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Mörler

2484

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reggaetyp schrieb:  


mittelkreis schrieb:  


planscher08 schrieb:
Warum geht man den seitens des DFB/DFL mal nicht auf die Fans zu. 2-3 Heimspiele ist kontrolliertes anzünden erlaubt. So könnte da mal Luft rausgenommen werden.


Was ist daran so komisch?

Also bitte, Pyro teilweise erlauben, darüber diskutiere ich nicht wirklich!!! Basta!
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mittelkreis schrieb:

Also bitte, Pyro teilweise erlauben, darüber diskutiere ich nicht wirklich!!! Basta!

Komisch, dass das um die Saison 1999/2000 doch ging. Z.B. dürften Ultras vom SSV Ulm und von Nürnberg damals offiziell Bengalos zünden. Die standen damals auf der Laufbahn beim Einlaufen. Es geht schon, aber die Bedinungen müssen natürlich auch stimmen. Eine Laufbahn gibt es im Waldstadion ja nicht mehr und das Dach ist im Gegensatz zum Donaustadion in Ulm inzwischen ja auch geschlossen. Der Rauch zieht also schlechter ab. Wobei es auch Bengalos gibt, die keine große Rauchentwikclung mehr haben. Aber gut halten wir mal fest: Es gab damals Bemühungen das kontrollierte Pyrozünden in Deutschland zu ermöglichen. Warum das wieder zurückgenommen wurde, weiß ich allerdings nicht.

Zu der Strafendebatte: Es ist ja schon interessant, wie lange der DFB an diesen Strafen schon festhält. Als die SGE 97/98 wieder aufstieg wurde in der Saison und in der darauffolgenden ja gerne bei Auswärts- und Heimspielen gezündet (wie in der 2. Liga auch schon). Übrigens öfter auch einzelne Bengalos oder Rauchtöpfe zum Einlauf, teilweise sogar in den Stehplatzblöcken H, J, K, L und nicht nur auf der Gegentribüne oder im G-Block. Die aktive Fanszene hat sich dann nach den ersten Geldstrafen für den Verein vor allem bei heimspielen konsequent zurückgehalten und es gab immer wieder verbal und nonverbal für einzelne Zünder eins auf die Finger (erst nur bei Heimspielen z. B. gegen den FCK ist mir da eine Szene in Erinnerung) und später auch bei Auswärtsspielen (in Duisburg war es glaube ich auch so). Es gibt noch weitere Beispiele. Die Kurve hat sich damals ganz gut selbst reguliert und die "Pyrovorfälle" zumindest bei Heimspielen nahmen ab. So viel zum Thema Selbstregulierung! Es geht schon, aber Selbstregulierung muss scheitern, wenn diejenigen Gruppen keinen Nutzen daraus ziehen können. Denn was war denn die "Belohnung" für die Selbstregulierung? Richtig: Es gab kein Entgegenkommen nicht nur bei Thema Pyro wurden die zaghaften Ansätze zum kontrollierten Zünden wieder einkassiert auch die Auflagen für Choreos, Fahnen, Megafone usw. wurden sukzessive gerade auswärts immer weiter verschärft. Das heißt die Ultras als maßgebliche Gruppe sollen Ordner spielen und bekommen parallel weitere Steine in den Weg gelegt. Kann nicht funktionieren...Die Radikalisierung der Szene hat sich in den letzten Jahren abgezeichnet. Ich unterstütze die Jungs bei diesem Weg nicht, finde viele Aktionen auch idiotisch, aber es war nur logisch. Man hat sich den bewährten Maßnahmen aus der Linken Szene bedient: Konsequente Vermummung, Schutz der Pyrozünder vor der Polizei, keine Gespräche mit der Polizei, konspirative Anreise usw. Pyro ist nicht nur Stilmittel, sondern auch Protestmittel und wird auch gerade gegen die Polizei auch bewusst eingesetzt (insbesondere Böller). Das haben sich die Sicherheitsorgane und der DFB und die Vereine auch selbst eingebrockt. Die Radikalen haben Oberwasser.
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Diegito schrieb:
Was für schwachsinnige Derby-Diskussionen wieder  

Ich hoffe inständig das die UF nicht wieder auf die Idee kommt ne blödsinnige Lilienkiller-Mottofahrt zu starten (das fand ich damals schon mega peinlich für unsere Szene)... es gibt zumindest für die unter 35 jährigen unter den Fans eigentlich überhaupt keinen Grund Hass auf Darmstadt zu haben, man hatte die letzten 30 jahre (oder mehr?) nullkommanull Berührungspunkte mit denen, außer vielleicht ein paar belanglose Spiele auf Amateurebene!

