
Florentius
9748
touch7 schrieb:
ich habe aufgehört ihn ernst zu nehmen,also ist sein Beitrag für mich irrelevant.
Wenn Max noch lust hat darauf einzugehen dann bitte soll er das tun.......übrigens darf der Granati mich ebenfalls überlesen und diskreditiern,habe absolut kein Problem damit!
So ähnlich sehe ich das auch. Auf "dem Schlachtfeld" kann man nicht diskutieren. Da brüllt man sich nur an
Würde die SGE auf dem E-Bundesanzeiger mal updaten, hätte ich Lust die Finanzlage der Eintracht genauer zu analysieren - anhand der Bilanz, der Kapitalflussrechnung und vor allem der Gewinn- und Verlustrechnung.
Hier...
https://www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.sessionid=c08571fdba0aa96f5cb3d1bb9f7ed460&page.navid=quicksearchlisttoquicksearchdetail&globalsearch_searchlist.selected=9be22cf313afaeac&globalsearch_searchlist.destHistoryId=2
...findet sich das Ganze für das Jahr 2006, das ist aber, fußballerisch gesehen, uralt und deswegen lohnt sich der Aufwand nicht.
Hier...
https://www.ebundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.sessionid=c08571fdba0aa96f5cb3d1bb9f7ed460&page.navid=quicksearchlisttoquicksearchdetail&globalsearch_searchlist.selected=9be22cf313afaeac&globalsearch_searchlist.destHistoryId=2
...findet sich das Ganze für das Jahr 2006, das ist aber, fußballerisch gesehen, uralt und deswegen lohnt sich der Aufwand nicht.
Programmierer schrieb:Florentius schrieb:
Sorry, aber Cottbus steht nicht ganz zufällig mit 5 Pünktchen auf Platz 18. Ein bisschen mehr braucht es schon, damit ich ausgelassen bin, bin aber auch eher der nüchtern sachliche Typ
Vielleicht ist Fußball dann nicht der richtige Sport für Dich. So Sportarten wie Schach, Kricket oder Golf sollten Deinem Naturell wohl eher entgegen kommen
Programmierer
Ne Fußball passt schon. Obwohl ich zugeben muss, dass insbesondere Schach mir auch sehr liegt
Was mir aber beim Fußball sicher nicht so passt sind die (teilweise) maßlosen Übertreibungen in beide Richtungen. Das empfinde ich schon teilweise als naiv bzw. reißerisch, vor allem von den Medien. Allerdings tendieren die ja mittlerweile in vielen gesellschaftlichen Themen zur inflationären Benutzung von Superlativen und immer weniger Gewicht auf sauberer Recherche bzw. sauberer Darstellung.
peter schrieb:Florentius schrieb:Programmierer schrieb:Florentius schrieb:
Ich gehe (fast) jede Wette ein, stehen wir im Winter auf Platz 12 - 10, wird der Vertrag mit Funkel verlängert. Das wäre traurig, weil damit Stagnation belohnt würde.
Davon gehe ich nicht aus. Nur wenn HB davon überzeugt ist, dass FF die Mannschaft mittelfristig weiterbringt, wird er den Vertrag verlängern.
Weiterbringen heißt, auch in Situationen, in denen kein direkter Druck auf der Mannschaft lastet, diese so zu motivieren, dass sie erfolgreich ist,
Unter Druck verstehe ich, Abstiegskampf wie jetzt, oder ein Ziel zu erreichen, wie in der letzten Saison.
Als das Ziel in der letzten Spielzeit so gut wie erreicht war, hat die Mannschaft in den entscheidenden Situationen nicht mehr den richtigen Biß gezeigt. Und damit begann die Negativserie nach dem Leverkusenspiel.
Dass FF in einer Situation wie jetzt, wahrscheinlich der Richtige ist, glaube ich schon. Die Frage ist die, kann er uns auch weiter nach oben führen.
Ich glaube ja. Aber sicher bin ich mir da überhaupt nicht.
Programmierer
Das ist mal ein interessanter Einwand.
Trotzdem glaube ich auch hier, dass FF es nicht packen wird, uns den nächsten Schritt einzuimpfen. Denn im Grunde stagnieren wir seit 3 - 4 Jahren (mit ein paar ups and downs), wieso sollte es "plötzlich" möglich sein? Auch in seinen anderen Vereinen hat er es fast nie geschafft mal nach vorne zu stoßen. Gut, mit dem MSV hatte er mal 1-2 gute Jahre, dann gings aber wieder steil abwärts.
mit welchem trainer hatten wir denn zuletzt mal 1-2 gute jahre?
Och Peter da gibts schon einige. Is nur alles schon ein Weilchen her. Aber dieses auf der Vergangenheit rumreiten ist nicht so mein Ding, ich beschäftige mich lieber mit der Gegenwart. Es ist schlicht unlogisch, immer auf die Vergangenheit zu verweisen, wenn die Gegenwart damit kaum noch was zu tun hat.
