>

SGE-URNA

19764

#
SGE-URNA schrieb:

Als ich die bemalten Gesichter gesehen hab

Bemalt waren wohl einige dort, die auch nichts mit Krawalle zu tun haben. Bekannte von mir, die frei von solchen Vorwürfen sind, haben sich auch bemalt.
#
Natürlich.

Je mehr mitmachen, desto besser lässt es sich inkognito bleiben. Ich erinnere an die Schalchoreo in Nürnberg, die zum Zündeln gebraucht wurde, da jegliches anderes Material (banner, fahnen) verboten war.
#
SGE-URNA schrieb:

Vielleicht nimmt man auch mal zur Kenntnis, dass direkt neben dem Gästeblock die BFC Dynamo Nazis platziert sind.... das gibt dann halt Stress

ist das so? Wäre natürlich ein Meisterstück der Stadionsicherheit. Aber daran dass unsere Bengalos abbrennen und Rauchbomben zünden ändert es nichts.

irgendwann sind wir so weit, dass Schminke nicht mehr erlaubt wird, wenn das genutzt wird, um zu verschleiern
#
Hat man doch klar erkannt.

Als ich die bemalten Gesichter gesehen hab, wusste ich schon, was kommt. Das Pyro war sicher im voraus geplant. Dass man es bei den Gästen "entsorgt", dürfte dann eher spontan gewesen sein und an deren offensichtlicher politischen Ausrichtung liegen.

Ich heisse das nicht gut, aber so ists nun mal bei solchen Spielen.
#
SGE-URNA schrieb:

Vielleicht nimmt man auch mal zur Kenntnis, dass direkt neben dem Gästeblock die BFC Dynamo Nazis platziert sind.... das gibt dann halt Stress


Hauptsache Eintracht führt

Das ist überhaupt kein Grund, so eine Show abzuziehen. War doch klar dass es da Nazis gibt.
#
Dein erstes Auswärtsspiel?
#
Vielleicht nimmt man auch mal zur Kenntnis, dass direkt neben dem Gästeblock die BFC Dynamo Nazis platziert sind.... das gibt dann halt Stress

Hauptsache Eintracht führt
#
Haliaeetus schrieb:

naja, man darf ja ruhig ansprechen, dass das bislang keine Offenbarung gewesen ist. Auch ein (zwei-) Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Aber es ist eben unser Saisonauftakt, die Magdeburger haben schon Wettkampfpraxis. Dass da noch nicht alles toll aussieht ist dann schon klar. Aber ansprechen kann mans schon, finde ich

Zumal so ein Spiel auch ganz schnell kippen kann und dann ist alles sch...
#
Nein, Eintracht führt... Eintracht rockt.
#
Dein erstes Pokalspiel?
#
Ja... bin sonst Bayern Fan und erfolgsverwöhnt
#
Was möchtest du mehr als eine Halbzeit Fürhung?!
Und wenn wir am Ende das spiel gewonnen haben, spielt es doch keine Rolle wie hoch oder wie schön dieser Sieg war?!
Dieses ganze gedöns von wegen schön und bla kotzt einfach nur an.
Es zählt nur eins und das ist ein Sieg.
#
Is gut..  geiles Spiel.
#
ziemliches gewürge bis jetzt... aber das sieht auf den anderen Plätzen wohl ähnlich aus. Wer heute ein lockeres 4:0 mit Traumtoren erwartet hat ist wohl nicht ganz Ernst zu nehmen... obwohl das 1:0 schon fast ein Traumtor war

Klar muß da ne erhebliche Steigerung her, aber im Prinzip zählt heute nur ein Sieg. Völlig schnuppe wie er zustande kommt.
#
Entschuldige... aber bis auf das Tor gab es keinen ernst zu nehmenden Angriff.

Vielleicht koennte man zumindest das erwarten, wenn schon kein 4:0 mit Traumtoren.

