
bils
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Ich suche auch Kontakt zu SGE Fan Club in Saarbrücken
16. Spieltag Dino gegen Diva Dienstag, 12.12. 2017 / 20:30
Englische Woche bei englischem Wetter, wenn das kein gutes Omen ist!
.. der Weg ist das Ziel...
Durch Matsch oder Tiefschnee, je nach Jahreszeit, aber immer ist der Weg gut markiert durch Pferdeäppel, so latscht man gefühlt stundenlang durch die Gegend, um sich hier die Punkte abzuholen.
Das jedoch hat schon Tradition:
In den letzten 10 Bundeligaspielen ist es dem HSV nicht gelungen über ein Unentschieden gegen uns hinauszukommen. Dabei haben die Hamburger nur gegen Dortmund mehr Tore geschossen als gegen uns.
Dafür allerdings in den letzten 4 Spielen gar keins.
Mit aktuell 15 Punkten steht der HSV einen Platz über dem Saisonziel "Relegation" (1).
Zwischen beiden Vereinen herrscht durch die Generationen ein reger Austausch an Spielern. Als Importe fallen einem sofort Uwe Bein, Uli Stein oder AMFG ein (Letzterer wurde allerdings erst hier zum FG), als Exporte fallen beispielweise Waldschmidt, der sich dafür ja bekanntlich bei sein Vater und Berater bedanken darf, oder über den Umweg England auch Anthony Yeboah ein.
Für unseren Trainer Niko Kovac gehen mit dem Spiel in Hamburg die Wochen der Spiele gegen Ex-Vereine zu Ende. Bei zwei Niederlagen (Bayer und Bayern) und nem Sieg gegen Berlin, könnte man also "sechs mit den Ex" als Ziel ausrufen.
Das Kalenderblatt verrät, dass der 12. Dezember
Maurizio Gaudinos Geburtstag ist, 1966 wurde er geboren, in 43 Bundesliga-Spielen für die Eintracht gelangen ihm 7 Tore und 16 Assists.
Herzlichen Glückwunsch!
1979
unterlag Frankfurt im Achtelfinale des UEFA Cups zwar mit 0:1 bei Feyenoord Rotterdam, da aber das Hinspiel 4:1 ausgegangen war, zogen wir trotzdem ins Viertelfinale ein .. wie es weiterging wissen wir ja.
1981
dem unvergessenen und viel zu früh verstorbenen Bruno Pezzey gelang im Spiel gegen den KSC der zweite seiner vier Bundesliga-Doppelpacks. Charly Körbel und Bum-Kun Cha erhöhten auf den 4:1 Endstand
1998
Olaf Janßen debütierte in Kaiserslautern für die Eintracht, insgesamt stand er bei 32 Bundesliga- und 18 Zweitliga-Spielen für Frankfurt auf dem Platz.
1992
spielten wir auch an just diesem Datum gegen den HSV, ein denkwürdiges Heimspiel, in dem unsere Diva schon in der 38. Minute durch Tore von Anthony Yeboah, Uwe Rahn und Jay Jay Okocha 3:1 vorne lag um sich in der 2. Halbzeit noch 2 Gegentore einschenken zu lassen und so den Gästen einen Punkt mit nach Hause geben zu müssen.
2013
gelang uns der bis heute letzte Sieg in der Europa League, 2:0 endete die Partie gegen APOEL Nikosia, Torschützen waren Stephan Schröck und Constant Djakpa.
2014
debütierte Timo Hildebrand beim Auswärtsspiel gegen Hoffenheim, insgesamt stand er nur drei Mal für uns auf dem Platz.
2017
können wir wieder Geschichte schreiben.
Für unseren Trainer Niko Kovac ist es das 300. Bundesligaspiel, nach 241 als Spieler das 59. als Trainer.
Wiedersehen und so
Heribert Bruchhagen
der seit knapp einem Jahr die Geschicke in Hamburg lenkt, freut sich auf das Wiedersehen mit den alten Weggefährten und sieht für Niko Kovac eine steile Karriere voraus.
Damit meint er sicher nicht nur den heutigen Sieg und damit die erneute Führung in der Auswärtstabelle...
Alex Meier
kam im Sommer 2004 vom HSV zur Eintracht und während er in 9 Auswärtsspielen beim HSV nie traf, machte er bei den 11 Heimspielen für die SGE 7 Buden.
Niko Kovac
spielte von 1999 bis 2001 sehr erfolgreich für unsere heutigen Gastgeber, mit 12 Toren und 9 Assists in 55 Spielen war er gut dabei. Im September 2000 traf er beim 4:4 in der Champions League gegen Juventus Turin.
Armin Reutershahn
war von 1997 bis 2003 beim HSV Co-Trainer, von dort kam er zum erstem Mal zu uns und nach ein bisschen hier gucken und da gucken und einem kurzen Schlenker kam er 2016 zu uns zurück.
Hier isses eben doch am schönsten.
Die Aufstellung wie der kicker sie voraussagt:
HSV:
Mathenia
Diekmeier - Papadopoulos - Mavraj - Douglas Santos
Jung - Sakai
Hahn - Hunt - Kostic
Arp
SGE:
Hradecky
Salcedo - Abraham - Falette
Wolf - Boateng - Fernandes - Willems
Barkok - Rebic
Haller
Diese Pfeifen:
Manuel Gräfe (SR)
Guido Kleve (SR-A. 1)
Markus Sinn (SR-A. 2)
Arne Aarnink (4. Offizieller)
Benjamin Cortus (VA)
Martin Petersen (VA-A)
(1)
Exkurs: Im Wortsinne bedeutet Relegation Verweisung oder Ausschließung und stellte im Römischen Reich eine Form der Verbannung dar. Mit dem Untergang dessen und dem in etwa gleichzeitigen Aussterben der Dinosaurier ging im hohen Norden offenbar das Wissen um beiderlei Umstände verloren. Leisten wir also Nachhilfe ... lasst uns die 3 Punkte mit nach Frankfurt nehmen und dem HSV helfen, seinem Rekord näher zu kommen, auf dass sie ihn ausbauen mögen und vielleicht sogar den vergessenen Wortsinn dieses ihnen so vertrauten Wortes kennen lernen.
In diesem Sinne
*Schraubenschlüssel polier*
Englische Woche bei englischem Wetter, wenn das kein gutes Omen ist!
.. der Weg ist das Ziel...
