
stefank
35104
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WürzburgerAdler
Ffm60ziger schrieb:
Frau Katarina Barley >„Rechtspopulisten machen in ganz Europa Stimmung und appellieren an niedere Instinkte. Sie nutzen die Sorgen der Menschen aus und stiften Angst.
Frau Katarina Barley >„Rechtspopulisten machen in ganz Europa Stimmung und appellieren an niedere Instinkte. Sie nutzen die Sorgen der Menschen aus und stiften Angst.
WuerzburgerAdler schrieb:Weil es für DougH im Ausgangstext hätte heißen müssen: "Rechtspopulisten argumentieren vernünftig in ganz Europa und appellieren an das Gute im Menschen. Sie sehen die Probleme aller Menschen egal welcher Herkunft und machen Mut."DougH schrieb:
OK, dann kommt ihre Verwirrtheit wohl anders zustande..
Warum verwirrt?
Gelöschter Benutzer
stefank schrieb:...noch offene Probleme werden natürlich in den bereits anberaumten Fachgesprächen im Kreise von Marko-Germania debattiert.
Ffm60ziger schrieb:
Frau Katarina Barley >„Rechtspopulisten machen in ganz Europa Stimmung und appellieren an niedere Instinkte. Sie nutzen die Sorgen der Menschen aus und stiften Angst.WuerzburgerAdler schrieb:DougH schrieb:
OK, dann kommt ihre Verwirrtheit wohl anders zustande..
Warum verwirrt?
Weil es für DougH im Ausgangstext hätte heißen müssen: "Rechtspopulisten argumentieren vernünftig in ganz Europa und appellieren an das Gute im Menschen. Sie sehen die Probleme aller Menschen egal welcher Herkunft und machen Mut."
Ich möchte bitte noch festellen, dass in Österreich nicht 48% Nazis wählen würden.
ps.
ist mir gerade erst eingefallen: vielleicht will DH ja auch nur erreichen dass hier gelöscht oder zu gemacht wird?
DH, antworten an mich kannst du dir sparen, ich kann deine beiträge nicht lesen. wegen solcher gedankengänge (forumssperre in einem beitrag einbringen in dem es um die trauer um eine tote frau gehen sollte) stehst du bei mir auf ignorieren.
ist mir gerade erst eingefallen: vielleicht will DH ja auch nur erreichen dass hier gelöscht oder zu gemacht wird?
DH, antworten an mich kannst du dir sparen, ich kann deine beiträge nicht lesen. wegen solcher gedankengänge (forumssperre in einem beitrag einbringen in dem es um die trauer um eine tote frau gehen sollte) stehst du bei mir auf ignorieren.
Ok dann gibt es nur die Alternative , Stadionatmosphäre , ich kann den Typ net ab
stefank schrieb:
Ich habe übrigens gerade entdeckt, dass wir von Thurn und Taxis kommentiert werden, der immer gerne antritt, wenn die Eintracht eine gute Zeit hat. Es ist schon wahr, dass man für den Erfolg einen hohen Preis zahlt...
stefank schrieb:Oh Mann, nicht schon wieder + Gute Besserung
Ich habe übrigens gerade entdeckt, dass wir von Thurn und Taxis kommentiert werden, der immer gerne antritt, wenn die Eintracht eine gute Zeit hat. Es ist schon wahr, dass man für den Erfolg einen hohen Preis zahlt...
Ich habe übrigens gerade entdeckt, dass wir von Thurn und Taxis kommentiert werden, der immer gerne antritt, wenn die Eintracht eine gute Zeit hat. Es ist schon wahr, dass man für den Erfolg einen hohen Preis zahlt...
Wenn wir am Ende mit 3 Punkten belohnt werden, halte ich das irgendwie aus...
Gute Besserung, Stefan.
Wenn wir am Ende mit 3 Punkten belohnt werden, halte ich das irgendwie aus...
Gute Besserung, Stefan.
FrankenAdler schrieb:Um ehrlich zu sein, finde ich den Vergleich gerade nicht. Vielleicht übersehe ich was. Link?
Wie findest du das denn, wenn jemand eine Forensperrung mit einem Mord vergleicht? Normal wenn es von einem anderen Rechtsausleger kommt?
"Andere Rechtsausleger"? Somit bin ich auch ein Rechtsausleger? Strg+C
Adleriker schrieb:Entschuldige, aber das darf doch echt nicht wahr sein, dass du etwas nicht findest, was nur ein paar Beiträge über deinem steht:FrankenAdler schrieb:
Wie findest du das denn, wenn jemand eine Forensperrung mit einem Mord vergleicht? Normal wenn es von einem anderen Rechtsausleger kommt?
Um ehrlich zu sein, finde ich den Vergleich gerade nicht. Vielleicht übersehe ich was. Link?
Dirty-Harry schrieb:
*Nur deshalb ist mir heute dann doch mal ein Bedrüfnis :
Mein Beileid den Anghörigen. Mögen sie jetzt ganz viel Kraft haben , diesen schrechlichen Verlust zu verarbeiten
Ansonsten :
(...)
Ich gedenke hier aber nicht nur der Verstorbenen , sondern auch anderen Forumsteilnehmer , die nicht mehr oder z.zt. nicht unter uns sind ..*...........
stefank schrieb:Achso, hätte mir klar sein müssen, dass ihr Konsorten das als Vergleich auslegt.
Ansonsten :
(...)
