahn wahrgemacht wird und impfzentren wieder eröffnen.
Arya schrieb:fromgg schrieb:
Dann wird man sehen , was passiert. Ich befürchte , dass eine weitere Schliessung der gastronomie möglich ist. Das währe das Ende vieler Betriebe.
Das halte ich für ausgeschlossen. 2G Pflicht ist das was ich erwarte. Alles darüber hinaus wäre rechtlich nicht haltbar denke ich.
Ich fürchte, das Ganze ist sehr komplex.
Ich fasse mal kurz zusammen, was Marc Hanfeld zusammengetragen hat:
Studien scheinen darauf hinzudeuten, dass die Wirkung der Impfung nach sechs Monaten deutlich nachgelassen hat. Der Schutz vor schweren Verläufen sinkt vor allem in der älteren Bevölkerung rapide ab.
In Israel wird daher für sämtliche zugelassenen Personengruppen eine Drittimpfung bereits 5 Monate nach der Zweitimpfung empfohlen.
Davon sind wir hier weit entfernt, was sich jetzt in den Zahlen zeigen wird.
Wenn wir also davon ausgehen, dass wir eine Bevölkerung haben, deren Impfschutz langsam deutlich nachlässt und wir in die Herbstwelle rennen, dann würde ich die Notwendigkeit neuerlicher Maßnahmen nicht ausschließen.
Tafelberg schrieb:
Fans die aus "strategischen Gründen" sich Niederlagen ihrer Mannschaft wünschen, finde ich sehr strange.
Dito. Sollte man sich nicht eher wünschen, dass die Mannschaft mit dem Trainer den Turnaround schafft und sich zusammenrafft?
Ich möchte hier mal den Beitrag eines Wolfsburg Fans aus dem Transfermarkt Forum zu Glasner zitieren, der meiner Meinung nach sehr passend ist:
"Hab gerade mal geschaut, zwischen Spieltag 8 und Spieltag 19 haben wir damals gerade noch zwei Siege geholt, unter anderem in einem Auswärtsspiel bei der Eintracht. Man muss aber halt auch sagen, dass wir uns da, aufgrund dieser langen Erfolgsserie, in eine Art Wagenburg verwandelt haben, die noch von dem positiven Ausgang der letzten Labbadia-Saison unterstützt wurde. Ansonsten hätten wir genau die gleichen Anlaufprobleme gehabt wie OG sie hier in Frankfurt hat - Unsere Saison hat da mit Köln, Hertha, Paderborn, Hoffenheim, Mainz und Union angefangen, die Abwehr war absolut in Form und Glasner hatte eine massive Basis, auf die er aufbauen konnte. Frankfurt dagegen, ohne Top-Stürmer Silva, mental auf dem Zahnfleisch nach dem Absturz am Ende der letzten Saison, ohne Bobic und Hütter, die beide mitsamt Wechseltheater den AG gewechselt haben, ist zu Anfang ein ganz anderes Pflaster, insbesondere auch dann, wenn man zu Anfang der Saison gleich mal den BVB, den VfB, uns, einen runderneuerten Baumgart-Effzeh und die Bayern mitnimmt. So, wie die Eintracht im Europapokal gespielt hat, habe ich das Team von außen eigentlich schon länger in der Liga erwartet, und im direkten Duell mit uns waren ja beide Teams nicht so weit weg von dem, was Glasner als idealen Fussball ansieht. Warum jetzt aber zwischendrin immer wieder diese Hänger zum Tragen kommen, warum das Team dann mental immer wieder nicht da ist, muss Glasner ergründen und irgendwie abstellen, denn ohne solide Bundesliga-Saison gibt es nun mal auch keine rauschenden Europapokalabende. Oder, ganz einfach: Bochum darf dir nicht passieren, wenn du gleichzeitig die Europa League im Blick haben möchtest.
Wenn Glasner da ansetzen kann, wenn er den Blick der Eintracht wieder auf die direkten Aufgaben lenken kann, weg davon, was man wann wo wie erreichen könnte, dann wird die Eintracht die gleiche Entwicklung nehmen wie wir vor zwei Jahren - Man muss gemeinsam durch diese Zeit und die Mannschaft muss sehen, dass Glasners Spielidee Früchte trägt, muss Vertrauen darin aufbauen. Maxi Arnold wurde hier ja auch schon zitiert. Glasner ist für dich als Spieler anfangs nicht einfach, definitiv, aber es lohnt sich, die erste, anstrengende Zeit abzuwarten. Wenn man Freiburg anschaut, geht ja auch immer das Gerücht um, externe Neuzugänge seien die erste Zeit im Breisgau nicht zu gebrauchen, weil Streichs taktische Anforderungen sie total überforderten. Bin durchaus der Meinung, dass Glasner da ähnlich ist, und gerade deshalb würde es sich lohnen, mindestens mal bis zur Winterpause zu beobachten - Inwieweit das machbar ist, ohne die sportlichen Ziele komplett aus den Augen zu verlieren, muss man halt sehen, aber ich fände es unglaublich schade, OG jetzt schon scheitern zu sehen"
Inzidenz mittlerweile über 150, die Intensivpatientenzahl übersteigt morgen wohl die 2.000er Marke und die Zahl der Todesfälle im Oktober liegt am Ende bei etwas über 2.100.
Ich denke, dass wir in diesem Winter Zahlen sehen, die der 3. Welle ähneln könnten.
