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peter

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HeinzGründel schrieb:
Das geht doch am Kern der Sache vorbei. Wer sich nicht benehmen kann fliegt raus. Ohne Frage. Nur hier werden alle vonvorherein abgewiesen. Insofern liegt der Fall anders.


genau das ist doch der punkt. ich habe länger ein eigenes (auch speise-) lokal geführt und finde die verallgemeinerung "kinder" völlig daneben. siebzig bis achtzig prozent der eltern haben ihren nachwuchs doch zumeist soweit im griff, dass es keine probleme gibt. soll man denen den zutritt verwehren? ich wüßte keinen guten grund.

sowenig alle fußballfans randalierer sind, so wenig sind alle kinder nervensägen. beides gibt es, keine frage, aber doch nicht als mehrheit.

eltern die ihre kinde allerdings abends mit in die kneipe schleppen und sich dann da gemütlich zuballern während das kind gelangweilt herumrennt - dafür habe ich keinerlei versändnis. und diese eltern gibt es auch.

lange rede kurzer sinn: wie bei den meisten themen ist es wenig hilfreich zu verallgemeinern. und genau das geschieht wenn der gastwirt kindern ganz allgemein den zutritt verwehrt. und diese verallgemeinerung geschieht auch in dieser diskussion teilweise ziemlich heftig.

peter
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ich kann mir nach wie vor nicht vorstellen, dass die dortmunder so viel geld für einen spieler ausgeben, der ein halbes jahr später ablösefrei ist.

wenn sotos bruchhagen signalisiert, dass er im sommer weg will, dann sollte man auf jeden fall die 3 mios mitnehmen. im übrigen kann ich mir auch nur schlecht vorstellen, dass sotos ausgerechnet an dortmund interessiert sein könnte.

peter
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HeinzGründel schrieb:
peter schrieb:
wenn sie mit "idiotenfrei" werben würden, dann müsste man sie enteignen.  da sie den eigenen anforderungen nicht entsprächen.

peter


Darf ich dieses Zitat ins Gästebuch schreiben  


jederzeit!!!

peter
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sgefan@hamid schrieb:
Schoppenpetzer schrieb:
Ist es eigentlich nicht möglich für die Famile eines gut bezahlten Fußballers aus einem stark zurückgebliebenem Land (von den Ansichten, nicht vom technologischen Stand) zu emigrieren?




natürlich ist es möglich...........aber: meinst du nicht dass es z.b. für einen 50-jährigen man sehr schwer fallen würde seine heimat, wo er seit 50 jahren lebt, zu verlassen und in dtl. ein neues leben anfangen zu müssen und sogar eine neue sprache lernen zu müssen?


zumal die diskussion darüber, wer in deutschland willkommen ist, ja auch noch nicht so richtig abschließend geklärt ist. soll man die familie dann in sachsen-anhalt einquartieren?

peter
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wenn sie mit "idiotenfrei" werben würden, dann müsste man sie enteignen.  da sie den eigenen anforderungen nicht entsprächen.

peter
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Eintracht-Laie schrieb:
Basaltkopp schrieb:

Ich denke er hats schon gelesen in #356    


Dann sollte ich mal besser lesen    


wenn es ginge würde ich es euch allen ja vorlesen.    

peter
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Pedrogranata schrieb:
Es ist der DFB und der Trainerstab, welcher die Verantwortung für diese Show zu tragen hat.
Was bitte will man Dejagah vorwerfen ? Dass er als kleines Kind aus dem Iran nach Deutschland mitgenommen wurde ? Dass er dorthin noch Bindungen
hat ? Dass er dorthin nicht mehr einreisen könnte ?  
Mir ist das Gleiche im Alter von 6  Jahren passiert. Bei mir schlagen auch zwei Herzen. Ich bin Israeli u n d Deutscher und habe zwei Heimaten. Wenn ich deutscher Nationalspieler wäre und z.B. in Syrien spielen sollte, müßte ich z.B. befürchten, dort eventuell als israelischer Spion verhaftet zu werden. Dazu kann ich nichts und Dejagah kann für seine Probleme als Doppelstaatler auch nichts. Er k a n n nicht in Israel spielen. Soll er sich deswegen aufhängen ?  

Es hat sich eben viel geändert auf der Welt: die Zeiten, als es in Europa eine homogene Ethnienverteilung entsprechend den Nationalstaaten gab, sind vorbei. Das musste der DFB angesichts der vielen gleichgelagerten Fälle bei Spielern mit Migrationshintergrund auch erkennen.

Der DFB und der Trainer, der ihn aufstellen will, tragen für diese Show die Verantwortung und haben alles andere als Fingerspitzengefühl gezeigt. Als Nationaltrainer muß ich auch die politischen Dimensionen meiner Tätigkeit im Auge haben. Daß es in Bezug auf Israel für iranischstämmige Spieler Nachteile  bei deren Einreise dort gibt, sollte einer Organisation wie dem DFB, oder einem Bundestrainer und dessen Stab nicht verborgen geblieben sein. Wenn man Spieler mit Migrationshintergrund in seine Aufstellungsüberlegungen aufnimmt, kann man von einer nationalen Fußballorganisation und deren Nationaltrainer heutzutage Überlegungen zum Thema verlangen, welche Konsequenzen sich für diese Spieler in ihren Herkunftsländern ergeben.

