
upandaway
22423
concordia-eagle schrieb:
In irgendeinem der FR "Volltreffer" Videos hieß es;
Die A-Mannschaft schlägt immer völlig locker das B-Team (so sinngemäß). Das ist völlig pervers. Normalhin gewinnen die meist viel engagierteren 2. Mannschaften recht häufig. Wenn das bei uns nicht oder sehr selten der Fall ist dürfte bei Einigen im B-Team Qualität UND Einsatz fehlen.
Völliger Journalistenquatsch.
Die Herren stehen bei jedem Training und sind sich in ihrer Babbelrunde selbst genug. Die kriegen überhaupt nicht mit, was im Training im Detail passiert. Gegen Ende fragen sie die Kiebitze, wie das Trainingsspiel ausgegangen ist, wer Tore geschossen hat und wer mit wem zusammengerasselt ist.
Es ist mitnichten so, daß das A-Team das B-Team immer schlägt. Und schon garnicht "völlig locker". Ich behaupte, daß das B-Team mindestens 50% der Trainingsspiele für sich entscheidet. Die Spiele sind meistens so eng, daß schon oft Stimmen laut wurden, die einen Einsatz des kompletten B-Teams für das anstehende Spiel einforderten, von wegen Einsatz, Kampfbereitschaft und Wehrhaftigkeit.
concordia-eagle schrieb:
Spielt mal Schorsch macht er nicht nur einen dicken Bock (nicht so schlimm) sondern hängt sich laut Veh in der darauffolgenden Woche nicht mal besonders rein.
Laut Veh....dieser Zusatz ist wichtig.
Denn außer Veh hat das niemand gesehen, daß Schorsch sich in der darauffolgenden Trainingswoche mangelhaft reingehängt hätte. Veh soll sagen, wenn er einen Spieler nicht mehr gebrauchen will und nicht an den Haaren herbeigezogene Argumente anführen.
Würde er all diejenigen, die sich im Training angeblich nicht reinhängen, wie den Schorsch auf die Tribüne verbannen, müßte er tatsächlich vollumfänglich die B-Elf nominieren (außer Schwegler und Rode).
Tube schrieb:
Seltsame uaa-Diskussion hier.
Wenn jemand fast jedes Training sieht, bildet er sich über die Darbietungen natürlich seine Meinung.
So isses, Tube
Und doch wieder nicht. Zunächst mal bilde ich mir überhaupt keine Meinung zur Qualität des Trainings, denn -man höre und staune- selbst ich gehe mit der Gewissheit dorthin, daß der Trainer schon weiß, was er macht. Meinetwegen braucht er überhaupt nicht zu trainieren oder er führt gemeinsam mit der Mannschaft seinen Hund Gassi.
Ich stelle erst einen Bezug zum Training her, wenn ich über Wochen nachlassende Leistungen in den Spielen registriere. Und genau dieser Zusammenhang muß einem auffallen, da können die Kritiker trotz Tabellen -und Punktestand sagen was sie wollen. Ich für meinen Teil bin mit dem Tabellen -und Punktestand natürlich zufrieden, nicht aber mit der Art und Weise, wie sich das Team im Spiel präsentiert. Mir ist die Gefahr zu groß, wie sich die Mannschaft einlullt, wie sie nur das Notwendigste tut, wie sie sich aufs Glück verläßt, wie sie sich auf ihre (angebliche) individuelle Klasse verläßt. Und da kommt natürlich die Erinnerung an die letzte Rückrunde ins Spiel: ich habe starke Zweifel, ob diese labile Mannschaft im Eventualfall heutzutage in der mentalen Lage wäre, den berühmten Schalter umzulegen, wenn es denn zwingend notwendig wäre.
Das ist es, was ich im Spiel sehe und aufs Training umlege: die Mannschaft wird nicht straff geführt, sie wird an der langen Leine gelassen. Und das tut ihr nicht gut. Und wenn das Veh nicht sieht oder sehen will, dann muß ihn jemand von den Verantwortlichen eindringlich warnen, wie es damals war im Frühjahr 2011, mit der langen Leine, die Gift für diese Mannschaft ist, mit dem dann unumlegbaren Schalter, der Kuh, dem Bock, dem dritten Bein, dem Denkgefängnis.
Und es werden vom Trainer tatsächlich Mängel festgestellt. Veh war mit der Kilometerleistung gegen Fürth nicht einverstanden. Ach was? Ich auch nicht. Ich würde es allerdings lieber als mangelnde Laufbereitschaft bezeichnen.Das ist aber ein Mangel, den er schon seit einigen Spielen hätte einklagen können. Hat sich was geändert? Und da müßte er nicht mal was trainieren lassen, sondern einfach rigide seiner Mannschaft abverlangen. Bei Nichterfüllung personelle Konsequenzen. Aber nein, muß niemand befürchten, Stammplätze garantiert, Russ läßt grüßen.
Veh kann Friend nicht bringen, weil er keine Spielpraxis hat. Solch ein Stuss! Das heißt also, Friend spielt in dieser Saison nicht mehr? Oder höchstens in der größten Not, aber eben ohne Spielpraxis? Wie wäre es denn, wenn man einen wirklich schwachen KSC mit der formidablen Startformation bis zur Halbzeit auch nach Toren so dominiert, daß man etwa ab der 60. Minute ebendiese Mindestspielpraxis an die entsprechenden Leute mit halbwegs überschaubarem Risiko vergeben kann?
