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Sotirios005

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pelo schrieb:
Er hat im Gesicht abgenommen u. sieht älter aus finde ich.


Das geschieht dem Kerl recht! Ich denke nur an die heimlich vom FCB eingesackten Kirch-Millionen, die als "Extra-TV-Geld" wegen des Verzichts auf eine gerichtliche Klage gegen die TV-Zentralvermarktung der Bundesligarechte eingesackt wurden. Der saubere Wettbewerbsverzerrer...  
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Also, ich beurteile Spiele einerseits nach Leistung der Mannschaft und andererseits nach Ergebnis.

In Freiburg habe ich 60 Minuten Erstligafussball von unserer Mannschaft gesehen, gegen Wolfsburg 90 Minuten, das ist also eine glasklare Steigerung. Zweitens haben wir die Schießbude hinten (gegen Freiburg 4 Gegentore, gegen den schweizerischen Zweitligisten ebenso, gegen den HSV im Test drei, daheim gegen Hertha 4) dichtbekommen. Das sind für mich alles dicke Plus-Entwicklungen, da rege ich mich über das eine Gegentor gegen VW nur ganz kurz auf.

"Europäische Ambitionen" habe ich für meine eigenen Hoffnungen seit dem 1:4 in Freiburg abgeschminkt. Da hätte mich auch ein 1:0 gegen VW nicht mehr umgestimmt.

Diskutieren kann man darüber, weshalb Schaaf den mit Wadenkrämpfen sich plagenden Kinsombi nicht ausgewechselt hatte. Andererseits haben wir keine Garantie, dass ein - wer auch immer - Not-RV in den letzten 10 Minuten tatsächlich die Schäfer-Flanke verhindert hätte. Ein Einwechsler muss sich erst mal ins Teamwork hinten rechts einfinden, da hätte es auch ganz simple Missverständnisse geben können. Generell bin ich jedoch der Meinung, dass man ruhig frische Kräfte hätte bringen können, vielleicht sogar müssen. Jedoch auch hier: Risiko, eine eben erst entstandene Kompaktheit wieder umzuwerfen durch die Wechsel.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Gemäß der ein oder anderen Mondsumme die für bundesligauntaugliche Spieler gezahlt wird... halte ich 1,5 Mio für durch aus realistisch für Rosenthal. Er kann ja Fußballspielen...


Ja. Wenn haargenau der gleiche Spieler beim FC Bayern im Kader wäre, dann wären sogar ca. 3,5 Mio Ablöse drin. Und beim FC Paderborn würde er 0,3 Mio kosten...
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Wunsch, erst mal die Defensive in den Griff kriegen, ähnlich wie man bei Bayer 04 auswärts agiert hat (VW ist ja auch eine "Werksmannschaft"...    ) und dann Nadelstiche nach vorne setzen. Aufstellung egal, die Einstellung muss stimmen und wir sollten am Ende mal wieder 1:0 gewinnen. Das alles wünsche ich mir sehr!
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JohanCruyff schrieb:
... Aigner war da sicherlich phasenweise nicht gut, war aber auch gehandicapt.  


Je mehr ich hier die diversen Nachbetrachtungen lese und drüber nachdenke, dann hätte ich mir rückblickend tatsächlich in der Pause eine Herausnahme von Aigner wegen Angeschlagenseins gewünscht und das Bringen eines neuen Mannes für die rechte Außenbahn offensiv. Wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre?  
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Kleines Fazit der 4 letzten Punktspiele: Gute Kritiken gegen Hoppenheim, Hertha, Leverkusen, Freiburg (erste HZ), zwei Punkte geholt.

Aufwand und Ertrag stimmen nicht, da muss dran gefeilt werden. Vielleicht weniger eindrucksvoll spielen, dafür am Spielende ein paar bessere Ergebnisse einfahren, bei denen man allenthalben sagt, knochentrocken gespielt und "effizient aufgetreten". Fussball ist am Ende ein reiner Ergebnissport, ohne Haltungsnoten. Die Abschlusstabelle fragt nicht nach (Unter-)Haltungsnoten.
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Pik1 schrieb:
... Die Spiele hängen fast alle am seidenen Faden und sind unglaublich eng am Ende des Tages. Klingt blöd bei einem 1:4, ist aber so.
Macht man gestern das 2:0 so dürfte der Tag mit einem Sieg enden oder zumindest mit einem Remis.


Tja, Aigner war für mich gestern DER Pechvogel. Hat angefangen, als er zu Beginn sehr, sehr große Schmerzen am Knie hatte, ging weiter über den schlampigen Pass auf Seferovic in HZ 2, als die komplette Freiburger Hintermannschaft bereits sauber außer Gefecht gesetzt war und Sefe nur den TW hätte fragen müssen, wo er denn den Ball hinhaben möchte zum 2:0. Und die negative Krönung war dann leider die Verursachung des Elfers, das passiert leider manchmal, wenn Stürmer im eigenen Strafraum grätschen...

