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peter

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cm47 schrieb:

Offenbar macht der Max Eberl dort vieles falsch, wenn ich die Kommentare lese....den Eindruck hatte ich bislang nicht, ist aber deren Problem.


Ich glaube das sind die gewöhnlichen Erscheinungen, wenn man lange genug die selben Leute in führenden Positionen hat. Ich glaube Außenstehende haben auch weniger Fehler von HB bei uns gesehen, als wir.
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Exil-Adler-NRW schrieb:

cm47 schrieb:

Offenbar macht der Max Eberl dort vieles falsch, wenn ich die Kommentare lese....den Eindruck hatte ich bislang nicht, ist aber deren Problem.


Ich glaube das sind die gewöhnlichen Erscheinungen, wenn man lange genug die selben Leute in führenden Positionen hat. Ich glaube Außenstehende haben auch weniger Fehler von HB bei uns gesehen, als wir.        


ja, denke ich auch. von außen sieht man eher was in einem anderen verein gut läuft (wie beim hsv, hähähä) beim eigenen verein sieht man eher tatsächliche oder vermeintliche fehler und ist deutlich ungeduldiger. ich habe am anfang von eberl gar nichts gehalten aber der macht einen guten job. unter all den kotzvereinen die sich mittlerweile in liga 1 versammelt haben empfinde ich die gladbacher als eher angenehm und eberl nicht als blender.
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ich habe feldmann damals ausschließlich gewählt weil mir die vorstellung von rhein als oberbürgermeister abgrundtief unangenehm war. ich hätte während dessen wahlperiode die ganze zeit eine tüte über dem kopf tragen müssen, damit mich niemand als frankfurter erkennt.

keine ahnung ob ich das so wieder tun werde oder was auch immer. aber rhein ging gar nicht.
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ich stelle mir gerade vor wie hier einige kommentare ausfallen würden wenn irgend ein spitzengrüner eine talkshow verlassen würde, weil er zu herrn palmer befragt wird und das ungehörig findet. da ginge bei den verständnisträgern für frau weidel aber ganz mächtig die post ab. und palmer hat bei den grünen deutlich weniger rückhalt als höcke in der afd.

ich finde es mittlerweile interessant, dass es immer noch leute zu geben scheint die den abgang von frau weidel nicht für im voraus geplant halten. und die offensichtlich vergessen haben, dass die afd provokation zum legitimen mittel der aussendarstellung erklärt hat.

selbst wenn man selbst nicht gewillt ist eine der "klassischen" parteien zu wählen, es ist doch offensichtlich dass die verständnisträger der afd einer extrem flexiblen argumentation zu folgen bereit sind. heute so, morgen alles nicht so gemeint und übermorgen weiß man noch nicht. das was das bei den anderen parteien bemängelt wird, man könne sich nicht auf deren aussagen verlassen, wird bei der afd erklärt und entschuldigt und gelassen weg gesteckt. hauptsache mal wieder "pipi" und "kaka" gesagt und die medien stellen dass in den mittelpunkt. darauf stehen die afd und ihre freunde nämlich und das wollen sie auch erreichen.

@hawischer: nein, wenn man sich im kleinen kreis auf eine solche thematik einlässt befördert man das nicht. hier hat sowieso jeder seine meinung dazu und über den stil einer politischen bewegung zu diskutieren ist immer legitim. ob das allerdings in allem möglichen medien, die ja nun im regelfall keine diskussionsformate sind, an exponierter stelle stattfinden muss ist für mich ein völlig anderes thema.
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peter schrieb:

Misanthrop schrieb:

Auch Holger Czukay, Mitbegründer, Bassist, und Mastermind der Band Can ist gestern im Alter von 79 Jahren gestorben.



ich bastele schon seit tagen an einem stück mit can-samples. seufz...


vlt findest du hier noch input:
https://www.blogrebellen.de/2017/09/06/yes-we-can-tribute-tape-holger-czukay/

RIP
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Xbuerger schrieb:

vlt findest du hier noch input:
https://www.blogrebellen.de/2017/09/06/yes-we-can-tribute-tape-holger-czukay/

RIP        


herzlichen dank für den link. aber im moment überwiegt noch der gedanke das erst einmal auf eis zu legen. berührungsängste.
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Apropos Musik.

Auch Holger Czukay, Mitbegründer, Bassist, und Mastermind der Band Can ist gestern im Alter von 79 Jahren gestorben.