Tzavellas hat schon seit Saisonbeginn keine Spielpraxis und hatte diverse Trainingsrückstände. Trotzdem wurde er gegen 1860 eingesetzt. Friend hatte verletzungsbedingt Trainingsrückstand. Nach dem Samstagspiel gegen den KSC wurde sonntags ausgelaufen, Montag und Dienstag gabs trainingsfrei. Anschließend konnte man lesen, daß an diesen beiden Tagen Kolodziel mit Oka, Idrissou und Anderson auf dem Platz rekonvaleszent, also leicht gearbeitet hat. Was hätte dagegen gesprochen, Tzavellas und Friend als weitere Gruppe ebenfalls trainieren zu lassen wg. allgemeinem Trainingsrückstand? Nix, behaupte ich, aber freie Tage sind offenbar ohne Unterschied des Trainingszustandes freie Tage. Das ist doch völlig unverständlich.
Und so könnte ich weitere Ungereimtheiten anführen, lasse es aber, um hier niemanden zu überfordern oder gar in den Infarkt zu treiben.
Tube schrieb:
Uaa wird mit seinen Einschätzungen nicht immer richtig liegen....
So isses, Tube
Tube schrieb:
Guter Mann, der uaa.
Und nochmal, so isses, Tube. Danke
Wedge schrieb:
Ich persönlich warte da lieber erstmal den WIB Trainingsbericht oder auch die Traqinigskrümel ab.
Trainingskrümel wird es keine geben. Zu Vehs Unterird-Training und den damit einhergehenden Spielverläufen der letzten Wochen habe ich schon genügend gesagt.
Seine unverständlichen Personalmaßnahmen, seine widersprüchlichen Aussagen vor und nach den Spielen, seine ständigen Drohungen, den Bettel hinzuschmeißen, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden, all das ist äußerst frag -und damit kritikwürdig.
Vehs stark nachlassende Performance nach eigentlich wirklich gutem Arbeitseinstand hier in Frankfurt bezeichne ich als übel.
Meine Hoffnung stützt sich auf die Winterpause. Auf irgendeinen Chef, der Trainer und Mannschaft nochmal neu ausrichten, nochmal vergattern, noch mal bedingungslos auf den Aufstieg einschwören kann.
Groß ist meine Hoffnung in Bezug auf den Trainer aber nicht. Die Gefahr: das ist einer aus der Kategorie Funkel oder sintemalen Rehhagel. Hundert Jahre Erfahrung, weiß alles, kann alles. Unnachgiebig bis überheblich bis verstockt in seiner vermeintlichen Expertise. Wehe, wenn die in Frage gestellt wird. Dann kommt ultimativ die Gretchenfrage.
Willensausdauer schrieb:
Was ist eigentlich mit Dudda und den beiden anderen Nachwuchsspielern, die ab Sommer einen Profivertrag haben?
Die trainieren momentan nicht bei der 1. Mannschaft mit, oder?
Ist A. Jung (manchmal) beim Training dabei?
Nein, Dudda, Hien und Wille trainieren schon seit ewigen Zeiten nicht mit den Profis. Haben sie unter Veh überhaupt schon mal? Kann mich nicht wirklich erinnern. Vielleicht in den ersten Tagen seiner Anwesenheit, auf den Sandhöfer Wiesen.
Dudda und Hien sind seit langer Zeit verletzt. Dudda hat nach meinen Informationen Schambein. Deren Langzeitfehlen ist auch ein Grund, warum die U19-Jungs von Schur dieses Jahr nicht die große Rolle spielen. Wille war auch lange verletzt, trainiert und spielt aber seit einigen Wochen wieder regelmäßig U19.
Anthony Jung ist nicht (auch nicht manchmal) im Training der Profis. Von ihm sprach Veh, daß er ihn mit ins Wintertrainingslager nehmen wolle.
Anmerkung: alle vier Genannten waren bei Daum fast regelmäßig im Profitraining. Hat zwar nix gebracht, fand ich aber trotzdem eine sinnvolle, zukunftsgewandte Maßnahme.
Wird zwar gleich wieder ein Sturm der Entrüstung losbrechen, aber egal.
Gestern abend (also vor der heutigen Zettelgeschichte) hat in irgendeinem Thread ein User gefragt, ich glaube, es war Willensausdauer, ob ein Trainingsbeobachter etwas zur Trainingsleistung von Tzavellas sagen könnte. Ich hätte gekonnt, habe es mir aber verkniffen, weil ich es für unwichtig hielt. Obwohl ich mich sehr gewundert hatte, daß Tzavellas nicht mal auf der Bank saß.
Heute sage ich: Tzavellas ist nach dem 1860-Spiel nicht mehr und nicht weniger rumgeturnt wie jeder andere Spieler auch. Ihm gegenüber jedem anderen eine schlechte Trainingseinstellung zu attestieren, ist völlig unglaubhaft.
Diesem Spieler konnte Veh noch nie viel abgewinnen. Er demontiert ihn auf bittere Art und Weise.
Vielleicht braucht er ein Exempel.
