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SemperFi

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hawischer schrieb:

propain schrieb:

hawischer schrieb:

Auf die Frage zur Vision von Frankfurt:
".... dass die Stadt mit einer starken Wirtschaft die Kultur, die Sozialpolitik und Infrastruktur so finanzieren kann, dass Frankfurt weiterwachsen kann. Soziale Sicherheit dank einer starken Wirtschaft.  .... die Klimafrage ist immens wichtig - es ist die zentrale Frage, wie wir Wachstum in Zeiten des Klimawandels gestalten."

Wohin soll die denn wachsen? Viel Platz ist in Frankfurt nicht mehr um noch groß zu wachsen.

(Wirtschafts-)Wachstum bedeutet nicht zwangsläufig Flächenwachstum.
Wer auf Messen verzichtet, wie Feldmann bei der IAA, wer die Entwicklung des Airport verhindert oder verzögert, muss sich nicht wundern, wenn Airlines lieber Amsterdam oder Istanbul nutzen. Das bedeutet dann für Frankfurt Arbeitsplatzverlust. Nicht nur für Fraport, sondern für Hotels, Gastronomie usw.
Ähnliches gilt für den Bankenbereich.


Auch wenn du offenbar nicht mehr mit mir sprichst: natürlich bedeutet Wachstum immer auch Flächenwachstum oder andere Umweltnachteile. Wie z. B. die Autobahnanbindung im Osten. Und was bedeutet denn "Entwicklung des Airports"? Neues Terminal? Neue Startbahn? Neue Computer? Noch mehr Starts und Landungen?
Und hat nicht die Frankfurter Bankenszene erheblich vom Brexit profitiert, namentlich was Arbeitsplätze anbelangt? Was soll denn da noch entwickelt werden?

Ich frage das alles ernsthaft, weil ich nicht glauben kann, dass ein OB-Kandidat tatsächlich noch Ziele des letzten Jahrtausends formuliert und für die wichtigsten Ziele überhaupt nur Worthülsen übrig hat.
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WürzburgerAdler schrieb:

Ich frage das alles ernsthaft, weil ich nicht glauben kann, dass ein OB-Kandidat tatsächlich noch Ziele des letzten Jahrtausends formuliert und für die wichtigsten Ziele überhaupt nur Worthülsen übrig hat.


Was für einen künftigen Kanzler gut ist, kann für einen künftigen OB nicht schlecht sein.
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Ich äußere mich wie angekündigt nicht im CDU-thread, da die Verbindung von CDU-Genderdebatte im Thüringer Landtag mit "Faschismus rechts überholen" über das für mich erträgliche hinausgeht. Das es andere nicht so sehen ist mir egal.
Wer über rechten, linken Populismus diskutieren will, der kann es im Populismus-thread tun.
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hawischer schrieb:

Das es andere nicht so sehen ist mir egal.


Häh?

Ich erkläre explizit was ich meine, aber Du sagst mir, dass meine Meinung zu meiner Meinung irrelevant ist und du festlegst, was ich gemeint habe?
Du hast echt nen Schatten.
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SemperFi schrieb:

hawischer schrieb:

Wenn Parteien Themen negieren, nur weil diese von Extremen per Abstimmung in Parlamenen unterstützt werden könnten, dann brauchen wir uns über eine wehrhafte Demokratie nicht mehr zu unterhalten.


Wenn demokratische Parteien Themen von Faschisten aufgreifen und damit so euphorisch vorwärts sprinten, dass man diese rechts überholt aber auch nicht mehr.

Wer gegen das Gendern ist und das auch sagt und zur Abstimmung stellt, überholt die Faschisten also rechts.
Sorry, bei so viel Blödsinn, bei soviel Relativierung des Faschismus bin ich raus. Da finde ich keine Diskussionsbasis mehr.
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hawischer schrieb:

Wer gegen das Gendern ist und das auch sagt und zur Abstimmung stellt, überholt die Faschisten also rechts.
Sorry, bei so viel Blödsinn, bei soviel Relativierung des Faschismus bin ich raus. Da finde ich keine Diskussionsbasis mehr.


Und das habe ich wo geschrieben?

Du hast eine allgemeine Aussage getätigt, der ich nicht mal widersprochen habe und meine allgemeine Aussage hinzugegeben.

Nur um es noch mal zu verdeutlichen:

hawischer schrieb:

Wenn Parteien Themen negieren

Themen = Plural -> Nicht Singular
Ergo kann deine Aussage sich nicht exklusiv auf das Gendern bezogen haben.
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HessiP schrieb:

Danke. Dann finde ich das natürlich legitim, die Abstimmung mit dem Wissen einer rechten Mehrheit durch die Höcketruppe auf die Tagesordnung zu bringen.

