hawischer
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WürzburgerAdler
Vor allem Merz hat sich in verantwortlichen Positionen bestens bewährt.
WürzburgerAdler schrieb:
Vor allem Merz hat sich in verantwortlichen Positionen bestens bewährt.
Völlig richtig.
Die CDU war nach dem Ausscheiden von Merkel und dem Wahldesaster von 2021 ziemlich am Boden. Hinzu kam die glücklose Vorstandzeit von AKK und Laschet.
Merz ist es gelungen, die Partei zu einen, auf die Opposition einzustellen und das Verhältnis zur CSU zu befrieden. Er hat die Partei organisatorisch gut aufgestellt, die Programmatik in einem monatelangen intensiven innerparteilichen Prozess erfolgreich abgeschlossen. Er ist Oppositionsführer im Bundestag und macht das mit Erfolg, wie man an der Reaktionen der politischen Kontrahenten gut ablesen kann.
Und ab 2025 wird er seine politische Karriere mit dem Amt des Kanzlers krönen.
(Hey, vielleicht sollte ich mich für das Wahlkampf-Kampagneteam der CDU bewerben 😎)
hawischer schrieb:
Ich kann deine Verzweiflung verstehen. Ich teile sie, wenn ich mir die Entwicklung der AfD und des BSW ansehe. Weil das so ist braucht es eine starke demokratische Mitte.
Gut, dass die Union mit inzwischen wieder stabil über 30% diese Arbeit leistet. Es reicht aber nicht.
Die Wahlergebnisse und Umfragen der Ampelparteien machen da Sorgen.
Man braucht sie stärker, um eine Zweierkoalition zu bilden, mit Dreien klappt es nur hier und da in den Ländern.
Wie gesagt, ein funktionierendes linkes Gegengewicht um Protestwähler ( die wie Du, sich parteipolitisch nicht positionieren können) nicht den Rechtsaußen zu überlassen, bricht zunehmend weg.
Demokratie bedeutet auch Vielfalt der politischen Meinungen. Auch wenn man sie nicht alle gut findet, so bilden sie dennoch eine funktionierende Gesellschaft ab.
Wahlergebnisse, die wir aus Autokratien kennen zeigen das Ende der Demokratie.
Ja, da sprichst Du viele wichtige Punkte an! Es sollte auf jeden Fall wirklich nicht alleine die Aufgabe der Union sein, das Bollwerk gegen die AfD zu sein. Da hat auch von den geschrumpften Ampel-Parteien mehr zu kommen. In Brandenburg sieht man ja recht anschaulich, dass es selbst bei der SPD noch für ein "anständiges Ergebnis" reichen kann, wenn die richtige Person ...
Landroval schrieb:
In Brandenburg sieht man ja recht anschaulich, dass es selbst bei der SPD noch für ein "anständiges Ergebnis" reichen kann, wenn die richtige Person ...
So ist es und gleichzeitig wächst die Erkenntnis, dass bei unseren sozialdemokratischen Freunden die Personaldecke mit Persönlichkeiten wie Woidke, Pistorius doch arg dünn wird. Esken, Klingbeil, Kühnert, Mützenich, Lauterbach, Heil, Mast? Sind das Namen der Zukunft? Die Ministerpräsidenten haben entweder den Zenit schon überschritten oder wie der neue in Mainz muss erst noch wachsen.
Wir sind hier im CDU -Thread und deswegen wieder weg von der SPD.
Die Union hat mit der Kandidatenkür Namen präsentiert, die nicht jedem gefallen, aber die Wahlerfolge vorweisen können und auch künftig für höhere Aufgaben in Frage kommen. Söder, Wüst, Günther, Rhein, auch Kretschmer hat es in schwieriger Situation ganz gut gemacht.
Vor allem Merz hat sich in verantwortlichen Positionen bestens bewährt.
Wüst hat das m. E. herausragend gelöst, mit dem KK Merz. Er erschien mir dabei jedenfalls heute schon als ein richtig guter Stratege, seine Chancen (irgendwann einmal in ferner Zukunft, sofern man die paar Jahre bis dahin als solche bezeichnen möchte) auf die Nachfolge des Merz hat der kluge Schachzug jedenfalls bestimmt noch weiter erhöht. Klar, die anderen Leute in der Aufzählung sind auch erfolgreiche Spitzenleute, das ist doch sehr beruhigend, dass da so viel Potenzial vorhanden ist.
Allerdings hätte Merz, sollte er Kanzler werden, erstmal die schwierigste Aufgabe, müsste er doch das Land wirtschaftlich wiederbeleben und auch für die unzufriedenen Menschen tunlichst wieder lebenswerter machen.
Wenn es einer hinbekommen kann, dann der ehemalige Top-Manager Merz. Seine Ex-Seinesgleichen entscheiden sich jedenfalls klar für ihn (und gegen Scholz). "Deutschlands Top-Manager wollen Merz".
Allerdings hätte Merz, sollte er Kanzler werden, erstmal die schwierigste Aufgabe, müsste er doch das Land wirtschaftlich wiederbeleben und auch für die unzufriedenen Menschen tunlichst wieder lebenswerter machen.
Wenn es einer hinbekommen kann, dann der ehemalige Top-Manager Merz. Seine Ex-Seinesgleichen entscheiden sich jedenfalls klar für ihn (und gegen Scholz). "Deutschlands Top-Manager wollen Merz".
hawischer schrieb:propain schrieb:hawischer schrieb:
Und linke Protagonisten schütteln den Kopf anstatt ihn zu benutzen.
Wie kommst du auf links, nur weil ich für Umweltschutz, gegen Lobbypolitik und gegen Nazis bin? Du weißt ja wer aus diesen Gründen Menschen so einteilt. Eventuell sollte die Brandmauer quer durch die Union gezogen werden.
Ja, erstaunlich wer alles inzwischen nicht mehr" links" sein will. Wagenknecht hat für solche sogar erfolgreich eine Partei gegründet.
Das ist nichts neues, das hab ich dir vor Jahren schon mal geschrieben. Es beweist aber, es lohnt sich nicht mit verbohrten Rechten zu reden. Aber danke das du zeigst das Kopf benutzen keine deiner Stärken ist, wie du es anderen unterstellst.
Ich kann deine Verzweiflung verstehen. Ich teile sie, wenn ich mir die Entwicklung der AfD und des BSW ansehe. Weil das so ist braucht es eine starke demokratische Mitte.
Gut, dass die Union mit inzwischen wieder stabil über 30% diese Arbeit leistet. Es reicht aber nicht.
Die Wahlergebnisse und Umfragen der Ampelparteien machen da Sorgen.
Man braucht sie stärker, um eine Zweierkoalition zu bilden, mit Dreien klappt es nur hier und da in den Ländern.