Aber gut, meine Ansprüche sind da vielleicht bisschen hoch.
#
Ganz andere Mannschaft, aber spielerisch muss man sich zum Glueck nicht umgewöhnen
#
Wo wird heute und die Saison über geguckt? Wo wird die Eintracht gezeigt? Penalty bar steht noch?
#
Solang da nicht zu ist... komm heut auch mal vorbei
#
Was hat die, sicher sinnvolle, Diskussion über atomare Altlasten und Stromkonzerne nochmal mit Mutti zu tun?
Ich hab' irgendwie den Faden verloren...
#
Eigentlich ganz einfach...

Schritt 1: Formuliere eine Beschwerde, z.B. blöde Flüchtlinge, zu wenig Geld, wohin mit dem Atommüll, schlechtes Wetter

Schritt 2: Reg dich schrecklich auf

Schritt 3: Setze ein "Danke Merkel!" dahinter

Fazit: Mutti ist an allem Schuld
#
peter schrieb:  


SGE-URNA schrieb:
Dabei ist Atomkraft ausnahmsweise mal nicht die Erfindung eines kapitalistischen Ausbeuters, sondern, wie du ja zutreffend beschreibst, aus dem politischen Kalkül des damaligen Zeitgeists hervorgegangen.


dazu eine kurze anmerkung: das zeitalter des klassischen kapitalisten, gerne karikiert mit zigarre und hut, ist vorbei. wie ja auch die epoche der arbeiterklasse vorüber ist. heute hast du aktionäre, shareholdervalue, geschäftsführer und vorstände. da wo früher unternehmer mit ihrem vermögen gehaftet haben, wenn etwas schief ging, hast du heute vorstände die gut versorgt und abgefunden werden. und lobbyisten die kassieren, auch und gerade in der politik.


im modernen kapitalismus gelten die alten parameter nicht mehr. übrig geblieben ist lediglich die tatsache, dass ein großteil der gewinne in einigen, wenigen händen landet. und dass verluste vergesellschaftet werden.

Und auch diese Anmerkung: Ganz so, dass die Energiekonzerne (damals waren es ja noch mehr, u.a. die mit der Bayerischen Staatsregierung verflochtene Bayernwerk AG) unter Androhung von Peitschenhieben dazu verdonnert wurden, Atommeiler zu bauen, war es ja wohl auch nicht. Frühzeitig hat man Milliarden-Subventionen eingefordert (und erhalten), sich der Verantwortung um die Endlagerung entledigt (hat alles der Bund, also WIR! übernommen) und mit dem von uns allen subventionierten Know-how AKWs nicht nur lukrativ betrieben, sondern auch exportiert.

Dass man sich bei EON jetzt hinstellt und sagt: entweder wir einigen uns oder glaubt ihr wirklich, dass es uns in 100 Jahren noch gibt? bestätigt nur peters letzten Satz.

Die Einigung ist satt und lässt die EON-Vorstände strahlen: 46 Mrd Euro für (heute geschätzte!) 140 Mrd. Kosten. Vermutlich werdens 300 Mrd.
#
WuerzburgerAdler schrieb:

Ganz so, dass die Energiekonzerne (damals waren es ja noch mehr, u.a. die mit der Bayerischen Staatsregierung verflochtene Bayernwerk AG) unter Androhung von Peitschenhieben dazu verdonnert wurden, Atommeiler zu bauen, war es ja wohl auch nicht.