Viele der Bands, die mich seit Teenagerzeiten dankbarerweise begleitet haben, wären ohne ihn möglicherweise  nicht entstanden. Can selbst hatte ich erst später entdeckt.
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Misanthrop schrieb:

Auch Holger Czukay, Mitbegründer, Bassist, und Mastermind der Band Can ist gestern im Alter von 79 Jahren gestorben.



ich bastele schon seit tagen an einem stück mit can-samples. seufz...
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Tafelberg schrieb:

wer AfD wählt, wählt mittelbar die GroKo, denn die Wahrscheinlichkeit anderer Regierungsmöglichkeiten werden durch eine stärkere AfD eingeschränkt
aber Hauptsache "Protest"

Das ist wohl so, ja. Aber solange sich keine Partei findet, die denjenigen, die sich abgehängt fühlen eine Stimme gibt, steigt eben leider der Anreiz derjenigen auch wirklich Protest zu wählen. Natürlich wirds dann umso mehr eine GroKo aber für die wirds dann eben ungemütlich.
Die Grünen haben Hofreiter quasi abgesägt. Den betrachte ich als Grünen. Diejenigen, die da jetzt das Sagen haben, könnten z.B. genauso gut in der CDU sein. Man würde keinen Unterschied merken. Die wirtschaftsnahe Politik in der SPD repräsentiert auch nicht unbedingt die (ja ohnehin schrumpfende) Arbeiterschaft. Es dürfte kein Zufall sein, dass ausgerechnet die SPD so einen Aderlass zu verzeichnen hat und sogar ehemalige Abgeordnete nun zur AfD gehen.

Dass es für mich nicht in Frage kommt Rassisten die Stimme zu geben, versteht sich von selbst. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass einige sich nicht zu helfen wissen, weil nicht nur aufgrund der zu erwartenden GroKo sondern auch von der generellen Ausrichtung her inzwischen vollkommen egal ist, ob man Union, SPD oder Grüne wählt. Was jemanden dann bewegt stattdessen ausgerechnet eine neo-FDP zu wählen, die obendrein noch mehr und mehr rechtsradikal ist, gehört zu den Mysterien des Menschseins. Aber vermutlich ist das Teil des Protests und rational nicht zu erklären ... hoffe ich jedenfalls, denn ich will nicht glauben, dass fast 10 % der Deutschen potenzielle Nazis sind.
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Haliaeetus schrieb:

Die Grünen haben Hofreiter quasi abgesägt. Den betrachte ich als Grünen. Diejenigen, die da jetzt das Sagen haben, könnten z.B. genauso gut in der CDU sein.


das sehe ich auch so. ein kretschmann würde auch als cdu-wirtschaftsminister nicht unangenehm auffallen und wofür özdemir steht weiß er wahrscheinlich selbst nicht so genau.
Haliaeetus schrieb:

Die wirtschaftsnahe Politik in der SPD repräsentiert auch nicht unbedingt die (ja ohnehin schrumpfende) Arbeiterschaft.


die spd weiß nicht wer ihre zielgruppe ist. das proletariat ist ihnen abhanden gekommen, so etwas wie klassenbewußtsein gibt es am unteren ende der nahrungskette auch nicht mehr. dafür wurden zu viele von der spd erst dort hin geschubst und haben das nicht vergessen.

Haliaeetus schrieb:

Dass es für mich nicht in Frage kommt Rassisten die Stimme zu geben, versteht sich von selbst.


dito!

Haliaeetus schrieb:

Was jemanden dann bewegt stattdessen ausgerechnet eine neo-FDP zu wählen, die obendrein noch mehr und mehr rechtsradikal ist...


rechtsradikal würde ich nicht sagen, sie haben sich lediglich noch stärker dem sozialdarwinismus verschrieben und das ohne rücksicht auf verluste. je stärker man die gesellschaft in diese richtung treibt um so mehr glauben und hoffen darauf zu den gewinnern zu zählen, gegen jede logik. eine zeit in der die wirtschaft boomt ist eine gute zeit für die fdp.

Haliaeetus schrieb:

... hoffe ich jedenfalls, denn ich will nicht glauben, dass fast 10 % der Deutschen potenzielle Nazis sind.
     


nazis sicherlich nicht. aber bereit lange erkämpfte werte imaginären zielen zu opfern. weil es gar nicht ihre werte sind und auch nie waren.

die spd wird in eine groko gehen, da bin ich mir so ziemlich sicher. ein weiterer schritt zur selbstauflösung, aber erst noch einmal vier jahre pöstchen. sollte ich mich irren wäre ich von der spd zum ersten mal seit langer, langer zeit wirklich überrascht.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Ich glaube doch das es die gibt.

Nebenbei, Frau Weidel war letzten Freitag in Kirchhain (Landkreis MR-BDK) auf einer AfD Wahlveranstaltung. Vor dem Auftritt sollte ein Interview statt finden mit der Oberhessischen Presse. Sie hat das Interview aber vorzeitig abgebrochen. Sie hatte sich zu Beginn da drüber beklagt das Presseorgane sie auf Interviewbildern schlecht aussehen lässt und verlangte ein Portraitbild. Nach hin und her und Hickhack hat sie das Interview nach 2 Fragen abgebrochen. Die Audiodatei liegt bei der Oberhessischen Presse vor und das Gespräch wurde heute abgedruckt. Frau Weidel ließ es sich natürlich nicht nehmen anschließend auf der Wahlveranstaltung über die Presse her zu ziehen wie uninformiert sie wäre und alle doof außer die AfD.

