
sgevolker
26858
Schmidti1982 schrieb:
Wir haben Rückrundenbeginn, da ist das doch kein Argument.
Die Spieler waren schon gegen Ende des letzten Jahres platt, vielleicht nicht körperlich aber doch mental. Überspielt halt. Bayern mal ausgeklammert waren das alles Spiele wo uns sichtbar die Leichtigkeit gefehlt hat (Saarbrücken, Leverkusen, Aberdeen, Gladbach, PAOK). Jedes einzelne Spiel war spielerisch bis auf wenige Ausnahmen doch sehr überschaubar. Gegen Leipzig und auch heute ging es gerade so weiter. Die Pause zwischen Gladbach und Leipzig war da einfach zu kurz um den Akku komplett aufzuladen. Einzelne gute Aktionen, aber insgesamt doch sehr wenig Spielfreude, viele Fehlpässe und immer wieder leichte Fehler. Heute gut zu sehen bei Pacho und Larsson. Beide sichtbar nicht bei Einhundertprozent. Ob der derzeitige Spielstil dazu passt, da habe ich auch meine Zweifel. Aber so lange der Kader so wenig Möglichkeit hergibt auch mal einem Leistungsträger eine Pause zu geben, werden wir sowas wie heute ab und an mal sehen.
sgevolker schrieb:Schmidti1982 schrieb:
Wir haben Rückrundenbeginn, da ist das doch kein Argument.
Die Spieler waren schon gegen Ende des letzten Jahres platt, vielleicht nicht körperlich aber doch mental. Überspielt halt. Bayern mal ausgeklammert waren das alles Spiele wo uns sichtbar die Leichtigkeit gefehlt hat (Saarbrücken, Leverkusen, Aberdeen, Gladbach, PAOK). Jedes einzelne Spiel war spielerisch bis auf wenige Ausnahmen doch sehr überschaubar. Gegen Leipzig und auch heute ging es gerade so weiter. Die Pause zwischen Gladbach und Leipzig war da einfach zu kurz um den Akku komplett aufzuladen. Einzelne gute Aktionen, aber insgesamt doch sehr wenig Spielfreude, viele Fehlpässe und immer wieder leichte Fehler. Heute gut zu sehen bei Pacho und Larsson. Beide sichtbar nicht bei Einhundertprozent. Ob der derzeitige Spielstil dazu passt, da habe ich auch meine Zweifel. Aber so lange der Kader so wenig Möglichkeit hergibt auch mal einem Leistungsträger eine Pause zu geben, werden wir sowas wie heute ab und an mal sehen.
Also wenn nach einem Auswärtssieg in Leipzig und 60 Minuten Kontrollfußball und einer 2:0 Führung bei einem mausetoten Tabellenletzten zu Beginn der Rückrunde irgendwelche körperlichen oder mentalen Akkus leer sind, dann habe ich für den weiteren Saisonverlauf die allergrößten Bedenken!
sgevolker schrieb:
Mich wundert das nicht. Die Pause war nur kurz, kaum Zeit zum regenerieren. Es gibt nur wenige Optionen mal zu wechseln, meistens sind diese erzwungen gewesen durch Verletzungen. Larsson zum Beispiel ist sichtbar platt muss aber mangels Alternativen ran. Die Spieler die erzeigt reinkommen führen zu einem Qualitätsverlust und wenn man dann noch im Kopf müde ist und der Gegner einen voll unter Druck setzt kommt genau das dabei raus.
Die Pause war für alle kurz und wir haben heute bei einem Gegner gespielt, der vier (!) Heimspiele in Folge keinen (!) Treffer mehr erzielt hat und damit im Kopf weit schlechter drauf ist als wir. Und dann verschenkt man nach einer 2:0-Führung noch zwei Punkte!? Geht einfach gar nicht.
Matzel schrieb:
Die Pause war für alle kurz und wir haben heute bei einem Gegner gespielt, der vier (!) Heimspiele in Folge keinen (!) Treffer mehr erzielt hat und damit im Kopf weit schlechter drauf ist als wir.
Die Darmstädter haben einige Spiele weniger als wir in den Beinen. Sicherlich hast Du recht, dass die derzeit kein Selbstvertrauen hatten und bis zur 60 Minuten sah es ja auch danach aus. Dann haben wir sie halt Morgenluft wittern lassen und konnten sowohl körperlich als auch mental nichts nachlegen.
sgevolker schrieb:Matzel schrieb:
Die Pause war für alle kurz und wir haben heute bei einem Gegner gespielt, der vier (!) Heimspiele in Folge keinen (!) Treffer mehr erzielt hat und damit im Kopf weit schlechter drauf ist als wir.
Die Darmstädter haben einige Spiele weniger als wir in den Beinen. Sicherlich hast Du recht, dass die derzeit kein Selbstvertrauen hatten und bis zur 60 Minuten sah es ja auch danach aus. Dann haben wir sie halt Morgenluft wittern lassen und konnten sowohl körperlich als auch mental nichts nachlegen.
Wir haben Rückrundenbeginn, da ist das doch kein Argument. Vor der Winterpause haben wir Gladbach in der Nachspielzeit niedergerungen. Das Spiel vor einer Woche hat sicher nicht so viel Substanz gekostet,dass man gegen Darmstadt körperlich und mental nicht mithalten kann.
Man hat sich einfach aus dem Tritt bringen lassen und keine Ruhe gehabt wieder ins Spiel zu finden. Darmstadt kämpft um jeden Zentimeter und dann laufen Spiele eben so.
Hauptsache man lernt daraus und gestaltet die nächten Spiele erfolgreicher.