Und Frau Knobloch, die wieder meint, die Antisemitismuskeule auspacken zu müssen, hat sich erneut bis auf die Knochen blamiert. Es ist eine Schande, wie die Dame, ähnlich wie mit ihrer These von den "No-go-Areas" im Westen Deutschlands nach der Messerattacke auf den frankfurter Rabbi, die jüdischen Menschen in Deutschland mit ihren Aussetzern kompromittiert.  


ich sehe es in allen punkten genau so wie du. ich möchte aber an dieser stelle noch einmal darauf hinweisen, dass sich eilts und der dejagah einig waren und das ganze erst zum spektakel wurde nachdem die bild-zeitung das thema entdeckt und in eine ganz bestimmte richtung beeinflußt hatte.

peter
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Eintracht-Laie schrieb:
adlerkadabra schrieb:

...
By the way: eine Ausgabe der Kernerrunde habe ich mir nicht entgehen lassen, und die war dann auch richtig gut. Einziger Gast: Karl Lagerfeld. Wunderbar. Kerner musste nix sagen. Es monologisierte: Karl der Große. Und zwar weiß Gott nicht schlecht.


So hätte er es auch machen können, also Eva H. alleine einzuladen, wenn er ihr wirklich eine faire Chance geben wollte. Oder statt der Empörungsbande kompetente Gäste einladen.
Naja, egal.


ich schätze auch ganz alleine hätte sich frau h. um kopf und kragen geschwätzt.

peter
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silence is golden
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das ist alles erst der anfang:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,510753,00.html

peter
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adlerkadabra schrieb:
Es lohnt kaum, die "Argumente" dieser Show inhaltlich zu würdigen. Es geht hier, wie etwa auch in weiten Teilen des Betriebs zeitgenössischer Kunst, um Entertainment. So wie in den USA Dinge mit dem Argument beworben werden: you can tell a story about it.

Mit anderen Worten: Herrn Kerner (seine Ausbildung ist mir nicht bekannt, aber als Journalisten würde ich ihn eher nicht sehen, sondern als ziemlich tröge vor sich hinmenschelnden Babbler und Schwiegersohndauerkandidat), Herrn Kerner also gehts um Einschaltquote, vielleicht sogar um den Ehrentitel eines Investigators; Frau Herrman gehts um verkaufte Bücher, wobei man in ihrem Fall nicht ausschließen kann, dass auch ein gerüttelt Maß an Einfältigkeit mitspielt; und Frau S. sucht verzweifelt nach dem Wiedereinstieg in die bunte TV-Welt. Lediglich die Teilnahme von Frau Berger erschließt sich mir nicht, ich hatte sie bislang als intelligente Person eingeschätzt. Aber, wer weiß, vielleicht brauchtse aktuell auch irgendwas.

By the way: eine Ausgabe der Kernerrunde habe ich mir nicht entgehen lassen, und die war dann auch richtig gut. Einziger Gast: Karl Lagerfeld. Wunderbar. Kerner musste nix sagen. Es monologisierte: Karl der Große. Und zwar weiß Gott nicht schlecht.





frau berger war, meines wissens, zum thema "beziehungen zwischen männern und frauen" eingeladen, da sie seit über 40 jahren mit dem gleichen mann glücklich verheiratet ist. ich wette sie hat sich selbst auch gefragt was sie da gerade soll.

peter
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kurvenadler schrieb:
Im Forum der Eintracht lesen          


wie kommt man da hin? hast  du einen link?

peter
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neue lieblingsplatte:

beirut - the flying club cup

dauerrotation!!!
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HeinzGründel schrieb:
Na wenn das so ist.
Gut ,ich erkläre hiermit auch meinen Rücktritt. Ich werde nie mehr für Deutschland spielen.


naja, zwei, drei spiele würde ich schon machen. aber dann reicht es auch.  ,-)

peter
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Freecastle_Adler schrieb:
Ewigtreuer schrieb:
Freecastle_Adler schrieb:
Ewigtreuer schrieb:
Wie auch immer man inhaltlich zum Fall Dejagah steht - er sagt (wie auch der fall E. Herman) eine menge über die real existierende Meinungsfreiheit in unserem Land aus.
Hätte Dejagah ein Zipperlein vorgetäuscht und die Klappe gehalten wäre alles kein Thema.



