
stefank
35102
singender_hesse schrieb:Wegen der Besonderheiten des Francoregimes wird es ja trotz seiner Herkunft aus der Falange auch nicht dem Faschismus im eigentlichen Sinn zugerechnet, sondern als Franquismus bezeichnet.
der spanische faschismus war christlich geprägt, der nationalsozialismus war spirituell/heidnisch geprägt, also zwar anti-christlich, aber weder a- noch anti-religiös.
wenn man von einer falschen faschismusanalyse ausgeht, kann man nicht treffen.
der spanische faschismus beweist, wie die spätere zusammenarbeit mit der kirche in d und i, dass faschismus und religion kein widerspruch sind.
Der Nationalsozialismus war strikt antireligiös im Sinne von gegen die bestehenden Religionen gerichtet. Dass es vereinzelte insbesondere von Himmler inspirierte Versuche gab, meist ausgedachte germanisch-heidnische Rituale als Ersatz anzubieten, macht dies nicht zu einem stilbildenden, sondern eher randständigen Element des Nazitums.
Daher hat der Nationalsozialismus sich auch mit Teilen der evangelischen und katholischen Kirche arrangiert, um Gläubigen die Möglichkeit der Teilnahme an der "Volksgemeinschaft" zu ermöglichen.
Vor allem aber kann man diese Verhältnisse in keiner Weise mit dem theokratischen Wesen und Bestrebungen des Islamismus gleichsetzen. Der Versuch, hier Ähnlichkeiten zum Faschismus zu suchen, ist erkennbar davon bestimmt, ihn mit einer allgemein desavouierten Herrschaftsform in Verbindung zu bringen, aber nicht wissenschaftlich haltbar.
stefank schrieb:Es mag sein, dass der Nationalsozialismus als politische Utopie bezogen auf das Christentum eher ablehnend gestimmt war. Zu behaupten er wäre strikt antireligiös gewesen, noch dazu in der Konsequenz anzunehmen, er hätte die Religion flächendeckend bekämpft, ist schlicht falsch.
Der Nationalsozialismus war strikt antireligiös im Sinne von gegen die bestehenden Religionen gerichtet. Dass es vereinzelte insbesondere von Himmler inspirierte Versuche gab, meist ausgedachte germanisch-heidnische Rituale als Ersatz anzubieten, macht dies nicht zu einem stilbildenden, sondern eher randständigen Element des Nazitums.
Nicht lange nach der Machtergreifung wurde ein Konkordat zwischen dem Heilgen Stuhl und dem deutschen Reich geschlossen. Hier verpflichtete sich die Kirche politisch neutral zu agieren. Der Lohn dafür war (u.a.) die freie Betätigung von Bekenntnisschulen im gesamten Reich. (siehe Toland: "Adolf Hitler", S. 425)
Die Politik der Nationalsozialisten war bezüglich der Kirchen in erster Linie von Pragmatismus geprägt.
Der Versuch das wirken des IS in Zielsetzung und Ausformung dem Faschismus zuzuordnen ist völlig absurd.
Man kann vielleicht eine emotionale Nähe in der Bewertung von Ereignissen herstellen, also die Folgen des Handelns von verschiedenen totalitären Ansätzen vergleichen. Für die Verortung des Phänomens sollte man dann aber doch versuchen die jeweiligen Spezifika zu beachten. Und da muss man selbst bei oberflächlicher Betrachtung konstatieren, dass die Idee des singenden hessen, den IS als faschistische Bewegung zu bezeichnen, völlig an den Haaren herbeigezogen ist!
Die Argumentationsversuche in denen Gemeinsamkeiten hergestellt, bzw. größtenteils konstruiert werden, lassen inhaltlich keinen Rückschluss zu, dass hier eine logische Nähe der ideologischen Grundsätze zu erkennen wäre. Was der singende hesse hier versucht ist (und das ist, mit Verlaub, wirklich billig), ein "Gleiches schafft Gleiches" Konstrukt anzubieten um eine Argumentationslinie die keiner sachlichen, stefank spricht von wissenschaftlicher, Überprüfung standhält, zu fundieren.
Das alte Lied, der immer gleiche Fehler, der immer dann gemacht wird, wenn jede Form des Totalitarismus auf Faschismus heruntergebrochen wird.
Ich nehme an, dass hier Bezug auf das Konstrukt des sogenannten Islamfaschismus genommen wird. Das ist in erster Linie ein Versuch von ausserhalb islamistischer Bewegungen, ich wiederhole mich, vergleichbares Handeln ideologisch aufzurüsten. Wichtige Elemente, die die faschistische Ideologie ausmachen (Nationalismus, Rassismus) werden von Islamisten explizit nicht geteilt bzw. sogar explizit verurteilt (Imperialismus). Auch das Führerprinzip ist im politischen Islam bei weitem nicht erfüllt.
Du, singender hesse, redest davon, dass man "seinen Feind" kennen müsse.
Es wäre empfehlenswert, sich dann strikt an die Fakten zu halten und verführerische Vereinfachungen (wie die die du hier anbringst) die doch nur zu einem getrübtem Blick führen, zu vermeiden!
@stefank
es gibt zwei faschismusdefinitionen, die im widerspruch stehen.
die enge, die du benutzt, die letztlich nur auf den italinischen (ur)faschismus anwendbar ist, oder den faschismus als gattungsbegriff.
ich nutze letztere, nach der eine faschistische bewegung folgende merkmale erfüllen muss.
wenn man letztere definition nutzt, finde ich die frage absolut berechtigt.
die frage ist dann, ob man rasse und volk durch die gemeinschaft der gläubigen definieren kann. und die nation eben durch den einflussbereich der religion.
es gibt zwei faschismusdefinitionen, die im widerspruch stehen.
die enge, die du benutzt, die letztlich nur auf den italinischen (ur)faschismus anwendbar ist, oder den faschismus als gattungsbegriff.
ich nutze letztere, nach der eine faschistische bewegung folgende merkmale erfüllen muss.
