
SemperFi
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hawischer schrieb:
In den USA werden riesige Investitionen vorgenommen. 369 Milliarden Dollar sollen vom Staat investiert werden
Riesig... ich würde ja lachen, wenn es nicht so traurig wäre...
Auch hier hat man nur eine "wirklich wirklich wirklich allerkleinster gemeinsamer Nenner"-Version durchgebracht, dank u.a. Mancin, der weiter fröhlich Millionen durch Kohle macht.
Ja, es war historisch, denn wir haben 2022 und es ist das erste (ich wiederhole das ERSTE!) nationale Paket mit expliziten Geldern für den Kampf gegen den Klimawandel.
Ich spare es mir auf die anderen weniger Jubelarien erzeugenden Fakten in der amerikanischen Umweltpolitik einzugehen, jeder hier weiß, welche Partei die meisten Staaten regiert und ab Januar auch jeden Haushalt abnicken muss.
Das Gesetz ist seit August vom US-Kongress freigegebenen und auch vom Präsidenten unterschrieben.
Das Biden mehr wollte und das es ein Kompromiss ist, das ist richtig.
"Die Maßnahmen zum Klimaschutz sollen zu einer Reduzierung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes der USA von rund 40 Prozent bis 2030 im Vergleich zum Jahr 2005 führen."
Bleibt, es ist ein Erfolg. Und das sollte man sagen.
Das Biden mehr wollte und das es ein Kompromiss ist, das ist richtig.
"Die Maßnahmen zum Klimaschutz sollen zu einer Reduzierung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes der USA von rund 40 Prozent bis 2030 im Vergleich zum Jahr 2005 führen."
Bleibt, es ist ein Erfolg. Und das sollte man sagen.
Andy schrieb:
Eberl setzt sich heute bei der PK von dem Marketing Konstrukt hin und faselt, dass "Fußballspiel soll im Vordergrund sein und nicht so sehr das Business drumherum". Ich konnte den Lappen ja noch nie ab. Erst recht nicht nach seinem scheinheiligen Spiel rund um Hütter. Aber dass der mit seinem Kopf so gegen die Wand gelaufen ist, überrascht mich jetzt doch.
Ich hoffe sehr der macht dort so wirr weiter. Völlig daneben.
SemperFi schrieb:
Macht doch aus seiner Sicht Sinn, wenn der Pöbel das Business drum rum ausblendet erscheint RB weniger scheiße.
Ich glaub die werden nie anerkannt. Leverkusen spielt seit Jahrzehnten oben mit, hat trotzdem eine völlig mickrige Fanbasis. Toleriert ist noch das Maximum aber selbst da glaube ich, dass sich der Wind seit 2-3 Jahren stark gegen sie und Wolfsburg, Hoffenheim dreht. Corona und die Finanzprobleme der eigenen Clubs haben da vielen die Augen geöffnet.
Und für sehr junge aufwachsende Fans sind diese Vereine zu uncool. Die bekommen das ja auch durchaus schon früh mit, wie andere Fans und vll. etwas ältere in ihrer Umgebung auf Vereine reagieren. Willst du als 8 Jähriger Red Bull Fan werden? Wahrscheinlich echt nicht. Genausowenig sieht du bei Frankfurt gegen Hoffenheim 10 Hoffenheimer Fans im Auswärtsblock und denkst dir dann, geil, zu dem Verein muss ich unbedingt.
Ich bleib dabei, ich denk der Spuk der Konzernvereine ist in diesem Jahrzehnt vorbei. Entweder weil deren völlig unhaltbaren und nie rational erklärten Privilegien aus der Fußballsteinzeit einkassiert werden, oder 50+1 gerichtlich gekippt wird. Das ist ja der Grund wieso die DFL sich abnicken lassen wollte vom Kartellamt, das hat aber nicht mitgespielt bisher, weil den denkenden Menschen da anscheinend aufgefallen ist, dass das komisch ist, wenn a 4 Vereine kicken die Konzernen/Investoren gehören.
Die EU könnte eventuell auch in der Lage sein, da einzugreifen, wenn jemand an sie herantritt.
SemperFi schrieb:DBecki schrieb:
Sorry, nein!
Oranje ist sozusagen dein internationales Pauli 😁
Ist für DBecki nicht alles außer Frankfurt quasi Pauli?
brodo schrieb:
So jetzt noch ein Sieg von Oranje heute und ich werde zum Feierbiest!
Sorry, nein!
ich liebe superskunk und ich liebe sauce special
aber eine sache gibts da bin ich meganational
es kam über die jahre und jetzt sitzt es ziemlich fest
solangs um fußball geht hasse ich holland wie die pest
SemperFi schrieb:DBecki schrieb:
Sorry, nein!
Oranje ist sozusagen dein internationales Pauli 😁
Ist für DBecki nicht alles außer Frankfurt quasi Pauli?
Kirchhahn schrieb:
aber immer wieder diese Meta-Debatten und gesellschaftlichen Grundsatzdiskussionen aufzumachen - bei der niemand irgendwas gewinnt - obwohl es um eine ganz konkrete Sache geht, macht halt die Diskussion in meinen Augen kaputt.
Ja gut, arbeiten wir uns weiter an den konkreten Einzelsachen ab. Bloß keine nachvollziehbare Linie reinbekommen in den Beweggründen, warum man mal so oder mal so entscheidet, bloß nicht hinterfragen wollen. Für die einen ist das eine Meta-Debatte, für die anderen ist einfach nur erkennbar, dass die meisten Menschen sich gar nicht trauen ihren eigenen Wertekompass immer auf den Prüfstand zu stellen, während man diesen so sehr nach außen präsentiert.
Bin schon wieder raus aus der Diskussion, wenn man "tiefergehen" und "ablenken" nicht unterscheiden kann. Schade.
SGE_Werner schrieb:
Bin schon wieder raus aus der Diskussion, wenn man "tiefergehen" und "ablenken" nicht unterscheiden kann. Schade.
