Ralle14979
2052
Daniel-San schrieb:
Trotzdem bleibt mein erster Gedanke: Es ist schon erstaunlich, wie wenig Erinnerung man braucht, wenn jemand den richtigen Schal trägt und die richtigen Sätze sagt.
Ich frage mich, was Adi machen müsste, damit hier nicht auf ihn eingedroschen wird? Glücklicherweise waren wir mit Rode damals gnädiger, der ging, um anderswo mehr Geld zu verdienen und Titel zu gewinnen.
Klar hätte Adi gestern im schmutzigen Büßerhemd zur PK kommen können. Für mich muss er das aber nicht. Ich gehe davon aus, dass Krösche ihn kontaktiert hat und nicht, dass Hütter sich der Eintracht angebiedert hat. Demzufolge gilt für mich, dass er scheinbar für die Verantwortlichen der Eintracht der richtige Mann zum jetzigen Zeitpunkt ist. Dieser Einschätzung schließe ich mich an und freue mich auf die kommende Saison.
Ralle14979 schrieb:
eingedroschen
Ganz so übel ist es nicht wie ich finde
Ralle14979 schrieb:
dass er scheinbar für die Verantwortlichen der Eintracht der richtige Mann zum jetzigen Zeitpunkt ist
Der letzte der GENAU DAS war, hieß...ach lassen wir das 😜
Ralle14979 schrieb:
Demzufolge gilt für mich, dass er scheinbar für die Verantwortlichen der Eintracht der richtige Mann zum jetzigen Zeitpunkt ist.
Das wird sachlich richtig sein. Auch ich denke, am Ende kann es gut passen und ich kann daher damit leben.
Ralle14979 schrieb:
was Adi machen müsste, damit hier nicht auf ihn eingedroschen wird?
Einen Dreschpflegel habe ich hier nicht gesehen. Und im Gegensatz zu AR kann Adi nicht erwarten, daß zu Beginn alle hinter ihm stehen. Das ist kein normaler Dienstbeginn hier für ihn.
Er muss und wird aushalten müssen, daß eine Fanseele eben weniger sachlich als emotional daherkommt.
Beide Argumentationen können richtig sein. Laß es daher doch stehen, wenn Fans seine Loyalität kritisch sehen und daraus auf ihn als Person hinter dem Trainer schließen.
Ich denke, er wird liefern und diese Wunden werden heilen.
Ralle14979 schrieb:Daniel-San schrieb:
Trotzdem bleibt mein erster Gedanke: Es ist schon erstaunlich, wie wenig Erinnerung man braucht, wenn jemand den richtigen Schal trägt und die richtigen Sätze sagt.
Ich frage mich, was Adi machen müsste, damit hier nicht auf ihn eingedroschen wird? Glücklicherweise waren wir mit Rode damals gnädiger, der ging, um anderswo mehr Geld zu verdienen und Titel zu gewinnen.
Also: wenn ich jetzt mal die ganzen Beiträge durchgehe, dann würde ich Daniel-San's Beitrag als einen der wenigen wirklich scharfen Kritiken hier bezeichnen. Viele Foristen freuen sich. Viele sagen, dass es jetzt mit der sportlichen Situation bestimmt besser wird. Manche -wie auch ich- bemängeln die damalige Art und Weise des Abgangs und äußern deshalb etwas Skepsis. Und das ist auch etwas, mit dem zu rechnen ist, was wohl auch zwischen Krösche und Hütter thematisiert und auch von der Presse angesprochen wurde. Das ist alles vollkommen im Rahmen.
Und: es ging ja nie um den eigentlichen Abgang, sondern die Art und Weise wie. Ob jetzt Rode oder auch ein Marmoush, der mit Tränen in den Augen sich ordentlich von den Fans verabschiedet: Das ist doch alles fein. Ich weiß nicht, warum Trainer mit ihrem Abgang so gerne Blödsinn treiben. Ob ein Veh mit seinem blöden "Händeschütteln"-Spruch, Kovac mit dem berühmten "Stand jetzt"... oder halt auch Hütters Unehrlichkeit und dem "nur die Farben ändern sich"-Spruch. Das stößt den Leuten sauer auf. Die Sache wurde nun geklärt. Weiter geht's.
Ich glaube Hütter nun auch seine Aufrichtigkeit, da er in der PK wirklich einen leicht nervösen Eindruck machte. Da erwartete er wohl bereits unbequeme Fragen (und dürfte bestimmt im Hinterkopf gehabt haben, wie die Medien-Meute über Albert hergefallen ist). Das blieb ja aber auch alles im Rahmen.
the_whitefalcon schrieb:
In der Wahrnehmung vor uns? Was ist denn das für eine Schönfärberei? Die sind am Saisonende Achter geworden
Gladbach hatte die EL um 3 Punkte verpasst, die ECL um 1 Punkt....
In der Vorsaison waren die 4. (da wollten die ja wieder hin), davor 5.
Also ein bisschen wie wir jetzt.
Ist Freiburg in der Wahrnehmung jetzt vor uns für Dich?
Also in meiner definitiv nicht.
Die haben damals halt auch noch anders bezahlt (nämlich mehr als wir), was denen ja dann mit Verpassen Europas und durch ablösefreie Wechsel das Genick gebrochen hat bei dem versuch sich oben zu etablieren.
Der nette Herr Eberl hatte Adi auch diverse Versprechen gemacht, was alles auf dem Transfermarkt möglich wäre (und was bei uns eben nicht möglich war), war dann halt heiße Luft.
Auch nochmal, dass Adi uns da wahrscheinlich die CL gekostet hat (was im nachgang halt ein Segen wurde) bestreite ich 0.
Aber in der allgemeinen Wahrnehmung war Gladbach weiter als wir.
Dient aber halt auch als mahnendes Beispiel wie schnell es gehen kann, wenn eben keine Ablösesummen reinkommen und die Spitzenverdiener keine Spitzenleistungen mehr bringen.
SemperFi schrieb:
Dient aber halt auch als mahnendes Beispiel wie schnell es gehen kann, wenn eben keine Ablösesummen reinkommen und die Spitzenverdiener keine Spitzenleistungen mehr bringen.
Das ist eigentlich für mich das erschreckendste in der momentanen Situation. Da spielen wir mehrere Jahre international und müssen jetzt radikale Schnitte machen, weil wir in der kommenden Saison nicht EL spielen. Da haben wir wahrscheinlich schon längere Zeit die Ausgabenseite nicht richtig im Blick gehabt.
Wenn Krösche jetzt von den 17+3 Spielern spricht, dann scheint mir der Kader zwar etwas sehr klein, aber die Richtung ist schon mal vorgegeben. Ich habe aber auch mal in das Team hinter dem Team geschaut. Da haben wir tatsächlich aktuell (ohne AR und seine Assistenten) 52 Personen auf der Payroll. Ich bin gespannt, ob da auch eine angemessene Verschlankung passiert.
Herzlich willkommen.
In der aktuellen Situation und nach dem Fehlgriff mit AR für mich eine sehr gute Lösung.
Viel Erfolg Adi!
In der aktuellen Situation und nach dem Fehlgriff mit AR für mich eine sehr gute Lösung.
Viel Erfolg Adi!
Doch noch versöhnlicher Saisonabschluss. Danke, Paderborn!
Dürfen sich jetzt ein Jahr durch die Stadien applaudieren lassen. Aber wirklich nur eins 😁.
Dürfen sich jetzt ein Jahr durch die Stadien applaudieren lassen. Aber wirklich nur eins 😁.
Hogan Klee schrieb:
Doch noch versöhnlicher Saisonabschluss. Danke, Paderborn!
