
Fantastisch
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Fantastisch
Super, Natalie Geisenberger!
Ich muss sagen ich war erstaunt und fast ein bisschen erschrocken als ich die Gebote am letzten Samstag zum ersten Mal las. Und zwar wegen der Tatsache, dass es offenbar notwendig ist, dass so etwas geschrieben werden muss! Denn eigentlich, so finde ich, passt das garnicht zu den Ultras, zumindest aus meiner Perspektive von außen gesehen. Ich finde es nicht vermessen, auch nicht erheiternd, sondern es klingt für mich so als wäre jetzt wirklich eine Schmerzgrenze erreicht, was das Verhalten einiger Besucher in der NWK angeht. Und "typisch deutsch zu sein" wollen sich die Ultras sicher nicht nachsagen lassen, könnte ich mir vorstellen. Also ist es ihnen wohl nicht leicht gefallen, so etwas zu verfassen.
Ich kann einige der Punkte, die die Ultras ansprechen, gut verstehen, weil mich dieses Verhalten nämlich auch manchmal nervt. Zum Beispiel Punkt 6, besoffenes und sinnloses Rumgeprolle ist zu unterlassen, ich denke, das kann jeder auch als "normaler Fan" unterschreiben. Ebenso wie die Verantwortung für sich und Andere, die in Punkt 8 angesprochen wird.
Wie gesagt, meine Außensicht als Nicht-Ultra aus dem (meistens) Oberrang der Kurve, ohne Insiderwissen. Vielleicht kann ja jemand anders noch Näheres über die Beweggründe für diese 9 Gebote schreiben... Auf jeden Fall ein interessantes Thema!
Ich kann einige der Punkte, die die Ultras ansprechen, gut verstehen, weil mich dieses Verhalten nämlich auch manchmal nervt. Zum Beispiel Punkt 6, besoffenes und sinnloses Rumgeprolle ist zu unterlassen, ich denke, das kann jeder auch als "normaler Fan" unterschreiben. Ebenso wie die Verantwortung für sich und Andere, die in Punkt 8 angesprochen wird.
Wie gesagt, meine Außensicht als Nicht-Ultra aus dem (meistens) Oberrang der Kurve, ohne Insiderwissen. Vielleicht kann ja jemand anders noch Näheres über die Beweggründe für diese 9 Gebote schreiben... Auf jeden Fall ein interessantes Thema!
WuerzburgerAdler schrieb:
Man bekommt in einer Saison diese Wettbewerbe eben nicht alle ausschließlich an den Wochenenden geregelt. Das war schon immer so und wurde auch akzeptiert.
Naja, ich kann mich daran erinnern, das früher alle Spiele Samstagsnachmittags stattfanden, da gabs keine Freitags-, Sonntags-oder gar Montagsspiele....die zeitgleichen Ansetzungen verhinderten auch ergebnisorientierte Spielausgänge.....ich weiß, das sich die Zeit gewandelt hat, aber das wäre immer noch möglich, wenn man nicht aller Profitgier nachgeben würde.....
cm47 schrieb:Zumindest an den letzten beiden Spieltagen ist es ja zum Glück immer noch so. Bin mal gespannt, wie lange dieses letzte Zugeständnis noch gehalten werden kann.
die zeitgleichen Ansetzungen verhinderten auch ergebnisorientierte Spielausgänge.....
mischel schrieb:Der alte Diercke oder der neue Shell - ich habe mehrere davon und schaue immer noch gerne rein. Um einen Gesamtüberblick zu haben, z.B. bei der Urlaubsplanung, ist es immer noch besser als ein Navi oder Google Maps, finde ich. Außerdem hat das Blättern in einem schönen Atlas oder das Hantieren mit einer topographischen (Wander)karte etwas Haptisches, an das kein Klicken oder Wischen auf einem Bildschirm herankommt.
Atlas
Gladbach ist aktuell übrigens ein mahnendes Beispiel, wie schnell es in dieser Saison auch nach unten gehen kann. Nach dem 19. Spieltag wwaren die vor uns, auf Platz 5 und hatten 4 Punkte Abstand auf den mutmaßlichen nicht EL Platz 8. 3 Wochen später und sie stehen nur noch auf Platz 10.
Aktuell spielt bis Platz 11 alles um Europa. Ab Platz 12 geht es Richtung Abstieg, wobei man mit ner Serie von 3-4 Siegen auch wieder in ne andere Phalanx kommen kann. Im Abstiegskampf sieht es derzeit danach aus, als ob die letzten 3 Teams den Relegationsplatz unter sich ausmachen, wenn man sich die Form der Teams der letzten Wochen ansieht.
Aktuell spielt bis Platz 11 alles um Europa. Ab Platz 12 geht es Richtung Abstieg, wobei man mit ner Serie von 3-4 Siegen auch wieder in ne andere Phalanx kommen kann. Im Abstiegskampf sieht es derzeit danach aus, als ob die letzten 3 Teams den Relegationsplatz unter sich ausmachen, wenn man sich die Form der Teams der letzten Wochen ansieht.
Exil-Adler-NRW schrieb:Ja, so etwas wie ein "gesichertes Mittelfeld" gibt es zur Zeit garnicht. Höchstens vielleicht Freiburg auf Platz 12, ich glaube nicht dass die was mit dem Abstieg zu tun haben werden. Echt eine spannende Saison (bis auf die Meisterschaft natürlich).
Aktuell spielt bis Platz 11 alles um Europa. Ab Platz 12 geht es Richtung Abstieg,
DeMuerte schrieb:
Denn leider ist es doch faktisch so, dass auch unsere geliebte Eintracht ein Teil dieses Systems ist und dem Montag als Spieltag, aus den eigenen finanziellen Interessen heraus, zugestimmt hat.