Wenn Parteien Themen negieren, nur weil diese von Extremen per Abstimmung in Parlamenen unterstützt werden könnten, dann brauchen wir uns über eine wehrhafte Demokratie nicht mehr zu unterhalten. Das wäre wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

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hawischer schrieb:

Wenn Parteien Themen negieren, nur weil diese von Extremen per Abstimmung in Parlamenen unterstützt werden könnten, dann brauchen wir uns über eine wehrhafte Demokratie nicht mehr zu unterhalten.


Wenn demokratische Parteien Themen von Faschisten aufgreifen und damit so euphorisch vorwärts sprinten, dass man diese rechts überholt aber auch nicht mehr.
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und Wasser das an anderen Stellen besser aufgehoben ist. Liegt kein Schnee kann man nicht Ski fahren, sollten sich die verwöhnten Leute langsam mal dran gewöhnen.
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propain schrieb:

Liegt kein Schnee kann man nicht Ski fahren,


Und Menschen verletzen sich beim Ski fahren
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Knueller schrieb:

'Deutschlands nächster Meister'

...was soll schon schief gehen? 😁
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franzzufuss schrieb:

Knueller schrieb:

'Deutschlands nächster Meister'

...was soll schon schief gehen? 😁


Der Zeitraum wird ja nicht definiert.
Der nächste Meister nach den Batzen könnte in einem oder in 50 Jahren sein.
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Ach ja, selbst wenn Trump verschwindet, MAGA bleibt die stärkste Strömung bei den Reps.
Eine Majorie Taylor Greene geht nicht weg, eine Boebert wurde (leider haarscharf) wieder gewählt etc.

Es werden also genug Wahlleugner und Schwurbler zu den nächsten Wahlen antreten.
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janaage01 schrieb:

Zum Glück wurde die "grün"-"grün"-"rot" Serie durchbrochen.

So gesehen war das ein Schritt nach vorne!
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Luzbert schrieb:

So gesehen war das ein Schritt nach vorne!


Bleibt abzuwarten...

Ich habe es eher als rot-grün-grün Serie gesehen.
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Allein die Tatsache, dass innerhalb der Republikaner eine neue Machtbasis entstehen könnte, die explizit nicht von den Maga Leuten getragen wird, bei gleichzeitigem Respekt vor demokratischen Grundsätzen, z.B
so Kleinigkeiten wie die Anerkennung von Wahlergebnissen, wäre grundsätzlich schon mal ein Schritt zur Entspannung der Gesamtsituation.
Ich bin da ja wesentlich weiter weg von den Entwicklungen in den USA, aber für wie Wahrscheinlich hältst du es Semper, dass die GoP zerbricht, wenn Trump nicht als Präsidentschaftskandidat nominiert wird?
Wäre es möglich, dass er dann ne eigene Partei gründet und gegen di Santis und den Demokraten antritt? Außer ihn selbst interessiert sich Trump ja für kein höheres Ideal, der würde einen Konkurrenzkampf gegen di Santis doch maximal dreckig führen, diesen nachhaltig beschädigen und damit die Dems stärken oder?
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FrankenAdler schrieb:

Wäre es möglich, dass er dann ne eigene Partei gründet und gegen di Santis und den Demokraten antritt?


Brauch er nicht.

Die haben ja die internen Primaries und bei seinen loyalen Gefolgsleuten gewinnt er die wahrscheinlich.
Knapp 50% der Rep-Wähler kann man zu MAGA zuordnen, das heißt anstatt 10 oder 12 Kandidaten müsste das "Establishment" sich auf einen Kandidaten einigen, das wird nicht passieren.
Das heißt die moderaten Reps teilen bei den Vorwahlen ihre Stimmen auf und Trump marschiert durch.

Sollte er die Vorwahlen wirklich verlieren würde ich eine Kandidatur aus Bosheit und Rachsucht (und Geldgier) nicht auschließen, nur um sicher zu gehen, dass man ohne ihn verliert.
Da könnten die Dems mit nem Dackel antreten und würden gewinnen.

Aber das mit dem Dreck kannste vergessen, Trump hat 2016 Ted Cruz Frau beleidigt und behauptet sein Vater wäre am Kennedy Attentat mitschuldig.
Juckt von der Wählerschaft dieser Personen keinen.
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Ich versteh halt dieses Argument nicht, dass ich die Eintracht nie feiere oder gar kein Fan bin. Ich war in der Bundesliga bei den letzten 9 Spielen samt Auswärtsspiele z.B. heute auch in M1. Und dann wird mir vorgehalten das ich die Eintracht nicht feiere oder liebe ? Ich liebe die Eintracht über alles aber ich bin halt nicht ein Eintracht Fan der die 98er missachtet.

