>

peter

41586

#
EFC.Ammersee.Adler schrieb:
tani1977 schrieb:
EFC.Ammersee.Adler schrieb:
Unmögliche Entscheidung!

blabla zweite Chance, vergeben, verzeihen.

Wenn ein Mensch jemandem so übel mitspielt, hat er m.E. keine Zweite Cance verdient.

Das ist ja fast so schlimm, als hätten wir Osram zurück geholt.

Der Abgang von Veh war charakterlos und die Show beim VfB die Krönung und Bestätigung.

Wir sind ohne Perspektive! Schon vergessen?  

meine güte..was hat er denn getan? uns die spieler vom hof gejagd? was man hier manchmal liest,hat man das gefühl, dass veh den ganzen verein in einemm jahr platt gemacht hat und jetzt wagt,wieder zu kommen...

jeder hat eine zweite chance verdient..und vor allem dann,wenn er hier gute arbeit geleistet hat...

fragt doch mal die spieler,was sie von halten..ich bin mir sicher,dass die meisten froh sind,ihn wieder als chef zu haben...

ach ja...russ hat man auch vergeben und er ist ne stütze geworden..jeder macht fehler..ich hab auch in meinem job schon fehler gemacht und bin dafür nicht vom hof gejagd worden...manche leute könnten misschen mehr nachsicht an den tag legen...

ich bin gespannt,was hier zu lesen ist,wenn wir in einem halben jahr guten fussball spielen und die punkte holen..ach ja..ich weiss,was jetzt kommt...das gegenbeispiel,dass veh weg sein wird,weil wir keine punkte holen

KOTZT MICH DAS AN


Nehmen wir mal an, dein Freund verlässt dich wegen Perspektivlosigkeit (z.B. hinsichtlich deines Körperbaus) und zieht zur Blondine in die Nachbarschaft, weil diese 2 entscheidende Vorteile hat.

Nach 12 Wochen verlässt er aber auch die, weil er gemerkt, dass die leider doof ist.

Jetzt kommt er zu dir und erklärt dir, dass du sowieso viel toller bist.

Nimmst du ihn zurück?


jetzt hört doch mal mit dem freundinnenvergleich auf, der ist bescheuert.

vergleicht es doch lieber mit einem arbeitgeber. ihr habt da gerne gearbeitet aber keine entwicklungsmöglichkeiten mehr gesehen. beim neuen arbeitgeber klappt es überhaupt nicht, warum auch immer.

der alte arbeitgeber ruft an und sagt, dass du doch zurückkommen solltest, die möglichkeiten hätten sich verbessert. da du deinen alten arbeitsvertrag ordentlich erfüllt hattest und auch im frieden mit den kollegen gegangen bist kann sich dein alter arbeitgeber vorstellen, dass du der richtige mann für den job bist.

warum nicht?

einen arbeitsvertrag als etwas anderes als eine zeitlich terminierte vereinbarung zu betrachten ist einfach nur falsch. der ist kein bund fürs leben und wenn der arbeitgeber unzufrieden ist kündigt er den auch schon mal vorzeitig.

veh ist nun wirklich nicht die erfüllung meiner träume, aber dieses beleidigte leberwurst verhalten finde ich albern.
#
Aragorn schrieb:
peter schrieb:
Aragorn schrieb:
emjott schrieb:
Xaver08 schrieb:
lebenmittelimporten von über 50%  

Der Grund hierfür ist aber weder, dass Griechenland eine ausgedörrte und karge Wüstenlandschaft ist, noch dass die Griechen zu faul oder zu blöd für die Landwirtschaft sind.

Der Grund ist, dass es einfach billiger ist, soviele Lebensmittel zu importieren statt selbst zu erzeugen.

Wenn die Lebensmittelimporte mit einer Neo-Drachme plötzlich deutlich teurer würden, dann wäre damit Schluss. Die griechische Landwirtschaft wäre plötzlich wieder ein lohnendes Geschäft, es entstünden somit Arbeitsplätze und gleichzeitig würden die Ausgaben für Lebensmittel im Land bleiben und die dortige Wirtschaft beleben statt einfach wirkungslos ins Ausland abzufließen.

Das könnte der erste Schritt auf dem Weg zurück in die Unabhängigkeit sein.