Ich gedenke hier aber nicht nur der Verstorbenen , sondern auch anderen Forumsteilnehmer , die nicht mehr oder z.zt. nicht unter uns sind ..*...........
Dass er auch anderen Forumsteilnehmern gedenkt, ist sicher in diesem Zusammenhang nicht passend, aber dass Leute wie du dann gleich wieder einen Vergleich daraus machen, nur um wieder rumpöbeln zu können, naja, ist halt typisch. Hast Recht, das hätte ich nicht übersehen dürfen. Vielmehr hätte ich es wissen müssen. Glaubt ihr ernsthaft, Harry würde einen Mord mit einer Sperre vergleichen? Nein, es ist einfach nur mal wieder gewollte Bösartigkeit. Ganz billig!
Gelöschter Benutzer
stefank schrieb:Gute Besserung! Auswärtssiege sollen die beste Medizin bei sowas sein, sagt mein Arzt.
Der Eintracht ist der Sieg heute absolut zuzutrauen. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf das Spiel nachher, auch wenn ich gerade schniefend unter der Decke auf der Couch liege.
hawischer schrieb:Was die Linke hier beschreibt ist letztlich doch kein Antikspitalismus. Der Markt an sich wird ja nicht in Frage gestellt. Es wird aber gefordert, dass der Staat sich die Freiheit raus nimmt in das Spiel der Markträfte regulierend einzugreifen. Wie ein Markt beschaffen ist, wie "frei" also dereguliert man diesen Kräften die Gesellschaft überlässt, das alles sind Diskussionen INNERHALB kapitalistischen Wirtschaften. Im System.peter schrieb:
wenn also jemand so nett wäre mir zu erklären, welche realistischen ziele die deutsche linke hat und wie sie sich zusammen setzt, wäre ich schon einmal sehr dankbar.
peter schrieb:
kapitalsimuskritik ist nicht die aufforderung zum umsturz sondern der wille dinge zu verbessern.
Deine Frage kann Dir eigentlich nur "die deutsche Linke" beantworten. Verbunden mit der Frage, ob "Kapitalismuskritik" nur der "Wille ist Dinge zu verbessern" (so wie Du unterstellst) oder im Sinne von Systemveränderung. Muß ja kein Umsturz sein, kann ja auch auf demokratischen Weg erfolgen.
Eine Beispiel aus dem Programm der Partei "Die LInke" (übersetzt von der Partei in eine einfache Sprache)
"Wir wollen eine neue demokratische Wirtschaft. Das heißt: Jeder soll mehr mitbestimmen in der Wirtschaft.
Zum Beispiel sollen Fabriken und Betriebe mehr dem Staat und den Gemeinden gehören. Und nicht mehr so vielen reichen Privat-Leuten. Nicht einzelne reiche Privat-Leute bestimmen über die Waren und den Preis. Sondern die Gemeinden und der Staat sollen das mehr überprüfen. Wichtig ist: Die Rechte von den Arbeitern müssen geschützt sein. Es muss einen guten Lohn geben. Die Arbeits-Bedingungen müssen gut sein."
Was ist das jetzt? Der Wille, Dinge im Kapitalismus zu verbessern?
Ob die Ziele realistisch sind? Davon gehe ich doch aus, sonst hätte "Die Linke" die ja nicht so aufgeschrieben.
FrankenAdler schrieb:Ungeachtet aller Definitionen würde ich als "links" nur Ansichten links von den sozialdemokratischen bezeichnen. und da die SPD den Bereich der Sozialdemokratie schon lange verlassen hat, wird er nun von der Linkspartei besetzt. Eine relevante Linke ist derzeit in Deutschland nicht erkennbar.hawischer schrieb:peter schrieb:
wenn also jemand so nett wäre mir zu erklären, welche realistischen ziele die deutsche linke hat und wie sie sich zusammen setzt, wäre ich schon einmal sehr dankbar.
peter schrieb:
kapitalsimuskritik ist nicht die aufforderung zum umsturz sondern der wille dinge zu verbessern.
Deine Frage kann Dir eigentlich nur "die deutsche Linke" beantworten. Verbunden mit der Frage, ob "Kapitalismuskritik" nur der "Wille ist Dinge zu verbessern" (so wie Du unterstellst) oder im Sinne von Systemveränderung. Muß ja kein Umsturz sein, kann ja auch auf demokratischen Weg erfolgen.
Eine Beispiel aus dem Programm der Partei "Die LInke" (übersetzt von der Partei in eine einfache Sprache)
"Wir wollen eine neue demokratische Wirtschaft. Das heißt: Jeder soll mehr mitbestimmen in der Wirtschaft.
Zum Beispiel sollen Fabriken und Betriebe mehr dem Staat und den Gemeinden gehören. Und nicht mehr so vielen reichen Privat-Leuten. Nicht einzelne reiche Privat-Leute bestimmen über die Waren und den Preis. Sondern die Gemeinden und der Staat sollen das mehr überprüfen. Wichtig ist: Die Rechte von den Arbeitern müssen geschützt sein. Es muss einen guten Lohn geben. Die Arbeits-Bedingungen müssen gut sein."
Was ist das jetzt? Der Wille, Dinge im Kapitalismus zu verbessern?
Ob die Ziele realistisch sind? Davon gehe ich doch aus, sonst hätte "Die Linke" die ja nicht so aufgeschrieben.
