

PhillySGE
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PhillySGE
Ist aber auch Wahnsinn wie dominant die Bayern sind. Die schnüren uns ein und lassen nicht mal ansatzweise kurz Luft zum Atmen. Respekt, sollten die das über volle 90 Minuten durchhalten
Müssen sie nicht. Wenn das so weitergeht können die bald ein 3:0 verwalten...
PhillySGE schrieb:
Santos
Kristensen -Tuta-Koch-Theate
Skhiri -Larsson
Knauff -Götze-Nkounkou
Ekitikè Marmoush
Tipp: 2:2
Minus -1
PhillySGE schrieb:
Grad hamse im Radio gesagt, wir wären vor 25 Jahren zum letzten Mal Tabellenführer gewesen. Stück weit Geschichte schreiben wäre angesagt.
Das wäre schön, aber hätte am 6. Spieltag noch relativ wenig Aussagekraft.
Es wäre aber ein tolles Zeichen für die Liga, das es auch noch andere gibt, die berechtigterweise oben mitspielen wollen und können....
PhillySGE schrieb:
Santos
Kristensen -Tuta-Koch-Theate
Skhiri -Larsson
Knauff -Götze-Nkounkou
Ekitikè Marmoush
Tipp: 2:2
Minus -1
hawischer schrieb:Schönesge schrieb:
Es muss darum gehen, einen Weg zu finden, auf beiden Seiten die Radikalen zu minimieren, denn diese sind jeweils an keiner Lösung der gegenseitigen Anerkennung interessiert
...wenn Du mit den Radikalen auf der anderen Seite die Regierung Israels meinst (eine Gleichstellung, die Du hier wiederholst, die ich auch in diesem Kontext für unangemessen halte), dann überlasse das der Demokratie und den Israelis.
Die nächsten Wahlen wären im Oktober 2026. Da die Wahl 2022 die fünfte in den vergangenen drei Jahren war, besteht die Möglichkeit einer vorgezogen Wahl. Seit dem 7. Oktober sind die Beliebtheitswerte Netanjahus abgestürzt. Das ist aber immer eine Momentaufnahme.
Naja ist ja nicht so als ob wir Netanyahu seit 2022 an der Macht hätten. Die rechtsgerichtete Politik läuft mehrheitlich seit dem Mord an Rabin (1995). Netanyahu war/ist jetzt 17 Jahre (mit Unterbrechung) an der Macht. Die Regierung die durch das israelische Volk gewählt worden sind wurden immer radikaler, die Politik immer rechtsgerichteter.
Ich weiß nicht welche Hoffnungen du da siehst aber wenn ich die Entwicklung der israelischen Politik der letzten 30! Jahren überfliege, sehe ich nicht wirklich Hoffnungen.
Hinzukommt das letzte Jahr und die demografische Entwicklung zugunsten der Palästinenser die von den politischen Parteien zur Angstschnürrung benutzt wird. Die Medien in Israel spielen da ebenfalls eine große Rolle.
Die Politik wird sich in Israel nicht groß ändern. Es gibt über 700.000 Siedler. Jegliche Bemühungen gegen die Siedlungspolitik in Israel ist der Untergang eines jeden Politikers. Und solange die Siedlungspolitik weiter geht wird sich derselbe (politische) Kreis in Israel weiterdrehen wie in den letzten 30 Jahren. Vielleicht nicht so radikal wie in den letzten 2 3 Jahren aber eine Beendigung der Siedlungspolitik und der Besetzung werden wir in unserem Leben leider nicht mitbekommen.
Adnanovicxo schrieb:hawischer schrieb:Schönesge schrieb:
Es muss darum gehen, einen Weg zu finden, auf beiden Seiten die Radikalen zu minimieren, denn diese sind jeweils an keiner Lösung der gegenseitigen Anerkennung interessiert
...wenn Du mit den Radikalen auf der anderen Seite die Regierung Israels meinst (eine Gleichstellung, die Du hier wiederholst, die ich auch in diesem Kontext für unangemessen halte), dann überlasse das der Demokratie und den Israelis.
Die nächsten Wahlen wären im Oktober 2026. Da die Wahl 2022 die fünfte in den vergangenen drei Jahren war, besteht die Möglichkeit einer vorgezogen Wahl. Seit dem 7. Oktober sind die Beliebtheitswerte Netanjahus abgestürzt. Das ist aber immer eine Momentaufnahme.
Naja ist ja nicht so als ob wir Netanyahu seit 2022 an der Macht hätten. Die rechtsgerichtete Politik läuft mehrheitlich seit dem Mord an Rabin (1995). Netanyahu war/ist jetzt 17 Jahre (mit Unterbrechung) an der Macht. Die Regierung die durch das israelische Volk gewählt worden sind wurden immer radikaler, die Politik immer rechtsgerichteter.
Ich weiß nicht welche Hoffnungen du da siehst aber wenn ich die Entwicklung der israelischen Politik der letzten 30! Jahren überfliege, sehe ich nicht wirklich Hoffnungen.
Hinzukommt das letzte Jahr und die demografische Entwicklung zugunsten der Palästinenser die von den politischen Parteien zur Angstschnürrung benutzt wird. Die Medien in Israel spielen da ebenfalls eine große Rolle.
Die Politik wird sich in Israel nicht groß ändern. Es gibt über 700.000 Siedler. Jegliche Bemühungen gegen die Siedlungspolitik in Israel ist der Untergang eines jeden Politikers. Und solange die Siedlungspolitik weiter geht wird sich derselbe (politische) Kreis in Israel weiterdrehen wie in den letzten 30 Jahren. Vielleicht nicht so radikal wie in den letzten 2 3 Jahren aber eine Beendigung der Siedlungspolitik und der Besetzung werden wir in unserem Leben leider nicht mitbekommen.
Während dieser Amtszeit hat er sich niemals um Frieden bemüht. Alles was er kann ist Krieg, Landraub und rassistische Demütigung. Und es ist ja auch nicht der erste Krieg den er gegen Gaza führt. Er behandelt die Palästinenser wie Untermenschen, wie Tiere. Gegen diesen Mann und seine Regierung ist die AFD Firlefanz, die wären nach unserem Duktus gesichert rechtsradikal. “deutsche Staatsraison” sag ich nur kopfschütttelnd
PhillySGE schrieb:Adnanovicxo schrieb:hawischer schrieb:Schönesge schrieb:
Es muss darum gehen, einen Weg zu finden, auf beiden Seiten die Radikalen zu minimieren, denn diese sind jeweils an keiner Lösung der gegenseitigen Anerkennung interessiert
...wenn Du mit den Radikalen auf der anderen Seite die Regierung Israels meinst (eine Gleichstellung, die Du hier wiederholst, die ich auch in diesem Kontext für unangemessen halte), dann überlasse das der Demokratie und den Israelis.
