Morphium
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Morphium
Abwarten. Finde ihn nicht so schlecht, beim VfB und Hertha war seine Arbeit gut, mit ihm wäre die Hertha 2011/2012 vermutlich nicht abgestiegen, er stand mit denen ja glaub ich auf Platz 10 als er gehen musste. In Hoffenheim ist er gescheitert, aber ich denke das lag nicht nur an ihn, in Sinsheim ist alles ein wenig anders. In Luzern sehe allerdings schwarz, dort herrscht Unruhe, schlechter Saisonstart, Investor kündigt Rückzug - Alles andere als gute Voraussetzungen.
WuerzburgerAdler schrieb:Morphium schrieb:sgevolker schrieb:Morphium schrieb:tutzt schrieb:Morphium schrieb:tutzt schrieb:Morphium schrieb:
Gaddafi war dubios,
Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?
http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html
http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/
http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html
Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".
Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.
Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.
Also brüllende Ignoranz. Aber sag das doch am besten den vergewaltigten Frauen ins Gesicht, dass du sie erstens für Lügnerinnen hältst und zweitens selbst wenn sollen sie sich nicht so haben, war doch "für das Volk".
Widerlich.
Sorry dass ich manchmal den Kopf benutze und Dinge hinterfrage. Saddam wurden ja auch einige Märchen angedichtet, getötete Babys in Kuwait oder dieser Virus mit der Hussein Amerika anstecken wollte, klangen schon damals recht unterhaltsam und stellten sich später als Lüge dar. Deshalb immer schön vorsichtig sein, aber ich kann dich verstehen, solche Spinner Geschichten helfen einem sein negatives Bild von einem sog. "Feind" noch härter zu festigen.
Kannst ja mal in Lockerbie vorbeifahren und fragen was die so denken.
Lockerbie ist bis heute nicht 100%ig aufgeklärt worden. Würde mir vermutlich nichts bringen nach Lockerbie zu fahren und eine Befragung zu starten.
Noch immer ist die Iran-Theorie der Schweizer Ermittler zu Lockerbie nicht widerlegt - soviel ich weiß.
Ich meine u.a. deswegen wurde 2009 in Schottland der Prozeß neu aufgerollt.
tutzt schrieb:Morphium schrieb:tutzt schrieb:Morphium schrieb:tutzt schrieb:stefank schrieb:
Jetzt kommt dieses brunzdumme Stück Malheur auch noch mit Argumenten. Boah ey, das nervt: http://christinebuchholz.de/2014/10/10/solidaritaet-mit-dem-widerstand-in-kobane-nein-zum-us-bombardement/
Die Bombenangriffe allein haben noch nicht die komplette Zerstörung der IS erreicht, darum sollte man sie ganz lassen. Top "Argument".
Da schlägt ja sogar das Milchmädchen die Hände über den Kopf zusammen, so dumm ist das...
Aber flieg doch mal eben mit deiner Gesinnungsgenossin nach Kobane und erzähl das den Kurden dort, die genau das Gegenteil wünschen. Evtl. ist euer hohes Ross ja wenigstes noch als Notreserve brauchbar...
Hat die blöde Kuh etwa vergessen dass ohne US-Luftschläge Afghanistan heute nicht derart blühen würde? Anschläge kennen die dort nur noch aus Geschichtsbüchern, dank uns geht es denen so gut wie lange nicht mehr.
Ihre Argumente kann sie sich sonst wohin stecken, würde man so vorgehen wie sie es wünscht dann könnte im nahen Osten womöglich irgendwann der Frieden Einkehr halten, wovon soll die Waffenindustrie dann leben? Wie naiv ist die Kommunistin eigentlich?!
Boah solche Gestalten machen mich wütend. :upset:
Deine Platte hängt.
Und während du und andere Dummbabbler hier ihren Propagandamüll von sich geben, machen die Islamisten mit ihrem Völkermord weiter. Ganz realexistierend.
Freundschaft!
Und warum machen die Islamisten weiter? Weil sie weiterhin aus den Golfstaaten mit Waffen und Geld versorgt werden. Wie wärs wenn wir uns die mal vorknüpfen würden? Aber stattdessen schickt man denen noch 300 Leopardpanzer.
tutzt, kapier doch endlich dass dieser Zustand dort gewollt ist und Luftschläge die Symptome nur kurzfristig lindern würden aber die Krankheit an sich würde weiterhin bestehen. Übrigens finde ich es ein wenig kindisch von dir sofort persönlich zu werden, willst ja nicht dass man dich als Pirincci beschimpft, also lass es sein. Merci.
Nein, sie machen weiter, weil es mordlüsterne Irre sind, die sich auf einem Feldzug ins Paradies wähnen, was ihnen zuvor irgendwelche menschenverachtende Prediger einredeten. Weil sie sich an Machtausübung und Gewalt berauschen.
Und deine "Symptome" sind Menschenleben!! Du bist für mich ein verblendeter und vor Hass auf "den Westen" völlig abgestumpfter Zyniker und das sag ich dir auch. Du bist unfähig Leid und Elend von Menschen überhaupt erfassen zu wollen oder auch nur anzuerkennen, wie ja schon dein abartiger Müll hinsichtlich der von Gadaffi vergewaltigten und gedemütigten Frauen beweist. Du lebst nur für deinen irren Feldzug gegen "den Westen" alles was nicht in dein Weltbild passt.
Damit hast du sehr viel mehr mit den IS-Mördern zu tun als dir wohl klar ist.
