
WürzburgerAdler
33552
Der Pausensnack vom Benjamin
sind Äpfel, reich an Vitamin.
Dagegen liebt der Thomas Stein
gar sehr den guten Frankenwein.
Sein Mitkollege M. Achmüller
nutzt Videos als Pausenfüller.
Die Svenja steht am Spielfeldrand,
funkt heimlich mit dem Benny Brand:
"Der Storks, der trägt heut Wadlwärmer!"
Doch Brand funkt: "Nein! Die g'hörn dem Schwermer!"
sind Äpfel, reich an Vitamin.
Dagegen liebt der Thomas Stein
gar sehr den guten Frankenwein.
Sein Mitkollege M. Achmüller
nutzt Videos als Pausenfüller.
Die Svenja steht am Spielfeldrand,
funkt heimlich mit dem Benny Brand:
"Der Storks, der trägt heut Wadlwärmer!"
Doch Brand funkt: "Nein! Die g'hörn dem Schwermer!"
WürzburgerAdler schrieb:
Die Svenja steht am Spielfeldrand,
funkt heimlich mit dem Benny Brand:
Da geht was...
Großartig und auch gleich Werbung für den Frankenwein gemacht. Von Lyrik verstehst du fast so viel wie vom Fußball. 😎
An Toppmöllers taktischen Matchplänen und der Gesamteinstellung der Mannschaft gibt es bislang nichts zu meckern, keine Frage.
Allerdings sind die Voraussetzungen auch ungleich besser als letzte Saison. Ekitiké fit, Dahoud dazu und vor allem klare Updates zu Buta und Pacho. Wenn es ganz dumm kommt auch noch zu Trapp. 😉
Allerdings sind die Voraussetzungen auch ungleich besser als letzte Saison. Ekitiké fit, Dahoud dazu und vor allem klare Updates zu Buta und Pacho. Wenn es ganz dumm kommt auch noch zu Trapp. 😉
Das ist relativ (Ärmer/Reicher) und hängt auch ein bisschen vom Zustand des Hauses ab. 😉
Beim Hauptschiedsrichter bin ich voll bei euch, hat eine hervorragende Leistung gebracht.
Was beim VAR-Check passiert ist, ist aber eigentlich eine Offenbarung fehlender Handlungsstruktur des VAR im UEFA-Cup.
Es ist eine sehr komplizierte Szene, denn viele Dinge müssen gecheckt werden:
1. Abseits
2. Foul?
3. Elfmeter oder außerhalb
4. Kriterien für eine rote Karte gegeben
Fangen wir mal mit dem Abseits an: Anscheinend hat hier die halbautomatische Abseitserkennung, wie sie in der Champions-League sehr gut funktioniert, entweder nicht gegriffen oder sie wird in der Euro-League nicht angewendet (weiß hier jemand mehr?). Wäre dies der Fall, wäre der Check innerhalb von Sekunden vorbei und der Spielfluss wäre erhalten geblieben.
Wieso soll sich der Schiedsrichter dann aber die Bilder für einen Abseits-Check anschauen? Das ist ja keine Entscheidung des Ermessensspielraums?
2. Für mich ist hier Foul oder nicht Foul in diesem Fall ganz klar im Ermessensspielraum des Schiedsrichters und daher kein Fall für den VAR, da dieser sich nur bei krassen Fehlentscheidungen melden soll.
3. Das wurde anscheinend zuerst und schnell geklärt.
4. Auch hier wieder meiner Meinung nach Ermessensspielraum des Schiedsrichters: War Koch tatsächlich letzter Verteidiger oder hätte Theate noch angreifen können. Hätte es zu einer klaren Torchance geführt? Hatte der Angreifer tatsächlich Kontrolle über den Ball? Alles Kriterien, die ich nicht eindeutig mit ja beantworten würde.
Letztendlich ist auch die Entscheidung, die gefällt wurde, so nicht regelkonform. Denn Besiktas hatte Einwurf, es führte dann jedoch zu Freistoß aufgrund des Abseits für unsere SGE. So etwas habe ich im Rahmen des VAR noch nie gesehen, auch wenn oft auf den Bundesliga-VAR geschimpft wird.
Was beim VAR-Check passiert ist, ist aber eigentlich eine Offenbarung fehlender Handlungsstruktur des VAR im UEFA-Cup.
Es ist eine sehr komplizierte Szene, denn viele Dinge müssen gecheckt werden:
1. Abseits
2. Foul?
3. Elfmeter oder außerhalb
4. Kriterien für eine rote Karte gegeben
Fangen wir mal mit dem Abseits an: Anscheinend hat hier die halbautomatische Abseitserkennung, wie sie in der Champions-League sehr gut funktioniert, entweder nicht gegriffen oder sie wird in der Euro-League nicht angewendet (weiß hier jemand mehr?). Wäre dies der Fall, wäre der Check innerhalb von Sekunden vorbei und der Spielfluss wäre erhalten geblieben.
Wieso soll sich der Schiedsrichter dann aber die Bilder für einen Abseits-Check anschauen? Das ist ja keine Entscheidung des Ermessensspielraums?
2. Für mich ist hier Foul oder nicht Foul in diesem Fall ganz klar im Ermessensspielraum des Schiedsrichters und daher kein Fall für den VAR, da dieser sich nur bei krassen Fehlentscheidungen melden soll.
3. Das wurde anscheinend zuerst und schnell geklärt.
4. Auch hier wieder meiner Meinung nach Ermessensspielraum des Schiedsrichters: War Koch tatsächlich letzter Verteidiger oder hätte Theate noch angreifen können. Hätte es zu einer klaren Torchance geführt? Hatte der Angreifer tatsächlich Kontrolle über den Ball? Alles Kriterien, die ich nicht eindeutig mit ja beantworten würde.
Letztendlich ist auch die Entscheidung, die gefällt wurde, so nicht regelkonform. Denn Besiktas hatte Einwurf, es führte dann jedoch zu Freistoß aufgrund des Abseits für unsere SGE. So etwas habe ich im Rahmen des VAR noch nie gesehen, auch wenn oft auf den Bundesliga-VAR geschimpft wird.
2. Ich denke, dass der VAR der Ansicht war, der SR hätte mit "Weiterspielen!" eine klare Fehlentscheidung getroffen und hat deshalb den SR an den Monitor gebeten. Insofern richtig gehandelt.
4. Hier gab es offensichtlich eine Diskrepanz zwischen VAR und SR. Der VAR glaubte, der SR hätte die Szene vielleicht nicht richtig gesehen und meldete sich deshalb. Da es um Rot oder Nicht-Rot ging, war sein Eingreifen korrekt.
Ich habe noch immer den Verdacht, dass der SR gebeten hat, bitte erstmal Abseits zu prüfen, bevor man das Foul diskutiert. Dass der VAR dies offenbar nicht getan hat (sonst hätte er ja gleich den SR auf die Abseitsposition aufmerksam machen können resp. sein Eingreifen unterlassen können), war sicherlich ein Fehler.