Die nächsten Wahlen wären im Oktober 2026. Da die Wahl 2022 die fünfte in den vergangenen drei Jahren war, besteht die Möglichkeit einer vorgezogen Wahl. Seit dem 7. Oktober sind die Beliebtheitswerte Netanjahus abgestürzt. Das ist aber immer eine Momentaufnahme.
Naja ist ja nicht so als ob wir Netanyahu seit 2022 an der Macht hätten. Die rechtsgerichtete Politik läuft mehrheitlich seit dem Mord an Rabin (1995). Netanyahu war/ist jetzt 17 Jahre (mit Unterbrechung) an der Macht. Die Regierung die durch das israelische Volk gewählt worden sind wurden immer radikaler, die Politik immer rechtsgerichteter.
Ich weiß nicht welche Hoffnungen du da siehst aber wenn ich die Entwicklung der israelischen Politik der letzten 30! Jahren überfliege, sehe ich nicht wirklich Hoffnungen.
Hinzukommt das letzte Jahr und die demografische Entwicklung zugunsten der Palästinenser die von den politischen Parteien zur Angstschnürrung benutzt wird. Die Medien in Israel spielen da ebenfalls eine große Rolle.
Die Politik wird sich in Israel nicht groß ändern. Es gibt über 700.000 Siedler. Jegliche Bemühungen gegen die Siedlungspolitik in Israel ist der Untergang eines jeden Politikers. Und solange die Siedlungspolitik weiter geht wird sich derselbe (politische) Kreis in Israel weiterdrehen wie in den letzten 30 Jahren. Vielleicht nicht so radikal wie in den letzten 2 3 Jahren aber eine Beendigung der Siedlungspolitik und der Besetzung werden wir in unserem Leben leider nicht mitbekommen.
Während dieser Amtszeit hat er sich niemals um Frieden bemüht. Alles was er kann ist Krieg, Landraub und rassistische Demütigung. Und es ist ja auch nicht der erste Krieg den er gegen Gaza führt. Er behandelt die Palästinenser wie Untermenschen, wie Tiere. Gegen diesen Mann und seine Regierung ist die AFD Firlefanz, die wären nach unserem Duktus gesichert rechtsradikal. “deutsche Staatsraison” sag ich nur kopfschütttelnd
Da gibt es auch keine zwei Meinungen. Aber im Moment ist er an der Macht, und solange der Krieg herrscht, wird er auch nicht mehr gehen.
Mit nem Auswärtssieg wäre man auf Platz 2 und hätte nächsten Sonntag Abend dann das absolute Spitzenspiel um die Tabellenspitze, wenn da nicht der Rückfall Donnerstag gewesen wäre. Kiel vermutlich sehr defensiv agierend, wird uns das Spielgeschehen überlassen. Mal gespannt ob´s ob das Comeback der Diva gibt oder Mundabbuzze, kurz schütteln und ein souveräner Auswärtssieg, so wie sich das für ne Spitzenmannschaft und Meisterschaftskandidat gehört?
Santos
Kristensen-Tuta-Koch-Theate
Ebimbe-Skhiri-Larsson
Götze
Marmoush-Ekitike
Tipp: 1:1
Santos
Kristensen-Tuta-Koch-Theate
Ebimbe-Skhiri-Larsson
Götze
Marmoush-Ekitike
Tipp: 1:1
So, mal ganz kurz drüber geschlafen... alles halb so wild. Video nehmen, lernen. Kauã in den Arm nehmen, aufbauen.
Das dritte ist natürlich (auch) sein Ding, bin aber überzeugt, dass mit Koch in der Zentrale die Situation so überhaupt nicht erst entsteht.
In Kiel vielleicht mal mit Larsson und Dahoud probieren und Shkiri mal 'ne Pause geben.
Auf Götze freue ich mich auch. Denn mal abgesehen von dem aufgeregten Strafraumgewusel nach Einwürfen, geht's in den letzten 25 min mit Zwei-Tore-Führung auch darum, wie gut und klar Bälle zum Nebenmann kommen.
Das dritte ist natürlich (auch) sein Ding, bin aber überzeugt, dass mit Koch in der Zentrale die Situation so überhaupt nicht erst entsteht.
In Kiel vielleicht mal mit Larsson und Dahoud probieren und Shkiri mal 'ne Pause geben.
Auf Götze freue ich mich auch. Denn mal abgesehen von dem aufgeregten Strafraumgewusel nach Einwürfen, geht's in den letzten 25 min mit Zwei-Tore-Führung auch darum, wie gut und klar Bälle zum Nebenmann kommen.
Hogan Klee schrieb:
So, mal ganz kurz drüber geschlafen... alles halb so wild.
Find ich jetzt irgendwie genauso überzogen wie die Schwarzmalerei.
Bei den kommenden Gegnern umso wichtiger die HS zu gewinnen. Und die Truppe sollte nach den letzten Lehrjahr mittlerweile so gefestigt sein zuhause eine 2 Tore Führung über die Runden zu bringen. Torwartfehler hin, Wechselei her. Das war schon ein Rückfall gestern
PhillySGE schrieb:Eintracht-Laie schrieb:
Ich denke die Lage war spätestens nach der Gründung des Staates Israel und des arabischen Überfalls nicht mehr so rosig.
Das stimmt.
Man sollte auch das 1950 erlassene "Rückkehrgesetz"(eigentlich ist es ja ein Einwanderungsgesetz) erwähnen. Gerade für die völlig verarmten Juden in den arabischen Gebieten war das ein willkommener Anlass in den neu geründeten Staat Israel zu emigrieren. Ich wollte nur damit veranschaulichen, dass es auch wirtschaftliche Gründe für eine Flucht gab und das ein neu gegründeter Staat Bedarf an Arbeitskräften hatte. Ich weiss, dass damals in Marokko massenhaft Juden angeworben wurden. Und für die vertriebenen Araber in Palästina war es sicherlich alles andere als schön
Naja, diese Pull-Faktoren waren nur sekundär:
„Die Hauptursache muss jedoch in den antijüdischen Traditionen der islamisch dominierten Gesellschaften, dem manifesten Antisemitismus der jeweiligen arabischen Führungen und der israelfeindlichen Sicht auf den Konflikt mit dem jüdischen Staat in großen Teilen der arabischen Politik gesehen werden.“
„Erste Flucht- und Migrationsbewegungen gab es bereits vor der Staatsgründung Israels. Zwischen 1941 und 1948 kam es zu zahlreichen antijüdischen Ausschreitungen in Syrien, im Libanon, im Irak, auf der arabischen Halbinsel, in Ägypten und dem sonstigen Nordafrika. Aus dem syrischen Aleppo floh 1947 nach Pogromen, denen etwa 70 Juden zum Opfer gefallen waren, rund die Hälfte der zu dieser Zeit etwa 10.000 Mitglieder umfassenden jüdischen Gemeinde.“
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/321671/flucht-und-vertreibung-von-juden-aus-den-arabischen-laendern/
Verstärkend traten dann noch der aussenpolitische Einfluss durch Hitler-Deutschland hinzu, mit dem die arabisch-nationalen und islamistischen Kräfte kollaborierten:
„Es gab allerdings wichtige Ausnahmen vom radikalen arabisch-nationalistischen und islamischen Antisemitismus. Im Mandatsgebiet Palästina mussten sich die Anhänger des offen antisemitischen und mit dem Nationalsozialismus kollaborierenden Mufti Amin al-Husseini erst durch brutale Gewalt gegen deutlich moderatere Fraktionen auf arabischer Seite durchsetzen.“
amsterdam_stranded schrieb:
Naja, diese Pull-Faktoren waren nur sekundär:
Wie beschrieben ist das Rückkehrgesetz die Grundlage der israelischen Einwanderungspolitik. Dieses wurde 1970 erweitert: Seitdem dürfen auch Nichtjuden emigrieren. Der ganze Staat ist auf Zuwanderung ausgerichtet, dazu gehörten auch organisierte Aktionen zur Masseneinwanderung. (Offensives Abwerben arab. Juden durch Privilegien wie Steuererleichterungen, Integrationshilfen etc.) Diese "aktive" Einwanderungspolitik hatte was mit den hohen Geburtenraten der arabischen Bevölkerung zu tun. Die Israelis strebten auf diese Weise die demografische Mehrheit in ihrem Land an, um diesen neu gegründeten Staat auch einen jüdischen Charakter zu geben.
