hawischer
6813
Es wird weder eine Verhaftung geben, noch wird es Proteste wie beim Capitolsturm geben.
Wenn es eine Anklage gibt, dann wird sich Trump den Behörden für ein normales Verfahren stellen. Seine Anwälte haben das schon angekündigt.
Trump befindet sich im Republikaner -Wahlkampf um die Kandidatur zur Präsidentenwahl und das ist sein übliches Getöse.
Wenn es eine Anklage gibt, dann wird sich Trump den Behörden für ein normales Verfahren stellen. Seine Anwälte haben das schon angekündigt.
Trump befindet sich im Republikaner -Wahlkampf um die Kandidatur zur Präsidentenwahl und das ist sein übliches Getöse.
Wo wir schonmal heute beim Wahlrecht sind, die AfD wird wohl nicht zur Landtagswahl in Bremen zugelassen, wohl aber in Bremerhaven. Sie wollte mit zwei Listen antreten.
Rechtsverbindlich ist es aber noch nicht. Über einen Widerspruch wird noch verhandelt.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/afd-buergerschaftswahl-listen-wahl-bremen-102.html
Rechtsverbindlich ist es aber noch nicht. Über einen Widerspruch wird noch verhandelt.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/afd-buergerschaftswahl-listen-wahl-bremen-102.html
hawischer schrieb:
Wo wir schonmal heute beim Wahlrecht sind, die AfD wird wohl nicht zur Landtagswahl in Bremen zugelassen, wohl aber in Bremerhaven. Sie wollte mit zwei Listen antreten.
Rechtsverbindlich ist es aber noch nicht. Über einen Widerspruch wird noch verhandelt.
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/afd-buergerschaftswahl-listen-wahl-bremen-102.html
Grundgütiger. Liest Du Deinen täglichen Presserundumschlag eigentlich selbst auch mal, bevor Du irgendwas daraus fürs Forum bastelst?
Wo steht denn das was über einen "Widerspruch", über den aber noch entschieden werden müsse??
"Beide Seiten in Bremen kündigten an, Beschwerde beim Landeswahlausschuss einzulegen. Dieser soll am kommenden Donnerstag, 23. März, beraten."
Landroval schrieb:
Eine symbolische Handlung zumindest. Ob jemals mehr daraus werden wird, wer kann das denn heute schon einschätzen? Ich nicht.
Ich hoffe mehr als nur Symbolik.
Mit denStrafermittlungen und jetzt dem Strafbefehl ist gewährleistet, "dass die aggressiven Vorgänge der Russischen Föderation, die sich auf das Gebiet der souveränen Republik Ukraine richten, sorgfältig untersucht werden und ermittelt wird, ob es zu einem Strafverfahren vor diesem unabhängigen, keiner Regierung verpflichteten Gericht kommt. Wenn die Voraussetzungen vorliegen, besteht Aussicht, dass schließlich auf die nach dem römischen Statut vorgesehenen Rechtsfolgen erkannt werden kann."
Auch wenn Putin nie vor ein internationales Gericht kommen wird.
https://www.spd.de/service/pressemitteilungen/detail/news/strafermittlungen-gegen-putin/02/03/2022/
Die Wahlrechtsreform ist jetzt erstmal durch den Bundestag, wird aber vermutlich dann vom Verfassungsgericht bestimmt gekippt. Die CSU findet es doof, dass die Grundmandatsklausel gestrichen werden soll und will bestenfalls die Grenze wohl erhöhen, damit nur die Linke rausfliegen würde in so Fällen wie 2021. Die Linken finden es natürlich grundsätzlich doof, aber bei deren Entwicklung haben die bald eh keine 3 Direktmandate mehr...
Die sollten sich vor allem mal in den Landesparlamenten umschauen. Wie kann es sein, dass Berlin mehr Abgeordnete im Senat hat als BaWü? Bayern mehr als NRW? Bremen mehr als Schleswig-Holstein?
Das ist für mich fast noch akuter als auf Bundesebene. Dort war ja das Hauptproblem, dass der Platz im Plenarsaal knapp geworden ist und die ersten Abgeordneten kurz vor einer Stapelung waren...
Die sollten sich vor allem mal in den Landesparlamenten umschauen. Wie kann es sein, dass Berlin mehr Abgeordnete im Senat hat als BaWü? Bayern mehr als NRW? Bremen mehr als Schleswig-Holstein?
Das ist für mich fast noch akuter als auf Bundesebene. Dort war ja das Hauptproblem, dass der Platz im Plenarsaal knapp geworden ist und die ersten Abgeordneten kurz vor einer Stapelung waren...
SGE_Werner schrieb:
Die sollten sich vor allem mal in den Landesparlamenten umschauen. Wie kann es sein, dass Berlin mehr Abgeordnete im Senat hat als BaWü? Bayern mehr als NRW? Bremen mehr als Schleswig-Holstein?
Das ist für mich fast noch akuter als auf Bundesebene. Dort war ja das Hauptproblem, dass der Platz im Plenarsaal knapp geworden ist und die ersten Abgeordneten kurz vor einer Stapelung waren...
Die Antwort ist einfach.
Deutschland heißt nicht umsonst "Bundesrepublik". Und das hat was mit der Geschichte zu tun. Die Souveränität der deutschen Staaten bis 1871, die Gleichschaltung vieler Eigenständigkeiten durch die Nazis und die Rückführung nach dem Krieg in einen Förderalismus, auch als Antwort auf die Erfahungen mit dem "Dritten Reich".