M.E. hat die Eintracht, in dem Fall, die eigenen Interessen über die von uns Fans gestellt. Von daher erachte ich es, in dem Zuge, auch nicht als sonderlich verwerflich, wenn wir Fans, unsere Interessen, nun auch mal über die des Vereins stellen, indem wir dieser Montagsansetzung komplett und konsequenterweise fern bleiben.
Im Übrigen halte ich einen Komplettboykott auch für den einzig sinnvollen Protest, um die eigene Haltung zum Thema auch eindeutig zu demonstrieren. Einen Stimmungsboykott halte ich hingegen für wenig zielführend, weil ein bissi schwanger gibt es ja auch nicht.
Absolute Zustimmung!
Ich schließe mich an! (und boykottiere, wie bereits angekündigt, komplett).
cm47 schrieb:
Ich bin ganz relaxt, was das Dosenspiel anbelangt.....auswärts sind die nicht der Brüller, da ist für uns ein Heimsieg drin.
In der momentanen Form wirds hier für jeden schwer, uns zu schlagen.
Kovac wird die richtige Mischung finden, um die vermeintlichen Überflieger wieder auf den Boden zu holen....
Zumal die am Donnerstag ja noch in Neapel ran müssen.
Matzel schrieb:Vielleicht haben sie noch etwas Beton in den Beinen hängen... soll ja in dieser Gegend nicht ganz unüblich sein..
Zumal die am Donnerstag ja noch in Neapel ran müssen.
Habe jetzt den ganzen Thread durchforstet, leider aber noch keine Antwort auf die wichtigste Frage gefunden. Weiß jemand wann das Finale ausgelost wird ?
adlerjunge23FFM schrieb:
Habe jetzt den ganzen Thread durchforstet, leider aber noch keine Antwort auf die wichtigste Frage gefunden. Weiß jemand wann das Finale ausgelost wird ?
Wenn die Schiris für die Halbfinals feststehen und mit dem Uli Hoeneß einen trinken gehn...
Vael schrieb:
Youthhostel mit lauter hormongesteuerten Teenies, das ist die Hölle in der Nacht sach ich dir, besonders wenn die Wände dünner sind als der Stoff von deren Unterwäsche.
Sehr schön formuliert. Dieses Hostel wäre der Horror für mich gewesen, bin auch sehr geräuschempfindlich und habe schon einige schlaflose Nächte in Hotels verbracht. Auch in höheren Kategorien, 3-4 Sterne, ist man nicht gefeit davor, auch dort sind die Wände leider oft zu dünn und es fehlt eine Zwischentür zwischen dem eigentlichen Schlafzimmer und dem Eingangsbereich des Zimmers. Das ist wichtig um die Geräusche von draußen auf dem Hotelflur abzudämmen (gerade in Großstädten hat man das oft, beschwingte Gruppen die nachts um 2 vom Kneipenbummel heimkommen und noch lauthals auf dem Gang rumdiskutieren müssen).. Wünsche dir dass du diesmal eine bessere Unterkunft findest.
Fantastisch schrieb:Vael schrieb:
Youthhostel mit lauter hormongesteuerten Teenies, das ist die Hölle in der Nacht sach ich dir, besonders wenn die Wände dünner sind als der Stoff von deren Unterwäsche.
Sehr schön formuliert. Dieses Hostel wäre der Horror für mich gewesen, bin auch sehr geräuschempfindlich und habe schon einige schlaflose Nächte in Hotels verbracht. Auch in höheren Kategorien, 3-4 Sterne, ist man nicht gefeit davor, auch dort sind die Wände leider oft zu dünn und es fehlt eine Zwischentür zwischen dem eigentlichen Schlafzimmer und dem Eingangsbereich des Zimmers. Das ist wichtig um die Geräusche von draußen auf dem Hotelflur abzudämmen (gerade in Großstädten hat man das oft, beschwingte Gruppen die nachts um 2 vom Kneipenbummel heimkommen und noch lauthals auf dem Gang rumdiskutieren müssen).. Wünsche dir dass du diesmal eine bessere Unterkunft findest.
Selbst ne Mülltonne in OF wäre besser gewesen Neee morgen wird geschaut und gebucht. Kann man ja bei Nichterreichen Stornieren. Wir sind ja nicht so vermessen und gehen von Natur aus aus das wir nach Berlin kommen, aber unvorbereitet.. nie wieder
Fantastisch schrieb:
Sehr schön formuliert. Dieses Hostel wäre der Horror für mich gewesen, bin auch sehr geräuschempfindlich und habe schon einige schlaflose Nächte in Hotels verbracht. Auch in höheren Kategorien, 3-4 Sterne, ist man nicht gefeit davor, auch dort sind die Wände leider oft zu dünn und es fehlt eine Zwischentür zwischen dem eigentlichen Schlafzimmer und dem Eingangsbereich des Zimmers. Das ist wichtig um die Geräusche von draußen auf dem Hotelflur abzudämmen (gerade in Großstädten hat man das oft, beschwingte Gruppen die nachts um 2 vom Kneipenbummel heimkommen und noch lauthals auf dem Gang rumdiskutieren müssen).. Wünsche dir dass du diesmal eine bessere Unterkunft findest.
Dann schlafe nie im Hotel Fuck in der Kalkstrasse in Leverkusen. Zimmer und Essen sehr gut aber das liegt an einer Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke wo nachts im Minutentakt Züge vorbeirauschen, genau so wie am Rhein.
Ergebnisse der Sonntagsspiele sind doch ok für uns. Gladbach auf Distanz, Radkappen orientieren sich jetzt nach unten. Insgesamt ein erfreuliches Fußballwochenende, finde ich.
Gelöschter Benutzer
Fantastisch schrieb:
Insgesamt ein erfreuliches Fußballwochenende,
perfekt, perfekter mit einem 3:3 in Hoppelheim
Damit kann man leben.
naja... hätte besser, hätte aber auch schlimmer kommen können..