Wie gesagt, ein funktionierendes linkes Gegengewicht um Protestwähler ( die wie Du, sich parteipolitisch nicht positionieren können) nicht den Rechtsaußen zu überlassen, bricht zunehmend weg.
Demokratie bedeutet auch Vielfalt der politischen Meinungen. Auch wenn man sie nicht alle gut findet, so bilden sie dennoch eine funktionierende Gesellschaft ab.
Wahlergebnisse, die wir aus Autokratien kennen zeigen das Ende der Demokratie.
Gut, dass die Union mit inzwischen wieder stabil über 30% diese Arbeit leistet. Es reicht aber nicht.
Die Wahlergebnisse und Umfragen der Ampelparteien machen da Sorgen.
Man braucht sie stärker, um eine Zweierkoalition zu bilden, mit Dreien klappt es nur hier und da in den Ländern.
Wie gesagt, ein funktionierendes linkes Gegengewicht um Protestwähler ( die wie Du, sich parteipolitisch nicht positionieren können) nicht den Rechtsaußen zu überlassen, bricht zunehmend weg.
Demokratie bedeutet auch Vielfalt der politischen Meinungen. Auch wenn man sie nicht alle gut findet, so bilden sie dennoch eine funktionierende Gesellschaft ab.
Wahlergebnisse, die wir aus Autokratien kennen zeigen das Ende der Demokratie.
hawischer schrieb:
Ich kann deine Verzweiflung verstehen. Ich teile sie, wenn ich mir die Entwicklung der AfD und des BSW ansehe. Weil das so ist braucht es eine starke demokratische Mitte.
Gut, dass die Union mit inzwischen wieder stabil über 30% diese Arbeit leistet. Es reicht aber nicht.
Die Wahlergebnisse und Umfragen der Ampelparteien machen da Sorgen.
Man braucht sie stärker, um eine Zweierkoalition zu bilden, mit Dreien klappt es nur hier und da in den Ländern.
Wie gesagt, ein funktionierendes linkes Gegengewicht um Protestwähler ( die wie Du, sich parteipolitisch nicht positionieren können) nicht den Rechtsaußen zu überlassen, bricht zunehmend weg.
Demokratie bedeutet auch Vielfalt der politischen Meinungen. Auch wenn man sie nicht alle gut findet, so bilden sie dennoch eine funktionierende Gesellschaft ab.
Wahlergebnisse, die wir aus Autokratien kennen zeigen das Ende der Demokratie.
Ja, da sprichst Du viele wichtige Punkte an! Es sollte auf jeden Fall wirklich nicht alleine die Aufgabe der Union sein, das Bollwerk gegen die AfD zu sein. Da hat auch von den geschrumpften Ampel-Parteien mehr zu kommen. In Brandenburg sieht man ja recht anschaulich, dass es selbst bei der SPD noch für ein "anständiges Ergebnis" reichen kann, wenn die richtige Person ...
hawischer schrieb:
Ähnliches in Thüringen mit den 13% für die Linke. Ohne Ramelow wäre es deutlich einstellig.
Oder bei der CDU mit Kretschmer in Sachsen mit 22 % bei der Europawahl und 32 % bei der Landtagswahl. Do not forget your CDU...
SGE_Werner schrieb:hawischer schrieb:
Ähnliches in Thüringen mit den 13% für die Linke. Ohne Ramelow wäre es deutlich einstellig.
Oder bei der CDU mit Kretschmer in Sachsen mit 22 % bei der Europawahl und 32 % bei der Landtagswahl. Do not forget your CDU...
Völlig klar, war ja von mir nur ein Beispiel. Die Liste ließe sich verlängern.
hawischer schrieb:
Und linke Protagonisten schütteln den Kopf anstatt ihn zu benutzen.
Wie kommst du auf links, nur weil ich für Umweltschutz, gegen Lobbypolitik und gegen Nazis bin? Du weißt ja wer aus diesen Gründen Menschen so einteilt. Eventuell sollte die Brandmauer quer durch die Union gezogen werden.
propain schrieb:hawischer schrieb:
Und linke Protagonisten schütteln den Kopf anstatt ihn zu benutzen.
Wie kommst du auf links, nur weil ich für Umweltschutz, gegen Lobbypolitik und gegen Nazis bin? Du weißt ja wer aus diesen Gründen Menschen so einteilt. Eventuell sollte die Brandmauer quer durch die Union gezogen werden.
Ja, erstaunlich wer alles inzwischen nicht mehr" links" sein will. Wagenknecht hat für solche sogar erfolgreich eine Partei gegründet.
hawischer schrieb:propain schrieb:hawischer schrieb:
Und linke Protagonisten schütteln den Kopf anstatt ihn zu benutzen.
Wie kommst du auf links, nur weil ich für Umweltschutz, gegen Lobbypolitik und gegen Nazis bin? Du weißt ja wer aus diesen Gründen Menschen so einteilt. Eventuell sollte die Brandmauer quer durch die Union gezogen werden.
Ja, erstaunlich wer alles inzwischen nicht mehr" links" sein will. Wagenknecht hat für solche sogar erfolgreich eine Partei gegründet.
Das ist nichts neues, das hab ich dir vor Jahren schon mal geschrieben. Es beweist aber, es lohnt sich nicht mit verbohrten Rechten zu reden. Aber danke das du zeigst das Kopf benutzen keine deiner Stärken ist, wie du es anderen unterstellst.
hawischer schrieb:propain schrieb:hawischer schrieb:
Und linke Protagonisten schütteln den Kopf anstatt ihn zu benutzen.
Wie kommst du auf links, nur weil ich für Umweltschutz, gegen Lobbypolitik und gegen Nazis bin? Du weißt ja wer aus diesen Gründen Menschen so einteilt. Eventuell sollte die Brandmauer quer durch die Union gezogen werden.
Ja, erstaunlich wer alles inzwischen nicht mehr" links" sein will. Wagenknecht hat für solche sogar erfolgreich eine Partei gegründet.
Erstaundlich wer alles als Links sehen will. Schade, dachte immer ich wäre nen Sozi, aber mittlerweile zähl ich auf der konservativen Seite wohl als strammer Stalinist. Schade schade. Da braucht man sich nicht wundern das dann auch in die andere Richtung ausgekeilt wird.
hawischer schrieb:
Spannend wird es zusätzlich, wenn Woidke seine Ankündigung erfüllt, wenn die AfD stärkste Partei wird, steht er als MP nicht mehr zur Verfügung.
Das wird wirklich spannend!
Woidke zieht hoffentlich noch genug Wähler auf seine Seite. Das wäre ja schon fast tragisch, wenn er die für die SPD ein solches "Superergebnis" holt und dann verschwindet ...
Landroval schrieb:hawischer schrieb:
Spannend wird es zusätzlich, wenn Woidke seine Ankündigung erfüllt, wenn die AfD stärkste Partei wird, steht er als MP nicht mehr zur Verfügung.
