Morphium
12420
tutzt schrieb:Morphium schrieb:
Gaddafi war dubios,
Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?
http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html
http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/
http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html
Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".
Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.
Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.
Dass Lafo ein äußerst kluger Zeitgenosse ist, wusste ich, doch dass er Ahnung von Außenpolitik hat, war mir bis jetzt nicht bekannt.
Ein Gastbeitrag von Oskar Lafontaine
http://m.tagesspiegel.de/meinung/die-linke-und-der-krieg-gegen-den-globalen-interventionismus-von-usa-und-nato/10822178.html
... (...)...Auch im Vorderen Orient geht es seit Jahrzehnten um Rohstoffe und Absatzmärkte. Vor allem um sich die Zugänge zu den Ölquellen zu sichern, haben die jeweiligen US-Regierungen in unterschiedlicher Form versucht, die Vorherrschaft der USA in Vorderasien zu sichern. Dabei waren sie bekanntlich in der Wahl ihrer Mittel alles andere als zimperlich. Sie rüsteten die Taliban, den Diktator Saddam Hussein oder den IS auf, um sie anschließend zu bekämpfen. Wenn US-Vizepräsident Joe Biden heute den US-Verbündeten im Nahen Osten die Schuld an der Aufrüstung des IS gibt und dafür die Türkei, Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate verantwortlich macht, verschweigt er, dass diese US-Verbündeten letztendlich als verlängerter Arm der US-Außenpolitik agieren. ...(...)...
Ein Gastbeitrag von Oskar Lafontaine
http://m.tagesspiegel.de/meinung/die-linke-und-der-krieg-gegen-den-globalen-interventionismus-von-usa-und-nato/10822178.html
... (...)...Auch im Vorderen Orient geht es seit Jahrzehnten um Rohstoffe und Absatzmärkte. Vor allem um sich die Zugänge zu den Ölquellen zu sichern, haben die jeweiligen US-Regierungen in unterschiedlicher Form versucht, die Vorherrschaft der USA in Vorderasien zu sichern. Dabei waren sie bekanntlich in der Wahl ihrer Mittel alles andere als zimperlich. Sie rüsteten die Taliban, den Diktator Saddam Hussein oder den IS auf, um sie anschließend zu bekämpfen. Wenn US-Vizepräsident Joe Biden heute den US-Verbündeten im Nahen Osten die Schuld an der Aufrüstung des IS gibt und dafür die Türkei, Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate verantwortlich macht, verschweigt er, dass diese US-Verbündeten letztendlich als verlängerter Arm der US-Außenpolitik agieren. ...(...)...
Eintracht-Er schrieb:Bigbamboo schrieb:propain schrieb:
Was in diesen Protokollen bestimmt fehlt ist seine Bestechlichkeit und wie er es geschafft hat das deshalb nicht gegen ihn ermittelt wurde. Dann wird er angeben wie ein Sack voll Mücken wegen der Wiedervereinigung wo er garnet viel für kann.
Offensichtlich nicht:
'Die deutsche Einheit ist ihm eher unterlaufen. Er hat sie nicht bewirkt, aber auch nicht behindert. Kohl selbst sieht das nüchtern, seine eigene Rolle und auch die der Ostdeutschen. "Es ist ganz falsch, so zu tun, als wäre da plötzlich der Heilige Geist über die Plätze in Leipzig gekommen und hat die Welt verändert", sagt Kohl. Die Vorstellung, die Revolutionäre im Osten hätten in erster Linie den Zusammenbruch des Regimes erkämpft, sei dem "Volkshochschulhirn von Thierse" entsprungen: "Gorbatschow ging über die Bücher und musste erkennen, dass er am ***** des Propheten war und das Regime nicht halten konnte. Und wenn er den Kommunismus erhalten wollte, musste er ihn reformieren, so kam ja die Idee mit der Perestroika."'
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/helmut-kohl-augstein-ueber-vermaechtnis-die-kohl-protokolle-a-996187.html
Lafontaine hätte die Einheit mit Pauken und Trompeten verzockt.
Lafo war schon immer an allem Schuld.
SGE-URNA schrieb:
Morphium schrieb:tutzt schrieb:Morphium schrieb:vonNachtmahr1982 schrieb:
Durch gezielte Bombardements, was heut zu Tage technische ja ohne weiteres möglich ist, könnte man ohne Probleme binnen weniger Tage wichtige Stützpunkte und massenweise militärisches Material außer Gefecht setzen.
Oder man sagt Katar, wo man seine Zentrale für den nahen Osten stationiert hat, sie sollen doch bitte ihre Unterstützung für ISIS sein lassen. Ruckzuck wären wir die los.
Aber das will man nicht, denn wie sagt Massarrat:
Herr Massarrat, Sie behaupten, eine Welt ohne Ordnung sei im Interesse der Vereinigten Staaten. Warum sehen Sie das so?
Weil es von enormer Bedeutung für die Vereinigten Staaten ist, dass das Öl auch in Zukunft in Dollar gehandelt wird. Dieses System aufrecht zu erhalten, gelingt einfacher mit einer Welt im Chaos. Deshalb spielen die Konflikte im Mittleren Osten den Vereinigten Staaten in die Hände.
@tutzt:
Wenn du eine Seite zurück geblättert hättest, dann hättest du bemerkt dass ich auch die Türkei erwähne. Und nicht nur da, sondern in zig Beiträgen hier habe ich Natoland Türkei verteufelt, weil sie ISIS-Söldner bewusst seit Jahren in Syrien reinmarschieren lassen.