Die Mütter und Väter des GG haben in Art.23 in der Fassung von 1949 formuliert:
„Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.“
"In der Bundesrepublik ist der Föderalismus durch Artikel 20 des Grundgesetzes ein Staatsstrukturprinzip und somit grundlegender Teil des politischen Systems. Die Ewigkeitsklausel legt fest, dass er unabänderlich festgeschrieben ist."
"Die Autonomie der Gliedstaaten in einem föderativen System zeigt sich darin, dass die Mitglieder des Bundes über eigene Legitimität, Rechte und Kompetenzen verfügen. So hat jedes Land eine eigene Landesverfassung (Verfassungsautonomie) und dementsprechend eigenständige politische Institutionen für die Exekutive, die Judikative und die Legislative."
"Mit dem 3. Oktober 1990 entstanden gemäß Art. 1 Einigungsvertrag die in dem fortgeltenden Ländereinführungsgesetz der DDR vorgesehenen neuen Länder.
"Mit dem Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 werden die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Länder der Bundesrepublik Deutschland. Die 23 Bezirke von Berlin bilden das Land Berlin"
Die neuen Länder waren zunächst noch nicht handlungsfähig. Erst mit den Landtagswahlen vom 14. Oktober 1990 bekamen sie Parlamente, die zugleich als verfassunggebende Landesversammlungen fungierten."
Offenbar haben die Länder kein Interesse daran wesentlich was zu ändern, wenn überhaupt.
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deralismus_in_Deutschland
https://www.gesetze-im-internet.de/einigvtr/art_1.html
hawischer schrieb:SGE_Werner schrieb:
Die sollten sich vor allem mal in den Landesparlamenten umschauen. Wie kann es sein, dass Berlin mehr Abgeordnete im Senat hat als BaWü? Bayern mehr als NRW? Bremen mehr als Schleswig-Holstein?
Das ist für mich fast noch akuter als auf Bundesebene. Dort war ja das Hauptproblem, dass der Platz im Plenarsaal knapp geworden ist und die ersten Abgeordneten kurz vor einer Stapelung waren...
Die Antwort ist einfach.
Deutschland heißt nicht umsonst "Bundesrepublik". Und das hat was mit der Geschichte zu tun. Die Souveränität der deutschen Staaten bis 1871, die Gleichschaltung vieler Eigenständigkeiten durch die Nazis und die Rückführung nach dem Krieg in einen Förderalismus, auch als Antwort auf die Erfahungen mit dem "Dritten Reich".
Die Mütter und Väter des GG haben in Art.23 in der Fassung von 1949 formuliert:
„Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiete der Länder Baden, Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. In anderen Teilen Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.“
"In der Bundesrepublik ist der Föderalismus durch Artikel 20 des Grundgesetzes ein Staatsstrukturprinzip und somit grundlegender Teil des politischen Systems. Die Ewigkeitsklausel legt fest, dass er unabänderlich festgeschrieben ist."
"Die Autonomie der Gliedstaaten in einem föderativen System zeigt sich darin, dass die Mitglieder des Bundes über eigene Legitimität, Rechte und Kompetenzen verfügen. So hat jedes Land eine eigene Landesverfassung (Verfassungsautonomie) und dementsprechend eigenständige politische Institutionen für die Exekutive, die Judikative und die Legislative."
"Mit dem 3. Oktober 1990 entstanden gemäß Art. 1 Einigungsvertrag die in dem fortgeltenden Ländereinführungsgesetz der DDR vorgesehenen neuen Länder.
"Mit dem Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 werden die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Länder der Bundesrepublik Deutschland. Die 23 Bezirke von Berlin bilden das Land Berlin"
Die neuen Länder waren zunächst noch nicht handlungsfähig. Erst mit den Landtagswahlen vom 14. Oktober 1990 bekamen sie Parlamente, die zugleich als verfassunggebende Landesversammlungen fungierten."
Offenbar haben die Länder kein Interesse daran wesentlich was zu ändern, wenn überhaupt.
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deralismus_in_Deutschland
https://www.gesetze-im-internet.de/einigvtr/art_1.html
Hatte Werner auf Dich den Eindruck gemacht, er benötige eine fünfseitige Einweisung in den bundesrepublikanischen Föderalismus oder würde Wikipedia nicht ohne Unterstützung finden?
Darum ging es ihm doch ersichtlich nicht.
FrankenAdler schrieb:Xaver08 schrieb:
An Küsten AKWs zu bauen klingt in Zeiten des Klimawandels und damit steigenden Meeresspiegels nach einer fantastischen Idee… 🤦
Von Fukushima lernen ...
Sorry, ich will jetzt hawischer echt ungern verteidigen, weil ich ein Gegner der Atomkraft bin. Aber wer auch nur sich im Ansatz beschäftigt hat mit dem drohenden Meeresspiegelanstieg und der Küstensituation müsste wissen, dass Frankreich bis auf ein paar kleinere Regionen (Calais, Teile der Normandie) sich in den nächsten Jahrzehnten, wenn nicht gar Jahrhunderten kaum Sorgen machen muss. Und die Tsunami-Gefahr im Westatlantik ist jetzt mal abseits von irgendwelchen Gefahren auf den Kanaren eher gering. Bleibt nur noch die übliche Sturmgefahr, die natürlich mit dem Klimawandel höher wird. Deswegen muss es schon entsprechende Maßnahmen geben...
Und Erdbeben?
https://blog.sikla.de/erdbebenanforderungen
Da ist die Westküste eher moderat gefährdet in Frankreich. Da muss man sich deutlich eher fragen, wie wir im Rheingraben AKWs bauen konnten.