Die größte Einwanderungswelle fand in den 90er Jahren statt, nach dem Zerfall der Sowjetunion und nicht nach dem Krieg nach Staatsgründung.
Von über 250.000 Juden in Marokko sind nur etwa 2000 geblieben, Du hast recht - damit ist die Lage dort mit Abstand am "besten", verglichen mit arabischen Ländern in denen es keinerlei Juden mehr gibt. Das Judentum ist neben dem Islam die einzig staatlich anerkannte Religion in Marokko. Seit 2011 wird in der marokkanischen Verfassung das jüdische Erbe des Landes als Teil der nationalen Identität anerkannt - die arabischen Staaten waren noch nie homogen, keine Frage. Aber natürlich treten die wenigen niemals öffentlich erkennbar als Juden auf.
Und natürlich spielt rein, dass der König die paar Juden politisch nicht fürchten muss, im Gegenzug aber außenpolitisch und touristisch von seiner Haltung und der aufwendig restaurierten jüdischen Kultur profitiert.
Natürlich waren die Gründe Marokko "zu verlassen" vielfältig, und Du hast recht, die Situation dort war tatsächlich ein wenig anders gelagert, als in anderen Ländern. Hier wurde fast kein jüdischer Landbesitz "beschlagnahmt" respektive geraubt, einfach weil es diesen kaum gegeben hat.
Allerdings gab es auch Pogrome, z.B. in Oujda and Jerada mit zig Toten. Ich denke die Lage war spätestens nach der Gründung des Staates Israel und des arabischen Überfalls nicht mehr so rosig. Ich weiß nicht wie viel "Zwang" es wirklich gab und wie sehr er notwendig war.
Aber danke für Deine Anmerkungen.
Und natürlich spielt rein, dass der König die paar Juden politisch nicht fürchten muss, im Gegenzug aber außenpolitisch und touristisch von seiner Haltung und der aufwendig restaurierten jüdischen Kultur profitiert.
Natürlich waren die Gründe Marokko "zu verlassen" vielfältig, und Du hast recht, die Situation dort war tatsächlich ein wenig anders gelagert, als in anderen Ländern. Hier wurde fast kein jüdischer Landbesitz "beschlagnahmt" respektive geraubt, einfach weil es diesen kaum gegeben hat.
Allerdings gab es auch Pogrome, z.B. in Oujda and Jerada mit zig Toten. Ich denke die Lage war spätestens nach der Gründung des Staates Israel und des arabischen Überfalls nicht mehr so rosig. Ich weiß nicht wie viel "Zwang" es wirklich gab und wie sehr er notwendig war.
Aber danke für Deine Anmerkungen.
Eintracht-Laie schrieb:
Ich denke die Lage war spätestens nach der Gründung des Staates Israel und des arabischen Überfalls nicht mehr so rosig.
Das stimmt.
Man sollte auch das 1950 erlassene "Rückkehrgesetz"(eigentlich ist es ja ein Einwanderungsgesetz) erwähnen. Gerade für die völlig verarmten Juden in den arabischen Gebieten war das ein willkommener Anlass in den neu geründeten Staat Israel zu emigrieren. Ich wollte nur damit veranschaulichen, dass es auch wirtschaftliche Gründe für eine Flucht gab und das ein neu gegründeter Staat Bedarf an Arbeitskräften hatte. Ich weiss, dass damals in Marokko massenhaft Juden angeworben wurden. Und für die vertriebenen Araber in Palästina war es sicherlich alles andere als schön
PhillySGE schrieb:Eintracht-Laie schrieb:
Ich denke die Lage war spätestens nach der Gründung des Staates Israel und des arabischen Überfalls nicht mehr so rosig.
Das stimmt.
Man sollte auch das 1950 erlassene "Rückkehrgesetz"(eigentlich ist es ja ein Einwanderungsgesetz) erwähnen. Gerade für die völlig verarmten Juden in den arabischen Gebieten war das ein willkommener Anlass in den neu geründeten Staat Israel zu emigrieren. Ich wollte nur damit veranschaulichen, dass es auch wirtschaftliche Gründe für eine Flucht gab und das ein neu gegründeter Staat Bedarf an Arbeitskräften hatte. Ich weiss, dass damals in Marokko massenhaft Juden angeworben wurden. Und für die vertriebenen Araber in Palästina war es sicherlich alles andere als schön
Naja, diese Pull-Faktoren waren nur sekundär:
„Die Hauptursache muss jedoch in den antijüdischen Traditionen der islamisch dominierten Gesellschaften, dem manifesten Antisemitismus der jeweiligen arabischen Führungen und der israelfeindlichen Sicht auf den Konflikt mit dem jüdischen Staat in großen Teilen der arabischen Politik gesehen werden.“
„Erste Flucht- und Migrationsbewegungen gab es bereits vor der Staatsgründung Israels. Zwischen 1941 und 1948 kam es zu zahlreichen antijüdischen Ausschreitungen in Syrien, im Libanon, im Irak, auf der arabischen Halbinsel, in Ägypten und dem sonstigen Nordafrika. Aus dem syrischen Aleppo floh 1947 nach Pogromen, denen etwa 70 Juden zum Opfer gefallen waren, rund die Hälfte der zu dieser Zeit etwa 10.000 Mitglieder umfassenden jüdischen Gemeinde.“
https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/321671/flucht-und-vertreibung-von-juden-aus-den-arabischen-laendern/
Verstärkend traten dann noch der aussenpolitische Einfluss durch Hitler-Deutschland hinzu, mit dem die arabisch-nationalen und islamistischen Kräfte kollaborierten:
„Es gab allerdings wichtige Ausnahmen vom radikalen arabisch-nationalistischen und islamischen Antisemitismus. Im Mandatsgebiet Palästina mussten sich die Anhänger des offen antisemitischen und mit dem Nationalsozialismus kollaborierenden Mufti Amin al-Husseini erst durch brutale Gewalt gegen deutlich moderatere Fraktionen auf arabischer Seite durchsetzen.“
WürzburgerAdler schrieb:
...Während die einen in ihrem eigenen Staat sitzen, dessen Genesis zumindest diskussionswürdig ist, sitzen die anderen hinter Stacheldraht und hohen Zäunen, sind dem Gegner wirtschaftlich und versorgungstechnisch ausgeliefert und haben keine Armee und keinerlei Lobby in der Welt. Zumindest nicht die, die Israel hat....