Gut gemacht, Paderborn! Vielleicht kriegen wir jetzt endlich doch noch den Koulierakis günstig?
Da sich Hütter offenbar als Top Kandidat herauskristallisiert, habe ich mir mal ein paar Gedanken zum Pro ud Contra gemacht.
Pro:
Kennt den Verein
Erfahrung und klare Spielidee
Taktisch flexibel & Kompromissfähig
Offene und klare Kommunikation
Sozialkompetenz
Contra:
Sein zweifelhafter Abgang vor 5 Jahren
Zuweilen etwas dünnhäutig
Konstanz, sprich, Leistungseinbrüche, weshalb er vereinzelt in die Kritik geriet.
Wie sind eure Gedanken dazu?
Pro:
Kennt den Verein
Erfahrung und klare Spielidee
Taktisch flexibel & Kompromissfähig
Offene und klare Kommunikation
Sozialkompetenz
Contra:
Sein zweifelhafter Abgang vor 5 Jahren
Zuweilen etwas dünnhäutig
Konstanz, sprich, Leistungseinbrüche, weshalb er vereinzelt in die Kritik geriet.
Wie sind eure Gedanken dazu?
underdog since 1899 schrieb:
Da sich Hütter offenbar als Top Kandidat herauskristallisiert, habe ich mir mal ein paar Gedanken zum Pro ud Contra gemacht.
Pro:
Kennt den Verein
Erfahrung und klare Spielidee
Taktisch flexibel & Kompromissfähig
Offene und klare Kommunikation
Sozialkompetenz
Contra:
Sein zweifelhafter Abgang vor 5 Jahren
Zuweilen etwas dünnhäutig
Konstanz, sprich, Leistungseinbrüche, weshalb er vereinzelt in die Kritik geriet.
Wie sind eure Gedanken dazu?
Alles richtige Punkte. Für mich ist aber auch das Thema "da weiß man, was man bekommt" ein wichtiger Aspekt. Keine Wundertüte, sondern ein Trainer, der die Intensität der Liga kennt, der bei zwei BuLi-Vereinen Erfahrungen sammeln konnte und nun hoffentlich an den richtigen Hebeln ansetzt, um eine Mannschaft zu formen, die wieder 100% Eintracht Frankfurt ist. Und wenn er dafür Verstärkungen einfordert, dann ist das auch okay. Es würde mich schon sehr wundern, wenn der neue Trainer mit der alten Mannschaft weitermachen würde. Neue Impulse, eine klare Führungsstruktur und eine schonungslose Bestandsaufnahme (in der Mannschaft aber auch im gesamten Staff) sind zwingend notwendig. Das traue ich Hütter zu. Deshalb würde ich ihn gerne wieder hier begrüßen.
Ralle14979 schrieb:
"da weiß man, was man bekommt"
Das ist für mich auch das Hauptkriterieum, was derzeit am ehesten für Hütter spricht. Aus dem Grund kann ich mir auch gut vorstellen, dass er es tatsächlich wird.
Jetzt wird die Trainerfrage für unsere Eintracht eigentlich zur Richtungsentscheidung. Denn es geht längst nicht mehr nur darum, wer nächstes Jahr an der Seitenlinie steht, sondern darum, welche fußballerische Identität wir künftig überhaupt verfolgen wollen.
Die letzten Monate haben meiner Meinung nach ziemlich deutlich gezeigt, dass der Versuch, über Ballbesitz und Struktur automatisch mehr Kontrolle zu erzeugen, nicht wirklich funktioniert hat. Teilweise wirkte unsere Mannschaft dadurch sogar gehemmt. Es fehlten Dynamik, Intensität und diese emotionale Wucht, die unsere Eintracht in den starken Jahren oft ausgezeichnet hat.
Deshalb glaube ich auch nicht, dass wir jetzt den nächsten „Ballbesitz-Professor“ brauchen. Gleichzeitig wäre es aber genauso falsch, wieder komplett in wilden Umschaltfußball zurückzufallen. Der moderne Fußball verlangt inzwischen schlicht mehr Flexibilität. Du musst pressen können, vertikal spielen können, aber eben auch Lösungen gegen tiefstehende Gegner finden.
Genau deshalb halte ich Trainerprofile für spannend, die Intensität und Struktur miteinander verbinden können.
Bei Roger Schmidt wäre beispielsweise sofort klar, welche Richtung du einschlägst. Hohe Aktivität gegen den Ball, aggressives Pressing, vertikales Spiel und enorm viel Intensität. Das könnte unserer Mannschaft emotional wahrscheinlich relativ schnell wieder Leben einhauchen. Die offene Frage wäre eher, ob unser aktueller Kader diese extreme körperliche und mentale Belastung dauerhaft tragen könnte – und ob Schmidt überhaupt sofort wieder auf die Trainerbank zurück möchte.
Adi Hütter wäre wiederum ein Profil, das viele der alten Eintracht-Tugenden zurückbringen könnte: Tempo, Umschaltmomente, Aggressivität und emotionale Geschlossenheit. Ich glaube ehrlich gesagt auch, dass er taktisch oft unterschätzt wird. Seine Mannschaften waren nie planlos, sondern sehr klar auf bestimmte Prinzipien ausgelegt. Und vielleicht würde genau so ein Ansatz momentan besser zu unserer Eintracht passen als ein komplett kontrollierter Ballbesitzansatz.
Spannend finde ich aber auch modernere Profile wie Jacob Neestrup oder Francesco Farioli. Beide stehen für sehr klare Spielideen, gutes Positionsspiel und moderne Trainingsansätze. Allerdings wäre das auch ein deutlich größerer struktureller Wandel und vermutlich eher ein mittel- bis langfristiges Projekt. Nach den Erfahrungen der letzten Monate bin ich mir nicht sicher, ob unser Umfeld aktuell die Geduld dafür hätte.
Titz wiederum halte ich fachlich für deutlich stärker, als viele ihn einschätzen. Seine Mannschaften sind extrem sauber organisiert, mutig und gut einstudiert. Trotzdem bleibt bei ihm die Frage offen, wie stabil sein Ansatz sofort auf Bundesliga-Niveau funktionieren würde – gerade unter dem Druck bei unserer Eintracht.
Deshalb glaube ich inzwischen, dass die sinnvollste Lösung wahrscheinlich irgendwo zwischen den Extremen liegt. Unsere Mannschaft braucht wieder mehr Energie, mehr Klarheit und mehr Aggressivität gegen den Ball, ohne dabei komplett die Struktur zu verlieren.
Wenn ich mich aktuell festlegen müsste, würde ich sagen, dass ein Profil wie Hütter oder auch Schmidt wahrscheinlich am ehesten zu unserer momentanen Situation passen würde – allerdings nur dann, wenn intern wirklich die Erkenntnis gereift ist, dass unsere Eintracht künftig wieder stärker über Intensität, Dynamik und Emotionalität kommen muss und nicht primär über kontrollierten Ballbesitz.
Die letzten Monate haben meiner Meinung nach ziemlich deutlich gezeigt, dass der Versuch, über Ballbesitz und Struktur automatisch mehr Kontrolle zu erzeugen, nicht wirklich funktioniert hat. Teilweise wirkte unsere Mannschaft dadurch sogar gehemmt. Es fehlten Dynamik, Intensität und diese emotionale Wucht, die unsere Eintracht in den starken Jahren oft ausgezeichnet hat.
