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stefank

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Raggamuffin schrieb:

Ich denke, wer sich der Klimaskeptiker-Religion verschrieben hat, den wird auch ein bisschen Umweltverschmutzung nicht aus der Bahn werfen. Gruß von einem ideologisch motivierten Irren.

Ich sagte, das ist was ANDERES!!! Ich kritisiere das, das andere gar nicht!
Religion? Meine hat deutlich weniger Jünger, ihr fehlt die Medienpäsenz!
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Eintracht-Er schrieb:  


Raggamuffin schrieb:
Ich denke, wer sich der Klimaskeptiker-Religion verschrieben hat, den wird auch ein bisschen Umweltverschmutzung nicht aus der Bahn werfen. Gruß von einem ideologisch motivierten Irren.


Ich sagte, das ist was ANDERES!!! Ich kritisiere das, das andere gar nicht!
Religion? Meine hat deutlich weniger Jünger, ihr fehlt die Medienpäsenz!

Das stimmt aber nicht. Ich gehöre z.B. auch der Auf-der-Autobahn-in-eine-Richtung-fahren-Religion an, und über uns wird nie berichtet. Rebellen gegen diesen Mainstream wie du kommen hingegen im Autoradio als Verkehrsmeldung...
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Ah - das jährliche Dilemma.
Köstlich.

Ich selbst bin ja komplett unmöglich zu beschenken, da ich spontan kaufe was ich haben will ohne Rücksicht darauf zu nehmen, ob sich das irgendwer als Geschenk für mich ausgeschlaut hatte, weil ich mal erwähnt hatte dass ich´s haben möchte. Gewünscht und bekommen habe ich aber z.B. ein Paar sehr stabile Gummistiefel für die Gartenarbeit und (fast) alle Scheibenwelt-Bücher - letztere nach und nach, versteht sich.

Ich mag Geschenke die ich immer wieder in die Hand nehme, die dürfen gern auch nützlich sein wie z.B. ein hoffnungslos unromatischer Stabmixer oder eben besagte Gummistiefel. Ich habe meine Gründe, mir diese Dinge zu wünschen.

Liebe Männer,
schenkt uns was wir uns wünschen und packt es nett ein. Hängt einen Gutschein dran für einen Theater- oder Kinobesuch und ein Abendessen an einem ungewöhnlichen Ort.
Oder einfach da, wo wir uns das erste Mal begegnet sind...
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littlecrow schrieb:

Liebe Männer,
schenkt uns was wir uns wünschen und packt es nett ein. Hängt einen Gutschein dran für einen Theater- oder Kinobesuch und ein Abendessen an einem ungewöhnlichen Ort.
Oder einfach da, wo wir uns das erste Mal begegnet sind...

Super, also ein Gutschein für einen 8er-Bembel bei Günther an der Konsti. Da wird meine Süße aber Augen machen...
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stefank schrieb:  


Knueller schrieb:
Hallo Stefan und alle anderen,
danke für die Rückmeldungen.
Das Handy wurde (dummerweise, weil dadurch die Zeit ein wenig drängt) Mitte Dezember 2014 gekauft. Die Garantie läuft 24 Monate und sie enthält u.A. "2. Samsung verpflichtet sich, das defekte Teil zu reparieren oder nach Ermessen von Samsung das Produkt auszutauschen (Service-Austausch-Einheit)."


In den Garantiebedingungen steht auch: "Die Reklamation des Produktes aufgrund eines festgestellten Mangels hat an den Fachhändler zu erfolgen, der das Produkt ursprünglich verkauft hat."


Na, da sind wir doch schon weiter. Also besteht ein Anspruch auf Gewährleistung, allerdings muss wegen Überschreitung der 6-Monats-Grenze vom Käufer nachgewiesen werden, dass der Mangel bereits bei Übergabe bestand. Da hilft ein Blick ins Internet, ob der jeweilige Fehler bekannt ist und auch bei anderen auftritt.


Daneben haben wir aber selbstverständlich die Garantie. Die ist eine vertragliche Haftung, eine Nebenleistung aus dem Kaufvertrag. Deshalb kann der Verkäufer sie auch unter Bedingungen stellen. Sind das hier die Bedingungen,  und sind sie erfùllt?


http://www.samsung.com/de/support/warranty/

Lieber Stefan,

vielen Dank für die Hinweise - sorry, dass ich jetzt erst antworte, über das Wochenende kam ich nicht dazu, mich drum zu kümmern.
Meiner Ansicht nach sind die Bedingungen erfüllt. Vorbehaltlich dessen, dass ich die Vertragssprache richtig verstehe.
Was sind "normalen Benutzungs- und Wartungsbedingungen"? Bestimmt ist mir das Telefon im Alltag mal runtergefallen aber weder häufig noch mutwillig.
Die unter 5. aufgelisteten Fälle kann ich jedenfalls alle ausschließen.

