
Maabootsche
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SGE-URNA schrieb:Maabootsche schrieb:wiesengrund schrieb:Maabootsche schrieb:wiesengrund schrieb:Maabootsche schrieb:Xaver08 schrieb:Maabootsche schrieb:Eintracht-Er schrieb:
Gleich vorweg: ich bin kein Atomkraft-Anhänger, aber diese Art der Berichterstattung im deutschen Fernsehen ist schlicht unredlich:
(Tagesschau)
Erst wurde der Tsunami genannt, dann folgender Satz:
"In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen etwa 16000 Menschen ums Leben, Tausende werden immer noch vermisst."
Das suggeriert, dass die 16000 Toten ausschließlich durch den Reaktorunfall verursacht sein sollen. Kam dadurch überhaupt nur einer ums Leben?
Was die Spätfolgen angeht ist wohl nicht abschätzbar.
Jepp, so war die hiesige Berichterstattung auch zum Zeitpunkt des Unglücks - am Ende hatte man das Gefühl als hätte das Atomkraftwerk den Tsunami verursacht...
Zu beginn de berichterstattung vor zwei jahren war nur von einem stoerfall die rede, gestern morgen auf hr-info wurde die damalige meldung wiederholt, der supergau in fukushima hat sich doch im schritttempo entwickelt.
Es gab doch immer wieder die hoffnung den stoerfall in den griff zu bekommen, dass sich die reaktorkatastrophe solange in den nachrichten hielt, lag wohl in der natur der dinge, bei dem verlauf der katatastrophe (langsame entwicklung zur kernschmelze, potentielle evakuierung von tokio falls die wetterbedingungen nicht stabil bleiben usw.)
So ungefähr ab dem Zeitpunkt, als klar war, daß es Probleme mit Fukushima gab, wurde hier eigentlich über nichts anderes mehr berichtet - und ich habe damals danach gesucht, es war nichts zu finden. Man sollte doch meinen die ursprüngliche Katastrophe, die immerhin 16.000 Menschen das Leben kostete, wäre mit all ihren Nachwirkungen die ein oder andere Reportage wert...
Wenn ich kurz stören darf:
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-lars-lindqvist-gn-2?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-toshiyuki-tsunenari-gn-3?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-paolo-pellegrin-gns2-al?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-koichiro-tezuka-sns1-ag?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-yasuyoshi-chiba-pns1-al?gallery=2634
http://www.spiegel.de/video/japan-gedenkt-der-opfer-der-tsunamikatastrophe-video-1259320.html
http://www.spiegel.de/panorama/japan-bilder-vor-und-nach-der-katastrophe-von-fukushima-a-888109.html
etc. pp.
Und dass vor zwei Jahren das seinerzeit aktuelle Ereignis "Kernschmelze" mit den Hinweisen auf die Windrichtungen im Bezug zu Tokyo das schon abgeschlossene Ereignis "Tsunami" in der Berichterstattung dominiert hat, ist doch nicht weiter verwunderlich.
Bezeichnenderweise verlinkst du hier zum Großteil internationale Seiten, von den hiesigen nur welche aus der heutigen Berichterstattung, nicht aus der damaligen...
OK, da du offenbar nur deine Meinung vertreten willst, will ich nicht weiter stören...
Und dass vor zwei Jahren das seinerzeit aktuelle Ereignis "Kernschmelze" mit den Hinweisen auf die Windrichtungen im Bezug zu Tokyo das schon abgeschlossene Ereignis "Tsunami" in der Berichterstattung dominiert hat, ist doch nicht weiter verwunderlich.
Ich habe ja nie behauptet, daß man hier überhaupt nicht darüber berichten sollte, nur halt nicht ausschließlich - in anderen Ländern ging es, wie deine World-Press-Links zeigen, ja auch...