So wurden zehn eine Stunde lang wie Leichtathleten wirkende Freiburger Feldspieler plötzlich mal für acht Minuten zu Fussballern und damit war die Messe gelesen.

Dass jedoch in diesen acht Minuten bei uns komplett die Ordnung verloren gegangen war, ärgert mich gleichermaßen wie es mich bedenklich stimmt, da e gegen den schweizerischen Zweitligisten ebenfalls passiert war. Das ist auch schon in Paderborn in der Vorrunde passiert, wo ebenfalls zehn "Leichtathleten" im Paderborner Trikot uns niedergelaufen haben.

Wenn ich selbst eben keine sprintstarken Leute habe, muss ich taktisch als geschlossene Mannschaft mich sehr viel cleverer und eben auch konzentrierter und konsequenter über die gesamte Spieldauer verhalten. Ich bin beim Training nicht dabei und kann deshalb nicht sagen, ob an diesem geschlossenen Verschieben regelmäßig gefeilt wird. Das mag dann  zwar langweilig für die Betroffenen sein, aber es ist notwendig.
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Die 4:1-Sieger gegen Bayern sind heute recht viel und recht schnell gelaufen. Die dürfen die nächste Woche gerne langsamer tun.
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Die Bayern scheinen mir ein bissel überrascht davon, dass der Gegner wegen des Trauerfalls heute gar nicht traurig-trauernd von Gemüte ist, sondern extrem aggressiv (im positiven Sinne) auftritt, um dem verstorbenen Ex-Kollegen auf seiner Wolke 7 eine recht große Freude zu bereiten und ihm damit einen letzten Dienst zu erweisen.
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Den Schiri finde ich gut, klare Entscheidungen, null-komma-null Bohei um seine eigene Person. Respekt!
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Diegito schrieb:
... Wenn ich das mit der heutigen brodelnden Nordwestkurve vergleiche bin ich heilfroh das die damaligen Zeiten vorbei sind...  


Ja, da hast Du Recht! Die tollen Mannschaften von früher im heutigen Stadion. Die Eintracht würde das Silberzeugs für die Vereinsvitrine jedes Frühjahr nur so abräumen!  
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Ja, gesellschaftlicher Wandel...

Früher: Klubs, Vereine, mit Vereinswesen, Stammtischen, Wimpel drauf auf dem Stammtisch, Bier natürlich auch..., meine Oma hat mir einen schwarz-weißen Eintrachtschal gestrickt...

Heute: Unternehmen der Unterhaltungsindustrie, mit Merchandising von Klubemblemen, auf Klobrillen und auf Trikots für die Kundschaft, oder solls lieber ein rosa Schal für die Damen sein?

Fazit: Früher war nicht alles besser, jedoch alles anders.

Was mir gut gefallen hat in den letzten Jahren, waren z. B. die Spiele unserer U-23 gegen den OFX. Das Ganze hatte noch etwas Ursprüngliches im althergebrachten Sinne. Aber inzwischen sind auf dem Bieberer Berg die stinkenden Toiletten in den alten Tribünen auch verschwunden; sie haben ein brandneues Stadion. Nichts bleibt mehr, wie es ist.
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Man könnte auch rund um Griechenland eine große Mauer bauen, damit die Griechen dahinter in Ruhe die Sonne genießen und ihre Oliven essen können. Dann brauchen sie keine Sorge zu haben, dass die Troika ins Land kommt und keine anderen Störenfriede, die mit so grässlichen Sachen wie Investitionen kommen, die den Menschen vor Ort dann doch nur viel Arbeit und viel Mühe machen.  
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Die Psychologen haben gute Arbeit geleistet. Trauer in Energie für Junior Malanda umgewandelt.

Junior hat allerdings auch immer ein großes Herz für Arme gehabt. Er hätte sich sehr gewünscht, dass der reiche VfL am Dienstag der armen Eintracht die drei Punkte dalässt.  
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Eine kommunistische griechische Regierung müsste egentlich auch ein Interesse dran haben, dass die staatliche Finanzverwaltung dort den geltenden Steuergesetzen im Lande auch Geltung verschafft und bei den einheimischen Reichen das holt, was dem Staat zusteht. Sie können ja mal bei Schäuble anrufen, der soll mal 200 Finanzbeamte schicken, um das griechische Finanzamtswesen effizient zu gestalten.  
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LDKler schrieb:
... würde mich nicht wundern, wenn von Griechenland auch das Ende der Schuldknechtschaft ausgehen würde.  