Durch Matsch oder Tiefschnee, je nach Jahreszeit, aber immer ist der Weg gut markiert durch Pferdeäppel, so latscht man gefühlt stundenlang durch die Gegend, um sich hier die Punkte abzuholen.
Das jedoch hat schon Tradition:
In den letzten 10 Bundeligaspielen ist es dem HSV nicht gelungen über ein Unentschieden gegen uns hinauszukommen. Dabei haben die Hamburger nur gegen Dortmund mehr Tore geschossen als gegen uns.
Dafür allerdings in den letzten 4 Spielen gar keins.
Mit aktuell 15 Punkten steht der HSV einen Platz über dem Saisonziel "Relegation" (1).
Zwischen beiden Vereinen herrscht durch die Generationen ein reger Austausch an Spielern. Als Importe fallen einem sofort Uwe Bein, Uli Stein oder AMFG ein (Letzterer wurde allerdings erst hier zum FG), als Exporte fallen beispielweise Waldschmidt, der sich dafür ja bekanntlich bei sein Vater und Berater bedanken darf, oder über den Umweg England auch Anthony Yeboah ein.
Für unseren Trainer Niko Kovac gehen mit dem Spiel in Hamburg die Wochen der Spiele gegen Ex-Vereine zu Ende. Bei zwei Niederlagen (Bayer und Bayern) und nem Sieg gegen Berlin, könnte man also "sechs mit den Ex" als Ziel ausrufen.
Das Kalenderblatt verrät, dass der 12. Dezember
Maurizio Gaudinos Geburtstag ist, 1966 wurde er geboren, in 43 Bundesliga-Spielen für die Eintracht gelangen ihm 7 Tore und 16 Assists.
Herzlichen Glückwunsch!
1979
unterlag Frankfurt im Achtelfinale des UEFA Cups zwar mit 0:1 bei Feyenoord Rotterdam, da aber das Hinspiel 4:1 ausgegangen war, zogen wir trotzdem ins Viertelfinale ein .. wie es weiterging wissen wir ja.
1981
dem unvergessenen und viel zu früh verstorbenen Bruno Pezzey gelang im Spiel gegen den KSC der zweite seiner vier Bundesliga-Doppelpacks. Charly Körbel und Bum-Kun Cha erhöhten auf den 4:1 Endstand
1998
Olaf Janßen debütierte in Kaiserslautern für die Eintracht, insgesamt stand er bei 32 Bundesliga- und 18 Zweitliga-Spielen für Frankfurt auf dem Platz.
1992
spielten wir auch an just diesem Datum gegen den HSV, ein denkwürdiges Heimspiel, in dem unsere Diva schon in der 38. Minute durch Tore von Anthony Yeboah, Uwe Rahn und Jay Jay Okocha 3:1 vorne lag um sich in der 2. Halbzeit noch 2 Gegentore einschenken zu lassen und so den Gästen einen Punkt mit nach Hause geben zu müssen.
2013
gelang uns der bis heute letzte Sieg in der Europa League, 2:0 endete die Partie gegen APOEL Nikosia, Torschützen waren Stephan Schröck und Constant Djakpa.
2014
debütierte Timo Hildebrand beim Auswärtsspiel gegen Hoffenheim, insgesamt stand er nur drei Mal für uns auf dem Platz.
2017
können wir wieder Geschichte schreiben.
Für unseren Trainer Niko Kovac ist es das 300. Bundesligaspiel, nach 241 als Spieler das 59. als Trainer.
Wiedersehen und so
Heribert Bruchhagen
der seit knapp einem Jahr die Geschicke in Hamburg lenkt, freut sich auf das Wiedersehen mit den alten Weggefährten und sieht für Niko Kovac eine steile Karriere voraus.
Damit meint er sicher nicht nur den heutigen Sieg und damit die erneute Führung in der Auswärtstabelle...
Alex Meier
kam im Sommer 2004 vom HSV zur Eintracht und während er in 9 Auswärtsspielen beim HSV nie traf, machte er bei den 11 Heimspielen für die SGE 7 Buden.
Niko Kovac
spielte von 1999 bis 2001 sehr erfolgreich für unsere heutigen Gastgeber, mit 12 Toren und 9 Assists in 55 Spielen war er gut dabei. Im September 2000 traf er beim 4:4 in der Champions League gegen Juventus Turin.
Armin Reutershahn
war von 1997 bis 2003 beim HSV Co-Trainer, von dort kam er zum erstem Mal zu uns und nach ein bisschen hier gucken und da gucken und einem kurzen Schlenker kam er 2016 zu uns zurück.
Hier isses eben doch am schönsten.
Die Aufstellung wie der kicker sie voraussagt:
HSV:
Mathenia
Diekmeier - Papadopoulos - Mavraj - Douglas Santos
Jung - Sakai
Hahn - Hunt - Kostic
Arp
SGE:
Hradecky
Salcedo - Abraham - Falette
Wolf - Boateng - Fernandes - Willems
Barkok - Rebic
Haller
Diese Pfeifen:
Manuel Gräfe (SR)
Guido Kleve (SR-A. 1)
Markus Sinn (SR-A. 2)
Arne Aarnink (4. Offizieller)
Benjamin Cortus (VA)
Martin Petersen (VA-A)
(1)
Exkurs: Im Wortsinne bedeutet Relegation Verweisung oder Ausschließung und stellte im Römischen Reich eine Form der Verbannung dar. Mit dem Untergang dessen und dem in etwa gleichzeitigen Aussterben der Dinosaurier ging im hohen Norden offenbar das Wissen um beiderlei Umstände verloren. Leisten wir also Nachhilfe ... lasst uns die 3 Punkte mit nach Frankfurt nehmen und dem HSV helfen, seinem Rekord näher zu kommen, auf dass sie ihn ausbauen mögen und vielleicht sogar den vergessenen Wortsinn dieses ihnen so vertrauten Wortes kennen lernen.
In diesem Sinne
*Schraubenschlüssel polier*
prothurk schrieb:bils schrieb:
Warum man einen Spieler, der zu unrecht vom Platz gestellt wurde, auch noch sperren muss, werde ich nie verstehen. Betraft wurden er und seine Mannschaft durch die unberechtigte rote Karte ja eh bereits.
So isses! Und "belohnt" würde dann in diesem Fall der HSV.