Was willst du denn tiefergehen?
Wir haben jetzt Diskussionen über Katar.
Wir haben jetzt blutige Reaktionen im Iran.
Wir haben jetzt Taliban, die die Uhr zurückdrehen.
Da darf durchaus angemerkt werden, dass ein TL in einer islamischen Diktatur in starkem Kontrast zu den Werten steht, die (ungezwungen) die letzten 4 Jahre nach außen vermarktet wurden, u.a. mit Aussagen wie diesen
Der dritte Punkt ist, dass wir eine klare Haltung zu gesellschaftspolitischen Themen einnehmen: Wir stehen für Weltoffenheit, sind klar gegen Diskriminierung
Da ist es auch nicht meine Aufgabe eine Liste zu machen (außer die SGE bezahlt mich dafür, dann gerne)
Sondern ich äußere aus meiner Emotion als Fan was ich denke und was es für mich bedeutet.
Du magst es anders sehen und das ist auch ok, aber es gibt da halt für mich nicht viel zu diskutieren, da es um meine Wahrnehmung, eben um meine Emotion geht und nicht um eine Positiv/Negativ-Liste wo ich objektiv Striche mache.
Ich mache ja auch keine Liste, warum ich SGE-Fan bin, sondern ich bin es, weil ich so fühle und empfinde.
Und ich betone nochmals, wenn jemand das nicht so sieht, habe ich kein Problem damit.
Ich bin nur traurig und enttäuscht, dass für mich die SGE eben nach 4 Jahren nicht mehr etwas "Besonderes" im gesellschaftspolitischen Bereich ist.
Als Vergleich, ich kenne Unioner, die ähnlich gefühlt haben als man auf einmal Orban hoffierte.
SemperFi schrieb:
Diese Aussage hat hier niemand so getroffen.
Für mich war es halt gelebte Überzeugung und Alleinstellungsmerkmal, weil ich überzeugt war, dass diese Werte wirklich gelebt werden sollen.
Und jetzt werden es für mich halt Marketingmaßnahmen sein, wie eben bei jeder anderen Fußball AG oder "Der Mannschaft" auch.
Okay, verstehe. Kann damit trotzdem nichts anfangen. Das finde ich viel zu hart. Wie gesagt, es gibt "Greenwashing", aber davon sind wir weit entfernt.
Eintracht-Laie schrieb:
Ein(!) Gradmesser könnte z.B. die Einschätzung von "Reporter ohne Grenzen sein"
Ein Gradmesser könnte ja auch mal sein zu erklären, was genau der Schaden ist, der nun durch das Trainingslager entsteht (Obacht: die Glaubwürdigkeitsfrage ist in diesem Fall eher die (nicht) Folge auf die Antwort der Frage). Und das von da nochmal einordnen.
Bei einem großen Turnier, wo zig Fans aus aller Herren (und Frauen) Länder hinströmen, breite Öffentlichkeit angesprochen wird und sich ein Land "präsentieren kann". Okay. Kann ich verstehen, wenn das ziemlich problematisch ist. Aber die "Reichweite" von einem Trainingslagerbericht ist dann doch was anderes. Das wir da Geld hin tragen. Geschenkt. Geht das an den Staat? Denke nicht. Ich sehe da eher ein Unternehmen, dass ein Trainingslager betreibt. Wird das von Nazis geführt? Bitte konkretisieren.
Und vielleicht nicht das drölfte mal den Amnesty Bericht hier posten. Den habe ich zur Kenntnis genommen, aber der hat die Argumentationslinie in meinen Augen eher abflachen lassen.
SemperFi schrieb:
Als Vergleich, ich kenne Unioner, die ähnlich gefühlt haben als man auf einmal Orban hoffierte.
Und mit Verlaub: Einen Orban hofieren und ins Trainingslager nach Dubai fahren, sind unterschiedliche Sachen.
Außerdem: Nach der Logik solltest du garnicht erst in die Position gekommen sein, dass die SGE etwas "Besonderes" sei, weil wir ja nicht das erste mal in Dubai sind. Oder?
Vielleicht ist da auch der springende Punkt. Ich hab da keine Illusionen, dass hier alles "perfekt" läuft. Und auch nicht den Anspruch, weil Fehler und Widersprüche dazu gehören. Wir haben schließlich auch einen Ölkonzern in der Sponsorengruppe. Passt das jetzt noch rein? Oder verkaufen wir damit unsere Werte, wenn wir deren schmutziges Geld annehmen?
Ich sehe uns da trotz alledem noch in einer besonderen Stellung. Und ich find es garnicht gut, wie hier alles so schlecht geredet wird, was in den letzten Jahren passiert ist. Weil da war viel Gutes dabei.
Tja. Was soll man machen? Bei einem Zwei-Parteien-System ist es schon irgendwo klar, dass sich da eine Waage einpendelt und keine super-deutlichen Ergebnisse herauskommen. Auch wenn die Republican Party den Anschein macht, als ob sie unbedingt Wähler zu den Demokraten schieben will bzw. man über den Verstand des Durchschnittsamerikaners langsam und allmählich verzweifelt.
Aber nicht vergessen: Georgia war bis 2021 jahrelang ein Red-State gewesen. Der sieht ja jetzt erst einmal auch für die Zukunft für die Reps verloren aus.
Aber nicht vergessen: Georgia war bis 2021 jahrelang ein Red-State gewesen. Der sieht ja jetzt erst einmal auch für die Zukunft für die Reps verloren aus.
Adler_Steigflug schrieb:
Aber nicht vergessen: Georgia war bis 2021 jahrelang ein Red-State gewesen. Der sieht ja jetzt erst einmal auch für die Zukunft für die Reps verloren aus.
Die Gouverneurswahl hat der Rep gewonnen, ziemlich deutlich.
Und auch bei den Abgeordneten fürs Haus, stehen die Reps gut da, eine gewisse Marjorie Taylor Greene ist auch aus Georgia.