Und dass die Yeziden schon immer ein Problem hatten, ist auch Quatsch. Unter Saddam ging es ihnen besser. Aber dank unseren Freunden aus Übersee wurde er wegen einer Lüge entmachtet und Irak ins Chaos gestürzt. Aber das ist für dich wahrscheinlich auch nur eine weitere Verschwörungstheorie, in Wahrheit hatte Saddam diese Waffen und hat sie dann kurz vor Amerikas Einmarsch runtergeschluckt.
Ist das jetzt das Eingeständnis, dass nur Diktatoren religiöse Minderheiten (oder auch "die Ungläubigen") wirksam schützen können? Obwohl der Vorteil von Diktaturen meist tatsächlich ist, dass Religion keine große Rolle spielt. Und Religion ist halt eine der Hauptwurzeln allen Übels auf der Welt.
Staaten, deren Grenzen von Kolonialherren gezogen wurden und somit viele Völker zwangsvereint leben mussten, in solchen Staaten ist es tatsächlich besser wenn eine harte Hand zunächst für Ruhe und Ordnung sorgt. Und das hatten wir im Irak, und nicht dort, sondern auch Libyen. In solchen Staaten muss man erst die Grundlagen, das sind Wohlstand, Infrastruktur, Bildung usw. schaffen um später über Demokratie zu reden. Das sind Prozesse die nicht von heute auf morgen kommen. Aber um Demokratie ging es unseren korrupten Eliten nie, sondern nur ums Profit. Sonst hätte man wohl kaum ganze Staaten ins Chaos gestürzt und Infrastruktur usw. gleich mit zerstört.
In Libyen herrscht gerade Bürgerkrieg. Libyen war mal das reichste Land Afrikas, hatte eine ähnliche Infrastruktur wie Europa. Das ist jetzt alles dahin, da haben wir grad ein 2. Afghanisten, Jihadisten aus Saudi-Arabien kämpfen gegen Libyer. Wohlstand kennen sie nur noch aus Geschichtsbüchern.
Im Irak herrschten ähnliche Bedingungen.
Wenn das die Alternative sein soll, dann shice ich auf die sog. Demokratie und bevorzuge für diese armen Kreaturen Wohlstand und Frieden. Aber das wäre ja Gift für unsere Eliten. Stabile Länder mit eigener Außenpolitik, wo kommen wir denn dahin.
Nun, deine Petrodollar-Theorie ist ja an und für sich ganz gut. Der ist tatsächlich recht wichtig für die USA. Speziell in der jetzigen ökonomischen Situation. Allerdings gibt es da auch einige Ungereimtheiten, auf die du sicher eine Antwort hast.
Aber ganz kurz... die Relativierung von Spinnern wie Saddam, Gaddafi ist nun wirklich albern. Das hast du nicht nötig. So ideologisch verblendet kannst du doch nun wirklich nicht sein. Ob das Entfernen dieser Deppen durch "den Westen" nun zwingend nötig bzw. klug war, steht auf einem anderen Blatt.
Du begehst hier einen Fehler: Du stellst Gaddafi und Hussein auf einer Stufe. Wann hat Gaddafi jemals andere Länder für amerikanische Interessen angegriffen?
Gaddafi war dubios, doch das schmälert nicht seine hervorragende Leistung für seine Bevölkerung. Durch Gaddafis Putsch an den korrupten König Idris 1969 erlebte Libyen eine rasante Entwicklung, alle Einnahmen aus den Ölexporten kamen direkt bei der Bevölkerung an. Reichstes Land Afrikas, hervorragende Infrastruktur, Alphabetisierungsquote von 97%, die meisten Akademiker in Afrika, Wohlfahrtsstaat, keine Glaubenskämpfe uvm - All das Land brachte Gaddafi nach Libyen. Und was viele nicht wissen: Es gab kommunale Wahlen, wo die örtliche Bevölkerung durch ihre Vertreter über die Ausgaben entschied. Spinner sehen für mich anders aus URNA.
Was Saddam angeht: Saddam war eine ekelhafte Ratte, er hat jedoch für sein Volk einiges geleistet, und das sollte bei der Bewertung eines Herrschers immer das Hauptkriterium sein. Seine Spielereien mit den Amerikanern, die ihn übelst hintergegangen haben, war ein Fehler. Und ohne diese Spielereien hätte er auch keine Kurden vergasen können.
Das hat alles mit Ideologie nichts zu tun URNA, sondern mit Pragmatismus. Für mich steht das Wohlwollen der Bevölkerung an erster Stelle, dabei ist es scheiss egal was für Spinner gerade die Macht haben.
SGE-URNA schrieb:
Zurück zum Petrodollar/USA und meinen offenen Fragen:
Ich fass diese Theorie mal kurz zusammen. Ist ja in sich völlig schlüssig und erklärt das Weltgeschehen in 5 Sekunden. USA und Saudis beschliessen Petrodollar. Alle, die davon abweichen wollen, werden angegriffen, ausgebombt, bzw. in Konflikte verstrickt.
- Wer hat jemals errechnet , ob sich das für die USA überhaupt rechnet? Diese ganzen Weltpolizei Einsätze sind nämlich einer der Hauptgründe für die Notwendigkeit der Erhaltung des PD, rein ökonomisch gesehen.
Ohja, das rechnet sich für die USA sehr wohl!!!!! Unterschätze nicht die Wikrung des Petrodollars!!!!
Prof.Dr.Massarrat erklärt es hier sehr gut! Aber Achtung: Schwere Kost.
SGE-URNA schrieb:
- Warum, in Gottes Namen, zieht man sich aus dem Irak zurück, wenn man doch die Militärpräsenz im Nahen Osten maximieren will?