Das stimmt so nicht. Es hat durchaus schon Fälle gegeben, in denen ein vom Platz gestellter Spieler wegen erwiesener Unschuld nicht gesperrt wurde. Auch Reduzierungen von Sperren hat es im Nachhinein schon gegeben.
Und der Verweis auf Portugal ist etwas dünn. Ist das wirklich so? Was genau funktioniert denn da besser? Wo steht das oder hast du das selbst beobachtet?
Ich persönlich bin nach wie vor für die Challenge-Lösung, analog zum Hockey. Zurück zur Allmacht der SR auf dem Platz mit all ihren (zum Teil verständlichen) Wahrnehmungsfehlern bin ich aber auf keinen Fall.
Auf den ersten Teil hat prothurk ja bereits geantwortet.
Natürlich ist er dünn, deswegen "angeblich" und der War eher ein Scherz.
Ich verfolge die portugiesische Liga nicht, nur manchmal nebenbei, wenn in der Kneipe mal ein Spiel läuft. Aber da ich kein portugiesisch verstehe, könnte ich auch nur schwer nachvollziehen was dort passiert.
Ich hatte vor einiger Zeit, als in der BuLi mal wieder Schwachsinn aufgrund des Videobeweises entschieden wurden, in der Kneipe gefragt ob es das auch in Portugal geben würde und falls ja wie es klappen würde. Die Antwort war dass der Videobeweis gut funktionieren würde, nicht so wie in Deutschland. Aber ob Unterschiede bei der Anwendung zwischen den beiden Ligen gibt oder ob nur die Technik / der Umgang mit dem Videobeweis besser klappt, weiss ich nicht.
Die Abschaffung des Videobeweises würde mich stark wundern. Der DFB wird sich nicht eingestehen, dass sie das verbockt haben. Ein "weiter so" kann es aber auch nicht geben.
Die Challenge-Lösung (wie diese beim Hockey aussieht weiss ich nicht) hat aber auch Nachteile. Zu allererst einmal wenn man keine mehr zur Verfügung hat. Ich glaube deswegen wurde das in der NFL auch geändert. Jeder Touchdown und Turnover wird überprüft und dennoch hat der Coach 2 Challenges.
Dann sollte man den Sommer (der Winter dürfte wohl zu kurz sein) um die Schiris besser auszubilden was den Umgang mit dem Videobeweis gibt. Das bezieht sich nicht einmal auf die die auf dem Platz stehen, sondern die die in Köln sitzen. Warum eigentlich Köln? Die gehören ins Stadion.
Der VA muss ganz genau wissen wann er eingreifen darf und wann nicht. Das bedeutet dass der DFB das festlegen muss und nicht mehr (gefühlt) im Wochentakt ändern darf. Jede Änderung verwirrt die Leute.
Dass bei gelb-rot nicht eingegriffen werden darf, bei rot jedoch schon, muss geändert werden. Auf das Spiel haben beide Entscheidungen den gleichen Einfluss. Warum bei dem einen Platzverweis eingegriffen werden darf, bei dem anderen jedoch nicht, ist vollkommen unlogisch.
WuerzburgerAdler schrieb:
Und der Verweis auf Portugal ist etwas dünn. Ist das wirklich so? Was genau funktioniert denn da besser? Wo steht das oder hast du das selbst beobachtet?
Natürlich ist er dünn, deswegen "angeblich" und der War eher ein Scherz.
Ich verfolge die portugiesische Liga nicht, nur manchmal nebenbei, wenn in der Kneipe mal ein Spiel läuft. Aber da ich kein portugiesisch verstehe, könnte ich auch nur schwer nachvollziehen was dort passiert.
Ich hatte vor einiger Zeit, als in der BuLi mal wieder Schwachsinn aufgrund des Videobeweises entschieden wurden, in der Kneipe gefragt ob es das auch in Portugal geben würde und falls ja wie es klappen würde. Die Antwort war dass der Videobeweis gut funktionieren würde, nicht so wie in Deutschland. Aber ob Unterschiede bei der Anwendung zwischen den beiden Ligen gibt oder ob nur die Technik / der Umgang mit dem Videobeweis besser klappt, weiss ich nicht.
WuerzburgerAdler schrieb:
Ich persönlich bin nach wie vor für die Challenge-Lösung, analog zum Hockey. Zurück zur Allmacht der SR auf dem Platz mit all ihren (zum Teil verständlichen) Wahrnehmungsfehlern bin ich aber auf keinen Fall.
Die Abschaffung des Videobeweises würde mich stark wundern. Der DFB wird sich nicht eingestehen, dass sie das verbockt haben. Ein "weiter so" kann es aber auch nicht geben.
Die Challenge-Lösung (wie diese beim Hockey aussieht weiss ich nicht) hat aber auch Nachteile. Zu allererst einmal wenn man keine mehr zur Verfügung hat. Ich glaube deswegen wurde das in der NFL auch geändert. Jeder Touchdown und Turnover wird überprüft und dennoch hat der Coach 2 Challenges.
Dann sollte man den Sommer (der Winter dürfte wohl zu kurz sein) um die Schiris besser auszubilden was den Umgang mit dem Videobeweis gibt. Das bezieht sich nicht einmal auf die die auf dem Platz stehen, sondern die die in Köln sitzen. Warum eigentlich Köln? Die gehören ins Stadion.
Der VA muss ganz genau wissen wann er eingreifen darf und wann nicht. Das bedeutet dass der DFB das festlegen muss und nicht mehr (gefühlt) im Wochentakt ändern darf. Jede Änderung verwirrt die Leute.
Dass bei gelb-rot nicht eingegriffen werden darf, bei rot jedoch schon, muss geändert werden. Auf das Spiel haben beide Entscheidungen den gleichen Einfluss. Warum bei dem einen Platzverweis eingegriffen werden darf, bei dem anderen jedoch nicht, ist vollkommen unlogisch.
bils schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Nehmen wir einfach mal an, du hättest recht mit der Vidal-Szene in der 5. Minute. Dann bleiben unter dem Strich 1 Ungerechtigkeit statt 2 (Wolf).
Stimmt, wobei Vidal dann das 1-0 nicht mehr hätte erzielen können.
Ist ja richtig. Nur ist es doch trotzdem gut, dass wenigstens einer von 2 groben Fehlern korrigiert wurde. Natürlich wäre es wünschenswert, dass (nahezu) alle Fehler korrigiert werden. Aber es ist doch auf jeden Fall positiv für uns, dass Wolf nicht gesperrt ist. Ohne Videobeweis wäre er das auf jeden Fall.