Fairerweise mus man zugeben, dass ein Tsunami ja typischerweise ein One-off Ereignis darstellt, während die Kernschmelze eben jahrzehntelange Folgewirkungen mit sich zieht. Darum überwiegt diese dann wahrscheilich auch in der langfristigen Berichterstattung. Nicht hinnehmbar ist dann aber eine Vermischung von Ursache-Wirkung Aussagen bzgl. Opferzahlen in diesem Kontext, egal von welchen Medien und/oder Politikern.
Bei dem letzten Punkt sind wir uns sicher einig, gerade mit der -von mir zumindest so empfundenen- Instrumentalisierung der Opfer für die eigenen politischen Ziele.
Mit dem On-Off-Ereignis bin ich nicht so ganz dáccord, schließlich wurden hier ganze Landstriche verwüstet samt der danach nicht mehr vorhandenen Infrastruktur, hunderttausende waren wohl ohne Bleibe, weiß der Kuckuck wieviele vermißt wurden, von dem ganzen Zug, der als verschollen galt, habe ich bspw. auch nie wieder was gehört - dies ist insgesamt ein Geschehen, dessen gesamte Ausmaße man eben nicht, auch nicht von Medienseite her in kurzer Zeit überblicken kann, was sich auch an Beispielen wie in Haiti vor einigen Jahren zeigen läßt.
wiesengrund schrieb:Maabootsche schrieb:wiesengrund schrieb:Maabootsche schrieb:Xaver08 schrieb:Maabootsche schrieb:Eintracht-Er schrieb:
Gleich vorweg: ich bin kein Atomkraft-Anhänger, aber diese Art der Berichterstattung im deutschen Fernsehen ist schlicht unredlich:
(Tagesschau)
Erst wurde der Tsunami genannt, dann folgender Satz:
"In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen etwa 16000 Menschen ums Leben, Tausende werden immer noch vermisst."
Das suggeriert, dass die 16000 Toten ausschließlich durch den Reaktorunfall verursacht sein sollen. Kam dadurch überhaupt nur einer ums Leben?
Was die Spätfolgen angeht ist wohl nicht abschätzbar.
Jepp, so war die hiesige Berichterstattung auch zum Zeitpunkt des Unglücks - am Ende hatte man das Gefühl als hätte das Atomkraftwerk den Tsunami verursacht...
Zu beginn de berichterstattung vor zwei jahren war nur von einem stoerfall die rede, gestern morgen auf hr-info wurde die damalige meldung wiederholt, der supergau in fukushima hat sich doch im schritttempo entwickelt.
Es gab doch immer wieder die hoffnung den stoerfall in den griff zu bekommen, dass sich die reaktorkatastrophe solange in den nachrichten hielt, lag wohl in der natur der dinge, bei dem verlauf der katatastrophe (langsame entwicklung zur kernschmelze, potentielle evakuierung von tokio falls die wetterbedingungen nicht stabil bleiben usw.)
So ungefähr ab dem Zeitpunkt, als klar war, daß es Probleme mit Fukushima gab, wurde hier eigentlich über nichts anderes mehr berichtet - und ich habe damals danach gesucht, es war nichts zu finden. Man sollte doch meinen die ursprüngliche Katastrophe, die immerhin 16.000 Menschen das Leben kostete, wäre mit all ihren Nachwirkungen die ein oder andere Reportage wert...
Wenn ich kurz stören darf:
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-lars-lindqvist-gn-2?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-toshiyuki-tsunenari-gn-3?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-paolo-pellegrin-gns2-al?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-koichiro-tezuka-sns1-ag?gallery=2634
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http://www.spiegel.de/video/japan-gedenkt-der-opfer-der-tsunamikatastrophe-video-1259320.html
http://www.spiegel.de/panorama/japan-bilder-vor-und-nach-der-katastrophe-von-fukushima-a-888109.html
etc. pp.
Und dass vor zwei Jahren das seinerzeit aktuelle Ereignis "Kernschmelze" mit den Hinweisen auf die Windrichtungen im Bezug zu Tokyo das schon abgeschlossene Ereignis "Tsunami" in der Berichterstattung dominiert hat, ist doch nicht weiter verwunderlich.