Wenn man einen Ex-Footballer mit Gehirnschaden aufstellt... tja... wenigstens hat er die Diskussion angestoßen, ob es besser wäre ein Werwolf oder Vampir zu sein.
SemperFi schrieb:
eine gewisse Marjorie Taylor Greene ist auch aus Georgia.
*würg*
Aber diese Taylor Greene kritisiert nun auch den Kandidaten und seine Wahlkampagne:
This loss is not a reflection of our voters, but more a reflection of campaign strategies, messaging, and missteps that didn't produce victory for Georgia.
Harsche Worte, da das ja der republikanische Wunschkandidat von Trump war. Tatsächlich bin ich gespannt, ob der Stuhl von "I'm tired of winning"-Trump als republikanische Leitfigur vor der 2024 Wahl wackelt.Dass die Democrats den Senat gewonnen haben ist schon ein kleiner Rückschlag.
Das mit den Verhandlungen glaube ich nicht. Schließlich war Japan aufgrund des Rohstoffembargos und der amerikanischen Seeblockade in arger Bedrängnis. Die „Entscheidende Kampflehre“ war bis dahin eine dem Westen gegenüber eindeutig defensive militärische Handlung gewesen.
Um auf diplomatischem Weg zu einer Einigung zu kommen, schlug die japanische Seite am 8. August ein Treffen zwischen dem japanischen Ministerpräsidenten Konoe Fumimaro und US-Präsident Franklin D. Roosevelt zur Beilegung der Differenzen im pazifischen Raum vor. Da sich keine Verständigung mit den USA abzeichnete, wurde drei Tage später in Japan die Generalmobilmachung verkündet, da sich die Lage für Japan dramatisch zuspitzte.
Ich glaube nicht, dass man das mit der Gleiwitzgeschichte vergleichen kann. Namentlich auch deshalb, weil - wie du ja schreibst - der Angriff auf Pearl Harbour Roosevelt in die Karten gespielt hat.
Schlussendlich ging es mir nur darum aufzuzeigen, dass die Geschichte um Pearl Harbour in der westlichen Geschichtsschreibung oft etwas einseitig dargestellt wird.
Um auf diplomatischem Weg zu einer Einigung zu kommen, schlug die japanische Seite am 8. August ein Treffen zwischen dem japanischen Ministerpräsidenten Konoe Fumimaro und US-Präsident Franklin D. Roosevelt zur Beilegung der Differenzen im pazifischen Raum vor. Da sich keine Verständigung mit den USA abzeichnete, wurde drei Tage später in Japan die Generalmobilmachung verkündet, da sich die Lage für Japan dramatisch zuspitzte.
Ich glaube nicht, dass man das mit der Gleiwitzgeschichte vergleichen kann. Namentlich auch deshalb, weil - wie du ja schreibst - der Angriff auf Pearl Harbour Roosevelt in die Karten gespielt hat.
Schlussendlich ging es mir nur darum aufzuzeigen, dass die Geschichte um Pearl Harbour in der westlichen Geschichtsschreibung oft etwas einseitig dargestellt wird.
WürzburgerAdler schrieb:
Schlussendlich ging es mir nur darum aufzuzeigen, dass die Geschichte um Pearl Harbour in der westlichen Geschichtsschreibung oft etwas einseitig dargestellt wird.
Hier sei aber auch der Revisionismus in Japan erwähnt, der mit "beunruhigend" meiner Meinung nach noch wohlwollend umschrieben wäre.
SemperFi schrieb:WürzburgerAdler schrieb:
Schlussendlich ging es mir nur darum aufzuzeigen, dass die Geschichte um Pearl Harbour in der westlichen Geschichtsschreibung oft etwas einseitig dargestellt wird.
Hier sei aber auch der Revisionismus in Japan erwähnt, der mit "beunruhigend" meiner Meinung nach noch wohlwollend umschrieben wäre.
Das stimmt natürlich. Japans imperialistische Aktionen insbesondere China gegenüber spielen in dem Geschehen natürlich ebenfalls eine Rolle.
Mein Geschichtsbewusstsein aufgrund schulischen Lernens wurde durch das Narrativ geprägt, Japan habe mal eben aus Solidarität mit Hitler sich ins Flugzeug gesetzt, Tora Tora Tora geschrien und auf Pearl Harbour die nichtsahnende US-Flotte versenkt. Ganz so einfach war es halt nicht.
SemperFi schrieb:
Für mich heißt es einfach, dass jedwede politische Positionierung der letzten Jahre jederzeit geopfert wird, wenn es passt.
Dadurch sind für mich die gesellschaftlichen Aussagen der Verantwortlichen ab sofort irrelevant und wir sind eben einfach nur eine weitere Fussball AG
Ich finde so eine Position ziemlich erbärmlich und absolut kontraproduktiv für den gesellschaftlichen Diskurs.
Es gibt Konzerne, die dreistes Greenwashing betreiben, weil sie enorm viel Unheil anrichten und dann mit kleinen Dingen ihre Außendarstellung aufpolieren. Bei uns ist es eher andersum. Und das sollte dann auch ausreichend differenziert werden. Wenn ein Younes den Opfern von Hanau in unserer Kurve gedenkt, wenn Fischer sich gegen die AFD und Querdenker positioniert und wir in unserem Museum einen Raum zur kritischen Auseinandersetzung mit der WM bereit stellen, sind das Sachen, mit denen wir Gesellschaft gestalten.
Dass du diese Möglichkeit nun versuchst kategorisch abzusprechen, weil wir in Dubai ein Trainingslager beziehen (da sollte die Kirche auch mal im Dorf bleiben), regt mich ziemlich auf. Kritik und Auseinandersetzung gerne. Aber was ist das bitte für eine verquerte Logik? Zumal der Verein größer ist, als die Mannschaft und den Menschen, die an der Dubai Entscheidung beteiligt sind. Aber: Alle in einen Topf. Alle sind ab jetzt schwarz.