Unverständliche wie man so Menschen hinter her rennen kann.



Das ist schon sehr inszeniert. Man fährt die gleiche Schiene wie Trump. Nur hat die AfD keine Persönlichkeit die wirklich die Massen mobilisiert (zum Glück). Hätte man so einen Typ an der Spitze dann könnte man locker 20% rausholen. Mit Petry, Gauland und wie sie alle heißen hat man eher Lachnumnern. Keine wirklich ernste Bedrohung
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planscher08 schrieb:

Mit Petry, Gauland und wie sie alle heißen hat man eher Lachnumnern. Keine wirklich ernste Bedrohung
       


petry wirkte zumindest noch takshowtauglich und gauland kann sich auch ganz gut verkaufen. er hüpft da auch immer mal auf positionen seiner ehemaligen partei und gibt den erzählonkel.

weidel kommt bei mir immer völlig unsympathisch an, egal und unabhängig von dem was sie da gerade erzählt. petrys überlegenes lächeln und gaulands souveräne arroganz hat sie einfach nicht drauf. da versucht sie es halt als beleidigte leberwurst. jeder so wie er/sie kann.
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cm47 schrieb:

Man sollte sich viel mehr an den Geistesgrößen vergangener Jahrhunderte und deren Werke erfreuen, erst dann kann man erahnen, wie hoch das degenerative Ausmaß an Intellekt heute ist.....


jede zeit hat ihre, in prozentzahlen vernachlässigbare, winzig kleine gruppe intellektueller überflieger. über die jahrhunderte betrachtet sind es nicht so viele. heute gibt es die bestimmt auch, sie werden lediglich von einer lautstarken masse von selbstdarstellern verdeckt. aber immer waren die nur für eine winzige gruppe in der oberschicht interessant, die anderen waren trotz der irgendwo gedachten interessanten gedanken damit beschäftigt den alltag zu bewältigen.

es spricht nichts dagegen latein zu lehren. es macht aber, in meinen augen, keinerlei sinn von leistungen in latein die lebens- und gesellschaftstauglich eines menschen ab zu leiten. ich bin von je her kein freund von schülerbenotungen, aber das "weiter kommen" von leistungen in latein abhängig zu machen ist (ebenso wie bei sport oder musik oder kunst) völlig absurd.



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ps: klar habe ich deinen smiley gesehen und verstanden.
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Ich hab Latein immer gemocht, auch wenns oftmals für mich schwierig war....aber wie anders sollte man die Intention antiker Weisheit erfassen, in Übersetzungen geht vieles davon verloren.
Man sollte sich viel mehr an den Geistesgrößen vergangener Jahrhunderte und deren Werke erfreuen, erst dann kann man erahnen, wie hoch das degenerative Ausmaß an Intellekt heute ist.....
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cm47 schrieb:

Man sollte sich viel mehr an den Geistesgrößen vergangener Jahrhunderte und deren Werke erfreuen, erst dann kann man erahnen, wie hoch das degenerative Ausmaß an Intellekt heute ist.....


jede zeit hat ihre, in prozentzahlen vernachlässigbare, winzig kleine gruppe intellektueller überflieger. über die jahrhunderte betrachtet sind es nicht so viele. heute gibt es die bestimmt auch, sie werden lediglich von einer lautstarken masse von selbstdarstellern verdeckt. aber immer waren die nur für eine winzige gruppe in der oberschicht interessant, die anderen waren trotz der irgendwo gedachten interessanten gedanken damit beschäftigt den alltag zu bewältigen.

es spricht nichts dagegen latein zu lehren. es macht aber, in meinen augen, keinerlei sinn von leistungen in latein die lebens- und gesellschaftstauglich eines menschen ab zu leiten. ich bin von je her kein freund von schülerbenotungen, aber das "weiter kommen" von leistungen in latein abhängig zu machen ist (ebenso wie bei sport oder musik oder kunst) völlig absurd.



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Xbuerger schrieb:

hmmm...

„Als Lukas Hradecky eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Arme(!!) flimmerten ihm hilflos vor den Augen.“

hat doch klang. wäre ich stindl, hätte ich jetzt schon ladehemmungen und würde bis schlusspfiff an der strafraumkante sitzen bleiben...