Deshalb glaube ich auch nicht, dass wir jetzt den nächsten „Ballbesitz-Professor“ brauchen. Gleichzeitig wäre es aber genauso falsch, wieder komplett in wilden Umschaltfußball zurückzufallen. Der moderne Fußball verlangt inzwischen schlicht mehr Flexibilität. Du musst pressen können, vertikal spielen können, aber eben auch Lösungen gegen tiefstehende Gegner finden.
Genau deshalb halte ich Trainerprofile für spannend, die Intensität und Struktur miteinander verbinden können.
Bei Roger Schmidt wäre beispielsweise sofort klar, welche Richtung du einschlägst. Hohe Aktivität gegen den Ball, aggressives Pressing, vertikales Spiel und enorm viel Intensität. Das könnte unserer Mannschaft emotional wahrscheinlich relativ schnell wieder Leben einhauchen. Die offene Frage wäre eher, ob unser aktueller Kader diese extreme körperliche und mentale Belastung dauerhaft tragen könnte – und ob Schmidt überhaupt sofort wieder auf die Trainerbank zurück möchte.
Adi Hütter wäre wiederum ein Profil, das viele der alten Eintracht-Tugenden zurückbringen könnte: Tempo, Umschaltmomente, Aggressivität und emotionale Geschlossenheit. Ich glaube ehrlich gesagt auch, dass er taktisch oft unterschätzt wird. Seine Mannschaften waren nie planlos, sondern sehr klar auf bestimmte Prinzipien ausgelegt. Und vielleicht würde genau so ein Ansatz momentan besser zu unserer Eintracht passen als ein komplett kontrollierter Ballbesitzansatz.
Spannend finde ich aber auch modernere Profile wie Jacob Neestrup oder Francesco Farioli. Beide stehen für sehr klare Spielideen, gutes Positionsspiel und moderne Trainingsansätze. Allerdings wäre das auch ein deutlich größerer struktureller Wandel und vermutlich eher ein mittel- bis langfristiges Projekt. Nach den Erfahrungen der letzten Monate bin ich mir nicht sicher, ob unser Umfeld aktuell die Geduld dafür hätte.
Titz wiederum halte ich fachlich für deutlich stärker, als viele ihn einschätzen. Seine Mannschaften sind extrem sauber organisiert, mutig und gut einstudiert. Trotzdem bleibt bei ihm die Frage offen, wie stabil sein Ansatz sofort auf Bundesliga-Niveau funktionieren würde – gerade unter dem Druck bei unserer Eintracht.
Deshalb glaube ich inzwischen, dass die sinnvollste Lösung wahrscheinlich irgendwo zwischen den Extremen liegt. Unsere Mannschaft braucht wieder mehr Energie, mehr Klarheit und mehr Aggressivität gegen den Ball, ohne dabei komplett die Struktur zu verlieren.
Wenn ich mich aktuell festlegen müsste, würde ich sagen, dass ein Profil wie Hütter oder auch Schmidt wahrscheinlich am ehesten zu unserer momentanen Situation passen würde – allerdings nur dann, wenn intern wirklich die Erkenntnis gereift ist, dass unsere Eintracht künftig wieder stärker über Intensität, Dynamik und Emotionalität kommen muss und nicht primär über kontrollierten Ballbesitz.
anpii schrieb:
Bei Roger Schmidt wäre beispielsweise sofort klar, welche Richtung du einschlägst. Hohe Aktivität gegen den Ball, aggressives Pressing, vertikales Spiel und enorm viel Intensität. Das könnte unserer Mannschaft emotional wahrscheinlich relativ schnell wieder Leben einhauchen. Die offene Frage wäre eher, ob unser aktueller Kader diese extreme körperliche und mentale Belastung dauerhaft tragen könnte – und ob Schmidt überhaupt sofort wieder auf die Trainerbank zurück möchte.
Adi Hütter wäre wiederum ein Profil, das viele der alten Eintracht-Tugenden zurückbringen könnte: Tempo, Umschaltmomente, Aggressivität und emotionale Geschlossenheit. Ich glaube ehrlich gesagt auch, dass er taktisch oft unterschätzt wird. Seine Mannschaften waren nie planlos, sondern sehr klar auf bestimmte Prinzipien ausgelegt. Und vielleicht würde genau so ein Ansatz momentan besser zu unserer Eintracht passen als ein komplett kontrollierter Ballbesitzansatz.
Wenn ich da ansetzen darf.
Sollte es so sein, wie Du es beschreibst, dann sollte es bei Roger Schmidt ohne Belastung im Europapokal möglich sein, dass die Mannschaft alle 7 Tage ein körperlich intensives Spiel abliefern kann. Er wird ja auch das Trainingslager entsprechend aufbauen, so dass alle körperlich topfit sein werden.
Mein Favorit wäre aber dennoch Adi Hütter. Da weiß man, was man bekommt und ich fand seine Art Fußball spielen zu lassen sehr ansprechend. Allerdings braucht es halt auch wieder viel mehr Intensität. Aber das ist nach dieser Saison eh klar. Weiter im Sommerfußball-Modus mit einem plan und ziellosen hin- und herspielen wird hier kein Trainer erfolgreich sein.
Ralle14979 schrieb:
ber ich stelle mir die Frage, ob AR die Mannschaft noch so erreicht, um diese allerletzte Chancce nutzen zu können? Ich befürchte leider, dass das nicht der Fall sein wird.
Siehe meinen Beitrag weiter oben. Es geht nicht mehr viel um Riera in diesem Spiel - das wissen die Spieler selbst.
Hochtaunus Adler schrieb:
Siehe meinen Beitrag weiter oben. Es geht nicht mehr viel um Riera in diesem Spiel - das wissen die Spieler selbst.
Ich verstehe, was Du sagen willst. Aber trotzdem müssen Trainer und Mannschaft nochmal eine Einheit bilden.
Denn es bleiben ja die Fragen, wen AR aufstellt und wo derjenige spielen soll? Mir wäre es am liebsten, die Spieler der Startelf spielen auf der Position, auf der sie ihre Stärken haben und diese ausspielen können. Also mal kein positionsfremder Einsatz. Somit wäre jeder Spieler von Anfang an für seine Leistung selbst verantwortlich und hätte später keine Ausreden für eine möglicherweise schlechte Leistung.
Tafelberg schrieb:
Gegen Stuttgart ist in allererster Linie die Mannschaft gefragt, die vor lauter Riera Diskussionen eh zu gut weg kommt
Am kommenden Samstag brauchen wir eine Mannschaft, die eine Gier nach Erfolg zeigt, die kämpft und alles tut, um das Spiel zu gewinnen. Es braucht aber auch einen Trainer, der die Besten auf deren optimaler Position aufstellt, um die bestmögliche Leistung bringen zu können. Ein Sieg ist sicherlich nicht unmöglich. Aber dazu müsste die Mannschaft eine Top-Leistung abliefern. Aber wie lange ist das eigentlich her und gab es eine solche Leistung in der Rückrunde überhaupt?
Ein Trainerwechsel scheint ja für das letzte Spiel ausgeschlossen. Aber ich stelle mir die Frage, ob AR die Mannschaft noch so erreicht, um diese allerletzte Chancce nutzen zu können? Ich befürchte leider, dass das nicht der Fall sein wird. Vielleicht wäre es aber denkbar, dass Hellmann und/oder Krösche die Spieler nochmal aufrütteln und in die Pflicht nehmen.
Ralle14979 schrieb:
Am kommenden Samstag brauchen wir eine Mannschaft, die eine Gier nach Erfolg zeigt, die kämpft und alles tut, um das Spiel zu gewinnen.