- führer-prinzip
- nationalismus
- rassismus/völkisches denken
- militarismus
- anti-demokratisch
wenn man letztere definition nutzt, finde ich die frage absolut berechtigt.
die frage ist dann, ob man rasse und volk durch die gemeinschaft der gläubigen definieren kann. und die nation eben durch den einflussbereich der religion.
Der Lachtartar klingt interessant.
Gestriger Kochmarathon:
- Blinis mit Lachs, Wolfsba.rsch und Serranoschinken (zum Aperitif)
- Topinambursuppe mit Süsskartoffel-Estragon-Croutons und frittierter Minze
- Kokos-Garnelen und Tintenfisch auf Asia-Salat mit Selleriepüree und Zuckerschoten
- Duett vom Lachs und Jakobsmuschel an Auberginen-Zitronen-Risotto
- Burgunderbraten vom Jungochsen mit einer Auswahl von Pilzen, Spätzle und Klössen.Dazu Honigmöhren und Blattsalate mit Kartoffeldressing
- Lebkuchenparfait und Limonenmascarponeeis mit Amarettini
- Cantuccini und verschiedene Käse mit Vin Santo.
Mittelbucher schrieb:Duett, wa? Wat hamse denn zum Besten jejeben?
Duett vom Lachs und Jakobsmuschel an Auberginen-Zitronen-Risotto
Bei uns gab's gestern Fondue mit fünf selbstgemachten Saucen: Cumberland, Annanas-Chili, Apfel-Senf, Bernaise und Salsa verde.
Heute gibt's Krustenbraten mit Rotkohl und Klößen, und morgen die Reste vom Klassiker.
stefank schrieb:Das willst Du lieber nicht hören
Duett, wa? Wat hamse denn zum Besten jejeben?
Letzte Töne wurden mit Brandstifter Gin eliminiert....
stefank schrieb:in der theorie des is?singender_hesse schrieb:
man kann das nun schwachsinn nennen, aber es ist so.
Nein, auch ein "es ist so" hilft nichts: Jeder, der sich auch nur am Rande wissenschaftlich mit dem Thema Faschismus beschäftigt hat, wird zu deinen Aussagen die Einschätzung "Schwachsinn" bestätigen. Man kann aus den verschiedensten Gründen den Islamismus ablehnen, aber was du da erzählst, ist an den Haaren herbeigezogener Unfug. Nichts, aber auch nichts hält einer ernsthaften Diskussion stand. Die "Umma" ist das aliud zur " Herrenrasse" - man glaubt es kaum.
durchaus.
im normalen islam, sicher nicht.
aber warum genau das schwachsinn ist, würde mich interessieren.
es passt, in meinen augen, vieles zusammen.
auch die zusammenarbeit zwischen mussolini und den mb in ägypten zb
weiterhin gibt es die muslimischen nationen in der form nichtmehr, es sind entweder reste von reiche wie ägypten, oder recht junge staaten wie irak oder die moderne türkei.
auch passt dazu, dass der einfluss des klassischen faschismus in der türkei endet.
würde mich jetzt mal interessieren, was daran so schwachsinnig ist.
Den Islamismus Faschismus zu nennen, ist wie zum Tisch Stuhl zu sagen. Beide haen vier Beine, und auch auf dem Tisch kann man sitzen. Hier mal aus Wiki zusammenfassend:
"*Der Historiker Moshe Zuckermann bezeichnet den Begriff Islamfaschismus als „hanebüchene[n] Ausdruck“ und als „inhaltsleeres Gerede“. „Der islamistische Fundamentalismus hat mit Faschismus, betrachtet man die Analysen des Faschismus, die in den 60er Jahren geleistet wurden, gar nichts zu tun. Wenn wir unter Faschismus verstehen, was sich in einer bestimmten Epoche in Italien, Ungarn, Spanien, später dann als Nationalsozialismus in Deutschland in einer radikalisierten Sonderform formierte, so stellt dies etwas ganz anderes als die Bewegungen des radikalisierten Islam dar. Der Islam ist von ganz anderen Momenten angetrieben und hat ganz andere Zielsetzungen. Das hat nichts miteinander zu tun. Man muss schon den Begriff des Faschismus inhaltlich entleeren, um oberflächliche Ähnlichkeiten ausmachen zu können.“
Er weist darauf hin, dass der Faschismus „tendenziell nicht- oder auch antireligiös“ war, während der islamische Fundamentalismus theokratisch ausgerichtet sei. Das Primat des Staates spiele beim islamischen Fundamentalismus im Vergleich zum Faschismus „eher eine untergeordnete Rolle“. Auch fehle hier der im Nationalsozialismus vorhandene „monolithische Volksgenosse“, und die Vorstellung von Gemeinschaft (Umma) sei im Islam ganz anders als das, was im Begriff der "Volksgemeinschaft" anklinge. Von daher glaubt Zuckermann, dass der Begriff „Islamofaschismus“ eher polemisch als analytisch gebraucht wird.