Gestern abend (also vor der heutigen Zettelgeschichte) hat in irgendeinem Thread ein User gefragt, ich glaube, es war Willensausdauer, ob ein Trainingsbeobachter etwas zur Trainingsleistung von Tzavellas sagen könnte. Ich hätte gekonnt, habe es mir aber verkniffen, weil ich es für unwichtig hielt. Obwohl ich mich sehr gewundert hatte, daß Tzavellas nicht mal auf der Bank saß.
Heute sage ich: Tzavellas ist nach dem 1860-Spiel nicht mehr und nicht weniger rumgeturnt wie jeder andere Spieler auch. Ihm gegenüber jedem anderen eine schlechte Trainingseinstellung zu attestieren, ist völlig unglaubhaft.
Diesem Spieler konnte Veh noch nie viel abgewinnen. Er demontiert ihn auf bittere Art und Weise.
Vielleicht braucht er ein Exempel.
sgevolker schrieb:
@Upandaway.
Als regelmäßiger Trainingsbeobachter kannst Du mir vielleicht die folgenden Fragen beantworten:
- Werden regelmäßige Spielsituation, Spielzüge eingeübt?
- Unterbricht Veh ab und an das Spiel und erklärt den Spieler was sie richtig/falsch machen?
- Sagt er überhaupt was?
- Werden regelmäßig Standarts trainiert?
Oder ist es echt so, dass die sich mit dem konditionstrainer warm machen und danach ein Trainingsspiel? Wieviel Prozent der Einheiten läuft so ab wie in den letzten beiden Tagen?
Kannst Du das beantworten oder bist Du doch nicht so häufig vor Ort?
@Volker
Gerne beantworte ich Deine Fragen. Zweiter Anlauf.
sgevolker schrieb:
- Werden regelmäßige Spielsituation, Spielzüge eingeübt?
Nein. Jedenfalls nicht in den letzten Wochen (wenn ich von letzten Wochen spreche, meine ich die letzten ca 6 Wochen).
Aber davor auch nur sporadisch. Am ehesten noch, als Veh hier anfing während der Frauen-WM, auf den Sandhöfer Wiesen.
sgevolker schrieb:
- Unterbricht Veh ab und an das Spiel und erklärt den Spieler was sie richtig/falsch machen?
Nein. Macht er nicht.
sgevolker schrieb:
- Sagt er überhaupt was?
Nein. Er bellt vielleicht mal einen Satz ins Geschehen, wenn er mal zu genervt ist. Während der Trinkpausen plaudert er (selten) mit einem Spieler. Meistens steht er mit seinem Co abseits.
sgevolker schrieb:
- Werden regelmäßig Standarts trainiert?
Nein. Verschwindend gering. Wenn Überhaupt.
sgevolker schrieb:
Oder ist es echt so, dass die sich mit dem konditionstrainer warm machen und danach ein Trainingsspiel? Wieviel Prozent der Einheiten läuft so ab wie in den letzten beiden Tagen?
Ja, so laufen 95% der Einheiten in den letzten Wochen(6)
sgevolker schrieb:
Kannst Du das beantworten oder bist Du doch nicht so häufig vor Ort?
Ich bin bei jedem Training (98%)
Die Eintracht trainiert, je nach Spieltag, durchschnittlich 5 Einheiten auf dem Platz. Ist die Woche länger (Sonntag/Montagsspiel), können es auch ein/zwei Einheiten mehr werden. Wir hatten aber auch schon Wochen mit Montag und Dienstag trainingsfrei. Dann gibts eben entsprechend weniger Einheiten. Eine Einheit in der Woche besteht oft aus Waldlauf oder verschärftem Kondi-Training auf dem Platz, eine Einheit geht drauf für Fußballtennis. Alle Einheiten dauern zwischen 70-90 Minuten. Am letzten Tag der Trainingswoche ist das Training nichtöffentlich und hat dieselbe Durchschnittsdauer.
Nochmal: mir ist wurscht, wie intensiv oder auch net Veh trainiert, meinetwegen muß er überhaupt nicht trainieren. Solange ich einen überzeugenden Willen im Spiel sehe und zwar bitte über 90 Minuten.
Da ich den aber nicht sehe, korreliere ich die Spielleistungen zurück auf die Trainingsleistungen.
Von den mentalen Problemen, oder besser, von den Einstellungsschwächen, meinetwegen auch Charakterschwächen, die die Spieler immer noch haben, will ich garnicht reden. Die hat Veh nicht beseitigen können (oder hat sie als vernachlässigbar erachtet)
sgevolker schrieb:
@Upandaway.
Als regelmäßiger Trainingsbeobachter kannst Du mir vielleicht die folgenden Fragen beantworten:
- Werden regelmäßige Spielsituation, Spielzüge eingeübt?
- Unterbricht Veh ab und an das Spiel und erklärt den Spieler was sie richtig/falsch machen?
- Sagt er überhaupt was?
- Werden regelmäßig Standarts trainiert?
Oder ist es echt so, dass die sich mit dem konditionstrainer warm machen und danach ein Trainingsspiel? Wieviel Prozent der Einheiten läuft so ab wie in den letzten beiden Tagen?
Kannst Du das beantworten oder bist Du doch nicht so häufig vor Ort?