"Diskussionswürdig" also - na gut. Diskutieren kann man natürlich viel....wenn man es will. Hier mal mein Beitrag:
Der Staat Israel wurde primär natürlich gegründet, weil wir Deutschen Millionen Juden vergast haben und es endlich einen Ort geben musste, an denen Juden sicher leben können. Aber auch weil Hunderttausende Juden aus arabischen Staaten fliehen mussten - was immer wieder vergessen wird (oder bewusst weggelassen, weil es nicht ins Narrativ passt).
In Marokko allein gab es vor 1948 über 250.000 Juden, praktisch alle sind geflohen.
In Tunesien, Ägypten, Irak, Jemen und Algerien gab es zusammen über eine halbe Millionen Juden, heute gibt es in diesen Länder insgesamt gut 2000 Juden (in Algerien und Libyen gibt es überhaupt keine mehr).
(In Israel leben übrigens deutlich über eine Millionen Muslime...)
Laut Bundeszentrale für politische Bildung mussten die Menschen in vielen Fällen nahezu ihren gesamten Besitz aufgeben, insbesondere im Irak, Ägypten und Libyen. In Ägypten durften die zur Flucht genötigten Juden nur 20 ägyptische Pfund mitnehmen und mussten unterschreiben, die Beschlagnahmung ihrer Güter zu akzeptieren.
Man schätzt dass vertriebene Juden über 100.000 Quadratkilometer Landbesitz aufgeben mussten, insbesondere in Ägypten, Marokko und dem Irak. Nur einmal zur Einordnung:
Diese Fläche ist etwa fünfmal so groß wie Israel!
Ich will nichts aufrechnen, Vertreibung ist immer großes Leid.
Aber ein wenig erinnern möchte ich, wieso es so gekommen ist, dass "die einen in ihrem eigenen Staat sitzen".
Eintracht-Laie schrieb:
In Marokko allein gab es vor 1948 über 250.000 Juden, praktisch alle sind geflohen.
Das stimmt nicht. In Marokko stehen die Juden schon immer unter dem Schutz des Königs. Dort gibt es heute noch Synagogen und jüdische Kultur, die zum Teil aufwendig restauriert wird
Die Juden in Marokko waren überwiegend verarmte und ganz einfache Menschen, die in ländlichen Regionen gelebt haben. Auch waren sie sehr religiös
Die sind nicht geflohen. Die Israelis haben sie quasi zur Ausreise gezwungen, um den neuen Staat aufzubauen. Mit extrem aggressiven Kampagnen und Wohlstandsversprechen haben sie die Juden aus den angrenzenden arabischen Staaten angelockt.
Von über 250.000 Juden in Marokko sind nur etwa 2000 geblieben, Du hast recht - damit ist die Lage dort mit Abstand am "besten", verglichen mit arabischen Ländern in denen es keinerlei Juden mehr gibt. Das Judentum ist neben dem Islam die einzig staatlich anerkannte Religion in Marokko. Seit 2011 wird in der marokkanischen Verfassung das jüdische Erbe des Landes als Teil der nationalen Identität anerkannt - die arabischen Staaten waren noch nie homogen, keine Frage. Aber natürlich treten die wenigen niemals öffentlich erkennbar als Juden auf.
Und natürlich spielt rein, dass der König die paar Juden politisch nicht fürchten muss, im Gegenzug aber außenpolitisch und touristisch von seiner Haltung und der aufwendig restaurierten jüdischen Kultur profitiert.
Natürlich waren die Gründe Marokko "zu verlassen" vielfältig, und Du hast recht, die Situation dort war tatsächlich ein wenig anders gelagert, als in anderen Ländern. Hier wurde fast kein jüdischer Landbesitz "beschlagnahmt" respektive geraubt, einfach weil es diesen kaum gegeben hat.
Allerdings gab es auch Pogrome, z.B. in Oujda and Jerada mit zig Toten. Ich denke die Lage war spätestens nach der Gründung des Staates Israel und des arabischen Überfalls nicht mehr so rosig. Ich weiß nicht wie viel "Zwang" es wirklich gab und wie sehr er notwendig war.
Aber danke für Deine Anmerkungen.
Und natürlich spielt rein, dass der König die paar Juden politisch nicht fürchten muss, im Gegenzug aber außenpolitisch und touristisch von seiner Haltung und der aufwendig restaurierten jüdischen Kultur profitiert.
Natürlich waren die Gründe Marokko "zu verlassen" vielfältig, und Du hast recht, die Situation dort war tatsächlich ein wenig anders gelagert, als in anderen Ländern. Hier wurde fast kein jüdischer Landbesitz "beschlagnahmt" respektive geraubt, einfach weil es diesen kaum gegeben hat.
Allerdings gab es auch Pogrome, z.B. in Oujda and Jerada mit zig Toten. Ich denke die Lage war spätestens nach der Gründung des Staates Israel und des arabischen Überfalls nicht mehr so rosig. Ich weiß nicht wie viel "Zwang" es wirklich gab und wie sehr er notwendig war.
Aber danke für Deine Anmerkungen.
PhillySGE schrieb:
Wenn er die Ausdauer hat, sich bis 26 hinten anzustellen (fraglich ist ob Trapp dann auch wirklich aufhören will mit gerade mal 35) und ab und zu Spielpraxis sammeln und sich entwickeln und man ihm auch Patzer verzeihen kann, dann bin ich mal auf seine Entwicklung gespannt.
Die Rechnung geht nicht ganz auf. Dann müsste ja Santos 5 Jahre altern, während Trapp nur ein Jahr älter wird.
Ja, dann wäre Trapp knapp 36 und Santos 23
Alphakeks schrieb:
Ehrlich gesagt würde ich mich sogar darüber freuen, mal Kaua Santos für 2-3 volle Spiele zu sehen. Seine Strafraumbeherrschung war heute um Längen besser als die von Trapp, der gerne auf der Linie klebt. Mit Ball am Fuß ist Kaua auch deutlich besser als Trapp, auch nicht zu unterschätzen für Toppmöllers gewünschten Spielstil. Ob Kaua in Trapps Paradedisziplin, dem 1-gegen-1, mithalten kann, muss man noch sehen.
