
micl
4012
Eigentlich kann man Spiel nicht stattfinden lassen. Es werden voraussichtlich ca. 200 Busse und 5.000 PKWs mehr als bei einem "normalen" ausverkauften Spiel kommen. Soviele zusätzliche Parkplätze stehen aber nicht zur Verfügung. D.h. es wird Rückstaus auf die Autobahn und in die Stadt hinein geben, die sich nicht auflösen können. Viel Spaß!
womeninblack schrieb:micl schrieb:
Bin für verschieben.
...
2. Aktuell haben wir keine Chance. Das kann in ein paar Wochen schon wieder anders aussehen.
Wieso haben wir aktuell keine Chance?
Die Bayern sind doch siegestrunken.
Und uns hat niemand auf der Rechnung.
Wenn wir dann einen neutralen Schiedsrichter bekommen habe ICH keine Angst.
Die Bayern haben nach dem Spiel zwei Wochen spielfrei. Sie haben deshalb keinen Grund, sich zu schonen. In ein paar Wochen sind die Bayern wieder im Terminstress und bei uns sind fehlende Stammspieler (Zambrano, Flum) wieder dabei. Da sieht die Welt dann anders aus.
Hier wurde mir im Schnitt eine Note zu schlecht bewertet. Man muss auch berücksichtigen, dass Gladbach wirklich sehr gut (nahezu fehlerfrei) gespielt hat. Das Remis gegen die Bayern war kein Zufall und sie haben ihre Topform in diesem Spiel bestätigt.
Wiedwald hat mir wieder gut gefallen. Besonders im Eins-gegen-Eins ist er eine Macht. Wenn er künftig auch komplett fehlerfreie Spiele hinbekommt, haben wir ein Torwartproblem
Diesmal kein Vorwurf an Schaaf. Die Startaufstellung war naheliegend und die Auswechslung Inui für Iggy bei 0:2 war schlüssig.
Wiedwald hat mir wieder gut gefallen. Besonders im Eins-gegen-Eins ist er eine Macht. Wenn er künftig auch komplett fehlerfreie Spiele hinbekommt, haben wir ein Torwartproblem
Diesmal kein Vorwurf an Schaaf. Die Startaufstellung war naheliegend und die Auswechslung Inui für Iggy bei 0:2 war schlüssig.
Basaltkopp schrieb:
Anderson ist aber deutlich naiver als Zambrano. Ich habe die zweite Halbzeit nicht sehen können, aber wenn mehrere User übereinstimmend schreiben, dass Bamba eigentlich schon gelb-rot hätte bekommen müssen, dann war die Auswechslung nur folgerichtig.
Wäre er beim nächsten Foul geflogen, hätten Abwehr und DM auch umgestellt werden müssen und wir hätten zusätzlich in Unterhaltung gespielt und Anderson hätte in Hannover gefehlt.
Schaaf hat sicher am Samstag einiges falsch gemacht, aber ihm hier einen Fehler vorwerfen zu wollen ist schon mehr als absurd.
Ja, Bamba hätte für taktisches Foul Gelb-Rot sehen können. Der Schiri hat es aber anders gesehen. Bamba hat auch keine spezielle Ansprache nach dem Motto "noch eine Kleinigkeit und du fliegst" bekommen, wie es bei Carlos schon mehrmals der Fall war. Eigentlich war er nur normal gelb-verwarnt, aber Schaaf hatte wohl Schiss, dass er nochmal ein weiteres dummes Gelb-Foul begeht. Einem Innenverteidiger (auch Bamba) sollte man aber schon vertrauen, dass er nicht zweimal hintereinder eine dumme Aktion macht. Ansonsten kann man es gleich mit ihm bleiben lassen.
Nein, ich bleibe dabei. Der Wechsel Anderson-Lanig war ein Fehler und mit ausschlaggebend für die Niederlage.