Es braucht auch keine Peitschenhiebe, wenn die Energieproduzenten staatlich regulierte regionale Monopole sind.
#
SGE-URNA schrieb:

Dabei ist Atomkraft ausnahmsweise mal nicht die Erfindung eines kapitalistischen Ausbeuters, sondern, wie du ja zutreffend beschreibst, aus dem politischen Kalkül des damaligen Zeitgeists hervorgegangen.

dazu eine kurze anmerkung: das zeitalter des klassischen kapitalisten, gerne karikiert mit zigarre und hut, ist vorbei. wie ja auch die epoche der arbeiterklasse vorüber ist. heute hast du aktionäre, shareholdervalue, geschäftsführer und vorstände. da wo früher unternehmer mit ihrem vermögen gehaftet haben, wenn etwas schief ging, hast du heute vorstände die gut versorgt und abgefunden werden. und lobbyisten die kassieren, auch und gerade in der politik.

im modernen kapitalismus gelten die alten parameter nicht mehr. übrig geblieben ist lediglich die tatsache, dass ein großteil der gewinne in einigen, wenigen händen landet. und dass verluste vergesellschaftet werden.
#
Das ist so pauschal nicht ganz richtig, peter. Es gibt auch heute noch eine Vielzahl Unternehmen, die nicht öffentlich gehandelt werden und sich in Privatbesitz befinden. Genauso gibt es überregionale und globale Konzerne. Beides gab es auch vor hundert Jahren schon. Dass sich manche Strukturen ändern, liegt in der Natur der Sache. Gibt ja auch etliche neue Industrien, die es früher nicht gab und die völlig anders geführt werden, als alteingesessene Branchen.

Das von dir angesprochene Shareholder Value Konzept war eine fast schon religiöse Obsession der späten 80er und 90er Jahre und ist heutzutage aus meiner persönlichen Erfahrung schon seit einigen Jahren gar nicht mehr so hip. Ganz im Gegenteil, der Trend geht zu Nachhaltigkeit anstatt kurzfristiger Wertgenerierung, sowohl in der Theorie, aber auch in der Praxis.
#
SGE-URNA schrieb:  


WuerzburgerAdler schrieb:
Aber gegen Lobbyismus, Profitgier und vollkommen naive, nichtsdestoweniger erbarmunslose Technologiegläubigkeit kam damals niemand an.


Meines Wissens war die Energiewirtschaft damals nicht privat. Das ganze war also bewusst politisch gewollt und gefördert.

ich habe die damalige zeit auch sehr bewußt erlebt und auch den durchaus starken widerstand gegen atomkraft. den gab es in der politik allerdings nicht. dort wurde atomkraft als eier legende wollmilchsau gefeiert, nach anfänglichen investitionen (durch steuergelder) und hohen gewinnerwartungen (die natürlich nicht in die steuergelder zurück fliessen sollten) wollte man energietchnisch weitestgehend autonom werden (musste weniger strom im ausland einkaufen) und konnte den sogar noch ins europäische ausland weiter verkaufen, weil überschüsse produziert wurden (was in der ganzen debatte selten formuliert wurde). und natürlich war atomkraft sicher und umweltfreundlich wie nichts sonst. die idee regenerativer energiegewinnung war hippietum und wurde als völlig albern abgetan.

um die endlagerung hat man sich einfach keinen kopp gemacht. das ist wie bei einer wilden party, bei der es einem irgendwann völlig egal ist dass man am nächsten morgen in einer zerstörten wohnung wach werden könnte und wird. allerdings lässt sich atommüll schlechter entsorgen als leere flaschen und angekokelte möbel.

man muss sich den damaligen zeitgeist veregenärtigen wenn man das verstehen will. fortschritt und technik waren erst einmal per se gut und wichtig, deutschland das wirtschaftswunderland, wollte nicht abgehängt werden von anderen ländern, die weniger skrupel kannten und alle die gegen den ausbau des atomstroms waren wurden als linke abgetan, die deutschland schaden wollten. und so erlebten gutbürgerliche und im leben eher angepasste kritiker, zum ersten mal in ihrem leben, wie es ist wenn die politik die polizei "knüppel aus dem sack" spielen lässt.
#
Alles verstanden und akzeptiert, peter. Ich wies oben lediglich darauf hin, da die Diskussion ja aus der Debatte um Besserverdienende (als Beispiel dann Energiemanager) entstanden ist. Dabei ist Atomkraft ausnahmsweise mal nicht die Erfindung eines kapitalistischen Ausbeuters, sondern, wie du ja zutreffend beschreibst, aus dem politischen Kalkül des damaligen Zeitgeists hervorgegangen.