Die Spielfortsetzung ist in der Tat fragwürdig. Da weiß ich aber den letzten Stand der Dinge nicht.
4. Hier gab es offensichtlich eine Diskrepanz zwischen VAR und SR. Der VAR glaubte, der SR hätte die Szene vielleicht nicht richtig gesehen und meldete sich deshalb. Da es um Rot oder Nicht-Rot ging, war sein Eingreifen korrekt.
Ich habe noch immer den Verdacht, dass der SR gebeten hat, bitte erstmal Abseits zu prüfen, bevor man das Foul diskutiert. Dass der VAR dies offenbar nicht getan hat (sonst hätte er ja gleich den SR auf die Abseitsposition aufmerksam machen können resp. sein Eingreifen unterlassen können), war sicherlich ein Fehler.
Die Spielfortsetzung ist in der Tat fragwürdig. Da weiß ich aber den letzten Stand der Dinge nicht.
WürzburgerAdler schrieb:
2. Ich denke, dass der VAR der Ansicht war, der SR hätte mit "Weiterspielen!" eine klare Fehlentscheidung getroffen und hat deshalb den SR an den Monitor gebeten. Insofern richtig gehandelt.
4. Hier gab es offensichtlich eine Diskrepanz zwischen VAR und SR. Der VAR glaubte, der SR hätte die Szene vielleicht nicht richtig gesehen und meldete sich deshalb. Da es um Rot oder Nicht-Rot ging, war sein Eingreifen korrekt.
Ich habe noch immer den Verdacht, dass der SR gebeten hat, bitte erstmal Abseits zu prüfen, bevor man das Foul diskutiert. Dass der VAR dies offenbar nicht getan hat (sonst hätte er ja gleich den SR auf die Abseitsposition aufmerksam machen können resp. sein Eingreifen unterlassen können), war sicherlich ein Fehler.
Die Spielfortsetzung ist in der Tat fragwürdig. Da weiß ich aber den letzten Stand der Dinge nicht.
Von mir auch in der Situation keine Kritik am Hauptschiedsrichter, der es den Umständen entsprechend gut gelöst hat. Vielmehr muss beim VAR die Diskussion ja ungefähr so ausgesehen haben:
A: Können wir den Zweikampf eben nochmal sehen?
B: Ok, war außerhalb, also nix für uns.
A: Aber könnte es dann nicht glatt-rote Karte sein?
B: Oh, stimmt.
(Mehrere Szenen, in denen der Zweikampf gezeigt wird, heiße Debatte ob Foul, rote Karte oder nicht...)
Hauptschiedsrichter: Was denn da los? Soll ichs mir nochmal anschauen oder nicht?
A: Ja, wir denken schaus dir lieber selber mal an.
B: Oh, wars vielleicht vorher Abseits?
A: Lass lieber schnell nachschauen.
B: Was blende ich ihm denn jetzt für Bilder ein?
A: Äh... Wie wärs mit der Abseitslinie?
So oder so ähnlich halte ich das nicht für unwahrscheinlich. Wenns wirklich so war, zeugt das von einem ziemlich unprofessionellen und unstrukturierten Ablaufverfahren im Europapokal, dass noch zu Fehlern führen könnte.
Sorry, das ist Unsinn.
Kind A wird gefördert wenn es eine neue Heizung einbaut, durch Verzicht auf Erbschaftssteuer. Geschenkt wird nichts. Wenn es schon ein Geschenk ist, wenn nichts eingefordert wird, dann "Gute Nacht, Marie".
Kind B wird für den gleichen Heizungseinbau gefördert bis zu 70.000 Euro (nachzulesen bei Würzburger Adler) ebenfalls durch den Staat.
Und bitte nicht vergessen. Die Förderung, auf welchem Weg auch immer, dient dem guten Zweck.
Kind A wird gefördert wenn es eine neue Heizung einbaut, durch Verzicht auf Erbschaftssteuer. Geschenkt wird nichts. Wenn es schon ein Geschenk ist, wenn nichts eingefordert wird, dann "Gute Nacht, Marie".
Kind B wird für den gleichen Heizungseinbau gefördert bis zu 70.000 Euro (nachzulesen bei Würzburger Adler) ebenfalls durch den Staat.
Und bitte nicht vergessen. Die Förderung, auf welchem Weg auch immer, dient dem guten Zweck.
Kind A bekommt die Förderung ja auch, oder nicht? Plus Erbschaftssteuer geschenkt.
Fest steht, der Reichere von beiden geht nach Dobrinth mit 22.000 Euro mehr aus der Geschichte heraus als der Ärmere.
Fest steht, der Reichere von beiden geht nach Dobrinth mit 22.000 Euro mehr aus der Geschichte heraus als der Ärmere.
WürzburgerAdler schrieb:
Kind A bekommt die Förderung ja auch, oder nicht? Plus Erbschaftssteuer geschenkt.
Fest steht, der Reichere von beiden geht nach Dobrinth mit 22.000 Euro mehr aus der Geschichte heraus als der Ärmere.
Nein, die Förderung durch Verzicht auf die Erbschaftsteuer ist nichts anderes als eine Förderung, wie nach dem GEG.
Und der Verzicht auf Zahlung der Steuer gibt es NUR bei dem Einbau einer "guten" Heizung. Macht der Erbe das nicht, zahlt er Erbschaftsteuer.
WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Eine Kopplung der Erbschaft mit Gebäudesanierung und der Höhe der Erbschaft kenne ich noch nicht.
Die Kopplung ergibt sich aus der Höhe der Freibeträge. Liegt das Erbe niedriger als 400.000 (bei Ehegatten 500.000), fällt keine Erbschaftssteuer an, die erlassen werden könnte.
Ah ja, jetzt habe ich den "sprachlosmachenden" Vorschlag vom Dobrindt verstanden.
Der geht beispielsweise so. Ein Kind (über 27) erbt von seinen Eltern ein Haus im Verkehrswert von 600.000 Euro. Da in derartigen Fällen die Steuerklasse 1 gilt und ein Steuersatz von 11%, so ist unter Berücksichtigung des Freibetrages von 400.000 Euro eine Erbschaftssteuer von 22.000 Euro fällig.
Nun stellen wir uns vor, der Vorschlag Dobrindts käme in Betracht.
Das Haus hat eine alte Gas- oder Ölheizung und der Erbe überlegt aus Gründen des Werterhaltes bzw. Wertsteigerung des Hauses eine neue Heizung einzubauen.
Nun bietet ihm der Staat im Rahmen einer Förderung umweltfreundlicher Sanierung an, wenn Du eine Heizung mit erneuerbarer Energie einbaust, dann kannst Du durch eine Steuerreduzierung (bis auf Null) der Erbschaftssteuer deine Kosten für die Heizung reduzieren.
Das Ganze im Rahmen einer gesetzlichen Regelung für die Förderung erneuerbaren Energie. Einen Antrag auf Förderung nach dem jetzt gültigen Gesetz braucht er dann nicht, oder nur ergämzend zu stellen.
Was ist der Vorteil?