Meines Erachtens gibt es wahrlich bessere Argumente gegen AKW in Frankreich als Meeresspiegelanstieg und Erdbebengefahr. Wo kommt der Atommüll hin? Was passiert bei menschlichen Fehlern? Ein Supergau in der Normandie und Westwind und Frankreich kann sich auf eine strahlende Zukunft vorbereiten.
SGE_Werner schrieb:
Sorry, ich will jetzt hawischer echt ungern verteidigen, weil ich ein Gegner der Atomkraft bin.
Du musst mich nicht verteidigen, weil ich kein Befürworter der Kernenergie (mehr) bin. Was mich nur umtreibt, ist die gänzlich andere Betrachtungsweise in anderen Ländern. Wir hatten das Beispiel Finnland hier schon.
Alle aufgeführten Argumente gegen die Atomkraft gelten auch für die.
Was sind die Gründe, warum die Risiken so völlig anders eingeschätzt werden?
Hat jemand darauf eine schlüssige Antwort?
hawischer schrieb:SGE_Werner schrieb:
Sorry, ich will jetzt hawischer echt ungern verteidigen, weil ich ein Gegner der Atomkraft bin.
Du musst mich nicht verteidigen, weil ich kein Befürworter der Kernenergie (mehr) bin. Was mich nur umtreibt, ist die gänzlich andere Betrachtungsweise in anderen Ländern. Wir hatten das Beispiel Finnland hier schon.
Alle aufgeführten Argumente gegen die Atomkraft gelten auch für die.
Was sind die Gründe, warum die Risiken so völlig anders eingeschätzt werden?
Hat jemand darauf eine schlüssige Antwort?
Eigentlich gibt es zu 99,9% die selbe Antwort bei solchen Fragen: Geld!
Weil man mit Atomkraft das meiste Geld verdienen kann, wenn man ignoriert, dass man den Müll ewig irgendwo lagern muss. Und das ignoriert man, weil man die Probleme späteren Generationen andreht und sich nicht kümmern muss.
hawischer schrieb:Xaver08 schrieb:
In Frankreichs Kernkraftwerken scheinen die Probleme im übrigen weiterzugehen, die Stromproduktion erholt sich nicht wirklich, Streik, fortgesetzte Trockenheit und jetzt neue technische Probleme reduzieren die Stromproduktion weiterhin drastisch, es ist wohl davon auszugehen, dass uns die französische Atomatromkrise auch dieses Jahr begleitet wird.
Dagegen regt sich in Frankreich kein Protest nun mit der Atomkraft Schluss zu machen.
Im Gegenteil. Diese Woche hat das
Gesetz zur „Beschleunigung des Atomkraftausbaus“ einen ersten Erfolg gefeiert: Dem Anteil der Atomenergie am Energiemix Frankreichs wird fortan keine Obergrenze mehr gesetzt. Bisher galt die vom ehemaligen Präsidenten Hollande eingeführte Begrenzung den Anteil des Atomstroms am Energiemix bis 2025 (vor einigen Jahren verlängert auf 2035) von derzeit 75 auf 50 Prozent zurückzufahren.
Für die Änderung stimmten 97 Abgeordnete, 36 sprachen sich dagegen aus.
(Quelle FAZ-Print am 15.03.22}
Das ist nur eine Massnahme der französischen Regierung zum Ausbau der Atomindustrie, von dem der Spiegel im Januar berichtete.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/frankreich-will-bau-von-atomkraftwerken-beschleunigen-a-c185577b-cb3e-4824-a8fe-7a4a505cded4
Joah, müssen sie halt genug Flüsse finden, die noch nicht am Austrocknen sind.
Vael schrieb:
Joah, müssen sie halt genug Flüsse finden, die noch nicht am Austrocknen sind.
Der Hinweis ist begründet. Deswegen sind die Franzosen wohl auf den Gedanken gekommen, verstärkt Küstenstandorte auszubauen, z.B. Flamanville in der Normandie. Da bauen sie schon "ewig" und haben ein riesiges Kostenproblem.
Es scheint in Frankreich aber keinen starken Widerstand zu geben, der einen Atomausstieg anstrebt.
Das ist speziell bei den Anhängern der Grünen deutlich.
"Laut einer am 3. November veröffentlichten Elabe-Umfrage für Les Echos, Radio Classique und das Montaigne-Institut nimmt die Ablehnung der Kernenergie bei den Anhänger:innen der Grünen tatsächlich ab.
Unter den Anhänger:innen der Partei befürworten 49 Prozent die Entwicklung neuer Kernkraftkapazitäten, um die Stilllegung alternder Reaktoren zu kompensieren..."
"Unter den Anhänger:innen der Grünen sind 75 Prozent der Meinung, dass die Kernenergie eine Garantie für die „Unabhängigkeit“ ist, im Vergleich zu den 54 Prozent, die das noch im November letzten Jahres glaubten."
Also genau umgekehrt wie bei uns. Mit dem Argument der Unabhängigkeit werben wir für die erneuerbaren Energien.
https://www.euractiv.de/section/energie/news/das-dilemma-der-franzoesischen-gruenen-waehler-sind-weitgehend-pro-atomkraft/
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_in_Frankreich#/media/Datei%3ANuclear_power_plants_map_France-de.svg
Soll alles kein Argument sein, hierzulande den Atomausstieg zu kippen. Ich finde es nur erstaunlich, wie andere Gesellschaften in unserer direkten Nachbarschaft, so ganz anders "ticken" und in einer EU-Gemeinschaft sollte man sich damit beschäftigen.
Deswegen hat Xaver durchaus recht auf die Störfälle hinzuweisen und ich ergänze es nur mit den Reaktionen von Politik und Gesellschaft.