Widersprüche sind gesellschaftliche Realität. Ziemlich schwer auszuhalten. Aber die trägt jeder Einzelne von uns in sich. Diesen puristischen Anspruch wirst du nirgends erfüllt sehen. Vielleicht es liegt auch einfach daran, dass einige hier ein zu rosarotes Bild von unserem Verein haben. Aber das hat halt nix mit der Realität zu tun.
Das tragische ist: Diese Selbstzerfleischung schadet letztendlich nur der Sache ansich. Weil Eintracht Frankfurt in Dubai ein Traningslager bezieht, darf sich der Verein in Zukunft nicht mehr gegen Diskriminierung engagieren. Das ist nicht konstruktiv oder hilfreich sondern einfach kurzsichtig. Da geht es rein um die Empörung und nicht darum, irgendwelche Werte zu verteidigen.
Korn schrieb:
Ich finde so eine Position ziemlich erbärmlich und absolut kontraproduktiv für den gesellschaftlichen Diskurs.
Ich führe keinen Diskurs mit der Gesellschaft.
Die Eintracht hat ja auch vor dieser Entscheidung keinen Diskurs gesucht.
Sie haben eine (sportlich absolut verständliche) Entscheidung getroffen.
Ich ordne die Aktionen meines Herzensvereins für mich und zwar nur für mich ein.
Für mich passt es einfach moralisch nicht im Museum Führungen und Vorträge zu geben, die eine WM in Katar kritisieren, nur um 3 Wochen später nach Dubai ins TL zu fahren.
Aber egal was ich sage, wird das absolut keinen Einfluß auf die handelnden Personen haben.
Deswegen ist meine Überzeugung gesellschaftlich irrelevant, sondern nur wichtig für mich.
Korn schrieb:
Weil Eintracht Frankfurt in Dubai ein Traningslager bezieht, darf sich der Verein in Zukunft nicht mehr gegen Diskriminierung engagieren.
Diese Aussage hat hier niemand so getroffen.
Für mich war es halt gelebte Überzeugung und Alleinstellungsmerkmal, weil ich überzeugt war, dass diese Werte wirklich gelebt werden sollen.
Und jetzt werden es für mich halt Marketingmaßnahmen sein, wie eben bei jeder anderen Fußball AG oder "Der Mannschaft" auch.
Ändert das was an meiner Liebe zur SGE?
Nein.
Ich habe die SGE mit einem Rotlicht-Ohms geliebt, mit Spielern, die sich das Koks Meterweise reingezogen haben und ich werde sie auch mit einem DFL-Hellmann lieben.
In Diskussionen mit anderen Fans werde ich halt die politische Haltung der Verantwortlichen nicht mehr erwähnen, weil andere Vereine machen auch Marketing und ich habe eben nicht mehr die Überzeugung, dass wir hier "besser" sind.
Wie gesagt, wir sind für mich dadurch einfach nur eine weitere Fußball AG. Nicht mehr und nicht weniger.
Gelöschter Benutzer
SemperFi schrieb:Korn schrieb:
Ich finde so eine Position ziemlich erbärmlich und absolut kontraproduktiv für den gesellschaftlichen Diskurs.
Ich führe keinen Diskurs mit der Gesellschaft.
Die Eintracht hat ja auch vor dieser Entscheidung keinen Diskurs gesucht.
Sie haben eine (sportlich absolut verständliche) Entscheidung getroffen.
Ich ordne die Aktionen meines Herzensvereins für mich und zwar nur für mich ein.
Für mich passt es einfach moralisch nicht im Museum Führungen und Vorträge zu geben, die eine WM in Katar kritisieren, nur um 3 Wochen später nach Dubai ins TL zu fahren.
Aber egal was ich sage, wird das absolut keinen Einfluß auf die handelnden Personen haben.
Deswegen ist meine Überzeugung gesellschaftlich irrelevant, sondern nur wichtig für mich.Korn schrieb:
Weil Eintracht Frankfurt in Dubai ein Traningslager bezieht, darf sich der Verein in Zukunft nicht mehr gegen Diskriminierung engagieren.
Diese Aussage hat hier niemand so getroffen.
Für mich war es halt gelebte Überzeugung und Alleinstellungsmerkmal, weil ich überzeugt war, dass diese Werte wirklich gelebt werden sollen.
Und jetzt werden es für mich halt Marketingmaßnahmen sein, wie eben bei jeder anderen Fußball AG oder "Der Mannschaft" auch.
Ändert das was an meiner Liebe zur SGE?
Nein.
Ich habe die SGE mit einem Rotlicht-Ohms geliebt, mit Spielern, die sich das Koks Meterweise reingezogen haben und ich werde sie auch mit einem DFL-Hellmann lieben.
In Diskussionen mit anderen Fans werde ich halt die politische Haltung der Verantwortlichen nicht mehr erwähnen, weil andere Vereine machen auch Marketing und ich habe eben nicht mehr die Überzeugung, dass wir hier "besser" sind.
Wie gesagt, wir sind für mich dadurch einfach nur eine weitere Fußball AG. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich erlaube mir es kurz zu machen und hier einfach ein zu setzen. Danke!
SemperFi schrieb:Korn schrieb:
Ich finde so eine Position ziemlich erbärmlich und absolut kontraproduktiv für den gesellschaftlichen Diskurs.
Ich führe keinen Diskurs mit der Gesellschaft.
Die Eintracht hat ja auch vor dieser Entscheidung keinen Diskurs gesucht.
Sie haben eine (sportlich absolut verständliche) Entscheidung getroffen.
Ich ordne die Aktionen meines Herzensvereins für mich und zwar nur für mich ein.
Für mich passt es einfach moralisch nicht im Museum Führungen und Vorträge zu geben, die eine WM in Katar kritisieren, nur um 3 Wochen später nach Dubai ins TL zu fahren.
Aber egal was ich sage, wird das absolut keinen Einfluß auf die handelnden Personen haben.