Basaltkopp schrieb:bils schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Nehmen wir einfach mal an, du hättest recht mit der Vidal-Szene in der 5. Minute. Dann bleiben unter dem Strich 1 Ungerechtigkeit statt 2 (Wolf).
Stimmt, wobei Vidal dann das 1-0 nicht mehr hätte erzielen können.
Ist ja richtig. Nur ist es doch trotzdem gut, dass wenigstens einer von 2 groben Fehlern korrigiert wurde. Natürlich wäre es wünschenswert, dass (nahezu) alle Fehler korrigiert werden. Aber es ist doch auf jeden Fall positiv für uns, dass Wolf nicht gesperrt ist. Ohne Videobeweis wäre er das auf jeden Fall.
Klar ist es postiv für uns dass Wolf nicht vom Platz gestellt wurde (*) dennoch wiegt die Fehlentscheidung bei Vidal wesentlich schwerer. Wir wären ab der 5. Minute in Überzahl gewesen und Vidal hätte das 1-0 nicht geschossen.
(*) Dass Wolf, bei dem unberechtigtem Platzverweis auch noch gesperrt worden wäre ist ein anderes Problem, welches der DFB seit Jahren nicht angehen will, weil es einfacher ist sich hinter der dämlichen Tatsachenentscheidung zu verstecken. Warum man einen Spieler, der zu unrecht vom Platz gestellt wurde, auch noch sperren muss, werde ich nie verstehen. Betraft wurden er und seine Mannschaft durch die unberechtigte rote Karte ja eh bereits.
Nehmen wir einfach mal an, du hättest recht mit der Vidal-Szene in der 5. Minute. Dann bleiben unter dem Strich 1 Ungerechtigkeit statt 2 (Wolf).
Zugegeben, kein befriedigendes Ergebnis, aber besser als vorher. Und, wie clakir schon schrieb, vieles muss sich in der Praxis erst herauskristallisieren. Mich hätte es jedenfalls mehr geärgert, wenn zu der Fehlentscheidung Vidal noch die Fehlentscheidung Wolf hinzugekommen wäre und wir in Freiburg wegen eines Abseitstores verloren hätten.
Zugegeben, kein befriedigendes Ergebnis, aber besser als vorher. Und, wie clakir schon schrieb, vieles muss sich in der Praxis erst herauskristallisieren. Mich hätte es jedenfalls mehr geärgert, wenn zu der Fehlentscheidung Vidal noch die Fehlentscheidung Wolf hinzugekommen wäre und wir in Freiburg wegen eines Abseitstores verloren hätten.
WuerzburgerAdler schrieb:
Nehmen wir einfach mal an, du hättest recht mit der Vidal-Szene in der 5. Minute. Dann bleiben unter dem Strich 1 Ungerechtigkeit statt 2 (Wolf).
Stimmt, wobei Vidal dann das 1-0 nicht mehr hätte erzielen können.
WuerzburgerAdler schrieb:
Zugegeben, kein befriedigendes Ergebnis, aber besser als vorher. Und, wie clakir schon schrieb, vieles muss sich in der Praxis erst herauskristallisieren. Mich hätte es jedenfalls mehr geärgert, wenn zu der Fehlentscheidung Vidal noch die Fehlentscheidung Wolf hinzugekommen wäre und wir in Freiburg wegen eines Abseitstores verloren hätten.
Für mich ist es aber ein Unterschied wenn Dinge auftauchen, die man in einer Testphase nur schwer beurteilen und verbessern kann (z.B. die Dauer bis es zur Entscheidung kommt) oder aber wesentliche Probleme, die man in einer Testphase bereits bemerken muss. Wenn ich lese dass man in Köln keine HD Bilder zur Verfügung hat oder an den ersten Spieltagen die Abseitlinien nicht funktionieren, dann kann ich das nicht nachvollziehen. Auch die Problematik der unterschiedlichen Bewertung einzelner Szenen von verschiedenen Schiedsrichtern hätte wesentlich früher, also bevor man den Videobeweis live nutzt, auftauchen müssen. Ob man das hätte vermeiden können, steht dann wiederum auf einem anderen Blatt.
Die fehlende Technik im Jahr 2017 zeigt wie amateurhaft das Ganze angegangen worden ist.
Die unterschiedliche Bewertung liegt mMn an fehlender interner Kommunikation. Denn dass Menschen gleiche Situationen anders bewerten, ist vollkommen normal.
Klar ist der Videobeweis nach 4 Monaten immer noch neu und dass bei etwas Neuem Probleme auftauchen können, ist sehr schwer zu vermeiden. Hier geht es aber nicht um irgendwelche kleine Details, sondern um grundsätzliche Probleme beim Projekt Videobeweis.
Leider fügt sich dieses Projekt in das Bild ein, welches der DFB seit Jahren abgibt.
In Portugal funktioniert das Ganze angeblich sehr gut. Vielleicht könnte der DFB dort in einen Lehrgang gehen
bils schrieb:WuerzburgerAdler schrieb:
Nehmen wir einfach mal an, du hättest recht mit der Vidal-Szene in der 5. Minute. Dann bleiben unter dem Strich 1 Ungerechtigkeit statt 2 (Wolf).
Stimmt, wobei Vidal dann das 1-0 nicht mehr hätte erzielen können.
Ist ja richtig. Nur ist es doch trotzdem gut, dass wenigstens einer von 2 groben Fehlern korrigiert wurde. Natürlich wäre es wünschenswert, dass (nahezu) alle Fehler korrigiert werden. Aber es ist doch auf jeden Fall positiv für uns, dass Wolf nicht gesperrt ist. Ohne Videobeweis wäre er das auf jeden Fall.
bils schrieb:
Eben, so sehe ich das auch. Ich sah den Videobeweis von Anfang an kritisch, hätte mich aber damit abfinden können, wenn es denn funktionieren würde. Tut es aber nicht.
Das beginnt dabei, dass die Regeln, wann der Videobeweis genutzt werden kann, absolut bescheuert sind. Rote Karten werden überprüft, Gelb-Rote nicht.