Ich denke, dass wir in diesem Winter Zahlen sehen, die der 3. Welle ähneln könnten.
SGE_Werner schrieb:
Ich denke, dass wir in diesem Winter Zahlen sehen, die der 3. Welle ähneln könnten.
Davon ist auszugehen.
Ich selbst habe bereits Einladungen zu Festivitäten Mitte und Ende November abgesagt, weil ich davon ausgehe, dass bis dahin die Inzidenzen richtig hoch sein werden.
Ein Hohn, dass über so etwas gerade diejenigen den Kopf schütteln, die auf Eigenverantwortung setzen.
Luzbert schrieb:SGE_Werner schrieb:
Ich denke, dass wir in diesem Winter Zahlen sehen, die der 3. Welle ähneln könnten.
Davon ist auszugehen.
Ich selbst habe bereits Einladungen zu Festivitäten Mitte und Ende November abgesagt, weil ich davon ausgehe, dass bis dahin die Inzidenzen richtig hoch sein werden.
Ein Hohn, dass über so etwas gerade diejenigen den Kopf schütteln, die auf Eigenverantwortung setzen.
Wenn Deutschland was nicht kann ist es Eigenverantwortung zu zeigen, gestern wieder auf dem hin- und Rückweg erlebt. Teil tragen die Leute ihr Masken nicht richtig, dann überhaupt nicht. Auf der Rückfahrt gestern im Zug hatte über die Hälfte keine Maske auf, habe dann einen gefragt warum er keine Maske auf hat, Begründung war sagt doch eg kein Schaffner was und man trinkt doch eh die ganze zeit. Ich persönlich werde mir die Zahlen jetzt im November und Dezember die Zahlen genau anschaue und überlegt dann ob ich zu spiele fahren werde.
SGE_Werner schrieb:
....Drittimpfungen...Wenn das so weiter steigt, sind wir in zwei bis drei Wochen vllt schon bei 1 Mio pro Woche. Die steigenden Inzidenzen dürften da die Zahlen nach oben drücken.
Hoffen wir einmal dass es sogar noch schneller geht. Weil seien wir mal ehrlich, in 2-3 Wochen vielleicht schon 1 Mio pro Woche ist definitiv zu langsam. Zur Einordnung ( https://www.sueddeutsche.de/meinung/corona-deutschland-impfung-booster-1.5452208 ):
1,9 Mio haben bereits einen Boost bekommen
15 Mio Menschen über 70 Jahre bräuchten ihn
25% der Covid-19-Patienten auf der Intensivstation sind geimpft (Diese Zahl hat mich auch erschreckt, ich hatte noch abgespeichert dass die allermeisten Fälle dort ohne Impfung sind.)
Die meisten dieser 25% sind über 60 Jahre alt
Ich verstehe wenn man z.B. Impfungen für Kinder fordert und darauf hofft, bin ich auch dafür. Aber was das Geschehen auf den Intensivstationen angeht, da wird es nur bedingt helfen (auch wenn geimpfte Kinder sicher weniger ansteckend sind):
1800 - 1900 Menschen sind mit Covid-19 auf Intensivstationen
9 davon sind unter 18 Jahren
Viele Hausärzte sind wohl inzwischen (verständlicherweise) weit weniger motiviert was die Impfung angeht, Impfzentren wurden rückgebaut. Ich hoffe mal bloß die mobilen Impfteams für die Pflegeheime kommen oder sind schon ins Rollen gekommen.
Eintracht-Laie schrieb:
Viele Hausärzte sind wohl inzwischen (verständlicherweise) weit weniger motiviert was die Impfung angeht
Glaubst Du, das ist so?
Meine Hausärztin hat derzeit weiterhin eine spezielle Coronasprechstunde und berichtet von deutlichem Zulauf für die Drittimpfung.
Sie wirkte da eher nicht unmotiviert. Ganz im Gegenteil.
Ich denke es gibt weiter viele Hausärzte die es machen, ich meinte nicht alle und vielleicht war motiviert das falsche Wort. Deine Hausärztin ist ein anderer Fall, bei meinem habe ich mitbekommen dass er keine Erst- und Zweitimpfungen mehr macht und die Boosterimpfungen nicht aktiv bewerben will.
Die Fälle in denen "fachfremde" Ärzte es anbieten dürfte auch massiv zurück gehen.
Ist aus meiner Sicht auch ein Stück weit OK, viele Senioren können ja durchaus noch gut selbst ein Impfzentrum aufsuchen. Und der Beratungsbedarf welcher ein richtiges Argument für die Hausärzte war, der fällt bei der 3. Impfung vermutlich weniger groß aus.
Trotzdem werden es viele Beim Hausarzt bekommen wollen, aber machen wir uns nichts vor, die Hausärzte schieben im November keine Langeweile, jeder Risikopatient der anderswo schnell und ohne Termin geimpft werden kann entlastet die Praxen. In die Messehalle kann man flugs mal hin und ist recht schnell wieder raus, wenn man selbst hinkommt oder jemand fährt.
Gut wären halt noch weitere, näher bei den Menschen befindliche Impfstellen. Zumindest für das restliche Jahr. Mal sehen was da noch kommt - es wird, mal wieder, halt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Die Fälle in denen "fachfremde" Ärzte es anbieten dürfte auch massiv zurück gehen.
