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Maabootsche

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Nachdem auf der Startseite heute die Vorstellung von Saphan Schröck zu finden ist, muß ich mal ein Lob zu eben diesen Vorstellungen loswerden-
Sehr schön zu lesen, immer mit einem Augenzwinkern und sehr informativ.
Weiter so!
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Meierei schrieb:
giordani schrieb:
Eben bei der Tagesschau mußte ich spontan hysterisch loslachen, als die Reportein erzählte die Ausrede der NSA, warum Tausende Menschen in Washington überwacht wurde sei: "War keine Absicht, wir haben die Vorwahlen von Ägypten und Washington verwechselt....."
Aua aua aua........  


Der Rechtsbruch besteht darin, dass die NSA eben nicht im Inland Spionieren darf. Dies ist der CIA und dem FBI vorbehalten.
Aber Aegypten, das ist natuerlich ok.....  


So so, die CIA darf also im Inland spionieren...
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Sascha Lobo (jaja, ich weiß...) äußert den Gedanken, daß die Häufung von Begriffen wie "in Deutschland" und "von deutschem Boden aus" in Zusammenhang mit der Verneinung von Bespitzelung derart zu interpretieren sei, daß die NSA hierzulande von eigenem, zugestandenem Hoheitsgebiet aus horcht:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-nsa-spaehaffaere-wird-zur-affaere-der-regierung-merkel-a-916263.html
Solche Spitzfindigkeiten würden ja gerade ins Gesamtbild passen...
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Über die Schwierigkeiten einer Aufklärung der ganzen Affäre und ihre Stellung im jetzigen Wahlkampf ein schöner Kommentar aus der SZ:
http://www.sueddeutsche.de/politik/aufklaerung-der-spaehaffaere-vertraue-niemandem-niemals-1.1745205
Daraus:
SZ schrieb:
Es gibt gar keinen Skandal. Diese Aussage ist derzeit genauso schwer zu widerlegen wie diese: Es ist alles ist noch viel schlimmer als bisher angenommen.

Kann man bestimmt so sagen, auch wenn ich mit Sozialisationshintergrund aus den 80ern ("Dem Staat ist nicht zu trauen") eher zur zweiten Aussage tendiere...
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Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
adler1807 schrieb:
Die Regierung möchte Steinmeier offenbar nicht vor dem Untersuchungsausschuss sprechen lassen...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article118922617/Eklat-um-Steinmeier-Aussage-vor-NSA-Ausschuss.html


Unfassbar.....  


Hierzu ein Kommentar aus der FAZ:
http://www.faz.net/aktuell/politik/pkg-wuerde-los-12528824.html
Über das "Ansehen der Sicherheitsbehörden"  kann man sicher diskutieren, allerdings ist die Ansicht sicher vertretbar, daß es so nun mal auch nicht geht und sich dieses fixe Selbsteinladen in den Ausschuß  als reines Wahlkampfmanöver darstellt.
Irgendwie vermisse ich da die notwendige Ernsthaftigkeit bei der ganzen Auseinandersetzung mit dem Thema...


Wenn man auf Steinmeier oeffentlich einpruegelt, muss man ihm auch die Moeglichkeit der Verteidigung geben...Punkt!


Wer verbietet ihm öffentlich zu ebenfalls öffentlichen Vorwürfen Stellung zu nehmen?
Wenn er hingegen etwas nur außerhalb der Öffentlichkeit in diesem Untersuchungsausschuß sagen will, was dann auch nicht an die Öffentlichkeit kommen soll, hat er hier gewisse Regeln zu beachten.
Der jetzige Eklat war hier sicher von vornhinein eingeplant...


Er ist Geheimnistraeger und darf sein Wissen eben nur dem geheimen Ausschuss offenbaren.