Genau, eine Mannschaft die kämpft und tut ... das wissen sie am Main
Ralle14979 schrieb:
ber ich stelle mir die Frage, ob AR die Mannschaft noch so erreicht, um diese allerletzte Chancce nutzen zu können? Ich befürchte leider, dass das nicht der Fall sein wird.
Siehe meinen Beitrag weiter oben. Es geht nicht mehr viel um Riera in diesem Spiel - das wissen die Spieler selbst.
ok 2 Punkte vergessen.
1. Scheidet Freiburg aus, geht der Bonusplatz ebenfalls an Spanien.
2. Kommt Vallecano mit einer Niederlage nach 90min ins Finale zusammen mit Freiburg, muss entweder Freiburg das Finale in 90min gewinnen, falls Vallecano im Finale in die Verlängerung muss, oder in der Verlängerung (dafür darf Vallecona das ECL Finale aber dann nicht gewinnen).
1. Scheidet Freiburg aus, geht der Bonusplatz ebenfalls an Spanien.
2. Kommt Vallecano mit einer Niederlage nach 90min ins Finale zusammen mit Freiburg, muss entweder Freiburg das Finale in 90min gewinnen, falls Vallecano im Finale in die Verlängerung muss, oder in der Verlängerung (dafür darf Vallecona das ECL Finale aber dann nicht gewinnen).
Ich weigere mich, Freiburg die Daumen zu drücken. Am Ende gewinnen die den Titel und unsere werden noch von Augsburg abgefangen. Das will ich nicht sehen!
Ich habe mir die PK auch angeschaut und ich finde die Außendarstellung/Kommunikation von AR einfach schlecht. Einem Trainer, der den Mund so voll nimmt und deren Mannschaft dann im Spiel die Performance einfach nicht auf den Platz bringt, dem wünschen eben viele dass er scheitert. Das muss AR doch klar sein. Trotzdem gibt er der Presse immer wieder Futter, um nach dem Spiel wieder draufhauen zu können. Ich frage mich, was in AR vor sich geht? Nach den letzten Wochen sollte er doch erkennen, dass es auch an seiner Kommunikation liegt, wenn ihm der Wind entgegenschlägt (zumal die Ergebnisse einfach nicht passen).
Und falls die Geschichte mit JB tatsächlich so gelaufen ist, wie in der Presse zu lesen war, dann glaube ich spätestens jetzt (nach Rieras Bullshit-Aussage), dass es keine weitere Saison mit AR geben wird.
Und falls die Geschichte mit JB tatsächlich so gelaufen ist, wie in der Presse zu lesen war, dann glaube ich spätestens jetzt (nach Rieras Bullshit-Aussage), dass es keine weitere Saison mit AR geben wird.
franchise schrieb:
Riera hat dazu auf der PK die richtige Feststellung gehabt. Sein Team fühlt sich auch sichtlich wohl, wenn man mehr riskiert . Ich hoffe die zweite HZ gibt ihm ein wenig den AHA Effekt und er versteht, das man nicht alles absichern kann und auch mal mit Leidenschaft angreifen darf
Ja dann soll er die Leinen mal loslassen...
Wir haben eine brutale Offensivqualität, unzählige Optionen, nahezu alle sind topfit.
Wir müssten schon in der Lage sein eine gewisse Wucht zu entfalten, den Gegner mal einzuschnüren, zu Fehlern zu zwingen usw
Es wirkt aber alles so unglaublich gehemmt, unsicher, vorsichtig.
Sowas macht halt dann auch den Gegner stark.
Fast in jedem Spiel war das zu beobachten.
Es fehlt total das eigene Selbstverständnis.
Gegen den HSV erwarte ich eine Mannschaft die mal von der ersten Minute an bissig und gierig agiert, mit dem Messer zwischen den Zähnen. Kein langsames herantasten mit erstmal Ballkontrolle und pseudo-Dominanz.
Ich vermute stark das dies der Mannschaft sichtlich gut tun würde... die eigenen Stärken hervorzuheben und zu pushen statt zu versuchen die eigenen Schwächen irgendwie auf ein Minimum herunterzufahren, was ja nachweislich in den letzten Wochen eh nicht geklappt hat.
Diegito schrieb:
Gegen den HSV erwarte ich eine Mannschaft die mal von der ersten Minute an bissig und gierig agiert, mit dem Messer zwischen den Zähnen. Kein langsames herantasten mit erstmal Ballkontrolle und pseudo-Dominanz.
Deinen Optimismus hätte ich gerne. Ich erwarte die Eintracht der letzten Wochen. Also keine Gier, keine Leidenschaft und irgendeine unerwartete Aufstellung. Und.... der HSV ist sicherlich nicht schlechter als Köln oder Union oder Mainz. Das wird eine harte Nuss. Aber wenn wir hinten mal geordnet stehen und nicht wie gegen Augsburg die linke Seite für Konter öffnen, dann hoffe ich, auf die individuelle Klasse eines Kalli, Doan oder Burkardt um den Dreier irgendwie einzufahren (also falls AR die spielen lässt).
Ralle14979 schrieb:
Die heutige Schlagzeile im HR trifft meine Gefühlslage ziemlich genau. Dort steht ein Bericht über "die 128-Millionen-Ersatzbank von Eintracht Frankfurt".
Wie schrecklich. Weißt Du, wie ich das nenne? Durchsichtigen Populismus zur Stimmungsmache. Jonathan Burkardt, Mario Götze, Abwehrmann Arthur Theate, Ritsu Doan, Ansgar Knauff, Younes Ebnoutalib und Farès Chaibi werden dort genannt, die dort draußen versauerten durch einen vereinsschädigenden Trainer. Dann lass die mal alle spielen, dafür musst Du dann aber andere draußen lassen und hast wieder Millionen auf der Ersatzbank. Das ist doch alles ziemlicher Blödsinn. Theate und Götze haben sich die Ersatzbank redlich verdient. Burkardt und Younes kann man eh nicht zusammen bringen - es sind die gleichen Spielertypen, außerdem hat Burkardt nach seiner Verletzung auch nie überzeugt. Dafür Kali wieder auf außen? Wie viele werfen Riera vor, Kali nicht als Mittelstürmer einzusetzen, seiner angestammten Position!
Chaibi überzeugt nie, wenn er in der Startelf steht - was haben alle gejammert, dass er gegen Leipzig durchspielen durfte - und wenn er spielt, dann hätte man Uzun draußen lassen müssen und das Geschrei wäre das gleiche gewesen. Ansgar, tut mir leid, ist äußerst limitiert. Einzig Doan hätte er von Anfang an bringen können, hätte dann aber den stets engagierten Jupp draußen lassen müssen. Aber Doan hat auch mal einen Denkzettel verdient für seine vorausgegangen Nichtleistungen - und tatsächlich, offenbar hat der Denkzettel genutzt. Und Dir weckt das große Zweifel an den Fähigkeiten des Trainers. Mach Dich doch ehrlich: Du kannst Riera, aus welchen Gründen auch immer, nun mal nicht leiden; mit fachlicher Qualifikation hat das aber nichts zu tun.
Diese ganze tendenziöse Berichterstattung, auf die so viele abfahren, nimmt mich nicht mit, sorry. Ein Schmierenstück...
Hochtaunus Adler schrieb:
Jonathan Burkardt, Mario Götze, Abwehrmann Arthur Theate, Ritsu Doan, Ansgar Knauff, Younes Ebnoutalib und Farès Chaibi werden dort genannt, die dort draußen versauerten durch einen vereinsschädigenden Trainer. Dann lass die mal alle spielen, dafür musst Du dann aber andere draußen lassen und hast wieder Millionen auf der Ersatzbank
Klar verdient wahrscheinlich nahezu jeder Spieler oberhalb der Million. Und deshalb sitzen lauter Millionäre auf der Bank. Die Frage ist aber eher, ob es sich die Eintracht in der aktuellen Lage (spielerisch und tabellarisch) leisten kann, einen Burkardt oder Doan nicht aufzustellen? Die haben Qualität und können mit Einzelaktionen Spiele entscheiden.