Gelöschter Benutzer
Was ein Typ, dieser Ante! Absoluter Leistungsträger in unserer genialen Multi-Kulti-Truppe inzwischen. Daher Grund genug, mal kurz den Versuch zu unternehmen, in Antes Welt einzutauchen. Da ich leider kein Experte für authentische kroatischer Folklore bin und hier ja kein Journalismus, sondern allenfalls Forumsblödelei betrieben wird, darf man sich ruhig auch mal ein paar Klischees bedienen.
Für die Atmo also erstmal ein bisschen tanzbarer Balkan-Pop zum Kopfnicken oder auch mehr.
So, hätte jetzt jemand Lust auf ein kleines Quiz? Echt? Na gut:
1. Quizfrage: Wer wird hier beschrieben?
Er ist mittelgroß bis groß, gut proportioniert, kräftig, lebhaft und sehr auffällig. Er hat muskulöse Schultern und einen eleganten Hals. Zudem ist er sehr intelligent und verfügt über ein extrem ausgeprägtes Selbstvertrauen, welches unbedingt mit einer freundlichen, aber konsequenten Klarstellung der Rangordnung in Grenzen gehalten werden sollte. Gleichzeitig reagiert er auf Stress und Druck sehr sensibel. Wenn man ihm ungerecht gegenüber tritt, lernt man ihn von seiner sturen Seite kennen. Wenn er nicht die richtige Führung erhält, entwickelt er durchaus eigensinnige Tendenzen. Auch kann er auf dauerhafte Unterforderung, mit kapriziösen Verhaltensweisen reagieren.
Mit klaren Anweisungen, Konsequenz, Zugewandtheit, Geduld und vor allem durch positive Verstärkung sorgt man aber dafür, dass das tägliche Miteinander eine große Freude ist. Wer diese durchaus herausfordernden Bedingungen bereitstellen kann, wird ihn gegen nichts in der Welt eintauschen wollen.
Na, um wen geht es? Irgendjemand eine Idee?
Richtig, es geht selbstverständlich um den Dalmatiner! Um jenen charakterstarken Hund, der u.a. durch einen Disney-Film eine gewisse Bekanntheit erreichte. Jedenfalls werden diesem Hund auf den unterschiedlichsten Seiten des Internets, die oben aufgeführten Eigenschaften zugeschrieben. Nun mag es purer Zufall sein, aber die Eigenschaften des dalmatinischen Hundes lassen sich offenbar mitunter auch auf dalmatinische Fußballer übertragen. Oder hat irgendjemand in der Beschreibung oben nicht auch unseren Ante erkannt?
Lediglich die Frage, ob Ante auch über diese „sichelförmige Rute“ verfügt, die laut einschlägiger Fachliteratur für den Dalmatiner charakterisitsch sei, kann an dieser Stelle nicht abschließend geklärt werden.
Aber das ist auch ok so.
Jedenfalls ist unser Ante Rebić ein waschechter, gebürtiger Dalmatiner. Denn er ist in der kroatischen Provinz Dalmatien geboren und aufgewachsen.
Und damit kommen wir gleich zur 2. Quizfrage:
Handelt es sich bei folgenden Bildern um die Seychellen oder um die Malediven?
klick klick klick klick
Richtig! Es handelt sich selbstverständlich um die Küste Dalmatiens!
Aus dieser imposanten Naturkulisse entstammt unser Ante Rebić. Dazu sei eine kleine Retrospektive erlaubt:
Wir schreiben das Jahr 1993. Ein durchwachsener Sommer geht über dem Rhein-Main-Gebiet zu Ende. Es ist Dienstag, der 21. September in Frankfurt am Main. Herbstanfang. Wer etwas für die Frankfurter Eintracht übrig hat, dem/der wird an diesem Tage trotzdem die Sonne aus dem Hintern geschienen haben und er bzw. sie wird immer mal wieder einen erfreuten Blick auf die Tabelle des Kicker-Sportmagazins geworfen haben. Denn die Eintracht grüßte vom ersten Tabellenplatz. Unter dem jungen Trainer Klaus Toppmöller spielte die Eintracht groß auf. Die etablierten Stars um Uwe Bein und Anthony Yeboah ergänzten sich hervorragend mit dem Neuzugang Maurizio Gaudino. Es waren die Tage des letzten Aufbäumens des Fußball 2000 und in diesen Tagen vielleicht die beste, zumindest aber die dynamischste Eintracht-Mannschaft dieser Ära. Yeboah war in der Form seines Lebens, Okocha hatte wenige Wochen zuvor Olli Kahn das Trauma seines Lebens verpasst und der Eintracht-Trainer ließ in Richtung Süden verlautbaren: „Bye-bye Bayern!“
Außerhalb des Eintracht-Kosmos war es die Zeit, in der die EU noch EG hieß und in der Nobbi Blüm im Bundestag für die Pflegeversicherung kämpfte. In den Hit-Rotations hessischer Radiosender fragten die 4 Non Blondes quasi stündlich „Was ist eigentlich los?“ Worauf hin Culture Beat in der Regel unmittelbar antwortete: „Ich weiß, was ich will. Und ich will es jetzt. Ich will Dich, denn ich bin Mr Vain." Es war aber auch die Zeit, in der tausende Kumpels im Ruhrpott um ihre Arbeitsplätze fürchteten und in Russland verschärfte sich der Konflikt zwischen Boris Jelzin und dem Parlament, sodass wenige Tage später gar das „Weiße Haus“ in Moskau in Flammen stand. Und natürlich war es die Zeit, in der auf dem Balkan der schlimmste europäische Krieg seit 1945 tobte.