WürzburgerAdler schrieb:
Der konditionelle Einbruch Mitte der 2. Halbzeit stimmt nachdenklich. Ohne Kraft keine Konzentration, Fehler kommen dann zwangsläufig. Und auch das Zurückziehen an den eigenen Strafraum ist dann zwangsläufig, weil man keine Kraft mehr hat, den Mittelfeldkampf anzunehmen.
Das verwundert mich auch, zumal unser Spiel in der ersten Hälfte ja auch nicht von kräftezehrendem Tempofußball erzählt hat. Ballgeschiebe mit doch eher seltenen Intensivläufen - und die Abwehr im Schongang gegen einen unfassbar harmlosen Gegner.
Leistungsmäßig ist das einfach seit einiger Zeit viel zu wenig. Und dieses reflexartige Gerede vom Aufarbeiten hat keine Wirkung über eine Woche hinaus. Die Niederlagen gegen Paok, in Augsburg und in Saarbrücken führten zu einer Wutrede von Krösche und einer Aufarbeitung. Dann kam der starke Auftritt gegen die Bayern, wo einfach alles genau gepasst hat.
Und dann? Ja, danach spielte die Mannschaft den gleichen uninspirierten Mist zusammen wie vorher. In Aberdeen wurde das schöngeredet, weil wir ja schon weiter waren, in Leverkusen kann man ja - wie jedes Jahr - sowieso verlieren. Der Sieg gegen Gladbach kam mehr oder weniger deshalb zustande, weil die Spieler nach dem Platzverweis für die Fohlen die taktische Marschroute über den Haufen warfen und nach vorne gegangen sind. Spielerisch war das über 90 Minuten Käse und nicht im Entferntesten zwingend.
In Leipzig gab es - wie heute - in der zweiten Hälfte keinerlei Entlastung. So war es schon sehr glücklich, die drei Punkte eingefahren zu haben. Das gleiche Bild, nur gegen einen ungleich schwächeren Gegner, haben wir heute gesehen. Und jetzt wieder Aufarbeitung?
Für mich sind das taktische und strukturelle Probleme. Wir haben keinen, der wirklich Verantwortung übernimmt, und das, was Toppmöller da spielen lässt, gefällt mir überhaupt nicht. Langsames Ballgeschiebe und im Zweifel immer den Rückwärtsgang einlegen. Heute wunderbar zu sehen, als Pacho gegen Ende der ersten Halbzeit abstoppt und mit der Hand anzeigt "langsam, ruhig"...
Und was den Kader angeht, lasse ich die Ausrede mit dem Afrika-Cup heute nicht wirklich gelten. Darmstadt war heute dermaßen schlecht, dass wir mit jedem unserer Spieler das Ding hätten nach Hause bringen müssen. Aber dazu muss man halt auch mal dagegenhalten und nicht nur aus mehreren Metern Entfernung zuschauen, was der Gegenspieler so treibt.
Für mich bleiben zwei Fragen: die Mentalitätsfrage (bei einigen Spielern) und inzwischen auch - sorry - die Trainerfrage. Denn Toppmöller erscheint mir noch nicht erfahren (oder flexibel) genug, das System auf das vorhandene "Spielermaterial" zu adaptieren. Vielmehr wirkt es für mich so, als würde er krampfhaft versuchen, die Spieler in sein System zu pressen.
Mich wundert das nicht. Die Pause war nur kurz, kaum Zeit zum regenerieren. Es gibt nur wenige Optionen mal zu wechseln, meistens sind diese erzwungen gewesen durch Verletzungen. Larsson zum Beispiel ist sichtbar platt muss aber mangels Alternativen ran. Die Spieler die erzeigt reinkommen führen zu einem Qualitätsverlust und wenn man dann noch im Kopf müde ist und der Gegner einen voll unter Druck setzt kommt genau das dabei raus.
sgevolker schrieb:
Mich wundert das nicht. Die Pause war nur kurz, kaum Zeit zum regenerieren. Es gibt nur wenige Optionen mal zu wechseln, meistens sind diese erzwungen gewesen durch Verletzungen. Larsson zum Beispiel ist sichtbar platt muss aber mangels Alternativen ran. Die Spieler die erzeigt reinkommen führen zu einem Qualitätsverlust und wenn man dann noch im Kopf müde ist und der Gegner einen voll unter Druck setzt kommt genau das dabei raus.
Die Pause war für alle kurz und wir haben heute bei einem Gegner gespielt, der vier (!) Heimspiele in Folge keinen (!) Treffer mehr erzielt hat und damit im Kopf weit schlechter drauf ist als wir. Und dann verschenkt man nach einer 2:0-Führung noch zwei Punkte!? Geht einfach gar nicht.
sgevolker schrieb:
Ernsthaft Werner, Dein gif zeigt eigentlich genau das der Ball vorher nicht ein anderes Körperteil berührt, sondern erst nachdem er den Ball mit der Hand gestoppt hat. Die liegt imho nicht am Körper sondern ist ursächlich dafür das er den Ball kontrollieren kann danach. Bin mal gespannt was andere noch dazu sagen.
Ernsthaft Volker. Ich habe die Szene jetzt in ARD, ETV und Sky gesehen und jedes Mal war ich mir sicher, dass der Ball vorher noch über Bauch oder Oberschenkel streift. Und selbst wenn nicht, ist es am Ende des Tages völlig schnurzpiepegal, denn wie ich schon in meinem Beitrag schrieb, braucht es für ein strafbares Handspiel eine von drei Voraussetzungen. Unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche, aktive Bewegung zum Ball oder Berührung mit der Hand vor der eigenen Torerzielung. Letzteres ist nicht der Fall, ersteres auch nicht und das zweite ist im Zweifel für den Angeklagten in der Schnelligkeit der Aktion und der Bewegung des Gesamtkörpers unwahrscheinlich.