Aber gut, die Schaafe werden wohl das tun was der Hirte ihnen sagt.... auf Kommando purer Hass gegen D98  



Ich kann mich zumindest an ein Spiel gegen Köln auf der alten Gegentribüne  erinnern, wo es hieß, dass die Kölner Verstärkung durch Darmstädter Hools hätten. Die Nasen hatten sich sogar Karten für einen der äußeren überdachten Blöcke auf der Gegentribüne geholt. Es sind dann auch einige von den einschlägig bekannten Leuten an der Mauer entlang rübergelaufen, um mal Hallo zu sagen... Dann gab es noch ein unsinniges Freundschaftsspiel 2000/2001 so um den Dreh mit ziemlich viel Pyro, Kassensturm und Klopperei am Böllenfalltor.

Wie dem auch sei, die Leute, die Hass schüren wollen, finden immer einen Grund. Ich glaube leider kaum, dass es sich auf die sportliche Rivalität beschränken wird.
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Leider haben einige aus den Unfällen oder Fastunfällen der letzten Jahre nicht viel gelernt.

Beim Heimspiel gegen Schalke haben gleich vier Jungs im Alter von 14-16 Jahren die Gleise zwischen Sportfeld und Bahnhof Louisa überquert. Ziemlich nahe an der Unterführung aus Richtung Wach kommend Richtung Zaun des Stadiongeländes.

Ich habe euch alle vier gesehn. Es ist mir realtiv egal was ihr in den Tüten hattet, die ihr offenbar über den Zaun werfen wolltet. Vielleicht Alkohol, vielleicht die zwei Böller, die gezündet wurden? Reinschmuggel kann man immer was und irgendwer nimmt das Risiko auf sich, erwischt zu werden so wie ihr.

Aber müsst ihr so leichtfertig euer Leben aufs Spiel setzen? Dafür? Kurz nachdem die ersten Zwei losmarschiert sind (die mit der Appelkornflasche) kam ein IC, der deutlich bremsen musste, kurz nachdem ihr die Strecke überquert habt (Querung: ungefähr nach zwei dieser Pfosten, also so 50-100 m schätze ich mal) kam ein ICE. Und ihr anderen beiden habt knapp den schnellen Güterzug verpasst. Weil ihr gesehen habt, wie ich euch beobachtet habe, habt ihr euch auch noch vermummt. Super Sache, dann seht ihr die Züge bestimmt noch besser!

Wisst ihr eigentlich wann der Güterzug zum Stehen kommen würde, wenn er euch erwischt? Wahrscheinlich vorne an der Louisa. Da gibts kein schwerverletzt aber Glück gehabt, da bleibt wenig übrig...

Denkt doch einmal drüber nach, ob es das wert ist. Einmal stolpern und das wars. Die Strecke ist stark und schnell befahren!

Achso, bevor jetzt der Einwand kommt, warum ich die Jungs nicht abgehalten habe: Ich stand an den Motorrollerparkplätzen und ehe mich versah sind die Jungs in gebückter Haltung losgerannt... Polizei, Ordner standen auch keine in der Nähe. Ich bin kurz danach am Wald entlang unterhalb des Damms, aber da waren die vier schon über die Strecke...
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Warum war der 40. Block eigentlich so überfüllt gestern? Es war ein ätzendes Geschiebe vor allem in Treppennähe. Dazu noch viele Leute, die eher damit beschäftigt sind Bier zu holen, als eine Minute vom Spiel zu sehen (von daher trifft die gängige Kritik an der Haupttribüne auch auf Teile der Stehplätze zu). Und das bei den Wucherpreisen, aber gut muss jeder für sich entscheiden. Was aber gar nicht geht, ist dieses durchdrücken ohne Rücksicht auf Verluste. Mal auf die Schulter tippen, statt mit seinen 120 kg einfach den Block runterzupflügen, ist doch nicht zu viel verlangt...

Ich glaube die Stimmung wäre auch nicht viel besser gewesen, wenn wir nicht schon 19 Punkte geholt hätten. Die drei Punkte daheim gegen einen Mitaufsteiger hatte ich auch schon verbucht. Scheiß Wetter, scheiß Spiel, scheiß Atmosphäre, scheiß Heimfahrt: Hat alles gepasst...
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Eins frage ich mich bei dieser ganzen Strafen: Warum wurde man in den 90er als Pyrozündler noch nicht so hart bestraft? Ich kann mich an einige Spiele erinnern, da standen die Jungs unvermummt mit der Fackel in der Hand im Block und wenn doch mal eingeschritten wurde, gab es noch nicht mal in jedem Fall Stadionverbot. Ist das Zeug damals ungefährlicher gewesen? Wohl kaum...