Und zur Presse: Vielleicht sehen die einfach auch nur das, was viele hier im Forum sehen. Nämlich eine Mannschaft, bei der man kaum ein Konzept erkennen kann, einen Trainer, der viel ankündigt aber dessen Mannschaft wenig von dem zeigt, was da angekündigt wird und gleichzeitig Spieler auf der Bank sitzen, die aktuell nicht performen und bei denen man sich fragt, woran das liegt.
Und: Ich habe nix gegen Riera. Er ist Eintracht-Trainer und soll am besten so erfolgreich wie möglich sein. Ich denke aber, dass wir uns einig sind, dass die gezeigte Leistung nicht zu der Qualität der Einzelspieler passt, die wir aktuell im Kader haben. Da wäre schon ein wenig mehr möglich gewesen. Und wenn wir aktuell 4 -5 Punkte mehr hättten, wäre die Eintrachtwelt ja eigentlich in Ordnung. Haben wir aber nicht, weshalb die Teilnahme am internationalen Geschäft in der kommenden Saison auf sehr wackligen Füßen steht.
Anthrax schrieb:
Und mal ne Sommervorbereitung machen in der man Zeit hat Dinge zu testen, die Stärken und Schwächer der Spieler besser kennenzulernen, Kondition und Taktik zu bolzen - ist da keine Option?
nein, für mich nicht, denn nach dem, was ich da (nicht) sehe, wäre das stand jetzt völlig vertane zeit, die uns wie gesagt ein transferfenster und eine sommervorbereitung mit einem passenderen trainer kosten würde.
Anthrax schrieb:
Diese ständig rufen nach dem nächsten Trainer ist doch nicht zielführend.
das weitermachen mit einem trainer, dessen spielidee nicht zum kader passt und die sich mit den uns zur verfügung stehenden mitteln auch bei einem großumbruch finanziell nicht hinreichend reaslisieren lassen würde, halte ich für noch viel weniger zielführend.
Anthrax schrieb:
Mir erscheint es nicht plausibel, dass man einen Trainer nach seinen Spielern aussuchen muss.
dann schau bspw. mal nach augsburg:
wir haben leider 2x gegen baum-augsburg spielen müssen, weshalb der direkte vergleich leider weg fällt, aber ein spiel gegen wagner-augsburg wäre was ganz anderes gewesen, weil der halt hinreichend rosinen im hirn hatte und sachen spielen lassen wollte, die nicht zu dem kader gepasst haben, den er eben hatte, weshalb die spieler sein zeug nicht hinreichend umgesetzt bekamen und dann ist mit ansage rausgekommen, was bei sowas dann regelmäßig rauskommt.
unter baum, der seinen kader realistisch einschätzt und das was er spielen lässt am kader orientiert, isses was ganz anderes...
es ist eigentlich das a und o, einen trainer zu holen, dessen spielidee zum kader passt bzw. der die fähigkeit hat, seine spielidee am tatsächlich vorhandenen spielermaterial auszurichten - es sei denn man hat einen großsponsor im hintergrund, der dem neuen trainer jeden wunsch erfüllen könnte - ansonsten wird es übel. warum das bei uns nicht passiert ist, kann ich leider auch nicht sagen, aber das sollte eben zur neuen saison behoben sein.
Lattenknaller__ schrieb:
es ist eigentlich das a und o, einen trainer zu holen, dessen spielidee zum kader passt bzw. der die fähigkeit hat, seine spielidee am tatsächlich vorhandenen spielermaterial auszurichten
Die heutige Schlagzeile im HR trifft meine Gefühlslage ziemlich genau. Dort steht ein Bericht über "die 128-Millionen-Ersatzbank von Eintracht Frankfurt".
AR kann diese Spieler ja gerne auf der Bank lassen, wenn er meint, dass seine Idee von der Startelf gegen Augsburg besser ist. Aber dann muss er mit der Mannschaft auch drei Punkte holen. Wenn ich aber solch gute Spieler einfach nicht aufstelle, und mit Ach und Krach einen f*** Punkt hole, dann wirft das bei mir große Zweifel an den Fähigkeiten des AR auf.
Ralle14979 schrieb:
Die heutige Schlagzeile im HR trifft meine Gefühlslage ziemlich genau. Dort steht ein Bericht über "die 128-Millionen-Ersatzbank von Eintracht Frankfurt".
Wie schrecklich. Weißt Du, wie ich das nenne? Durchsichtigen Populismus zur Stimmungsmache. Jonathan Burkardt, Mario Götze, Abwehrmann Arthur Theate, Ritsu Doan, Ansgar Knauff, Younes Ebnoutalib und Farès Chaibi werden dort genannt, die dort draußen versauerten durch einen vereinsschädigenden Trainer. Dann lass die mal alle spielen, dafür musst Du dann aber andere draußen lassen und hast wieder Millionen auf der Ersatzbank. Das ist doch alles ziemlicher Blödsinn. Theate und Götze haben sich die Ersatzbank redlich verdient. Burkardt und Younes kann man eh nicht zusammen bringen - es sind die gleichen Spielertypen, außerdem hat Burkardt nach seiner Verletzung auch nie überzeugt. Dafür Kali wieder auf außen? Wie viele werfen Riera vor, Kali nicht als Mittelstürmer einzusetzen, seiner angestammten Position!
Chaibi überzeugt nie, wenn er in der Startelf steht - was haben alle gejammert, dass er gegen Leipzig durchspielen durfte - und wenn er spielt, dann hätte man Uzun draußen lassen müssen und das Geschrei wäre das gleiche gewesen. Ansgar, tut mir leid, ist äußerst limitiert. Einzig Doan hätte er von Anfang an bringen können, hätte dann aber den stets engagierten Jupp draußen lassen müssen. Aber Doan hat auch mal einen Denkzettel verdient für seine vorausgegangen Nichtleistungen - und tatsächlich, offenbar hat der Denkzettel genutzt. Und Dir weckt das große Zweifel an den Fähigkeiten des Trainers. Mach Dich doch ehrlich: Du kannst Riera, aus welchen Gründen auch immer, nun mal nicht leiden; mit fachlicher Qualifikation hat das aber nichts zu tun.
Diese ganze tendenziöse Berichterstattung, auf die so viele abfahren, nimmt mich nicht mit, sorry. Ein Schmierenstück...
Steigflug_verpflichtet schrieb:
Ganz ehrlich: Für mich wäre es ein Bankrotterklärung der Vereinsführung, wenn Riera am Ende der Saison gehen muss.
ich teile Deine Meinung, aber ich befürchte es wird genauso kommen.
und beim nächsten Trainer, wenn die Ergebnisse nicht gleich stimmen, wird es wieder von vorne losgehen, vielleicht nicht in der Intensität wie bei Riera, der ja nun wirklich polarisiert.
Tafelberg schrieb:
ich teile Deine Meinung, aber ich befürchte es wird genauso kommen.
und beim nächsten Trainer, wenn die Ergebnisse nicht gleich stimmen, wird es wieder von vorne losgehen, vielleicht nicht in der Intensität wie bei Riera, der ja nun wirklich polarisiert.
Für mich wäre das keine Bankrotterklärung, sondern einfach nur die logische (professionelle) Konsequenz, wenn die Vereinsführung erkennen sollte, dass AR nicht der Richtige ist.