Und da kannste noch Dir paar andere Meinungen von Frankfurt-Fans reinholen, außerhalb von Frankfurt sieht da kein Mensch ein strafbares Handspiel und kein Schiri wird zu dem Schluss kommen.
SGE_Werner schrieb:
Ernsthaft Volker. Ich habe die Szene jetzt in ARD, ETV und Sky gesehen und jedes Mal war ich mir sicher, dass der Ball vorher noch über Bauch oder Oberschenkel streift. Und selbst wenn nicht, ist es am Ende des Tages völlig schnurzpiepegal, denn wie ich schon in meinem Beitrag schrieb, braucht es für ein strafbares Handspiel eine von drei Voraussetzungen. Unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche, aktive Bewegung zum Ball oder Berührung mit der Hand vor der eigenen Torerzielung. Letzteres ist nicht der Fall, ersteres auch nicht und das zweite ist im Zweifel für den Angeklagten in der Schnelligkeit der Aktion und der Bewegung des Gesamtkörpers unwahrscheinlich
Ich sehe da eine Vergrößerung der Körperfläche und nicht das der Ball vorher woanders abprallt. Ergo folge ich Deiner Argumentation und sage Handspiel. Wir scheinen also die Szene anders wahrzunehmen.
sgevolker schrieb:SGE_Werner schrieb:
Ernsthaft Volker. Ich habe die Szene jetzt in ARD, ETV und Sky gesehen und jedes Mal war ich mir sicher, dass der Ball vorher noch über Bauch oder Oberschenkel streift. Und selbst wenn nicht, ist es am Ende des Tages völlig schnurzpiepegal, denn wie ich schon in meinem Beitrag schrieb, braucht es für ein strafbares Handspiel eine von drei Voraussetzungen. Unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche, aktive Bewegung zum Ball oder Berührung mit der Hand vor der eigenen Torerzielung. Letzteres ist nicht der Fall, ersteres auch nicht und das zweite ist im Zweifel für den Angeklagten in der Schnelligkeit der Aktion und der Bewegung des Gesamtkörpers unwahrscheinlich
Ich sehe da eine Vergrößerung der Körperfläche und nicht das der Ball vorher woanders abprallt. Ergo folge ich Deiner Argumentation und sage Handspiel. Wir scheinen also die Szene anders wahrzunehmen.
Die paar wenigen Kommentare auf Wahretabelle von anderen Vereinen sehen es wie du.
Es sieht einfach etwas komisch aus die Situation, und man hat das Gefühl, dass der Darmstädter da schon zu seinem Vorteil seinen rechten Arm nutzen konnte, so dass der Ball treffsicher zum Einschuss bereit vor seinem Fuß landet. Aber alle Szenen die man sieht, lassen zu viel Spekulation zu. Insofern war es wohl ok, das Tor zu geben.
SGE_Werner schrieb:
Übrigens mal zum Thema Nachspielzeit:
50:32 Torerzielung ( 73 )
58:04 Behandlung ( 98 )
60:58 Torerzielung ( 77 )
63:02 Wechsel ( 38 )
67:57 Behandlung ( 87 )
78:43 Wechsel ( 33 )
87:01 Behandlung und Wechsel ( 128 )
Hinten die Sekunden. Ich hoffe, ich habe alles richtig aufgelistet. Die Wechselphasen umfassen auch Standardsituationen, bei denen auch ohne Wechsel 30 Sekunden im Schnitt vergeudet werden würden, die aber nicht nachgespielt werden. Also kann man 90 Sekunden rausrechnen.
Macht dann 444 Sekunden Verzögerungen durch Torjubel, Behandlungspausen und Wechsel. Selbst wenn man bei dem Torjubel angemessene 30 Sekunden ohnehin anrechnet (der Rest war ja die Überprüfung nach dem 1:2) , wären wir immer noch bei 414 Sekunden. Und das sind... 7 Minuten.
Man merkt, dass das seit dieser Saison konsequent gestoppt und einigermaßen auch richtig nachgespielt wird, was da an Unterbrechungen vorkommt.
Nur damit mal wieder im STT nicht wieder Schaum vorm Mund herrscht und so getan wird, als würde da völlig ohne Nachvollziehbarkeit gehandelt werden.
Für die Behandlung von Trapp war Darmstadt verantwortlich. Diese Zeit hätte von der Nachspielzeit abgezogen gehört, da Darmstadt nur Vorteile aus dem Foul zog. Zum Schluss sind sie für die überzogene Attacke noch belohnt worden.
derexperte schrieb:
Für die Behandlung von Trapp war Darmstadt verantwortlich. Diese Zeit hätte von der Nachspielzeit abgezogen gehört, da Darmstadt nur Vorteile aus dem Foul zog. Zum Schluss sind sie für die überzogene Attacke noch belohnt worden.
Das wäre in dem Fall zwar durchaus angemessen, spielt aber leider keine Rolle beim Bemessen der Nachspielzeit.
Friedrich Merz:
"Wir stehen an der Seite derer, die sich für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und unsere offene Gesellschaft einsetzen. "Lassen wir gemeinsam keine diskriminierenden Sprüche oder rechte Parolen zu. Wir zeigen gemeinsam ein Stoppschild gegen jede Form von Extremismus und Rassismus: Gegen jede Form von Hass, gegen Hetze und gegen Geschichtsvergessenheit."
