Profile square

sCarecrow

28607

#
Mal ein Vergleich zwischen Rebic und Donis im jeweiligen Alter.

Mit 23Jahren:
Rebic 28Sp, 3T, 2V, 11GK, 0GR, 0R, 1744min
Donis ???

Diese Werte würde ich Donis bei uns locker zutrauen diese Saison.
* * * * * * * * *
Mit je 22Jahren:
AR 17Sp, 1T, 0V, 3GK, 1GR, 2R, 968min - 1.L
AD 27Sp, 5T, 3V, 3GK, 0GR, 0R, 1124min-1.L

Mit je 21Jahren:
AR 11Sp, 0T, 0V, 3GK, 0GR, 0R, 453min-2.L
AD 19Sp, 2T, 2V, 1GK, 0GR, 0R, 1002min-1.L

Mit je 20Jahren:
AR 09Sp, 2T, 1V, 4GK, 0GR, 1R, 465min-1.L
AD 22Sp, 5T, 2V, 1GK, 0GR, 0R, 631min-1.L


Zusammenfassend im Alter von 20 bis 22Jahren ergibt das:

Rebic 37Sp, 3T, 1V, 10GK, 1GR, 3R, 1886min
Donis 68Sp, 12T, 7V, 5GK, 0GR, 0R, 2757min

Rebic: 2 Saison erstklassig, 1 Saison 2.Liga
Donis: alle 3 Saison erstklassig


Rein von den Stats sah Donis in jeder Saison besser aus bisher als Ante.
#
Natiwillmit schrieb:

Mal ein Vergleich zwischen Rebic und Donis im jeweiligen Alter.

Mit 23Jahren:
Rebic 28Sp, 3T, 2V, 11GK, 0GR, 0R, 1744min
Donis ???

Diese Werte würde ich Donis bei uns locker zutrauen diese Saison.
* * * * * * * * *
Mit je 22Jahren:
AR 17Sp, 1T, 0V, 3GK, 1GR, 2R, 968min - 1.L
AD 27Sp, 5T, 3V, 3GK, 0GR, 0R, 1124min-1.L

Mit je 21Jahren:
AR 11Sp, 0T, 0V, 3GK, 0GR, 0R, 453min-2.L
AD 19Sp, 2T, 2V, 1GK, 0GR, 0R, 1002min-1.L

Mit je 20Jahren:
AR 09Sp, 2T, 1V, 4GK, 0GR, 1R, 465min-1.L
AD 22Sp, 5T, 2V, 1GK, 0GR, 0R, 631min-1.L


Zusammenfassend im Alter von 20 bis 22Jahren ergibt das:

Rebic 37Sp, 3T, 1V, 10GK, 1GR, 3R, 1886min
Donis 68Sp, 12T, 7V, 5GK, 0GR, 0R, 2757min

Rebic: 2 Saison erstklassig, 1 Saison 2.Liga
Donis: alle 3 Saison erstklassig


Rein von den Stats sah Donis in jeder Saison besser aus bisher als Ante.


Wunderbar. Endlich mal was handfestes. Nachvollziehbar.
Natürlich sind Statistiken bloße Zahlen auf weißem Papier. Aber hier kann man sehr gut sehen, dass Rebic trotz allem Talents einen weiten Weg gehen musste und eben teilweise gescheitert ist.
Gerade diesen Vergleich muss Donis absolut nicht scheuen.
#
Du siehst Rebic und Donis spielerisch auf einem Level? Wo hat Donis denn bewiesen das er auf dem selben Level ist? Er ist de Facto in Stuttgart immer wieder die falschen Laufwege gegangen und hat die falschen Entscheidungen getroffen. Wenn er vor dem Tor war, war er nicht wie Rebic abgezockt sondern hat teilweise Dinger vergeben bei denen man sich fragte wie das passieren kann. Rebic war teilweise ein Unterschiedsspieler der Spiele alleine entscheiden konnte wenn er will mit einem ganz anderen Kampfgeist und Antrieb als Donis. All das hat Donis nicht mal im Ansatz bisher beweisen koennen.

Bei Rebic konntest du trotz nicht guter Leistung einen gewissen Instinkt sehen den richtigen Weg zu gehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen, da war immer in Ansaetzen sein Talent erkennbar und das er formbar sein koennte wenn er sein mentales Problem in den Griff bekommt. Und genau das fehlt bei Donis, wenn ich mir seine Laufwege ansehe und sein Spielverhalten sehe ich da nichts formbares sondern da fehlt es in den Grundvorraussetzungen um ein Rebic Ersatz zu sein.
#
msgbk83 schrieb:

Du siehst Rebic und Donis spielerisch auf einem Level? Wo hat Donis denn bewiesen das er auf dem selben Level ist? Er ist de Facto in Stuttgart immer wieder die falschen Laufwege gegangen und hat die falschen Entscheidungen getroffen. Wenn er vor dem Tor war, war er nicht wie Rebic abgezockt sondern hat teilweise Dinger vergeben bei denen man sich fragte wie das passieren kann. Rebic war teilweise ein Unterschiedsspieler der Spiele alleine entscheiden konnte wenn er will mit einem ganz anderen Kampfgeist und Antrieb als Donis. All das hat Donis nicht mal im Ansatz bisher beweisen koennen.

Bei Rebic konntest du trotz nicht guter Leistung einen gewissen Instinkt sehen den richtigen Weg zu gehen und die richtigen Entscheidungen zu treffen, da war immer in Ansaetzen sein Talent erkennbar und das er formbar sein koennte wenn er sein mentales Problem in den Griff bekommt. Und genau das fehlt bei Donis, wenn ich mir seine Laufwege ansehe und sein Spielverhalten sehe ich da nichts formbares sondern da fehlt es in den Grundvorraussetzungen um ein Rebic Ersatz zu sein.


Spielerisch auf einem Level ist unglücklich ausgedrückt.
Ich meinte damit, dass die spielerischen Anlagen absolut vergleichbar nicht. Nicht ihr Leistungsvermögen. Da ist Rebic deutlich weiter, was ich auch so geschrieben habe: "wo Rebic weiter ist".

Ansonsten möchte ich mit Dir gar nicht weiter diskutieren.
Mir reicht es, wenn Du schreibst "de facto" "immer wieder die falschen Laufwege gegangen". Das wirst Du nämlich niemals beweisen können. Das ist das allerletzte Stammtischgelaber, so was brauche ich nicht.

Dass es statistisch sogar vorteilhafter für Donis aussieht, hat Natiwillmit dargestellt. Das sind belegbare, beweisbare Fakten. Da kann man von "de facto" sprechen.
#
Dagegen spricht halt: schlechte Entscheidungsfindung, schlechter in der Ballbehandlung, nicht abschlussstark, Grundverstaendnis von Laufwegen nicht auf der selben Hoehe wie bei Rebic.
#
msgbk83 schrieb:

Dagegen spricht halt: schlechte Entscheidungsfindung, schlechter in der Ballbehandlung, nicht abschlussstark, Grundverstaendnis von Laufwegen nicht auf der selben Hoehe wie bei Rebic.


Joa. Widerspreche hier auf gesamter Linie.
Sehe beide spielerisch auf einem Level und wo Rebic heute schon deutlich weiter ist, da kann Donis locker herein wachsen.
Zudem ist es so, dass das was Rebic ausmacht, in vielen anderen Mannschaften nicht geht:
Bei der Eintracht war er lange Zeit ein Freigeist und durfte herumhüpfen wo er wollte.
In spielerisch besseren Teams, der mehr über ein enges System kommen, wie zB RB oder Florenz, da ist es sang- und klanglos gescheitert.

Mich würde es nicht wundern, wenn er anderswo ganz schnell ganz unglücklich werden würde.

Parallele zwischen Rebic und Donis sind die krassen körperlichen Anlagen, gepaart mit gewissen Mankos im mentalen Bereich.
Doch da sehe ich insgesamt sogar Vorteile bei Donis, der sich eher noch in ein System drängen lässt.

Da Donis sowohl im Zentrum als auch auf der Aussenbahn stürmen kann, finde ich den Vergleich zu Rebic durchaus legitim.

Ebenso wie zu Kostic. Läge die Eintracht hinten und hätte sie einen Donis zur Verfügung, würde ich mich nicht wundern, wenn die Flügelzange, die die beiden Stürmen im Zentrum mit Bällen versorgen soll, Kostic-Donis heißen würde.
Das Mindeste, das man sagen kann, was die beiden eint, sind die Tempo-Dribblings.