Die militärische Präsenz im nahen Osten ist bereits sehr hoch. Die Länder aufzuzählen, wo genügend amerikanische Söldner stationiert sind, wäre jetzt zuviel Schreibarbeit für mich. ,-)
Außerdem, wie LDK schon schrieb, weil das Ansehen im Irak eh ganz unten war.
SGE-URNA schrieb:
- Warum installiert und unterstützt eine US/Saudi Koalition einen schiitischen Präsidenten im Irak, dem nicht wenige nachsagen, im Grunde massiv vom Iran gesteuert zu sein? Wir erinnern uns, der Iran ist ja Achse des Bösen
- Warum finanziert man eine ~30000 Mann Irrenarmee, nur um einen Anlass zu haen, in den Irak und Syrien einzumarschieren. Ich behaupte einfach mal, ein fingierter Terroranschlag hätte das effizienter lösen können.
Mir fallen sicher noch ein paar mehr ein...
Chaos. Um die Region ins Chaos zu stürzen. Ich zitiere Massarrat:
Aus der Perspektive der Neokonservativen wären die Zersplitterung von widerstrebenden Machtzentren, ethnische und religiöse Konflikte, Bürgerkriege, Chaos, tiefes Misstrauen im Mittleren Osten der Idealzustand, um nach der bewährten Devise "teile und herrsche" eigene Ziele durchzusetzen. Denn die Ölquellen würden, wie man gegenwärtig im von täglichen Terroranschlägen und Chaos gelähmten Irak beobachten kann, weitersprudeln, da sämtliche Kontrahenten Petrodollars benötigen, um sich Waffen zu besorgen. So wäre keine Macht auf Jahrzehnte in der Lage, überhaupt zu erwägen, den Ölhandel in einer anderen Währung als in Dollar abzuwickeln. Tatsächlich erleben wir gegenwärtig gewaltige Veränderungen in dieser Richtung. Inzwischen haben in Afghanistan, im Irak und in Libyen Regime-Changes stattgefunden. In allen diesen Ländern herrschen Zwietracht und Misstrauen, Stammeskonflikte, territoriale Abspaltungen entlang ethnischer Grenzen, gegenseitiger Terror von Sunniten gegen Schiiten und umgekehrt stehen auf der Tagesordnung.
Massarrat zitiert in seinem Artikel einen offiziellen Text der Denkfabrik "Project for the New American Century", das deutlich macht weshalb diese Region so wichtig für amerikanische Interessen ist:
„Die Geschichte des 20. Jahrhunderts sollte uns gelehrt haben, dass es wichtig ist, die Umstände zu gestalten, bevor es zu Krisen kommt, und Bedrohungen entgegenzutreten noch bevor sie dringlich geworden sind. Die Geschichte des vorausgegangenen Jahrhunderts sollte uns gelehrt haben, dass wir uns der Sache der amerikanischen Führungsrolle verschreiben müssen. [ ] Gegenwärtig haben die Vereinigten Staaten keinen Rivalen. Amerikas große Strategieplanung sollte darauf zielen, diese vorteilhafte Position soweit wie möglich in die Zukunft hinein nicht nur zu erhalten, sondern sie auszubauen. Es gibt allerdings potentiell mächtige Staaten, die mit der gegenwärtigen Lage unzufrieden sind und die die Situation daher gerne verändern würden. Um also die gegenwärtige für die USA wünschenswerte strategische Situation aufrechtzuerhalten, ist eine global militärische Überlegenheit heute und in der Zukunft erforderlich…[…]
Obwohl die internen Sensibilitäten in Saudi-Arabien es gebieten, dass die dortigen US-Streitkräfte nominell rotieren, ist es doch offensichtlich geworden, dass es sich dort um einen dauerhaften Einsatz handelt. Aus amerikanischer Sicht bleibt die Bedeutung solcher Militärstützpunkte erhalten, auch wenn Saddam Hussein von der Szene verschwinden sollte. Auf lange Sicht kann es sich herausstellen, dass der Iran eine große Bedrohung für amerikanische Interessen am Golf darstellt, so wie es zuvor beim Irak der Fall war. Aber selbst für den Fall, dass sich die Beziehungen mit dem Iran verbessern sollten, bliebe die Aufrechterhaltung der Voraus-Streitkräfte am Golf ein wesentliches Element der US-Streitkräfte in Anbetracht der langfristigen Interessen in der Region“.
Wir erleben aktuell eine Umwälzung der Levante dank ISIS, neue Bündnisse entstehen, alte fallen. Die Waffen an Kurden im Nordirak haben nur ein Ziel: Sie sollen den kurdischen Nationalismus stärken und somit in Zukunft die gesamte Region unter Spannung halten, da die Kurden im Iran und Türkei nicht ruhig sitzen werden. Die Türkei hat sich hier reinlegen lassen. Zuerst hat sich Erdogan gebückt und ISIS auf Befehl durchgelassen, um im Gegenzug innenpolitisch freie Hand zu haben. Jetzt überrennt ISIS Kobane und Erdogan schaut zu, weil die Kurden auf gar keinen Fall an Macht zulegen sollen.
Doch die Welt ist nicht blind und merkt, hier läuft was ganz perverses ab. Ein NATO Staat schaut zu wie in unmittelbarer Nähe ISIS seine Flagge hisst, Luftschläge finden nicht statt, ISIS Söldner dürfen über die Grenze, Materialrouten wurden bis heute nicht zerschlagen - Wenn das alles keine Verarsche sein soll, dann weiß ich auch nicht. Im Übrigen: Es kursieren im Internet Bilder von türkischen Soldaten wie sie mit ISIS Söldnern zusammen posieren.