Deswegen ist meine Überzeugung gesellschaftlich irrelevant, sondern nur wichtig für mich.Korn schrieb:
Weil Eintracht Frankfurt in Dubai ein Traningslager bezieht, darf sich der Verein in Zukunft nicht mehr gegen Diskriminierung engagieren.
Diese Aussage hat hier niemand so getroffen.
Für mich war es halt gelebte Überzeugung und Alleinstellungsmerkmal, weil ich überzeugt war, dass diese Werte wirklich gelebt werden sollen.
Und jetzt werden es für mich halt Marketingmaßnahmen sein, wie eben bei jeder anderen Fußball AG oder "Der Mannschaft" auch.
Ändert das was an meiner Liebe zur SGE?
Nein.
Ich habe die SGE mit einem Rotlicht-Ohms geliebt, mit Spielern, die sich das Koks Meterweise reingezogen haben und ich werde sie auch mit einem DFL-Hellmann lieben.
In Diskussionen mit anderen Fans werde ich halt die politische Haltung der Verantwortlichen nicht mehr erwähnen, weil andere Vereine machen auch Marketing und ich habe eben nicht mehr die Überzeugung, dass wir hier "besser" sind.
Wie gesagt, wir sind für mich dadurch einfach nur eine weitere Fußball AG. Nicht mehr und nicht weniger.
Tafelberg schrieb:
merkwürdige Logik.
Das ist keine Logik, es zeigt nur, dass er absolut nicht verstanden hat, warum nach der Außendarstellung, die wir die letzten 4 Jahre gefahren haben, so absolut konträr ist, jetzt genau so was umzusetzen.
Für mich heißt es einfach, dass jedwede politische Positionierung der letzten Jahre jederzeit geopfert wird, wenn es passt.
Dadurch sind für mich die gesellschaftlichen Aussagen der Verantwortlichen ab sofort irrelevant und wir sind eben einfach nur eine weitere Fussball AG
SemperFi schrieb:
Dadurch sind für mich die gesellschaftlichen Aussagen der Verantwortlichen ab sofort irrelevant und wir sind eben einfach nur eine weitere Fussball AG
Exakt so. Sämtliche Aussagen der Vergangenheit über Respekt und Toleranz kann man als dummes Geschwätz abschreiben was in den Zeitgeist gepasst hat und positive Publicity gebracht hat.
SemperFi schrieb:Tafelberg schrieb:
merkwürdige Logik.
Das ist keine Logik, es zeigt nur, dass er absolut nicht verstanden hat, warum nach der Außendarstellung, die wir die letzten 4 Jahre gefahren haben, so absolut konträr ist, jetzt genau so was umzusetzen.
Für mich heißt es einfach, dass jedwede politische Positionierung der letzten Jahre jederzeit geopfert wird, wenn es passt.
Dadurch sind für mich die gesellschaftlichen Aussagen der Verantwortlichen ab sofort irrelevant und wir sind eben einfach nur eine weitere Fussball AG
Das sind genau die Punkte, um die es mir persönlich auch geht.
Man kann nach Dubai fahren, keine Frage, ob privat oder geschäftlich. Das muss ja jeder für sich selbst wissen. Aber wenn ich als Eintracht Frankfurt von gewissen Werte rede, diese demonstrativ nach außen trage, dann muss ich mich daran messen lassen.
Und jetzt ist es halt so, dass die Trainingsbedingungen wichtiger sind als die zuvor immer wieder betonten Werte. Was auch okey ist, weil man jetzt auch weiß welchen Wert sie haben, oder eben genau nicht haben.
Von daher sehe ich das wie Du, gesellschaftliche Aussagen sind ab sofort nicht mehr ernst zu nehmen. Es geht um Sport und Geld und um sonst nix.
SemperFi schrieb:
Für mich heißt es einfach, dass jedwede politische Positionierung der letzten Jahre jederzeit geopfert wird, wenn es passt.
Kernsatz am Ende!
Danke deine Einlassungen. 💪
SemperFi schrieb:
Für mich heißt es einfach, dass jedwede politische Positionierung der letzten Jahre jederzeit geopfert wird, wenn es passt.
Dadurch sind für mich die gesellschaftlichen Aussagen der Verantwortlichen ab sofort irrelevant und wir sind eben einfach nur eine weitere Fussball AG
Ich finde so eine Position ziemlich erbärmlich und absolut kontraproduktiv für den gesellschaftlichen Diskurs.
Es gibt Konzerne, die dreistes Greenwashing betreiben, weil sie enorm viel Unheil anrichten und dann mit kleinen Dingen ihre Außendarstellung aufpolieren. Bei uns ist es eher andersum. Und das sollte dann auch ausreichend differenziert werden. Wenn ein Younes den Opfern von Hanau in unserer Kurve gedenkt, wenn Fischer sich gegen die AFD und Querdenker positioniert und wir in unserem Museum einen Raum zur kritischen Auseinandersetzung mit der WM bereit stellen, sind das Sachen, mit denen wir Gesellschaft gestalten.
Dass du diese Möglichkeit nun versuchst kategorisch abzusprechen, weil wir in Dubai ein Trainingslager beziehen (da sollte die Kirche auch mal im Dorf bleiben), regt mich ziemlich auf. Kritik und Auseinandersetzung gerne. Aber was ist das bitte für eine verquerte Logik? Zumal der Verein größer ist, als die Mannschaft und den Menschen, die an der Dubai Entscheidung beteiligt sind. Aber: Alle in einen Topf. Alle sind ab jetzt schwarz.
Widersprüche sind gesellschaftliche Realität. Ziemlich schwer auszuhalten. Aber die trägt jeder Einzelne von uns in sich. Diesen puristischen Anspruch wirst du nirgends erfüllt sehen. Vielleicht es liegt auch einfach daran, dass einige hier ein zu rosarotes Bild von unserem Verein haben. Aber das hat halt nix mit der Realität zu tun.