Ich habe eben nochmal mit dem Händler telefoniert. Da hieß es zunächst wieder, dass die Garantieleistung seitens Samsung freiwilig sei und man da nur Sorry sagen könnte. Ließe sich sowas mit Punkt 2 der Bestimmung begründen?
"2. Samsung verpflichtet sich, das defekte Teil zu reparieren oder nach Ermessen von Samsung das Produkt auszutauschen (Service-Austausch-Einheit). "

Man will sich jetzt nochmal drum kümmern und bis morgen Auskunft erteilen.
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Knueller schrieb:  


Ich habe eben nochmal mit dem Händler telefoniert. Da hieß es zunächst wieder, dass die Garantieleistung seitens Samsung freiwilig sei und man da nur Sorry sagen könnte. Ließe sich sowas mit Punkt 2 der Bestimmung begründen?
"2. Samsung verpflichtet sich, das defekte Teil zu reparieren oder nach Ermessen von Samsung das Produkt auszutauschen (Service-Austausch-Einheit). "

Selbstverständlich ist in Punkt 2 die vertragliche Anspruchsgrundlage zu sehen. Und bezüglich des "freiwillig" kann man den Verkäufer mal fragen, wie er denn den Ausdruck "verpflichtet sich" interpretiert und ob er die Ansicht teilt, das bewusst falsche Angaben zur Garantie den Verdacht auf versuchten Betrug begründen können? Allerdings muss eines klar sein: Der Anspruch muss fristgerecht gegenüber dem Verpflichteten geltend gemacht werden, und dass ist hier der Hersteller, nicht der Verkäufer.
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Erschütternd, wie hier erneut Einzelfälle zu populistischer Propaganda genutzt werden
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Adleriker schrieb:

Erschütternd, wie hier erneut Einzelfälle zu populistischer Propaganda genutzt werden

Falls es jemand nicht bemerkt hat: Der Herr versuchen einen Scherz zu machen. Er möchte mit seinem Beitrag so tun, als sei die öffentliche Behandlung von Straftaten von Flüchtlingen und rechten Gewalttaten gleichzusetzen. Dabei hat er leider vergessen, was ich vor ein paar Tagen erklärt habe: Der Unterschied ist, dass der Flüchtling keine Straftat begeht, weil er Flüchtling ist. Der rechte Islamhasser hingegen sprengt eine Moschee, eben weil er ein rechter Islamhasser ist.
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Hallo Stefan und alle anderen,
danke für die Rückmeldungen.
Das Handy wurde (dummerweise, weil dadurch die Zeit ein wenig drängt) Mitte Dezember 2014 gekauft. Die Garantie läuft 24 Monate und sie enthält u.A. "2. Samsung verpflichtet sich, das defekte Teil zu reparieren oder nach Ermessen von Samsung das Produkt auszutauschen (Service-Austausch-Einheit)."

In den Garantiebedingungen steht auch: "Die Reklamation des Produktes aufgrund eines festgestellten Mangels hat an den Fachhändler zu erfolgen, der das Produkt ursprünglich verkauft hat."
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Knueller schrieb:

Hallo Stefan und alle anderen,
danke für die Rückmeldungen.
Das Handy wurde (dummerweise, weil dadurch die Zeit ein wenig drängt) Mitte Dezember 2014 gekauft. Die Garantie läuft 24 Monate und sie enthält u.A. "2. Samsung verpflichtet sich, das defekte Teil zu reparieren oder nach Ermessen von Samsung das Produkt auszutauschen (Service-Austausch-Einheit)."


In den Garantiebedingungen steht auch: "Die Reklamation des Produktes aufgrund eines festgestellten Mangels hat an den Fachhändler zu erfolgen, der das Produkt ursprünglich verkauft hat."

Na, da sind wir doch schon weiter. Also besteht ein Anspruch auf Gewährleistung, allerdings muss wegen Überschreitung der 6-Monats-Grenze vom Käufer nachgewiesen werden, dass der Mangel bereits bei Übergabe bestand. Da hilft ein Blick ins Internet, ob der jeweilige Fehler bekannt ist und auch bei anderen auftritt.

