
Sotirios005
14937
Raggamuffin schrieb:
Die Frage ist unmöglich zu beantworten. Egal wäre mir der Ausgang des Spiels auch nicht, wenn ich alles Geld der Erde bekomme. Ich könnte vielleicht für eine bestimmte Summe darauf verzichten den Ausgang zu erfahren aber trotzdem wäre es mir nicht "egal".
Ab 500 Mio €.
450 Mio davon reiche ich an die SGE weiter, 50 Mio behalte ich für Familie, soziale Zwecke und ein bischen davon auch für mích...
Raggamuffin schrieb:
...
Erschreckend finde ich nicht die Nazis (die allgemeine Alltagsausländerfeindlichkeit kann man schon lange nicht mehr leugnen), sondern wieviele "unpolitische" Leute den geistigen Spagat nicht schaffen, zu merken, dass sie nur Fußvolk für diese Nazis sind.
Ja! Das Szenario in Dresden erinnert mich - von der soziologischen Struktur her gesehen - erschreckend an den Aufstieg der NSDAP vor 1933. Viele Menschen "aus der Mitte der Gesellschaft", die sich latent oder akut "abstiegsgefährdet" sehen, laufen einer Gruppe von Extremisten hinterher, um ihren realen Abstiegsängsten durch Anhängen an ein aufgesetztes Thema (damals: "Die Juden") Ausdruck zu veleihen.
Und im TV-Studio sitzen die intellektuellen Köpfe der AfD und freuen sich, dass andere auf der Straße "die Drecksarbeit" für sie schaffen. Dieses ist für mich absolut beängstigend! Habt ihr in Dresden nix aus der Nazizeit gelernt?
EL West schrieb:
Wenn man in den sozialen Netzwerken Kommentare über den Kreuzbandriss von Süle liest, kommt u.a. so etwas zum Vorschein:
"Wieder ein opfer der eintrachttretter"
Wohlgemerkt, der Verfasser ist Gladbach-Anhänger.
Da sind ja genau die richtigen Schreiberlinge am Werk! Gestern musste ich unwillkürlich an das erste UEFA-Cup-Endspiel 1980 der Eintracht in Gladbach denken, als Harry Karger von Winfried Schäfer auf den Boden gestumpt worden war und Kargers Knie durch den Aufprall am Boden kaputtgegangen ist. Bekanntlich endete unser damaliger torgefährlicher Mann als Sportinvalide. Heute sind da die Behandlungs- und Reha-Möglichkeiten zum Glück tausend mal besser.
AdlerWalldorf schrieb:
...sondern eher mit einer diesmal schwächeren Linie von Stendera bis Inui
Ich finde, gestern konnte man die mangelnde Sprintschnelligkeit von Stendera und Inui gegen die schnellen Hoppenheimer MF-Spieler gut sehen. Das kann man jedoch bei unseren Leuten jedoch durch Training nicht mehr entscheidend verbessern, das ist halt Veranlagungssache...
macman schrieb:
Der SkyReporter von gestern abend (Evers, Twitter: sky_roland) sagt ja ständig Hassebe.
Meiner Meinung ist das falsch und es geht mir (und anderen) schon auf den Senkel.
Auf twitter meinte er dann gestern abend "also wenn du ihn fragen würdest würde er dir sagen das er hasssebe und nicht haseeebe gesprochen wird"
Was ist denn jetzt richtig? Klärt mich bitte auf. Danke.
Nennen wir ihn doch recht einfach "Der-Mann-der-vor-dem-0:1-das-taktische-Foul-versäumt-hatte"...
Für mich klarer Aufreger waren die Fouls von Kim gegen Aigner, die stets genau andersrum gepfiffen worden sind. Da passte der nicht gegebene Elfer beim Foul von Baumann gegen Seferovic gut ins Bild.
Wenn das im MF passiert und ein Hoppenheimer Feldspieler wirft sich dem Seferovic mit vollem Körper in den Weg, gibts Freistoß für den Seferovic. Es sei denn, Seferovic hätte gestern Aigner geheißen, blonde Haare gehabt und gegen Kim spielen müssen...
Wenn das im MF passiert und ein Hoppenheimer Feldspieler wirft sich dem Seferovic mit vollem Körper in den Weg, gibts Freistoß für den Seferovic. Es sei denn, Seferovic hätte gestern Aigner geheißen, blonde Haare gehabt und gegen Kim spielen müssen...