Ist aus meiner Sicht auch ein Stück weit OK, viele Senioren können ja durchaus noch gut selbst ein Impfzentrum aufsuchen. Und der Beratungsbedarf welcher ein richtiges Argument für die Hausärzte war, der fällt bei der 3. Impfung vermutlich weniger groß aus.
Trotzdem werden es viele Beim Hausarzt bekommen wollen, aber machen wir uns nichts vor, die Hausärzte schieben im November keine Langeweile, jeder Risikopatient der anderswo schnell und ohne Termin geimpft werden kann entlastet die Praxen. In die Messehalle kann man flugs mal hin und ist recht schnell wieder raus, wenn man selbst hinkommt oder jemand fährt.
Gut wären halt noch weitere, näher bei den Menschen befindliche Impfstellen. Zumindest für das restliche Jahr. Mal sehen was da noch kommt - es wird, mal wieder, halt ein Wettlauf gegen die Zeit.
propain schrieb:Luzbert schrieb:
So wie es ihm zufolge im Impfbuch beschrieben scheint, ist es wohl möglich, die Erkrankung als eine Spätfolge einer Impfung zu interpretieren.
Das hat durchaus eine Relevanz, denn viele der Skeptiker berufen sich auf mögliche Spätfolgen von Impfungen, die wiederum von anderer Seite bestritten werden.
Wenn dann aber in einem vom RKI unterstützen Dokument fächlicherweise von Spätfolgen die Rede ist, spielt das den Schwurblern in die Hände.
Es kann in seltenen Fällen zu Spätfolgen kommen. Ich selber hatte als Kind jahrelang mit den Folgen der Pockenimpfung zu kämpfen, war mit 5 Jahren deshalb sogar länger im Krankenhaus und danach noch ein paar Jahre in Behandlung. Nur war das für mich kein Grund mich nicht impfen zu lassen, da so etwas sehr selten ist.
Ich will nicht beckmesserisch sein, aber ist die gegenwärtige Diskussion nicht tatsächlich eine Frage der Definition?
Langzeit- oder Spätfolgen, wie z. B. Kimmich sie meint, sind Folgen, die sich erst nach Jahren bemerkbar machen, aber auf Prozesse im Körper zurückzuführen sind, die von der Impfung her stammen. Meine laienhafte Vorstellung eines Beispiels: die produzierten Spikeproteine verursachen nach 5 Jahren Darmkrebs.
Impfnebenwirkungen wie GBS oder das, was propain geschildert hat, haben unmittelbar mit der Impfung zu tun, und treten innerhalb weniger Tage oder Wochen auf. Von Schmerzen an der Einstichstelle bis zur Anaphylaxie. Sie gelten auch dann als Impfnebenwirkungen, wenn sie - wie im Fall propain - länger anhalten.
Hab ich das so richtig interpretiert?
Eintracht-Laie schrieb:
Vielleicht hast Du da einen großen Fehler aufgedeckt und die haben da unnötig Zweifel gesät, alles möglich - ich halte es aber nicht für sehr wahrscheinlich.
Gerade weil man ja Vertrauen schaffen will, wieso sollten sie da übertreiben und falsche Sachen schreiben?
Ich hab GBS gegoogelt und bin im Ärzteblatt fündig geworden. Der Artikel ist 22 Jahre alt, hat also mit Corona nix zu tun.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/16012/Guillain-Barre-Syndrom-durch-Grippeimpfung
Es ging Eintracht-Laie nicht darum, einen Zusammenhang von der Covid-Impfung zum GBS als Spätfolge herzustellen.
Sein Ziel war aufzuzeigen, auf welche Quelle Schwurbler sich womöglich beziehen könnten, wenn sie sich auf angebliche Spätfolgen einer Impfung berufen.
So wie es ihm zufolge im Impfbuch beschrieben scheint, ist es wohl möglich, die Erkrankung als eine Spätfolge einer Impfung zu interpretieren.
Das hat durchaus eine Relevanz, denn viele der Skeptiker berufen sich auf mögliche Spätfolgen von Impfungen, die wiederum von anderer Seite bestritten werden.
Wenn dann aber in einem vom RKI unterstützen Dokument fächlicherweise von Spätfolgen die Rede ist, spielt das den Schwurblern in die Hände.
reggaetyps Einwand unterstreiche ich dennoch explizit. Kimmich schwurbelt faktenfern. Seine Quellen könnten aber durchaus wie von Eintracht-Laie aufgezeigt ihre Herleitungen vornehmen.
Sein Ziel war aufzuzeigen, auf welche Quelle Schwurbler sich womöglich beziehen könnten, wenn sie sich auf angebliche Spätfolgen einer Impfung berufen.
So wie es ihm zufolge im Impfbuch beschrieben scheint, ist es wohl möglich, die Erkrankung als eine Spätfolge einer Impfung zu interpretieren.
Das hat durchaus eine Relevanz, denn viele der Skeptiker berufen sich auf mögliche Spätfolgen von Impfungen, die wiederum von anderer Seite bestritten werden.
Wenn dann aber in einem vom RKI unterstützen Dokument fächlicherweise von Spätfolgen die Rede ist, spielt das den Schwurblern in die Hände.
reggaetyps Einwand unterstreiche ich dennoch explizit. Kimmich schwurbelt faktenfern. Seine Quellen könnten aber durchaus wie von Eintracht-Laie aufgezeigt ihre Herleitungen vornehmen.