Gerne beantworte ich Dir Deine Fragen.
sgevolker schrieb:
- Werden regelmäßige Spielsituation, Spielzüge eingeübt?
lykantroph schrieb:
Jetzt weiß ich nur nicht ob du, lieber uaa, vollkommen richtig liegst mit deiner Einschätzung....
Wie oft muß ich eigentlich noch erklären, daß ich diesen Anspruch mitnichten habe?
Andererseits: wer geneigt ist, mit mir die Freudentänze aufzuführen, muß auch mit mir die bitteren Tänze tanzen
rotundschwarz schrieb:
.....aber ansonsten nicht unbedingt verdächtig ist, zu übergroßer Zuversicht oder gar Optimismus zu neigen ,-)
Wie wahr, meine liebe rotundschwarz.
Ich habe das gestrige Training beschrieben, nach langer Zeit wieder mal. Sicher mit ätzenden Worten. Ich hätte aber auch jedes beliebig andere Training seit Wochen beschreiben können, es wäre ganz ähnlich ausgefallen. Das ist der Knackpunkt, der hier in den Reaktionen auffällt: es wird schon alles seine Richtigkeit haben, wie der Trainer das handhabt. Hoffe ich ja auch, wer wäre ich denn, wenn ich es besser wüßte als er?
Trotzdem mißfällt mir der offensichtliche Zusammenhang zwischen den Trainings der vergangenen Wochen und, ich sags mal ganz einfach, der nachlassenden Fähigkeit der Mannschaft, ein Spiel konsequent bestimmen zu wollen. Ich sehe, wie die Mannschaft nach halbjähriger Anwesenheit des Trainers in ein fatales, nur allzu bekanntes Verhaltensmuster verfällt. Die Kommentare dazu sind mir echt zu verharmlosend.
Beispielhaft stoppdenbus: manchmal ist es besser, ein einfaches Spielchen zu machen statt doppelten Rittberger....
Manchmal, manchmal. Es wird aber seit Wochen nix anderes gemacht.
Köhler: "Vielleicht hätten wir einige Prozent mehr geben müssen." Jou, vielleicht, vielleicht.
Schwegler: "Wir waren alle geschockt nach dem Sekundentor." Alle? Warum kollektiv? Ist da wirklich keiner mim ***** in der Hose? Warum ist das so? Und -na wenn schon, dann liege ich eben 1:0 zurück, ist halt wie im Wettbüro, dann starte ich eben mit dem Handicap -1. Aber verdammt, dann müßte ich wirklich vieleichtvielleicht ein paar Prozente mehr in das Spiel investieren.
Von mir aus kann Veh trainieren wie er will, klar, wird er auch machen, trotz meines dämlichen Geschreibsels. Aber für mich steht fest, daß die Mannschaft ein ewiges, verdammtes Mentalitätsproblem hat, von dem auch die Neuen schon wieder zusehends infiziert werden.
Das muß Veh der Mannschaft austreiben, oder, andersrum, eine andere Mentalität einimpfen. Eine gute Möglichkeit dazu wäre eine stringente, konzentrierte, kompromisslose Trainingsarbeit. Nicht dieses Larifari.
Und wenn ich in dieser Hinsicht eine Verbesserung, eine Steigerung, ein Umdenken erkenne -dann bin ich ganz bestimmt der allererste, der wieder zu euphorischen Anwandlungen neigt. Was wäre mir nicht lieber als eben genau dieses.
Aha. Jetzt wird alles ganz klar. Wie Schuppen von den Augen. Die Gründe für die Niederlage gegen 1860 sind analysiert. Gute Arbeit, Trainerteam.
Es lag nicht an der Kampfkraft des Gegners, nicht an Gabor Kiraly, nicht an der eigenen eventuellvielleicht mangelnden Einstellung, schon garnicht an Glück oder Pech -es lag eindeutig daran, daß man erstmalig vor dem Spiel gegen die Löwen am letzten öffentlichen Trainingstag einer jeden Woche nicht seinem lieben Ritual nachgegangen ist: man hat vergessen? verschludert? oder aber auch bewußt?.....kein Fußballtennis gespielt. Vielleicht sollte getestet werden, ob man genügend Qualität und Willen im Kader hat, um jetzt eben sogar auf diese Ritual verzichten zu können?
Hat man nicht, das Ergebnis ist bekannt: vergeigt, verkackt.
Deswegen also heute vormittag Rückbesinnung, gottseisgepfiffenundgetrommelt, zurück zur alten Gewohnheit.
15 Minuten Aufwärmen, 45 Minuten großes Tennis(turnier). Dosiert. Gewonnen hat das Trio Schwegler, Jung, Hofmann.
Alles wird gut am Samstag.
Es lag nicht an der Kampfkraft des Gegners, nicht an Gabor Kiraly, nicht an der eigenen eventuellvielleicht mangelnden Einstellung, schon garnicht an Glück oder Pech -es lag eindeutig daran, daß man erstmalig vor dem Spiel gegen die Löwen am letzten öffentlichen Trainingstag einer jeden Woche nicht seinem lieben Ritual nachgegangen ist: man hat vergessen? verschludert? oder aber auch bewußt?.....kein Fußballtennis gespielt. Vielleicht sollte getestet werden, ob man genügend Qualität und Willen im Kader hat, um jetzt eben sogar auf diese Ritual verzichten zu können?
Hat man nicht, das Ergebnis ist bekannt: vergeigt, verkackt.
