greg
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Uwes Bein
Das stimmt doch nicht! Kurz vor dem letzten Urteil des DFB gab es die "Verhandlung" vor dem Vereinsgericht mit verhängten Sozialstunden. Entweder war das gestellt, um beim DFB besser dazustehen oder es gab eben kein Stadionverbot!
Uwes Bein schrieb:Stadionverbote (SV) gab es in der Vergangenheit schon für Schneeballwürfe (nein, nicht auf Polizisten) und Wildpinkeln. An den Instrumenten mangelt es also nicht. Zum Glück ist man von diesem Gießkannenprinzip bei der Vergabe von SV etwas weg gekommen. Das Vereinsgericht trägt dem Rechnung und wird von allen Seiten (auch vom DFB) gelobt. Weißt du denn wer da Sozialstunden leisten musste ("Ersttäter, "Vorbestrafter"? Deine Argumentation würde ja bedeuten, dass das Vereinsgericht lediglich eine "andere Instanz" wäre um SV auszusprechen.SGE-URNA schrieb:
Glaub mir, wenn jemand eindeutig des Pyro zündens überführt wird, bekommt er auch heute schon ein Stadionverbot (zum Teil schon für wesentlich geringere Vergehen). Von daher seh ich den Mehrwert nicht so ganz.
Das stimmt doch nicht! Kurz vor dem letzten Urteil des DFB gab es die "Verhandlung" vor dem Vereinsgericht mit verhängten Sozialstunden. Entweder war das gestellt, um beim DFB besser dazustehen oder es gab eben kein Stadionverbot!
greg schrieb:In meinen Augen ist es nicht mehr an der Zeit zwischen Erst- und Wiederholungstäter zu unterscheiden.
Stadionverbote (SV) gab es in der Vergangenheit schon für Schneeballwürfe (nein, nicht auf Polizisten) und Wildpinkeln. An den Instrumenten mangelt es also nicht. Zum Glück ist man von diesem Gießkannenprinzip bei der Vergabe von SV etwas weg gekommen. Das Vereinsgericht trägt dem Rechnung und wird von allen Seiten (auch vom DFB) gelobt. Weißt du denn wer da Sozialstunden leisten musste ("Ersttäter, "Vorbestrafter"? Deine Argumentation würde ja bedeuten, dass das Vereinsgericht lediglich eine "andere Instanz" wäre um SV auszusprechen.
Nach den Vorkommnissen in Magdeburg sollte bei wirklich jedem angekommen sein, wie Pyro oder Feuerwerkskörper (ich spreche nicht von Wildpinklern und Schneeballwerfern...) unserer Eintracht schaden. Derjenige, der trotzdem wieder dagegen verstößt sollte dementsprechend idealerweise auf Lebzeit aus dem Fußballstadion verbannt werden. Ein vereinseigenes Gericht brauche ich dafür nicht...
Warum legen wir eigentlich nicht Meier noch mit oben drauf?
Ffm60ziger schrieb:die Spekulationen um Veh und Rumänien gehen weiter. Es soll ein Deutscher kommen mit Titel in seiner VitaTafelberg schrieb:Ffm60ziger schrieb:Tafelberg schrieb:
Veh ggf. in die engere Führung beim Oberligisten Reutlingen?
Hände schütteln usw. mich wundert bei Feh nichts, gar nichts.
und jetzt Hände schütteln als Nationaltrainer Rumänien?
ne, glaube ich nicht
Hände? Schütteln? Rumänien/Walachei?
http://www.goal.com/de/news/968/transfernews/2016/07/03/25290092/rum%C3%A4nien-neuer-nationaltrainer-kommt-bald
Tafelberg schrieb:Nicht Veh, sondern Daum.
die Spekulationen um Veh und Rumänien gehen weiter. Es soll ein Deutscher kommen mit Titel in seiner Vitahttp://www.goal.com/de/news/968/transfernews/2016/07/03/25290092/rum%C3%A4nien-neuer-nationaltrainer-kommt-bald
Aber ihm bleibt ja noch Reutlingen...
greg schrieb:das training wird hin und wieder aufgezeichnet aber nicht immer
Wird bei uns (endlich) auch das Training zwecks Analyse gefilmt oder war das Stativ (#007 bis #016) vom TV?
greg schrieb:das training wird hin und wieder aufgezeichnet aber nicht immer
Wird bei uns (endlich) auch das Training zwecks Analyse gefilmt oder war das Stativ (#007 bis #016) vom TV?