Ich bin ja nur Fan und kann das Innenleben der Eintracht überhaupt nicht beurteilen. Aber AR ist schon ein sehr eigenwilliger Trainer. Man stelle sich mal vor, Doan, Burkardt, Uzun und Götze wären verletzt. Viele Fans würden sich wünschen, die so schnell wie möglich wieder in der Mannschaft zu haben. Nicht aber AR. Er lässt einige dieser Spieler einfach auf der Bank bzw. wechselt sie in den Spielen für "ein paar" MInuten ein. Im Gegenzug lobt er aber deren Einstellung und Qualitäten. Das wirkt auf mich schon sehr fragwürdig. Keine Ahnung, was solche Entscheidungen mit den Spielen machen.
Ralle14979 schrieb:
Für mich wäre das keine Bankrotterklärung, sondern einfach nur die logische (professionelle) Konsequenz, wenn die Vereinsführung erkennen sollte, dass AR nicht der Richtige ist.
eben. es wäre unter diesen voraussetzungen doch ungleich bescheuerter, hier schlicht auf das prinzip hoffnung zu setzen, eine weitere transferperiode plus sommevorbereitung zu verschenken, nur um dann - oh wunder - wieder während der saison tätig werden zu müssen. dann lieber sauberer schnitt und weiter gehts...
Ralle14979 schrieb:
Wir sprechen hier aber nicht von Superstars des internationalen Fußballs, die genug Erfahrung haben, um auch andere Positionen zu spielen
Immer schön rausreden
Soll ich ernsthaft die ganzen Spieler auflisten, die nach Positionswechsel erst den Durchbruch geschafft haben?
Ralle14979 schrieb:
Und ganz nebenbei. Ich schaue auch schon länger die Eintracht
Und irgendwann kapierst Du sicher, dass wir nicht mehr in den 00ern sind
Ich glaube an Dich
Ralle14979 schrieb:
Ich habe auch nicht von Verteidiger, Mittelfeld oder Stürmer gesprochen, sondern nur von der angestammten Seite.
Na wie gut, dass ein Ankerpunkt der ganzen Positionskritisierer nicht Doan ist...
Oh, halt, Warte.
Aber da hast Du bestimmt auch eine Ausrede, Genau wie für Larson, der hier aktuell angeführt wurde, oder für Kali, weil RA und Stürmer ist beides ja offensiv.
Weil die hast Du ja alle dann nicht gemeint.
Ach ja, Gegen Mainz hat Jupp 20 Minuten auf links gespielt, also sind diese 20 Minuten nur das Problem gewesen?
Dann versteh ich das Problem nicht, alle Anderen waren grob da, wo sie immer sind.
SemperFi schrieb:
Na wie gut, dass ein Ankerpunkt der ganzen Positionskritisierer nicht Doan ist...
Oh, halt, Warte.
Aber da hast Du bestimmt auch eine Ausrede, Genau wie für Larson, der hier aktuell angeführt wurde, oder für Kali, weil RA und Stürmer ist beides ja offensiv.
Weil die hast Du ja alle dann nicht gemeint.
Die Diskussion geht meiner Meinung nach in die komplett falsche Richtung. Ich suche keine Ausrede für irgendwas. Ich bin aber der Meinung, dass unsere Spieler für die letzten Spiele auf den Positionen spielen sollen, die deren bestmögliche Leistung zulassen. Und ich kann keinen Vorteil für die Mannschaft erkennen, wenn Collins und Brown die Seiten wechseln. Und Kalli sehe ich tatsächlich nicht auf RA. Was Du mit Larsson willst, weiß ich nicht.
Und wenn Du in den Positionswechseln kein Problem siehst, dann ist das für mich völlig okay, weil es mir schlichtweg egal ist, ob Du meiner Meinung bist oder nicht. Ich schreibe nur meine Meinung und will niemanden überzeugen. Auf der anderen Seite will ich aber auch nicht blöd angemacht werden.
Ralle14979 schrieb:
Auch wenn Du das kaum ernst nehmen wirst. Aber wäre es nicht besser, wenn die Spieler auf ihren gewohnten Positionen spielen? AR würde möglicherweise auch Kostic auf rechts stellen
Na was ein Glück, dass niemand je den offensiven Außen Kostic als Schienenspieler eingesetzt hat...
Oder den Mittelfeldspieler Alex Meier als Stürmer, oder den Außenstürmer Marmoush als Mittelstürmer oder den Stürmer Chandler als RV oder den RV/DM Hasebe als Libero, von so ganz wilden Experimenten bei anderen Vereinen wie den Außenspieler Schweinsteiger ins DM zu ziehen mal ganz abgesehen...
Kostic als Beispiel nennen, dass Spieler nicht auf anderen Positionen spielen sollen.
Also der Spieler von uns neben Hasebe, wo ein Positionswechsel das Spiel nochmal auf ein anderes Level gehoben hat.
Kann man sich nicht ausdenken...
Ach ja CR7 spielt so nebenbei alle Offensivpositionen, also links, rechts und in der Mitte.
Quasi schon immer bei Bedarf, weil dem ist alles egal, der läuft da hin, wo er Bock drauf hat, Hauptsache er ist derjenige, der im System die Buden macht und keinen Meter nach hinten arbeiten muss.
Ich spare mir mal die weiteren Ausführungen zu Spielern wie Yaya Toure, Bale oder den 5 Dutzend anderen Weltstars.
SemperFi schrieb:
Ach ja CR7 spielt so nebenbei alle Offensivpositionen, also links, rechts und in der Mitte.
Quasi schon immer bei Bedarf, weil dem ist alles egal, der läuft da hin, wo er Bock drauf hat, Hauptsache er ist derjenige, der im System die Buden macht und keinen Meter nach hinten arbeiten muss.
Ich spare mir mal die weiteren Ausführungen zu Spielern wie Yaya Toure, Bale oder den 5 Dutzend anderen Weltstars.
Wir sprechen hier aber nicht von Superstars des internationalen Fußballs, die genug Erfahrung haben, um auch andere Positionen zu spielen, sondern von einem Ayoube Amaimouni-Echghouyab, einem Nnamdi Collins oder Nathaniel Brown. Alles sicherlich begabte Spieler aber noch nicht auf dem Niveau einer der von dir aufgeführten Spieler. Ich bleibe dabei, dass die Spieler dort spielen sollten, wo sie den besten positiven impact auf das Spiel haben.
Und ganz nebenbei. Ich schaue auch schon länger die Eintracht und weiß, dass Kostic quasi die ganze linke Seite bearbeitet hat. Ich habe auch nicht von Verteidiger, Mittelfeld oder Stürmer gesprochen, sondern nur von der angestammten Seite.
Ralle14979 schrieb:
Wir sprechen hier aber nicht von Superstars des internationalen Fußballs, die genug Erfahrung haben, um auch andere Positionen zu spielen
Immer schön rausreden
Soll ich ernsthaft die ganzen Spieler auflisten, die nach Positionswechsel erst den Durchbruch geschafft haben?
Ralle14979 schrieb:
Und ganz nebenbei. Ich schaue auch schon länger die Eintracht
Und irgendwann kapierst Du sicher, dass wir nicht mehr in den 00ern sind
Ich glaube an Dich
Ralle14979 schrieb:
Ich habe auch nicht von Verteidiger, Mittelfeld oder Stürmer gesprochen, sondern nur von der angestammten Seite.
Na wie gut, dass ein Ankerpunkt der ganzen Positionskritisierer nicht Doan ist...
Oh, halt, Warte.