Letztens war in einer Diskussionsrunde davon die Rede, als ob so getan würde, dass eine Staatspleite etwas absolut außergewöhnliches wäre. Das stimmt aber nicht. Ich meine diese Diskussion war vor einer Woche bei der Illner im Zweiten. Da sagte ein Ökonom, daß ein Staat, sobald die Pleite "ausgerufen" wurde, wieder neu anfangen könnte und somit auch wieder interessant für Investoren werden würde. Dieses hängen am Tropf oder ich nenne es mal Schwebezustand schadet der griechischen Wirtschaft immens, da solche Umstände für Investoren absolut ungünstig sind.


sehr wahrscheinlich werden dann irgendwann investoren kommen. bis dahin kollabiert aber erst einmal das gesundheitssystem, die kindersterblichkeit steigt, immer mehr menschen rutschen unter die armutsgrenze und was passiert wenn keine renten mehr an alte menschen ausbezahlt werden kannst du dir ja selbst denken.

mal sehen wie lange die menschen diesen zustand durchhalten werden. übrigens, es gab schon revolutionen und bürgerkriege aus geringeren anlässen.  


Wie lange lässt sich den der derzeitige, nicht viel bessere Zustand, aufrecht erhalten? So wie es z.Zt. läuft kann und darf es mMn nach auf keinen Fall weitergehen. Auch im Interesse der anderen Staaten, die auch schwere Einschnitte hinnehmen mussten. Ich halte den € als Gemeinschaftswährung für einen fatalen Kardinalfehler. Das soetwas passieren würde, hätten damals die handelnden Politiker erkennen müssen, denn die sind für die ganze Misere verantwortlich. Leider kann man diese Leute nicht belangen.


mag ja alles sein, den menschen in griechenland hilft nachträgliches meckern jedenfalls nicht. und mittelfristig ist es natürlich wichtig, dass sich wieder investoren finden. vorrangig sollte aber sein was mit den menschen aktuell passieren wird.

und die interessen eines deutschen wirtschafts"fachmannes" in einem klimatisierten fernsehstudio sind nicht zwingend deckungsgleich mit denen einer griechischen großfamillie.

*zynismus an* wenn diejenigen die sich unsere produkte sowieso nicht leisten können gar nichts mehr zu fressen haben, dann haben schadet uns das auch nicht weiter. *zynismus aus*
#
Aragorn schrieb:
emjott schrieb:
Xaver08 schrieb:
lebenmittelimporten von über 50%  

Der Grund hierfür ist aber weder, dass Griechenland eine ausgedörrte und karge Wüstenlandschaft ist, noch dass die Griechen zu faul oder zu blöd für die Landwirtschaft sind.

Der Grund ist, dass es einfach billiger ist, soviele Lebensmittel zu importieren statt selbst zu erzeugen.

Wenn die Lebensmittelimporte mit einer Neo-Drachme plötzlich deutlich teurer würden, dann wäre damit Schluss. Die griechische Landwirtschaft wäre plötzlich wieder ein lohnendes Geschäft, es entstünden somit Arbeitsplätze und gleichzeitig würden die Ausgaben für Lebensmittel im Land bleiben und die dortige Wirtschaft beleben statt einfach wirkungslos ins Ausland abzufließen.

Das könnte der erste Schritt auf dem Weg zurück in die Unabhängigkeit sein.


Letztens war in einer Diskussionsrunde davon die Rede, als ob so getan würde, dass eine Staatspleite etwas absolut außergewöhnliches wäre. Das stimmt aber nicht. Ich meine diese Diskussion war vor einer Woche bei der Illner im Zweiten. Da sagte ein Ökonom, daß ein Staat, sobald die Pleite "ausgerufen" wurde, wieder neu anfangen könnte und somit auch wieder interessant für Investoren werden würde. Dieses hängen am Tropf oder ich nenne es mal Schwebezustand schadet der griechischen Wirtschaft immens, da solche Umstände für Investoren absolut ungünstig sind.


sehr wahrscheinlich werden dann irgendwann investoren kommen. bis dahin kollabiert aber erst einmal das gesundheitssystem, die kindersterblichkeit steigt, immer mehr menschen rutschen unter die armutsgrenze und was passiert wenn keine renten mehr an alte menschen ausbezahlt werden kannst du dir ja selbst denken.

mal sehen wie lange die menschen diesen zustand durchhalten werden. übrigens, es gab schon revolutionen und bürgerkriege aus geringeren anlässen.
#
Blablablubb schrieb:
Um das mit dem Motzen aufzuklären: Damit meine ich nicht Asylanten sondern die Hetze, die von Teilen der Griechen, insbesondere der dortigen Medien, gegen Deutschland und Merkel abging. Hitlervergleiche etc. Geht gar nicht!


das hat aber mit asylbewerbern nichts zu tun. und ich als deutscher würde es mir verbieten an der griechenlanddarstellung der bild gemessen zu werden.

du solltest aufpassen was du da vermengst, dadurch werden deine aussagen extrem leicht missverständlich.
#
Blablablubb schrieb:
@Peter:

Wie du schon selbst geschrieben hast, vermutest du bei dem einen Punkt. Da sind mir handfeste Aussagen wie von Aragorn lieber.