Wir machen (fast) 70 Millionen € Umsatz (=Einnahmen!!!) pro Jahr! Cottbust, als Gegenbeispiel, vielleicht 30 - 35 Millionen...wir investieren knapp 27 Millionen nur in den Profikader, wir haben an die 50.000 Zuschauer, wir haben eines der schönsten Stadien der Welt - das willst Du ja wohl nicht mit der maroden Eintracht von vor 10 Jahren vergleichen???
Natürlich hat da auch FF einen Anteil dran. Aber nur einen unter vielen, den größten Anteil hat daran, nach meiner Meinung, Sparmann, die WM und die Stadt Frankfurt sowie Bruchhagen. Sorry, und da ist mir ewiger Abstiegskampf halt nicht genug, um "mit einem breiten Grinsen rumzulaufen".
Max_Merkel schrieb:Programmierer schrieb:Florentius schrieb:
Ich gehe (fast) jede Wette ein, stehen wir im Winter auf Platz 12 - 10, wird der Vertrag mit Funkel verlängert. Das wäre traurig, weil damit Stagnation belohnt würde.
Davon gehe ich nicht aus. Nur wenn HB davon überzeugt ist, dass FF die Mannschaft mittelfristig weiterbringt, wird er den Vertrag verlängern.
Weiterbringen heißt, auch in Situationen, in denen kein direkter Druck auf der Mannschaft lastet, diese so zu motivieren, dass sie erfolgreich ist,
Unter Druck verstehe ich, Abstiegskampf wie jetzt, oder ein Ziel zu erreichen, wie in der letzten Saison.
Als das Ziel in der letzten Spielzeit so gut wie erreicht war, hat die Mannschaft in den entscheidenden Situationen nicht mehr den richtigen Biß gezeigt. Und damit begann die Negativserie nach dem Leverkusenspiel.
Dass FF in einer Situation wie jetzt, wahrscheinlich der Richtige ist, glaube ich schon. Die Frage ist die, kann er uns auch weiter nach oben führen.
Ich glaube ja. Aber sicher bin ich mir da überhaupt nicht.
Programmierer
Nein, das wird Bruchhagen nicht mehr machen. Funkel ist und bleibt mittlerweile bei weiten Teilen des Frankfurter Publikums unten durch. Das, was in den letzten Tagen vorgefallen ist, läßt sich aus meiner Sicht nicht mehr kitten.
Funkel und Frankfurt - das Kapitel ist spätestens nach der Saison beendet. Und das auch zurecht.
Sorry Max, aber das hab ich schon soooo oft von Dir gehört
,-)
Programmierer schrieb:Florentius schrieb:
Ich gehe (fast) jede Wette ein, stehen wir im Winter auf Platz 12 - 10, wird der Vertrag mit Funkel verlängert. Das wäre traurig, weil damit Stagnation belohnt würde.
Davon gehe ich nicht aus. Nur wenn HB davon überzeugt ist, dass FF die Mannschaft mittelfristig weiterbringt, wird er den Vertrag verlängern.
Weiterbringen heißt, auch in Situationen, in denen kein direkter Druck auf der Mannschaft lastet, diese so zu motivieren, dass sie erfolgreich ist,
Unter Druck verstehe ich, Abstiegskampf wie jetzt, oder ein Ziel zu erreichen, wie in der letzten Saison.
Als das Ziel in der letzten Spielzeit so gut wie erreicht war, hat die Mannschaft in den entscheidenden Situationen nicht mehr den richtigen Biß gezeigt. Und damit begann die Negativserie nach dem Leverkusenspiel.
Dass FF in einer Situation wie jetzt, wahrscheinlich der Richtige ist, glaube ich schon. Die Frage ist die, kann er uns auch weiter nach oben führen.
Ich glaube ja. Aber sicher bin ich mir da überhaupt nicht.
Programmierer
Das ist mal ein interessanter Einwand.
Trotzdem glaube ich auch hier, dass FF es nicht packen wird, uns den nächsten Schritt einzuimpfen. Denn im Grunde stagnieren wir seit 3 - 4 Jahren (mit ein paar ups and downs), wieso sollte es "plötzlich" möglich sein? Auch in seinen anderen Vereinen hat er es fast nie geschafft mal nach vorne zu stoßen. Gut, mit dem MSV hatte er mal 1-2 gute Jahre, dann gings aber wieder steil abwärts.
Soll das ein Witz sein? Wieso wurde mein Beitrag gesperrt? Das empfinde ich als lächerlich und kleinlich.
