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emjott

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Wenn die Moderatorenclique irgendwann mal anfängt sich gegenseitig zu sperren und zu löschen, wird's interessant ...

Ganz nüchterne Fakten reichen manchmal schon aus, um jemanden zu provozieren. In die Menge der laut Netiquette sonst provokativen Einträge fällt je nach Gemütslage Alles oder Nichts. Provokationen als verboten einzustufen ist mMn Blödsinn, da der Begriff viel, viel zu schwammig und beliebig ist.

Jetzt wird angekündigt, dass die Zügel angezogen werden. Sinnvoller wäre, erstmal die Netiquette von ihrer Beliebigkeit zu befreien und sie konkreter zu formulieren! Dann bräuchte man auch solch eine Ankündigung nicht, mit der ohnehin niemand was anfangen kann.

Oder sollte der Otto-Normal-User mit dieser Ankündigung irgendwas anfangen können?
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stefank schrieb:
Ich weiß allerdings nicht so recht, was das dem Leiharbeiter hilft.
Was dem Leiharbeiter hilft, ob er überhaupt Hilfe braucht und warum er nicht einfach Jurist geworden ist, steht auf einem anderen Blatt in einem anderen Thread.
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Also einfach nur eine ABwahl? Ohne einen Nachfolger zu bestimmen?

Wusste gar nicht, dass es destruktive Misstrauensvoten in der Bundesrepublik noch gibt.
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peter schrieb:
du lässt bei deiner mathematischen analyse einen winzigen punkt aus

Ich habe nichts ausgelassen.
Einnahmen auf der einen, Ausgaben auf der anderen Seite. Das ist ganz, ganz simpel!  

Du bist vermutlich der Meinung, dass die Steuereinnahmen niedriger sind als sie sein sollten. Dann muss man sie eben erhöhen!
NUR DANN kann man auch höhere Ausgaben stemmen.

Ob die Steureinnahmen wirklich so einfach zu erhöhen sind steht auf einem anderen Blatt.
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stefank schrieb:
Genau. Seit Jahren geht es den Bürgern, den (Leih-)Arbeitnehmern, den Hartz4lern immer besser. Alles auf Kosten der verarmten Kapitalisten. Es ist ein Graus.

Ui, jetzt ist auch in diesem Thread der Klassenkampf ausgebrochen  

MMn hat das nix mit Kapitalismus, Sozialismus oder sonstwas zu tun.

Das nennt sich sich Arithmetik und wird in der Schule zwischen der 1. und 4. Klasse gelehrt:

Einnahmen auf der einen, Ausgaben auf der anderen Seite. Viele kleine einzelne Posten müssen addiert (Plus) werden, am Ende der Rechnung kommen zwei Zahlen raus. Wenn die Ausgaben auf Dauer höher sind als die Einnahmen, wird das System irgendwann zusammenbrechen.

Man frage mal bei Bruchhagen nach wie das so ist mit den Einnahmen, den Ausgaben, den Verlusten und den Schulden.
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Brady schrieb:
Basalt, propain und ich...wobei ich letztes jahr nicht mehr unter den Top 100 bin...  

Wer sich hat umbennen lassen, sollte in so einer Traditionsstatistik nicht auftauchen ...  
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singender_hesse schrieb:
petko schrieb:

1. Wem schulde ich das Geld?

diversen privaten und institutionellen anlegern.
viele rentenfonts usw. investieren in solche papiere.
dazu natürlich die üblichen verdächtigen, banekn, versicherungen, "die oberen 10%", ...
Jeder Einzelne kann dem deutschen Staat etwas Geld leihen, wenn er das möchte. Man kann ziemlich sicher sein, dass man das Geld wiederbekommt. Aber der Zinssatz ist recht mickrig - was vorteilhaft für den Staat und seine Bürger ist, aber nicht sonderlich attraktiv für den interessierten Sparer: http://www.bundeswertpapiere.de/ueberblick/

petko schrieb:

Jedem Häuslebauer ist doch klar, dass er mit so einem Finanzierungsmodell baden geht. Warum hält der Staat an so einem Modell fest?  

