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bla_blub

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Ich hab mir den Weltartikel durchgelesen und hab mich vor allem auf die Kommentarspalten darunter gefreut. Und wurde nicht enttäuscht. Ratet mal was die Weltleser am meisten an der Eintracht stört.
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Die traurigste Figur gibt der FCN in der Kausa ab.
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washi schrieb:

Um so dringlicher wären unmissverständliche Stellungnahmen nicht zuletzt seitens halbwegs ernstzunehmenden BL-Funktionären. Gerade deswegen ist diesbzgl. auch von Herrn Fischer mitnichten etwas zu erwarten.

Fischer ist kein BL-Funktionär. Kann man vor lauter blindem Hass schon mal übersehen.
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Basaltkopp schrieb:

Fischer ist kein BL-Funktionär. Kann man vor lauter blindem Hass schon mal übersehen.

Ich bin auch der Ansicht, dass man Menschen, wie Peter Fischer, ihr geleistetes Engagement eher zugute halten sollte, als sie dafür anzugehen, dass sie ihr Leben nicht vollends progressiver gesellschaftlicher entwicklung widmen. Aber wo zur Hölle siehst du gerade Hass? Oder geht es wie so oft nur um verbalen Landgewinn in einer perönlichen Fehde?
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"When They See Us"(Netflix) - Eine Serie die unter die Haut geht, weil Sie einen der größten Justizskandale der USA behandelt und man in anbetracht dessen, dass diese Geschichte so passiert ist es kaum fassen kann, zu was ein Rechtsstaat im Stande sein kann.

Es sind vier nur vier Folgen, von denen jede wie ein Film ist, der ein neues Kapitel der Geschichte um die Centeral Park five erzählt. Ich finde es ist die beste Sereie derzeit bei Netflix.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=u3F9n_smGWY
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Rassismus für die Würstchenrendite des Clemens Tönnies

Clemens Tönnies besitzt die größten Fleischfabriken der Welt, ein wahres Billigfleischimperium, dass sich der Vorstandsvorsitzende von Schalke 04 da aufgebaut hat. Sein Unternehmen produziert 850 Tonnen Schweinefleisch am Tag was fast ein Drittel des Weltmarktanteil ausmacht.

Genau dieser Clemens Tönnies kommt nun im Stile eines Großindustriellen aus der Kaiserzeit daher und verlangt von den Afrikanerinnen, doch bitte weniger Kinder zur Welt zu bringen, damit das Klima keinen Schaden nimmt. Oder sollte man Vielleicht sagen, Afrikanerinnen sollten weniger Kinder in die Welt setzen, damit Clemens Tönnies Klimaneutral seine Würstchenproduktion steigern kann?

Deutschland produziert mehr Treibhausgase als alle afrikanischen Staaten zusammen, das sollte der Schweinebaron sich mal durch den Kopf gehen lassen, bevor er so etwas vom Stapel lässt.
Das ist nicht nur Rassismus, das ist pseudo moralischer Imperialismus der widerlichsten Art. und ist nicht zu vergleichen mit irgendeinem gebrainwashten AfD Hansel, der den „großen Austausch“ fürchtet, sondern toppt das Ganze noch mal um einiges, da hier rassistische Ideologie und eigene Profitinteressen Hand in Hand gehen.

Ekelhaft!
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https://www.kicker.de/754827/artikel/toennies-laesst-sein-amt-voruebergehend-ruhen

Der Beginn des Statements des Schalker Ehrenrates:

"Das Gremium ist nach mehrstündiger Sitzung zu dem Ergebnis gelangt, dass der gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden des S04, Clemens Tönnies, erhobene Vorwurf des Rassismus unbegründet ist"

Sie stellen im Folgenden zwar noch Diskriminierung fest, dies ist mir jedoch deutlich zu schwach.
Dazu lediglich drei Monate "Pause" empfinde ich als falsches Signal und hätte mir eine klarere Abgrenzung (Niederlegung des Amtes) gewünscht.
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Bsiko0303 schrieb:


"Das Gremium ist nach mehrstündiger Sitzung zu dem Ergebnis gelangt, dass der gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden des S04, Clemens Tönnies, erhobene Vorwurf des Rassismus unbegründet ist"


Na das ist doch mal was, der weiße Ehrenrat von Schalke ist also eine Instanz die genau beurteilen kann, was Rassismus ist und was nicht - toll.
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und hier eine Statistik(European Drug Report 2019: Trends and Developments): http://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/11364/20191724_TDAT19001DEN_PDF.pdf
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Respekt für dieses Verhalten!
Normalerweise verfallen die Leute immer sofort in archaisches Höhlenbewohnergehabe bzw. Hirschgeröhre, wenn ihre Frauen dabei sind.