Deswegen also heute vormittag Rückbesinnung, gottseisgepfiffenundgetrommelt, zurück zur alten Gewohnheit.
15 Minuten Aufwärmen, 45 Minuten großes Tennis(turnier). Dosiert. Gewonnen hat das Trio Schwegler, Jung, Hofmann.
Alles wird gut am Samstag.
brockman schrieb:upandaway schrieb:brockman schrieb:
Ich glaube, das Problem ist, dass wir (zumindest die meisten von uns) nicht wissen, ob das, was bei uns läuft, die Ausnahme oder die Regel ist. Ich z.B. kann mir schlicht nicht vorstellen, dass nur bei uns Trainer rumfallen, die sich bewusst moderner Trainingslehre vermeiden und alles nur so laufen lassen. Vielleicht ist im Rahmen der Dosierung ein bisschen Gekicke gar nicht verkehrt. Weiß man's?
Guter Einwand,brockman.
Das treibt mich allerdings auch um. Wüßte gar zu gerne, wie etwa in Mainz oder in Gladbach trainiert wird. Ich hätte ja Zeit, aber das führt mir dann doch zu weit.
Natürlich habe ich auch schon an Dosierung gedacht. Macht ja vielleicht Sinn, erst recht zum Ende der Vorrunde hin. Allerdings wird schon seit Wochen dosiert. Und Zufall? Zufall, daß mit dem seit Wochen drögen Training die Leistungen in den Spielen Hand in Hand gehen?
Hmmm, war das Training denn Mitte der Vorrunde ein anderes?
Nein, wenn du die Zeit um die Spieltage ca. 7-11 meinst, war das Training nicht wesentlich anders. Wenn ich's recht überdenke, war das Training unter Veh noch nie wesentlich anders.
Meine Theorie ist folgende: die Mannschaft hat in den ersten etwa 10 Spielen ordentlich gespielt, weil der Trainer (und auch der Sportdirex)neu war, man mußte sich bemühen, den Stammplatz zu ergattern. Nachdem man aber etabliert war, konnte man die Leistung wieder etwas herunterschrauben. Ich erinnere in diesem Kontext an die Russ-Aussage bei seinem Weggang, die, ob bewußt geäußert oder unfreiwillig geplappert, die ungeschminkte Wahrheit eines Spielers urplötzlich offenlegte. Viele Spieler in der Mannschaft haben leider die gleiche fatale Mentalität oder lassen sich davon infizieren.
Im übrigen ist die Spielweise der Mannschaft über die Halbserie gesehen individuelle Ansichtssache. Ich fand höchstens 3-4 Spiele wirklich stringent durchgespielt. Alles andere war höchstens eine Halbzeit lang wirklich überzeugend. Dazu wurde im Glück-oder-Überlegenheits-Thread schon zur Genüge diskutiert.
brockman schrieb:
Ich glaube, das Problem ist, dass wir (zumindest die meisten von uns) nicht wissen, ob das, was bei uns läuft, die Ausnahme oder die Regel ist. Ich z.B. kann mir schlicht nicht vorstellen, dass nur bei uns Trainer rumfallen, die sich bewusst moderner Trainingslehre vermeiden und alles nur so laufen lassen. Vielleicht ist im Rahmen der Dosierung ein bisschen Gekicke gar nicht verkehrt. Weiß man's?
Guter Einwand,brockman.
Das treibt mich allerdings auch um. Wüßte gar zu gerne, wie etwa in Mainz oder in Gladbach trainiert wird. Ich hätte ja Zeit, aber das führt mir dann doch zu weit.
Natürlich habe ich auch schon an Dosierung gedacht. Macht ja vielleicht Sinn, erst recht zum Ende der Vorrunde hin. Allerdings wird schon seit Wochen dosiert. Und Zufall? Zufall, daß mit dem seit Wochen drögen Training die Leistungen in den Spielen Hand in Hand gehen?
Ist irgendwie ein zweischneidiges Ding, wenn die Profis die U23 "verstärken", insbesondere in der Abwehr. Einerseits kriegen sie halbwegs bissi Spielpraxis, andererseits stören sie irgendwie die Eingespieltheit und Harmonie des Teams.
Spielt sonst Cimen einen sehr stellungssicheren Innenverteidiger, dazu Kapitän und von hinten heraus die Mannschaft dirigierend, wirkte Bell heute wie ein Fremdkörper. Kantig, eckig, kein bißchen geschmeidig. Konnte die Abwehr in keiner Weise stabil halten geschweige denn organisieren. Schwaches Spiel von ihm, auch im Aufbau. Das war garnix.
Dominik Schmidt als anderer Innenverteidiger war deutlich besser, spielt aber sonst auch nicht diese Position, sondern Rechtsverteidiger. Diese Innenverteidigung haben die Wormser häufig vor große Probleme gestellt.
Alvarez war passabel, hat auch das schöne Volleytor geschossen. Titsch wie immer mit erheblicher Laufleistung, aber wenig, was dabei rumkommt. Uneffektiv.
Ansonsten -wer könnte brauchbar sein bei den Profis, wenns mal personelle Engpässe geben sollte?