Die bisherigen Verpflichtungen entfachen jetzt noch keine Euphorie bei mir. Rebic konnte sich noch nirgendwo durchsetzen. Hrgota spielte in Gladbach eigentlich gar keine Rolle mehr und Danny Blum gilt auch nicht als großartig talentiert.
Ein Kollege meinte nur: "Ich hab echt vergessen, ob die Eintracht abgestiegen ist oder nicht. Aber die Verpflichtungen sind schon eher was für einen Zweitligisten."
Ich lasse mich gerne überraschen. Sehe aber auch keinen Spieler unter den neuen, der jetzt ähnliches Potential andeutet wie Aigner oder Inui damals.
Ein Kollege meinte nur: "Ich hab echt vergessen, ob die Eintracht abgestiegen ist oder nicht. Aber die Verpflichtungen sind schon eher was für einen Zweitligisten."
Ich lasse mich gerne überraschen. Sehe aber auch keinen Spieler unter den neuen, der jetzt ähnliches Potential andeutet wie Aigner oder Inui damals.
Frankfurter-Bob schrieb:Wie hier schon an anderen Stellen richtigerweise geschrieben: Spieler Anfang 20, die sich bspw. beim AC Florenz durchgesetzt haben, werden wir uns wohl kaum leisten können. Wir müssen genau solche Spieler holen, sie in die Spur bringen/verbessern und dann weiterverkaufen.
Rebic konnte sich noch nirgendwo durchsetzen. Hrgota spielte in Gladbach eigentlich gar keine Rolle mehr und Danny Blum gilt auch nicht als großartig talentiert.
Der gemeinte Spieler hat sich aber auch nicht in Bundesliga 2 bei Rasenkacke durchgesetzt. Wie gesagt, ich lass mich gerne (positiv) überraschen.
Gelöschter Benutzer
Ich finde es nicht einmal dramatisch, dass man einen Spieler nicht live gescoutet hat. Man kann sich aber nicht nur auf den "Trainer" verlassen und blind alles holen was der gerne haben will. Man könnte ja mal Legien fragen, ob er die Neuzugänge im Winter empfohlen hätte....
@Eintracht-Ossi:
Was halt der unbedingte Wunschspieler des Unaussprechlichen! Und wir wissen ja alle wie der stänkert und mosert, wenn er seinen Willen nicht bekommt.
@Eintracht-Ossi:
Was halt der unbedingte Wunschspieler des Unaussprechlichen! Und wir wissen ja alle wie der stänkert und mosert, wenn er seinen Willen nicht bekommt.
Gelöschter Benutzer
greg schrieb:Richtig.Basaltkopp schrieb:
Man könnte ja mal Legien fragen, ob er die Neuzugänge im Winter empfohlen hätte....
Spielst du auf das Gerücht an, dass die Scoutingabteilung nicht mit allen Transfers in der Winterpause einverstanden war!?
Clubfan1960 schrieb:Natürlich nicht.
Du mit Deiner großen und arroganten Klappe bist bei uns genau richtig. Eintracht ist schneller draußen als man denkt und wo das Tor steht, müssen wir unserer Mannschaft auch nicht zeigen.
Kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, vor nicht mal einer Woche wurde darüber berichtet, dass man darüber Einigkeit erzielt hat, den Vertrag bis 2020 zu verlängern und jetzt soll das alles schon wieder Schnee von gestern sein? Glaube ich nicht!
AllaisBack schrieb:Ich kanns mir eigentlich auch nicht vorstellen. Allerdings fehlte bei Stendera "nur noch" Bobics Zustimmung, was bedeuten würde, dass die Verhandlungen noch von HB geführt wurden. Wäre also ein ähnlich gelagerter Fall wie die "versprochenen" Vertragsverlängerungen für Kittel und Flum.
Kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, vor nicht mal einer Woche wurde darüber berichtet, dass man darüber Einigkeit erzielt hat, den Vertrag bis 2020 zu verlängern und jetzt soll das alles schon wieder Schnee von gestern sein? Glaube ich nicht!
concordia-eagle schrieb:hier noch eine klarstellung
Die haben bei Veh nachgefragt, Reinartz wurde angeblich schon zuvor geblockt.