Du tust mir leid. Wer offenbar jegliche Empathie verloren hat, der hat aufgehört als Mensch zu existieren.
Sind Golfstaaten für dich "Westen"? Wenn ich also darauf hinweise dass die Golfstaaten hauptverantwortlich für die aktuelle Stärke des IS sind dann führe ich in Wahrheit ein Feldzug gegen den Westen?
Den letzten Absatz kannst du dir in den Hintern stecken du dummer Pirincci, mich mit IS-Mördern zu vergleichen, ich glaub du wurdest zu oft heiß gebadet. Bei dir hackt es doch du Spinner.
Dein Hass gegenüber sog. "Linke, Gutmenschen, links-grün versiffte usw." ist schon beachtlich, ich glaub ein Linker hat dir wahrscheinlich mal die Frau weggenommen, anders ist das alles nicht zu erklären.
tutzt schrieb:Morphium schrieb:tutzt schrieb:stefank schrieb:
Jetzt kommt dieses brunzdumme Stück Malheur auch noch mit Argumenten. Boah ey, das nervt: http://christinebuchholz.de/2014/10/10/solidaritaet-mit-dem-widerstand-in-kobane-nein-zum-us-bombardement/
Die Bombenangriffe allein haben noch nicht die komplette Zerstörung der IS erreicht, darum sollte man sie ganz lassen. Top "Argument".
Da schlägt ja sogar das Milchmädchen die Hände über den Kopf zusammen, so dumm ist das...
Aber flieg doch mal eben mit deiner Gesinnungsgenossin nach Kobane und erzähl das den Kurden dort, die genau das Gegenteil wünschen. Evtl. ist euer hohes Ross ja wenigstes noch als Notreserve brauchbar...
Hat die blöde Kuh etwa vergessen dass ohne US-Luftschläge Afghanistan heute nicht derart blühen würde? Anschläge kennen die dort nur noch aus Geschichtsbüchern, dank uns geht es denen so gut wie lange nicht mehr.
Ihre Argumente kann sie sich sonst wohin stecken, würde man so vorgehen wie sie es wünscht dann könnte im nahen Osten womöglich irgendwann der Frieden Einkehr halten, wovon soll die Waffenindustrie dann leben? Wie naiv ist die Kommunistin eigentlich?!
Boah solche Gestalten machen mich wütend. :upset:
Deine Platte hängt.
Und während du und andere Dummbabbler hier ihren Propagandamüll von sich geben, machen die Islamisten mit ihrem Völkermord weiter. Ganz realexistierend.
Freundschaft!
Und warum machen die Islamisten weiter? Weil sie weiterhin aus den Golfstaaten mit Waffen und Geld versorgt werden. Wie wärs wenn wir uns die mal vorknüpfen würden? Aber stattdessen schickt man denen noch 300 Leopardpanzer.
tutzt, kapier doch endlich dass dieser Zustand dort gewollt ist und Luftschläge die Symptome nur kurzfristig lindern würden aber die Krankheit an sich würde weiterhin bestehen. Übrigens finde ich es ein wenig kindisch von dir sofort persönlich zu werden, willst ja nicht dass man dich als Pirincci beschimpft, also lass es sein. Merci.
sgevolker schrieb:Morphium schrieb:tutzt schrieb:Morphium schrieb:tutzt schrieb:Morphium schrieb:
Gaddafi war dubios,
Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?
http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html
http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/
http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html
Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".
Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.
Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.
Also brüllende Ignoranz. Aber sag das doch am besten den vergewaltigten Frauen ins Gesicht, dass du sie erstens für Lügnerinnen hältst und zweitens selbst wenn sollen sie sich nicht so haben, war doch "für das Volk".
Widerlich.
Sorry dass ich manchmal den Kopf benutze und Dinge hinterfrage. Saddam wurden ja auch einige Märchen angedichtet, getötete Babys in Kuwait oder dieser Virus mit der Hussein Amerika anstecken wollte, klangen schon damals recht unterhaltsam und stellten sich später als Lüge dar. Deshalb immer schön vorsichtig sein, aber ich kann dich verstehen, solche Spinner Geschichten helfen einem sein negatives Bild von einem sog. "Feind" noch härter zu festigen.
Kannst ja mal in Lockerbie vorbeifahren und fragen was die so denken.
Lockerbie ist bis heute nicht 100%ig aufgeklärt worden. Würde mir vermutlich nichts bringen nach Lockerbie zu fahren und eine Befragung zu starten.
Aragorn schrieb:giordani schrieb:SGE-URNA schrieb:giordani schrieb:eagle-1899 schrieb:skyeagle schrieb:
Ich bin gespannt was man in den nächsten Jahren von Malala noch hören wird.
Da bin ich auch gespannt:
“I would like to send my heartfelt greetings to the congress. I am convinced Socialism is the only answer and I urge all comrades to take this struggle to a victorious conclusion. Only this will free us from the chains of bigotry and exploitation.”
http://www.marxist.com/historic-32nd-congress-of-pakistani-imt-1.htm
Schon schlimm, da schickt man die Mädchen zur Schule und sie fangen an komisch zu denken und schleppen unerwünschten Ideen nach hause. Sagt auch der Taliban....
Hat der Taliban etwa recht? Mit ner geringen Wahrscheinlichkeit hätte es aber auch schon ne andere Schule getan.
