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stefank

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Ich glaube, dass wir heute zwei Auswärtssiege sehen. Sowohl die Giants als auch die Dolphins werden mir hier doch schon sehr unterschätzt. Schade, dass die Lions gestern so schwach gespielt haben. Aber mal sehen.

Für mich der Topfavorit auf den SuperBowl sind die Kansas City Chiefs. Die Defense von denen ist einfach so stabil gut.
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Verraeter schrieb:

Ich glaube, dass wir heute zwei Auswärtssiege sehen. Sowohl die Giants als auch die Dolphins werden mir hier doch schon sehr unterschätzt.

Well, my dear Dr. Watson...
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Hammerstart, so kann's gerne weitergehen.
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und hoch es ist  Playoffzeit.
Dieses Wochenende die Wildcardgames

Texans gegen Raiders
Seahawks vs. Lions
Steelers vs. Dolphins
Packers gegen Giants
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Ich freue mich schon auf Sonntag, um 18:30 gehts für meine Steelers los. Ist immer ein schöner Ersatz in der fussballlosen Winterpause.
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..sehr pervers ist es was da SW anleiert, mir gefällt das/es nicht, dort Protestwähler (sogenannte) anzufixen!
Aber, immer noch besser als das Seehoferdobrindtscheuer usw. da Stimmen einheimsen bzw. zurück gewinnen.
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Ffm60ziger schrieb:

..sehr pervers ist es was da SW anleiert, mir gefällt das/es nicht, dort Protestwähler (sogenannte) anzufixen!
Aber, immer noch besser als das Seehoferdobrindtscheuer usw. da Stimmen einheimsen bzw. zurück gewinnen.

Da muss ich energisch widersprechen. Es ist überhaupt nicht besser, wenn die Bösartigkeit und Gemeinheit sich scheinheilig für die angeblich gute linke Sache einsetzt, und Rassismus sieht kein bisschen besser aus, wenn er in der Maske der Weltverbesserung auftritt.
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DougH schrieb:

Wollte die Berliner Polizei vertuschen???

Diese Vermutung liegt nahe. Zumindest, wenn man nicht lesen kann:

Nach der großen Silvesterfeier am Brandenburger Tor in Berlin haben weitere Frauen sexuelle Belästigungen angezeigt. Zunächst hatte es 6 Anzeigen gegeben, bis zum Donnerstag stieg die Zahl auf 22, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte.
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stefank schrieb:  


DougH schrieb:
Wollte die Berliner Polizei vertuschen???


Diese Vermutung liegt nahe. Zumindest, wenn man nicht lesen kann:


Nach der großen Silvesterfeier am Brandenburger Tor in Berlin haben weitere Frauen sexuelle Belästigungen angezeigt. Zunächst hatte es 6 Anzeigen gegeben, bis zum Donnerstag stieg die Zahl auf 22, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte.

Es wird übrigens immer schlimmer: Nun schon 23 Fälle.
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Wollte die Berliner Polizei vertuschen???

Auf der Silvesterparty am Brandenburger Tor ist es offenbar zu deutlich mehr sexuellen Übergriffen gekommen, als bisher bekannt war. Am Neujahrstag hatte die Polizei noch von deutlich weniger Fällen berichtet.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/brandenburger-tor-in-berlin-sexuelle-uebergriffe-in-silvesternacht-polizei-korrigiert-zahl-nach-oben/19219896.html

Schon in der Silvesternacht hatten mehrere Frauen Journalisten von Übergriffen durch junge Männer aus Tätergruppen wie in Köln vor einem Jahr berichtet.

http://www.t-online.de/regionales/id_80007098/nach-silvesterfeier-anzeigen-wegen-sexueller-belaestigung.html
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DougH schrieb:

Wollte die Berliner Polizei vertuschen???

Diese Vermutung liegt nahe. Zumindest, wenn man nicht lesen kann:

Nach der großen Silvesterfeier am Brandenburger Tor in Berlin haben weitere Frauen sexuelle Belästigungen angezeigt. Zunächst hatte es 6 Anzeigen gegeben, bis zum Donnerstag stieg die Zahl auf 22, wie eine Polizeisprecherin am Freitag sagte.
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Raggamuffin schrieb:  


hawischer schrieb:
das rhetorische Stilmittel einer in Frageform verpackte Behauptung