„… Bevor er zur Sportlichen Leitung oder dem damaligen Trainer Armin Veh vordringen konnte, wurde er schon abgeblockt. „Ich habe nicht gewusst, dass er mit mir reden wollte“, sagte Armin Veh am Donnerstag der FR. „Ich höre mir so etwas immer an. Aber, noch mal, ich wusste gar nichts davon.“ …“
http://www.fr-online.de/sport/datenanalyse-kroos-ist-primus,1472784,34315608,view,asFirstTeaser.html
Und, P.S., noch was: Stefan Reinartz war hier in Ascona und hat sein neues Spielerfassungssystem vorgestellt. Ich habe drüber geschrieben, auch darüber, dass Reinartz bei Armin Veh keinen Termin bekommen habe, um seine Innovation vorzustellen. Das las sich dann so, als habe Veh seinem eigenen Spieler diesen Termin verweigert. Reinartz hat das etwas missverständlich dargestellt oder ich habe es falsch verstanden. Jedenfalls war Armin Veh not amused, er war sogar stinksauer. Ich habe dann noch am Donnerstag mit ihm telefoniert, er hat sehr deutlich gesagt, dass Reinartz über das Thema nie mit ihm gesprochen habe, er habe noch nicht einmal gewusst, dass der Spieler eine eigene Firma hat, die derartige Software entwickelt. Auch mit Reinartz habe ich dann noch mal gesprochen, bei dem sich Veh natürlich auch schon gemeldet hatte.
Quintessenz: Ich hätte Veh mal besser gleich angerufen, um ihn in der Sache anzuhören. War ein Fehler von mir. Andererseits hat Reinartz mit Leuten bei der Eintracht über sein System gesprochen, und niemand hat es an Veh weitergeleitet. Da hat also irgendwo irgendwas gehakt. In Leverkusen, Dortmund, Leipzig und beim DFB hat es jedenfalls jeweils nicht gehakt.
http://www.blog-g.de/abschied-und-vehs-aerger/
mickmuck schrieb:Und das ist leider der entscheidende Punkt der ganzen Geschichte. Weil bei uns mal wieder was gehakt hat, haben wir u.U. versäumt eine positive Entwicklung zu nehmen.
Da hat also irgendwo irgendwas gehakt. In Leverkusen, Dortmund, Leipzig und beim DFB hat es jedenfalls jeweils nicht gehakt.
greg schrieb:So lange er Angestellter von Eintracht Frankfurt war, ist deine Sichtweise arbeitsrechtlich überprüfenswert.
Ja, Reinartz war Angestellter von Eintracht Frankfurt, aber sein Produkt vertreibt er ja in seiner Funktion als Geschäftsführer seines Start-Ups. Ich glaube nicht, dass man daraus irgendeine Pflichtverletzung ableiten kann und die beiden Sachen strikt trennen muss. Ist ja nicht so, dass er für die Entwicklung des Produkts entlohnt wurde.
Ich kenne die Arbeitsverträge von EF nicht. Eine Genehmigungspflicht für Nebentätigkeiten, auch wenn sie nicht direkt entlohnt werden, sollte allerdings - wie bei jedem anderen Arbeitnehmer auch - enthalten sein. Der Verein behält es sich schließlich auch vor, Autogrammstunden etc. zu unterbinden, wenn er das für gerechtfertigt hält.
Denkt man meine Überlegungen weiter, müssen die sportlich Verantwortlichen sogar zwingend etwas gewusst haben. Wenn nicht... das kann sich jeder für sich selbst weiter ausmalen.
WuerzburgerAdler schrieb:Seine Nebentätigkeit sollte natürlich mit seinem bestehenden Vertrag zusammen passen. Das setze ich jetzt einfach mal voraus. So dämlich wird er ja wohl nicht sein dem a) entgegen zu handeln und b) dann auch noch damit an die Presse zu gehen.
Denkt man meine Überlegungen weiter, müssen die sportlich Verantwortlichen sogar zwingend etwas gewusst haben. Wenn nicht... das kann sich jeder für sich selbst weiter ausmalen.
greg schrieb:Vor 5 Jahren noch hätte ich dir wahrscheinlich Contra gegeben. Mittlerweile bin ich aber genau deiner Meinung...