Nun, es sind nun mal die Säkularen, die die sich den rückständigen Islamisten in Pakistan entgegenstellen, und das sind oft auch Sozialisten, auch wenn du die nicht leiden magst.
Und es waren auch oft Sozialisten, die irgendwo in islamischen Ländern weggeputscht wurden, weil das durfte ja nun gar nicht sein. Als die Russen in Afghanistan einmarschiert sind, war es um eine sozialistische Regierung zu stützen, unter der die Frauen in Kabul unverschleiert herumgelaufen sind und studiert haben. Daraufhin wurden deshalb vom ach so fortschrittlichem Westen die reaktionärsten Kräfte dort aufgeplustert, was am Ende jene Idioten, die Malala ermorden wollten, hervorbrachte.
Im Iran wurde ein sozialistisch geprägter Mossadegh durch die Amis gestürzt, weil das ja nicht sein durfte, das die Ölfirmen verstaatlichen, dann wurde ein autokratischer Schah installiert, der dann durch reaktionärste Islamisten gestürzt wurde. Unter einem sozialistisch geprägten Nasser liefen auch die Ägypterinnen mit Bikini am Strand herum und studierten.
Wer sich heute in Kobani dem ISIS-[bad][bad][bad]********[/bad][/bad][/bad] mit Knarren entgegenstellt sind KurdInnen sozialistischer Guerillagruppen.
Ob du nun Sozialismus total ablehnst (was du natürlich darfst) oder nicht, aber du solltest trotzdem mal im Hinterkopf haben das viele islamische Länder nicht immer so rückständig und rückwärtsgewandt waren, sondern in den 50-70ern sehr modernistisch, aber das hat dem Westen im Kalten Krieg nun überhaupt nicht in den Kram gepaßt und es wurden die krudesten Diktatoren und sogar religiöse Fanatiker unterstützt, um *diese* Art von Fortschritt zu verhindern. Alles nur kein Sozialismus. Und heute erzählt man sich die Mär, der Moslem als solcher wäre geistig irgendwo 1600 im Kartoffelkrieg hängengeblieben und unfähig sich weiter zu entwickeln. Das das auch mal anders war und man selbst dafür sorgte das diese Ansätze verlorengingen wird gerne nicht erwähnt.
Das in Europa Frauen wählen dürfen, studieren dürfen, gleichberechtigt sind, ist auch noch nicht vor so langer Zeit erkämpft worden. Zu einem großen Teil von "bösen" SozialistInnen.
Also was ist so schlimm daran, wenn Malala mit solchen Ideen sympathisiert oder von solchen Menschen unterstützt wird?
Das der "real existierende Sozialismus" einen Riesenhaufen Dreck hervorgebracht hat und repressiv war ist keine Frage, aber trotz allem war und ist und bleibt Sozialismus in Frauenrechten, im Gegensatz zum islamistischen Dreck, fortschrittlich.
Nun rollt weiter eure Augen wenn junge pakistanische Frauen schauen wer besser zu ihren Nöten paßt und was zu sagen hat, Taliban, autoritäre islamische Militaristen oder die sozialistische Partei in Pakistan.
Ja genau! Es lebe der großartige Sozialismus! Der funktioniert ja auch so wunderbar, dass sämtliche "sozialistischen Staaten" nur von einem totalitären System bestimmt bzw. regiert werden. Das ist natürlich großartig, wenn einem selbst das Denken angenommen wird.
Ich glaube du hast giordanis und raidegs Beitrag nicht mal im Ansatz verstanden. Oder du hast sie ignoriert.
tutzt schrieb:stefank schrieb:
Jetzt kommt dieses brunzdumme Stück Malheur auch noch mit Argumenten. Boah ey, das nervt: http://christinebuchholz.de/2014/10/10/solidaritaet-mit-dem-widerstand-in-kobane-nein-zum-us-bombardement/
Die Bombenangriffe allein haben noch nicht die komplette Zerstörung der IS erreicht, darum sollte man sie ganz lassen. Top "Argument".
Da schlägt ja sogar das Milchmädchen die Hände über den Kopf zusammen, so dumm ist das...
Aber flieg doch mal eben mit deiner Gesinnungsgenossin nach Kobane und erzähl das den Kurden dort, die genau das Gegenteil wünschen. Evtl. ist euer hohes Ross ja wenigstes noch als Notreserve brauchbar...
Hat die blöde Kuh etwa vergessen dass ohne US-Luftschläge Afghanistan heute nicht derart blühen würde? Anschläge kennen die dort nur noch aus Geschichtsbüchern, dank uns geht es denen so gut wie lange nicht mehr.
Ihre Argumente kann sie sich sonst wohin stecken, würde man so vorgehen wie sie es wünscht dann könnte im nahen Osten womöglich irgendwann der Frieden Einkehr halten, wovon soll die Waffenindustrie dann leben? Wie naiv ist die Kommunistin eigentlich?!
Boah solche Gestalten machen mich wütend. :upset:
EFCB schrieb:
Ich frage mich trotzdem warum so viele Akademiker und ehedem recht liberal lebende Menschen in den arabischen Ländern plötzlich anfangen eine Theokratie toll zu finden und von sich aus die Errungenschaften eines weitgehend selbstbestimmten Lebens zugunsten einer frömmelnden Existenz unter selbstauferlegter Knute der Scharia aufzugeben. Es sind nämlich nicht nur "Hinterwäldler" oder bildungsferne Hirten denen es nicht religiös genug sein kann.