Kurzum: zu vernünftigen Konditionen, wäre Donis in meinen Augen einen sehr gute Ergänzung zum bisherigen Repertoire.

Ein offensiver Rechtsaußen fehlt mir derweil sehr.
#
@ Mods:
Bin mir nicht sicher, wohin der Thread im Endeffekt gehört. Sorry, für den Fall, dass Ihr den irgendwo anders hin verschieben müsst.

#
So, nachdem ich mich die Woche mehr oder weniger zufällig wieder angemeldet habe, erhielt ich –ähnlich unverhofft- ganz neuen Stoff, den ich mit Euch teilen möchte.

Am Mittwoch quälte ich mich zum Fussballtalk mit Jerome Polenz (einst Bremen und Aachen) und Thomas Broich in meine Lieblingskneipe und kann Euch sagen, dass ich noch nie so fundierte und gut ausgearbeitete Berichterstattung live erlebt habe.

In den Fokus ist unsere Eintracht geraten, als es darum ging inwieweit man „gute Mannschaften“ identifizieren kann und ob es Werte gibt, die das gut darstellen können.
Hierzu wurde eine Zusammenfassung des Hinrundenspiels unserer Eintracht gegen Hoffenheim gezeigt und im Anschluss die Frage gestellt, wer denn im Endeffekt die bessere Mannschaft gewesen wäre.
Ein bisschen unglücklich gewähltes Beispiel für mich, da ich immer noch der Meinung bin, dass Rebic klar gefoult wird und die Eintracht sich deutlicher hätte absetzen können.
Sei es drum: ein klares Chancenplus hatten die Hoffenheimer, so ehrlich können wir ja sein.

In jedem Fall diente ebendieses Spiel als Herleitung für eine in meinen Augen unfassbar starke Statistik: expected Goals (kurz xG) und expected Goals against (kurz xGa).
Eingangs wurden noch alle klassischen Statistiken (Torschüsse, Pässe, Passquote, etc.) des Spiels eingeblendet und zerpflückt. Korrekterweise wurde darauf hingewiesen, dass das nur „eine Ziehung“ sei und die Werte an sich über die gesamte Saison erst an Relevanz gewinnen, da jedes Ereignis eintreffen kann und für sich genommen keine Aussagekraft haben.
Hierbei hat Jerome Polenz ein wenig gepfuscht, da fast alle Topteams in den meisten Kategorien auch vorne lagen. Der FCB war beispielweise überall (Torschüsse, Pässe, Passquote, Ballbesitz, usw.) auf Platz eins.
Dennoch konnte er sehr gut aufzeigen, dass es krasse Ausreißer gibt. Interessant für mich und Euch: Es war meistens die Eintracht.

Dass wir nicht viel Ballbesitz und vermutlich nicht die allerhöchste Passquote haben, werden wir uns schon denken können. Wir spielen das eine oder andere Bällchen lang und riskant.
Aber hättet Ihr gedacht, dass wir bei der Anzahl der gespielten Pässe und der Passquote Tabellenletzter bzw. Drittletzter geworden sind?

Wie krass ist das denn? Was können wir hieraus ableiten?

Eine ganze Menge, wenn Ihr mich fragt:
Trotz dieser zunächst einmal erschreckend wirkenden Werten hat es die Eintracht geschafft bei der -in meinen Augen tatsächlich aussagekräftigsten Statistik- es auf Platz sechst der Liga zu klettern: xG-xGa.

Was ist denn dieser Hokuspokus?
In wenigen Worten gesagt: Ein Wert, der berechnet wie wahrscheinlich es ist, dass der Ball ins Tor geht.
Gemessen an:
• Distanz zum Tor
• Winkel zum Tor
• Geschwindigkeit (des angreifenden Spielers)
• Druck (Positionen von Gegenspielern und Torwart)

Anhand von 500.000 analysierten Schüsse wurde ermittelt wie wahrscheinlich es ist, dass der Ball reingeht, definiert durch die vier eben genannten Faktoren.
Ganz einfaches Beispiel für einen xG-Wert: ein Elfmeter. Die Faktoren sind immer gleich. 76% aller geschossenen Elfmeter werden verwandelt, entspricht einem xG-Wert von 0,76.
Wie gesagt: In meinen Augen eine bahnbrechende Statistik.

Wer es ganz ausführlich erklärt haben möchte:
https://www.bundesliga.com/de/bundesliga/news/expected-goals-xgoals-fussball-analyse-statistik-3760

Über die gesamte Bundesliga-Saison betrachtet, betrug die Differenz des xG zum xGa Wert der Eintracht ligaweit das sechstbeste Ergebnis
Mit anderen Worten: hätte die Eintracht nicht so viel Pech (bzw. Kräfteverschleiss zum Ende hin), wäre der sechste Platz verdient gewesen.
Trotz dieser furchtbaren Passwerte.

Was sagt uns das?
Der Trainer Hütter hat ein ganz klares System. Es ist darauf ausgerichtet bei Ballbesitz das Mittelfeld schnell zu überbrücken und gegen den Ball über tiefe Balleroberungen schnell zu aussichtsreichen Schusschancen zu langen. Im Spiel nach vorne primär durch lange Bälle auf Haller und ganz allgemein durch das erlangen der sogenannten „zweiten Bälle“.
Ein Wert, der die Wichtigkeit Hallers und der Position für Haller einmal unterstreicht: Kein Bundesligaspieler hatte in der Rückrunde mehr Kopfbälle gewonnen als er (der Wert für die gesamte Saison fehlt mir leider).
Ziel ist es, sowohl durch das eigene schnelle Spiel durch lange Bälle und durch sehr hohes Pressing, möglichst schnell in die Box zu kommen und gar nicht so sehr gepflegtes Passspiel und Ballbesitz.
Im Spiel gegen den Ball die Gegner durch schnelle Spieler früh zu pressen.
Entscheidend hierbei eben auch die Zielstrebigkeit des System: die Eintracht steht auf Platz 13 hinsichtlich der Torschüsse. Auf Platz 5 bei den erwarteten Toren (xG).

Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle explizit meinem Freund und alten Taktikfuchs Maggo widersprechen, der in der Gerüchteküche (Haller-Thread) forderte die Eintracht müsse künftig mehr auf spielerische Klasse setzen.

Absolut nicht. Der Fokus muss weiterhin auf dem Hütterschen System bleiben. Die Eintracht braucht einen Anspielstürmer im Zentrum, der die Bälle abschirmen kann und über hervorragendes Kopfballspiel verfügt, sehr gute und vor allen Dingen komplette Box-to-Box-Spieler und vor allen Dingen: Speed. Speed, Speed, Speed.

Neben der Eintracht gibt es noch eine weitere Mannschaft, die trotz hervorragender Punktausbeute eher mittelprächtige Werte in puncto Passpiel aufweist:
Leipzig.
Hierzu lieferte an dem Abend Broich den prägnantesten Wert.
Die Jungs kriegen vor jedem Spiel eine Mappe mit 50 Blättern mit Infos zu den Teams („50% davon komplett uninteressant“) und eine Statistik zum Spiel Bremen gegen Leipzig lautete:
Während Bremen im Kader nur einen Spieler mit gemessener absoluter Topspeed (bitte nagelt mich nicht auf die Zahl fest, ich meine aber es sei 34 km/h gewesen) hatte (Rashica – welcher in meinen Augen auch ein Topspieler für die Eintracht wäre), waren er bei RB gleich derer neun.
Zufall, dass Hütter RB-Schule genoss? Ich glaube nicht.
Lange Bälle auf die Außen auf Werner oder –ähnlich wie bei der Eintracht- ins Zentrum auf Poulsen (in der Hinrunde auf Platz drei bei den gewonnenen Kopfbällen), zusammenhanglos? Ich glaube nicht.

Jetzt kenne ich die Aufzählung der Eintracht nicht, doch wir wissen, dass ein Kostic, da Costa, Rebic, Rode, Abraham absolute Laufmaschinen sind. Wir wissen, dass wir einen Fabian haben gehen lassen, der vor drei Jahren der mit Abstand beste Fussballer in den Reihen der Eintracht gewesen ist, jedoch in puncto Speed seine Defizite hatte.
Kurzum: Was diese Saison passierte, stand schon vor der Saison auf dem Reißbrett von Hütter und wurde direkt von Bobic und Hübner bedient (Kostic, Rode).