Luzbert schrieb:
So wie es ihm zufolge im Impfbuch beschrieben scheint, ist es wohl möglich, die Erkrankung als eine Spätfolge einer Impfung zu interpretieren.
Das hat durchaus eine Relevanz, denn viele der Skeptiker berufen sich auf mögliche Spätfolgen von Impfungen, die wiederum von anderer Seite bestritten werden.
Wenn dann aber in einem vom RKI unterstützen Dokument fächlicherweise von Spätfolgen die Rede ist, spielt das den Schwurblern in die Hände.
Es kann in seltenen Fällen zu Spätfolgen kommen. Ich selber hatte als Kind jahrelang mit den Folgen der Pockenimpfung zu kämpfen, war mit 5 Jahren deshalb sogar länger im Krankenhaus und danach noch ein paar Jahre in Behandlung. Nur war das für mich kein Grund mich nicht impfen zu lassen, da so etwas sehr selten ist.
Luzbert schrieb:Das stimmt. Allerdings unterschlagen die Schwurbler dabei immer die Spätfolgen der Infektion.
Wenn dann aber in einem vom RKI unterstützen Dokument fächlicherweise von Spätfolgen die Rede ist, spielt das den Schwurblern in die Hände.
Hier mal der Vergleich für das Guillain-Barré-Syndrom:
Bei Impfung mit AstraZeneca gibt es 38 Fälle pro zehn Millionen.
Bei der Infektion sind es hingegen 145 Fälle pro zehn Millionen.
Also selbst wenn es nach der Impfung tatsächlich Monate oder Jahre später zu einem GBS kommen würde, wäre das kein Grund gegen eine Impfung, weil die Infektion (die Ungeimpfte früher oder später mit 100% Wahrscheinlichkeit bekommen werden) ein deutliches höheres Risiko für genau diese Spätfolge hätte.
Es gibt also (egal ob verspätet erkannte Impfschäden oder tatsächliche Spätfolgen nach Impfungen) keinerlei vernünftigen Grund, auf die Impfung zu verzichten. Die Schwurbler haben einfach eine verzerrte Realitätswahrnehmung.
Luzbert schrieb:
Würde er sagen, dass er das mit den angeblichen Langzeitnebenwirkungen bislang komplett falsch verstanden hat und seine Sorge sich damit in Luft aufgelöst, würde das einiges bewirken.
Wenn man "Langzeitnebenwirkungen" durch "Spätfolgen" ersetzt, dann bestätigt ihm z.B. auch das Bundesministerium für Gesundheit deren Möglichkeit. Keine Ahnung ob es euch auch schon aufgefallen ist, das "Impfbuch für Alle" so ein gelbes Büchlein, z.B. in Apotheken.
Stammt vom RKI/Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit Beiträgen von Eckhart von Hirschhausen. Ganz spannend zu lesen, gibt es auch online und in verschiedenen Sprachen www.dasimpfbuch.de
Ich bin über das Kapitel "Was wir über Nebenwirkungen und Spätfolgen (nicht) wissen" gestolpert. Es heißt hier:
Spätfolgen
Noch länger (als bei Nebenwirkungen) dauert die Beobachtung möglicher Spätfolgen.
Denn natürlich kann man bei einer Impfung, die erst seit ein paar Monaten verabreicht wird, noch nicht wissen, ob und welche Spätfolgen nach ein paar Jahren auftauchen.
Die Erfahrungen mit vielen Impfstoffen über viele Jahre haben gezeigt, dass die meisten schädlichen Auswirkungen einer Impfung bereits kurze Zeit nach der Impfung auftreten. Aber es gibt auch Ausnahmen. So kann es beispielsweise nach einigen Impfungen, unter anderem gegen Grippe und HPV, in sehr seltenen Fällen zu einer Nervenerkrankung namens Guillain-Barré-Syndrom kommen. Diese Krankheit kann allerdings auch auftreten, wenn man eine jener Infektionen erleidet, gegen die die Impfung schützen soll.
Ich gebe zu, dies war mir so nicht bewusst.
Deshalb sehe ich die Impfung jetzt nicht plötzlich kritisch - aber mir ist klar geworden: Zumindest gibt es eine Möglichkeit. Ich denke ja nicht dass der Spieler das Buch gelesen hat und er hat jetzt auch nicht den Terminus "Spätfolge" verwendet - aber im Prinzip meint er genau dies.
Eintracht-Laie schrieb:
Die Erfahrungen mit vielen Impfstoffen über viele Jahre haben gezeigt, dass die meisten schädlichen Auswirkungen einer Impfung bereits kurze Zeit nach der Impfung auftreten. Aber es gibt auch Ausnahmen. So kann es beispielsweise nach einigen Impfungen, unter anderem gegen Grippe und HPV, in sehr seltenen Fällen zu einer Nervenerkrankung namens Guillain-Barré-Syndrom kommen.
Das was Du als Ausnahme bezeichnest, unterliegt evtl einem Trugschluss. Vielleicht ist es im Impfbuch auch unglücklich formuliert.
Das Paul Ehrlich Institut gibt konkrete Zahlen an und tatsächlich erfolgt auch die Erkrankung am GBS zeitnah nach der Grippeimpfung:
Zusammenfassend weisen die Ergebnisse der Studie auf ein erhöhtes Risiko eines GBS/FS innerhalb eines recht kurzen Zeitraums von 5 bis 42 Tagen nach der Impfung gegen Influenza A/H1N1v hin.