Anthony Jung in der Linksverteidigung, sehr stabil, groß, gutes Kopfballspiel, technisch sehr ordentlich. Und ja, Elia Soriano, wuchtiger, robuster Mittelstürmer, kommt aufgrund seiner Größe an viele hohe Bälle. Hat ordentlich Zug und Drang zum Tor. Könnte vielleicht mindestens können was Rob Friend kann.
Spielt sonst Cimen einen sehr stellungssicheren Innenverteidiger, dazu Kapitän und von hinten heraus die Mannschaft dirigierend, wirkte Bell heute wie ein Fremdkörper. Kantig, eckig, kein bißchen geschmeidig. Konnte die Abwehr in keiner Weise stabil halten geschweige denn organisieren. Schwaches Spiel von ihm, auch im Aufbau. Das war garnix.
Dominik Schmidt als anderer Innenverteidiger war deutlich besser, spielt aber sonst auch nicht diese Position, sondern Rechtsverteidiger. Diese Innenverteidigung haben die Wormser häufig vor große Probleme gestellt.
Alvarez war passabel, hat auch das schöne Volleytor geschossen. Titsch wie immer mit erheblicher Laufleistung, aber wenig, was dabei rumkommt. Uneffektiv.
Ansonsten -wer könnte brauchbar sein bei den Profis, wenns mal personelle Engpässe geben sollte?
Anthony Jung in der Linksverteidigung, sehr stabil, groß, gutes Kopfballspiel, technisch sehr ordentlich. Und ja, Elia Soriano, wuchtiger, robuster Mittelstürmer, kommt aufgrund seiner Größe an viele hohe Bälle. Hat ordentlich Zug und Drang zum Tor. Könnte vielleicht mindestens können was Rob Friend kann.
Totti85 schrieb:
Was ist mit Kittel? Trainiert er mit?
Ja, Kittel, hatte ich vergessen, der interessiert natürlich.
War jetzt wieder etliche Tage nicht dabei, heute aber wieder. Bis jetzt macht er nach wie vor nur das Kolodziejprogramm mit, wenns ans Spiel geht mit Zweikämpfen, ist er raus.
Dann trainiert er allein mit Fabacher.
AKUsunko schrieb:
im gebabbel schrieb jemand, dass bamba das training abgebrochen hatte, weiß man da was genaueres?
Anderson hat in der "zweiten Halbzeit" einen Schlag auf den Fuß bekommen, der wohl ziemlich geautscht hat. Wurde auch kurz von Kühn gepflegt. Hat aber das Training nicht abgebrochen.
Wird man morgen sehen, ob er Trainingsarbeit machen kann.
Beim Wort "arbeit" hinterm Training haben sich meine Tasten fast geweigert.
Im SAW und im Gebabbel absolute Flaute. Auch im Schildenfeld-Thread ist offenbar alles hoch und runter diskutiert.
Deshalb zur allgemeinen Unterhaltung (leider nicht zur Erbauung) wieder mal ein paar Krümel.
Heute vormittag fehlten Idrissou und Nikolov, Gründe sind bekannt. Außerdem Alvarez, Titsch, Schmidt und Bell. Die sind wohl allesamt im Kader der U23, die heute abend gegen Ronny-Worms die vorläufige Tabellenführung erobert.
Aufgefüllt wurde der Kader heute mit dem derzeitigen U19-Torhüter Yannik Horn und seinen beiden Feldspielerkollegen Mark Schäfer und Louis Goncalves.
Nach der üblichen Kolodziej-Aufwärmarbeit und dem unvermeidlichen Gammelkreis, Dauer insgesamt 45 Minuten, das Trainingsspiel. Ist natürlich der interessanteste Teil des Trainings. Ich frage mich allerdings, ob das in jeder Trainingseinheit sein muß, denn -es wird halt gekickt, hin und her, hoch und runter. Klappt ein Spielzug, isses gut, klappt er nicht, isses offenbar auch in Ordnung. Kein Trainer greift ein, keiner gibt Anweisung, etwa um was vermasseltes zu wiederholen, keiner korrigiert. Kurzum, man kickt vor sich hin. Egal.
Die erste Elf im gelben Leibchen in der üblichen Aufstellung, 4-4-2, im Sturm Gekas und Hoffer. Im gestrigen Trainingsspiel war das dieselbe Startformation, in der zweiten Halbzeit spielten dann Hoffer und Friend zusammen. Beide gestrigen Sturmformationen waren wenig überzeugend, wie das allerdings im Training häufig der Fall ist. Heute also nochmal derselbe Beginn, Gekas und Hoffer, wiederum sehr rumpeliges Sturmspiel. In der "Halbzeitpause" instruierte Veh Matmour, der dann Gekas' Leibchen übernahm und tatsächlich zusammen mit Hoffer die Doppelspitze bildete, also wirklich zentral angriff. War leider auf Anhieb auch nicht das Gelbe vom Ei, aber man war als Beobachter dennoch froh zu sehen, daß auch mal eine eher unübliche Variante in Betracht gezogen wird. Wie gesagt, hat nicht sonderlich funktioniert, würde aber dennoch vielleicht mal einen Gegner überraschen (wenn ich es jetzt nicht verraten hätte ) Friend erhielt heute keine Chance in der A-Elf. Er ist aber auch ein arg limitierter, statischer Spieler, meine Güte, eindimensional. Da war ja Liberopoulos selig ein spielerischer Ausbund dagegen. 2x15 Minuten, Ende aufm Gelände.