Was die Linke hier beschreibt ist letztlich doch kein Antikspitalismus. Der Markt an sich wird ja nicht in Frage gestellt. Es wird aber gefordert, dass der Staat sich die Freiheit raus nimmt in das Spiel der Markträfte regulierend einzugreifen. Wie ein Markt beschaffen ist, wie "frei" also dereguliert man diesen Kräften die Gesellschaft überlässt, das alles sind Diskussionen INNERHALB kapitalistischen Wirtschaften. Im System.
stefank schrieb:Das trifft es mMn gut. Liberale oder freiheitliche Positionen zu Themen wie Zuwanderung oder sexueller Identität haben beileibe nichts mit linken Positionen zu tun. Hier konstituiert sich die bürgerliche Gesellschaft. Und da mag es eine Schnittmenge geben.
Ungeachtet aller Definitionen würde ich als "links" nur Ansichten links von den sozialdemokratischen bezeichnen. und da die SPD den Bereich der Sozialdemokratie schon lange verlassen hat, wird er nun von der Linkspartei besetzt. Eine relevante Linke ist derzeit in Deutschland nicht erkennbar.
Links ist das deswegen nicht.
Positionen wie sei von den Grünen vertreten werden (die ja im Kern mittlerweile als marktliberal bezeichnet werden müssen), sind da eher als wertkonservativ zu sehen.
Dürfte sich auch auf die Willkommenskultur auswirken:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-freiburg-jaehriger-soll-studentin-vergewaltigt-und-getoetet-haben-1.3278547
Ein am Freitag festgenommener 17-Jähriger steht "in dringendem Tatverdacht", im Oktober in Freiburg eine 19-jährige Medizinstudentin vergewaltigt und ermordet zu haben. Das bestätigte die Polizei bei einer Pressekonferenz in Freiburg.
Es handelt sich um einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling, der 2015 nach Deutschland gekommen war.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-freiburg-jaehriger-soll-studentin-vergewaltigt-und-getoetet-haben-1.3278547
Ein am Freitag festgenommener 17-Jähriger steht "in dringendem Tatverdacht", im Oktober in Freiburg eine 19-jährige Medizinstudentin vergewaltigt und ermordet zu haben. Das bestätigte die Polizei bei einer Pressekonferenz in Freiburg.
Es handelt sich um einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling, der 2015 nach Deutschland gekommen war.
Rechtspopulisten stellen einen Einzelfall doch so gerne so dar, als wäre es eine generelle Bedrohung und wollen damit Stimmung machen. Wenn man bedenkt, dass schon das Angrabschen einer Frau im Freibad zu tausenden Facebook-Shitstorm-Beiträgen reicht, dann will ich mir das jetzt gar nicht erst ausmalen...
Aber ich finde, wir sollten hier im Forum nicht in selbiges Muster verfallen. Der Bezug zum ursprünglichen Threadthema ist dann doch sehr gering.
Aber ich finde, wir sollten hier im Forum nicht in selbiges Muster verfallen. Der Bezug zum ursprünglichen Threadthema ist dann doch sehr gering.
Geht mir ähnlich. Allerdings ist es eine verdammt enge Angelegenheit, kann nach dem Ravens-Spiel auch schon vorbei sein. Spiel ist übrigens am 1. Feiertag.
Ffm60ziger schrieb:Tja. Das frage ich mich ernsthaft in diesen Zeiten schon lang .
Wenn den "alle" aus Europa raus wollen, ja wohin den gehts den dann?
Und man steht staunend da und macht weiter, weiter und weiter.wie bisher
ich denke in letzter Zeit öfter an diesen Frankfurter Börsenguru ,ich glaub dirk Schmitt o.ä.
Der hatte mal gesagt, der Euro ist eine Übergangswährung.?
Oder ich denke an den Kaberettisten Werner Schneider_paßt hier wegen den ösis - der gesagt hat. "EU, sehr gut gemeint, ganz schlecht gemacht "
Es wäre auch aus meiner Sicht wünschenwert, wenn die Politk auf diese Stimmung endlich mal reagieren würde.
Niederlande, Frankreich , die Ösis ...........
Ich bin da ebenfalls besorgt
Dirty-Harry schrieb:Und der "Dirk Schmitt o.ä." versteht bekanntlich soviel von Geldanlage wie Dirty Harry vom richtigen Zitieren: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/max-otte-und-dirk-mueller-wenn-der-boersenguru-geld-verliert-a-1118210-amp.html
ich denke in letzter Zeit öfter an diesen Frankfurter Börsenguru ,ich glaub dirk Schmitt o.ä.
Der hatte mal gesagt, der Euro ist eine Übergangswährung.?
stefank schrieb:Mmmh
Und der "Dirk Schmitt o.ä." versteht bekanntlich soviel von Geldanlage wie Dirty Harry vom richtigen Zitieren
Ich würde mal sagen ein ganz klein wenig .Aber das ist es noch lang nicht.
Aber ich geb die Hoffnung nicht auf , selbst du bringst vermutlich eines fernen Tages die Dinge mit, um hier doch noch mit uns zu diskutieren und mal endlich wirklich eigene Meinungen zu vertreten .
Wie war deine persönliche Meinung zum Thema noch gleich ?
Als Steelersfan geht es mir gerade sehr gut. Erster Platz derzeit, und es naht das wundervolle Spiel am vorletzten Spieltag gegen die Ravens. Was Besseres kann man am Heiligabend zu seiner Frau sagen, als: "Komm, jetzt die Bescherung, danach schnell essen, und dann kommt Football!" Ich freue mich schon jetzt.