Wiedwald bekommt von mir ne 2. Er hat in mehreren schwierigen Situationen super pariert, sonst wäre das Spiel zur Halbzeit schon verloren gewesen. Wenn er das 5. hält, hätts sogar trotz der vielen Gegentore ne 1 von mir gegeben.
Schaafs größter Fehler war die Auswechslung Anderson - Lanig. Eine gleichzeitige Umstellung der Innenverteidigung und des DM birgt ein hohes Gegentor-Risiko wegen potentieller Abstimmungsprobleme. Zambrano stand letzte Saison x Mal kurz vor der roten Karte und wurde trotzdem nicht ausgewechselt - zu recht.
Schaafs größter Fehler war die Auswechslung Anderson - Lanig. Eine gleichzeitige Umstellung der Innenverteidigung und des DM birgt ein hohes Gegentor-Risiko wegen potentieller Abstimmungsprobleme. Zambrano stand letzte Saison x Mal kurz vor der roten Karte und wurde trotzdem nicht ausgewechselt - zu recht.
Dirty-Harry schrieb:
Dann hast du im Leistungssport aber keine Elf Spieler auf dem Platz.
Wenn es wirklich schon soweit sein sollte, dass in jedem Spiel ein Teil der Akteure unter Einfluss von Schmerzmitteln aufläuft, dann ist spätesten jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo man das unterbinden sollte. Dann kommt halt die zweite Garnitur öfters mal zum Einsatz. Wo ist das Problem? Das gilt ja für alle Vereine gleichermaßen. Letztendlich hilft es den Spielern, schneller gesund zu werden und schadet höchstens der Pharmaindustrie.
peter schrieb:
der werfe den ersten stein: wie lange wurde amanatidis bei uns fit gespritzt bevor nichts mehr ging? bloß weil es jetzt bei paderborn mal erwähnt wird ist das doch nichts ungewöhnliches. ob es gut und richtig ist sei mal dahin gestellt, zum skandal taugt es aber kein bisschen.
Es muss ja nicht alles ein Riesen-Skandal sein, was hier diskutiert wird. Grundsätzlich finde ich das Statemnent des Doping-Experten, die Kombination Schmerzmittel und Sport zu überdenken, sehr angebracht. Zum einen wird die Gesundheit der Spieler gefährdet und zum anderen ist die Einnahme von Schmerzmitteln im Grunde Doping, da aus dem Körper mehr herausgeholt werden kann, bevor er an seine Schmerzgrenzen stößt.
Basaltkopp schrieb:
Solange es legal ist ist es kein Doping.
Anscheinend gibt es ja legale Mittel, die einen Hallo-Wach-Effekt auslösen (Duksch's "sehr gute Tablette") oder aber der Paderborner Arzt hat gelogen.
Wenn solche Mittel in der Bundesliga eingesetzt werden, kommt man ja fast nicht drum herum, diese selbst auch einzusetzten. ansonsten hätte man ja Nachteile.
Schmerzmittel haben im Sport nichts verloren, da hierdurch die Spieler über die Belastungsgrenze gehen können, die der Körper ihnen normalerweise vorgibt.
Exil-AdlerHH schrieb:
Hast Du denn die Artikel auch gelesen? Nach meinem Verständnis geht es doch da um etwas ganz anderes, nämlich das Verabreichen von Medikamenten/Schmerzmitteln, ohne dass der Spieler überhaupt eine Ahnung hat, was ihm da gegeben wird.
Nur weil dazu ein Doping-Experte Stellung bezieht, heisst das doch noch lange nicht, dass der Spieler eine verbotene Substanz zu sich genommen hat.Focus schrieb:
...Simon kritisierte vor allem die ärztliche Abteilung der Ostwestfalen: "Es geht mehr drum, den Athleten gesundheitlich zu schützen, und man muss sich die Frage stellen, ob man da nicht schon auf der Ebene der Team-Ärzte ansetzen muss, die eventuell manchmal zu sehr das Wohl des Teams, nicht aber das des Fußballers im Auge haben." Die Einnahme von Schmerzmitteln ist laut dem Regelwerk der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA aktuell nicht verboten, jedoch teilweise sehr umstritten. ...