Erdogan hat sich hier verzockt, jetzt ist er plötzlich der Bösewicht. Das wird einige freuen, denn die Hegemonialansprüche Erdogans der letzten Jahre waren vielen ein Dorn im Auge, insbesondere Saudi-Arabien.
Brady schrieb:
@stefank&morphium: Seid ihr der Meinung, dass IS mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aufgehaltet werden müssen?
ISIS hätte Assad alleine erledigt, letztes Jahr zu diesem Zeitpunkt gewann man viele Schlachten gegen ISIS, doch plötzlich über Nacht wurde ISIS noch stärker *hust*, insbesondere nachdem die Fake-Aktion mit den sog. Gasangriffen Assads nicht seine Wirkung dank Russland entfaltete.
Ich bin ja nach wie vor der Meinung dass nicht ISIS unser Problem ist sondern eine gierige Elite, die für ihre Profite in naher und ferner Zukunft Menschen gegeneinander hetzt.
Und ja selbstverständlich sollte ISIS fallen, doch seit dem offiziellen Kriegseintritt der Amerikaner überrent ISIS plötzlich auch die Kurdengebiete in Syrien, die sich zuvor die Jahre gut gegen ISIS behaupteten.
tutzt schrieb:Morphium schrieb:vonNachtmahr1982 schrieb:
Durch gezielte Bombardements, was heut zu Tage technische ja ohne weiteres möglich ist, könnte man ohne Probleme binnen weniger Tage wichtige Stützpunkte und massenweise militärisches Material außer Gefecht setzen.
Oder man sagt Katar, wo man seine Zentrale für den nahen Osten stationiert hat, sie sollen doch bitte ihre Unterstützung für ISIS sein lassen. Ruckzuck wären wir die los.
Aber das will man nicht, denn wie sagt Massarrat:
Herr Massarrat, Sie behaupten, eine Welt ohne Ordnung sei im Interesse der Vereinigten Staaten. Warum sehen Sie das so?
Weil es von enormer Bedeutung für die Vereinigten Staaten ist, dass das Öl auch in Zukunft in Dollar gehandelt wird. Dieses System aufrecht zu erhalten, gelingt einfacher mit einer Welt im Chaos. Deshalb spielen die Konflikte im Mittleren Osten den Vereinigten Staaten in die Hände.
@tutzt:
Wenn du eine Seite zurück geblättert hättest, dann hättest du bemerkt dass ich auch die Türkei erwähne. Und nicht nur da, sondern in zig Beiträgen hier habe ich Natoland Türkei verteufelt, weil sie ISIS-Söldner bewusst seit Jahren in Syrien reinmarschieren lassen.
Und dass die Yeziden schon immer ein Problem hatten, ist auch Quatsch. Unter Saddam ging es ihnen besser. Aber dank unseren Freunden aus Übersee wurde er wegen einer Lüge entmachtet und Irak ins Chaos gestürzt. Aber das ist für dich wahrscheinlich auch nur eine weitere Verschwörungstheorie, in Wahrheit hatte Saddam diese Waffen und hat sie dann kurz vor Amerikas Einmarsch runtergeschluckt.
Ist das jetzt das Eingeständnis, dass nur Diktatoren religiöse Minderheiten (oder auch "die Ungläubigen") wirksam schützen können? Obwohl der Vorteil von Diktaturen meist tatsächlich ist, dass Religion keine große Rolle spielt. Und Religion ist halt eine der Hauptwurzeln allen Übels auf der Welt.
Staaten, deren Grenzen von Kolonialherren gezogen wurden und somit viele Völker zwangsvereint leben mussten, in solchen Staaten ist es tatsächlich besser wenn eine harte Hand zunächst für Ruhe und Ordnung sorgt. Und das hatten wir im Irak, und nicht dort, sondern auch Libyen. In solchen Staaten muss man erst die Grundlagen, das sind Wohlstand, Infrastruktur, Bildung usw. schaffen um später über Demokratie zu reden. Das sind Prozesse die nicht von heute auf morgen kommen. Aber um Demokratie ging es unseren korrupten Eliten nie, sondern nur ums Profit. Sonst hätte man wohl kaum ganze Staaten ins Chaos gestürzt und Infrastruktur usw. gleich mit zerstört.
In Libyen herrscht gerade Bürgerkrieg. Libyen war mal das reichste Land Afrikas, hatte eine ähnliche Infrastruktur wie Europa. Das ist jetzt alles dahin, da haben wir grad ein 2. Afghanisten, Jihadisten aus Saudi-Arabien kämpfen gegen Libyer. Wohlstand kennen sie nur noch aus Geschichtsbüchern.
Im Irak herrschten ähnliche Bedingungen.
Wenn das die Alternative sein soll, dann shice ich auf die sog. Demokratie und bevorzuge für diese armen Kreaturen Wohlstand und Frieden. Aber das wäre ja Gift für unsere Eliten. Stabile Länder mit eigener Außenpolitik, wo kommen wir denn dahin.
vonNachtmahr1982 schrieb:
Durch gezielte Bombardements, was heut zu Tage technische ja ohne weiteres möglich ist, könnte man ohne Probleme binnen weniger Tage wichtige Stützpunkte und massenweise militärisches Material außer Gefecht setzen.
Oder man sagt Katar, wo man seine Zentrale für den nahen Osten stationiert hat, sie sollen doch bitte ihre Unterstützung für ISIS sein lassen. Ruckzuck wären wir die los.
Aber das will man nicht, denn wie sagt Massarrat:
Herr Massarrat, Sie behaupten, eine Welt ohne Ordnung sei im Interesse der Vereinigten Staaten. Warum sehen Sie das so?