Es war also nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen in Kroatien in diesen Tagen. Und trotz der Kriegswirren, die in diesen Tagen auf dem Balkan stattfanden, war der 21. September 1993 in der dalmatinischen Hafenstadt Split ein erfreulicher Tag. Denn an diesem Tag blinzelte der kleine Ante Rebić erstmals, mit seinen blauen Augen, die vermutlich schon damals so strahlten, als ob sich das Wasser der Adria-Küste vor Split in ihnen spiegelt, in das Licht der Welt. Für Antes Mutter bleibt im Nachhinein im Sinne einer sanften Geburt zu hoffen, dass er nicht schon während des Geburtsvorgangs eine so unbändige Dynamik entfaltete, wie er sie später auf dem Fußballplatz an den Tag legen sollte, wo er notfalls mit dem Kopf durch die Wand geht.
Ante kam also in der wunderschönen Stadt Split zur Welt, welche in eine spektakuläre Naturkulisse eingebettet ist. Das kristallklare Wasser, dass in tiefem Blau erstrahlt, die zerklüfteten Felsen der Küste, der imposante Ausblick auf die Insel Brač, mit ihren weißen Kalksteinen und natürlich die eindrucksvollen Berggipfel im Hinterland. Was für ein schöner Flecken Erde!
Hat jetzt immer noch jemand Lust auf eine letzte (Klugscheißer-) Quiz-Frage? Na dann: Welches berühmte Gebäude wurde aus den Kalksteinen der Insel Brač vor Split erbaut?
Richtig! Es ist selbstverständlich das Weiße Haus in Washington!
Aufgewachsen ist Ante Rebić offenbar 30 km im Landesinneren, in der Region um Imotski, einer kleinen Stadt an der Grenze zu Bosnien-Herzegowina, welche am Biokovo-Gebirge liegt. Jedenfalls spielte Ante das erste Mal auf Vereinsebene Fußball in Vinjani, und sein erster Fußballplatz könnte der hier gewesen sein. Die fußballerische Ausbildung wurde schließlich ab dem Jahr 2008 bei NK Imotski weiter entwickelt, wo er auf diesem spektakulär gelegenen Fußballplatz spielte, welcher in einer eindrucksvollen Kulisse eingebettet ist. Nicht genug damit, dass dieser Fußballplatz praktisch in den Felsen gehauen ist, er liegt auch in unmittelbarer Nähe zum „Modro jezero“, dem Blauen See. Man möchte auf diesem Platz jedenfalls nicht derjenige sein, der den Ball versehentlich über die Tribüne gebolzt hat und dann die steilen Felsenklippen heruntersteigen muss, um den Ball aus dem Wasser wieder zu holen.
Auf seine herausragenden Leistungen am Blauen See wurde dann der kroatische Erstligist RNK Split aufmerksam, woraufhin er dorthin wechselte und 2011 sein Profi-Debüt gab. Gleich in seinem ersten Spiel gegen Dinamo Zagreb gelang ihm der erste Treffer. Insgesamt gelangen ihm in 54 Spielen für Split 16 Tore. Dies führte nicht nur dazu, dass der AC Florenz auf ihn aufmerksam wurde und ihn 2013 verpflichtete, nein, auch ein gewisser Niko Kovač, zu dieser Zeit Trainer der kroatischen U21-Nationalmannschaft, kam nicht umhin, einen solchen begnadeten Fußballer für seine Auswahl zu nominieren. Dort überzeugte er unseren heutigen Chef-Trainer offenbar so nachhaltig, dass dieser ihn später mit zur Weltmeisterschaft in Brasilien nahm, als besagter Niko Kovač inzwischen Nationaltrainer der A-Mannschaft Kroatiens war. Jedenfalls kam Ante in allen drei Vorrundenspielen Kroatiens als Einwechselspieler zum Einsatz. Er deutete dort an, was für ein Potential in ihm steckt und er ließ es sich nicht nehmen, im letzten Gruppenspiel mit Rot vom Platz zu fliegen.
Und das Verhältnis zwischen Kovač und Rebić scheint ohnehin ein spezielles zu sein. Es wirkt nicht unbedingt so, als ob sie sich gegenseitig lieben. Aber sie haben offenbar eine Ebene gefunden, auf der sie sich gewinnbringend aneinander reiben können. Möglich, dass ihnen dabei zugutekommt, dass die Eltern von Niko Kovač aus einem Ort stammen, der nur eine gute Autostunde von dem Ort entfernt liegt, wo Ante Rebić aufwuchs. Wenn das eine hilfreiche Voraussetzung sein sollte, kann man sich übrigens schon mal auf unseren Neuzugang Marijan Ćavar freuen, denn auch der stammt aus einem Ort, der nur eine Autostunde entfernt von den Wurzeln der Familie Kovač liegt.
Für Ante folgten nach der WM wechselhafte Zeiten auf Vereinsebene. Es ging hin und her zwischen Florenz, Leipzig und Verona, ohne dass er sich irgendwo nachhaltig durchsetzen konnte. Schließlich folgte im Jahr 2016 der Ruf seines Förderers und großen Kritikers Niko Kovač. Und so landete Ante Rebić schließlich im Herzen von Europa. Und es war auch hier von allen Seiten keine Liebe auf den ersten Blick. Zunächst warfen ihn Krankheit und Verletzung zurück und auch als er gesund war, fiel es ihm nicht immer leicht, die klaren Vorstellungen von Kovač umzusetzen. Aber den beiden Heißblütlern mit kroatischen Wurzeln gelang es zunehmend zu verstehen, was der jeweils andere wollte und so konnte Ante Rebić letztlich zu einem großen Gewinn für die Eintracht werden. Er brachte Qualitäten mit und konnte diese auch immer mehr entfalten, wie man sie lange nicht im Frankfurter Waldstadion gesehen hat. Dadurch entwickelte sich auch eine große Zuneigung des Frankfurter Publikums. Aufgrund seiner tollen Technik, seines Durchsetzungsvermögens und seiner Dynamik verzieh man ihm gerne, wenn ihm das ein oder andere Mal die Gäule durchgingen. Nicht umsonst war er es schließlich, der die Eintracht im Pokal-Finale im Spiel hielt.