Daneben haben wir aber selbstverständlich die Garantie. Die ist eine vertragliche Haftung, eine Nebenleistung aus dem Kaufvertrag. Deshalb kann der Verkäufer sie auch unter Bedingungen stellen. Sind das hier die Bedingungen,  und sind sie erfùllt?

http://www.samsung.com/de/support/warranty/
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Danke übrigens, dass ich jetzt wieder die ganze Zeit diesen verf.ickten Hund anschauen muss!
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FrankenAdler schrieb:

Danke übrigens, dass ich jetzt wieder die ganze Zeit diesen verf.ickten Hund anschauen muss!

So schlecht ist der Schiri nun aber auch nicht, dass du derartig unflätig gegen ihn werden musst.
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crasher1985 schrieb:

Der Beitrag könnte zum boomerang werden  Laut Bekennerschreiben waren die Bomben von der AntiFa Dresden. Bleibt nurnoch abzuwarten ob das schreiben als echt eingeschätzt wird.

Update zum Bombenanschlag in Dresden.
Laut Bild ist der Täter überraschenderweise ein Pegida Redner und nicht die Dresdner Antifa.

Ich frage mich, warum Polizei und Lückenpresse nicht mehr Details und die Nationalität des Bombers veröffentlichen, nehme aber stark an das Frau Merkel die GEZ-Mafia entsprechend persönlich instruiert hat.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/dresden-festnahme-nach-bombenanschlag-auf-moschee-a-1125122.html
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Wedge schrieb:

Ich frage mich, warum Polizei und Lückenpresse nicht mehr Details und die Nationalität des Bombers veröffentlichen, nehme aber stark an das Frau Merkel die GEZ-Mafia entsprechend persönlich instruiert hat.

Meiner Meinung nach ist das unkontrollierte massenhafte Hereinlassen von Deutschen in unser Land der wahre Grund für dieses Verbrechen. Aber die Gutmenschen sind natürlich gegen Geburtenkontrolle und andere Maßnahmen. Danke, Frau Merkel!
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Ah, sehr schön. Eine neue Runde von " juristische Laien versuchen, die Rechtslage zu erraten". Gleich mal eine kleine Hilfestellung: Die Kenntnis die Sachverhalts ist oft nützlich. Darum die Fragen: Wann wurde das Handy gekauft? Wie lange läuft die Herstellergarantie noch? Was beinhaltet die Garantie?
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hawischer schrieb:  


FrankenAdler schrieb:
"Alle Ausländer rausschmeißen" mag die Seele des Durchschnittsrassisten ebenso ansprechen wie den durchschnittlichen CSU-Wähler.


Gestatte mir den Hinweis, dass nahezu jeder zweite Wähler in Bayern die CSU gewählt hat. Lauter durchschnittliche nette Leute, deine Nachbarn sicher auch.    

Das, glaub es mir, ist mir sehr bewußt. Mir ging es eher darum, dass die Spitzen der Partei die die Hälfte meiner Mitbürger gewählt haben der Meinung zu sein scheint, diese meine Mitbürger die ich im Gros nicht als Ausländerfeindlich oder gar Rassistisch erlebe, so adressieren zu müssen.
Es scheint also deren Idee zu sein, ihr Klientel brauche so was!
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FrankenAdler schrieb:  


hawischer schrieb:  


FrankenAdler schrieb:
"Alle Ausländer rausschmeißen" mag die Seele des Durchschnittsrassisten ebenso ansprechen wie den durchschnittlichen CSU-Wähler.


Gestatte mir den Hinweis, dass nahezu jeder zweite Wähler in Bayern die CSU gewählt hat. Lauter durchschnittliche nette Leute, deine Nachbarn sicher auch.    


Das, glaub es mir, ist mir sehr bewußt. Mir ging es eher darum, dass die Spitzen der Partei die die Hälfte meiner Mitbürger gewählt haben der Meinung zu sein scheint, diese meine Mitbürger die ich im Gros nicht als Ausländerfeindlich oder gar Rassistisch erlebe, so adressieren zu müssen.
Es scheint also deren Idee zu sein, ihr Klientel brauche so was!

Der Rassismus und die angeblichen guten Gründe für ihn ist den Unteren schon immer von den Oberen, oft auch von solchen, die Obere werden wollten, beigebracht worden.
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Raggamuffin schrieb:

Das wäre dann die interessante Frage, woran sich das entscheidet.

Korrekt. Was in der Psyche verursacht Fremdenfeindlichkeit.