Ja, da hast du (teilweise) recht. Es geht zum einen um den Einsatz von Schmerzmitteln im Sport, die der Gesundheit der Spieler nicht zuträglich sind. Es ist aber kein Zufall, dass sich hier ein Doping-Experte zu Wort meldet. Einige Mittel haben haben wohl auch Wirkungen, die man als Doping bezeichnen könnte. Normalerweise machen Schmerzmittel ja eher müde. Ich kann mir gut vorstellen, dass den Mitteln, die für den Einsatz bei aktiven Sportlern gedacht sind noch ein paar (legale) Aufputschmittel zugemischt werden, damit der Müdigkeitseffekt kompensiert wird.
Warum ist das eigentlich hier noch kein Thema?
http://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/schmerzmittel-fuer-torjaeger-anti-doping-experte-kritisiert-paderborner-aerzte_id_4216137.html
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Antidoping-Experte-kritisiert-SC-Paderborn-article13815291.html
Ich hatte schon den Eindruck, dass die Einwechslung von Duksch und Kutschke die Wende in diesem Spiel eingeleitet hat. Die beiden sind äußerst selbstbewusst, fokusiert und reaktionsschnell aufgetreten und haben uns mehr oder weniger alleine aufgemischt (was nicht unsere Fehler schmälern soll). Zusammen mit Duksch's Aussage tut sich da schon der Verdacht von Doping auf. Laut späterer Aussage vom Paderborner Arzt war es angeblich ein legales Mittel, aber was soll der auch sonst sagen?
Sollte es aber tatsächlich legale Mittel geben, die solche Effekte auslösen, wäre ich dafür, dass wir künftig am Spielfeldrand ein kleines Tischchen mit einer Tablettendose aufstellen, wo sich unsere Spieler jederzeit bei Bedarf bedienen können.
http://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/schmerzmittel-fuer-torjaeger-anti-doping-experte-kritisiert-paderborner-aerzte_id_4216137.html
http://www.n-tv.de/sport/fussball/Antidoping-Experte-kritisiert-SC-Paderborn-article13815291.html
Ich hatte schon den Eindruck, dass die Einwechslung von Duksch und Kutschke die Wende in diesem Spiel eingeleitet hat. Die beiden sind äußerst selbstbewusst, fokusiert und reaktionsschnell aufgetreten und haben uns mehr oder weniger alleine aufgemischt (was nicht unsere Fehler schmälern soll). Zusammen mit Duksch's Aussage tut sich da schon der Verdacht von Doping auf. Laut späterer Aussage vom Paderborner Arzt war es angeblich ein legales Mittel, aber was soll der auch sonst sagen?
Sollte es aber tatsächlich legale Mittel geben, die solche Effekte auslösen, wäre ich dafür, dass wir künftig am Spielfeldrand ein kleines Tischchen mit einer Tablettendose aufstellen, wo sich unsere Spieler jederzeit bei Bedarf bedienen können.
woschti schrieb:propain schrieb:woschti schrieb:propain schrieb:woschti schrieb:micl schrieb:
Der 4. Offizielle hat den Elfer wirklich gesehen und er war entschlossen dies mitzuteilen. Das hat er auch Schaaf so direkt nach dem Foul gesagt, weshalb der die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat.
ihr seid ja immernoch bei dem thema...
wenn das wirklich so sein sollte, gehört dem schaaf aber auch in den hintern getreten. ich glaube aber nicht wirklich daran.