Kaua könnte sogar ein Upgrade sein...
dirk64 schrieb:Alphakeks schrieb:
Ehrlich gesagt würde ich mich sogar darüber freuen, mal Kaua Santos für 2-3 volle Spiele zu sehen. Seine Strafraumbeherrschung war heute um Längen besser als die von Trapp, der gerne auf der Linie klebt. Mit Ball am Fuß ist Kaua auch deutlich besser als Trapp, auch nicht zu unterschätzen für Toppmöllers gewünschten Spielstil. Ob Kaua in Trapps Paradedisziplin, dem 1-gegen-1, mithalten kann, muss man noch sehen.
Kaua könnte sogar ein Upgrade sein...
Ich finde es noch viel zu früh um das abschliessend zu bewerten. Auch war WB gestern kein wirklicher Maßstab, da sie offensiv einfach zu schwach waren.
Wenn er die Ausdauer hat, sich bis 26 hinten anzustellen (fraglich ist ob Trapp dann auch wirklich aufhören will mit gerade mal 35) und ab und zu Spielpraxis sammeln und sich entwickeln und man ihm auch Patzer verzeihen kann, dann bin ich mal auf seine Entwicklung gespannt.
Sein Berater hat ja vor nicht allzu langer Zeit Ungeduld bewiesen und Ramaj für viel Geld zu Ajax transferiert, der ja als größtes deutsches Torwarttalent galt. Jetzt hockt der da hinter nem 40 Jährigen auf der Ersatzbank...
PhillySGE schrieb:
Wenn er die Ausdauer hat, sich bis 26 hinten anzustellen (fraglich ist ob Trapp dann auch wirklich aufhören will mit gerade mal 35) und ab und zu Spielpraxis sammeln und sich entwickeln und man ihm auch Patzer verzeihen kann, dann bin ich mal auf seine Entwicklung gespannt.
Die Rechnung geht nicht ganz auf. Dann müsste ja Santos 5 Jahre altern, während Trapp nur ein Jahr älter wird.
PhillySGE schrieb:
… … …
Wenn er die Ausdauer hat, sich bis 26 hinten anzustellen (fraglich ist ob Trapp dann auch wirklich aufhören will mit gerade mal 35) und ab und zu Spielpraxis sammeln und sich entwickeln und man ihm auch Patzer verzeihen kann, dann bin ich mal auf seine Entwicklung gespannt.
Sein Berater hat ja vor nicht allzu langer Zeit Ungeduld bewiesen und Ramaj für viel Geld zu Ajax transferiert, der ja als größtes deutsches Torwarttalent galt. Jetzt hockt der da hinter nem 40 Jährigen auf der Ersatzbank...
Bei Torwarten erwartet man ja selten, dass sie mit 19 oder 21 durchstarten. Das bringt die Position schon mit sich, denn man wird normalerweise nicht ab und zu die letzten 15 Minuten bei klarer Führung reingeworfen, um Erfahrung zu sammeln und sich zu beweisen. Auch generell ist die Torwartstelle keine taktische Position, sondern doch meist immer mit derselben Person besetzt. Passiert doch sehr selten, dass ein Trainer sagt: „Heute spielen wir gegen eine Kontermannschaft, heute spielst Du weil du der Beste im 1gegen1 bist, nächste Woche dann der Lulatsch, denn die kommen mit drei großen Stürmern und vielen Flanken!“
Eher kommt es dazu, dass man die verschiedenen Torwarte in die verschiedenen Wettbewerbe setzt. Da darf dann der zweite Mann zB den DFB Pokal spielen. Alle Gründe weswegen sich die Entwicklung von jungen Torwarten immer etwas verzögert, wenn sie nicht mehr regelmäßig auf hohem Niveau U-Mannschaften spielen können. Kaua Santos zB ist ja als Torwart der brasilianischen U21 Nationalmannschaft zu uns gekommen.
Ich hoffe, dass alles das auch Kaua und seinem Berater klar ist. Dass es einen Übergang vom alten, erfahrenen auf den jungen Torwart geben wird, dass sich das aber hinzieht. Sollte Trapps Verletzung ihm jetzt Spielzeit geben, hilft ihm das Erfahrungen zu sammeln und gibt ihm die Gelegenheit - hoffentlich - zu glänzen und sich näher an Trappo ranzuspielen. Wenn Trappo wieder fit ist, wird er zunächst erstmal ins Tor zurückkehren, da auch die Faktoren Standing und Erfahrung in unserer jungen Mannschaft wichtig sind.
Ich freu mich aber, dass wir ein so gutes Talent auf der Position haben. Seine Größe ist imponierend, seine Entschlossenheit bei hohen Flanken von der Linie zu kommen und die Pille aus der Luft zu fischen, toll, und sein Spiel mit Ball am Fuß wirkt sehr brasilianisch. Ich drück ihm die Daumen, dass er die Geduld hat, den langen Prozess einer Ablösung im Tor bei uns durchzustehen. Auf der anderen Seite: er ist ja Torwart. Er sollte wissen, dass es auf seiner Position nicht so schnell geht wie ihm Feld.
Siege gegen Wolfsburg, Leipzig und Hoffenheim sind besonders schön. Ein verdienter Sieg unserer Jungs gegen eine leider starke Wolfsburger Mannschaft. Marmoush, Hugo II. , Koch und Artür möchte ich herausheben. In unserer SGE steckt noch mehr Leistungsvermögen, was mich für die nähere Zukunft zuversichtlich macht.
Das abgepfiffene Handspiel im Wolfsburger Strafraum war glasklar. Beim Foul von Skhiri habe ich die Luft angehalten. Das hätte glatt mit Rot bestraft werden müssen. Offene Sohle; Verletzung des Gegenspieler in Kauf genommen. Da hatten wir Glück, dass nur auf Gelb entschieden wurde.
Freue mich auf Donnerstag.
Das abgepfiffene Handspiel im Wolfsburger Strafraum war glasklar. Beim Foul von Skhiri habe ich die Luft angehalten. Das hätte glatt mit Rot bestraft werden müssen. Offene Sohle; Verletzung des Gegenspieler in Kauf genommen. Da hatten wir Glück, dass nur auf Gelb entschieden wurde.
Freue mich auf Donnerstag.
Türkische TV Channels berichten von einem möglichen Transfer zu Galatasaray Istanbul.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=y0-8ewE9VK0 (türkisch)
Auch wenn es türkisch ist, wollte ich eine Quelle reinsetzen
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=y0-8ewE9VK0 (türkisch)
Auch wenn es türkisch ist, wollte ich eine Quelle reinsetzen
MK hat ja mehrmals dazu Stellung genommen. Ebimbe´´s Trainingsleistungen in der Vorbereitung stimmten nicht.