Würde jeder Beitrag gesperrt, der den Thread nicht gelesen hat, dann könntest Du, lieber Mod, geschätzte 20% aller Beiträge in diesem Forum sperren Wie gesagt, das ist nicht nachvollziehbar. Is mir aber auch egal, sperr diesen hier ruhig auch, is ja auch Off-Topic, wichtig war mir nur es mal los zu werden.
Würde jeder Beitrag gesperrt, der den Thread nicht gelesen hat, dann könntest Du, lieber Mod, geschätzte 20% aller Beiträge in diesem Forum sperren Wie gesagt, das ist nicht nachvollziehbar. Is mir aber auch egal, sperr diesen hier ruhig auch, is ja auch Off-Topic, wichtig war mir nur es mal los zu werden.
big_strider schrieb:
Es gibt sie noch, die Optimisten, die in jeder Krise eine Chance sehen und darauf spekulieren, im Falle einer Bankenpleite zumindest ihre Schulden los zu sein.
wie läuft das eigentlich wenn "meine Bank" abschmiert?
http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/bankpleite-was-passiert-mit-meinen-schulden_aid_338758.html
Wenn "der Laden Dir um die Ohren fliegt", dann kommt einfach der Insolvenzverwalter und fordert die Kohle von Dir ein, mach Dir also keine falsche Hoffnung ,-)
Auf was Du als Schuldner hoffen kannst, ist, dass die Inflation schön steigt, denn wie ein Vorredner bereits definierte, setzt sich der Realzins zusammen aus dem Nominalzins (das was in Deinem Schuldvertrag steht) - Inflation. Sprich, Dein reale Schulden sinken, wenn die Inflation steigt. Es sei denn er ist variabel an die Zinsentwicklung gekoppelt, denn die Zinsen steigen tendenziell, wenn Inflation droht, da das Hauptziel der Europäischen Zentralbank die Inflationsbekämpfung ist (anders als bei der Fed in den USA, die auch die Konjunktur im Auge hat!) und dabei ist das Mittel der Wahl die Erhöhung des Leitzinses.
Ach egal, ich hör jetzt mal auf Wein in mich reinzukippen und jeden Thread in fünfacher Länge zu beantworten .Fuck, mir ist halt langweilig heute Nacht
Ganz klar eine Weltreise, mit Schwerpunkt Südamerika!
Am besten dauerte sie unbegrenzt lange (mindestens 1 Jahr) und ich schliefe nur in runtergekommenen Back-Packer Hostels, mitten zwischen dem Volk
Wirklich, dass wäre das geilste. In ein 5 Sterne Hotel kriegen mich keine 10 Pferde, jedenfalls nicht für länger als für 1 Woche.
Na ja, vielleicht kündige ich bald meinen Job und mache das - zum Glück hab ich keine Verpflichtungen wie Kinder! Mal sehen, man muss tun was getan werden muss
Am besten dauerte sie unbegrenzt lange (mindestens 1 Jahr) und ich schliefe nur in runtergekommenen Back-Packer Hostels, mitten zwischen dem Volk
Wirklich, dass wäre das geilste. In ein 5 Sterne Hotel kriegen mich keine 10 Pferde, jedenfalls nicht für länger als für 1 Woche.
Na ja, vielleicht kündige ich bald meinen Job und mache das - zum Glück hab ich keine Verpflichtungen wie Kinder! Mal sehen, man muss tun was getan werden muss
Florentius schrieb:
Will nur mal gucken, ob mein jetziger Beitrag zeitlich vor dem anderen erscheint oder nach ihm, obwohl er eigentlich, zeitlich gesehen (Uhrumstellung...),vor ihm geschrieben wurde.
Tatsache
Hier zitierten Beitrag habe ich eigentlich um 3:15 Uhr geschrieben, aber er wird vorher eingereiht. Ist das Forum doof
Will nur mal gucken, ob mein jetziger Beitrag zeitlich vor dem anderen erscheint oder nach ihm, obwohl er eigentlich, zeitlich gesehen (Uhrumstellung...),vor ihm geschrieben wurde.
pipapo schrieb:
Dann brauchen wir ausschließlich Menschen die sich nicht bereichern wollen.
Wo findet man die?
kreuzbuerger schrieb:pipapo schrieb:mal ganz vereinfacht gesagt: werte statt wert!
Mich interessiert in dem Zusammenhang aber mal was man sich von der Post-Kapitalismuszeit verspricht.
grundsätzlich könnte die intelligenz der menschheit ausreichen, das wohl der allgemeinheit höher anzusiedeln, als das wohl einzelner...
Schöner Gedanke mein "Zoffbruder" ,-), aber davon hab ich mich verabschiedet. Die Menschen brauchen Steuerleute (Anarchie funktioniert halt auch nicht, siehe z.B. Afghanistan - die ufert aus zur "Macht des Stärkeren") und die neigen irgendwann zu Machtmissbrauch. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die Tendenz ist hier wohl klar.