Das wird wirklich spannend!
Woidke zieht hoffentlich noch genug Wähler auf seine Seite. Das wäre ja schon fast tragisch, wenn er die für die SPD ein solches "Superergebnis" holt und dann verschwindet ...
Zumal das Ergebnis für die SPD zum großen Teil aufgrund der Beliebtheit von Woidke zustande kommt. Und seiner Abgrenzung zur Bundesregierung.
Ähnliches in Thüringen mit den 13% für die Linke. Ohne Ramelow wäre es deutlich einstellig.
hawischer schrieb:
Ähnliches in Thüringen mit den 13% für die Linke. Ohne Ramelow wäre es deutlich einstellig.
Oder bei der CDU mit Kretschmer in Sachsen mit 22 % bei der Europawahl und 32 % bei der Landtagswahl. Do not forget your CDU...
hawischer schrieb:Landroval schrieb:hawischer schrieb:
Spannend wird es zusätzlich, wenn Woidke seine Ankündigung erfüllt, wenn die AfD stärkste Partei wird, steht er als MP nicht mehr zur Verfügung.
Das wird wirklich spannend!
Woidke zieht hoffentlich noch genug Wähler auf seine Seite. Das wäre ja schon fast tragisch, wenn er die für die SPD ein solches "Superergebnis" holt und dann verschwindet ...
Zumal das Ergebnis für die SPD zum großen Teil aufgrund der Beliebtheit von Woidke zustande kommt. Und seiner Abgrenzung zur Bundesregierung.
Ähnliches in Thüringen mit den 13% für die Linke. Ohne Ramelow wäre es deutlich einstellig.
Das ist ja wohl doch nochmal gut ausgegangen heute. Zum Glück haben "die Brandenburger" keinen schlimmeren Scheixx gebaut! Glückwunsch an den alten und (wahrscheinlich) neuen SPD-MP. Starke Leistung inkl. Pokerspiel, sehr bemerkens- und anerkenneswert!
propain schrieb:hawischer schrieb:
Hier geht's um den Beschluss des CDU-Parteitages keine KOALITIONEN mit der Linken einzugehen.
Aha, und dann will man ausgerechnet mit der BSW zusammen arbeiten. Da kann man nur den Kopf schütteln.
Es hat schon was Irres.
Da ist die CDU in Sachsen, Thüringen die einzige Partei im demokratischen Sektor die gegen die AfD was auf die Beine stellen kann. Alleine reicht's nicht, SPD und Grüne sind einstellig oder weg vom Fenster, bleibt das BSW. Wahrlich alles andere als ein Wunschkandidat aber immer noch besser als das sich Höcke mit einfacher Mehrheit im dritten Wahlgang zum MP wählen lassen kann.
Und linke Protagonisten schütteln den Kopf anstatt ihn zu benutzen.
hawischer schrieb:
Und linke Protagonisten schütteln den Kopf anstatt ihn zu benutzen.
Wie kommst du auf links, nur weil ich für Umweltschutz, gegen Lobbypolitik und gegen Nazis bin? Du weißt ja wer aus diesen Gründen Menschen so einteilt. Eventuell sollte die Brandmauer quer durch die Union gezogen werden.
Das ZDF hat gestern eine neue Umfrage veröffentlicht. Danach liegt die AfD mit 28% nur noch einen Punkt vor der SPD. CDU mit 14, BSW mit 13. Die Grünen müssen mit 4,5% um den Wiedereinzug bangen. Die Linke mit 4% noch mehr.
Bliebe es dabei, dann reicht es für SPD und CDU nicht für eine Mehrheit. Man bräuchte das BSW
Spannend wird es zusätzlich, wenn Woidke seine Ankündigung erfüllt, wenn die AfD stärkste Partei wird, steht er als MP nicht mehr zur Verfügung.
Bliebe es dabei, dann reicht es für SPD und CDU nicht für eine Mehrheit. Man bräuchte das BSW
Spannend wird es zusätzlich, wenn Woidke seine Ankündigung erfüllt, wenn die AfD stärkste Partei wird, steht er als MP nicht mehr zur Verfügung.
hawischer schrieb:
Spannend wird es zusätzlich, wenn Woidke seine Ankündigung erfüllt, wenn die AfD stärkste Partei wird, steht er als MP nicht mehr zur Verfügung.
Das wird wirklich spannend!
Woidke zieht hoffentlich noch genug Wähler auf seine Seite. Das wäre ja schon fast tragisch, wenn er die für die SPD ein solches "Superergebnis" holt und dann verschwindet ...
SemperFi schrieb:hawischer schrieb:
was eigentlich los ist, dass die halbe Linke sich zu einer halb rechtsnationalen, halb sozialistischen Partei mutiert hat.
Damit die Union einen Koalitionspartner im Osten bekommt?
Vielen Dank, wenn es nicht sein muss, dann kann man auf Leute, die ihre Überzeugung an der Garderobe abgeben, um einer Führerin zu folgen, gerne verzichten.
Aber im Ernst, ich kann mich - auch hier im Forum - erinnern, dass "Die Linke" eine akzeptierte und meinungsstarke Abrundung des politischen Spektrums auf der linken Seite war.
Ich lese ab und an Positionspapiere von Funktionären, oft ewig lang und am Ende fragt man sich, was hat der Autor eigentlich sagen wollen.
Wagenknecht scheint jedenfalls unproblematisch für die Union, seit sie aus der Linken raus ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass gerade Wagenknecht früher oft von Unionlern angeführt wurde, wenn es darum ging, warum man nicht mit der Linken zusammenarbeiten kann.
Aber jetzt da man als Hauptgegner die sehr gefährlichen Grünen auserkoren hat, ist das mit der Alkommunistin Wagenknecht natürlich die deutlich angenehmere Koalitionsoption.
Und hey, der Alte hat dereinst ja schon betont, dass das eigene Geschwätz von gestern nicht mehr interessiert.
Aber jetzt da man als Hauptgegner die sehr gefährlichen Grünen auserkoren hat, ist das mit der Alkommunistin Wagenknecht natürlich die deutlich angenehmere Koalitionsoption.
Und hey, der Alte hat dereinst ja schon betont, dass das eigene Geschwätz von gestern nicht mehr interessiert.
Hab ich das richtig verstanden die CDU spricht lieber mit Sarah W. als mit Bodo R.. 🤡
franzzufuss schrieb:
Hab ich das richtig verstanden die CDU spricht lieber mit Sarah W. als mit Bodo R.. 🤡
Hast Du die letzten fünf Jahre geschlafen. Ramelow konnte nur MP werden und regieren, Haushalte verabschieden, weil die CDU entweder mitgestimmt oder sich enthalten hat. Hier geht's um den Beschluss des CDU-Parteitages keine KOALITIONEN mit der Linken einzugehen.