Seit gestern schon hat Djakpa wieder unumschränkt das gelbe Linksverteidigerleibchen an. Ansonsten liefert Meier seine üblichen guten Trainingsleistungen ab, die er im Spiel nie wirklich bestätigt, Schwegler verteilt, Rode rennt, Jung hält sich zurück, Köhler verzögert und spielt quer oder Fehlpässe. Seine zwei Ecken hat der Yannic Horn mit der Zunge gefangen.
Aus der B-Elf empfiehlt sich kaum jemand. Caio spielt seinen Stiefel, also Licht und Schatten, Schatten leider mehr, Korkmaz kriegt überhaupt kein Bein auf die Erde, Totalabsturz. Hat hier abgeschlossen. Clark, der wäre vielleicht eine Erwähnung wert. Sicher, man weiß, was er alles nicht kann. Trotzdem bringt er m.E. immer mehr Dynamik, mehr Einsatz, mehr Laufbereitschaft aufn Platz als Lehmann, der völlig eintönig dahinstiefelt, dejavu Fink. Die Innenverteidiger, ob Anderson, Schildenfeld, Bell oder Bellaid haben meist kaum Probleme mit egal welchem Stürmer im Trainingsspiel. Ich denke, man kennt die Stürmereigenschaften zu genau, um groß überrascht zu werden. Scheint mir überhaupt das größte Problem in diesen Trainingsspielen zu sein -man kennt sich in -und auswendig. Deswegen rumpeln die Trainingsspiele meistens auch so.
Ach, weil ich gerade auch Schildenfeld erwähnt habe. Hier wurde ja von einigen kategorisch gefordert, daß man jetzt mal Bell sehen wolle, es reiche. Weil Schildenfeld langsam sei. Veh kann meinetwegen Bell bringen, vielleicht hat er ein überragendes Stellungsspiel, vielleicht eröffnet er unser Spiel von hinten heraus mit Uwe-Bein-Gedächtnispässen oder man kann sogar auf Schwegler verzichten -die Schnellerwünscher werden aber trotzdem bitter enttäuscht werden. Kann sein, daß er alles andere besser kann als Schildenfeld -aber schneller oder sprintstärker isser ganz sicher überhauptgarnet. Kantiger isser. Und damit wollte ich nichts gegen Bell sagen. Er ist ein solider, eifriger, sehr bemühter Trainingsteilnehmer.
Soll ichs mir wirklich antun? Doch. So, wie seit Wochen trainiert wird,spielen sie auch. Uninspiriert, langweilig, monoton. Schulterzucken. Komm ich heut net, komm ich morje.
Aber für Karlsruhe sollte es langen. Sagt ja auch Berater Charly.
Deshalb zur allgemeinen Unterhaltung (leider nicht zur Erbauung) wieder mal ein paar Krümel.
Heute vormittag fehlten Idrissou und Nikolov, Gründe sind bekannt. Außerdem Alvarez, Titsch, Schmidt und Bell. Die sind wohl allesamt im Kader der U23, die heute abend gegen Ronny-Worms die vorläufige Tabellenführung erobert.
Aufgefüllt wurde der Kader heute mit dem derzeitigen U19-Torhüter Yannik Horn und seinen beiden Feldspielerkollegen Mark Schäfer und Louis Goncalves.
Nach der üblichen Kolodziej-Aufwärmarbeit und dem unvermeidlichen Gammelkreis, Dauer insgesamt 45 Minuten, das Trainingsspiel. Ist natürlich der interessanteste Teil des Trainings. Ich frage mich allerdings, ob das in jeder Trainingseinheit sein muß, denn -es wird halt gekickt, hin und her, hoch und runter. Klappt ein Spielzug, isses gut, klappt er nicht, isses offenbar auch in Ordnung. Kein Trainer greift ein, keiner gibt Anweisung, etwa um was vermasseltes zu wiederholen, keiner korrigiert. Kurzum, man kickt vor sich hin. Egal.
Die erste Elf im gelben Leibchen in der üblichen Aufstellung, 4-4-2, im Sturm Gekas und Hoffer. Im gestrigen Trainingsspiel war das dieselbe Startformation, in der zweiten Halbzeit spielten dann Hoffer und Friend zusammen. Beide gestrigen Sturmformationen waren wenig überzeugend, wie das allerdings im Training häufig der Fall ist. Heute also nochmal derselbe Beginn, Gekas und Hoffer, wiederum sehr rumpeliges Sturmspiel. In der "Halbzeitpause" instruierte Veh Matmour, der dann Gekas' Leibchen übernahm und tatsächlich zusammen mit Hoffer die Doppelspitze bildete, also wirklich zentral angriff. War leider auf Anhieb auch nicht das Gelbe vom Ei, aber man war als Beobachter dennoch froh zu sehen, daß auch mal eine eher unübliche Variante in Betracht gezogen wird. Wie gesagt, hat nicht sonderlich funktioniert, würde aber dennoch vielleicht mal einen Gegner überraschen (wenn ich es jetzt nicht verraten hätte ) Friend erhielt heute keine Chance in der A-Elf. Er ist aber auch ein arg limitierter, statischer Spieler, meine Güte, eindimensional. Da war ja Liberopoulos selig ein spielerischer Ausbund dagegen. 2x15 Minuten, Ende aufm Gelände.