Wieder ein Haus mehr mit einer umweltfreundlichen Heizung und für den Erben eine deutliche Steuerersparnis. Der Staat spart gegebenfalls Förderung aus dem Klimatopf.
Was ist der Nachteil?.
Der Staat erhält keine Erbschaftssteuer. Der Erbe verzichtet möglicherweise auf die neue "gute" Heizung. "Schlechte" Heizungen weren ja aktuell noch zuhauf eingebaut.
Nun könnten die Beamten im Finanzminsterium ausrechnen, ob es ein Nullsummenspiel der Steuer-/Fördertöpfe wäre und die Leute aus dem Klimaministerium, ob durch solche zusätzliche Förderungsmöglichkeit der Anteil der Erneuerbaren gesteigert werden kann.
Und was sagen sicherlich manche, die nicht erben? Wer ein Haus für 600.000 erbt, der braucht überhaupt keine Förderung, der ist reich genug. Soll er seine Steuern zahlen und wenn ihm Geld fehlt für eine neue Heizung, dann soll er sich einen Kredit besorgen.
Der Meinung kann man durchaus sein, hat aber nichts mehr mit dem Gedanken einer staatlichen Förderung für die Umstellung auf mehr erneuerbare Energie zu tun.
Nein, du hast nicht verstanden, was ich gemeint habe.
Gerne hier die Rechnung:
Kind A erbt Haus im Wert von 600.000
Kind B erbt Haus im Wert von 400.000
Kind A bekommt 22.000 Euro geschenkt vom Staat, wenn es das Haus saniert.
Kind B bekommt 0 Euro geschenkt vom Staat, wenn es das Haus saniert.
Capisce? Obwohl Kind A mehr erbt als Kind B bekommt A 22.000 bei Haussanierung, Kind B bekommt nichts bei Haussanierung.
Gerne hier die Rechnung:
Kind A erbt Haus im Wert von 600.000
Kind B erbt Haus im Wert von 400.000
Kind A bekommt 22.000 Euro geschenkt vom Staat, wenn es das Haus saniert.
Kind B bekommt 0 Euro geschenkt vom Staat, wenn es das Haus saniert.
Capisce? Obwohl Kind A mehr erbt als Kind B bekommt A 22.000 bei Haussanierung, Kind B bekommt nichts bei Haussanierung.
Sorry, das ist Unsinn.
Kind A wird gefördert wenn es eine neue Heizung einbaut, durch Verzicht auf Erbschaftssteuer. Geschenkt wird nichts. Wenn es schon ein Geschenk ist, wenn nichts eingefordert wird, dann "Gute Nacht, Marie".
Kind B wird für den gleichen Heizungseinbau gefördert bis zu 70.000 Euro (nachzulesen bei Würzburger Adler) ebenfalls durch den Staat.
Und bitte nicht vergessen. Die Förderung, auf welchem Weg auch immer, dient dem guten Zweck.
Kind A wird gefördert wenn es eine neue Heizung einbaut, durch Verzicht auf Erbschaftssteuer. Geschenkt wird nichts. Wenn es schon ein Geschenk ist, wenn nichts eingefordert wird, dann "Gute Nacht, Marie".
Kind B wird für den gleichen Heizungseinbau gefördert bis zu 70.000 Euro (nachzulesen bei Würzburger Adler) ebenfalls durch den Staat.
Und bitte nicht vergessen. Die Förderung, auf welchem Weg auch immer, dient dem guten Zweck.
WürzburgerAdler schrieb:
Dobrindts Rezept: Gebäudesanierungen durch Entlastung bei der Erbschaftssteuer. Der Freibetrag liegt bei 400.000 Euro. Das bedeutet, diejenigen, die mehr als 400.000 Euro erben, werden entlastet. Diejenigen, die weniger erben, nicht. Super.
Bisher kenne ich nur die Pläne, Erbschaftssteuer für Immobilien für 10 Jahre steuerfrei zu stellen, wenn diese entweder selbst bewohnt oder wenn sie vermietet werden. Das letzte ist neu.
Eine Kopplung der Erbschaft mit Gebäudesanierung und der Höhe der Erbschaft kenne ich noch nicht.
Wäre nett, wenn Du diesen Vorschlag vom Dobrindt verlinken würdest.
Danke.
hawischer schrieb:
Eine Kopplung der Erbschaft mit Gebäudesanierung und der Höhe der Erbschaft kenne ich noch nicht.
Die Kopplung ergibt sich aus der Höhe der Freibeträge. Liegt das Erbe niedriger als 400.000 (bei Ehegatten 500.000), fällt keine Erbschaftssteuer an, die erlassen werden könnte.
WürzburgerAdler schrieb:hawischer schrieb:
Eine Kopplung der Erbschaft mit Gebäudesanierung und der Höhe der Erbschaft kenne ich noch nicht.
Die Kopplung ergibt sich aus der Höhe der Freibeträge. Liegt das Erbe niedriger als 400.000 (bei Ehegatten 500.000), fällt keine Erbschaftssteuer an, die erlassen werden könnte.
Ah ja, jetzt habe ich den "sprachlosmachenden" Vorschlag vom Dobrindt verstanden.
Der geht beispielsweise so. Ein Kind (über 27) erbt von seinen Eltern ein Haus im Verkehrswert von 600.000 Euro. Da in derartigen Fällen die Steuerklasse 1 gilt und ein Steuersatz von 11%, so ist unter Berücksichtigung des Freibetrages von 400.000 Euro eine Erbschaftssteuer von 22.000 Euro fällig.
Nun stellen wir uns vor, der Vorschlag Dobrindts käme in Betracht.
Das Haus hat eine alte Gas- oder Ölheizung und der Erbe überlegt aus Gründen des Werterhaltes bzw. Wertsteigerung des Hauses eine neue Heizung einzubauen.
Nun bietet ihm der Staat im Rahmen einer Förderung umweltfreundlicher Sanierung an, wenn Du eine Heizung mit erneuerbarer Energie einbaust, dann kannst Du durch eine Steuerreduzierung (bis auf Null) der Erbschaftssteuer deine Kosten für die Heizung reduzieren.
Das Ganze im Rahmen einer gesetzlichen Regelung für die Förderung erneuerbaren Energie. Einen Antrag auf Förderung nach dem jetzt gültigen Gesetz braucht er dann nicht, oder nur ergämzend zu stellen.
Was ist der Vorteil?
Wieder ein Haus mehr mit einer umweltfreundlichen Heizung und für den Erben eine deutliche Steuerersparnis. Der Staat spart gegebenfalls Förderung aus dem Klimatopf.
Was ist der Nachteil?.
Der Staat erhält keine Erbschaftssteuer. Der Erbe verzichtet möglicherweise auf die neue "gute" Heizung. "Schlechte" Heizungen weren ja aktuell noch zuhauf eingebaut.
Nun könnten die Beamten im Finanzminsterium ausrechnen, ob es ein Nullsummenspiel der Steuer-/Fördertöpfe wäre und die Leute aus dem Klimaministerium, ob durch solche zusätzliche Förderungsmöglichkeit der Anteil der Erneuerbaren gesteigert werden kann.