Aus diesem Grund glaube ich, dass die Eintracht dies künftig vertiefen wird. Auf den Außen wird weiterhin auf Speed geachtet. In der Angriffsmitte wird es immer einen exzellenten Kopfballspieler geben, der lange Bälle sehr gut verarbeiten und abschirmen kann.
Wo vermutlich viel investiert wird, ist das Zentrum (Grujic würde extrem gut zum Anforderungsprofil passen, Vilhena ebenfalls), da hier Nachbesserungsbedarf besteht, erst Recht ohne Rode.

Abschließend möchte ich noch meine eigene Sichtweise ganz kurz miteinbringen:
Aus meiner Sicht hat die Eintracht in diesem Sommer einen Ticket erhalten, mit der sie an einer Lotterie teilnimmt, wo der Hauptpreis winkt sich in der Bundesliga-Elite a la Mönchengladbach zu etablieren.
Ich liebe unsere drei Büffel und würde jeden einzelnen sehr vermissen. Ich denke aber, dass Ablösesummen geboten werden könnten, die für die Eintracht nachhaltig stärken könnten. Das Wichtigste, das die Eintracht hat, ist die Schnüffelnase von Bobic und Co. und ihren Trainer Adi Hütter und das von ihm implementierte System.
Egal wer die Eintracht verlassen sollte, die sportliche Führung wird jemand finden, der die vorgesehene Rolle wird ausfüllen können. Ich sehe einen Plan und wir alle haben gesehen, dass er erfolgreich ist. Ich glaube, dass eine Vertiefung dessen und wirklich über die nächsten Saisons in der Bundesliga-Spitze etablieren kann.

So, das war es erst mal von mir. Wer sich die Hinrundenanalyse von Jerome Polenz einmal anschauen möchte, um einmal tiefere Einblicke zu erhalten, die ich am Mittwoch erfahren durfte, bitte schön:
https://zonal.ly/fussball-blog-posts/eintracht-frankfurt-analyse-auf-dem-weg-in-hoehere-gefilde


#
Easthome-Adler schrieb:

Ich mag ja das Wort Backup echt nicht. Genau das hat uns dieses Jahr das Genick im Endspurt gebrochen. Wir brauchen keine BackUps für die linke und die rechte Aussenbahn sondern richtigen Konkurenzkampf. Als eigentlicher AV könnte er das durchaus sein


Richtig, wir brauchen Konkurrenz zu Kostic und Da Costa.
Das erhöht auch nochmal deren Leistungslevel.
Da Costa ist ein mega symphatischer Typ, aber seine Position ist noch verbesserbar.
Gerade Technisch ist hier noch viel Luft nach oben.
Da Costa hat in 48 Spielen 9 Scores gemacht.
Nicht schlecht aber ausbaufähig, wenn man sieht, was für einen läuferischen Aufwand er dafür hatte.


#
Hyundaii30 schrieb:

Easthome-Adler schrieb:

Ich mag ja das Wort Backup echt nicht. Genau das hat uns dieses Jahr das Genick im Endspurt gebrochen. Wir brauchen keine BackUps für die linke und die rechte Aussenbahn sondern richtigen Konkurenzkampf. Als eigentlicher AV könnte er das durchaus sein


Richtig, wir brauchen Konkurrenz zu Kostic und Da Costa.
Das erhöht auch nochmal deren Leistungslevel.
Da Costa ist ein mega symphatischer Typ, aber seine Position ist noch verbesserbar.
Gerade Technisch ist hier noch viel Luft nach oben.
Da Costa hat in 48 Spielen 9 Scores gemacht.
Nicht schlecht aber ausbaufähig, wenn man sieht, was für einen läuferischen Aufwand er dafür hatte.



Widerspreche ich komplett. daCosta ist für mich eher ein Kandidat für die Nationalmannschaft denn eine Position, die die Eintracht bessern müsste.
Auf dem Papier ist er das Pendant zu Kostic, im Spiel nach vorne allerdings deutlich defensiver als ebendieser.
Dafür waren die Scorerpunkte schon ok. Behaupte auch, dass man sich um Mbabu nicht mehr so sehr bemüht hat, weil man mit Danny einen absoluten Volltreffer gelandet hat.

Die gesamte Mittelfeldzentrale sehe ich da als viel größere Baustelle an.

Jedoch bin ich auch der Meinung, dass wir für die Außenbahnen eine Backup-Verbesserung gebrauchen könnten.
Bei Chandler muss man gucken, wie er sich wieder einfindet, Tawatha ist ohnehin schon weg und Willems sollte auch sein Glück woanders suchen.
#
Schön mal wieder von Dir zu lesen.
sCarecrow schrieb:
Ich denke, wenn einer sich zu Höherem berufen fühlt, sollte man ihn gewähren lassen und das Beste aus der Situation machen, sprich: möglichst viel Kohle raushauen.
Klauseln rein: Bei Berufung in die NM. Bei Erreichen der CL. Bei Weiterverkauf.
Natürlich ist es ein zweischneidiges Schwert, einen Spieler zu halten, der eigentlich weg will. Andererseits muss man auch so vorgehen, denn das funktioniert ohnehin nur, wenn das Angebot dann auch werthaltig genug ist für uns. Also wenn jemand ankommt und Jovic 30 Mio. Jahresgehalt bietet, uns aber nur 15 Mio. Ablöse, wird es ja auch keine Diskussion geben. Für die Bobic-Zeit fehlen mir da noch Beispiele, um das beurteilen zu können. In der Vergangenheit (Nicht-Bobic-Ära bzw. durch vorherige Entscheidungen vorgegebene Verträge) hatte ich den Eindruck, dass wir zu sehr auf die Spielerwünsche gehört haben. Es hat oft gereicht, dem Spieler schöne Augen zu machen und eine ordentliche Gehaltsaufbesserung, dann ist er bei uns vorstellig geworden und wir haben signalisiert, er kann gehen, wenn die Ablöse stimmt. Der neue Verein hat was angeboten, wir wollten mehr, aber auch keinen unzufriedenen Spieler behalten, also sind wir doch sehr stark entgegengekommen - Karma und so.

Klar, man muss sich immer überlegen, was ist der Spieler einem wert, ab welcher Summe lässt man ihn gehen. Denn natürlich, wenn jemand mit 500 Mio. um die Ecke kommt, würde ich auch alle drei Büffel abgeben. Aber realistisch betrachtet, sind wir doch noch ein Fußballverein und keine Bank. Wenn alle drei gehen und wir 150+ Mio. einnehmen, werden alle anderen Vereine für ihre Spieler erstmal einen ordentlichen Aufpreis verlangen, was das Ganze schon stark relativiert. Ich würde mir wünschen, dass wir da auch mal Stärke zeigen und auf den Vertrag verweisen. Insbesondere, wenn der noch mehr als ein Jahr läuft.

Mal abgesehen von der Innen- und Außenwirkung auf die anderen Spieler: Wenn wir anfangen 2-3 Stammspieler abzugeben, fängt der nächste auch gleich an, nachzudenken und verweist bei einer Blockadehaltung auf die anderen Beispiele. Ein potentieller Neuzugang überlegt sich zwei Mal, ob er hierher will, wenn wir die Topleistungsträger verlieren.
sCarecrow schrieb:
Grundsätzlich würde ich die Transferpolitik auf Nachhaltigkeit prüfen. In meinen Augen haben wir dieses Jahr einen seeehr unausgewogenen Kader. Die drei Büffel haben teilweise brilliert und zusammen mit Kostic die Spiele im Alleingang gewonnen, wogegen im Mittelfeld eine Leere entstand, sobald einer der Büffel oder Rode fehlte. Ich würde es gerne sehen, dass man diese Überflieger-Saison nutzt, um Kapital zu schlagen, den Kader so aufstellt, dass ein einstelliger Tabellenplatz als Minimalziel gilt und dennoch noch Reserven verfügbar sind, um mögliche Königstransfers auch in einem Jahr oder im Winter gemacht werden können.
Was den Kader betrifft, stimme ich Dir nur teilweise zu. Unsere Abwehr war auch nach etwas Übergangszeit bis Mitte der Rückrunde sehr stark. Wenn man bedenkt, dass Hinti sehr kurzfristig kam, N'Dicka noch sehr unerfahren ist, Abraham oft verletzt war und Hasebe nach der WM und Verletzung einige Zeit brauchte, war das schon stark. Dazu Trapp und da Costa als überdurchschnittliche Spieler. Wo ein (Leistungs-)Loch klaffte, waren dann im Prinzip nur noch zwei Positionen im zentralen Mittelfeld und die zweite Reihe. Torro zeigte Ansätze und Rode füllte eine dieser Lücken nachdem er etwas Spielpraxis hatte.