@Miso
könnte es sein, das die zahlen die du und "deine leute" nutzen, von anderen als genau so falsch angesehen werden?
was ist besser daran, wenn stefank die zahl der asylanträge von januar bis oktober als zahl der zugewanderten (mit welchem status auch immer) den zwei mio der friseuse entgegensetzt?
die eine zahl ist offensichtlich zu niedrig, die andere mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit zu niedrig.
könnte es sein, das die zahlen die du und "deine leute" nutzen, von anderen als genau so falsch angesehen werden?
was ist besser daran, wenn stefank die zahl der asylanträge von januar bis oktober als zahl der zugewanderten (mit welchem status auch immer) den zwei mio der friseuse entgegensetzt?
die eine zahl ist offensichtlich zu niedrig, die andere mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit zu niedrig.
singender_hesse schrieb:Du kannst es drehen wie du willst - die einzige offizielle Zahl ist die des BAMF. Alle anderen sind aus der Luft gegriffen. Du versuchst, wie es heute von einschlägigen Kreisen Mode ist und als "postfaktisch" bereits als Phänomen festgestellt wird, solche Phantasiezahlen mit Taschenspielerargumenten als gleichwertig einzuführen. Dabei greifst du z.B. zu dem Trick, jetzt von "Zugewanderten mit welchem Status auch immer" zu sprechen, obwohl Friseurin eindeutig von Asylbewerbern sprach, wie man nachlesen kann. Leicht durchschaubar.
@Miso
könnte es sein, das die zahlen die du und "deine leute" nutzen, von anderen als genau so falsch angesehen werden?
was ist besser daran, wenn stefank die zahl der asylanträge von januar bis oktober als zahl der zugewanderten (mit welchem status auch immer) den zwei mio der friseuse entgegensetzt?
die eine zahl ist offensichtlich zu niedrig, die andere mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit zu niedrig.
stefank schrieb:erstmal, nö.
Du kannst es drehen wie du willst - die einzige offizielle Zahl ist die des BAMF. Alle anderen sind aus der Luft gegriffen. Du versuchst, wie es heute von einschlägigen Kreisen Mode ist und als "postfaktisch" bereits als Phänomen festgestellt wird, solche Phantasiezahlen mit Taschenspielerargumenten als gleichwertig einzuführen. Dabei greifst du z.B. zu dem Trick, jetzt von "Zugewanderten mit welchem Status auch immer" zu sprechen, obwohl Friseurin eindeutig von Asylbewerbern sprach, wie man nachlesen kann. Leicht durchschaubar.
dann zum inhalt.
ich glaube, wir sind uns einig, das es beim user frsörin wenig sinn macht, auf genaue begriffsdefinitionen zu pochen. zumal asylbewerber und (bürger)kriegsflüchtlinge dann wieder zwei paar schuhe wären und sind.
mir geht es nicht um die genaue zahl. die, die hier sind, müsssen versorgt werden. oder wollen wir darüber jetzt ernsthaft diskutieren?
deine zahl ist vorallem deshalb nur begrenzt ausagekräftig, da sie eben nur bis ende oktober geht, wenn ich mich recht entsinne.
wir sind uns also einig, das in den letzten zwei monaten mehr dazu kamen?
aber, sie war sehr passend, weil sehr niedrig.
in meinen augen redest du dich grade eher raus, wenn du nun auf dem asylbewerberstatus rechtlich pochst.
genau diese ungenauigkeit wollte ich mit dem "trick" "welchem status auch immer" umgehen.
die einzig echte wahrheit ist, niemand auf diesem planet kennt die genaue zahl. und ich finde sie nicht sonderlich wichtig, wenn 2 mio hier wären, müsste man sie auch versorgen.
und wenn du jetzt noch nachliest, in welchem zusammenhang ich das sagte, wirst du vermutlich verstehen, was ich sagen wollte.
ich halte dich nämlich nicht für dumm.
Ein Beitrag wie aus den legendären Forumszeiten. Kein Wunder, dass sich einige der von mir so geschätzten alten Recken mal wieder melden. Der Artikel selbst könnte auch in "11 Freunde" oder so stehen, die Szenen so genau beobachtet, dass man den Teer auf der Straße riecht. Ich bin sehr angetan.
stefank schrieb:Da stimme ich absolut zu. Der Beitrag geht problemlos als professioneller Presseartikel durch. Vielen Dank.
Ein Beitrag wie aus den legendären Forumszeiten. Kein Wunder, dass sich einige der von mir so geschätzten alten Recken mal wieder melden. Der Artikel selbst könnte auch in "11 Freunde" oder so stehen, die Szenen so genau beobachtet, dass man den Teer auf der Straße riecht. Ich bin sehr angetan.
Ich hatte sehr viel Spaß beim lesen und den Kia-Opa konnte ich in dem Moment wirklich hören!
WuerzburgerAdler schrieb:Tatsächlich, solche Unternehmer gibt es. Es gibt auch andere. Pauschalurteile sind immer die leichten Urteile. Und die machen wir doch den Populisten, wie Mr. Trump nicht streitig. Ist doch so, oder?smoKe89 schrieb:
Soweit ich mich erinnere, will Trump die Unternehmenssteuer von 35% auf 15% senken. Das wäre zumindest mal ein sinnvoller Schritt.