Dann die Relation. Man kann sie ganz weglassen, dann hab ich Recht, man kann sie in Sachen Bevölkerung setzen, dann hast du Recht. Man kann sie auch auf Größe des Landes beziehen, oder auf Wirtschaftskraft etc. Fakt ist, dass ein derartiger Ansturm wie zur Zeit selbst von uns in der Kürze des Zeitraums nicht zu bewältigen ist. Abgesehen davon ist auch Deutschland sowohl geographisch als auch finanziell begrenzt. Europa kann nicht die halbe Welt aufnehmen. Man kann aber vor Ort dafür sorgen, dass man dort besser leben kann. Aber das ist aus diversen Gründen nicht einfach.

Und von wem ich Dank erwarte? Das legst du mir in de Mund. Die Redewendung solltest kennen, und mich stört nur, wenn Leute, denen man hilft, noch motzen, weil es nicht genug wäre.


ich wüsste nicht, dass asylanten in deutschland undankbar sind. diejenigen die motzen sind vorwiegend deutsche, in beide richtungen.

aber aus der eu/griechenland- jetzt eine asyldiskussion zu machen geht wirklich meilenweit am thema vorbei.
#
die welt

http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/eintracht-frankfurt/article142526075/Warum-Armin-Veh-wirklich-zur-Eintracht-zurueckkehrt.html

Warum Armin Veh wirklich zur Eintracht zurückkehrt

Tatsächlich aber spielt es auch für Veh eine untergeordnete Rolle, ob ihm und Sportchef Bruno Hübner nun 30 Millionen, 32 Millionen oder 35,87 Millionen Euro Budget zur Verfügung stehen. Entscheidend für die Rückkehr Vehs sind seine neue Perspektive und eine Person: Wolfgang Steubing.
#
Blablablubb schrieb:
Raggamuffin schrieb:
Blablablubb schrieb:
FrankenAdler schrieb:
Blablablubb schrieb:
Aragorn schrieb:
Hmm...das Thema hier im Forum scheint keinen mehr zu interessieren. Es ist mittlerweile eine absolute Farce, wie sich die EU an den Verbleib der Griechen in der Eurozone klammert. Komischerweise wird dieses Weltuntergangsszenario von Juncker zwanghaft aufrechterhalten, obwohl unabhängige Ökonomen der Meinung sind, dass ein Grexit durchaus verkraftbar ist. Dieser Eiertanz wird immer peinlicher für die europäische Politelite!  


Da schreibt keiner mehr, weil sich jeder damit abgefunden hat. Das ist wahrscheinlich auch das Ziel, es so lange raus zu zögern, bis keiner mehr nachfragt.

Der Fehler ist doch ein ganz anderer gewesen. Wir sind die Cash Cow der EU. Die schreiben uns vor, welchen Krümmungsgrad eine Banane haben darf, dafür dürfen wir alle anderen retten, die meisten Flüchtlinge aufnehmen und als Dank wird einem noch vorgehalten, nicht genug zu machen. Aber wenn wir dann am ***** sind, da wird uns keiner helfen!

Manchmal beneide ich die Schweizer.


 ... wenn der Name Programm ist ...


Huuu, Schenkelklopfer    


Naja, ist nicht böse gemeint, aber den Kommentar hätte Lutz Bachmann nicht besser (bzw. schlechter) hinbekommen. Ein bisschen zu einfach...
Deutschland ist der größte Profiteur der EU.


Ohweh, hättest du jetzt Lucke gesagt, ok, aber das passt ja mal gar nicht.
Dennoch glaube ich, dass kein Teil meiner Aussage falsch ist, außer er wird mir gut widerlegt. Aber dann bitte ohne argumentloses Geschwafel a la FrankenAdler.


ok, dein beitrag:

Da schreibt keiner mehr, weil sich jeder damit abgefunden hat. Das ist wahrscheinlich auch das Ziel, es so lange raus zu zögern, bis keiner mehr nachfragt.

es könnte auch daran liegen, dass es im moment nichts zu bewerten gibt, mir ist jedenfalls noch nicht klar wie das ganze aussehen wird.