Im Gegensatz zu anderen Industrien ist Energie (welche und wieviel) wohl auch heute noch wesentlich von politischer Einflussnahme geprägt.
#
SGE-URNA schrieb:  


fromgg schrieb:
Regenerativ ist billiger zu produzieren als Atom oder schmutzige Kohlenverstromung.


Mag ja heute gelten, keine Ahnung. Ich geb offen zu, dass ich mit diesen Rechnungen niocht vertraut bin. Aber eine ganz simple Frage... wenn das schon immer völlig offensichtlich war, warum hat man das nicht gemacht? Ich unterstelle einfach mal, dass auch die böswilligsten Energie-Manager ihre Kinder lieber saubere Luft atmen lassen und keinen Bock auf Krebs haben, wenn sie dabei noch ähnlich hohe Profite machen können.

Vielleicht kann man heute die verzweifelte Aggression der Atomgegner von damals nachvollziehen. Die konnten das nämlich damals auch nicht verstehen.

D.h. so ganz stimmt das nicht. Aber gegen Lobbyismus, Profitgier und vollkommen naive, nichtsdestoweniger erbarmunslose Technologiegläubigkeit kam damals niemand an. Unterfüttert wie heute von der AfD in andere Richtungen mit Ängsten ("wir werden technologisch abgehängt und in 10 Jahren gehen alle Lichter aus&quot und dem "da müssen wir dabei sein". Letzten Endes war das alles halt ein Mega-Giga-Geschäft. Mit der Dauer von 50 Jahren. An dessen Folgen wir noch Tausende von Jahren zu knabbern haben werden.

@reggaetyp
Deshalb brauchen wir auch keine Links. So etwas hat man im Kopf.

Und noch eine Parallele gibt es zu der derzeitigen politischen Entwicklung: sage niemand, man habe das nicht wissen können. Im Fall Atomindustrie hat man es gewusst. Definitiv.
#
WuerzburgerAdler schrieb:

Aber gegen Lobbyismus, Profitgier und vollkommen naive, nichtsdestoweniger erbarmunslose Technologiegläubigkeit kam damals niemand an.

Meines Wissens war die Energiewirtschaft damals nicht privat. Das ganze war also bewusst politisch gewollt und gefördert.
#
Zum wiederholten mal : Regenerativ ist billiger zu produzieren als Atom oder schmutzige Kohlenverstromung. Es währe sicher möglich gewesen stufenweise ein Hochspannungsnetz , im Norden beginnend , zu implementieren. Die norddeutschen Grosstädte könnten schon alle am regenerativen Energie Netz hängen. Vergessen wird : Die Bahn könnte auch ein grosser Abnehmer sein. Transportleistung in grossen Stil  mit regenerativen Energien erbringen , das währe es.

Man will wohl nicht ( Verschwörungstheorie on ).
#
fromgg schrieb:

Regenerativ ist billiger zu produzieren als Atom oder schmutzige Kohlenverstromung.

Mag ja heute gelten, keine Ahnung. Ich geb offen zu, dass ich mit diesen Rechnungen niocht vertraut bin. Aber eine ganz simple Frage... wenn das schon immer völlig offensichtlich war, warum hat man das nicht gemacht? Ich unterstelle einfach mal, dass auch die böswilligsten Energie-Manager ihre Kinder lieber saubere Luft atmen lassen und keinen Bock auf Krebs haben, wenn sie dabei noch ähnlich hohe Profite machen können.
#
friseurin schrieb:

Die Konzerne sind gezwungen deine unterschlagenen 46 Mrd. hinzulegen obwohl sie liebend gern die AKWs am Netz gelassen hätten. Auf den Sachverhalt, dass der, der wünscht, auch zu zahlen hat, gehst du gar nicht ein.