Aber da hast Du bestimmt auch eine Ausrede, Genau wie für Larson, der hier aktuell angeführt wurde, oder für Kali, weil RA und Stürmer ist beides ja offensiv.
Weil die hast Du ja alle dann nicht gemeint.
Ach ja, Gegen Mainz hat Jupp 20 Minuten auf links gespielt, also sind diese 20 Minuten nur das Problem gewesen?
Dann versteh ich das Problem nicht, alle Anderen waren grob da, wo sie immer sind.
Dass die Hetzmedien jetzt auf Riera einschlagen, ist wirklich unterirdisch. Die Kritik wirkt in großen Teilen konstruiert und lächerlich. Götze auszusortieren? Das war längst überfällig. Seit Jahren kommt da viel zu wenig, gemessen an Anspruch, Namen und vermutlich auch Gehalt. Hoffentlich wird sein Vertrag nicht verlängert — und falls doch, dann nur zu deutlich reduzierten Bezügen.
Auch diese empörten Vorwürfe, Spieler würden auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt, sind kaum ernst zu nehmen. Was bitte ist daran unzumutbar? Sind die armen Jungmillionäre schon überfordert, wenn sie mal flexibel sein sollen? Das ist Profifußball, nicht Wunschkonzert.
Die eigentlichen Probleme liegen doch ganz woanders: Dieser Mannschaft fehlt es zum einen an fußballerischer Qualität, zum anderen — und vielleicht noch mehr — an mentaler Stärke, Widerstandskraft und Haltung. Der Trainer war und ist jedenfalls nicht das Hauptproblem.
Was die Frankfurter Medien daraus machen, ist mittlerweile auf einem Niveau angekommen, das man eher vom Kölner Express erwarten würde als von seriösem Sportjournalismus.
Auch diese empörten Vorwürfe, Spieler würden auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt, sind kaum ernst zu nehmen. Was bitte ist daran unzumutbar? Sind die armen Jungmillionäre schon überfordert, wenn sie mal flexibel sein sollen? Das ist Profifußball, nicht Wunschkonzert.
Die eigentlichen Probleme liegen doch ganz woanders: Dieser Mannschaft fehlt es zum einen an fußballerischer Qualität, zum anderen — und vielleicht noch mehr — an mentaler Stärke, Widerstandskraft und Haltung. Der Trainer war und ist jedenfalls nicht das Hauptproblem.
Was die Frankfurter Medien daraus machen, ist mittlerweile auf einem Niveau angekommen, das man eher vom Kölner Express erwarten würde als von seriösem Sportjournalismus.
QuitoTodo schrieb:
Auch diese empörten Vorwürfe, Spieler würden auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt, sind kaum ernst zu nehmen. Was bitte ist daran unzumutbar? Sind die armen Jungmillionäre schon überfordert, wenn sie mal flexibel sein sollen? Das ist Profifußball, nicht Wunschkonzert.
Auch wenn Du das kaum ernst nehmen wirst. Aber wäre es nicht besser, wenn die Spieler auf ihren gewohnten Positionen spielen? AR würde möglicherweise auch Kostic auf rechts stellen, Messi auf die 6 und Ronaldo links außen. Kann man machen, aber schlau wäre das nicht. Oder? Zumindest kann man fußballerisch nicht erkennen, dass sich bei der Eintracht durch die Positionswechsel irgendwas verbessert hat. Und gerade beim letzten Spiel habe ich mich schon gewundert, warum Jupp anfangs links spielen musste, obwohl er bei seinen Einwechslungen bisher auf rechts immer ordentlich Bewegung in unser Spiel gebracht hat. Aber im Grunde genommen gibt es ja bei nahezu allen Trainern gewisse Marotten. Bei Dino waren es die Aus- und Einwechslungen, bei AR halt seine Positionswechsel. Ich habe aber immer noch die Hoffnung, dass AR in den Analysen erkennt, was er verändern muss, um einen besseren Fußball möglich zu machen.
Ralle14979 schrieb:
Aber wäre es nicht besser, wenn die Spieler auf ihren gewohnten Positionen spielen? AR würde möglicherweise auch Kostic auf rechts stellen, Messi auf die 6 und Ronaldo links außen. Kann man machen, aber schlau wäre das nicht. Oder?
Genau, das war einer der Gründe warum ich zu AR Beginn schrieb, das System ist eigentlich Klasse, wenn es von der Mannschaft gut umgesetzt wird.
Aber dazu brauchst Du viele Faktoren in einer Mannschaft, sonst geht es in die Hose.
Die Spieler müssen sich kennen und Vertrauen, dazu müssen sie hochkonzentriert sein und eine gute Übersicht haben. Unsere Spieler sind da aktuell wohl total überfordert.
Meine Vermutung ist, das AR zu viel auf einmal wollte.
Man kann dieses System aber auch auf verschiedene Weisen anpassen, deswegen hoffe ich einfach, das Riera dadurch vielleicht die Wende gelingt.
Mit freien Tagen oder Köpfe frei kriegen, hat das dann wenig zu tun, Riera muss nur die richtigen Entscheidungen treffen.
Die Aussage die Spieler sehen die Räume nicht, fand ich dagegen nicht so gut.
Wenn er das wirklich so straff weiter durchzieht, bin ich mir ziemlich sicher dass er scheitern wird.
Ralle14979 schrieb:
Auch wenn Du das kaum ernst nehmen wirst. Aber wäre es nicht besser, wenn die Spieler auf ihren gewohnten Positionen spielen? AR würde möglicherweise auch Kostic auf rechts stellen
Na was ein Glück, dass niemand je den offensiven Außen Kostic als Schienenspieler eingesetzt hat...
Oder den Mittelfeldspieler Alex Meier als Stürmer, oder den Außenstürmer Marmoush als Mittelstürmer oder den Stürmer Chandler als RV oder den RV/DM Hasebe als Libero, von so ganz wilden Experimenten bei anderen Vereinen wie den Außenspieler Schweinsteiger ins DM zu ziehen mal ganz abgesehen...
Kostic als Beispiel nennen, dass Spieler nicht auf anderen Positionen spielen sollen.
Also der Spieler von uns neben Hasebe, wo ein Positionswechsel das Spiel nochmal auf ein anderes Level gehoben hat.
Kann man sich nicht ausdenken...
Ach ja CR7 spielt so nebenbei alle Offensivpositionen, also links, rechts und in der Mitte.
Quasi schon immer bei Bedarf, weil dem ist alles egal, der läuft da hin, wo er Bock drauf hat, Hauptsache er ist derjenige, der im System die Buden macht und keinen Meter nach hinten arbeiten muss.
Ich spare mir mal die weiteren Ausführungen zu Spielern wie Yaya Toure, Bale oder den 5 Dutzend anderen Weltstars.
In der Rangfolge der Probleme von Eintracht Frankfurt sollte Albert Riera - im Hinblick auf die
fehlende Einstellung vieler Spieler zum Beruf,
der fehlenden Bindung und Identifikation mit dem Club, der mangelhaften Resilienz und Eigenmotivation vieler Profis und
der abermals völlig unausbalancierten, einzig auf Wertgenerierung fokussierten Kaderpolitik Krösches - eher ein nachgeordnetes Thema sein.
Klar ist es einfacher den Trainer zu entlassen als die halbe Mannschaft auch wenn letzteres wünschenswert wäre. Klar ist es einfacher Albert Riera zu kritisieren als den wieso auch immer medial so überhypten Krösche. Richtig macht es das aber alles nicht.
fehlende Einstellung vieler Spieler zum Beruf,
der fehlenden Bindung und Identifikation mit dem Club, der mangelhaften Resilienz und Eigenmotivation vieler Profis und
der abermals völlig unausbalancierten, einzig auf Wertgenerierung fokussierten Kaderpolitik Krösches - eher ein nachgeordnetes Thema sein.