Ich habe mich immer an 50+1 geklammert, aber mittlerweile wünsche ich mir auch fast, dass sie fällt.
Dieses zweierlei Maß hat doch mit fairen Bedingungen nichts mehr zu tun. WOB, Hoffenheim, Bayer, RB - fast ein Viertel der Liga erfüllen die Regel nicht, mit Hannover ist eine weitere Ausnahme gerade abgestiegen. Entweder man setzt die Regelung konsequent(er) durch oder schafft sie ab.
Diegito schrieb:Vor 5 Jahren hätte ich mir dafür noch selbst Contra gegeben, wenn nicht schlimmergreg schrieb:
Ich habe mich immer an 50+1 geklammert, aber mittlerweile wünsche ich mir auch fast, dass sie fällt.
Dieses zweierlei Maß hat doch mit fairen Bedingungen nichts mehr zu tun. WOB, Hoffenheim, Bayer, RB - fast ein Viertel der Liga erfüllen die Regel nicht, mit Hannover ist eine weitere Ausnahme gerade abgestiegen. Entweder man setzt die Regelung konsequent(er) durch oder schafft sie ab.
Vor 5 Jahren noch hätte ich dir wahrscheinlich Contra gegeben. Mittlerweile bin ich aber genau deiner Meinung...
greg schrieb:Glaube ich nicht. Im Gegenteil: als Mitarbeiter eines Unternehmens würde ich es sogar als eine Pflicht ansehen, mein Projekt zuallererst meinem Arbeitgeber vorzustellen. Alles andere wäre ja fast schon Untreue, zumindest aber unloyal.Basaltkopp schrieb:
Trotzdem hätte ja Reinartz mal mit dem Unaussprechlichen über sein Produkt reden können. Der hätte dann mit Herri drüber sprechen können.
Hab mich vielleicht zu ungenau ausgedrückt. Reinartz hatte womöglich Bedenken, ob das so gut beim Käufer seines Produkts ankommt, wenn er seine Stellung "ausnutzt" um hausintern Werbung dafür zu machen und somit Druck auf die Entscheider ausübt.
Bildlich gesprochen: In der Stadt will mir jemand ein Spielzeug verkaufen, labert aber erst mal mein Kind voll wie toll das ist. Dem würd ich auch sagen, dass er Land gewinnen soll
WuerzburgerAdler schrieb:Du siehst es so, ich seh es andersgreg schrieb:Basaltkopp schrieb:
Trotzdem hätte ja Reinartz mal mit dem Unaussprechlichen über sein Produkt reden können. Der hätte dann mit Herri drüber sprechen können.
Hab mich vielleicht zu ungenau ausgedrückt. Reinartz hatte womöglich Bedenken, ob das so gut beim Käufer seines Produkts ankommt, wenn er seine Stellung "ausnutzt" um hausintern Werbung dafür zu machen und somit Druck auf die Entscheider ausübt.
Bildlich gesprochen: In der Stadt will mir jemand ein Spielzeug verkaufen, labert aber erst mal mein Kind voll wie toll das ist. Dem würd ich auch sagen, dass er Land gewinnen soll
Glaube ich nicht. Im Gegenteil: als Mitarbeiter eines Unternehmens würde ich es sogar als eine Pflicht ansehen, mein Projekt zuallererst meinem Arbeitgeber vorzustellen. Alles andere wäre ja fast schon Untreue, zumindest aber unloyal.
Ja, Reinartz war Angestellter von Eintracht Frankfurt, aber sein Produkt vertreibt er ja in seiner Funktion als Geschäftsführer seines Start-Ups. Ich glaube nicht, dass man daraus irgendeine Pflichtverletzung ableiten kann und die beiden Sachen strikt trennen muss. Ist ja nicht so, dass er für die Entwicklung des Produkts entlohnt wurde.
greg schrieb:So lange er Angestellter von Eintracht Frankfurt war, ist deine Sichtweise arbeitsrechtlich überprüfenswert.
Ja, Reinartz war Angestellter von Eintracht Frankfurt, aber sein Produkt vertreibt er ja in seiner Funktion als Geschäftsführer seines Start-Ups. Ich glaube nicht, dass man daraus irgendeine Pflichtverletzung ableiten kann und die beiden Sachen strikt trennen muss. Ist ja nicht so, dass er für die Entwicklung des Produkts entlohnt wurde.