Da werden sie schauen, die Billiglöhner in den USA. Denn die Unternehmer werden mit der ersparten Kohle sofort zweierlei machen:
Alle Billiglöhner kriegen sofort mehr Geld
Der Rest, der noch übrigbleibt, wird in neue Arbeitsplätze investiert, mit dem die Unternehmer die draußen herumlungernden Arbeitslosen von der Straße holen und ihnen ordentliche sozialversicherungspflichtige Jobs geben.
Und falls noch etwas fehlt, legt der Unternehmer noch zwei Mark fuffzich aus eigener Tasche obendrauf. Denn er weiß: nur vernünftig entlohnte Arbeitnehmer konsumieren, und ohne Konsum geht auch beim Unternehmer nichts.
Ist doch so, oder?
hawischer schrieb:Jemand, der sich diesen Fragen vor einiger Zeit intensiv gewidmet hat, sagte dazu:
Tatsächlich, solche Unternehmer gibt es. Es gibt auch andere.
"Zwar schaffen Kapitalisten zunächst Arbeitsplätze, aber sowohl der erfolgreiche Kapitalist wie der erfolglose Kapitalist beginnen bald damit, Arbeitsplätze zu beseitigen: der Erfolglose, weil er in der Konkurrenz untergeht und seinen Betrieb schließen muss, der Erfolgreiche, damit er produktiver und arbeitssparender produziert als die Konkurrenz. Je erfolgreicher ein Kapitalist oder eine Kapitalistennation ist, desto schneller werden sie die Zahl der Arbeitsplätze vermindern. Die heutige Massenarbeitslosigkeit zeugt von erfolgreicher Profitproduktion."
stefank schrieb:die heutige Massenarbeitslosigkeit, soweit eine überhaupt vorhanden ist, zeugt eben nicht nur von erfolgreicher profitproduktion. aka Effizienzsteigerung.hawischer schrieb:
Tatsächlich, solche Unternehmer gibt es. Es gibt auch andere.
Jemand, der sich diesen Fragen vor einiger Zeit intensiv gewidmet hat, sagte dazu:
"Zwar schaffen Kapitalisten zunächst Arbeitsplätze, aber sowohl der erfolgreiche Kapitalist wie der erfolglose Kapitalist beginnen bald damit, Arbeitsplätze zu beseitigen: der Erfolglose, weil er in der Konkurrenz untergeht und seinen Betrieb schließen muss, der Erfolgreiche, damit er produktiver und arbeitssparender produziert als die Konkurrenz. Je erfolgreicher ein Kapitalist oder eine Kapitalistennation ist, desto schneller werden sie die Zahl der Arbeitsplätze vermindern. Die heutige Massenarbeitslosigkeit zeugt von erfolgreicher Profitproduktion."
Wie man so was im Hinblick auf das Überangebot manch einer Qualifikation behaupten kann, ist mir schleierhaft. Allein schon die Aufschlüssung der Arbeitslosigkeit nach Qualifikation sollte genug Indiz sein, dass das Problem auch, wenn nicht v. a., beim Angebot liegt.
Gelöschter Benutzer
stefank schrieb:dank dir fürs aufschreiben, macht es sehr, sehr deutlich. Und da gibts auch nicht zu relativieren!hawischer schrieb:
Tatsächlich, solche Unternehmer gibt es. Es gibt auch andere.
Jemand, der sich diesen Fragen vor einiger Zeit intensiv gewidmet hat, sagte dazu:
"Zwar schaffen Kapitalisten zunächst Arbeitsplätze, aber sowohl der erfolgreiche Kapitalist wie der erfolglose Kapitalist beginnen bald damit, Arbeitsplätze zu beseitigen: der Erfolglose, weil er in der Konkurrenz untergeht und seinen Betrieb schließen muss, der Erfolgreiche, damit er produktiver und arbeitssparender produziert als die Konkurrenz. Je erfolgreicher ein Kapitalist oder eine Kapitalistennation ist, desto schneller werden sie die Zahl der Arbeitsplätze vermindern. Die heutige Massenarbeitslosigkeit zeugt von erfolgreicher Profitproduktion."
stefank schrieb:Finde ich jetzt nicht falsch die These. Das Problem ist, dass die 6 % konsequente Nichtwähler als Angabe bei der Stimmungs-Sonntagsfrage von Forsa bisher selten aufkam und angesichts von 9 % vor nur einem Monat auch einer deutlichen Streuung unterliegt. Dass die Nichtwähler-Angabe früher höher war (10-12 % im Schnitt) und jetzt etwas niedriger, wird durchaus auch an der AfD liegen, die konsequente Nichtwähler erstmals in den letzten Jahren wieder an die Urne gebracht hat. Das bestätigt ja jede repräsentative Wahl-Nachbetrachtung der diesjährigen Landtagswahlen. Nur halte ich den Effekt für nicht hoch genug bei der sonttäglichen Stimmungsfrage, um das besonders zu betonen.
Nur mal so zwischendurch: Wie bitte?
SGE_Werner schrieb:Okay, mein Fehler, zumal ich schon befürchtet hatte, nicht verstanden zu werden. Worauf ich rauswollte: Die Nichtwählerquote bei der letzten Bundestagswahl betrug 28,5 Prozent. Welche Schlüsse sollen sich also aus einem offenkundig nicht der Realität entsprechendem Umfrageverhalten der Befragten seriös ziehen lassen?stefank schrieb:
Nur mal so zwischendurch: Wie bitte?