Albanien hatte vor ein paar Jahrzehnten unter Enver Hodscha auch das Ende der Schuldknechtschaft erreicht gehabt. Die Griechen können bei ihren Nachbarn dort mal nachfragen , wie es sich damals so gelebt hat ohne Schuldknechtschaft. Im Zeitalter der Globalisierung lässt sogar das wirtschaftlich starke "kommunistische" Land China seine Währung an kapitalistischen Börsen handeln. Eigentlich undenkbar, ein erzkapitalistisches Instrumentarium in Anspruch zu nehmen.
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HeinzGründel schrieb:
LDKler schrieb:
Ach ist das schön, wie das konservative Lager hier vor Hilflosigkeit schäumt.  

Es sei euch gesagt: Varoufakis weiß, was er tut, davon könnt ihr ausgehen. Dem kann kein deutscher Politiker intellektuell auch nur annähernd das Wasser reichen.

Und zum Thema Staatspleite: Griechenland hat einen Primärüberschuss, wenn die keine Schulden mehr tilgen, brauchen die nicht einen Cent neue Kredite. Kein Wunder, dass die EU einknickt.  
Was anderes bleibt ihr gar nicht übrig.

Btw, bin eben durch Petterweil gefahren, da hing ein Schild an der Staße "Glückwunsch SYRIZA".          


Deinen Beitrag heb ich mir auf. Wir sprechen uns in drei Monaten.


Heinz, ich glaube, Dich zu verstehen: In drei Monaten willst du gucken, ob das Schild immer noch in Petterweil hängt!  
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MemmingerAdler schrieb:
streich is ne saucoole socke! nachm spiel sagt er wieder im Dialekt...ja verdienter sieg der Eintracht und Alex meier bla bla    


Hoffentlich hat morgen der 4. Offizielle eine dicke Rolle Klebeband dabei, um während der 90 Minuten dem Streich seine freche Fresse endlich ein einziges mal zuzukleben!  
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Ja, ich kann Reaggaetyp voll verstehen, über das Thema denke ich oft selbst nach. Denn ich bin Fussball- und Eintracht-Romantiker.

Was habe ich gerne früher mit 10.000 Leuten im alten Waldstadion gestanden, die sich in der Riesenschüssel verloren, im Sommer einen Sonnenstich bekommen, im Winter halb erfroren und bei Regen pitschnass. Mitte Januar wurde ein "historischer Termin" angezeigt, Eintracht - Waldhof (Zweitligist) im Pokal weitergekommen. Ca. 3.000 (!) Zuschauer im Waldstadion, ich durfte (aus heutiger Sicht) dabeisein und sah Bruno Pezzey spielen und den Nickel und wen noch alles bei uns. Und es war lausig kalt und die Eintracht machte nur das Notwendigste und kam ungefährdet eine Runde weiter. Diese Spieler mit diesem Potenzial wären heutzutage von der Eintracht nicht zu bezahlen, selbst mit 50.000 Zuschauern gegen Waldhof nicht mehr, leider. Aus und vorbei, das tut weh, dieser Gedanke.

Wo geht der Trend hin? England mit seiner Profi-Liga war uns in Deutschland strukturell immer voraus, deshalb mal gucken, was dort zum Schlechten hin läuft.

Mein dortiger Lieblingsklub ist der FC Liverpool, seit er in den 70ern die Gladbacher immer so schön abgeschossen hatte.   Der Klub wurde1892 gegründet als Kapitalgesellschaft und die einheimischen Zeichner brachten das Geld auf, um Wiesen für den eigenen Fussballplatz zu kaufen. Vor einigen Jahren ging der Klub für einen nennenswerten dreistelligen Eurobetrag an Amerikaner. Die ziehen sich samstags rote Trikots über und setzen sich vor einen TV-Schirm, in den USA...  

Es wird in Liverpool auch nie mehr so sein, wie es einmal war, der letzte Tag der Stehtribüne, The Kop
https://www.youtube.com/watch?v=PUnqKWh05Bg

Höhepunkte 3:55 und 4:24.

Und der Kult-Trainer Shankly, ein begnadeter Rhetoriker, ein Mann des Volkes, manche meinten, er wäre vielleicht sogar Kommunist..., weil er besser war, als viele Politiker:
https://www.youtube.com/watch?v=Uc_XSdOLFSU


In einigen Jahren oder Jahrzehnten wird auch hier in Deutschland die 50 %-Regel fallen - in England gab es sie nie - und der Kapitalismus wird auch im Fussball sein Unwesen treiben. Das fürchte ich.
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Es empfiehlt sich auch eine Stadtrundfahrt auf Straßenbahnschienen mit dem "Äppelwei-Express" in einer Oldtimer-Straßenbahn.

Auch kann man bei einer kompletten Woche Urlaub kleine Abstecher in die nähere Umgebung machen, z. B. Bad Homburg mit Schloss (wo Wilhelm II. gerne die Sommer verbrachte) und Schlosspark, Kurpark, Römerkastell Saalburg.