Klar ist es einfacher den Trainer zu entlassen als die halbe Mannschaft auch wenn letzteres wünschenswert wäre. Klar ist es einfacher Albert Riera zu kritisieren als den wieso auch immer medial so überhypten Krösche. Richtig macht es das aber alles nicht.
cartermaxim schrieb:
Klar ist es einfacher Albert Riera zu kritisieren als den wieso auch immer medial so überhypten Krösche. Richtig macht es das aber alles nicht.
Ich finde es extrem ärgerlich, dass wir uns nach so kurzer Zeit überhaupt mit dem Thema Trainer beschäftigen müssen. Allerdings hat sich AR das auch selbst zuzuschreiben. Wer vollmundig sehr schnell merkbare Veränderungen ankündigt, der muss auch liefern. Aber selbst am einfachsten Thema der Einwürfe, ist keine Veränderung zu sehen. Immer wandert der Ball durch zig Hände, bis dann endlich Brown den Ball hat. Wäre Rasmus nicht verletzt, wäre das auf der rechten Seite die gleiche Show. So kann man kein Spiel schnell machen und den Gegner mal überraschen.
Sicherlich hat auch Krösche einen großen Teil Verantwortung für diese Saison. Aber eigentlich sollte die Mannschaft (Kaderzusammenstellung hin oder her) in der Lage sein, besseren Fußball abzuliefern. Das liegt aber jetzt am Trainer. AR sollte zuerst mal diese Woche nutzen, um zu erkennen, dass er möglichst alle Spieler dort einsetzt, wo deren Stärke liegen. Das wäre ein wichtiger Baustein, um besseren Fußball zu spielen.
Auch zu wünschen ist, dass man sich nicht dem medialen Beschuss anpasst. Bei Fußball Transfers ist ja fast schon von einem Zerwürfnis zwischen Trainer und Mannschaft die Rede (kann es leider nicht verlinken), vermag ich mir aber nicht so recht vorzustellen.
Okocha1993 schrieb:
Bei Fußball Transfers ist ja fast schon von einem Zerwürfnis zwischen Trainer und Mannschaft die Rede (kann es leider nicht verlinken), vermag ich mir aber nicht so recht vorzustellen.
Ich mag mir nicht vorstellen, dass es nach so kurzer Zeit schon zu einem Zerwürfnis gekommen sein könnte. Allerdings finde ich es auch recht ungewöhnlich, wenn sich Burkardt tatsächlich so geäußert haben sollte wie es bei HR zu lesen ist. Da klingt schon recht offensichtlich und leider auch öffentlich nach Kritik am Trainer und dessen Aufstellungen.
Ralle14979 schrieb:
Allerdings finde ich es auch recht ungewöhnlich, wenn sich Burkardt tatsächlich so geäußert haben sollte wie es bei HR zu lesen ist.
Er hat es technisch gesehen schon so gesagt, aber die HR hat ein paar Dinge vorn, in der Mitte und hinten weggelassen, damit es dramatischer klingt.
Das vollständige Zitat war:
„Ich war überrascht. Mario ist ein wichtiges Teammitglied, ihn kann man immer gebrauchen. Ich fand es sehr schade für ihn, bin aber auch froh, dass ich nicht auf dem Trainerstuhl sitze und die Entscheidungen treffen muss.“
DoctorJ83 schrieb:
Riera ist endgültig entzaubert. Er hat überhaupt keinen Plan, was er mit der Mannschaft machen möchte. Das ist ein biederes try an error System. Diese ganzen taktischen "Kunststücke" (Brown rechts, Brown in die Mitte, Kali Mitte, Kali Außen. Jupp rechts, Jupp links, Doan wirklich in jedem Spiel woanders, Außenverteidiger tauschen. Nichts davon macht die Einzelspieler irgendwie besser. NICHTS.
Aber er scheint Larsson, Bahoya und Chaibi zu lieben. V.a. Larsson bräuchte mal 3 Monate Denkpause.
Richtig. Diese Veränderungen sorgen nur für noch mehr Unsicherheit. Jeder Spieler sollte auf der Position spielen wo er auch seine Stärken hat.
Riera will aber das alle Spieler irgendwie alles können müssen und unter dem Strich werden sie dadurch schlechter...
Ich hab es letztens schon geschrieben, es ist nicht die Zeit für Verrenkungen und Experimente, das kannste machen im Sommer mit ner langen Vorbereitung.
Lass doch jetzt erstmal einfachen Fussball spielen und scheiss auf den nutzlosen Ballbesitz.
Diegito schrieb:
Richtig. Diese Veränderungen sorgen nur für noch mehr Unsicherheit. Jeder Spieler sollte auf der Position spielen wo er auch seine Stärken hat.
Riera will aber das alle Spieler irgendwie alles können müssen und unter dem Strich werden sie dadurch schlechter...
Ich finde, dass Riera bei sich selbst mal den Reset-Knopf drücken und die Länderspielpause nutzen sollte, um intensiv mit seinem Trainerteam die letzten Spiele zu analysieren. In der Vorbereitung auf die neue Saison kann er ja weiter am Thema "jeder soll möglichst alles können" arbeiten. Aktuell wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass die Spieler dort spielen, wo sie sich am wohlsten fühlen und der Mannschaft am besten helfen können. Experimente sollten derzeit nicht gemacht werden.
Das wäre zumindest erfrischend ehrlich, würde die Vertragsunterschrift aber vermutlich unnötig kompliziert machen.
Natürlich entschuldigt er sich. Natürlich sagt er, dass Frankfurt etwas Besonderes ist. Natürlich sagt er, dass er noch nicht fertig ist. Natürlich trägt er den Schal. Das gehört doch alles zum Ritual. Der Ex steht nach fünf Jahren wieder vor der Tür und sagt ja auch nicht: "Eigentlich fand ich meine Entscheidung damals richtig, aber die anderen Beziehungen haben nicht funktioniert." Nein. Er sagt genau das, was man in so einem Moment eben sagt. Noch faszinierender finde ich allerdings die Reaktion darauf. Vor fünf Jahren war für viele klar, dass dieses Kapitel beendet ist... Hütter dieser JUUUDAAAAS ... Heute wird jede Aussage gefeiert, als hätte Moses die Steintafeln vom Feldberg heruntergetragen. Aber wahrscheinlich sind das dieselben Menschen, die sich in der Politik jahrelang über dieselben Dinge aufregen und am Wahltag trotzdem wieder ihr Kreuz an derselben Stelle machen.
Hoffnung schlägt Erinnerung. Mein erster Eindruck ist deshalb eher ein Schmunzeln als grenzenlose Euphorie. Nicht wegen Hütter. Der macht genau das, was jeder in seiner Situation machen würde. Sondern wegen der Geschwindigkeit, mit der aus einem ehemaligen Bösewicht wieder der verlorene Sohn geworden ist.
Aber vielleicht täusche ich mich komplett ☝️ Vielleicht wird das eine überragende zweite Amtszeit. Vielleicht gewinnt er Titel, spielt dauerhaft Champions League und wird am Ende tatsächlich zur Eintracht-Legende. Und ganz ehrlich: Für die Eintracht wünsche ich mir genau das.
Trotzdem bleibt mein erster Gedanke: Es ist schon erstaunlich, wie wenig Erinnerung man braucht, wenn jemand den richtigen Schal trägt und die richtigen Sätze sagt.