Bezeichnenderweise verlinkst du hier zum Großteil internationale Seiten, von den hiesigen nur welche aus der heutigen Berichterstattung, nicht aus der damaligen...
OK, da du offenbar nur deine Meinung vertreten willst, will ich nicht weiter stören...
Und dass vor zwei Jahren das seinerzeit aktuelle Ereignis "Kernschmelze" mit den Hinweisen auf die Windrichtungen im Bezug zu Tokyo das schon abgeschlossene Ereignis "Tsunami" in der Berichterstattung dominiert hat, ist doch nicht weiter verwunderlich.
Ich habe ja nie behauptet, daß man hier überhaupt nicht darüber berichten sollte, nur halt nicht ausschließlich - in anderen Ländern ging es, wie deine World-Press-Links zeigen, ja auch...
wiesengrund schrieb:Maabootsche schrieb:Xaver08 schrieb:Maabootsche schrieb:Eintracht-Er schrieb:
Gleich vorweg: ich bin kein Atomkraft-Anhänger, aber diese Art der Berichterstattung im deutschen Fernsehen ist schlicht unredlich:
(Tagesschau)
Erst wurde der Tsunami genannt, dann folgender Satz:
"In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen etwa 16000 Menschen ums Leben, Tausende werden immer noch vermisst."
Das suggeriert, dass die 16000 Toten ausschließlich durch den Reaktorunfall verursacht sein sollen. Kam dadurch überhaupt nur einer ums Leben?
Was die Spätfolgen angeht ist wohl nicht abschätzbar.
Jepp, so war die hiesige Berichterstattung auch zum Zeitpunkt des Unglücks - am Ende hatte man das Gefühl als hätte das Atomkraftwerk den Tsunami verursacht...
Zu beginn de berichterstattung vor zwei jahren war nur von einem stoerfall die rede, gestern morgen auf hr-info wurde die damalige meldung wiederholt, der supergau in fukushima hat sich doch im schritttempo entwickelt.
Es gab doch immer wieder die hoffnung den stoerfall in den griff zu bekommen, dass sich die reaktorkatastrophe solange in den nachrichten hielt, lag wohl in der natur der dinge, bei dem verlauf der katatastrophe (langsame entwicklung zur kernschmelze, potentielle evakuierung von tokio falls die wetterbedingungen nicht stabil bleiben usw.)
So ungefähr ab dem Zeitpunkt, als klar war, daß es Probleme mit Fukushima gab, wurde hier eigentlich über nichts anderes mehr berichtet - und ich habe damals danach gesucht, es war nichts zu finden. Man sollte doch meinen die ursprüngliche Katastrophe, die immerhin 16.000 Menschen das Leben kostete, wäre mit all ihren Nachwirkungen die ein oder andere Reportage wert...
Wenn ich kurz stören darf:
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-lars-lindqvist-gn-2?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-toshiyuki-tsunenari-gn-3?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-paolo-pellegrin-gns2-al?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-koichiro-tezuka-sns1-ag?gallery=2634
http://www.worldpressphoto.org/photo/2012-yasuyoshi-chiba-pns1-al?gallery=2634
http://www.spiegel.de/video/japan-gedenkt-der-opfer-der-tsunamikatastrophe-video-1259320.html
http://www.spiegel.de/panorama/japan-bilder-vor-und-nach-der-katastrophe-von-fukushima-a-888109.html
etc. pp.
Und dass vor zwei Jahren das seinerzeit aktuelle Ereignis "Kernschmelze" mit den Hinweisen auf die Windrichtungen im Bezug zu Tokyo das schon abgeschlossene Ereignis "Tsunami" in der Berichterstattung dominiert hat, ist doch nicht weiter verwunderlich.