Ich kenne die Arbeitsverträge von EF nicht. Eine Genehmigungspflicht für Nebentätigkeiten, auch wenn sie nicht direkt entlohnt werden, sollte allerdings - wie bei jedem anderen Arbeitnehmer auch - enthalten sein. Der Verein behält es sich schließlich auch vor, Autogrammstunden etc. zu unterbinden, wenn er das für gerechtfertigt hält.
Denkt man meine Überlegungen weiter, müssen die sportlich Verantwortlichen sogar zwingend etwas gewusst haben. Wenn nicht... das kann sich jeder für sich selbst weiter ausmalen.
Gelöschter Benutzer
Trotzdem hätte ja Reinartz mal mit dem Unaussprechlichen über sein Produkt reden können. Der hätte dann mit Herri drüber sprechen können.
Basaltkopp schrieb:Hab mich vielleicht zu ungenau ausgedrückt. Reinartz hatte womöglich Bedenken, ob das so gut beim Käufer seines Produkts ankommt, wenn er seine Stellung "ausnutzt" um hausintern Werbung dafür zu machen und somit Druck auf die Entscheider ausübt.
Trotzdem hätte ja Reinartz mal mit dem Unaussprechlichen über sein Produkt reden können. Der hätte dann mit Herri drüber sprechen können.
Bildlich gesprochen: In der Stadt will mir jemand ein Spielzeug verkaufen, labert aber erst mal mein Kind voll wie toll das ist. Dem würd ich auch sagen, dass er Land gewinnen soll
greg schrieb:Glaube ich nicht. Im Gegenteil: als Mitarbeiter eines Unternehmens würde ich es sogar als eine Pflicht ansehen, mein Projekt zuallererst meinem Arbeitgeber vorzustellen. Alles andere wäre ja fast schon Untreue, zumindest aber unloyal.Basaltkopp schrieb:
Trotzdem hätte ja Reinartz mal mit dem Unaussprechlichen über sein Produkt reden können. Der hätte dann mit Herri drüber sprechen können.
Hab mich vielleicht zu ungenau ausgedrückt. Reinartz hatte womöglich Bedenken, ob das so gut beim Käufer seines Produkts ankommt, wenn er seine Stellung "ausnutzt" um hausintern Werbung dafür zu machen und somit Druck auf die Entscheider ausübt.
Bildlich gesprochen: In der Stadt will mir jemand ein Spielzeug verkaufen, labert aber erst mal mein Kind voll wie toll das ist. Dem würd ich auch sagen, dass er Land gewinnen soll
speedfreak schrieb:Ich kenne aus der Arbeitswelt einige Personen, z.T. sehr bekannte Herren, die eine überragende Performance vor Publikum hinlegen, aber dann im Doing, in meinen Augen, mittelmäßig agieren. Und dann gibt es Herren, die vor Publikum lieber ihren Text ablesen, aber trotzdem gute Arbeit machen. Natürlich gibt es auch Personen, die beides können.
Mag sein das manche Menschen sich cool, gefasst und zu jeder Zeit die Lage im Griff zu haben präsentieren wollen. Ich hatte leider den Eindruck, dass Steubing einen dermaßen distanzierten, emotionslosen und gleichgültigen Auftritt hingelegt hat.
Seine Einblicke in die Sportvorstandsfindung waren abgelesen und eher stumpf runtergeratter. Kein Blickkontakt zu den Journalisten, keinen zu Bobic wenn er diesen namentlich genannt oder gar direkt angesprochen hat. Jeder Schüler der sein Referat so vorträgt bekommt besten Falls eine vier.
Wenn ich mich aber entscheiden müsste, ist mir die Performance vor Publikum egal. Der Auswahlprozess hat, soweit ich das glauben kann was Hr. Steubing sagte, Hand und Fuß. Und das überzeugt mich.
Flyer86 schrieb:Ich weiß nicht wie sehr ein Mensch aus der Wirtschaft, der Herr Steubing nun mal ist, ein sportliches Konzept für einen Bundesligisten bewerten kann. Wie an anderer Stelle ja schon erwähnt wurde war er ja auch von Veh total überzeugt. Ich habe einfach die Befürchtung, dass bei uns - genau wie beim VfB - einfach zu viele "Fachfremde" in verantwortlichen Positionen stehen.