Was hat sich verändert? Sicherlich haben Kommerz, Medienaufmerksamkeit usw. daran einen großen Anteil. Insofern würde ich den Pyrobefürwortern recht geben.

Aber man muss auch den Umgang mit Pyro heute hinterfragen. Was mir immer wieder aufstößt, ist die Verbindung von Pyro und Gewalt (klar auch in den Medien, wenn jede Pyroshow mit Randale gleichgesetzt wird), aber auch von den Fans selbst: Leider werden die Pyros nämlich nicht immer nur mitgenommen, um im Stadion ein schönes Bild abzuliefern, sondern sie werden auch benutzt, um gegen Polizeiketten oder andere Fangruppen vorzugehen mit Böllern und Fackelnwürfen (kommt leider immer wieder vor und in den letzten Jahren vermehrt, Stichwort: Polenböller). Einige Leute haben also selbst Anteil daran, dass sich das Pyrobild gewandelt hat, auch in den Augen der Polizei, Früher vielleicht lästige Pflicht ab und zu mal einer Ordnungswidrigkeit nachzugehen, haben die Polizisten jetzt evtl. eher mal die Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale an den Bahnhöfen in Erinnerung und sind eher drauf aus die Pyroanhänger zu verfolgen und im Stadion sind sie leichter greifbar (damit will ich nicht sagen, dass sie damit die richtigen rausziehen).

Nächster Punkt: Die Vermummung. Klar eine Reaktion auf zunehmende Repression, aber ebenso klar, dass sich das der Staat nicht bieten lassen wird. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die eher erlebnisorientierten Fans in etwa so behandelt werden wie der schwarze Block auf diversen Demos (und Bsp. gibt es dafür schon genug: Buskontrollen, Stadtverbote usw.): Isolation vom Rest der Fans, noch mehr Kontrollen, Verbot sämtlicher "Privilegien" (Megafonanlage, Fahnen, Choreos, Räumlichkeiten, Karten usw.). Da sich die UF zum Pyroeinsatz bekennen, wird sie bei den nächsten Vorkommnissen treffen und damit indirekt natürlich auch die ganze Kurve.
Mir persönlich ist in diesem ganzen Machtkampf zwischen DFB und Pyrobefürwortern die Emotionalität beim Pyroeinsatz verloren gegangen. Wo ist der Sinn einer Aktion, wenn man sie nur macht, um zu zeigen, dass man zünden kann trotz schärferer Überwachung, trotz Kollektivstrafen.

Nur um zu zeigen, dass man sich nicht unter kriegen lässt. Sorry, das hat mit Support, Freude usw. leider nichts mehr zu tun. Das merkt man langsam auch an den Reaktionen der anderen Fans, wenn gezündet wird.
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Beim Auswärtsspiel in Reutlingen vor ca. 10 Jahren? hatten sich einige der UF Martin Stein-Masken aufgesetzt (er war damals krank oder so), weil sie schon mit einer schlechten Mitmachquote gerechnet hatten. Ganz lustige Idee, um den Leuten auch zu zeigen wie lächerlich es ist, die Unterstützung der Mannschaft von der Anwesenheit eines bestimmten Vorsängers abhängig zu machen. (Unabhängig davon, dass er das seit Menschengedenken gut macht)

Generell zur Stimmung nur dwei Anmerkungen von mir: Die ersten 20 Minuten wird immer extrem viel angestimmt, evtl. könnte man darauf achten das ein wenig mehr über das ganze Spiel zu verteilen und es wird im unteren Bereich des 40ers viel zu schnell getrommelt. Bei manchen Liedern ist es echt schwer einzusteigen. Einen habe ich noch: Die Verteilung der UF und von anderen Gruppen, die eher sangesfreudig sind, in den ersten Reihen des Blocks ist nicht optimal, besser kompakter und mehr nach oben gestaffelt stehen als alle nebeneinander. Ihr singt vielleicht viel, aber der Rest des Blocks hört oben davon nur wenig, weil es ja nur Richtung Spielfeld geht, wenn der jeweilige Vorsänger dann einsteigt, hört es sich für mich oft an, als hätten nicht mal die unteren Reihen Bock mitzusingen, obwohl es wahrscheinlich gar nicht so ist...
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@GENERAL: Ich vermute eher Ironie. Es gib ja doch einige Eintrachtfans aus Thüringen/Sachsen, die nicht im sicheren Sonderzug anreisen, sondern einzeln im Auto. Zumindest beim letzten Gastspiel im alten Stadion ging da bestimmt einiges verloren...
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bigmack123 schrieb:
3x 18:00 Freitag
2x 13:00 Samstag
3x 13:30 Sonntag
1x 20:15 Montag

Ist das nächstes Jahr immer noch so?