Der Fehler ist doch ein ganz anderer gewesen. Wir sind die Cash Cow der EU.

ich vermute, dass wenn man die kosten und die wirtschaftlichen vorteile gegeneinander aufrechnen würde, dann stünden wir ziemlich gut da. ein großteil der zahlungen an griechenland wurden über die zahlungen griechenlands an die ezb sowieso wieder getilgt.

du wirst kaum ein mittelständisches unternehmen finden, das aussenhandel betreibt, das gerne wieder zu den vor-euro zeiten zurück kehren würde. geld das deutschland in die eu steckt ist eine investition in eine florierende deutsche wirtschaft.

Die schreiben uns vor, welchen Krümmungsgrad eine Banane haben darf, ...

das ist ein ständig widerlegtes internetmärchen. niemand schreibt den krümmungsgrad einer banane vor. als idee wurde es einmal angedacht, allerdings nicht von der industrie sondern von der lebensmittelwirtschaft, um die transportkosten von bananen zu minimieren. wie auch überhaupt fast alle ideen nicht in brüssel ausgegoren werden sondern von mitgliedsländern eingebracht.

dafür dürfen wir alle anderen retten, die meisten Flüchtlinge aufnehmen und als Dank wird einem noch vorgehalten, nicht genug zu machen.

dass deutschland weder welt- noch europaweit die meisten flüchtlinge in relation zur bevölkerung aufnimmt sollte dir bekannt sein. und die diskussion darüber ist eine in erster linie eine inländische, es gibt deutsche die der meinung sind es gibt zu viele flüchtlinge und andere deutsche die der meinung sind, dass zu wenig für flüchtlinge getan wird. massive kritik aus der eu an der asylpolitik deutschlands ist mir jedenfalls nicht bekannt.

aber, von wem genau erwartest du dank? reicht es dir nicht aus zu wissen, dass man geholfen hat menschenleben zu retten?

Aber wenn wir dann am ***** sind, da wird uns keiner helfen!

als wir nach 1945 am ***** waren wurde uns massiv geholfen. erstens sind wir aktuell, im europäischen vergleich, eher mit auf der spitze des eisbergs als am *****, zweitens erinnert mich das an die haltung von dagobert duck wenn der sagt ihm schenke ja auch niemand etwas.

Manchmal beneide ich die Schweizer.

das sei dir unbenommen, auch wenn ich nicht genau weiß um was.
#
2,5 mios für kadlec würde ich sofort nehmen. ich bin der festen überzeugung, dass das hier in frankfurt nichts mehr wird. und mit dem ständigen genöle, dass man einen superspieler verkauft hat, wenn der in der dänischen liga tore schießt, könnte ich dann auch leben, das stünde im andere vereine.

aber bisher ist das erst einmal eine meldung in einer obskuren dänischen zeitung. ich verstehe kein wort und entnehme der "übersetzung" lediglich, dass es wohl ein angebot gibt. in sofern ist das schnee von morgen.
#
Fingerfertig schrieb:
Basaltkopp schrieb:
Fingerfertig schrieb:
Basaltkopp schrieb:
powder schrieb:
so, veh also. was ist das für ein konzept? zurück in die zukunft? ewig grüßt das murmeltier? kann man nur hoffen, dass mittlerweile die perspektiven besser sind, als die, die er vor seinem abgang sah …

schade finde ich, dass die eintracht mal wieder vor einem konsequenten umbruch zurück geschreckt ist. wie schon mit schaaf setzt man auf aus der sicht der verantworlichen "bewährtes". muss nicht unbedingt die schlechteste lösung sein, aber ich hätte mir mehr "aufbruchstimmung" gewünscht.



Dafür musst Du aber auch erst einmal den geeigneten Trainer finden. Und bei Lewandowski hat sich offenbar herausgestellt, dass er das eben nicht ist.


Ich kann Powder nur zustimmen. Von Lewandowski lese ich da allerdings nichts.
Mit Keller oder Schur (oder beiden) wäre man vermutlich mehr "Risiko" eingegangen, hätte aber wohl 98% Rückhalt aus der Fanbasis und die entsprechende "Aufbruchstimmung" gehabt. Gleiches hätte ich sogar bei Korkut oder einer anderen jüngeren Lösung gesehen.

