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Xaver08

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Xaver08 schrieb:

Nach meiner Meinung braeuchte das eine gesellschaftliche Debatte und keine Bastapolitik, wie es die FDP gerade versucht, dazu wuerde es gehoeren, dass man diese Diskussionen, die hoffentlich hinter verschlossenen Tueren stattgefunden haben, wenigstens zum Teil mit der Bevoelkerung teilt.


Ich finde ja die Politik ohne FDP, also zu Zeiten von Angela Merkel, war viel eher "Bastapolitik". Wo wurde denn da offen diskutiert, wo gab es in der Zeit gesellschaftliche Debatten?
Ich finde inzwischen wird viel eher debattiert, es wird viel eher gefragt welche Maßnahmen nötig sind. Und langsam kommt die Frage: "Wie wollen wir mit diesem Virus leben, was ist zumutbar?" in Gang. Die gab es früher in Ansätzen auch, aber aus meiner Sicht wurde sie meistens schnell abgebügelt.
Klar, die Haltung der FDP gefällt manchen nicht...ist halt so - so funktioniert Demokratie.
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Mir ging’s gar nicht so sehr um das Bastathema, es ist sicherlich auch nicht richtig, das alleine der FDP anzuhängen, es sind drei Parteien in der Koalition, die da alle kein gutes Bild machen, mein Fehler.

Es bleibt aber dabei, dass Kommunikation zu den Risiken und Kriterien ausbleibt.

Wir sind jetzt auch in einer anderen Situation, die Reaktion auf eine akute Pandemie muss schnell sein. Das lässt weniger Zeit für gesellschaftliche Debatten, der Übergang zum Leben mit dem Virus sollte nach meiner Meinung aber anders erfolgen, da ist etwas mehr Zeit, auch für die Kommunikation der Risiken, der Kriterien, der Unsicherheit des Wissensstands, des Einpreisens von Verlusten an Lebensjahren und Lebensqualität für manche Erkrankte im Austausch zu mehr Lebensqualität im täglichen Leben.

Und das sehe ich nicht oder nur sehr unzureichend
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Ich möchte auch hier darum bitten zum eigentlichen Threadthema zurückzukehren.

Bei weiterem Diskussionsbedarf kann ja ein separater Thread erstellt werden
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Bitte bleibt doch beim Thema. Danke.
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Hab jetzt ein wenig gewischt, aus versch. Gründen.

U.a. ein Link ist keine Beitragsgrundlage…

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Adler_im_Exil schrieb:

Also nochmal zur Erinnerung: Wer etwas zu sagen hat, oder etwas sagen will, soll es tun, aber keine Weidelschen oder afd'schen oder bildzeitungsesken Fragen stellen, die nicht beantwortet werden können,


Jetzt mach mal halblang.
Ned gleich mit der großen Keule kommen, OK?
Du hast große Befürchtungen bezüglich Mutationen, es wurde dargelegt wieso man es ganz anders sehen kann - da musst du jetzt nicht mit so einem Mist kommen. Nur ein kurzes Stoppschild für Dich, weitere Debatte gerne per PN.
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Ich finde, dass ihr beide einen Punkt macht.

Den Hinweis des Exiladlers darauf, dass man Deine Frage missinterpretieren kann, finde ich nicht ganz aus der Luft gegriffen, zumal die Mutationsthematik als ein Punkt neben beispielsweise der Verfuegbarkeit von gesunden Arbeitskraeften vom Wuerzburgeradler aufgebracht wurde. Auf die Verfuegbarkeit von Arbeitskraeften bist Du aber gar nicht mehr eingegangen, sondern hast Dich alleine auf die Mutationsthematik konzentriert.

Alles in allem finde ich aber, dass auch Du recht hast. Die Fragestellung bis wann Masken getragen werden sollen, ist eine berechtigte Frage, besonders zusammen mit dem Hinweis auf die Verhaeltnismaessigkeit.
Das legt den Finger aus meiner Sicht an der richtigen Stelle in die Wunde, dem Mangel an Kriterien.

So ist ja auch Deine Frage gestellt, bis wann moechtest Du Masken… tragen. Sinnvollerweise stellt man da keine zeitliche Frage, sondern versucht Kriterien zu definieren.
Die Aufhebung der Massnahmen und das Inkrafttreten des neuen IfSG wurde an ein Datum geknuepft, was an sich wenig sinnvoll ist.