In kleinen Communities oder im Kloster kann man diese Werte vielleicht dauerhaft hochhalten, aber in keiner komplexen und heterogenen Gesellschaft mit Millionen von Bürgern. "Der Mensch" steht sich selbst am nächsten, deswegen klappt das nicht. Sieh doch nur wie wir uns hier im Eintracht-Forum (obwohl wir doch absolut das gleiche Interesse verfolgen!!!) ständig in den Haaren liegen...wie soll es dann auf wesentlich höherer Ebene funktionieren?
peter schrieb:
ich glaube aktuell nicht, dass der kapitalismus in seiner aktuell existierenden form noch lange bestand haben wird. aber was bedeutet in anbetracht der menschheitsgeschichte "lange"?
peter
Peter, was ist denn Kapitalismus? Man kann hier meiner Meinung nach keine klare Linie ziehen. Herrscht in China Kapitalismus? Herrscht in Deutschland Kapitalismus? In den USA?
Ja, ich würde sagen überall herrscht Kapitalismus. Jedenfalls bis zu einem gewissen Grad. Sogar in Kuba sind mittlerweile private Unternehmungen gestattet, wenn auch mit Einschränkungen. Aber so ist es eigentlich überall. "Richtig" kapitalistisch ist es auch nicht, wenn die Regierung der USA privaten Investoren aus dem Nahen Osten verbieten will, sich in US-Amerikanische Häfen einzukaufen oder die jetzige "Rettung" der Banken, mit "reinem" Kapitalismus" hat das nichts zu tun. Jedes Land hat seine Regularien, das eine mehr, das andere weniger.
Werden jetzt die Banken (teil-)verstaatlicht, so ist das natürliche eine Abkehr vom Kapitalismus, allerdings nur in dieser einen (wenn auch wichtigen) Branche. Aber wer weiß wie lange das halten wird...
Aber die Idee des Kapitalismus an sich, "Leistung zählt", "wirtschaftliche Entscheidungsfreiheit und Freiraum", das finde ich gut und das wird auch immer das effizienteste System sein. So sind wir Menschen nun mal gepolt. Natürlich muss es aber Absicherungen geben, denn es ist klar, nicht alle sind gleich talentiert, nicht alle haben das gleiche Glück etc. Aber rein von der Produktionsebene, sprich, welches System bringt den größten Output (Wohlstand=Glück??) hervor, da ist der Kapitalismus absolut überlegen. Da wirkt eben doch der Urspruch eines jeden Ökonomen, der von Adam Smith und "der unsichtbaren Hand" und der Idee, dass jeder das Glück (=Wohlstand...) des Anderen erhöht, indem er sein eigenes forciert.
Meine persönliche Meinung ist, dass Glück nicht in direktem Zusammenhang mit materiellem Wohlstand steht und das Weniger oft Mehr ist. Aber meine persönliche Meinung zählt hier nicht. Der Politik, den Medien, den Lobbyisten, der "Öffentlichkeit" geht es um Mehr, Mehr, Mehr und da ist der Kapitalismus, in welcher Form auch immer, das Mittel der Wahl und ich prognostiziere, das wird er auch immer bleiben.
Adler_Kiel schrieb:Afrigaaner schrieb:
Na ja,
den Europäern geht es sicherlich gut. Oder es wird auf einem extrem hohen Niveau gejammert.
Anders sieht es aber weltweit aus. Durch der Verfall des $ zusätzlich zum eigenen "Verfall" der Landeswährung, werden Qualitätsgueter beinahe unerschwinglich.
Gehen wir mal vom Rohstoff Holz aus. Dieser wurde in den letzten 2 Jahren um ca. 20% teurer. Nur vor 2 Jahren war der Rand (ZAR) bei +- 9 Rand fuer einen Euro, heute ist er bei > 12 Rand für einen Euro. Wurde das Holz also für 9 Rand im Jahre 2006 eingekauft, so muss man heute R 14.4 bezahlen, was einer Preissteigerung von 60% entspricht.
Diese 60% kann aber nicht an die Kunden so weitergegeben werden. Gibt man davon die Hälfte weiter, dann ist damit aber die Preiserhöhung noch lange nicht zu Ende, da ja auch die Gehälter um 10% gestiegen sind. Fragt man aber nach einer Erhöhung um 40%, dann ist dem Unternehmen nicht geholfen und der Kunde kann sich das ganze eh nicht mehr leisten. Hinzu kommt in solchen Ländern (wobei SA noch eines der stabilsten ist, dass der Zins extrem hoch ist (+- 18%).
Dieses kleine Beispiel, aus meiner Sicht in SA, zeigt schon, dass da was ganz gewaltig im argen ist. Ich denke, dass ganze kann man nur durch eine Weltwährung lösen.