Ich gebe gerne zu, dass die Büffel in ihrer besten Phase noch eine Klasse über den anderen standen. Aber bei Deiner Vorgehensweise verschlechterst Du erstmal den besten Bereich merklich bzw. bis Pacienca wird er komplett abgegeben. Es ergibt sich also erstmal eine große neue Baustelle. Und braucht man wirklich 150+ Mio., um die zwei Mittelfeldpositionen zu pimpen und ein paar stärkere Back-Ups zu verpflichten (speziell Außenbahn und wieder Mittelfeld)?
sCarecrow schrieb:
Diese Gedanken sind auf alle übertragbar: Jovic, Haller, Rebic.
Viel mehr als das, was diese Saison passierte, wird man Ihnen nicht bieten können. Wenn Sie Bock haben auf Größeres, dann müssen sie eben zu Real, Tottenham oder Chelsea.
Sicher? Ich glaube, das hätten viele auch nach der letzten 17/18er-Saison mit dem Pokalsieg gesagt. Warum soll nicht noch mehr gehen, wenn Hütter mehr Einfluss auf den Kader nehmen konnte, mehr Erfahrung mit der EL-Zusatzbelastung hat, wir nicht aufgrund des Trainerwechsels sowie der WM drei Monate Anlaufzeit benötigen und den Kader etwas breiter aufstellen, um nicht wieder im letzten Viertel einzubrechen? Von Losglück in der EL konnte übrigens auch keine Rede sein.

Jovic hat seine erste Saison als Stammspieler im Profibereich gespielt. Haller hatte in seiner ersten Stammspielersaison in einer Topliga eine sehr mäßige Rückrunde. Rebic hat seine erste Saison mit zweistelliger Scorerzahl in der Bundesliga gerade hinter sich. Gerade Jovic & Rebic fühlen sich mit Kostic & Gaci sehr wohl hier und haben auch schon feststellen müssen, wie es ist, wenn man nicht auf sie setzt. Gerade das geht sehr schnell, siehe Wolf in Dortmund, bei den Kalibern, die eine Verbesserung darstellen würden. Da spielt man 2-3x mittelprächtig und schon werden für die nächste Saison zwei neue teure Nationalspieler verpflichtet.
sCarecrow schrieb:
Ganz im Ernst: Das Momentum ist auf der Seite der Eintracht. Mehr Kohle als diesen Sommer wird man für keinen rausholen können. Ich würde das gerne offensiv angehen und eben die nächste Garde entwicklungsfähiger Spieler anschaffen.
Das mag vielleicht sogar stimmen mit der Kohle was Verkäufe anbelangt und ich wäre ja sogar dafür, Jovic und/oder Rebic abzugeben, wenn die Ablöse stimmt. Aber nichtsdestotrotz geht es mir in erster Linie nicht um die Kohle. Ich will, dass wir die Mannschaft weiterentwickeln. Ich will vielleicht einen Schritt zurück machen, um mit der Kohle 2-3 nach vorne machen zu können und nicht drei Schritte zurück, um vielleicht gleich 4 auf einmal machen zu können - wenn alles gut läuft.

Letztlich schafft Freiburg auch 4-5x einen Umbruch. Dann greift man 1-2x zu viel daneben oder hat Verletzungspech und es geht in Liga 2. Eine Garantie gibt es eben nie. Was man nicht vergessen darf, auch die drei Büffel haben hier nicht von Anfang an so funktioniert wie zuletzt. Rebic hat 1-2 Jahre Anlaufzeit gebraucht, Haller hat stark angefangen, aber wirkte in der vorletzten Rückrunde schon platt, Jovic war lange Zeit nur Edeljoker. Wolf ein ähnliches Beispiel. Wir steigen dann vielleicht nicht ab, aber werden dann nur 12. Während eine CL-Teilnahme 20/21 fast schon die Ablöse für einen Büffel wieder ausgleichen würde.

JohanCruyff schrieb:
Ich denke, die drei sollten den nächsten Schritt woanders machen und wir bauen uns eine neue Mannschaft, die nicht alleine auf Wucht und Tempo setzt, sondern auch  spielerische Lösungen drauf hat.
Ich würde auch gerne Tiki-Taka 2.0 erleben, lieber gestern als morgen. Aber es geht selten gut, wenn man versucht, voreilig seine (aktuelle) Identität aufzugeben bzw. zu stark zu verändern. Hütter war doch schon ein deutlicher Schritt in die Richtung spielerische Lösung im Vergleich zu Kovac. Man sollte ihm jetzt die Zeit geben, mehr EInfluss auf den Kader zu nehmen und im Training noch mehr seinen Stil umzusetzen (auch wenn das mit EL-Quali nächste Saison schwer werden dürfte).

Schrittweise Entwicklung, punktuelle Anpassungen. Nichts gegen Ante, aber er wäre für mich derjenige, den ich am ehsten abgeben würde. Er ist technisch der Schwächste, seine Leistung schwankt sehr stark. Auf seiner Position einen technisch guten Spieler, ein Uwe Bein in schnell, und wir könnten allein dadurch und mit einem besseren zentralen Mittelfeld einen Sprung vollziehen was sowohl Qualität als auch spielerische Klasse anbelangt. Gerade Jovic & Haller sehe ich da nicht als große Hindernisse.

Es gibt noch einige Punkte, wo man ansetzen kann. Ein Spieler wie Jesus Vallejo in der Abwehr z.B. statt Abraham. Da Costa ist technisch auch nicht der stärkste. Rode im Mittelfeld dauerhaft bzw. einen vergleichbaren Spieler. Dazu als Königstransfer noch ein spielstarker, ballsicherer 6/8er.

Wenn man Jovic oder Rebic abgibt, sollten zusammen mit den EL-Einnahmen sowie gesteigerten Fernsehgeldern Summen zur Verfügung stehen, die alles bisherige um das 3-4 fache locker übertreffen. Ich gehe da von 80+ Mio. aus. Viel mehr Geld können/wollen/müssen wir doch gar nicht ausgeben, um diese Verstärkungen zu realisieren. Wo wäre denn der wirkliche Nutzen, noch mehr Geld investieren zu können? Mal abgesehen davon, dass gerade im Sturm die Ersatzleute für die Büffel voraussichtlich einen großen Batzen der Zusatzeinnahmen wieder auffressen würden...
#
EmVasiSeinBruda schrieb:

Aber realistisch betrachtet, sind wir doch noch ein Fußballverein und keine Bank. Wenn alle drei gehen und wir 150+ Mio. einnehmen, werden alle anderen Vereine für ihre Spieler erstmal einen ordentlichen Aufpreis verlangen, was das Ganze schon stark relativiert. Ich würde mir wünschen, dass wir da auch mal Stärke zeigen und auf den Vertrag verweisen. Insbesondere, wenn der noch mehr als ein Jahr läuft.

Hehe. Das FC-Prinzip hier angebracht.

Ich halte es für Kokolores, ehrlich gesagt. Nur weil Schmadtke zwischenzeitlich komplett den Verstand verloren hat, muss es nicht heißen, dass das grundsätzlich gilt.

Es gibt ganz klare Wege aus der Misere. Nehmen wir zB. die aktuellen Dortmund-Transfers: Ausstiegsklauseln.
Nehmen wir einmal die konkreten Beispiele Horn und Cordoba: Wenn die Vereine Mondpreise verlangen, suche ich mir eben Alternativen. Mit Haller zB. wäre der FC wohl deutlich besser gefahren und jetzt bitte nicht argumentieren, dass der FC Utrecht von Köln noch mehr verlangt hätte als Mainz für Cordoba. Womöglich hätte der FC Utrecht versucht dem FC die Kohle aus der Tasche zu ziehen, die Schmerzgrenze lag aber eben bei 7 mios und das Preisschild beim FC wäre dann nicht so viel höher.
Nehmen wir auch einmal das Timing: hierbei bin ich auch schon wieder beim BVB.
Ein Sancho wurde verpflichtet und erst später Dembele verkauft.

#
Mal umgekehrt herangegangen. Was würde für den Verbleib bestimmter Spieler sprechen? Der -tic, der -bic und die zwei -vice scheinen sich auch außerhalb des Spielfelds bestens zu verstehen. Durchaus ein Argument für einen gemeinsamen Verbleib bei der Eintracht (solange es kein schlechterdings nicht abzulehnendes Angebot gibt).