Weiß ich leider nicht, aber ich habe mal nachgechaut, wie oft die Spitzenteams montags (nur Heimspiele!) spielen mussten:  Bochum hat 4 x montags gespielt und Hertha 3 x. Ich vermute mal, dass die Eintracht leider auch 3-4 Montagsheimspiele haben wird...
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nicole1611983 schrieb:


Du bist auf die Vorfälle von Samstag vor und nach dem Spiel wahrscheinlich auch noch stolz.


Ich hatte den Eindruck, dass die meisten Fans im Block die "Vorfälle" vor/zum Anpfiff nicht gerade abgelehnt haben. Die Pyroshow kam eigentlich ganz gut an im Block, auch bei den Nicht-Ultras. Es wurde nichts geschmissen, die Dinger wurden sauber hochgehalten und fertig. Sah gut aus! Und die Selbstreinigung im Vergleich zu anderen Ereignissen dieser Art (vor einigen Jahren gegen RWO oder in MAinz) hat funktioniert: es gab keinen Abschuss von Raketen o.ä.

Leider haben die Böllerwürfe, vor allem der in den unteren Teil des Blocks (aus dem Bröndby-Spiel nichts gelernt?) das in den Hintergrund gedrängt. Schade!
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Wer damit beschäftigt ist "Fahne runter" zu rufen oder ähnliches, trägt nun mal nichts mehr zum Support bei. Ich wollte nur ausdrücken, dass eure These vom "Einmal-Kurvengeher", der die Dauerkarte von irgendeinem Fanclub geliehen bekommen hat und dann über die Fahnen meckert aus meiner Sicht nicht zutrifft. Den von dir angezeigten Widerspruch sehe ich nicht: andere langjährige Kurvengeher beklagen sich ja auch über Pyrotechnik oder auch gerne über zu komplizierte Lieder usw.
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Es beschweren sich im oberen Teil des 40er auch Leute, die schon länger zur Eintracht gehen. Wenn das Fahnenschwenken über Hand nimmt, dann stellt ein Teil den Support ganz ein. Das ist mir schon öfter aufgefallen.

Übertriebener Fahneneinsatz (wenn z.B. Strafraumszenen nicht zu sehen sind) schadet dem Support nun mal mehr als er ihm nutzt. Das mag bei der U23 anders sein, aber in der großen Kurve muss man nun mal Kompromisse machen (merkt man ja auch an der Liederauswahl).
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Man hat euch beim Hoffenheimspiel übrigens auch im 40er ein oder zweimal hören können. Nur leider scheint das Übernehmen von Gesängen komplett aus der Mode zu kommen (liegt nicht an Martin, sondern an großen Teilen des Stehblocks).
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Dauergesänge gibt es seit etwa 1996/1997 im Waldstadion (damals meist  schalalalalala Eintraaaacht Frankfurt usw.) ist also keine neue Entwicklung, wie der Thread-Eröffner behauptet.

In Bochum wurde das Lied (Allez hee, Allez ho) schon in der ersten Halbzeit mehrmals gesungen und auch in der Halbzeitpause bis zu einem Zwischenfall mit den Ordnern durchgesungen (auch von sehr vielen Leuten auf den Sitzplätzen, z.B. den Griesheimern und einigen älteren Leuten, die trotz ihrer Erinnerung an die "guten" ? alten Zeiten ohne Dauergesänge die Stimmung wohl nicht schlecht fanden...

Eigentlich ist es ganz einfach: wenn der Großteil des Blockes keinen Bock auf den Gesang hat, wird nicht mitgesungen und man stimmt ein "Du schöne SGE" an, das sicherlich die Minderheits-Dauersinger übertönen wird oder man lässt es...  Das Argument mit der alles übertönenden Anlage zieht auswärts übrigens nicht und man muss auch nicht 50 Leute kennen um etwas anzustimmen, wenn es gut passt, werden es sicher Leute um einen herum übernehmen...
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Was bei Heimspielen auch überdacht werden sollte, ist Martins Position. Mit einem Podest könnte er noch besser sehen was in der Kurve gerade los ist und die Kurve könnte ihn besser wahrnehmen und nicht nur als Stimme aus dem off.