Umso unverständlicher war es für viele Eintracht-Anhänger, dass dann im letzten Sommer die mögliche Kaufoption nicht gezogen wurde. Und es bleibt bis heute ein Geheimnis der Vereinsführung, ob es ein von langer Hand geplanter Coup war, dass man Ante am letzten Tag des offenen Transferfensters zurückholte oder ob es eher glückliche Fügung war. Wie dem auch sei: Fakt ist, dass Ante nun in der zweiten Saison das Trikot mit dem Adler auf der Brust trägt. Und dass er sich zur Stütze, als geradezu unentbehrlichen Pfeiler dieser Mannschaft entwickelt hat.
Klar, auch jetzt merkt man ab und zu noch, welches Feuer in ihm brennt und wie schwer es ihm fällt, sich nicht zu einer Disziplinlosigkeit hinreißen zu lassen. Aber auch das gelingt ihm zunehmend, er hat seine kurze Zündschnur immer besser im Griff. Und aufgrund der unglaublichen fußballerischen Qualität, die er mitbringt, verzeiht man ihm eh die ein oder andere Explosion.
Denn seien wir mal ehrlich: Passt nicht genau so ein Fußballer zur Eintracht? Mit all seiner Leidenschaft, seinem Feuer, der Dynamik? Ein Spieler, der mitunter auch das Divenhafte mitbringt, dies aber stets paart mit Genialität und einem Hang zum Wahnsinn.
Und somit muss Bruno Hübner am Ende dann doch widersprochen werden: Ante Rebić ist kein Spieler für die Bayern. Er ist ein Spieler für die Eintracht. Das passt einfach.
Gut, dass Du da bist Ante!
Für die Atmo also erstmal ein bisschen tanzbarer Balkan-Pop zum Kopfnicken oder auch mehr.
So, hätte jetzt jemand Lust auf ein kleines Quiz? Echt? Na gut:
1. Quizfrage: Wer wird hier beschrieben?
Er ist mittelgroß bis groß, gut proportioniert, kräftig, lebhaft und sehr auffällig. Er hat muskulöse Schultern und einen eleganten Hals. Zudem ist er sehr intelligent und verfügt über ein extrem ausgeprägtes Selbstvertrauen, welches unbedingt mit einer freundlichen, aber konsequenten Klarstellung der Rangordnung in Grenzen gehalten werden sollte. Gleichzeitig reagiert er auf Stress und Druck sehr sensibel. Wenn man ihm ungerecht gegenüber tritt, lernt man ihn von seiner sturen Seite kennen. Wenn er nicht die richtige Führung erhält, entwickelt er durchaus eigensinnige Tendenzen. Auch kann er auf dauerhafte Unterforderung, mit kapriziösen Verhaltensweisen reagieren.
Mit klaren Anweisungen, Konsequenz, Zugewandtheit, Geduld und vor allem durch positive Verstärkung sorgt man aber dafür, dass das tägliche Miteinander eine große Freude ist. Wer diese durchaus herausfordernden Bedingungen bereitstellen kann, wird ihn gegen nichts in der Welt eintauschen wollen.
Na, um wen geht es? Irgendjemand eine Idee?
Richtig, es geht selbstverständlich um den Dalmatiner! Um jenen charakterstarken Hund, der u.a. durch einen Disney-Film eine gewisse Bekanntheit erreichte. Jedenfalls werden diesem Hund auf den unterschiedlichsten Seiten des Internets, die oben aufgeführten Eigenschaften zugeschrieben. Nun mag es purer Zufall sein, aber die Eigenschaften des dalmatinischen Hundes lassen sich offenbar mitunter auch auf dalmatinische Fußballer übertragen. Oder hat irgendjemand in der Beschreibung oben nicht auch unseren Ante erkannt?
Lediglich die Frage, ob Ante auch über diese „sichelförmige Rute“ verfügt, die laut einschlägiger Fachliteratur für den Dalmatiner charakterisitsch sei, kann an dieser Stelle nicht abschließend geklärt werden.
Aber das ist auch ok so.
Jedenfalls ist unser Ante Rebić ein waschechter, gebürtiger Dalmatiner. Denn er ist in der kroatischen Provinz Dalmatien geboren und aufgewachsen.
Und damit kommen wir gleich zur 2. Quizfrage:
Handelt es sich bei folgenden Bildern um die Seychellen oder um die Malediven?
klick klick klick klick
Richtig! Es handelt sich selbstverständlich um die Küste Dalmatiens!