Hotspotregeln sind unzureichend definiert, bei einer Pandemie braucht es klare, schnell umsetzbare Regeln, man darf nicht die Notwendigkeit erzeugen erst lange zu diskutieren oder am Ende fuer jede Hotspotentscheidung das Parlament zusammenrufen muessen, vor allem wenn diese Hotspots so kleinteilig sind, wie von der FDP gefordert. Zumal das Kriterium der Hospitalisierung dem Infektionsgeschehen noch weiter hinterhinkt als die Infektionszahlen.

Auch um Verhaeltnismaessigkeiten zu bewerten, braucht man Kritierien anhand derer man diese bewertet. Bisher wurde als einziges Kriterium zur Bewertung von Massnahmen die Ueberlastung von Intensivstationen herangezogen.
Nicht nur mit Omikron und dem zunehmenden Impfgrad der Bevoelkerung muss man sich fragen, ob das weiterhin das richtige Kriterium ist, gerade wenn es jetzt darum geht, zu bewerten, wie dieses Leben mit dem Virus aussehen wird.

Dazu gehoeren natuelrich auch Risikoabschaetzungen wohin sich das Virus entwickeln kann, wie gross sind die Risiken fuer mittel- und langfristige Folgen durch die Infektion und was zieht das fuer Folgen und Kosten nach sich.
Nach meiner Meinung braeuchte das eine gesellschaftliche Debatte und keine Bastapolitik, wie es die FDP gerade versucht, dazu wuerde es gehoeren, dass man diese Diskussionen, die hoffentlich hinter verschlossenen Tueren stattgefunden haben, wenigstens zum Teil mit der Bevoelkerung teilt.

Erst dann kann man ja die Verhaeltnismaessigkeit wirklich bewerten.
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Ich höre ja immer, Masken schützen vor einer Infektion. Soweit, so richtig. Aber nur, wenn die Maske ordentlich getragen wird und regelmäßig gewechselt wird. Nun aber, mal Hand auf 's Herz. Wer wechselt seine Maske jede Stunde und wie viele Leute in eurer Umgebung tragen sie immer korrekt?
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Der Schutz reduziert sich, wenn sie nicht korrekt getragen wird, er ist nicht null.

Trotzdem wäre es durchaus sinnvoll, das alles gut zu erklären
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Warum geht da eigentlich nur 'ganz oder garnicht'?

Könnte man nicht einfach nochmal zielgerichtet nachschärfen und die Maske als Teil der Basismaßnahmen auch für all jene Innenräumen, die man nicht meiden kann (also vornehmlich Lebensmittelhandel, Apotheke und Behörden) vorschreiben, ohne gleich sämtliche Maßnahmen zu verlängern?

Mal ehrlich... in dem Kontext ist die Maske doch ziemlich niederschwellig und sogleich effizient. also genau das, was man derzeit m.M.n. eher nicht abschaffen sollte. Im Gegensatz zu vielen anderen Maßnahmen.
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Das wäre durchaus sinnvoll, den größten Anteil der Schutzwirkung erzielt man, wenn der Infizierte eine Maske trägt. Besser wird die Situation natürlich wenn beide eine tragen, der Infizierte und derjenige, der sich schützen möchte.

Das relativiert das Narrativ des Eigenschutzes, dass sich ja jeder schütze könne. Es ist leider so, dass sich die Situation für die Vulnerablen deutlich verschlechtern würde, wenn es viele Infizierte ohne Maske geben würde

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Ich möchte darum bitten, wieder zum Thema zurückzukommen, das hier die Maut ist…
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Ich habe die Diskussion zu kultureller Aneignung, die hier nicht reinpasst, in den von Brodo erstellten Thread verschoben

https://community.eintracht.de/forum/diskussionen/137684?page=1#5421912

Bitte führt die Diskussion in diesem Thread fort

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... ich kann das nationale Enstlastungspaket ganz sicher nicht mit dem Nato-Sondergipfel gleichsetzen.

Da man sich nicht aufteilen kann, muss man Prioritäten setzen. Hat er getan ...

Ich finde, dass er es hanebüchen falsch gemacht hat und damit eine riesigen, weltweit wahrgenommenen Schaden angerichtet hat.
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Landroval schrieb:



Ich finde, dass er es hanebüchen falsch gemacht hat und damit eine riesigen, weltweit wahrgenommenen Schaden angerichtet hat.


Die internationale Rezeption scheint gering zu sein.

Wapo, CNN, Guardian beispielsweise berichten über die Verspätung von Scholz überhaupt nicht

Keine Ahnung ob sich in französischsprachigen Leitmedien was dazu findet.