Warum gehört dem Schaaf in den Hintern getreten, wenn dann dem Vierten. Und das es so war, davon gibt es Fernsehbilder wie der Schaaf den Kopf schüttelt und vom Vierten weg geht.
dann setzt man drei bis acht schritte vor, fuchtelt mit den armen und schreit sich die lunge aus dem leib damit der schiri aufmerksam wird und unterbricht. wenn der 4. schiedsrichter es eindeutig sah, dann wohl auch schaaf der einen ähnlichen abstand und winkel zur szene hatte.
Wild fuchteln und was gegen den Gegner fordern und sich die Karte abholen, so wäre das dann ausgegangen.
also mal im ernst. der hat dem schaaf alles gesagt, aber niemals sowas wie:
"das war ein klarer elfer, ich habs doch auch gesehen". jeder trainer der welt würde aus der emotion heraus zum hb-männchen.
eher sowas wie "ich hab keinen einfluss darauf" könnte ich mir vorstellen. aber das ist auch schnee von gestern.
Man hat ja im TV gesehen, dass es eine längere Erklärung von Ittrich war, woraufhin dann Schaaf sich die Hände an den Kopf schlug. Aus den anschließenden Interviews und Berichten wurde m.E. auch klar, dass Ittrich ihm hier schon gesagt hat, dass er das Foul gesehen hat, aber Gräfe ihn nicht gehört hat. Was genau Ittrich wann zu Schaaf gesagt hat, hätten wir erfahren, wenn der Vorstand Einspruch eingelegt hätte.
wach schrieb:cgrudolf schrieb:wach schrieb:cgrudolf schrieb:micl schrieb:singender_hesse schrieb:micl schrieb:
Nach einer Befragung von Ittrich, Gräfe, Schaaf und Kadlec könnte sich auch ein anderes Bild ergeben, als das, was wir jetzt haben. Deshalb Einspruch.
alter, das ding is durch, raff es einfach.
ärgerlich, klar, aber es ist nunmal so.
Baby, das hab ich gerafft. Schon mal was von Nachbetrachtung gehört?
Für mich war es eine eklatante Pflichtverletzung des Vorstands, hier auf einen Einspruch zu verzichten. Ein solcher Einspruch kostet 500 €. Drei Punkte hingegen können viele Millionen Wert sein, sehr viele sogar.
Da ein vergleichbarer Fall noch nie vor dem DFB-Sportgericht verhandelt wurde, wären die Chancen auf jeden Fall > 0% gewesen und damit wäre der Einspruch zum Wohle des Vereins zwingend erforderlich gewesen.
HB hat sich am Montag Vormittag vom DFB belabern lassen, sich gegen einen Einspruch zu entschieden. Er ist dem sofort nachgekommen, obwohl bis Dienstag abend Zeit gewesen wäre, den Fall intensiv von allen Seiten zu beleuchten, so wie wir es hier getan haben. Dann wäre er mit Sicherheit zu einem anderen Entschluss gekommen. Hier wurde die Chance auf ein Wiederholungsspiel vom Vorstand verschenkt!
Sehe ich genauso, und wette drauf, daß den DFB-Funktionären der Hintern auf Grundeis ging, wenn die Eintracht Einspruch eingelegt hätte.
Man stelle sich vor: Pokal-Endspiel - 90. Minute - es steht Unentschieden - das Headset fällt aus - die gleiche Situation wie in Frankfurt - ????
Daß elektr. Geräte kaputt gehen können, weiß jeder, daß aber 4 SR nicht in der Lage sind, zu kommunizieren, der Schiri sich während des Spiels (!!) mehrfach für das Versehen entschuldigt, ein AG-Vorsitzender auf einen Einspruch verzichtet,... - einfach nur noch peinlich im Lande des Weltmeisters!
Na klaaaaar denen geht der ***** auf Grundeis, wenn die selbst bei einem fehlerhaft gegebenen Tor kein Wiederholungsspiel ansetzen
Hallo wach, was du hier beschreibst ist die klassische Tatsachenentscheidung, bei der KEINER der 4 SR signalisiert hatte, daß es eigentlich KEIN Tor war!