Morgens aus unruhigen Träumen erwachen,  Kopf ein wenig anheben, Versteifung erblicken....ahh, damit kann ich was anfangen. Vielleicht finde ich doch noch den Zugang zur großen Weltliteratur die über Charles Bukowski hinaus geht.
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Brodowin schrieb:

Vielleicht finde ich doch noch den Zugang zur großen Weltliteratur die über Charles Bukowski hinaus geht.


da könntest du mit henry miller anfangen.
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der inszenierte skandal. ich habe die sendung zwar nicht gesehen aber damit gerechnet dass noch vor der wahl ein solches kasperltheater stattfinden wird. ihre wähler werden verständnis haben, die gegner nicht erstaunt sein und wer bezüglich afd jetzt noch unschlüssig ist hat sowieso nichts kapiert.

und die karawane der medienclowns zieht weiter.
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und was den Imperativ angeht, den kann man sich selbst in wenigen Minuten erklären
auch ohne den zeitgenössischen Zusammenhang mit der Aufklärung
und Säkularisierung der Moral noch mal nachzuvollziehen.
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philadlerist schrieb:

und was den Imperativ angeht, den kann man sich selbst in wenigen Minuten erklären
auch ohne den zeitgenössischen Zusammenhang mit der Aufklärung
und Säkularisierung der Moral noch mal nachzuvollziehen.


was du nicht willst das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. das gilt auch für alle anderen.

zur verteidigung von kafka: kafka und sartre haben mir die literatur näher gebracht als das ein wolfgang, bei allem lokalpatriotismus, es je geschafft hätte. und natürlich mickey spillane.

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Also peter. Bei aller Liebe.

Willst ausgerechnet du mir jetzt erzählen, dass du nicht mitbekommen hast, dass Goethe, Lessing Kant nur sinnbildlich für eine umfassende geistige und moralische Bildung und 0001 etc. lediglich für eine pragmatische, am Nutzen des Einzelnen für die Ökonomie orientierte Bildung stehen? Nicht wirklich, oder?

Natürlich gehören der Umgang mit den neuen Medien ebenso zur Bildung in den Schulen, aber doch im Gesamtkontext einer humanen, ganzheitlichen Ausbildung. Die wird aber zusehends zurückgedrängt durch die Forderungen nach "praxisnaher" Ausbildung, sprich: die jungen Menschen sollen lediglich "verfügbar" und einsatzbereit für den möglichst schnellen Eintritt ins Wirtschaftsleben (G8!) gemacht werden.

Fühl dich jetzt aber bitte nicht in die Ecke gedrängt, die digitale Ausbildung an den Schulen verteidigen zu müssen!

Zur Eintracht: Vorsicht. Interesse und Begeisterung sind schwankende Wesen, die auch durch einen Abstieg oder anderen Unbill Schaden nehmen können. Wenn die Eintracht also auch weiterhin dem Traditionalismus frönt und dadurch nach Liga 3 oder 4 durchgereicht wird, könntest du dich auch abwenden, obwohl sie ja gerade nicht das mitgemacht hätte, was wir anderen vorwerfen.
Du verstehen?
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bildungsdiskussion im saw-gebabbel. auch nicht schlecht!

natürlich gehört moralische erziehung dazu, gar keine frage. aber bedauerlicherweise haben uns humanistische überlegungen aus vergangenen jahrhunderten im letzten jahrhundert nicht wirklich weiter gebracht. und die von dir genannten werden eigentlich immer im zusammenhang mit deutscher geistesgröße genannt, dichter und denker. und dann gibt es eine große lücke über grausame epochen hinweg, jahrhunderte in denen fröhlich vor sich hin geschlachtet wurde. viel bewirkt hatten diese dichter und denker da nicht. schule und millitärdienst hatten schon immer die funktion menschenkinder für die gesellschaftlichen gegebenheiten kompatibel zu machen.

WuerzburgerAdler schrieb:

Zur Eintracht: Vorsicht. Interesse und Begeisterung sind schwankende Wesen, die auch durch einen Abstieg oder anderen Unbill Schaden nehmen können. Wenn die Eintracht also auch weiterhin dem Traditionalismus frönt und dadurch nach Liga 3 oder 4 durchgereicht wird, könntest du dich auch abwenden, obwohl sie ja gerade nicht das mitgemacht hätte, was wir anderen vorwerfen.
Du verstehen?


ich verstehen. deswegen gehe ich auch davon aus, dass es für mich eine schleichende entwicklung sein wird und kein "basta, das war´s jetzt". aber das ist wahrscheinlich bei jedem verschieden. meine erste dauerkarte habe ich nach dem ersten abstieg gekauft, da habe ich dann auch mit ersten auswärtsfahrten angefangen. andere hatten zu dem zeitpunkt keine lust mehr auf die eintracht. für mich beides nachvollziehbar.

wenn ich irgend wann das interesse verliere wird das keine kopfentscheidung sein.
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Jedenfalls zeigt die Entwicklung recht deutlich, dass der Fußball in der Tat ein Spiegelbild unserer Gesellschaft ist. Erlaubt und gefällt ist das, was Profit bringt. Die Substanz, die dahinter steht, kann vernachlässigt werden.