Der Nahosthistoriker Wolfgang G. Schwanitz widersprach im Webportal explizit.net der Aussage des Autors Hamed Abdel-Samad, der heutige Islamismus wäre „islamischer Faschismus“. Diese Fehlanalyse des Islamismus als Mischideologie mit totalitären Strängen sei ahistorisch. Überdies sei der Begriff „islamischer Faschismus“ viel zu römisch vordeterminiert und untauglich für islamische Länder, wo sich nicht wenige Menschen kaum durch westliche Konzepte von Staat, Nation und Bürgerschaft, sondern eher durch ihre Religionen, Stämme und die relative Einheit von staatlicher Macht und Moschee definieren. Zudem sei der abzulehnende Begriff „Islamfaschismus“ keine Selbstbezeichnung von Islamisten. Schließlich nehme dieser Terminus weitere totalitäre Bewegungen wie den Nationalsozialismus und den Kommunismus aus dem Gesamtbild, die im 20. Jahrhundert Nah- und Mittelost wesentlich stärker als der italienische Faschismus von 1919 bis 1945 geprägt haben."*
"*Der Historiker Moshe Zuckermann bezeichnet den Begriff Islamfaschismus als „hanebüchene[n] Ausdruck“ und als „inhaltsleeres Gerede“. „Der islamistische Fundamentalismus hat mit Faschismus, betrachtet man die Analysen des Faschismus, die in den 60er Jahren geleistet wurden, gar nichts zu tun. Wenn wir unter Faschismus verstehen, was sich in einer bestimmten Epoche in Italien, Ungarn, Spanien, später dann als Nationalsozialismus in Deutschland in einer radikalisierten Sonderform formierte, so stellt dies etwas ganz anderes als die Bewegungen des radikalisierten Islam dar. Der Islam ist von ganz anderen Momenten angetrieben und hat ganz andere Zielsetzungen. Das hat nichts miteinander zu tun. Man muss schon den Begriff des Faschismus inhaltlich entleeren, um oberflächliche Ähnlichkeiten ausmachen zu können.“
Er weist darauf hin, dass der Faschismus „tendenziell nicht- oder auch antireligiös“ war, während der islamische Fundamentalismus theokratisch ausgerichtet sei. Das Primat des Staates spiele beim islamischen Fundamentalismus im Vergleich zum Faschismus „eher eine untergeordnete Rolle“. Auch fehle hier der im Nationalsozialismus vorhandene „monolithische Volksgenosse“, und die Vorstellung von Gemeinschaft (Umma) sei im Islam ganz anders als das, was im Begriff der "Volksgemeinschaft" anklinge. Von daher glaubt Zuckermann, dass der Begriff „Islamofaschismus“ eher polemisch als analytisch gebraucht wird.
Der Nahosthistoriker Wolfgang G. Schwanitz widersprach im Webportal explizit.net der Aussage des Autors Hamed Abdel-Samad, der heutige Islamismus wäre „islamischer Faschismus“. Diese Fehlanalyse des Islamismus als Mischideologie mit totalitären Strängen sei ahistorisch. Überdies sei der Begriff „islamischer Faschismus“ viel zu römisch vordeterminiert und untauglich für islamische Länder, wo sich nicht wenige Menschen kaum durch westliche Konzepte von Staat, Nation und Bürgerschaft, sondern eher durch ihre Religionen, Stämme und die relative Einheit von staatlicher Macht und Moschee definieren. Zudem sei der abzulehnende Begriff „Islamfaschismus“ keine Selbstbezeichnung von Islamisten. Schließlich nehme dieser Terminus weitere totalitäre Bewegungen wie den Nationalsozialismus und den Kommunismus aus dem Gesamtbild, die im 20. Jahrhundert Nah- und Mittelost wesentlich stärker als der italienische Faschismus von 1919 bis 1945 geprägt haben."*
danke für die antwort stefank, ich werde bald ausführlicher antworten.
ein einwand sei gleich gemacht.
der spanische faschismus war christlich geprägt, der nationalsozialismus war spirituell/heidnisch geprägt, also zwar anti-christlich, aber weder a- noch anti-religiös.
wenn man von einer falschen faschismusanalyse ausgeht, kann man nicht treffen.
der spanische faschismus beweist, wie die spätere zusammenarbeit mit der kirche in d und i, dass faschismus und religion kein widerspruch sind.
@WA
know your enemy.
die analyse steht immer an erster stelle, ohne analyse keine gegenmassnahme.
ein einwand sei gleich gemacht.
der spanische faschismus war christlich geprägt, der nationalsozialismus war spirituell/heidnisch geprägt, also zwar anti-christlich, aber weder a- noch anti-religiös.
wenn man von einer falschen faschismusanalyse ausgeht, kann man nicht treffen.
der spanische faschismus beweist, wie die spätere zusammenarbeit mit der kirche in d und i, dass faschismus und religion kein widerspruch sind.
@WA
know your enemy.
die analyse steht immer an erster stelle, ohne analyse keine gegenmassnahme.
peter schrieb:wenn der heutige terror folge von interventionen seit den 70er jahren ist, wie kann dann die geistige vorläuferbewegung, die (teilweise recht eng) verbunden mit den faschistischen bewegungen europas war, bereits kurz nach beginn des 20. jahrhunderts auftauchen. da bekomme ich ein zeitliches problem.singender_hesse schrieb:
wie passen die muslimbrüder und der wahabismus als geistige väter innerhalb des islam dazu?
beides ist älter, und entsteht eher mit als gegen den westen.
ich muss passen, ich verstehe die frage in dem kontext nicht, kannst du es bitte ein wenig konkretisieren?
die ursache von etwas kann nicht jahrzehnte nach der wirkung liegen.
so leid es mir tut, aber die "der westen ist selber schuld" these ist einfach so falsch, wie die these, das der konflikt zwischen islam und christentum mit den kreuzzügen begann.
islamisten im sinne des is sind die geistigen brüder der europäischen faschisten, und wie diese sind sie beseelt von dem gedanken, die "herrenrasse" an die macht zu bringen.
die "herrenrassse" wird ersetzt durch die umma, die gemeinschaft der (recht)gläubigen, den führer ersetzt der prophet.
und wie die europäischen faschisten brauchen sie keinen besonderen grund dazu, und keine provokation.
sie meinen damit in einer guten alten islamischen tradition zu handeln, die letztlich bis auf den propheten selbst zurückreicht.
man kann das nun schwachsinn nennen, aber es ist so.
du und andere sollten endlich begreifen, dass es menschen gibt, die wirklich diesen dünnpfiff glauben, wie es hier menschen gibt, die meinen, man müsse nur alle ausländer rausschmeissen, und dann wäre alles gut.
wie es hier menschen gab, die schrien "die juden sind schuld" und sich daran machten, diese auszurotten.
wie in amerika gelehrt wird, das es auch möglich ist, das gott die erde in einer woche geschaffen hat.
oder das homosexualität ansteckend sei.
all den quatsch glauben leute, und sie handeln danach.
diese speziellen spinner glauben eben, ihr gott habe ihnen den auftrag zum herrschen gegeben, und deshalb wollen sie nun die welt beglücken, mit ihrer steinzeitinterpretation.