Wichtig für die Mannschaft wäre ein "GoTo-Guy". Einer der das Vertrauen der Mitspieler genießt und auf dem Platz vorneweg geht. Und der ausserhalb des Platzes mal für Ruhe sorgt.  Der fehlt uns. Aber da kann ich im Moment auch nur jammern und keine Lösung anbieten.


98% Rückhalt aus der Fanbasis bei Keller?      
Da habe ich aufgehört zu lesen, weil ich befürchtet habe, dass das Lesen des Beitrages verblöden kann.


Du schaffst es auch nicht, sachlich zu bleiben. Schade.
Woher nimmst Du die Gewissheit, dass Keller nicht den entsprechenden Rüchhalt geniessen würde? Mal abgesehen von der Kombi mit Schur.  


ich kann nur für mich und die leute sprechen mit denen ich außerhalb des forums zu tun habe. da hat keller tatsächlich kein all zu gutes standing. so doll viel spricht nicht für keller, auch wenn nicht viel gegen ihn spricht außer meinem diffusen gefühl, dass hier mal wieder nostalgie und aufbruch durcheinander geworfen werden.

sicherlich hätten viele mit keller leben können, mittelgroße begeisterung wäre aber in meinem umfeld nicht auf gekommen.
#
Aragorn schrieb:
Xaver08 schrieb:
Aragorn schrieb:
Xaver08 schrieb:
Aragorn schrieb:
Hmm...das Thema hier im Forum scheint keinen mehr zu interessieren. Es ist mittlerweile eine absolute Farce, wie sich die EU an den Verbleib der Griechen in der Eurozone klammert. Komischerweise wird dieses Weltuntergangsszenario von Juncker zwanghaft aufrechterhalten, obwohl unabhängige Ökonomen der Meinung sind, dass ein Grexit durchaus verkraftbar ist. Dieser Eiertanz wird immer peinlicher für die europäische Politelite!  


ökonomisch oder pol.?
was heisst denn verkraftbar?


Meiner Meinung nach ist ein Schuldenschnitt notwendig, ebenso der Austritt aus dem €, damit "abgewertet" werden kann. Eine andere Lösung sehe ich derzeit nicht. Außerdem sollte man hier auch die radikalen politischen Tendenzen nicht unterschätzen.


bei energieimporten von über 80% und lebenmittelimporten von über 50% ist ein abwerten für ein großteil der bevölkerung katastrophal...

viele kommen ja jetzt kaum über die runden...


Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Griechenland wird unter dem Druck des € nie auf die Beine kommen. Der Staat ist pleite. Was die Politiker hier betreiben, würde man bei Unternehmen Insolvenzverschleppung nennen. Und diese wird schon seit Jahren praktiziert.


sowohl bei der forcierten sparpolitik der griechen als auch bei der weiteren zahlung von krediten gab es aber profiteure. jeder neue kredit ist zu ganz großen teilen an die ezb und damit an die geberländer zwecks schuldentilgung zurückgeflossen. der rest ging an griechische baken damit das vermeintliche "per pedo mobile" nicht zusammen kracht. in so fern waren die meisten zuletzt gewährten kredite zwar tatsächlich insolvenzverschleppung. letztendlich hat es aber deutlich weniger gekostet als angezeigt, da große teile des geldes zurück flossen.

mittlerweile haben sich "ausländische" geldgeber und banken ihr geld weitestgehend aus griechenland zurück gezogen. und nur darum ging es die ganze zeit. nicht um die sanierung von griechenland sondern um verlustminimierung. und das ist durchaus in "unserem" interesse, natürlich nicht in dem der griechischen bevölkerung.

wie sich ein grexit auf die finanzmärkte und andere aussteigewillige länder auswirken wird ist, in meiner einschätzung, nicht seriös vorhersehbar. ich möchte in dem zusammenhang aber darauf verweisen dass skeptiker weder beim zusammenbruch des neuen marktes noch beim bankendesaster im vorfeld ernst genommen wurden. zweifel sind nicht gut fürs business.
#
philadlerist schrieb:
Cadred schrieb:
...
Allerdings wäre es nun etwas spät mit dem Scouting anzufangen ich hoffe Bruno hat bereits ein paar Namen von der Scouting Abteilung oder von AV bekommen und kontakte zu den gewünschten Spielern geknüpft, dass sie jetzt zügig verpflichtet werden können.