Parallel dazu gestern die Diskussion der "kleinen" Fünf: Da wird - zuvorderst von Lindner, aber auch von anderen - dringendst angemahnt, der Digitalisierung auch im Bildungssystem Rechnung zu tragen und dass man da einen Riesen-Nachholbedarf habe. Heißt: unsere Kinder sollen statt Goethe, Lessing oder Kant lieber 0001, 0002 und 0003 lernen und damit umgehen können. Statt zu lernen, wie man Zusammenhänge herstellt, wie man sich Wissen aneignet, wie man abwägt, diskutiert, Beweisführung lernt, lieber einen Strichcode deuten können.

Mit solchen Kindern wird sich die Gesellschaft verändern und mit solchen Investorenmodellen und den "begleitenden Maßnahmen" der Verbände auch der Fußball. Besser gesagt: wir sind schon mittendrin.
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WuerzburgerAdler schrieb:

Heißt: unsere Kinder sollen statt Goethe, Lessing oder Kant lieber 0001, 0002 und 0003 lernen und damit umgehen können.


ich glaube die inhaltliche auseinandersetzung mit den drei genannten war schon immer die leidenschaft einiger weniger elitärer menschen die ansonsten keine größeren interessen hatten.

außerdem sollte medienkompetenz in zeiten der "fake-news" tatsächlich ein wichtiges thema sein. wenn die kiddies den ganzen tag in facebook oder ähnlichen virtuellen landschaften stecken sollten sie sich darin auskennen und da hilft ihnen nicht weiter was faust mit gretchen gemacht hat.

ich habe mir noch einmal gedanken darüber gemacht wann für mich eine grenze bei der eintracht erreicht wäre. ich bin mittlerweile überzeugt die könnte ich nicht bewusst setzen oder selbst bestimmen. es wäre einfach so dass das interesse und die begeisterung weg wären. ein schleichender prozess der bereits eingesetzt hat.
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Brodowin schrieb:

Larry63 schrieb:

Würde die Mehrheit wirklich mit in die 3te Liga gehen?

Eine ziemlich schwierige Frage. Vor 5 Jahren hätte ich gesagt: Auf keinen Fall 3. Liga!
Inzwischen bin ich zunehmend geneigt zu sagen: Lieber 3. Liga, als diesen Irrsinn mitzumachen.

Die Eintracht ist doch längst Teil dieses Irrsinns und war nie außen vor.
Sie ist eben nur ein kleines Rädchen- die dem Wahnsinn noch nicht völlig anheim gefallen ist, weil man sie nicht ließ.

PS macht, was PSG kann.
Die Eintracht macht, was die Eintracht vermag.
An welcher Stelle also gilt es, das nicht mehr mitzumachen? Wenn ein Haller die Eintracht 20 Millionen kostet? Oder wenn sie ihn in zwei Jahren für 90 Millionen nach China transferiert? Den hiesigen Entsetzensaufschrei in letzterem Fall möchte ich hören.

Für mich persönlich gibt es keinen fixen Punkt, an welchem ich mich abwenden würde.
Ich schaue seit Jahren keinen internationalen Fußball mehr. Es interessiert mich nicht die Bohne, wer die CL oder EL  gewinnt. Ich hoffe, ich bekomme dennoch mit, wenn es mal ein Club aus Island sein sollte.

Bundesligafußball schaue ich ebenfalls fast nur noch mit Eintrachtbeteiligung.
Im Gegensatz zu vor 20 Jahren hege ich nämlich keinerlei Sympathie mehr mit irgendwelchen anderen Teams. Da kenne ich nur noch eklige und belanglose Mannschaften. Was wahrscheinlich daran liegt, dass ich mir bei jedem noch kleinen Erfolg anderer Teams viel zu bewußt bin, dass das die Eintracht wiederum Geld kosten kann, weil irgendjemand sie im TV-Ranking übertrifft oder mal ein Jahr europäisch spielen darf.

Und so dürfte irgendwann mal der Zeitpunkt gekommen sein, an dem ich erst dem Stadion fernbleiben und auch keine x verschiedenen TV-Anbieter für alle Eintrachtspiele mehr bezahlen möchte.