Finde ich jetzt nicht falsch die These. Das Problem ist, dass die 6 % konsequente Nichtwähler als Angabe bei der Stimmungs-Sonntagsfrage von Forsa bisher selten aufkam und angesichts von 9 % vor nur einem Monat auch einer deutlichen Streuung unterliegt. Dass die Nichtwähler-Angabe früher höher war (10-12 % im Schnitt) und jetzt etwas niedriger, wird durchaus auch an der AfD liegen, die konsequente Nichtwähler erstmals in den letzten Jahren wieder an die Urne gebracht hat. Das bestätigt ja jede repräsentative Wahl-Nachbetrachtung der diesjährigen Landtagswahlen. Nur halte ich den Effekt für nicht hoch genug bei der sonttäglichen Stimmungsfrage, um das besonders zu betonen.
stefank schrieb:Die Umfragewerte sind ja realistisch. Die Prozentzahlen beziehen sich auf den harten Kern der Nichtwähler, also Leute, die nicht wählen wollen und auch keine politische Präferenz nennen. Was man daraus für größere Schlüsse ziehen kann? Keine. Für die Nichtwähler-Wanderung zu politischen Parteien gibt es andere Umfragen, die aussagekräftiger sind.
Welche Schlüsse sollen sich also aus einem offenkundig nicht der Realität entsprechendem Umfrageverhalten der Befragten seriös ziehen lassen?
Die Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) veröffentlicht nicht nur die Sonntagsfrage, sondern auch die aktuelle politische Stimmung, die ja z.T. erheblich von der Sonntagsfrage-Projektion abweichen kann.
Vergleicht man jetzt mal die aktuelle Stimmung heute (25.11.) mit der am 11.09.2015, also kurz nach der "Wir schaffen das"-Ansage von Merkel ist folgendes festzustellen
Union bleibt unverändert bei 44%
SPD verliert 6 %-Punkte au 22%
Grüne verlieren 1%-Punkt auf 10%
Linke gewinnt 1%-Punkt auf 8%
FDP gewinnt 1%-Punkt auf 5%
AfD gewinnt 7%-Punkte auf 10% (der höchsten Wert mit 13% war im Januar 2016 - nach Köln)
Sonstige verlieren 2%-Punkte auf 2%
Auffällig ist, dass die öffentliche Auseinandersetzung mit der AfD und ihren Führungsleuten (noch) nicht zu einer signifikanten Abschwächung seit Anfang des Jahres geführt hat. Woran das liegt?
Der unveränderte Wert der Union bei ist überraschend. Das Merkel-bashing von AfD und auch von der CSU hatte anscheinend keine Wirkung beim Wähler.
Der Rückgang der SPD ist möglicherweise eine Folge der stärkeren Polarisierung in der öffentlichen Diskussion. Da ist die SPD so zwischen Baum und Borke stecken geblieben.
Grüne, Linke und FDP haben sich in etwas gleich gehalten
Der Rückgang der Nichtwähler von 11 auf 6% liegt wohl an der starken Mobilisierung durch die AfD.
Insgesamt ist jetzt ein Szenario eines übermäßigen Rechtsruckes in der politischen Stimmung nicht festzustellen, wie bei der Entwicklung in anderen europäischen Ländern ( z.B. Front National in Frankreich). 10% AfD liegt in der Bandbreite, die eine Rechtsaußen-Partei in Deutschland schon immer erreichen konnte. Insbesondere bei den Problemen in der aktuellen Flüchlingsfrage und der EU-Krise halten wir uns doch recht stabil.
Nochmal, die Zahlen sind politische Stimmungswerte und nicht die Sonntagsfrage-Hochrechnung der Demoskopen. Dennoch halte ich sie für interessant und diskussionswürdig.
Quelle: http://www.wahlrecht.de/umfragen/politbarometer/stimmung.htm
Vergleicht man jetzt mal die aktuelle Stimmung heute (25.11.) mit der am 11.09.2015, also kurz nach der "Wir schaffen das"-Ansage von Merkel ist folgendes festzustellen
Union bleibt unverändert bei 44%
SPD verliert 6 %-Punkte au 22%
Grüne verlieren 1%-Punkt auf 10%
Linke gewinnt 1%-Punkt auf 8%
FDP gewinnt 1%-Punkt auf 5%
AfD gewinnt 7%-Punkte auf 10% (der höchsten Wert mit 13% war im Januar 2016 - nach Köln)
Sonstige verlieren 2%-Punkte auf 2%
Auffällig ist, dass die öffentliche Auseinandersetzung mit der AfD und ihren Führungsleuten (noch) nicht zu einer signifikanten Abschwächung seit Anfang des Jahres geführt hat. Woran das liegt?
Der unveränderte Wert der Union bei ist überraschend. Das Merkel-bashing von AfD und auch von der CSU hatte anscheinend keine Wirkung beim Wähler.
Der Rückgang der SPD ist möglicherweise eine Folge der stärkeren Polarisierung in der öffentlichen Diskussion. Da ist die SPD so zwischen Baum und Borke stecken geblieben.
Grüne, Linke und FDP haben sich in etwas gleich gehalten
Der Rückgang der Nichtwähler von 11 auf 6% liegt wohl an der starken Mobilisierung durch die AfD.