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mc1998 schrieb:

aber ich bin halt nicht ein Eintracht Fan


Wissen wir, alles gut.
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Wir sind mit dem 0:1 wirklich noch gut bedient...

Da müssen mal 2 Gänge hochgeschaltet werden.
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War außerhalb oder?
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Anthrax schrieb:

War außerhalb oder?


Jup
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Tafelberg schrieb:

Aha


Ich unterstütze kein DAZN.
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Mirscho schrieb:

Tafelberg schrieb:

Aha


Ich unterstütze kein DAZN.


Mit meinem Dreijährigen habe ich für mich festgestellt, dass die Pause-Funktion nahezu unbezahlbar ist...
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Auf den HSV ist Verlass...

Jetzt halt mal Doping bevor es zu ruhig wird.

https://www.t-online.de/sport/fussball/2-bundesliga/id_100079552/2-bundesliga-dopingverdacht-hsv-star-mario-vuskovic-droht-ein-gerichtsverfahren.html

Und nur damit man mich richtig versteht, ich wundere mich, dass es so lange gedauert hat.
(Na ja, faktisch wundere ich mich, da ich weiß wie Doping Kontrollen im Fussball sind, wundere ich mich weniger)
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SemperFi schrieb:

Drücken wir es mal so aus, er agiert innerhalb der politischen Gepflogenheiten der USA und folgt bzw. propagiert keine absurden Verschwörungstheorien oder verlangt physische Konsequenzen für politische Gegner (bzw. Abweichler).
     


Ist eigentlich schon traurig, dass man hoffen muss, dass die Reps einen stockkonservativen Kandidaten aufstellen, nur weil die Alternative noch schlimmer wäre. Aber schön, dass der Senat 50:50 bleibt. Nach den Berechnungen zuvor stand es ja eher 48:52 bis 50:50 , daher ist das das Optimum.
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SGE_Werner schrieb:

Aber schön, dass der Senat 50:50 bleibt.


Wenn Warnock die Stichwahl gewinnt, wäre es 51:49
Wäre in Bezug auf Mancin jetzt nicht das tragischste.

SGE_Werner schrieb:

Ist eigentlich schon traurig, dass man hoffen muss, dass die Reps einen stockkonservativen Kandidaten aufstellen,


Wenn man es genau überlegt, muss man hoffen, dass sie es nicht tun.

Viele sind auch diesmal wählen gegangen, weil es gegen MAGA ging.
Trumps Einfluß ist stark genug um die Mehrheit der Republikaner anzusprechen, aber Biden ist halt ein Scheißziel, weil einen 80jährigen der manchmal brabbelt und auf Treppen ausrutscht kann man bei FOX & Co halt nicht als "kommunistischen Anti-Christen im Namen der Eliten" (muss man sich mal überlegen...) verkaufen.
Da kommt eben keine Hasswahl wie gegen Obama oder die Clintons (oder eben Trump) auf.
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Zweitbeste Offensive nach den Batzen...

Hm... 18 Tore Unterschied...
Denke Ziel für heute sollte klar sein 😋😋😋

Und natürlich gehe ich davon aus, dass wir es verkacken...
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hawischer schrieb:

Der neue rechte Liebling heißt DeSantis.

Politisch auf keinen Fall besser als Trump. Allerdings ist er intelligenter und tritt eloquenter auf als das Trumpeltier.
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vonNachtmahr1982 schrieb:

Politisch auf keinen Fall besser als Trump. Allerdings ist er intelligenter und tritt eloquenter auf als das Trumpeltier.


Drücken wir es mal so aus, er agiert innerhalb der politischen Gepflogenheiten der USA und folgt bzw. propagiert keine absurden Verschwörungstheorien oder verlangt physische Konsequenzen für politische Gegner (bzw. Abweichler).
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Kevin Conroy ist gestorben. Er war Batman. Jede Zeile eines jeden Batmancomic hatte man, seit Batman TAS, seine Stimme im Ohr. Zusammen mit Mark Hamill hat er das Niveau von Animations- oder Videospielvertonungen auf ein immer noch unerreichtes Niveau gehoben. Zudem war er stets am Austausch mit Fans interessiert, höflich, sympathisch und, zumindest innerhalb der New Yorker Feuerwehr, ein in Symbol der Hoffnung rundum 9/11, als er auf freiwilligen Basis Essen für das NYFD kochte und austeilte und die Feuerwehrleute seine Stimme erkannten und sagten, Batman ist mit uns. Hierzulande für viele ein recht unbekannter Name, leider.