Irgendwann. Aber die dritte Liga wird dann kaum eine Alternative sein.
Dort fehlt eben eine Null bei den Ablösesummen. Und auch da wollen alle dorthin, wo der Wahnsinn in voller Pracht  zuhause ist.
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Misanthrop schrieb:

Die Eintracht ist doch längst Teil dieses Irrsinns und war nie außen vor.


mit octagon waren wir sogar ganz vorne dabei als die not am größten war.

ansonsten beschreibst du meine haltung zu fußall 1:1. die cl, ist mir egal, andere vereine egal bis unsypathisch, spiele anschauen - nur noch die eintracht und zusammenfassungen.

für mich gibt es auch keinen fixen punkt für den gänzlichen ausstieg, es entwickelt sich einfach so dass mein interesse schwindet. eintracht gucken, andere ergebnisse zur kenntnis nehmen und das war´s auch schon.
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glaubt hier wirklich irgend jemand, dass in einer solchen sendung irgend etwas grundlegend neues gesagt wird? es geht einfach darum besser rüber zu kommen, sympathisch und kompetent zu wirken und den menschen honig ums mäulchen zu schmieren. ich habe es mir gar nicht angeschaut und nur querbeet nachgelesen wer da was gesagt hat. für mich liest sich das so: alles wie immer.

was heißt in dem zusammenhang eigentlich eine solche sendung zu gewinnen? sind das auftreten, rhetorische fähigkeiten und das erscheinungsbild für politische inhalte relevant? wird davon irgend ein programmpunkt besser oder glaubwürdiger?

ein ganzer beraterstab hat die aussagen vorbereitet, die fragen waren bekannt und ablesen wäre ehrlicher gewesen. eine vollkommen sinnfreie veranstaltung.
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peter schrieb:

Misanthrop schrieb:

Komische Zeiten. Irgendwie. Lähmende Zufriedenheit.


mit der zufriedenheit ist es so eine sache. es gibt da diesen großen unterschied mit der zufriedenheit bezüglich der eigenen situation und der einschätzung der gesamtlage. und bezüglich der gesamtlage die angst davor, dass es einem irgendwie selbst schlechter gehen könnte. und dieser angst werden individuelle freiheiten geopfert.

diese angst ist allerdings häufig diffus und wird in die üblichen kanäle umgeleitet, die angst vor dem fremden, vor veränderung und dem sozialen abstieg. ein aus dem zusammenhang gelöstes "wir schaffen das" wird zum fanal derjenigen die "das" eigentlich gar nicht schaffen wollen.

klima kann man nicht sehen, nur empfinden, ebenso feinstaub. überwachung ist für die generation die ihr leben auf fb und you toue lebt kein grund zur sorge, wichtig ist es auf den überwachungsbildern gut aus zu sehen. die ganzen lebensmittelskandale sind zwar nervig, aber oft kommen die lebensmittel aus dem ausland und sind schön billig. und so lange es alle zwei jahre für ein neues smartphone reicht ist man ja nicht arm.

merkel passt da sehr gut. sie wirkt nicht so als wolle sie etwas grundsätzliches ändern oder auch nur in frage stellen. sie ist auch nicht dogmatisch, wenn etwas nur noch bedingt oder nicht mehr mehrheitstauglich ist dann wird es aufgegeben, sehr zum verdruss der konservativen kreise und auch der spd, der die themen ausgehen.

mein wort des jahres ist "gerechtigkeit" und die forderung danach. das kann nun wirklich jeder unterschreiben und jeder hat seine eigene vorstellung davon was gerecht ist, der top manager ebenso wie der hartz IV empfänger, auch wenn da zwischen den vorstellungen wahrscheinlich welten liegen.

ich wüsste für den durchschnittsbürger, der sich nur um sich selbst dreht und der in seinem teller sitzt und gar nicht gewillt ist über den rand zu schauen, keinen grund merkel nicht zu wählen. es sei denn er wünscht sich einen deutlich autoritäreren staat und mehr ausländerfeindlichkeit, da gibt es dann die alternative.


Wir sind uns bestimmt einig, dass es mit den Pauschalurteilen immer so eine besondere Sache ist. So gibt es sicher Top-Manager, die die Gerechtigkeitsfrage durchaus differenziert sehen und Hartz IV-Empfänger, die keine Ungerechtigkkeit beklagen dürfen, da sie an ihrer Situation selbst schuld haben.

Genau wie der Durchschnittsbürger, der nicht die Klassifizierung verdient hat, die Du ihm zuteilst. Dieser Durchschnittsbürger ist der in der Regel "hart arbeitende Bürger" (Copyright Martin Schulz), der für den Wohlstand der Gesellschaft zuständig war und ist. Der bei der freiwilligen Feuerwehr mitarbeitet und in seiner Freizeit eine Jugendmannschaft trainiert oder beim Einrichten eines Flüchtlingsheimes geholfen hat. Und trotzdem Merkel wählt. Oder vielleicht gerade, weil er sich dort am besten aufgehoben fühlt.

Mag sein, dass Du an einen anderen Durchschnittsbürger gedacht hast, so wie ich jetzt an einen x-beliebigen linksliberalen Durchschnittsbetrachter denke, der in seinem politischen Weltbild heimatlos zu sein scheint, dem die SPD nicht links und die Grünen nicht grün und die Linken nicht konsequent links genug sind und der sich selbst in seiner Not nicht in das Parteienspektrum einordnen kann. Politisch herumirrlichtert und - wie hier im Forum zu lesen - wenigstens seine Häme am bestehenden Parteien- und Gesellschaftssystem durch seine Zuneigung zu DER PARTEI zeigt. Immer frei nach dem Werbe-Motto: Hauptsache, ihr habt Spaß.