Das ist eine gute Frage. Man sollte jedoch Länder wie Libyen oder Syrien nicht mit Saudi-Arabien oder Qatar vergleichen, in diesen Staaten sind die Völker seit Dekaden nur Untertanen und werden bewusst "unten" gehalten mithilfe der Scharia um den eigenen Thron nicht zu gefährden.
Zu deiner Frage fällt mir ein gutes Beispiel ein: Ich bin sehr oft in Prag, dort kenne ich einen Syrer, intelligenter Bursche, Ingenieur der Elektrotechnik. Er stammt aus dem Norden und ist somit Sunnite, er berichtete über Repressalien der Alawiten, die in Syrien herrschen, gegenüber Sunniten. Er selbst hat in Tschechien studiert, doch eigentlich war sein Ziel Deutschland gewesen, erhielt aber kein ok aus Syrien weil er kein Alawite war und nur denen war es gestattet in Westeuropa zu studieren.
Wegen diesen Dingen war er am Anfang froh als die Revolution losging sagte er, die FSA schien zu beginn tatsächlich für hehre Ziele zu kämpfen. Doch als das Ausland anfing Kräfte aus dem Irak nach Syrien zu bringen, also ISIS, wurde FSA immer schwächer und die Radikalen gewannen an Macht. Mittlerweile wünsche er sich Assad zurück, so verzweifelt ist er.
Wie du siehst selbst Akademiker tun sich schwer. Aber generell würde ich aufhören alle sog. Islamische Staaten miteinander zu vergleichen, wir vergleichen ja Deutschland auch nicht mit Rumänien, obwohl beide christlich sind.
@edmund
Einem Zionisten will ich die Welt nicht erklären, Hopfen und Malz verloren.
@ giordani und raideg
Genau so ist es!
Zu giordanis Beitrag möchte ich noch folgendes hinzufügen: Diese sog. Rückständigkeit der islamischen Ländern, oder besser gesagt der Öl Staaten, ist gewollt. Fortschritt, Bildung und co könnten evtl dafür sorgen dass die Menschen anfangen ihre Ketten abzulegen und Selbstbestimmung bevorzugen. Auch hier bestes Beispiel Libyen, unabhängig, reich und voll von Akademikern. Aktuell kämpft man dort gegen AlQaeda um die Vorherrschaft, Zeit für Bildung und Fortschritt gibts nicht mehr, man muss zusehen wie man überlebt. Auftrag erfüllt ihr NATO-Faschisten.
Genau so ist es!
Zu giordanis Beitrag möchte ich noch folgendes hinzufügen: Diese sog. Rückständigkeit der islamischen Ländern, oder besser gesagt der Öl Staaten, ist gewollt. Fortschritt, Bildung und co könnten evtl dafür sorgen dass die Menschen anfangen ihre Ketten abzulegen und Selbstbestimmung bevorzugen. Auch hier bestes Beispiel Libyen, unabhängig, reich und voll von Akademikern. Aktuell kämpft man dort gegen AlQaeda um die Vorherrschaft, Zeit für Bildung und Fortschritt gibts nicht mehr, man muss zusehen wie man überlebt. Auftrag erfüllt ihr NATO-Faschisten.
tutzt schrieb:Morphium schrieb:tutzt schrieb:Morphium schrieb:
Gaddafi war dubios,
Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?
http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html
http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/
http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html
Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".
Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.
Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.
Also brüllende Ignoranz. Aber sag das doch am besten den vergewaltigten Frauen ins Gesicht, dass du sie erstens für Lügnerinnen hältst und zweitens selbst wenn sollen sie sich nicht so haben, war doch "für das Volk".
Widerlich.
Sorry dass ich manchmal den Kopf benutze und Dinge hinterfrage. Saddam wurden ja auch einige Märchen angedichtet, getötete Babys in Kuwait oder dieser Virus mit der Hussein Amerika anstecken wollte, klangen schon damals recht unterhaltsam und stellten sich später als Lüge dar. Deshalb immer schön vorsichtig sein, aber ich kann dich verstehen, solche Spinner Geschichten helfen einem sein negatives Bild von einem sog. "Feind" noch härter zu festigen.
Eintracht-Er schrieb:Morphium schrieb:Eintracht-Er schrieb:Bigbamboo schrieb:propain schrieb:
Was in diesen Protokollen bestimmt fehlt ist seine Bestechlichkeit und wie er es geschafft hat das deshalb nicht gegen ihn ermittelt wurde. Dann wird er angeben wie ein Sack voll Mücken wegen der Wiedervereinigung wo er garnet viel für kann.
Offensichtlich nicht:
'Die deutsche Einheit ist ihm eher unterlaufen. Er hat sie nicht bewirkt, aber auch nicht behindert. Kohl selbst sieht das nüchtern, seine eigene Rolle und auch die der Ostdeutschen. "Es ist ganz falsch, so zu tun, als wäre da plötzlich der Heilige Geist über die Plätze in Leipzig gekommen und hat die Welt verändert", sagt Kohl. Die Vorstellung, die Revolutionäre im Osten hätten in erster Linie den Zusammenbruch des Regimes erkämpft, sei dem "Volkshochschulhirn von Thierse" entsprungen: "Gorbatschow ging über die Bücher und musste erkennen, dass er am ***** des Propheten war und das Regime nicht halten konnte. Und wenn er den Kommunismus erhalten wollte, musste er ihn reformieren, so kam ja die Idee mit der Perestroika."'