Das tragische ist: Diese Selbstzerfleischung schadet letztendlich nur der Sache ansich. Weil Eintracht Frankfurt in Dubai ein Traningslager bezieht, darf sich der Verein in Zukunft nicht mehr gegen Diskriminierung engagieren. Das ist nicht konstruktiv oder hilfreich sondern einfach kurzsichtig. Da geht es rein um die Empörung und nicht darum, irgendwelche Werte zu verteidigen.
SemperFi schrieb:Lattenknaller__ schrieb:
am ende des tages brauchen wir auf jeden fall einen vertreter für rkm, falls borre tasächlich gehen sollte. alles andere wäre harakiri. das muss nicht kownacki sein, aber lieber er als gar keiner, falls das die alternative sein sollte...
Die Frage ist halt wen man bekommt bei Aussicht auf vlt. 10% Spielzeit.
Da gibt es zwei Optionen, einen älteren Spieler, der so eine Rolle akzeptiert oder einen jungen, der hofft, dass zeitnah ein unmoralisches Angebot für RKM kommt oder die Überzeugung da ist besser als RKM zu sein.
Bei älteren Spielern sehe ich aber keinen mit dem Speed, den wir eigentlich brauchen.
Ich finde das viel zu eindimensional gedacht. Wer sagt denn, dass wir nicht auch Spiele mit zwei Stürmern in der nächsten Saison haben werden?
Kamada, N'Dicka, Pellegrini, Knauff, Toure und Hasebe sind nach aktuellen Stand erstmal weg. Letzterer könnte aber durchaus noch ein Jahr dran hängen.
Sow hat anscheinend die Vertragsverlängerung abgelehnt und möchte im Sommer bei einem Jahr Restlaufzeit nach England.
Da könnte es durchaus einen größeren Umbruch im Kader geben und dann könnte irgendwann auch anders gespielt werden.
Lattenknaller__ schrieb:
der zweitligastürmer hat in seinen ersten 10 spielen für die düsseldorfer trümmertruppe 4 tore rausgehauen, als die noch in liga 1 waren. danach lief es dann halt nicht mehr sonderlich, weil er lange gesundheitlich nicht in tritt kam. jetzt hat er sich wohl stabilisiert und das zeigen seine leistungen, die er erbringt, obwohl er bestenfalls in einer durchsnittstruppe kickt.
Das war in der Saison 2018/2019 und ist damit bereits vier Jahre her.
In der Folgesaison hat er übrigens sogar 20 Spiele in der ersten Bundesliga gemacht (also doppelt so viele) und dabei 0 Tore und 0 Vorlagen erzielt. Das war übrigens vor der ersten Verletzungspause.
Danach folgten zwei durchwachsene Jahre in der zweiten Liga mit Verletzungen.
Übrigens kleiner fun fact: In der 4-Tore-Saison von Kownacki hat Lammers 17 mal getroffen in der Eredivisie. Vielleicht hätten wir den doch behalten gesollt.
SemperFi schrieb:Wuschelblubb schrieb:
Ich finde das viel zu eindimensional gedacht. Wer sagt denn, dass wir nicht auch Spiele mit zwei Stürmern in der nächsten Saison haben werden?
Also denkt Borre eindimensional?
Nein, Borre will nicht erst vielleicht ab nächster Saison ab und zu spielen, sondern bereits in der Rückrunde und dauerhaft. Für den geht es um das jetzt und heute.
Für unsere Verantwortlichen geht es natürlich bei der Kaderplanung auch um mittelfristige Entwicklung.
Diegito schrieb:
Kownacki ergibt daher keinen Sinn.
Kolo Muani, Alario, Nacho und evtl. Matanovic, das sollte reichen, selbst bei Doppelbelastung.
haha, nö sorry.
matanovic fällt schon mal raus, da bin ich ganz bei dir - der is erst mal ein kandidat für ne leihe aufgrund der bisher gezeigten leistungen in liga 2, da selbst die gerade ne nummer zu groß für ihn zu sein scheint.
alario kann rkm im tatsächlichen bedarfsfall nicht mal im ansatz vertreten, der ist ein ganz anderer stürmertyp und kriegt es vom speed und anlaufverhalten gar nicht hin, das abzureissen, was rkm vorne im offensivpressing macht.
genau deshalb wäre borre ja rkms etatmäßiger vertreter, der ist zwar vom speed her nicht ganz so schnell unterwegs, bringt aber wenigstens die nötige laufstärke nebst anlaufverhalten und galligkeit mit, was für unseren fußball wichtig ist. geht in seinem fall natürlich auf kosten von torgefahr.
ob ferri für unseren fußball das leisten könnte, was, einer wie borre nachgewiesenermaßen leisten kann, kann ich nicht wirklich beurteilen. er ist ein talent ohne höherklassige erfahrung und ihm sowas aufzubürden ist schon gewagt.
wäre borre weg, wären wir vorne ziemlich angeschissen, insbesondere, falls mit rkm tatsächlich was sein sollte.
ist kownacki die lösung? glaube ich ehrlich gesagt nicht. allerdings ist der lt. rumgeisternder zahlen annähernd so schnell wie borre, wenn nicht sogar nen tacken schneller und damit wiederum entscheidend schneller als alario.
ob kownacki es vom pressing- und anlaufverhalten gebacken bekäme, kann ich auch nicht sagen, aber er ist jung genug das hinzubekommen, denke ich.
am ende des tages brauchen wir auf jeden fall einen vertreter für rkm, falls borre tasächlich gehen sollte. alles andere wäre harakiri. das muss nicht kownacki sein, aber lieber er als gar keiner, falls das die alternative sein sollte...
Lattenknaller__ schrieb:
am ende des tages brauchen wir auf jeden fall einen vertreter für rkm, falls borre tasächlich gehen sollte. alles andere wäre harakiri. das muss nicht kownacki sein, aber lieber er als gar keiner, falls das die alternative sein sollte...