Und was sagen sicherlich manche, die nicht erben? Wer ein Haus für 600.000 erbt, der braucht überhaupt keine Förderung, der ist reich genug. Soll er seine Steuern zahlen und wenn ihm Geld fehlt für eine neue Heizung, dann soll er sich einen Kredit besorgen.
Der Meinung kann man durchaus sein, hat aber nichts mehr mit dem Gedanken einer staatlichen Förderung für die Umstellung auf mehr erneuerbare Energie zu tun.
WürzburgerAdler schrieb:
Dobrindts Rezept: Gebäudesanierungen durch Entlastung bei der Erbschaftssteuer. Der Freibetrag liegt bei 400.000 Euro. Das bedeutet, diejenigen, die mehr als 400.000 Euro erben, werden entlastet. Diejenigen, die weniger erben, nicht. Super.
Bisher kenne ich nur die Pläne, Erbschaftssteuer für Immobilien für 10 Jahre steuerfrei zu stellen, wenn diese entweder selbst bewohnt oder wenn sie vermietet werden. Das letzte ist neu.
Eine Kopplung der Erbschaft mit Gebäudesanierung und der Höhe der Erbschaft kenne ich noch nicht.
Wäre nett, wenn Du diesen Vorschlag vom Dobrindt verlinken würdest.
Danke.
Hier:
https://epaper.mainpost.de/dashboard.act?region=MPWUE
Dürfte aber unter der Bezahlschranke sein.
Der Artikel heißt "Ersatz für das Heizungsgesetz?" und ist von Michael Pohl/Main Post. Vielleicht findest du ihn auf anderem Wege.
https://epaper.mainpost.de/dashboard.act?region=MPWUE
Dürfte aber unter der Bezahlschranke sein.
Der Artikel heißt "Ersatz für das Heizungsgesetz?" und ist von Michael Pohl/Main Post. Vielleicht findest du ihn auf anderem Wege.
WürzburgerAdler schrieb:
Naja, war in diesem Fall schon recht einfach: Kochs rechter Arm war angelegt, der Ball ging aber dummerweise an die linke Hand, und die war nicht am Körper, hielt aber den Ball auf resp. veränderte die Richtung des Balles. Nach aktueller Regelauslegung klarer Elfer.
Ich meine genau umgekehrt. Es war die rechte Hand die den Schuss geblockt hat. Klarer Elfer.
sgevolker schrieb:WürzburgerAdler schrieb:
Naja, war in diesem Fall schon recht einfach: Kochs rechter Arm war angelegt, der Ball ging aber dummerweise an die linke Hand, und die war nicht am Körper, hielt aber den Ball auf resp. veränderte die Richtung des Balles. Nach aktueller Regelauslegung klarer Elfer.
Ich meine genau umgekehrt. Es war die rechte Hand die den Schuss geblockt hat. Klarer Elfer.
Ja, gut möglich. Ich hab ne rechts/links-Schwäche. 😉
Es macht einfach nur noch sprachlos. Heute ein Interview mit CSU-Landesgruppenchef Dobrindt in der Main-Post. Hier ledert er erneut über das GEG her. Wieder wirft er Habeck vor, die "Menschen zu verunsichern".
„Bis heute haben viele Menschen Angst vor finanzieller Überforderung und viele fürchten, dass sie wegen eines erzwungenen Heizungstauschs in Existenznöte geraten“, sagte er. „Deswegen gilt: Der Habeck-Heizungshammer wird von uns abgeschafft.“
Erzwungener Heizungstausch. Habeck-Heizungshammer. Wie immer halt. Keine Rede von den Förderquoten, keine Rede von Übergangsfristen und Härtefallregelungen. Da fragt man sich schon, wer hier die Menschen verunsichert. Resp. man weiß es.
Dobrindts Rezept: Gebäudesanierungen durch Entlastung bei der Erbschaftssteuer. Der Freibetrag liegt bei 400.000 Euro. Das bedeutet, diejenigen, die mehr als 400.000 Euro erben, werden entlastet. Diejenigen, die weniger erben, nicht. Super.
Wie so die Klimaziele erreicht werden sollen, sagt er natürlich nicht.
„Bis heute haben viele Menschen Angst vor finanzieller Überforderung und viele fürchten, dass sie wegen eines erzwungenen Heizungstauschs in Existenznöte geraten“, sagte er. „Deswegen gilt: Der Habeck-Heizungshammer wird von uns abgeschafft.“
Erzwungener Heizungstausch. Habeck-Heizungshammer. Wie immer halt. Keine Rede von den Förderquoten, keine Rede von Übergangsfristen und Härtefallregelungen. Da fragt man sich schon, wer hier die Menschen verunsichert. Resp. man weiß es.
Dobrindts Rezept: Gebäudesanierungen durch Entlastung bei der Erbschaftssteuer. Der Freibetrag liegt bei 400.000 Euro. Das bedeutet, diejenigen, die mehr als 400.000 Euro erben, werden entlastet. Diejenigen, die weniger erben, nicht. Super.
Wie so die Klimaziele erreicht werden sollen, sagt er natürlich nicht.
WürzburgerAdler schrieb:
Dobrindts Rezept: Gebäudesanierungen durch Entlastung bei der Erbschaftssteuer. Der Freibetrag liegt bei 400.000 Euro. Das bedeutet, diejenigen, die mehr als 400.000 Euro erben, werden entlastet. Diejenigen, die weniger erben, nicht. Super.
Bisher kenne ich nur die Pläne, Erbschaftssteuer für Immobilien für 10 Jahre steuerfrei zu stellen, wenn diese entweder selbst bewohnt oder wenn sie vermietet werden. Das letzte ist neu.
Eine Kopplung der Erbschaft mit Gebäudesanierung und der Höhe der Erbschaft kenne ich noch nicht.
Wäre nett, wenn Du diesen Vorschlag vom Dobrindt verlinken würdest.
Danke.
WürzburgerAdler schrieb:
Wie so die Klimaziele erreicht werden sollen, sagt er natürlich nicht.
Kann mich nicht erinnern da mal was von der Union gehört zu haben. Immer wieder wird sich quer gestellt wenn Vorschläge gemacht werden, aber Lösungen bieten sie nicht an. Statt dessen wird in einer Tour gehetzt und falsche Dinge behauptet. Dabei merken sie noch nicht mal wie sie die Wirtschaft damit schädigen.
Naja, war in diesem Fall schon recht einfach: Kochs rechter Arm war angelegt, der Ball ging aber dummerweise an die linke Hand, und die war nicht am Körper, hielt aber den Ball auf resp. veränderte die Richtung des Balles. Nach aktueller Regelauslegung klarer Elfer.
Der SR hat mich beeindruckt. Unaufgeregt, aber bestimmt und wahrlich kein Heimschiedsrichter. Ich wette, es war er, der in der 7. Minute auf den Trichter kam, statt Roter Karte lieber mal das Abseits zu checken.