Gruß Afrigaaner
Sorry, dass ich Dir da widersprechen muss, aber stabil ist Südafrika in Währungsfragen vielleicht gegenüber seinen afrikanischen Nachbarstaaten, jedoch keinesfalls im Vergleich zu EU oder USA.
Betrachtet man die Ursachen für eine Abwertung einer Währung sind diese sehr vielfältig. Zum einen können außenwirtschaftliche Ursachen hierfür in Frage kommen.
1. Importiert ein Land mehr als es exportiert, dann wird in Relation mehr heimische Währung verkauft, um ausländische Währung zur Finanzierung der Importe zu bekommen.
2. Sind in Währungsräumen mit vergleichbar sicheren Anlagebedingungen die realen Leitzinsen (nominaler Refinanzierungszins - Inflation) unterschiedlich hoch, so wandert das Anlagekapital bei festverzinslichen Wertpapieren in die Hochzinsregion während im Niedrigzinsland das Anlagevolumen an der Börse steigt. Auch dieser Prozess führt zu einer Verknappung des Angebots der Hochzinswährung (Ausland/EU) und einem Überschussangebot bei der Niedrigzinswährung (Inland/USA) sowie einer überproportionalen Steigerung der Aktienkurse im Niedrigzinsland.
Aber auch binnenwirtschaftliche Entscheidungen, etwa in der Geldpolitik können hier tragen:
3. Die Notenbanken können die Geldmenge ihrer Währung steueren. Im Idealfall verändert sich die Geldmenge analog zum BIP-Wachstum unter Berücksichtigung des realen Wechselkurses (also unter Betrachtung der Kaufkraftparitäten der verschiedenen Währungen), der nominale Wechselkurs ist hier nicht sonderlich relevant.
In den USA sind die Effekte 1 und 2 wirksam, während in Südafrika bei einer Inflation von 8,6% und einer Erhöhung der Geldmenge im letzten Jahr von ca. 25 (!)% (gegenüber einem BIP-Wachstum von ca. 5 %) die Ursachen für die Teuerung weitesgehend hausgemacht sind. Da hilft auch kein nominaler Leitzins von 11%. Die Währungspolitik Südafrikas ist allenfalls als shizophren zu bezeichen, da einerseits die Geldmenge künstlich ausgeweitet wird und gleichzeitig durch diesen irrsinnig hohen Zinssatz versucht wird, die Umlaufgeschwindigkeit zu bremsen, um den Anstieg des Preisindex zu drosseln. Zudem kommt ein Handels- und Dienstleistungsbilanzdefizit von 23 Mrd. Rand allein im 3. Quartal 2007.
Zurück zum Threaderöffner und dem Thema USA. Nein, die "imperialistische Weltordnung" ist noch lange nicht am Ende, vor allem da die jetzt wirksamen Preiseffekte langfristig von Mengeneffekten wieder kompensiert werden. Der schwache Dollar stärkt die Wettbewerbsposition der US-Firmen auf den ausländischen und inländischen Märkten (da im Vergleich günstiger). Die dementsprechend steigende Nachfrage nach US-Gütern und die Abnahme der Importnachfrage geht (= Abbau des Handelsbilanzdefizits) dann mit einer Nachfragesteigerung nach Dollar und einer Nachfragedrosselung nach Euro einher -> der Wechselkurstrend beginnt zu drehen. Zudem beschleunigt sich durch einen solchen Aufschwung auf dem heimischen Gütermarkt die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Wenn sich die FED dann (wie auch in der Vergangenheit) der Wert- und Kaufkraftstabilität der eigenen Währung verpflichtet fühlt (und was sie nach Satzung auch ist), wird sie die Leitzinsen erhöhen (s. Effekt 2).
Da Rohstoffe international in Dollar gehandelt werden haben diese keine Auswirkungen auf die Kaufkraftparitäten in den USA, versetzen sie aber in die für sie glückliche Lage, eine Abwertungspolitik zu Gunsten der eigenen Wirtschaft zu betreiben, da Marktteilnehmer außerhalb der USA weiterhin in Dollar handeln und so die Nachfrage stabiler halten als wenn z.B. Öl in Euro gehandelt werden würde. Diese Tatsache erlaubt im übrigen auch das andauernde Leistungsbilanzdefizit der USA, welches mitnichten bedeutet, dass hier Verbindlichkeiten im betriebswirtschaftlichen Sinne entstehen, sondern nur dass ein Teil der Währungsstabilität durch die Wirtschaftsleistung im Ausland erbracht wird. Nimmt man nur die Tatsache, dass China erst seit 1995 Öl importiert, dafür aber Dollar auf den Devisenmärkten kaufen muss, stützt also ein Teil der Wertschöpfung der chinesischen Volkswirtschaft (Im Umfang der in Dollar getätigeten Importe, die nicht durch Dollar-wirksame Exporte refinanziert werden können) den Wert des Dollars. Dies ist halt der Vorteil der Leitwährung, welcher noch dadurch verstärkt wird, dass die Petro-Dollar der Ölexporteure (also das Geld aus deren Wertschöpfung) zu einem großem Teil im Ausland angelegt wird. Wegen der höheren Renditechancen an den US-Börsen kommt dieses Geld als Investition/ Kaptialaufstockung den US-Firmen wieder zu Gute. Hier liegt die einzige Möglichkeit eines wirklichen Umbruchs, wenn eine andere Währung Leitwährung wird und diese Vorteile abgreift. Einziger realistischer Kandidat ist hierfür wenn überhaupt der Euro, da glaub ich aber die nächsten 20 Jahre erst mal nicht dran.