Tatsächlich? Was glaubst, worauf mein zweiter Satz abzielt?
Nochmals zur Verdeutlichung: Man spaziert nicht einfach so in einen Untersuchungsausschuß, wenn es einem gerade paßt, und schwingt dann irgendwelche Reden.
Hier werden vorweg Sachverhalte recherchiert, zu denen Fragen gestellt werden, über die man sich im Vorfeld auch schon klar werden muß. Zudem hat man da wohl auch noch eine gewisse Reihenfolge von Themen, die abgearbeitet werden müssen, das folgt dann schon einer gewissen Struktur.
Zuerst sollte man dabei auch die letzten Aussagen von Profalla auf den Prüfstand stellen, der ist halt momentan dran und da dürfte man auch schon zu tun haben.


Wenn man einen Politiker oeffentlich an die Wand stellt, mit dem Wissen, dass er sich eben nicht in dieser Oeffentlichkeit rechtfertigen kann, da sein Wissen als geheim klassifiziert ist, muss er in diesen Ausschuss "spazieren", um deutlich zu machen, dass man auf eine derart billige Art und Weisen keinen Wahlkampf betreiben kann, da naemlich alle Blockparteien bei Themen wie diesem in einem Boot sitzen!
Was in dieser Demokratur mittlerweile passiert ist nur noch als laecherlich zu bezeichnen


Er wehrt sich doch die ganze Zeit schon öffentlich...


Aber nicht mit Hintergrundwissen.....Das darf er naemlich nicht!,,,,Das einzige, was er von sich gibt, ist das uebliche 911 Blabla.....


Und was spricht bitte dagegen, wenn er jetzt der Öffentlichkeit alles sagt, was er sagen darf, daß er erst vor dem Ausschuß aussagt, wenn er geladen wird?
Kommt ja eh nicht an die Öffentlichkeit und -so sicher wie das Amen in der Kirche- die einen werden nach einer dortigen Befragung sagen, daß er alles hinreichend aufgeklärt hat, die anderen hingegen, daß die Grundvorwürfe gegen ihn so stimmen.
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Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
adler1807 schrieb:
Die Regierung möchte Steinmeier offenbar nicht vor dem Untersuchungsausschuss sprechen lassen...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article118922617/Eklat-um-Steinmeier-Aussage-vor-NSA-Ausschuss.html


Unfassbar.....  


Hierzu ein Kommentar aus der FAZ:
http://www.faz.net/aktuell/politik/pkg-wuerde-los-12528824.html
Über das "Ansehen der Sicherheitsbehörden"  kann man sicher diskutieren, allerdings ist die Ansicht sicher vertretbar, daß es so nun mal auch nicht geht und sich dieses fixe Selbsteinladen in den Ausschuß  als reines Wahlkampfmanöver darstellt.
Irgendwie vermisse ich da die notwendige Ernsthaftigkeit bei der ganzen Auseinandersetzung mit dem Thema...


Wenn man auf Steinmeier oeffentlich einpruegelt, muss man ihm auch die Moeglichkeit der Verteidigung geben...Punkt!


Wer verbietet ihm öffentlich zu ebenfalls öffentlichen Vorwürfen Stellung zu nehmen?
Wenn er hingegen etwas nur außerhalb der Öffentlichkeit in diesem Untersuchungsausschuß sagen will, was dann auch nicht an die Öffentlichkeit kommen soll, hat er hier gewisse Regeln zu beachten.
Der jetzige Eklat war hier sicher von vornhinein eingeplant...


Er ist Geheimnistraeger und darf sein Wissen eben nur dem geheimen Ausschuss offenbaren.


Tatsächlich? Was glaubst, worauf mein zweiter Satz abzielt?
Nochmals zur Verdeutlichung: Man spaziert nicht einfach so in einen Untersuchungsausschuß, wenn es einem gerade paßt, und schwingt dann irgendwelche Reden.
Hier werden vorweg Sachverhalte recherchiert, zu denen Fragen gestellt werden, über die man sich im Vorfeld auch schon klar werden muß. Zudem hat man da wohl auch noch eine gewisse Reihenfolge von Themen, die abgearbeitet werden müssen, das folgt dann schon einer gewissen Struktur.
Zuerst sollte man dabei auch die letzten Aussagen von Profalla auf den Prüfstand stellen, der ist halt momentan dran und da dürfte man auch schon zu tun haben.