Von der Gesamtleistung unserer Mannschaft war ich recht angetan, Tempo war drin, Zweikampfstärke, Torgefahr.
Andererseits taugte das Spiel auch dazu, individuelle Grenzen einzelner unserer Spieler aufzuzeigen (wurde hier bereits thematisiert). Firminio mit seiner individuellen Klasse ragte aus allen auf dem Spielfeld eingesetzten Leuten heraus, dafür wäre aber auch ein solcher Mann leider von unserer Eintracht nicht zu finanzieren. Das war gestern am Ende (leider) mal wieder der Unterschied zwischen beiden Mannschaften.
übrigens : Gute Besserung an Niklas Süle, Kreuzbandriss. Das kennen wir ja leider auch ...
Andererseits taugte das Spiel auch dazu, individuelle Grenzen einzelner unserer Spieler aufzuzeigen (wurde hier bereits thematisiert). Firminio mit seiner individuellen Klasse ragte aus allen auf dem Spielfeld eingesetzten Leuten heraus, dafür wäre aber auch ein solcher Mann leider von unserer Eintracht nicht zu finanzieren. Das war gestern am Ende (leider) mal wieder der Unterschied zwischen beiden Mannschaften.
übrigens : Gute Besserung an Niklas Süle, Kreuzbandriss. Das kennen wir ja leider auch ...
Vor dem VfL Bochum habe ich, ähnlich wie vor dem MSV und RW Essen, große Hochachtung, da es Klubs sind, die stets mit bescheidenen finanziellen Mitteln im Schatten der beiden großen Ruhrgebietsklubs erstens mit unheimlich viel Herzblut und Leidenschaft unterwegs sind und zweitens auch eine Reihe von großartigen Talenten für den deutschen Fussball hervorgebracht haben.
Sinnbildlich stehen für mich beim VfL Bochum Hermann Gerland und Ata Lameck, Männer die den Rasen immer mit einer hochprofessionellen Einstellung umgepflügt haben, auch wenn ihre persönlichen fussballerischen Mittel limitiert waren. Sie haben den hart malochenden Ruhrgebietsmenschen in geradezu idealer Weise verkörpert.
Ich wünsche dem VfL in aktuell schwieriger Zeit alles Gute!
Sinnbildlich stehen für mich beim VfL Bochum Hermann Gerland und Ata Lameck, Männer die den Rasen immer mit einer hochprofessionellen Einstellung umgepflügt haben, auch wenn ihre persönlichen fussballerischen Mittel limitiert waren. Sie haben den hart malochenden Ruhrgebietsmenschen in geradezu idealer Weise verkörpert.
Ich wünsche dem VfL in aktuell schwieriger Zeit alles Gute!
Der Pimin und sein Abgang...
... wie jemand, der zwar sehr gerne und lange auf der Party war, aber beim Abgang nicht "Tschüss und danke" zum Gastgeber sagt, sondern sich durch die kalte Küche abmacht.
... wie jemand, der zwar sehr gerne und lange auf der Party war, aber beim Abgang nicht "Tschüss und danke" zum Gastgeber sagt, sondern sich durch die kalte Küche abmacht.
Wenn die Eingangsbereiche zu den Business-Trakten der Fussballstadien aussehen wie Empfangsbereiche von Hilton-Hotels - sei es jetzt Waldstadion Frankfurt, Olympiastadion Berlin oder sonstwo auf der Welt - hat das für mich mit Fussball eigentlich nix mehr zu tun.
Fussball ist für mich noch immer der Geruch nach Schweiß, nach Bratwurst und nach Bier, im Sommer knallt dir die Sonne auf die Birne, im Winter frierst du und wenn es regnet, wirst du nass.
Alles andere brauche ich nicht, auch kein Tormeldesystem, kein Headset usw. Zum Glück lassen sie das Abseits noch technisch unkontrolliert. Noch...
Fussball ist für mich noch immer der Geruch nach Schweiß, nach Bratwurst und nach Bier, im Sommer knallt dir die Sonne auf die Birne, im Winter frierst du und wenn es regnet, wirst du nass.
Alles andere brauche ich nicht, auch kein Tormeldesystem, kein Headset usw. Zum Glück lassen sie das Abseits noch technisch unkontrolliert. Noch...
Zu Pirmin Schwegler:
5 Jahre Top-Einstellung für die Eintracht, Kapitän geworden, das zu Recht.
Nur frage ich mich: Weshalb keine wie auch immer geartete Verabschiedungsgeste seinerseits im Waldstadion?