Nur weil es auch feige gewesen wäre "ein Zipperlein vorzutäuschen", "sagt es eine menge über die real existierende Meinungsfreiheit in unserem Land aus" ?
Der Vergleich ist totaler Quatsch. Es kann doch nicht jmd. auf der einen Seite für ein Land spielen wollen auf der anderen Seite aber nur gegen die spielen die er mag  

Wenn es denn stimmt, dass seine Familie im Iran Nachteile zu erwarten hätte,
kriegt das Ganze eine etwas andere Dimension, oder

Man darf es nicht zulassen den Sport zu instrumentalisieren. Wenn man hier nachgibt setzt man 1. den guten Ruf eines ganzen Landes auf´s Spiel und dazu kommt, dass es mit Israel gerade auch noch ein Land betrifft gegenüber dem man ein klitzekleines bißchen in der Schuld steckt.... Man muss hier abwägen was wichtiger ist. Und da kann das Wohl der Verwandten im Iran wohl nicht schwerer wiegen.


bedeutet deine aussage, dass du spielen würdest wenn anschließend vielleicht deine großeltern in den knast müssten (ich rede von einem knast in einem folterstaat)?

peter
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quantum schrieb:
peter schrieb:
quantum-music.de schrieb:
eintracht_andy1 schrieb:
ich hoffe das HB entlich ma relisiert dass mann ohne geld nichts erreicht


Ja genau....wie bei Wolfsburg.....

auf welchem Tabellenplatz steht eigentlich der KSC ?  :neutral-face


der ksc dortmund? oder meintest du den ksc wolfsburg? oder den ksc berlin?

oder steht ksc etwa nicht für kohle, scheck (ungedeckt) und cash?  

ich vermute mehr als neunzig prozent der jammerer waren zu der zeit, als die eintracht zuletzt besser in der erstligatabelle stand (nach dem 9.spieltag), noch nicht einmal eingeschult.

peter  


Der KSC ist (soweit ich weiß) der Karlsruher SC, der (ebfalls soweit ich weiß) nicht gerade eine expansiver Transferpolitik betrieben hat, und oh Wunder, auf dem zweiten Tabellenplatz steht  

Meine rethorische Frage sollte also bei demjenigen, den ich zitiert habe die Schlußfolgerung nahelegen, das man im Falle von wolfsburg eben nicht seine Aussage unterstützen kann und auch im Falle des KSC´s eben sieht, das auch ohne viel Geld durchaus Erfolge zu erzielen sind.

Sprich, das erste Beispiel war ein Negativbeispiel für die angeblich so heilsbringende Geldanbetung und beim dem zweiten Beispiel handelt es sich um ein positivbeispiel, das auch ohne viele Geld z.Zt. ein Verein da ist, wo Wolfsburg gerne wäre.



ich hatte dich schon richtig verstanden. habe nur mit beiden händen tief in den ironietopf gegriffen. ganz sicher nicht wegen dir, denn deine meinung teile ich.

peter
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Freecastle_Adler schrieb:
Ewigtreuer schrieb:
Wie auch immer man inhaltlich zum Fall Dejagah steht - er sagt (wie auch der fall E. Herman) eine menge über die real existierende Meinungsfreiheit in unserem Land aus.
Hätte Dejagah ein Zipperlein vorgetäuscht und die Klappe gehalten wäre alles kein Thema.



Nur weil es auch feige gewesen wäre "ein Zipperlein vorzutäuschen", "sagt es eine menge über die real existierende Meinungsfreiheit in unserem Land aus" ?
Der Vergleich ist totaler Quatsch. Es kann doch nicht jmd. auf der einen Seite für ein Land spielen wollen auf der anderen Seite aber nur gegen die spielen die er mag  


wenn die infos in dem spiegel-online artikel stimmen, dann geht es nicht darum, gegen wen er nicht spielen will, sondern darum wo. und da würde mir die bedrohung von famillienangehörigen als grund völlig ausreichen um ihn gar nicht erst aufstellen zu wollen.

peter
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die überschrift scheint falsch zu sein. laut siegel will er (in Deutschland) gegen israel spielen, nicht aber in israel (wegen seiner im iran ansässigen famillienmitglieder).

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,510545,00.html

peter
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@Heinz

natürlich war das ein tiefpunkt. darauf angelegt journalistisch zu sein war da allerdings nichts, dazu hätte es auch eines journalisten bedurft.

broder beschreibt es ziemlich gut:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,510511,00.html

dieses ganze dummgebabbel bezüglich naziterminologie war völlig überzogen. allerdings gibt es ein paar fettnäpfe die man vermeiden kann. weil man wissen kann, dass sie den beißreflex anderer auslösen und man benzin ins feuer gießt.

frau herrman, und das ist ihr durchaus anzulasten, musste wissen, dass sie mit einem neuen verweis auf nationalsozialistische leistungen, oder das was sie dafür hält, den von ihr unfreiwillig angelegten trampelpfad verbreitert. und das gerade das gerne kolpotierte thema autobahn als "positive leistung" der nazis" gerne thematisiert wird.

ich halte herrman nicht für eine "rechtsaussen". ich halte sie aber für eine dumme person.

peter
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die berger ist eine kluge frau, das habe ich schon öfters feststellen können. und frau herrman war von anfang an auf konfrontationskurs und hat dann gleich alle fettnäpfe getroffen. die autobahnen ins spiel zu bringen war auf der nach oben offenen peinlichkeitsskala schwer zu übertreffen.

allerdings wird sie dafür wahrscheinlich eine menge beifall von der seite bekommen auf der sie sich nach eigener aussage gar nicht befindet. und dem buchverkauf wird es auch nicht schaden.

peter