Wenn man einen Politiker oeffentlich an die Wand stellt, mit dem Wissen, dass er sich eben nicht in dieser Oeffentlichkeit rechtfertigen kann, da sein Wissen als geheim klassifiziert ist, muss er in diesen Ausschuss "spazieren", um deutlich zu machen, dass man auf eine derart billige Art und Weisen keinen Wahlkampf betreiben kann, da naemlich alle Blockparteien bei Themen wie diesem in einem Boot sitzen!
Was in dieser Demokratur mittlerweile passiert ist nur noch als laecherlich zu bezeichnen


Er wehrt sich doch die ganze Zeit schon öffentlich...
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Man hat ja schon irgendwie das Gefühl, wenn einer Mutti von der Regierung wegbekommt, es eigentlich nur der Seehofer sein kann...
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Xaver08 schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
adler1807 schrieb:
Die Regierung möchte Steinmeier offenbar nicht vor dem Untersuchungsausschuss sprechen lassen...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article118922617/Eklat-um-Steinmeier-Aussage-vor-NSA-Ausschuss.html


Unfassbar.....  


Hierzu ein Kommentar aus der FAZ:
http://www.faz.net/aktuell/politik/pkg-wuerde-los-12528824.html
Über das "Ansehen der Sicherheitsbehörden"  kann man sicher diskutieren, allerdings ist die Ansicht sicher vertretbar, daß es so nun mal auch nicht geht und sich dieses fixe Selbsteinladen in den Ausschuß  als reines Wahlkampfmanöver darstellt.
Irgendwie vermisse ich da die notwendige Ernsthaftigkeit bei der ganzen Auseinandersetzung mit dem Thema...


Wenn man auf Steinmeier oeffentlich einpruegelt, muss man ihm auch die Moeglichkeit der Verteidigung geben...Punkt!


Wer verbietet ihm öffentlich zu ebenfalls öffentlichen Vorwürfen Stellung zu nehmen?
Wenn er hingegen etwas nur außerhalb der Öffentlichkeit in diesem Untersuchungsausschuß sagen will, was dann auch nicht an die Öffentlichkeit kommen soll, hat er hier gewisse Regeln zu beachten.
Der jetzige Eklat war hier sicher von vornhinein eingeplant...


so wie natürlich das ablenkungsmanöver von der regierung eingeplant war.

die frage ist, warum sich die regierung weigert, ihn vor dem u-ausschuss zu hören, wenn das für die öffentlichkeit sowieso keine bedeutung hätte.


Eine prinzipielle Weigerung kann ich da nicht erkennen, gerade auch weil es wohl ein Antrag der Regierungsparteien war, ihn vorzuladen. Warum man dann aber nicht auf ihn zurückkommt, wenn er uneingeladen und nur per eigener Pressemitteilung angekündigt spontan vor der Tür steht, hat dann wie schon ausgeführt eigene Gründe.
Ich bleibe dabei, mir ist in der ganzen Geschichte momentan zu viel Wahlkampf von allen Seiten und zu viel Unglaubwürdiges in Aufklärung und Folgerungen.
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Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
adler1807 schrieb:
Die Regierung möchte Steinmeier offenbar nicht vor dem Untersuchungsausschuss sprechen lassen...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article118922617/Eklat-um-Steinmeier-Aussage-vor-NSA-Ausschuss.html


Unfassbar.....  