Ja, gutes Timing ist immer gut
Aber grad an der Schwelle vom Jugendfußball zu den Herren passiert doch oft sehr kurzfristig etwas mit den Buben. Manche die vorher als großes Talent galten, fallen körperlich zurück, andere beweisen grade in so bedeutenden Turnieren plötzlich Charakterstärken und Durchsetzungskraft.
Bei den Kickern aus Mali zB war ich nach dem 3:0 gegen Ghana schon überrascht, wie großartig die kombiniert haben. Ob von denen auch nur einer vorher auf einem Zettel der BuLi-Scouts stand.
Wie auch immer, ich bin mir sicher, dass BH schon vorgearbeitet hat und jetzt mit Veh richtig einsteigt, aber wenn es um Nachwuchsspieler geht, darf es auch mal kurzfristig gehen, oder?
Auch wenn so Fehlschläge wie Korkmaz durchaus daraufhinweisen, dass ein gutes Turnier alleine auch keine Garantie ist  


korkmaz ist ein ganz schlechtes beispiel. dem haben seine schweren verletzungen einen strich durch die karriere gemacht, potential war da anfänglich bestimmt ausreichend vorhanden. ein fehlschlag war es im nachhinein sicher, aber ab zu sehen war das so im vorfeld nicht.
#
Wehrheimer_Adler schrieb:
Mannomann, ach hätte doch damals jemand jegliche Veh-Freds in die neuzuschaffende kategorie "die wollen wir hier nicht mehr sehen" geschoben.


ich bin sowieso dafür, dass alle "alten" fußballrelevanten" threads zum beginn einer neuen saison gelöscht werden sollten. es gibt sicherlich viele, die sich nicht gerne an das erinnern lassen möchten, was sie irgendwann mal geschrieben haben.

pro recht auf abhaken.
#
giordani schrieb:
Mainhattener schrieb:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/index.jsp?jmpage=1&rubrik=6072&key=standard_document_55718381#titel2
 


Das klingt doch mal positiv.
Bin fast ein wenig verwundert das die wohl problemloser einen Spielerpass als eine Arbeitserlaubnis bekommen. Aber in den ehemals verknöcherten Verbänden hat sich einiges verändert in den letzten Jahrzehnten.


ich bin überhaupt nicht verwundert. in unserer gesellschaft ist die relevanz der verwertbarkeit von menschen deutlich höher angesiedelt als humanismus.

mich verwundert eher, dass die anderen vereine da nicht auf die barrikaden gehen.
#
kamelle schrieb:
peter schrieb:
fueL schrieb:
Jetzt krabbeln wieder die Fussballmanager aus dem Keller und erzählen was von "hätte man ja verkaufen können" - aber das hätte man eben NICHT.

Rode hat ganz klar gesagt dass er seinen Vertrag erfüllen und dann weiterziehen möchte.

Zambrano hat ganz klar gesagt dass er das sog. "schweizer Konsortium" raus haben möchte, und das ist (soviel ist bekannt) nur möglich wenn der Arbeitsvertrag ausläuft - Das heißt auch hier stimmt der Spieler einem Verkauf nicht zu.

Da kann man noch so viel von verschenkten Millionen brabbeln und irgendwelche unpassenden Vergleiche mit vollkommen anderen Spielern anführen - in diesem Fall war nicht mehr drin! Schließlich ist Eintracht Frankfurt ein Arbeitgeber, kein Sklavenhalter.

Wenn man etwas an der Transferpolitik bemängeln will, warum dann nicht dass eine Integrationsfigur wie Jung eine lächerlich niedrige Ausstiegsklausel im Vertrag stehen hatte (und da nicht der erste war)? Das hat die Eintracht einiges gekostet (bzw. mögliche Erlöse nicht erbracht), weshalb die Strategie ja auch geändert werden sollte (lieber mehr Geld in die Hand nehmen und dafür keine so niedrigen Ablösesummen mehr festschreiben) - Da konnten die Verantwortlichen von den Mainzern lernen, und hoffentlich haben sie das auch.