Wenn ich mich aber entscheiden müsste, ist mir die Performance vor Publikum egal. Der Auswahlprozess hat, soweit ich das glauben kann was Hr. Steubing sagte, Hand und Fuß. Und das überzeugt mich.
greg schrieb:Aber genau aus dem Grund hat Steubing, als evtl. Fachfremder, nicht nur seine eigene Meinung einfließen lassen, sondern auch die vom Herri, von anderen Personen aus der Fussballbranche sowie von den Verbänden. Ein Einblick in das Netzwerk von Bobic ist auch für einen Fachfremden vergleichbar, wenn man einen Einblick in das alternative Netzwerk erhält.Flyer86 schrieb:
Wenn ich mich aber entscheiden müsste, ist mir die Performance vor Publikum egal. Der Auswahlprozess hat, soweit ich das glauben kann was Hr. Steubing sagte, Hand und Fuß. Und das überzeugt mich.
Ich weiß nicht wie sehr ein Mensch aus der Wirtschaft, der Herr Steubing nun mal ist, ein sportliches Konzept für einen Bundesligisten bewerten kann. Wie an anderer Stelle ja schon erwähnt wurde war er ja auch von Veh total überzeugt. Ich habe einfach die Befürchtung, dass bei uns - genau wie beim VfB - einfach zu viele "Fachfremde" in verantwortlichen Positionen stehen.
Will nur sagen: es wirkt auf mich nicht nach einer Bauchentscheidung sondern man war wirklich bemüht, zu analysieren und zu selektieren.
Nun liegts am Fredi....
Klar, die Ungerechtigkeit bzw. Waffenungleichheit ist in der Welt. Persönlich wünsche ich mir zwar, dass man dieses unsägliche Rad zurück dreht, weiß aber auch, dass das wohl eher nix wird.
Wo ist dann unser Scheich? Ich fürchte Steubing ist nicht reich genug. Nehmen wir dann Geld von jedem? Vielleicht schwenkt der Immo-Mogul von Dribbdebach Daniel Hopp ja um, wenn sein Vadder nix mehr zu melden hat.
Mir ist bei dem ganzen Thema übel.
Wo ist dann unser Scheich? Ich fürchte Steubing ist nicht reich genug. Nehmen wir dann Geld von jedem? Vielleicht schwenkt der Immo-Mogul von Dribbdebach Daniel Hopp ja um, wenn sein Vadder nix mehr zu melden hat.
Mir ist bei dem ganzen Thema übel.
maobit schrieb:Den HSV hatte ich bei meiner Aufzählung noch vergessen. Oder hält der sich auf dem Papier noch an 50+1?
Klar, die Ungerechtigkeit bzw. Waffenungleichheit ist in der Welt. Persönlich wünsche ich mir zwar, dass man dieses unsägliche Rad zurück dreht, weiß aber auch, dass das wohl eher nix wird.
Wo ist dann unser Scheich? Ich fürchte Steubing ist nicht reich genug. Nehmen wir dann Geld von jedem? Vielleicht schwenkt der Immo-Mogul von Dribbdebach Daniel Hopp ja um, wenn sein Vadder nix mehr zu melden hat.
Mir ist bei dem ganzen Thema übel.
Gelöschter Benutzer
Klar! 50 Mio ausgeben, obwohl man nur eine hat.
Ja, Herr Bobic, irgendwann fällt die 50+1-Regel. Das ist sicher. Irgendwann verglüht auch die Sonne und irgendwann sind wir alle tot. Welchen Sinn hat es das ständig laut zu sagen? Ist eigentlich nur sinnig, wenn man sich das wünscht. Denn vorbereiten kann man sich auch im Stillen.
Basaltkopp schrieb:Dazu bekommen wir noch was zu sehen... HH ist noch jung und wird sicher auch noch anderswo arbeiten. Bin gespannt.
Bei dem Thema kommen wir eh nicht zusammen. Aber gut, dass ich eine andere Meinung habe, sonst hätten wir ja beiden unrecht
maobit schrieb:Ich habe mich immer an 50+1 geklammert, aber mittlerweile wünsche ich mir auch fast, dass sie fällt.