Ob er es selbst noch merkt?
"Wir stehen an der Seite derer, die sich für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und unsere offene Gesellschaft einsetzen. "Lassen wir gemeinsam keine diskriminierenden Sprüche oder rechte Parolen zu. Wir zeigen gemeinsam ein Stoppschild gegen jede Form von Extremismus und Rassismus: Gegen jede Form von Hass, gegen Hetze und gegen Geschichtsvergessenheit."
Ob er es selbst noch merkt?
HessiP schrieb:
Friedrich Merz:
"Wir stehen an der Seite derer, die sich für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und unsere offene Gesellschaft einsetzen. "Lassen wir gemeinsam keine diskriminierenden Sprüche oder rechte Parolen zu. Wir zeigen gemeinsam ein Stoppschild gegen jede Form von Extremismus und Rassismus: Gegen jede Form von Hass, gegen Hetze und gegen Geschichtsvergessenheit."
Ob er es selbst noch merkt?
Der merk gar nix mehr. Gegen Asylbewerber selbst hetzen und jetzt wo er merkt das es Gegenwind gibt umschwenken. Ein widerlicher Typ.
sgevolker schrieb:HessiP schrieb:
Friedrich Merz:
"Wir stehen an der Seite derer, die sich für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und unsere offene Gesellschaft einsetzen. "Lassen wir gemeinsam keine diskriminierenden Sprüche oder rechte Parolen zu. Wir zeigen gemeinsam ein Stoppschild gegen jede Form von Extremismus und Rassismus: Gegen jede Form von Hass, gegen Hetze und gegen Geschichtsvergessenheit."
Ob er es selbst noch merkt?
Der merk gar nix mehr. Gegen Asylbewerber selbst hetzen und jetzt wo er merkt das es Gegenwind gibt umschwenken. Ein widerlicher Typ.
Merz ist ein schmieriger Opportunist. Der springt immer auf den Zug wo er für sich Vorteile heraus holen kann. Der Typ ist charakterlich einfach nur verdorben...
sgevolker schrieb:
Man hätte heute so schön an Stuttgart und Leipzig ranrücken können. Sehr ärgerlich.
Ja klar aber man hat heute 34 Minuten lang um den Ausgleich gebettelt.
Daher trauer ich weniger dem Ergebnis hinterher, sondern ärgere mich extrem über das Auftreten nach dem Anschlusstreffer .
sgevolker schrieb:
Für mich stoppt der Spieler den Ball deutlich mit der Hand vor dem Torschuss.
https://gifyu.com/image/S0act
Für mich wird er erst Richtung Bauch/Oberschenkel angeschossen und stoppt ihn dann mit dem rechten Arm. Natürlich hat er dadurch einen Vorteil. Aber weder ist der Arm im Besonderen abgespreizt, noch kann er ihn wegziehen in der Kürze der Zeit, noch hat er das Tor erzielt, noch ist es eine aktive Handbewegung zum Ball hin. Und m.E. war der erste Kontakt eben nicht von der Hand, sondern von Bauch / Bein, womit von einem anderen Körperteil der Ball zur Hand gelangt.
Nach den aktuellen Regeln eben kein Handspiel. Und zwar ohne Spielraum oder Graubereich.
Ernsthaft Werner, Dein gif zeigt eigentlich genau das der Ball vorher nicht ein anderes Körperteil berührt, sondern erst nachdem er den Ball mit der Hand gestoppt hat. Die liegt imho nicht am Körper sondern ist ursächlich dafür das er den Ball kontrollieren kann danach. Bin mal gespannt was andere noch dazu sagen.
sgevolker schrieb:
Ernsthaft Werner, Dein gif zeigt eigentlich genau das der Ball vorher nicht ein anderes Körperteil berührt, sondern erst nachdem er den Ball mit der Hand gestoppt hat. Die liegt imho nicht am Körper sondern ist ursächlich dafür das er den Ball kontrollieren kann danach. Bin mal gespannt was andere noch dazu sagen.
Ernsthaft Volker. Ich habe die Szene jetzt in ARD, ETV und Sky gesehen und jedes Mal war ich mir sicher, dass der Ball vorher noch über Bauch oder Oberschenkel streift. Und selbst wenn nicht, ist es am Ende des Tages völlig schnurzpiepegal, denn wie ich schon in meinem Beitrag schrieb, braucht es für ein strafbares Handspiel eine von drei Voraussetzungen. Unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche, aktive Bewegung zum Ball oder Berührung mit der Hand vor der eigenen Torerzielung. Letzteres ist nicht der Fall, ersteres auch nicht und das zweite ist im Zweifel für den Angeklagten in der Schnelligkeit der Aktion und der Bewegung des Gesamtkörpers unwahrscheinlich.
Und da kannste noch Dir paar andere Meinungen von Frankfurt-Fans reinholen, außerhalb von Frankfurt sieht da kein Mensch ein strafbares Handspiel und kein Schiri wird zu dem Schluss kommen.
sgevolker schrieb:
Ernsthaft Werner, Dein gif zeigt eigentlich genau das der Ball vorher nicht ein anderes Körperteil berührt, sondern erst nachdem er den Ball mit der Hand gestoppt hat. Die liegt imho nicht am Körper sondern ist ursächlich dafür das er den Ball kontrollieren kann danach. Bin mal gespannt was andere noch dazu sagen.