Hier aber Rode und Zambrano anzuführen ist hanebüchen.


und dann wäre da noch joselu, der war ausgeliehen und wir hatten nie die transferrechte, also hätte man ihn bestenfalls kaufen können und nicht verkaufen. und, bei allem respekt vor joselus leistung, wenn wir versucht hätten hannover zu überbieten wäre joselu der teuerste eintrachtspieler aller zeiten gewesen.

zu der ganzen zweitverwertungsthematik: jung als verstärkung sehe ich ja noch ein. alle anderen, auch schwegler, würden vielleicht den aktuellen status untermauern und zementieren (*lol*) aber zukunftsorientiert fände ich das nicht. und, ganz ehrlich, unter mehr risiko stelle ich mir etwas anderes vor als alte bekannte zusammen zu rufen.

zu hübners angeblicher aussage in der bild: vielleicht sollten bei der eintracht alle, aber wirklich alle, einfach mal die klappe halten und versuchen mit ergebnissen zu überzeugen. aktuell sehe ich nämlich überhaupt keinen fortschritt, nicht einmal kleinen ganz kleinen. das ist auch einen tag nach der verpflichtung eines neuen trainers zu viel erwartet, das ist mir schon klar.

trotzdem: ich finde gebabbelt wurde in den letzten wochen ausreichend und das, ohne dass viel gesagt wurde oder dabei etwas herum gekommen wäre. und erfahrungsgemäß fliegt einem alles was man sagt auch ganz schnell wieder um die ohren. also besser mal den ball in den medien etwas flacher halten.  


Für mich bedeutet mehr Risiko nicht zwingend teure Spieler, Spieler wie Aigner (der mich sehr sehr positiv überrascht hat) oder auch Rode bedeuten auch Risiko die werden nicht alle einschlagen, ist aber bei den teuren genau so  
Was ist aus Prieb geworden den die Eintracht unbedingt haben wollte und der dann zu 96 ist? Gut das wir diesen teuren Spieler nicht bekommen haben  
Natürlich nicht nur solche Risikospieler, es  sollen auch Spieler kommen bei dem man weiß was man bekommt.
Wahrlich keine leichte Aufgabe  

Schaut euch doch mal die Wunschspieler beim Wunschkonzert an, wen von den vielen würdet ihr nehmen wenn ihr euch auf zwei oder drei beschränken müsstet?



ich hatte das mit dem risiko nicht unbedingt auf höhere ausgaben bei der spielerverpflichtung bezogen. wobei der vorstand sicherlich mit höherem risiko auch gemeint hat, dass man mehr geld in die hand nehmen wolle.

risiko in bezug auf die mannschaft bedeutet für mich auch, dass man eben irgend etwas ausprobiert und nicht den altbekannten stiefel durchzieht. die mannschaft von vor drei jahren wieder zusammen zu stellen ist für mich nicht risiko sondern nostalgie.
#
fueL schrieb:
Jetzt krabbeln wieder die Fussballmanager aus dem Keller und erzählen was von "hätte man ja verkaufen können" - aber das hätte man eben NICHT.

Rode hat ganz klar gesagt dass er seinen Vertrag erfüllen und dann weiterziehen möchte.

Zambrano hat ganz klar gesagt dass er das sog. "schweizer Konsortium" raus haben möchte, und das ist (soviel ist bekannt) nur möglich wenn der Arbeitsvertrag ausläuft - Das heißt auch hier stimmt der Spieler einem Verkauf nicht zu.

Da kann man noch so viel von verschenkten Millionen brabbeln und irgendwelche unpassenden Vergleiche mit vollkommen anderen Spielern anführen - in diesem Fall war nicht mehr drin! Schließlich ist Eintracht Frankfurt ein Arbeitgeber, kein Sklavenhalter.

Wenn man etwas an der Transferpolitik bemängeln will, warum dann nicht dass eine Integrationsfigur wie Jung eine lächerlich niedrige Ausstiegsklausel im Vertrag stehen hatte (und da nicht der erste war)? Das hat die Eintracht einiges gekostet (bzw. mögliche Erlöse nicht erbracht), weshalb die Strategie ja auch geändert werden sollte (lieber mehr Geld in die Hand nehmen und dafür keine so niedrigen Ablösesummen mehr festschreiben) - Da konnten die Verantwortlichen von den Mainzern lernen, und hoffentlich haben sie das auch.

Hier aber Rode und Zambrano anzuführen ist hanebüchen.


und dann wäre da noch joselu, der war ausgeliehen und wir hatten nie die transferrechte, also hätte man ihn bestenfalls kaufen können und nicht verkaufen. und, bei allem respekt vor joselus leistung, wenn wir versucht hätten hannover zu überbieten wäre joselu der teuerste eintrachtspieler aller zeiten gewesen.

zu der ganzen zweitverwertungsthematik: jung als verstärkung sehe ich ja noch ein. alle anderen, auch schwegler, würden vielleicht den aktuellen status untermauern und zementieren (*lol*) aber zukunftsorientiert fände ich das nicht. und, ganz ehrlich, unter mehr risiko stelle ich mir etwas anderes vor als alte bekannte zusammen zu rufen.