Nur als Hinweis, um keine gern gepflegten Missverständnisse zu provozieren
Wie gesagt, das große Erwachen wird für die Atomnationen kommen, wenn sie aussteigen wollen. Denn je mehr man von diesen Dingern hat, um so teurer wirds. Von der Müllproblematik garnicht erst zu sprechen. Die werden 100 mal mehr Atommüll haben wenn sie aussteigen als wir. Und wir wissen immer noch nicht wohin mit dem Schrott.
Denn das die alten Meiler irgendwann weg müssen, ist einfach in der Natur der Sache, entweder weil sie schrottreif sind, oder wenn wir endlich marktreife Fusionsreaktoren in den nächsten 50 - 100 Jahren bauen.
Denn das die alten Meiler irgendwann weg müssen, ist einfach in der Natur der Sache, entweder weil sie schrottreif sind, oder wenn wir endlich marktreife Fusionsreaktoren in den nächsten 50 - 100 Jahren bauen.
In Frankreichs Kernkraftwerken scheinen die Probleme im übrigen weiterzugehen, die Stromproduktion erholt sich nicht wirklich, Streik, fortgesetzte Trockenheit und jetzt neue technische Probleme reduzieren die Stromproduktion weiterhin drastisch, es ist wohl davon auszugehen, dass uns die französische Atomatromkrise auch dieses Jahr begleitet wird.
Jetzt wurde in einem AKW ein tiefer Riss in den Rohren der Notkühlung gefunden
https://de.nachrichten.yahoo.com/neuer-riss-leitung-franz%C3%B6sischen-atomkraftwerk-114752539.html
Jetzt wurde in einem AKW ein tiefer Riss in den Rohren der Notkühlung gefunden
https://de.nachrichten.yahoo.com/neuer-riss-leitung-franz%C3%B6sischen-atomkraftwerk-114752539.html
Xaver08 schrieb:
In Frankreichs Kernkraftwerken scheinen die Probleme im übrigen weiterzugehen, die Stromproduktion erholt sich nicht wirklich, Streik, fortgesetzte Trockenheit und jetzt neue technische Probleme reduzieren die Stromproduktion weiterhin drastisch, es ist wohl davon auszugehen, dass uns die französische Atomatromkrise auch dieses Jahr begleitet wird.
Dagegen regt sich in Frankreich kein Protest nun mit der Atomkraft Schluss zu machen.
Im Gegenteil. Diese Woche hat das
Gesetz zur „Beschleunigung des Atomkraftausbaus“ einen ersten Erfolg gefeiert: Dem Anteil der Atomenergie am Energiemix Frankreichs wird fortan keine Obergrenze mehr gesetzt. Bisher galt die vom ehemaligen Präsidenten Hollande eingeführte Begrenzung den Anteil des Atomstroms am Energiemix bis 2025 (vor einigen Jahren verlängert auf 2035) von derzeit 75 auf 50 Prozent zurückzufahren.
Für die Änderung stimmten 97 Abgeordnete, 36 sprachen sich dagegen aus.
(Quelle FAZ-Print am 15.03.22}
Das ist nur eine Massnahme der französischen Regierung zum Ausbau der Atomindustrie, von dem der Spiegel im Januar berichtete.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/frankreich-will-bau-von-atomkraftwerken-beschleunigen-a-c185577b-cb3e-4824-a8fe-7a4a505cded4
hawischer schrieb:Xaver08 schrieb:
In Frankreichs Kernkraftwerken scheinen die Probleme im übrigen weiterzugehen, die Stromproduktion erholt sich nicht wirklich, Streik, fortgesetzte Trockenheit und jetzt neue technische Probleme reduzieren die Stromproduktion weiterhin drastisch, es ist wohl davon auszugehen, dass uns die französische Atomatromkrise auch dieses Jahr begleitet wird.
Dagegen regt sich in Frankreich kein Protest nun mit der Atomkraft Schluss zu machen.
Im Gegenteil. Diese Woche hat das
Gesetz zur „Beschleunigung des Atomkraftausbaus“ einen ersten Erfolg gefeiert: Dem Anteil der Atomenergie am Energiemix Frankreichs wird fortan keine Obergrenze mehr gesetzt. Bisher galt die vom ehemaligen Präsidenten Hollande eingeführte Begrenzung den Anteil des Atomstroms am Energiemix bis 2025 (vor einigen Jahren verlängert auf 2035) von derzeit 75 auf 50 Prozent zurückzufahren.
Für die Änderung stimmten 97 Abgeordnete, 36 sprachen sich dagegen aus.
(Quelle FAZ-Print am 15.03.22}
Das ist nur eine Massnahme der französischen Regierung zum Ausbau der Atomindustrie, von dem der Spiegel im Januar berichtete.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/frankreich-will-bau-von-atomkraftwerken-beschleunigen-a-c185577b-cb3e-4824-a8fe-7a4a505cded4
Joah, müssen sie halt genug Flüsse finden, die noch nicht am Austrocknen sind.
Machen wir uns ehrlich. Napoli hat die besseren Spieler.
Bei uns:
Keine Passgenauigkeit, das Spiel über die Flügel schwach. Kein Anspiel in einen freien Raum, kein Anspiel in den 16er. Zuviel Tändelei im Mittelfeld von Kamara. Borre kriegt den Ball nicht unter Kontrolle. Und so weiter...
Ist seit ein paar Spielen so.
Konzentration auf Pokal und Meisterschaft
Bei uns:
Keine Passgenauigkeit, das Spiel über die Flügel schwach. Kein Anspiel in einen freien Raum, kein Anspiel in den 16er. Zuviel Tändelei im Mittelfeld von Kamara. Borre kriegt den Ball nicht unter Kontrolle. Und so weiter...