Am Samstag hat aber EIN SR den Elfer gesehen, und drang leider wg. eines defekten Headsts nicht bis zum Haupt-Schiri durch.
Leider hat der 4. Offizielle kein Fähnchen, wie ein LR, es gab in der Vergangenheit genügend Fälle, bei denen der LR "mehr" gesehen hatte, als der SR und das dann korrigiert wurde.
Bei Klopp wäre das Ganze eh nicht passiert: der steht immer press am 4. Mann und hätte an der Seitenlinie einen Veitstanz aufgeführt.
ich hab' zwar schon mal geschrieben, aber ich bin der Meinung wenn der 4. Offizielle den Elfer wirklich gesehen hat und entschlossen war dies mitzuteilen, hätte er das auch ohne Headset machen können!Ausserdem kann ich mich nicht an eine einzige Entscheidung erinnern, die auf Grund von einer Weisung des 4. Offiziellen geändert oder getroffen wurde!
Aber das war's jetzt von mir zu dem Thema. abhaken weitermachen!
Du stellst hier bekannte Fakten in Frage.
Der 4. Offizielle hat den Elfer wirklich gesehen und er war entschlossen dies mitzuteilen. Das hat er auch Schaaf so direkt nach dem Foul gesagt, weshalb der die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat.
Und Gräfe hätte auch auf ihn gehört, wenn er ihn wahrgenommen hätte, da er selbst keine Sicht hatte. Deshalb hat Gräfe sich direkt nach dem Foul bei Kadlec entschuldigt. Wenn Gräfe dem Hinweis des Vierten nicht hätte folgen wollen, hätte er sich ja nicht sofort bei Kadlec entschuldigt. Dann hätte er gesagt: "Es gab keinen Elfer, weil ich den nicht gesehen habe. Was der Vierte gesehen haben will, ist mir Wurscht."
singender_hesse schrieb:micl schrieb:
Nach einer Befragung von Ittrich, Gräfe, Schaaf und Kadlec könnte sich auch ein anderes Bild ergeben, als das, was wir jetzt haben. Deshalb Einspruch.
alter, das ding is durch, raff es einfach.
ärgerlich, klar, aber es ist nunmal so.
Baby, das hab ich gerafft. Schon mal was von Nachbetrachtung gehört?
Für mich war es eine eklatante Pflichtverletzung des Vorstands, hier auf einen Einspruch zu verzichten. Ein solcher Einspruch kostet 500 €. Drei Punkte hingegen können viele Millionen Wert sein, sehr viele sogar.
Da ein vergleichbarer Fall noch nie vor dem DFB-Sportgericht verhandelt wurde, wären die Chancen auf jeden Fall > 0% gewesen und damit wäre der Einspruch zum Wohle des Vereins zwingend erforderlich gewesen.
HB hat sich am Montag Vormittag vom DFB belabern lassen, sich gegen einen Einspruch zu entschieden. Er ist dem sofort nachgekommen, obwohl bis Dienstag abend Zeit gewesen wäre, den Fall intensiv von allen Seiten zu beleuchten, so wie wir es hier getan haben. Dann wäre er mit Sicherheit zu einem anderen Entschluss gekommen. Hier wurde die Chance auf ein Wiederholungsspiel vom Vorstand verschenkt!
WuerzburgerAdler schrieb:micl schrieb:bils schrieb:micl schrieb:
(...)
Wir sind uns wohl einig darüber, dass man hier Einspruch einlegen muss, wenn die Erfolgschance > 0% ist. Da wir noch micht mal alle Tatsachen kennen, sondern über vieles nur mutmaßen, liegt die Chance auf jeden Fall über 0%, den die genauen Fakten werden erst mit der Zeugenbefragung herauskommen (oder auch nicht, falls gelogen wird, was ich aber mal nicht unterstelle).