Und in wie weit wird Fremdenfeindlichkeit weiter gegeben. Wenn ich mal aufzähle, was ich so im Umfeld als Kind gehört habe... Da müsste ich heute tierische Angst vor Türken, Dunkelhäutigen, Sinti und Roma, Homosexuellen usw. haben. Und wenn ich in der Natur bin vor tollwütigen Füchsen, Wölfen...
"Ich war letztens in Frankfurt, da waren überall Türken, ich hab richtig Angst gehabt". Hört so Sätze mal als Fünfjähriger und das von vielen Leuten und immer wieder. Ich glaub, das brennt sich irgendwann rein.
Und nein, mein Umfeld war nicht mehr oder weniger fremdenfeindlich als andere. Das ist leider Realität in vielen Gegenden und Teilen der Gesellschaft. Bis heute.

Bei mir hat halt geholfen, dass ich mit "Fremdem" konfrontiert wurde und ein neugieriger Mensch bin. Irgendwann dachte ich mir auch "Was labern die für einen Blödsinn, ich kenne ne Menge nette Türken, Afrikaner usw."
Aber trotzdem merke ich immer wieder, dass diese "eingebrannte" Angst von damals noch da ist. Sie ist noch da. Die Vernunft sagt mir, dass die Angst unbegründet ist. Aber vermutlich geht diese Angst nie ganz weg.

Meines Erachtens kann man Fremdenfeindlichkeit im Ansatz nur in der Kindheit einigermaßen ersticken. Daher ist es auch verständlich, dass die Rechtspopulisten die Konfrontationen mit der Vielfalt dieser Welt in der Schule verhindern wollen (z.B. andere Formen von Sexualität überhaupt zu erwähnen). Man würde sich ja auf Dauer das Geschäftsmodell ruinieren.
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SGE_Werner schrieb:  


Raggamuffin schrieb:
Das wäre dann die interessante Frage, woran sich das entscheidet.


Korrekt. Was in der Psyche verursacht Fremdenfeindlichkeit.

Die Beantwortung dieser Frage ist nicht leicht, da es innerhalb der Psychologie verschiedenenTheorieansätze zur Ursache der Fremdenfeindlichkeit gibt. Hier habe ich eine Übersicht gefunden: http://www.ida-nrw.de/cms/upload/PDF/Vortrag_Mecheril.pdf
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FrankenAdler schrieb:  


SGE_Werner schrieb:  


Ich halte übrigens jeden Menschen von Natur aus für potenziell rassistisch.


Das ist eine Aussage die ich völlig daneben finde. Du stellst ja immer gerne mal solche Behauptungen in allgemeingültiger Weise auf. Vielleicht magst du diesmal aufzeigen, wie du zu solchen Erkenntnissen gelangst?
So hört sich das an, als wäre das ein Naturgesetz und man würde nur auf Grund von sozialen Bedingungsgefügen rassistischen Haltungen entkommen.

tausche mal den begriff rassismus gegen stammesverhalten aus und dann wird ein schuh draus. ein solches verhalten findest du bei fast allen naturvölkern, der eigene stamm ist eine geschlossene gemeinschaft und von fall zu fall mehr oder weniger friedlich wenn er auf den nachbarstamm trifft.

in zeiten des faustrechts hatte das wahrscheinlich sogar einen evolutionären sinn, brutschutz und machterwerb, mit der expansion und dem imperialismus nahm das neue formen an, gerne auch begründet auf religion, die menscheheit nicht aufgeteilt in farbige und weiße menschen sondern in gläubige und ungläubige. genau genommen ist der monotheismus die ausgangsvoraussetztung dafür in solchen schemata zu denken. bei den römern wurden die götter der überfallenen völker noch mit eingemeindet, die christlichen eroberer führten dann schon priester mit sich um ungläubige zu taufen und die anderen wurden gemetzelt.

ich glaube dass uns das in die wiege gelegt ist, so wie auch die grundsätzliche befähigung zu mord und totschlag. dass letzteres falsch ist hat sich, zumindest bei uns und außerhalb von kriegszeiten, weitestgehend durchgesetzt. wobei es ja noch ausreichend befürworter der todesstrafe gibt. das stammesdenken ist noch weiter verbreitet und erspart empathie und nachdenken. der mensch ist was er aus sich macht und was aus ihm gemacht wird.

mit rassismus wird das schwierig, den kann man nicht, wie mord und totschlag, einfach verbieten, was sicherlich den einen oder anderen schon abgehalten hat seinen gefühlen nach zu geben, du kannst rassismus bestenfalls gesellschaftlich ächten. wie kompliziert das ist sieht man schon an so nutzlosen diskussionen in denen menschen sich unterdrückt fühlen wenn sie nicht mohrenkopf oder zigeunerschnitzel sagen sollten. ich finde die forderung ziemlich albern, dass sie tatsächlich eine berechtigung hat bemerkt man allerdings dann, wenn die aufregung wächst weil anscheinend einige den ganzen tag nichts anderes als zigeunerschnitzel gesagt haben.