Weil es von enormer Bedeutung für die Vereinigten Staaten ist, dass das Öl auch in Zukunft in Dollar gehandelt wird. Dieses System aufrecht zu erhalten, gelingt einfacher mit einer Welt im Chaos. Deshalb spielen die Konflikte im Mittleren Osten den Vereinigten Staaten in die Hände.
@tutzt:
Wenn du eine Seite zurück geblättert hättest, dann hättest du bemerkt dass ich auch die Türkei erwähne. Und nicht nur da, sondern in zig Beiträgen hier habe ich Natoland Türkei verteufelt, weil sie ISIS-Söldner bewusst seit Jahren in Syrien reinmarschieren lassen.
Und dass die Yeziden schon immer ein Problem hatten, ist auch Quatsch. Unter Saddam ging es ihnen besser. Aber dank unseren Freunden aus Übersee wurde er wegen einer Lüge entmachtet und Irak ins Chaos gestürzt. Aber das ist für dich wahrscheinlich auch nur eine weitere Verschwörungstheorie, in Wahrheit hatte Saddam diese Waffen und hat sie dann kurz vor Amerikas Einmarsch runtergeschluckt.
Aragorn schrieb:Morphium schrieb:
Die FR hat heute Prof.Dr. Massarrat interviewt, ein ausgewiesener Kenner der korrupten Bande die die Welt von Washington aus versucht zu lenken. Wer begreifen will warum die US-Administration gezwungen ist Kriege zu führen und vor allem, warum es im nahen Osten immer wieder eskaliert, dem empfehle ich die Bücher von Massarrat zu verschlingen.
http://www.fr-online.de/wirtschaft/wissenschaftler-mohssen-massarat--welt-finanziert-us-kriege-mit-,1472780,28669420.html
Herr Massarrat, Sie behaupten, eine Welt ohne Ordnung sei im Interesse der Vereinigten Staaten. Warum sehen Sie das so?
Weil es von enormer Bedeutung für die Vereinigten Staaten ist, dass das Öl auch in Zukunft in Dollar gehandelt wird. Dieses System aufrecht zu erhalten, gelingt einfacher mit einer Welt im Chaos. Deshalb spielen die Konflikte im Mittleren Osten den Vereinigten Staaten in die Hände.
Warum haben die Vereinigten Staaten ein Interesse daran, dass der Ölhandel weiterhin in Dollar abgewickelt wird?
Je mehr Öl die Welt verbraucht und je höher der Preis steigt, desto mehr Dollar kann die US-Regierung in Umlauf bringen, ohne dass der Wert der Währung zerfällt. Dadurch generieren die USA Einnahmen, die sie zur Finanzierung ihrer Staatsausgaben nutzen können. Sie profitieren davon, dass der Goldstandard in den vergangenen Jahren durch den Ölstandard abgelöst wurde. Öl ist wie Gold ein homogenes und knappes Gut, das immer stärker nachgefragt und teurer wird. Seit 1970 ist der Anteil des Ölhandels am Welthandel von 1,7 Prozent auf zwölf Prozent in 2011 gestiegen – mit einer drastisch steigenden Dollar-Nachfrage als Folge.
..(...)...
Welche Konsequenzen hat das?
Die Leitwährung bedeutet für das Herkunftsland immer ein monopolistisches Privileg. Zu Zeiten des Goldstandards ging die US-Regierung aber noch die Verpflichtung ein, zu jedem Zeitpunkt Dollarreserven anderer Staaten gegen Gold einzutauschen. Dadurch waren gegen einen Missbrauch dieses Monopols im System Barrieren eingebaut. Das gibt es nun nicht mehr. Beim Ölstandard haben die USA keinerlei justiziable Verpflichtungen gegenüber den Dollar-Besitzern mehr. Schlimm ist dabei – was leider oft übersehen wird – dass dieses Monopol auch hier quasi-diktatorische Strukturen und Gewaltpotenziale nach sich zieht.
Können Sie das erläutern?
In diesem System muss dafür gesorgt werden, dass der Ölhandel in Dollar abgewickelt wird. Das setzt voraus, dass die Ölstaaten ihr Öl entweder freiwillig in Dollar verkaufen, oder aber dazu gezwungen werden. Regimewechsel im Irak, in Afghanistan, in Libyen, der Atomstreit mit Iran sowie ein kostspieliges, weltumspannendes Netz an Militärstützpunkten gehören zur amerikanischen Strategie, den Dollar zu verteidigen. Schwache Ölstaaten, wie der Irak oder Libyen, die sich jetzt im Bürgerkrieg befinden, können sich kaum weigern, ihr Öl in Dollar zu verkaufen. Man könnte sogar konstatieren, dass es zwischen den Rüstungsausgaben und Kriegen der USA, der US-Staatsverschuldung und der Refinanzierung dieser Schulden über den durch den Ölstandard gestützten Dollar eine direkte Verbindung gibt.
Ich sags immer wieder: Unser Problem ist nicht ISIS, sondern gierige und perverse Eliten aus Saudi-Arabien, Katar und USA. Sie alle profitieren von solchen Zuständen.
Aber es ist einfacher sich mit Schlägereien zwischen Jesiden und Muslimen in Deutschland abzulenken statt den Grundproblemen nachzugehen.
Ich habe mit gar nichts abgelenkt. Und die "mittelbare" Bedrohung für den "Normalo" geht nunmal eher von diesen radikalisierten Wirrköpfen aus, als von irgendwelchen Öl-Magnaten aus den USA, oder Scheichs aus Arabien.