Das könnte wiederum eher auf Haller als möglichen Transferkandidaten hinauslaufen, sollte es seriöses Interesse geben und er auch dazu bereit sein. Ich würde das bedauern - was er für die Mannschaft bedeuten kann, hat man zuletzt gegen Bayern gesehen, als er nach seiner Einwechslung gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit zweimal nur äußerst knapp einen Treffer verpasst hat.

Seinen Verlust könnte man durch einen technisch starken und spielintelligenten Neuzugang im OM versuchen zu kompensieren, der Bälle klug verteilen kann und auch selber Zug zum Tor hat. Wäre halt eine kleine Systemänderung, indem verstärkt auch durch die Mitte nach vorn gespielt werden könnte, was zugleich die Außenbahnspieler etwas entlasten würde. Das würde unsere Spielweise zugleich variabler machen.
#
adlerkadabra schrieb:
Seinen Verlust könnte man durch einen technisch starken und spielintelligenten Neuzugang im OM versuchen zu kompensieren, der Bälle klug verteilen kann und auch selber Zug zum Tor hat. Wäre halt eine kleine Systemänderung, indem verstärkt auch durch die Mitte nach vorn gespielt werden könnte, was zugleich die Außenbahnspieler etwas entlasten würde. Das würde unsere Spielweise zugleich variabler machen.


Sehe da tatsächlich Kruse als beste Option. Kruse ist ein MS, der sich fallen lässt, manchmal gefährlich im Strafraum auftaucht aber eben sich auch mal fallen lässt und eben neben der eigenen Torgefahr auch seine Mitspieler um sich herum bestens in Szene setzt. Da sehe ich große Parallelen zu Haller.

Einen OM, der ankurbelt und das Spiel an sich zieht, wenn 3 Stürmer vor ihm sind bzw. diese ins Szene setzen kann, wenn der Gegner dicht gestaffelt steht, würde ich als offene Baustelle ansehen und zwar seit Fabian weg ist.
Das Spiel der Eintracht lahmte immer dann, wenn es galt tief stehende Mannschaft zu knacken oder die Brechstange auszupacken.
Eine Verpflichtung eines OMs würde ich also völlig losgelöst von den drei Büffeln als To-Do für Bobic und Co. ansehen.
#
sCarecrow schrieb:

Vasis Bruder, Wuschel, Werner, H30, Bkopp, alle Größen des Forums, die ich so schätze, haben sich bereits zu diesem Thema geäußert, da möchte ich es mir nicht nehmen lassen, auch hier meine Meinung kundzutun.
Dafür schön den alten Zugang wieder reaktiviert.

Zum Thema:
Ich widerspreche hier den meisten, die tendenziell zum Blockieren eines Transfers raten.
Ich denke, wenn einer sich zu Höherem berufen fühlt, sollte man ihn gewähren lassen und das Beste aus der Situation machen, sprich: möglichst viel Kohle raushauen.
Klauseln rein: Bei Berufung in die NM. Bei Erreichen der CL. Bei Weiterverkauf.

Darüber hinaus gucken, ob man die Transfersumme nicht durch Gegentransfers drückt (der Fiskus guckt bei Transfererlösen nämlich auch hin). Womöglich hat der ein oder andere Interessent bestimmte Gegenwerte, die die Eintracht in der Breite verbessern würde.

Grundsätzlich würde ich die Transferpolitik auf Nachhaltigkeit prüfen. In meinen Augen haben wir dieses Jahr einen seeehr unausgewogenen Kader. Die drei Büffel haben teilweise brilliert und zusammen mit Kostic die Spiele im Alleingang gewonnen, wogegen im Mittelfeld eine Leere entstand, sobald einer der Büffel oder Rode fehlte.

Ich würde es gerne sehen, dass man diese Überflieger-Saison nutzt, um Kapital zu schlagen, den Kader so aufstellt, dass ein einstelliger Tabellenplatz als Minimalziel gilt und dennoch noch Reserven verfügbar sind, um mögliche Königstransfers auch in einem Jahr oder im Winter gemacht werden können.

Diese Gedanken sind auf alle übertragbar: Jovic, Haller, Rebic.
Viel mehr als das, was diese Saison passierte, wird man Ihnen nicht bieten können. Wenn Sie Bock haben auf Größeres, dann müssen sie eben zu Real, Tottenham oder Chelsea.

Dann müssen Bobic und Hübner ihre exzellente Arbeit fortsetzen und wieder Jungs finden, die die Eintracht noch weiter bringen.
Ganz im Ernst: Das Momentum ist auf der Seite der Eintracht. Mehr Kohle als diesen Sommer wird man für keinen rausholen können. Ich würde das gerne offensiv angehen und eben die nächste Garde entwicklungsfähiger Spieler anschaffen.
Natürlich ist das erst mal sehr leicht gesagt und birgt ein großes Risiko, doch abzuschotten und Panik vor den Verlusten der Jungs, wäre der falscheste Weg.

Gleichzeitig möchte ich nicht falsch verstanden werden: 60mios für Jovic sind natürlich zu wenig.
40mios für Haller auch eine Spur. Ich möchte hier niemand verscherbelt sehen. Aber ab bestimmten Sphären (80, 90 mios Jovic, 45. 50 Haller), muss man zupacken und eben vernünftig reinvestieren.
Hierbei ist auch der Trend unser Freund:
Huszti, Aigner, Castaignos, Zambrano gehen, zu der Zeit harte Abgänge.
Mascarell, Wolf, Rebic und Vallejo kommen.
Wolf, Boateng, Hradecky, Mascarell gehen, Jovic, Haller kommen in der BL an, N'dicka, Hinti, Rode schlagen voll ein.

Die letzten Jahre brillierte unsere sportliche Führung und hat die Qualität des Kaders immer weiter verbessert und ich weiß nicht, warum das jetzt aufhören sollte, wenn plötzlich Fleischtöpfe zur Verfügung stehen, die noch vor einem Jahr undenkbar gewesen sind.


Welcome back. Ziemliche Zustimmung. Das Einzige ist: in mir ist so ein Gefühl, dass man alle drei Büffel verkaufen sollte. Deren Geschichte ist erzählt. Ich habe auch noch andere Gründe, aber die schreibe ich erst nach evtl Transfers. Ich denke, die drei sollten den nächsten Schritt woanders machen und wir bauen uns eine neue Mannschaft, die nicht alleine auf Wucht und Tempo setzt, sondern auch  spielerische Lösungen drauf hat.
#
JohanCruyff schrieb:

Welcome back. Ziemliche Zustimmung. Das Einzige ist: in mir ist so ein Gefühl, dass man alle drei Büffel verkaufen sollte. Deren Geschichte ist erzählt. Ich habe auch noch andere Gründe, aber die schreibe ich erst nach evtl Transfers. Ich denke, die drei sollten den nächsten Schritt woanders machen und wir bauen uns eine neue Mannschaft, die nicht alleine auf Wucht und Tempo setzt, sondern auch  spielerische Lösungen drauf hat.


Halte nichts von solchen Grundsatz-Änderungen, zumal Hütters Handschrift eindeutig und seeehr erfolgreich war. Wäre der Endspurt nicht so mies gelaufen, würden wir heute wohl als CL-Qualifikant da stehen und das wäre vermutlich ein bahnbrechender Erfolg.

Insofern würde ich schon alles dafür tun, um das bestehende System zu verfestigen und weiter auszubauen.
Du bist ja ein großer Verfechter der Fussballkunst, daher verwundert mich Deine Forderung nicht.

Allerdings würde ich mich jetzt hüten Hütter irgendwas aufzwingen zu wollen. Sein System passt wunderbar zur Eintracht und auch zum Grundgerüst, das da ist und man es wurde nicht ohne Risiko installiert.
Noch vor zwei Jahren war Fabian der Einäugige unter den Blinden, den hat man ganz klar aussortiert. Auf der anderen Seite holte man einen Kostic, bei dem vielen Angst und Bange wurde, der aber zum System passte wie die Faust aufs Auge.

Insofern würde ich das genauso weiter verfolgen. Spieler, die exakt auf das System Hütters zugeschnitten sind und  Bobic/Hübner sich sicher sind, dass sie talentmäßig die Eintracht weiter vorwärts bringen können.
Eine Abkehr von dem Fokus auf Speed hin zur spielerischen Note, sehe ich da nicht. Genau auf diese Philosophie würde ich weiter setzen und ganz genau darauf achten, was Hütter sich wünscht.
#
Hi sCare, schön mal wieder von Dir zu lesen.

Ich kann Deine Ansicht nachvollziehen, fände es aber mal zur Abwechslung ganz nett, wenn mal nicht mehr als 2 Stammspieler gehen würden.