Es gibt klare Vorgaben. Jeder weiß Bescheid. Würden gelbe (gelb/rote) Karten auch noch berücksichtigt, käme sofort der nächste Aufschrei, dass man so lange immer warten muss.
bils schrieb:
Über die immer wiederkehrenden Fehlentscheidungen trotz Videobeweis und/oder das nicht Eingreifen in manchen Situationen (Vidals Foul an Barkok).
Auch da verstehe ich den Einwand nicht. Abseits des Eintrachtforums ist man einhellig der Meinung, dass es sich hier um keine krasse Fehlentscheidung handelt, da theoretisch Boateng noch hätte eingreifen können. Ich persönlich halte es auch für eine Fehlentscheidung, aber den Vorgaben nach muss hier der VA nicht eingreifen. Umgekehrt hätte man sicher auch hier diese Meinung vertreten.
bils schrieb:
Der Videobeweis in der Bundesliga ist krachend gescheitert, nicht weil die Idee an sich schlecht ist, sondern weil er an der Unkompetenz, der Arroganz und der fehlenden Transparenz des DFBs gescheiert ist.
Krachend gescheitert ist er nicht, allein schon, weil wir ohne Videobeweis ein paar Punkte weniger hätten und dazu noch einen gesperrten Wolf.
WuerzburgerAdler schrieb:
Es gibt klare Vorgaben. Jeder weiß Bescheid. Würden gelbe (gelb/rote) Karten auch noch berücksichtigt, käme sofort der nächste Aufschrei, dass man so lange immer warten muss.
Ach ist das so? Liest man nicht wöchentlich dass Trainer, Manager und Vorstände eben nicht wissen wann der Videobeweis eingesetzt werden darf? War nicht vor kurzem zu lesen, dass der DFB hinter dem Rücken der Vereine entschieden hatte, dass es geändert werden würde, wann der Videobeweis eingesetzt werden darf?
Mir ging es vornehmlich um gelb-rote Karten, aber ja, Gelbe könnten genauso in ein Spiel eingreifen. Mein Punkt war allerdings, dass eine rote Karte und eine gelb-rote Karte im Endeffelt ganz genau den gleichen Einfluss auf das Spiel haben. Warum also darf bei roten Karten eingegriffen werden und bei gelb-roten nicht. Beide Male fliegt ein Spieler vom Platz. Und das Zeitargument kann dafür nicht herhalten, denn mal ehrlich, wenn ein Spieler quasi aus der Kabine zurückgeholt werden muss, dauert das ganze eh schon zu lange...
WuerzburgerAdler schrieb:
Auch da verstehe ich den Einwand nicht. Abseits des Eintrachtforums ist man einhellig der Meinung, dass es sich hier um keine krasse Fehlentscheidung handelt, da theoretisch Boateng noch hätte eingreifen können. Ich persönlich halte es auch für eine Fehlentscheidung, aber den Vorgaben nach muss hier der VA nicht eingreifen. Umgekehrt hätte man sicher auch hier diese Meinung vertreten.
Ist das so? Collinas Erben, die ja eher die Schiris und den Videobeweis in Schutz nehmen, sehen das auch so wie ich:
Auch in Frankfurt griff der Video-Assistent nicht ein, als Bayerns Arturo Vidal schon nach fünf Minuten die "Notbremse" gegen Aymane Barkok zog, von Schiedsrichter Harm Osmers jedoch nur mit einer Verwarnung bedacht wurde. Dabei war der Fall sogar klarer als vor zwei Wochen in Augsburg, wo der Wolfsburger Maximilian Arnold von Referee Tobias Stieler nach dessen Gang in die Review Area die Rote Karte wegen der Verhinderung einer klaren Torchance gezeigt bekommen hatte. Vor dem Eingriff des Video-Assistenten hatte Stieler nur eine Verwarnung ausgesprochen.
https://www.n-tv.de/sport/fussball/collinas_erben/Der-Videobeweis-bleibt-ein-Raetsel-article20177985.html
Aber gut, gegen die Argumentation dass Boateng theoretisch noch hätte eingreifen können, kommt man schwer an. Da Vidal sofort gefoult hat, kam es ja nicht soweit. Für mich hätte Boateng nicht eingreifen können, hätte Vidal Barkok nicht gefoult. Barkok war wesentlich näher am Ball und hätte sofort schiessen können. Es geht hier nicht um ein Foul 35 Meter vorm Tor, sondern um eins was keine 20 Meter vom Tor weg war. Barkok hatte eine freie Schussbahn, deswegen ist es für mich klar Rot.
Aber dann sind wir sofort beim nächsten Problem. Warum schaut man sich das nicht an? Der Schiri hat ein solches Hilfsmittel, entscheidet aber sofort dass es nur gelb war. Warum nutzt er nicht den Videobeweis? Weil er sich sicher war richtig entschieden zu haben? Genauso sicher wie bei der nicht gegebenen gelb-roten Karte gegen Vidal?
WuerzburgerAdler schrieb:
Krachend gescheitert ist er nicht, allein schon, weil wir ohne Videobeweis ein paar Punkte weniger hätten und dazu noch einen gesperrten Wolf.
Doch ist er. Aber natürlich kann man den Videobeweis auch nur auf unsere Spiele reduzieren und die Punkte die wir dann vielleicht weniger hätten.
Nehmen wir einfach mal an, du hättest recht mit der Vidal-Szene in der 5. Minute. Dann bleiben unter dem Strich 1 Ungerechtigkeit statt 2 (Wolf).
Zugegeben, kein befriedigendes Ergebnis, aber besser als vorher. Und, wie clakir schon schrieb, vieles muss sich in der Praxis erst herauskristallisieren. Mich hätte es jedenfalls mehr geärgert, wenn zu der Fehlentscheidung Vidal noch die Fehlentscheidung Wolf hinzugekommen wäre und wir in Freiburg wegen eines Abseitstores verloren hätten.
Zugegeben, kein befriedigendes Ergebnis, aber besser als vorher. Und, wie clakir schon schrieb, vieles muss sich in der Praxis erst herauskristallisieren. Mich hätte es jedenfalls mehr geärgert, wenn zu der Fehlentscheidung Vidal noch die Fehlentscheidung Wolf hinzugekommen wäre und wir in Freiburg wegen eines Abseitstores verloren hätten.
clakir schrieb:
Es ist mir unverständlich, wie man den Videobeweis "nicht gut" finden kann.