ich bin völlig sicher, dass jeder mensch eine ganze menge unerfreuliche übrigbleibsel in seinen genen hat. und dazu gehört leider auch dieses stammes- und gruppendenken, das leider sehr schnell in rassismus umschlagen kann. im kleinen hast du das in ironischen gesängen wie "alles außer frankfurt ist schice", was im großen passiert müssen wir nicht diskutieren.
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peter schrieb:

tausche mal den begriff rassismus gegen stammesverhalten aus und dann wird ein schuh draus. ein solches verhalten findest du bei fast allen naturvölkern, der eigene stamm ist eine geschlossene gemeinschaft und von fall zu fall mehr oder weniger friedlich wenn er auf den nachbarstamm trifft.


in zeiten des faustrechts hatte das wahrscheinlich sogar einen evolutionären sinn, brutschutz und machterwerb, mit der expansion und dem imperialismus nahm das neue formen an, gerne auch begründet auf religion, die menscheheit nicht aufgeteilt in farbige und weiße menschen sondern in gläubige und ungläubige. genau genommen ist der monotheismus die ausgangsvoraussetztung dafür in solchen schemata zu denken. bei den römern wurden die götter der überfallenen völker noch mit eingemeindet, die christlichen eroberer führten dann schon priester mit sich um ungläubige zu taufen und die anderen wurden gemetzelt.
(...)

Hier machst du meines Erachtens einen fundamentalen Fehler. Du verwechselst die, auch gewaltsame, Durchsetzung eigener Gruppeninteressen in der Geschichte mit dem völlig anders gelagerten Rassismus. Dieser wurde ja gerade nicht zu einer Zeit begründet, in der man die herabgesetzten "Rassen" als Bedrohung empfand. Vielmehr wurden koloniale Ausbeutungsinteressen in eine pseudowissenschaftliche Form gegossen, um die sich daraus ergebenden Gewalthandlungen mit einem europäisch-christlichen Menschenbild konform gehen zu lassen. Dabei war z.B. die Gewalttaufe nur ein Aspekt, der Rassismus geht weit darüber hinaus.
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SGE_Werner schrieb:  


Ich halte übrigens jeden Menschen von Natur aus für potenziell rassistisch.

Das ist eine Aussage die ich völlig daneben finde. Du stellst ja immer gerne mal solche Behauptungen in allgemeingültiger Weise auf. Vielleicht magst du diesmal aufzeigen, wie du zu solchen Erkenntnissen gelangst?
So hört sich das an, als wäre das ein Naturgesetz und man würde nur auf Grund von sozialen Bedingungsgefügen rassistischen Haltungen entkommen.
Das impliziert dann auch, dass Rassismus völlig normal wäre und dass im Gegensatz dazu eine andere Haltung das Besondere darstellen würde.
Auch für dich gilt hier, dass solche Annahmen begründet gehören - ansonsten vielleicht besser unterbleiben sollten!
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FrankenAdler schrieb:  


SGE_Werner schrieb:  


Ich halte übrigens jeden Menschen von Natur aus für potenziell rassistisch.


Das ist eine Aussage die ich völlig daneben finde. Du stellst ja immer gerne mal solche Behauptungen in allgemeingültiger Weise auf. Vielleicht magst du diesmal aufzeigen, wie du zu solchen Erkenntnissen gelangst?
So hört sich das an, als wäre das ein Naturgesetz und man würde nur auf Grund von sozialen Bedingungsgefügen rassistischen Haltungen entkommen.
Das impliziert dann auch, dass Rassismus völlig normal wäre und dass im Gegensatz dazu eine andere Haltung das Besondere darstellen würde.
Auch für dich gilt hier, dass solche Annahmen begründet gehören - ansonsten vielleicht besser unterbleiben sollten!

Ich halte die Erwiderung für zu scharf, teile aber die Ablehnung des  Theorems "jeder Mensch ein potentieller Rassist". Dieser Gedanke ist schon deshalb zu generell, als man nur zum Rassisten werden kann, wenn es das Gedankenmodell des Rassismus gibt. Dieses existiert aber in seiner ersten, klassisch biologistischen Form frühestens seit dem 17. Jahrhundert und gelang erst mit der Ausbreitung des europäischen Kolonialismus zur Verbreitung. Bei vorherigen Kontakten mit exotischen Menschen, etwa aus Afrika und Asien, ist keinerlei Bewertung rassischer Art überliefert. Der rassistische Gedanke braucht eben ein rassistisches Interesse, auch wenn es sich um ein fehlgeleitetes handelt.
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Wenns ums Ausziehen gehen soll, gibt es bessere Seiten im Netz. Ich weiß allerdings nicht, wie andere das handhaben.