Hier sind die vier Eckbälle, in allen vier Ecken soll Nickel drin stecken.
https://www.youtube.com/watch?v=0Ea9TggXxVo
https://www.youtube.com/watch?v=0Ea9TggXxVo
propain schrieb:
Hier sind die vier Eckbälle, in allen vier Ecken soll Nickel drin stecken.
https://www.youtube.com/watch?v=0Ea9TggXxVo
Danke für das Video.
Ruhe in Frieden Dr. Hammer.
Leider durfte ich Dich nie live erleben, aber die vielen liebevollen Erzählungen über Dich haben mein Eintrachtleben begleitet und bereichert.
Unglaublich beschissene Entwicklung gerade. Heute so viele Neuinfektionen wie seit 22. April nicht mehr. Höchste Inzidenz seit Anfang Mai. Über 150 Todesmeldungen, damit 600 / Woche.
Intensivpatientenzahlen ziehen an. Impfungen stagnieren. Außer die Drittimpfungen, die steigen etwas schneller, man kann da nur hoffen, dass da bald Zug reinkommt und wir mal bei 500.000 / 600.000 pro Woche sind.
Bis einschließlich nächsten Mittwoch wird das die letzte Statistik meinerseits sein, weil ich mich im Urlaub befinde und keinen PC mehr in der Nähe habe. Vllt. komme ich mal zwischendurch dazu ein paar Basic-Werte hier zu posten.
Wie immer ist Risklayer empfehlenswert:
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1wg-s4_Lz2Stil6spQEYFdZaBEp8nWW26gVyfHqvcl8s/edit#gid=1171970400
Intensivpatientenzahlen ziehen an. Impfungen stagnieren. Außer die Drittimpfungen, die steigen etwas schneller, man kann da nur hoffen, dass da bald Zug reinkommt und wir mal bei 500.000 / 600.000 pro Woche sind.
Bis einschließlich nächsten Mittwoch wird das die letzte Statistik meinerseits sein, weil ich mich im Urlaub befinde und keinen PC mehr in der Nähe habe. Vllt. komme ich mal zwischendurch dazu ein paar Basic-Werte hier zu posten.
Wie immer ist Risklayer empfehlenswert:
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1wg-s4_Lz2Stil6spQEYFdZaBEp8nWW26gVyfHqvcl8s/edit#gid=1171970400
propain schrieb:sonofanarchy schrieb:Eintracht-Laie schrieb:
Naja, ich verstehe Deine Aufregung oder Deine Richtung nicht.
Was war jetzt so schlimm an deinem Auszug aus der PK?
Auch da heißt es übrigens "allerdings immer unter dem Vorbehalt, dass keine neue Situation..."
Auch Dein Verweis auf Impfverweigerer, die jetzt endlich ein Datum haben - was soll sowas?
Sollen wir jetzt nichts mehr planen, nur noch sagen "Wir geben euch Bescheid, wenn es so weit ist, bis dahin habt einfach Geduld!" Das funktioniert bei Dir vielleicht, aber viele Menschen reicht sowas nicht. Und dies sind nicht nur Impfverweigerer.
Wenn ich jetzt noch nicht geimpft bin, die paar Monate halte ich noch aus. Brauch ich dann auch nicht mehr.
Mehr hab ich dazu nicht weiter zu sagen.
In meinen Augen kommen diese Meldungen zum völlig falschen Zeitpunkt.
Ich halte auch nichts davon irgendwelche Termine für ein Ende von Maßnahmen zu nennen. Anscheinend haben einige zu viel Angst vor diesen Impfgegnern und wollen diese mit solchen Terminnennungen ruhig stellen.
Vielleicht wollen ganz normale Menschen, geimpft oder nicht , einfach nicht wieder von einer Rotweinrunde Montag Abend ein Kontaktverbot inkl Absage von Weihnachten und Silvester mit der Familie.
Klar hatten wir jetzt "sichere" Monate aber das Damoklesschwert der Ministerpräsidentenkonferenz mit schweren Eingriffen schwebt weiterhin über uns.
Ich möchte nicht mehr bis in die eigenen vier Wände eingeschränkt werden sondern selbst entscheiden welches Risiko ich eingehe.
Bzw muss es der Politik wieder deutlich schwerer gemacht werden solche Entscheidungen zu treffen.
Nach einer Woche Krankenhaus mit einer Kinderstation voll mit Kleinkindern die RSV haben bin ich auch dafür das Thema Corona mal etwas runter zu fahren und sich mal wieder auch um andere Dinge zu kümmern.
Wenn dir jemand Glückwünsche schickt das das Kind "nur" RSV hat und Gott sei Dank kein Corona willst du ihn schlagen.
Zumal der unterschied zwischen den beiden Viren bei Kleinkindern minimal sind.
Cyrillar schrieb:
Wenn dir jemand Glückwünsche schickt das das Kind "nur" RSV hat und Gott sei Dank kein Corona willst du ihn schlagen.
Zumal der unterschied zwischen den beiden Viren bei Kleinkindern minimal sind.
Den Ärger darüber verstehe ich.
Ich hoffe, es geht euch allen wieder gut und der Nachwuchs hat es auch emotional gut verkraftet.
Gelöschter Benutzer
brodo schrieb:
Facebook ist die Unterwelt der Neuzeit. Dort tummelt sich der Bodensatz der Menschheit.