Dass diese "radikalisierte Wirrköpfe" ohne die Millionen aus dem Ausland ihre Fantasien nicht ausleben könnten ist dir schon klar? Oder glaubst du ISIS hat über Nacht halb Syrien und Irak eingenommen? Verstehe doch endlich dass man bewusst mit den Ängsten der Leute spielt. Lass dich davon nicht anstecken.
Die FR hat heute Prof.Dr. Massarrat interviewt, ein ausgewiesener Kenner der korrupten Bande die die Welt von Washington aus versucht zu lenken. Wer begreifen will warum die US-Administration gezwungen ist Kriege zu führen und vor allem, warum es im nahen Osten immer wieder eskaliert, dem empfehle ich die Bücher von Massarrat zu verschlingen.
http://www.fr-online.de/wirtschaft/wissenschaftler-mohssen-massarat--welt-finanziert-us-kriege-mit-,1472780,28669420.html
Herr Massarrat, Sie behaupten, eine Welt ohne Ordnung sei im Interesse der Vereinigten Staaten. Warum sehen Sie das so?
Weil es von enormer Bedeutung für die Vereinigten Staaten ist, dass das Öl auch in Zukunft in Dollar gehandelt wird. Dieses System aufrecht zu erhalten, gelingt einfacher mit einer Welt im Chaos. Deshalb spielen die Konflikte im Mittleren Osten den Vereinigten Staaten in die Hände.
Warum haben die Vereinigten Staaten ein Interesse daran, dass der Ölhandel weiterhin in Dollar abgewickelt wird?
Je mehr Öl die Welt verbraucht und je höher der Preis steigt, desto mehr Dollar kann die US-Regierung in Umlauf bringen, ohne dass der Wert der Währung zerfällt. Dadurch generieren die USA Einnahmen, die sie zur Finanzierung ihrer Staatsausgaben nutzen können. Sie profitieren davon, dass der Goldstandard in den vergangenen Jahren durch den Ölstandard abgelöst wurde. Öl ist wie Gold ein homogenes und knappes Gut, das immer stärker nachgefragt und teurer wird. Seit 1970 ist der Anteil des Ölhandels am Welthandel von 1,7 Prozent auf zwölf Prozent in 2011 gestiegen – mit einer drastisch steigenden Dollar-Nachfrage als Folge.
..(...)...
Welche Konsequenzen hat das?
Die Leitwährung bedeutet für das Herkunftsland immer ein monopolistisches Privileg. Zu Zeiten des Goldstandards ging die US-Regierung aber noch die Verpflichtung ein, zu jedem Zeitpunkt Dollarreserven anderer Staaten gegen Gold einzutauschen. Dadurch waren gegen einen Missbrauch dieses Monopols im System Barrieren eingebaut. Das gibt es nun nicht mehr. Beim Ölstandard haben die USA keinerlei justiziable Verpflichtungen gegenüber den Dollar-Besitzern mehr. Schlimm ist dabei – was leider oft übersehen wird – dass dieses Monopol auch hier quasi-diktatorische Strukturen und Gewaltpotenziale nach sich zieht.
Können Sie das erläutern?
In diesem System muss dafür gesorgt werden, dass der Ölhandel in Dollar abgewickelt wird. Das setzt voraus, dass die Ölstaaten ihr Öl entweder freiwillig in Dollar verkaufen, oder aber dazu gezwungen werden. Regimewechsel im Irak, in Afghanistan, in Libyen, der Atomstreit mit Iran sowie ein kostspieliges, weltumspannendes Netz an Militärstützpunkten gehören zur amerikanischen Strategie, den Dollar zu verteidigen. Schwache Ölstaaten, wie der Irak oder Libyen, die sich jetzt im Bürgerkrieg befinden, können sich kaum weigern, ihr Öl in Dollar zu verkaufen. Man könnte sogar konstatieren, dass es zwischen den Rüstungsausgaben und Kriegen der USA, der US-Staatsverschuldung und der Refinanzierung dieser Schulden über den durch den Ölstandard gestützten Dollar eine direkte Verbindung gibt.
Ich sags immer wieder: Unser Problem ist nicht ISIS, sondern gierige und perverse Eliten aus Saudi-Arabien, Katar und USA. Sie alle profitieren von solchen Zuständen.
Aber es ist einfacher sich mit Schlägereien zwischen Jesiden und Muslimen in Deutschland abzulenken statt den Grundproblemen nachzugehen.
http://www.fr-online.de/wirtschaft/wissenschaftler-mohssen-massarat--welt-finanziert-us-kriege-mit-,1472780,28669420.html
Herr Massarrat, Sie behaupten, eine Welt ohne Ordnung sei im Interesse der Vereinigten Staaten. Warum sehen Sie das so?
Weil es von enormer Bedeutung für die Vereinigten Staaten ist, dass das Öl auch in Zukunft in Dollar gehandelt wird. Dieses System aufrecht zu erhalten, gelingt einfacher mit einer Welt im Chaos. Deshalb spielen die Konflikte im Mittleren Osten den Vereinigten Staaten in die Hände.
Warum haben die Vereinigten Staaten ein Interesse daran, dass der Ölhandel weiterhin in Dollar abgewickelt wird?
Je mehr Öl die Welt verbraucht und je höher der Preis steigt, desto mehr Dollar kann die US-Regierung in Umlauf bringen, ohne dass der Wert der Währung zerfällt. Dadurch generieren die USA Einnahmen, die sie zur Finanzierung ihrer Staatsausgaben nutzen können. Sie profitieren davon, dass der Goldstandard in den vergangenen Jahren durch den Ölstandard abgelöst wurde. Öl ist wie Gold ein homogenes und knappes Gut, das immer stärker nachgefragt und teurer wird. Seit 1970 ist der Anteil des Ölhandels am Welthandel von 1,7 Prozent auf zwölf Prozent in 2011 gestiegen – mit einer drastisch steigenden Dollar-Nachfrage als Folge.