Das spricht eher gegen Deine These, aber vielleicht bin ich auch zu doof zum googeln

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gab es denn Gründe für die Verspätung?
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Ich möchte jetzt hier einen Cut machen, zur Erinnerung wir befinden uns im Unsere Eintracht, Diskussionen dieser Tiefe gehören nicht hier her.

Sollte weiterer Diskussionsbedarf bestehen, bitte ich darum, sie im D&D fortzuführen.

Hier werden wir sie jetzt löschen.
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Ich hab jetzt hier ein bisschen persönliches rausgefeudelt.

Bitte lasst doch den Quatsch
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Faride Alidou kommt vom HSV und wie bei Kostic, gibt es seitens mancher HSV Anhänger wohl abfällige Kommentare.

Auf Twitter wurde der Begrüssungstweet der Eintracht von Kostic ausgegraben, da sind historische Perlen dabei…

https://twitter.com/eintracht/status/1031549037340708869?s=21
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franzzufuss schrieb:

Jetzt ein Zeichen setzten! Tempolimit oder gar kostenfreier ÖPNV wären ja ein unverhältnismäßiger Eingriff in unserer Freiheit, ja/nein?
Ergo (genau) so weitermachen?


Ernsthaft? Jemand der hier rumprahlt mit seinen Spritfressern sinnlos durch die Gegend zu cruisen, sollte solche Fragen eher weniger stellen und sich lieber Gedanken machen, wie er die alten Karren dem Wertstoff Kreislauf hinzufügen kann.
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Wenn man schaut, wie sich der Spritverbrauch über die Jahre entwickelt hat, könnte bei den Spritfessern doch auch ein bisschen gefühlte Wahrheit dabei sein.

Für Deutschland hat sich lt. UBA der Soritverbrauch über 25 Jahre nur von 8,8 auf 7,4 l reduziert.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/kraftstoffe



Für die USA gibt es eine Untersuchung, die von 91 bis 2013 nur eine Verbesserung des Verbrauch von 1l sah.

Von Mitte der 70 bis 91 gab es Verbesserungen

https://www.n-tv.de/auto/Autos-schlucken-wie-vor-20-Jahren-article15764966.html

Je nachdem von wann das Auto stammt, hat sich da nicht allzu viel getan, was den Spritverbrauch angeht

Gelesen hatte ich das schon hin und wieder mal, aber die geringe Verbesserung in absoluten Zahlen hat mich schon überrascht
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Endless schrieb:

...Langfristig laufen wir Gefahr, Millionen von chronisch Kranken im Land zu haben. Das droht auch bei keinen oder nur milden Symptomen!
Ich bin der Meinung, das wir bei Lockerungen so vorsichtig wie möglich agieren sollten.


Vielleicht gibt es diese Gefahr der Millionen chronisch Kranken, vielleicht auch nicht - wir wissen es schlicht nicht. Auf diese potentiale Gefahr kann man verschieden reagieren, natürlich.
Mich wundert aber dass es praktisch kein Land in Europa gibt, welches sagt: "Keine Lockerungen, weil die Frage von chronisch Kranken nicht geklärt ist" Zumindest ich kenne keines.
Irren die alle? Ist es denen allen scheißegal?
Klar, vielleicht fahren auch alle in dieselbe, falsche Richtung - vieles ist möglich.
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Nicht unwahrscheinlich, beim Klimawandel fahren auch alle in die falsche Richtung.
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Ich halte dagegen.

Auf der Arbeit muss ich den ganzen Tag FFP2 Maske tragen.
Am Stadion bei der Arbeit an den Spieltagen wird ebenfalls sehr viel wert auf eine Maske gelegt.

In meinem Bekanntenkreis war ich aktuell der Einzige, der sich infiziert hat. Selbst meine Massagetante wo ich positiv noch war, ist gesund geblieben. Meine Mutter und meine Lebensgefährtin blieben auch verschont.

Beim Bowlingspielen kann ich mich schlecht infiziert haben, wenn es weitere 7 Leute nicht haben.

Wo und wie dann?


Btw: Ich bin jetzt 7 Tage aus der Quarantäne und Sport machen ist noch nicht wieder möglich. Die Hustanfälle dauern auch noch an, aber generell geschwächt fühle ich mich nicht.
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Eine Maske reduziert die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren drastisch, aber auch nicht auf 0,0%. Allerdings ist es eine der am einfachsten umzusetzende NPI.

Hervorragend ist es, wenn alle eine gut sitzende FFP2 tragen