Seit gestern schon hat Djakpa wieder unumschränkt das gelbe Linksverteidigerleibchen an. Ansonsten liefert Meier seine üblichen guten Trainingsleistungen ab, die er im Spiel nie wirklich bestätigt, Schwegler verteilt, Rode rennt, Jung hält sich zurück, Köhler verzögert und spielt quer oder Fehlpässe. Seine zwei Ecken hat der Yannic Horn mit der Zunge gefangen.
Aus der B-Elf empfiehlt sich kaum jemand. Caio spielt seinen Stiefel, also Licht und Schatten, Schatten leider mehr, Korkmaz kriegt überhaupt kein Bein auf die Erde, Totalabsturz. Hat hier abgeschlossen. Clark, der wäre vielleicht eine Erwähnung wert. Sicher, man weiß, was er alles nicht kann. Trotzdem bringt er m.E. immer mehr Dynamik, mehr Einsatz, mehr Laufbereitschaft aufn Platz als Lehmann, der völlig eintönig dahinstiefelt, dejavu Fink. Die Innenverteidiger, ob Anderson, Schildenfeld, Bell oder Bellaid haben meist kaum Probleme mit egal welchem Stürmer im Trainingsspiel. Ich denke, man kennt die Stürmereigenschaften zu genau, um groß überrascht zu werden. Scheint mir überhaupt das größte Problem in diesen Trainingsspielen zu sein -man kennt sich in -und auswendig. Deswegen rumpeln die Trainingsspiele meistens auch so.
Ach, weil ich gerade auch Schildenfeld erwähnt habe. Hier wurde ja von einigen kategorisch gefordert, daß man jetzt mal Bell sehen wolle, es reiche. Weil Schildenfeld langsam sei. Veh kann meinetwegen Bell bringen, vielleicht hat er ein überragendes Stellungsspiel, vielleicht eröffnet er unser Spiel von hinten heraus mit Uwe-Bein-Gedächtnispässen oder man kann sogar auf Schwegler verzichten -die Schnellerwünscher werden aber trotzdem bitter enttäuscht werden. Kann sein, daß er alles andere besser kann als Schildenfeld -aber schneller oder sprintstärker isser ganz sicher überhauptgarnet. Kantiger isser. Und damit wollte ich nichts gegen Bell sagen. Er ist ein solider, eifriger, sehr bemühter Trainingsteilnehmer.
Soll ichs mir wirklich antun? Doch. So, wie seit Wochen trainiert wird,spielen sie auch. Uninspiriert, langweilig, monoton. Schulterzucken. Komm ich heut net, komm ich morje.
Aber für Karlsruhe sollte es langen. Sagt ja auch Berater Charly.
Erstklassiger Beitrag, seventh_son, wie so oft.
Und die zitierte Passage ist die entscheidende.
Als man damals die Ausländer Caio, Fenin, Korkmaz und Bellaid für viel Geld verpflichtet hatte, habe ich tatsächlich an einen überzeugenden Strategiewechsel geglaubt. Bruchhagen postulierte damals "daß man sich als einen Ausbildungsverein verstehen wolle". Also die gefundenen "Talent-Perlen" so auszubilden und weiterzuentwickeln, daß sie dem Verein zunächst sportlich weiterhelfen und -im optimalen Fall- mit Profit weiterverkauft werden können.
Wenn man sich das heutige Endergebnis anschaut, kann man nur konstatieren -traurig oder wütend- , daß das sportliche Management auf seiner selbst vorgegebenen Strategieschiene total versagt hat. Keiner der drei Trainer -Daum nehme ich aus, da zu kurz hier- wurde auch nur im geringsten auf diese Leitlinie verpflichtet oder gar festgenagelt. Jeder hat sich einen Scheiß um Ausbildung oder Weiterentwicklung gekümmert, weder bei der ausländischen noch bei der eigenen Jugend, jeder hat immer nur weitere, fertige Spieler gefordert, die sofort weiterhelfen, jeden hat man nach seiner Fasson werkeln und wurschteln lassen, entgegen jeder Strategievorgabe.
Das ist der eigentliche Skandal.
Zum Laktattest: der Sinn und die aus einem Laktattest zu gewinnenden Erkenntnisse in Bezug auf individuelle Trainingskonzepte werden hier zum fünften Mal völlig falsch diskutiert und interpretiert. Ist auch wurscht, weil sie eh nicht trainingsindividuell umgesetzt werden in diesem Stümperladen.
Nur soviel: Caio und Hoffer haben nicht abreißen lassen. Journalistenquatsch bzw Stimmungsmache. Sie wurden vom medizinischen Team vor Beginn der letzten Einheit, der 900m-Einheit im schnellsten Tempo, bewußt aus dem Test herausgenommen. Alvarez andererseits hat man laufen lassen, der hat sich dann auf den Brustwarzen quälen müssen. Oder Friend, der hat sich auch zunehmend schwergetan.
Erkenntnisgewinn? Welcher der Laktatraketen wie Köhler und Djakpa oder der Laktatnieten wie Hoffer und Friend (von Caio und Alvarez will ich garnicht reden) wird uns den Aufstieg ermöglichen?
Wahrscheinlich, so die Hoffnung, die Neuverpflichtung(en) dieses Winters.