Der SR hat mich beeindruckt. Unaufgeregt, aber bestimmt und wahrlich kein Heimschiedsrichter. Ich wette, es war er, der in der 7. Minute auf den Trichter kam, statt Roter Karte lieber mal das Abseits zu checken.
WürzburgerAdler schrieb:
Naja, war in diesem Fall schon recht einfach: Kochs rechter Arm war angelegt, der Ball ging aber dummerweise an die linke Hand, und die war nicht am Körper, hielt aber den Ball auf resp. veränderte die Richtung des Balles. Nach aktueller Regelauslegung klarer Elfer.
Ich meine genau umgekehrt. Es war die rechte Hand die den Schuss geblockt hat. Klarer Elfer.
ein paar gedanken:
personell haben mir bei uns insbesondere santos und theate gefallen, die haben beide richtig einen rausgehauen gestern.
ja, santos sieht beim gegentor leider unglücklich aus, aber alles davor war in meinen auge die beste torwartleistung eines eintracht-keepers seit trapps gala-vorstellung in leipzig, mit dem gehaltenen elfer gegen den unsympathen immobile als zückerli.
theate einfach nur bosshaft, was der gestern weggeräumt hat war schon heftig. gutes stellungsspiel, gute antizipation, in der hintermannschaft der fels in der brandung gestern. ohne pacho schlechtreden zu wollen, aber gestern hat man deutlich gesehen, was für ein guter deal der pacho-theate-wechsel war.
was mir nicht gefallen hat, war unser zentrales mittelfeld, da hatten wir irgendwie zu wenig zugriff aufs spiel und sind spätestens seit götzes auswechslung nur noch hinterhergelaufen, was einer der gründe war, warum das spiel recht wild wurde.
wir haben es einfach nie geschafft, im mittelfeld mal den ball zu halten und so ein wenig für ruhe und entlastung zu sorgen. was ich schon erstaunlich fand, weil wir ja viele technisch durchaus beschlagene spieler dort hatten. trotzdem war der ball meist viel zu schnell weg.
vielleicht war letzteres aber genau das problem, denn genau sowas kommt dann gerne mal raus, wenn man gar keinen 6er zur stabilisation aufbietet (bzw. aufbieten kann) - als skhiri dann mal reinkam, konnte der auch keine ruhe mehr reinbringen - und insgesamt zu wenig physis im mittelfelddreieck auf dem platz hat.
das gestern war in meinen augen daher auch ein "bewerbungsvideo" dafür, noch einen defensivstarken gelernten 6er mit entsprechender physis (a la koch oder kristensen) zu verpflichten, der gerade in solchen spielen den laden im mittelfeld zusammenhält und körperlich dagegenhalten kann.
ansonsten hatte ich beim 0:2 freudentränen in den augen - ein erfolgreicher einstudierter freistoß-spielzug, der funktioniert. wahnsinn. wann gab es das zuletzt...
der rest war auf diese saison bezogen quasi "das übliche", sprich, aus ner sicheren, eher tief stehenden verteidigung raus konter gefahren und dank effizienter chancenverwertung erfolgreich. kann gerne so weiter gehen.
personell haben mir bei uns insbesondere santos und theate gefallen, die haben beide richtig einen rausgehauen gestern.
ja, santos sieht beim gegentor leider unglücklich aus, aber alles davor war in meinen auge die beste torwartleistung eines eintracht-keepers seit trapps gala-vorstellung in leipzig, mit dem gehaltenen elfer gegen den unsympathen immobile als zückerli.
theate einfach nur bosshaft, was der gestern weggeräumt hat war schon heftig. gutes stellungsspiel, gute antizipation, in der hintermannschaft der fels in der brandung gestern. ohne pacho schlechtreden zu wollen, aber gestern hat man deutlich gesehen, was für ein guter deal der pacho-theate-wechsel war.
was mir nicht gefallen hat, war unser zentrales mittelfeld, da hatten wir irgendwie zu wenig zugriff aufs spiel und sind spätestens seit götzes auswechslung nur noch hinterhergelaufen, was einer der gründe war, warum das spiel recht wild wurde.
wir haben es einfach nie geschafft, im mittelfeld mal den ball zu halten und so ein wenig für ruhe und entlastung zu sorgen. was ich schon erstaunlich fand, weil wir ja viele technisch durchaus beschlagene spieler dort hatten. trotzdem war der ball meist viel zu schnell weg.
vielleicht war letzteres aber genau das problem, denn genau sowas kommt dann gerne mal raus, wenn man gar keinen 6er zur stabilisation aufbietet (bzw. aufbieten kann) - als skhiri dann mal reinkam, konnte der auch keine ruhe mehr reinbringen - und insgesamt zu wenig physis im mittelfelddreieck auf dem platz hat.
das gestern war in meinen augen daher auch ein "bewerbungsvideo" dafür, noch einen defensivstarken gelernten 6er mit entsprechender physis (a la koch oder kristensen) zu verpflichten, der gerade in solchen spielen den laden im mittelfeld zusammenhält und körperlich dagegenhalten kann.
ansonsten hatte ich beim 0:2 freudentränen in den augen - ein erfolgreicher einstudierter freistoß-spielzug, der funktioniert. wahnsinn. wann gab es das zuletzt...
der rest war auf diese saison bezogen quasi "das übliche", sprich, aus ner sicheren, eher tief stehenden verteidigung raus konter gefahren und dank effizienter chancenverwertung erfolgreich. kann gerne so weiter gehen.
Lattenknaller__ schrieb:
was mir nicht gefallen hat, war unser zentrales mittelfeld, da hatten wir irgendwie zu wenig zugriff aufs spiel und sind spätestens seit götzes auswechslung nur noch hinterhergelaufen, was einer der gründe war, warum das spiel recht wild wurde.
Hier möchte ich widersprechen. In Halbzeit 1 war es ein offenes Spiel, weil die Kraft für Ballbesitz, Kombinationen und schnelle Vorstöße noch da war. Götze hatte daran leider nur wenig Anteil. Im Gegenteil: sein inzwischen notorisches Abdrehen nach hinten sorgte immer wieder dafür, dass man bis zum Torwart zurückspielen und mühsam wieder aufbauen musste. Das wäre in Halbzeit 2, als Beziktas wesentlich früher attackierte, fatal geworden.
Leider konnte Chaibi als Götze-Ersatz wenig zur Verbesserung der Situation beitragen. Der Einzige, dem es zumindest zeitweise gelang, in Halbzeit 2 das Spiel zu beruhigen und den Ball in den eigenen Reihen zu halten, war Dahoud.
Lattenknaller__ schrieb:
vielleicht war letzteres aber genau das problem, denn genau sowas kommt dann gerne mal raus, wenn man gar keinen 6er zur stabilisation aufbietet (bzw. aufbieten kann) - als skhiri dann mal reinkam, konnte der auch keine ruhe mehr reinbringen - und insgesamt zu wenig physis im mittelfelddreieck auf dem platz hat.
das gestern war in meinen augen daher auch ein "bewerbungsvideo" dafür, noch einen defensivstarken gelernten 6er mit entsprechender physis (a la koch oder kristensen) zu verpflichten, der gerade in solchen spielen den laden im mittelfeld zusammenhält und körperlich dagegenhalten kann.