Gruß
ce
#
concordia-eagle schrieb:

Hi sCare, schön mal wieder von Dir zu lesen.

Ich kann Deine Ansicht nachvollziehen, fände es aber mal zur Abwechslung ganz nett, wenn mal nicht mehr als 2 Stammspieler gehen würden.

Gruß
ce


Alter Freund, das kann ich nur zurückgeben!

Ich kann auch Deinen Wunsch sehr gut nachvollziehen, geht mir ja nicht anders. In meinem Beitrag fehlt, dass ich die Jungs in mein Herz geschlossen habe und jedem einzelnen nur das Beste wünschen werde, komme wie es wolle.
Die letzten beiden Jahre waren für mich als Fan unbezahlbar und ohne die Jungs wäre das nicht möglich gewesen.

Dennoch muss man gucken, wo man herkommt. Es werden hier Summen genannt, bei denen es einem als Eintracht-Fan schwindelig werden muss. Summen, die so noch nie zur Verfügung standen und uns eben langfristig helfen könnten.

Darüber hinaus halte ich nichts davon Leute gegen ihren Willen zu halten. Wann war das jemals von Erfolg gekrönt?
#
Vasis Bruder, Wuschel, Werner, H30, Bkopp, alle Größen des Forums, die ich so schätze, haben sich bereits zu diesem Thema geäußert, da möchte ich es mir nicht nehmen lassen, auch hier meine Meinung kundzutun.
Dafür schön den alten Zugang wieder reaktiviert.

Zum Thema:
Ich widerspreche hier den meisten, die tendenziell zum Blockieren eines Transfers raten.
Ich denke, wenn einer sich zu Höherem berufen fühlt, sollte man ihn gewähren lassen und das Beste aus der Situation machen, sprich: möglichst viel Kohle raushauen.
Klauseln rein: Bei Berufung in die NM. Bei Erreichen der CL. Bei Weiterverkauf.

Darüber hinaus gucken, ob man die Transfersumme nicht durch Gegentransfers drückt (der Fiskus guckt bei Transfererlösen nämlich auch hin). Womöglich hat der ein oder andere Interessent bestimmte Gegenwerte, die die Eintracht in der Breite verbessern würde.

Grundsätzlich würde ich die Transferpolitik auf Nachhaltigkeit prüfen. In meinen Augen haben wir dieses Jahr einen seeehr unausgewogenen Kader. Die drei Büffel haben teilweise brilliert und zusammen mit Kostic die Spiele im Alleingang gewonnen, wogegen im Mittelfeld eine Leere entstand, sobald einer der Büffel oder Rode fehlte.

Ich würde es gerne sehen, dass man diese Überflieger-Saison nutzt, um Kapital zu schlagen, den Kader so aufstellt, dass ein einstelliger Tabellenplatz als Minimalziel gilt und dennoch noch Reserven verfügbar sind, um mögliche Königstransfers auch in einem Jahr oder im Winter gemacht werden können.

Diese Gedanken sind auf alle übertragbar: Jovic, Haller, Rebic.
Viel mehr als das, was diese Saison passierte, wird man Ihnen nicht bieten können. Wenn Sie Bock haben auf Größeres, dann müssen sie eben zu Real, Tottenham oder Chelsea.

Dann müssen Bobic und Hübner ihre exzellente Arbeit fortsetzen und wieder Jungs finden, die die Eintracht noch weiter bringen.
Ganz im Ernst: Das Momentum ist auf der Seite der Eintracht. Mehr Kohle als diesen Sommer wird man für keinen rausholen können. Ich würde das gerne offensiv angehen und eben die nächste Garde entwicklungsfähiger Spieler anschaffen.
Natürlich ist das erst mal sehr leicht gesagt und birgt ein großes Risiko, doch abzuschotten und Panik vor den Verlusten der Jungs, wäre der falscheste Weg.

Gleichzeitig möchte ich nicht falsch verstanden werden: 60mios für Jovic sind natürlich zu wenig.
40mios für Haller auch eine Spur. Ich möchte hier niemand verscherbelt sehen. Aber ab bestimmten Sphären (80, 90 mios Jovic, 45. 50 Haller), muss man zupacken und eben vernünftig reinvestieren.
Hierbei ist auch der Trend unser Freund:
Huszti, Aigner, Castaignos, Zambrano gehen, zu der Zeit harte Abgänge.
Mascarell, Wolf, Rebic und Vallejo kommen.
Wolf, Boateng, Hradecky, Mascarell gehen, Jovic, Haller kommen in der BL an, N'dicka, Hinti, Rode schlagen voll ein.

Die letzten Jahre brillierte unsere sportliche Führung und hat die Qualität des Kaders immer weiter verbessert und ich weiß nicht, warum das jetzt aufhören sollte, wenn plötzlich Fleischtöpfe zur Verfügung stehen, die noch vor einem Jahr undenkbar gewesen sind.
#
upandaway schrieb:
Vorsicht, leider ist das Ding länger geraten als geplant.

Also über Taktik im Zusammenhang mit der Eintracht will ich nicht diskutieren.

Dazu fehlen mir zu viele Informationen oder Eindrücke, welches Rüstzeug unsere Neulinge in dieser Hinsicht mitbringen und welche Eigeninitiative die sich zutrauen.
Was unsere Alteingesessenen taktisch draufhaben, ist mir bekannt  -und ist durchaus ausbaufähig. Hoffentlich kann Schaaf da was draufpacken.
Ich glaube eh nicht, daß wir gegen viele Mannschaften eine Taktik durchbringen können, sondern eher die sein werden, die gegen die Taktik des Gegners reagieren müssen. Daher würde es mir vorerst genügen, wenn es Schaaf gelänge, eine lauffreudige, kampfbereite Mannschaft zu kreieren, die mal länger als ein paar Spieltage am Stück mit hoher Moral jeden Gegner annimmt, die mutig gegen alles und jeden hält  -und auf keinen Fall duckmaust oder gar abschenkt, verdammte Hacke.

Zur möglichen Aufstellung will ich mal ein paar Trainingseindrücke beisteuern.

Schaaf macht gerne und ausführliche Trainingsspiele, A gegen B, er mit der Trillerpfeife mittendrin als Schiedsrichter, Erklärbär und Dauermotivator, Rolff und Hönerbach an den Seitenlinien, ebenfalls durchaus lautstark eingreifend.
Es wird seit dem zweiten Trainingslager immer auf dem vollen Feld gespielt, nicht auf Halb -oder Dreiviertelfeld.

Hintenrum ist Schaaf soweit in seiner A-Elf beständig, als daß Trapp sowieso klar ist, außerdem Chandler und Zambrano. Der zweite Innenverteidiger steht wohl ebenfalls fest: der Trainer hat eventuell außer Valdez und Ignjovski ein weiteres Werder-deja-vu, denn Bamba erinnert ihn wohl ganz stark an einen gewissen Naldo. Naldo Anderson also hat klar die Nase vorn vor Madlung, der in der B-Elf mit David Roesler von der U19 das Innenpärchen gibt. Sehr zu recht, wie ich meine, denn an Bambas Schnelligkeit kommt eh keiner vorbei, keiner von den IVs und keiner von den Gegnern. Bamba wirkt sehr zufrieden, sehr fokussiert. Als hätte er Reset gedrückt und wills jetzt wissen. Und neuer Stellenwert: Piazon-Betreuer.
In der Spieleröffnung, in der verflixten, tun sich alle bekannt schwer. Ist aber im Training auch ein Schwerpunkt: Außenverteidiger spielen niedrig (also nicht hoch!), kein Sechser kippt ab, um den Ball abzuholen, die gesamte Viererreihe ist dringend angehalten, gegen pressende Stürmer den Ball hinten rauszuspielen. Klappt das nicht oder wird mißachtet, wird Schaaf ungustelig bis laut. Freilaufen, anbieten, kommunizieren, "ich höre nix, warum sprecht ihr nicht" ist die Schaafsche Ansprache.
Abgeschweift, ich fahre fort. Otsche oder Djapka -da geht er noch schwanger, der Trainer, da wechselt er ab in der A-Elf. Die beiden geben sich nicht viel, fehler -und flatterhaft sind beide zur Genüge, der eine halt deutlich spritziger und schneller, der andere schleppt schon manchmal ziemlich schwer an seinem Hintern.