Bezeichnenderweise verlinkst du hier zum Großteil internationale Seiten, von den hiesigen nur welche aus der heutigen Berichterstattung, nicht aus der damaligen...
reggaetyp schrieb:SGE-URNA schrieb:
Schön, dass man sich jetzt wieder an Begriffen abarbeitet (auf die man ja zurecht auch mal verzichten kann, wenn man vernünftig diskutieren will), aber auf das eigentliche Argument, dass offenbar in fragwürdiger Weise Berichterstattung betrieben wird, null-komma-null eingeht. Reflexartige bipolare Positionen aufbauen, ohne auf den Inhalt einzugehen, trägt zur Diskussion nämlich auch nichts bei.
Den Schuh zieh ich mir an. Hast schon recht.
Ich finde es nur bezeichnend, den Jahrestag von Fukushima zu benutzen, um Demokratieabgabe, Claudia Roth, die Mainstremmedien abzuwatschen - und dafür eine Katastrophe dieses Ausmaßes zu instrumentalisieren, halte ich für unverschämt.
Die Bezeichnung als "Jahrestag von Fukushima" zeigt zumindest recht deutlich, wie hier ein Tsunami mit zig-tausend Todesopfern an der gesamten betroffenen Küste von Tohuko und ein dadurch verursachter Unfall in einem AKW, bei dem es unmittelbar keine Toten gab, gewichtet werden.
Das Reaktorunglück ist sicher schlimm genug, zog als Folge dann auch einige Opfer nach sich und wird dies in gewissem Maß auch noch in Zukunft tun, war aber von der eigentlichen Katastrophe nur ein kleiner Teilaspekt.
Xaver08 schrieb:Maabootsche schrieb:Xaver08 schrieb:Maabootsche schrieb:Eintracht-Er schrieb:
Gleich vorweg: ich bin kein Atomkraft-Anhänger, aber diese Art der Berichterstattung im deutschen Fernsehen ist schlicht unredlich:
(Tagesschau)
Erst wurde der Tsunami genannt, dann folgender Satz:
"In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen etwa 16000 Menschen ums Leben, Tausende werden immer noch vermisst."
Das suggeriert, dass die 16000 Toten ausschließlich durch den Reaktorunfall verursacht sein sollen. Kam dadurch überhaupt nur einer ums Leben?
Was die Spätfolgen angeht ist wohl nicht abschätzbar.
Jepp, so war die hiesige Berichterstattung auch zum Zeitpunkt des Unglücks - am Ende hatte man das Gefühl als hätte das Atomkraftwerk den Tsunami verursacht...
Zu beginn de berichterstattung vor zwei jahren war nur von einem stoerfall die rede, gestern morgen auf hr-info wurde die damalige meldung wiederholt, der supergau in fukushima hat sich doch im schritttempo entwickelt.
Es gab doch immer wieder die hoffnung den stoerfall in den griff zu bekommen, dass sich die reaktorkatastrophe solange in den nachrichten hielt, lag wohl in der natur der dinge, bei dem verlauf der katatastrophe (langsame entwicklung zur kernschmelze, potentielle evakuierung von tokio falls die wetterbedingungen nicht stabil bleiben usw.)
So ungefähr ab dem Zeitpunkt, als klar war, daß es Probleme mit Fukushima gab, wurde hier eigentlich über nichts anderes mehr berichtet - und ich habe damals danach gesucht, es war nichts zu finden. Man sollte doch meinen die ursprüngliche Katastrophe, die immerhin 16.000 Menschen das Leben kostete, wäre mit all ihren Nachwirkungen die ein oder andere Reportage wert...
es war von anfang an klar, daß es probleme mit fukushima gibt.
und daß ein supergau, der je nach wetterlage das potential hat, zu einer evakuierung des großraums tokios zu führen, irgendwann die berichterstattungg dominiert ist wohl kaum verwunderlich.
daß die halbwertszeit von nachrichten nicht allzuhoch ist, ist doch auch nicht erst seit dem tsunami und dem supergau in fukushima bekannt.
die folgen des supergaus in fukushima und potentiellen gefahren, die weiterhin von den ruinen ausgehen, sind doch auch kaum ein thema und laufen jetzt auf spartensendern wie 3sat.