..(...)...
Welche Konsequenzen hat das?
Die Leitwährung bedeutet für das Herkunftsland immer ein monopolistisches Privileg. Zu Zeiten des Goldstandards ging die US-Regierung aber noch die Verpflichtung ein, zu jedem Zeitpunkt Dollarreserven anderer Staaten gegen Gold einzutauschen. Dadurch waren gegen einen Missbrauch dieses Monopols im System Barrieren eingebaut. Das gibt es nun nicht mehr. Beim Ölstandard haben die USA keinerlei justiziable Verpflichtungen gegenüber den Dollar-Besitzern mehr. Schlimm ist dabei – was leider oft übersehen wird – dass dieses Monopol auch hier quasi-diktatorische Strukturen und Gewaltpotenziale nach sich zieht.
Können Sie das erläutern?
In diesem System muss dafür gesorgt werden, dass der Ölhandel in Dollar abgewickelt wird. Das setzt voraus, dass die Ölstaaten ihr Öl entweder freiwillig in Dollar verkaufen, oder aber dazu gezwungen werden. Regimewechsel im Irak, in Afghanistan, in Libyen, der Atomstreit mit Iran sowie ein kostspieliges, weltumspannendes Netz an Militärstützpunkten gehören zur amerikanischen Strategie, den Dollar zu verteidigen. Schwache Ölstaaten, wie der Irak oder Libyen, die sich jetzt im Bürgerkrieg befinden, können sich kaum weigern, ihr Öl in Dollar zu verkaufen. Man könnte sogar konstatieren, dass es zwischen den Rüstungsausgaben und Kriegen der USA, der US-Staatsverschuldung und der Refinanzierung dieser Schulden über den durch den Ölstandard gestützten Dollar eine direkte Verbindung gibt.
Ich sags immer wieder: Unser Problem ist nicht ISIS, sondern gierige und perverse Eliten aus Saudi-Arabien, Katar und USA. Sie alle profitieren von solchen Zuständen.
Aber es ist einfacher sich mit Schlägereien zwischen Jesiden und Muslimen in Deutschland abzulenken statt den Grundproblemen nachzugehen.
Was für ein perverses Spiel.
Da greift ISIS Kobane, eine syrisch-kurdische Stadt an der türkischen Grenze, an um die Kurden zu unterwerfen und die türkische Armee paar Meter entfernt schaut tatenlos zu. Offiziell weil man nicht mit der syrischen Armee in Berührung kommen will, aber dass die syrische Armee seit mehr als einem Jahr in dieser Gegend nicht mehr gesichtet wurde, sei dahin gestellt. Inoffiziell ist es klar: Die Kurden in Syrien sollen nicht ähnlich wie im Irak an Stärke gewinnen, was aber zwangsläufig passieren würde wenn man ihnen helfen würde. Und ihr Nato-Partner USA hält sich mit Luftschlägen in und um Kobane auffällig zurück. Da will man der Türkei wohl einen Gefallen tun.
Also wer immer noch glaubt ISIS wär das Hauptproblem und nicht die Strippenzieher dahinter, der kommt mit naiv noch wohlwollend weg.
@Aragorn:
Eine Schlägerei zwischen irgendwelchen Gruppen in Deutschland hat nichts mit ISIS zu tun hat, hör auf es hier rein zu verlinken. Führt eure Islam-Debatten bitte woanders, dieser Thread ist schon sowieso kaum zu durchschauen.
Da greift ISIS Kobane, eine syrisch-kurdische Stadt an der türkischen Grenze, an um die Kurden zu unterwerfen und die türkische Armee paar Meter entfernt schaut tatenlos zu. Offiziell weil man nicht mit der syrischen Armee in Berührung kommen will, aber dass die syrische Armee seit mehr als einem Jahr in dieser Gegend nicht mehr gesichtet wurde, sei dahin gestellt. Inoffiziell ist es klar: Die Kurden in Syrien sollen nicht ähnlich wie im Irak an Stärke gewinnen, was aber zwangsläufig passieren würde wenn man ihnen helfen würde. Und ihr Nato-Partner USA hält sich mit Luftschlägen in und um Kobane auffällig zurück. Da will man der Türkei wohl einen Gefallen tun.
Also wer immer noch glaubt ISIS wär das Hauptproblem und nicht die Strippenzieher dahinter, der kommt mit naiv noch wohlwollend weg.
@Aragorn:
Eine Schlägerei zwischen irgendwelchen Gruppen in Deutschland hat nichts mit ISIS zu tun hat, hör auf es hier rein zu verlinken. Führt eure Islam-Debatten bitte woanders, dieser Thread ist schon sowieso kaum zu durchschauen.
adler1807 schrieb:Morphium schrieb:
Bei solchen Vorzeichen würdest du genauso Handeln wie die, wenn du einfach gestrickt wärst. Aber das bist du ja zum Glück nicht.
Welchen IQ muss man denn haben, um zu wissen, dass das Köpfen und Abschlachten von Frauen und Kindern ein Verbrechen ist?
Ich weiss nicht welchen IQ man dafür haben muss, keine Ahnung. Aber da du den Rest des Beitrages ignoriert hast, zeigt mir dass du an einer Lösung gar nicht interessiert bist sondern nur draufhauen willst.
Wir müssen die Krankheit besiegen, nicht die Symptome.