Schaaf spielt in den Trainingsspielen mit Doppelsechs, Hasebe und Russ. Eindeutig. Hasebe hat eine natürliche Ausstrahlung, die ist schon bemerkenswert. Ohne Fisimatenten, ohne Gehabe. Der Ball kommt zu ihm, der Ball verläßt ihn  -und Du kannst sicher sein, Du hast was vernünftiges gesehen. Zwar noch brandneu, aber klarer Kapitän. Die Mannschaft hat eh keine gewachsene Hierarchie, Meier wir nicht bös drum sein.
Russ ackert wie gewohnt, wirkt darüber hinaus sehr frisch, aufgeräumt und tatendrangig. Tun ihm die Abgänge gut...irgendwie??

Die Offense: größter Gewinner bisher, tataa, Inui. Inui auf links. Entweder Schaaf tut generell gut, oder Inui braucht und spürt Vertrauen, jedenfalls wirbelt er auf links wie damals in den sechs bewußten Spielen. Sauschnell, lückenreißend, toreschießend, schön die Mitspieler in und durch die Schnittstelle anspielend. Das sieht wieder gut aus.

Inui links? Sollte da nicht Piazon?  Nee, seit Piazon da ist, spielt er rechts und macht den Aigner. Noch neu, klar, hängt manchmal bißchen arg unbeachtet da drüben rum, aber wenn angespielt, dann mit leichtem Fuß. Vergleicht man Aigner und Piazon, müßte man sagen, Aigner läuft deutsch und Piazon läuft brasilianisch, leichtfüßig eben. Man hat noch nicht viel gesehen, aber er kann kicken. Im ersten Trainingsspiel mit Piazon spielte Aigner in der Spitze, naja, ging so. Im zweiten Trainingsspiel mit Piazon war Aigner nicht anwesend, da spielte gleich Valdez ganz vorne. Ecke von links, Inui(!) tritt dieselbe. Offenbar vom Trainer gebrieft, wie Valdez anzuspielen sei, tritt Inui das Ding tatsächlich sauber hoch in den Fünfmeterraum, Trapp, der zwecks besserer Beschäftigung und Übung in der B-Elf spielt, steigt hoch, Ungeheuer Madlung ebenfalls, und als beide auf dem Scheitelpunkt sind, erscheint obendrüber Carbonfeder Valdez, Köpper, batsch, Tor.

Meier natürlich zwischen Piazon und Inui, muß ich nix weiter zu sagen. Hat sich wieder einen mords Body zugelegt und natürlich seinen Gickel obendrauf. Macht seine Tore wie gewohnt, mit dem Gickel sieht das jetzt sehr ibramäßig aus. In einer Szene, von Inui steil durch die Mitte geschickt, erschien er mir sogar schnell gegen den Verteidiger zu sein. Kann man in dem Alter noch schneller werden? Doch wohl net.

Noch ein paar Sätze zur B-Elf. Wiedwald gewohnt gut, prima zweiter Mann. Wie lange macht er das noch mit in der zweiten Reihe? Der hat so viel Potential....
Ignjovski gibt einen sehr soliden Rechtsverteidiger, klemmt sich dran, ist schnell und läßt nicht locker. Ein Beißer. Joel Gerezgiher macht seine Sache im Mittelfeld besser als von mir erwartet. Dachte, er sei vielleicht noch zu hiefig, aber er zeigt tatsächlich eine gute Durchsetzung, durchaus mit Verve und Härte, erinnert in seinem Laufstil sehr an Rolf-Christel. Flum ackert und tut und kurbelt, kommt bisher aber nicht an Russ vorbei. Kadlec bemüht sich sehr, erinnert viel an seine ersten Auftritte hier. Ähnlich wie Flum, läßt ihn Schaaf partout nicht in die A-Elf. Schaa(r)fmacher?

Jetzt noch Stendera und diesen Seferovic dazugedacht, sieht das eigentlich recht gut aus, in der ersten Mannschaft sowieso, auf der Bank aber ebenfalls, da ist genügend Challenge vorhanden. Wenn die anderen Bundesligisten nicht unverschämt und über die Maßen aufgerüstet haben (haben sie?), müßte theoretisch eine sehr ordentliche Saison drin sein.

Im übrigen, und das sei hier zu guterletzt noch hintendrangebabbt, haben wir ein sehr gutes Trainerteam erwischt. Sehr diszipliniertes, durchdachtes, stringentes Training. Ich weiß, jetzt wird wieder mitleidig gelächelt, aber ich füge es trotzdem hinzu: wie damals bei Daum und Koch.  Dazu noch unsere "eigenen", Fabacher und besonders Kolodziej, der zu Schaaf paßt wie Deckel auf Topf.....ach, verschiebt mich doch bitte in den Euphorie-Thread.


Ich tue mir schwer derzeit. Meine Eintrachtseele hat diesen Sommer arg gelitten. Doch was Du hier schreibst ist Balsam, gefühlt von ganz oben.
Danke schön.
#
steps82 schrieb:
sCarecrow schrieb:
bils schrieb:
ChrizSGE schrieb:
Falls Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung scheitern sollten, dann sollte man sich schon überlegen ob es nicht doch Sinn macht Aigner zu verkaufen. Ihn nächsten Sommer ablösefrei zu verlieren und dann ohne Transfereinnahmen Ersatz suchen zu müssen ist jedenfalls auch nicht so das wahre.


Ich sehe hier das Problem dass man mit Schwegler, Rode, Joselu und Jung 4 (Stamm)spieler abgeben musste ohne das vermeiden zu können.



Wir haben im Vergleich zu den mittelmäßig konstituierten Vereinen mit Sicherheit keine eklatant schlechtere finanzielle Situation aufzubieten gehabt.
Wir hatten im Vergleich zu eben diesen Vereinen einen europäischen Wettbewerb zu bieten gehabt.
Doch diese Ausgangssituation wurde nicht genutzt. Eher im Gegenteil, man hat alles verschlafen. Dass hier und da mal ein Spieler ablösefrei abhaut, der eine große Stütze war, das passiert ständig in der BL, keine Frage. Dass aber gleich 4 Leistungsträger nahezu zum Nulltarif wechseln, das ist wohl eine Geschichte für sich.

Selbst das kleine Mainz schafft es seine Leistungsträger besser beisammen zu halten und schaltet und waltet statt ein Spielball seiner Vertragsspieler und Konkurrenten zu sein.

Dass man nichts dagegen machen konnte ist kolossaler BS. Leider denken zu viele Anhänger so wie Du.  


Wir haben also die EL-Teilnahme nicht genutzt?
Ohne dies Teilnahme wären Schwegler und Jung letzte Saison schon weg gewesen, ein Joselu wäre wahrscheinlich auch nicht zu uns gekommen. Rode wäre so oder so weg.
Mainz kann also seine Leistungsträger halten? Chupo geht dieses Jahr auch ablösefrei.
Aber was Rede ich hier, ist ein Kampf gegen Windmühlen.



Du musst nicht gegen Windmühlen kämpfen.
Ein Anfang wäre jedoch geschafft, wenn Du zumindest lesen könntest.

Wie ich bereits geschrieben habe ist kein Verein davor gefeit einen Spieler ablösefrei ziehen zu lassen zu müssen, außer vll. der FCB.
Somit ist der Fall Chupo ein Beleg für meine These und nicht etwa wie Du zu glauben scheinst ein Widerspruch.

Darüber hinaus frage ich mich, ob Du (und Bkopp) sich einfach nur blöd stellen oder wirklich nichts von Nachhaltigkeit verstehen.
Hätten Schwegler und Jung nach dem Aufstieg die Eintracht verlassen wollen (was absolute Spekulation ist bzw. im Fall Schwegler absolut unwahr ist), so hätte man wenigstens reagieren und die Europaeuphorie ausnutzen können und vernünftigen Ersatz zu holen.

Wie gesagt: Nachhaltigkeit ist das Zauberwort.
Aber warum erzähle ich Dir das denn? Jemanden, der sich hier hinstellt und Joselu als positives Beispiel eines Transfers herausstellt.
Einer, der nun für die direkte Konkurrenz (vll. auch das schon nicht mehr) kickt und während seines Engagements hier einem der vermeintlichen Hoffnungsträgern die Spielzeit abnahm. Bravo, das war wirklich ein Geniestreich.

@ Reggaetyp:
Wie witzig, dass Du den Betriebsunfall der Vereinsführung (letzter Abstieg) als Argument für eben diese Vereinsführung anführst. Dafür gebührt Dir Applaus.
#
...und wenn Aigner abhauen wollen würde, dann kann man es ihm nicht verübeln. Es haben schlechtere Kicker einen attraktiveren Verein gefunden.
Warum sollte er sich fest an die Eintracht binden, wo die Aussichten doch eher trist denn hoffnungsvoll sind?
#
bils schrieb:
ChrizSGE schrieb:
Falls Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung scheitern sollten, dann sollte man sich schon überlegen ob es nicht doch Sinn macht Aigner zu verkaufen. Ihn nächsten Sommer ablösefrei zu verlieren und dann ohne Transfereinnahmen Ersatz suchen zu müssen ist jedenfalls auch nicht so das wahre.