Ist jetzt alles stark vereinfacht dargestellt und mit Sicherheit auch nicht ganz vollständig, aber im Großen und Ganzen funktioniert es etwa so.
Letzter Satz zum Thema Weltwährung: Vielleicht in der Theorie schön, aber praktisch wohl nicht umsetztbar. De facto konnte man ja bereits beobachten wie dies bei heterogenen Volkswirtschaften unter verschiedenen Abschottungsgraden zum Weltmarkt wirkt. Als die meisten Länder feste Wechselkurse zum Dollar hatten und die Wertentwicklung nicht mehr durch die Notenbanken entsprechend angepasst wurde, konnten die Währungen entweder nicht mehr konvertiert werden oder es ging mit massiven Kaufkraftdisparitäten einher (Kaufkraftverlust für die Konsumenten im Nicht-$-Land). Asienkrise und Währungsschock in Argentinien lassen grüßen. Weltwährung würde nur bei der analogen Einführung eines Weltbinnenmarktes für Kapital, Güter und Dienstleistungen funktionieren, das erscheint mir aber doch eher unrealistisch und ist bei den extremen Unterschieden im Entwicklungsgrad einzelner Länder und den versetzten Konjunkturphasen imho auch nicht ratsam.
Gibs zu! Du hast das Gleiche wie ich studiert! Wie komme ich da bloß drauf
Also ich hab den Thread jetzt nicht komplett gelesen, geb aber trotzdem mal meinen Senf dazu.
Mein Gefühl ist, es herrscht eine Übertreibung.
Die Börsen (und auch die Realwirtschaft) durchlaufen immer Schwankungen (Zyklen). Das ist dem Kapitalismus sozusagen inhärent. Schumpeter - einer der größten Ökonomen seiner Zeit, der zufällig mal an meiner Ex-Fakultät gelehrt hat, allerdings lange vor meiner Zeit - spricht beim Kapitalismus von "schöpferischer Zerstörung". Im Grunde sind die Börsen doch noch gar nicht soo weit unten (OK, ich bin glücklicherweise schon vor Monaten ausgestiegen smile:, die Medien tun aber so, als sei das einmalig. Wie beim Fußball wird hier viel dramatisiert.
Solange die Realwirtschaft in keine ausgemachte Kreditklemme gerät, die jahrelange Rezession (Minuswachstum!) zur Folge hat oder wir eine jahrelange Deflation bekommen, sehe ich für den Normalbürger kein großes Problem - solange er schlau genug ist, seine Altersvorsorge gescheit anzulegen und nicht ohne jegliche Ahnung von der Materie jedem Bankfuzzi glaubt.
Wenn nun die Banken verstaatlicht werden, so finde ich auch das nicht schlimm. Mit dem Geld anderer Leute zu spielen gehört sich einfach nicht und wenn die Manager das nicht von alleine eingrenzen können, na dann muss halt "Vater Staat" eingreifen". Die Banken sollen dafür sorgen, dass Menschen ihr Geld anlegen können und im Gegenzug lohnenswerte Kredite finanzieren. Das ist ihre Kernaufgabe. Vielleicht musste es so kommen, um ihren Größenwahn zu stoppen - insbesondere die klassischen angloamerikanischen Investmentbanken, die ja nun auch wieder zurück zum Kerngeschäft zu finden scheinen
Die imperialistische Weltordnung könnte sich allerdings verändern.
Insbesondere die USA sind hier zu nennen. Die Amis haben ein großes Leistunsgbilanzdefizit (Export - Import) und ein großes Budgetdefizit (Staatseinnahmen - Staatsausgaben), sprich, sie sind bis über beide Ohren verschuldet - sowohl der Staat als auch die Bürger. Steigen die Zinsen (und irgendwann muss die Fed auch mal wieder die Zinsen erhöhen, seit Jahren sind sie historisch niedrig), erhöhen sich die Schulden. Verpflichtungen, die in ausländischer Währung notieren, verteuern sich zusätzlich, wenn der Dollar an Wert verliert, auch diese langfristige Tendenz besteht.