Bauch erkenne ich anhand des gifs nicht. Oberschenkel ja, die Frage ist, was zuerst mit dem Ball in Berührung kommt. Das erkenne ich nicht wirklich, dafür ist die Qualität einfach zu schlecht. Es sieht für mich aber so aus, als ob er den Ball mit Oberschenkel und Arm versucht zu stoppen, kann gleichzeitig sein, kann auch zuerst Oberschenkel sein, kann aber sehr wohl auch zuerst Arm sein.
Also die Gifs, die es gibt (zB bei WahreTabelle) und die Szene bei der Sportschau in Zeitlupe zeigen mir, dass der Kontakt zuerst wohl vom Oberschenkel ausgeht und dann den rechten Arm touchiert. Dabei ist der rechte Arm weder unnatürlich abstehend noch geht dieser aktiv zum Ball. Da zudem dieser Spieler nicht für die Torerzielung verantwortlich ist und somit Handspiele der normalen Handspielregel (Absicht / Vergrößerung der Körperfläche) unterliegen und nicht jedes Handspiel sofort strafbar ist, ist hier die Entscheidung nicht nur vertretbar sondern absolut richtig. Sollte der Ball zudem zuerst vom Oberschenkel abprallen wie ich es vermute, wäre ohnehin jede Diskussion beendet.
Wirklich nichts spricht hier für eine Fehlentscheidung nach der aktuellen Regellage.
Wirklich nichts spricht hier für eine Fehlentscheidung nach der aktuellen Regellage.
sgevolker schrieb:
Für mich stoppt der Spieler den Ball deutlich mit der Hand vor dem Torschuss.
https://gifyu.com/image/S0act
Für mich wird er erst Richtung Bauch/Oberschenkel angeschossen und stoppt ihn dann mit dem rechten Arm. Natürlich hat er dadurch einen Vorteil. Aber weder ist der Arm im Besonderen abgespreizt, noch kann er ihn wegziehen in der Kürze der Zeit, noch hat er das Tor erzielt, noch ist es eine aktive Handbewegung zum Ball hin. Und m.E. war der erste Kontakt eben nicht von der Hand, sondern von Bauch / Bein, womit von einem anderen Körperteil der Ball zur Hand gelangt.
Nach den aktuellen Regeln eben kein Handspiel. Und zwar ohne Spielraum oder Graubereich.
sgevolker schrieb:
Habe mir die Szene vor dem 1:2 eben nochmal angesehen. Der Darmstädter stoppt ziemlich deutlich den Ball mit der Hand. Tor hätte nicht zählen dürfen für mich.
Ich kann es nicht 100% erkennen, sieht aber schwer danach aus, dass er mit dem rechten Arm den Ball stoppt. Kann mE auch physikalisch gar nicht anders sein, da der Ball ja, von links kommend, weiter nach rechts fliegen müsste. Oder es war halt eine unsichtbare Hand im Spiel.
Schönesge schrieb:sgevolker schrieb:
Habe mir die Szene vor dem 1:2 eben nochmal angesehen. Der Darmstädter stoppt ziemlich deutlich den Ball mit der Hand. Tor hätte nicht zählen dürfen für mich.
Ich kann es nicht 100% erkennen, sieht aber schwer danach aus, dass er mit dem rechten Arm den Ball stoppt. Kann mE auch physikalisch gar nicht anders sein, da der Ball ja, von links kommend, weiter nach rechts fliegen müsste. Oder es war halt eine unsichtbare Hand im Spiel.
In der letzten Szene (hinter Tor) ist es meiner Meinung nach deutlich zu sehen. In den anderen Szenen nur zu erahnen. Aber dafür gibt es ja den VAR mit vielen Kameras. Dachte ich bisher.
sgevolker schrieb:
Das Spiel heute hat für mich deutlich gezeigt dass es dem Kader nach wie vor an Tiefe fehlt. Auch wen es Geld kostet, ein zweiter wettbewerbsfähiger Stürmer und noch ein weiterer IV sind dringend notwendig wenn man auch diese Saison das internationale Geschäft anpeilt.
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass uns drei elementare Säulen der Hinrunde durch den Afrika Cup fehlen. Normalerweise muss man dann keinen Hauge oder Ngankam einwechseln. Nichtsdestotrotz brauchen wir einen weiteren Stürmer und dringend einen IV, der Tuta auf die Bank verdrängt.
sgevolker schrieb:
Habe mir die Szene vor dem 1:2 eben nochmal angesehen. Der Darmstädter stoppt ziemlich deutlich den Ball mit der Hand. Tor hätte nicht zählen dürfen für mich.
Ich kann es nicht 100% erkennen, sieht aber schwer danach aus, dass er mit dem rechten Arm den Ball stoppt. Kann mE auch physikalisch gar nicht anders sein, da der Ball ja, von links kommend, weiter nach rechts fliegen müsste. Oder es war halt eine unsichtbare Hand im Spiel.
philadlerist schrieb:
Positiv heute: Kalajdzic echt ein guter Fußballer
Das 1:0 durch nen Steilpass auf den rechten Flügel vorbereitet
Beim 2:0 cool auf Knauff durchgesteckt
Weiter so, dann klappt‘s auch bal mit dem ersten Tor
Und eigentlich sollte es genau anders herum sein. Er war heute der beste von unseren Spielern.
sgevolker schrieb:
Das Spiel heute hat für mich deutlich gezeigt dass es dem Kader nach wie vor an Tiefe fehlt. Auch wen es Geld kostet, ein zweiter wettbewerbsfähiger Stürmer und noch ein weiterer IV sind dringend notwendig wenn man auch diese Saison das internationale Geschäft anpeilt.