Deine Ansicht teile ich nicht. Wenn ich sage: "Wenn der Fußboden naß ist, stellt sich die Frage ob das Dach undicht ist", behaupte ich doch nicht, dass das Dach undicht ist, sondern stelle dies nur als Möglichkeit in den Raum, die überprüft werden müsste. Kann ja auch andere Möglichkeiten für das Wasser auf dem Fußboden geben.

beim nächsten dünnpfiff eines afd-lers werd ich dich daran erinnern, nur genau das zu nehmen, was da steht.
mal sehen ob du dann die selbe haltung vertrittst.
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singender_hesse schrieb:  


Raggamuffin schrieb:  


hawischer schrieb:
das rhetorische Stilmittel einer in Frageform verpackte Behauptung


Deine Ansicht teile ich nicht. Wenn ich sage: "Wenn der Fußboden naß ist, stellt sich die Frage ob das Dach undicht ist", behaupte ich doch nicht, dass das Dach undicht ist, sondern stelle dies nur als Möglichkeit in den Raum, die überprüft werden müsste. Kann ja auch andere Möglichkeiten für das Wasser auf dem Fußboden geben.


beim nächsten dünnpfiff eines afd-lers werd ich dich daran erinnern, nur genau das zu nehmen, was da steht.
mal sehen ob du dann die selbe haltung vertrittst.

Sowohl die Ausgangsäußerung Simone Peters als auch ihre Reaktion auf Kritik an dieser wurden Äußerung hier bereits mehrfach im Originalwortlaut wiedergegeben. Wie man das in Bezug zu diversen Äußerungen von AfDlern und deren hanebüchenen Rechtfertigungsversuchen setzen kann, ist ohne die Unterstellung einer absichtlichen Tatsachenverdrehung nicht erklärlich.
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Ist schon manchmal ulkig, dieses Forum und die hier vertretenen Extremisten mit ihrer "Ich hab ne (politische) Meinung, komm mir nicht mit der Realität!"-Attitüde.

Da werden vor einem Jahr an Silvester -vor allem in Köln, aber auch in anderen großen Städten- massenhaft insbesondere Frauen bedrängt, beraubt und sexuell belästigt von jungen Männern nordafrikanischer/arabischer Abstammung, die in großen Gruppen agierten.
Und dieses Jahr treffen an Silvester in Köln wieder in großer Zahl die gleichen großen Gruppen von jungen Männern nordafrikanischer/arabischer Abstammung auf und werden diesmal allerdings abgefangen und wieder in die Züge gesetzt, aus denen sie massenhaft kamen.
Und da fangen einige der oben genannten dann ernsthaft ne Rassismusdebatte an. Es ist wirklich irgendwo zwischen traurig und höchst amüsant, wie dabei die (störenden) Realitäten, Zusammenhänge und Fakten (wie z.B. dass Pärchen und Frauen nordafrikanischer/arabischer Abstammung eben nicht abgefangen/kontrolliert wurden) ignoriert werden und stumpf am eigenen Weltbild festgehalten wird, Realität hin oder her.

Eine Debatte wert wäre stattdessen, dass dieses Jahr in vielen Städten sehr viel weniger (junge) Frauen an den öffentlichen Feiern teilnahmen. Das könnte man in der Tat eine bedenkliche Entwicklung nennen.
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tutzt schrieb:

Und da fangen einige der oben genannten dann ernsthaft ne Rassismusdebatte an.

"Über den Einsatz der Polizei am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht kann man streiten.

Halt, das ist schon falsch. Über den Einsatz der Polizei am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht kann man nicht streiten. Die Polizei hat hervorragende Arbeit geleistet. Ihr ist zu danken. Kritische Nachfragen und Debatten sind sofort einzustellen."

http://uebermedien.de/11413/im-meinungskessel-von-koeln/
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Haliaeetus schrieb:  


Sledge_Hammer schrieb:  


Haliaeetus schrieb:
Aha, und das wäre dann was? Ein Eingriff wegen einer bestimmten Rassenzugehörigkeit? Irgendwie nicht, oder?


?


Es ist möglich, einen Eingriff wegen einer bestimmten Rassenzugehörigkeit zu rechtfertigen. Ja. Er wird in aller Regel nicht gerechtfertigt sein, er könnte aber.


Wuerzburger hat nicht gefragt, ob man einen Eingriff in die Ungleichbehandlung rechtfertigen kann, sondern ob man eingreifen darf, weil ein Betroffener einer bestimmten Rasse angehört.