Ist seit ein paar Spielen so.
Konzentration auf Pokal und Meisterschaft
hawischer schrieb:WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Na sicher doch, der Verein bittet nachdrücklich auf eine Fahrt nach Neapel zu verzichten, was juckts den Ultra?
Haben die alle ein Schild auf der Stirn oder woher weißt du, dass es sich um Ultras handelt?
"Laut Medienberichten attackierten Frankfurter Ultras die Polizisten und Carabinieri."
https://www.stern.de/news/champions-league--schwere-randale-mit-frankfurt-fans-in-neapel-33285048.html
Naja hawischer. Du weißt genau, dass Medienberichte bzgl. Fan-Krawalle eher jetzt keine 100 % Quelle sind. Für die sind Ultras mal Hooligans, dann sind Hooligans mal Ultras, dann können sie nicht mal Frankfurter von Italienern unterscheiden usw.
SGE_Werner schrieb:hawischer schrieb:WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Na sicher doch, der Verein bittet nachdrücklich auf eine Fahrt nach Neapel zu verzichten, was juckts den Ultra?
Haben die alle ein Schild auf der Stirn oder woher weißt du, dass es sich um Ultras handelt?
"Laut Medienberichten attackierten Frankfurter Ultras die Polizisten und Carabinieri."
https://www.stern.de/news/champions-league--schwere-randale-mit-frankfurt-fans-in-neapel-33285048.html
Naja hawischer. Du weißt genau, dass Medienberichte bzgl. Fan-Krawalle eher jetzt keine 100 % Quelle sind. Für die sind Ultras mal Hooligans, dann sind Hooligans mal Ultras, dann können sie nicht mal Frankfurter von Italienern unterscheiden usw.
Weißt Du, eigentlich ist mir das scheißegal, wie die sich schimpfen. oder beschimpft werden. In deiner Antwort an WA hast Du es ja richtig zusammengefasst.
hawischer schrieb:SGE_Werner schrieb:hawischer schrieb:WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Na sicher doch, der Verein bittet nachdrücklich auf eine Fahrt nach Neapel zu verzichten, was juckts den Ultra?
Haben die alle ein Schild auf der Stirn oder woher weißt du, dass es sich um Ultras handelt?
"Laut Medienberichten attackierten Frankfurter Ultras die Polizisten und Carabinieri."
https://www.stern.de/news/champions-league--schwere-randale-mit-frankfurt-fans-in-neapel-33285048.html
Naja hawischer. Du weißt genau, dass Medienberichte bzgl. Fan-Krawalle eher jetzt keine 100 % Quelle sind. Für die sind Ultras mal Hooligans, dann sind Hooligans mal Ultras, dann können sie nicht mal Frankfurter von Italienern unterscheiden usw.
Weißt Du, eigentlich ist mir das scheißegal, wie die sich schimpfen. oder beschimpft werden. In deiner Antwort an WA hast Du es ja richtig zusammengefasst.
Wie "die sich" schimpfen?
Warst Du es nicht, der den Schuldigen erkannt und benannt hat?
Geile Argumentationsführung.
"Alle Italiener sind Messerstecher!"
Aber das sind doch gar nicht alles Italiener... und nicht alle Italiener neigen zum Messerstechen.
"Mir doch egal, wie sich wer nennt oder genannt wird und was die so tun."
Merkste auch, oder?
hawischer schrieb:
Na sicher doch, der Verein bittet nachdrücklich auf eine Fahrt nach Neapel zu verzichten, was juckts den Ultra?
Haben die alle ein Schild auf der Stirn oder woher weißt du, dass es sich um Ultras handelt?
WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Na sicher doch, der Verein bittet nachdrücklich auf eine Fahrt nach Neapel zu verzichten, was juckts den Ultra?
Haben die alle ein Schild auf der Stirn oder woher weißt du, dass es sich um Ultras handelt?
"Laut Medienberichten attackierten Frankfurter Ultras die Polizisten und Carabinieri."
https://www.stern.de/news/champions-league--schwere-randale-mit-frankfurt-fans-in-neapel-33285048.html
hawischer schrieb:WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Na sicher doch, der Verein bittet nachdrücklich auf eine Fahrt nach Neapel zu verzichten, was juckts den Ultra?
Haben die alle ein Schild auf der Stirn oder woher weißt du, dass es sich um Ultras handelt?
"Laut Medienberichten attackierten Frankfurter Ultras die Polizisten und Carabinieri."
https://www.stern.de/news/champions-league--schwere-randale-mit-frankfurt-fans-in-neapel-33285048.html
Naja hawischer. Du weißt genau, dass Medienberichte bzgl. Fan-Krawalle eher jetzt keine 100 % Quelle sind. Für die sind Ultras mal Hooligans, dann sind Hooligans mal Ultras, dann können sie nicht mal Frankfurter von Italienern unterscheiden usw.
Na sicher doch, der Verein bittet nachdrücklich auf eine Fahrt nach Neapel zu verzichten, was juckts den Ultra? Einige hundert fahren trotzdem, machen Randale, zerstören Kneipen und Autos und geben somit den italienischen Behörden die Argumente, dass sie richtig lagen mit den Verboten.
Wie bescheuert muss man sein.
Hoffentlich bleibt es wenigstens heute Abend ruhig.
Und was gedenkt der Verein in Nachhinein zu tun? Business as usual, einige missbiligende Kommentare? Man darf gespannt sein
Wie bescheuert muss man sein.
Hoffentlich bleibt es wenigstens heute Abend ruhig.