Da brauchst Du gar nicht auf Facebook zu gehen. Da musst Du Dir nur den Nachbetrachtungsthread vom Bochum Spiel durchlesen. Da hast Du genug Beispiele (natürlich nicht alle!), die selbst bei Facebook noch wegen fehlendem Niveau geächtet würden.
Ich bin beispielsweise in einer Gruppe, wo es um behindertengerechte Reiseziele geht. Die Erfahrungsberichte sind sehr hilfreich, denn ein Betroffener kann eben viel besser beurteilen wie behindertengerecht zum Beispiel ein Hotelzimmer ist als der Betreiber des Hotels. Und damit will ich nicht sagen, dass der es nicht nach bestem Wissen und Gewissen bereitstellt. Aber die Zimmer werden eben auch oft von nicht Betroffenen konzipiert, die einfach nicht sehen, wo sie etwas falsch machen. Das erkennt halt eben oft nur der Betroffene selbst, wenn er nicht zurecht kommt.
Dein Urteil ist einfach zu pauschal. Es gibt Seiten und Gruppen, wo es tolle Diskussionen gibt, wo einem bei Fragen geholfen wird ohne das 50 dumme Kommentare dazwischen stehen usw.
Facebook ist einfach nur ein Spiegel der Gesellschaft. Es gibt dort Leute aus allen Schichten. Auf Facebook wie auch im Real-Life fallen halt die normalen Menschen einfach nicht auf, sondern nur der Bodensatz.
Dass Facebook darauf setzt, dass sich User radikalisieren halte ich übrigens für ausgemachten Unsinn. Was soll das bringen außer schlechtem Image?
Gelöschter Benutzer schrieb:
Dass Facebook darauf setzt, dass sich User radikalisieren halte ich übrigens für ausgemachten Unsinn. Was soll das bringen außer schlechtem Image?
Ich würde nicht sagen, dass sie darauf setzen. Sie befeuern aber das Prinzip "Rabbit Hole".
Damit radikalisieren sie vielleicht nicht gezielt, befeuern die Radikalisierung aber dennoch durch ihre Algorithmen.
Semper Schatzi, der Franke, eh ein Großmeister in schneller Auffassungsgabe, hatte schon den Kontext begriffen, da hatte er das Wort Finne noch nicht ganz zu Ende gelesen.
Wenn der Semper Schatzi jetzt den ganzen Text des Franken sinnerfassend gelesen hat, dann (es könnte dauern) die -zugegebenermaßen- für einen Berliner recht komplexen Informationen auch verarbeitet hat, ja dann kann er uns beschämt sein semantisches Totalversagen eingestehen.
Bis morgen dann
Wenn der Semper Schatzi jetzt den ganzen Text des Franken sinnerfassend gelesen hat, dann (es könnte dauern) die -zugegebenermaßen- für einen Berliner recht komplexen Informationen auch verarbeitet hat, ja dann kann er uns beschämt sein semantisches Totalversagen eingestehen.
Bis morgen dann
Luzbert schrieb:
Ähem... Ich glaube, Du hast SemperFi wirklich nicht verstanden....
Oder ich stehe komplett auf dem Schlauch 🤔
Bist du auch Berliner?
Luzbert schrieb:
Es scheint, als hätten die kostenpflichtigen Tests keine Auswirkung auf die Impfquote. Das habe ich anders erwartet.
Ich glaube doch. Sonst wären die Erstimpfungen schon vor Wochen noch massiver eingebrochen. Diejenigen die sich erst jetzt impfen lassen sind vermutlich ausschließlich jene die es nicht aus Überzeugung tun sondern Test-Genervte. Ein Arbeitskollege hat sich alleine aus diesem Grund letzte Woche impfen lassen... hab ich heute zufällig durch die Bürotür mitbekommen. Im August hat er noch geschwurbelt und sich sehr kritisch gegenüber Impfungen gezeigt...
Das sind zwar alles nur kleine Tropfen auf viele heiße Steine... wären die Tests weiterhin kostenfrei und überall 3G wäre die Impfquote noch deutlich mieser!
Luzbert schrieb:
Es scheint, als hätten die kostenpflichtigen Tests keine Auswirkung auf die Impfquote. Das habe ich anders erwartet.
Das dürfte sich in den Zahlen eher im August und September niedergeschlagen haben.
Luzbert schrieb:
Es scheint, als hätten die kostenpflichtigen Tests keine Auswirkung auf die Impfquote. Das habe ich anders erwartet.
Ich habe mich furchtbar über Spahns Ansage geärgert, die epidemische Lage auslaufen lassen zu wollen, weil
1. damit bei nicht wenigen der Eindruck entsteht, es ist vorbei.
2. damit für die Unentschlossenen ein Anreiz zum Impfen genommen wird
3. viele meinen, das Ganze jetzt noch auf einer Arschbacke aussitzen zu können
4. es mitnichten bedeutet, dass dann auch alle Maßnahmen enden
In der langen Liste bescheuerter und unbedachter Aussagen ist das für mich tatsächlich nochmal ein Highlight. Wir leben in einem Land voll von Schlagzeilenlesern. Dazu dann passend die Causa Kimmich. Mir gefällt diese Tendenz vor dem Winter überhaupt nicht...
Luzbert schrieb:
Gibt es da neue Erkenntnisse oder ist das altbekannte Desinformation in neuem Gewand?