aber zu glauben, die würden nicht den mist glauben, den sie erzählen, ist ein fataler fehler.
das letzte mal wurde er gemacht, als niemand glauben wollte, das hitler tun wird, was er sagte.
der is wird genau das tun, was er angekündigt hat, oder er wird es zumindest versuchen.
das einige der führer nur theater spielen, mag sein, aber die masse der islamisten da unten, wird sehr enttäuscht sein, wenn es doch keine jungfrauen gibt.
meine these ist eine andere.
der islamismus ist die spezielle muslimische ausformung des faschismus.
religion ersetzt die nation im europäischen sinne.
singender_hesse schrieb:Nein, auch ein "es ist so" hilft nichts: Jeder, der sich auch nur am Rande wissenschaftlich mit dem Thema Faschismus beschäftigt hat, wird zu deinen Aussagen die Einschätzung "Schwachsinn" bestätigen. Man kann aus den verschiedensten Gründen den Islamismus ablehnen, aber was du da erzählst, ist an den Haaren herbeigezogener Unfug. Nichts, aber auch nichts hält einer ernsthaften Diskussion stand. Die "Umma" ist das aliud zur " Herrenrasse" - man glaubt es kaum.
man kann das nun schwachsinn nennen, aber es ist so.
stefank schrieb:in der theorie des is?singender_hesse schrieb:
man kann das nun schwachsinn nennen, aber es ist so.
Nein, auch ein "es ist so" hilft nichts: Jeder, der sich auch nur am Rande wissenschaftlich mit dem Thema Faschismus beschäftigt hat, wird zu deinen Aussagen die Einschätzung "Schwachsinn" bestätigen. Man kann aus den verschiedensten Gründen den Islamismus ablehnen, aber was du da erzählst, ist an den Haaren herbeigezogener Unfug. Nichts, aber auch nichts hält einer ernsthaften Diskussion stand. Die "Umma" ist das aliud zur " Herrenrasse" - man glaubt es kaum.
durchaus.
im normalen islam, sicher nicht.
aber warum genau das schwachsinn ist, würde mich interessieren.
es passt, in meinen augen, vieles zusammen.
auch die zusammenarbeit zwischen mussolini und den mb in ägypten zb
weiterhin gibt es die muslimischen nationen in der form nichtmehr, es sind entweder reste von reiche wie ägypten, oder recht junge staaten wie irak oder die moderne türkei.
auch passt dazu, dass der einfluss des klassischen faschismus in der türkei endet.
würde mich jetzt mal interessieren, was daran so schwachsinnig ist.
littlecrow schrieb:Das zuständige Ministerium hat mittlerweile auch Entschädigung zugesagt. Die Klausel im Gesetz ist wohl als Abgrenzung zu anderen Gesetzen drin, damit es keine Überschneidungen gibt. Ich schätze mal, es gibt irgendwo Regelungen über Entschädigungen bei Tötungen im Straßenverkehr etc. und hat das dann dort drin stehen usw.
Vielleicht ist das nicht notwendig, sowas dauert ewig. Vielleicht kann man ja einfach mal einen bliebigen Betrag (so um die 25.000 EUR böte sich an) als Soforthilfe spenden und sich säter um dieses Gesetz kümmern.
Naja, wird schon Geld fließen. Gesetze sind schon manchmal ein interessantes Metier.
SGE_Werner schrieb:Es ist genau, wie du vermutest, und die Aufgeregten können sich wieder abregen:littlecrow schrieb:
Vielleicht ist das nicht notwendig, sowas dauert ewig. Vielleicht kann man ja einfach mal einen bliebigen Betrag (so um die 25.000 EUR böte sich an) als Soforthilfe spenden und sich säter um dieses Gesetz kümmern.
Das zuständige Ministerium hat mittlerweile auch Entschädigung zugesagt. Die Klausel im Gesetz ist wohl als Abgrenzung zu anderen Gesetzen drin, damit es keine Überschneidungen gibt. Ich schätze mal, es gibt irgendwo Regelungen über Entschädigungen bei Tötungen im Straßenverkehr etc. und hat das dann dort drin stehen usw.
Naja, wird schon Geld fließen. Gesetze sind schon manchmal ein interessantes Metier.
http://www.verkehrsopferhilfe.de/
stefank schrieb:So ist das beim Thema Gesetze. Ich hab schon vermutet, dass so eine "komische" Ausschluss-Klausel nicht böswillig oder aus Spargründen reingenommen wird. Das wäre der damaligen rot-gelben Regierung 1976 um die Ohren geflogen wenige Monate vor der Bundestagswahl. Und die logischste Begründung ist meistens ein anderes Gesetz bzw. juristische Gründe.
Es ist genau, wie du vermutest, und die Aufgeregten können sich wieder abregen:
Es passiert ein LKW-Anschlag. Angeblich liegt ein Ausweisdokument des Täters im Fußraum des LKW (nicht etwa irgendwo gut versteckt) und die Polizei findet es angeblich erst am nächsten Tag. Das zu glauben bereitet mir echte Probleme. Bei Fahndungen geht es doch um jede Minute. Da schaut man doch als erstes mal, ob man einen Hinweis auf die Identität des Täters findet. Wir wissen doch seit Charlie Hebdo alle, dass diese Typen gerne mal ihre Ausweise im Auto liegen lassen. Egal, ob nun absichtlich oder aus versehen. Das ganze stinkt dermaßen zum Himmel...
micl schrieb:Dein "Wille zur Verschwörungstheorie" ist unaufhaltsam, oder? Du merkst nicht mal, dass die Sache einen Haken hat. Einerseits siehst du ein perfides Ränkespiel am Werk, dass nach Belieben den pakistanischen Verdächtigen verschwinden lässt, um dann einen Tunesier aus dem Hut zu zaubern. Andererseits machen dieselben raffinierten Verschwörer ständig dumme Patzer, damit ein kluger Kopf wie du den Betrug duchschauen kann. Seltsam.