Hier werden ganz schön viel Sachen durcheinander geschmissen meiner Ansicht nach.

- Gewalt: Möglicher Weise ist die Gewalt insgesamt zurückgegangen. Hools, Rocker etc. sind nicht mehr präsent, Erziehung hat sich verändert. Statistisch gesehen gibt es weniger Situationen, die man zu Gewalt zählen könnte.
- Respektlosigkeit und Verrohung der Gesellschaft: Sind natürlich beides undefinierte Schlagworte erstmal, aber der oben genannte Fall vom TE geht mir eigentlich eher in diese Richtung. Da geht es ja nicht um Hooliganismus oder Rocker-Prügeleien in der Disco, sondern um völlig enthemmtes und respektloses Verhalten. Meinem Gefühl nach hat das ganz generell zugenommen. Nicht nur, weil fürchterliche Prügelattacken medial ausgeschlachtet werden, sondern weil ich im alltäglichen Leben abnehmende Rücksichtnahme feststelle. Anrempeln, Auf den Fuß treten ohne sich zu entschuldigen, Musik laut in der Tram. Nachts mit Kumpel und Ghettoblaster auf dem Fahrrad durchs Wohngebiet fahren und sich über 10 Meter hinweg anbrüllen, usw usf. Für mich hängt das zusammen. Irgendwie schauen alle gefühlt weniger nach rechts und links und werden dadurch enthemmter gegenüber anderen, im Kleinen wie im Großen. Und auch, dass die Städte voller werden und gleichzeitig das Leben schneller und hektischer führt mAn dazu, dass die Reizschwelle viel niedriger geworden ist. Ich kenne ähnliche Situationen und bin ganz oft schlicht und ergreifend baff, wie schnell Menschen aggressiv und respektlos werden können.
Und wie man damit umgeht? Tja, gute Frage. Ich find es gut, wenn man den Mittelweg findet zwischen Abgrenzung und dämlichem Geweihkampf. Kann sich aber auch erniedrigend anfühlen, wenn man als "der Klügere" nachgibt. Ist aber wirklich nicht einfach.
- Verkehr: Hier gelten eig eigene Regeln. Fahrradfahrer hassen Autofahrer, Autofahrer hassen Fahrradfahrer, Fußgänger hassen beide und vice versa. Je nachdem, welches Verkehrsmittel man gerade im Moment benutzt ist doch immer der Autofahrer, der auf dem Radweg steht, der Fahrradfahrer, der einen frech noch schnell rechts überholt, der Fußgänger, der einem im Weg rumsteht echt nervtötend. Zumindest gehts mir so. Und das Aggressionspotential bei Autofahrern war und ist schon immer hoch.
- Drogen: Gibts dazu Statistiken, dass heute mehr Menschen im Alltag zugedröhnt sind?




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Knueller schrieb:

- Drogen: Gibts dazu Statistiken, dass heute mehr Menschen im Alltag zugedröhnt sind?

Eines hat sich in den letzten Jahren ganz gewiss Verändert. Kokain ist so presänt und potent wie nie zuvor in Deutschland. Eine der folgen daraus ist mit Sicherhheit, dass so viele Menschen nachts unterwegs sind die ein übersteigertes Selbstwertgefühl haben und das ihren Mitmenschen zumuten. Verklatschte Leute auf anderen Drogen machen weit weniger Probleme.