Aus dieser imposanten Naturkulisse entstammt unser Ante Rebić. Dazu sei eine kleine Retrospektive erlaubt:
Wir schreiben das Jahr 1993. Ein durchwachsener Sommer geht über dem Rhein-Main-Gebiet zu Ende. Es ist Dienstag, der 21. September in Frankfurt am Main. Herbstanfang. Wer etwas für die Frankfurter Eintracht übrig hat, dem/der wird an diesem Tage trotzdem die Sonne aus dem Hintern geschienen haben und er bzw. sie wird immer mal wieder einen erfreuten Blick auf die Tabelle des Kicker-Sportmagazins geworfen haben. Denn die Eintracht grüßte vom ersten Tabellenplatz. Unter dem jungen Trainer Klaus Toppmöller spielte die Eintracht groß auf. Die etablierten Stars um Uwe Bein und Anthony Yeboah ergänzten sich hervorragend mit dem Neuzugang Maurizio Gaudino. Es waren die Tage des letzten Aufbäumens des Fußball 2000 und in diesen Tagen vielleicht die beste, zumindest aber die dynamischste Eintracht-Mannschaft dieser Ära. Yeboah war in der Form seines Lebens, Okocha hatte wenige Wochen zuvor Olli Kahn das Trauma seines Lebens verpasst und der Eintracht-Trainer ließ in Richtung Süden verlautbaren: „Bye-bye Bayern!“
Außerhalb des Eintracht-Kosmos war es die Zeit, in der die EU noch EG hieß und in der Nobbi Blüm im Bundestag für die Pflegeversicherung kämpfte. In den Hit-Rotations hessischer Radiosender fragten die 4 Non Blondes quasi stündlich „Was ist eigentlich los?“ Worauf hin Culture Beat in der Regel unmittelbar antwortete: „Ich weiß, was ich will. Und ich will es jetzt. Ich will Dich, denn ich bin Mr Vain." Es war aber auch die Zeit, in der tausende Kumpels im Ruhrpott um ihre Arbeitsplätze fürchteten und in Russland verschärfte sich der Konflikt zwischen Boris Jelzin und dem Parlament, sodass wenige Tage später gar das „Weiße Haus“ in Moskau in Flammen stand. Und natürlich war es die Zeit, in der auf dem Balkan der schlimmste europäische Krieg seit 1945 tobte.
Es war also nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen in Kroatien in diesen Tagen. Und trotz der Kriegswirren, die in diesen Tagen auf dem Balkan stattfanden, war der 21. September 1993 in der dalmatinischen Hafenstadt Split ein erfreulicher Tag. Denn an diesem Tag blinzelte der kleine Ante Rebić erstmals, mit seinen blauen Augen, die vermutlich schon damals so strahlten, als ob sich das Wasser der Adria-Küste vor Split in ihnen spiegelt, in das Licht der Welt. Für Antes Mutter bleibt im Nachhinein im Sinne einer sanften Geburt zu hoffen, dass er nicht schon während des Geburtsvorgangs eine so unbändige Dynamik entfaltete, wie er sie später auf dem Fußballplatz an den Tag legen sollte, wo er notfalls mit dem Kopf durch die Wand geht.
Ante kam also in der wunderschönen Stadt Split zur Welt, welche in eine spektakuläre Naturkulisse eingebettet ist. Das kristallklare Wasser, dass in tiefem Blau erstrahlt, die zerklüfteten Felsen der Küste, der imposante Ausblick auf die Insel Brač, mit ihren weißen Kalksteinen und natürlich die eindrucksvollen Berggipfel im Hinterland. Was für ein schöner Flecken Erde!
Hat jetzt immer noch jemand Lust auf eine letzte (Klugscheißer-) Quiz-Frage? Na dann: Welches berühmte Gebäude wurde aus den Kalksteinen der Insel Brač vor Split erbaut?
Richtig! Es ist selbstverständlich das Weiße Haus in Washington!
Aufgewachsen ist Ante Rebić offenbar 30 km im Landesinneren, in der Region um Imotski, einer kleinen Stadt an der Grenze zu Bosnien-Herzegowina, welche am Biokovo-Gebirge liegt. Jedenfalls spielte Ante das erste Mal auf Vereinsebene Fußball in Vinjani, und sein erster Fußballplatz könnte der hier gewesen sein. Die fußballerische Ausbildung wurde schließlich ab dem Jahr 2008 bei NK Imotski weiter entwickelt, wo er auf diesem spektakulär gelegenen Fußballplatz spielte, welcher in einer eindrucksvollen Kulisse eingebettet ist. Nicht genug damit, dass dieser Fußballplatz praktisch in den Felsen gehauen ist, er liegt auch in unmittelbarer Nähe zum „Modro jezero“, dem Blauen See. Man möchte auf diesem Platz jedenfalls nicht derjenige sein, der den Ball versehentlich über die Tribüne gebolzt hat und dann die steilen Felsenklippen heruntersteigen muss, um den Ball aus dem Wasser wieder zu holen.
Auf seine herausragenden Leistungen am Blauen See wurde dann der kroatische Erstligist RNK Split aufmerksam, woraufhin er dorthin wechselte und 2011 sein Profi-Debüt gab. Gleich in seinem ersten Spiel gegen Dinamo Zagreb gelang ihm der erste Treffer. Insgesamt gelangen ihm in 54 Spielen für Split 16 Tore. Dies führte nicht nur dazu, dass der AC Florenz auf ihn aufmerksam wurde und ihn 2013 verpflichtete, nein, auch ein gewisser Niko Kovač, zu dieser Zeit Trainer der kroatischen U21-Nationalmannschaft, kam nicht umhin, einen solchen begnadeten Fußballer für seine Auswahl zu nominieren. Dort überzeugte er unseren heutigen Chef-Trainer offenbar so nachhaltig, dass dieser ihn später mit zur Weltmeisterschaft in Brasilien nahm, als besagter Niko Kovač inzwischen Nationaltrainer der A-Mannschaft Kroatiens war. Jedenfalls kam Ante in allen drei Vorrundenspielen Kroatiens als Einwechselspieler zum Einsatz. Er deutete dort an, was für ein Potential in ihm steckt und er ließ es sich nicht nehmen, im letzten Gruppenspiel mit Rot vom Platz zu fliegen.
Und das Verhältnis zwischen Kovač und Rebić scheint ohnehin ein spezielles zu sein. Es wirkt nicht unbedingt so, als ob sie sich gegenseitig lieben. Aber sie haben offenbar eine Ebene gefunden, auf der sie sich gewinnbringend aneinander reiben können. Möglich, dass ihnen dabei zugutekommt, dass die Eltern von Niko Kovač aus einem Ort stammen, der nur eine gute Autostunde von dem Ort entfernt liegt, wo Ante Rebić aufwuchs. Wenn das eine hilfreiche Voraussetzung sein sollte, kann man sich übrigens schon mal auf unseren Neuzugang Marijan Ćavar freuen, denn auch der stammt aus einem Ort, der nur eine Autostunde entfernt von den Wurzeln der Familie Kovač liegt.