Insgesamt ist jetzt ein Szenario eines übermäßigen Rechtsruckes in der politischen Stimmung nicht festzustellen, wie bei der Entwicklung in anderen europäischen Ländern ( z.B. Front National in Frankreich). 10% AfD liegt in der Bandbreite, die eine Rechtsaußen-Partei in Deutschland schon immer erreichen konnte. Insbesondere bei den Problemen in der aktuellen Flüchlingsfrage und der EU-Krise halten wir uns doch recht stabil.
Nochmal, die Zahlen sind politische Stimmungswerte und nicht die Sonntagsfrage-Hochrechnung der Demoskopen. Dennoch halte ich sie für interessant und diskussionswürdig.
Quelle: http://www.wahlrecht.de/umfragen/politbarometer/stimmung.htm
stefank schrieb:Finde ich jetzt nicht falsch die These. Das Problem ist, dass die 6 % konsequente Nichtwähler als Angabe bei der Stimmungs-Sonntagsfrage von Forsa bisher selten aufkam und angesichts von 9 % vor nur einem Monat auch einer deutlichen Streuung unterliegt. Dass die Nichtwähler-Angabe früher höher war (10-12 % im Schnitt) und jetzt etwas niedriger, wird durchaus auch an der AfD liegen, die konsequente Nichtwähler erstmals in den letzten Jahren wieder an die Urne gebracht hat. Das bestätigt ja jede repräsentative Wahl-Nachbetrachtung der diesjährigen Landtagswahlen. Nur halte ich den Effekt für nicht hoch genug bei der sonttäglichen Stimmungsfrage, um das besonders zu betonen.
Nur mal so zwischendurch: Wie bitte?
peter schrieb:Erwarten? Ich weiß auch nicht. Wäre das erste mal, dass ich etwas von einem Politiker erwarte. Jedenfalls reagieren Menschen auf Anreize. In den USA gibt es einen sog. "Welfare Cliff". Es lohnt sich finanziell oft gar nicht, sich sein Einkommen zu verdienen. Somit bleiben viele im Sozialstaat gefangen, das trifft vorallem Geringverdiener.
und was genau erwartest du dann bezüglich der von dir genannten zahlen?
werden weniger leute auf unterstützung angewiesen sein oder werden einfach weniger leute geld bekommen? ich vermute letzteres.
peter schrieb:Soweit ich mich erinnere, will Trump die Unternehmenssteuer von 35% auf 15% senken. Das wäre zumindest mal ein sinnvoller Schritt.
werden die industrien dazu verpflichtet teurer zu produzieren, mit vollzeitbeschäftigten, oder ist man so optimistisch an zu nehmen dass das von alleine kommt? ich gehe davon aus, dass zum prinzip "jeder ist seines eigenen glückes schmied" auch der unternehmer gehört der mit teilzeitkräften mehr gewinn macht.
peter schrieb:Nun, je mehr der Staat die Bildung subventioniert, desto höher wird die Nachfrage. Wenn nicht gleichzeitig das Angebot wächst, schießen auch die Kosten durch die Decke, da immer mehr Menschen in die Universitäten und Hochschulen drängen. Wenn man dann noch irgendeine brotlose SJW-Kunst studiert und so auf seinen Schulden sitzen bleibt... gut, anders Thema.
es landen nicht weniger menschen in der fürsorge oder im gefängnis wenn bildung teuer ist, davon ist aus zu gehen.
peter schrieb:Jetzt verstehe ich, warum Linke so ein großes Problem mit zivilem Waffenbesitz haben.
ich glaube eher daran, dass diejenigen die nichts haben irgendwann auf die idee kommen es bei denen zu holen die viel haben.
[...]
aber zum glück hat man ja das recht auf waffen, waffen, waffen...
smoKe89 schrieb:
Erwarten? Ich weiß auch nicht. Wäre das erste mal, dass ich etwas von einem Politiker erwarte. Jedenfalls reagieren Menschen auf Anreize. In den USA gibt es einen sog. "Welfare Cliff". Es lohnt sich finanziell oft gar nicht, sich sein Einkommen zu verdienen. Somit bleiben viele im Sozialstaat gefangen, das trifft vorallem Geringverdiener.Das "Welfare Cliff" ist ein längst widerlegter Mythos amerikanischer Rechter: http://mediamatters.org/blog/2015/06/24/fox-claims-fast-food-workers-forego-higher-sala/204120
WuerzburgerAdler schrieb:https://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_laweagle-1899 schrieb:
Im Gegenteil, gerade weil er diese so deutlich vertreten hat, wurde er gewählt. Das würde ich mir auch von deutschen Politikern wünschen.
Mein Gott. "Wollt ihr den totalen Krieg" war auch deutlich. Ist Deutlichkeit jetzt ein Qualitätsmerkmal, das den Inhalt zweitrangig erscheinen lässt?
eagle-1899 schrieb:Aus eben diesem Link:WuerzburgerAdler schrieb:eagle-1899 schrieb:
Im Gegenteil, gerade weil er diese so deutlich vertreten hat, wurde er gewählt. Das würde ich mir auch von deutschen Politikern wünschen.
Mein Gott. "Wollt ihr den totalen Krieg" war auch deutlich. Ist Deutlichkeit jetzt ein Qualitätsmerkmal, das den Inhalt zweitrangig erscheinen lässt?
https://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law
"Teilweise wird diese Interpretation angewendet, ohne zu überprüfen, ob der Nazi-Vergleich im Kontext legitim sein könnte.[8] Zudem wird oftmals der Autor des Vergleiches zum „Verlierer“ der Diskussion erklärt.[9] Der Text von Godwin’s law sagt jedoch weder aus, dass ein solcher Vergleich bedeute, dass die Diskussion vorbei sei, noch besagt er, dass der Verlierer gefunden sei."
