greg
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Aachener_Adler schrieb:greg schrieb:
Der Fußball ist einfach die perfekte Bühne, um sich als Law&Order-Mensch zu profilieren. Viel öffentlichen Aufmerksamkeit bei gleichzeitig sehr schwacher Lobby (der Zuschauer).
Sicher? Die 400.000 Zuschauer, die an jedem Bundesliga-Spieltag die Stadien besuchen, sind zum größten Teil auch Wahlberechtigte und eurem geliebten hessischen Innenminister hat seine Low&Order-Positionierung bei der OB-Wahl in Frankfurt ja auch nicht gerade genützt.
In der Kommunalpolitik mag das noch greifen, besonders bei einer Direktwahl wie der ums Amt des Oberbürgermeisters. Genützt hat ihm die Haltung sicherlich nicht, aber sie war auch nicht ausschlaggebend für sein Scheitern, Dafür war hauptsächlich das Thema Fluglärm verantwortlich und damit verbunden der Wegfall der CDU-Stammwähler aus Sachsenhausen.
Ich gebe dir recht, dass ein Innenminister wohl jeder anderen Partei als der CSU hier wohl erträglicher wäre. Es bleibt aber fraglich wie viele von diesen, zweifellos zahlreichen, wahlberechtigten Fußballinteressierten das Thema für sich selbst so hochhängen, damit es für sie die Entscheidung bei einer Wahl maßgeblich beeinflusst.
prothurk schrieb:
Mir sind die affektierten Jubelkasper eher unsympathisch.
Toll zu diesem Thema passte da auch der Aufhänger zum Spiel HSV - Mainz in der Sportschau bei dem es um den Szalai ging: "Acht Tore! Acht verschiedene Torjubel!" und das wurde so rübergebracht wie "20 Tore in fünf Spielen!"
Naja, wenn man sonst keine Aufhänger für ein Spiel findet oder einen Spieler unsympathisch zu finden...
Beverungen schrieb:
an der alten stelle ist aber ein neuer imbiss, der zwar das konzept geklaut und zu eigen gemacht hat, nicht aber die qualität. mies.
http://www.derkultimbiss.de/
Das ist ja dreckig! Gut dass du es sagst. Meine Schwägerin ist letztens in die Goldsteinstraße gezogen und ich wusste aus einem alten Thread hier, dass es da wohl nen guten Burgerladen gibt und war mir sicher es wäre eben jener "Kultimbiss". Deshalb hab ich den Laden auch empfohlen. Nach Sichtung der Bilder auf der Homepage war dies aber nur das Imitat. Muss ich gleich mal weitergeben die Info. Danke!
sotirios005 schrieb:Ruessel schrieb:
Wo sind die Konzepte für einen sicheren Discothekenbesuch, ein sicheres
Elternhaus, Odenwaldschule oder Internet. Da gibt es sicher noch mehr zu tun
als beim Fussball.
Das ist genau der Punkt. In unsere geliebte Fussballbundesliga mischen sich Leute ein, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Die anderen Themen werden gerne unter dem Mäntelchen "Privatbereiche, in die sich der Staat nicht einmischen darf" frei weiterlaufen gelassen. Z. B. ergänzend auch noch kirchliche Einrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche zugange sind. Staatliche "Konzepte für einen sicheren Besuch kirchlicher Einrichtungen" würden mit Empörung vom Klerus zurückgewiesen werden! Der Bundesliga gestehen unsere Politiker eine solche Empörung nicht zu.
Der Fußball ist einfach die perfekte Bühne, um sich als Law&Order-Mensch zu profilieren. Viel öffentlichen Aufmerksamkeit bei gleichzeitig sehr schwacher Lobby (der Zuschauer).
womeninblack schrieb:Meierei schrieb:
Ergebnis der Studie muesste also sein, dass eine Steigerung der Praesenz staatlicher Ordnungshueter die Wahrscheinlichkeit Verletzter in eben diesem Maße steigert, bzw. gesteigert hat. Wenn nicht sogar provoziert.
Diese Vermutung habe ich schon lange, schön, dass Du das auch errechnet hast...
Mal zum Thema der Korrelation "mehr Polizei = mehr Straftaten"
http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCchow-Dannenberg-Syndrom
11Freunde schrieb:
»Entscheidend wären doch die Zahlen, welche dieser Strafverfahren wirklich zu einem rechtskräftigen Urteil führten. Die Anzahl der eingeleiteten Strafverfahren ist leider nicht wirklich aussagekräftig.«
Da sollte echt mal mit dem selben Maß gemessen werden, denn bei Verfahren gegen Polizeibeamte wird ja auch nicht plakativ die Zahl der eingeleiteten Verfahren propagiert (zumal eh nur ein sehr geringer Teil der zur anzeige gebrachten Handlungen auch wirklich in ein Verfahren münden)
propain schrieb:realdeal schrieb:
Scheinbar ist es ein Hobby von Schiris Frankfurter Vereine zu verpfeifen.