Die Frage ist halt wen man bekommt bei Aussicht auf vlt. 10% Spielzeit.
Da gibt es zwei Optionen, einen älteren Spieler, der so eine Rolle akzeptiert oder einen jungen, der hofft, dass zeitnah ein unmoralisches Angebot für RKM kommt oder die Überzeugung da ist besser als RKM zu sein.
Bei älteren Spielern sehe ich aber keinen mit dem Speed, den wir eigentlich brauchen.
SemperFi schrieb:Lattenknaller__ schrieb:
am ende des tages brauchen wir auf jeden fall einen vertreter für rkm, falls borre tasächlich gehen sollte. alles andere wäre harakiri. das muss nicht kownacki sein, aber lieber er als gar keiner, falls das die alternative sein sollte...
Die Frage ist halt wen man bekommt bei Aussicht auf vlt. 10% Spielzeit.
Da gibt es zwei Optionen, einen älteren Spieler, der so eine Rolle akzeptiert oder einen jungen, der hofft, dass zeitnah ein unmoralisches Angebot für RKM kommt oder die Überzeugung da ist besser als RKM zu sein.
Bei älteren Spielern sehe ich aber keinen mit dem Speed, den wir eigentlich brauchen.
quasi perfekt zusammengefasst.
möchte nur ergänzen, dass das problem hier nicht nur in der reinen geschwindigkeit, sondern auch bzgl. des zum pressing notwendigen anlaufverhaltens bestünde.
bei nem älteren bestünde das von dir angesprochene problem vor allem im längeren vertretungsfall, weil er dann kontinuierlich ran müsste und eben pressen und anlaufen müsste, was mit fortgeschrittenem alter halt so ne sache sein kann.
im normalbetreieb, also mit vielleicht ner handvoll saisonspiele als starter und ggf. 10-20 min.-einsätzen als einwechsler, das sollte auch ein älterer spieler hinkriegen, also einer, der zumindest mal schnelligkeit und laufstärke im engeren sinne mitgebracht hat und sie immer noch im hinreichenden mass hat.
SemperFi schrieb:Lattenknaller__ schrieb:
am ende des tages brauchen wir auf jeden fall einen vertreter für rkm, falls borre tasächlich gehen sollte. alles andere wäre harakiri. das muss nicht kownacki sein, aber lieber er als gar keiner, falls das die alternative sein sollte...
Die Frage ist halt wen man bekommt bei Aussicht auf vlt. 10% Spielzeit.
Da gibt es zwei Optionen, einen älteren Spieler, der so eine Rolle akzeptiert oder einen jungen, der hofft, dass zeitnah ein unmoralisches Angebot für RKM kommt oder die Überzeugung da ist besser als RKM zu sein.
Bei älteren Spielern sehe ich aber keinen mit dem Speed, den wir eigentlich brauchen.
Ich finde das viel zu eindimensional gedacht. Wer sagt denn, dass wir nicht auch Spiele mit zwei Stürmern in der nächsten Saison haben werden?
Kamada, N'Dicka, Pellegrini, Knauff, Toure und Hasebe sind nach aktuellen Stand erstmal weg. Letzterer könnte aber durchaus noch ein Jahr dran hängen.
Sow hat anscheinend die Vertragsverlängerung abgelehnt und möchte im Sommer bei einem Jahr Restlaufzeit nach England.
Da könnte es durchaus einen größeren Umbruch im Kader geben und dann könnte irgendwann auch anders gespielt werden.
Lattenknaller__ schrieb:
der zweitligastürmer hat in seinen ersten 10 spielen für die düsseldorfer trümmertruppe 4 tore rausgehauen, als die noch in liga 1 waren. danach lief es dann halt nicht mehr sonderlich, weil er lange gesundheitlich nicht in tritt kam. jetzt hat er sich wohl stabilisiert und das zeigen seine leistungen, die er erbringt, obwohl er bestenfalls in einer durchsnittstruppe kickt.
Das war in der Saison 2018/2019 und ist damit bereits vier Jahre her.
In der Folgesaison hat er übrigens sogar 20 Spiele in der ersten Bundesliga gemacht (also doppelt so viele) und dabei 0 Tore und 0 Vorlagen erzielt. Das war übrigens vor der ersten Verletzungspause.
Danach folgten zwei durchwachsene Jahre in der zweiten Liga mit Verletzungen.
Übrigens kleiner fun fact: In der 4-Tore-Saison von Kownacki hat Lammers 17 mal getroffen in der Eredivisie. Vielleicht hätten wir den doch behalten gesollt.
Was? Neuer tritt nicht zurück? Er war der schlechteste Torhüter beim ganzen Turnier.
SemperFi schrieb:yeboah1981 schrieb:
Was? Neuer tritt nicht zurück? Er war der schlechteste Torhüter beim ganzen Turnier.
Heim-EM, motiviert zum kleben...
Hm... bietet sich echt für den postillion an, Kicker-Kleber statt Klima-Kleber, schreibt sich quasi von selbst.
Hoffe , dass ein neuer Bundestrainer den Neuer-Spuck beendet! In der Vergangenheit schwelgen bringt für die Zukunft nichts mehr! Manuel, rien ne va plus!
SemperFi schrieb:
Auch von den Spielern habe ich nichts gesehen, was ihre Anwesenheit bei einer WM auch nur im Ansatz begründete!
Dann haben aber auch 95 % aller anderen Spieler aller anderen Teams nicht gezeigt, warum sie bei der WM sind.
SGE_Werner schrieb:SemperFi schrieb:
Auch von den Spielern habe ich nichts gesehen, was ihre Anwesenheit bei einer WM auch nur im Ansatz begründete!
Dann haben aber auch 95 % aller anderen Spieler aller anderen Teams nicht gezeigt, warum sie bei der WM sind.
Du solltest mich inzwischen gut genug kennen um zu verstehen, warum ich meine Aussage genau so formuliert habe 😜😜😜
SemperFi schrieb:
Auch von den Spielern habe ich nichts gesehen, was ihre Anwesenheit bei einer WM auch nur im Ansatz begründete!