Und zwar deshalb nicht, weil ich nicht gedacht hätte, dass ein vernunftbegabtes Wesen so etwas im Ernst äußern kann.

Soll das heißen: wenn jemand giftigen Abfall erzeugt und eine Regierung sagt ihm, dass er damit aufhören muss, entbindet ihn das von der Pflicht, den bisher erzeugten giftigen Abfall wegzuräumen? Ernsthaft?

Ich sag ja: die Welt ist irr.
#
WuerzburgerAdler schrieb:  


friseurin schrieb:
Die Konzerne sind gezwungen deine unterschlagenen 46 Mrd. hinzulegen obwohl sie liebend gern die AKWs am Netz gelassen hätten. Auf den Sachverhalt, dass der, der wünscht, auch zu zahlen hat, gehst du gar nicht ein.


Und zwar deshalb nicht, weil ich nicht gedacht hätte, dass ein vernunftbegabtes Wesen so etwas im Ernst äußern kann.


Soll das heißen: wenn jemand giftigen Abfall erzeugt und eine Regierung sagt ihm, dass er damit aufhören muss, entbindet ihn das von der Pflicht, den bisher erzeugten giftigen Abfall wegzuräumen? Ernsthaft?


Ich sag ja: die Welt ist irr.

Der Fairness halber sollte man vielleicht erwähnen, dass sowohl Regierung(en), als auch Verbraucher jarhrzehntelang ein gesteigertes Interesse an bezahlbarem Strom hatten. Deswegen wurden Atomkraftwerke in erster Linie auch gebaut, nicht etwa lediglich wegen der Profitgier einzelner Bösewichte.

An die Sache mit dem lästigen strahlenden Müll hat wahrscheinlich lange Zeit gar keiner gedacht, wie so oft. Dass sich nun um das Finanzielle gestritten wird, ist üblich. Realität ist eben, dass die Margen des Atomstroms wesentlich an Attraktivität verlieren, wenn man die Entsorgungskosten einbezieht.  
#
friseurin schrieb:

DU hast keine Argumente gebracht, sondern einfach irgendwas Persönliches gequaselt und das ist noch recht freundlich formuliert.

Was war daran persönlich. Ironie nennt man das und, mit Verlaub, die Bemerkung, deine Haltung passe zum Programm der AfD, zumindest was das wirtschaftspolitische angeht, war das etwa so falsch? Ich glaube nicht.

friseurin schrieb:

Warum disualifiziert mich das? Weil ich darauf hingewiesen habe, dass auch Obdachlose sehr wohl einen Anspruch auf Sozialhilfe haben und, wenn überhaupt, quasi selbstverschuldet arm sind? Wollen wir jetzt so tun, als ob Obdachlose keinen Anspruch auf Sozialhilfe, Grusi oder wie auch immer der Gesetzgeber das nennt, haben?
Obdachlos wird man nicht einfach so mal im Vorbeigehen oder aufgrund der bösen Wirtschaft, sondern weil viele Faktoren zusammenkommen, allen voran Schicksalsschläge, die einen Menschen komplett herunterreißen.


Du hast mitnichten einfach nur geschrieben Obdachlose hätten Anspruch auf Sozialhilfe, sondern dich zu der Behauptung verstiegen, die würden keine beantragen. Da möchte ich gerne mehr darüber erfahren. Selbst wenn dem so wäre, erschließt sich mir nicht so recht, was das grundsätzlich damit zu tun haben soll, wie sie obdachlos geworden sind. Mag sein, dass ich in Wirtschaftsfragen eher sehr durchschnittlich informiert bin und dass hier meine Fachkenntnis überschaubar ist, bezüglich sozialer Fragen bin ich hervorragend aufgestellt. Sollte ich auch sein ...
#
FrankenAdler schrieb:

Was war daran persönlich. Ironie nennt man das und, mit Verlaub, die Bemerkung, deine Haltung passe zum Programm der AfD, zumindest was das wirtschaftspolitische angeht, war das etwa so falsch? Ich glaube nicht.