Es passiert ein LKW-Anschlag. Angeblich liegt ein Ausweisdokument des Täters im Fußraum des LKW (nicht etwa irgendwo gut versteckt) und die Polizei findet es angeblich erst am nächsten Tag. Das zu glauben bereitet mir echte Probleme. Bei Fahndungen geht es doch um jede Minute. Da schaut man doch als erstes mal, ob man einen Hinweis auf die Identität des Täters findet. Wir wissen doch seit Charlie Hebdo alle, dass diese Typen gerne mal ihre Ausweise im Auto liegen lassen. Egal, ob nun absichtlich oder aus versehen. Das ganze stinkt dermaßen zum Himmel...
schlampige Pässe nach vorn bringen uns auch nicht weiter
ASAP schrieb:Die Viren entsprechen potentiellen Schädigern. Es ist Aufgabe des Staates, diese zu identifizieren, nicht ins Land zu lassen bzw. diese wirksam zu bekämpfen, wenn sie denn schon eingedrungen sind oder sich im Innern gebildet haben. Dieses zu unterlassen, käme einem Selbstmord gleich.
Diesen Viren-Vergleich mag ich nicht! Wer soll den mit diesem Vergleich "verunmenschlicht" werden und an der Eindringung in unseren Staatskörper gehindert werden?
Und zu sagen, Terroristen sind multiresistente Keime wäre genauso, wie zum Bayern-Spiel die C-Mannschaft antreten zu lassen.
micl schrieb:Ja, die guten alten biologistischen Vergleiche. Schon hat man aus einem Feind einen Krankheitserreger gemacht, gegen den jedes Mittel recht ist. Niemand regt sich ja auch darüber moralisch auf, wenn man mit einer Antibiotika-Tablette eine Million Bakterien vernichtet. Das läuft schlicht ebenfalls unter "wirksam bekâmpfen", nicht wahr?ASAP schrieb:
Diesen Viren-Vergleich mag ich nicht! Wer soll den mit diesem Vergleich "verunmenschlicht" werden und an der Eindringung in unseren Staatskörper gehindert werden?
Die Viren entsprechen potentiellen Schädigern. Es ist Aufgabe des Staates, diese zu identifizieren, nicht ins Land zu lassen bzw. diese wirksam zu bekämpfen, wenn sie denn schon eingedrungen sind oder sich im Innern gebildet haben. Dieses zu unterlassen, käme einem Selbstmord gleich.
Man kann sich jetzt auch künstlich über etwas echauffieren.
Wenn jemandes Leben (insbesondere meins, das meiner Frau oder das meines Kindes) bedroht sein sollte, will ich die Bedrohung wirksam bekämpft haben. Und da ist es mir in erster Linie gleich um welche Art der Bedrohung es sich handelt. In diesem Moment stellt das bedrohte Individuum - und sei es noch so intelligent, rechts- oder linksgerichtet, körperlich eingeschränkt, alt, jung oder sonstwas den Schutz-, Kampf- oder Fluchtreflex über JEGLICHE moralische Saubeutelei. Möge dich nie eine derart ernsthafte Bedrohung - egal welcher Art - betreffen. Nicht das man am "Ende" noch nen moralischen raushängen lassen muss weil man mit der Chemo die armen Krebszellen.... ach lassen wir das.
Was mir immer zu kurz kommt ob der armen Flüchtlinge die ja jetzt ach so schlimm unter Generalverdacht stehen, sind die tatsächlichen Opfer. Da sind dann mal kurz "die Gedanken bei den Angehörigen", nur um dann am nächsten Tag schon den nächsten der auch nur ansatzweise ein kritisches Wort über die Situation verliert als braunen Dummbeutel oder AfD-Wähler zu verunglimpfen.
Ich habe mittlerweile einige Seiten der Flüchtlingsgeschichte hier in der näheren Umgebung mitbekommen. Da sind zum einen diejenigen, die sich hier versuchen zu integrieren, die Arbeiten - Kollegen und Kolleginnen zum Essen einladen (z.b. meine Frau) und zu den Menschen die sie hier aufgenommen haben freundlich sind. Aber es gibt eben hier auch die Leute die mit Messern aufeinander losgehen (live vor Ort mitbekommen, Unterkunft nicht weit von meinem Haus entfernt), Frauen hinterherpfeifen und rufen ("ey hubsche, liebe machen?"..... kein scherz!) oder von früh bis spät mit ihrem Handy im Einkaufszentrum jegliche Sitzgelegenheit blockieren, angezogen wie die Krösusse und nichts - zumindest noch nicht, man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben - zur Gesellschaft beitragen. Das es sich bei den Menschen in den Unterkünften um 80% Männer im Alter zwischen 16 und 40 handelt, geschenkt, ist natürlich sozialpolitisch auch vollkommen unbedeutend im rot-/grünen Wahn.
Mit solchen Geschichten bilde ich mir meine eigene Meinung über das Geschehen. Ich kann weder die grundsätzliche Flüchtlingspolitik der Regierung gutheissen - Motto "Schleusen auf für alle" - noch kann und möchte ich hilfesuchenden Schutz verwehren.
Kleiner Sidekick: weiß einer noch wo die arabischen Großfamilien die Berlin, Köln und Hamburg im Griff haben hergekommen sind? Als Flüchtlinge aus einem Bürgerkriegsland, knappe 20 Jahre her.
Wenn jemandes Leben (insbesondere meins, das meiner Frau oder das meines Kindes) bedroht sein sollte, will ich die Bedrohung wirksam bekämpft haben. Und da ist es mir in erster Linie gleich um welche Art der Bedrohung es sich handelt. In diesem Moment stellt das bedrohte Individuum - und sei es noch so intelligent, rechts- oder linksgerichtet, körperlich eingeschränkt, alt, jung oder sonstwas den Schutz-, Kampf- oder Fluchtreflex über JEGLICHE moralische Saubeutelei. Möge dich nie eine derart ernsthafte Bedrohung - egal welcher Art - betreffen. Nicht das man am "Ende" noch nen moralischen raushängen lassen muss weil man mit der Chemo die armen Krebszellen.... ach lassen wir das.