Stimmen die wieder, ist ein Ebimbe in Topform immer ein Kaderkandidat. Zudem Gala auf seinen Positionen top besetzt sind. Auf der rechten Seite haben sie 3 Top Leute, im ZM vor der Saison richtig Geld in die Hand genommen
Sportvorstand Markus Krösche machte jedoch deutlich, dass ein Abgang von Dina Ebimbe nicht geplant war. „Ich möchte einmal darüber aufklären, dass wir Junior nicht abgeben wollten."
Krösche hatte von Anfang an eine klare Vorstellung bezüglich Dina Ebimbe: Eine Ausleihe kam für ihn nicht in Frage. Er betonte auch, dass die Situation überbewertet wurde: „Das Thema wurde größer gemacht, als es eigentlich war.“
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/nur-ein-kleines-tief-kroesche-stellt-sich-vor-eintracht-star-zr-93278730.html
Stimmen die wieder, ist ein Ebimbe in Topform immer ein Kaderkandidat. Zudem Gala auf seinen Positionen top besetzt sind. Auf der rechten Seite haben sie 3 Top Leute, im ZM vor der Saison richtig Geld in die Hand genommen
Sportvorstand Markus Krösche machte jedoch deutlich, dass ein Abgang von Dina Ebimbe nicht geplant war. „Ich möchte einmal darüber aufklären, dass wir Junior nicht abgeben wollten."
Krösche hatte von Anfang an eine klare Vorstellung bezüglich Dina Ebimbe: Eine Ausleihe kam für ihn nicht in Frage. Er betonte auch, dass die Situation überbewertet wurde: „Das Thema wurde größer gemacht, als es eigentlich war.“
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/nur-ein-kleines-tief-kroesche-stellt-sich-vor-eintracht-star-zr-93278730.html
PhillySGE schrieb:
Sportvorstand Markus Krösche machte jedoch deutlich, dass ein Abgang von Dina Ebimbe nicht geplant war. „Ich möchte einmal darüber aufklären, dass wir Junior nicht abgeben wollten."
Krösche hatte von Anfang an eine klare Vorstellung bezüglich Dina Ebimbe: Eine Ausleihe kam für ihn nicht in Frage. Er betonte auch, dass die Situation überbewertet wurde: „Das Thema wurde größer gemacht, als es eigentlich war.“
Das freut mich zu lesen. Ich sehe in Ebimbe einen Spieler der in guter Verfassung den Unterschied ausmachen kann, wie er es schon bewiesen hatte. Und natürlich darf auch ein Ebimbe mal ein Formtief haben.
PhillySGE schrieb:
MK hat ja mehrmals dazu Stellung genommen. Ebimbe´´s Trainingsleistungen in der Vorbereitung stimmten nicht.
Stimmen die wieder, ist ein Ebimbe in Topform immer ein Kaderkandidat. Zudem Gala auf seinen Positionen top besetzt sind. Auf der rechten Seite haben sie 3 Top Leute, im ZM vor der Saison richtig Geld in die Hand genommen
Sportvorstand Markus Krösche machte jedoch deutlich, dass ein Abgang von Dina Ebimbe nicht geplant war. „Ich möchte einmal darüber aufklären, dass wir Junior nicht abgeben wollten."
Krösche hatte von Anfang an eine klare Vorstellung bezüglich Dina Ebimbe: Eine Ausleihe kam für ihn nicht in Frage. Er betonte auch, dass die Situation überbewertet wurde: „Das Thema wurde größer gemacht, als es eigentlich war.“
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/nur-ein-kleines-tief-kroesche-stellt-sich-vor-eintracht-star-zr-93278730.html
Hi PhillySGE,
Du magst recht haben, dass das Thema größer gemacht wurde, als es eigentlich war.
Mich hat es auch umgehauen, weil ich die Aussagen von MK falsch interpretiert habe.
Junior halte ich für einen astreinen Spieler und ich hatte den Eindruck, dass - zumindes in meinem Block - die "Leute aus dem Sattel gingen", nicht wegen seiner Fehler, sondern weil er ein "Guter" ist.
Bin froh, dass MK klar sagte, dass Junior nicht abgegeben werden soll.
Ich wünsche unserem Spieler, dass er sich richtig reinkniet und wieder eine Chance hat in die erste Elf zu kommen!
PhillySGE schrieb:
Ich würde mit der Lobhudelei auch noch warten. Eigentlich hat Krösche nur auf RV etwas in Richtung Eignung 4erkette getan. Pacho war letzte Saison unser stärkster IV, sein Nachfolger ist mehr als ebenbürtig da er auch nen Offensivdrang hat und als LV einspringen kann. Mit Brown und Nkounkou muss man sicherlich weiterhin geduldig sein.
Dahoud ist Achter und es bleibt abzuwarten ob er der gewünschte Führungsspieler wird, der unser Spiel lesen & lenken kann und die Bubis an die Hand nimmt. Der Sturm ist auch nicht breiter aufgestellt. Igor ersetzt nun Kalajdzic und man muss abwarten ob er auch nur ansatzweise dessen Klasse hat.
Die Bewertung ob es eine erfolgreiche Transferperiode ist/war wird man vermutlich erst zum Ende der Hinrunde seriös vornehmen können, wenn Dreifachbelastung, verletzungsbedingte Ausfälle, Formschwächen & Tiefs der Bubis dann zum Vorschein kommen.
Das ist aber eine eher pessimistische Bewertung und wieso eigentlich nur auf der RV was getan?
Auf LV ersetzt Brown Max, ob das ein Upgrade ist wird die Zeit zeigen.
Dahoud ist vielleicht eher 8 hat aber schon genügend Spiele auf der 6 gemacht und wurde dort auch ausgebildet.
Du hast Hojlund vergessen, welcher auch auf beiden Positionen gespielt hat.
Führungsspieler bleibt weiterhin ein Thema, aber da ist es sowieso schwierig einen Führungsspieler von außen zu installieren.
Natürlich ist der Sturm breiter aufgestellt vor allem wenn man ihn mit Sommer 23 vergleicht. Und wenn man das nicht möchte hast du Uzun vergessen.
U.K. schrieb:PhillySGE schrieb:
Ich würde mit der Lobhudelei auch noch warten. Eigentlich hat Krösche nur auf RV etwas in Richtung Eignung 4erkette getan. Pacho war letzte Saison unser stärkster IV, sein Nachfolger ist mehr als ebenbürtig da er auch nen Offensivdrang hat und als LV einspringen kann. Mit Brown und Nkounkou muss man sicherlich weiterhin geduldig sein.