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/helmut-kohl-augstein-ueber-vermaechtnis-die-kohl-protokolle-a-996187.html
Lafontaine hätte die Einheit mit Pauken und Trompeten verzockt.
Lafo war schon immer an allem Schuld.
Was hat Lafontaine, der sich damals verpisst hat, als er gemerkt hat, dass er an Schröder doch nicht vorbeikam, in der Politik geleistet? Was hat er Positives erreicht? Er glänzte doch nur in Blockadepolitik und Wegbeißen von Konkurrenz.
Außer in seiner Frühzeit, wo er im Saarland (Ende 70er- frühe 80er) war, da war Radio Moskau ganz verzückt von diesem Politiker. Was seinen Grund gehabt haben wird, genau der Grund, wieso er auch hier bei euch sehr hoch angesehen ist.
Desinformation, wohin man blickt.
Lafontaine verließ die Regierung weil er den plötzlichen Kurswechsel Schröders, Sozialdemokratie ---> Neoliberalismus, nicht mitgehen wollte.
EFCB schrieb:Morphium schrieb:tutzt schrieb:Morphium schrieb:
Gaddafi war dubios,
Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?
http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html
http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/
http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html
Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".
Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.
Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.
"Ambiguitätstoleranz" - ein schönes Wort . Läßt sich sicher auch auf das Thema "Autobahn" und Adolf anwenden, oder?
Sorry, aber das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.
Du kannst auch die Landstraße benutzen, your choice.
EFCB schrieb:
Och wenn Du die verschiedenen Foren durchliest stößt man immer wieder auf die Meinung, Saddam, Gaddafi und Assad wären doch gar nicht so schlimm gewesen und hätten doch besser an der Macht bleiben sollen. Man blendet da bewußt die zahlreichen Untaten dieser Verbrecher am eigenen Volk aus bzw. im Falle Saddam noch Kuwait und Gaddafi z.B. Lockerbie.
Es gibt auf der Welt zig Diktatoren, lass uns doch mal Bhutan befreien. Ach die haben kein Öl? Ok dann lassen wir das.
Merkst du was?
Abgesehen davon: Wer selbst heute noch, nach all den Dingen was dort ablaufen, der Meinung ist es war besser dass Gaddafi Saddam und co beseitigt wurden, hat nicht alle Tassen im Schrank! Wer das aktuelle Geschehen besser findet als die relativ stabilen Verhältnisse unter Gaddafi und co., ist ein perverser Zyniker dem die Menschen dort scheiss egal sind.
tutzt schrieb:Morphium schrieb:
Gaddafi war dubios,
Ach du Kacke. Ist das Ahnungslosigkeit, ekelhafter Zynismus oder einfach brüllende Ignoranz?
http://www.spiegel.de/kultur/tv/rtl-zeigt-das-doppelleben-des-diktators-von-antonia-rados-a-825077.html
http://koptisch.wordpress.com/2012/04/03/gaddafi-frauen-missbrauch-mit-system/
http://www.welt.de/kultur/article114086431/Gaddafis-grotesk-brutaler-Viagra-Totalitarismus.html
Gaddafi war ein widerliches, krankes Schwein. Ein menschenverachtender Irrer und nicht "dubios".
Auf irgendwelche RTL Reportagen gebe ich nichts. Abgesehen davon, der Mann hatte viele Feinde weil er Libyen unabhängig gemacht hat. Da helfen solche Geschichten sicherlich um sein Ansehen zu sinken, diese Spielereien sind nichts Neues.
Außerdem, was versteht du beim Wörtchen "dubios" nicht? Ich gebe doch zu dass er nicht ganz dicht war, erkenne aber auch gleichzeitig seine Leistungen für sein Volk an. Sowas nennt man Ambiguitätstoleranz.
Dass Lafo ein äußerst kluger Zeitgenosse ist, wusste ich, doch dass er Ahnung von Außenpolitik hat, war mir bis jetzt nicht bekannt.
Ein Gastbeitrag von Oskar Lafontaine
http://m.tagesspiegel.de/meinung/die-linke-und-der-krieg-gegen-den-globalen-interventionismus-von-usa-und-nato/10822178.html
... (...)...Auch im Vorderen Orient geht es seit Jahrzehnten um Rohstoffe und Absatzmärkte. Vor allem um sich die Zugänge zu den Ölquellen zu sichern, haben die jeweiligen US-Regierungen in unterschiedlicher Form versucht, die Vorherrschaft der USA in Vorderasien zu sichern. Dabei waren sie bekanntlich in der Wahl ihrer Mittel alles andere als zimperlich. Sie rüsteten die Taliban, den Diktator Saddam Hussein oder den IS auf, um sie anschließend zu bekämpfen. Wenn US-Vizepräsident Joe Biden heute den US-Verbündeten im Nahen Osten die Schuld an der Aufrüstung des IS gibt und dafür die Türkei, Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate verantwortlich macht, verschweigt er, dass diese US-Verbündeten letztendlich als verlängerter Arm der US-Außenpolitik agieren. ...(...)...