Hierzu ein Kommentar aus der FAZ:
http://www.faz.net/aktuell/politik/pkg-wuerde-los-12528824.html
Über das "Ansehen der Sicherheitsbehörden"  kann man sicher diskutieren, allerdings ist die Ansicht sicher vertretbar, daß es so nun mal auch nicht geht und sich dieses fixe Selbsteinladen in den Ausschuß  als reines Wahlkampfmanöver darstellt.
Irgendwie vermisse ich da die notwendige Ernsthaftigkeit bei der ganzen Auseinandersetzung mit dem Thema...


Wenn man auf Steinmeier oeffentlich einpruegelt, muss man ihm auch die Moeglichkeit der Verteidigung geben...Punkt!


Wer verbietet ihm öffentlich zu ebenfalls öffentlichen Vorwürfen Stellung zu nehmen?
Wenn er hingegen etwas nur außerhalb der Öffentlichkeit in diesem Untersuchungsausschuß sagen will, was dann auch nicht an die Öffentlichkeit kommen soll, hat er hier gewisse Regeln zu beachten.
Der jetzige Eklat war hier sicher von vornhinein eingeplant...


Er ist Geheimnistraeger und darf sein Wissen eben nur dem geheimen Ausschuss offenbaren.


Tatsächlich? Was glaubst, worauf mein zweiter Satz abzielt?
Nochmals zur Verdeutlichung: Man spaziert nicht einfach so in einen Untersuchungsausschuß, wenn es einem gerade paßt, und schwingt dann irgendwelche Reden.
Hier werden vorweg Sachverhalte recherchiert, zu denen Fragen gestellt werden, über die man sich im Vorfeld auch schon klar werden muß. Zudem hat man da wohl auch noch eine gewisse Reihenfolge von Themen, die abgearbeitet werden müssen, das folgt dann schon einer gewissen Struktur.
Zuerst sollte man dabei auch die letzten Aussagen von Profalla auf den Prüfstand stellen, der ist halt momentan dran und da dürfte man auch schon zu tun haben.
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Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Meierei schrieb:
adler1807 schrieb:
Die Regierung möchte Steinmeier offenbar nicht vor dem Untersuchungsausschuss sprechen lassen...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article118922617/Eklat-um-Steinmeier-Aussage-vor-NSA-Ausschuss.html


Unfassbar.....  


Hierzu ein Kommentar aus der FAZ:
http://www.faz.net/aktuell/politik/pkg-wuerde-los-12528824.html
Über das "Ansehen der Sicherheitsbehörden"  kann man sicher diskutieren, allerdings ist die Ansicht sicher vertretbar, daß es so nun mal auch nicht geht und sich dieses fixe Selbsteinladen in den Ausschuß  als reines Wahlkampfmanöver darstellt.
Irgendwie vermisse ich da die notwendige Ernsthaftigkeit bei der ganzen Auseinandersetzung mit dem Thema...


Wenn man auf Steinmeier oeffentlich einpruegelt, muss man ihm auch die Moeglichkeit der Verteidigung geben...Punkt!


Wer verbietet ihm öffentlich zu ebenfalls öffentlichen Vorwürfen Stellung zu nehmen?
Wenn er hingegen etwas nur außerhalb der Öffentlichkeit in diesem Untersuchungsausschuß sagen will, was dann auch nicht an die Öffentlichkeit kommen soll, hat er hier gewisse Regeln zu beachten.
Der jetzige Eklat war hier sicher von vornhinein eingeplant...
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Meierei schrieb:
adler1807 schrieb:
Die Regierung möchte Steinmeier offenbar nicht vor dem Untersuchungsausschuss sprechen lassen...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article118922617/Eklat-um-Steinmeier-Aussage-vor-NSA-Ausschuss.html


Unfassbar.....  