Gelöschter Benutzer schrieb:SachsehauseJJ schrieb:
Wenn der Standfussballer Joselu hier verlängert hätte, wäre Seferovic wohl nicht gekommen. Ausdrücklich möchte ich H96 und Herr Kind dafür danken.
Haris kann laufen, Tore schiessen und Vorlagen geben. Freude pur Ihn spielen zu sehn.
Gruss JJ
Man kann ja über Joselu sagen was man will, aber ein Standfußballer war er nun wirklich nicht.
Sefe ist (höchstwahrscheinlich) deutlich billiger als Joselu (im Gesamtpaket) und bis dato hat er die besseren Werte. Trotzdem muss man doch nicht sinnfrei mit Dreck werfen.
Joselu musste man in den Hintern treten damit er was zeigt, Seferovic nicht. Ich erinnere nochmal: Joselu hat 6-7 Monate überhaupt nicht stattgefunden in Frankfurt. Insofern können wir echt froh sein dass Kind bereit war für Joselu über 5 Mio auf den Tisch zu legen.
adler1807 schrieb:stefank schrieb:
Schon interessant, wie groß die Zustimmung hier ist, jemand dafür abzustrafen, dass er eine inakzeptable Meinung vertritt, und nicht auf entsprechende Handlungen abzustellen. Orwell nannte das in "1984" Gedankenverbrechen, und wir waren alle sehr empört.
Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen.
Kein Fußbreit den Faschisten.
Keine Toleranz der Intoleranz.
Wehret den Anfängen....
Alles nur so dahergesagt oder stehen speziell wir in Deutschland nicht in der Verantwortung? Möglicherweise gilt das alles auch nur in eine Richtung?
Für eindeutig inakzeptable Meinungen der braunen Brut akzeptieren wir sogar die Lahmlegung des Großteils des Eisenbahnverkehrs im Großraum FFM und hegen Verständnis für die Zivilcourage der Gleiszerstörer.
Warum diese Zurückhaltung wenn es um die Benennung dessen geht, was wir hier vorfinden. Die Vorbereitung und PLanung eines faschistischen Gesellschaftssystems durch IS und seine Anhänger.
Die Dinge sind nicht so einfach. Werf mal nen Blick auf die Landkarte, schau dir diese von unseren Vorvätern gezogene Grenzen an, schau dir die ganzen Umstürze von demokratisch gewählten Regierungen die wir für unsere Profite durchführten, schau dir die ganzen Diktatoren die wir einsetzten und einsetzen, schau dir unsere ständige Truppenpräsenz dort, schau dir die Anschläge die von Gruppen ausgeübt werden die wir unterstützten oder unterstützen, schau dir die vielen zivilen Opfer die täglich durch unsere Bomber aus versehen ums Leben kommen.
Bei solchen Vorzeichen würdest du genauso Handeln wie die, wenn du einfach gestrickt wärst. Aber das bist du ja zum Glück nicht.
Wie könnt ihr nur!
Man kann doch Bein nicht mit Meier vergleichen!!!! Man DARF generell nur wenige Fussballer mit Bein vergleichen!!! Hört auf mit eurer Blasphemie!!!!!
Bein war Bein, ihn gabs nur einmal und leider nie wieder.
Bein oh Bein, was würd ich alles opfern um ihn wieder bei der Eintracht live spielen zu sehen.
Man kann doch Bein nicht mit Meier vergleichen!!!! Man DARF generell nur wenige Fussballer mit Bein vergleichen!!! Hört auf mit eurer Blasphemie!!!!!
Bein war Bein, ihn gabs nur einmal und leider nie wieder.
Bein oh Bein, was würd ich alles opfern um ihn wieder bei der Eintracht live spielen zu sehen.
Surprise Surprise!
Sicherheitsbehörden haben die Ausreise gewaltbereiter Islamisten aus Deutschland jahrelang gebilligt oder sogar unterstützt. Dies erklärte der Leiter der Abteilung polizeilicher Staatsschutz und Terrorismusbekämpfung des Bayerischen Landeskriminalamtes, Ludwig Schierghofer, im Interview mit dem WDR-Magazin MONITOR.
http://www1.wdr.de/daserste/monitor/extras/monitorpresse-isis100.html
Die schwachsinnige Begründung „Schutz unserer Bevölkerung“ kaufe ich denen nicht ab.
Naja wie auch immer, ich mache mir eher Sorgen wegen den Nordkoreanern.
Drecks Nordkoreaner
Sicherheitsbehörden haben die Ausreise gewaltbereiter Islamisten aus Deutschland jahrelang gebilligt oder sogar unterstützt. Dies erklärte der Leiter der Abteilung polizeilicher Staatsschutz und Terrorismusbekämpfung des Bayerischen Landeskriminalamtes, Ludwig Schierghofer, im Interview mit dem WDR-Magazin MONITOR.
http://www1.wdr.de/daserste/monitor/extras/monitorpresse-isis100.html
Die schwachsinnige Begründung „Schutz unserer Bevölkerung“ kaufe ich denen nicht ab.
Naja wie auch immer, ich mache mir eher Sorgen wegen den Nordkoreanern.
Drecks Nordkoreaner
Es gibt auf der Welt zig Diktatoren, lass uns doch mal Bhutan befreien. Ach die haben kein Öl? Ok dann lassen wir das.
Merkst du was?
Abgesehen davon: Wer selbst heute noch, nach all den Dingen was dort ablaufen, der Meinung ist es war besser dass Gaddafi Saddam und co beseitigt wurden, hat nicht alle Tassen im Schrank! Wer das aktuelle Geschehen besser findet als die relativ stabilen Verhältnisse unter Gaddafi und co., ist ein perverser Zyniker dem die Menschen dort scheiss egal sind.