Kritisieren und dagegen sein ist ein gutes demokratisches Recht. Jeder kann das für sich selbst entscheiden. Nicht wählen, oder nur außerparlamentarisch aktiv sein, alles o.k. Aber reicht das wirklich dem aufgeklärten Bürger, der sich in seinem "anti-sein" anscheinend gut aufgehoben fühlt?
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hawischer schrieb:

Kritisieren und dagegen sein ist ein gutes demokratisches Recht. Jeder kann das für sich selbst entscheiden. Nicht wählen, oder nur außerparlamentarisch aktiv sein, alles o.k. Aber reicht das wirklich dem aufgeklärten Bürger, der sich in seinem "anti-sein" anscheinend gut aufgehoben fühlt?
     


wir sind uns sicher einig dass, egal was wir wählen, am ende merkel kanzlerin ist. das hat nichts mit "anti" zu tun sondern ist eine relativ genaue einschätzung der lage.

hawischer schrieb:

Mag sein, dass Du an einen anderen Durchschnittsbürger gedacht hast, so wie ich jetzt an einen x-beliebigen linksliberalen Durchschnittsbetrachter denke, der in seinem politischen Weltbild heimatlos zu sein scheint, dem die SPD nicht links und die Grünen nicht grün und die Linken nicht konsequent links genug sind und der sich selbst in seiner Not nicht in das Parteienspektrum einordnen kann.


ich habe da durchaus auch an den suv-fahrenden bioladenbesucher gedacht der sich irgendwo gemütlich eingerichtet und sich ins private zurück gezogen hat. der hat seinen ganz eigenen tellerrand. und so richtig schlecht läuft es für den unter merkel auch nicht, einen unterschied für sich selbst würde er auch mit schulz nicht erleben. oder der fdp oder einem grünen im regierungsbeiboot.

hawischer schrieb:

Genau wie der Durchschnittsbürger, der nicht die Klassifizierung verdient hat, die Du ihm zuteilst. Dieser Durchschnittsbürger ist der in der Regel "hart arbeitende Bürger" (Copyright Martin Schulz), der für den Wohlstand der Gesellschaft zuständig war und ist.


ich kenne unzählige durchschnittsbürger, ich lebe nämlich nicht, wie du vielleicht an nimmst, in einem selbstbefruchtenden biotop in dem man sich ständig gegenseitig bestätigt. die wenigsten wollen dass irgend etwas sich grundsätzlich ändert. je älter sie werden um so besorgter schauen sie auf die rentenpolitik, die homoehe ist ihnen weitestgehend egal und sie haben auch nichts gegen ausländer, nur so viele kriminell finden sie nicht gut. der heutige durchschnittsbürger ist nicht mehr kirchenorientiert oder obrigkeitshörig, wer heute 60 oder älter ist, ich stehe kurz davor, hat eine andere sozialisation erlebt als seine eltern, spätere generationen noch einmal eine andere.

hawischer schrieb:

Der bei der freiwilligen Feuerwehr mitarbeitet und in seiner Freizeit eine Jugendmannschaft trainiert oder beim Einrichten eines Flüchtlingsheimes geholfen hat. Und trotzdem Merkel wählt. Oder vielleicht gerade, weil er sich dort am besten aufgehoben fühlt.


das ist doch das was ich mit "in seinem teller eingerichtet hat" meine. für diese leute gibt es keinen grund merkel nicht zu wählen. das ist kein vorwurf, ich sehe das als tatsache. der mittelstand hat mit merkel wenig zu verlieren, mit schulz zwar auch nicht, aber bei merkel weiß man woran man ist.
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peter schrieb:

irgendwie empfinde ich diese wahl als die belangloseste aller zeiten ...

Das geht mir ebenso.

Und auch wenn ich anfänglich den CDU-Slogan "Für ein Deutschland,  in dem wir gut und gerne leben" für einen sprachlichen Ausrutscher hielt, glaube ich nun,  dass es gut und gerne einfach so weiter gehen könnte.

Komische Zeiten. Irgendwie. Lähmende Zufriedenheit. Obwohl es Anlass zu Anstoß geben würde wie seit 30 Jahren nicht mehr.

Smartphone läuft 24/7.
Staatlicher Datenschutz ist dagegen albern.

Terror vermeintlich allgegenwärtig.
Staatliche Überwachung ist dagegen albern.

Kredit wird bedient. Bank wirkt gesund.
Bankenüberwachung ist deswegen albern.

Usw. usf. ...