Ein Gastbeitrag von Oskar Lafontaine
http://m.tagesspiegel.de/meinung/die-linke-und-der-krieg-gegen-den-globalen-interventionismus-von-usa-und-nato/10822178.html
... (...)...Auch im Vorderen Orient geht es seit Jahrzehnten um Rohstoffe und Absatzmärkte. Vor allem um sich die Zugänge zu den Ölquellen zu sichern, haben die jeweiligen US-Regierungen in unterschiedlicher Form versucht, die Vorherrschaft der USA in Vorderasien zu sichern. Dabei waren sie bekanntlich in der Wahl ihrer Mittel alles andere als zimperlich. Sie rüsteten die Taliban, den Diktator Saddam Hussein oder den IS auf, um sie anschließend zu bekämpfen. Wenn US-Vizepräsident Joe Biden heute den US-Verbündeten im Nahen Osten die Schuld an der Aufrüstung des IS gibt und dafür die Türkei, Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate verantwortlich macht, verschweigt er, dass diese US-Verbündeten letztendlich als verlängerter Arm der US-Außenpolitik agieren. ...(...)...
Eintracht-Er schrieb:Bigbamboo schrieb:propain schrieb:
Was in diesen Protokollen bestimmt fehlt ist seine Bestechlichkeit und wie er es geschafft hat das deshalb nicht gegen ihn ermittelt wurde. Dann wird er angeben wie ein Sack voll Mücken wegen der Wiedervereinigung wo er garnet viel für kann.
Offensichtlich nicht:
'Die deutsche Einheit ist ihm eher unterlaufen. Er hat sie nicht bewirkt, aber auch nicht behindert. Kohl selbst sieht das nüchtern, seine eigene Rolle und auch die der Ostdeutschen. "Es ist ganz falsch, so zu tun, als wäre da plötzlich der Heilige Geist über die Plätze in Leipzig gekommen und hat die Welt verändert", sagt Kohl. Die Vorstellung, die Revolutionäre im Osten hätten in erster Linie den Zusammenbruch des Regimes erkämpft, sei dem "Volkshochschulhirn von Thierse" entsprungen: "Gorbatschow ging über die Bücher und musste erkennen, dass er am ***** des Propheten war und das Regime nicht halten konnte. Und wenn er den Kommunismus erhalten wollte, musste er ihn reformieren, so kam ja die Idee mit der Perestroika."'
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/helmut-kohl-augstein-ueber-vermaechtnis-die-kohl-protokolle-a-996187.html
Lafontaine hätte die Einheit mit Pauken und Trompeten verzockt.
Lafo war schon immer an allem Schuld.
SGE-URNA schrieb:
Morphium schrieb:tutzt schrieb:Morphium schrieb:vonNachtmahr1982 schrieb:
Durch gezielte Bombardements, was heut zu Tage technische ja ohne weiteres möglich ist, könnte man ohne Probleme binnen weniger Tage wichtige Stützpunkte und massenweise militärisches Material außer Gefecht setzen.
Oder man sagt Katar, wo man seine Zentrale für den nahen Osten stationiert hat, sie sollen doch bitte ihre Unterstützung für ISIS sein lassen. Ruckzuck wären wir die los.
Aber das will man nicht, denn wie sagt Massarrat:
Herr Massarrat, Sie behaupten, eine Welt ohne Ordnung sei im Interesse der Vereinigten Staaten. Warum sehen Sie das so?
Weil es von enormer Bedeutung für die Vereinigten Staaten ist, dass das Öl auch in Zukunft in Dollar gehandelt wird. Dieses System aufrecht zu erhalten, gelingt einfacher mit einer Welt im Chaos. Deshalb spielen die Konflikte im Mittleren Osten den Vereinigten Staaten in die Hände.
@tutzt:
Wenn du eine Seite zurück geblättert hättest, dann hättest du bemerkt dass ich auch die Türkei erwähne. Und nicht nur da, sondern in zig Beiträgen hier habe ich Natoland Türkei verteufelt, weil sie ISIS-Söldner bewusst seit Jahren in Syrien reinmarschieren lassen.
Und dass die Yeziden schon immer ein Problem hatten, ist auch Quatsch. Unter Saddam ging es ihnen besser. Aber dank unseren Freunden aus Übersee wurde er wegen einer Lüge entmachtet und Irak ins Chaos gestürzt. Aber das ist für dich wahrscheinlich auch nur eine weitere Verschwörungstheorie, in Wahrheit hatte Saddam diese Waffen und hat sie dann kurz vor Amerikas Einmarsch runtergeschluckt.
Ist das jetzt das Eingeständnis, dass nur Diktatoren religiöse Minderheiten (oder auch "die Ungläubigen") wirksam schützen können? Obwohl der Vorteil von Diktaturen meist tatsächlich ist, dass Religion keine große Rolle spielt. Und Religion ist halt eine der Hauptwurzeln allen Übels auf der Welt.
Staaten, deren Grenzen von Kolonialherren gezogen wurden und somit viele Völker zwangsvereint leben mussten, in solchen Staaten ist es tatsächlich besser wenn eine harte Hand zunächst für Ruhe und Ordnung sorgt. Und das hatten wir im Irak, und nicht dort, sondern auch Libyen. In solchen Staaten muss man erst die Grundlagen, das sind Wohlstand, Infrastruktur, Bildung usw. schaffen um später über Demokratie zu reden. Das sind Prozesse die nicht von heute auf morgen kommen. Aber um Demokratie ging es unseren korrupten Eliten nie, sondern nur ums Profit. Sonst hätte man wohl kaum ganze Staaten ins Chaos gestürzt und Infrastruktur usw. gleich mit zerstört.