Mal daran gedacht, dass die Kritik und der Wunsch den Videobeweis wieder abzuschaffen in vielen Fällen weniger einer geregelten Videobeweisführung als solcher gilt (die Traditionalisten gibts natürlich auch, logo) als vielmehr darauf fußt, wie er in Deutschland eingesetzt wird?
Wenn - und der Eindruck drängt sich auf - er einzig ein weiteres Mittel der Einflussnahme und Bevorzugung der sog. systemrelevanten Clubs darstellt, dann wäre mir auch lieber, der Mist würde möglichst schnell wieder eingemottet werden. Das ist in meinen Augen nämlich der Grund, warum er sogar eine ausgesprochen hohe Effektivität hat ... wenn auch nicht in dem Sinne, in dem er propagiert wurde.
Schafft klare Regeln, lasst meinetwegen eine gewisse Anzahl an Überprüfungen auf Antrag der beteiligten Clubs zu, oder schafft den Quatsch wieder ab.
Eben, so sehe ich das auch. Ich sah den Videobeweis von Anfang an kritisch, hätte mich aber damit abfinden können, wenn es denn funktionieren würde. Tut es aber nicht.
Das beginnt dabei, dass die Regeln, wann der Videobeweis genutzt werden kann, absolut bescheuert sind. Rote Karten werden überprüft, Gelb-Rote nicht.
Über die immer wiederkehrenden Fehlentscheidungen trotz Videobeweis und/oder das nicht Eingreifen in manchen Situationen (Vidals Foul an Barkok).
Bis hin zu der mangelnden Technik und der, wie es scheint vollkommen beschissen ausgebildeten Videoschiris.
Die ganze "Kommunikation" des DFBs setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
Aber gut, war zu erwarten, bei einem Verband welcher durch Transparenz glänzt, kann ein solches Mittel nur gut eingesetzt werden.
Der Videobeweis in der Bundesliga ist krachend gescheitert, nicht weil die Idee an sich schlecht ist, sondern weil er an der Unkompetenz, der Arroganz und der fehlenden Transparenz des DFBs gescheiert ist.
Das beginnt dabei, dass die Regeln, wann der Videobeweis genutzt werden kann, absolut bescheuert sind. Rote Karten werden überprüft, Gelb-Rote nicht.
Über die immer wiederkehrenden Fehlentscheidungen trotz Videobeweis und/oder das nicht Eingreifen in manchen Situationen (Vidals Foul an Barkok).
Bis hin zu der mangelnden Technik und der, wie es scheint vollkommen beschissen ausgebildeten Videoschiris.
Die ganze "Kommunikation" des DFBs setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
Aber gut, war zu erwarten, bei einem Verband welcher durch Transparenz glänzt, kann ein solches Mittel nur gut eingesetzt werden.
Der Videobeweis in der Bundesliga ist krachend gescheitert, nicht weil die Idee an sich schlecht ist, sondern weil er an der Unkompetenz, der Arroganz und der fehlenden Transparenz des DFBs gescheiert ist.
bils schrieb:
Eben, so sehe ich das auch. Ich sah den Videobeweis von Anfang an kritisch, hätte mich aber damit abfinden können, wenn es denn funktionieren würde. Tut es aber nicht.
Das beginnt dabei, dass die Regeln, wann der Videobeweis genutzt werden kann, absolut bescheuert sind. Rote Karten werden überprüft, Gelb-Rote nicht.
Es gibt klare Vorgaben. Jeder weiß Bescheid. Würden gelbe (gelb/rote) Karten auch noch berücksichtigt, käme sofort der nächste Aufschrei, dass man so lange immer warten muss.
bils schrieb:
Über die immer wiederkehrenden Fehlentscheidungen trotz Videobeweis und/oder das nicht Eingreifen in manchen Situationen (Vidals Foul an Barkok).
Auch da verstehe ich den Einwand nicht. Abseits des Eintrachtforums ist man einhellig der Meinung, dass es sich hier um keine krasse Fehlentscheidung handelt, da theoretisch Boateng noch hätte eingreifen können. Ich persönlich halte es auch für eine Fehlentscheidung, aber den Vorgaben nach muss hier der VA nicht eingreifen. Umgekehrt hätte man sicher auch hier diese Meinung vertreten.
bils schrieb:
Der Videobeweis in der Bundesliga ist krachend gescheitert, nicht weil die Idee an sich schlecht ist, sondern weil er an der Unkompetenz, der Arroganz und der fehlenden Transparenz des DFBs gescheiert ist.
Krachend gescheitert ist er nicht, allein schon, weil wir ohne Videobeweis ein paar Punkte weniger hätten und dazu noch einen gesperrten Wolf.
Gelöschter Benutzer
In Tippspiel ist alles weiß, ich sehe nur die Kästchen.
Freitagsspiel habe ich getippt 2:1, zur Info und dankt mir nicht!
Freitagsspiel habe ich getippt 2:1, zur Info und dankt mir nicht!
AdlerBonn schrieb:
Dass der Euro die Preise erhöht hat, ist rein subjektives Empfinden, ist aber mit keiner Statistik belegbar. Im Gegenteil, Statistiken widerlegen sogar, dass der Euro ein "Preistreiber" war oder ist.
In der Tat - subjektives Empfinden, weil die Geldbeutel auch individuell groß sind und der Konsum individuell ist.
Die Inflation anhand eines fiktiven Warenkorbs zu berechnen, ist selbst unter Ökonomen strittig. Während die Preissteigerung bei Lebensmittel in der Tat dem Euro zugerechnet werden kann (z.B. durch Verkettung: > Flucht von Kapitalanlegern in Boden > Pachtpreise für Bauern drastisch erhöht > Ackererzeugnisse viel teurer), kann man z.B. nicht entgegenhalten, dass man zum Preis von 2 Riesenbratwürsten one-way nach Mallorca jetten kann. Weil makroökonomisch technischer Fortschritt und Wettbewerbsdruck in der Preisbildung gesonderte Faktoren in der Berechnung sind (auch zu DM-Zeiten hätte es das Geschäftsmodell Ryanair gegeben, das ist nichts währungsspezifisches).
AdlerBonn schrieb:
Wenn damals vor 2002 die Bratwurst, auch wenn sie teuer war, schon 4,50 DM kostete und heute 3,50 Euro, dann stimmt es ja auch nicht so ganz, dass die Gastronomie die DM Preise vor ca. 16 Jahren 1:1 in Euro umgewandelt hat.