Ich sehe hier das Problem dass man mit Schwegler, Rode, Joselu und Jung 4 (Stamm)spieler abgeben musste ohne das vermeiden zu können.



Wir haben im Vergleich zu den mittelmäßig konstituierten Vereinen mit Sicherheit keine eklatant schlechtere finanzielle Situation aufzubieten gehabt.
Wir hatten im Vergleich zu eben diesen Vereinen einen europäischen Wettbewerb zu bieten gehabt.
Doch diese Ausgangssituation wurde nicht genutzt. Eher im Gegenteil, man hat alles verschlafen. Dass hier und da mal ein Spieler ablösefrei abhaut, der eine große Stütze war, das passiert ständig in der BL, keine Frage. Dass aber gleich 4 Leistungsträger nahezu zum Nulltarif wechseln, das ist wohl eine Geschichte für sich.

Selbst das kleine Mainz schafft es seine Leistungsträger besser beisammen zu halten und schaltet und waltet statt ein Spielball seiner Vertragsspieler und Konkurrenten zu sein.

Dass man nichts dagegen machen konnte ist kolossaler BS. Leider denken zu viele Anhänger so wie Du.
#
Ich möchte hier mal auf 2 Spieler aufmerksam machen, die momentan nicht so ganz glücklich sind, der Eintracht aber womöglich enorm weiterhelfen könnten.

Zunächst einmal ein alter Bekannter, der in der BL furios war, seit seinem Wechsel nach Russland nirgendwo mehr glücklich wurde.
Wenn ich mich nicht täusche, war die Eintracht gar in erster Instanz an ihm dran, wurde jedoch seinerzeit von Hopp ausgestochen:
Carlos Eduardo. Ich denke nicht, dass es für ihn zu spät ist wieder die Kurve zu kriegen und warum nicht in der BL, wo er seinen bisherigen Höhepunkt hatte.

Der andere Kandidat wäre Nacer Chadli.
Überragend bei Twente. Weniger auffällig bei Tottenham. Kommt da bisher gar nicht zurecht. Ein ebenfalls ein guter Techniker, grundsätzlich mit mehr Zug zum Tor. Typ Schürrle.

In beiden Fällen wäre eine Leihe (optimaler Weise - fast schon ausschließlich anzustreben, da sich die Eintracht bisher mit optionalen bzw. nicht optionalen Vertragskonstrukten keinen Gefallen getan hat- mit einer Kaufoption) womöglich machbar.
#
Wenn es so kommt, dass Rosenthal abgegeben wird, bin ich froh, dass man wenigstens zu seinen Fehlern steht und diese bereit ist direkt zu korrigieren.

Wobei ich Schröck gar nicht so verkehrt fand. Oftmals ein belebendes Element und nicht selten sogar einer der wenigen, die überzeugen konnten, wenngleich in erster Linie aufgrund des unbändigen Einsatzes. Diese Entscheidung würde mich wundern.
#
dj_chuky schrieb:
Wir sind da schon relativ gut aufgestellt. Haben die schlimmsten Verkäufe hinter uns und schon für Ersatz gesorgt. Jetzt werden höchstens noch aussortierte Spieler verkauft. Wir brauchen eigentlich nur noch einen Außenspieler und einen Stürmer, wobei die Positionen auch schon sehr solide besetzt sind. Also wir haben das Schlimmste schon überstanden.  


Puh. So unterschiedlich kann man es also bewerten. Für mein Gefühl spielen wir gegen den Abstieg, von Spieltag eins an.

Also wenn wir uns nicht -auf JEDER Position- deutlich verstärken, dann gute Nacht.
Den FC aus Köln sehe ich ohnehin vor uns.
#
In jedem Fall wäre ich sehr dankbar, wenn die Eintracht solche Wege einschlagen würde, um die neu aufgebrochenen Lücken zu schließen.
Wenn in Holland, Belgien, Tschechien jemand für Furore sorgen konnte und noch nicht von einem der großen Vereine verpflichtet wurde, da sollte die Eintracht ins Spiel kommen. Ähnlich wie es Freiburg bei Darida gemacht hat.
#
reggaetyp schrieb:
Etliche hier haben doch gar keine Geduld für einen langfristigen Aufbau.

Bei allem Respekt, aber das ist doch Quatsch.
Die paar Stimmen hier im Forum. Bei der Eintracht herrscht eine Ruhe, wie bei fast keinem anderen Verein. Und selbst die, beispielsweise Gladbach, die von Fans und Medien nach dem schlechten Rückrundenstart deutlich mehr Gegenwind hatten, als es bei uns der Fall war und dennoch haben sie "nach Plan" weiter gearbeitet.

Das nennt man Professionalität.


Man muss sich nur anschauen, wie Flum gebasht wurde.

Ist auch in meinen Augen das Paradebeispiel dafür, warum es mit der Eintracht wieder ein bisschen runterging.

Ein halber Stammspieler aus Freiburg. Ich glaube, sie würden ihn nicht einmal ablösefrei zurücknehmen, nur weil denen das Gehalt im Vergleich zur Leistung zu hoch wäre. Ich räume jedoch ein, dass das lediglich Spekulation meinerseits ist.


Oder das Geheule, wenn man drei Spiele nicht gewinnt.

Ja, genau. Deswegen konnten Veh, HB und Hübner nicht in Ruhe arbeiten. Skandal.


Die allerwenigsten verstehen, dass so eine Ausrichtung Rückschläge bedeuten würde, dass (gerade junge) Spieler Schwankungen unterworfen sind und das kein linearer Prozess sein wird und kann.

Ob es einen vernünftige Entwicklung gibt, werden die nächsten Jahre zeigen.
Du hast schon Recht, dass das kein linearer Prozess ist. Man setzt eine Linie durch die Punkte der Entwicklung über mehrere Jahre hinweg und schaut, wie steil die Gerade ist.
Ich fürchte, wir werden nächste Saison feststellen, dass sie nicht so steil ist, wie wir es uns wünschen und nicht so steil ist, wie manch einer -dazu gehöre ich- überzeugt ist, wie steil sie bei sehr guter Arbeit sein könnte.

Meiner Meinung nach braucht man auch nicht immer mit den bescheuerten Beispielen Dortmund, Schalke oder sonst wem kommen.
Mir reicht Gladbach vollkommen. In den letzten sechs, sieben Jahren hat man dort halt mehr richtig gemacht als hier und nun erntet man die Früchte der guten Arbeit. Ich glaube, dass sie erst mal der Eintracht entwischt sind.
Ergebnisse wie letzte Saison wird es immer mal wieder geben, wie Du schon sagtest, solche Prozesse sind nicht linear. Doch unterm Strich kommen über Jahre hinweg drüben eben mehr Erfolge zusammen.

Mittlerweile kann man auch locker flockig Mainz dazu zählen. Bei -behaupte ich einmal frech- bescheideneren Mitteln als hier.
Man braucht halt eben ein gutes Management und einen guten Trainer. Vielleicht noch eine kleine Portion Glück.

Doch ich möchte nicht zu zynisch klingen:
Die Saison war stark. Europa war toll. Und wir müssen nicht zum Ende hin zittern. Dass das viel wert ist, werden uns die Nürnberger und Hamburger sicherlich bestätigen können.

Zudem haben wir nicht die Mittel von SAP. Insofern sind wir in der Relation gar nicht schlechter als die Hopps. Hannover könnte auch wieder mehr auf unserem Level agieren. Das ist nicht so verkehrt. Wenn wir es auch die nächsten drei Jahre schaffen uns mit Hertha, Köln, Hannover, vielleicht auch bald wieder Mainz zu messen, ohne größere Abstiegsängste durchleben zu müssen, bin ich zufrieden.

Wir sind halt niemand, der die Europa-Quali schafft und mal bisschen forscher investiert, wie es Gladbach seinerzeit gemacht hat.
Wir zahlen nun mal diese schrecklich hohe Miete.
Wir sind halt an einem Drmic dran, können ihn uns aber nicht leisten (verstehe ich bis heute nicht - Kadlec war deutlich teurer...)
Wir haben halt keinen Tuchel.

Du befindest Dich im Netzadler Modus!