Es gab also aus gesamt Japan damals nichts weiter berichtenswertes als Fukushima, auch ne Ansicht, wenn auch nicht meine...
Xaver08 schrieb:Maabootsche schrieb:Eintracht-Er schrieb:
Gleich vorweg: ich bin kein Atomkraft-Anhänger, aber diese Art der Berichterstattung im deutschen Fernsehen ist schlicht unredlich:
(Tagesschau)
Erst wurde der Tsunami genannt, dann folgender Satz:
"In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen etwa 16000 Menschen ums Leben, Tausende werden immer noch vermisst."
Das suggeriert, dass die 16000 Toten ausschließlich durch den Reaktorunfall verursacht sein sollen. Kam dadurch überhaupt nur einer ums Leben?
Was die Spätfolgen angeht ist wohl nicht abschätzbar.
Jepp, so war die hiesige Berichterstattung auch zum Zeitpunkt des Unglücks - am Ende hatte man das Gefühl als hätte das Atomkraftwerk den Tsunami verursacht...
Zu beginn de berichterstattung vor zwei jahren war nur von einem stoerfall die rede, gestern morgen auf hr-info wurde die damalige meldung wiederholt, der supergau in fukushima hat sich doch im schritttempo entwickelt.
Es gab doch immer wieder die hoffnung den stoerfall in den griff zu bekommen, dass sich die reaktorkatastrophe solange in den nachrichten hielt, lag wohl in der natur der dinge, bei dem verlauf der katatastrophe (langsame entwicklung zur kernschmelze, potentielle evakuierung von tokio falls die wetterbedingungen nicht stabil bleiben usw.)
So ungefähr ab dem Zeitpunkt, als klar war, daß es Probleme mit Fukushima gab, wurde hier eigentlich über nichts anderes mehr berichtet - und ich habe damals danach gesucht, es war nichts zu finden. Man sollte doch meinen die ursprüngliche Katastrophe, die immerhin 16.000 Menschen das Leben kostete, wäre mit all ihren Nachwirkungen die ein oder andere Reportage wert...
Eintracht-Er schrieb:
Gleich vorweg: ich bin kein Atomkraft-Anhänger, aber diese Art der Berichterstattung im deutschen Fernsehen ist schlicht unredlich:
(Tagesschau)
Erst wurde der Tsunami genannt, dann folgender Satz:
"In der Folge kam es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen etwa 16000 Menschen ums Leben, Tausende werden immer noch vermisst."
Das suggeriert, dass die 16000 Toten ausschließlich durch den Reaktorunfall verursacht sein sollen. Kam dadurch überhaupt nur einer ums Leben?
Was die Spätfolgen angeht ist wohl nicht abschätzbar.
Jepp, so war die hiesige Berichterstattung auch zum Zeitpunkt des Unglücks - am Ende hatte man das Gefühl als hätte das Atomkraftwerk den Tsunami verursacht...
paluschke schrieb:
Herzlichen Dank, Cyprinus, für diesen Monster-Spoiler ohne Vorwarnung.
!
Hier nerven mich einfach alle - bitte zur Tat zu schreiten!
Habe eben mal den McDarmreiz (Werbespruch: "Der fegt nur so durch") mit Zwiebeln, Meerrettich, Rind, Rösti und jeder Menge Käse erfunden, leider wollen die ne Anmeldung - da bleibt das wohl eine Vision...
jona_m schrieb:reggaetyp schrieb:
Das Ansehen der Sinti und Roma in Deutschland (und nicht nur hierzulande) ist desolat.
Und das führt dann zu Lebenswirklichkeiten wie dieser: „Keiner weiß, dass wir Roma sind“
Ich gebe dir Recht damit dass das Ansehen desolat ist. Mir fällt es aber auch schwer da objektiv zu bleiben. Meine einzigen Kontaktpunkte sind in der Stadt, wo ich bettelnde Erwachsene mit ihren Kindern sehe, die keinerlei Schulbildung genießen und wenn ich an deren Hütten vorbei fahre, wo der Müll bis auf der Straße liegt.