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass uns drei elementare Säulen der Hinrunde durch den Afrika Cup fehlen. Normalerweise muss man dann keinen Hauge oder Ngankam einwechseln. Nichtsdestotrotz brauchen wir einen weiteren Stürmer und dringend einen IV, der Tuta auf die Bank verdrängt.
sgevolker schrieb:
Das Spiel heute hat für mich deutlich gezeigt dass es dem Kader nach wie vor an Tiefe fehlt. Auch wen es Geld kostet, ein zweiter wettbewerbsfähiger Stürmer und noch ein weiterer IV sind dringend notwendig wenn man auch diese Saison das internationale Geschäft anpeilt.
Auf den Außenbahnen sieht es aber auch nicht besser aus. Buta und Max sind doch ziemlich limitiert.
Das Problem ist, dass seine Position nicht viele Fehler verzeiht.
Er hatte in der Hinrunde auch schon einige sehr gute und stabile Spiele ohne Fehler
Aber wenn er so was macht wie heute und den Ball in der Vorwärtsbewegung so einfach hergibt, dann entsteht halt der blöde Ausgleich daraus, weil seine Seite hinter ihm dann blank ist (warum sich Buta dann nicht zur Absicherung hinter Tuta bewegt, bleibt sein Geheimnis).
Wenn man sich aber mal anschaut, wer heute die gefährlichsten Fehlpässe im Mittelfeld gespielt hat, dann müsste man über Mario Götze und Hugo Larsson reden. Die haben aber das Glück, dass hinter ihnen noch eine Abwehrreihe steht.
Er hatte in der Hinrunde auch schon einige sehr gute und stabile Spiele ohne Fehler
Aber wenn er so was macht wie heute und den Ball in der Vorwärtsbewegung so einfach hergibt, dann entsteht halt der blöde Ausgleich daraus, weil seine Seite hinter ihm dann blank ist (warum sich Buta dann nicht zur Absicherung hinter Tuta bewegt, bleibt sein Geheimnis).
Wenn man sich aber mal anschaut, wer heute die gefährlichsten Fehlpässe im Mittelfeld gespielt hat, dann müsste man über Mario Götze und Hugo Larsson reden. Die haben aber das Glück, dass hinter ihnen noch eine Abwehrreihe steht.
philadlerist schrieb:
Das Problem ist, dass seine Position nicht viele Fehler verzeiht.
Er hatte in der Hinrunde auch schon einige sehr gute und stabile Spiele ohne Fehler
Aber wenn er so was macht wie heute und den Ball in der Vorwärtsbewegung so einfach hergibt, dann entsteht halt der blöde Ausgleich daraus, weil seine Seite hinter ihm dann blank ist (warum sich Buta dann nicht zur Absicherung hinter Tuta bewegt, bleibt sein Geheimnis).
Wenn man sich aber mal anschaut, wer heute die gefährlichsten Fehlpässe im Mittelfeld gespielt hat, dann müsste man über Mario Götze und Hugo Larsson reden. Die haben aber das Glück, dass hinter ihnen noch eine Abwehrreihe steht.
Wenn ich als Abwehrspieler 2 Minuten vor Schluss meine Position verlasse (verlassen muss), dann spiele ich nicht so einen Querpass. Dann haue ich den Ball die Linie lang. Allerdings muss man auch sagen, dass der im Strafraum niemals so frei stehen darf. Erinnert ein bisschen an das Gegentor gegen Dortmund.
Beim Foul von Pfeiffer an Trapp hatte ich mindestens mit Gelb, wenn nicht sogar mit Rot gerechnet.
Leider gab es hier wohl nur eine kleine Ermahnung.
In der ersten Halbzeit gab es einige Szenen, in denen es aus meiner Sicht Ecke für uns hätte geben müssen statt Abstoß für die Südhessen.
Die Nachspielzeit war mir zu lange.
Ich hatte auf 5 min. plädiert, was sicher auch nochmal Einfluss auf den Verlauf genommen hätte. Sieben Minuten waren definitiv zu viel.
Leider gab es hier wohl nur eine kleine Ermahnung.
In der ersten Halbzeit gab es einige Szenen, in denen es aus meiner Sicht Ecke für uns hätte geben müssen statt Abstoß für die Südhessen.
Die Nachspielzeit war mir zu lange.
Ich hatte auf 5 min. plädiert, was sicher auch nochmal Einfluss auf den Verlauf genommen hätte. Sieben Minuten waren definitiv zu viel.
derexperte schrieb:
Beim Foul von Pfeiffer an Trapp hatte ich mindestens mit Gelb, wenn nicht sogar mit Rot gerechnet.
Rot ist vielleicht übertrieben, aber das ist eindeutig eine gelbe Karte. Ich meine auch das dem Darmstädter Torschützen vor dem 1:2 der Ball an die Hand gesprungen ist. Wurde dann auch geprüft, habe aber bisher noch keine Wiederholung sehen können.
sgevolker schrieb:derexperte schrieb:
Beim Foul von Pfeiffer an Trapp hatte ich mindestens mit Gelb, wenn nicht sogar mit Rot gerechnet.
Rot ist vielleicht übertrieben, aber das ist eindeutig eine gelbe Karte. Ich meine auch das dem Darmstädter Torschützen vor dem 1:2 der Ball an die Hand gesprungen ist. Wurde dann auch geprüft, habe aber bisher noch keine Wiederholung sehen können.
Habe die Szene gegen Trapp mind. 2 mal gesehen und es sah für mich so aus, als ob Pfeiffer Trapp vorsätzlich und mit voller Kraft Trapp umgerammt hat.
Ich bleibe auch dabei, dass diese Szene der Gamechanger für Darmstadt war.