Dies hingegen unterschreibe ich sofort. Mit Dahoud scheinen wir eine gute Verpflichtung für Ballbesitz und Druck aus dem Mittelfeld gefunden zu haben. Ein Ersatz für Rode resp. einen ähnlichen Spielertypen ist weiterhin nicht in Sicht, auch wenn Larsson in meinen Augen gestern zweikampftechnisch stark verbessert wirkte.
WürzburgerAdler schrieb:Lattenknaller__ schrieb:
was mir nicht gefallen hat, war unser zentrales mittelfeld, da hatten wir irgendwie zu wenig zugriff aufs spiel und sind spätestens seit götzes auswechslung nur noch hinterhergelaufen, was einer der gründe war, warum das spiel recht wild wurde.
Hier möchte ich widersprechen. In Halbzeit 1 war es ein offenes Spiel, weil die Kraft für Ballbesitz, Kombinationen und schnelle Vorstöße noch da war. Götze hatte daran leider nur wenig Anteil. Im Gegenteil: sein inzwischen notorisches Abdrehen nach hinten sorgte immer wieder dafür, dass man bis zum Torwart zurückspielen und mühsam wieder aufbauen musste. Das wäre in Halbzeit 2, als Beziktas wesentlich früher attackierte, fatal geworden.
Leider konnte Chaibi als Götze-Ersatz wenig zur Verbesserung der Situation beitragen. Der Einzige, dem es zumindest zeitweise gelang, in Halbzeit 2 das Spiel zu beruhigen und den Ball in den eigenen Reihen zu halten, war Dahoud.
es ging mir mehr um den zeitpunkt - götze ist nach der halbzeit für chaibi ausgewechselt worden - als um die person(en).
wie du schon geschrieben hattest, "ging" es in der 1. hz noch halbwegs, danach wurde es immer schlimmer mit den ballverlusten in der zentrale. und ja, dahoud war gestern von den leuten in der mittelfeldzentrale der beste. ich hätte es gerne gesehen, wie es ausgesehen hätte, wenn der einen fitten rode an seiner seite gehabt hätte...
WürzburgerAdler schrieb:Lattenknaller__ schrieb:
was mir nicht gefallen hat, war unser zentrales mittelfeld, da hatten wir irgendwie zu wenig zugriff aufs spiel und sind spätestens seit götzes auswechslung nur noch hinterhergelaufen, was einer der gründe war, warum das spiel recht wild wurde.
Hier möchte ich widersprechen. In Halbzeit 1 war es ein offenes Spiel, weil die Kraft für Ballbesitz, Kombinationen und schnelle Vorstöße noch da war. Götze hatte daran leider nur wenig Anteil. Im Gegenteil: sein inzwischen notorisches Abdrehen nach hinten sorgte immer wieder dafür, dass man bis zum Torwart zurückspielen und mühsam wieder aufbauen musste. Das wäre in Halbzeit 2, als Beziktas wesentlich früher attackierte, fatal geworden.
Leider konnte Chaibi als Götze-Ersatz wenig zur Verbesserung der Situation beitragen. Der Einzige, dem es zumindest zeitweise gelang, in Halbzeit 2 das Spiel zu beruhigen und den Ball in den eigenen Reihen zu halten, war Dahoud.Lattenknaller__ schrieb:
vielleicht war letzteres aber genau das problem, denn genau sowas kommt dann gerne mal raus, wenn man gar keinen 6er zur stabilisation aufbietet (bzw. aufbieten kann) - als skhiri dann mal reinkam, konnte der auch keine ruhe mehr reinbringen - und insgesamt zu wenig physis im mittelfelddreieck auf dem platz hat.
das gestern war in meinen augen daher auch ein "bewerbungsvideo" dafür, noch einen defensivstarken gelernten 6er mit entsprechender physis (a la koch oder kristensen) zu verpflichten, der gerade in solchen spielen den laden im mittelfeld zusammenhält und körperlich dagegenhalten kann.
Dies hingegen unterschreibe ich sofort. Mit Dahoud scheinen wir eine gute Verpflichtung für Ballbesitz und Druck aus dem Mittelfeld gefunden zu haben. Ein Ersatz für Rode resp. einen ähnlichen Spielertypen ist weiterhin nicht in Sicht, auch wenn Larsson in meinen Augen gestern zweikampftechnisch stark verbessert wirkte.
Ich sehe das ein bisschen anders. Wenn wir mit 5er Kette spielen , einer Doppel 6 und zwei Stürmern dann bleibt eine offensive Mittelfeldposition übrig. Für diese Position haben wir 3 Kandidaten. Das sind Götze, Chaibi und Uzun . Bisher können alle 3 nicht wirklich überzeugen und daran scheitert unser Spiel nah vorne noch zu oft. Allerdings bin ich der Meinung das Götze letztes Jahr gegen die Bayern eines seiner besten Spiele gemacht hat. Auch deshalb bin ich für Sontag optimistisch besonders wenn wir so eine Torhüterleistung wie gestern nochmal sehen könnten.
WürzburgerAdler schrieb:
Mit Dahoud scheinen wir eine gute Verpflichtung für Ballbesitz und Druck aus dem Mittelfeld gefunden zu haben. Ein Ersatz für Rode resp. einen ähnlichen Spielertypen ist weiterhin nicht in Sicht, auch wenn Larsson in meinen Augen gestern zweikampftechnisch stark verbessert wirkte.
Einspruch:
Wir haben vor der Saison einen Kämpfertypen für die 6 verpflichtet. Er trägt sogar die Nummer 6.
Er war bei der Vorbereitung nah dran an der Startelf, hat sich dann leider verletzt.
Aber in 6 bis 8 Wochen dürfte er wieder fit sein und eine Alternative für die kämpferische 6 darstellen.
SemperFi schrieb:Yolonaut schrieb:
Wenn er diese kleinen Aussetzer unter Kontrolle bekommt, hat er alles um ein Weltklassetorwart zu werden.
Es haben auch ganz andere Kaliber Aussetzer.
Mir reicht es, wenn er sich diese für 3:0 Führungen und tief in der Nachspielzeit aufhebt 😉
Aston Villa? Neuer? 😁
Für mich bleibt aktuell vor allem Götze ein bisschen ein Rätsel. Mit seiner Ballsicherheit hat er uns gut getan, aber er weigert sich standhaft, in aussichtsreichen Situationen den riskanten Ball nach vorne zu spielen. Lieber nochmals umdrehen, Ball sichern, von hinten aufbauen. Ich weiß nicht, was da passiert ist - 22/23 war er ja derjenige, der den pfeilschnellen Kolo Muani immer steil geschickt hat. Warum nicht auch mit Marmoush und Ekitiké?!