Es ist die altbekannte Desinformation in neuem Gewand. Neue Erkenntnisse gibt es nicht, nur ein Update der Grafik.
Ist alles wie gehabt. Intensivbetten sind vermutlich physisch immer noch da, können aber vorgeblich aufgrund Personalmangels noch weniger als vor einem Jahr betrieben werden. Was allerdings auch kein Grund zur Sorge mehr sein sollte, weil wir die schweren Fälle dank Impfungen ja längst im Griff haben. Einige tausend weniger Intensivkapazitäten als vor einem Jahr können wir uns deshalb also offenbar locker leisten und es gibt keinen Grund, deshalb in Panik zu verfallen.
Hier die noch einigermaßen aktuelle Grafik vom 9.9.21, die die fleißigen Faktenchecker von Correctiv beschafft haben:
https://correctiv.org/wp-content/uploads/2021/09/Bildschirmfoto-2021-09-09-um-15.34.17.png
Wenn man die Leute von A bis Zet versucht zu verarschen, indem man die Fakten möglichst gekonnt verdreht, muss man vorsichtig sein. Bei Ypsilon angekommen, hat man sein Pulver fast verschossen.
Du machst das wirklich sehr geschickt. Hier klappt es nicht, aber bei Gunnar Kaiser würdest Du einen spitzen Zuflüsterer geben. Wenn Du ein Empfehlungsschreiben brauchst, biete ich mich gerne an.
@Mods - entschuldigt bitte die Mühe, die ich euch mache. Ihr dürft den Beitrag gerne sperren.
Du machst das wirklich sehr geschickt. Hier klappt es nicht, aber bei Gunnar Kaiser würdest Du einen spitzen Zuflüsterer geben. Wenn Du ein Empfehlungsschreiben brauchst, biete ich mich gerne an.
@Mods - entschuldigt bitte die Mühe, die ich euch mache. Ihr dürft den Beitrag gerne sperren.
Ist natürlich ein Punkt. Andererseits müsste man dazu dann wohl auch von einer enormen Dunkelziffer an asymptotischen Infektionen ausgehen, wenn die imfpung ja hauptsächlich vor schwerem/tödlichen Verlauf schützen soll, und wir da eben (bezogen auf die aktuelle Inzidenz) nicht soooo viel besser dastehen als letztes Jahr?
derUlukai schrieb:
Andererseits müsste man dazu dann wohl auch von einer enormen Dunkelziffer an asymptotischen Infektionen ausgehen, wenn die imfpung ja hauptsächlich vor schwerem/tödlichen Verlauf schützen soll, und wir da eben (bezogen auf die aktuelle Inzidenz) nicht soooo viel besser dastehen als letztes Jahr?
Da wäre ich mir nicht so sicher.
Heute macht fast jeder bei Erkältungssymptomen einen Schnelltest. Da könnte man sogar unterstellen, dass die Dunkelziffer geringer ist.
SGE_Werner schrieb:
Die Inzidenz liegt nun auf dem Niveau vom 30. Oktober 2020. Damals lagen wir auch bei knapp 500 Toten / Woche, wobei da die Zahlen in den Vorwochen deutlich niedriger waren, so dass die diesjährigen Zahlen eigentlich niedriger sein dürften als sie es im Vorjahr gewesen wären bei ähnlichen Bedingungen (Impfungen sei Dank).
Den Beitrag verstehe ich jetzt nicht so recht. Wir haben also bei beinahe gleicher Inzidenz wie letztes Jahr in etwa die gleiche Anzahl an Toten. Wo siehst du dann hier dennoch die großartigen Impfwirkungen? Eine hohe Anzahl an Nachmeldungen hatten wir die letzten Wochen/Monate doch auch noch, so dass die Zahlen vermutlich sogar noch etwas steigen werden?
derUlukai schrieb:
Wir haben also bei beinahe gleicher Inzidenz wie letztes Jahr in etwa die gleiche Anzahl an Toten. Wo siehst du dann hier dennoch die großartigen Impfwirkungen?
Wir haben dieses Jahr mehr oder weniger volle Stadien, Kinos, Theater, Diskotheken, geöffnete FKK-Clubs...
Dazu haben wir mit der Deltavariante eine deutlich aggressivere Variante als letztes Jahr, wo der Wildtypus aktiv war.
In Summe lässt sich die Wirkung der Impfung daran messen, dass es trotz deutlich mehr Verbreitungsmöglichkeiten mit einem deutlich verbreitungsfreudigerem Virus nicht schlechter aussieht als im Vorjahr.
Ist natürlich ein Punkt. Andererseits müsste man dazu dann wohl auch von einer enormen Dunkelziffer an asymptotischen Infektionen ausgehen, wenn die imfpung ja hauptsächlich vor schwerem/tödlichen Verlauf schützen soll, und wir da eben (bezogen auf die aktuelle Inzidenz) nicht soooo viel besser dastehen als letztes Jahr?
FrankenAdler schrieb:
Mein Vorschlag dazu: Die Arbeitszeit radikal verkürzen!
Im Winter nicht vor Sonnenaufgang aufstehen - und noch bei Helligkeit den Arbeitsplatz verlassen. So wärs geil!
Dafür!
Ansonsten schaue ich mir den Sonnenaufgang auch gerne bei einer Tasse Kaffee in Ruhe vom Büro aus an.