Nein, darüber sind wir uns nicht einig. Wenn das bisher noch nicht bei dir ankommen ist, dann spare ich mir meine Zeit und gehe nicht (mehr) auf deine Beiträge hier ein, denn das macht aus meiner Sicht dann keinen Sinn.
Bitte, bleibt dir unbenommen.
Wenn wir uns nicht eing sind, dass bei einer Erfolgschance > 0% hier Einspruch eingelegt werden sollte, hätte mich nur mal interessiert, ab welcher Erfogschance man dies deiner Meinung nach tun sollte und wie du die Erfolgschance berechnest, wenn noch gar nicht alle Details bekannt sind.
Alles was wir wirklich wissen, ist dass Gräfe keine Sicht auf die Situation hatte und dass Ittrich (wie jeder andere im Stadion auch) sie als Elfmeter gesehen hat und dies Gräfe mitteilen wollte. Was dann genau in welchen Zeitabständen passiert ist, wissen wir nicht. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass in der Folge Gräfe oder Ittrich gegen eine Regel verstoßen haben, denn das Foul ist ja nicht gepfiffen worden, obwohl jemand aus dem Schiri-Team Sicht auf die Situation hatte und es als Foul gesehen hat. Wir sollten nicht nach Szenarien suchen, die die Schiris maximal entlasten. Es kann sich durchaus auch so abgespielt haben, dass ein Regelverstoß vorliegt und das sollte bitte das Sportgericht prüfen.
Und nochwas zum Thema "Raunen im Stadion". Das war kein Raunen sondern ein Aufschrei, bei dem der Schiri, wenn er denn keine Sicht hatte, die Sachlage erstmal genaustens prüfen muss. Es muss ihm ja klar gewesen sein, dass hier ein ganz offensichtliches Foul oder Handspiel stattgefunden hat. Da ist es seine Pflicht, genau zu recherchieren um eine Fehlentscheidungen zu vermeiden. Ob er hier pflichtgemäß gehandelt hat, müsste auch das Sportgericht prüfen.
Ich hab persönlich kein Problem damit, dass du auf deinem Standpunkt beharrst. Ist ja schließlich auch gut begründet.
Stichhaltig halte ich deine Gründe de jure allerdings nicht.
Grund Nr. 1: Jemand aus dem SR-Team hat das Foul gesehen, es wurde aber nicht geahndet.
Mir sind Fälle, in denen ein SR seine Entscheidung revidierte, nachdem ihn Spieler darauf hingewiesen haben, dass es der Assistent anders gesehen hat, nur bekannt, wenn das Spiel unmittelbar nach dem "Vorfall" unterbrochen war. In diesem Fall lief das Spiel aber weiter, somit bleibt es bei der Tatsachenentscheidung, da Gräfe nicht nach 2 Minuten unterbrechen und im nachhinein Elfer geben kann.
Zudem bleibt es dabei: es gibt keine Regel, die besagt, dass der 4. Offizielle zwingend seine Beobachtungen zum Spielgeschehen mitzuteilen und der SR ihm zu folgen hat. Insofern liegt kein Regelverstoß vor.
Grund Nr. 2: Der SR muss aufgrund des Aufschreis recherchieren.
Ja, das sollte er vielleicht. Muss er aber nicht. Dies steht in keiner Regel, auch nicht verklausuliert, also liegt auch hier kein Regelverstoß vor.
Recht haben und Recht bekommen sind auch beim Fußball zwei Paar Stiefel. Dass du in weiten Teilen recht hast, ist unbestritten. Dass du niemals Recht bekommen würdest aber aufgrund der Sachlage ebenso.
Zu 1: Wir wissen nicht, vieviele Sekunden nach dem Foul die Nachricht bei Gräfe angkommen ist. Dass er die Nachricht relativ zeitnah bekommen hat, steht jedenfalls fest (Entschuldigung bei Kadlec "direkt" nach dem Foul.). Ob er bei Erhalt der Nachricht regulär hätte unterbrechen müssen, ist prüfenswert.