Trapp war danach nicht mehr richtig bei 100%, wobei ich ihm keinerlei Vorwurf mache sondern den Schiedsrichter in der Verantwortung gesehen hätte, hier deutlich klarer, idealerweise mit Rot, durchzugreifen.
fromgg schrieb:
Ganz zu Beginn waren die Andere. Das war ein Spiesseraufstand. Sind ja viele gegangen , weil sie gemerkt haben , was da los ist , wohin es geht. Sicher waren da auch Rechtsoffene dabei , schlimm genug. War immer schon ein Pickel am Hintern der Demokratie. Aber nun sind das reinrassige Faschisten.
Ja, zu Anfang war die AfD schon anders.
Mit Lucke, Petry, Meuthen.
Selbstverständlich schon da rechtskonservativ aber sicherlich nicht rechtsradikal.
Selbst Gauland würde ich nicht als klassisch rechtsradikal bezeichnen.
Ich würde sagen die waren so ne Art blaue CSU...
Das hat sich die letzten Jahre komplett gewandelt. Mittlerweile haben in weiten Teilen der AfD waschechte Faschisten das Sagen (Höcke, Krah etc.. )
sgevolker schrieb:Diegito schrieb:
Selbst Gauland würde ich nicht als klassisch rechtsradikal bezeichnen.
Vogelschiss der Geschichte?
Klassischer Nazi. Sollte man auch so bezeichnen.
Danke. Die alte Hundekravatte ist sowas von Nazi wie Goebbels Hitler und co. Nur halt noch ohne Genozid und Weltkrieg.
Was am Samstag auch auffällig war: man rückt wieder nach und besetzt die Box.
Nkounkou hatte bei seinem Fabelpass gleich zwei Optionen: Kalajdzic und Knauff. Und auch bei der Großchance von Götze läuft hinter ihm noch Knauff ein - einschussbereit.
Da war bisher meist nur Marmoush - wenn man Glück hatte.
Nkounkou hatte bei seinem Fabelpass gleich zwei Optionen: Kalajdzic und Knauff. Und auch bei der Großchance von Götze läuft hinter ihm noch Knauff ein - einschussbereit.
Da war bisher meist nur Marmoush - wenn man Glück hatte.
WürzburgerAdler schrieb:
Was am Samstag auch auffällig war: man rückt wieder nach und besetzt die Box.
Nkounkou hatte bei seinem Fabelpass gleich zwei Optionen: Kalajdzic und Knauff. Und auch bei der Großchance von Götze läuft hinter ihm noch Knauff ein - einschussbereit.
Da war bisher meist nur Marmoush - wenn man Glück hatte.
Das wird noch viel besser werden wenn Kalajdzic eingespielt ist mit dem Rest. Marmoush als hängende Spitze, van den Beek ist auch torgefährlich. Wenn alle gesund bleiben, wird das richtig gut.
Leider kann man das nicht immer nur mit dem eigenen sportlichen Ehrgeiz messen. Wenn ich aus einem Einwanderermilieu stamme und dank dem Sport dem Bonlieu entkommen bin, kann ich das auch ganz anders betrachten: wenn ich meinen Vertrag bei PSG aussitze, streiche ich irgendwas zwischen 18 und 25 M€ auf sicher ein, bleibe verletzungsfrei und auf einem guten Niveau trainiert. Danach kann ich immer noch Fußball aus Spaß spielen, zB. Beachfußball in Rio am Strand. Oder wenn ich eh auf Sand stehe, dann kann ich danach noch ein paar Milliönchen bei den Saudis einsacken.
Dann nennt mich die Nachwelt vielleicht nicht in einem Atemzug mit Pélé oder Messi, aber ich habe die Armut hinter mir gelassen, kann meine Eltern und Geschwister unterstützen und ein gutes Leben führen.
Dazu reicht, was er jetzt schon bei PSG einsackt. Dazu muss er nie Meister oder Torschützenkönig werden, nie durch fremde Länder ziehen, sich nie mehr einem größeren Stress unterziehen als den Unmut der PSG-Fans ertragen, wenn er nie wieder ein Tor für sie schießt, weil er alle Spiele von der Tribüne aus sieht.
Muss also der sportliche Ehrgeiz tatsächlich die höchste Priorität haben? Er könnte sich auch sagen: Was soll‘s, ich habs doch das wichtigste geschafft. Ich bin reich, kann den Rest des Lebens sorgenfrei genießen, wenn ich nicht alles in den nächsten fünf Jahren auf den Kopf hau. Ein hübsches Häuschen in der Bretagne, ein zwei schnelle Autos, Urlaub in St. Tropez - alles wird gut!
Dann nennt mich die Nachwelt vielleicht nicht in einem Atemzug mit Pélé oder Messi, aber ich habe die Armut hinter mir gelassen, kann meine Eltern und Geschwister unterstützen und ein gutes Leben führen.
Dazu reicht, was er jetzt schon bei PSG einsackt. Dazu muss er nie Meister oder Torschützenkönig werden, nie durch fremde Länder ziehen, sich nie mehr einem größeren Stress unterziehen als den Unmut der PSG-Fans ertragen, wenn er nie wieder ein Tor für sie schießt, weil er alle Spiele von der Tribüne aus sieht.