Gut, einige waren sicher bei der Umrechnung auch fair.
AdlerBonn schrieb:
Das Umrechnen in DM hat deshalb keinen SInn, weil die DM Preise ja nicht 16 Jahre lang still gestanden wären.
Das stimmt, Preiserhöhungen sind ja auch prinzipiell ok, nur in welchem Rahmen bzw. Zeitbezug?
AdlerBonn schrieb:
Du würdest heute auch 7 bis 8 DM für eine Bratwurst bezahlen und würdest sagen, dass es damals günstiger war.
Das ist eine hochspannende Frage. Ich schätze vermutlich nein.
Im Sommer gab es bei explosiv oder wie die Sendung hieß auf RTL einen Test - da hat sich jemand in Palma de Mallorca mit einem Eiswagen an den Strand gestellt und nachdem jemand eine Kugel Eis bestellt hatte, sagte er trocken: "Macht 5 Euro pro Kugel".
==> Die Reaktionen waren echt verblüffend. Während einige Senioren das wortlos zahlten und später in die Kamera sagten: "Naja, ist halt Urlaub, ist halt so!" zogen Jugendliche den Schein eher zurück und sagten: "Nehm ich dann lieber doch nicht!" bis hin zum Familienvater, der 20 Euro für 2x2 Kugeln bezahlen sollte und entrüstet andeutete, dass er am liebsten die Polizei holen würde ^^.
Sicher gäbe es auch heute noch viele Leute, die 7 oder 8 DM für eine Bratwurst zahlen würden, aber die Masse würde das vermutlich nicht machen.
Aber das ist reine Vermutung, das kann ich nicht beweisen.
Fakt ist zumindest, die Preissprünge waren jedenfalls zu DM-Zeiten maximal 50 Pfennig. Also von 2,50 auf 3 DM. Das wären heute mickrige 25 Cent. Damit könnte jeder leben. Dass jemand um 2 DM mal eben erhöht, das gab es definitiv nie.
Ich wüsste ja auch gern, wo für die Masse die Grenze liegt. Würden die Leute echt 7, 8 EUR für ne Bratwurst bezahlen?
Diese grösseren Preissprünge kann dir jeder erklären der schonmal hinter einer Theke gearbeitet hat, wo alles bar bezahlt wird. Es ist einfach unfassbar unpraktisch mit Cent, ausser eben 0,50, zu hantieren. Das dauert länger und die Gefahr sich zu verrechnen ist wesentlich höher. Wir hatten bei uns beim Dorffussball auch mal diese "ungeraden" Preise und haben sie schnellstmöglich wieder geändert.
An sich wäre es wirklich vernünftig, wenn die beiden von allen verantwortungsrelevanten Posten abgezogen werden.
Die Schiris, die bisher pfeifen, sollen aber weiter pfeifen. Ich finde nicht, dass man jetzt Zwayer oder andere "Profiteure" dafür jetzt bestrafen soll.
Die Schiris, die bisher pfeifen, sollen aber weiter pfeifen. Ich finde nicht, dass man jetzt Zwayer oder andere "Profiteure" dafür jetzt bestrafen soll.
SGE_Werner schrieb:
An sich wäre es wirklich vernünftig, wenn die beiden von allen verantwortungsrelevanten Posten abgezogen werden.
Die Schiris, die bisher pfeifen, sollen aber weiter pfeifen. Ich finde nicht, dass man jetzt Zwayer oder andere "Profiteure" dafür jetzt bestrafen soll.
Was heisst bestrafen? Sie sind wohl aus nicht-sportlichen Gründen weiter gekommen, das kann man jetzt nicht mehr ändern. Jedoch sollte man ihre sportlichen Leistungen nun richtig bewerten und dann entscheiden wie es weiter geht. Pfeifen sie gut, können sie bleiben. Pfeifen sie schlecht, müssen sie wieder tiefer eingesetzt werden. Man sollte die Profiteure also genauso behandeln wie alle anderen auch. Das wäre dann keine Strafe
Zwayer ist ein Fall für sich. Meinstens pfeift er recht gut, allerdings hätte er nie so schnell so hoch kommen dürfen. Da eine Entscheidung zu treffen ist wesentlich schwerer
bils schrieb:
Jedoch sollte man ihre sportlichen Leistungen nun richtig bewerten und dann entscheiden wie es weiter geht. Pfeifen sie gut, können sie bleiben. Pfeifen sie schlecht, müssen sie wieder tiefer eingesetzt werden. Man sollte die Profiteure also genauso behandeln wie alle anderen auch.
wäre auch mein gedanklicher ansatz. sollten sie tatsächlich überbewertet sein, was ich schwer beurteilen kann, könnte eine leistungsgerechte beurteilung eine gute basis für die zukunft sein.
Gelöschter Benutzer
Ganz ehrlich, mir persönlich ist es eigentlich völlig egal, ob Ergebnisse im STT genannt werden oder nicht. Es geht ja auch nicht darum, dass permanent im STT getickert wird, wenn irgendwo ein Tor fällt. Keiner brauch eine Ergebnisübersicht. Ich persönlich finde es aber übertrieben, wenn jemand blöd angegangen wird, wenn er gegen Ende des Spiels mal die Hoffnung äußert, dass unser Gegner auf den wir drei Tage später treffen, evtl. über 120 Minuten gehen muss. Da haben dann eben auch andere Pokalspiele ab und zu mal einen Eintracht-Bezug.
Auch wenn ich diese Sportschau-Leidenschaft nicht teile und auch nicht nachvollziehen kann, fällt mir aber sicher kein Zacken aus der Krone, wenn ich aus Rücksicht auf die Sportschau-Gucker Bezüge zu anderen Spielen unterlasse. Jeder Jeck ist halt anders...
Auch wenn ich diese Sportschau-Leidenschaft nicht teile und auch nicht nachvollziehen kann, fällt mir aber sicher kein Zacken aus der Krone, wenn ich aus Rücksicht auf die Sportschau-Gucker Bezüge zu anderen Spielen unterlasse. Jeder Jeck ist halt anders...