Hmm ... vielleicht weil wir in einer Demokratie leben, in der alle 4 oder 5 Jahre neu gewählt wird. Die schädliche Wirkung der Staatsverschuldung wird erst über die Jahrzehnte sichtbar. Die positive Wirkung der Schulden, also höhere Ausgaben als Einnahmen, aber stets sofort.

Es macht sich einfach leichter Wahlkampf, wenn man höheres Kindergeld, mehr Polizei, mehr Hartz4, mehr neue Straßen und/oder niedrigere Steuern, höhere Pendlerpauschale, etc. verspricht.

Im Endeffekt wird dieser Weg aber gewählt, weil die Wähler der letzten Jahrzehnte es so wollten.
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SGE_Werner schrieb:
Wer irgendwelche Sonderauswertungen will, abgesehen von der individuellen, also evtl im Thread, der kann und darf. Mal schaun, was ich dann machen kann oder was nicht oder ob für 2012 eine Aufnahme der Idee machbar ist.


Wieviele der Top100 (oder Top500 oder aller aktiven Schreiber) waren auch schon vor 10 Jahren dabei?

Für ein, zwei Jährchen in den Statistiken aufzutauchen, ist einfach. Die allermeisten spammenden Nervensägen halten aber nicht lange durch - so zumindest meine Einschätzung.
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petko schrieb:
habe ich mich gefragt, wie es zur Staatsverschuldung kommt.

Genauso wie sich jeder Privatmensch, jedes Unternehmen oder jeder Fußballverein verschulden kann: Die Ausgaben übersteigen die Einnahmen!

Um trotzdem alle Ausgaben zu tätigen, die man tätigen muss und/oder gerne tätigen möchte, muss man jemanden finden, der einem Geld leiht. Hat man so jemanden gefunden, kann man seine Ausgaben machen, schleppt aber ab sofort Schulden mit sich herum.

Schulden wiederum kosten Geld (Zinsen), erhöhen also in Zukunft die Ausgaben und müssen natürlich irgendwann zurückgezahlt werden. Denn ohne die Aussicht, das geliehene Geld wieder zu bekommen, ist niemand bereit Geld zu verleihen.

Der Bund hat es zuletzt im Jahre 1969 (!) geschafft, dass die Einnahmen (Steuern, Gebühren, etc) ausgereicht haben um die Ausgaben (Sozialhilfe, Polizei, Straßenbau, Beamtenapparat, etc) zu decken. Seit über 40 Jahren gibt der Bund immer (!) mehr aus als er einnimmt.

In der Folge hat sich die Verschuldung schrittweise aufgetürmt auf etwa 2 Billionen Euro, von denen etwa zwei Drittel auf den Bund entfallen (der Rest bei den Bundesländern, Städten und Gemeinden).

Die Zinskosten, die im Gleichschritt mit den Schulden schrittweise anwachsen, sind inzwischen der zweitgrößte Ausgabenposten im Bundeshaushalt! Mehr als für die Bundeswehr, für den Straßenbau, für das Umweltministerium oder für das Gesundheitsministerium und etwa vier Mal (!) soviel wie der Bund für Forschung und Entwicklung ausgibt, muss er für die Zinskosten aufbringen.
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Xaver08 schrieb:
die franzosen scheinen langsam aufzuwachen.

Streiche: franzosen
Setze: Amis

http://www.n-tv.de/politik/USA-bauen-wieder-Atomreaktoren-article5459496.html
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Suche eine MFG ab Marburg/Gießen.

Eventuell habe ich auch noch ein Kärtchen fürs Stadion über.
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Feiermeyer schrieb:
In vielen Fällen wäre das doch nur eine Rückkehr zu den Verhältnissen der späten 90er. Seitdem ist die Produktivität (man könnte es auch als Ausbeutung bezeichnen) doch etwa um 20% gestiegen, oder?

Und wie haben sich die Arbeitslosen- und Erwerbstätigenzahlen seitdem entwickelt? In die richtige oder die falsche Richtung?

Nicht das Senken, sondern das Steigern der Produktivität lässt Arbeitsplätze entstehen!
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stefank schrieb:
Bitte eine Quelle, wo er das zugibt.