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Misanthrop schrieb:

Komische Zeiten. Irgendwie. Lähmende Zufriedenheit.


mit der zufriedenheit ist es so eine sache. es gibt da diesen großen unterschied mit der zufriedenheit bezüglich der eigenen situation und der einschätzung der gesamtlage. und bezüglich der gesamtlage die angst davor, dass es einem irgendwie selbst schlechter gehen könnte. und dieser angst werden individuelle freiheiten geopfert.

diese angst ist allerdings häufig diffus und wird in die üblichen kanäle umgeleitet, die angst vor dem fremden, vor veränderung und dem sozialen abstieg. ein aus dem zusammenhang gelöstes "wir schaffen das" wird zum fanal derjenigen die "das" eigentlich gar nicht schaffen wollen.

klima kann man nicht sehen, nur empfinden, ebenso feinstaub. überwachung ist für die generation die ihr leben auf fb und you toue lebt kein grund zur sorge, wichtig ist es auf den überwachungsbildern gut aus zu sehen. die ganzen lebensmittelskandale sind zwar nervig, aber oft kommen die lebensmittel aus dem ausland und sind schön billig. und so lange es alle zwei jahre für ein neues smartphone reicht ist man ja nicht arm.

merkel passt da sehr gut. sie wirkt nicht so als wolle sie etwas grundsätzliches ändern oder auch nur in frage stellen. sie ist auch nicht dogmatisch, wenn etwas nur noch bedingt oder nicht mehr mehrheitstauglich ist dann wird es aufgegeben, sehr zum verdruss der konservativen kreise und auch der spd, der die themen ausgehen.

mein wort des jahres ist "gerechtigkeit" und die forderung danach. das kann nun wirklich jeder unterschreiben und jeder hat seine eigene vorstellung davon was gerecht ist, der top manager ebenso wie der hartz IV empfänger, auch wenn da zwischen den vorstellungen wahrscheinlich welten liegen.

ich wüsste für den durchschnittsbürger, der sich nur um sich selbst dreht und der in seinem teller sitzt und gar nicht gewillt ist über den rand zu schauen, keinen grund merkel nicht zu wählen. es sei denn er wünscht sich einen deutlich autoritäreren staat und mehr ausländerfeindlichkeit, da gibt es dann die alternative.
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hawischer schrieb:

Groko nur dann, wenn die SPD deutlich über 25% kommt. Wenn das Ergebnis nicht erreicht wird, wird bei den SPDlern ein großes Weinen einsetzen, welches
zur großen Erneuerung in die Opposition führt.        


Das große Weinen und die Erneuerung hätte schon in den frühen 00er Jahren einsetzen müssen. Warum sollte es jetzt bei 25% einsetzen? Bei der BTW 2009 war die SPD bei 23%.

Erinnert euch an meine Worte, es wird letztlich doch auf eine GroKo rauslaufen. Entweder weil Horsti nicht mit den Grünen will oder weil es sonst für keine Mehrheit (ohne die AfD) reicht.
Und das ist tragisch, nicht nur in Punkto politischer Stillstand, sondern auch in noch stärker wachsender sozialer Unzufriedenheit und Spaltung.
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Raggamuffin schrieb:

Erinnert euch an meine Worte, es wird letztlich doch auf eine GroKo rauslaufen. Entweder weil Horsti nicht mit den Grünen will oder weil es sonst für keine Mehrheit (ohne die AfD) reicht.


dazu kommt noch dass die spd natürlich auch ungern auf gut dotierte pöstchen verzichten würde.

jamaika geht gar nicht, die grünen und die fdp, die außer lindner weder einen plan noch parlamentarische erfahrung hat? schwarz-gelb, das die fdp schon einmal an den rand der bedeutungslosigkeit gebracht hat? und die fdp tritt ohne spitzenpersonal an, das sind alles unerfahrene personen, die frühstückt merkel direkt nach dem aufwachen.

irgendwie empfinde ich diese wahl als die belangloseste aller zeiten und eine weitere groko als quelle weiteren unmutes. trotzdem halte ich sie für am wahrscheinlichsten und wenn schulz bockt wird er ganz schnell wieder im irgendwo verschwinden.
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Eine GroKo wäre in meinen Augen so oder so wieder eine Garantie auf weiteren politischen Stillstand. Ob SPD (was ich bezweifle) oder CDU, eine der Parteien sollte den Regierungsauftrag mit einer kleinen Partei (oder mehreren) bekommen. Bedauerlich das nur die ganzen AfD Wähler nicht merken das sie eine weiter bestehende GroKo fördern.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Bedauerlich das nur die ganzen AfD Wähler nicht merken das sie eine weiter bestehende GroKo fördern.
     


das ist das vom fußball her altbekannte spiel: wenn wir schon nicht gewinnen können dann treten wir denen wenigstens den rasen kaputt. und jeder politische stillstand fördert die afd und ihre wähler.