Mein Nickname-Geber Sotirios Kyrgiakos war ein Spieler, der ebenfalls bis nach dem letzten Heimspiel offengelassen hat, ob er geht oder bleibt. Doch Sotos - der eigentlich nie sprach - hat sich nach dem Abpfiff des letzten Heimspiels, als alle unsere anderen Spieler schon auf dem Weg Richtung Kabine waren, nochmals umgedreht zur West und mit seiner Hand auf sein Herz geschlagen und hochgewinkt. Da wussten wir mehr oder weniger: Er wird höchstwahrscheinlich gehen. Auch so kann man sich mit einer einfachen Geste verabschieden. Kyrgiakos ist ein recht einfacher Mann aus der griechischen Provinz , vom Lande, der nicht deutsch spricht, aber einer mit einem großen Herzen.
5 Jahre Top-Einstellung für die Eintracht, Kapitän geworden, das zu Recht.
Nur frage ich mich: Weshalb keine wie auch immer geartete Verabschiedungsgeste seinerseits im Waldstadion?
Mein Nickname-Geber Sotirios Kyrgiakos war ein Spieler, der ebenfalls bis nach dem letzten Heimspiel offengelassen hat, ob er geht oder bleibt. Doch Sotos - der eigentlich nie sprach - hat sich nach dem Abpfiff des letzten Heimspiels, als alle unsere anderen Spieler schon auf dem Weg Richtung Kabine waren, nochmals umgedreht zur West und mit seiner Hand auf sein Herz geschlagen und hochgewinkt. Da wussten wir mehr oder weniger: Er wird höchstwahrscheinlich gehen. Auch so kann man sich mit einer einfachen Geste verabschieden. Kyrgiakos ist ein recht einfacher Mann aus der griechischen Provinz , vom Lande, der nicht deutsch spricht, aber einer mit einem großen Herzen.
Leute, wegen der TW-Thematik nicht groß aufregen.
Die "Älteren" unter uns erinnern sich, dass 1976 der Stammtorhüter Günther Wienhold sich in Gladbach den Knöchel gebrochen hatte und dann im Europapokalhalbfinale gegen West Ham plötzlich der Dr. Kunter, der mehr oder weniger aus seiner Zahnarztpraxis geholt werden musste, das Eintrachttor gegen die Engländer hüten musste. "Natürlich" verpasste die Eintracht das Finale...
ich denke, da ist der Timo vergleichsweise gut trainiert derzeit und wir können ganz entspannt sein...
Die "Älteren" unter uns erinnern sich, dass 1976 der Stammtorhüter Günther Wienhold sich in Gladbach den Knöchel gebrochen hatte und dann im Europapokalhalbfinale gegen West Ham plötzlich der Dr. Kunter, der mehr oder weniger aus seiner Zahnarztpraxis geholt werden musste, das Eintrachttor gegen die Engländer hüten musste. "Natürlich" verpasste die Eintracht das Finale...
ich denke, da ist der Timo vergleichsweise gut trainiert derzeit und wir können ganz entspannt sein...
Gerade in hr-online gelesen: Jürgen Klopp (BVB) spendet 20.000 € an Dietmar Roth.
Kloppo, das ist gaaanz stark und zeigt, dass "Solidarität" unter Sportsleuten - dann, wenn es ganz, ganz eng wird - auch unter "modernen" gesellschaftlichen Gegebenheiten keine leere Worthülse ist !
Eintracht und FSV hätten daraufhin ihre Spende ebenfalls erhöht, schreibt hr-online.
Kloppo, das ist gaaanz stark und zeigt, dass "Solidarität" unter Sportsleuten - dann, wenn es ganz, ganz eng wird - auch unter "modernen" gesellschaftlichen Gegebenheiten keine leere Worthülse ist !
Eintracht und FSV hätten daraufhin ihre Spende ebenfalls erhöht, schreibt hr-online.
Weiterhin als Pluspunkt zu erwähnen: Neuer Chefscout, aus Ingolstadt, wurde eingestellt.
(Seinen Namen muss ich erst mal raussuchen, sorry... )
(Seinen Namen muss ich erst mal raussuchen, sorry... )
Der "Unterbau" der 1. Liga ist insgesamt, auch durch Schaffung der dritten Liga vor einigen Jahren, durch Konzentration auf eine "Elite des deutschen Fussballs" stärker geworden. Das wirkt sich automatisch nach oben aus, die Aufsteiger der dritten in die zweite Liga und der zweiten in die erste Liga sind gestählt und gestärkt im Vergleich zu früheren Zeiten. Damit wird sportlich ansprechender Fussball geboten mit entsprechenden Platzierungen von Aufsteigern, das sehen die Leute gerne und gehen in die Stadien.