Was mir immer zu kurz kommt ob der armen Flüchtlinge die ja jetzt ach so schlimm unter Generalverdacht stehen, sind die tatsächlichen Opfer. Da sind dann mal kurz "die Gedanken bei den Angehörigen", nur um dann am nächsten Tag schon den nächsten der auch nur ansatzweise ein kritisches Wort über die Situation verliert als braunen Dummbeutel oder AfD-Wähler zu verunglimpfen.
Ich habe mittlerweile einige Seiten der Flüchtlingsgeschichte hier in der näheren Umgebung mitbekommen. Da sind zum einen diejenigen, die sich hier versuchen zu integrieren, die Arbeiten - Kollegen und Kolleginnen zum Essen einladen (z.b. meine Frau) und zu den Menschen die sie hier aufgenommen haben freundlich sind. Aber es gibt eben hier auch die Leute die mit Messern aufeinander losgehen (live vor Ort mitbekommen, Unterkunft nicht weit von meinem Haus entfernt), Frauen hinterherpfeifen und rufen ("ey hubsche, liebe machen?"..... kein scherz!) oder von früh bis spät mit ihrem Handy im Einkaufszentrum jegliche Sitzgelegenheit blockieren, angezogen wie die Krösusse und nichts - zumindest noch nicht, man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben - zur Gesellschaft beitragen. Das es sich bei den Menschen in den Unterkünften um 80% Männer im Alter zwischen 16 und 40 handelt, geschenkt, ist natürlich sozialpolitisch auch vollkommen unbedeutend im rot-/grünen Wahn.
Mit solchen Geschichten bilde ich mir meine eigene Meinung über das Geschehen. Ich kann weder die grundsätzliche Flüchtlingspolitik der Regierung gutheissen - Motto "Schleusen auf für alle" - noch kann und möchte ich hilfesuchenden Schutz verwehren.
Kleiner Sidekick: weiß einer noch wo die arabischen Großfamilien die Berlin, Köln und Hamburg im Griff haben hergekommen sind? Als Flüchtlinge aus einem Bürgerkriegsland, knappe 20 Jahre her.
Richtig gemacht, ich hatte auch gerade geschaut, wo man es reinsetzt. Sieht leider ganz stark nach Anschlag aus. Ein LKW ist derzeit die nedrigschwelligste Waffe. Beim Beschaffen und Anrühren von Sprengstoff kann man ebenso wie bei sonstigen Waffen erwischt werden. Und eine Abwehr ist bei der Menge an öffentlichen Veranstaltungen nicht möglich.
Wolfsburg hat sich halt rein gekämpft und wir haben es zugelassen. Die laufen sich gerade kaputt die VWler
merlo11 schrieb:schön, endlich wieder inhalt.
du bist mir auch aufgefallen: viele Worte von dir, aber nichts zum Thema...
Daher zurück zum Thema: Trump ist ein großer und er wird America great again machen, wie u.a. die Hereinnahme von Tillerson zeigt. Vielleicht kommt auch noch West als Kulturminister, der Trump hats einfach drauf, ich mag ihn auch.
zum thema sind bei mir noch zwei fragen offen, bitte hilf mir da weiter falls du kannst:
was bedeutet "amerika great again" denn wirklich? man kann das wort als "großartig" interpretieren, was würde denn ein großartiges amerika ausmachen, was müsste anders sein als jetzt. und welche ziele hat trump definiert um dies zu erreichen, auf welchem weg will er sie erreichen? vorrangige ziele sollten, in meiner einschätzung, eine stärkung der inländischen wirtschaft sein, damit verbunden das schaffen ausreichend entlohnter arbeitsplätze, und soziale gerechtigkeit um die überbordernde kriminalität in den griff zu bekommen. wie will er das erreichen, wer in seinem bisherigen team hat sich da als kompetent ausgewiesen?
die andere möglichkeit den begriff aus zu legen wäre "mächtig". amerika ist nach wie vor eine weltmacht und mächtig. kriegerische ambitionen schließe ich bei trump aus, er ist kein politiker vom typ "imperator". wie will er also amerikas macht in der welt vergrößern? und ist das jemandem zuzutrauen, der bisher nicht zwingend als "diplomat" aufgetreten wäre. den wichtigen handelspartner china, hat er in den ersten tagen bereits verprellt. gefeiert wird er lediglich vom superdemokraten putin und einigen europäischen rechtsauslegern, die jedoch nicht ihre jeweiligen regierungen repräsentieren, das war es im großen und ganzen aber auch schon.
zu guter letzt: die leute die trump bisher benannt hat sind, soweit ich das beurteilen kann, vertreter von wirtschaft, wall street und des "alten" washington plus freunde und famillienangehörige. habe ich ihn falsch verstanden als er im wahlkampf genau diesen personenkreis (stichworte: korruption und verbundenheiten) als zu verhindern auserkoren hatte? stehen nicht viele von denen für genau die art von politik für die clinton abgestraft wurde, nur konservativer?
ich denke das war jetzt reichlich zum thema.
ich freue mich auf deine antworten und freue mich besonders, dass anscheinend auch trumpbefürworter eine inhaltliche diskussion suchen.
peter schrieb:Da bin ich auch gespannt drauf. Dann könnte auch die ominöse Aussage "West als Kulturminister" erklärt werden. Google sagt nichts darüber, was schon allein deswegen nicht erstaunt, da die USA den Posten des Kulturministers bisher nicht kennen.
ich freue mich auf deine antworten und freue mich besonders, dass anscheinend auch trumpbefürworter eine inhaltliche diskussion suchen.
Hallo,
ich habe einen Vertrag bei einem Franchisegeber unterzeichnet und ein Teil davon beinhaltete diverse Leistungen eines Beraters. Die habe ich unterschrieben (im Mai), bezahlt (sofort) und nur zum Teil erhalten.
Mein Franchisegeber verhält sich hier recht seltsam, ich will diese Leistung nun auch von diesem Berater nicht mehr haben, der stellt sich aber absolut stur was eine Rückzahlung angeht ... zur Erbringung der Leistung müsste er sich mit mir treffen, wäre peinlich für ihn (nur ein Beispiel, es ist ein Steuerberater und er hat in meinem Businessplan mehrfach brutto und netto verwechselt .... sehr peinlicher Auftritt .... deswegen will ich ihn auch für den zweiten Teil eig. nicht mehr haben).