Für Ante folgten nach der WM wechselhafte Zeiten auf Vereinsebene. Es ging hin und her zwischen Florenz, Leipzig und Verona, ohne dass er sich irgendwo nachhaltig durchsetzen konnte. Schließlich folgte im Jahr 2016 der Ruf seines Förderers und großen Kritikers Niko Kovač. Und so landete Ante Rebić schließlich im Herzen von Europa. Und es war auch hier von allen Seiten keine Liebe auf den ersten Blick. Zunächst warfen ihn Krankheit und Verletzung zurück und auch als er gesund war, fiel es ihm nicht immer leicht, die klaren Vorstellungen von Kovač umzusetzen. Aber den beiden Heißblütlern mit kroatischen Wurzeln gelang es zunehmend zu verstehen, was der jeweils andere wollte und so konnte Ante Rebić letztlich zu einem großen Gewinn für die Eintracht werden. Er brachte Qualitäten mit und konnte diese auch immer mehr entfalten, wie man sie lange nicht im Frankfurter Waldstadion gesehen hat. Dadurch entwickelte sich auch eine große Zuneigung des Frankfurter Publikums. Aufgrund seiner tollen Technik, seines Durchsetzungsvermögens und seiner Dynamik verzieh man ihm gerne, wenn ihm das ein oder andere Mal die Gäule durchgingen. Nicht umsonst war er es schließlich, der die Eintracht im Pokal-Finale im Spiel hielt.
Umso unverständlicher war es für viele Eintracht-Anhänger, dass dann im letzten Sommer die mögliche Kaufoption nicht gezogen wurde. Und es bleibt bis heute ein Geheimnis der Vereinsführung, ob es ein von langer Hand geplanter Coup war, dass man Ante am letzten Tag des offenen Transferfensters zurückholte oder ob es eher glückliche Fügung war. Wie dem auch sei: Fakt ist, dass Ante nun in der zweiten Saison das Trikot mit dem Adler auf der Brust trägt. Und dass er sich zur Stütze, als geradezu unentbehrlichen Pfeiler dieser Mannschaft entwickelt hat.
Klar, auch jetzt merkt man ab und zu noch, welches Feuer in ihm brennt und wie schwer es ihm fällt, sich nicht zu einer Disziplinlosigkeit hinreißen zu lassen. Aber auch das gelingt ihm zunehmend, er hat seine kurze Zündschnur immer besser im Griff. Und aufgrund der unglaublichen fußballerischen Qualität, die er mitbringt, verzeiht man ihm eh die ein oder andere Explosion.
Denn seien wir mal ehrlich: Passt nicht genau so ein Fußballer zur Eintracht? Mit all seiner Leidenschaft, seinem Feuer, der Dynamik? Ein Spieler, der mitunter auch das Divenhafte mitbringt, dies aber stets paart mit Genialität und einem Hang zum Wahnsinn.
Und somit muss Bruno Hübner am Ende dann doch widersprochen werden: Ante Rebić ist kein Spieler für die Bayern. Er ist ein Spieler für die Eintracht. Das passt einfach.
Gut, dass Du da bist Ante!
Brodowin schrieb:
Nicht genug damit, dass dieser Fußballplatz praktisch in den Felsen gehauen ist, er liegt auch in unmittelbarer Nähe zum „Modro jezero“, dem Blauen See. Man möchte auf diesem Platz jedenfalls nicht derjenige sein, der den Ball versehentlich über die Tribüne gebolzt hat und dann die steilen Felsenklippen heruntersteigen muss, um den Ball aus dem Wasser wieder zu holen.
Eindrucksvoll, dieses Stadion und dieser See in einer tollen Landschaft. Wir haben noch kein Urlaubsziel für diesen Sommer gebucht, vielleicht wäre das eine Option...
Mein Gefühl sagt mir, es geht gegen LEV... auch wegen dieser merkwürdigen Gesetzmäßigkeit, dass Pokalspiele oft in die zeitliche Nähe eines normalen BL-Spiels gegen den gleichen Gegner fallen. Aber bitte Heimspiel!
Guten Morgen
also um da mal Ordnung reinzubringen:
Mirscho zählt mit (hab ich jetzt mal so beschlossen) und der Zweck wird noch ausgesucht.
Dabei halte ich es für sinnvoll wenn wir ein paar Möglichkeiten vorgeben und die Phrasendrescher dann abstimmen.
Persönlich mag ich den Vorschlag, dass wir uns an Nikos Phrasenschwein hängen sehr, die Modalitäten wären dann aber noch zu klären. Kann ja schlecht jeder den erdroschenen Betrag in einen Umschlag stecken und an N. Kovac / co Eintracht Frankfurt schicken.
Andere Vorschläge innerhalb der Moderation waren das Museum allgemein oer wahlweise zweckgebunden als Eintritt / Spende für einen Museumsbesuch einer Kinder- oder Jugendgruppe.
Das ist alles noch ein bisschen diffus aber ich denke wir kiegen da was schönes auf die Reihe
also um da mal Ordnung reinzubringen:
Mirscho zählt mit (hab ich jetzt mal so beschlossen) und der Zweck wird noch ausgesucht.
Dabei halte ich es für sinnvoll wenn wir ein paar Möglichkeiten vorgeben und die Phrasendrescher dann abstimmen.
Persönlich mag ich den Vorschlag, dass wir uns an Nikos Phrasenschwein hängen sehr, die Modalitäten wären dann aber noch zu klären. Kann ja schlecht jeder den erdroschenen Betrag in einen Umschlag stecken und an N. Kovac / co Eintracht Frankfurt schicken.