Hierzu ein Kommentar aus der FAZ:
http://www.faz.net/aktuell/politik/pkg-wuerde-los-12528824.html
Über das "Ansehen der Sicherheitsbehörden"  kann man sicher diskutieren, allerdings ist die Ansicht sicher vertretbar, daß es so nun mal auch nicht geht und sich dieses fixe Selbsteinladen in den Ausschuß  als reines Wahlkampfmanöver darstellt.
Irgendwie vermisse ich da die notwendige Ernsthaftigkeit bei der ganzen Auseinandersetzung mit dem Thema...
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Nachdem Morricone schon weg ist, kann man hier sicher noch ein paar von Carpenter nachschieben:

Assault on Precinct 13

In the mouth of madness

Außerdem immer erwähnenswert: Rodriguez` El Mariachi mit dem All-Time-Sommerhit von Antonio Banderas& Los Lobos:

Cancion del Mariachi
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Meierei schrieb:
Maabootsche schrieb:
Kanzlerakte - endlich gibt es in dem Thread hier auch mal was zu lachen...

Was passiert denn, wenn die Merkel da nicht unterschreibt? Marschieren die dann hier ein, die Franzosen, die Engländer und die Amis?
Und das mit der Begründung an deren Wahlvolk: "Die hat unseren Brief nicht unterschrieben!"
 

Btw, für die Idee, daß es sich bei der Bundesrepublik um einen reinen Vasallenstaat der USA handelt, lassen sich ja nicht nur Rechte erwärmen, wie man auch weiter vorne in diesem Thread schon lesen durfte...


Sollte ein US-Buerger vor den Int. Gerichtshof in Den Haag gestellt werden, behalten sich die USA das recht vor, diesen mit Waffengewalt zu befreien....


Ja, und?
Die erkennen den internationalen Straf(!)gerichtshof ja auch nicht (mehr) an.
Was hat das mit den Briefen der Frau Merkel zu tun?
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Kanzlerakte - endlich gibt es in dem Thread hier auch mal was zu lachen...

Was passiert denn, wenn die Merkel da nicht unterschreibt? Marschieren die dann hier ein, die Franzosen, die Engländer und die Amis?
Und das mit der Begründung an deren Wahlvolk: "Die hat unseren Brief nicht unterschrieben!"
 

Btw, für die Idee, daß es sich bei der Bundesrepublik um einen reinen Vasallenstaat der USA handelt, lassen sich ja nicht nur Rechte erwärmen, wie man auch weiter vorne in diesem Thread schon lesen durfte...
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Veh über den Kadlec-Transfer: "Wir haben zwar Sonntag gesagt, aber nicht welcher Sonntag."

Da hübbt hier bald einer im Dreieck
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Gleiches Thema auch bei SPON, dazu noch, daß die Nachfrage nach Verschlüsselung sich seit Bekanntwerden des Ganzen etwa verdoppelt hat:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/nsa-ueberwachung-verschluesseln-sie-doch-selbst-wie-millionen-andere-a-915647.html

Ab einer gewissen Menge von Verschlüsselung im Netz dürfte dann wohl auch das schon oben im Thread erwähnte automatische Abgreifen von verschlüsselten Inhalten kaum mehr zu Ergebnissen führen...

Andere Baustelle:
Mal ein Beitrag von Malte Spitz (der wie viele der Netzbeauftragten der verschiedenen Parteien ganz patente Ansichten hat) darüber, daß die Mitgliedschaft bei Facebook eben nicht die Einwilligung bedeutet, sich ständig und vollumfänglich ausspähen zu lassen:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2013-08/datenschutz-facebook-selbstbestimmung
Kann man auch nur zustimmen...
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Auch von mir die besten Wünsche!
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So, jetzt gehen die Linke und die Union Steinmeier an, da er den Weg zur heutigen Situation erst ermöglicht habe:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/affaere-um-nsa-und-bnd-linke-wirft-steinmeier-heuchelei-vor-a-915413.html