Dahoud ist Achter und es bleibt abzuwarten ob er der gewünschte Führungsspieler wird, der unser Spiel lesen & lenken kann und die Bubis an die Hand nimmt. Der Sturm ist auch nicht breiter aufgestellt. Igor ersetzt nun Kalajdzic und man muss abwarten ob er auch nur ansatzweise dessen Klasse hat.
Die Bewertung ob es eine erfolgreiche Transferperiode ist/war wird man vermutlich erst zum Ende der Hinrunde seriös vornehmen können, wenn Dreifachbelastung, verletzungsbedingte Ausfälle, Formschwächen & Tiefs der Bubis dann zum Vorschein kommen.
Das ist aber eine eher pessimistische Bewertung und wieso eigentlich nur auf der RV was getan?
Auf LV ersetzt Brown Max, ob das ein Upgrade ist wird die Zeit zeigen.
Dahoud ist vielleicht eher 8 hat aber schon genügend Spiele auf der 6 gemacht und wurde dort auch ausgebildet.
Du hast Hojlund vergessen, welcher auch auf beiden Positionen gespielt hat.
Führungsspieler bleibt weiterhin ein Thema, aber da ist es sowieso schwierig einen Führungsspieler von außen zu installieren.
Natürlich ist der Sturm breiter aufgestellt vor allem wenn man ihn mit Sommer 24 vergleicht. Und wenn man das nicht möchte hast du Uzun vergessen.
Es ging ja um den mehr als optimistischen Kommentar von Daniel Schmitt für HR-Online.
Dagegen ist dann meiner deiner Meinung nach sehr pessimistisch. Wie immer alles schwarz oder weiss.
Ich hingegen bin keineswegs pessimistisch gestimmt, habe festgestellt dass uns der stärkste IV verlassen hat mit Theate ein starker variabler IV hinzugekommen ist.
Du bist der Meinung Brown als adäquaten Ersatz für Max zu sehen? Hojlund als ernsthafte Alternative für die 6? Chapeau !
Wenn Dahoud die langersehnte Führungspersönlichkeit dann auf der 6 wird, das Spiel dirigiert und verlagert, und endlich die spielerische Bereicherung im DM wird und die jungen Spieler an ihm wachsen, dann bin ich der Letzte der das ignorieren wird.
Und wenn Igor wirklich der gleichwertige Kalajdzic-Ersatz ist, der wettbewerbsübergreifend seine Einsatzzeiten erhält und einen Marmoush und oder Eki gleichwertig ersetzen kann, dann ist mir das natürlich sehr recht.
Nur solange möchte ich mich erst mal zurück halten und in Ruhe die Hinrunde anschauen wie sich das Team entwickelt
PhillySGE schrieb:
Es ging ja um den mehr als optimistischen Kommentar von Daniel Schmitt für HR-Online.
Dagegen ist dann meiner deiner Meinung nach sehr pessimistisch. Wie immer alles schwarz oder weiss.
Ich hingegen bin keineswegs pessimistisch gestimmt, habe festgestellt dass uns der stärkste IV verlassen hat mit Theate ein starker variabler IV hinzugekommen ist.
Schön wenn man Nuancen an anderen Aussagen verändert um die eigene besser da stehen zu lassen. Ich habe deine Einschätzung als eher pessimistisch eingestuft, nicht als sehr. Ich habe auch Brown nicht als adäquaten Ersatz bezeichnet, sondern dies ganz wertfrei eingestuft. Nur als Reminder ich habe geschrieben ob dies ein Upgrade ist wird die Zukunft zeigen. Und ja laut den Aussagen des Trainers (https://www.ligainsider.de/oscar-hoejlund_37210/eintracht-frankfurt-toppmoeller-lobt-mittelfeldspieler-hojlund-361945/) und den 2 Einwechslungen entnehme ich das er dicht an der Stammelf dran war.
Mich würde auch gerne interessieren, wo der Kommentar von Daniel Schmitt mehr als optimistisch ist?
Adlersupporter schrieb:
Ich finde den Kommentar von Daniel Schmitt für HR-Online ("Toppmöller und Krösche machen einen guten Job / Vieles passt") noch viel zu verfrüht! Nach einem Pokalspiel und zwei Ligaspielen...🤷🏼
Das Spiel gegen Hoffenheim war gut von der Eintracht, keine Frage. Aber eine erste Bilanz kann man jetzt doch noch gar nicht ziehen. Das sollte erst nach 6 oder 7 Spieltagen geschehen!
Was wird von den Medien wieder geschrieben, sollte die Eintracht in 1,5 Wochen in Wolfsburg verlieren..?! Dann geht's wieder in die andere Richtung. Mir geht das alles zu schnell...😐
Ja, man kann schon ein bissi warten, bis man Lobhudelei oder Trainergrimm anstimmt, aber man kann zumindest eins schonmal feststellen: Zum Ende der letzten Saison wurde von Krösche gefordert etwas auf den beiden Außenverteidigerpositionen in Richtung Eignung für die 4erkette zu tun, eine Ergänzung für die 6er Position zu finden, den Sturm breiter aufzustellen und der Bubitruppe ein paar erfahrenere Spieler an die Seite zu stellen.
All diese Forderungen sind von Krösche und seinem Team erfüllt worden. Wie gut, müssen die nächsten Wochen zeigen, aber nominell und auch von den Einschätzungen über die neuen Spieler ist das eine erfolgreiche Transferperiode.
Ich würde mit der Lobhudelei auch noch warten. Eigentlich hat Krösche nur auf RV etwas in Richtung Eignung 4erkette getan. Pacho war letzte Saison unser stärkster IV, sein Nachfolger ist mehr als ebenbürtig da er auch nen Offensivdrang hat und als LV einspringen kann. Mit Brown und Nkounkou muss man sicherlich weiterhin geduldig sein.
Dahoud ist Achter und es bleibt abzuwarten ob er der gewünschte Führungsspieler wird, der unser Spiel lesen & lenken kann und die Bubis an die Hand nimmt. Der Sturm ist auch nicht breiter aufgestellt. Igor ersetzt nun Kalajdzic und man muss abwarten ob er auch nur ansatzweise dessen Klasse hat.
Die Bewertung ob es eine erfolgreiche Transferperiode ist/war wird man vermutlich erst zum Ende der Hinrunde seriös vornehmen können, wenn Dreifachbelastung, verletzungsbedingte Ausfälle, Formschwächen & Tiefs der Bubis dann zum Vorschein kommen.
Dahoud ist Achter und es bleibt abzuwarten ob er der gewünschte Führungsspieler wird, der unser Spiel lesen & lenken kann und die Bubis an die Hand nimmt. Der Sturm ist auch nicht breiter aufgestellt. Igor ersetzt nun Kalajdzic und man muss abwarten ob er auch nur ansatzweise dessen Klasse hat.
Die Bewertung ob es eine erfolgreiche Transferperiode ist/war wird man vermutlich erst zum Ende der Hinrunde seriös vornehmen können, wenn Dreifachbelastung, verletzungsbedingte Ausfälle, Formschwächen & Tiefs der Bubis dann zum Vorschein kommen.