Ich gebe allerdings auch zu dass ich keine Ahnung habe, ob man den Leuten überhaupt von staatl. Seite hilft, ich wage es allerdings zu bezweifeln. Hier schickt man sie halt einfach mal alle paar Monate nach Hause.
Verstehe, was du meinst.
In meiner Referendarszeit bei der Offenbacher Staatsanwaltschaft hatten da auch einige -wie sie dort genannt wurden- "Gypsy"-Familien ihren entsprechenden Ruf - die Anekdote von dem Kleinkind, das zwar noch nicht richtig reden aber anderen schon den Stinkefinger zeigen konnte, werde ich wohl nie vergessen.
Bei mir in der Straße wohnte auch eine solche Familie, die hatte wohl weniger Ärger mit Polizei und Staatsanwaltschft, aber man hatte eine Zeit lang Probleme ein Taxi unter dem Straßennamen zu bekommen, da die lieben Nachbarn sich zwar gerne fahren ließen, dann aber ohne zu bezahlen ausstiegen.
Einzelfälle, sicher, aber solche Eindrücke bleiben halt hängen...
PitderSGEler schrieb:
...Ich kann es nicht mehr hören. Als wir uns etabliert haben, sind wir abgestiegen.
...
Abgestiegen sind wir, weil wir ein Windei als Trainer hatten, das hatte nichts mit Etablierung zu tun.
Momentan ist es halt schwer, das Investitionsszenario zu überschauen: CL-Quali, EL oder nur BL - erst wenn man das weiß, kann man vernünftig planen. Momentan würde ich es mit Blick auf den Tabellenstand aber auch eher offensiv angehen...
adlerkadabra schrieb:Maabootsche schrieb:
Clown-Gewerkschaft sagt Treffen mit Peer Steinbrück ab
http://www.der-postillon.com/2013/02/nach-berlusconi-vergleich-clown.html
Clown-Gewerkschaft? Sind das nicht die, bei denen Lachen nach 16.30 und an Wochenenden nur gegen Aufschlag geht?
Jepp, es sei denn die arbeiten im Dämlack-Schichtbetrieb...
Clown-Gewerkschaft sagt Treffen mit Peer Steinbrück ab
http://www.der-postillon.com/2013/02/nach-berlusconi-vergleich-clown.html
http://www.der-postillon.com/2013/02/nach-berlusconi-vergleich-clown.html
adlerkadabra schrieb:
IN der Eiger Nordwand will ich sie sehn, die Ente
Ei, de Entsche ist doch nicht recht schwindelfrei...
fuorigioco schrieb:
...
Oder man nutzt mit einem Samsung Gerät dei Hauseigene Software KIES. Das ist zwar kein besonders gutes Programm...
Das ist wohl etwas untertrieben, auf einem meiner Rechner findet KIES noch nicht mal das angeschlossene Handy und auch das Schicken von Musik auf die installierte SD-Karte war dann vom anderen Rechner aus nicht möglich.
Ich benutze für sowas den MyPhoneExplorer, damit ging zumindest das...
stefank schrieb:EFCB schrieb:
Was mich in dem Zusammenhang immer massiv ärgert ist die Sorglosigkeit mit der die nicht gerade geringen Fördergelder für die osteuropäischen Roma transferiert werden ohne darauf zu achten wohin sie wirklich fließen und zeitnah auf eventuelle Unregelmäßigkeiten zu reagieren.
Ich lese immer nur: naja, die Gelder sind halt versickert. Irgendjemamd muß doch da schon seit langem die Hand aufhalten? Sind es Behördenmitarbeiter, örtliche Roma-Clanchefs, Projektanbieter, Bankangestellte oder wer?
Wird diesen Tatsachen jetzt nachgegangen oder fließt alles weiter wie bisher? Auch die Medien finden diese Thematik merkwürdigerweise ziemlich nebensächlich.