Na hier - gleicher Link wie oben - in den Kommentaren:
http://www.yannickjadot.fr/blog/presse/%C2%ABen-400-pages-leffondrement-du-mythe-du-nucleaire-pas-cher%C2%BB
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50 cent pro kWh wären ja Photovoltaik-Niveau.
Keine Volkswirtschaft der Welt kann es sich leisten, mit solch einer exorbitant teuren Technik drei Viertel des eigenen Strombedarfs zu decken. Der grüne und rechenschwache Politiker gibt inzwischen zu, dass der von ihm im Zeitungsinterview genannte kWh-Preis falsch ist.

Strompreise in Europa
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Ich wünsche mir einen Elfer, den Oka hält!  

Am Ende fahren wir als Spitzenreiter nach Hause und haben die lang ersehnte Euphorie im Überfluss.    
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Armin66 schrieb:
... seit dem Auftritt bei uns phasenweise auch richtig guten Fussball. Bin da mal gespannt. Das wir als Erster aufsteigen werden, klar   Aber es wäre schon ein Knaller wenn plötzlich die Paderborner aus dem Niemandsland da vor z.B. Düsseldorf über die Ziellinie gehen.

Das Hinspiel gegen Paderborn war im August. Seitdem haben die 4 Punkte auf uns gut gemacht und sind jetzt 16 Mal in Folge ungeschlagen (11 Siege, 5 Unentschieden) !
Eine außergewöhnliche Bilanz  

Nächste Woche kleines Topspiel in Fürth ...
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Ist doch nett!

Irgendwie habe ich immer noch Probleme damit, Paderborn ernst zu nehmen.
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Feiermeyer schrieb:
Es gibt genügend Mengen. Es vergammelt weniger bei niedrigeren Preisen. Mehr Menschen können sich essen leisten.

Wenn tatsächlich mehr vergammelt, wäre das endlich mal eine plausible Erklärung.

Allerdings kann ich mir das kaum vorstellen ...
Das würde doch grundlegenden marktwirtschaftlichen Zusammenhängen widersprechen.

Wenn ich noch ein paar Tonnen Weizen über habe, die ich nicht zu den aktuellen Preisen verkaufen kann, dann muss ich den Preis eben senken. Lieber verkaufe ich doch die Restbestände für die Hälfte, statt das Zeug vergammeln zu lassen.

Oder andersrum: Umso höher der Preis, umso mehr Nahrungsmittel vergammeln? Das heißt, umso wertvoller die Ware wird, umso mehr Marktteilnehmer leisten sich den Luxus ihre Lager NICHT zu Geld zu machen?

Ich sehe da einen großen verknoteten Widerspruch.
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Xaver08 schrieb:
in drittewelt regionen geht das komplette einkommen für die täglichen bedürfnisse drauf, da gibts keine rücklagen.

steigende nahrungsmittelpreise führen da 1:1 direkt dazu, daß weniger lebensmittel gekauft werden können.

Ich habe bereits auf der vorherigen Seite gefragt, wie die Situation bei einem halb so hohen Preis wohl aussähe? Gäbe es da weniger Unterernährung und Hunger?

Wenn ja, wo kämen die zusätzlichen Mengen her? Vergammelt bei niedrigeren Preisen weniger, steigen die Erträge, essen wir Europäer weniger oder wie soll das funktionieren?
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Xaver08 schrieb:
der fransösische rechnungshof hat die kosten der atomenergie überprüft, respektive nachgerechnet und stellt fest, daß die entstehungskosten pro kwh bei über 50C liegen.... soviel zum mythos günstige atomenergie

http://www.taz.de/Kosten-der-Atomkraft-in-Frankreich/!86837/
Wo kommen eigentlich die 50 cent/kWh her?
Wurden da die kompletten Kosten aus 50 Jahren auf die Stromerzeugung eines Jahres umgelegt?

Etwa 200 Mrd Euro seit 1960 und eine Erzeugung von 420 Mrd kWh in 2011.
Das passt ziemlich gut zusammen...