Und was gedenkt der Verein in Nachhinein zu tun? Business as usual, einige missbiligende Kommentare? Man darf gespannt sein
Was sollte er den deiner Meinung nach tun? Was hat er den deiner Meinung nach versäumt zu tun?
hawischer schrieb:
Na sicher doch, der Verein bittet nachdrücklich auf eine Fahrt nach Neapel zu verzichten, was juckts den Ultra?
Haben die alle ein Schild auf der Stirn oder woher weißt du, dass es sich um Ultras handelt?
edmund schrieb:hawischer schrieb:
Die Linke und der Herr Hawischer empfehlen die Wahl von Josef.
Vervollständigt 😁
In der Tat.
Wäre gut für die Arbeit mit der Koalition und er hat sicher auch verinnerlicht, was Korruption für Folgen haben kann.
Becker ist ein vernünftiges Kandidat. Wäre so Petra Roth 2.0
Insgesamt kann Frankfurt bei dieser Wahl nicht viel falsch machen.
Heute vor 20 Jahren im Bundestag:
"Mit „Mut zum Frieden – Mut zur Veränderung“ den Reformstau beenden: Das war das Ziel von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) vor zwanzig Jahren, als er am 14. März 2003 für eine 90-minütige Regierungserklärung vor das Plenum des Deutschen Bundestages trat. Im Zeichen wirtschaftlicher Stagnation durch die Krise der sogenannten neuen Märkte wollte der Sozialdemokrat mithilfe der unter dem Synonym Agenda 2010 bekannt gewordenen Rede zum Befreiungsschlag ausholen."
"Mit „Mut zum Frieden – Mut zur Veränderung“ den Reformstau beenden: Das war das Ziel von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) vor zwanzig Jahren, als er am 14. März 2003 für eine 90-minütige Regierungserklärung vor das Plenum des Deutschen Bundestages trat. Im Zeichen wirtschaftlicher Stagnation durch die Krise der sogenannten neuen Märkte wollte der Sozialdemokrat mithilfe der unter dem Synonym Agenda 2010 bekannt gewordenen Rede zum Befreiungsschlag ausholen."
Neue Umfrageergebnisse für Hessen
(Infratest dimap für den HR)
(Klammer, Ergebnisse Wahlen 2018)
CDU 32 % (+5)
SPD 20 % (+0,2)
Grüne 22 % (+2,2)
FDP 5 % (- 2,5)
Linke 3 % (-3,3)
AfD 11 % (- 2,1)
Sonstige 7 % (+0,6)
Bundestrend scheint scheint auch auf die hessischen Wahlen zu wirken.
CDU klar vorne, Grüne mit Gewinnen.
Einen deutlich positiven Faeser-Effrkt für die SPD noch nicht erkennbar. FDP muss um den Wiedereinzug fürchten und die Linke zerlegt sich gerade selbst. AfD verliert gegen den Bundestrend.
Nur wenn die FDP wieder über 5% kommt, gäbe es eine Chance für eine Ampel. Eventuell unter grüner Führung.
Eher halte ich eine Fortsetzung von Schwarz/Grün für wahrscheinlich.
(Infratest dimap für den HR)
(Klammer, Ergebnisse Wahlen 2018)
CDU 32 % (+5)
SPD 20 % (+0,2)
Grüne 22 % (+2,2)
FDP 5 % (- 2,5)
Linke 3 % (-3,3)
AfD 11 % (- 2,1)
Sonstige 7 % (+0,6)
Bundestrend scheint scheint auch auf die hessischen Wahlen zu wirken.
CDU klar vorne, Grüne mit Gewinnen.
Einen deutlich positiven Faeser-Effrkt für die SPD noch nicht erkennbar. FDP muss um den Wiedereinzug fürchten und die Linke zerlegt sich gerade selbst. AfD verliert gegen den Bundestrend.
Nur wenn die FDP wieder über 5% kommt, gäbe es eine Chance für eine Ampel. Eventuell unter grüner Führung.
Eher halte ich eine Fortsetzung von Schwarz/Grün für wahrscheinlich.
hawischer schrieb:
Wie ich schon ausführte kann e-fuel durchaus eine Brückentechnologie für Pkw sein und
Die Wahrscheinlichkeit für einen hohen Anteil von efuels bei PKWs ist gering aus den bereits diskutierten Gründen.
wie 6 fache Energiemenge im Vergleich zum Elektroauto, also nur 1/6 der Reichweite und knappe Verfügbarkeit von efuels....
hawischer schrieb:
Wie ich schon ausführte ...und für Flugzeuge, Schiffe und LKW eine Alternative.
Das hatte ich ausgeführt und es geht nicht um eine Alternative wie bei PKW sondern darum, dass es überhaupt was gibt , genauso wie in der Industrie, die dringend Vorprodukte von efuels wie H2 und Ammoniak benötigen wird. weshalb es gerade in der Brückenzeit nicht genug von dem Stoff geben wird, wir werden uns strecken müssen, dafür genug zu haben.
Es ist richtig und wichtig, dass daran entwickelt wird, aber dadurch, dass wir die letzten jahrzehnte doch weitestgehend verschlafen haben, wird der notwendige reduktionspfad steiler, wir haben eigentlich keine zeit mehr für diese diskussionen. entscheidungen täten not
Xaver08 schrieb:
entscheidungen täten not
Entscheidungen, die aktuell zum Thema diskutiert werden (damit meine ich nicht grundsätzlich), die nichts anderes sind als Verbote, sind gesellschaftspolitisch nicht sinnvoll, auch nicht durchsetzbar und wirtschaftlich oft kontraproduktiv und technologiefeindlich.