Also jeder, der wirtschaftspolitische Positionen jenseits der Linkspartei vertritt (alle anderen sind ja vermeintlich neoliberal), "passt zur AfD"? Und wenn man Kinder mag, passt man auch zur AfD, zumindest familienpolitisch?

Ist die AfD Keule das neue Stilmittel, um jenste Diskutanten zu diskreditieren, wenn man deren Standpunkte zu was auch immer nicht teilt?
#
friseurin schrieb:

Der Chef kann auch das Hundertfache verdienen, solange seine Angestellten gescheit entlohnt werden. Insb., wenn es der ist, der die Firma aufgebaut hatte oder viel dafür tat, um in diese Position zu kommen.
Aber wahrscheinlich ist es nach deiner Ansicht ja einfach, Chef zu werden, insb. der eines Konzerns.

Hat niemand behauptet, dass es leicht ist, Chef eines Konzerns zu werden. Man muss vielmehr schon eine gehörige Portion Skrupellosigkeit mitbringen.

Und das Hundertfache finde ich jetzt auch etwas kleinkariert. Das Tausendfache sollte es schon sein.

Zum Beispiel die Energiekonzerne. Sacken 190 Mrd. Subventionen ein, verdienen sich 50 Jahre dumm und dämlich, schütten 70 Mrd. an die Aktionäre aus und kaufen sich dann mit 46 Mrd. von den Rückbau- und Endlagerkosten frei. Die - nach heutigen Schätzungen - 140 Mrd. kosten und ca. 110 Jahre dauern werden.

Aber das meintest du ja nicht. Du meintest sicher den Schreinermeister um die Ecke mit 5 Angestellten.
#
Wie genau kommt man eigentlich im Angie Thread von AfD Geplänkel auf "eigentlich sind die Reichen Schuld", dann über "die Besserverdienenden zahlen aber viel" wiederum auf das "Freikaufen der Energiewirtschaft"? Und das ganze innerhalb von 10 Beiträgen?

Diskutiert doch erstmal einen Sachverhalt aus...

@Brady: Das hier ist doch der optimale OT Thread mit nichtssagendem Titel , den du dir immer gewünscht hast, wo alles rein kann, was sonst nirgendwo passt, oder?
#
Seite 2 hat doch potential weiter so Irgendwann hat einer vlt DIE idee. Das wir am essen und trinken kein ertrag haben war mir so nicht einmal bewusst und ist irgendwie typisch sge oder ist das  außer auf Schalke und bei dem Bayern normal?

Das mit den Mitgliedern wäre ne idee. Da muss man einfach mal ein paar interesante Kampagnen starten.

Imbiss buden vor den stadion finde ich auch super (das ganze soll auchganz offiziell sein. Das zieht Fans an und wenn andere dadurch pleite gehen ist das leider schade aber warum sollte die sge bei speisen und trank nicht an den eigenen fans verdienen ?

Pfandflaschen container hinstellen. Auch kleinvieh macht misst. Wenn am ende des jahres nur 100 000 euro ( 0,20 cent x 30 000 Fans) bei raus kommen ist es nen mini erfolg. Und wenn damit nur ein jugendtalent gehalten werden kann der dann irgendwann vlt 3 millionen (bei dem heutigen preisen kann es auch mehr geben)  bringt.
#
UrbanSpirit schrieb:

Das wir am essen und trinken kein ertrag haben war mir so nicht einmal bewusst und ist irgendwie typisch sge oder ist das  außer auf Schalke und bei dem Bayern normal?

Ein externer Caterer ist das normalste der Welt. Abgesehen davon hat die Eintracht natürlich Ertrag, allerdings indirekt in Form einer Lizenzgebühr, die Aramark an Stadionbetreiber und Eventausrichter zahlt, damit sie dort exklusiv verkaufen können.