Möglich, dass es am Ende eine Tolerierung mit umgekehrten Vorzeichen gibt.
Übrigens, die Linke sitzt wahrscheinlich nur noch wegen Ramelow im Landtag. Ohne ihn wäre sie von 31 % nicht nur bis 13% abgestürzt.
Verstehe übrigens bei all der Beschäftigung mit den "Rechten" nicht, warum die Anhänger einer linken Politik sich nicht mal kritisch hinterfragen, was eigentlich los ist, dass die halbe Linke sich zu einer halb rechtsnationalen, halb sozialistischen Partei mutiert hat. Kein Thema für hier, aber Du kannst im richtigen Thread mal deine Meinung dazu schreiben.
Xaver08 schrieb:
Dass das Erstarken der Rechten multikausal ist, ist doch Common Sense, zumindest hier im Forum wäre mir nicht bewusst, dass jemand behauptet, die Union wäre monokausal dafür verantwortlich.
Das habe ich auch nicht behauptet, problematisch ist es m.E., dass hier über die anderen Punkte eher wenig geredet wird (natürlich nicht in diesem Thread) und dadurch sich der Eindruck verfestigen kann, dass es doch sehr stark nur an denen liegt, die sozusagen auf der anderen Seite sitzen. In manchen sozialen Medien ist es übrigens genau umgekehrt bzw. noch ausschließlicher.
Bzgl. der Medien brauchen wir ja nicht zu reden (vor allem, weil ich ja hin und wieder früher dem Bildblog Material zugeschustert habe und selbst da durchaus einen Blick drauf habe). Wer hin und wieder bei der Zeitung mit den vier Buchstaben reinschaut, der kommt ja aus dem Übernehmen bestimmter Narrative kaum noch raus. Im Endeffekt ist das mittlerweile eine Art Unions-Parteizeitung, wenn man bedenkt, dass dort tagtäglich über die Ampel abgeledert wird und über die Union fast ohne Vorbehalt positive Berichte erscheinen, während man vor 2022 da doch eher lässiger war beim Blick auf die Regierungsarbeit.
Von Medien erwarte ich einen differenzierten Blick auf die Dinge mit entsprechenden Fakten. Da scheitern mittlerweile doch viele daran.
SGE_Werner schrieb:
Von Medien erwarte ich einen differenzierten Blick auf die Dinge mit entsprechenden Fakten. Da scheitern mittlerweile doch viele daran.
Medienschelte ist mir zu einfach.
Wie haben ein vielfältiges Angebot im Netz, TV und Printbereich. Ja, es gibt Angebote die sich einseitig positionieren - von links bis rechts.
Wahrscheinlich kommt es mehr auf den differenzierten Blick der Nutzer an. Wer sich ausschließlich in seiner politischen Blase auffhält, der findet dort sicher seine Infos und Bestätigung.
Ich, als Konservative lese z.B. die Bild nicht, dafür hole ich mir meine Bestätigung eher in der taz oder im Volksverpetzer, aber anders als Du wahrscheinlich dem Bildleser unterstellst. 🙂
Die Tendenz der Umfragen für die nächste Bundestagswahl für die CDU/CSU sind stabil bei 30%plus.
Nach der Wahl geht's an die Regierungsbildung.
U.a. zu diesem Punkt hat Allensbach eine Untersuchung heute in der Print-Ausgabe der FAZ veröffentlicht.
Die Frage war, welche Partei sollte unbedingt oder auf keinen Fall an der nächsten Bundesregierung beteiligt sein?
Die %-Ergebnisse (in Klammern die für 'auf keinen Fall ')
Union 54 (4)
SPD 29 (10)
BSW 20 (30)
AfD 17 (54)
Grüne 16 (35)
FDP 14 (14)
Linke 6 (29)
Interessant hier, dass bei der Ablehnung einer Beteiligung die Grünen nach der AfD auf Platz 2 stehen.
Zusätzlich die Frage, welche Koalitionsregierungen wären für Deutschland besonders gut? In Prozent:
Union, SPD 29
Union, FDP. 24
SPD, Grüne. 15
Union ,AfD. 12
SPD, Linke,BSW 11
AfD, BSW. 9
Union,Grüne,FDP 3
SPD,Grüne, FDP. 3
Die Tendenz auch hier zugunsten der Union und stark die Ablehnung für eine Regierungsbeteiligung der Grünen.
Für Union und FDP wird es nicht reichen, zumal es sein kann, dass die FDP nicht mehr in das Parlament kommt.
Also, dann wird es Gespräche zwischen Union und SPD geben. Mit Pistorius als Verteidigungsminister wird es auf dem Gebiet der Sicherheit klappen. Bei der Migrationsfrage wird sich hoffentlich vor der Wahl eine Einigung ergeben.
Von der Wirtschaft über Gesundheit bis zur Klimawende wird es Kompromisse geben, die Gewerkschaften, speziell im starken Automobilbereich, werden ihren Einfluss nutzen.
Bleibt nur noch die Frage, wird Olaf Scholz bis zum 28.08.25 durchhalten? Wenn nein, könnten die Karten neu gemischt werden.
Hinter Paywall.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/allensbach-umfrage-die-waehler-setzen-auf-die-union-19992614.html
Nach der Wahl geht's an die Regierungsbildung.
U.a. zu diesem Punkt hat Allensbach eine Untersuchung heute in der Print-Ausgabe der FAZ veröffentlicht.
Die Frage war, welche Partei sollte unbedingt oder auf keinen Fall an der nächsten Bundesregierung beteiligt sein?
Die %-Ergebnisse (in Klammern die für 'auf keinen Fall ')
Union 54 (4)
SPD 29 (10)
BSW 20 (30)
AfD 17 (54)
Grüne 16 (35)
FDP 14 (14)
Linke 6 (29)
Interessant hier, dass bei der Ablehnung einer Beteiligung die Grünen nach der AfD auf Platz 2 stehen.
Zusätzlich die Frage, welche Koalitionsregierungen wären für Deutschland besonders gut? In Prozent:
Union, SPD 29
Union, FDP. 24
SPD, Grüne. 15
Union ,AfD. 12
SPD, Linke,BSW 11
AfD, BSW. 9
Union,Grüne,FDP 3
SPD,Grüne, FDP. 3
Die Tendenz auch hier zugunsten der Union und stark die Ablehnung für eine Regierungsbeteiligung der Grünen.
Für Union und FDP wird es nicht reichen, zumal es sein kann, dass die FDP nicht mehr in das Parlament kommt.
Also, dann wird es Gespräche zwischen Union und SPD geben. Mit Pistorius als Verteidigungsminister wird es auf dem Gebiet der Sicherheit klappen. Bei der Migrationsfrage wird sich hoffentlich vor der Wahl eine Einigung ergeben.
Von der Wirtschaft über Gesundheit bis zur Klimawende wird es Kompromisse geben, die Gewerkschaften, speziell im starken Automobilbereich, werden ihren Einfluss nutzen.