Beispiel Freitag: Heidenheim gegen Aalen war rappelvoll, da "Derby", jedoch ohne große Tradition. Und der tabellarische Underdog Aalen hat auswärts bei den so heimstarken Heidnheimern sogar gewonnen. Das wollen die Leute sehen und gehen deshalb raus ins Stadion.
Ich kann mich noch an Zeitn erinnern, da stiegen Vereine wie z. B. Saarbrücken oder St. Pauli aus der zwieten Liga auf und starteten erst einmal mit einer Niederlagenserie in die erst Liga, man müsse sich erst einmal an das höhere Niveau gewöhnen, hieß es damals. Heutzutage rollen Paderborn, Köln oder auch die Eintracht selbst nach dem Wiederaufstieg mit vollem Tempo durch die erste Liga. Die Aufsteiger sind in der Regel stärker als die in früheren Jahrzehnten.
Beispiel Freitag: Heidenheim gegen Aalen war rappelvoll, da "Derby", jedoch ohne große Tradition. Und der tabellarische Underdog Aalen hat auswärts bei den so heimstarken Heidnheimern sogar gewonnen. Das wollen die Leute sehen und gehen deshalb raus ins Stadion.
Ich kann mich noch an Zeitn erinnern, da stiegen Vereine wie z. B. Saarbrücken oder St. Pauli aus der zwieten Liga auf und starteten erst einmal mit einer Niederlagenserie in die erst Liga, man müsse sich erst einmal an das höhere Niveau gewöhnen, hieß es damals. Heutzutage rollen Paderborn, Köln oder auch die Eintracht selbst nach dem Wiederaufstieg mit vollem Tempo durch die erste Liga. Die Aufsteiger sind in der Regel stärker als die in früheren Jahrzehnten.
Gerade entdeckt, im historischen Rückblick "vor 37 Jahren", Bayern - Eintracht 1:2 im UEFA-Cup-Achtelfinalrückspiel in München. Bei Eintracht steht "Interimscoach Grabowski". Damals Spielertrainer, jetzt emal e' bissi beleidischt, des bassiert halt manchmal...
Unsere Eintracht hat ja bekanntlich aus der Vergangenheit die Bezeichnung "Diva vom Main" weg, zu Recht. Und der Jürgen war natürlich als zentrale Figur auf dem Feld die Ober-Diva, wenn er nicht gut drauf war, lief's bei der Eintracht insgesamt schlecht. Und jetzt legt er mal wieder "divenhaftes" Verhalten an den Tag..., so ist er halt...
Supporter_since_85 schrieb:
Einfach sau stark, was der Rode da gespielt hat.
Ja. Bei Bellarabis Frustfoul hats dann auch den "Richtigen" getroffen...
(war nicht ganz enst gemeint...)
Die Eintracht als Traditionsverein des Fussballs ist eben eine große Familie. Und wie in jeder Familie fliegen halt auch mal die Fetzen und nicht immer haben sich alle zu jeder Zeit gleich lieb.
Und jetzt hat eben mal einer der "Enkel" den "Opa" der Familie ein wenig respektlos behandelt... So was muss eine Familie aushalten können und das wird sie auch.
Und jetzt hat eben mal einer der "Enkel" den "Opa" der Familie ein wenig respektlos behandelt... So was muss eine Familie aushalten können und das wird sie auch.
Die Grabi/Holz/Nickel-Eintracht hatte seinerzeit öfters mal solche Ergebnisse drauf, ich erinnere mich spontan an ein 4:3 gegen den VfB (nach 0:3-Zwischenstand), an ein Heim-5:5 gegen den VfB nach 5:3 kurz vor Ende, an ein 6:3 gegen S 06 nach 0:2-Rückstand, an ein 3:2 gegen Bayern nach 0:2-Rückstand, an ein Auswärts-3:2 bei Hertha, an ein Auswärts-4:3 beim VfB usw. usw...., Nostalgie pur!
Gerne kann die Eintracht Showtime bieten, so kommen die Leute und die Medien berichten weit über Hessen hinaus. Gute Werbung für unseren Verein!