Ja, Herr Bobic, irgendwann fällt die 50+1-Regel. Das ist sicher. Irgendwann verglüht auch die Sonne und irgendwann sind wir alle tot. Welchen Sinn hat es das ständig laut zu sagen? Ist eigentlich nur sinnig, wenn man sich das wünscht. Denn vorbereiten kann man sich auch im Stillen.
Dieses zweierlei Maß hat doch mit fairen Bedingungen nichts mehr zu tun. WOB, Hoffenheim, Bayer, RB - fast ein Viertel der Liga erfüllen die Regel nicht, mit Hannover ist eine weitere Ausnahme gerade abgestiegen. Entweder man setzt die Regelung konsequent(er) durch oder schafft sie ab.
Klar, die Ungerechtigkeit bzw. Waffenungleichheit ist in der Welt. Persönlich wünsche ich mir zwar, dass man dieses unsägliche Rad zurück dreht, weiß aber auch, dass das wohl eher nix wird.
Wo ist dann unser Scheich? Ich fürchte Steubing ist nicht reich genug. Nehmen wir dann Geld von jedem? Vielleicht schwenkt der Immo-Mogul von Dribbdebach Daniel Hopp ja um, wenn sein Vadder nix mehr zu melden hat.
Mir ist bei dem ganzen Thema übel.
Wo ist dann unser Scheich? Ich fürchte Steubing ist nicht reich genug. Nehmen wir dann Geld von jedem? Vielleicht schwenkt der Immo-Mogul von Dribbdebach Daniel Hopp ja um, wenn sein Vadder nix mehr zu melden hat.
Mir ist bei dem ganzen Thema übel.
greg schrieb:Vor 5 Jahren noch hätte ich dir wahrscheinlich Contra gegeben. Mittlerweile bin ich aber genau deiner Meinung...
Ich habe mich immer an 50+1 geklammert, aber mittlerweile wünsche ich mir auch fast, dass sie fällt.
Dieses zweierlei Maß hat doch mit fairen Bedingungen nichts mehr zu tun. WOB, Hoffenheim, Bayer, RB - fast ein Viertel der Liga erfüllen die Regel nicht, mit Hannover ist eine weitere Ausnahme gerade abgestiegen. Entweder man setzt die Regelung konsequent(er) durch oder schafft sie ab.
greg schrieb:Ich würde die Ausnameregel verschärfen und nicht abschaffen.maobit schrieb:
Ja, Herr Bobic, irgendwann fällt die 50+1-Regel. Das ist sicher. Irgendwann verglüht auch die Sonne und irgendwann sind wir alle tot. Welchen Sinn hat es das ständig laut zu sagen? Ist eigentlich nur sinnig, wenn man sich das wünscht. Denn vorbereiten kann man sich auch im Stillen.
Ich habe mich immer an 50+1 geklammert, aber mittlerweile wünsche ich mir auch fast, dass sie fällt.
Dieses zweierlei Maß hat doch mit fairen Bedingungen nichts mehr zu tun. WOB, Hoffenheim, Bayer, RB - fast ein Viertel der Liga erfüllen die Regel nicht, mit Hannover ist eine weitere Ausnahme gerade abgestiegen. Entweder man setzt die Regelung konsequent(er) durch oder schafft sie ab.
Die Finanzielle Abhängigkeit wäre für die Vereine fatal und der Erfolgsdruck immens hoch.
Es würde immer die Gefahr bestehen, das der Investor aussteigt und der Verein Pleite geht.
Vielmehr sollte man den Retortenclubs eine Zeitvorgabe machen, in der sich der Verein vom Investor unabhängig machen muss.
Als Zeitraum wären z.B. 5 Jahre anzusetzen ab zugehörigkeit in der Profiliga. Für bestehende Ausnamen wie Bayer, WOB, RB, wären 3 Jahre .
Auch wenn ein gutes Viertel der Liga von Retortenclubs bevölkert wird, liegt es nicht daran, das wir eine 2 Klassen liga haben.
Vielmehr liegt es daran das die Traditionsvereine aus dem unteren Tabellendrittel, sich mehr an Ihren Vergangenen Zeiten festgehalten und die Weiterentwicklung vepasst haben.
Andere wie Bayern, Schalke, Dortmund, Gladbach, haben sich permanent weiter entwickelt und stehen zurecht auf den ersten 6 Plätzen.