Für die Linke mag das ja noch statthaft sein, ansonsten bin ich der Meinung, daß hier keine der seit 2001 an der Regierung beteiligten Parteien groß die Klappe aufreißen und auf den jeweils anderen deuten sollte.
Besser wäre es wohl für die, mal die Köpfe zusammenzustecken und nach Lösungen für die Problematik zu suchen, doch da tut sich erschreckend wenig.
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miraculix250 schrieb:
Maabootsche schrieb:
miraculix250 schrieb:
[

Musst nur mal schauen, wieviel Liter Wasser zur Prodktuion für 1 kg der entsprechenden Nahrungsmittel aufgewendet werden müssen. Das Frischwasser mehr und mehr zur Mangelwahre wird, darüber herrscht ja weithin Einigkeit.

Aber gut, vielleicht finden wir ja auch des Stein der Weisen. Und machen uns einfach unser Wasser. Wasser ist eh das neue Gold.    


In vielen Teilen der Welt stimmt das, bei uns hier aber bspw. nicht - so führt ja eher das Wassersparen hierzulande zu erhöhten Kosten, nicht etwa eine (nicht vorhandene) Wasserknappheit - und woanders hin bekommen wir mit vertretbarem Aufwand unser Wasser auch nicht.
Die wachsende Überbevölkerung gerade in wasserärmeren Teilen der Welt ist aber sicher auch ein Problem, dem man sich auf Dauer stellen muß.


Grundsätzlich muss man Wasser durchaus als handelbares Gut begreifen. Je knapper es wird, desto teurer wird es. Folglich wird der Transport (und damit der vertretbare Aufwand für diesen ) auch immer rentabler. Also selbst wenn man davon ausgeht, daß wir in Europa zu viel Frischwasser hätten, würde es früher oder später zum Massenexport dessen kommen. So denke ich, daß es sinnvoll wäre, Wasser in dieser Diskussion als globales Gut zu erachten - wie feste Nahrungsmittel auch.  


Bisher lohnt es sich nicht einmal von uns aus Wasser in die wasserärmeren Regionen Europas zu bekommen.
Da schätze ich eher, daß wir hier einen Fortschritt der Technik auf dem Gebiet der Entsalzung von Meerwasser erleben werden.
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Xaver08 schrieb:
Maabootsche schrieb:
miraculix250 schrieb:
...
Prognostizieren würde ich jedoch ein anderes Szenario: Veggie wird sich durchsetzen. Durch Zwang. Allerdings nicht gesetzlichen Zwang, sondern Ökologischen/Wirtschaftlichen. Denn Fleischkonsum hat auf Grund der Überbevölkerung und dem enormen Energieaufwand bei der Produktion des Fleisches als Nahrungsmittel keine Zukunft. Und er wird sich nicht endlos subventionieren lassen, sodaß Fleischkonsum nach und nach zu einem Luxusvergnügen werden wird....


Das scheint ja in weiten Teilen so nicht zu stimmen, wenn man da dem von Fred Schaub geposteten Artikel aus der TAZ glauben will:
http://www.taz.de/!120197/
...sondern eher nur bei Hühnern und Wutzen.


der von fred gepostet artikel ist aber eher ein qualitativer kommentar. und eine extensive rindviehwirtschaft wird den in den letzten jahrzehnten gestiegenen fleischbedarf kaum befrieden,

in summe wirst du bei extensiver viehwirtschaft mit sicherheit bei steigenden fleischpreisen sein. ich denke nicht, daß das so extrem werden muß wie miraculix es beschreibt, allerdings kann ich mir wohl vorstellen, daß sowas wie der sonntagsbraten, also wieder etwas reduzierterer fleischkonsum durchaus kein unrealisitisches szenario ist.




Jepp, durchaus möglich. Falls Schweine und Hühner, die mit uns beim Futter in Konkurrenz stehen, deswegen auf dem Markt seltener würden, würde sich das sicher auch auf die Preise für Ziegen-, Schaf- und Rinderfleisch auswirken.