In Libyen herrscht gerade Bürgerkrieg. Libyen war mal das reichste Land Afrikas, hatte eine ähnliche Infrastruktur wie Europa. Das ist jetzt alles dahin, da haben wir grad ein 2. Afghanisten, Jihadisten aus Saudi-Arabien kämpfen gegen Libyer. Wohlstand kennen sie nur noch aus Geschichtsbüchern.
Im Irak herrschten ähnliche Bedingungen.
Wenn das die Alternative sein soll, dann shice ich auf die sog. Demokratie und bevorzuge für diese armen Kreaturen Wohlstand und Frieden. Aber das wäre ja Gift für unsere Eliten. Stabile Länder mit eigener Außenpolitik, wo kommen wir denn dahin.
Nun, deine Petrodollar-Theorie ist ja an und für sich ganz gut. Der ist tatsächlich recht wichtig für die USA. Speziell in der jetzigen ökonomischen Situation. Allerdings gibt es da auch einige Ungereimtheiten, auf die du sicher eine Antwort hast.
Aber ganz kurz... die Relativierung von Spinnern wie Saddam, Gaddafi ist nun wirklich albern. Das hast du nicht nötig. So ideologisch verblendet kannst du doch nun wirklich nicht sein. Ob das Entfernen dieser Deppen durch "den Westen" nun zwingend nötig bzw. klug war, steht auf einem anderen Blatt.
Du begehst hier einen Fehler: Du stellst Gaddafi und Hussein auf einer Stufe. Wann hat Gaddafi jemals andere Länder für amerikanische Interessen angegriffen?
Gaddafi war dubios, doch das schmälert nicht seine hervorragende Leistung für seine Bevölkerung. Durch Gaddafis Putsch an den korrupten König Idris 1969 erlebte Libyen eine rasante Entwicklung, alle Einnahmen aus den Ölexporten kamen direkt bei der Bevölkerung an. Reichstes Land Afrikas, hervorragende Infrastruktur, Alphabetisierungsquote von 97%, die meisten Akademiker in Afrika, Wohlfahrtsstaat, keine Glaubenskämpfe uvm - All das Land brachte Gaddafi nach Libyen. Und was viele nicht wissen: Es gab kommunale Wahlen, wo die örtliche Bevölkerung durch ihre Vertreter über die Ausgaben entschied. Spinner sehen für mich anders aus URNA.
Was Saddam angeht: Saddam war eine ekelhafte Ratte, er hat jedoch für sein Volk einiges geleistet, und das sollte bei der Bewertung eines Herrschers immer das Hauptkriterium sein. Seine Spielereien mit den Amerikanern, die ihn übelst hintergegangen haben, war ein Fehler. Und ohne diese Spielereien hätte er auch keine Kurden vergasen können.
Das hat alles mit Ideologie nichts zu tun URNA, sondern mit Pragmatismus. Für mich steht das Wohlwollen der Bevölkerung an erster Stelle, dabei ist es scheiss egal was für Spinner gerade die Macht haben.
SGE-URNA schrieb:
Zurück zum Petrodollar/USA und meinen offenen Fragen:
Ich fass diese Theorie mal kurz zusammen. Ist ja in sich völlig schlüssig und erklärt das Weltgeschehen in 5 Sekunden. USA und Saudis beschliessen Petrodollar. Alle, die davon abweichen wollen, werden angegriffen, ausgebombt, bzw. in Konflikte verstrickt.
- Wer hat jemals errechnet , ob sich das für die USA überhaupt rechnet? Diese ganzen Weltpolizei Einsätze sind nämlich einer der Hauptgründe für die Notwendigkeit der Erhaltung des PD, rein ökonomisch gesehen.
Ohja, das rechnet sich für die USA sehr wohl!!!!! Unterschätze nicht die Wikrung des Petrodollars!!!!
Prof.Dr.Massarrat erklärt es hier sehr gut! Aber Achtung: Schwere Kost.
SGE-URNA schrieb:
- Warum, in Gottes Namen, zieht man sich aus dem Irak zurück, wenn man doch die Militärpräsenz im Nahen Osten maximieren will?
Die militärische Präsenz im nahen Osten ist bereits sehr hoch. Die Länder aufzuzählen, wo genügend amerikanische Söldner stationiert sind, wäre jetzt zuviel Schreibarbeit für mich. ,-)
Außerdem, wie LDK schon schrieb, weil das Ansehen im Irak eh ganz unten war.
SGE-URNA schrieb:
- Warum installiert und unterstützt eine US/Saudi Koalition einen schiitischen Präsidenten im Irak, dem nicht wenige nachsagen, im Grunde massiv vom Iran gesteuert zu sein? Wir erinnern uns, der Iran ist ja Achse des Bösen
- Warum finanziert man eine ~30000 Mann Irrenarmee, nur um einen Anlass zu haen, in den Irak und Syrien einzumarschieren. Ich behaupte einfach mal, ein fingierter Terroranschlag hätte das effizienter lösen können.
Mir fallen sicher noch ein paar mehr ein...