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Raggamuffin schrieb:

Wenns ums Ausziehen gehen soll, gibt es bessere Seiten im Netz. Ich weiß allerdings nicht, wie andere das handhaben.

Also nach meiner Kenntnis ist es unter Nutzern dieser besseren Seiten im Netz völlig üblich, es zu handhaben.
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stefank schrieb:  


Eintracht-Er schrieb:
Wieso akzeptieren manche Türkische Schüler Lehrerinnen nicht?


Das steht in den von dir verlinkten Artikeln: Weil diese manchen in ihren Familien eine Macho-Kultur erfahren und diese auf die Schule übertragen. Da steht dann übrigens auch noch, wie die Schule solchem Fehlverhalten entgegenwirken kann. Erziehung eben. Ist eine Aufgabe der Schule.

Das ist vor allem und zuerst mal Aufgabe der Eltern/Familie. Oder wäre es gewesen. Sowas nervt. Erst ist das alles "Privatsache" und wenn die ihre Kinder verzogen und verhunzt haben, dann plötzlich ist "die Gesellschaft´/die Schule" gefragt. Dann bitteschön aber auch ohne, dass derartige auch noch Eltern weiter Kindergeld für ihr Erziehungsversagen bekommen.

@Wegde: Super Beitrag, Danke dir!
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tutzt schrieb:  


stefank schrieb:  


Eintracht-Er schrieb:
Wieso akzeptieren manche Türkische Schüler Lehrerinnen nicht?


Das steht in den von dir verlinkten Artikeln: Weil diese manchen in ihren Familien eine Macho-Kultur erfahren und diese auf die Schule übertragen. Da steht dann übrigens auch noch, wie die Schule solchem Fehlverhalten entgegenwirken kann. Erziehung eben. Ist eine Aufgabe der Schule.


Das ist vor allem und zuerst mal Aufgabe der Eltern/Familie. Oder wäre es gewesen. Sowas nervt. Erst ist das alles "Privatsache" und wenn die ihre Kinder verzogen und verhunzt haben, dann plötzlich ist "die Gesellschaft´/die Schule" gefragt. Dann bitteschön aber auch ohne, dass derartige auch noch Eltern weiter Kindergeld für ihr Erziehungsversagen bekommen.

Sehr gut. Wir führen am besten bei der Einschulung Tests ein. Und wer da versagt, dessen Eltern, also den Unterschichtlern, Hartzlern, Ausländern und sonstigen Muselmanen, wird das Kindergeld versagt. Das wird den Erziehungsversagern eine Lehre sein. Und ihren Kindern gleich mit. Da lernen sie schon mit sechs Jahren, welche Ansprüche ein aufrechter Steuerzahler wie tutzt an sie stellt - bitteschön berechtigt stellt, möchte ich sagen. Bis in die Sprache stramme Haltung, halten zu Gnaden, Herr Baron.
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20.15 Uhr ZDF-ZEIT

ohne Kommentar!!

21.0 Uhr Frontal 21

U.a. über die Vorgänge in der Sylvesternacht in Köln!
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stormfather3001 schrieb:

20.15 Uhr ZDF-ZEIT


ohne Kommentar!!


21.0 Uhr Frontal 21


U.a. über die Vorgänge in der Sylvesternacht in Köln!

Schau mal, hier gibt es auch etwas Interessantes zum Thema: http://community.eintracht.de/forum/diskussionen/122692?page=378#4615484
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Packen wir es mal hier rein. Auf Zeit-Online steht ein guter Artikel über Populismus aus Sicht von Adorno (und Leo Löwenthal und Norbert Gutermann).

http://www.zeit.de/2016/48/theodor-w-adorno-faschismus-autoritarismus

Adorno und seine Mitautoren wenden sich gegen die vulgärmarxistische Vorstellung, rechtsradikale Stimmungen seien einfach der Ausdruck sozialer Missstände. Sie vermuten stattdessen, dass "lange bestehende Sehnsüchte und Erwartungen, Ängste und Unruhen die Menschen für bestimmte Überzeugungen empfänglich und anderen gegenüber resistent machen". Zu diesen Sehnsüchten zählte schon damals, dass der permanente Veränderungsstress endlich aufhören möge. Das ist verständlich, aber doch regressiv: die Verweigerung eines erwachsenen Umgangs mit der Welt.