Bleibt nur noch die Frage, wird Olaf Scholz bis zum 28.08.25 durchhalten? Wenn nein, könnten die Karten neu gemischt werden.
Hinter Paywall.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/allensbach-umfrage-die-waehler-setzen-auf-die-union-19992614.html
FrankenAdler schrieb:
Statt Gemeinsamkeiten von Demokraten in der Verantwortung für Land und Menschen herauszustellen, werden tiefe Gräben aufgerissen, die nur schwer wieder zugeschüttet werden können.
Derzeit scheint aber genau das der Zeitgeist zu sein und auch erfolgsversprechender als diesen Konsens-Ton zu treffen.
Grundsätzlich bin ich bei Dir vor allem in dem Punkt mit der funktionierenden Regierung und zeigt auch noch mal das Problem m.E. an Merz auf, der einfach keinerlei Regierungserfahrung in Eigenverantwortung hat, sondern vor allem als oppositioneller Populist bereits unter RotGrün, aber jetzt auch während der Ampelzeit sich hervortun konnte. Wenn man ständig die potenziellen künftigen Koalitionspartner so angeht wie es Merz macht, dann bin ich schon gespannt, ob die SPD zB, die ja als Koalitionspartner Nr 1 gelten dürfte, da einfach so mitmacht. Ich bin jetzt schon wirklich neugierig auf die Koalitionsgespräche und die Regierungszeit, wenn es ständig knirscht.
SGE_Werner schrieb:
Wenn man ständig die potenziellen künftigen Koalitionspartner so angeht wie es Merz macht, dann bin ich schon gespannt, ob die SPD zB, die ja als Koalitionspartner Nr 1 gelten dürfte, da einfach so mitmacht. Ich bin jetzt schon wirklich neugierig auf die Koalitionsgespräche und die Regierungszeit, wenn es ständig knirscht.
So wie Du und noch wesentlich härter gehen die künftigen Verhandlungspartner der Union mit Merz um.
Dein Zitat:
"...der einfach keinerlei Regierungserfahrung in Eigenverantwortung hat, sondern vor allem als oppositioneller Populist bereits unter RotGrün, aber jetzt auch während der Ampelzeit sich hervortun konnte."
Komisch, dass diese Form des Umgangs keine Rolle für künftige Koalitionsgespräche führen soll?
Nebenbei, erinnere Dich an den "Schulz-Zug", der 2017 nun überhaupt nicht mit der Union wollte. Am Wahlabend wurde erklärt, nun ginge man in die Opposition.
Das Ergebnis ist bekannt.
Es gibt eine Zeit vor einer Wahl und eine Zeit danach.
hawischer schrieb:
So wie Du und noch wesentlich härter gehen die künftigen Verhandlungspartner der Union mit Merz um.
Dein Zitat:
"...der einfach keinerlei Regierungserfahrung in Eigenverantwortung hat, sondern vor allem als oppositioneller Populist bereits unter RotGrün, aber jetzt auch während der Ampelzeit sich hervortun konnte."
Komisch, dass diese Form des Umgangs keine Rolle für künftige Koalitionsgespräche führen soll?
Ich denke auch, Koalitionsgespräche würde man besser vorbereiten mit der Aussage:
"... der bereits große Regierungserfahrungen und Erfolge in Eigenverantwortung vorzuweisen hat und sich wohltuend von der populistischen Hetze der extremistischen Parteien abhebt, wodurch er sich um die Stärkung der Demokratie und dem Ziel, die AfD zu halbieren, mit Erfolg verdient gemacht hat."
Komisch, dass das noch niemand so formuliert hat.
hawischer schrieb:
Es gibt eine Zeit vor einer Wahl und eine Zeit danach.
Das ist richtig.
hawischer schrieb:
So wie Du und noch wesentlich härter gehen die künftigen Verhandlungspartner der Union mit Merz um.
Merz braucht einen Partner, um Kanzler zu werden. Er ist der, der auf die anderen zugehen muss. Nicht umgekehrt. Die SPD kann sich auch hinhocken und die Grünen genauso und sagen "ne, mit denen mache ich es nicht", dann kann Merz mit der AfD koalieren oder Neuwahlen machen.
die Union hat sich schon vor längerem für einen Weg entschieden, den sie jetzt nur schwer wieder verlassen kann.
ich habe das schonmal vor monaten geschrieben, daß die fixierung auf asyl, flucht (das framing als migration), das grünen bashing nur ganz schwer und mit glaubwürdigkeitsverlust wieder zurückgenommen werden kann.
in der logik muß der ton auch immer schriller werden, es geht wenig um die sache, vorwiegend ums gefühl, so daß es immer ein wenig extremer werden muß.
Beispiel Söder, der auf Twitter über einstürzende Brücken, eine marode DB Infrastruktur abledert und nicht mehr merkt, daß er damit die Riege der letzten Verkehrsminister aus der CSU in den Senkel stellt.
die auswahl eines moderaten kanzlerkandidaten wie wüst, der sogar noch erfolgreich mit den grünen koaliert und in seinem bundesland die afd unter kontrolle hat, wäre in der logik der letzten monate ein Wende, die schwer zu erklären wäre
ich habe das schonmal vor monaten geschrieben, daß die fixierung auf asyl, flucht (das framing als migration), das grünen bashing nur ganz schwer und mit glaubwürdigkeitsverlust wieder zurückgenommen werden kann.
in der logik muß der ton auch immer schriller werden, es geht wenig um die sache, vorwiegend ums gefühl, so daß es immer ein wenig extremer werden muß.
Beispiel Söder, der auf Twitter über einstürzende Brücken, eine marode DB Infrastruktur abledert und nicht mehr merkt, daß er damit die Riege der letzten Verkehrsminister aus der CSU in den Senkel stellt.
die auswahl eines moderaten kanzlerkandidaten wie wüst, der sogar noch erfolgreich mit den grünen koaliert und in seinem bundesland die afd unter kontrolle hat, wäre in der logik der letzten monate ein Wende, die schwer zu erklären wäre
Xaver08 schrieb:
ich habe das schonmal vor monaten geschrieben, daß die fixierung auf asyl, flucht (das framing als migration), das grünen bashing nur ganz schwer und mit glaubwürdigkeitsverlust wieder zurückgenommen werden kann.
Das Thema illegale Migration und die damit zusammenhängende Probleme ist real. Die Klagen aus Kommunen, Landkreisen zeigen das seit langem.
Das Thema ist inzwischen Nr 1 der wichtigsten Themen bei der Bevölkerung. Sich diesem Thema nicht zu stellen oder zu verschweigen, um sich nicht einem Vorwurf der angeblichen Ausländerfeindlichkeit auszusetzen, führt ( wie nach 2015 bei der AfD bewiesen) zur Stärkung der politischen Ränder. Das Problem ist auch kein Herbeireden durch Medien oder Parteien und schon gar kein "Gefühl".