Das Ganze erinnert mich an Zahlungen des deutschen "Holocaust"-Fonds der deutschen Wirtschaftsunternehmen, die eigentlich betagten und kranken ehemaligen KZ-Insassen, Ghettobewohnern und anderen jüdischen Bürgern in der Ukraine, Weißrußland und Rußland zugute kommen sollten. Auch hier wurde brav gezahlt und auf der Empfängerseite kräftig beschissen. Letztendlich kam bei den Leuten, für die diese Gelder gedacht waren und die es dringend brauchten, nichts an. Erst als das Ganze in den Medien hochkochte wurde da mehr geprüft und eine korrekte Mittelverwendung gewährleistet.
Hast du eine Quelle sowohl für das "Versickern" der EU-Förderung als auch der (vermutlich von dir gemeinten) Zwangsarbeiterentschädigung? Ich habe nichts dazu gefunden.
Man findet mit Hilfe von Onkel Goggel zumindest recht schnell das hier:
http://www.ftd.de/politik/europa/:zwangsarbeiter-angst-vor-sickerloechern/1073317.html
da weiß ich aber nicht, ob das gemeint war...
Xaver08 schrieb:Maabootsche schrieb:stefank schrieb:Maabootsche schrieb:stefank schrieb:Maabootsche schrieb:S-G-Eintracht schrieb:
http://blog.wiki-watch.de/?p=1673
Ein recht guter Artikel, der von einer relativ unabhängigen Stelle die Wikipedia und Abspaltungen der Wikipedia (Forks) beobachtet.
Auch die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, die aktuell hier und da in der Öffentlichkeit auftaucht, kritisiert die Wikipedia:
Jimmy Wales, der Wikipedia- Gründer ist ein Anhänger von Ayn Rand und Friedrich August von Hayek. Da beide in Deutschland dem breiten Publikum nicht so bekannt sind, muss man vielleicht erklären, dass Rand und Hayek Libertäre sind, für die Freiheit in allen ihren Formen der höchste Wert ist. Freiheit des Denkens, des Handelns, des Wirtschaftens, Freiheit der Meinung, der Medien, der Wissenschaft und Kultur.
Libertäre sind die natürlichen Feinde von Denkverboten, auch in ihrer vom Zeitgeist weitgehend akzeptierten Form der Political Correctness. Als Libertärer kann man konservative Werte bevorzugen, oder nicht. Kollektivistisches, nationalistisches oder gar völkisches Denken ist ihm jedoch völlig fremd.
In Deutschland gibt es nur wenige Libertäre. Die Deutschen scheinen traditionell Kollektivismus in allen seinen Formen zu bevorzugen. Deshalb gibt es in unserer scheinbar vielfältigen Presselandschaft nur zwei libertäre Zeitungen [...].
Offenbar zwei zu viel für gewisse, ideologisch verhärtete, ultralinke Wikipedia- Administratoren -, und Autoren, die sich mit deutscher Verbissenheit dran gemacht haben, beide Publikationen zu verunglimpfen.
Das einfachste und zugleich perfideste Mittel ist, den bekämpften Presseerzeugnissen das Etikett „rechts“, „ultrakonservativ“ oder auch „neurechts“ anzuheften. Für das Selbstverständnis der Zensoren ist charakteristisch, dass sie glauben, nicht die geringsten Beweise für ihre Klassifizierungen bieten zu müssen. Wenn man im Wikipedia- Eintrag über die PAZ die Behauptung, sie sei „neurechts“, anklickt, wird man lediglich zu der Seite geleitet, die erklärt, was Wikipedia-Leser unter der „Neuen Rechten“ verstehen sollen. Nichts von dem, was da steht, trifft auf die PAZ nach ihrem Relaunch 2008 zu.
-] Und auch das kennt man hier aus dem Forum: Fehlende Sachargumente, Entzug der Freien Meinungsäußerung (Fordern einer Sperre) und Auslöschen des Vertriebs (Forderung Benutzer-Löschung).