und

Etliche Befragte hatten ihre Fragebögen so ausgefüllt, wie sie es für erwünscht hielten ("politisch korrekt", würde man heute sagen) – erst im Gespräch zeigten sie ihre wahren Ansichten, oft in Form neurotischer Fixierungen. Das waren beispielsweise pathologische Überlegenheitsfantasien ("Ich kenne alle Hintergründe&quot oder auch sexuelle Triebe, die man sich nicht gern eingesteht, sie vielmehr anderen – namentlich den Fremden – zuschreibt, um diese sodann zu verurteilen. (Stichwort Vergewaltigung als Merkmal muslimischer Gesellschaften?)

und

Die Radikalen sollen sich nicht wie der Fisch im Wasser fühlen, sondern wie der Fisch an Land.

Deshalb wird es von mir kein "Sorgen ernstnehmen" geben.
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Raggamuffin schrieb:

Packen wir es mal hier rein. Auf Zeit-Online steht ein guter Artikel über Populismus aus Sicht von Adorno (und Leo Löwenthal und Norbert Gutermann).

Beeindruckend, wie exakt diese Analysen das Phänomen beschreiben. Aber auch bedrückend, dass man sich immer weiter damit herumschlagen muss.
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Tafelberg schrieb:  


Ffm60ziger schrieb:
vor ein paar min.


„Wer das Volk ist, bestimmt bei uns immer noch das ganze Volk, nicht ein paar wenige, mögen sie noch so laut sein“


da hat sie recht.

Yep. Trotzdem tutet sie gerade ganz schön in die Besorgte-Bürger Tröte.
Verschärfung des Asylgesetzes, härteres Vorgehen bei der Abschiebung, Verbot der Vollverschleierung...
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Die Einzigen, die in Merkel die barmherzige Fürsorgerin gesehen haben, waren doch die "Volksfahrräderin"-Rufer im Land. Auf ihre tatsächliche Politik inklusive Verschäfrung des Asylrechts wurde gerade hier im Forum immer wieder hingewiesen.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Du hast schon recht. Es ist nur so, dass es nicht geht, jemanden als "verwirrt" zu bezeichnen und das hinterher nicht zu begründen. Weder DH, der geäußert hatte, die Verwirrtheit ebenfalls zu sehen noch dough fühlten sich dazu bemüßigt. Das ist keine Diskussionskultur, das ist Stammtisch. Wenn überhaupt

Was bist du denn für ein Zeitgenosse??? Er tönt ganz groß, er habe den DougH auf seiner I-Liste, schreit noch lauter man möge DougH nicht zitieren, denn dann müsste er ihn ja lesen. Dann juckt es ihn doch wohl so sehr und ausgerechnet er fängt wieder an mit "das ist keine Diskussionskultur, das ist Stammtisch."
O.W.
-Adler = E.N.D.E.  
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DougH schrieb:  


WuerzburgerAdler schrieb:
Du hast schon recht. Es ist nur so, dass es nicht geht, jemanden als "verwirrt" zu bezeichnen und das hinterher nicht zu begründen. Weder DH, der geäußert hatte, die Verwirrtheit ebenfalls zu sehen noch dough fühlten sich dazu bemüßigt. Das ist keine Diskussionskultur, das ist Stammtisch. Wenn überhaupt


Was bist du denn für ein Zeitgenosse??? Er tönt ganz groß, er habe den DougH auf seiner I-Liste, schreit noch lauter man möge DougH nicht zitieren, denn dann müsste er ihn ja lesen. Dann juckt es ihn doch wohl so sehr und ausgerechnet er fängt wieder an mit "das ist keine Diskussionskultur, das ist Stammtisch."
O.W.
-Adler = E.N.D.E.  

Aus der langen Liste der Ausreden, wenn man kein Argument hat und sich deshalb der Diskussion verweigert: "Weil user xy gesagt hat,er hätte mich auf ignore gesetzt."
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WuerzburgerAdler schrieb:

Was ist dann das hier?


Eintracht-Er schrieb:
Aber im Endeffekt wird man ein häufigeres Auftreten finden als in Ländern, wo es diese "Verstärker" nicht gibt.