Man kann doch einen Eingriff nicht mit der Rassezugehörigkeit begründen. Das habe ich bejaht. Liege ich damit falsch oder willst Du mir jetzt ohne Not eine Grundrechtsprüfung aufzwingen, die ich aus dem Stegreif sicher nicht hinbekomme?

Ich will es nicht zum dritten Mal ausführen, aber ja: Du liegst falsch. Und da braucht man keinen Grundrechtskommentar zu.
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Sledge_Hammer schrieb:  


Haliaeetus schrieb:  


Sledge_Hammer schrieb:  


Haliaeetus schrieb:
Aha, und das wäre dann was? Ein Eingriff wegen einer bestimmten Rassenzugehörigkeit? Irgendwie nicht, oder?


?


Es ist möglich, einen Eingriff wegen einer bestimmten Rassenzugehörigkeit zu rechtfertigen. Ja. Er wird in aller Regel nicht gerechtfertigt sein, er könnte aber.


Wuerzburger hat nicht gefragt, ob man einen Eingriff in die Ungleichbehandlung rechtfertigen kann, sondern ob man eingreifen darf, weil ein Betroffener einer bestimmten Rasse angehört.


Man kann doch einen Eingriff nicht mit der Rassezugehörigkeit begründen. Das habe ich bejaht. Liege ich damit falsch oder willst Du mir jetzt ohne Not eine Grundrechtsprüfung aufzwingen, die ich aus dem Stegreif sicher nicht hinbekomme?


Ich will es nicht zum dritten Mal ausführen, aber ja: Du liegst falsch. Und da braucht man keinen Grundrechtskommentar zu.

Und wenn der König des sachgerechten Nachweises seiner Behauptungen das sagt, solltest du besser ehrfurchtsvoll schweigen.
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Du willst auf die juristische Schiene? Kein Problem. Gegenständlich ist hier der Satz:

Allerdings ist es hier bei manchen zum Hobby geworden, Polizeiarbeit bereits zu kritisieren, weil schlicht und ergreifend Polizisten "gehandelt" haben.

Wo genau ist da von Thread oder einem einzigen Beitrag dieses Threads die Rede, lieber Kollege? Kam das etwa von dir? Du willst nun also von mir einen Beweis haben, dass sich das ausschließlich aus diesem Thread ergibt? Kannst du mir erklären warum?

Ich habe vielmehr auf bestimmte Personen abgezielt. Und wie du als Jurist wissen müsstest, kommt es nicht zwingend auf Beweise, sondern auch schon mal auf Indizien an, die einen bestimmten Schluss zulassen. Sollen wir jetzt nochmal über die Grenzen der Meinungsfreiheit diskutieren oder reicht dir das?

Alle weiteren Anmerkungen dazu spar ich mir. Schönen Abend, Herr Kollege.
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Sledge_Hammer schrieb:

Du willst auf die juristische Schiene? Kein Problem. Gegenständlich ist hier der Satz:


Allerdings ist es hier bei manchen zum Hobby geworden, Polizeiarbeit bereits zu kritisieren, weil schlicht und ergreifend Polizisten "gehandelt" haben.


Wo genau ist da von Thread oder einem einzigen Beitrag dieses Threads die Rede, lieber Kollege? Kam das etwa von dir? Du willst nun also von mir einen Beweis haben, dass sich das ausschließlich aus diesem Thread ergibt? Kannst du mir erklären warum?


Ich habe vielmehr auf bestimmte Personen abgezielt. Und wie du als Jurist wissen müsstest, kommt es nicht zwingend auf Beweise, sondern auch schon mal auf Indizien an, die einen bestimmten Schluss zulassen. Sollen wir jetzt nochmal über die Grenzen der Meinungsfreiheit diskutieren oder reicht dir das?


Alle weiteren Anmerkungen dazu spar ich mir. Schönen Abend, Herr Kollege.

Nochmals, mein vorherrschender Eindruck von dir nach deinem Auftreten hier in diesem Thread im allgemeinen und wegen deiner Reaktion auf meine Bitte nach Nachweis eines einzigen Beitrags in diesem Thread als Beleg deiner Behauptung ist "Schade".
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stefank schrieb:  


Sledge_Hammer schrieb:
Allerdings ist es hier bei manchen zum Hobby geworden, Polizeiarbeit bereits zu kritisieren, weil schlicht und ergreifend Polizisten "gehandelt" haben.


Ich bitte um Nachweis eines einzigen Beitrags in diesem Thread als Beleg für diese Behauptung.