zu hübners angeblicher aussage in der bild: vielleicht sollten bei der eintracht alle, aber wirklich alle, einfach mal die klappe halten und versuchen mit ergebnissen zu überzeugen. aktuell sehe ich nämlich überhaupt keinen fortschritt, nicht einmal kleinen ganz kleinen. das ist auch einen tag nach der verpflichtung eines neuen trainers zu viel erwartet, das ist mir schon klar.

trotzdem: ich finde gebabbelt wurde in den letzten wochen ausreichend und das, ohne dass viel gesagt wurde oder dabei etwas herum gekommen wäre. und erfahrungsgemäß fliegt einem alles was man sagt auch ganz schnell wieder um die ohren. also besser mal den ball in den medien etwas flacher halten.
#
rhoischnook schrieb:
Adlerist schrieb:
Frankfurt050986 schrieb:
Adlerist schrieb:
Hab gerade eine neue Kritik bei Zeit-Online gefunden.
Der Kritiker bemängelt nach 8 (?) Folgen genau das, was mir schon nach einer auf den Wecker geht.


Ich letztens 20 Minuten von Folge 1 geschafft, dann war Schluss  :neutral-face  


Ich wollt's ja nicht so ausführlich beschreiben, aber beim 1. Mal Sense8 habe ich nur den Vorspann gepackt (42 Schnitte hat jemand da gezählt), beim 2. Mal eine gute 1/4 h, beim 3. Mal habe ich mich durch gequält und Gründe für die Vorab-Lobhudelei gesucht.


Nach den guten Vorschusslorbeeren habe ich mich auch an "Sense8" versucht. Zwei Folgen habe ich geschaut, dann beschlossen: Die Serie werde ich nicht weiter verfolgen.

Ich erwischte ebenfalls bei der Frage, warum diese Serie die ganzen positiven Vorschusslorbeeren erhalten hat.

*

Eine Serie, welche mir gut gefallen hat ist  die Horrorserie "The Strain". Nach den Büchern von Guillermo del Toro & Chuck Hogan. Die erste Staffel fand ich gut umgesetzt, freue mich auf die zweite Staffel.

Wer von dieser Serie noch nichts gehört hat, dem kann ich ein "Reinsehen" nur empfehlen. Endlich dürfen Vampire wieder böse und gemeine blutdürstende Viecher sein und nicht weichgespülte Herzensbrecher wie in den letzten Jahren (Jahrzehnten).


ich habe von "the strain" bisher nur die erste folge gesehen aber ich bin sehr angetan und werde weiter schauen. angenehm düster mit hübschen überraschungsmomenten.

schaut irgendwer "wayward pines"? ich hatte schon nach der ersten folge das interesse verloren, lohnt es sich da weiter zu machen?
#
mal ganz im ernst: für einen begrüßungsthread hat das hier heute ein extrem hohes fremdschämpotential.  
#
Anthrax schrieb:
Wo steht denn was von Schwegler?


im fr-link.
#
MrBoccia schrieb:
BigMacke schrieb:
Was soll das denn genug bedeuten?
"... die Fähigkeit besitzt, in diesem Verein integrativ zu wirken."


dass die sich alle gegenseitig nur noch auf die Eier gehen und der Armin mit denen mal einen mächtig saufen gehen muss


ich dachte für den getränke-teil wäre der präsi prädestiniert. wortspielhölle.  
#
gude armin, herzlich willkommen, mach es dir bequem, du kennst dich ja aus. ich wünsche dir/uns von herzen viel erfolg und ich werde auch nicht gleich meckern wenn es nicht so doll losgeht. einen einstelligen tabellenplatz hätte ich am ende dann aber doch ganz gerne und bitte keinen abstiegskampf, einige werden hier schon nervös wenn wenn auch nur die allergeringste rechnerische chance besteht und dann heißt es am ende noch wir hätten gegen den abstieg gespielt.

pass auf die führungsspieler auf und lass dich nicht dissen. und lies nicht so häufig hier im forum, orientiere dich an der stimmung im stadion. und wen du wann ein- und auswechselt ist völlig egal, falsch ist immer entweder der zeitpunkt oder der spieler. das gilt auch für die aufstellung nach nicht gewonnenen spielen.

und mach dir nichts draus wenn ich weiterhin keine pk schaue, für mich liegt die wahrhit nämlich immer noch auf dem platz, wertkonservativ wie ich bin.

good luck!