Nun möchte ich die bezahlten 1200 € nicht in den Wind schießen, möchte ihm quasi eine Frist zur Erfüllung setzen. Ich habe hier 14 Tage im Kopf, ist dem so ? Auch bei Gewerbetreibenden ? Reicht da eine Frist um anschließend einen Anwalt damit zu betrauen ?
Jemand nen goldenen Tipp ? Wie gesagt, wenn er seine Pflicht erfüllt, muss ich eben durch .... nehme ich auch ... und wenn ich es nur mache, um einen Tag seiner Zeit zu verbrennen .... ich schicke dann einen Praktikanten hin der es sich anhört, aber ignorieren möchte ich das Thema nicht (er ignoriert es).
Ich habe ihn mehrfach um einen Termin und generell um mehr Infos gebeten, da kam nie etwas fundiertes (Termin nie, Info wurde ich auf die Homepage von Datev verwiesen.... klasse Service).
Danke
Chris
P.S. ich würde ihm gern die Frist so setzen, dass er sie nichtg einhalten kann weil eben als Steuerberater es fies ist über den Jahreswechsel .... aber sind 14 Tage oder 4 Wochen nötig ? Was meint ihr ?
ich habe einen Vertrag bei einem Franchisegeber unterzeichnet und ein Teil davon beinhaltete diverse Leistungen eines Beraters. Die habe ich unterschrieben (im Mai), bezahlt (sofort) und nur zum Teil erhalten.
Mein Franchisegeber verhält sich hier recht seltsam, ich will diese Leistung nun auch von diesem Berater nicht mehr haben, der stellt sich aber absolut stur was eine Rückzahlung angeht ... zur Erbringung der Leistung müsste er sich mit mir treffen, wäre peinlich für ihn (nur ein Beispiel, es ist ein Steuerberater und er hat in meinem Businessplan mehrfach brutto und netto verwechselt .... sehr peinlicher Auftritt .... deswegen will ich ihn auch für den zweiten Teil eig. nicht mehr haben).
Nun möchte ich die bezahlten 1200 € nicht in den Wind schießen, möchte ihm quasi eine Frist zur Erfüllung setzen. Ich habe hier 14 Tage im Kopf, ist dem so ? Auch bei Gewerbetreibenden ? Reicht da eine Frist um anschließend einen Anwalt damit zu betrauen ?
Jemand nen goldenen Tipp ? Wie gesagt, wenn er seine Pflicht erfüllt, muss ich eben durch .... nehme ich auch ... und wenn ich es nur mache, um einen Tag seiner Zeit zu verbrennen .... ich schicke dann einen Praktikanten hin der es sich anhört, aber ignorieren möchte ich das Thema nicht (er ignoriert es).
Ich habe ihn mehrfach um einen Termin und generell um mehr Infos gebeten, da kam nie etwas fundiertes (Termin nie, Info wurde ich auf die Homepage von Datev verwiesen.... klasse Service).
Danke
Chris
P.S. ich würde ihm gern die Frist so setzen, dass er sie nichtg einhalten kann weil eben als Steuerberater es fies ist über den Jahreswechsel .... aber sind 14 Tage oder 4 Wochen nötig ? Was meint ihr ?
Bezüglich der juristisch richtigen Frist gegenüber dem Steuerberater habe ich tatsächlich den goldenen Tip: Die angemessene.
Entschuldige den Scherz, aber ich will dir damit etwas sagen. Nämlich, dass sich ohne Kenntnis des Sachverhalts und der vertraglichen Grundlage hier gar nichts sagen lässt. Ich bin mir auch einigermaßen sicher, dass dein Problem gar nicht die Länge der angemessenen Frist ist, sondern was du unter Fristsetzung als Nachleistung verlangen kannst. Also: Um den Gang zum Anwalt kommst du nicht herum. Allerdings hast du ein Problem: Du bist damit viel zu spät.
Im Grunde hat dir dein Franchisegeber damit, dass er dir den Steuerberater aufgedrückt hat, einen wertvollen Hinweis gegegeben: Du brauchst Beratung. Und hättest du ein Budget z.B. in Höhe von den fraglichen 1.200 Öcken zum richtigen Zeitpunkt, nämlich vor Abschluss des Franchisevertrages, für Rechtsberatung eingesetzt, hättest du entweder dein jetziges Problem gar nicht oder zumindest einen Anwalt an der Hand, der sich mit der Sache bereits gut auskennt und dir weiterhelfen könnte. So musst du eben jetzt einen finden.
Jetzt hilft es nicht, über verschüttete Milch zu klagen. Das Forum ist für solche gewerblichen Rechtsfragen allerdings der ganz falsche Ort. Viel Glück für die Sache!
Entschuldige den Scherz, aber ich will dir damit etwas sagen. Nämlich, dass sich ohne Kenntnis des Sachverhalts und der vertraglichen Grundlage hier gar nichts sagen lässt. Ich bin mir auch einigermaßen sicher, dass dein Problem gar nicht die Länge der angemessenen Frist ist, sondern was du unter Fristsetzung als Nachleistung verlangen kannst. Also: Um den Gang zum Anwalt kommst du nicht herum. Allerdings hast du ein Problem: Du bist damit viel zu spät.
Im Grunde hat dir dein Franchisegeber damit, dass er dir den Steuerberater aufgedrückt hat, einen wertvollen Hinweis gegegeben: Du brauchst Beratung. Und hättest du ein Budget z.B. in Höhe von den fraglichen 1.200 Öcken zum richtigen Zeitpunkt, nämlich vor Abschluss des Franchisevertrages, für Rechtsberatung eingesetzt, hättest du entweder dein jetziges Problem gar nicht oder zumindest einen Anwalt an der Hand, der sich mit der Sache bereits gut auskennt und dir weiterhelfen könnte. So musst du eben jetzt einen finden.