Oh kein Problem. Du hast Zeit zuviel? Einfach mal die Beiträge von reggaetyp der letzten Jahre durchlesen, in denen das Wort "Polizei" und/oder "Polizisten" vorkommt. Problemlos austauschbar durch den Begriff "DFB". Aussagen sind ähnlich bis identisch.
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Sledge_Hammer schrieb:  


stefank schrieb:  


Sledge_Hammer schrieb:
Allerdings ist es hier bei manchen zum Hobby geworden, Polizeiarbeit bereits zu kritisieren, weil schlicht und ergreifend Polizisten "gehandelt" haben.


Ich bitte um Nachweis eines einzigen Beitrags in diesem Thread als Beleg für diese Behauptung.


Oh kein Problem. Du hast Zeit zuviel? Einfach mal die Beiträge von reggaetyp der letzten Jahre durchlesen, in denen das Wort "Polizei" und/oder "Polizisten" vorkommt. Problemlos austauschbar durch den Begriff "DFB". Aussagen sind ähnlich bis identisch.

Und das möchtest du ernsthaft als "Nachweis eine einzigen Beitrags in diesem Thread" anbieten? Schade, du machst dich gerade lächerlich, was ich bei einem Juristenkollegen immer besonders bedauere.
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Sehr gute Idee. Es kommt auf die gegenüberstehenden Grundrechte an. Letztendlich ist i.d.R. die Frage, ob der Eingriff geeignet, erforderlich und angemessen ist. Und fixe Kriterien gibt es selbstverständlich nicht, woher auch? Einzelfallbetrachtung, jeder Fall ist anders. Aber gerade im Polizeirecht spielen Auftreten des Störers, Erfahrungswerte etc. eine spezielle Rolle. Und dann wird eine Gesamtabwägung vorgenommen, die von Ermessen geprägt ist.

Ich möchte übrigens mal klarstellen, dass ich hier sicher nicht als Polizistenfreund auftrete. Ich hatte an diesem "Schlag von Mensch" auch schon genug Dinge zu kritisieren. Allerdings ist es hier bei manchen zum Hobby geworden, Polizeiarbeit bereits zu kritisieren, weil schlicht und ergreifend Polizisten "gehandelt" haben. Ist das nicht auch irgendwie rassistisch? Kann man vielleicht auch mal diskutieren, bevor man Dinge in den Raum stellt, die unzutreffend sind.
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Sledge_Hammer schrieb:

Allerdings ist es hier bei manchen zum Hobby geworden, Polizeiarbeit bereits zu kritisieren, weil schlicht und ergreifend Polizisten "gehandelt" haben.

Ich bitte um Nachweis eines einzigen Beitrags in diesem Thread als Beleg für diese Behauptung.
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WuerzburgerAdler schrieb:  


Misanthrop schrieb:
Wenn man Grundrechtsdebatten nur noch führen wollte, wenn der Wind günstig steht und sie dem Wahl- oder gar dem Straßenvolk gerade gut zu verkaufen sind, dann können wir den Laden auch gleich dichtmachen.


Zu debattieren gäbe es dann alsbald ohnehin nicht mehr viel.


Das ist leider so. Ausgrenzen von Pegidisten geht gar nicht, Ausgrenzen von Nordafrikanern geht schon. Kommt immer darauf an, wie gerade die Stimmung ist. Willkommenskultur, Teilen, Helfen? Wenn ein ertrunkenes Kind am Strand liegt und die Emotionen danach sind, klar, jederzeit. Wenn die dunklen Gestalten dann durchs Land schleichen und an Klingelbrettern reihenweise fremde Namen stehen, eher nicht.


Jeder, nicht nur hawischer, ist froh, dass in Köln nichts passiert ist. Ein Grund, da mal beide Augen zuzudrücken und den Zweck die Mittel heiligen lassen, ist es nicht. Für jeden kommt der Tag, an dem er froh ist, dass wir so etwas wie ein Grundgesetz haben.

Deine Meinung sei dir unbenommen. Du kannst dir aber sicher sein, dass das Handeln nach den vorliegenden Erkenntnissen weder grundgesetz- noch überhaupt rechtswidrig war. Kannst mir aber gerne einen Verwaltungsrechtler zeigen, der das ernsthaft anzweifelt. Du wirst keinen finden, da das Vorgehen rechtmäßig war in Anbetracht der derzeitigen Rechtslage.
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Sledge_Hammer schrieb:

Deine Meinung sei dir unbenommen. Du kannst dir aber sicher sein, dass das Handeln nach den vorliegenden Erkenntnissen weder grundgesetz- noch überhaupt rechtswidrig war. Kannst mir aber gerne einen Verwaltungsrechtler zeigen, der das ernsthaft anzweifelt. Du wirst keinen finden, da das Vorgehen rechtmäßig war in Anbetracht der derzeitigen Rechtslage.