Ruhe in Frieden, dunkler Ritter. Du bist Batman.

https://www.spiegel.de/panorama/kevin-conroy-ist-tot-batman-stimme-mit-66-jahren-gestorben-a-a18558a2-e0d0-4800-8b08-d369a78b4ed1
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Frankfurter-Bob schrieb:

Ruhe in Frieden, dunkler Ritter. Du bist Batman.


Gut, dass sie es geschafft haben ihn über CW in einem der Crossover auch einen realen Auftritt als Batman zu geben.

Werde seine Stimme für immer mit dem Dark Knight verbinden.
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Bin ich jetzt für ne Klatsche für Schalke, weil es Schalke ist oder bin ich für eine Überraschung pro Schalke, weil wir Bayern noch einholen können...

Bin überfordert mit dieser Option, die wir früher nie hatten.
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SGE_Werner schrieb:


Bin überfordert mit dieser Option, die wir früher nie hatten.


Selbst mit Sieg ist Schalke Letzter.

Machts einfach
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Der Druck steigt, sagen die Klimaaktivisten. Wir stehen vor einer apokalyptischen Entwicklung, es wird Millionen von Hungernden geben, es wird Krieg um die knapper werden Ressourcen ausbrechen.
Deshalb muss etwas geschehen, jetzt. Nicht in 15 oder 20 Jahren.
Wenn das richtig ist, dann nützt und das Wissen um die Technik erneuerbare Energien wenig. Es ist zu spät und es dauert zu lange. Ein Weiterso mit dem Kapitalismus kann es nicht geben. Der Kapitalismus sei auf Wachstum programmiert, auch ein sogenannter grüner Kapitalismus.

Doch was ist zu tun?
Die TAZ-Wirtschaftsredakteurin und Autorin Ulrike Herrmann bietet eine Lösung an. Sie fordert ein "grünes Schrumpfen"
Sie sagt:
"Man kann nur noch die Wirtschaftsleistung erzeugen, für die der Ökostrom reicht. Im Augenblick haben wir sowieso fast gar keinen Ökostrom. Der Plan ist zwar, noch viele Windräder aufzubauen. Trotzdem ist es realistisch anzunehmen, dass man die Wirtschaftsleistungen halbieren muss."

Was sind das für Konsequenzen?
Der Stand der Wirtschaftsleistung von 1978 aber mit wesentlichen Einschränkungen.
"Wofür es aber nicht reichen wird, das sind Flugzeuge. Da wird einfach die Ökoenergie nicht reichen. Auch nicht für E-Autos. Das ist aber nicht das Ende der Mobilität. Man kann auch Bus fahren, aber private Autos wird es nicht mehr geben."

Der Vorschlag von Frau Herrmann ist nicht neu. Sie vertritt diese Meinung schon länger und ist häufig in Talkshows zu Gast.
Sie macht Anleihen in der britischen Kriegswirtschaft des zweiten Weltkrieges. Wie sie es ausdrückt, eine neue Wirtschaftsform eine "demokratische, private Planwirtschaft".

Also, alle Versuche schnell (!).auf erneuerbare Energien umzustellen, sind danach erfolglos.
Es hilft nur die radikale Umstellung.

Schon 1979 hat der Philosoph Hans Jonas in seinem Buch "Das Prinzip Verantwortung" auf die Unfähigkeit des Menschen Verzicht zu üben hingewiesen und gefordert nur eine "Tyrannis" könne den Menschen zur Kargheit zwingen und um den Planeten zu retten. Inspiriert war Jonas damals von den Berichten des Club of Rome.
Vor zwei Jahren gab es eine Neuauflage und Robert Habeck hat es besprochen. Zu den Tyrannis - Gedanken von Jonas erkannte er richtigerweise:
"Wenn radikaler Klimaschutz den Verlust von Freiheit und Demokratie bedeutet, dann haben wir nichts gewonnen."
"Der Rettung des Planeten darf nicht die Demokratie geopfert werden, so Habeck".
Auch die britische Kriegswirtschaft hatte mit Demokratie wenig zu tun. Es waren Notstandsgesetze.


https://taz.de/Ulrike-Herrmann-ueber-Kapitalismus/!5882358/
https://www.fernsehserien.de/sternstunde-philosophie/folgen/42-robert-habeck-und-sein-prinzip-verantwortung-1437775

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hawischer schrieb:

"Der Rettung des Planeten darf nicht die Demokratie geopfert werden, so Habeck".


Tja, ohne Rettung des Planeten stirbt die Demokratie früher oder später sowieso.

Weil wenn etwas in einer Mangelgesellschaft nicht funktioniert, dann Demokratie.