Zu 2: Nicht jedes Detail der Schiedsrichtertätigkeit ist explizit ausformuliert. Es gibt auch allgmeine Verhaltensregeln, an die sich jeder Schiedsrichter zu halten hat. Es besteht hier die Möglichkeit, dass Gräfe gegen allgmeine Schiedsrichtergrundsätze gehandelt hat, indem er bei einem kollektivem Aufschrei der Zuschauer ohne eigene Sicht auf das Geschehen nicht nachgeforscht hat und somit nicht das nötige unternommen hat, um eine Fehlentscheidung zu verhindern, diese also bewusst in Kauf genommen hat. Auch das ist prüfenswert.
Daher bleibe ich dabei: ein Einspruch seitens der Eintracht hätte eine gewisse Erfolgschance gehabt und war somit zwingend erforderlich. Wüsste man heute, dass diese Niederlage für Abstieg/Klassenerhalt relevant ist, hatte man mit Sicherheit Einspruch eingelegt und alles in die Wagschale geworfen. Falls dies aber irgendwann zur Gewissheit werden sollte, ist es zu spät.
bils schrieb:micl schrieb:
(...)
Wir sind uns wohl einig darüber, dass man hier Einspruch einlegen muss, wenn die Erfolgschance > 0% ist. Da wir noch micht mal alle Tatsachen kennen, sondern über vieles nur mutmaßen, liegt die Chance auf jeden Fall über 0%, den die genauen Fakten werden erst mit der Zeugenbefragung herauskommen (oder auch nicht, falls gelogen wird, was ich aber mal nicht unterstelle).
Nein, darüber sind wir uns nicht einig. Wenn das bisher noch nicht bei dir ankommen ist, dann spare ich mir meine Zeit und gehe nicht (mehr) auf deine Beiträge hier ein, denn das macht aus meiner Sicht dann keinen Sinn.
Bitte, bleibt dir unbenommen.
Wenn wir uns nicht eing sind, dass bei einer Erfolgschance > 0% hier Einspruch eingelegt werden sollte, hätte mich nur mal interessiert, ab welcher Erfogschance man dies deiner Meinung nach tun sollte und wie du die Erfolgschance berechnest, wenn noch gar nicht alle Details bekannt sind.
Alles was wir wirklich wissen, ist dass Gräfe keine Sicht auf die Situation hatte und dass Ittrich (wie jeder andere im Stadion auch) sie als Elfmeter gesehen hat und dies Gräfe mitteilen wollte. Was dann genau in welchen Zeitabständen passiert ist, wissen wir nicht. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass in der Folge Gräfe oder Ittrich gegen eine Regel verstoßen haben, denn das Foul ist ja nicht gepfiffen worden, obwohl jemand aus dem Schiri-Team Sicht auf die Situation hatte und es als Foul gesehen hat. Wir sollten nicht nach Szenarien suchen, die die Schiris maximal entlasten. Es kann sich durchaus auch so abgespielt haben, dass ein Regelverstoß vorliegt und das sollte bitte das Sportgericht prüfen.
Und nochwas zum Thema "Raunen im Stadion". Das war kein Raunen sondern ein Aufschrei, bei dem der Schiri, wenn er denn keine Sicht hatte, die Sachlage erstmal genaustens prüfen muss. Es muss ihm ja klar gewesen sein, dass hier ein ganz offensichtliches Foul oder Handspiel stattgefunden hat. Da ist es seine Pflicht, genau zu recherchieren um eine Fehlentscheidungen zu vermeiden. Ob er hier pflichtgemäß gehandelt hat, müsste auch das Sportgericht prüfen.
Ohne Fehlentscheidungen stünden wir auf nem EL-Platz. Was soll also das Gejammer. Wir haben ganz offensichtlich kein Leistungs- sondern ein Schiriproblem. Jetzt ist nur die Frage, wie wir das in den Griff bekommen. Bargeld oder schnelle Autos?