Kleiner Funfact: In der Stadt Dortmund wird laut analysen der Abwässer prozentual das meist Kokain konsumiert.
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Sehr geil. Man muss einfach mal betonen, wie geil das ist, dass es den Verantwortlichen gelungen ist, alle drei Leihspieler, die letztes Jahr in der Rückrunde definitiv Schlüsselspieler waren, langfristig an den Verein zu binden.
Geiler Job Jungs!!!
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FrankenAdler schrieb:

Sehr geil. Man muss einfach mal betonen, wie geil das ist, dass es den Verantwortlichen gelungen ist, alle drei Leihspieler, die letztes Jahr in der Rückrunde definitiv Schlüsselspieler waren, langfristig an den Verein zu binden.
Geiler Job Jungs!!!

Das schöne ist, es sind drei richtig gute Fußballer, die unbedingt zu uns wollten, im besten Fußballeralter sind und nun lange laufende Verträge haben. Es sind drei Fußballer, die in den nächsten Jahren, sofern sie gesund bleiben, ein dermaßen solides Grundgerüst bilden werden und an deren Seite sich junge Talente entwickeln können. Ich finds mega gut!
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Am Beispiel des Attentäters aus dem hessischen Wächtersbach zeigt sich schließlich, wie sich auch in der realen Welt Orte etablieren, an denen man unwidersprochen rassistisch reden kann.


Das ist ein Zitat aus einem Zeit-Artikel https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-08/neonazis-rechtsextremismus-waffenrecht-attentate-besorgnis von heute, der Wunderbar zeigt, dass es unser aller Pflicht ist dem völkisch-nationalistischen Gedankengut überall entgegenzutreten und zu widersprechen, wo immer es uns begegnet. Ob hier im Forum, auf der Arbeit oder im Stadion.
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Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Auf der einen Seite ein vollkommenes Unrechtsbewusstsein, auf der anderen Seite eiskaltes Kalkül. Kennt man ja auch von anderen Fällen ähnlich positionierter Persönlichkeiten. Ich denke, ich muss keine Namen nennen.
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Wo wir bei Marxs Begriff der Charaktermaske wären, mit dem er die Personifikation von gesellschaftlichen Verhältnissen im Kapitalismus beschreibt: https://de.wikipedia.org/wiki/Charaktermaske
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Wir könnten ja z.B. mit Haddekuche schmeißen...
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... um wieder Randalemeister zu werden?  
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bla_blub schrieb:

Das Ganze bekommt im Angesicht dessen, dass Tönnies Imperium auf skrupellos produziertem Billig-Fleisch aufgebaut ist.

Man überlege sich das mal: Es geht in der Diskussion um Klimawandel und Tönnies Lösungsansatz ist es Kraftwerke zu bauen, damit weniger Bäume gefällt werden, mit dem praktischen Nebeneffekt, dass die Menschen weniger Kinder in die Welt setzen. Und alle können muter weiter Fleisch fressen.

Der Mann ist Inhaber einem der Größten Fleischkonzerne der Welt und versucht so eine verschrobene kausalität zu konstruieren. Der Mann muss Angst haben. Das sehe ich positiv.

Ich teile deine Auffassung zur Gänze, bis auf die letzten zwei Sätze. Der Mann hat keine Angst, er hat keine Ahnung. Er denkt, das, was er macht, sei vollkommen normal, richtig und der Lauf der Dinge. Gerechtfertigt durch seinen Erfolg und das damit einhergehende gesellschaftliche Ansehen. Und dieses Selbstbild und Selbstverständnis bringt ihn zu solchen Äußerungen.
Dass er da bei weitem nicht der Einzige ist, macht mir Angst.
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Ich glaube solche Menschen handeln sehr kalkuliert. Und ich möchte die Person Tönnies auch nicht moralisch entlasten, indem ich annehme, er habe die Äußerungen aus Unwissenheit getätigt. Er beutet Menschen, den Staat (in Form von Subventionen) und die Umwelt sehr wohl bewusst aus.
Und nun bekommt er im Angesicht dessen, das sein Kerngeschäft, die Massenfleischproduktion, in der Kritik steht, Angst. Angst auf Rendite verzichten zu müssen.
Es werden derzeit Maßnahmen, wie eine Steuer auf Fleisch öffentlich diskutiert. Die Einführung einer solchen Abgabe wäre ein katastrophaler Einschnitt in Tönnies Wertschöpfungskette.
Was tut Herr Tönnies? Er beteiligt sich daran, die bösen Afrikaner für den Klimawandel verantwortlich zu machen, damit sein Geschäft weiter so funktionieren kann, wie es das derzeit tut.
Das hat nichts mit Unwissenheit zu tun, sondern ist eine strategische Themensetzung.
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Tafelberg schrieb:

ich kenne den Mann nicht, aber die politische Gesinnung sieht man nicht jedem an.
Ich will nicht ausschließen, dass ich Leute sympathisch finde, deren polit Gesinnung ich nicht kenne


Würdest du mit einem Menschen brechen, den du vielleicht 40 Jahre kennst?
Mit dem du die erste Zigarette geraucht hast, dich mit ihm geprügelt hast wegen dem ersten Mädchen? Und immer wieder zusammengefunden hast, weils dein Freund ist.

Weil er bei der Wahl das Kreuz an der "falschen" Stelle gemacht hat?

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Nischel schrieb:

Weil er bei der Wahl das Kreuz an der "falschen" Stelle gemacht hat?


Das klingt fast so, als sei es ein Unfall, Rassist zu sein. Ist es aber nicht. Mit Menschen, mit denen man viele verbindende Erlebnisse teilt, sollte es möglich sein, eine Ebene zu finden auf der man konstruktiv über Weltbilder reden kann. Und wenn es dann doch ein Unfall war, sollte es kein Problem sein, dies gemeinsam mit dem Freund zu erörtern. Und eine Ursache für die Frustration zu finden, die zu dem Kreuz an der falschen Stelle geführt hat und eben nicht biologistisch hergeleitet ist.
Wenn das nicht möglich ist, ist die Basis, auf der die Freundschaft beruht, doch eine sehr fragile.
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Ist es aber nicht ein wenig albern, wenn Mitteleuropäer südländische Stimmung machen wollen? Haben wir nichts eigenes?
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Basaltkopp schrieb:

Ist es aber nicht ein wenig albern, wenn Mitteleuropäer südländische Stimmung machen wollen? Haben wir nichts eigenes?

Handkäs mit Musik, viel mehr fällt mir nicht ein.
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Das Ganze bekommt im Angesicht dessen, dass Tönnies Imperium auf skrupellos produziertem Billig-Fleisch aufgebaut ist.

Man überlege sich das mal: Es geht in der Diskussion um Klimawandel und Tönnies Lösungsansatz ist es Kraftwerke zu bauen, damit weniger Bäume gefällt werden, mit dem praktischen Nebeneffekt, dass die Menschen weniger Kinder in die Welt setzen. Und alle können muter weiter Fleisch fressen.

Der Mann ist Inhaber einem der Größten Fleischkonzerne der Welt und versucht so eine verschrobene kausalität zu konstruieren. Der Mann muss Angst haben. Das sehe ich positiv.
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Eine irre Wendung im Lost Stil ist, wenn am End Balotelli im Tor steht
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Hehe, dann verstehe ich deine Aufregung nicht.

Wir können schließlich nicht jedes Jahr mit einer solch lukrativen Einnahmesituation rechnen, sowohl was Transfererlöse alsauch Mehreinnahmen aus dem Europapokal betrifft.
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Das ist ja lächerlich und spekulativ erste Sahne
Vielleicht hattest für 25 Millionen auch einen Spieler bekommen der 75 Millionen ohne fremd Beteiligungen bekommen .
Er wird schon im richtigen Regal fischen .
Außerdem sind bei BK s Wörter an Behauptungen dabei, die ich noch nie benutzt habe .
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Der Logik nach sollten wir nur noch Spieler für 100 Millionen verpflichten. Wir haben in dieser Tranferperiode so viel wie nie eingenommen und ausgegeben. 40-50 Millionen Euro Ausgaben. Schau dir bitte an, was für Spieler wir verpflichtet haben. Ich weiß nicht wie lange du schon Fan von Eintracht Frankfurt bist, aber so was gabs noch nicht. Es ist der Wahnsinn.