Die Grünen stehen für eine andere Politik. Dies zu benennen ist kein "bashing".
70% der Menschen befürworten eine Verschärfung der Regelungen, darunter auch 60% der SPD-Anhänger.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1477240/umfrage/umfrage-zur-verschaerfung-der-fluechtlingspolitik/
Es ist auch kein deutsches Problem allein, wie man durch das Erstarken von Rechtspopulisten in Europa sehen kann. Daher auch die Asylpolitikänderung der EU.
Die AfD ist leider auch in NRW nicht unter "Kontrolle". Das spürt gerade die SPD, die in ihrern ehemaligen Hochburgen - besonders unter Arbeitern - kräftig an die AfD verloren hat. Der WDR hat das in einer Analyse zur EU-Wahl beschrieben.
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/afd-wahlergebniss-europawahl-nrw-100.html
hawischer schrieb:
Das Thema illegale Migration und die damit zusammenhängende Probleme ist real. Die Klagen aus Kommunen, Landkreisen zeigen das seit langem.
Da geht es um Überlastung, nicht um die propagierten marodierenden Messerstecher, die in jedem Park deutsche Frauen vergewaltigen.
In Bezug auf Überlastung wird aber nicht argumentiert, es wird Angst gemacht. Und dann beschwert sich Herr Merz, wenn das angesprochen wird.
Herr Merz übernimmt 1:1 die Rhetorik in diesem Bereich aus den USA und für mich ist und bleibt es unverständlich, wie Demokraten in der Union diese Art des Diskurs nicht nur akzeptieren, sondern auch fördern und fordern.
Seien wir ehrlich, es würde doch keinen von uns wirklich wundern, wenn morgen irgendeiner aus einer Ecke kommt und erzählt, dass syrische Flüchtlinge in Bottrop Katzen klauen und essen.
hawischer schrieb:
Dann ist es doch Unsinn von der SPD heute Merkel für alles mögliche verantwortlich zu machen, wenn man doch so ähnlich ist.
Ich habe schon immer beide dafür verantwortlich gemacht. Abhängigkeit nach 2014 zu Russland weiter erhöht, Energiewende auf Sparflamme vorangetrieben, Digitalisierung komplett verschlafen, Infrastruktur zerfallen lassen (mittlerweile stürzen schon die Brücken ein). Nachfolgende Generationen werden sich richtig freuen, aber auch wir merken es gerade, VW lässt grüßen.
Schönesge schrieb:hawischer schrieb:
Dann ist es doch Unsinn von der SPD heute Merkel für alles mögliche verantwortlich zu machen, wenn man doch so ähnlich ist.
Ich habe schon immer beide dafür verantwortlich gemacht. Abhängigkeit nach 2014 zu Russland weiter erhöht, Energiewende auf Sparflamme vorangetrieben, Digitalisierung komplett verschlafen, Infrastruktur zerfallen lassen (mittlerweile stürzen schon die Brücken ein). Nachfolgende Generationen werden sich richtig freuen, aber auch wir merken es gerade, VW lässt grüßen.
Ich sprach nicht von Dir sondern von der SPD.
Ergänzen will ich deine Aufzählung noch über Versäumnisse in der Verteidigungspolitik und der Integration.
Lenk nicht vom Thema ab, deine These war, dass andere Parteien bzw in deinem Fall die Grünen angeblich dem Reiz des Regierens nicht widerstehen könnte, und damit schon mitmachen würden, was die Merz-Union möchte. Oder bist du gerade wieder den Ausgangspunkt der Diskussion am verdrängen? Das ist schon extrem nervig...
Und nein, Merz, der nun neu gekürte Kanzlerkandidat der Union, hat nicht pauschal von kleinen Paschas gesprochen und sich damit rassistisch geäußert oder Flüchtlingen unterstellt sie würden anderen die Plätze beim Zahnarzt wegnehmen. Solche Aussagen kamen von der SPD-Führungsseite nicht, deshalb ist die SPD auch definitiver (sehr viel) weniger rassistisch als die Union. Und auch soetwas hier wurde nur in meinen Träumen innerhalb der Union diskutiert und beinahe verabschiedet:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/cdu-grundsatzprogramm-muslime-100.html
Dass es auch in der SPD Rassismus gibt, Sarrazin lässt mit eigenem Buch grüßen, ist nun wirklich kein Geheimnis...
Und nein, Merz, der nun neu gekürte Kanzlerkandidat der Union, hat nicht pauschal von kleinen Paschas gesprochen und sich damit rassistisch geäußert oder Flüchtlingen unterstellt sie würden anderen die Plätze beim Zahnarzt wegnehmen. Solche Aussagen kamen von der SPD-Führungsseite nicht, deshalb ist die SPD auch definitiver (sehr viel) weniger rassistisch als die Union. Und auch soetwas hier wurde nur in meinen Träumen innerhalb der Union diskutiert und beinahe verabschiedet:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/cdu-grundsatzprogramm-muslime-100.html
Dass es auch in der SPD Rassismus gibt, Sarrazin lässt mit eigenem Buch grüßen, ist nun wirklich kein Geheimnis...
Ich lenke nicht vom Thema ab, ich setze mich mit Deinen Thesen auseinander.
Und eine war der pauschale Vorwurf des Rassismus einer Partei. Die SPD angeblich etwas weniger als die CDU.
Und Sarrazin war nicht DIE SPD und die Partei hat ihn vor vier Jahren rausgeschmissen. Und Du hast von der Partei gesprochen, nicht von einzelnen Mitgliedern. Das schiebst Du jetzt hinterher.
Von einzelnen auf die Gesamtheit einer Partei mit hundertausenden Mitgliedern zu schließen ist unfair.
Zurück zur CDU. Ich habe es erwartet und es wird die nächsten Monate noch schlimmer werden. Wir werden eine Schlammschlacht der persönlichen Verunglimpfungen im Wahlkampf erleben und ich hoffe, dass die Betroffenen die Nerven bewahren und dass die Wähler das Getöse richtig einschätzen werden.
Wählen werden sie dann hoffentlich CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne.
Dann klappt's auch mit der Regierungsbildung.
Und eine war der pauschale Vorwurf des Rassismus einer Partei. Die SPD angeblich etwas weniger als die CDU.
Und Sarrazin war nicht DIE SPD und die Partei hat ihn vor vier Jahren rausgeschmissen. Und Du hast von der Partei gesprochen, nicht von einzelnen Mitgliedern. Das schiebst Du jetzt hinterher.
Von einzelnen auf die Gesamtheit einer Partei mit hundertausenden Mitgliedern zu schließen ist unfair.