Dann haben aber auch 95 % aller anderen Spieler aller anderen Teams nicht gezeigt, warum sie bei der WM sind.
fromgg schrieb:
Er meint nach einem Raserunfall.
Welche Autos ? Natürlich die 300Ps und mehr Fahrzeuge. Ich bin für lange Fahrverbote und heftige Geldstrafen bei Raserei. Problem gelöst.
Ich freue mich ja immer sehr über einfache Lösungen für komplexe Problemstellungen, deshalb bin ich besonders gerne hier im D&D unterwegs. Im Elektrosmart mit 70 Sachen über den Zebrastreifen vor der Schule- Schwamm drüber. Im 150 PS-Skoda mit 180 durch die Baustelle- kein Problem. Aber Fahrzeuge mit mehr als 300 PS werden eingezogen. Aha.
Was genau ist die Basis eures Rechtsempfindens?
hawischer schrieb:
Das denke ich bei Dir auch.
Dann bitte, zähle die Fehler in meinem Weltbild, gerne mal auf.
Konzerne haben über die letzten Jahrzehnte aktiv notwendige politische und gesellschaftliche Entwicklungen behindert.
Profit steht in vielen Bereichen über allem anderen.
Sowohl die Woke-Seite als auch die traditionellen Springer-Konservativen, zerfleischen sich über Phantom Diskussionen, die speziell langfristig für den Klimawandel komplett irrelevant sind.
Dadurch wird es nahezu unmöglich sich als Gesellschaft mit großen Lösungen zu beschäftigen.
Und knallhart gesagt, müssen wir langsam über Lösungen reden, nicht wie wir den Klimawandel aufhalten, sondern wie wir damit leben werden.
Auch hier wurde ja erst gezeigt, dass die Weltgemeinschaft absolut nichts umsetzt.
In den nächsten Jahren werden Millionen Menschen an den Folgen des Klimawandels sterben und unsere Gesellschaft redet über Leute, die sich irgendwo fest kleben...
Und nein, das empört mich 0, es macht mich nur traurig für meinen Sohn.
hawischer schrieb:
dass die ultimative Forderung der Einführung des 9-Euro-Ticket oder eine Geschwindigkeitsbeschränkung nun das non plus ultra der Bekämpfung sein soll. Andere konkrete Forderungen von LG gibt es ja derzeit nicht.
es sind zwei akute forderungen der lg und nicht die einzigen. aber das kann man ja leicht rausfinden.
hawischer schrieb:
Stattdessen beschäftigen wir uns mit Sitzblockaden, Kunstwerke beschmutzen und ähnlichem Unsinn.
Nur so als Beispiel.
und warum tust du das?
warum gibst du dem thema so viel raum und beschäftigst dich nicht mit dem klimawandel?
Lattenknaller__ schrieb:
er ist entscheidend schneller als borre und deutlich durchsetzungsfähiger und deshalb produziert er deutlich mehr zählbares als er - der hat in der liga nach ner halbserie schon mehr scorerpunkte als borre in der selben rolle in der kompletten vorsaison...
Ich bewerte das trotzdem anders, da es bei Stürmern für mich !! nicht nur um Scorerpunkte geht und wir
letzte Saison auch mit einem Borre erfolgreich gespielt haben.
Lattenknaller__ schrieb:
an all diesen faktoren wird sich nix ändern, sofern sich rkm nicht verletzt, da können borre und alario machen was sie wollen, sie werden lediglich einwechsler bleiben und bestenfalls mal dann von anfang an reinkommen, wenn rkm aus gründen der belastungssteuerung pausiert.
Du hast mich noch nicht richtig verstanden, umso besser die Leistungen der Eingewechselten Spieler ist,
desto eher kann Glasner beruhigt einem Spieler wie Muani auch mal eine Verschnaufpause gönnen.
Wenn die Leistungen nicht stimmen, macht man das natülich eher nicht !
SemperFi schrieb:Hyundaii30 schrieb:
Du hast mich noch nicht richtig verstanden
Wie immer halt...
Leider wirst du nie verstehen, dass du es nicht verstehst.
Immerhin diskutieren Lattenknaller und ich über Fussball und zum Thema Fussball.
Deine Meinung dagegen zu mir ist bekannt
und darüber kann ich nur lachen 😂😂😂
Du bekommst es nichtmal hin, Dich zum Thema Fussball zu äussern
Aber es gibt auch viele positive Ansätze, die zu erwähnen sich lohnt, ohne sich gleich den Vorwurf einzuhandeln, man relativiere das Problem.
Eine Alternative für den Ersatz von fossilen Energieträgern ist grüner Wassenstoff. Zu produzieren mit Windkraft und Photovoltaikanlagen. Habeck hat bei seinem Besuch in Südafrika und Namibia große deutsche Investitionen auf den Weg gebracht, um die klimatisch guten Vorraussetzungen in Namibia zu nutzen.
Gleiches gilt für Spanien. Von 2030 an soll eine Pipeline spanischen grünen Wasserstoff von Barcelona nach Marseille und weiter nach Deutschland transportieren.
In den USA werden riesige Investitionen vorgenommen. 369 Milliarden Dollar sollen vom Staat investiert werden und private Investitioen von 3,5 Billionen Dollar auslösen "Wir sprechen über 950 Millionen Solarpanelen und 120000 Windräder bis Ende der Dekade, Milliarden Geräte mit Mikroprozessoen, Millionen Elektrofahrzeuge, tausende Meilen von Glasfaserkabel.." sagte Brian Deese, Wirtschaftsberater des Präsidenten.
Die EU ist übrigens nicht so glücklich über die staatlichen US-Subventionen, befürchtet sie Nachteile für die europäische Industrie.
Wie auch immer, es tut sich eine Menge.
"Zitat und Zahlen aus der Print-Ausgabe der FAZ von heute.)