Klar kann man das Bochumspiel nur bedingt mit einem Heimspiel vergleichen  (kleinerer Block usw.), aber was mir wieder aufgefallen ist, dass es Martin schafft wenn er auf dem Zaun steht, sehr viele Leute in verschiedenen Ecken immer wieder anzuschauen und zu motivieren, was er im Waldstadion nur mit der Stimme kann.
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Leider meinen einige Leute im oberen Teil des 40er, dass es cool ist bei jeder Gelegenheit mit halbvollen Bierbechern zu werfen... Von daher ist das Problem Bier als Wurfgeschoss gar nicht so weit hergeholt.
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Nochmal ein anderer Punkt: Es wurde unten im 40er sehr schnell gesungen, selbst bei normalen Eintrachtrufen legt ihr ein solches Tempo vor, dass der obere Teil kaum hinterherkommt und manche dann gleich wieder aus dem Gesang aussteigen. Der Trommler war für meine Begriffe etwas übermotiviert...
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So, auch mal ein Lob an unsere Ordner: Rucksackabgabe und -rückgabe hat am Sonntag problemlos geklappt.
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Die Nürnberger haben mich jetzt auch nicht total vom Hocker gerissen. Ich fand sie beim letzten Gastspiel deutlich lauter, war aber trotzdem ein guter Auftritt.
Die ersten 30 Minuten war die Stimmung von uns ganz okay, danach wurde es schwächer. Hat mich auch nicht gewundert, weil es einfach sauheiß war. Die Entschuldigung gilt natürlich nur für die Leute, die sonst supporten. Der Rest im 40er hat Fussball geschaut, aber mehr nicht, so wie letzte Saison und die Saison davor... Das wird sich nicht mehr ändern. Es sind einfach die billigsten Karten im Stadion und die Dauerkarten werden auch von denen munter weitergekauft, die nur zu vier Topspielen ins Stadion kommen, den Rest der Saison dürfen dann irgendwelche Freunde das Stadion bewundern...
Evtl. würde es etwas bringen, wenn die UF sich auch weiter nach oben stellt, anstatt vorne zu stehen. Das würde zumindest ein paar Touristen aus der Mitte verdrängen...
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Leider hat dieses Fahnenklauspielchen inzwischen allgemein ein sehr niedriges Niveau erreicht, weil sich die entsprechenden Leute schon feiern, wenn man irgendwelche wehrlosen Fanclubs auf Parkplätzen abzieht oder im Stadion an Fahnen mit Hilfe von Ordnern kommt. Das Spiel wird größtenteils auf dem Rücken derjenigen ausgetragen, die mit Gewalt beim Fussball nichts am Hut haben (die Zahl der geklauten Fanclubfahnen übersteigt die Zahl der geklauten Ultrafahnen bei weitem). Was das mit dem Ultragedanken zu tun haben soll, bleibt mir irgendwie verborgen. Aber leider hat sich der Ostblockfahnen- und schalklauhype in Deutschland durchgesetzt...
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So ziemlich jede Pyroaktion der letzten Jahre (krassestes Bsp. wohl Oberhausen 2002 zum Abschied der Gegentribühne, aber auch bei einigen anderen Spielen im kleineren Rahmen) wurden durch eine kleine Gruppe, die unbedingt immer wieder Leuchtspur abschießen muss, verdorben!

Ich kann einfach nicht verstehen, dass man als Organisator (jede Pyroaktion die über ein paar hundert Gramm Rauch und einen Bengalo hinausgeht, ist organisiert und geht nicht von Einzelpersonen aus) sich fast jede Pyroshow versauen lässt, weil die Leuchtspur fast Spieler, Zuschauer und Ordner trifft und somit den Einsatz für die halbwegs vernünftige Verwendung von Bengalos kaputtmacht. Warum weist man die Raketenschützen nicht selbst körperlich zurecht?

Es kann doch nicht sein, dass die UF Personen in ihrem Umfeld duldet (d.h. nicht, dass sie Mitglieder sein müssen), die der ganzen Gruppe schaden und die Strafen für jede Pyroaktion wahrscheinlich nochmal verdoppeln (für die Gruppe und den Verein).

Ganz abgesehen davon, dass die Gruppe den Rückhalt im Rest der Fanszene verlieren könnte, was Choreospenden, - mitarbeit, Support und die notwendige Solidarität in Zeiten der Repression durch die Polizei angeht!