Zurück zur CDU. Ich habe es erwartet und es wird die nächsten Monate noch schlimmer werden. Wir werden eine Schlammschlacht der persönlichen Verunglimpfungen im Wahlkampf erleben und ich hoffe, dass die Betroffenen die Nerven bewahren und dass die Wähler das Getöse richtig einschätzen werden.
Wählen werden sie dann hoffentlich CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne.
Dann klappt's auch mit der Regierungsbildung.
Ich habe hier schon an verschiedenen Stellen zum Ausdruck gebracht, dass ich mit einigen Strömungen in der Union sehr gut leben kann. Natürlich sind die Partei und ihre Mitglieder nicht in Gänze rassistisch, ganz gewiss nicht. Wenn aber der Kanzlerkandidat mit rassistischen Sprüchen hausieren geht und in einem Entwurf eines Programms dieser Partei an Menschen einer bestimmten Religion, Bedingungen der Zugehörigkeit adressiert werden, dann sind in dieser Partei ganz offensichtlich auch Teile mit einem rassistischen Weltbild unterwegs (zum Glück hat sich das nicht durchsetzen können, gibt offenkundig noch genügend nicht rassistische Menschen in dieser Partei).
Die Schlammschlacht hat im Übrigen schon lange begonnen, zB das Framen der Grünen als Verbotspartei und anderen Dingen (gehören nicht zu Bayern), was am Ende zu gewaltsamen Übergriffen geführt hat und Veranstaltungen nicht mehr stattfinden konnten, ist schon länger in der Welt. Ich würde mir tatsächlich wünschen, dass man endlich über Inhalte spricht und mit der Emotionsebene aufhört. Aber mit Merz hat sich die Union für einen ihrer Populisten entschieden, was nichts Gutes erahnen lässt.
Die Schlammschlacht hat im Übrigen schon lange begonnen, zB das Framen der Grünen als Verbotspartei und anderen Dingen (gehören nicht zu Bayern), was am Ende zu gewaltsamen Übergriffen geführt hat und Veranstaltungen nicht mehr stattfinden konnten, ist schon länger in der Welt. Ich würde mir tatsächlich wünschen, dass man endlich über Inhalte spricht und mit der Emotionsebene aufhört. Aber mit Merz hat sich die Union für einen ihrer Populisten entschieden, was nichts Gutes erahnen lässt.
Also ich möchte weder Merz, Söder, Huber, Spahn, Dobrindt, Klöckner, Linnemann oder weiß der Geier noch Wagenknecht, DeMasio und schon gar nicht Höcke, Weidel, Chrupalla in der nächsten Regierung!
Punkt.
Punkt.
franzzufuss schrieb:
Also ich möchte weder Merz, Söder, Huber, Spahn, Dobrindt, Klöckner, Linnemann oder weiß der Geier noch Wagenknecht, DeMasio und schon gar nicht Höcke, Weidel, Chrupalla in der nächsten Regierung!
Punkt.
Sag doch nicht immer was Du nicht willst, sag doch einmal was Du willst. Dann ließe sich auch diskutieren.
MAOAM?
Was du willst, hast du vor einiger Zeit klar umrissen, siehe hier bei Antritt von Merz als PV
Wenn ich mich recht erinnere, war er nicht ein Lieblingskandidat. Mittlerweile scheinen die Umfragen dies zu überstrahlen. Du schriebst zum Antritt:
Das waren deine Forderungen. Wie bewertest du denn seine Leistungen in der Opposition, seine Positionierungen und Themensetzungen in den genannten Themenfeldern? Bitte keine Zitate aus dem sog. Grundsatzprogramm, sondern realitätsbezogene Verweise, danke!
Wenn ich mich recht erinnere, war er nicht ein Lieblingskandidat. Mittlerweile scheinen die Umfragen dies zu überstrahlen. Du schriebst zum Antritt:
hawischer schrieb:
Geben wir Merz die Chance zu zeigen was er aus der CDU macht. Eine klare Positionierung in der politischen Mitte, Abgrenzung von der AfD, klare Kante bei der sozialen Marktwirtschaft und volle Unterstützung beim Klimaschutz und der Digitalisierung. Stabilsierung der EU. Sicherheit im Inneren und Äußeren.
Das waren deine Forderungen. Wie bewertest du denn seine Leistungen in der Opposition, seine Positionierungen und Themensetzungen in den genannten Themenfeldern? Bitte keine Zitate aus dem sog. Grundsatzprogramm, sondern realitätsbezogene Verweise, danke!
hawischer schrieb:Schönesge schrieb:
Aber die Union war in der Vergangenheit tatsächlich immer sehr flexibel, und wenn dann wieder gemacht wird, was der Partner möchte, dann wird das schon. War schließlich unter Merkel nicht anders.
Ah ja, ich dachte immer die Sozis hatten unter Merkel wenig zu sagen, denn wenn man denen zuhört, dann waren das schlimme Jahre, wo viel liegen geblieben ist, was man mit Scholz und der Ampel aufräumen will. Nun wissen wir, wie es war.
Verstehe Dich aber schon. Die hast es ganz anders gemeint.
Nee, SPD ist der Union mE relativ ähnlich, nur etwas weniger rassistisch und etwas sozialer. Aber im Grunde auch ziemlich konservativ. Insofern hat es mich nicht gewundert, dass Themen wie Digitalisierung, Investitionen in Infrastruktur oder Transformation der Wirtschaft liegen geblieben sind. Große Koalition war Verwaltung per excelence. Auch gegenüber Russland waren beide Parteien sehr ähnlich aufgestellt.
Und dennoch war man programmatisch sehr sozigetrieben unterwegs, aber das weißt du ja eigentlich selbst. Und so würde es wieder sein, sollte die Union unter Merz stärkste Kraft werden. Aber bis dahin, ist ja noch etwas Zeit und es kann sehr viel passieren. Wie immer.
Schönesge schrieb:hawischer schrieb:Schönesge schrieb:
Aber die Union war in der Vergangenheit tatsächlich immer sehr flexibel, und wenn dann wieder gemacht wird, was der Partner möchte, dann wird das schon. War schließlich unter Merkel nicht anders.
Ah ja, ich dachte immer die Sozis hatten unter Merkel wenig zu sagen, denn wenn man denen zuhört, dann waren das schlimme Jahre, wo viel liegen geblieben ist, was man mit Scholz und der Ampel aufräumen will. Nun wissen wir, wie es war.
Verstehe Dich aber schon. Die hast es ganz anders gemeint.
Nee, SPD ist der Union mE relativ ähnlich, nur etwas weniger rassistisch und etwas sozialer. Aber im Grunde auch ziemlich konservativ. Insofern hat es mich nicht gewundert, dass Themen wie Digitalisierung, Investitionen in Infrastruktur oder Transformation der Wirtschaft liegen geblieben sind. Große Koalition war Verwaltung per excelence. Auch gegenüber Russland waren beide Parteien sehr ähnlich aufgestellt.