Muss also der sportliche Ehrgeiz tatsächlich die höchste Priorität haben? Er könnte sich auch sagen: Was soll‘s, ich habs doch das wichtigste geschafft. Ich bin reich, kann den Rest des Lebens sorgenfrei genießen, wenn ich nicht alles in den nächsten fünf Jahren auf den Kopf hau. Ein hübsches Häuschen in der Bretagne, ein zwei schnelle Autos, Urlaub in St. Tropez - alles wird gut!
philadlerist schrieb:
Muss also der sportliche Ehrgeiz tatsächlich die höchste Priorität haben? Er könnte sich auch sagen: Was soll‘s, ich habs doch das wichtigste geschafft. Ich bin reich, kann den Rest des Lebens sorgenfrei genießen, wenn ich nicht alles in den nächsten fünf Jahren auf den Kopf hau. Ein hübsches Häuschen in der Bretagne, ein zwei schnelle Autos, Urlaub in St. Tropez - alles wird gut!
Kann man so machen, ist sicher auch beruhigend, macht aber allein auch nicht glücklich. Ich glaube auch nicht das ein 20-jähriger Profifußballer so denkt. Vielleicht mit 35.
Denke ich auch. Welcher Mensch will denn in dem Alter schon sämtliche Karrierechancen und Ambitionen einfach wegwerfen und nur noch chillen? Das macht einen doch auf die Dauer wahnsinnig.
Ob er deshalb jetzt schon bereit ist, auf viel Geld zu verzichten, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Ob er deshalb jetzt schon bereit ist, auf viel Geld zu verzichten, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
sgevolker schrieb:philadlerist schrieb:
Muss also der sportliche Ehrgeiz tatsächlich die höchste Priorität haben? Er könnte sich auch sagen: Was soll‘s, ich habs doch das wichtigste geschafft. Ich bin reich, kann den Rest des Lebens sorgenfrei genießen, wenn ich nicht alles in den nächsten fünf Jahren auf den Kopf hau. Ein hübsches Häuschen in der Bretagne, ein zwei schnelle Autos, Urlaub in St. Tropez - alles wird gut!
Kann man so machen, ist sicher auch beruhigend, macht aber allein auch nicht glücklich. Ich glaube auch nicht das ein 20-jähriger Profifußballer so denkt. Vielleicht mit 35.
Wobei man auch umgekehrt sagen kann, er ist noch jung genug, dass er nach Auslaufen seines Paris Vertrages immer noch die Hälfte bis 2/3 seiner Karriere vor sich haben kann. Aber bis dahin halt schon mehr Geld verdient hat, als die meisten in ihrer ganzen Karriere.
Zudem wird er wohl auch, wenn er nicht bereit ist auf Gehalt zu verzichten, nicht dauerhaft ohne Spielpraxis bleiben. Zur Not wird der halt dann ohne KO irgendwohin verliehen. Dass er im Sommer bei Paris blieb, lag ja wohl auch daran, dass Paris bis zur letzten Sekunde auf ein Tauschgeschäft mit uns hoffte.
sgevolker schrieb:WürzburgerAdler schrieb:
Das, was Willenborg gestern an Fehlern gemacht hat, waren zwei Eckenentscheidungen (eine für und eine gegen uns) und ein falscher Pfiff gegen vdB. Da haben wir weiß Gott schon anderes gesehen. Für das Fähnchenheben des LR konnte er nichts.
Knie gegen Torwartkopf darf man durchaus mal gelb geben.
Darf man. Muss man aber nicht. Willenborg hat hier Fingerspitzengefühl gezeigt, denn das war ein unglücklicher Zusammenprall, was selbst der schnell mal aufbrausende Trapp so gesehen hat. Openda ist, obwohl selbst oft gefoult, ein fairer Spieler.
WürzburgerAdler schrieb:
Darf man. Muss man aber nicht. Willenborg hat hier Fingerspitzengefühl gezeigt, denn das war ein unglücklicher Zusammenprall, was selbst der schnell mal aufbrausende Trapp so gesehen hat. Openda ist, obwohl selbst oft gefoult, ein fairer Spieler.
Das stimmt. War aber Olmo und der hat meiner Meinung nach ohne Rücksicht durchgezogen und im Anschluss noch unschuldig getan. Zwingend gelb für mich.
sgevolker schrieb:WürzburgerAdler schrieb:
Darf man. Muss man aber nicht. Willenborg hat hier Fingerspitzengefühl gezeigt, denn das war ein unglücklicher Zusammenprall, was selbst der schnell mal aufbrausende Trapp so gesehen hat. Openda ist, obwohl selbst oft gefoult, ein fairer Spieler.
Das stimmt. War aber Olmo und der hat meiner Meinung nach ohne Rücksicht durchgezogen und im Anschluss noch unschuldig getan. Zwingend gelb für mich.
Du hast recht, ich habe das verwechselt. Mea culpa.
Ich habe mich auch gewundert, weshalb das keine gelbe Karte für Olmo gab. Er war ziemlich aussichtslos weit weg vom Ball und es muss ihm m. E. völlig klar gewesen sein, dass er nur mit gefährlichem Spiel zum Ball gelangen kann. Er nahm dieses Risiko, es ging schief: Folge = gelbe Karte. Passierte nicht, schwach vom Schiri!
Wir haben Rückrundenbeginn, da ist das doch kein Argument. Vor der Winterpause haben wir Gladbach in der Nachspielzeit niedergerungen. Das Spiel vor einer Woche hat sicher nicht so viel Substanz gekostet,dass man gegen Darmstadt körperlich und mental nicht mithalten kann.
Man hat sich einfach aus dem Tritt bringen lassen und keine Ruhe gehabt wieder ins Spiel zu finden. Darmstadt kämpft um jeden Zentimeter und dann laufen Spiele eben so.
Hauptsache man lernt daraus und gestaltet die nächten Spiele erfolgreicher.