Dazu kommt der Druck (wenn auch noch auf niedrigem Niveau - vergleichbar mit unserer Eintracht in Bezug auf die Bayern smile: von unten, von China, Indien, Russland, Brasilien. Hier wird sicherlich in den nächsten 5 - 25 Jahren eine Verschiebung der politischen Macht stattfinden. Die Amerikaner werden kein kleines Licht werden, aber ihre Ausnahmestellung ist mittel- bis langfristig in Gefahr.
Mein Gefühl ist, es herrscht eine Übertreibung.
Die Börsen (und auch die Realwirtschaft) durchlaufen immer Schwankungen (Zyklen). Das ist dem Kapitalismus sozusagen inhärent. Schumpeter - einer der größten Ökonomen seiner Zeit, der zufällig mal an meiner Ex-Fakultät gelehrt hat, allerdings lange vor meiner Zeit - spricht beim Kapitalismus von "schöpferischer Zerstörung". Im Grunde sind die Börsen doch noch gar nicht soo weit unten (OK, ich bin glücklicherweise schon vor Monaten ausgestiegen smile:, die Medien tun aber so, als sei das einmalig. Wie beim Fußball wird hier viel dramatisiert.
Solange die Realwirtschaft in keine ausgemachte Kreditklemme gerät, die jahrelange Rezession (Minuswachstum!) zur Folge hat oder wir eine jahrelange Deflation bekommen, sehe ich für den Normalbürger kein großes Problem - solange er schlau genug ist, seine Altersvorsorge gescheit anzulegen und nicht ohne jegliche Ahnung von der Materie jedem Bankfuzzi glaubt.
Wenn nun die Banken verstaatlicht werden, so finde ich auch das nicht schlimm. Mit dem Geld anderer Leute zu spielen gehört sich einfach nicht und wenn die Manager das nicht von alleine eingrenzen können, na dann muss halt "Vater Staat" eingreifen". Die Banken sollen dafür sorgen, dass Menschen ihr Geld anlegen können und im Gegenzug lohnenswerte Kredite finanzieren. Das ist ihre Kernaufgabe. Vielleicht musste es so kommen, um ihren Größenwahn zu stoppen - insbesondere die klassischen angloamerikanischen Investmentbanken, die ja nun auch wieder zurück zum Kerngeschäft zu finden scheinen
Die imperialistische Weltordnung könnte sich allerdings verändern.
Insbesondere die USA sind hier zu nennen. Die Amis haben ein großes Leistunsgbilanzdefizit (Export - Import) und ein großes Budgetdefizit (Staatseinnahmen - Staatsausgaben), sprich, sie sind bis über beide Ohren verschuldet - sowohl der Staat als auch die Bürger. Steigen die Zinsen (und irgendwann muss die Fed auch mal wieder die Zinsen erhöhen, seit Jahren sind sie historisch niedrig), erhöhen sich die Schulden. Verpflichtungen, die in ausländischer Währung notieren, verteuern sich zusätzlich, wenn der Dollar an Wert verliert, auch diese langfristige Tendenz besteht.
Dazu kommt der Druck (wenn auch noch auf niedrigem Niveau - vergleichbar mit unserer Eintracht in Bezug auf die Bayern smile: von unten, von China, Indien, Russland, Brasilien. Hier wird sicherlich in den nächsten 5 - 25 Jahren eine Verschiebung der politischen Macht stattfinden. Die Amerikaner werden kein kleines Licht werden, aber ihre Ausnahmestellung ist mittel- bis langfristig in Gefahr.
Ohne den Thread gelesen zu haben: Ja
Aber: TV ist in jedem Land grauenhaft. Es gibt einige wenige gute Dokus und Spielfilme usw. Aber das Meiste ist überflüssiger Schund.
Aber: TV ist in jedem Land grauenhaft. Es gibt einige wenige gute Dokus und Spielfilme usw. Aber das Meiste ist überflüssiger Schund.
Biotic schrieb:
Hier scheint Funkel eben Schwaechen zu haben, mit denen er sich im Endeffekt selbst ein Bein stellt, wenn er diese nicht angeht. Nachdem ich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, waren das Spiel heute und das Interview in der FR Hoffnungsschimmer.
Dem moeglichen Unmut der Fans schonmal vorab den Wind aus den Segeln genommen in dem man auf den herben Verlust von Ama und Chris verweist und um Unterstuetzung bittet. Der Kritik, dass die Verantwortlichen die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben den Wind aus den Segeln genommen in dem man Klartext redet. Die Mannschaft in der Pause trotz Rueckstandes top motiviert und das Spiel gedreht. Besser geht es kaum.