Ich empfehle die Diskussion gestern Abend bei Anne Will anzuschauen. Da sind die Argumente, die zum guten Teil auch zwischen uns ausgetauscht wurden, gut wiedergegeben.
https://www.ardmediathek.de/video/anne-will/verbot-von-oel-und-gasheizungen-aus-fuer-den-verbrenner-ist-das-wirklich-durchdacht/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS9jNDBkOGYxNy01OTU1LTQ4MTktODY2My01YTk5MjNkM2RjYzY
Oder auch die Zusammenfassung zum Thema e-fuels auf der Tagesschau-Seite.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/efuels-kraftstoff-verbrennungsmotor-101.html
Ich denke, die Argumente sind ausgetauscht und bitte um Verständnis, wenn ich hier aussteige.
Grüne geben in Frankfurt keine Wahlempfehlung, man brauche keine, weil man eh davon ausgehe, dass die grünen Wähler Josef wählten. Die grüne Bürgermeisterin und der Personalamtschef stehen allerdings bei ihrer Basis in der Kritik, die AWO/Akman-Sache nicht vor der Wahl öffentlich gemacht zu haben. Sie hätten dadurch die Wahl von Rottmann nicht befördert.
Die Linke empfehlen die Wahl von Josef.
Die Linke empfehlen die Wahl von Josef.
edmund schrieb:
Ich korrigiere:
Nur Schöller in der Stichwahl
Die OB-Wahl in Kassel war ein Desaster für die SPD.
Gut möglich, dass Schöller die Stichwahl mit Stimmen derjenige, die für die SPD-Kandidatin gestimmt haben, gegen Geselle gewonnen hätte.
Auf CDU-Stimmen hätte Geselle nicht unbedingt rechnen können.
Aber egal, die Wahl ist durch.
WürzburgerAdler schrieb:
Ich gebe dir recht, dass die "Verkehrswende" mit der Politik scheinbar nicht zu machen ist. Insofern muss man sein Augenmerk auf den Individualverkehr richten, vor allem dort, wo die Menschen ganz einfach auf ihn angewiesen sind. "Steig um auf die Öffentlichen" kann man in den Städten machen und da hat man mit der Verknappung von innerstädtischen Parkplatzangebot, Park & Ride-Plätzen oder mit relativ wenig Aufwand erweiterbaren ÖPNV-Netzen einen Hebel.
Alles richtig. Aber jede dieser Maßnahmen muss gegen mächtig Gegenwind durchgeboxt werden. Und dieser Gegenwind kommt von den Bürgern selbst. Kann ich Dir nur aus Stuttgart berichten. Da wählen genug Menschen den Erstbesten, der ihnen verspricht, dass man die Bewohnerparkausweise nicht verteuert usw.
So hart es klingt: Unsere Demokratie verlangsamt die Verkehrswende, weil Menschen aus kurzfristigem Denken und Bequemlichkeit die wählen, die den Status Quo behalten wollen.
SGE_Werner schrieb:
So hart es klingt: Unsere Demokratie verlangsamt die Verkehrswende, weil Menschen aus kurzfristigem Denken und Bequemlichkeit die wählen, die den Status Quo behalten wollen.
Was anderes als diese Demokratie wollen wir nicht.
Und es gibt immer noch gewaltige Unterschiede zwischen Land und Stadt.
Ich habe drei erwachsene Kinder, die mit ihren Partner/innen in München, im Raum Stuttgart und im Rhein\Neckarkreis wohnen und arbeiten. Die "Heidelberger" haben einen E-Motorroller, Fahrrad, die Münchner nur Fahrräder, nur die Stuttgarter haben ein Auto und Fahrräder.
Wenn die Autolosen ein Auto brauchen, mieten sie sich eins. Der Stuttgarter braucht von seiner Wohnung am Stadtrand von Gerlingen nach Sindelfingen mit ÖPNV eine gute Stunde (zu Fuß, Bus, S-Bahn) und mit dem Auto ca. 20 Minuten.
So sieht es nach meiner Erfahrung in immer mehr Familien aus.
Also bleibt optimistisch.
Würde man vernünftige Car-Sharing-Konzepte und einen vernünftigen ÖPNV haben (und zwar nicht nur in Deutschland), müssten wir dieser Diskussion weit weniger Aufmerksamkeit schenken.
SGE_Werner schrieb:
Würde man vernünftige Car-Sharing-Konzepte und einen vernünftigen ÖPNV haben (und zwar nicht nur in Deutschland), müssten wir dieser Diskussion weit weniger Aufmerksamkeit schenken.
Auf Deutschland und weite Teile der EU bezogen hast Du Recht. Leider reicht bei der Klimafrage und hier bei der damit verbundenen Frage der Antriebstechnik, die nationale und europäische Sicht der Dinge nicht.
Nur ein paar Zahlen. Allein in Brasilien sind knapp 38 Millionen PKW unterwegs, 5,6 Millionen leichte Nutzfahrzeuge, 2 Millionen LKW und 326.000 Busse.
Davon aber nur 100.000 Elektrofahrzeuge.
Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis annähernd in Ländern wie Brasilien oder Indien, Indonesien sich eine E-Mobiltät erfolgreich am Markt behaupten kann. Von Carsharing (Lt. statista: "Im Segment Carsharing wird die Anzahl der Nutzer [in Brasilien] im Jahr 2027 laut Prognose 276,30Tsd. Nutzer betragen") oder einem funktionierenden ÖPNV, außerhalb der Metropolregionen, brauchen wir da wohl nicht zu reden.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/318552/umfrage/brasilien-kfz-bestand-fahrzeugtyp/
https://brasilien.rio.ahk.de/news-2/news-details/elektromobilitaet-ausbau-betrifft-industrien-und-energieunternehmen
hawischer schrieb:
Allein in Brasilien sind knapp 38 Millionen PKW unterwegs
Und Deutschland hat 49 Millionen bei nicht mal 40 % der Bevölkerung, die Brasilien hat.