Raggamuffin schrieb:
Ansonsten schaue ich mir den Sonnenaufgang auch gerne bei einer Tasse Kaffee in Ruhe vom Büro aus an.
Noch zwei Jahre Homeoffice und Du musst den Beitrag erklären.
Oder man kann "Sonnenaufgang über den Dächern Frankfurts in historischem Büroambiente genießen" bei Jochen Schweizer kaufen.
Hier wurden einige Beiträge gesperrt, ich möchte aber ausdrücklich sagen, dass ich eine Löschung noch zur Diskussion stellen werde, falls die Kollegen und ich zur Überzeugung gelangen, dass eine Sperre plus diesem Mod-Beitrag nicht ausreicht.
Wir sind sind jetzt seit mehr als 1,5 Jahren in einer Pandemie und in dieser Zeit ist der Erkenntnisgewinn über das Virus als auch über die jeweiligen Impfstoffe stetig gewachsen. Ich behaupte mal, dass jeder bis zu einer gewissen Grenze Verständnis aufbringt für jene, die auch ohne belastbare Begründung Ängste entwickeln, entweder vor Corona und möglichen Folgen oder aber vor der jeweiligen Impfung. Problematisch ist, wenn aus Ängsten oder aber aus einem Zusammenspiel aus falschen Fakten Informationen und Erklärungen abgegeben werden, die falsch sind, die schon seit längerer Zeit widerlegt wurden. Genau das ist hier passiert, FrankenAdler hat zum Beispiel die benannten Autoren eingeordnet, nur einen Punkt von Vielen nochmal aufzugreifen.
Es kann nicht im Interesse von Eintracht Frankfurt sein, dass hier Falschinformationen kommuniziert werden. Insoweit ist mehr als gut, dass hier sofort inhaltlich dagegen argumentiert wird, ob das ausreicht werden wir wie geschrieben nochmals besprechen.
Über jedes Thema darf und soll diskutiert werden. Auf Themen darf mit diversen Blickwinkeln geschaut werden und wir müssen hier defintiv nicht alle einer Meinung sein und bei jeden Thema einen Konsens finden, aber wir müssen schon ein Mindestmaß an Diskussionsstil pflegen und der besteht schon rein objektiv darin, sich mit den gefestigten und bestätigten Erkenntnissen auseinanderzusetzen, die nun über Monate vorliegen.
Wir sind sind jetzt seit mehr als 1,5 Jahren in einer Pandemie und in dieser Zeit ist der Erkenntnisgewinn über das Virus als auch über die jeweiligen Impfstoffe stetig gewachsen. Ich behaupte mal, dass jeder bis zu einer gewissen Grenze Verständnis aufbringt für jene, die auch ohne belastbare Begründung Ängste entwickeln, entweder vor Corona und möglichen Folgen oder aber vor der jeweiligen Impfung. Problematisch ist, wenn aus Ängsten oder aber aus einem Zusammenspiel aus falschen Fakten Informationen und Erklärungen abgegeben werden, die falsch sind, die schon seit längerer Zeit widerlegt wurden. Genau das ist hier passiert, FrankenAdler hat zum Beispiel die benannten Autoren eingeordnet, nur einen Punkt von Vielen nochmal aufzugreifen.
Es kann nicht im Interesse von Eintracht Frankfurt sein, dass hier Falschinformationen kommuniziert werden. Insoweit ist mehr als gut, dass hier sofort inhaltlich dagegen argumentiert wird, ob das ausreicht werden wir wie geschrieben nochmals besprechen.
Über jedes Thema darf und soll diskutiert werden. Auf Themen darf mit diversen Blickwinkeln geschaut werden und wir müssen hier defintiv nicht alle einer Meinung sein und bei jeden Thema einen Konsens finden, aber wir müssen schon ein Mindestmaß an Diskussionsstil pflegen und der besteht schon rein objektiv darin, sich mit den gefestigten und bestätigten Erkenntnissen auseinanderzusetzen, die nun über Monate vorliegen.
Bei meinem 17 jährigen Neffen, von dem ich eigentlich viel halte, hat der schwer Lungenkranke Opa (23 Stunden pro Tag am Sauerstoffgerät), bei dem er mehrfach die Woche zu Besuch ist, nicht gereicht, sich zu dessen Schutz Impfen zu lassen.
Nachdem aber es jetzt Anfang des Jahres zu einer Ski-Freizeit mit der Schule geht, waren die Bedenken gegen Impfung nicht mehr groß genug und es ging zur Impfung…
Nachdem aber es jetzt Anfang des Jahres zu einer Ski-Freizeit mit der Schule geht, waren die Bedenken gegen Impfung nicht mehr groß genug und es ging zur Impfung…
Exil-Adler-NRW schrieb:
Bei meinem 17 jährigen Neffen, von dem ich eigentlich viel halte, hat der schwer Lungenkranke Opa (23 Stunden pro Tag am Sauerstoffgerät), bei dem er mehrfach die Woche zu Besuch ist, nicht gereicht, sich zu dessen Schutz Impfen zu lassen.
Nachdem aber es jetzt Anfang des Jahres zu einer Ski-Freizeit mit der Schule geht, waren die Bedenken gegen Impfung nicht mehr groß genug und es ging zur Impfung…
Das ist irgendwie echt bitter.
Immerhin zeigt es wo man ansetzen kann, um die Menschen zur Impfung zu bewegen: 2G schlägt Fürsorge.