Da gebe ich dir recht, aber nur, wenn man unter "nach den vorliegenden Erkenntnissen" versteht "alles was die Polizei sagt glauben und anderslautende Augenzeugenberichte nicht zur Kenntnis nehmen". Merkwürdige Haltung für einen Juristen.
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Basaltkopp schrieb:  


Egal wie es gemacht wird, in jedem Fall ist die Polizei schuld.

"Wie man's macht, isset nix!" ist verwaltungsrechtlich ein nicht allzu durchschlagendenes Argument.
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Misanthrop schrieb:  


Basaltkopp schrieb:  


Egal wie es gemacht wird, in jedem Fall ist die Polizei schuld.


"Wie man's macht, isset nix!" ist verwaltungsrechtlich ein nicht allzu durchschlagendenes Argument.

Ich dachte auch sofort, dass einem Verwaltungsrichter mit hoher Sicherheit noch etwas anderes als "alle durchlassen" und "die Nafris ohne weibliche Begleitung gehen durch die rechte Tür"  als geeignete polizeiliche Maßnahme einfãllt.
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stefank schrieb:

Nachtrag: Dieser Beitrag von Margarete Stokowski scheint mir recht klug zu sein: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/koeln-und-nafri-debatte-fragen-bleiben-erlaubt-kolumne-a-1128365.html

Durchaus.
Ich finde aber den dort verlinkten Beitrag aus der Zeit,

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-01/polizeieinsatz-koeln-silvester-racial-profiling/komplettansicht,

sogar noch etwas griffiger.

Vielleicht könnte der zur Erkenntnis derjenigen beitragen, die der Meinung sind, angesichts des jedenfalls in der Rückschau wohl erfolgreichen Vorgehens verböten sich jegliche kritischen Nachfragen bzw. Anmerkungen bereits dem Grunde nach (enthält sogar einen kleinen Verständnis-Exkurs für Fußballfans).
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Ich stimme zu, argumentativ ist der Beitrag von Bangel noch stärker.
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Nur um gar keinen Zweifel zu lassen: Ich halte die Maßnahme der Polizei in Köln für verfassungswidriges racial profiling. Die angebliche Sortierung nach Verhaltensauffâlligkeit erscheint mir angesichts der Geschehensbeschreibung als der nachgeschobene Versuch seitens der Polizei,, dieses rechtswidrige Vorgehen zu legitimieren.
Das die Mehrheit der Diskutanten hier im Thread dies anders sieht, halte ich für ebenso bedauerliche wie gefährliche Kurzsichtigkeit.
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Nachtrag: Dieser Beitrag von Margarete Stokowski scheint mir recht klug zu sein: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/koeln-und-nafri-debatte-fragen-bleiben-erlaubt-kolumne-a-1128365.html
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Nur um gar keinen Zweifel zu lassen: Ich halte die Maßnahme der Polizei in Köln für verfassungswidriges racial profiling. Die angebliche Sortierung nach Verhaltensauffâlligkeit erscheint mir angesichts der Geschehensbeschreibung als der nachgeschobene Versuch seitens der Polizei,, dieses rechtswidrige Vorgehen zu legitimieren.
Das die Mehrheit der Diskutanten hier im Thread dies anders sieht, halte ich für ebenso bedauerliche wie gefährliche Kurzsichtigkeit.
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SGE_Werner schrieb:

Mich würde aber in dem Fall am meisten interesieren, wie sich die Kontrollierten dabei gefühlt haben.

Die Kontrollierten, unter anderem ein Schwarzafrikaner fanden die Kontrollen richtig, wenn man die Geschehnisse von letzem Jahr berücksichtigt! Kam gestern in einer Reportage.
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Spielmacher71 schrieb:  


SGE_Werner schrieb:
Mich würde aber in dem Fall am meisten interesieren, wie sich die Kontrollierten dabei gefühlt haben.


Die Kontrollierten, unter anderem ein Schwarzafrikaner fanden die Kontrollen richtig, wenn man die Geschehnisse von letzem Jahr berücksichtigt! Kam gestern in einer Reportage.