Wir als reiches Land mit gut ausgebautem Verkehrsnetz und allen Möglichkeiten vieles auf die Schiene zu verlagern sollten zumindest mal vorangehen, wenn es darum geht, Emissionen beim Verkehr einzusparen. Da hilft es uns nicht ständig auf die zu zeigen, die noch nicht so weit sind. Abgesehen davon finde ich, dass das Thema E-Mobilität und allem Drum und Dran bzgl. Verkehr hierzulande durchaus noch eines der "Klima-Sparer-Themen" ist, bei dem wir wirklich keinen allzu großen Kostenzuwachs haben werden für die Verbraucher.
Aber wie gesagt... Für mich gestaltet sich der Umstieg halt auch schwer, wenn es auf dem Land kein Sharing gibt, wenn die Züge alle unpünktlich oder gar nicht kommen und man ohne eigenes Auto völlig aufgeschmissen ist. Die Alternative in die Stadt zu ziehen ist angesichts von 20 € pro m² kalt auch nicht so prickelnd. Danke nochmal für jahrzehntelanges Versagen bei der Mobilitätspolitik in Deutschland.
hawischer schrieb:
Du bist nicht auf dem neuesten Stand.
Der von Dir verlinkte Artikel ist aus dem letzten Jahr. Auch Blume sieht die Zukunft in der Elektromobilität.
Efuels würden in Zukunft keine Rolle spielen, lediglich bei schon zugelassenen Wagen, wird vom Automobilgipfel anfangs des Jahres berichtet.
https://www.ksta.de/wirtschaft/e-fuels-vw-chef-blume-laesst-lindner-mit-innovationskonzept-auflaufen-390167
Für die Autoindustrie seien synthetische Kraftstoffe nicht Teil ihrer Strategie – weder für Pkw noch Lkw.
Xaver08 schrieb:hawischer schrieb:
Du bist nicht auf dem neuesten Stand.
Der von Dir verlinkte Artikel ist aus dem letzten Jahr. Auch Blume sieht die Zukunft in der Elektromobilität.
Efuels würden in Zukunft keine Rolle spielen, lediglich bei schon zugelassenen Wagen, wird vom Automobilgipfel anfangs des Jahres berichtet.
https://www.ksta.de/wirtschaft/e-fuels-vw-chef-blume-laesst-lindner-mit-innovationskonzept-auflaufen-390167Für die Autoindustrie seien synthetische Kraftstoffe nicht Teil ihrer Strategie – weder für Pkw noch Lkw.
Es wird noch Jahrzehnte Autos mit Verbrennungsmotor geben, hierzulande und weltweit besonders.
Wie ich schon ausführte kann e-fuel durchaus eine Brückentechnologie für Pkw sein und für Flugzeuge, Schiffe und LKW eine Alternative.
Am Karlsruher Institut für Technologie wird auf dem Gebiet der e-fuels geforscht.
Infos hier:
https://www.elab2.kit.edu/power2liquid.php
Aus dem von Dir verlinkten Artikel, noch ein Zitat von Blume:
"Beim Autogipfel wurden Lindner und Wissing dahingehend in ihrem Einsatz für E-Fuels bestärkt, dass VW- Chef Blume grundsätzlich in synthetischem Kraftstoff eine Chance sieht – allerdings nur bei bereits zugelassenen Wagen, damit der Verbrennungsmotor weiter eine Chance habe."
Also, nicht alles scheint so, wie es aussieht. Auf nur einem Blick.
hawischer schrieb:
Wie ich schon ausführte kann e-fuel durchaus eine Brückentechnologie für Pkw sein und
Die Wahrscheinlichkeit für einen hohen Anteil von efuels bei PKWs ist gering aus den bereits diskutierten Gründen.
wie 6 fache Energiemenge im Vergleich zum Elektroauto, also nur 1/6 der Reichweite und knappe Verfügbarkeit von efuels....
hawischer schrieb:
Wie ich schon ausführte ...und für Flugzeuge, Schiffe und LKW eine Alternative.
Das hatte ich ausgeführt und es geht nicht um eine Alternative wie bei PKW sondern darum, dass es überhaupt was gibt , genauso wie in der Industrie, die dringend Vorprodukte von efuels wie H2 und Ammoniak benötigen wird. weshalb es gerade in der Brückenzeit nicht genug von dem Stoff geben wird, wir werden uns strecken müssen, dafür genug zu haben.
Es ist richtig und wichtig, dass daran entwickelt wird, aber dadurch, dass wir die letzten jahrzehnte doch weitestgehend verschlafen haben, wird der notwendige reduktionspfad steiler, wir haben eigentlich keine zeit mehr für diese diskussionen. entscheidungen täten not
Und ich bleibe dabei: Bürgerkrieg ist weiterhin nur eine Frage der Zeit. Tyler Greene hatte ja schon bereits mit einer Teilung Amerikas herumgesponnen.
Und wie sich diese "Proteste" bei einer Verhaftung Trumps gestalten, dürfte ja recht klar sein. Da gibt es so eine Blaupause dafür. Wahrscheinlich reibt sich Fox schon einmal die Hände, und Carlson und Konsorten bereiten schon einmal Texte vor, warum es sich um friedlich Proteste handelte. "Spaziergänge" sozusagen