Ist ja alles gut und schön. Dieser (sehr) kurzfristigen Entwicklung steht aber ein Jahr 2008 entgegen, dass eher ein Rückschritt war als ein Fortschritt - trotz der von Dir beschriebenen Investitionen! Das verursacht in mir eben nach wie vor ein Grummeln, auch wenn wir heute in Cottbus gewonnen und gut gespielt haben. Aber bei aller Liebe, das war Cottbus, der materiell ärmste Verein der Liga, der nun auch kläglich auf Platz 18 steht. Wer das vergisst macht sich was vor.
Gradmesser werden bis Dezember noch genug kommen. Cottbus dient hier nur bedingt.
Ich möchte gerne einen Schritt nach vorne sehen und auch den Willen dazu - bei den Fans und bei den Verantwortlichen! Damit meine ich gar nicht das von Dir erwähnte internationale Geschäft (obwohls natürlich schön wäre smile:, sondern einfach nur einen Schritt nach vorne. Von mir aus auf Platz 8 oder schöneren Fußball oder Einbau und Weiterentwicklung von Hoffnungsträgern usw. All das sieht man seit über einem halben Jahr aber nicht.
"Langsame Weiterentwicklung", "Schritt-für-Schritt-Taktik", "nichts überstürzen, "zwischen den Zeilen lesen", alles schön und gut, aber, wie gesagt, im Jahr 2008 geht es eher ab- statt aufwärts. Und so lange sich mein Gefühl hier nicht grundsätzlich verändert (nach dem Leverkusen-Spiel war ich total euphorisch, auch gegenüber Funkel, aber die Monate danach empfand ich als Schlag ins Gesicht), wird sich auch meine Einstellung bezüglich Funkel nicht verändern.
Hoffentlich hat heute auch der Letzte gesehen, dass Training nicht gleich Spiel ist und das Caio der Mannschaft helfen kann und Potenzial hat!
Funkel, das gilt auch und insbesondere für Dich (Sie)!
Funkel, das gilt auch und insbesondere für Dich (Sie)!
Sein Hauptargument sind die verletzen Spieler bzw. die außer Form befindlichen Spieler und seine Schlussfolgerung, dass man dann keine oder nur begrenzte Forderungen stellen darf.
Diese Pauschalausrede ist mir viel zu einfach. Jeder Club hat verletzte Spieler und jeder Club hat auch wichtige verletzte Spieler. Sicher haben wir momentan ein paar mehr, aber damit jegliche Kritik zu ersticken ist für mich null diskussionswürdig, zumal wir hier teilweise über sehr lange Zeiträume sprechen und nicht ein paar Monate. Deine Kritik, Maggo, bezieht sich auf knapp 2 Jahre. Zwei Jahre kein gescheites offensives Mittelfeld? Wenn dem so wäre, dann wäre das erst Recht kritikwürdig...
Deine Argumente sind konstruiert und hergeholt - seine Ansicht, dass die Negativserie der letzen 7 Monate daran lag, dass wir zu offensiv gespielt haben aber natürlich nicht.
Na ja...
Funkel raus demoralisiert Team
Laut HB heißt das doch nur "wir sind unzufrieden", das wird ein hochbezahlter und oft genug in den Himmel gelobter Bundesligaprofi ja wohl ertragen können.
By the way, es gibt hier auch kurz- und langfristige Effekte die zur Berücksichtigung stehen. Vielleicht brauchts ab und an einen gezielten Arschtritt von Außen? Immer nur Kschel, Kuschel halte ich nicht für angebracht und eine Absprache während dem Spiel das singen und nach dem Spiel jenes ist idealistisch und nicht durchsetzbar bei zehntausenden von Fans, das ist nix weiter als eine "Wolkenkuckucksheimdiskussionen" im Forum. Gerade wenn die Emotionen hoch kochen, wird geschrien, das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben.
Funkel stellt nur Spieler auf, die sich im Training und im Spiel anbieten...
Thurk? Huggel? Rehmer? Gegenteil: Caio...
Meiner Meinung nach verfährt Funkel natürlich nicht nach dem Konzept "hinten dicht, vorne hilft der liebe Gott". Eine solche Darstellung ist natürlich stark vereinfacht und auch ein bisschen polemisch, da hat Pedro Recht, aber man gewinnt eben doch den Eindruck, dass Funkels Präferenz hinten liegt und dies sehr deutlich! Diesen Eindruck hatten bisher alle (fast alle smile: Fans von Mannschaften die funkel trainiert hat, irren die alle? Auch Funkels Ruf in der Branche ist so, irren auch die alle? Auch seine Aufstellungen sprechen dafür, irren auch die Kicker und wie sie alle heißen Journalisten, wenn sie in Funkels System eben keine 3 Stürmer, sondern nur einen sehen?