Manchmal fühle ich mich sehr, sehr müde.
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Spricht nicht für kurdische Terroristen. Die suchen sich m.E. kein staatsfernes Ziel aus. Die kämpfen gegen das türkische Militär, den Staat, die Institutionen. Nicht gegen irgendwelche Partygänger, vor allem zum Großteil Ausländer (was bei dem Nachtclub ja bekannt ist).
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stefank schrieb:

Ja genau. Gut dass die Polizei hierbei ohne jegliches racial profiling vorging. Dass es sich bei den kontrollierten 1700 Personen zu 98 Prozent um im Polizeijargon "Nafris" (Nordafrikanische Intensivstraftäter) handelt, ist rein dem Zufall geschuldet. Den Intensivstraftäter erkennt man übrigens am fremdlândischen Aussehen. Beim nächsten Spieltag kümmert die Polizei sich dann wieder um 10000 "Frafubis". Die erkennt man am Fanschal.

Sorry, Stefan. Hier finde ich die Polemik aus meiner persönlichen Sicht völlig unangebracht. Ich kenne die Problematik des racial profiling und bin auch nicht sehr glücklich darüber, dass Menschen nach ihrer vermuteten Herkunft "kontrolliert" wird. Ich kenne Leute mit dunkler Hautfarbe, die wirklich bei jedem Scheiss von der Polizei angesprochen werden und das leid sind.

In diesem Fall möchte ich mich aber tatsächlich hinter die Kölner Polizei stellen. Angesichts der Tatsache, dass im letzten Jahr 60 % der ermittelten Beschuldigten bei den Vorfällen auf der Domplatte Algerier und Marokkaner sind und ein erheblicher Teil der restlichen 40 % Iraker, Syrer und Deutsche mit zum Teil wiederum nordafrikanischem Migrationshintergrund sind und es auch bei den Vorfällen in anderen Städten ähnliche "Anteile" gab (und auch die Zeugen einstimmig diesen Eindruck bestätigen und diese zu 90 % wohl keine AfD-Wähler sind oder Rassisten), kann ich durchaus verstehen, dass die Polizei diese Personengruppen als erstes und am intensivsten filzt.

Das hat auch was mit "Kosten-Nutzen-Rechnung" zu tun, so makaber das klingen mag. Wenn von 50000 Männern etwa 5000 Männer aus dem Nahen Osten oder Nordafrika stammen und letztes Jahr 90 % der Täter aus diesem Herkunftsbereich stammen und es früher nie Probleme gab, als diese noch nicht so stark vertreten waren bei Silvesterfeiern, kontrolliert man dann alle 50000, stichprobenartig oder einfach gleich die 5000.
Die Polizei hat sich für die "rassistischste" , aber auch effektivste Variante entschieden, um Vorfälle wie im Vorjahr zu verhindern.

So blöd es klingen mag, letztes Silvester waren einfach fast keine Deutschen ohne Migrationshintergrund wegen sexueller Übergriffe in Köln auffällig geworden. Und in den anderen Städten auch nicht. Dafür aber Nordafrikaner, Flüchtlinge, Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung...

Tut mir leid, da sehe ich die Probleme beim alltäglichen Racial Profiling als viel größer an.
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SGE_Werner schrieb:

Die Polizei hat sich für die "rassistischste" , aber auch effektivste Variante entschieden, um Vorfälle wie im Vorjahr zu verhindern.

Da ich dem Rest deines Beitrags, soweit es um die Faktenlage geht, völlig zustimme, habe ich dieses Zitat gewählt, weil es am besten die Problematik wiedergibt.
Racial Profiling ist immer effektiv. Deswegen macht es die Polizei ja. Allerdings ist es auch verfassungswidrig, und ich finde im Grundgesetz beim besten Willen den Satz "gilt nicht, wenn der Verstoß effektiv ist" an keiner Stelle.
Mit genau dieser Argumentation, der effektiven Gefahrenabwehr, hat übrigens die Polizei in Bremen (und in allen anderen Fällen) die Einkesselung der Eintrachtanhänger begründet. Mit Recht, wie ich finde, denn es ist ja klar, dass Leute ohne Fanklamotten beim Einkaufsbummel nicht randalieren oder Pyro werfen. Du bist jetzt sicher auch dieser Meinung, oder gilt die Regel "Effektivität vor Grundrechten" nur gegenüber Nordafrikanern?