So ist es hier. Das Goebbelszitat wird genutzt, um eine völlig eindeutige, aber ebenso ablehnungswürdige Aussage darzustellen. Sie soll nicht etwa, wie eagle-1899 irrig annimmt, Trump in die Nähe von Goebbels oder der Nazis rücken. Dies wird durch die Argumentation sogar noch ganz klar erklärt.
stefank schrieb:Plonk.eagle-1899 schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:eagle-1899 schrieb:
Im Gegenteil, gerade weil er diese so deutlich vertreten hat, wurde er gewählt. Das würde ich mir auch von deutschen Politikern wünschen.
Mein Gott. "Wollt ihr den totalen Krieg" war auch deutlich. Ist Deutlichkeit jetzt ein Qualitätsmerkmal, das den Inhalt zweitrangig erscheinen lässt?
https://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law
Aus eben diesem Link:
"Teilweise wird diese Interpretation angewendet, ohne zu überprüfen, ob der Nazi-Vergleich im Kontext legitim sein könnte.[8] Zudem wird oftmals der Autor des Vergleiches zum „Verlierer“ der Diskussion erklärt.[9] Der Text von Godwin’s law sagt jedoch weder aus, dass ein solcher Vergleich bedeute, dass die Diskussion vorbei sei, noch besagt er, dass der Verlierer gefunden sei."
So ist es hier. Das Goebbelszitat wird genutzt, um eine völlig eindeutige, aber ebenso ablehnungswürdige Aussage darzustellen. Sie soll nicht etwa, wie eagle-1899 irrig annimmt, Trump in die Nähe von Goebbels oder der Nazis rücken. Dies wird durch die Argumentation sogar noch ganz klar erklärt.
WuerzburgerAdler schrieb:Die Aussagen Trumps mögen manchen nicht gefallen, deutlich sind sie zweifelsohne. Und ich denke, das ist es was Seehofer damit meinte. Kein abgehobenes, verschwurbeltes politisch korrektes Geseier um nicht irgendwo anzuecken sondern eindeutige Statements, die jeder versteht und an denen man ihn messen kann. Es kann keiner behaupten, Trump hätte seine Absichten verschleiert. Im Gegenteil, gerade weil er diese so deutlich vertreten hat, wurde er gewählt. Das würde ich mir auch von deutschen Politikern wünschen, kann nicht erkennen was daran jetzt ein Problem sein soll.eagle-1899 schrieb:Tafelberg schrieb:
da kann man nur den Kopf schütteln
Seehofer lobt Trump
"mir gefällt, dass er die Menschen direkt anspricht und ihre Lebensrealität berücksicjtigt. Nicht abstrakt, nicht verswurbelt, sondern mit konkreten Antworten. Das finde ich gut...die Menschen haben die ausdrucklose Lyrik satt, diein Deutschland verwendet wird, nur damit kann man keine hohen wellen schlägt"Sie Leute wollen heraus aus dem Ungefähren ins Konkrete"...
Und was ist an der Aussage falsch?
Nichts. Waffen für alle, Mauer nach Mexiko, Moslems raus, Schluss mit dem Klimaschutz-Blödsinn, Deutschland doof, Amerika first. Da ist nix verschwurbelt.
eagle-1899 schrieb:Sind die Trump-Apologeten alle so naiv? Trump wird nichts von dem tun, was er im Wahlkampf versprochen hat. Oder alles davon. Oder die Hälfte.
Die Aussagen Trumps mögen manchen nicht gefallen, deutlich sind sie zweifelsohne. Und ich denke, das ist es was Seehofer damit meinte. Kein abgehobenes, verschwurbeltes politisch korrektes Geseier um nicht irgendwo anzuecken sondern eindeutige Statements, die jeder versteht und an denen man ihn messen kann. Es kann keiner behaupten, Trump hätte seine Absichten verschleiert. Im Gegenteil, gerade weil er diese so deutlich vertreten hat, wurde er gewählt. Das würde ich mir auch von deutschen Politikern wünschen, kann nicht erkennen was daran jetzt ein Problem sein soll.
Er wird je nach eigenem Impuls handeln. Wenn die Stimmung sich gegen ihn wendet, weil er die Mauer doch nicht so zügig baut, wird er 1000 Mexikaner über die Grenze peitschen lassen. Wenn man ihm vorwirft, zu wenig Härte gegen Putin zu zeigen, wird er den Atomraketenetat sinnlos verdoppeln. Oder er wird das genaue Gegenteil von alledem tun. Seine Rhetorik lässt die Trumpjünger genau das verstehen, was sie verstehen wollen. Eine Handlungsverpflichtung folgt für Trump daraus aber keineswegs.
stefank schrieb:
Trump wird nichts von dem tun, was er im Wahlkampf versprochen hat.
- Trump wird nie kandidieren
- Trump wird nie der republikanische Kandidat
- Trump wird sich niemals von dem geleakten Pussy-Video erholen
- Trump wird nie als US-Präsident gewählt
- Trump wird nie die Mauer bauen < Wir sind hier
- Trump wird nie Amerika wieder großartig machen
- Trump wird nie den Mars kolonalisieren