Alphakeks schrieb:
Für mich bleibt aktuell vor allem Götze ein bisschen ein Rätsel. Mit seiner Ballsicherheit hat er uns gut getan, aber er weigert sich standhaft, in aussichtsreichen Situationen den riskanten Ball nach vorne zu spielen. Lieber nochmals umdrehen, Ball sichern, von hinten aufbauen. Ich weiß nicht, was da passiert ist - 22/23 war er ja derjenige, der den pfeilschnellen Kolo Muani immer steil geschickt hat. Warum nicht auch mit Marmoush und Ekitiké?!
Das war leider schon letzte Saison so. Hinzu kommt noch seine Zweikampfschwäche, resp. seine Ignorierung von Zweikämpfen. Er führt praktisch keine.
Dahoud hat heute gezeigt, wie man das im zentralen Mittelfeld spielt.
WürzburgerAdler schrieb:Alphakeks schrieb:
Für mich bleibt aktuell vor allem Götze ein bisschen ein Rätsel. Mit seiner Ballsicherheit hat er uns gut getan, aber er weigert sich standhaft, in aussichtsreichen Situationen den riskanten Ball nach vorne zu spielen. Lieber nochmals umdrehen, Ball sichern, von hinten aufbauen. Ich weiß nicht, was da passiert ist - 22/23 war er ja derjenige, der den pfeilschnellen Kolo Muani immer steil geschickt hat. Warum nicht auch mit Marmoush und Ekitiké?!
Das war leider schon letzte Saison so. Hinzu kommt noch seine Zweikampfschwäche, resp. seine Ignorierung von Zweikämpfen. Er führt praktisch keine.
Dahoud hat heute gezeigt, wie man das im zentralen Mittelfeld spielt.
Sehe ich auch immer so, dass Götze keine richtigen Zweikämpfe führt. Er ist immer mal so alibimäßig da. Aber geht selten mal wirklich rein.
Blöd, dass er sich heute mal dabei verletzt hat. Vielleicht weiß er einfach, dass er normalerweise eher weg bleiben sollte?
Ach so, noch vergessen: was für eine Freistoß-Variante! Einstudiert? 😉
Auf jeden Fall großartig!
Auf jeden Fall großartig!
Puh, wilder Ritt.
Hätte auch 4:4 ausgehen können, so ehrlich sollten wir sein. Kaua mit einem überirdischen Spiel und eindeutig Man of the Match.
Heute haben wir das Spielglück ein bisschen überstrapaziert, was die Leistung der Mannschaft aber nicht schmälern soll, vor allem was Leidenschaft, Kampf, Wille angeht.
Mit so ner jungen Truppe bei Besiktas bestehen ist keine Selbstverständlichkeit.
Die Jubelposen von Theate und Kristensen bei gelungenen Abwehraktionen stehen sinnbildlich für diese neue Eintracht.
Hätte auch 4:4 ausgehen können, so ehrlich sollten wir sein. Kaua mit einem überirdischen Spiel und eindeutig Man of the Match.
Heute haben wir das Spielglück ein bisschen überstrapaziert, was die Leistung der Mannschaft aber nicht schmälern soll, vor allem was Leidenschaft, Kampf, Wille angeht.
Mit so ner jungen Truppe bei Besiktas bestehen ist keine Selbstverständlichkeit.
Die Jubelposen von Theate und Kristensen bei gelungenen Abwehraktionen stehen sinnbildlich für diese neue Eintracht.
Diegito schrieb:
Puh, wilder Ritt.
Hätte auch 4:4 ausgehen können, so ehrlich sollten wir sein. Kaua mit einem überirdischen Spiel und eindeutig Man of the Match.
Heute haben wir das Spielglück ein bisschen überstrapaziert, was die Leistung der Mannschaft aber nicht schmälern soll, vor allem was Leidenschaft, Kampf, Wille angeht.
Mit so ner jungen Truppe bei Besiktas bestehen ist keine Selbstverständlichkeit.
Die Jubelposen von Theate und Kristensen bei gelungenen Abwehraktionen stehen sinnbildlich für diese neue Eintracht.
Unterschreibe ich komplett.
Wahnsinn, die beiden Zweikampfmonster Theate und Kristensen. Und Matanovic... Kampf bis zum Umfallen. Buchstäblich.
Dahoud ging in Halbzeit 2 etwas unter, hatte aber auch da starke Szenen. Seine Ballsicherheit und seine Präsenz (immer anspielbar) tun uns richtig gut. Wäre für mich derzeit ein klares Update zu Götze.
Ein bisschen mehr Coolness nach Balleroberungen wäre schon gut. Das wird aber sicher noch.
Larsson heute mal extrem zweikampfstark. Eine klare Verbesserung zu den letzten Wochen.
Aber was für ein Torwart. Sechs Hundertprozentige gehalten, davon drei als Bahnschranke. 😉 Absolute Weltklasseleistung und man of the match.
Insgesamt eine starke Leistung gegen einen guten Gegner mit sehr feinen Fußballern (Silva!).
Götze ist definitiv DIE Schwachstelle im Defensivverbund. Gerade wieder Rafa einfach laufen lassen. Kommt in keinen Zweikampf, und wenn, verliert er ihn.
Dahoud immer stärker. Avanciert zum Chef im Mittelfeld. Santos Weltklasse.
Marmoush zu eigensinnig, übersieht Ebimbe, geht stattdessen in 4 Abwehrspieler rein.
Dahoud immer stärker. Avanciert zum Chef im Mittelfeld. Santos Weltklasse.
Marmoush zu eigensinnig, übersieht Ebimbe, geht stattdessen in 4 Abwehrspieler rein.
Danke!
Xaver08 schrieb:
Peter Jelinek verlinkt auf twitter den Verlauf des Consumer Price Indexes für Deutschland über die letzten ca. 20 Jahre.
Das geht auf eine Bloomberggraphik zurück, das Original habe ich auf die schnelle nicht gefunden. Diese Statistiken scheinen hinter einer paywall zu sein.
Braucht man eigentlich kein Original.
Der normale VPI sowie ohne Lebensmittel und Energie (Kategorie 01 und 04 im VPI) ist ja ohne weiteres über die Daten meines Ex-Arbeitgebers zu finden. Aktuell liegt die Inflationsrate auf dem Level vom Februar 2021. Die Strompreise für Neukunden liegen ebenfalls auf dem Level von 2021. Geht man über die Verbraucherpreise, haben wir natürlich immer noch einen erheblichen Anstieg gegenüber 2021, was aber auch daran liegt, dass die nicht einfach nur Neu-Abschluss-Preise dort einrechnen, sonst hätten wir riesige Schwankungen.
Mal als kleiner Spaß für zwischendurch die Steigerung des HVPI (Harmonisierter Verbraucherpreisindex) in europäischen Ländern seit Januar 2022 (Stand August 2024)
221,7% … Türkei
35,1% … Ungarn
27,8% … Estland
26,4% … Nordmazedonien
26,3% … Serbien
24,9% … Lettland
24,9% … Rumänien
24,5% … Tschechien
24,4% … Montenegro
24,3% … Polen
23,1% … Kroatien
22,4% … Slowakei
20,9% … Bulgarien
20,5% … Litauen
19,9% … Island
19,8% … Malta
17,4% … Österreich
17,1% … Niederlande
16,0% … Slowenien
16,0% … Zypern
15,6% … Deutschland
15,2% … Portugal
14,3% … Griechenland
13,9% … Frankreich
13,8% … Norwegen
13,6% … Schweden
13,6% … Irland
13,5% … Belgien
12,8% … Italien
12,2% … Albanien
12,1% … Luxemburg
12,0% … Spanien
10,8% … Dänemark
9,3% … Finnland
6,1% … Schweiz
Man schaue sich einfach das obere Drittel an und kann noch mal dankbar sein, dass wir hierzulande keine Populisten an der Macht haben.