Es hat keinen Sinn, mit Dir weiter zu reden. Das als Vorurteil abzutun ist hochgradig lächerlich.
Wieso akzeptieren manche Türkische Schüler Lehrerinnen nicht?
http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/unterricht-in-multikulti-klassen-mehr-respekt-alter/9628600.html
http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/bildung/provozierendes_imponiergehabe.html
Es gibt übrigens auch Vorurteile, die sich bestätigen!
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Eintracht-Er schrieb:

Wieso akzeptieren manche Türkische Schüler Lehrerinnen nicht?

Das steht in den von dir verlinkten Artikeln: Weil diese manchen in ihren Familien eine Macho-Kultur erfahren und diese auf die Schule übertragen. Da steht dann übrigens auch noch, wie die Schule solchem Fehlverhalten entgegenwirken kann. Erziehung eben. Ist eine Aufgabe der Schule.
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Wedge schrieb:  


Wedge schrieb:
Auszugsweise zitiert aus  #7397


Eintracht-Er schrieb:  


Es geht darum, auf Gefahren hinzuweisen und dass der Anteil von Machos in Nordafrikanischen Gesellschaften wohl eindeutig höher als hier ist...


Es geht nur darum, diese Gefahren kommen zu sehen und nicht als fremdenfeindlich zu tabuisieren und im Fall des Eintretens (z. B. Köln) von der einen Seite Relativierungsreflexe, von der anderen Verallgemeinerungsreflexe zelebriert werden.
Dass da große öfters kulturelle Unterschiede zu überwinden sind, ist doch offensichtlich.


Gude Eintracht-Er, ich komme nochmal auf die Annahme zurück, dass der Macho-Anteil in Nordafrika eindeutig höher sei als hier und das man Übergriffe auf Frauen daher als Gefahr kommen sehen müsse.


Hier mal eine Kolumne, die sich mit einer Umfrage zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.
Link zur Umfrage ist da auch drin.


So richtig gut schneiden wir Deutschen da nicht ab.
Bist Du wirklich sicher, dass Übergriffe gegen Frauen ein kulturelles oder religös bestimmtes Phänomen sind und nicht vielleicht doch darin begründen, dass wir Männer einfach in Teilen Schweine sind?


So ein paar Kernbotschaften:


Von 27.818 interviewten EU-Bürgern fanden 27 Prozent, dass es unter bestimmten Umständen in Ordnung ist, jemanden zu vergewaltigen. Gleiche Zahl, 27 Prozent, für Deutschland.


17 Prozent fanden, "dass Gewalt gegenüber Frauen oft vom Opfer provoziert wird" (in Deutschland: 19 Prozent).


Dass Frauen bei Missbrauchs- oder Vergewaltigungsvorwürfen oft übertreiben oder Taten erfinden, fanden in der EU-Studie 24 Prozent der Deutschen (EU-Durchschnitt: 22 Prozent).


Als Beispiele, wann es okay ist, jemanden zu vergewaltigen, nannten einige: Wenn die betroffene Person Drogen genommen hat oder besoffen ist. Wenn sie freiwillig mit nach Hause gekommen ist. Oder wenn sie freizügige Kleidung trägt.


http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexuelle-gewalt-wir-sind-noch-ganz-am-anfang-kolumne-a-1123533.html


Gude Eintracht-Er,


eventuell hattest Du meinen Beitrag in dem ganzen Wust übersehen.


Ich wäre auf Basis der o.g. Informationen immer noch daran interessiert, Deine Meinung zu kennen.


Bist Du wirklich sicher, dass Übergriffe gegen Frauen ein kulturelles oder religös bestimmtes Phänomen sind und nicht vielleicht doch darin begründen, dass wir Männer einfach in Teilen Schweine sind?

Wo liegen denn deiner Meinung nach die Gründe für die massenhaften Übergriffe gegen Frauen wie z.B. in der Silvesternacht in Köln, Hamburg usw.? Einfach Zufall, dass die Herkunft der Täter weitestgehend übereinstimmt? Dass es solche Vorfälle bisher in diesem Ausmaß schlicht nicht gegeben hat?
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eagle-1899 schrieb:

Wo liegen denn deiner Meinung nach die Gründe für die massenhaften Übergriffe gegen Frauen wie z.B. in der Silvesternacht in Köln, Hamburg usw.? Einfach Zufall, dass die Herkunft der Täter weitestgehend übereinstimmt? Dass es solche Vorfälle bisher in diesem Ausmaß schlicht nicht gegeben hat?

Ich habe dazu einen interessanten Beitrag im Flüchtlingsthread geschrieben, der lebhafte Zustimmung, aber auch, ich will es nicht verhehlen, bei manchen Kreisen Ablehnung hervorgerufen hat. Da die Mods mich schlachten würden, möchte ich ihn hier nicht wiederholen.