Und dennoch war man programmatisch sehr sozigetrieben unterwegs, aber das weißt du ja eigentlich selbst. Und so würde es wieder sein, sollte die Union unter Merz stärkste Kraft werden. Aber bis dahin, ist ja noch etwas Zeit und es kann sehr viel passieren. Wie immer.
Dann ist es doch Unsinn von der SPD heute Merkel für alles mögliche verantwortlich zu machen, wenn man doch so ähnlich ist.
Was allerdings langsam zu einem Ärgernis wird, ist die Inflation des Begriffs "Rassismus".
Schönesge schrieb:
Nee, SPD ist der Union mE relativ ähnlich, nur etwas weniger rassistisch und etwas sozialer.
Ich nehme jetzt die SPD in Schutz. Die SPD ist nicht "etwas weniger rassistisch", die SPD ist als Partei überhaupt nicht rassistisch.
Die CDU auch nicht, aber das nur am Rande.
Lenk nicht vom Thema ab, deine These war, dass andere Parteien bzw in deinem Fall die Grünen angeblich dem Reiz des Regierens nicht widerstehen könnte, und damit schon mitmachen würden, was die Merz-Union möchte. Oder bist du gerade wieder den Ausgangspunkt der Diskussion am verdrängen? Das ist schon extrem nervig...
Und nein, Merz, der nun neu gekürte Kanzlerkandidat der Union, hat nicht pauschal von kleinen Paschas gesprochen und sich damit rassistisch geäußert oder Flüchtlingen unterstellt sie würden anderen die Plätze beim Zahnarzt wegnehmen. Solche Aussagen kamen von der SPD-Führungsseite nicht, deshalb ist die SPD auch definitiver (sehr viel) weniger rassistisch als die Union. Und auch soetwas hier wurde nur in meinen Träumen innerhalb der Union diskutiert und beinahe verabschiedet:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/cdu-grundsatzprogramm-muslime-100.html
Dass es auch in der SPD Rassismus gibt, Sarrazin lässt mit eigenem Buch grüßen, ist nun wirklich kein Geheimnis...
Und nein, Merz, der nun neu gekürte Kanzlerkandidat der Union, hat nicht pauschal von kleinen Paschas gesprochen und sich damit rassistisch geäußert oder Flüchtlingen unterstellt sie würden anderen die Plätze beim Zahnarzt wegnehmen. Solche Aussagen kamen von der SPD-Führungsseite nicht, deshalb ist die SPD auch definitiver (sehr viel) weniger rassistisch als die Union. Und auch soetwas hier wurde nur in meinen Träumen innerhalb der Union diskutiert und beinahe verabschiedet:
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/cdu-grundsatzprogramm-muslime-100.html
Dass es auch in der SPD Rassismus gibt, Sarrazin lässt mit eigenem Buch grüßen, ist nun wirklich kein Geheimnis...
hawischer schrieb:
Dann ist es doch Unsinn von der SPD heute Merkel für alles mögliche verantwortlich zu machen, wenn man doch so ähnlich ist.
Ich habe schon immer beide dafür verantwortlich gemacht. Abhängigkeit nach 2014 zu Russland weiter erhöht, Energiewende auf Sparflamme vorangetrieben, Digitalisierung komplett verschlafen, Infrastruktur zerfallen lassen (mittlerweile stürzen schon die Brücken ein). Nachfolgende Generationen werden sich richtig freuen, aber auch wir merken es gerade, VW lässt grüßen.
hawischer schrieb:SemperFi schrieb:
Wird vor allem interessant, wenn man plötzlich die Grünen für die Regierung benötigt.
Das würde schon klappen. Es ist der besondere Reiz regieren zu können. Die Grünen sind auch kein homogener Verein. Wenn ein paar Leute aus der Bundestagsfranktion eingehegt werden, dann sehe ich da keine unüberwindliche Hürden.
Wenn denn die Union unter Merz die meisten Stimmen erhalten sollte, grundsätzlich ist das natürlich möglich, dann wirds wirklich spannend. Aber die Union war in der Vergangenheit tatsächlich immer sehr flexibel, und wenn dann wieder gemacht wird, was der Partner möchte, dann wird das schon. War schließlich unter Merkel nicht anders.
Schönesge schrieb:
Aber die Union war in der Vergangenheit tatsächlich immer sehr flexibel, und wenn dann wieder gemacht wird, was der Partner möchte, dann wird das schon. War schließlich unter Merkel nicht anders.
Ah ja, ich dachte immer die Sozis hatten unter Merkel wenig zu sagen, denn wenn man denen zuhört, dann waren das schlimme Jahre, wo viel liegen geblieben ist, was man mit Scholz und der Ampel aufräumen will. Nun wissen wir, wie es war.
Verstehe Dich aber schon. Die hast es ganz anders gemeint.
hawischer schrieb:Schönesge schrieb:
Aber die Union war in der Vergangenheit tatsächlich immer sehr flexibel, und wenn dann wieder gemacht wird, was der Partner möchte, dann wird das schon. War schließlich unter Merkel nicht anders.
Ah ja, ich dachte immer die Sozis hatten unter Merkel wenig zu sagen, denn wenn man denen zuhört, dann waren das schlimme Jahre, wo viel liegen geblieben ist, was man mit Scholz und der Ampel aufräumen will. Nun wissen wir, wie es war.
Verstehe Dich aber schon. Die hast es ganz anders gemeint.
Immer so, wie es gerade passt! Köstlich! 🤣
hawischer schrieb:Schönesge schrieb:
Aber die Union war in der Vergangenheit tatsächlich immer sehr flexibel, und wenn dann wieder gemacht wird, was der Partner möchte, dann wird das schon. War schließlich unter Merkel nicht anders.
Ah ja, ich dachte immer die Sozis hatten unter Merkel wenig zu sagen, denn wenn man denen zuhört, dann waren das schlimme Jahre, wo viel liegen geblieben ist, was man mit Scholz und der Ampel aufräumen will. Nun wissen wir, wie es war.
Verstehe Dich aber schon. Die hast es ganz anders gemeint.
Nee, SPD ist der Union mE relativ ähnlich, nur etwas weniger rassistisch und etwas sozialer. Aber im Grunde auch ziemlich konservativ. Insofern hat es mich nicht gewundert, dass Themen wie Digitalisierung, Investitionen in Infrastruktur oder Transformation der Wirtschaft liegen geblieben sind. Große Koalition war Verwaltung per excelence. Auch gegenüber Russland waren beide Parteien sehr ähnlich aufgestellt.
Und dennoch war man programmatisch sehr sozigetrieben unterwegs, aber das weißt du ja eigentlich selbst. Und so würde es wieder sein, sollte die Union unter Merz stärkste Kraft werden. Aber bis dahin, ist ja noch etwas Zeit und es kann sehr viel passieren. Wie immer.