Werner, gibt es auch Zahlen für Russland?
Peter Jelinek verlinkt auf twitter den Verlauf des Consumer Price Indexes für Deutschland über die letzten ca. 20 Jahre.
Das geht auf eine Bloomberggraphik zurück, das Original habe ich auf die schnelle nicht gefunden. Diese Statistiken scheinen hinter einer paywall zu sein.
https://x.com/Peter_Jelinek/status/1841046697184461190
Aber der massive Anstieg, den der CPI ab des Beginns der Ukrainekrise zeigt ist dramatisch. Ich persönlich finde es eindrucksvoll, daß wir im Prinzip wieder da sind, wo wir vor Beginn des Kriegs waren.
Um die Leistung der Ampel und auch des Wirtschaftsministerium dabei zu verstehen, ist es wichtig, sich nochmal die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas vor Augen zu führen, die einen erheblichen Anteil an diesem Anstieg hat. Das geht auf Fehleinschätzungen der letzten Jahrzehnte zurück, die sich jetzt gerächt haben.
Die Ampel respektive das Wirtschaftsministerium haben viel dafür getan, diese Abhängigkeit zu reduzieren und den Ausbau der Erneuerbaren voranzutreiben.
Auch dieses Jahr wird der Anteil der Erneuerbaren deutlich steigen, die CO2 Ausstoß der deuschen Energieerzeugung wird wieder sinken. Der Anteil der Kohleverstromung sinkt immer weiter.
Der Volksverpetzer meldet, daß Analysen zeigen, daß die Wärmepumpe dieses Jahr wohl das günstigste Heizungsmedium sein wird:
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/bild-lesen-macht-arm-waermepumpe/
Das GEG macht aus meiner Sicht auch einen der größten Fehler Habecks offensichtlich.
Er unterschätzt die Beharrungskräfte der fossilen Lobby, die versucht, das Verbrennen fossiler Brenstoffe so lange wie möglich beizubehalten. Koste es was es wolle.
Und der überschätzt die Kraft der Sachlichkeit und des faktischen, massiv.
Daß das GEG zu einem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit durchgestochen wurde, als es noch nicht fertig war und beispielsweise die Förderung noch in der Diskussion war (es waren je nach Einkommen Förderungen bis zu 80%, wenn ich mich richitg erinnere in der Diskussion). Ziel war es die Wärmepumpe so breit, wie es nur irgendgeht, fianzierbar zu machen und nicht nur den Besserverdienenden zu ermöglichen.
Daß dann eine massive Kampagne gegen die Energiewende im Heizungssektor folgte (s. https://www.volksverpetzer.de/analyse/wahrheit-heizgesetz-fdp/ ), damit hat Habeck nicht gerechnet und war auch nicht darauf vorbereitet.
Das ist nach meiner Meinung einer seiner größten Fehler, ich habe im übrigen nicht den Eindruck, daß er nachhaltig daraus gelernt hätte. Er kommuniziert gut, doch sachlich ereicht man nur die Leute, die auch bereit sind zuzuhören.
Das geht auf eine Bloomberggraphik zurück, das Original habe ich auf die schnelle nicht gefunden. Diese Statistiken scheinen hinter einer paywall zu sein.
https://x.com/Peter_Jelinek/status/1841046697184461190
Aber der massive Anstieg, den der CPI ab des Beginns der Ukrainekrise zeigt ist dramatisch. Ich persönlich finde es eindrucksvoll, daß wir im Prinzip wieder da sind, wo wir vor Beginn des Kriegs waren.
Um die Leistung der Ampel und auch des Wirtschaftsministerium dabei zu verstehen, ist es wichtig, sich nochmal die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas vor Augen zu führen, die einen erheblichen Anteil an diesem Anstieg hat. Das geht auf Fehleinschätzungen der letzten Jahrzehnte zurück, die sich jetzt gerächt haben.
Die Ampel respektive das Wirtschaftsministerium haben viel dafür getan, diese Abhängigkeit zu reduzieren und den Ausbau der Erneuerbaren voranzutreiben.
Auch dieses Jahr wird der Anteil der Erneuerbaren deutlich steigen, die CO2 Ausstoß der deuschen Energieerzeugung wird wieder sinken. Der Anteil der Kohleverstromung sinkt immer weiter.
Der Volksverpetzer meldet, daß Analysen zeigen, daß die Wärmepumpe dieses Jahr wohl das günstigste Heizungsmedium sein wird:
https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/bild-lesen-macht-arm-waermepumpe/
Das GEG macht aus meiner Sicht auch einen der größten Fehler Habecks offensichtlich.
Er unterschätzt die Beharrungskräfte der fossilen Lobby, die versucht, das Verbrennen fossiler Brenstoffe so lange wie möglich beizubehalten. Koste es was es wolle.
Und der überschätzt die Kraft der Sachlichkeit und des faktischen, massiv.
Daß das GEG zu einem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit durchgestochen wurde, als es noch nicht fertig war und beispielsweise die Förderung noch in der Diskussion war (es waren je nach Einkommen Förderungen bis zu 80%, wenn ich mich richitg erinnere in der Diskussion). Ziel war es die Wärmepumpe so breit, wie es nur irgendgeht, fianzierbar zu machen und nicht nur den Besserverdienenden zu ermöglichen.
Daß dann eine massive Kampagne gegen die Energiewende im Heizungssektor folgte (s. https://www.volksverpetzer.de/analyse/wahrheit-heizgesetz-fdp/ ), damit hat Habeck nicht gerechnet und war auch nicht darauf vorbereitet.
Das ist nach meiner Meinung einer seiner größten Fehler, ich habe im übrigen nicht den Eindruck, daß er nachhaltig daraus gelernt hätte. Er kommuniziert gut, doch sachlich ereicht man nur die Leute, die auch bereit sind zuzuhören.
Danke, Xaver.
Man weiß das alles, es macht beim wieder mal zusammengefasst lesen einfach immer wieder fassungslos.
Wie ich schon sagte: Die Zeit der Fakten ist vorbei, es regieren die Emotionen.
Man weiß das alles, es macht beim wieder mal zusammengefasst lesen einfach immer wieder fassungslos.
Wie ich schon sagte: Die Zeit der Fakten ist vorbei, es regieren die Emotionen.
🚩: Thomas Stein
🚩: Marco Achmüller
4⃣ : Sven Jablonski
🖥️ : Sören Storks
🖥️ : Felix-Benjamin Schwermer
Es ist angerichtet.