Die Administratoren und Autoren verfahren nach der berüchtigten Regel, dass man eine Behauptung nur oft genug wiederholen muss, damit sie geglaubt wird. Bei der Verdi-Jugend ist diese Methode verfangen auf fruchtbaren Boden gefallen. Sie hatte vor ein paar Monaten eine Aktion starten wollen, Grossisten davon abzuhalten, die PAZ zu vertreiben. Die PAZ konnte mit ihrem Protest immerhin erreichen, dass der Verdi-Jugend dafür die Fördermittel vom Familienministerium gestrichen wurden.
-] Und auch das kennt man von den linksradikalen, gesellschaftsfremden Heinis...
Mit den Wikipedia- Prinzipien hat das allerdings nichts zu tun. Im Gegenteil. Wikipedia wird durch solche Machenschaften diskreditiert. Netzaktivisten wie Autor 188.192.23.17, die keiner anderen Tätigkeit nachzugehen scheinen, haben Menschen, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen, nichts entgegenzusetzen. Es fehlt einfach die Zeit, ständig nach Verleumdungen Ausschau zu halten und sie zu korrigieren.
Immerhin kann man sich hier im Forum nicht beschweren, dass ungefähr 20 Mods regelmäßig Beleidigungen und Verleumdungen löschen (müssen). Trotzdem werden Threads verunsachlicht und ständig Nebenpositionen eröffnet.
Interessant, das gilt es im Auge zu behalten...
Was denn bitte? Hier ist der fragliche Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Preußische_Allgemeine_Zeitung
Ich sehe eine Darstellung der Beurteilung der Ausrichtung der Zeitung in bester lexikalischer Tradition in der Form der einzelnen hierzu publizierten Ansichten.
Unter dem Link geht es ja nicht nur um eine Zeitung...
Ich halte dieses ganze Wiki-Watch-Projekt der Uni Frankfurt (Oder) für recht interessant, da ist eine mögliche politische Filterung ja nur ein Aspekt.
Ich kannte das Projekt bisher nicht. Aber erstes Recherchieren ergibt, dass das Projekt mit "interessant" vielleicht ganz richtig bezeichnet ist: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wiki-Watch-Leiter-zieht-sich-zurueck-1339566.html
Jepp darauf kam ich auch- Quelle von 2011, federführend scheint der momentan eher nicht zu sein.
naja, zumindest gehören ihm sowohl die domain als auch die "Marke" wiki-watch
das ist doch gelinde gesagt noch eigenartiger, wenn die domain eines uni-projekts auf einen privatmann zugelassen ist (der angeblich am projekt nicht mehr beteiligt ist).
ohne jetzt tief recherchiert zu haben, wirkt der stock auch nicht so 100% koscher, er ist mitglied in irgendeinem evangelikenverband und ist der meinung homosexualität ist heilbar.
das sagt natürlich alles nichts über die qualität von wiki-watch aus, könnte aber zumindest mal ein hinweis auf eine gewisse voreingenommenheit sein
dieser blog wirkt auch schon in der sprache sehr eigenartig, das umsichwerfen mit diesen kategorisierung ultralinks usw. wirkt nicht nach einer neutralen analyse....
sehr dubios....
Halte ich jetzt erstmal nicht für übertrieben schlimm, auch "heilbare Homosexualität" ist da wohl etwas arg verkürzt wiedergegeben, wenn du diese Marburger Kopfdoktoren-Gruppe meinst...
Ich habe mich da jetzt aber auch mal weiter umgeschaut, oftmals schien es da in der Vergangenheit auch nur um Deutungshoheiten und Einflußnahme gegangen zu sein. Das muß jetzt nicht bedeuten, daß das ganze Projekt "Wiki-Watch" nix taugt, hat aber auch Geschmäckle...
Muß man halt ebenfalls skeptisch sein, ich zumindest werde das aber auch weiterverfolgen...
Jetzt drehen wir uns langsam im Kreis - dies war augenscheinlich die Ansicht der hiesigen Medien, die über nichts anderes berichteten als über Fukushima.