PhillySGE schrieb:
Ich würde mit der Lobhudelei auch noch warten. Eigentlich hat Krösche nur auf RV etwas in Richtung Eignung 4erkette getan. Pacho war letzte Saison unser stärkster IV, sein Nachfolger ist mehr als ebenbürtig da er auch nen Offensivdrang hat und als LV einspringen kann. Mit Brown und Nkounkou muss man sicherlich weiterhin geduldig sein.
Dahoud ist Achter und es bleibt abzuwarten ob er der gewünschte Führungsspieler wird, der unser Spiel lesen & lenken kann und die Bubis an die Hand nimmt. Der Sturm ist auch nicht breiter aufgestellt. Igor ersetzt nun Kalajdzic und man muss abwarten ob er auch nur ansatzweise dessen Klasse hat.
Die Bewertung ob es eine erfolgreiche Transferperiode ist/war wird man vermutlich erst zum Ende der Hinrunde seriös vornehmen können, wenn Dreifachbelastung, verletzungsbedingte Ausfälle, Formschwächen & Tiefs der Bubis dann zum Vorschein kommen.
Sehr schöner neutraler Post
PhillySGE schrieb:
Ich würde mit der Lobhudelei auch noch warten. Eigentlich hat Krösche nur auf RV etwas in Richtung Eignung 4erkette getan. Pacho war letzte Saison unser stärkster IV, sein Nachfolger ist mehr als ebenbürtig da er auch nen Offensivdrang hat und als LV einspringen kann. Mit Brown und Nkounkou muss man sicherlich weiterhin geduldig sein.
Dahoud ist Achter und es bleibt abzuwarten ob er der gewünschte Führungsspieler wird, der unser Spiel lesen & lenken kann und die Bubis an die Hand nimmt. Der Sturm ist auch nicht breiter aufgestellt. Igor ersetzt nun Kalajdzic und man muss abwarten ob er auch nur ansatzweise dessen Klasse hat.
Die Bewertung ob es eine erfolgreiche Transferperiode ist/war wird man vermutlich erst zum Ende der Hinrunde seriös vornehmen können, wenn Dreifachbelastung, verletzungsbedingte Ausfälle, Formschwächen & Tiefs der Bubis dann zum Vorschein kommen.
Das ist aber eine eher pessimistische Bewertung und wieso eigentlich nur auf der RV was getan?
Auf LV ersetzt Brown Max, ob das ein Upgrade ist wird die Zeit zeigen.
Dahoud ist vielleicht eher 8 hat aber schon genügend Spiele auf der 6 gemacht und wurde dort auch ausgebildet.
Du hast Hojlund vergessen, welcher auch auf beiden Positionen gespielt hat.
Führungsspieler bleibt weiterhin ein Thema, aber da ist es sowieso schwierig einen Führungsspieler von außen zu installieren.
Natürlich ist der Sturm breiter aufgestellt vor allem wenn man ihn mit Sommer 23 vergleicht. Und wenn man das nicht möchte hast du Uzun vergessen.
PhillySGE schrieb:Wenn das der neue Standard für eine neutrale Bewertung ist, dann haben es Optimisten schwer.
Der Sturm ist auch nicht breiter aufgestellt. Igor ersetzt nun Kalajdzic und man muss abwarten ob er auch nur ansatzweise dessen Klasse hat.
Und natürlich ist es einfacher, eine Transferperiode im Nachhinein zu bewerten. Wenn man weiß, dass Kalajdzic sich schwer verletzt hat, es Ekitike zunächst an Fitness gefehlt hat oder VdB nicht zu alter Form gefunden hat. Das muss aber nicht immer richtiger oder neutraler sein, denn es gilt ja auch die Verhältnisse zum jeweiligen Zeitpunkt zu berücksichtigen. Und hier sehe ich es auch so, dass Krösche (und Team) die Hausaufgaben sehr ordentlich erledigt hat:
- Pacho für einen angesichts seiner Position und seiner (noch) vorhandenen Limitierungen im Spielaufbau fast schon unverschämten Preis verkauft.
- Mit Brown einen aktuellen deutschen U21-Nationalspieler vergleichsweise günstig verpflichtet.
- Mit Theate nicht nur Pacho mehr als ersetzt, sondern auch ein Sicherheitsnetz auf links geschaffen, falls Nkounkou und Brown schwächeln.
- Mit Kristensen, Theate und Dahoud international erfahrene Spieler geholt, die dazu das Profil haben, voranzugehen.
- Mit Uzun eines der begehrtesten Talente in Deutschland von einem Wechsel zur Eintracht überzeugt.
- Mit Hojlund und Dahoud die Möglichkeiten in der Zentrale erhöht, um besser auf Verletzungen oder Formschwächen reagieren zu können.
- Bis auf Pacho alle Stammspieler gehalten und trotzdem einen Transferüberschuss erzielt.
- Scheinbar funktionierende Leihen für zahlreiche Talente organisiert (ähnlich wie letzte Saison bei Matanovic).
Die Transferaktivitäten des Sommers sind absolut nachvollziehbar und verbessern uns mit dem aktuellen Wissen sowohl sportlich als auch wirtschaftlich. Wahrscheinlich wird nicht jeder Zug genau so aufgehen wie geplant, aber das kann man Krösche dann auch nur bedingt anlasten.
Der Doppelpass ist unerträglich heute. Der Sportjournalist der Leipziger Volkszeitung mit dem fettigen, weißen Pferdeschwanz versucht seit 90 Minuten lustig zu sein und haut einen peinlichen Kalauer nach dem anderen raus. Auch der neue Moderator versucht mit schlechten Witzen durch die Runde zu führen. MT Veh ist da und jetzt haben die noch den David Raum zugeschaltet und befragen ihn über seine Oma. Effenberg vergeht so langsam die Lust....mir auch. War mal wieder ein Versuch....
PhillySGE schrieb:
Der Doppelpass ist unerträglich heute. Der Sportjournalist der Leipziger Volkszeitung mit dem fettigen, weißen Pferdeschwanz versucht seit 90 Minuten lustig zu sein und haut einen peinlichen Kalauer nach dem anderen raus. Auch der neue Moderator versucht mit schlechten Witzen durch die Runde zu führen. MT
Da muss man schon etwas differenzieren.
Guido Schäfer( Leipziger Volkszeitung knapp 300 Profieinsätze für Mainz 05) ist tatsächlich unerträglich da er sich als RB Fanboy und Fanjournalist aufführt.
Der neue Moderator ist kein neuer Moderator, sondern Jochen Stutsky tritt immer in Erscheinung , wenn der Hauptmoderator nicht da sein kann. In dem Fall Florian König der heute die Formel 1 auf RTL kommentiert.
Außerdem betätigt sich Stutsky schon seit Jahren als Europacup Reporter bei Eintracht TV.