Jetzt hilft es nicht, über verschüttete Milch zu klagen. Das Forum ist für solche gewerblichen Rechtsfragen allerdings der ganz falsche Ort. Viel Glück für die Sache!
Haliaeetus schrieb:Ich denke dann hast du es verstanden. Sonst ist das nämlich nur Blödsinn.
Oder gings einfach nur darum, Deine Antipathie gegenüber den Grünen auszudrücken? Dann hätte ichs verstanden.
Es gab sehr wohl Indizien, dass da was nicht ganz mit rechten Dingen zugegangen sein könnte, ganz egal zu wessen Vorteil. Und dann ist eine Überprüfung keine Ressourcenverschwendung, sondern rechtsstaatliche Pflicht. "Mehrere Millionen Dollars" sind in dem Zusammenhang Peanuts. Ein DT würde dafür vielleicht einen Föhn kaufen.
Gelöschter Benutzer
stefank schrieb:Tolle Sache, wär doch auch was für die Eintracht, bringt anscheinend mehr wie Genussscheine
Zumal die Kosten hierfür von der Antragstellerin getragen und per Crowdfunding aufgebracht wurden.
Also, jetzt habe ich nochmal mit dem Händler telefoniert.
Es ging wieder damit los, dass die Garantie freiwillig sei, das konnte ich nun kontern- danke!
Man zeigte sich dann kooperativ und verständnisvoll und nimmt das Gerät zur Weiterleitung an Samsung entgegen, dokumentiert die bisherige Kommunikation usw. Letzten Endes muss und wird Samsung entscheiden, was sie damit machen.
Ich werde das Handy jetzt nochmal einschicken und schauen, was passiert. Vermutlich könnte man sogar juristisch Rabatz machen, da ja offensichtlich die Garantiebedingung großzügig ausgelegt wird. Das ist mir die Sache dann aber auch nicht wert. Wenn da wieder nichts bei rum kommt, werd ich mich nicht weiter mit denen streiten.
Es ging wieder damit los, dass die Garantie freiwillig sei, das konnte ich nun kontern- danke!
Man zeigte sich dann kooperativ und verständnisvoll und nimmt das Gerät zur Weiterleitung an Samsung entgegen, dokumentiert die bisherige Kommunikation usw. Letzten Endes muss und wird Samsung entscheiden, was sie damit machen.
Ich werde das Handy jetzt nochmal einschicken und schauen, was passiert. Vermutlich könnte man sogar juristisch Rabatz machen, da ja offensichtlich die Garantiebedingung großzügig ausgelegt wird. Das ist mir die Sache dann aber auch nicht wert. Wenn da wieder nichts bei rum kommt, werd ich mich nicht weiter mit denen streiten.
Knueller schrieb:Das halte ich für eine sehr vernünftige Einstellung. Hast du übrigens gehört, dass der Eiserne Steg zu verkaufen ist? Ich kann dir da einen sehr guten Preis machen. Entweder du nimmst dann Brückenzoll, oder du hast ein schönes Geschenk für deine Freundin zu Weihnachten. Mehr per PN...
Vermutlich könnte man sogar juristisch Rabatz machen, da ja offensichtlich die Garantiebedingung großzügig ausgelegt wird. Das ist mir die Sache dann aber auch nicht wert. Wenn da wieder nichts bei rum kommt, werd ich mich nicht weiter mit denen streiten.
Also, jetzt habe ich nochmal mit dem Händler telefoniert.
Es ging wieder damit los, dass die Garantie freiwillig sei, das konnte ich nun kontern- danke!
Man zeigte sich dann kooperativ und verständnisvoll und nimmt das Gerät zur Weiterleitung an Samsung entgegen, dokumentiert die bisherige Kommunikation usw. Letzten Endes muss und wird Samsung entscheiden, was sie damit machen.
Ich werde das Handy jetzt nochmal einschicken und schauen, was passiert. Vermutlich könnte man sogar juristisch Rabatz machen, da ja offensichtlich die Garantiebedingung großzügig ausgelegt wird. Das ist mir die Sache dann aber auch nicht wert. Wenn da wieder nichts bei rum kommt, werd ich mich nicht weiter mit denen streiten.
Es ging wieder damit los, dass die Garantie freiwillig sei, das konnte ich nun kontern- danke!
Man zeigte sich dann kooperativ und verständnisvoll und nimmt das Gerät zur Weiterleitung an Samsung entgegen, dokumentiert die bisherige Kommunikation usw. Letzten Endes muss und wird Samsung entscheiden, was sie damit machen.
Ich werde das Handy jetzt nochmal einschicken und schauen, was passiert. Vermutlich könnte man sogar juristisch Rabatz machen, da ja offensichtlich die Garantiebedingung großzügig ausgelegt wird. Das ist mir die Sache dann aber auch nicht wert. Wenn da wieder nichts bei rum kommt, werd ich mich nicht weiter mit denen streiten.
Knueller schrieb:Das halte ich für eine sehr vernünftige Einstellung. Hast du übrigens gehört, dass der Eiserne Steg zu verkaufen ist? Ich kann dir da einen sehr guten Preis machen. Entweder du nimmst dann Brückenzoll, oder du hast ein schönes Geschenk für deine Freundin zu Weihnachten. Mehr per PN...
Vermutlich könnte man sogar juristisch Rabatz machen, da ja offensichtlich die Garantiebedingung großzügig ausgelegt wird. Das ist mir die Sache dann aber auch nicht wert. Wenn da wieder nichts bei rum kommt, werd ich mich nicht weiter mit denen streiten.
ein einwand sei gleich gemacht.
der spanische faschismus war christlich geprägt, der nationalsozialismus war spirituell/heidnisch geprägt, also zwar anti-christlich, aber weder a- noch anti-religiös.
wenn man von einer falschen faschismusanalyse ausgeht, kann man nicht treffen.
der spanische faschismus beweist, wie die spätere zusammenarbeit mit der kirche in d und i, dass faschismus und religion kein widerspruch sind.
@WA
know your enemy.
die analyse steht immer an erster stelle, ohne analyse keine gegenmassnahme.