Chaos. Um die Region ins Chaos zu stürzen. Ich zitiere Massarrat:
Aus der Perspektive der Neokonservativen wären die Zersplitterung von widerstrebenden Machtzentren, ethnische und religiöse Konflikte, Bürgerkriege, Chaos, tiefes Misstrauen im Mittleren Osten der Idealzustand, um nach der bewährten Devise "teile und herrsche" eigene Ziele durchzusetzen. Denn die Ölquellen würden, wie man gegenwärtig im von täglichen Terroranschlägen und Chaos gelähmten Irak beobachten kann, weitersprudeln, da sämtliche Kontrahenten Petrodollars benötigen, um sich Waffen zu besorgen. So wäre keine Macht auf Jahrzehnte in der Lage, überhaupt zu erwägen, den Ölhandel in einer anderen Währung als in Dollar abzuwickeln. Tatsächlich erleben wir gegenwärtig gewaltige Veränderungen in dieser Richtung. Inzwischen haben in Afghanistan, im Irak und in Libyen Regime-Changes stattgefunden. In allen diesen Ländern herrschen Zwietracht und Misstrauen, Stammeskonflikte, territoriale Abspaltungen entlang ethnischer Grenzen, gegenseitiger Terror von Sunniten gegen Schiiten und umgekehrt stehen auf der Tagesordnung.
Massarrat zitiert in seinem Artikel einen offiziellen Text der Denkfabrik "Project for the New American Century", das deutlich macht weshalb diese Region so wichtig für amerikanische Interessen ist:
„Die Geschichte des 20. Jahrhunderts sollte uns gelehrt haben, dass es wichtig ist, die Umstände zu gestalten, bevor es zu Krisen kommt, und Bedrohungen entgegenzutreten noch bevor sie dringlich geworden sind. Die Geschichte des vorausgegangenen Jahrhunderts sollte uns gelehrt haben, dass wir uns der Sache der amerikanischen Führungsrolle verschreiben müssen. [ ] Gegenwärtig haben die Vereinigten Staaten keinen Rivalen. Amerikas große Strategieplanung sollte darauf zielen, diese vorteilhafte Position soweit wie möglich in die Zukunft hinein nicht nur zu erhalten, sondern sie auszubauen. Es gibt allerdings potentiell mächtige Staaten, die mit der gegenwärtigen Lage unzufrieden sind und die die Situation daher gerne verändern würden. Um also die gegenwärtige für die USA wünschenswerte strategische Situation aufrechtzuerhalten, ist eine global militärische Überlegenheit heute und in der Zukunft erforderlich…[…]
Obwohl die internen Sensibilitäten in Saudi-Arabien es gebieten, dass die dortigen US-Streitkräfte nominell rotieren, ist es doch offensichtlich geworden, dass es sich dort um einen dauerhaften Einsatz handelt. Aus amerikanischer Sicht bleibt die Bedeutung solcher Militärstützpunkte erhalten, auch wenn Saddam Hussein von der Szene verschwinden sollte. Auf lange Sicht kann es sich herausstellen, dass der Iran eine große Bedrohung für amerikanische Interessen am Golf darstellt, so wie es zuvor beim Irak der Fall war. Aber selbst für den Fall, dass sich die Beziehungen mit dem Iran verbessern sollten, bliebe die Aufrechterhaltung der Voraus-Streitkräfte am Golf ein wesentliches Element der US-Streitkräfte in Anbetracht der langfristigen Interessen in der Region“.
Wir erleben aktuell eine Umwälzung der Levante dank ISIS, neue Bündnisse entstehen, alte fallen. Die Waffen an Kurden im Nordirak haben nur ein Ziel: Sie sollen den kurdischen Nationalismus stärken und somit in Zukunft die gesamte Region unter Spannung halten, da die Kurden im Iran und Türkei nicht ruhig sitzen werden. Die Türkei hat sich hier reinlegen lassen. Zuerst hat sich Erdogan gebückt und ISIS auf Befehl durchgelassen, um im Gegenzug innenpolitisch freie Hand zu haben. Jetzt überrennt ISIS Kobane und Erdogan schaut zu, weil die Kurden auf gar keinen Fall an Macht zulegen sollen.
Doch die Welt ist nicht blind und merkt, hier läuft was ganz perverses ab. Ein NATO Staat schaut zu wie in unmittelbarer Nähe ISIS seine Flagge hisst, Luftschläge finden nicht statt, ISIS Söldner dürfen über die Grenze, Materialrouten wurden bis heute nicht zerschlagen - Wenn das alles keine Verarsche sein soll, dann weiß ich auch nicht. Im Übrigen: Es kursieren im Internet Bilder von türkischen Soldaten wie sie mit ISIS Söldnern zusammen posieren.
Erdogan hat sich hier verzockt, jetzt ist er plötzlich der Bösewicht. Das wird einige freuen, denn die Hegemonialansprüche Erdogans der letzten Jahre waren vielen ein Dorn im Auge, insbesondere Saudi-Arabien.
Brady schrieb:
@stefank&morphium: Seid ihr der Meinung, dass IS mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aufgehaltet werden müssen?
ISIS hätte Assad alleine erledigt, letztes Jahr zu diesem Zeitpunkt gewann man viele Schlachten gegen ISIS, doch plötzlich über Nacht wurde ISIS noch stärker *hust*, insbesondere nachdem die Fake-Aktion mit den sog. Gasangriffen Assads nicht seine Wirkung dank Russland entfaltete.
Ich bin ja nach wie vor der Meinung dass nicht ISIS unser Problem ist sondern eine gierige Elite, die für ihre Profite in naher und ferner Zukunft Menschen gegeneinander hetzt.
Und ja selbstverständlich sollte ISIS fallen, doch seit dem offiziellen Kriegseintritt der Amerikaner überrent ISIS plötzlich auch die Kurdengebiete in Syrien, die sich zuvor die Jahre gut gegen ISIS behaupteten.