Wie sagte mal vor mehreren Jahren ein DFB-Verantwortlicher, bei den Frankfurter Vereinen schauen wir genauer hin, denn wir wollen nicht in den Verdacht geraten das wir die Frankfurter Vereine bevorteilen weil der DFB seinen Sitz in Frankfurt hat.
Es wäre schön wenn diese Gestalten vom DFB jeden Verein gleich behandeln würden, aber das wird wohl ewig ein Wunsch bleiben.
Ahja, ist wie mit Eltern die ihre Kinder als Schüler haben...
Was sagt dieser Vergleich jetzt über das Verhältnis zwischen uns und DFB aus?
Blablablubb schrieb:
Ein Gästeblock voller Kunden:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ort43xbCZdk
Ich finde eher erschreckend wie voll dieser Gästeblock tatsächlich ist.
Hatte gehofft da stehen jetzt verlorene 50 Hansel rum, aber RasenBallsport scheint ja schwer angesagt zu sein
Bigbamboo schrieb:
Wtf? Die Walstreetstakeholder haben ein privates Sicherheitszentrum, welches öffentlich finanziert wird, womit sie die ganze Occupy-Bewegung beobachten konnten. Sandy hat's nun hoch gespült:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/153183
Da fehlen mir die Worte.
Mein lieber Schwan. Es wird echt immer gruseliger.
Taunusabbel schrieb:
Offensichtlich sind die Kontrolleure "verschwunden "
http://www.fr-online.de/vorwuerfe-gegen-polizei-frankfurt/rassismus-polizei-frankfurt-kontrolleure-sind--verschwunden,20810664,20822202.html
jetzt mal losgelöst von dem was danach geschah, irgendwie seltsam liest sich das schon: "...dass sie zunächst beide in der U-Bahn kontrolliert worden waren, woraufhin er seine Monatskarte vorzeigte, auf der sie kostenlos mitfahren durfte. Kurz darauf sei er ausgestiegen und sie erneut kontrolliert worden. Dabei habe sie zunächst versehentlich eine alte Fahrkarte aus dem Portemonnaie gezogen, dann aber erneut die übertragbare Monatskarte vorgezeigt, die er ihr beim Aussteigen überlassen hatte."
Also, zweimal kontrolliert zwischen zwei Stationen. Entweder es ist zusammengereimt oder die Kontrolleure hatten es echt auf die Frau abgesehen und haben darauf spekuliert, dass ihr Mann die Monatskarte mitgenommen hat.
SGE-URNA schrieb:
Auch hier gilt aber, dass letztlich nur die Aktionen (und hier ist unbestritten jede einzelne eine zuviel) Eingang in eine Zeitung finden, die eben Aufsehen erregen und die wahrscheinlich grosse Mehrheit an anständigem Vorgehen eben nicht. Das entschuldigt selbstverständlich nix, von Verallgemeinerungen halt ich allerdings auch nix.
Ja genau, das entschuldigt nichts. Und zu deinem (wiederholten) Einwand, dass zu wenig über die positive Arbeit der Polizei berichtet wird passend eine Passage aus dem Kommentar zum FR-Artikel
FR schrieb:
Vorfälle, die jenem in der Frankfurter U-Bahn ähneln, geschehen jeden Tag. Sie sind es, die die Arbeit von Zehntausenden Polizisten diskreditieren, die ihre Aufgabe gut und gewissenhaft erledigen, nicht die Kritik daran. Die Gewerkschaft der Polizei, die das behauptet, beweist so einfach nur, dass sie nichts verstanden hat.
jona_m schrieb:neeko schrieb:
Neues aus Frankfurt:
http://www.fr-online.de/frankfurt/rassismus-polizei-frankfurt-ihr-seid-hier-nicht-in-afrika,1472798,20797476,view,asFirstTeaser.html
Da vergeht einem wirklich alles.
Gerade in dem derzeitigen politischen Umfeld (NSU etc.) könnte man ja mal auf konsequente Aufklärung hoffen. Traurig, dass es erst einer Nazi-Mordserie bedarf, damit man als Bürger auf Aufklärung "hoffen" darf
Hach, es geht doch nichts über die schöne "gefühlte" Sicherheit.
Nur im Stadion, da fühl ich mich irgendwie unwohl