Andere Vorschläge innerhalb der Moderation waren das Museum allgemein oer wahlweise zweckgebunden als Eintritt / Spende für einen Museumsbesuch einer Kinder- oder Jugendgruppe.
Das ist alles noch ein bisschen diffus aber ich denke wir kiegen da was schönes auf die Reihe
Gute Idee mit dem Museum.
Und wenn jeder einfach seinen Phrasenschwein-Beitrag in bar im Museum abgibt, vor dem nächsten (oder, für die Boykotteure) übernächsten Heimspiel?
Und wenn jeder einfach seinen Phrasenschwein-Beitrag in bar im Museum abgibt, vor dem nächsten (oder, für die Boykotteure) übernächsten Heimspiel?
Tobey schrieb:
Es ist zum verzweifeln.
Das ist das richtige Wort. So gings mir auch, als ich gestern aus dem Stadion ging und meinem Kollegen versuchte zu erklären warum ich das Leipzigspiel boykottieren werde.
Ich denke es gibt für alle 3 Optionen gute Argumente: ganz zuhause bleiben, hingehn und Stimmungsboykott (wie es die Ultras propagieren) oder hingehn und supporten, eben weil das Spiel so wichtig ist. Muss jeder für sich selbst entscheiden.
Das einzige was mich tröstet ist dass es in drei Wochen gegen Hannover zur besten, klassischen Bundesligazeit weitergeht und wir dann alle wieder Dampf machen! Auch das wird ein wichtiges Spiel, um die 96er auf Distanz zu halten, denn abgeschlagen sind die noch nicht im Rennen um Europa.
Fantastisch schrieb:
Auch das wird ein wichtiges Spiel, um die 96er auf Distanz zu halten, denn abgeschlagen sind die noch nicht im Rennen um Europa.
Stimme ich dir zu.....das müssen wir gewinnen, um oben dabei zu bleiben, weil das die wirklichen Big Points sind.....aber da wir ja dort schon gewonnen haben, sollte es auch daheim gelingen.....in Europa sehe ich die nicht, die werden froh sein, einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen...
Gelöschter Benutzer
helau auch der efesvau mit vier.
Frankfurter Jungs, Frankfurter Jungs, heut treffen alle Frankfurter Jungs!
Sieben Tore innerhalb von drei Tagen.. das ist ne Weile her dass man das erleben durfte! Da hat sich das bisschen Frieren (am MI mehr als heute) doch gelohnt!
Besonders gefreut hat es mich für Marco (der schon gegen Mainz stark war) und auch für Falette.
Der entscheidende Moment: Kurz nach diesem dummen Elfer nicht ängstlich hinten rein gestellt, sondern weiter Druck gemacht gegen vor allem über Außen anfällige Kölner und gleich die richtige Antwort gegeben. Und dann gleich noch zweimal nachgelegt, was dazu führte dass der Fehler von Lukas beim 4:2 keine schlimmen Auswirkungen mehr hatte. Nicht auszudenken, wenn so ein ärgerlicher Patzer spielentscheidend gewesen wäre!
Da ich davon ausgehe dass S04 das Spiel in München nicht mehr dreht, grüßen wir vom 4. Platz. Respekt an das Team für diese tolle Leistung... und bei mir ein breites Grinsen für den Rest des Wochenendes!!
Besonders gefreut hat es mich für Marco (der schon gegen Mainz stark war) und auch für Falette.
Der entscheidende Moment: Kurz nach diesem dummen Elfer nicht ängstlich hinten rein gestellt, sondern weiter Druck gemacht gegen vor allem über Außen anfällige Kölner und gleich die richtige Antwort gegeben. Und dann gleich noch zweimal nachgelegt, was dazu führte dass der Fehler von Lukas beim 4:2 keine schlimmen Auswirkungen mehr hatte. Nicht auszudenken, wenn so ein ärgerlicher Patzer spielentscheidend gewesen wäre!
Da ich davon ausgehe dass S04 das Spiel in München nicht mehr dreht, grüßen wir vom 4. Platz. Respekt an das Team für diese tolle Leistung... und bei mir ein breites Grinsen für den Rest des Wochenendes!!
Totgesagte leben länger!
Joyeux Anniversaire, pilier de notre défense!
Fantastisch schrieb:
So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein... Ich finde es gibt unter den aktuellen BL-Trainern weitaus schlimmere als Tedesco.
Aber eins ist klar: Den besten haben wir! Und hoffentlich noch recht lange!
Tedesco geht einiges von dem ab, was unseren Trainer auszeichnet. Zum Beispiel Demut und Bescheidenheit. Geduld.
Aber ja, den besten Trainer haben wir.
Mir fällt nur gerade keiner ein, der mir unsymphatischer ist als Tedesco...
complice schrieb:
Tedesco geht einiges von dem ab, was unseren Trainer auszeichnet. Zum Beispiel Demut und Bescheidenheit. Geduld.
Ja, wie gesagt, ich bewerte ihn vorwiegend aufgrund von einigen Fernsehinterviews wo ich fand dass er ein sehr eloquentes Auftreten hatte. Und ich hab mal bei Wiki geschaut und finde er hat als italienischer Einwanderer in Deutschland (mit dem passenden Namen Tedesco ) und Sohn eines Arbeiters schon einiges erreicht im Leben, auch außerhalb des Sports, Master-Abschluss etc. Er ist mit Sicherheit nicht mit dem berühmten goldenen Löffel aufgewachsen. Für sowas hab ich Respekt.
So direkt auf der Trainerbank (Stichwort "Streich ist eine Schlaftablette dagegen") hab ich ihn noch nicht genau beobachtet weil ich eher selten auf der HT bin und das nicht so gut sehen kann.
complice schrieb:Volle Zustimmung, und er wird uns heute hoffentlich zum Heimsieg führen!
Aber ja, den besten Trainer haben wir.