Brodowin schrieb:
Ganz ehrlich, mir persönlich ist es eigentlich völlig egal, ob Ergebnisse im STT genannt werden oder nicht. Es geht ja auch nicht darum, dass permanent im STT getickert wird, wenn irgendwo ein Tor fällt. Keiner brauch eine Ergebnisübersicht. Ich persönlich finde es aber übertrieben, wenn jemand blöd angegangen wird, wenn er gegen Ende des Spiels mal die Hoffnung äußert, dass unser Gegner auf den wir drei Tage später treffen, evtl. über 120 Minuten gehen muss. Da haben dann eben auch andere Pokalspiele ab und zu mal einen Eintracht-Bezug.
Auch wenn ich diese Sportschau-Leidenschaft nicht teile und auch nicht nachvollziehen kann, fällt mir aber sicher kein Zacken aus der Krone, wenn ich aus Rücksicht auf die Sportschau-Gucker Bezüge zu anderen Spielen unterlasse. Jeder Jeck ist halt anders...
Das kann ich nachvollziehen und sehe ich nicht einmal wesentlich anders.
Nur eine Frage hierzu:
Brodowin schrieb:
Ich persönlich finde es aber übertrieben, wenn jemand blöd angegangen wird, (...)
Wer wurde denn blöd angegangen? Es wurden einige Posting betreffend des Mainzspiels gelöscht und mehre Modpostings gesetzt, mit der Bitte das Posten zum Mainzspiel zu unterlassen. Dass jemand blöd angegangen wurde, dazu finde ich nichts.
Gelöschter Benutzer
Welchen Sinn hat eigentlich das Spoiler-Verbot?
Brodowin schrieb:
Welchen Sinn hat eigentlich das Spoiler-Verbot?
Zuerst einmal die Gegenfrage was die Ergebnisse der anderen Spiele im STT der Eintracht zu suchen haben? Bei Spieltagen kann man das u.U. noch mit der Platzierung der Eintracht in Verbindung setzen beim DFB Pokal haben die Spielstände auf anderen Plätzen jedoch absolut nichts mit der Eintracht zu tun. Im AV gibt es immer einen Thread zum Spieltag oder dem DFB Pokal. Warum kann man die Zwischenstände von anderen Spielen nicht einfach dort posten?
Wir hatten das vor der letzten Saison mal zur Diskussion gestellt. Das Ergebnis findest du hier. Wie du sehen kannst, war die Beteiligung nicht wirklich hoch. Ich persönlich finde es auch nicht dramatisch wenn Zwischenstände gepostet werden (natürlich nur solange es nicht Überhand nimmt), sehe aber auch den Nutzen darin nicht. Wenn ich wissen will wie es auf den anderen Plätzen steht, dann schaue ich mit Sicherheit nicht im Spieltagsthread nach. Und dann überwiegt bei mir das Argument, dass es User gibt, die gerne im Spieltagsthread mitschreiben / lesen und später die Zusammenfassung der anderen Spiele schauen wollen, ohne die Ergebnisse zu kennen. Denn diese User haben, wenn Spoiler zugelassen werden, keine andere Möglichkeit als den STT zu meiden.
Gelöschter Benutzer
Ganz ehrlich, mir persönlich ist es eigentlich völlig egal, ob Ergebnisse im STT genannt werden oder nicht. Es geht ja auch nicht darum, dass permanent im STT getickert wird, wenn irgendwo ein Tor fällt. Keiner brauch eine Ergebnisübersicht. Ich persönlich finde es aber übertrieben, wenn jemand blöd angegangen wird, wenn er gegen Ende des Spiels mal die Hoffnung äußert, dass unser Gegner auf den wir drei Tage später treffen, evtl. über 120 Minuten gehen muss. Da haben dann eben auch andere Pokalspiele ab und zu mal einen Eintracht-Bezug.
Auch wenn ich diese Sportschau-Leidenschaft nicht teile und auch nicht nachvollziehen kann, fällt mir aber sicher kein Zacken aus der Krone, wenn ich aus Rücksicht auf die Sportschau-Gucker Bezüge zu anderen Spielen unterlasse. Jeder Jeck ist halt anders...
Auch wenn ich diese Sportschau-Leidenschaft nicht teile und auch nicht nachvollziehen kann, fällt mir aber sicher kein Zacken aus der Krone, wenn ich aus Rücksicht auf die Sportschau-Gucker Bezüge zu anderen Spielen unterlasse. Jeder Jeck ist halt anders...
Alles schön und gut, aber man sollte bei aller Freude nicht vergessen, welche taktischen Fehler heute mal wieder von Kovac gemacht wurden. Das war fast alles schrecklich anzuschauen, ohne Sinn und Verstand. Jetzt zur Tagesordnung überzugehen wird nicht gut enden. Entweder Kovac ändert seien wirre Abwehrtaktik und die sinnlosen Auswechslungen, oder es geht Richtung unterer Tabellenhälfte. Freue mich trotzdem über den heutigen Sieg!!!!!!!!!!!!!!!
fasel schrieb:
Alles schön und gut, aber man sollte bei aller Freude nicht vergessen, welche taktischen Fehler heute mal wieder von Kovac gemacht wurden. Das war fast alles schrecklich anzuschauen, ohne Sinn und Verstand. Jetzt zur Tagesordnung überzugehen wird nicht gut enden. Entweder Kovac ändert seien wirre Abwehrtaktik und die sinnlosen Auswechslungen, oder es geht Richtung unterer Tabellenhälfte. Freue mich trotzdem über den heutigen Sieg!!!!!!!!!!!!!!!
Gerne kann man über taktische Fehler von Kovac diskutieren. Fang mal an. Welche taktischen Fehler hast du denn gesehen? Konkret und nicht dass das Spiel schrecklich anzusehen war, dass es eine wirre Abwehrtatik war und dass die Auswechslungen sinnlos waren. Begründe es doch.
http://www.fnp.de/sport/eintracht/Jan-Zimmermann-trifft-beim-Pokalspiel-in-Heidenheim-seinen-Retter-wieder;art785,2857635
Jan Zimmermann trifft beim Pokalspiel in Heidenheim seinen Retter wieder
Eintracht-Torhüter Jan Zimmermann stand zwei Jahre lang in Heidenheim im Kasten. Und erlebte dort die schwerste Zeit seines Lebens. Diagnose: Gehirntumor.
Es kann sein dass es sich hierbei um den gleichen Artikel handelt, den Mirscho heute morgen bereits gepostet hatte. Titel war Dankbar für jede Kleinigkeit, allerdings funktioniert der Link nicht mehr, deswegen poste ich ihn neu. Danke für den Hinweis.